Basta: Aldi Nord gibt Preisnachlass dank Muskelkraft.

Recht des Stärkeren? Für einen neuen Spot setzt Aldi Nord auf Ex-Profi-Bodybuilder Markus Rühl. Der Muskelprotz nutzt seine Kraft darin, um die Märkte mit Waren zu bestücken und sich die Preise im wahrsten Sinne des Wortes zurechtzubiegen. Das findet der Discounter wohl nur solange lustig, bis die Kundschaft anfängt, Rühl nachzueifern.
youtube.com (45-Sek-Video) via campaigngermany.de (frei nach Anmeldung)
(Foto: Aldi Nord)

Basta: “Correctiv” setzt auf Karikaturen.

Corrikaturen: Das gemeinnützige Medienhaus "Correctiv" versieht seinen "Spotlight"-Newsletter mit politischen Karikaturen. Zum Start geht es in der "Cartoon-Arena" eine Woche lang um die Wehrpflicht. Karikaturen und ihre Urheber stünden "immens unter Druck". Chefredakteurin Anette Dowideit will "politische Karikaturen wieder ins Rampenlicht rücken" und per Satire Debatten anstoßen. Mal gucken, wann der erste Faktencheck-Artikel à la "Nein, so war unsere Karikatur nicht gemeint" kommt.
correctiv.org

Basta: Ikea bringt das Handy ins Bett.


Gute Nacht, iPhone: Möbelhändler Ikea hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Puppenbett fürs Smartphone im Programm. Mit eingebautem NFC-Chip soll es dafür sorgen, dass der Besitzer das Gerät sieben Stunden lang in Ruhe lässt. Wer das eine Woche durchhält, bekommt einen Gutschein im Wert von umgerechnet 23,50 Euro. Nicht viel, aber die Kosten fürs Handy laden sind mehr als wieder drin.
golem.de, youtube.com (40-Sek-Video)

(Foto: Ikea, VAE / Screenshot, YouTube)

Basta: “Spiegel” veröffentlicht versehentlich KI-Dialog.


Ups, vergessen: Dem "Spiegel" rutscht bei seiner Eilmeldung über die Trennung von Deutscher Bahn und Güterverkehrschefin Sigrid Nikutta ein KI-Hinweis durch. Am Ende des Textes fragt das Tool, ob es "Ton und Detailtiefe" anpassen solle. Also ein typischer Fall von künstlicher Intelligenz vs. menschliches Versagen. Bei den gängigen KI-Modellen läuft das meist noch umgekehrt.
spiegel.de (Anmerkung am Ende des Textes)

Basta: “Make” bringt Heft mit “Ikea-Hacks” heraus.

Do Ikea Yourself: Das DIY-Magazin "Make" befasst sich in einem Sonderheft mit "Ikea-Hacks". Darin stellt es u.a. vor, wie sich aus einem Servierwagen des schwedischen Möbelhauses ein Werkstattwagen "mit Schubladen, Klemmvorrichtungen und erweiterbarer Arbeitsfläche" machen lässt. Wer trotz der angepriesenen leichten Umsetzung der Ideen an den Ikea-Hacks scheitert, muss sich halt sagen: "Ikea – Zerhack's."
presseportal.de
(Foto: DAVID - stock.adobe.com)

Basta: Lorenz springt auf den Zug des Konkurrenten mit “P” auf.

Fremdgeher: Hersteller Lorenz bedient sich für seine "Crunchips Stackers" beim Maskottchen des Stapelchips-Platzhirsches. Die Kampagne zeigt "einen verspielten Perspektivwechsel, der garantiert für Aufmerksamkeit sorgt", so die Marke. Und um wirklich alle Auf-dem-Schlauch-Steher auch abzuholen, hat man u.a. die Headline "Da sind wir mal nicht so pringelig" in petto.
per Mail
(Foto: Lorenz)

Basta: Hat Amazon nur 20 Mio Dollar für “James Bond” bezahlt?


Günstig geschossen? Die Übernahme des James-Bond-Franchises durch Amazon könnte billiger gewesen sein, als bisher angenommen. Aus einer britischen Einkommenserklärung der EON Productions von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson soll hervorgehen, dass Amazon für die Rechte nur 20 Mio Dollar gezahlt hat. Ursprünglich wurde über bis zu 1 Mrd Dollar gemunkelt. Sollte das stimmen, war es wohl ein "Warehouse Deal".
digitalfernsehen.de

Basta: Maschinenbauer wirbt mit Beteiligung seines Aufzugs am Louvre-Einbruch.

