Hör-Tipp: Neuer Bertelsmann-Podcast startet mit Personalvorstand Immanuel Hermreck.

Hör-Tipp: Bertelsmann holt im neuen Podcast "Kreativität und Unternehmertum" seine Führungskräfte vors Mikro. In der ersten Folge spricht n-tv-Moderatorin Isabelle Körner mit Bertelsmann-Personalvorstand Immanuel Hermreck u.a. über seinen Grundsatz, jeden mit Respekt zu behandeln, und die Verantwortung des Konzerns für seine Mitarbeiter. In den kommenden Folgen sind Markus Dohle, Chef von Penguin Random House, und G+J-Chefin Julia Jäkel zu hören.
audionow.de/bertelsmann, art19.com (49-Min-Podcast Hermreck)

Wiederkehrende Sound-Logos stärken Vertrauen in Marken.

Audio-Branding wird für Marken mit der Verbreitung von Sprachassistenten und anderen rein audio-basierten Systemen zunehmend wichtiger, sagt Philipp Schweidler, Gründer der Schweizer Agentur Department of Noise. Ein Audio-Logo sei das "klangliche Destillat einer Marke, runtergedampft auf etwa drei Sekunden". Sound erzeuge unterbewusst Emotionen und trage bei Wiedererkennung zur Vertrauensbildung bei.
persoenlich.com

Spotify testet sprachaktivierte Anzeigen auf Mobilgeräten.

Spotify will in den USA sprachgesteuerte Anzeigen testen. Sie leiten die Hörer z.B. zu einer gesponserten Playlist oder einem Podcast. Eine der ersten teilnehmenden Marken ist Axe. Die Anzeigen bekommen nur die Hörer ausgespielt, die die Sprachsteuerung des Streamingdienstes aktiviert haben. Auch der Musik-Streamingdienst Pandora will sprachgesteuerte Anzeigen testen.
techcrunch.com

Debatte: Frank Dopheide will seinen Ex-Chef Steingart “mit Argusaugen beobachten”.


Frank Dopheide, Sprecher der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group, zollt seinem früheren Weggefährten Respekt: Der habe "wahre Fans" und "kreativen Geist". Und tue gut daran, nicht auf Werbung setzen.

"Wenn Gabor Steingart 'Ideenreichtum' zur Grundlage für neuen Journalismus und ein neues Geschäftsmodell macht, klingt das stimmig für einen kreativen Geist und ist allemal eine gute Geschichte, die schon vom Start weg für Interesse und Diskussionsstoff sorgt, mehr als es ein ambitionierter Businessplan je könnte. Das hat sich schon mal ausgezahlt.

Die großen Unternehmenslenker lieben es, ihre Botschaften über die Leitmedien zu verbreiten und shiften gleichzeitig ihr Werbebudget in die Billigkanäle. Jeder Mediengründer ist gut beraten, seine Zukunft nicht darauf zu bauen. Das hilft auch bei der Fokussierung.

Die tägliche Relevanz und die Nähe zum Leser/Hörer/Teilnehmer sind die Punkte, an denen sich Businessplan und Zukunft entscheiden. Gabor Steingart hat nicht nur Leser, sondern wahre Fans. Es könnte klappen. Wir werden es mit Argusaugen beobachten."

Debatte: Patrick Kammerer will Papier und Werbung noch nicht einmotten.


Patrick Kammerer, Coca Colas Kommunikator im deutschen Markt, reagiert auf die Worte des vom Werbeglauben abgefallenen Gabor Steingart.

"Etwas zu verliebt in die eigene Formulierkunst, der Herr Steingart. Dabei lieben wir ihn doch schon genug.

Nicht zuletzt klingen seine Thesen - legitimerweise – angetrieben von den eigenen Geschäftsinteressen.

