Luca-App löscht alle Nutzerdaten aus dem System.

Kein Zugriff: Die Macher der Luca-App haben sämtliche Daten gelöscht, die das System während der Pandemie zur Kontakt-Nachverfolgung erfasst hat, teilt der Geschäftsführer Patrick Hennig mit. Demnach seien die Daten nur noch lokal auf den Smartphones der Nutzerinnen gespeichert. Die App soll künftig als Digitalisierungsservice und Bezahlanwendung in der Gastronomie dienen.
augsburger-allgemeine.de, turi2.de (Background)

Netzneutralität: Bundesnetzagentur verbietet “Telekom StreamOn” und “Vodafone Pass”.

Stream Out: Die Bundesnetzagentur untersagt der Deutschen Telekom und Vodafone Zusatzpakete, bei denen z.B. die Nutzung ausgewählter Streamingdienste das Datenvolumen nicht belastet. Die Wettbewerbshüter sehen in den Angeboten "Telekom StreamOn" und "Vodafone Pass" einen Verstoß gegen die Netzneutralität, weil sie den Datenverkehr ungleich behandeln. Betroffen sind Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland.
faz.net, bundesnetzagentur.de

Snapchat bringt Mini-Drohne auf den Markt.

Selfie-Follower: Die Macher der Foto-App Snapchat bringen eine Mini-Kamera auf den Markt. Die Mini-Drohne mit dem Namen Pixy nimmt Videos und Fotos auf, folgt ihrer Besitzerin und landet nach erfolgter Mission auf der Handfläche. Die fliegende Kamera ist nach gefloppter Kamera-Brille und einem Augmented-Reality-Headset ein weiterer Versuch, mit Fotogeräten die App populärer zu machen. Der Verkauf ist zunächst auf die USA und Frankreich beschränkt.
techcrunch.com

Debatte: Truth Social floppt, weil die “ideologische Reibung” fehlt.

Truth Failure: Der Erfolg von Donald Trumps Twitter-Klon Truth Social bleibt aus, weil der Plattform die "ideologische Reibung" fehlt, schreibt "Süddeutsche"-Autor Hubert Wetzel. Bei Twitter bestehe der "ebenso verführerische wie destruktive Reiz" darin, dass dort Linke und Rechte "ungefiltert aufeinanderprallen". Bei Truth Social würden dagegen "nur Gleichgesinnte herumschreien".
sueddeutsche.de (Paid)

Kathrin Sander und Inka Schmeling verlassen “Merian”, um Reise-App zu gründen.

Neue Reise: Die bisherige Vize-Chefin der Reise­zeitschrift Merian, Kathrin Sander (Foto), und Inka Schmeling, bisher Ressort­leiterin und Podcast-Verantwortliche, verlassen den Jahreszeiten Verlag. Gemeinsam gründen sie das Reise-Startup Plazy, das per App individualisierte, multimediale Reise­führer bietet. Kooperations­partner wie Reise­veranstalter oder Tourismus-Verbände finanzieren das Angebot, das für Reisende gratis ist.
per Mail

NDR: Beschwerde zur “Tagesschau”-App vom Verfassungsgericht abgelehnt.

Tagesschau App-Logo 150NDR scheitert mit einer Verfassungsbeschwerde zur "Tagesschau"-App beim Bundesverfassungsgericht. Grund für die Nichtannahme der Beschwerde sei, dass sie nicht den Darlegungsanforderungen genüge und damit unzulässig sei, heißt es in dem Karlsruher Beschluss. Die Entscheidung ist unanfechtbar. Der NDR hatte gegen das 2016 gefällte Urteil des OLG Köln geklagt, dass die App 2011 zu presseähnlich gewesen sei. Der BDZV sieht sich darin bestätigt, dass presseähnliche Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Netz unzulässig seien.
finanzen.net, turi2.de (Background)

Neues Digital-Gesetz der EU geht Google, Facebook und Co an den Kragen.