Sixt lässt grüßen: Der WDR interviewt mit Alexander Böcker den Geschäftsführer der Firma, deren Möbelaufzug beim Highspeed-Raubzug im Louvre zum Einsatz kam. Er erzählt, wie man diese "Vorlage, mit Humor ein Weltgeschehen zu kommentieren", in Social-Werbung gegossen hat. Auf dem Motiv wird der "flüsterleise" E-Motor und die Beförderung von "bis zu 400 kg schweren Schätzen" angepriesen unter der Headline: "Wenn's mal wieder schnell gehen muss."
presseportal.de, instagram.com
(Foto: IMAGO / MAXPPP)

Basta: Likörmarke 734 schickt einen KI-Zwilling an den Stammtisch.


Spaßbefreit? Die Likörmarke 734 engagiert das Model Ingo für seine aktuelle Kampagne, schickt aber nicht den echten Menschen, sondern einen aufwändig erstellten KI-Klon an den "Stammtisch". Liebe Creatives, ihr habt das mit der KI offenbar nicht richtig verstanden: Die Technik soll uns doch von den lästigen Aufgaben befreien, nicht von den lustigen.
horizont.net (€)

(Foto: Likoer 734)

Basta: Kevin Kühnert arbeitet sich im “Rolling Stone” an Söder ab.


Da ist Wurscht drin: Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert schreibt künftig für das Popkultur- und Musik-Magazin "Rolling Stone" – unter dem Titel "Teilnehmende Beobach­tung". In seinem ersten Text kritisiert er die Selbstinszenierung von Markus Söder und warnt vor dessen "Wurstfalle". Söder sei in der Lage, "eine Brettljause (eine bayerische Brotzeit) zu präsentieren, als handele es sich dabei um ein milliar­den­schweres Investitionspaket". Musik ist in Kühnerts Premieren-Beitrag also nicht drin. Aber der Ton macht ja die Musik.
bild.de, stern.de

(Foto: IMAGO / Stefan Schmidbauer)

Basta: ARD Kultur lässt Eva Schulz und Ralph Caspers Popkultur-Schulung zukommen.

Lernen dazu: Am Donnerstag startet mit "Battle of the Nerds" die erste Audio-Gameshow von ARD Kultur. Darin treten Eva Schulz und Ralph Caspers "fast ohne Vorwissen" zu Film- und Serienthemen an und lassen sich für ein Quiz von "Super-Fans" coachen. Deren "Battle" dürfte vor allem sein, zu akzeptieren, dass Medienpromis wie Schulz und Casper keine Ahnung von "Star Wars", "Game of Thrones" & Co haben.
presseportal.de
(Foto: ARD Kultur/Pool Artists)

Basta: ChatGPT hat doch keine mathematischen Probleme eigenständig gelöst.


Denkfehler: Vermeintlich "große Durchbrüche" bei "seit Jahrzehnten" ungelösten mathematischen Problemen haben OpenAI-Forscher jüngst auf X zelebriert. Tatsächlich hat die KI aber nicht selbst gerechnet, sondern nur schon vorhandene Lösungen in den Untiefen des Internets entdeckt – sie waren lediglich auf der Website, auf die ChatGPT Bezug nahm, noch nicht hinterlegt. Wenn der Bot 1 und 1 zusammenzählen kann, muss er sich eingestehen: Diese Rechnung ging nicht auf.
golem.de, spiegel.de (€)

(Foto: IMAGO / NurPhoto)

Basta: Instagram gibt Eltern Kontrolle über KI-Umgang ihrer Kinder.

KIds-tagram: Bei Instagram können Eltern bald kontrollieren, wie ihre Sprösslinge mit KI-Profilen interagieren. Sie sollen den Zugang zu allen oder ausgesuchten Charakteren des Bot-Angebots sperren können und zudem erfahren, über welche Themen ihre Kids mit den Fake-Figuren sprechen. Was im digitalen Kosmos bitter nötig scheint, wäre in der analogen Welt der Traum aller Helikopter-Eltern.
morgenpost.de

Basta: Denner stiehlt Lidl Schweiz das Herz.


