TV-Tipp: Arte-Doku zeigt Vielfalt und Bodenständigkeit von Meryl Streep.

TV-Tipp: Schauspielerin Meryl Streep, 72, hat schon in jungen Jahren Hollywood-Größen locker an die Wand gespielt und und durch ihre Vielzahl an Filmen quasi Fans in jeder Generation. Die französische Doku Meryl Streep: Unverstellte Göttin (Arte, 21.55 Uhr) zeigt Streeps Faible für Frauen im Vordergrund sowie ihre Bodenständigkeit trotz mehrerer Oscars.
abendblatt.de, arte.tv (53-Minuten-Video)

TV-Tipp: “Die Lust am Vorspiel” widmet sich dem Liebesleben der Generation Z.

arte logo_150TV-Tipp: Arte startet heute Abend seinen Dokumen­tarfilm-Sommer mit Die Lust am Vorspiel um 21.55 Uhr. Der Auftaktfilm bietet der Generation Z eine Plattform, um ungezwungen verschiedene Dimensionen ihres Sexuallebens zu erörtern. Die Doku ist schon jetzt in der Mediathek abrufbar. Weitere Filme der Reihe mit dem Motto "MenschenLeben" befassen in den kommenden Wochen u.a. mit Frauenfeindlichkeit und den Eltern von Amokläufern.
arte.tv (64-Min-Video) via abendblatt.de

Arte holt Emelie de Jong und Marysabelle Cote in den Vorstand.

Arte: Der deutsch-französische Kultursender beruft Emelie de Jong als Programmdirektorin. Die Französin folgt turnusgemäß auf Bernd Mütter, der den Posten von deutscher Seite innehatte. Parallel wird Marysabelle Cote neue Verwaltungsdirektorin des Senders. Die Wahl von zwei Frauen entspreche der "gesellschaftlichen Verantwortung" des Senders, sagt Arte-Chef Bruno Patino. 400 Arte-Beschäftigte hatten zuvor in einem offenen Brief eine geschlechtergerechte Besetzung des Vorstands gefordert.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Arte verbucht Programmausfall wegen Streik.

arte logo_150Straßburg-Streik: Am französischen Hauptstandort von Arte hat am Mittwoch die Belegschaft die Arbeit niedergelegt. Die Mittagsnachrichten sind deswegen ausgefallen und durch eine Reportage ersetzt worden. Die Streikenden fordern, dass die Obergrenze für die Arbeitszeit freier Mitarbeiterinnen aufgehoben wird. Arte-Geschäftsführer Emmanuel Suard entgegnet, dass so das "Gesamtgleichgewicht des Festanstellungsplans gefährdet würde".
digitalfernsehen.de, spiegel.de

Arte-Angestellte fordern in offenem Brief geschlechtergerechte Besetzung des Vorstands.


Bye, Bye Boy-Band: 400 Arte-Beschäftigte fordern in einem offenen Brief von Anfang März, den Vorstand gleichmäßig aus Frauen und Männern zu besetzen, berichtet Claudia Tieschky in der "Süddeutschen Zeitung". Aktuell halten Männer alle vier Posten, Programmdirektion und Verwaltungsdirektion werden jedoch bald neu besetzt. Die Belegschaft betone in dem Brief die Loyalität zum Sender, dem man mit dem Aufruf nicht schaden wolle. Insgesamt gebe der Sender in Gleichstellungsfragen ein gutes Bild ab, "nur nicht an der Spitze", so Tieschky. Bei einem in Frankreich verpflichtenden Gleichstellungsindex erreiche Arte einen sehr guten Wert, wenn es um die Sparte "Frauen in den bestbezahltesten Unternehmen" geht, allerdings nur die Hälfte der möglichen Punktzahl. Dieser Wert kann sich deutlich verbessern, wenn die Unterzeichnerinnen des Briefes Gehör finden, schreibt die "Süddeutsche".

