Datenschützer Max Schrems verklagt Google in Frankreich.

Verfolgungsfeind: Der österreichische Datenschützer Max Schrems verklagt mit seiner Organisation Noyb Google wegen seines Android-Betriebssystems. Dessen Werbe-IDs ermöglichen es dem Online-Riesen und Drittanbietern, das Surfverhalten von Nutzerinnen zu beobachten und gezielt Werbung zu schalten. Schrems argumentiert, dass diese Praxis illegal sei, weil sie der Zustimmung der Userinnen bedürfe. Eine ähnliche Klage läuft bereits gegen Apple.
noyb.eu via zeit.de

Einzelhandel bietet an, nur Kundinnen mit Check-in per Luca-App einzulassen, um offenzubleiben.

Öffnungsrufe: Eine Initiative von rund 3.000 Einzel­händlerinnen fordert einen Kurs­wechsel in der Corona-Politik und die Abkehr von dauer­haften Schließungen, berichtet das "Handelsblatt". Ihr Vorschlag mit dem scherzhaften Titel "Klopf & Meet": Die Läden verpflichten sich, nur Kundinnen einzulassen, die mit der Luca-App einchecken. Damit könnten die Gesundheits­ämter Infektions­ketten automatisch nachverfolgen.
handelsblatt.com

“Handelsblatt”: Corona-Warn-App bekommt eine Schnelltest-Funktion.

Corona-Warn-App kann ab der zweiten Aprilhälfte die Ergebnisse von Schnelltests erfassen, berichtet das "Handelsblatt". SAP und die Deutsche Telekom entwickeln die Funktion. Partner für das Projekt sind u.a. die Drogerieketten DM und Budni, der Deutsche Apothekerverband sowie Galeria Karstadt Kaufhof. Die Ergebnisse sollen via QR-Code in die App geladen werden.
handelsblatt.com

Corona-Warn-App bekommt nach Ostern eine Check-in-Funktion.

Corona-Warn-App bekommt mit dem nächsten Update eine Check-in-Funktion, berichtet tagesschau.de. Ab dem 16. April können Nutzerinnen sich in Restaurants oder bei Events anonym per QR-Code registrieren. Sollten andere Gäste später positiv auf Corona getestet werden und ihr Ergebnis mit dem RKI teilen, bekommen alle anderen über die App eine Warnung. Anders als bei der Luca-App erfolgt der Check-In anonym, ohne Angabe persönlicher Daten.
tagesschau.de

Meinung: Deep Nostalgia ist “faszinierend” und “unheimlich” zugleich.

Digitale Zombies: Die Foto-App Deep Nostalgia erweckt "Gespenster der Vergangenheit, mit 'magischen' Mitteln zu reichlich untotem 'Leben'", schreibt Arno Frank im "Spiegel". Die Anwendung animiert alte Familienfotos, was "faszinierend" und "ein wenig unheimlich" sei. Es handele sich aber um eine "Fälschung". Die Urgroßmutter würde nie "auf so kokette Weise aus dem Jenseits herüberflirten, als wär's ein Video für die Partnervermittlung 'Ü120'".
spiegel.de

Google löscht “Titanic”-App wegen nacktem Papst-Po.

Titanic fliegt aus dem Google-Play-Store, berichtet der "Spiegel". Google hat die App des Satire-Magazins entfernt, weil das Dezember-Cover Papst Franziskus mit entblößtem Hintern und Jesus mit nacktem Penis zeigt. Auch weitere Ausgaben wurden beanstandet. Chefredakteur Moritz Hürtgen will sich gegen die Löschung wehren und "nicht dem Geschmack eines Zwischenhändlers anpassen". Eine neue, bereinigte Version der App kommt für ihn nicht infrage.
"Spiegel" 7/2021, Seite 69 (Paid)

Clubhouse-Konkurrent Fireside will Audio-Chats zu Geld machen.