Herzensangelegenheit: Der Schweizer Discounter Denner montiert in einer PR-Aktion das Schweizer Herz aus dem Lidl-Logo ab – aufgezogen im Breaking-News-Stil. Das Herz sei nun "wieder da, wo es hingehört", schreibt Denner mit dem Zusatz "Sorry not sorry". Lidl versetzt das aber keinen Stich ins Herz, denn man meint: "Die Aktion zeigt offensichtlich, dass sich ein Besuch bei Lidl Schweiz auch für die Mitbewerbenden lohnt."
persoenlich.com (mit 15-Sek-Spot)

(Foto: GIAN EHRENZELLER / Keystone / picturedesk.com)

Basta: Wer hat die erste politische Anzeige nach TTPW-Standard veröffentlicht?


Wer hat's erfunden? Zu unserem Artikel über die erste politische Anzeige nach neuem EU-Transparenzstandard in Europa, die Table.Media am Mittwoch veröffentlicht hat, erreicht uns Widerspruch aus Nürnberg: Der VNP lässt wissen, dass die "Nürnberger Nachrichten" mit einer CSU-Anzeige einen Tag schneller waren – und den 1. Platz beanspruchen. Wer noch schneller gewesen sein will, hat jetzt Pech gehabt: Wir geben die Geschichtsbücher in den Druck.
nav2.de (Transparenzhinweis zur "NN"-Anzeige), turi2.de (Table.Media-Anzeige)

Basta: McDonald’s stellt “Friends”-Menü vor.

Fast-Food-Past: Burger-Bude McDonald's bringt für die kommenden vier Wochen ein limitiertes "Friends"-Menü an den Start. Darin ist je eine von sechs Sammelfiguren der Hauptpersonen aus der Sitcom "Friends" enthalten. Statt wie üblich um aktuelle Unterhaltungsformate dreht sich die Sonderaktion also um eine 90er-Kultserie. Hauptsache, die Zutaten sind frischer.
youtube.com (20-Sek-Video)
(Foto: McDonald's)

Basta: Babys bewerten Geburten-Station.


Kindermund tut Werbung kund: Das Gesundheits­zentrum Fricktal im Schweizer Rheinfelden lässt seine Geburts­abteilung von Neuge­borenen bewerten. In einer Kampagne der Agentur Modulator kommen Babys mit Botschaften wie "Viel geräumiger als vorher" oder "Nach drei Tagen schon der nächste Umzug? Dabei ist es doch so schön hier" zu Wort. Negativ-Bewertungen wären dann wohl Sachen wie "Es gibt immer nur Milch!" oder "Die Frau bei mir im Zimmer hat zur Begrüßung so geschrien."
persoenlich.com, modulator.ch

(Foto: Modulator)

Basta: “Pforzheimer Zeitung” stellt riesige Videowall am Verlagegebäude vor.

Tiny Times Square: Am Verlagsgebäude der "Pforzheimer Zeitung" ist seit Kurzem eine 30 qm große, interaktive Videowall angebracht. Von einem "Medien-Stein" auf der anderen Straßenseite aus können Passanten die Wall namens "PZ Nova" steuern und u.a. Medien-Inhalte aussuchen, indem sie Körper- und Handbewegungen machen. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten: Wie wäre es mit einem Crossover aus Lokalmedienkonsum und Body-Fit-Workout?
pz-news.de
(Foto: Pforzheimer Zeitung)

Basta: Trump ist sauer über ungünstiges Foto auf “Time”-Cover.


Geneckt: Das links­liberale US-Magazin "Time" bringt ausnahms­weise mal eine positive Titel­geschichte über Donald Trump, kann es dem US-Präsidenten aber auch damit nicht recht machen. Der stört sich am Cover-Foto, das ihn von unten zeigt und daher vor allem seinen Hals betont. Seine Haare wirken im Gegenlicht wie ein dünner Schleier. "Dieses Foto ist vielleicht das schlechteste von mir aller Zeiten", teilt Trump mit. Jedenfalls wissen jetzt alle: Donald Trump hat so'n Hals.
bild.de, x.com (Cover)

Basta: ChatGPT soll Erotik-Funktion bekommen.