Arte kommentiert, dass Geschlechtergerechtigkeit auch in Führungspositionen ein "wichtiges und berechtigtes Anliegen" sei. In Gremien sei der Brief bereits umfassend thematisiert worden. Eine schriftliche Antwort habe es jedoch weder von Arte-Chef Bruno Patino, noch vom Betriebsrat gegeben, obwohl Patino bei der Sitzung wohlwollend auf den Brief reagiert habe.

Mitarbeit: Melanie Dahrendorf

sueddeutsche.de

TV-Tipp: Doku-Drama “Super GAU” zeigt fiktiven Atomunfall in Luxemburg.

TV-Tipp: Das Doku-Drama Super-GAU - Die letzten Tage Luxemburgs (Arte, 20.15 Uhr) erzählt die Geschichte eines fiktiven Atom­unfalls, der das ganze Land zur Sperrzone macht. Der Film beleuchtet politische, wirtschaftliche und juristische und sowie gesell­schaftliche und kulturelle Konsequenzen einer Reaktor-Katastrophe. In der Realität hat Luxemburg selbst kein einziges Atomkraftwerk, ist aber von mehreren umgeben.
arte.tv (80-Min-Video, bereits online), prisma.de

Video-Tipp: Arte-Doku über Mohammed bin Salman und Jamal Khashoggi.

Video-Tipp: Arte recherchiert in der zweiteiligen Doku "Mord im Konsulat" Mohammed bin Salmans Verbindung zum Mord an Journalist Jamal Khashoggi, seine Zukunftsvisionen für Saudi-Arabien und seinen Umgang mit Kritiker*innen. Die Doku enthält auch bislang unbekanntes Interviewmaterial mit Khashoggi selbst, das "ein neues Licht auf seine Transformation vom Unterstützer zum Kritiker wirft – und ihm wahrscheinlich den Tod brachte".
arte.tv (Teil 1, 52-Min-Video), arte.tv (Teil 2, 52-Min-Video)

Zitat: Der Arte-Filmchef sieht den Einschaltquoten-Fokus als “Kern allen Übels”.

"Ein gewisses Risiko wird gescheut durch die Verabsolutierung der Einschaltquote. Das ist der Kern allen Übels."

Noch-Arte-Filmchef Andreas Schreitmüller kritisiert im Ausstands-Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" einen zu großen Quoten-Fokus hinter den TV-Kulissen. Wer etwas nicht sehen wolle, könne ja weiterschalten. Schlimmer sei es, wenn etwas gar nicht mehr laufe.
sueddeutsche.de

Nach ARD-Plan: Arte verschiebt die SD-Abschaltung via Satellit.

arte logo_150Wir sind Eins: Nach der ARD, verschiebt auch Arte die SD-Abschaltung via Satellit, schreibt DWDL. Arte, Phoenix, Tagesschau24 und One teilen sich den Satellitentransponder. Arte will "im Einvernehmen mit der ARD" die SD-Verbreitung fortsetzten - voraussichtlich bis 2024. Die ARD begründet die Verschiebung mit "veränderten Rahmenbedingungen während der Corona-Pandemie".
dwdl.de, turi2.de (Background)

Seine Doku zeigt die Kraft des linearen Live-Fernsehens, sagt Thomas Kufus.

Lese-Tipp Die Doku "24h Europe – The Next Generation" zeigt einen Tag in Europa von jungen Menschen. Arte, RBB, BR und SWR räumen dafür ihren kompletten Samstag frei. Produzent Thomas Kufus sagt im DWDL-Interview, sie sei "durchaus pro-europäisch", dennoch lassen er und sein Team radikale Aussagen, z.B. von Salafisten und Rechtsextremisten, unkommentiert stehen. Es gehe darum, ein "ungeschöntes Bild von der realen Situation" zu zeigen – das ihn selbst erschüttert habe. Er hoffe auf die Kraft des linearen Live-Fernsehens, die sich sonst nur noch bei Sportübertragungen entfalte.
dwdl.de, arte.tv (Trailer)

SRF soll keinen Meinungsjournalismus mehr machen.

