Alexandra Würzbach übernimmt Chefredaktion der “Bild am Sonntag”, Marion Horn geht.

Bild am Sonntag: Alexandra Würzbach (links im Bild), 51, wird neue Chefredakteurin, Marion Horn, 53, geht. Würzbach ist bisher Vize von Julian Reichelt und wird auch Mitglied der Chefredaktion der Bild-Gruppe. Horn sagt in der Springer-Pressemitteilung, die ihren Abgang bestätigt: "Eine eigenständige Redaktion ist eine wichtige Basis für meine Art des Journalismus. Ich gehe deshalb auf eigenen Wunsch." Über Horns Abgang gab es seit Wochen Gerüchte. Horn und Reichelt gelten nicht als beste Freunde.
axelspringer.com, turi2.de (Background)

Marion Horn verlässt “Bild am Sonntag”.

Abschied mit Ansage: Chefredakteurin Marion Horn gibt an diesem Dienstag ihren Abschied von "Bild am Sonntag" bekannt, meldet Kress.de. Demnach ist für 12.45 Uhr eine Mitteilung an die Mitarbeiter über den Abgang der Chefredakteurin angesetzt. Darüber, dass Horn "BamS" verlässt, war bereits spekuliert worden. Grund ist die Zusammenlegung der "BamS"-Redaktion mit den Machern der täglichen Ausgabe. Zuletzt schrieb Ulrike Simon, dass Horn über ihren Abschied verhandelt. Sie ist seit 2001 bei Springer, seit 2013 führt sie die "BamS".
kress.de, turi2.de (Background)

Update: Springer bestätigt den Abgang von Marion Horn bei "Bild am Sonntag".
axelspringer.com, turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Marion Horn will bei "BamS" weniger Krawall-Berichterstattung. (11/2015)

“Bild am Sonntag” entschuldigt sich bei Meyer-Burckhardt für Falschmeldung.

Bild am Sonntag entschuldigt sich öffentlich bei Hubertus Meyer-Burckhardt für einen "unverzeihlichen Fehler". Die Sonntagszeitung hatte letzte Woche berichtet, er habe Lungenkrebs, was "definitiv falsch" sei. Meyer-Burckhardt machte seine Krebserkrankung selbst öffentlich, nannte aber nicht die Krebsart.
"Bild am Sonntag", S. 47 (Paid)

Horizont.net: Reichelt fusioniert “Bild” und “Bild am Sonntag”, Horn geht wohl.


Bild Dir Deine "BamS": Springer beendet die Eigenständigkeit von "Bild" und "Bild am Sonntag". Die beiden Marken fusionieren unter der Führung von Gesamt-Chefredakteur Julian Reichelt (links), berichtet Ulrike Simon bei Horizont.net. Es liegt nahe, so Simon, dass "BamS"-Chefin Marion Horn geht. Bereits am Mittwoch twitterte sie "Heute vor sechs Jahren, am 25.9.2013, bin ich bei 'Bild am Sonntag' als Chefredakteurin gestartet. Danke für sechs Jahre harte Arbeit und sechs Jahre extrem viel Spaß". Simon sieht das nicht nur als Jubiläums-, sondern auch als Abschieds-Tweet. Horn verhandle dem Vernehmen nach bereits mit dem Vorstand über ihr Ausscheiden.

Am Montag will der Verlag umfangreiche Sparmaßnahmen verkünden, schreibt Horizont.net. Die Einschnitte bei "Bild" werden die gravierendsten sein. Springer wolle in Wachstum investieren, im schrumpfenden Print-Bereich aber Personal abbauen. Das betreffe auch die Strukturen bei "Bild" mit ihren zahlreichen Stellvertretern und Vize-Chefredakteuren. Die "BamS" solle zwar weiter unterscheidbar bleiben, wäre aber – ähnlich wie bei "Welt" und "WamS" – darauf angewiesen, was die "Bild"-Redaktion beisteuern könne.
horizont.net, twitter.com (Horn-Tweet), turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Nielsen: Publikumszeitschriften erholen sich leicht beim Anzeigengeschäft.