Gamechanger: Das Europaparlament und die EU-Mitgliedsstaaten haben sich am Donnerstagabend auf neue Regeln für Tech-Konzerne geeinigt. Das neuen EU-Gesetz über digitale Märkte (DMA) sieht die Einhegung der Marktmacht von Internetriesen wie Google, Facebook oder Amazon vor und soll für faireren Wettbewerb im Netz sorgen. Sogenannten Gatekeepern ist es künftig verboten, eigene Produkte und Angebote bevorzugt gegenüber der Konkurrenz zu behandeln. Nutzerinnen erhalten mehr Verbraucherrechte z.B. soll das Löschen vorinstallierter Apps auf Smartphones erleichtert werden, Datenschutz verbessert und personalisierte Werbung eingeschränkt werden. Bei Verstößen drohen Tech-Konzerne harte Sanktionen bis zur Zerschlagung.
faz.net, spiegel.de

Netflix übernimmt Spieleentwickler und investiert weiter in Gaming.

Netflix LogoBingegaming: Streaminggigant Netflix kauft den Spieleentwickler Boss Fight Entertainment und baut damit seine Ambitionen im Gaming weiter aus. Zu den bekanntesten Spielen des 2013 gegründeten Gaming-Studios mit 150 Mitarbeitern gehört Dungeon Boss. Der Videostreaming-Dienst baut unterdessen sein Spiele-Portfolio weiter aus und veröffentlicht zwei neue Spiele, die über die neue Gaming-Kategorie verfügbar sind.
venturebeat.com, techcrunch.com

Bloomberg: Apple plant Abodienst für iPhones und andere Hardware.

Apfel-Abo: iPhone-Bauer Apple plant ein Abo für Hardware-Produkte, flüstern Insider Bloomberg zu. Dem unbestätigten Bericht zufolge könnten iPhone-Fans ihre Geräte bald für eine monatlich Gebühr mieten statt zu kaufen und so immer das neuste Gerät bekommen. Ein ähnliches Programm ist bisher auf iPhones beschränkt und nicht in Deutschland verfügbar.
bloomberg.com

Zahl des Tages: Spotify zahlt 7 Mrd Dollar an Künstlerinnen aus.

SpotifyZahl des Tages: Über 7 Mrd Dollar hat Spotify im vergangenen Jahr an Künstlerinnen ausgezahlt - 2 Mrd Dollar mehr als im Vorjahr. Insgesamt gibt es laut aktualisierter Spotify-Website Loud&Clear 1.040 "Spotify-Millionäre", die mehr als 1 Mio Dollar Auszahlung erhalten haben. 130 Künstlerinnen bekommen über 5 Mio Dollar im Jahr von Spotify. Künstlerinnen kritisieren den Streamingdienst immer wieder wegen der aus ihrer Sicht ungerechten Verteilung der Einkünfte.
bbc.com

Shuttle-Dienst Swvl übernimmt Berliner Mobilitätsdienst Door2Door.

Mobilitätswende: Die Mobility-Firma Door2Door wechselt den Besitzer und gehört künftig zu Konkurrent Swvl. Das 2012 gegründete Berliner Unternehmen steht hinter Projekten wie dem 2019 nach knapp drei Jahren wieder eingestellten Berliner Shuttle-Dienst Allygator oder dem Mitfahrdienst Syltgo und bietet eine Softwarelösung für lokale Mobilitätsdienste für Gemeinden und Kommunen an. Der neue Eigentümer Swvl kommt ursprünglich aus Ägypten, hat seinen Sitz in Dubai und will per sogenannten Spac an die Börse.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Nur 40 Minuten nach App-Start erhalten TikTok-Userinnen Fake News.

Zahl des Tages: Nur 40 Minuten, nachdem sie zum ersten Mal die App aktiviert haben, erhalten TikTok-Nutzerinnen Fake News bezüglich des Kriegs in der Ukraine, ergibt eine Recherche von NewsGuard. Besonders viele Missinformationen tummeln sich unter den Top-20-Resultaten des Netzwerks, die Userinnen vorgeschlagen werden.
mediapost.com

Otto Group kauft Telemedizin-App Medgate.

