Bertelsmann erwägt den Kauf des Buchverlags Simon & Schuster.

Bertelsmann erwägt den Kauf des Buchverlags Simon & Schuster, sagt Vorstandschef Thomas Rabe der "FAZ". Die US-Mediengruppe Viacom CBS, zu der Simon & Schuster gehört, will ihre Buchsparte schon länger abstoßen. Rabe betont, Bertelsmann sei ein "guter Hafen für Buchverlage", das Verlegen von Büchern sei ein "Inhaltsgeschäft erster Güte".
"FAZ", S. 24 (Paid)

Ulrike Simon: Gruner + Jahr erwägt Zentralredaktionen.

Gruner + Jahr: Am Baumwall fällt immer häufiger das Wort "Zentralredaktionen", schreibt Ulrike Simon. Sie spekuliert, der Verlag könnte gemeinsame Redaktionen für alle Magazine entlang seiner "Communities of Interest" einführen, also zum Beispiel für Wirtschaft, Mode oder Essen. Denkbar sei sogar, aktuelle Themen bei stern.de von der RTL-Redaktion um Tanit Koch zu beziehen. Von solchen Schritten sei Gruner + Jahr noch weit entfernt, sagt Unternehmenssprecher Frank Thomsen. Simon vermutet, dass aufgrund der zugesicherten Arbeitsplatzgarantie Zusammenlegungen und damit verbundener Stellenabbau erst 2021 konkreter werden.
horizont.net (Paid)

Bertelsmann-Studie: Weniger Populismus unter deutschen Wahlberechtigten.

Meinungsklima: Trotz der Corona-Proteste nimmt die Zustimmung zu populistischen Aussagen in Deutschland ab, sagt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Abgefragt wurde dazu etwa die Einstellung zum politischen "Establishment". Ende 2018 sei noch jede*r dritte Wahlberechtigte "populistisch eingestellt" gewesen, heute sei es nur noch jede*r fünfte. Co-Autor Wolfgang Merkel beobachtet ein zurückgewonnenes Vertrauen der Menschen in die Politik.
faz.net, bertelsmann-stiftung.de (Ergebnisse), presseportal.de (Wissenschaftler Merkel / RBB)

Bertelsmann muss beim Umsatz im 1. Halbjahr ein Minus von 8,9 % einstecken.

Bertelsmann erwirtschaftet im 1. Halbjahr 7,8 Mrd Euro Umsatz, ein Minus von 8,9 % im Vergleich zu 2019. Den coronabedingten Rückgang bei den werbefinanzierten Töchtern RTL und Gruner + Jahr konnten u.a. BMG und Arvato abfangen. Die Wachstumsgeschäfte des Konzerns steigern mit 2,9 Mrd Euro ihren Anteil am Gesamtumsatz von 35 auf 37 %.
bertelsmann.de, horizont.net

“Horizont”: “Spiegel” hadert mit Bertelsmanns Ad Alliance.

Wacklige Werbe-Allianz: Der "Spiegel" hadert mit Bertelsmanns Vermarkter Ad Alliance, dem er seit 2018 angehört, schreibt Roland Pimpl in "Horizont". Es herrschten "unterschiedliche Sitten" bei der Kennzeichnung von Anzeigen-Sonderformaten; das Nachrichtenmagazin müsse teils auf Buchungen verzichten, wenn die Anzeigenkennzeichnung nicht den hauseigenen Standards entspreche. Zudem kümmere sich die Ad Alliance nur stiefmütterlich um "Spiegel"-Ableger wie "Dein Spiegel" oder "Start" (ehemals Bento).

In diese Lücke soll die "Spiegel"-eigene, crossmediale Konzeptvermarktung "Manufact" stoßen, was wiederum zu Kompetenzgerangel führen könnte. Verlassen wolle der "Spiegel" die Ad Alliance aber nicht, wird ein Sprecher zitiert. Das liegt laut Pimpl aber auch am derzeitigen "Mangel an Bündnisalternativen".
"Horizont" 35/2020, S. 7 (Paid)

TV-Beilagen-Produzent rtv wird Mitglied der Ad Alliance von Bertelsmann.

rtv Media Group, Nürnberger Bertelsmann-Tochter für TV-Beilagen, wird zum Jahreswechsel Teil der Bertelsmann Ad Alliance. Bereits ab September ist das Bündnis als Vermarkter für rtv aktiv. Mit dem gleichnamigen Magazin sowie TV-Beilagen u.a. für die "Süddeutsche", den "stern" und "Bild" erreicht rtv nach eigenen Angaben eine wöchentliche Auflage von mehr als 6 Mio.
horizont.net, presseportal.de

Bertelsmann Content Alliance bereitet den Wirecard-Skandal auf.