Fireside sagt Clubhouse den Kampf an: Die Audio-Chat-App, hinter der US-Unternehmer Mark Cuban steht, soll noch 2021 starten und will "Podcast-Plattform der nächsten Generation" sein. Die Live-Gespräche lassen sich mit der App aufzeichnen, Moderator*innen sollen die Möglichkeit bekommen, mit ihren Gesprächsrunden Geld zu verdienen.
theverge.com via wuv.de

Clubhouse: “NYT”-Reporterin Taylor Lorenz schlägt im Medieninsider-Interview ernste Töne an.


Lässt tief blicken: Medieninsider Marvin Schade schaut in seinem Interview mit der "New York Times"-Journalistin Taylor Lorenz in die Abgründe der Hype-App Clubhouse. "Die App hat in den USA große Probleme mit Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Belästigung und weiteren wirklich negativen Aspekten", sagt die Kultur- und Technologie-Reporterin. In Deutschland hingegen mögen die Nutzer*innen die Plattform laut Schade ausgerechnet wegen ihrer "niedrigen Hürden" und dem "respektvollen und umgänglichen Umgang". Der Start in Deutschland hat die Plattform beflügelt: Sie zählt inzwischen 2 Mio aktive Nutzer*innen, im Dezember waren es noch 600.000.

Lorenz, die bereits seit der Beta-Phase im April auf der Plattform aktiv ist, berichtet von rechtsextremen Influencer*innen und Blogger*innen, Holocaust-Leugnung zu Jom Kippur und Fake News über Corona-Impfstoffe. Sie wirft den beiden Gründern Paul Davison und Rohan Seth vor, die Inhalte zu wenig zu moderieren und durch die Systematik der App Filterblasen zu fördern. Auf eine rechtsextremistische Bewegung habe das Unternehmen beispielsweise nicht mit Moderation reagiert, sondern zum Ausgleich schwarze Promis angeworben. "Dieses Unternehmen macht wirklich jeden einzelnen Fehler, den Facebook in den vergangenen zehn Jahren vorgemacht hat", fasst sie zusammen.

Inzwischen nutze Lorenz die App nur noch, "um zuzuhören". Ihre anfängliche Euphorie ist verflogen, Grund ist ein Fall aus dem Sommer: Lorenz lieferte sich auf Twitter einen Schlagabtausch mit dem Venture Capitalist Balaji Srinivasan. Die Kritik an der Reporterin zog zu Clubhouse um und eskalierte binnen kürzester Zeit zu einem "uneingeschränkten Angriff auf die Presse", wie Wired zusammenfasst. Das Gespräch zeige eine Gruppe hochmütiger Privilegierter, die sich darüber empören, dass Journalisten sich erdreisten, sie zu kritisieren.
medieninsider.com (Interview, Paid), medieninsider.com (Newsletter)

Meinung: Clubhouse droht das nächste Meerkat zu werden.

Meinung: Clubhouse könnte ein ähnliches Schicksal drohen wie einst der Video-Livestream-App Meerkat, schreibt Jannis Schakarian. Sie sei nach Twitters Launch von Periscope schnell überflüssig geworden. "Audio Chatrooms sind sicher auch kein Hexenwerk", bilanziert Schakarian und verweist darauf, wie "dreist" und erfolgreich Instagram die Snapchat Stories kopiert hat.
netzfeuilleton.de

Parler will mit russischer Unterstützung zurück ins Netz.

Parler schleicht sich nach der Blockade von Amazon, Google und Apple zurück ins Netz: John Matze, Firmenchef der von Trump-Anhänger*innen beliebten Twitter-Alternative, hat am Montag in einer Botschaft verkündet, am Wiederaufbau zu arbeiten. Parler arbeite dafür mit der Firma DDos-Guard, die wie Reuters berichtet bereits mit rassistischen Internet-Seiten zusammengearbeitet hat.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Gruner + Jahr will neue Kunden per App einschläfern.

