Verleger-Verbände werben um Digitalmedien als Mitglieder – nicht immer erfolgreich.

Verleger-Verbände öffnen sich für Digital­medien - nicht zuletzt, um neue, zahlende Mitglieder zu gewinnen, schreibt Gregory Lipinski. Media-Pioneer-Chef Gabor Steingart und Übermedien-Herausgeber Stefan Niggemeier denken über eine Mitgliedschaft im BDZV nach, sind aber noch unentschlossen. Andere Digital-Verlage wie z.B. goodnews4.de haben Zweifel, "ob Ziele und Mentalität" des Verbands mit den eigenen Ambitionen in Einklang zu bringen sind. Mit Digital-Riese Ströer habe es sich der BDZV verscherzt, weil Präsident Mathias Döpfner T-Online in einem Interview journalistischen Anspruch absprach.
meedia.de (Paid)

BDZV verlegt seinen Kongress als Gratis-Event ins Netz.

BDZV öffnet seinen Jahreskongress am 15. September für alle Interessierten - allerdings nur virtuell, das physische Treffen fällt pandemiebedingt aus. Die kostenlose Registrierung ist ab sofort möglich. Die Eingangsrede hält Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner. Netzwerkerin Tijen Onaran (Foto) und Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur der "Augsburger Allgemeinen", moderieren.
bdzvderkongress.de

Studie: Zeitungszustellung ab 2025 nicht mehr wirtschaftlich.

Zustellung als Zuschussgeschäft: Ab 2025 wird die Zeitungszustellung in 40 % aller deutschen Gemeinden für Verlage nicht mehr wirtschaftlich sein, errechnet Schickler im Auftrag des BDZV. Die Zustellung einer Tageszeitung kostet im Schnitt 45 Cent, 2025 werden die Verlage rund 1,77 Mrd Euro für die Auslieferung zahlen müssen. BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff sieht auch die Politik in der Pflicht und plädiert für höhere Förderungen: Die Zeitung sei "systemrelevante Infrastruktur" und sollte "nicht weniger förderwürdig sein als die Computerspiele- oder Filmindustrie".

Der Bundeshaushalt sieht zwar bereits eine Förderung vor, diese beläuft sich allerdings auf weniger als 1 Cent pro ausgelieferter Tageszeitung. Diese Summe steht laut BDZV "in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Problem". Auch der Umstieg auf die Digitalangebote der Verlage hilft wenig: Laut Wolff sind viele ältere Leser dazu nicht in der Lage, zudem gebe es nicht überall die notwendige Netzabdeckung.
presseportal.de, bdzv.de (Studie), bdzv.de (Kurzpräsentation Studie)

DJV, BDZV und VDS fordern mehr Journalist*innen bei Geisterspielen.



Ergänzungsspieler gefordert: Politik und DFL sollen wieder mehr Journalist*innen bei Fußballspielen zulassen, fordern DJV, BDZV und VDS in einem gemeinsamen Appell mit dem "Kicker" und Sportredaktionen von Zeitungen und Zeitschriften. Angesichts der Lockerungen der Corona-Auflagen an anderen Stellen sei es nicht nachvollziehbar, "dass das bereits Anfang April erarbeitete Konzept der DFL ohne Anpassungen bis zum Ende der Saison durchgezogen werden soll", sagt der DJV-Vorsitzende Frank Überall.

Im Appell heißt es unter anderem: "Alle Medien der Sportberichterstattung benötigen aktuelle Informationen und originäre Eindrücke, und vor allem Fotos mit unterschiedlichsten Motiven." Derzeit seien sie jedoch auf die wenigen Fotografen reduziert. "Das schränkt die Redaktionen unverhältnismäßig ein und verärgert auch die Leser, die ja Geld für die Sportberichterstattung bezahlen", heißt es weiter.
djv.de (Pressemitteilung), djv.de (Appell)

Mathias Döpfner sieht Corona-Krise für digitale News-Angebote als “riesige Chance”.