Nackte Wahrheit: KI-Schmiede OpenAI plant, ChatGPT bis Ende des Jahres um eine optionale Erotik-Funktion für verifizierte Erwachsene zu erweitern. CEO Sam Altman sagt, dies sei Teil einer Lockerung von Einschränkungen. Man wolle Erwachsene wie Erwachsene behandeln, was wohl heißt, sie zur Kasse zu bitten. Und das geht offenbar besonders gut mit einem Einstieg ins älteste Gewerbe der Welt.
t-online.de

Basta: “Nius” erreicht bei Weimer nichts.

Kampagne gescheitert: Die rechtspopulistische Website "Nius" hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit diversen Artikeln gegen den Deutschen Verlagspreis aufstacheln wollen, kommentiert Gerrit Bartels im "Tagesspiegel". Laut "Nius" erhielten etliche "linksradikale Verlage, die gewaltverherrlichende Inhalte verbreiten", den Preis. Doch Weimers BKM habe schon mitgeteilt, "keine Verdachtsmomente" zu sehen. Vielleicht hätte "Nius" ihm einfach sagen sollen, dass manche gekürte Verlage gendern.
tagesspiegel.de via bildblog.de

Basta: Wie Domino’s die Hawaii-Pizza vom Sünden-Image befreien will.


Marketing-Sünde: Domino's Pizza will erreichen, dass Ananas auf Pizza keine Sünde mehr ist – und hat daher die besonders in Italien umstrittene Pizza-Kreation durch die Heilige Pforte des Petersdoms getragen. Die Porta Santa wird nur alle 25 Jahre geöffnet, nur noch bis zum 6. Januar kann man sie durchschreiten. Also bleibt nicht mehr viel Zeit für Dr. Oetker, mit seiner Tiramisu-Pizza nachzuziehen.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung, mit 2-Min-Video)

(Foto: Domino's / Jung von Matt Alster)

Basta: Das Jugendwort speist sich nicht aus Popularität.

Türlich, türlich: Bevor der Langenscheidt Verlag am 18. Oktober das Jugendwort des Jahres verkündet, liefert die Studie "Jugend in Deutschland" Daten zum Thema. Demnach beeinflussen Influencer das Online-Voting – das am weitestens verbreitete Wort "Digga" steht dagegen nicht zur Wahl und war auch noch nie Jugendwort. Vielleicht, weil der Begriff mindestens mal im Hamburger Raum nun wirklich eher ein alter Hut ist.
presseportal.de

Basta: Vox braucht von den “First Dates” eine Beziehungspause.


Last Dates? TV-Sender Vox will aus Kostengründen zum Ende des Jahres die Produktion von neuen Folgen der Datingshow First Dates – Ein Tisch für zwei "pausieren", meldet "DWDL" – obwohl die Quoten gut sind. Laut "Bild" sollen 2026 erst die ausstehenden Ausgaben laufen, ehe entschieden wird, ob es weitergeht. Bleibt für Verkuppler Roland Trettl zu hoffen, dass er nicht geghostet wird.
dwdl.de, bild.de

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Basta: ProSieben reanimiert Elvis und Whitney Houston.


Geisterstunde: ProSieben kündigt für diesen Herbst die Musikshow "Staying Alive – Stars singen mit Legenden" an. Lebendige Künstler wie die No Angels und Sasha sollen in Duetten mit verstorbenen Ikonen wie Elvis Presley und Amy Winehouse auftreten – reanimiert und vereint durch moderne Technik. Diese mediale Auferstehung würde auch gut ins Frühjahr passen: als Kontrastprogramm zur "Passion" von RTL.
dwdl.de, presseportal.de

(Bild: ProSieben)

Basta: Ex-Mitarbeiterin übernimmt CD-Archiv vom BR.


Silberschatz: Eine ehemalige Radio-Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks übernimmt das CD-Archiv des Senders mit 170.000 Silber­scheiben. Der BR räumt seinen Studiobau nahe des Münchner Haupt­bahnhofs, am neuen Campus im Stadtteil Freimann ist für die CDs kein Platz mehr. Die Retterin "konnte nicht dabei zusehen, wie das Archiv zerstört wird", sagt sie der "Süddeutschen" und sucht nun selbst einen Ort oder Abnehmer, um die Sammlung zu bewahren. Es geht um 850 Umzugs­kisten, über 18 Tonnen schwer. Fest steht nur: Da ist Musik drin!
sueddeutsche.de (€)

(Symbolbild: Björn Czieslik / turi2)

Basta: ARD veranstaltet Live-Krimi-Dinner.


