Facebook schließt erste Verträge mit australischen Verlagen.

Australien: Facebook einigt sich mit den ersten Verlagen im Hinblick auf das neue, nachgebesserte Leistungs­schutz­recht. Der Konzern schließt Verträge mit Private Media, Schwartz Media und Solstice Media. Künftig sollen u.a. auch bisher kosten­pflichtige Inhalte auf Facebook verfügbar sein.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Facebook kündigt großes Investment in seinen Newsbereich an.

Facebook will in den kommenden drei Jahren 1 Mrd Dollar in sein Nachrichtenangebot "Facebook News" investieren. Seit 2018 habe das Unternehmen dafür bereits 600 Mio Dollar in die Hand genommen, schreibt Chefkommunikator Nick Clegg in seinem Blogpost. Dessen Aufhänger ist erneut der Streit um das australische Leistungsschutzgesetz.
fb.com via theverge.com, turi2.de (Background)

Australien: Facebook hebt Sperrung von Newsmedien auf, Regierung will Gesetz ändern.

Facebook-LogoFacebook hebt in Australien die Sperre journalistischer Medien wieder auf. Der Tech-Konzern einigt sich mit der australischen Regierung auf einen Kompromiss im Streit um die Zahlung für Medien-Inhalte. Die Regierung kündigt an, "Änderungen" am Gesetzes­text vorzu­nehmen, die "mehr Klarheit" über die Anwendung des Gesetzes schaffen und dazu führen sollen, das Medienbetriebe "fair entlohnt werden".
zeit.de, bbc.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Microsoft verbündet sich mit europäischen Verlagen.

Microsoft 150Microsoft verbündet sich mit europäischen Verlagen gegen Google und Facebook und will gemeinsam mit ihnen ein System für kostenpflichtige Netz-Inhalte entwickeln. Ziel sei es, marktbeherrschende "Gatekeeper" zum Zahlen für die Nutzung von Inhalten zu verpflichten. Der Vorstoß orientiert sich an den Plänen Australiens: Dort sollen Plattformbetreiber bilaterale Verhandlungen mit Medienunternehmen führen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Regierung von Australien streicht Anzeigen bei Facebook.

Facebook-LogoFacebook und die Politik in Australien streiten weiter. Finanzminister Simon Birmingham kündigt an, die Regierung werde bei Facebook geplante Anzeigen zurückziehen. Laut dem Sender ABC könnte der Umsatzverlust bei bis zu 6,8 Mio Euro liegen. Vergangene Woche hat Facebook in Australien im Streit um ein Leistungsschutzrecht sämtliche Inhalte von Nachrichtenseiten von seiner Plattform genommen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: Microsoft-Präsident Brad Smith schaut hoffnungsvoll nach Australien.

"Dieser Wandel, den wir gerade in Australien sehen, ist für die ganze Welt relevant – und wird Demokratien auf der ganzen Welt gesünder machen."

Microsoft-Präsident Brad Smith freut sich im "Welt-am-Sonntag"-Interview, dass sich das "Verhältnis zwischen den Technologieplattformen und Journalismus" in Australien verändert. Journalismus sei "Teil der grundlegenden Infrastruktur der Demokratie", deren Aufrechterhaltung Priorität haben müsse.
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Datenschützer Johannes Caspar nennt Facebooks Blockade “globales Alarmsignal”.

Obacht: Facebooks Nachrichten-Blockade in Australien ist ein "globales Alarmsignal", findet der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar. Jede*r Politiker*in und jede öffentliche Stelle, die Facebook zur Reichweitengewinnung nutzt, sollte sich den Fall "genau anschauen". Nicht nur das "Erpressungspotential" werde mit jedem Like größer, die Abhängigkeit "führt am Ende zu einer Erodierung der öffentlichen Meinungsbildung". Unternehmen wie Facebook dürften nicht "die Meta-Ebene beherrschen".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Facebook unterbindet das Teilen von Nachrichteninhalten in Australien.

Facebook verbietet seinen australischen Nutzer*innen das Teilen von Nachrichtenartikeln. Hintergrund ist das neue Leistungsschutzrecht, das das Unternehmen verpflichtet, Lizenzgebühren für Medieninhalte auf seinen Seiten zu zahlen. Facebooks Australien-Chef William Easton schreibt, dass das Gesetz "die Beziehung zwischen unserer Plattform und den Verlagen missversteht". Google hat sich hingegen nach Rückzugsdrohungen dazu entschlossen, Deals mit den Verlagen einzugehen.
theverge.com, faz.net, fb.com (Blogpost Easton), turi2.de (Background)

News Corp schließt dreijährige Partnerschaft mit Google.