Schweizer Fernsehen soll zugunsten reiner Nachrichtenbeiträge auf Meinungsjournalismus verzichten und mehr Serien produzieren, sagt Nathalie Wappler im Interview mit der "NZZ". Wappler ist ab Frühling 2019 Direktorin des SRF. Sie will mit Verlegern und privaten Medien gemeinsame, regionale Journalisten-Pools aufbauen. Als Vorbild nennt Wappler die BBC und ihr Netzwerk mit Lokaljournalisten. Aus Spargründen müsse sie im Sender rund 47 Stellen abbauen.
20min.ch via nzzas.ch (Paid), turi2.de (Background)

TV-Tipp: “Mission Wahrheit” begleitet “NYT”-Journalisten im ersten Jahr der Trump-Regierung.

New York TimesTV-Tipp: Die vierteilige Arte-Doku Mission Wahrheit schaut hinter die Kulissen der "New York Times" und begleitet die Journalisten bei ihrem Kampf um Glaubwürdigkeit im ersten Jahr der Trump-Regierung. Die Journalisten reagierten auf die Dämonisierung und "permanente Entwertung" durch den US-Präsidenten mit Offenheit und Transparenz, analysiert Holger Gertz. Arte zeigt alle vier Teile der Doku am Dienstagabend hintereinander anlässlich der US-Midterms ab 20.15 Uhr und schon jetzt in der Mediathek.
sueddeutsche.de, arte.tv (Doku in der Mediathek)

TV-Tipp: Tilo Jung trifft arabische Videostars.

TV-Tipp: Video-Blogger Tilo Jung erkundet die Welt der arabischen Videostars. Er spricht mit YouTubern aus Kairo, Dubai und Aleppo. Wie in seiner eigenen Videoreihe fragt er jung & naiv, setzt aber oft westliche Maßstäbe an. Arte zeigt die Doku um 22.10 Uhr im TV und schon jetzt in der Mediathek. Online-Kurzvideos mit Stimmen arabischer Internet-Nutzer u.a. über Zensur, Religion und die Rolle von Frauen ergänzen die Doku.
tagesspiegel.de, sueddeutsche.de, arte.tv (52-Min-Video), arte.tv (Kurzvideos)

Zahl des Tages: “Bad Banks” erzielt vor TV-Ausstrahlung 1,3 Mio Views.

Zahl des Tages: Insgesamt 1,3 Mio Zugriffe in den Mediatheken zählen ZDF und Arte bereits vor der TV-Ausstrahlung für ihre neue Serie "Bad Banks". Der höchste Einzelwert für eine Folge innerhalb einer der Angebote liegt bei über 300.000 Views. "Bad Banks" wurde Donnerstagabend erstmals auf Arte im TV gezeigt. Online ist die Serie bereits seit dem 22. Februar verfügbar.
presseportal.de

Zahl des Tages: Öffentlich-Rechtliche kommen bis 2020 auf 544,5 Mio Euro Überschuss, sagt KEF.

ard_zdf_150x150Zahl des Tages: Stattliche 544,5 Mio Euro Überschuss erzielen die Öffentlich-Rechtlichen bis 2020, prognostiziert die KEF. Demnach macht die ARD 502,4 Mio Euro Überschuss, das ZDF 27,7 Mio Euro und das Deutschlandradio 14,4 Mio Euro. Arte verzeichne hingegen ein Minus von 3 Mio Euro. Die KEF-Berechnung weicht drastisch von den Finanzanmeldungen von ARD und ZDF ab, die einen ungedeckten Finanzbedarf von 203,7 Mio Euro sehen.
dwdl.de, zeit.de

Meinung: Ronja von Rönne wirkt als Arte-Moderatorin bemüht witzig.