Denn selbstverständlich erlaubt Papier den Dialog. Schon mal (Leser-) Briefe geschrieben? Es ist auch nicht 'prähistorisch', sondern allenfalls historisch. Wie etwa das Grundgesetz oder der Pressekodex, die beide alt und nach wie vor aktuell sind.

Wenn Werbung 'ein Übers-Ohr-Hauen von Leserinnen und Lesern' wäre, gälte das ebenso für jedes meinungsstarke Stück, das als journalistischer Bericht daherkommt. Gute Medien, gedruckt oder online, bestehen jeden Test zur Trennung von Redaktion und Anzeigen. Wie auch von Meinung und Bericht."

MTV holt die Chartshow “Top 100” mit Hochkant-Moderationen zurück.

MTV reanimiert ab Samstag die Chartshow "MTV Top 100" mit Moderationen im Hochkant-Format, verrät Deutschland-Chef Giovanni Zamai bei DWDL. Angelehnt an das Stories-Format von Snapchat, Instagram und Co sollen die Mods zwischen den Musikvideos durch Beiträge von Zuschauern oder Grüße ergänzt werden. Der Sender will so außerdem einzelne Ausschnitte leichter in Social Media integrieren.
dwdl.de

Bertelsmann bündelt Audio-Produktionen in einer eigener Produktionsfirma.

Bertelsmann lässt seine Content-Töchter weiter zusammenwachsen und gründet die Audio-Produktionsfirma Audio Alliance. Die Firma soll ab Mai alle Podcast und Audio-on-Demand-Angebote von RTL Deutschland, RTL Radio Deutschland, Ufa, Random House, Gruner + Jahr und BMG produzieren und entwickeln. Hauptstandort wird Berlin, Geschäftsführerin Mirijam Trunk. Sie arbeitet aktuell bei Gruner + Jahr in der Verlagsleitung der News-Gruppe.
guj.de

Debatte: Thomas Wilde: Steingart ist vielleicht naiv und größenwahnsinnig – aber er verdient Respekt!


Ist Gabor Steingart naiv? Größenwahnsinng? Kann er ein Geschäftsmodell ohne Abo und Werbung etablieren? Thomas Wilde, Gründer der PR-Agentur Wilde & Partner, traut es ihm durchaus zu: Er "verdient Respekt", denn "den Mutigen gehört die Welt". (Foto: Wilde & Partner / Michael Englert für turi2.de/edition2)

"Die Frage wird sich so mancher gestellt haben, der am Morning Briefing von Gabor Steingart Gefallen gefunden hat und den Podcast so schätzt, dass er morgens regelrecht darauf wartet: Welches Geschäftsmodell steckt eigentlich hinter dem (bislang) kostenlosen und werbefreien Informationsangebot?

Da scharrt ein allseits hochgeschätzter Journalist und Autor mit nachweislich kaufmännischem Background und entsprechenden Ambitionen aus "der Mitte der Gesellschaft" eine Gruppe von Medienschaffenden um sich und startet ein Mediengeschäft – wie er selbst sagt – "ohne Plan, aber mit Business-Plan", will nichts von klassischen Abos wissen, erteilt der herkömmlichen Werbung und dem Produkt Print eine deutliche Absage, sieht sich aber auch nicht als Experimentier-Labor für einen möglichen Investor aus dem Kreis der Großverlage.

Und kündigt gegenüber Peter Turi in einem unterhaltsamen Interview über eine Dreiviertelstunde so nebenbei an, seine Mannschaft in Berlin von derzeit rund 20 auf 50 Mitarbeiter ausbauen und einen zweiten Standort in der Hauptstadt errichten zu wollen.

Naiv? Größenwahnsinnig? Mein erster Gedanke nach dem Interview: Warum denn nicht – warum sollte es nicht funktionieren? Und danach: In unserem Land fehlt es an mutigen Medienschaffenden, die abseits der bekannten Formeln auf die Suche nach neuen Formen des Dialogs mit dem Leser gehen und bereit sind, für ein durchaus nicht auszuschließendes Scheitern auch eigenes Geld in den Sand zu setzen. Das verdient Respekt – den Mutigen gehört die Welt. Die Debatte ist eröffnet.

