Netflix testet Stories-Format in seiner App.

Netflix springt auf den Stories-Zug auf und testet das allseits beliebte Klon-Format. Unter dem App-Punkt "Extras" können Nutzer Fotos und Videos von Netflix-Sendungen im Hochformat sehen. Die Extras beinhalten sowohl Empfehlungen, als auch Reminder an Serien, die der Nutzer gerade schaut. Über einen Share-Button können die Inhalte auch über andere Apps geteilt werden.
techcrunch.com

Apple lässt Apps zur Smartphone-Überwachung von Kindern wieder zu.


Kinderüberwachung: Apple lässt Apps im Store wieder zu, mit denen Eltern die Handynutzung ihrer Kinder überwachen können. Mindestens elf der 17 beliebtesten Apps hatte Apple aus dem App Store entfernt. Nun stehen die Anwendungen zur Kindersicherung wieder zum Download bereit, die Betreiber müssen sich jedoch verpflichten, keine sensible Daten an Dritte weiterzugeben. Die US-Kartellbehörden haben am Montag angekündigt, Apple und anderen Techkonzernen künftig genau auf die Finger zu schauen.

Offiziell hatte Apple die Apps wegen Sicherheitsbedenken gelöscht – die betroffenen Entwickler hatten jedoch einen eher eigennützigen Seitenhieb vermutet, da Apple eine eigene Überwachungssoftware entwickelt hat. Die zuvor geblockten Apps dürfen nun wieder mit den Systemfunktionen MDM und VPN arbeiten. Deren Nutzung hatte Apple als Grund für die Sperre angegeben.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Zitat: Dara Khosrowshahi will mit Uber auch in ländliche Regionen vordringen.

"Wir werden die Erträge, die wir in den Städten erwirtschaften, zum Ausbau des Angebots in den ländlichen Regionen einsetzen."

Uber-Chef Dara Khosrowshahi will auch die Menschen auf dem Land von A nach B bringen. Diese fühlten sich von "den Errungenschaften des digitalen Zeitalters" ausgegrenzt, weshalb Populisten auf dem Land mehr Zuspruch erhielten, sagt er im "Handelsblatt"-Interview.
handelsblatt.com (Paid)

Alphabet sperrt Huawei von Android-Updates und Google-Apps aus.


Appgeschossen: Google-Mutter Alphabet entzieht dem chinesischen Tech-Konzern Huawei die Android-Lizenz, berichten "Reuters" und "The Verge". Damit kommen Nutzer von Huawei-Smartphones künftig nicht mehr an offizielle Google-Updates. Künftige Android-Smartphones von Huawei, wenn es welche geben sollte, würden u.a. die YouTube- und Gmail-Apps fehlen. Huawei könnte durchaus die Open-Source-Variante von Android benutzen. Im Heimatmarkt China sind einige der wichtigsten Google-Apps ohnehin gesperrt bzw. kaum nachgefragt. Aber auch in westlichen Ländern sind die Huawei-Smartphones beliebt, u.a. als günstige Alternative zu Samsung-Geräten.

Zuvor hat das US-Handelsministerium Huawei am Freitag auf eine Sperrliste gesetzt. Die Chiphersteller Intel, Qualcomm, Xilinx und Broadcom beliefern Huawei "bis auf weiteres" nicht mehr. Ähnlich wie Samsung setzt Huawei stark auf selbst hergestellte Chips, ist aber laut Bloomberg für Serverchips auf Intel angewiesen, für viele Modemchips auf Qualcomm und für Netzwerk-Chips auf Broadcom.
reuters.com, theverge.com, bloomberg.com (Chips), spiegel.de, sueddeutsche.de

Zahl des Tages: TikTok ist im 1. Quartal mit 33 Mio Downloads die meistgeladene App im App Store.

Zahl des Tages: Wohlklingende 33 Mio Downloads bescheren TikTok Platz 1 im App Store im 1. Quartal. Damit verweist die Karaoke-App YouTube, Instagram, WhatsApp und den Messenger auf die nachfolgenden Plätze. Bei Android-Geräten liegt WhatsApp mit nahezu 199 Mio Downloads vorn, gefolgt von Messenger, TikTok, Facebook und Instagram.
techcrunch.com

Polizei in Nordrhein-Westfalen verbannt WhatsApp von Diensthandys.

WhatsApp ist künftig auf Smartphones der Polizei in Nordrhein-Westfalen verboten. Die Polizei nutze die App bisher, um Fotos von Tatorten oder Unfällen an Reviere zu schicken. Vermehrt seien die Aufnahmen auch illegal in privaten Chats gelandet sein. Als Alternative sollen Diensthandys mit einer eigens entwickelten App für 10 Mio Euro angeschafft werden.
bild.de

Apple blockt Apps zur Handy-Kindersicherung.