Bertelsmann nutzt den Wirecard-Skandal als frischen Stoff für die Content Alliance: TV Now zeigt die Ufa-Verfilmung, die Nico Hofmann kürzlich in der "FAS" ankündigte. Das Konzept des Doku-Dramas stammt u.a. von Georg Meck, Ressortleiter Wirtschaft der "FAS" und der freien Journalistin Bettina Weiguny. Die Ufa entwickelt außerdem ein Format mit sechs 45-minütigen Folgen, das an die Geschehnisse nach der Doku anknüpft. Dazu kommt ein Podcast, den die Audio Alliance für Audio Now produziert.
presseportal.de, derstandard.at, turi2.de (Background)

Auch Bertelsmanns deutsche Buchsparte heißt jetzt Penguin Random House.

Pinguin voraus: Bertelsmann gibt seiner deutschen Verlagsgruppe Random House den Vornamen Penguin. Der neue denglische Name Penguin Random House Verlagsgruppe soll die Fusion des deutschen und internationalen Buch-Geschäfts auch nach außen hin sichtbar machen und ein "Bekenntnis zur erfolgreichen weltweiten Zusammenarbeit" sein. Die Verlagsgruppe besteht aus weltweit mehr als 300 Einzel-Verlagen.
buchreport.de, bertelsmann.de

Klick-Tipp: Bertelsmann-Kampagne richtet Blick auf positive Veränderungen.

Klick-Tipp: Die Bertelsmann Content Alliance richtet mit der Kampagne Zeit, die Dinge neu zu sehen den Blick auf positive Veränderungen durch die Corona-Pandemie. Kern ist eine Kachel-Website mit früher geläufigen Aussagen, die heute wie provokante Thesen wirken, etwa "Kinder haben im Büro nichts zu suchen" oder "Kassierer sind nicht systemrelevant".
zeit-die-dinge-neu-zu-sehen.de, bertelsmann.de

Bertelsmann plant Audio-Allianzen in Frankreich und Großbritannien.

Hör' mal, wer da hämmert: Bertelsmann will in Frankreich die Podcast-Plattform Audio Now sowie eine gemeinsame Audio Alliance starten, zitiert New Business aus einer Bertelsmann-Videokonferenz mit Julia Jäkel. Auch in Großbritannien planen die Bertelsmann-Unternehmen eine Produktions-Allianz für Audio-Content.

Nachtrag, 13. Juli 2020: Bertelsmann bestätigt den Start von "Storyglass", dem ersten Projekt der Bertelsmann Content Alliance in Großbritannien. Das neue Unternehmen soll Podcasts aller Genres produzieren.
new-business.de, presseportal.de (Nachtrag)

Aus dem turi2.tv-Archiv (10/2018): Julia Jäkel über Frauen, Print und die Zukunft von Gruner + Jahr.

Henrik Poulsen übernimmt Kasper Rorsteds Posten im Bertelsmann-Aufsichtsrat.

Bertelsmann holt den Dänen Henrik Poulsen in den Aufsichtsrat, er übernimmt den Posten von Adidas-Chef Kasper Rorsted. Poulsen ist bis Ende des Jahres noch Chef des dänischen Energie-Konzerns Orsted, der als einer der nachhaltigsten Konzerne der Welt gilt. Danach will er in den Aufsichtsrat der Firma wechseln. Auch Bertelsmann will bis 2030 klimaneutral werden.
new-business.de

Zitat: Die Krise verändert Strategie der Musiker*innen, sagt Fred Casimir.

"Künstler werden sich nicht mehr drei Wochen im Studio einschließen, sondern den Wert einer guten digitalen Präsenz schätzen lernen."