Dank an Peter Turi für das aufschlussreiche Gespräch. So etwas ist Inspiration pur – nicht nur für den Moment an einem Sonntagvormittag."

Debatte: Christoph Schwennicke gibt Gabor Steingart recht – aber nur in Teilen.


Gabor Steingart will den Journalismus der Zukunft ohne Papier und Werbung realisieren (Text, Video und Podcast hier). Christoph Schwennicke, Verleger von "Cicero" und "Monopol" widerspricht in Teilen und warnt: "Wer Geld gibt, will Einfluss nehmen" - auch bei Steingarts Medienprojekt.

"Was Gabor Steingart sagt, ist immer interessant und immer schön markant. Seine Aussagen zum Papier teile ich gleichwohl nicht. Es wird weiter einen Markt für inhaltlich, optisch und haptisch reizvolle Magazine geben. Nicht mehr den Massenmarkt. Aber jenen, den sich Vinyl gerade von der CD zurückerobert. Wie bei der Musik wird es Vinyl geben und Streamingdienste, aber keine CD mehr. Heißt: Es wird weiter Feinkost-Magazine geben, aber keine Papier-Massenware mehr - und es wird die digitalen Kanäle geben, wie Gabor Steingart gerade einen auf- und ausbaut.

Dass wir besser mit unserer originären Dienstleistung (Inhalte) als über den Umweg Werbung unser Geschäft finanzieren, teile ich uneingeschränkt. Deshalb sind wir auch so froh mit dem Aufwuchs von Cicero Plus und unseren digitalen Abos. Da hat sich was verändert in der Bereitschaft der Nutzer, für guten Stoff auch im Netz zu bezahlen. Spotify und Netflix wirken hier.

Die Frage ist nur: Reicht das mittelfristig fürs Geschäftsmodell? Und wie verhält es sich mit den anderen Geldgebern, von denen er spricht: Ich wünsche Gabor Steingart wirklich, dass er Partner und Investoren findet, die Geld geben, ohne sich inhaltlich einzumischen. Unsere Erfahrung ist bei Sondierungen immer eine andere: Wer Geld gibt, will Einfluss nehmen. So einfach ist das. Und so verständlich irgendwo auch. Deshalb sind wir froh und dankbar, dass sich in den drei Jahren unserer Selbständigkeit der Res-Publica-Verlag ohne fremde Hilfe trägt."

Ohne Werbung: Gabor Steingart baut an einem Medienimperium mit 30 neuen Leuten.


Journalismus im Schaufenster: Gabor Steingart arbeitet von einer ehemaligen Berliner Bekleidungs-Boutique aus an seinem eigenen Medienreich. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi sagt der frühere Juniorverleger des "Handelsblatts", dass er ein weiteres Studio in bester Lage eröffnen und noch in diesem Jahr fünf bis zehn neue Podcasts starten will. Dafür sucht der Chef von bisher rund 20 Leuten 30 weitere Mitarbeiter. Bei der Frage nach der Finanzierung des Projekts wird Steingart ungewohnt schmallippig. Bisher stemmt er die Mio-Investition aus eigener Tasche und erteilt Werbe-Finanzierung eine schroffe Absage: Werbung sei "ein Übers-Ohr-Hauen der Leser und Hörer".

Steingart sagt, dass auch andere Medien die Werbefreiheit entdecken werden und nimmt sich demokratische US-Politiker zum Vorbild, die auf Gelder von Waffen- und Pharma-Riesen verzichten. Wie Steingart künftig mit seinem "Morning Briefing" Geld verdienen will, deutet er allenfalls an: Partner und Investoren sind willkommen, solange sie inhaltlich nicht zu sehr mitreden. Auch von Lesern und Hörern Geld zu nehmen, sei eine Option – im Moment aber zu früh.