Sicher ist unsicher: Apple entfernt mehrere Kinderüberwachungs-Apps aus seinem Store, mit denen Eltern die Handynutzung ihrer Sprösslinge im Blick behalten – offiziell aus Sicherheitsbedenken wegen der darin verwendeten Technologie Mobile Device Management. Betroffene Entwickler glauben, Apple wolle eher die Konkurrenz dahin jagen, wo der digitale Pfeffer wächst. Apple bietet seit kurzem ein eigenes Überwachungsprogramm an. Laut "New York Times" hat das Unternehmen mindestens elf der 17 am meisten heruntergeladenen Apps aus dem App Store entfernt oder mit Restriktionen versehen. 
faz.net

Die Finanzaufsicht Bafin kritisiert Mängel bei der Smartphone-Bank N26.


Mängel auf die lange Online-Bank geschoben: N26 gerät ins Visier der Bafin. Die Finanzaufsicht droht, das Einlagengeschäft der Smartphone-Bank zu deckeln, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Titelgeschichte. Bei einer Sonderprüfung habe die Bafin 2018 Mängel festgestellt die Bank und ungewöhnlich hart kritisiert. N26 habe seine Strukturen nicht ausreichend an das Wachstum angepasst und zu wenig Personal. Außerdem übernehme der Mutterkonzern N26 Gmbh zu viele Aufgaben der Bank. N26-Chef Valentin Stalf widerspricht der Kritik und sagt, die Bank sei mit 800 Mitarbeitern personell nicht schlecht aufgestellt. N26 stehe "in sehr engem Austausch mit der Bafin" und werde bei Beanstandungen zeitnah nachbessern.

Zuletzt stand N26 mehrfach in der Kritik, da Kriminelle die Smartphone-Bank für Betrügereien genutzt haben. Kunden und andere Banken kritisieren, N26 sei telefonisch oft nicht erreichbar. Das Berliner Unternehmen gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Startups und wurde zuletzt auf rund 2,3 Mrd Euro taxiert.
handelsblatt.com, handelsblatt.com (Interview Stalf), turi2.de (Background)

Snap bringt u.a. Amazon, Tinder und Netflix zu Snapchat.


It's a match: Snapchat öffnet seine Stories-Pforten für Apps von Drittanbietern und kooperiert u.a. mit Tinder, Netflix und GoFundMe. Nachdem Facebook das Stories-Format fleißig für die eigene App und Tochter Instagram kopiert hat, bringt Snap nun die eigene Funktion in weitere Apps. Snapchat-Nutzer, die auch die Dating-App Tinder nutzen, können nun ihre "My Tinder Story" direkt aus Snapchat auf ihr Tinder-Profil posten. Aus den Apps von Netflix (aktuell nur für iOS) und GoFundMe können Nutzer Empfehlungen direkt in ihre Stories posten oder an Freunde verschicken.

Die App erhält außerdem eine Erweiterung mit der Funktion "Scan". Über die Snap-Kamera können Nutzer ein physisches Produkt oder einen Barcode scannen und bekommen dann Suchergebnisse bei Amazon angezeigt. Auch die Musik-Erkennungsapp Shazam kann nun direkt über Snapchat ausgelöst werden. Mit den Partnern Photomath oder Giphy lassen sich nun auch Mathe-Gleichung im Kamerafeld lösen oder zum Umfeld passende GIFs ausspielen.
techcrunch.com (Scan), mashable.com (Tinder)

Snapchat bringt deutschen Werbern Augmented Reality bei.

Snapchat kooperiert mit sieben deutschen Agenturen, damit diese vermehrt Augmented-Reality-Werbung gestalten. An Schulungen und Zertifizierungen nehmen u.a. Werber von Jung von Matt und TLGG teil. Sie sollen über Snapchat Kontakt zu AR-Designern bekommen. Werbekunde Adidas hat zur Fußball-WM 2018 eine entsprechende Kampagne getestet und Snapchat-Nutzer in die virtuelle Umkleidekabine der Nationalmannschaft geschickt.
horizont.net

Chefkoch-App Smartlist soll den Einkauf erleichtern.

Gruner + Jahr erweitert Chefkoch um die Einkaufszettel-App Smartlist. Nutzer können ihren Einkauf per Spracheingabe diktieren und ihre Liste gemeinsam mit Freunden oder dem Partner bearbeiten. Die App gruppiert Produkte nach ihrem Regal-Platz im Supermarkt und macht auf Wunsch passende Rezept-Vorschläge. Nutzer der separaten Chefkoch-App können Zutaten in die Smartlist übertragen, Leser des Chefkoch-Magazins finden QR-Codes neben den Rezepten.
presseportal.de, chefkoch.de

Familien-Tracking-App veröffentlicht ungeschützte Daten von mehr als 238.000 Nutzern.

Datenleck: Daten von mehr als 238.000 Nutzern der Familien-Tracking-App "Family Locator" waren im Netz wochenlang frei zugänglich, berichtet TechCrunch. In einer Datenbank, die ohne Passwort zugänglich war, konnten Namen, E-Mail-Adressen, Profilfotos und Passwörter eingesehen werden. Auf Drängen von TechCrunch gegenüber Microsoft, wo die Daten in der Azure-Cloud gehostet wurden, wurde der Datensatz inzwischen entfernt.
techcrunch.com