Gruner + Jahr: Die Digital-Tochter MissionMe bringt die Schlaf-App 7Schläfer auf den Markt. Schlafforscher und Autor Albrecht Vorster hat sie mitkonzipiert. Die App enthält einen Audiokurs, Schlafhilfen wie Meditationen sowie ein Schlaftagebuch. Das Monatsabo kostet zunächst 8,99 Euro. Den Job des Sandmanns rettet allein, dass die App keinen Schlafsand streut.
presseportal.de

Bundesdatenschützer: Weniger Datenschutz macht Corona-Warn-App nicht besser.

Corona-Warn-App wurde "bewusst nicht als Geo-Tracking-App entwickelt", schreibt Bundes­daten­schützer Ulrich Kelber in einem "Spiegel"-Gastbeitrag. Die Info, wo man eine infizierte Person getroffen hat, habe für die Infektions­bekämpfung keinen Mehr­wert - der Kontakt hat sein Test-Ergebnis schließlich selbst übermittelt und müsse nicht gewarnt werden. Ein echtes Problem sei, dass überhaupt nur 60 % der Nutzer*innen ihr positives Ergebnis in der App eintragen.
spiegel.de

Länder fordern neue Funktionen der Corona-Warn-App, Teil-Lockdown soll verlängert werden.

Corona-Warn-App: Die Länder fordern von der Bundesregierung in einer Beschlussvorlage, die App um ein Kontakt­tagebuch und eine automatische Cluster-Erkennung zu erweitern, um die Zusammenkunft besonders vieler Menschen zu erfassen, berichtet das "Handelsblatt". Angekündigte Updates der App sollten bis 21. Dezember umgesetzt werden. Zugleich sieht das Papier eine Verlängerung des Teil-Lockdowns - wie erwartet - bis 20. Dezember sowie eine Sonder-Regelung für Weihnachten vor. Der Feuerwerks­verkauf zu Silvester soll verboten werden.
handelsblatt.com, spiegel.de, turi2.de

ProSiebenSat.1 stellt seine Live-Quiz-App “Quipp” ein.


Game Over: ProSiebenSat.1 stampft seine vor zwei Jahren ins Leben gerufene Live-Quiz-App Quipp wieder ein. Nach dem Hype um die US-amerikanische App HQ Trivia, die zwischenzeitlich auf 100 Mio Dollar geschätzt wurde, war Quipp als eine von vielen ähnlichen Anwendungen zunächst in Österreich, bald auch in Deutschland gestartet. Noch im Sommer hatte das Unternehmen sogar die Anzahl der Quipp-Live-Sendungen auf 30 pro Woche erhöht. Am Sonntag lief nun die letzte Show.

"Leider hat Quipp als Live-Quiz-App nur eine sehr spitze Zielgruppe erreicht.", konstatiert P7S1-Digital-Geschäftführer Stefan Atanassov. In täglich zu festen Zeiten regelmäßig ausgestrahlten Shows, konnten Nutzer*innen von Quipp umsonst mitspielen und kleinere Geldbeträge gewinnen. Quipp war durch Sondersendungen auch an Fernsehformate wie Galileo angebunden und kooperierte zwischenzeitlich auch mit dem "Kicker".
dwdl.de, turi2.de (Background)

Meinung: TikTok zeigt zur US-Wahl, dass es auch politisch kann.

TikTok schwingt sich in der US-Wahl zum Netzwerk mit Lagerfeuer-Funktion für viele junge US-Amerikaner*innen auf, bemerkt Valentin Dornis. Im Wahljahr habe die Plattform gezeigt, dass sie mehr könne als "unpolitischen Quatsch". Die Jugendlichen erklärten per Kurzvideos beispielsweise "tanzend das Wahlsystem" oder trällerten "tragische Karaoke-Lieder" über die Verteilung der Wahlleute.
sueddeutsche.de

WhatsApp lässt Nachrichten nach sieben Tagen verschwinden.