Quoten-Krimi: Die ARD und der ORF bringen an einem Samstag im November ein Live-Krimi-Dinner aus einem Schloss mit den "Tatort"-Stars Axel Prahl und Jan Josef Liefers auf den Bildschirm. Dabei verwursten die Sender alles, was gewöhnlich Quote bringt: Essen, Crime – und ein altes Schloss wie bei "Bares für Rares". Am Ende gibt es noch ein Killer-Telefon-Voting. Jetzt muss anschließend nur noch Louis Klamroth über das Ergebnis talken...
meedia.de, dwdl.de

(Foto: ARD Degeto)

Basta: Künftige “FR”-Chefredakteurin Sabrina Hoffmann schreibt Dark-Romance-Roman.


Dunkel & Romantisch: Die designierte Chef­redakteurin der "Frankfurter Rundschau", Sabrina Hoffmann, kündigt vor ihrem Start im Tages­zeitungs­journalismus ihr literarisches Debüt im Genre "Dark Romance" an. Zur Frankfurter Buchmesse im Herbst 2026 erscheint im Verlag Phantorion ihr Roman "The Code of You", in dem eine junge Literatur­wissen­schaftlerin von einer Künstlichen Intelligenz verfolgt und zugleich unwider­stehlich von ihr angezogen wird. Vielleicht ein Vorgeschmack darauf, wie Hoffmann Leser künftig an die "FR" binden will.
phantorion.de, turi2.de (Wechsel zur "FR")

(Foto: Ippen Media)

Basta: Influencer schmuggelt sich auf Oktoberfest-Party von Bayern München.


Abwehrfehler: Ein Münchner Influencer hat sich auf dem Oktoberfest als Kellner verkleidet und so Zugang zur FC-Bayern-Feier im Käferzelt erschlichen. Der 24-Jährige stieß u.a. mit Serge Gnabry an und stand direkt neben Joshua Kimmich – bis er wegen eines fehlenden VIP-Bändchens aufflog. Es bis zu Kimmich schaffen und dann rausfliegen: der Klassiker in der Bayern-Abwehr.
bild.de

(Foto: IMAGO / FC Bayern München)

Basta: Veggie-Branche rebelliert gegen EU-Pläne für Bezeichnung von Fleischersatzprodukten.


Weder Fisch noch Fleisch: Das EU-Parlament entscheidet am Mittwoch, ob pflanzliche Fleisch­ersatz-Produkte weiterhin "Wurst", "Schnitzel", "Steak" oder "Burger" heißen dürfen. Die EVP-Fraktion will mit ihrem Vorstoß "Landwirte schützen". Mehr als 20 Unter­nehmen, darunter Aldi Süd, Lidl und Burger King sowie Branchen-Größen wie Beyond Meat und Rügenwalder Mühle warnen in einem offenen Brief vor immensem Schaden für die Lebens­mittel­branche, sollten vertraute Begriffe wie "Tofu­wurst" oder "Soja­schnitzel" durch "alltags­ferne Kunst­begriffe" ersetzt werden müssen. Am Ende geht es eben auch bei veganen Produkten immer um die Wurst.
bild.de

(Foto: IMAGO / photothek / Ute Grabowsky)

Basta: “Swifties” genießen neues Taylor-Swift-Album bei Rewe.


Musik-Rewelution: Zur Veröffentlichung des neuen Albums "The Life of a Show Girl" von Taylor Swift hat Rewe 14 "Swifties" zur Listening-Party in eine Hamburger Filiale eingeladen. Unter dem Motto "The Life of a Food Girl" konnten sie zwischen Obstregal und Kühltheke über Kopfhörer ins Album reinhören und sich bei Snacks und Drinks austauschen. Die Botschaft: Ein Supermarkt kann auch "ein Raum für Gemeinschaft, Emotionen und Popkultur" sein. Die nächsten Aktionen sind dann vermutlich ein Eistee-Umtrunk von Deutschrap-Anhängern und eine Dosenbier-Verkostung von Wacken-Fans.
horizont.net (€), mediacenter.rewe.de

(Foto: Rewe)

Basta: Das Krümelmonster will seinen Podcast-Partner verspeisen.