Hat Gabor Steingart Recht und welche Chance hat sein Kurs ohne Werbung? Mailen Sie uns Ihre Meinung an post@turi2.de!

Das 45-Min-Gespräch von Gabor Steingart mit Peter Turi ist als turi2.tv-Video bei YouTube abrufbar und steht als Audio unter turi2.tv/podcast sowie bei iTunes, Spotify, Deezer und AudioNow bereit.



Kapitelmarken bei YouTube:

0:47 Gabor Steingart findet Papier als Medium "prähistorisch" und "autokratisch" – Bücher schreibt er dennoch.

2:28 ...über seinen "zeitgemäß interpretierten Journalismus"

3:58 ... will dem "Handelsblatt" keine Konkurrenz machen

6:21 ... über einen partnerschaftlichen Umgang mit Lesern und Hörern

8:05 ... über die Akquise von Promi-Gesprächspartnern

8:55 ... erklärt, warum er derzeit kein Geld verdienen will, und warum er eine Werbe-Vermarktung ablehnt

12:57 ... erklärt, warum er auch keine klassischen Abos verkaufen will, und vergleicht sich mit Mick Jagger

15:47 ... über einen Club als Geschäftsmodell

17:03 ... will sich als Gründer in seinem Unternehmen ersetzbar machen

18:43 ... will keine One-Man-Show machen, weitere Shows entwickeln und neue Mitarbeiter einstellen

31:39 ... will noch 5-10 weitere Podcasts produzieren und ein weiteres Studio aufbauen

24:32 ... will moderner Verleger und aktiver Journalist sein

25:31 ... hat keinen Plan aber einen Business-Plan

26:40 ... will keine Experiementier-Abteilung für einen klassischen Verlag sein

28:49 ... will noch nichts zur wirtschaftlichen Zukunft seines Unternehmens sagen

31:07 ... über Podcasts als Mittel der Hörer-Emanzipation

33:39 ... über seinen Arbeitsalltag

38:13 ... wie lange er noch früh aufstehen und an der Front Journalismus betreiben will

41:09 ... über seine Rausschmiss-Routine von der Schulbank bis zum "Spiegel"

43:13 ... will seinen Kindern keine publizistische Macht hinterlassen

Amazon startet werbefinanzierten Musikdienst für Echo-Nutzer.

Amazon tut es Google gleich und veröffentlicht für seine Alexa-Smartspeaker einen kostenlosen, werbefinanzierten Musikdienst. Der Dienst ist in den USA verfügbar und greift auf denselben Song-Katalog wie Prime Music zurück. Bislang konnten Echo-Nutzer ausschließlich über eine Prime-Mitgliedschaft oder externe Streamingdienste wie Spotify Musik hören.
techcrunch.com

YouTube Music kommt kostenlos auf Googles Assistant-Geräte.

Google macht YouTube Music auf allen smarten Lautsprechern mit Google Assistant kostenlos zugänglich. Das Angebot ist werbefinanziert und soll u.a. in Teilen Europas, den USA und Kanada verfügbar sein. Die kostenlose Version ermöglicht es lediglich Musik für eine Stimmung zu starten, Streaming on Demand ist nur mit einem Upgrade auf Premium möglich.
techcrunch.com

Bloomberg: Amazon lässt Alexa durch Menschen verbessern.