Exclusive News: Rupert Murdochs Verlagssparte News Corp schließt eine auf drei Jahre angelegte Partnerschaft mit Google, um Nachrichten über Google News Showcase auszuspielen. Beteiligte US-Publikationen sind u.a. das "Wall Street Journal" und die "New York Post", aus Großbritannien liefern "The Times" und "The Sun" Inhalte. Auch australische Murdoch-Medien wie Sky News sind mit von der Partie.

Die Kooperation umfasst den Aufbau einer gemeinsamen Abo-Plattform, die Konzerne wollen sich sich das Werbeeinkommen teilen. Zudem wollen die Partner verstärkt in Audio- und Videojournalismus investieren – letzteres über Googles Plattform YouTube.
reuters.com, marketwatch.com

Australischer Premierminister glaubt an Bing als Google-Alternative.

Vor-Bing-reitet: Australiens Premier Scott Morrison setzt auf die Suchmaschine Bing, falls Google wie angedroht in Down Under den Dienst quittiert. Dafür habe er eigens mit Microsoft-Chef Satya Nadella gesprochen. Bings Marktanteil beläuft sich in Australien aktuell auf 3,6 %, Google meldet dagegen 95 %. Hintergrund des Streits ist ein Ansinnen der Regierung, Lizenzgebühren für Medieninhalte auf Google und Facebook zu erheben.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Google und Facebook drohen Australien mit Rückzug.

Australien: Google droht der Regierung, seine Suchfunktion im Land nicht mehr anzubieten, sollte das geplante Leistungsschutzrecht wirklich angewandt werden. Zuletzt hat das Unternehmen bereits einige Medien aus seinen Suchergebnissen entfernt. Auch Facebook kündigt Konsequenzen an. Es sei denkbar, dass der Konzern in Australien das Teilen von Links zu Nachrichtenartikeln künftig ausschließt. Die Regierung gibt sich von den Drohungen unbeeindruckt.
zeit.de, turi2.de (Background)

Australien führt ein Leistungsschutzrecht ein.

Australien verpflichtet Internetplattformen wie Facebook und Google, ihre Werbeeinnahmen mit Medien zu teilen. Sie sollen für Medieninhalte auf ihren Seiten Lizenzgebühren zahlen. Wie hoch sie ausfallen, ist zunächst Verhandlungssache. Können sich beide Seiten nicht einigen, wird ein Regierungsvermittler entscheiden. Das Gesetz soll noch diese Woche im Parlament abgesegnet werden, vorausgegangen sind drei Jahre Verhandlungen.
taz.de

Meinung: Britische und australische Journalist*innen machen die besseren Interviews.

US-Moderator*innen wollen ihrem Publikum um jeden Preis gefallen, beobachtet Ben Smith. Das erkläre, warum US-amerikanische Journalist*innen so viel schlechter und weniger konfrontativ in Interviews auftreten als ihre britischen oder australischen Kolleg*innen. Der ideale Host, etwa einer Morning Show, begleite sanft beim Müsli-Frühstück. Ein Interview müsse das Publikum dagegen dazu bringen, "ihren Kaffee auszuspucken".
nytimes.com

Basta: USA und Australien streiten um die richtige Aussprache des Vogels Emu.

Komischer Vogel: Der US-Sender National Public Radio legt sich mit Australien an, weil er in seinen Aussprache-Regeln den Namen der Vogelart Emu als "Ee-Moo" definiert. Die Australier halten diese Aussprache für völlig falsch und absurd, richtig sei allein "Ee-mew", gesprochen mit einem J nach dem M. Das Thema scheint hoch-emu-tional zu sein.
theguardian.com

Google wehrt sich gegen Umsatzbeteiligung von Verlagen in Australien.