Fred Casimir, der für Bertelsmann Musiklabel BMG das Management des Repertoires und das Marketing verantwortet, sagt der "FAZ", der Fokus liege aktuell darauf, Künstler*innen präsent zu halten und ihre Reichweite zu stärken.
"FAZ", S. 19 (Paid)

Andreas Kösling verlässt Ad Alliance, wechselt zu P7S1 – Frank Vogel übernimmt.


Erst Abschied, bald Neuanfang: Ad Alliance und Noch-Sales-Chef Andreas Kösling (Foto links) gehen getrennte Wege – aus "privaten Gründen", wie Bertelsmanns Vermarktungs-Tochter am Mittwochmorgen noch neblig mitteilt. Nur wenige Stunden später steht das Ziel des Abgangs konkret fest: Anfang 2021 wechselt der 44-Jährige in die Geschäftsführung der neuen P7S1-Dachmarke für TV und Digitales SevenOne Entertainment Group. Dort soll er dem Sender zufolge den "Ausbau der Wachstums- und Innovationsthemen im Sales-Bereich" verantworten. An der Spitze von SevenOne Entertainment steht Kösling dann u.a. neben Thomas Wagner, der seit 2004 den P7S1-Vermarkter SevenOne Media leitet.

Frank Vogel (Foto rechts), bisher Marketingchef bei Ad Alliance, übernimmt Köslings alten Job und wird zusätzlich Sales-Leiter. In dieser Rolle werde er künftig mit Mediaagenturen und Kunden verhandeln, kündigt sein Arbeitgeber an. Kösling war erst im Oktober als Verkaufschef angetreten. Er führte zuvor die Geschäfte des RTL2-Vermarkters El Cartel.
dwdl.de, presseportal.de, prosiebensat.1.com, turi2.de (Gründung SevenOne Entertainment)

Aus dem Archiv: Frank Vogel im turi2-Fragebogen (2018), in dem er verrät, dass er seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe als Straßenmusiker verdienen könnte.

Stiftungen und Sozialorganisationen gründen eine Corona-Hilfsallianz.

Entwicklungshilfe: 35 Stiftungen und Sozial­orga­nisationen tun sich zusammen, um durch Corona gebeutelte Kleingewerbe in Entwicklungs­ländern mit 75 Mio Euro zu unterstützen. Das Geld soll von Spender*innen und Banken kommen. Mit dabei sind u.a. die Stiftungen von Bertelsmann und Ikea. Hinter der Aktion steht der von Nobelpreisträger Muhammad Yunus mitgegründete Investor "Yunus Social Business".
faz.net (Paid), #thinkpositive #actpositive

“FAZ”: Bertelsmann hat liquide Mittel von vier Mrd Euro, die Krise ist dennoch herausfordernd.


Corona for New Work: Die Krise wird die deutsche Arbeitswelt dauerhaft spürbar verändern, sagt Bertelsmann-Chef Thomas Rabe in der "FAZ". "Es wird mehr und mehr auch von zu Hause aus gearbeitet werden", die Digitalisierung und der E-Commerce hätten neuen Schwung bekommen. Gleichzeitig offenbare die Krise eklatante Rückstände beim E-Learning.

Bertelsmann komme der schon vor der Krise hohe Anteil digitaler Geschäfte zugute – die im letzten Geschäftsjahr erstmals mehr als 50 % des Gesamtumsatzes ausmachten. 2020 wird laut Rabe dennoch "eine Herausforderung", besonders bei den werbefinanzierten Geschäften. Für seine E-Commerce-Dienste sucht Bertelsmann "händeringend" nach neuen Mitarbeitern. Davon ab sei auch der Konzern gezwungen, Kurzarbeit "schon flächig" zu nutzen. Staatshilfen muss Bertelsmann laut Rabe aber nicht in Anspruch nehmen, die liquiden Mittel lägen bei vier Mrd Euro.
faz.net, turi2.de (Background)

Bertelsmann meldet Umsatzrückgang von 2,7 % im ersten Quartal.