Zum Anbeißen: In der neuen "Sesamstraße"-Staffel soll es die Podcast-Parodie "Krümel und Keks" geben, in der sich die beiden "den ganz großen philosophischen Themen wie Mut oder Gerechtigkeit" widmen – das Krümelmonster verspürt jedoch den Drang, seinen Gastgeber aufzufressen. Immerhin realitätsnah: So manche Debatte in diesen Zeiten geht einem ja wirklich auf den Keks.
presseportal.de

(Foto: IMAGO / Future Image)

Basta: “Promi Big Brother” inhaftiert Jimi Blue Ochsenknecht.


Knast-Bruder: Reality-Darsteller Jimi Blue Ochsenknecht zieht heute Abend bei "Promi Big Brother" von Sat.1 und Joyn ein. Der Schauspieler saß wegen einer nicht bezahlten Hotel­rechnung im Sommer in Österreich in Unter­suchungs­haft. "Ich weiß, wie es ist, wirklich eingesperrt zu sein – da ist 'Promi Big Brother' für mich kein Problem", teilt er mit. Ochsenknecht war zuletzt auch schon in "Villa der Versuchung" von Sat.1. und "Are You The One?" von RTL+ zu sehen. Der Auftritt bei "Promi Big Brother" ist also womöglich Teil eines Reality-Resoziali­sierungs­programms.
dwdl.de, presseportal.de

(Foto: Joyn/Marc Rehbeck)

Basta: Stefan Raab mischt Köln-Marathon auf.


Raab in (Quoten-)Gefahr: Entertainer Stefan Raab lässt sich beim Köln-Marathon blicken – allerdings nicht als Läufer, sondern als E-Roller-fahrender Stimmungsmacher. Er soll neben einer Läufer-Gruppe hergefahren sein und einem Athleten laut "T-Online" sogar ein Sendungsticket versprochen haben, wenn dieser unter der Zeit von 2:35 Stunden bleibt. Kein Wunder, dass Raab nicht mitläuft. Er ist ja schon beim Quoten-Rennen aus der Puste.
t-online.de, express.de, turi2.de (Background)

(Foto: RTL / Raab Entertainment / Bene Müller)

Basta: “Promi Big Brother”-Haus ist noch im Rohbau.


Big Baustelle: Zur neuen Staffel von "Promi Big Brother" geben sich Sat.1 und Joyn in diesem Jahr besondere Mühe, es den Kandidaten möglichst ungemütlich zu machen. Zwar gibt es statt Containern wieder ein echtes Haus, jedoch befindet sich das noch im Rohbau und eine Baustelle. Aber hey, für die meisten teilnehmenden C-Promis oder Influencer ist "Promi Big Brother" schließlich auch eine Art Baustelle: für den Aufbau der Reality-Karriere oder zur Komplett­sanierung des Lebens.
dwdl.de, digitalfernsehen.de, presseportal.de

(Foto: Joyn / Sat.1 / Willi Weber)

Basta: McDonald’s bringt Kunden zum Weinen.


Mit viel Scharf: Die Fastfood-Kette McDonald's bewirbt ihren "McSpicy"-Burger mit einer Kampagne, die Kunden im wahrsten Sinne des Wortes zu Tränen rührt. Im Mittelpunkt steht die Schärfe des Burgers, von der es drei Stufen gibt, im Hintergrund läuft eine umgetextete Version des Schlagers "Tränen lügen nicht". Es gibt wohl nicht viele Firmen, die ihr Produkt damit anpreisen, dass es zum Heulen ist.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), mcdonalds.com, youtube.com (30-Sek-Video)

(Bild: McDonald's)

Basta: Markus Lanz will nach seiner Talkshow nur noch Dokus drehen.


Er ist später mal weg: ZDF-Talker Markus Lanz will, wenn er seine Talkshow aufgibt, nur noch Dokus drehen, sagt er im Podcast-Interview bei "Table.Today" mit Michael Bröcker. Vorfreude für Politik-Promis, die unter seinem hartnäckigen Fragestil ächzen, will er aber nicht aufkommen lassen: Er wolle die Talkshow noch "ein paar Jahre" machen. Auch Bröcker, der zu den Talkshow-Dauergästen zählt, hat in Hamburg also noch eine Weile ein Dach über dem Kopf.
open.spotify.com (46-Min-Podcast)

(Foto: ZDF/Andreas Ortner)

Basta: BR plant einen “bayernweiten Mitsingmoment”.