Alexa: Amazons Assistenzsystem besteht nicht nur aus künstlicher Intelligenz, sondern auch tausenden Menschen, berichtet Bloomberg. Sie perfektionieren den Algorithmus schrittweise, indem sie sich Aufnahmen anhören und die Reaktionen darauf verbessern. Amazon bestätigt die Abläufe. Zu den betreffenden Tondateien sind laut Bloomberg die Account-Nummer, dem Vornamen und der Seriennummer des Geräts vermerkt. Wird das gesprochene zu privat, sollen die Auditoren dazu notieren, dass es sich um sensible Daten handelt. Die Aufzeichnungen werden dem Bericht zufolge u.a in Boston, Costa Rica, Indien und Rumänien ausgewertet. Pro Schicht werte ein Prüfer zu bis zu 1.000 Mitschnitten aus, was gesagt wird, und was Alexa verstanden hat. Privatsphäre-Bedenken kontert Amazon mit dem Argument, nur ein sehr kleiner Teil der Aufnahmen werde von Menschen geprüft. Außerdem gebe es eine Nulltoleranz-Politik bei Missbrauch der Aufnahmen. Auch Apple und Google lassen Menschen dem Bericht zufolge prüfen, ob ihre Assistenten verstehen, was ihre Besitzer sie fragen.
bloomberg.com, spiegel.de, theverge.com

Hör-Tipp: Podcastest du mich, dann podcaste ich dich.

Hörtipp: Katarzyna Mol-Wolf revanchiert sich bei Philipp Westermeyer (Foto) und lädt ihn in ihren Podcast. Der Hörer erfährt immerhin, dass Westermeyer früher bei der Schülerzeitung war und nicht programmieren kann - und, dass die Idee zu seiner Erfolgsreihe Online Marketing Rockstars eher zufällig kam.
soundcloud.com (57-Min-Audio), turi2.de (Background Vorgespräch)

Hör-Tipp: Sascha Pallenberg spricht im Podcast von “Business Punk” über Work-Life-Balance.

Hör-Tipp: Sascha Pallenberg spricht im Podcast How to Hack von "Business Punk" mit Tijen Onaran über das Thema Work-Life-Balance. Der Gründer von MobileGeeks hat vor seinem Start in der Unternehmenskommunikation von Daimler sieben Jahre lang keinen Urlaub gemacht. In der Zeit sei er viel in der Welt herumgereist, habe aber auch an Taiwanesischen Stränden nur am Rechner gesessen.
business-punk.com (34-Min-Audio)



Aus dem Archiv von turi2.tv Sascha Pallenberg will bei Daimler die Zukunft der Mobilität definieren.

Audio-MA weist leicht steigende Reichweite insgesamt aus.

Audio-MA: In der aktuellen Reichweitenanalyse erzielen die klassischen Radiosender insgesamt leicht steigende Reichweiten, schreibt Jens Schröder. Die Radio- und Online-Audio-Angebote erreichen eine Gesamtreichweite von 95,2 %. Während die größten aus NRW, 1Live, WDR 2 und der Regionalradio-Zusammenschluss Radio NRW, Hörer einbüßen, können die größten Sender aus Bayerns, Bayern 1, Bayern 3 und Antenne Bayern, sowie aus Hessen mit Hit Radio FFH und hr3 Hörer hinzugewinnen.
meedia.de

Bertelsmann will mit US-Startup Art19 konzernweit Podcasts monetarisieren.

Lasst die Ohren klingeln: Bertelsmann schließt einen Rahmenvertrag mit dem US-Startup Art19, um konzernweit seine Podcasts zu monetarisieren. Erste Projekte laufen bei RTL Radio, Prisma Radio und rtv Media. Art19 entwickelt Technologien für Podcast-Monetarisierung und Zuhörer-Analyse. Bertelsmann ist seit 2017 an dem Startup beteiligt.
new-business.de

Laurence Miall-d’Août wird Chief Commercial Officer bei Deezer.

Deezer holt Laurence Miall-d’Août als Chief Commercial Officer. Sie kümmert sich um die weltweiten B2B-Aktivitäten des Streamingdienstes, um Geschäftsentwicklung, Vermarktung und PR. Miall-d’Août kommt vom Kabelunternehmen Liberty Global, wo sie hauptsächlich für Werbemodelle und Partnerschaften verantwortlich war.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: Deezer – wie aus Daten ein Musik-Programm wird.