Investieren bis der Arzt kommt: Die Otto Group kauft die Schweizer Telemedizin-App medgate. Über die App können Patienten digitale Arztbesuche buchen. Der Handelskonzern übernimmt 40 Prozent der Anteile von dem Krankenhauskonzern Aevis. Gleichzeitig übernimmt medgate das Startup BetterDoc, das Patienten mittels künstlicher Intelligenz mit den passenden Ärzten zusammenbringt.
medinside.ch, ottogroup.com

Basta: Dating-App belehrt die “Bild” in Sachen “Gender-Gaga”.


Verstehen nur eine Sprache: Die Dating-App OkCupid kritisiert zum Internationalen Frauentag die "Gender-Gaga"-Berichterstattung der "Bild". Vor dem Springer-Gebäude geparkte LKWs zeigen umformulierte "Bild"-Sätze in geschlechterneutraler Sprache. Würde OkCupid jeden fragwürdigen Satz der "Bild" anprangern, käme es wohl schnell zu einem dauerhaften Verkehrschaos in Kreuzberg.
presseportal.de

Hör-Tipp: “Wohlstand für Alle” seziert TikTok.

Hör-Tipp: Wolfgang M. Schmitt (Foto) und Ole Nymoen werfen in ihrem Podcast "Wohlstand für Alle" einen kritischen Blick auf die Kurzvideo-App TikTok. Dort würde sich "neoliberale Propaganda" ideal verbreiten lassen. Es sei eine "hübsche Pointe der Weltgeschichte", dass dies ausgerechnet über eine "eng mit dem chinesischen Staats-Kapitalismus verquickte Plattform" geschehe, urteilt Schmitt. Kritische Beiträge, "egal zu welchen Themen", gebe es bei TikTok nicht – allenfalls eine "alberne Schwundstufe", wenn Userinnen "zum tausendsten Mal" davon erzählen würden, dass Elon Musk und Jeff Bezos "nicht alle Tassen im Schrank haben".
podcasts.apple.com (45-Min-Audio), youtube.com (45-Min-Videoversion)

Umfrage: Mehr als ein Fünftel der Deutschen hat ein kostenpflichtiges Musik-Abo.

Musisch veranlagt: Mehr als ein Fünftel der Deutschen nutzt ein kostenpflichtiges Musik-Abo, ermittelt der Global Media Outlook Report von Yougov. 36 % der Befragten haben einen bezahlten Video-Dienst wie Netflix oder Amazon Prime abonniert. 27 % geben an, in den vergangenen 12 Monaten häufiger Websites, Apps und Streams genutzt zu haben – weltweit einer der geringsten Werte.
absatzwirtschaft.de

Debatte: Nancy Faesers Sperr-Pläne für Telegram kommen nicht gut an.

Sperrgebiet: Der Vorstoß von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, den Messenger Telegram aus den App-Stores zu canceln, kommen nicht gut an. ARD-Korrespondentin Natalie Amiri verwies bei Twitter etwa auf Telegram "als einzigen Weg der einigermaßen freien Kommunikation in totalitären Regimen". Auch die Gesellschaft für Freiheitsrechte kritisiert Faesers Pläne als "unverhältnismäßig".
t-online.de

Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern lassen Luca-Verträge auslaufen.

Ciao Luca: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kündigen ihre Verträge mit Culture4Life, dem Betreiber der Luca-App, berichtet das "Handels­blatt". Bei elf weiteren Bundes­ländern ist die Verlängerung noch offen, Thüringen, Sachsen und NRW nutzen Luca nicht. In Schleswig-Holstein entfällt die verpflichtende Kontakt­daten­erhebung, in Mecklenburg-Vorpommern hatte das OLG Rostock den Ankauf für unwirksam erklärt. Ihre Daten müssen Nutzerinnen über die App selbst löschen, erst nach längerer Inaktivität erfolgt die Löschung automatisch.
handelsblatt.com (Paid), n-tv.de (Schleswig-Holstein)

EU-Impfzertifikate sollen nach neun Monaten verfallen.