Ronja von Rönne wirkt als Co-Moderatorin der Arte-Sendung "Street­phi­lo­so­phy" meist bemüht witzig bis unlustig, meint Flo­ren­tin Schumacher. Schumacher stört die "stän­di­ge Ab­fol­ge potentieller 'Ne­on'-Co­ver" - Ron­ja von Rön­ne vor schwarz-wei­ßen Hoch­häu­sern, an der Spree oder auf ei­nem Hoch­sitz. Ihr Co-Moderator Jo­nas Bosslet zeige mehr "Bock" auf die Sendung.
"FAS", S. 55 (Paid)

Autor der Judenhass-Doku beklagt, dass WDR und Arte nicht mit ihm sprechen.

WDR Logo 150WDR und Arte sprechen seit sechs Monaten nicht mit den Autoren der umstrittenen Doku zu Judenhass in Europa, beklagt deren Autor Joachim Schroeder im Gespräch mit Michael Hanfeld. Er und seine Kollegen hätten vergangene Woche lediglich einen Katalog aus 15 Fragen binnen drei Tagen beantworten sollen. Dass der Film nun doch gezeigt werden soll, nennt Schroeder "überfällig".
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

Arte zeigt die abgelehnte Judenhass-Doku nun doch, bleibt aber bei seiner Kritik an der Sendung.

arte logo_150Arte nimmt die abgelehnte Judenhass-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" nun doch ins Programm – allerdings nicht als eigene Produktion, sondern als Übernahme aus der ARD. Der Kulturkanal zeigt auch die anschließende Maischberger-Diskussion. Arte begründet die Übernahme damit, dem deutschen und französischen Publikum den gleichen Kenntnisstand zu ermöglichen. Der Sender bleibt bei seiner Kritik: Die Abweichungen zur eigentlich bestellten Dokumentation seien weiter "nicht akzeptabel". Die Sendung beginnt bei Arte am Mittwoch um 23 Uhr, 45 Minuten später als im Ersten.
per Mail, turi2.de (Background)

ARD zeigt die umstrittene Judenhass-Doku von Arte und WDR.

Antisemitismus-Doku: Das Erste strahlt die Doku "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa", die Arte und WDR beauftragt und dann nicht gezeigt haben, am 21. Juni um 22.15 Uhr aus. Der Sender widmet dem Thema danach bei "Maischberger" eine Diskussion und will darin auf die vom WDR beanstandeten, "handwerklichen Mängel" eingehen. Programmdirektor Volker Herres sagt, die öffentliche Diskussion bekäme durch die Ausstrahlung eine Grundlage, "auf der sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann."
presseportal.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 200.000 Nutzer schauen Antisemitismus-Doku bei Bild.de.

Zahl des Tages: Rund 200.000 Nutzer haben nach Angaben von "Bild" die eigentlich für Arte produzierte Antisemitismus-Doku angeklickt, die Bild.de für 24 Stunden gezeigt hat. Wie viele davon den 90-minütigen Film bis zum Ende geschaut haben, sagt "Bild" nicht. Insgesamt hätten sich rund 650.000 bei Bild.de über die Doku informiert.
bild.de, turi2.de (Background)

Bild.de zeigt umstrittene Arte-Doku über Antisemitismus.

Bild zeigt die Doku über Antisemitismus in Europa und dem Nahen Osten, die Arte und der WDR nicht zeigen wollen. Für 24 Stunden ist der 90-minütige Film auf Bild.de zu sehen. Bild.de-Chef Julian Reichelt sieht sich aus historischer Verantwortung verpflichtet, "den Unsäglichkeiten entschlossen entgegenzutreten, die diese Dokumentation belegt". Arte hatte die Doku bestellt, lehnt die Ausstrahlung jedoch ab, weil es an "Ausgewogenheit" mangele und die gelieferte Sendung nicht dem bestellten Auftrag entspreche.
bild.de (Hintergrund und 93-Min-Video), meedia.de, turi2.de (Background)

Meinung: Sender-Argumente gegen Antisemitismus-Doku sind vorgeschoben.

arte logo_150Arte und WDR haben formale Argumente nur vorgeschoben, um die Ausstrahlung einer Dokumentation über Judenhass zu unterbinden, schreibt René Martens. Martens vermutet, dass den Zuständigen "die gesamte inhaltliche Ausrichtung" des Films nicht passt. Der WDR hatte u.a. damit argumentiert, die Doku enthalte "zahlreiche Ungenauigkeiten".
taz.de, turi2.de (Background WDR), turi2.de (Background Arte)

WDR will Antisemitismus-Dokumentation genauso wenig zeigen wie Arte.