Publikumszeitschriften erholen sich im Anzeigengeschäft ein bisschen – in den ersten acht Monaten 2019 sinken die Anzeigenumsätze laut Nielsen um 3 %, zum Halbjahr waren es noch 3,5 %. Für "Bild am Sonntag" und "Focus" geht es mit -20 % bzw. -17,9 % weiter bergab. Der "stern" bleibt zwar weiterhin im Plus, jedoch sinkt dieses von 21,3 % (Halbjahr) auf 18,7 %.
meedia.de

Hör-Tipp: Marion Horn spricht darüber, wie es ist, Chefredakteurin zu sein.

Hör-Tipp: Marion Horn spricht in der aktuellen Ausgabe von Springers inside-Podcast über ihre Erfahrungen als Chefredakteurin. Der Job sei anstrengend, weil man die Schuld nicht auf jemand anderen schieben könne. Dennoch sei "Chefredakteurin zu sein der allergeilste Job der Welt." Horn spricht zudem über die Rolle von Frauen in Redaktionen und der Berichterstattung.
insidepod.libsyn.com (33-Min-Audio)

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Die Nr. 1 im Lesermarkt!
Laut aktuellen ma-Zahlen erreicht keiner mehr Leser als BILD Deutschland Gesamt (Montag bis Samstag) und BILD am SONNTAG (Sonntag) im Segment der national verbreiteten Tages- bzw. Sonntagszeitungen.
* ma 2019 Pressemedien II; LpA BILD Deutschland Gesamt (inkl. B.Z.): 8,63 Mio. und LpA BILD am SONNTAG: 7,17 Mio. Basis: deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren.

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Die Nr. 1 im Lesermarkt!
Laut aktuellen ma-Zahlen erreicht keiner mehr Leser als BILD Deutschland Gesamt (Montag bis Samstag) und BILD am SONNTAG (Sonntag) im Segment der national verbreiteten Tages- bzw. Sonntagszeitungen.
* ma 2019 Pressemedien II; LpA BILD Deutschland Gesamt (inkl. B.Z.): 8,63 Mio. und LpA BILD am SONNTAG: 7,17 Mio. Basis: deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren.

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Laut aktuellen IVW-Zahlen sind BILD (Montag bis Samstag) und BILD am SONNTAG (Sonntag) die Marktführer im Segment der Tages- und Sonntagszeitungen.
* IVW Q2/2019, Tages- und Sonntagszeitungen, Verkauf gesamt: BILD Gesamt (inkl. B.Z.): 1.491.516 Ex. Und BILD am SONNTAG: 752.615 Ex.

IVW-Zahlen: Auflagen der Springer-Zeitungen schrumpfen massiv.

Zeitungen verlieren weiter an Auflage – und Springer ist der große Verlierer im 2. IVW-Quartal. "Bild" gehen 144.000 Käufer von der Fahne, im Vergleich zum Vorjahr -9,9 %. "Bild am Sonntag" verliert 9,8 %, "Welt" sogar 14,2 % bei Abo und Einzelverkauf. "Süddeutsche", "taz" und "Zeit" halten sich stabil, was zumeist am Digitalabo-Wachstum liegt.
meedia.de

Nielsen-Ranking: “stern” gewinnt Anzeigenumsätze, der Gesamtmarkt verliert.

Publikumszeitschriften verlieren laut Nielsen-Ranking 3,5 % ihrer Anzeigenumsätze im 1. Halbjahr. Massiv gewinnen kann jedoch die TV-Beilage "Prisma": Analog zur Auflage wachsen die Umsätze um 44 %. Der "stern" legt trotz sinkender Auflage und Reichweite 21,3 % beim Umsatz zu. Düster sieht es u.a. für "Birgitte" mit -11,6% aus, für "Bild am Sonntag" mit -17,3 % sowie für "Focus" mit -17,7 %.
meedia.de

Basta: “Bild” dir deinen Wikipedia-Eintrag.