Für alle mit Jodel-Diplom: Im Rahmen der BR-Aktion #BayernSingt ist am 21. November ein Mitsingkonzert in Ingolstadt geplant – inklusive einem "bayernweiten Mitsingmoment" um 20.23 Uhr live im BR-Programm. Gesungen werden soll Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk von Rainhard Fendrich. Hier kann dann auch Food-Blogger und Hobby-Musiker Markus Söder bestimmt mal wieder sein Gesangstalent beweisen.
br.de

(Foto: BR / Simon Heimbuchner)

Basta: Entlaufenes Känguru hüpft durch Berlin und Brandenburg.


Keine Angst vor der Wahrheit: Seit zwei Tagen hüpft ein entlaufenes Känguru im Grenzbereich zwischen Berlin-Spandau und Brandenburg herum. Laut "Bild" soll der Besitzer des Beuteltiers Publizist und "Spiegel"-Erbe Jakob Augstein sein. Die Polizei habe die Suche nun eingestellt, da das Tier keine Gefahr darstelle. Möglicher Aufenthalts­ort des Hüpfers: Springer.
bild.de

(Symbolbild: IMAGO / Zoonar / Nico Smit)

Basta: Pommes-Schranke à la Sallos.


Geht nicht um die Wurst: In "Berti's Imbiss" werden statt Currywurst und Pommes Lakritz-Leckereien, "Sallos" von Katjes, serviert – sogar mit Soße, falls gewünscht. Im Mockumentary-Stil werden Ladenbesitzer und Kundschaft begleitet – und Ruhrpott-Klischees auf die Schippe genommen. Getreu dem Motto: Woanders krisse Curry, hier krisse Kohle zum Kauen.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), youtube.com (15-Sek-Spot)



(Foto: Katjes Fassin / Antoni Jellyhouse)

Basta: Burger King mixt Burger mit Kebab.


Kebab-King: Die Fast-Food-Kette Burger King bringt Burger und Döner zusammen. Der neue "Kebab Style Lover" vereine "das Beste aus zwei Welten". Orhan Tançgil, einer der Erfinder des bekannten Kebab-Logos auf Döner-Tüten, hat dafür eigens ein neues Design kreiert. Es ist zu befürchten, dass Döner-Lover Markus Söder künftig nicht nur bei McDonald's abhängt.
absatzwirtschaft.de, burgerking.de (mit 1-Min-Video)

(Bild: Burger King)

Basta: Von der “taz” gibt es jetzt ein Zeitungskleid.


Tragfähiges Papier: Die Designerin Ellena Lüking hat zum Ende der gedruckten Werktags-"taz" ein Zeitungs­kleid aus mehreren "tazzen" entworfen, meldet die linke Tages­zeitung in eigener Sache. "Bestimmt haben manche Leute die Zeitung nie gelesen und nur Fische darin einge­wickelt", heißt es in dem Text: Dass sie stattdessen eine "schöne junge Frau" bekleiden soll, sei dagegen "ein echter Fortschritt". Soll nochmal einer sagen, Print sei altmodisch.
taz.de, turi2.de (Background)

(Foto: IMAGO / Steinach)

Basta: RTL holt die “Flodders” zurück.


Comeback-Schreck: Streamer RTL+ und das nieder­ländische Pendant Videoland reanimieren die Chaos-Familie "Flodder". 2026 gibt es ein Spin-Off der holländischen 90er-Jahre-Kult­serie Flodder – Eine Familie zum Knutschen. Schauspielerin Tatjana Šimić schlüpft erneut in ihre Rolle als "Kees" (Archivfoto). Damals waren holländische Shows und Moderatoren für RTL ein Quoten­garant – es würde also nicht über­raschen, wenn bald auch Linda de Mol, Harry Wijnvoord und Marijke Amado auf den Bildschirm zurückkehrten.
dwdl.de, media.rtl.com

(Archivfoto: IMAGO / United Archives)

Basta: Swiss setzt auf Mensch und Natur für Sicherheit.