Bertelsmann meldet einen Umsatzrückgang von 2,7 % auf 4,1 Mrd Euro im ersten Quartal 2020 - v.a. in den werbefinanzierten Geschäften sei der "Corona-Effekt" spürbar. Das Musiklabel BMG, das Bildungsgeschäft und die Arvato-Dienstleistungen hätten sich dagegen positiv entwickelt. Die "weitere Geschäftsentwicklung für 2020" sei derzeit aufgrund von Corona "nicht belastbar einschätzbar", Bertelsmann habe sich aber um die "Sicherung der Liquidität" des Konzerns gekümmert.
bertelsmann.de

Bertelsmann-Stiftung: Kommunen fehlen zwischen 13 und 46 Mrd Euro.

Städte und Gemeinden verlieren, abhängig vom Corona-bedingten Wirtschafts-Einbruch, zwischen 13 und 46 Mrd Euro Einnahmen, prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung. Laut der Studie, aus der die "Welt am Sonntag" zitiert, sind vor allem die wirtschaftsstarken Gemeinden in Westdeutschland betroffen. Der Deutsche Städtetag fordert einen Rettungsschirm.
"Welt am Sonntag", S. 28 (Paid), welt.de (Zusammenfassung)

RTL Group revidiert Geschäftsprognose und streicht Dividenden.

RTL Group kassiert ihre Prognose für 2020 und sieht sich wegen der Corona-Krise auch "momentan nicht in der Lage, einen neuen Ausblick" zu geben. Das 1. Quartal entspreche noch weitgehend den Erwartungen, Werbe-Stornierungen und die Verschiebung von Produktionen werden die Ergebnisse in den kommenden Monaten jedoch "negativ beeinflussen". Als Reaktion streicht die RTL Group den Aktionären die ursprünglich vorgesehene Dividende von vier Euro pro Aktie komplett.
dwdl.de

Bertelsmann schickt hunderte Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Bertelsmann führt für hunderte Mitarbeiter Kurzarbeit ein, sagt Chef Thomas Rabe in der Bilanz-Telefonkonferenz. Betroffen sei derzeit allen voran die Dienstleistungstochter Arvato. Der Konzern prüft aber auch Kurzarbeit bei Gruner + Jahr und weiteren Töchtern. In seiner Bilanz hatte Bertelsmann noch betont, der Konzern sei für die Corona-Krise gut gerüstet.
meedia.de, turi2.de (Background)

Bertelsmann steigert Umsatz und Gewinn und ist erstmals überwiegend digital.


Gerüstet für Corona: Bertelsmann hat 2019 erstmals mehr als die Hälfte seiner Umsätze im Digitalgeschäft erwirtschaftet. 51 % entfielen auf digitale Aktivitäten, 2011 waren es noch nur 30 %. Insgesamt steigt der Umsatz um 300 Mio Euro auf 18 Mrd Euro. Dazu trug insbesondere der Verlag Penguin Random House, aber auch das organische Wachstum konzernweit bei. Der Gewinn vor Steuern liegt auf dem Rekordwert von 2,9 Mrd Euro und steigt damit ebenfalls um 300 Mio Euro. Das Konzernergebnis liegt unverändert bei 1,1 Mrd Euro.

Mit den Kennzahlen sieht sich Bertelsmann gut gerüstet für die gerade angebrochene Corona-Krise: "Wir sind ertragsstark, verfügen über eine hohe Liquidität, eine komfortable Eigenkapitalquote", sagt Bertelsmann-Chef Thomas Rabe. Und weiter: "Mit der breiten Aufstellung unserer Geschäfte sind wir weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen und können weiter in unsere Zukunft investieren, ohne an die Substanz zu gehen."
presseportal.de

Funke plant, Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken.

Kurzarbeit in den Medien: Funke will für einzelne Bereiche Kurzarbeit einführen und entsprechende staatliche Hilfen beanspruchen, schreibt Gregory Lipinski. Welche Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sein könnten, lässt der Verlag jedoch offen. Auch Springer prüfe derzeit entsprechende Anträge, habe aber noch keine Entscheidung getroffen. Bertelsmann will sich zu dem Thema erst bei seiner Bilanzpressekonferenz am Dienstag äußern.
meedia.de

Bertelsmann Content Alliance startet die Initiative “Gemeinsam gegen Corona”.

