BR will bestimmte Nebeneinkünfte von Angestellten auf 5.000 Euro jährlich deckeln.

Zubrot: Der BR will ab 2023 die Summe der Neben­einkünfte seiner Angestellten mit "ARD- oder BR-Bezug" auf 5.000 Euro jährlich deckeln. Die "Welt" berichtet in diesem Zusammen­hang von BR-Technik­direktorin Birgit Spanner-Ulmer, die seit April 2016 demnach insgesamt 440.000 Euro durch ein Aufsichts­rat­mandat bei der Salzgitter AG dazuverdient hat. Zudem habe sie als Vorsitzende des Aufsichts­rats beim BR-Dienst­leister Bavaria Studios & Production Services GmbH seit August 2019 rund 43.000 Euro bekommen. Nach Absprache mit Katja Wildermuth wolle Spanner-Ulmer die Neben­tätigkeit bei der Salzgitter AG im Mai 2023 beenden.
welt.de (€)

Hör-Tipp: Negative Nachrichten können für Medienschaffende zur Sucht werden.

Hör-Tipp: Das BR-Medien­magazin beschäftigt sich mit der Frage, was dauerhaft negative Nachrichten mit Medien­schaffenden machen. Jeannette Winter (Foto) aus der BR24-Nachrichten­redaktion sieht sich und ihre Kolleginnen als "Nachrichten-Junkies", die genauso professionell mit verstörenden Nachrichten umgehen wie wie ein Arzt, der auch nicht darüber nachdenkt, "wer da gerade auf dem Tisch liegt". Das kann durchaus zu einer Art "Sucht-Verhalten führen", warnt Medien­psychologin Maren Urner. Diese "erlernte Hilflosigkeit" bedeutet nicht nur Stress, sondern wirkt sich auch auf die Inhalte der verbreiteten Nachrichten aus.
br.de (30-Min-Audio)

Bayerischer Rechnungshof rügt Finanzen des BR.

Sender-Rüffel: Der oberste bayerische Rechnungshof rügt die Finanzen des BR. Bei 50 % der Kosten sei nicht erkennbar, wofür das Geld ausgegeben worden sei. Auch der BR hat laut Prüfung ein Problem mit Beraterverträgen, die oft auf "Empfehlungen der Geschäftsführung" basieren und als "alternativlos" gelten. Eine eher fragwürdige, sendereigene Schneeraupe hat der BR laut eigenen Angaben mittlerweile verkauft.
bild.de

Zwei Arbeitsgruppen sollen die ARD-Reform vorantreiben.

Werkeln herum: Die ARD gründet zwei Arbeits­gruppen, die die Reform der öffentlich-rechtlichen Sender zügig auf den Weg bringen sollen. In der AG Umschichtung soll es darum gehen, "was wir im linearen Rundfunk sein lassen, um dafür mehr im Digitalen machen zu können", sagt WDR-Intendant Tom Buhrow im Presse­gespräch nach der jüngsten ARD-Sitzung. Verantwortlich dafür sind demnach HR-Intendant Florian Hager und BR-Verwaltungs­direktor Albrecht Frenzel. Gemeinsam sollen sie ARD-weit mögliche Programme und Projekte ausfindig machen, die "zugunsten der nonlinearen Zukunftsfähigkeit" der Sender umgeschichtet werden können. Bis 2030 etwa spielt die lineare Verbreitung jedoch weiterhin eine Rolle, sagt Buhrow. Weil die Budgets nicht mehr ausreichen, um sowohl im Linearen als auch in der Mediathek abzuliefern, solle insbesondere ab 2024 eine Umstellung erfolgen. Eng mit der AG Umschichtung hängt die AG Digitale föderale ARD zusammen. Deren Aufgabe ist es, im Digitalen "moderner, agiler, smarter" zusammen­zuarbeiten, erklärt die Intendantin von Radio Bremen, Yvette Gerner. Sie soll gemeinsam mit Hager die zweite Arbeitsgruppe leiten und "effiziente Lösungen finden, bei denen jede Landes­rund­funk­anstalt ihr spezifisches Know-how gezielt einsetzt – ohne Doppel­strukturen". Radio Bremen betreut derzeit den ARD-YouTube-Kanal und steuert mit dem "Y-Kollektiv" einen der erfolgreichsten Kanäle zum Funk-Netzwerk bei.