Australien: Google reagiert mit einem offenen Brief auf Pläne, Verlage am durch Suchmaschinen generierten Werbe-Umsatz zu beteiligen. Das Angebot von Google und YouTube würde dadurch "dramatisch schlechter" werden. Die Wettbewerbsbehörde ACCC hatte am 31. Juli einen Regulierungs-Entwurf veröffentlicht, nach dem ein externer Schlichter ein bindendes Urteil fällen soll, wenn sich Medien und Suchmaschine nicht binnen drei Monaten auf eine Beteiligung am Werbe-Umsatz oder eine Vergütung in Form von Nutzerdaten einigen.
taz.de

Bauer Australien macht acht Magazine dicht, 240 Angestellte müssen gehen.

Bauer Australien zieht bei acht Magazinen den Stecker, darunter "Harper’s Bazaar", "Elle", "InStyle" und "Men’s Health", 240 Angestellte mussten seit April gehen, schreibt der "Guardian". Wegen des Corona-Lockdowns sind die Werbe-Einnahmen dramatisch eingebrochen, sagt der Verlag. Die deutsche Bauer Media Group hat das Australien-Geschäft im Juni an Mercury Capital verkauft.
theguardian.com, turi2.de (Background)

Bauer stößt Australien- und Neuseeland-Geschäft ab.

Bauer verkauft sein Geschäft in Australien und Neusee­land an den Finanzinvestor Mercury Capital aus Sydney, berichten australische Medien. Der Deal umfasst Titel wie "The Australian Women's Weekly" und "Rolling Stone Australia" sowie den erst kürzlich übernommenen Verlag Pacific Magazines. In Neusee­land hatte Bauer im April wegen der Corona-Krise den Stecker gezogen. Ob die geschlossenen Magazine nun wieder­auferstehen, ist unklar.
afr.com, smh.com.au, nzherald.co.nz via new-business.de, turi2.de (Background Neuseeland)

Investoren und Philanthropen führen Nachrichtenagentur AAP weiter.

AAP wird von einem Konsortium aus Investoren und Philanthropen übernommen, die vor 85 Jahren gegründete, australische Nachrichtenagentur muss somit doch nicht schließen. Das Konsortium will aber rund die Hälfte der Jobs streichen. Denn es darf nur das defizitäre Nachrichtenagentur-Geschäft in Text und Bild übernehmen und muss deshalb sparen. Das Geschäft mit Aussendungen und Medienbeobachtung behalten die bisherigen Besitzer, vier australische Medienunternehmen.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Basta: Mann scheucht den australischen Premierminister von seinem Rasen.

Wenn ein Politiker einen Fußabdruck hinterlässt: Der australische Premierminister Scott Morrison gibt gerade ein TV-Statement, als von außen plötzlich ein Bürger das Geschehen mit lauten Rufen unterbricht. Im Vergleich zu den "Volksverräter"-Rufen, die Politiker anderswo hören müssen, ist der Ärger des Mannes jedoch schnell zu beruhigen: Das Kamerateam steht auf dem frisch gesäten Rasen seines Grundstücks.
twitter.com

Australien: News Corp stellt den Druck von über 100 Regionalzeitungen ein.

News Corp stellt im Juni den Druck von über 100 australischen Regionalzeitungen ein. Der Medienkonzern, der zum Murdoch-Imperium gehört, will 76 Titel nur noch online publizieren; 36 werden ganz eingestampft. Deshalb stehe ein Stellenabbau "noch unbekannten Ausmaßes" bevor. News Corp machte im vergangenen Quartal einen Verlust von 1,1 Mrd Dollar.
derstandard.at, handelsblatt.com

Journalist*innen müssen wegen Berichterstattung über Kardinal-Prozess in Australien vor Gericht.

Kardinalfehler: 11 Medien und 19 Journalist*innen in Australien soll ab November der Prozess gemacht werden, weil sie ein Nachrichtenverbot im Fall Kardinal George Pell gebrochen haben sollen. Pell saß wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch auf der Anklagebank und anschließend im Gefängnis. Er wurde im April freigesprochen. Mit dem Berichtsverbot wollte die australische Justiz eine Beeinflussung der Geschworenen durch Medienberichte verhindern.
spiegel.de

Australische Corona-App ist weitgehend wirkungslos.

Corona-App in Australien bleibt hinter den Erwartungen: Nur einen Corona-Kontakt, der den Behörden nicht bekannt war, hat die App seit dem Start Ende April gemeldet. In Australien haben 6 Mio Menschen die App installiert. Das entspricht einem Drittel der Smartphone-Nutzer*innen im Land – die Wissenschaft geht davon aus, dass die App erst effektiv arbeitet, wenn mindestens 60 % sie nutzen.
spiegel.de

BuzzFeed zieht den News in Großbritannien und Australien den Stecker.