Corona-Krise ist aus der Perspektive digitaler Medienmacher "eine riesige Chance", sagt Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner beim BDZV-Kongress #beBeta und freut sich über die steigende Bereitschaft, für digitalen Journalismus zu bezahlen. Zugleich glaubt Döpfner, dass die Krise den "Strukturwandel massiv beschleunigt" und manche Verlage den "Anschluss ans digitale Zukunftsgeschäft" nicht mehr finden.
presseportal.de, wuv.de

Verleger rechnen ab 2025 mit Wachstum durch das Digitale.

Digitalerlöse werden ab 2025 die Rückgänge in Print kompensieren können, glaubt eine Mehrheit von 54 % der Befragten in der Trendumfrage der Zeitungsbranche, die die Unternehmensberatung Schickler im Auftrag des BDZV durchgeführt hat. Die Befragten planen zudem, den Anteil kostenpflichtiger Beiträge von 31 % auf 51 % zu erhöhen und stärker auf Newsletter zu setzen.
wuv.de

Springer-Chef Mathias Döpfner fordert im “Spiegel” mehr Mut zu Meinung.


Das wird man ja wohl noch sagen dürfen: Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner fordert die Deutschen im aktuellen Spiegel auf, häufiger ihre Meinung offen zu äußern. "Unter Hitler und Stalin haben Menschen ihr Leben riskiert. In Deutschland 2019 riskiert man einen Shitstorm. Und kaum einer traut sich", so Döpfner. Jeder könne sich in Deutschland frei äußern. Dennoch sei der öffentliche Diskurs "politisch korrekt sediert", was der AfD in die Karten spiele: "Wir erleichtern der AfD ihre widerliche Taktik, indem wir die Räume des öffentlich Sagbaren enger machen."

Döpfner verteidigt gegenüber dem "Spiegel" auch seinen Kommentar in der "Welt", in dem er Medien vorwarf, die Realität etwa zu kriminellen Flüchtlingen zu verharmlosen und für den er Zuspruch aus der rechten Ecke bekam: "Einmal Applaus von der falschen Seite, und man ist raus, die ganze Argumentation diskreditiert?" Döpfner kritisiert: "So geht es nicht! Das ist Antidebatte."

Auch die Kritik an der "Bild" in der Antisemitismus-Debatte sei unangemessen. Die Zeitung hatte unter anderem geschrieben, Claudia Roth würde Antisemitismus fördern, weil sie den iranischen Parlamentspräsidenten treffe. An Grünenpolitiker Omid Nouripour gerichtet, der seit den Berichten nicht mehr mit der Bild reden will, fragt Döpfner: "Wer ist da eigentlich intolerant?"
"Spiegel" 45/2019, S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

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Nachrichten selbstgemacht – Wer braucht noch Journalist/innen? Special von BDZV und VBZV am 24. Oktober bei den Medientagen München: Wer braucht und wer produziert Nachrichten und wozu? Medien und Medienmacher stehen wie nie zuvor unter Rechtfertigungszwang. Gute Aussichten für eine streitige Debatte. Mehr hier.

Mathias Döpfner kritisiert philanthrophische Verleger.

Verlegertum und Journalismus sollten ein Geschäftsmodell bleiben, mahnt BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner in seiner Rede auf der BDZV-Mitgliederversammlung. Mit einem Seitenhieb auf das Ehepaar Silke und Holger Friedrich, das den Berliner Verlag gekauft hat und dies auch mit zivilgesellschaftliches Engagement begründet, sagt Döpfner: "Mir wäre lieber, sie sagten: Wir wollen Geld verdienen." Gleichzeitig wirbt Döpfner dafür, die Trennlinien zwischen klassischen Journalisten und Verlegern einerseits und Bloggern und YouTubern andererseits aufzugeben: Jeder Blogger könne der Großverleger der Zukunft sein.
horizont.net, turi2.de (Background)

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Workshop beBETA@work: Um journalistische Digital-Marken, Start-ups und neue Partner für die Zeitungsunternehmen geht es am 17. September im Berliner Rocket Tower. Unter dem Motto beBETA@work lädt der BDZV zum Workshop ein, bei dem kluge Köpfe, unkonventionelle Denker und mutige Unternehmer zusammenkommen. Das Ziel: eine Digital-Agenda mit dem Verlegerverband zu entwickeln. Mehr hier www.bdzv-bebeta.de.