Zudem bekommen die Justiziare der ARD-Anstalten bei der Versammlung in Bremen die Aufgabe, bis zur Intendanten­tagung im November einheitliche Standards für Compliance-Richt­linien zu entwerfen. Auch soll es eine striktere und einheitlichere ARD-Governance geben. "Das klingt alles ein wenig, als wolle man nach einem Brand mehr Feuerlöscher installieren, statt nach dem Brandherd zu fragen", kommentiert Aurelie von Blazekovic die Vorhaben in der "Süddeutschen". Während der Presse­konferenz beschleiche einen "recht früh das Gefühl, dass diese Sache mit der Krise jetzt mal nicht unnötig aufgeblasen werden sollte". Sowohl NDR-Intendant Joachim Knuth als auch RBB-Interims­präsidentin Katrin Vernau fehlten. Sie könne über den RBB noch nicht viel mitteilen, habe es geheißen. "Ist das die Feuerwehr­frau, die der RBB jetzt braucht?", fragt Blazekovic. (Foto: Henning Kaiser / dpa / Picture Alliance)
dwdl.de, sueddeutsche.de (€)

Helmut Markwort beleuchtet die “Verschleierungskette” im Fall Reinhard Scolik.


Guter Rat ist teuer: "Focus"-Kolumnist Helmut Markwort, selbst Mitglied des BR-Rundfunkrats, beleuchtet die "Verschleierungskette" im Fall des ehemaligen BR-Programmdirektors Reinhard Scolik (Foto). Der Rundfunkrat habe zweimal über Scolik diskutiert: Einmal aufgrund seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung im Juli 2020, bei der die Rundfunkräte nur mit Ja oder Nein stimmen durften – aus Markworts Sicht "hochproblematisch". Als es nur acht Monate später um die vorzeitige Aufhebung von Scoliks Vertrag ging, waren Fragen zu den Gründen und zur Höhe der Abfindung nur in einer nicht öffentlichen Sitzung erwünscht.

Auch der Ausschluss der Öffentlichkeit erleuchtete den Rundfunkrat allerdings nicht: Die Höhe von Scoliks Abfindung von bis zu 700.000 Euro wollte der Sender dem Gremium nicht nennen. Über die Vereinbarung sei "Stillschweigen vereinbart worden". Zu Gerüchten, der gebürtige Österreicher Scolik hätte bevorzugt eine Wiener Firma "mit bayerischen Aufträgen versorgt", erhielt der Rat ebenfalls keine Auskunft – aus "wettbewerbsrechtlichen Gründen". Markworts Fazit: "Die Mächtigen des Senders lassen die Rundfunkräte nicht gern in ihre Zahlen gucken."
"Focus" 37/2022, S. 114 (€), turi2.de (Background)

Esther Sedlaczek verstärkt das Moderationsteam von “Blickpunkt Sport”.

Sportlich: Esther Sedlaczek verstärkt ab dem kommenden Wochenende das Moderationsteam von "Blickpunkt Sport" im BR. Wie oft sie die Sendung im Wechsel mit Markus Othmer und Julia Scharf präsentieren soll, ist noch nicht genau klar. Sedlaczek tritt bereits in der ARD-"Sportschau" auf, zudem ist sie Nachfolgerin von Jörg Pilawa als "Quizduell"-Moderatorin.
dwdl.de

“Bild”: Ex-Programmdirektor Scolik hat eine Abfindung von 700.000 Euro bekommen.

Bayerische Bezahlung: Der BR soll dem ehemaligen Kultur-Programmdirektor Reinhard Scolik (Foto) eine Abfindung von bis zu 700.000 Euro gezahlt haben, berichtet die "Bild". Dessen Vertrag sei in den "letzten Amtstagen" von Intendant Ulrich Wilhelm, im Juli 2020, bis 2024 verlängert worden. Wilhelms Nachfolgerin Katja Wildermuth habe Scolik aber im Herbst 2021 "offenbar um jeden Preis loswerden" wollen. Über die Höhe der Summe habe man Stillschweigen vereinbart. "Das ist bislang gängige Praxis und auch zulässig", sagt BR-Verwaltungsratschefin Ilse Aigner der "Bild". Auch die "Süddeutsche" berichtet über den Fall, allerdings ohne Nennung eines Betrags.
bild.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Mann attackiert BR-Reporter während eines Interviews.