WDR Logo 150WDR, Kooperationspartner von Arte bei der Beauftragung  einer Doku über Judenhass, will sie ebenfalls nicht zeigen. Die Ausstrahlungsrechte lägen bei Arte, außerdem habe der WDR nach einer erneuten Sichtung "handwerkliche Bedenken". Die Doku enthalte "zahlreiche Ungenauigkeiten und Tatsachenbehauptungen" und entspräche möglicherweise nicht den Standards des WDRs. Erstaunlich, findet Michael Hanfeld, denn die betreuende Redakteurin arbeitet seit Jahrzehnten führend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und war Chefredakteurin bei Arte.
"FAS", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

Arte-Programmdirektor schreibt dem Zentralrat wegen abgelehnter Doku.

Arte verteidigt die Ablehnung einer Doku über Judenhass. Programmdirektor Alain Le Diberder schreibt in einem Brief an den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, der Produzent und Autor habe "eigenmächtig und ohne Absprache mit Arte versucht, sein Sujet frei zu wählen". Die Ablehnung sei kein Formalismus, sondern eine Entscheidung, die die editoriale Qualität und Verantwortung des Senders sicherstelle. Arte widme sich wie kaum ein anderer Sender dem Kampf gegen Antisemitismus.
arte.tv (Brief als PDF), turi2.de (Background)

Arte und WDR lassen Doku über Judenhass in der Versenkung verschwinden.

arte logo_150Arte und WDR strahlen einen Dokumentarfilm über neue Formen des Antisemitismus nicht aus. Laut der Sender sei er nicht ausgewogen, zu wenige europäische Länder kämen vor, zu viel Palästina. Mehrere Gutachten von wissenschaftlichen und publizistischen Experten, die die Dokumentation loben, ändern nichts an der Entscheidung. Die Produktionsfirma hat 165.000 Budget für den Film von Arte bekommen – versandetes Gebührengeld, schreibt Jan Grossarth.
faz.net

BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.net

ZDF fusioniert Kultur- und Wissensredaktionen.


Streichkonzert am Lerchenberg: Das ZDF verschlankt sich und baut bis 2025 insgesamt 70 Stellen ab, die der Umstrukturierung der Kultur- und Wissensredaktionen zum Opfer fallen. Die Direktion Europäische Satellitenprogramme, zuständig für 3sat und Arte, wird aufgelöst. Redaktionelle und administrative Aufgaben gehen in andere Direktionen. Bislang getrennte Programmbereiche für das ZDF, ZDFneo, ZDFinfo und 3sat werden in gemeinsamen Redaktionen zusammengeführt.

Der bisherige Direktor für Europäische Satellitenprogramme, Gottfried Langenstein, 63, scheidet mit Ablauf seiner Amtszeit aus dem ZDF aus. Programmdirektor Norbert Himmler übernimmt den Vorsitz der 3sat-Geschäftsführung. Die Koordination von Arte unter der Leitung von Wolfgang Bergmann wechselt in die Intendanz. ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht die Umstrukturierung als "wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer schlanken Organisation" des Senders.
presseportal.de

TV-Tipp: Arte inszeniert Zaren-Sturz als Breaking News.

arte logo_150TV-Tipp: Arte spielt durch, wie der Sturz des russischen 1917 wohl verlaufen wäre, hätte es Social Media und Breaking-News-Sendungen damals schon gegeben. Im "Brennpunkt"-Stil schaltet Moderator Thomas Kausch zu Korrespondenten in aller Welt, holt Reaktionen von der Börse und den Königshäusern ein. Olli Dittrich mimt einen fiktiven Russland-Experten.
tagesspiegel.de, berliner-zeitung.de, arte.tv