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Der Bestsellerautor und digitale Vordenker Christoph Keese spricht die Keynote beim Workshop beBETA@work, zu dem der BDZV am 17.9. in den Berliner Rocket Tower einlädt. Kluge Köpfe, unkonventionelle Denker und mutige Unternehmer werden hier zusammenkommen, um eine Digital-Agenda mit dem Verlegerverband zu entwickeln. Mehr unter www.bdzv-bebeta.de.

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Workshop beBETA@work: Um journalistische Digital-Marken, Start-ups und neue Partner für die Zeitungsunternehmen geht es am 17. September im Berliner Rocket Tower. Unter dem Motto beBETA@work lädt der BDZV zum Workshop ein, bei dem kluge Köpfe, unkonventionelle Denker und mutige Unternehmer zusammenkommen. Das Ziel: eine Digital-Agenda mit dem Verlegerverband zu entwickeln. Mehr hier www.bdzv-bebeta.de.

Lese-Tipp: Michael-Jürgs-Laudatio enthält Sprengstoff für Springer und den BDZV.

Lese-Tipp: Michael Naumann laudatiert seinem schwer kranken Freund Michael Jürgs, der den Theodor-Wolff-Preis für sein Lebenswerk erhält. Seine Passage zu Jürgs' Recherchen über den Lebemann Axel Springer hatte den Ausrichter BDZV vorab in Wallung versetzt. Ulrike Simon berichtet, dass ausgerechnet BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner dazu aufrief, alles zu sagen, was er sagen wolle.
horizont.net

Besetzung der Schlichtungsstelle von ARD, ZDF und Verlagen steht fest.

Schlichtungsstelle von Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen kann ab 1. Mai angerufen werden. Das Gremium soll laut Epd nur anlassbezogen zusammentreten. Die ARD entsendet ihren Vorsitzenden Ulrich Wilhelm, Stellvertreterin Karola Wille und den Intendanten der jeweiligen Anstalt. Beim ZDF werden Intendant Thomas Bellut, Justitiar Peter Weber und Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion Neue Medien, im Gremium sitzen. Der BDZV schickt Präsident Mathias Döpfner und einen seiner vier Stellvertreter sowie ein Vertreter des Verlags, von dem die Beschwerde ausging.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

Europäische Kreativ-Verbände appellieren an EU-Parlament, der Urheber­rechtsreform zuzustimmen.

EU-Urheberrechtsreform: Rund 230 europäische Kreativ-Verbände, darunter VDZ, BDZV, Gema und DJV, machen Lobbyarbeit in Brüssel. In einem gemeinsamen Brief appellieren sie an die Abgeordneten des EU-Parlaments, dem Gesetzesentwurf zuzustimmen. Es sei eine "historische Chance", ein Internet zu schaffen, das "fair und nachhaltig für alle" sei.
vdz.de, djv.de

Studie: Regionale Tageszeitungen sind wichtigste lokale Nachrichtenquelle.

Regionalzeitungen sind für mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland die wichtigste lokale Nachrichtenquelle, sagt eine Studie des Verlegerverbands BDZV. 68 % der Befragten informieren sich digital und gedruckt, 44 % über das Radio, 41 % über Onlineportale. Das regionale Fernsehen konsumieren 36 % regelmäßig, kostenlose Anzeigenblätter lesen 35 %.
pressebox.de, digitalfernsehen.de

Studie: KI, flexible Preismodelle und Logistik sind Trends im Zeitungsmarkt.

Zeitungs-Verleger sehen 2019 drei große Markt-Trends, nämlich Künstliche Intelligenz, flexible Angebots- und Preismodelle und Logistik als Wachstumstreiber. Das sagt eine Studie von BDZV und Schickler. KI kommt laut Studie bisher besonders im Werbemarkt und der Redaktion zum Einsatz. 79 % der Verlage planen individuell auf Kunden angepasste Preismodelle oder bieten sie schon an. In der Logistik werden u.a. digitale Zusteller-Infosysteme und E-Zustellfahrzeuge wichtiger
presseportal.de

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