Pittoresk: Die Fluggesellschaft Swiss zeigt erstmals seit über zehn Jahren in ihrem Sicherheitsvideo Menschen statt Animationen. Für den Clip verfrachtet man die vorturnenden Sauerstoffatmer auch raus aus dem Flugzeug und an diverse schöne Orte in der Schweiz. Gar nicht so verkehrt – oft wäre eine Sauerstoffmaske statt des Kreuzes am Berggipfel hilfreicher.
youtube.com (4-Min-Video) via persoenlich.com
(Foto: Screenshot)

Basta: Thjnk gewinnt im Lotto.


Sechser im Lotto: Der Münchner Standort der Agentur­gruppe Thjnk gewinnt den Pitch um den Kreativ-Etat von Lotto Baden-Württemberg. Als neue Lead-Agentur verantwortet Thjnk die kreative Kommunikation für die Dachmarke sowie alle Submarken wie "Lotto 6aus49", "Eurojackpot", "GlücksSpirale" und die Sofort­lotterien. Es ist wohl wie im Casino: Selbst wenn Millionen Lotto­spieler leer ausgehen – die Agentur gewinnt immer.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung)

Basta: AppleTV+ verschiebt Serie wohl aus Angst vor Trump.

Schöne neue Welt: Streamer AppleTV+ verschiebt "nach reiflicher Überlegung" den Start seiner Serie "The Savant". Die Angst sei, dass die Serie um eine Frau, die Hass-Gruppen im Netz unterwandert, um Angriffe zu verhindern, Donald Trump verärgern könnte, munkeln Branchenmedien. Nachdem Apple-Boss Tim Cook Trump schon per Goldbarren-Präsent umschmeichelt hat, muss man wohl konstatieren: Der TV+-Apfel fällt nicht weit von Stamm.
digitalfernsehen.de

Basta: Berlin wirbt mit “True Italian Pizza Week” für Restaurantbesuche.


Inflation steht ihr nicht gut: Rund 40 Pizzerien in Berlin wollen aus der Not gestiegener Preise für Mozzarella und Oliven-Öl eine Tugend machen und rufen die "True Italian Pizza Week" aus. In der Aktionswoche sollen ungewöhnliche Beläge die Pizzaböden füllen, darunter Kartoffel-Kroketten. Die Rechnung geht vermutlich so: Nach der Kroketten-Erfahrung sehnen sich nicht geschmacksverirrte Gaumen nach der klassischen Margherita, selbst wenn sie ein Vermögen kostet.
t-online.de

(Foto: IMAGO / Addictive Stock)

Basta: Vattenfall hat eine Nase für eine besondere Kampagne.


Riecher für Werbung: Weischer Cinema und Havas Media haben die "Wind Farmed Seaweed Snacks" von Vattenfall mit einem "sensorischen Erlebnis" in Szene gesetzt. In zwei Kinos hat das Publikum während des Spots mit Samuel L. Jackson in der Hauptrolle Meeresluft zu riechen bekommen – dank Windmaschinen und Duftspendern. Bleibt zu hoffen, dass Fressnapf, Rügenwalder Mühle oder Meister Proper nicht auf ähnliche Gedanken kommen.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung)

(Foto: Weischer Cinema)

Basta: “Bernd das Brot” wird international berühmt.


Brot für die Welt: Comedian John Oliver macht die Kika-Figur "Bernd das Brot" dem US-Publikum bekannt. "Bernd" sei "fatalistisch, unsozial und chronisch depressiv" und möglicher­weise das "Deutscheste, was ich je gesehen habe", witzelt Oliver. Er könne kaum glauben, dass die Figur wirklich für Kinder gedacht sei. Nun, besser ein depressives Brot im Kinder­fernsehen als ein störrisches Kind im Oval Office.
derstandard.de, x.com (10-Min-Video)

Basta: Wenn der KI-Assistent bei Facebook Dating Amor spielt.


AImor: Facebook will seine Dating-Funktion mit einem KI-Assistenten attraktiver machen. Dieser könne Usern etwa schmackhaft machen, gezielt nach Frauen aus einer bestimmten Branche zu suchen. Zudem wählt ein Algorithmus künftig bei "Meet Cute" ein wöchentliches "Überraschungs-Match" aus – gegen die "Swipe-Müdigkeit", wie es heißt. Dabei gibt es doch schon manchmal genug böse Über­ra­schu­n­gen bei echten Dates.
techcrunch.com

(Foto: IMAGO / Rene Traut)