Wikipedia ist ein Wunschkonzert: Seit Wochenbeginn tobt im Wikipedia-Eintrag der "Bild am Sonntag" ein Autoren-Krieg. Ein Springer-Autor löscht kritische Passagen und unschöne Auflagen-Statistiken. Die Pressestelle erklärt, man habe veraltete Daten "transparent und begründet geändert".
bildblog.de

Das komplette Statement der Springer-Pressestelle:

"Wir wissen, dass Wikipedia für viele eine bedeutende Quelle der Recherche ist. Daher ist es wichtig, dass die Fakten korrekt und aktuell sind. Dies war bei vielen Einträgen für 'Bild am Sonntag' nicht mehr der Fall, weshalb wir diese für alle transparent und begründet geändert haben. Alle Anpassungen erfolgten mit klarer Absenderschaft, niemand hat versucht, wie von BildBlog behauptet, etwas 'werblich unterzuschummeln'. Es gehört zu Wikipedia, dass diese Einträge oder bestimmte Formulierungen durch andere Nutzer anders bewertet und eingeordnet werden können."

Springer-Magazine legen “Bild” und “BamS” ein Auto-Computer-Sport-Sonderheft bei.

Bild am Sonntag und "Bild" rühren die Werbetrommel für die Schwesterblätter "Auto Bild", "Computer Bild" und "Sport Bild". Am Sonntag bzw. Montag liegt den Zeitungen ein gemeinsames Sonderheft der drei Magazin-Titel bei. Das 44-seitige Magazin erscheint mit 2,1 Mio Auflage und exklusiven Inhalten.
per Mail

Ralph Büchi beginnt mit Arbeit als Springer-Aufsichtsratschef.

Springer: Ralph Büchi (Foto) hat planmäßig den Posten des Aufsichtratschefs von Guiseppe Vita angetreten, schreibt "Bild am Sonntag". Vita ist nach 18 Jahren bei Springer künftig Ehrenvorsitzender. Auch Ulrich Plett beginnt mit der Arbeit im Aufsichtsrat für den scheidenden Lothar Lenz.
"Bild am Sonntag", S. 3 (Paid), turi2.de (Background)

“BamS” fällt auf Twitter-Fake rein und entschuldigt sich.

Bild am Sonntag rudert in der Berichterstattung über die umstrittene Fahrradhelm-Kampagne des Verkehrsministeriums zurück. Das Blatt hatte einen vermeintlichen Tweet des JU-Chefs Tilman Kuban zitiert, in dem er die Kampagne verteidigt – laut Richtigstellung ein Fake-Account. "BamS" entschuldigt sich via Twitter bei Kuban und den Lesern.
twitter.com, turi2.de (Background)

Springer vergibt wieder goldene Lenkräder.

Springer reißt das Steuer rum und verleiht Das goldene Lenkrad wieder. 2018 pausierte die Karren-Krönung krisenbedingt. Nun will Marion Horn, Chefredakteurin der "Bild am Sonntag", der Autobranche einen "positiven Anreiz für neues Vertrauen und Lust auf Innovationen" geben – "Auto-Bild" und "BamS" verteilen wieder Pokale, diesmal in zehn Klassen. Am 12. November moderiert Barbara Schöneberger die Gala im Axel-Springer-Haus in Berlin. Elektroautos bekommen keine eigene Kategorie, sondern treten gegen Verbrenner an.
axelspringer.com, turi2.de (Background)

Netflix dreht Doku mit Microsoft-Gründer Bill Gates.

Netflix begleitet Microsoft-Gründer Bill Gates für eine Doku, schreibt "Bild am Sonntag". Der Film zeige, wie Gates das Geld seiner Stiftung für wohltätige Zwecke einsetze und solle auch private Einblicke in das Leben des Milliardärs gewähren. Die Doku werde zunächst in den USA verfügbar sein. Der Deutschland-Start sei offen.
"Bild am Sonntag", S. 37 (Paid)

Ex-“Letzte-Seite”-Chefin Ilka Peemöller geht zu “Bild am Sonntag”.