Bertelsmann: Die Content Alliance startet die Initiative "Gemeinsam gegen Corona". Bei der Mediengruppe RTL läuft dafür u.a. seit Freitag ein Spot mit Gesundheitstipps, dazu zahlreiche Sondersendungen. Bei RTL Radio Deutschland läuft ebenfalls ein "Gemeinsam gegen Corona"-Werbespot, in dem Promis zum Schutz gegen das Virus aufrufen. Zur Initiative gehören außerdem die bereits gestern von Gruner + Jahr angekündigten Neurungen beim "stern".
guj.de, turi2.de ("stern"), #thinkpositive #actpositive

RTL Group wächst weiter und will in Streaming-Ausbau investieren.

RTL Group will massiv in den Ausbau ihrer Streamingdienste und das globale Inhalte-Geschäft investieren. Im Geschäftsjahr 2019 wachsen die Streamingumsätze von TV Now und Videoland in den Niederlanden um knapp 47 % auf 135 Mio Euro, bis 2025 sollen sie auf mindestens 500 Mio Euro ansteigen. Der Gesamtumsatz wächst 2019 um 2,2 % auf 6,65 Mrd Euro, das Konzernergebnis steigt um 10,1 % auf 864 Mio Euro, u.a. durch den Verkauf von Universum Film. 44,2 % des Umsatzes stammen aus TV-Werbeerlösen, das Digitalgeschäft steuert rund 16 % bei.
dwdl.de, meedia.de, rtlgroup.com

Corona: Bertelsmann sagt Bilanz-PK ab, Bayern alle Großveranstaltungen.

Absagen wegen Corona: Bertelsmann sagt seine Bilanz-Pressekonferenz in Berlin ab und ersetzt sie durch eine Telefonkonferenz. Der RBB schränkt den Publikumsverkehr in seinen Häusern ein und sagt eigene Veranstaltungen mit Publikum ab. Bayern verbietet bis Mitte April alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern, was beim Fußball die Absage von Spielen der Champions League, Bundesliga und Länderspiele bedeutet. Auch im Basketball müssen der Liga-Betrieb sowie die Euroleague-Spiele ohne Zuschauer stattfinden oder verlegt werden. Die DFL will die Bundesliga nicht abbrechen und setzt deshalb auf Spiele ohne Zuschauer, das erste "Geisterspiel" findet zwischen Gladbach und Köln statt.
per Mail, presseportal.de, kicker.de (Bayern), kicker.de (Bundesliga)

Gruner + Jahr und Vox starten gemeinsam “Guidos Deko Queen” als Sendung und Magazin.


Guido für alle: Gruner + Jahr und Vox setzen künftig noch stärker und gemeinsam auf Designer Guido Maria Kretschmer. Ab Herbst zeigt Vox das neue TV-Format "Guidos Deko Queen", in dem Kretschmer heimische Wohnzimmer betrachtet und bewertet. Zeitgleich bringt Gruner + Jahr ein Magazin mit dem gleichen Titel heraus, dass der Verlag als "neuartiges Wohn- und Lifestylemagazin" ankündigt. Verantwortlich für die Inhalte des Hefts wird ein Team um Bettina Billerbeck, Chefredakteurin von "Schöner Wohnen". Kretschmer wird Editor-at-Large.

Kretschmer ist damit der erste Promi, der gleich bei zwei Magazinen Maskottchen ist. Seit Oktober 2018 verlegt Gruner + Jahr bereits das Frauenmagazin "Guido". Die Kooperation der Bertelsmann-Töchter Vox und Gruner + Jahr ist ein weiteres Beispiel für die vom Medienhaus angestrebte, engere Verknüpfung im Rahmen der Content Alliance.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Guido Maria Kretschmer & Brigitte Huber über das “Guido”-Magazin und Beauty-Trends. (05/2019)

Bertelsmann-Boss Thomas Rabe würde “gegebenenfalls” ProSiebenSat.1 übernehmen – wenn die Kartellis mitspielen.


Oben auf: Bertelsmann- und RTL-Boss Thomas Rabe (Foto) macht im Interview mit der "FAS" Stimmung in eigener Sache. Befragt von Herausgeber Gerald Braunberger und Redakteur Georg Meck spricht er über den Kauf von RTL-Aktien durch den Mutterkonzern, kündigt einen internationalen Rollout der Content Alliance an, lässt eine mögliche Konkurrenz durch Springers Bild-TV an sich abtropfen und fordert eine Deregulierung des TV-Marktes, damit "größere Zusammenschlüsse" möglich werden – "gegebenenfalls mit RTL und ProSiebenSat.1".