WhatsApp kopiert nach den Stories nun auch in seinen Chats Snapchat und rollt eine Lösch-Funktion aus: Wer will, kann künftig einstellen, ob Nachrichten, Bilder und Videos, auch ungesehene, nach sieben Tagen automatisch aus der App verschwinden sollen. Vor dem Update verschickte Nachrichten sollen von dem neuen Feature aber nicht betroffen sein.
businessinsider.com, onlinemarketing.de, blog.whatsapp.com

Zalando übernimmt Schweizer 3D-Bodyscan-Firma.

Zalando übernimmt die Schweizer 3D-Bodyscan-Firma Fision, deren App Meepl Kund*innen hilft, passgenaue Kleidung zu finden. Die Software-Firma soll komplett in die Zalando-Gruppe integriert werden und den Grundstein für ein Tech-Hub mit 150 Beschäftigten am Standort Zürich bilden. Zalando verspricht sich von der Technologie, u.a. weniger kostenintensive Retouren.
corporate.zalando.com

Meinung: Entwicklungspotential der Corona-Warn-App wird nicht ausgeschöpft.

Viel Geld, wenig Ertrag? Software-Entwickler Henning Tillmann sagt im "Spiegel", dass die deutsche Corona-Warn-App kaum weiterentwickelt wird. Das 60 Mio-Projekt gleiche seinem irischen Pendant, das nur 850.000 Euro gekostet hat und mittlerweile weitere Funktionen und Informationsangebote umfasst. Tillmann schlägt z.B. vor, ein freiwilliges Kontakttagebuch in der App zu integrieren, das Eintragungen 14 Tage lang speichert und dann löscht.
spiegel.de

US-Bezirksrichterin kippt das von Trump verordnete WeChat-Verbot.

WeChat darf in den USA in den Appstores von Apple und Google bleiben, die kalifornische Richterin Laurel Beeler hat Trumps Verbot per einstweiliger Verfügung ausgesetzt. Die beschränkte Redefreiheit, die das Verbot mit sich bringe, sei schwerwiegender als die Sorge der Regierung um die nationalen Sicherheit. Laut Reuters hat Beeler gegen den Willen des US-Justizministeriums gehandelt.
spiegel.de, t3n.de, reuters.com, turi2.de (Background)

Apple-Update sorgt für Probleme bei der Corona-Warn-App.

Corona-Warn-App: Bei einigen Apple-Nutzer*innen funktioniert derzeit die Risiko-Bewertung nicht richtig. Die angezeigte Warnstufe kann somit höher ausfallen, obwohl das Infektionsrisiko eigentlich geringer war. Grund dafür ist ein Update des Betriebssystems auf iOS 13.7. Der Fehler ist bei Routine-Tests der Entwickler*innen der App aufgefallen. Wann ein weiteres Update den Fehler behebt, ist noch nicht bekannt. Nutzer*innen älterer iOS-Versionen sind nicht betroffen.
spiegel.de

Facebook startet reines Uni-Netzwerk.

Back to the roots: Facebook, einst als reine Uni-Plattform gestartet, verpasst sich einen Uni-Ableger namens "Facebook Campus". Student*innen können sich mit ihrer Studi-Mail-Adresse anmelden und sollen nur Infos im Newsfeed sehen, die für ihre jeweilige Hochschule relevant sind. Das Netzwerk verspricht sich davon ein Wiedersehen mit jungen Leuten, die kaum noch auf Facebook angemeldet sind.
mashable.com, techcrunch.com, about.fb.com

Basta: Warn-App Nina verweigert sich teilweise beim Probealarm.