Springer: Ilka Peemöller kehrt zurück in die "Bild"-Familie. Die frühere "Letzte-Seite"-Chefin der "Bild" wird Autorin für "Stars & Kultur" bei "Bild am Sonntag". Dort war Peemöller bereits bis 2008 als Chefreporterin tätig. Die Promi-Expertin verließ "Bild" Anfang 2016.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Korrektur 12.01.2019: In einer früheren Version dieser Meldung schrieb turi2, dass Ilka Peemöller als Ressortleiterin für "Stars & Kultur" zur "Bild am Sonntag" kommt. Das ist falsch. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Media-Tenor-Ranking: “Bild” ist Deutschlands meistzitiertes Medium 2018.

Mehr Maaßen macht meistzitiertes Medium aus: "Bild" ist 2018 das meistzitierte Medium in Deutschland, zählt Media Tenor in seinem Zitate-Ranking. Mit insgesamt 1.203 Exklusiv-Meldungen ist der Boulevardtitel vor dem "Spiegel", der mit 1.098 Nennungen knapp dahinter liegt. Es folgen "New York Times" mit 907 Zitaten sowie "Bild am Sonntag" mit 895 Zitaten. "Süddeutsche Zeitung" und "Handelsblatt" belegen die Plätze 5 und 6.

Besonders häufig wird "Bild" mit Aussagen von Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen zitiert als dieser die Echtheit der Chemnitz-Videos anzweifelt. Auch Themen wie die Organspende oder die diskutierte Digitalsteuer verhelfen "Bild" 2018 zu Nennungen in anderen Medien.
"Bild", S. 1 (Paid)

“BamS”: Ex-Porsche-Chef Wiedeking will seine Anteile an der PR-Agentur WMP verkaufen.

WMP: Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, derzeit zweitgrößter Anteilseigner, erwägt den Ausstieg aus der umstrittenen Agentur, berichtet die "Bild am Sonntag". Hintergrund sei neben den "BamS"-Berichten über die PR-Arbeit der Agentur für Saudi-Arabien ein Streit mit Hauptaktionär und Firmengründer Hans-Hermann Tiedje. Der habe vor kurzem seine Anteile in eine Firma verschoben, deren Co-Geschäftsführer der Klinik-Betreiber Ulrich Marseille ist, den Wiedeking erst vor kurzem verklagt hatte. Wiedeking wirft Marseille vor, mit seiner MK-Kliniken AG Kleinaktionäre abzuzocken. Auch Wiedeking hatte investiert.
"Bild am Sonntag", S. 3 (Paid), turi2.de (Background WMP/Saudi-Arabien)

Nach “BamS”-Bericht: Grüner Rezzo Schlauch verlässt Aufsichtsrat von WMP.

BamS vs WMP: Die Berichterstattung der "Bild am Sonntag" über die PR-Arbeit der Agentur für Saudi-Arabien hat erste Folgen: Der Grüne Rezzo Schlauch verlässt den WMP-Aufsichtsrat, schreibt "BamS" in der aktuellen Ausgabe. Fragen nach dem Grund für den Ausstieg lasse Schlauch unbeantwortet. Die Zeitung hatte von einem internen Papier berichtet, in dem die Agentur behauptet, die Stimmung in deutschen Medien zugunsten Saudi-Arabiens beeinflusst zu haben. Via Meedia hatte Agentur-Chef Michael Inacker zum Gegenangriff geblasen und Mails zwischen einer "BamS"-Redakteurin und der Agentur weitergegeben. Sie sollen belegen, dass "BamS" die PR-Firma als "Full-Service-Agentur" für einen Saudi-Arabien-Bericht genutzt habe.
"Bild am Sonntag", S. 2, turi2.de, meedia.de (Background)

PR-Agentur WMP gibt Saudi-Mandat zurück und widerspricht Vorwürfen der “Bild am Sonntag”.