Digitale Corona-Impfzertifikate sollen nach Willen der EU-Kommission nur noch neun Monate gültig sein. Stimmt der Ministerrat zu, soll die Regelung spätestens bis Januar in Kraft treten. Nach Ablauf drohen dann bei Reisen wieder Tests und Quarantäne. Die zeitliche Begrenzung soll auch die Regierungen von EU-Ländern unter Druck setzen, in denen Booster-Impfungen nach sechs Monaten noch nicht für alle möglich sind, sagt Justiz­kommissar Didier Reynders.
tagesschau.de, wiwo.de

Lese-Tipp: Wie die App “Be My Eyes” Sehbehinderte im Alltag unterstützt.

Lese-Tipp: Mit der App Be My Eyes können seh­behinderte Menschen sehende Freiwillige erreichen, die ihnen etwas beim Einkaufen oder der Suche nach verlorenen Gegenstände helfen. Michaela Haas stellt die App im "SZ-Magazin" vor und erfährt von Nutzerinnen, dass der größte Vorteil der App in ihrer Schnelligkeit und Schlichtheit liege. Der Erfolg der App bringe jedoch auch die meisten Beschwerden mit sich: "Viele sind enttäuscht, weil unsere Kunden nicht die ganze Zeit Hilfe brauchen", wissen Verantwortliche.
sz-magazin.sueddeutsche.de

App-Tipp: “Mopo” startet AR-App für Zeitreise durch Hamburgs Geschichte.

App-Tipp: Die "Hamburger Morgenpost" lädt zur virtuellen Zeitreise durch St. Pauli. Mittels Augmented-Reality-App können Nutzerinnen auf der Reeperbahn oder dem Hamburger Dom durch die Smartphone-Kamera sehen, wie es dort etwa in den goldenen 20ern und den wilden 70ern ausgesehen hat. Ein Audio-Guide erzählt die Geschichte zum Ort. Weitere Orte sollen folgen. Die App stammt vom Berliner Startup Zaubar und ist kostenlos.
mopo.de, apps.apple.com (iOS), play.google.com (Android)

Apple sperrt in der Türkei schwule Dating-App Hornet.

Apple wirft in der Türkei die schwule Dating-App Hornet aus dem App-Store. Grund sei ein türkisches Gerichts­urteil aus dem Jahr 2020, über das Hornet erst jetzt informiert wurde. Bereits seit einem Jahr ist die Website des Dienstes in der Türkei gesperrt – offiziell wegen der Verletzung von Persönlich­keits­rechten. Die Android-App ist weiterhin verfügbar.
spiegel.de

Hör-Tipp: Die Kooperation von ARD auf TikTok auf dem Prüfstand im Deutschlandfunk Kultur.

Hör-Tipp: TikTok holt sich durch eine Kooperation mit der ARD seriöse Inhalte zur Bundestagswahl auf die Plattform. Im Interview mit Deutschlandfunk Kultur erklärt Stefan Köhler von "Das Ding", dass funk und "Tagesschau" so viele junge Menschen erreichen, die nun zum ersten Mal wählen dürfen. Dirk von Gehlen, Social-Media-Leiter bei der "Süddeutschen", glaubt, dass TikTok mit der Zusammenarbeit sein Image aufpolieren will und wünscht sich, dass die ARD die Daten nach der Wahl öffentlich macht, um herauszufinden, ob sich das Engagement auszahlt.
deutschlandfunkkultur.de (21-Min-Audio)

Basta: Julian Nagelsmann trainiert den FC Bayern per App.

Nicht nagelsneu: Die Profis des FC Bayern Münchens entkommen Neu-Trainer Julian Nagelsmann selbst auf ihrem Smartphone nicht. Der hat die Mannschafts-Analyse-App Hudl zur Pflicht gemacht und teilt dort Videos seiner Ansprachen in der Kabine, berichtet "Bild". Eine Digital-Strategie, die er ohne großes Aufsehen auch schon beim SAP-Club Hoffenheim praktiziert hat. Sollte es mit dem Meister­titel nichts werden, den Titel als Micro-Influencer hat er sicher.
bild.de (Paid)

Instagram führt Sicherheitsupdate für Kinder und Jugendliche ein.