BuzzFeed konzentriert sich künftig auf Nachrichten, die großes Klickpotential in den USA haben und gibt die lokale Nachrichten- und Politikberichterstattung in Großbritannien und Australien auf. Zehn britische und vier australische Nachrichtenmitarbeiter verlieren ihre Jobs. BuzzFeed UK werde vorerst weiterhin Redakteure beschäftigen, die über Nachrichten mit "globalem Publikum" berichten. Das Unternehmen hatte schon vor der Krise wirtschaftliche Probleme, nun gehen die Werbeeinnahmen noch weiter zurück. BuzzFeed sucht seit kurzem nach einem Käufer für den deutschen Ableger.
theguardian.com

Australien bringt Corona-App “CovidSafe” online.

Schneller als hier: Australien startet seine Corona-App "CovidSafe", die das Nachverfolgen von Kontakten mit Infizierten vereinfachen soll. Push-Nachrichten zeigen an, ob sich jemand in der Nähe einer erkrankten Person aufgehalten hat. Die Nutzung der App ist freiwillig. Einmal heruntergeladen, muss sie auf dem Handy aber laufend geöffnet sein, um zu funktionieren.
faz.net, smh.com.au

Bauer kauft die australische Event-Marke The High Tea Party.

Bauer investiert in Australien ins Eventgeschäft und übernimmt die Event-Marke The High Tea Party. Es sind kostenpflichtige Events für Frauen, mit Mode- und Beauty-Präsentationen, Vorträgen, Produktproben, Marktständen von Sponsoren und Food-Angeboten. Alison Dean berät Bauer zwölf Monate dazu, sie ist Chefin der Peppermint Group und Erfinderin der Event-Reihe.
new-business.de

Australische Nachrichtenagentur AAP schließt nach 85 Jahren.

Australien: Die Nachrichtenagentur AAP ist nicht mehr rentabel und muss im Juni nach 85 Jahren ihre Pforten schließen, teilt Geschäftsführer Bruce Davidson mit. Die Nachrichtenagentur beschäftigt 180 Menschen u.a. in Australien, Neuseeland, Los Angeles und London. Verleger Keith Murdoch, Vater des Medienmoguls Rupert Murdoch, hatte die Nachrichtenagentur 1935 gegründet.
aap.com.au via horizont.net

New Business: Bauers Kauf-Interessent für den Australien-Ableger springt ab.

Bauer Media Group: Der Verkauf des australischen und neuseeländischen Verlagsgeschäfts droht zu platzen, schreibt New Business. Der bisherige Kauf-Interessent Mercury Capital wollte als Paket neben dem Bauer-Ableger auch den australischen Verlag Pacific Magazines übernehmen, wogegen die australische Wettbewerbsbehörde Bedenken äußert.
new-business.de

Australien legt Tourismus-Kampagne wegen Buschfeuern auf Eis.

Australien: Die staatliche Agentur Tourism Australia fährt wegen der Buschfeuer im Land eine millionenschwere Marketing-Kampagne nach nur zehn Tagen zurück. Die Kampagne mit Sängerin Kylie Minogue hat umgerechnet mehr als 9 Mio Euro gekostet und sollte vor allem Brexit-müde Briten nach Down Under locken.
businessinsider.com.au via mediapost.com, youtube.com (3-Min-Video)

Meedia: Bauer steht vor Umbau in Australien.


Hopp oder Top Down Under: Dem Magazin-Geschäft von Bauer in Australien stehen erneut unruhige Zeiten bevor, schreibt Gregory Lipinski bei Meedia und beruft sich auf "Firmenkreise". Verlegerin Yvonne Bauer (Foto) verhandelt demnach schon seit "geraumer Zeit" über eine Übernahme der Zeitschriften-Sparte des australischen Konzerns Seven West Media mit Titeln wie "Marie Claire" und "Better Homes and Gardens". Auch ein Joint-Venture und ein späterer gemeinsamer Verkauf an einen Finanzinvestor seien möglich, genauso wie ein kompletter Rückzug Bauers aus Australien – sollten die Verhandlungen scheitern.