WMP gibt den PR-Auftrag der saudischen Königsfamilie mit sofortiger Wirkung zurück, sagt Agenturchef Michael Inacker im Interview mit Georg Altrogge und widerspricht einem Bericht der "Bild am Sonntag", wonach es die Agentur ermöglicht habe, in deutschen Medien Meinungen zu kaufen. Ein in "BamS" zitiertes Strategiepapier beziehe sich lediglich auf die Vermittlung von Kontakten. Ihren Erfolg messe die Agentur mit einem Medientenor, dieser habe "bösmeinender Interpretation ein Einfallstor geboten", gibt Inacker zu. Das PR-Mandat der saudischen Königsfamilie beende er, da die deutsche Öffentlichkeit die Mittler-Rolle von WMP und die Möglichkeiten, die Reformkräfte zu unterstützen, nicht mehr sehe.
meedia.de, turi2.de (Background)

“Bams”: Vize-Kanzler Olaf Scholz wohnt beim Cheflobbyist der PR-Agentur CNC.

Olaf Scholz wohnt seit März 2018 in Potsdam in einer Villa, die Siegmar Mosdorf, Cheflobbyist der PR-Agentur CNC, gehört, schreibt die "Bild am Sonntag". Die Agentur hoffe, dass Mosdorf Kontakt zu wichtigen Entscheidern schaffe. Scholz sagt auf Anfrage der Zeitung, Mosdorf habe sich bei ihm gemeldet, bevor sein Wechsel in die Bundesregierung absehbar gewesen sei. Er zahle eine "normale Miete".
bild.de

Bild des Tages: Aretha Franklin ist schwer krank.


Say a Little Prayer: Aretha Franklin, die Königin des Soul, ist schwer erkrankt. Die 76-jährige Sängerin erhält viele Genesungswünsche, die Absender reichen von Bill Clinton bis Beyoncé. Kollege Stevie Wonder und Bürgerrechtler Jesse Jackson haben sie besucht. Das Archivbild zeigt sie am 26. März 1973 bei einer Pressekonferenz. (picture alliance/AP Photo)
spiegel.de, qz.com (Background)

“Mehr als eine Sparmaßnahme” – Stephan Fritz über Springers Kompetenzcenter Auto.



Auto-Dachmarke: Stephan Fritz steuert als General Manager der Auto Bild Gruppe die Vermarktung von Springers Autozeitschriften. Seit zehn Monaten entstehen unter seiner Gesamtverantwortung nicht nur das Flaggschiff "Auto Bild" und deren Ableger, sondern auch die Autoinhalte für "Bild" und "Bild am Sonntag". Als Sparmaßnahme will er die Konzentration von Springers Auto-Kompetenzen in Hamburg allerdings nicht verstanden wissen und erklärt im turi2.tv-Interview die wirtschaftliche Seite des Kompetenzcenters.

Es ergebe "unheimlich viel Sinn", das Knowhow der "Auto Bild" mit ihren 700 Auto-Tests pro Jahr für alle Marken der Gruppe zu nutzen. Damit der Inhalt auch bei denen ankommt, die lieber Carsharing nutzen, als ein eigenes Auto zu besitzen, setzt Fritz auf einen regelmäßigen Dialog mit den Lesern. Auch Kampagnen und Kooperationen mit Kunden aus der Autoindustrie lassen sich besser umsetzen, wenn die Vermarktung für alle Ausspielwege aus einer Hand kommt, sagt Fritz.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)

“Noch schneller.” – Tom Drechsler über den Umbau bei “Auto Bild”.