Antenne Bayern gründet eine Podcast-Marke namens “Lautgut”.

Antenne Bayern Logo 150Antenne Bayern startet ein Podcast-Label, unter Lautgut läuft künftig der True-Crime-Podcast "Dunkle Heimat" des Senders sowie weitere, z.B. zu Popkultur und zu Autos. Wöchentlich sollen neue Podcasts erscheinen. Nutzer, die sich registrieren, bekommen Exklusiv-Inhalte wie Bonusfolgen und Making Ofs.
new-business.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Antenne-Bayern-Programmchefin Ina Tenz ermuntert Radiomacher zu Co-Produktionen fürs Netz.

Basta: Er hat “Giovanni” gesagt.

In der Kürze liegt die Würze: Beim "Zeit"-Podcast Alles gesagt? dauert jedes Gespräch so lange, wie es eben dauert. Der Gast sucht sich ein Codewort aus, wenn er es sagt, endet der Podcast sofort. Ex-"Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert wählt "Giovanni", wegen des "Zeit"-Chefredakteurs. Aus Versehen erwähnt er nach nur 12 Minuten einen gleichnamigen Filmautor – und schon ist Schluss.
horizont.net, zeit.de (12-Min-Audio)

RTL Radio Deutschland startet die Plattform Audio Now.


Volle Dröhnung: RTL startet Audio Now, das Hör-Pendant zu seiner TV-Mediathek TV Now. Das Portal bündelt Audio-Inhalte deutscher Radiosender, Podcastproduzenten und Audio-Anbieter. Die Bertelsmann Content-Alliance aus Mediengruppe RTL Deutschland, UFA, Verlagsgruppe Random House, Gruner + Jahr, BMG und RTL Radio Deutschland bietet dort außerdem exklusive Podcasts und Audio-Serien an.

Alle Inhalte gibt es kostenlos zum Streamen via App oder als Download. Stephan Schmitter, CEO RTL Radio Deutschland, sagt, das Interesse an Podcasts und Audio steige gerade rasant. Audio Now soll alle zentral versammeln, dafür steht auch der Claim "Hier hörst Du alles!".
presseportal.de, turi2.de (Bertelsmann Content Alliance)

Antenne Bayern und Amazon starten Multiplayer-Spiel für Alexa.

Antenne Bayern und Amazon bringen ein Multiplayer-Spiel für Alexa auf den deutschen Markt. Das "Song Duell" ist fürs Spielen im Auto gedacht und folgt dem US-Trend – dort sind Musikhören und Quizzen die beliebtesten Sprachanwendungen auf Alexa. Die Spieler müssen möglichst viele Interpreten und Songtitel erraten.
unternehmensgruppe-antenne.de, amazon.de (Skill)

Zitat: Ralf Müller-Schmid sieht DLF Nova als Vorreiter des guten Geschmacks.

"Mainstream kann sicher auch Spaß machen, aber dazu werden wir nicht gebraucht."

Ralf Müller-Schmid, Programmchef von Deutschlandfunk Nova, sieht seinen Sender als "Entdecker von Interpreten und Titeln". Das könne der Sender nur leisten, weil er generell und "auch von Werbeeinnahmen" unabhängig sei, sagt er im Interview mit Radioszene.
radioszene.de

Hör-Tipp: Detektor.fm spricht im “Brand Eins”-Podcast über Marketing für gute Produkte.

Hör-Tipp: Im "Brand Eins"-Podcast von Detektor.fm erzählt Franka Mai, wie sie es mit ihrer Agentur The Goodwins schafft, ausschließlich für gute Produkte und Ideen zu werben. Viele Unternehmen würden hart daran arbeiten, etwas Gutes zu bewegen – sie würden sich aber zu sehr darauf verlassen, dass der gut informierte Konsument das selber feststellt. Die These "Gutes kommuniziert sich eigentlich von ganz alleine" halte sie deshalb für einen Trugschluss.
detektor.fm (48-Min-Audio), turi2.de (Background)

Deutsche nutzen laut Vaunet 2018 häufiger audiovisuelle Medien.