Keine (Ent-)Warnung: Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegebene Warn-App Nina macht beim bundesweiten Probealarm Probleme. Vielerorts reagierten pünktlich zum ersten Probealarm seit der Wiedervereinigung um 11:00 Uhr die Sirenen und Handys. Die Bildschirme blieben jedoch u.a. in Berlin und Potsdam 31 Minuten lang dunkel. Die Hauptstadtbevölkerung sieht es gelassen, gehört eine halbe Stunde Verspätung doch bei sämtlichen Gesellschafts-Events zum guten Ton.
tagesspiegel.de

Facebook erlaubt eine Woche vor der US-Wahl keine neuen Polit-Anzeigen mehr.


Wake me up when election ends: Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigt an, dass sein Netzwerk ab dem siebten Tag vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November keine neuen politischen Anzeigen mehr ausspielen wird. Das soll Falschinformationen eindämmen, die bis zur Wahl womöglich nicht mehr richtiggestellt werden könnten. Anzeigen, die vorher gebucht und bereits einmal ausgespielt wurden, dürfen aber weiter laufen, so Zuckerberg. In einem Post schreibt der CEO, dass er ein erhöhtes Risiko von Unruhen fürchte, da das Land gespalten sei und es möglicherweise Tage oder Wochen dauern könnte, bis das Wahlergebnis endgültig feststeht.

Zuckerberg verweist in seinem Post außerdem auf die Zusammenarbeit mit Reuters. Geplant sei, die Posts von Kandidat*innen oder Parteien, die vor der endgültigen Auszählung der Stimmen einen Sieg verkündeten, mit korrigierenden Hinweisen zu versehen. Außerdem würden Beiträge gelöscht, die einen Zusammenhang mit erhöhter Corona-Ansteckungsgefahr bei der Wahl herstellten.

Facebook will es anscheinend besser machen als noch 2016 und sich diesmal mit einem ganzen Maßnahmenpaket vor dem Vorwurf schützen, nicht ausreichend gegen Falschinformationen und Wahl-Beeinflussung vorzugehen.
spiegel.de, theverge.com, facebook.com (Post Zuckerberg), edition.cnn.com, nytimes.com, turi2.de (Background)

Wort & Bild Verlag steigt beim Gesundheits-Startup DoctorBox ein.

Wort & Bild Verlag beteiligt sich über seine Tochter Isartal Ventures am Digital-Health-Startup DoctorBox, berichtet Healthcare Marketing. Die Beteiligung sei Teil einer "strategischen Partnerschaft", die Höhe des Investments bleibt ungenannt. DoctorBox bietet u.a. eine digitale Gesundheitsakte, Corona-Getestete erhalten über die Plattform ihr Ergebnis.
healthcaremarketing.eu

App-Tipp: “Gewitter im Kopf” klärt humorvoll über Tourette auf.

App-Tipp: Die YouTuber Jan Zimmermann und Tim Lehmann, die sich als Gewitter im Kopf humorvoll mit dem Tourette-Syndrom befassen, haben eine kostenlose App herausgebracht, die über die Krankheit aufklären soll. Lehmann beantwortet die gängigsten Fragen, ein Soundboard bietet 120 Tics von "Gisela", wie Zimmermann sein Tourette selbst nennt.
apps.apple.com (iOS-App), play.google.com (Android-App)

Gericht verbietet Apple die Verbannung von Epic Games aus dem Entwickler­programm.

Fortnite: Ein Gericht in Kalifornien verbietet Apple, die Grafik-Technologie Unreal Engine von Spiele-Entwickler Epic Games aus dem Entwickler­programm zu werfen. Zuvor hatte Microsoft das Vorhaben kritisiert, das die Technologie selbst nutzt. Zugleich weist das Gericht Epics Antrag ab, den Rauswurf von Fortnite aus dem App-Store rückgängig zu machen.
wuv.de (Gericht), horizont.net (Microsoft), turi2.de (Background)

N26-Gründer Valentin Stalf entschuldigt sich und will Betriebsrat unterstützen.