So sagt Rabe, dass Bertelsmann die RTL-Aktie für unterbewertet hält, und daher die eigenen 75 % seit einigen Monaten "im kleinen Stil" aufstockt. Die Sendergruppe sei "hochprofitabel", das Problem seien die Analysten, die derzeit nur "die Risiken der Transformation" sähen. Eine Komplett-Übernahme von RTL sei nicht geplant.

Nach einem Jahr Content Alliance in Deutschland zieht Rabe eine positive Bilanz: Die Erfahrungen von RTL und "stern" im News-Bereich und die von RTL und "Gala" bei Unterhaltungsthemen seien so gut, dass künftig auch die Töchter in Amerika, Großbritannien und Frankreich nach diesem Vorbild zusammenarbeiten sollen.

Außerdem fordert Rabe eine Deregulierung des TV-Marktes: "Die Regeln stammen noch aus dem analogen Zeitalter, als es noch kein YouTube, kein Facebook, kein Netflix gab", kritisiert der Konzernchef. Es sei "außerordentlich wichtig", dass "nationale Champions" entstehen könnten, sagt Rabe und denkt dabei an einen möglichen Zusammenschluss von RTL und ProSiebenSat.1.

Angesprochen auf Springers TV-Vorstoß mit Bild-TV sagt Rabe: "Davor ist mir nicht bange." Ihm sei noch nicht klar, wie das Programm aussehen soll.
faz.net (Paid)

Zitat: Die Monetarisierung ist mit Zeitschriften heute schwerer, sagt Thomas Rabe.

"Wahr ist: Die Monetarisierung ist mit Zeitschriften im digitalen Zeitalter schwieriger als im Buch-, Musik- und TV-Geschäft, aber nicht unmöglich."

Bertelsmann-Chef Thomas Rabe sagt im "FAS"-Interview, dass die digitale Transformation des Zeitschriftengeschäfts von Gruner + Jahr "ein harter Ritt" war.
faz.net (Paid)

Adidas-Aufsichtsrat will Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe als Chef.

Adidas: Der Aufsichtsrat des Sportartikelherstellers will Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe zum Nachfolger seines Aufsichtsratschefs Igor Landau, 75, wählen. Bisher ist Rabe sein Stellvertreter. Außerdem soll SAP-Chef Christian Klein in den Aufsichtsrat einziehen.
manager-magazin.de

Aus dem turi2.tv-Archiv (03/2018): "Auch auf dem Sonnendeck": Bertelsmann-Boss Thomas Rabe zur Lage des Konzerns.

Gruner + Jahr erwägt die Fortsetzung des Event-Formats “Crime Day”.

Gruner + Jahr erwägt die Fortsetzung des Event-Formats "Crime Day", schreibt "New Business". In der vergangenen Woche hatten das Magazin "stern Crime" und die Verlagsgruppe Random House erstmals mit Experten über Verbrechen und ihre Hintergründe in Hamburg debattiert. An diesem Sonntag ist zudem eine Veranstaltung in München geplant. Das Event entstand im Rahmen der Bertelsmann Content Alliance.
new-business.de, turi2.de (Background)

Kerstin Jaumann leitet die Unternehmenskommunikation bei der Mediengruppe RTL.

Mediengruppe RTL holt Kerstin Jaumann als Leiterin Unternehmenskommunikation. Die langjährige Sprecherin der Handelsblatt Media Group kommt von Ergo. Sie verantwortet auf der neu geschaffenen Position sowohl die interne als auch die externe Unternehmenskommunikation der Mediengruppe und der Ad Alliance. Kerstin Jaumann berichtet an Christian Körner, Bereichsleiter Kommunikation & Unternehmenssprecher.
horizont.net

Elmar Heggen und Dirk Kemmerer rücken ins Bertelsmann Group Management Committee.