Kindersicher? Instagram führt private Konten als Standardeinstellung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ein. Das gilt u.a. für Nutzerinnen in den EU-Ländern und Großbritannien, die sich neu auf der Plattform registrieren. Mit dieser Einstellung will Instagram vor ungewollten Kontaktanfragen schützen und mehr Sicherheit bieten. Instagram will Nutzerinnen, die noch keine 18 sind und bereits ein eigenes Konto haben, benachrichtigen und auf die Vorteile eines privaten Accounts hinweisen.
mobiflip.de

Die “FAZ” bietet Newsinhalte jetzt für Autofahrten an.

FAZ stellt ihre Newsinhalte Smartphonebesitzerinnen jetzt auch fürs Auto zur Verfügung. Die Zeitung bietet als erste in Deutschland Audio-Beiträge über Apple Carplay und Android Auto an. Nutzerinnen müssen sich dafür in der App registrieren und das Smartphone mit dem Auto verbinden, anschließend ist das Abspielen der News sowie der "FAZ"-Postcasts möglich.
presseportal.de, faz.net

App-Tipp: Mit Cineamo das Kinoprogramm bestimmen.

Film app: Die App Cineamo soll Kinobesitzerinnen helfen, die Auslastung in den Sälen nach der Pandemie anzukurbeln. In der Anwendung können Userinnen Filmwünsche bei Kinos einreichen. Die kostenlose App ermöglicht auch, Kinosäle für andere Zwecke anzufragen, u.a für Yogastunden oder Firmenevents. 24 Kinos machen bislang mit.
welt.de, apps.apple.com (Cineamo im App-Store), play.google.com (Cineamo im Playstore)

App-Tipp: “Brickit” scannt ausgewählte Lego-Steine.

Stein auf Stein: Die App Brickit will vergessene Lego-Steine im Kinderzimmer aus der Reste-Kiste holen. Brickit scannt die Plastik-Teile kostenlos und schlägt Kombinationsmöglichkeiten nach bislang 1.500 Lego-Anleitungen vor. Eine offizielle Lizenz von Lego gibt es dafür noch nicht. Hinter dem Fan-Projekt steckt Leonid Aleksandrov und sein 14-köpfiges Team aus Moskau, die künftig auch Eigenkreationen der Userinnen in die Datenbank einpflegen wollen. Ab Herbst soll es auch eine Android-Version geben.
spiegel.de, apps.apple.com (Brickit im App Store)

Lieferando überwacht seine Fahrerinnen.

Lieferando trackt seine Fahrerinnen und speichert die Daten zum Teil jahrelang. Insgesamt erfasst die Fahrerinnen-App 39 personalisierte Datenpunkte pro Lieferung. Expertinnen und Betriebsrat sprechen von einer "dauerhaften Überwachung der Arbeitsleistung, die klar rechtswidrig" sei. Bei Lieferando heißt es, dass die App für den Betriebsablauf erforderlich sei. Dem Konzern droht eine Strafzahlung in Millionenhöhe.
br.de

Apple droht eine Kartellstrafe der EU-Kommission wegen Benachteiligung fremder Musik-Apps.

Apple: Die EU-Kommission wirft dem Konzern in einer vorläufigen Einschätzung unfairen Wettbewerb bei Musik­streaming-Apps vor. Beschwert hatte sich Konkurrent Spotify. Durch strikte Regeln im App-Store nehme Apple Nutzerinnen "die Wahl, billigere Dienste zu nutzen", sagt Wettbewerbs­kommissarin Margrethe Vestager. Die Einschätzung ist die Vorstufe zu einer Kartellstrafe.
zdf.de, handelsblatt.com, theverge.com

Airlines wollen Impfpass mittels App digitalisieren.

Impf & Fly: Der Airline-Verband Iata testet eine App, die bei Flügen den gelben Impfpass aus Papier ersetzen soll. Der Travel Pass speichert persönliche Daten nur auf dem Smartphone der Reisenden, nicht zentral. Zum Start im Mai sind mehr als 20 Airlines dabei, u.a. Swiss, Emirates und Iberia. Auch die Bundesregierung und das Welt­wirtschafts­forum arbeiten an digitalen Impfpass-Apps.
spiegel.de

Datenschützer Max Schrems verklagt Google in Frankreich.