Guter Betriebsrat ist teuer: N26-Gründer Valentin Stalf entschuldigt sich auf Linked-in für den bei der Smartphone-Bank aufgekochten Streit um die Gründung eines Betriebsrates. "Letztendlich fühlen ich und mein Führungsteam bei N26 uns dafür verantwortlich, wie diese Debatte eskaliert ist. Und wir möchten uns für die letzten paar Tage entschuldigen." Die Führung hatte unter anderem unter Verweis auf die Corona-Bestimmungen die Gründung des Betriebsrates blockieren wollen. Damit soll nun Schluss sein. Gleichzeiti macht Stalf weiter deutlich, dass er sich eine alternative Arbeitnehmer-Vertretung wünsche.
gruenderszene.de, turi2.de (Background)

N26 soll einen Betriebsrat bekommen – doch die Gründer wehren sich.

Smartphone-Bank: N26-Mitarbeiter*innen wollen einen Betriebsrat wählen, die Startup-Spitze stellt sich quer. Teile des Teams haben nun Wahlvorstände bestimmt, berichtet Finance Forward, zuvor hatte das Management noch versucht, das gerichtlich zu unterbinden. Argument: ein Hygienekonzept für das Treffen fehle. Die Gründer trommeln für eine alternative Vertretung mit "inklusivem, modernem und digitalem Konzept". Verdi kritisiert das.
financefwd.com, sueddeutsche.de

Bloomberg: Apple arbeitet an Abo-Paketen für TV, Musik und Co.

Apfelkompott: Unter dem Arbeitstitel "Apple One" baut der iPhone-Macher Abo-Pakete um seine Apps, hört Bloomberg von Insidern. Sie sollen im Oktober parallel zum neuen iPhone vorgestellt werden. Nutzer*innen sollen damit – ähnlich Amazon Prime – mehrere Dienste zu einem Preis nutzen können, darunter Apple TV+, Apple Music und Apple News+. Bei höherpreisigen Paketen sollen auch Apple-eigene Fitness-Videos dabei sein.
bloomberg.com (Paid), theverge.com

Mein Homescreen: Maria Hedengren.


Himmel, Wasser und Strandidyll hat Maria Hedengren, seit 2019 Chefin der Magazin-Flatrate-App Readly aus Stockholm, auf ihrem iPhone immer im Blick. Beruflich ist sie damit vor allem auf Slack und Linked-in unterwegs, privat trackt sie per App die Schulnoten ihrer beiden Söhne, schaut sich die Insta-Posts junger Tech-Kolleginnen, oder sucht den nächsten Tesla Supercharger. Weiterlesen …

“Spiegel”: Infizierte müssen bei Corona-Warn-App oft den Namen angeben.

Corona-Warn-App: Auch sieben Wochen nach den Start müssen viele positiv Getestete ihr Ergebnis telefonisch durchgeben, samt Namen und Rufnummer, berichtet der "Spiegel". Die Daten würden auf Papier notiert und "spätestens nach 60 Minuten" in einem Schredder vernichtet, versichert die Telekom. Erst rund drei Viertel der Labore seien an das anonyme und automatisierte Verfahren mit QR-Codes angebunden, technisch funktioniere es nur bei rund der Hälfte.
spiegel.de

Snapchat will US-Wähler*innen aufklären und motivieren.

Snapchat bietet US-Nutzer*innen vor der Präsidentschaftswahl die Wahlregistrierung als Snap Mini an. Unter dieser Bezeichnung gibt Snapchat seit kurzem Drittanbietern Zugriff auf die App. Ein weiterer Snap Mini ist Before You Vote, ein unparteiischer Wählerleitfaden, der Beispielstimmzettel zeigt und Wahllokale auflistet. Bei den Wahlen 2018 haben sich laut Snap 450.000 Wähler*innen über die App zur Stimmabgabe angemeldet.
adweek.com, turi2.de (Background)