Bertelsmann holt Elmar Heggen (Foto) und Dirk Kemmerer in sein Group Management Committee. Es berät den Vorstand bei der Konzernstrategie und besteht aus 18 Mitgliedern. Heggen ist Mitglied des Vorstands der RTL Group, CFO und Leiter des Corporate Centers, seit 2019 außerdem COO. Kemmerer führt die Offsetdruckerei Mohn Media und ist Chef der Bertelsmann Printing Group.
wallstreet-online.de, dwdl.de

Stefan Setzkorn verlässt die Territory-Tochter Honey.

Honey, Territory-Tochter für Content Campaigning, verliert Geschäftsführer und Kreativchef Stefan Setzkorn (Foto). Er geht Mitte des Jahres "auf eigenen Wunsch". Co-Chef Marius Darschin übernimmt die alleinige Führung und soll die "haltungsbezogene Kommunikation" ausbauen. Honey betreut u.a. die Deutsche Bank, Lemonaid, Bosch und Ferrero.
cpmonitor.de, horizont.net

Horizont Online: Rezo verlässt die Agentur Tube One, die Bertelsmann übernehmen will.

Rezo hat die Influencer-Agentur Tube One verlassen und ist zum Kölner Management All In gewechselt, berichtet Horizont Online. Er gesellt sich damit zu Influencern wie Mrs. Bella und den Youtubern von Gewitter im Kopf. Anfang Januar war bekannt geworden, dass Divimove, Video-Influencer-Netzwerk der RTL Group, Tube One übernehmen will.
horizont.net, turi2.de (Background)

Heike Reuther: Mein turi2.tv-Video-Tipp 2019.


Mein turi2.tv-Lieblingsvideo 2019 ist die Begegnung mit Nico Hofmann, Filmmogul und Chef der Ufa. Er hat sich richtig Zeit für uns genommen. Im großen turi2 tv-Interview spricht Nico Hofmann über sein Leben als Filmemacher mit lustigen Anekdoten aus seinen filmischen Anfängen, ernsten Einblicken in qualvolle Zeiten der persönlichen Entwicklung und einer dezidierten Meinung zu den aktuellen Veränderungen im Film- und Fernsehgeschäft.
turi2.tv (56-Min-Video bei YouTube), turi2.de (Alle Videos der Reihe)

Hör-Tipp: Julia Jäkel sieht in der Content Alliance keinen Kampagnenjournalismus.

Hör-Tipp: Die Zusammenarbeit der Content Alliance führt nicht automatisch zu Kampagnenjournalismus, sagt G+J-Chefin Julia Jäkel im "OMR"-Podcast bei Pia Frey. Jäkel sieht eine "Chanceneröffnung für jeden einzelnen Player". Die "stern"-Berichterstattung über Abtreibung zeige, dass Kampagnen nicht immer negativ seien.
omrmedia.podigee.io (38-Min-Audio)

Bertelsmann übernimmt Penguin Random House komplett.


Die ganze Scholle: Bertelsmann übernimmt vom bisherigen Mitgesellschafter Pearson die restlichen 25 % von Penguin Random House und wird damit Alleineigentümer. Bertelsmann zahlt für den Anteil 675 Mio Dollar, die Behörden müssen noch zustimmen. Der Deal soll ab dem 2. Quartal 2020 über die Bühne gehen. Bertelsmann besitzt dann mehr als 300 Einzelverlage auf allen sechs Kontinenten. Markus Dohle, Buch-Vorstand bei Bertelsmann und CEO von Penguin Random House, sagt, die Übernahme unterstreiche "die Überzeugung von Bertelsmann, dass das Buch und das Lesen eine gute Zukunft haben".

Thomas Rabe, Bertelsmann-Boss und Vorsitzender des Verwaltungsrates von Penguin Random House, sagt, das Unternehmen wolle Penguin Random House "in den nächsten Jahren weiter ausbauen, durch organisches Wachstum und Akquisitionen". Das Unternehmen und Pearson legten ihre Buchverlage Random House und Penguin Group 2013 zusammen, zunächst mit der Anteilsverteilung 53 % Bertelsmann und 47 % Pearson. 2017 stockte Bertelsmann auf 75 % auf.
buchmarkt.de, presseportal.de, turi2.de (Porträt über Markus Dohle in der turi2 edition #8)

Aus dem turi2.tv-Archiv (05/2019): Markus Dohle im Erfolgs-Fragebogen der turi2 edition #8.