Verfolgungsfeind: Der österreichische Datenschützer Max Schrems verklagt mit seiner Organisation Noyb Google wegen seines Android-Betriebssystems. Dessen Werbe-IDs ermöglichen es dem Online-Riesen und Drittanbietern, das Surfverhalten von Nutzerinnen zu beobachten und gezielt Werbung zu schalten. Schrems argumentiert, dass diese Praxis illegal sei, weil sie der Zustimmung der Userinnen bedürfe. Eine ähnliche Klage läuft bereits gegen Apple.
noyb.eu via zeit.de

Einzelhandel bietet an, nur Kundinnen mit Check-in per Luca-App einzulassen, um offenzubleiben.

Öffnungsrufe: Eine Initiative von rund 3.000 Einzel­händlerinnen fordert einen Kurs­wechsel in der Corona-Politik und die Abkehr von dauer­haften Schließungen, berichtet das "Handelsblatt". Ihr Vorschlag mit dem scherzhaften Titel "Klopf & Meet": Die Läden verpflichten sich, nur Kundinnen einzulassen, die mit der Luca-App einchecken. Damit könnten die Gesundheits­ämter Infektions­ketten automatisch nachverfolgen.
handelsblatt.com

“Handelsblatt”: Corona-Warn-App bekommt eine Schnelltest-Funktion.

Corona-Warn-App kann ab der zweiten Aprilhälfte die Ergebnisse von Schnelltests erfassen, berichtet das "Handelsblatt". SAP und die Deutsche Telekom entwickeln die Funktion. Partner für das Projekt sind u.a. die Drogerieketten DM und Budni, der Deutsche Apothekerverband sowie Galeria Karstadt Kaufhof. Die Ergebnisse sollen via QR-Code in die App geladen werden.
handelsblatt.com

Corona-Warn-App bekommt nach Ostern eine Check-in-Funktion.

Corona-Warn-App bekommt mit dem nächsten Update eine Check-in-Funktion, berichtet tagesschau.de. Ab dem 16. April können Nutzerinnen sich in Restaurants oder bei Events anonym per QR-Code registrieren. Sollten andere Gäste später positiv auf Corona getestet werden und ihr Ergebnis mit dem RKI teilen, bekommen alle anderen über die App eine Warnung. Anders als bei der Luca-App erfolgt der Check-In anonym, ohne Angabe persönlicher Daten.
tagesschau.de

Meinung: Deep Nostalgia ist “faszinierend” und “unheimlich” zugleich.

Digitale Zombies: Die Foto-App Deep Nostalgia erweckt "Gespenster der Vergangenheit, mit 'magischen' Mitteln zu reichlich untotem 'Leben'", schreibt Arno Frank im "Spiegel". Die Anwendung animiert alte Familienfotos, was "faszinierend" und "ein wenig unheimlich" sei. Es handele sich aber um eine "Fälschung". Die Urgroßmutter würde nie "auf so kokette Weise aus dem Jenseits herüberflirten, als wär's ein Video für die Partnervermittlung 'Ü120'".
spiegel.de

Google löscht “Titanic”-App wegen nacktem Papst-Po.

Titanic fliegt aus dem Google-Play-Store, berichtet der "Spiegel". Google hat die App des Satire-Magazins entfernt, weil das Dezember-Cover Papst Franziskus mit entblößtem Hintern und Jesus mit nacktem Penis zeigt. Auch weitere Ausgaben wurden beanstandet. Chefredakteur Moritz Hürtgen will sich gegen die Löschung wehren und "nicht dem Geschmack eines Zwischenhändlers anpassen". Eine neue, bereinigte Version der App kommt für ihn nicht infrage.
"Spiegel" 7/2021, Seite 69 (Paid)

Clubhouse-Konkurrent Fireside will Audio-Chats zu Geld machen.

Fireside sagt Clubhouse den Kampf an: Die Audio-Chat-App, hinter der US-Unternehmer Mark Cuban steht, soll noch 2021 starten und will "Podcast-Plattform der nächsten Generation" sein. Die Live-Gespräche lassen sich mit der App aufzeichnen, Moderator*innen sollen die Möglichkeit bekommen, mit ihren Gesprächsrunden Geld zu verdienen.
theverge.com via wuv.de