Fuß auf dem Gas: Tom Drechsler kurvt mit turi2.tv im Testwagen durch den dichten Hamburger Stadtverkehr. Im Video-Interview erklärt Springers oberster Auto-Journalist, wie das neue Auto-Kompetenzcenter Auto Bild produziert und gleichzeitig "Bild" und "Bild am Sonntag" mit Auto-Inhalten versorgt. So trete "Bild" bei Presseterminen nicht mehr "in Rudeln" auf. Einige Geschichten, die für "Auto Bild" entstehen, laufen auch in "Bild" – etwa ein "Auto Bild"-Besuch in der Garage von Auto-Sammler Fürst Albert.

In den vergangenen zehn Monaten hat Drechsler bei Springers "Auto Bild" u.a. die Optik aufgefrischt – er zeigt Autos jetzt detailreicher als früher – und sich mit der Radfahrer-Lobby angelegt. Eine weitere große Veränderung steht unmittelbar bevor: Ab nächster Woche kommt "Auto Bild" donnerstags statt freitags an den Kiosk. Damit kommt "Auto Bild" alle zwei Wochen am gleichen Tag wie Konkurrent "auto motor und sport" in den Handel, "was mich auch nicht ärgert", sagt der Chefredakteur.

Was Drechsler keinesfalls ändern will, ist die Haltung von Springers Auto-Boulevardblatt: "'Auto Bild' schreibt so, wie ich mit meinem Kumpel über Autos rede – das dürfen wir nicht verlieren."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Basta: Lindner liebt wieder eine Journalistin.

Liebesrätsel: "Bild am Sonntag" kündet von neuer Liebe bei Christian Lindner, verschweigt aber den Namen der Herzensdame. Nur so viel: Der FDP-Chef pflegt auch nach seinem Ehe-Aus mit "Welt"-Vize Dagmar Rosenfeld seine Medien-Beziehungen. Seine Neue ist Journalistin und macht eine Ausbildung bei einem TV-Sender.
"BamS", S. 72 (Paid), turi2.de (Background)

Basta: “Bild” adelt den Dienstag zum Sonntägchen.

BastaAuch wochentags königlich: Springer beweist Mut zum kalendarischen Freistil und wirft am 22. Mai, einem Dienstag, eine Sonderausgabe seiner "Bild am Sonntag" an den Kiosk. Es handelt sich um ein Sonderheft mit 84 Seiten zur royalen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle, die wiederum schon am Samstag steigt. Die echte "BamS" hat nur bürgerliche 24 Sonderseiten.
dnv-online.de

Christian Lindner wird stellvertretender Chefredakteur der “Bild am Sonntag”.

Bild am Sonntag holt Christian Lindner, 58, als stellvertretenden Chefredakteur. Lindner war von 2004 bis 2017 Chefredakteur der "Rhein-Zeitung", die er im Streit über die Ausrichtung verlassen hat. Auch "BamS"-Nachrichten-Chef Christoph Hülskötter, 46, und Investigativ-Chef Kayhan Özgenc, 48, steigen in die Chefredaktion auf.
axelspringer.de, turi2.de (Lindner)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "BamS"-Chefredakteurin Marion Horn will mit mehr Gefühl im Blatt und auf dem Titel den Verfall der Auflage stoppen.

Zitat: Matthias Brügelmann erkennt Nachholbedarf der “Bild”-Gruppe bei Sportpolitik.

"Wichtig ist die Feststellung, dass Sportpolitik bei uns unterbelichtet war und dass wir das ändern."

Matthias Brügelmann, Sport-Chef der gesamten "Bild"-Gruppe, räumt im "Horizont"-Interview Nachholbedarf bei Recherchen zu Doping und Sportpolitik ein. Er will das Investigative stärken.
"Horizont" 08/2018, S. 21 (Paid), horizont.net (Zusammenfassung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das ein deutscher Schwergewichtsboxer. Es fehlt einer wie Axel Schulz. Er war nie Weltmeister, aber die Menschen haben ihn ins Herz geschlossen."

Über die Auflage der "Fußball Bild":
"Wir haben uns vielleicht mehr erhofft. Aber wir lernen auch viel."