Damit verfolgt Bauer die Strategie, nur noch in Märkten mitzuspielen, in denen der Konzern die Marktführerschaft erlangen kann. Das Australien-Geschäft macht Bauer seit Jahren vor allem Ärger: Teure Rechtsstreitigkeiten, schwächelnde Auflagen und Magazin-Einstellungen, dazu häufige Chefwechsel. Brendon Hill ist aktuell Chef Nummer sechs seit Bauers Markteintritt Down Under im Jahr 2012.
meedia.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Australien gibt 46 Mio falsche Fuffis raus.

Zahl des Tages: Rund 46 Mio australische 50-Dollar-Scheine sind falsche Fuffziger – in einem der Texte fehlt ein "i" in "Responsibility". Der Schein ist die am weitesten verbreitete Banknote des Landes und macht rund die Hälfte des Wertes aller Banknoten aus. Ein anonymer Anrufer hat per Anruf in einer australischen TV-Morgenshow auf den Fehler aufmerksam gemacht.
t-online.de

Australien verabschiedet Gesetz gegen Gewaltvideos.

Australien: Das Parlament handelt schnell und verabschiedet ein Gesetz gegen Gewaltvideos im Internet. Die Idee wurde vor einer Woche vorgestellt – als Reaktion auf den Facebook-Livestream des Massenmords im neuseeländischen Christchurch durch den Täter. Das Gesetz kriminalisiert Anbieter, die bei ihnen gespeicherte Videos mit "abscheulich gewalttätigem Verhalten" nicht umgehend entfernen. Es sieht bis zu drei Jahre Haft vor.
theguardian.com

Australien fordert Konsequenzen aus Terror-Livestreams.

Facebook: Australien will Live-Streams von Terror-Attacken wie jüngst in Neuseeland künftig verhindern. Das Parlament soll hohe Geld- und Haftstrafen beschließen, sollte das Netzwerk solche Streams künftig nicht unterbinden. Auch wegen der Diskriminierung bei Wohnungsanzeigen hat Facebook Ärger: Mark Zuckerberg habe deswegen sein Juristenteam aufgestockt. Facebook-Chef wolle den Konzern "intern total umkrempeln".
"Bild am Sonntag", S. 21 (Paid), turi2.de (Background)

Christchurch: Internet-Provider in Australien und Neuseeland blockieren Websites.

Christchurch-Attacke: Mehrere australische und neuseeländische Internet-Provider haben Internetseiten blockiert, die das Videomaterial zum Massenmord gehosted haben, schreibt Business Insider. Vodafone Australia, TPG, Telstra und Optus kündigten an, die Sperren aufrechterhalten, bis das Material von der Seiten entfernt sei. In Neuseeland haben die Provider Spark NZ, Vodafone NZ und Vocus NZ zeitweilig ebenfalls Seiten gesperrt.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Basta: Crowdfunding-Initiative will Apple-Store in Melbourne verhindern.

Australische Anti-Apple-Allianz: Eine Initiative in Melbourne will einen Apple-Store nahe der Nationalgalerie verhindern. Die Aktivisten befürchten eine Kommerzialisierung des Platzes und wollen per Crowdfunding die Immobilie erwerben. "The next big thing" droht zu scheitern: Der Staat kassiert 40 Mio australischen Dollar für das Gebäude - mit Apple Pay in Echtzeit.
theage.com.au via spiegel.de, theguardian.com

Basta: In Sydney ist immer noch 2018.

Wer hat an der Uhr gedreht? Sydney hat das neue Jahr mit einem spektakulären Feuerwerk begrüßt - mit einem kleinen Schönheitsfehler: Die Organisatoren haben sich im Jahr geirrt. Auf einem Hafenbrückenpfeiler ließen die Feuerwerksmeister die Worte "Happy New Year 2018" erstrahlen. Down Under ticken die Uhren bekanntlich anders.
smh.com.au, stern.de



Australien beschließt neues Gesetz zur digitalen Überwachung.

Australien beschließt ein Überwachungsgesetz, mit dem Geheimdienste und Polizei Google, Apple und Co zwingen können, Daten herauszugeben, Nachrichten zu entschlüsseln und Hintertürchen in ihre Produkte einzubauen. Die Behörden können den Unternehmen auch verbieten, darüber zu sprechen. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafen bis 7,3 Mio Dollar.
spiegel.de, derstandard.de