Mediennutzung: 2018 haben Deutsche ab 14 Jahren erstmals mehr als neun Stunden pro Tag audiovisuelle Medien genutzt, sagt eine Analyse des Privatmedien-Verbandes Vaunet. Demnach schauten die Deutschen im Schnitt 5 Stunden und 12 Minuten Videos und hörten 3 Stunden und 52 Minuten Audio. Die Video-Nutzung sei im Vergleich zu 2017 (5 Stunden 6 Minuten) leicht gestiegen. Der Großteil falle weiter auf TV und Radio, Internetangebote würden im Schnitt 1 Stunde und 37 Minuten und damit 8 Minuten häufiger als 2017 genutzt.
presseportal.de

MDR startet das Kinderradio MDR Tweens.


Ran an junge Ohren: Der MDR startet den neuen Radiosender MDR Tweens für Kinder zwischen acht und 13 Jahren. Sie können ihn im MDR-Sendegebiet via DAB+ und als Livestream hören. Es ist ein ganztägiges Radioprogramm. Herzstück ist die werktägliche Live-Sendung "MDR Tweens Live mit Chris" zwischen 16 und 18 Uhr mit Moderator Christopher Löwe.

Dazu kommen werktägliche Musik-Spezialsendungen, z.B. "Rock It" und "Pop-Tweens" und Sendungen zu Hobby– "Die Hobbyisten" und Wissen – "BissenWissen". Noch-Programmdirektorin Nathalie Wappler sagt, der Name Tweens leite sich von "between" ab und bezeichne die Zielgruppe, die zwischen zwei Phasen des Lebens stehe, nämlich Kindheit und Jugend.
infosat.de

Burda trommelt mit neuem Podcast gegen Internetgiganten.

Burda startet den Podcast Fast Forward über Digitalisierung und Innovationen. Die erste Folge über Datenschutz ist contra Google und bewirbt den Burda-Browser Cliqz. Google kommt nicht zu Wort. Von der Content-Marketing-Maßnahme, offizieller Start ist am 28.11., soll es zunächst sechs Folgen geben, die über iTunes, SoundCloud und Focus Online vertrieben werden. Der Podcaster Christian Alt moderiert, die Agentur Ikone Media produziert.
fastforward.podigee.io, Newsletter Focus Inner Circle

n-tv bezieht Audionachrichten künftig von RTL Radio.

RTL-Töchter RTL Radio und n-tv kooperieren bei Audionews. Künftig produziert das Berliner Funkhaus stündlich aktualisierte Deutschland- und Weltnachrichten für die Audio-Kanäle des Nachrichtensenders. Darin bindet RTL Radio die Korrespondenten der n-tv-Fernsehredaktion ein. n-tv verbreitet Audio-Nachrichten unter anderem via Amazon Alexa oder Google Assistant.
kommunikation.mediengruppe-rtl.de

OWM-Vorsitzende Tina Beuchler bemängelt fehlende Voice-Werbeplätze.

Voice und Werbung kommen noch nicht unter einen Hut, sagt die OWM-Vorsitzende Tina Beuchler im Interview von Horizont.net. Zum einen fehlen bei den meisten Angeboten noch Werbeplätze, zum anderen sei unklar, wie wirksame Voice-Werbung gestaltet und eingesetzt werden müsse. Im Doppel-Interview mit OWM-Geschäftsführer Joachim Schütz fordert die Spitze der Werbekunden-Lobby zudem von den Mediaagenturen mehr Offenheit gegenüber der Blockchain-Technologie.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Nestlé-Mediachefin Tina Beuchler wünscht sich Print-Titel mit klarem Profil