BRutal: Ein Reporter des Bayerischen Rundfunks ist am Dienstag mehrfach gewaltsam attackiert worden. Im Anschluss an eine Presse­konferenz des Bayerischen Gesundheits­ministers Klaus Holetschek zur Kampagne über Auffrisch­impfungen habe ein junger Mann den Journalisten während eines Interviews mit mehreren Faust­schlägen auf den Kopf angriffen und ihn beschimpft. Security-Leute drängten den Angreifer zunächst zurück, der lauerte dem Reporter jedoch auf dem Weg zum Auto auf und griff ihn erneut an. Anschließend konnte die Polizei den Mann festnehmen, er ist nach BR-Recherchen dem "äußeren rechten Spektrum" zuzuordnen und war der Polizei wegen früherer Vorfälle bereits bekannt.

BR-Intendantin Katja Wildermuth spricht von einem "Angriff auf die Presse­freiheit", Chef­redakteur Christian Nitsche ist entsetzt über "dieses Maß an Enthemmung und Verrohung". Zwar habe es bei Corona-Demos schon häufiger Angriffe auf BR-Reporter gegeben, diese seien jedoch "vor allem verbaler Natur" gewesen. Gesundheits­minister Holetschek fordert, der Vorfall müsse "rasch aufgeklärt" werden. Diskussionen mit dem richtigen Umgang mit der Pandemie seien zwar wichtig, wer online jedoch Hass schüre, trage Mit­verantwortung für Gewalttaten. (Symbolfoto: Peter Kneffel / dpa / Picture Alliance)
br24.de

BR-Intendantin Katja Wildermuth nennt Vorgänge im RBB “singulär”.

Schlesinger-Affäre: BR-Intendantin Katja Wildermuth (Foto) bezeichnet die Enthüllungen rund um den RBB und Ex-Intendantin Patricia Schlesinger als Einzelfall innerhalb der ARD. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagt sie: "Nach meinem Kenntnisstand und nach dem, was wir jetzt wissen: Ja, die Vorgänge im RBB sind singulär." Indes fordert HR-Intendant Florian Hager einen "Neubeginn unter neuer Führung", meldet die dpa. SWR-Intendant Kai Gniffke habe indes nicht den Eindruck, "dass die RBB-Geschäftsführung willens oder in der Lage ist, die Vorgänge hinreichend aufzuklären, um den Sender wieder zu stabilisieren".
sueddeutsche.de (Paid), spiegel.de, rnd.de

Basta: BR-Technik-Direktorin Birgit Spanner-Ulmer hat die Doppeldosis Dienstwagen.

Brummt durch Bayern: Die Technik-Direktorin des BR, Birgit Spanner-Ulmer, hat zwei Dienst­wagen und zwei Fahrer, die sie vertraglich zugesichert auch privat nutzen darf, ärgert sich "Bild". Der Süd-Sender verweist zur Erklärung darauf, dass Spanner-Ulmer das ganze Sende­gebiet zu bereisen habe. Vielleicht muss die ARD ihren Top-Kräften künftig statt Fahrern einfach Boni fürs Selbstfahren spendieren.
bild.de

Lese-Tipp: Das Ringen um die Warnung vor der Kaspersky-Software.

Lese-Tipp: Mitte März hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informations­technik vor der russischen Antiviren-Software von Kaspersky gewarnt. Die Entscheidung hatte für "interne Differenzen" gesorgt, schreibt BR-Reporter Hakan Tanriverdi. Eine technische Sicherheits­lücke habe das BSI nicht nachweisen können, weshalb eine präventive Warnung ausgesprochen wurde, um "Eskalation im Cyberraum" zu verhindern.
br.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: “Das schaffst Du nie” musst Aufgaben am Nordkap meistern.

Video-Tipp: Das Funk-Format Das schaffst Du nie vom BR begibt sich auf einen Roadtrip zum Nordkap. Ariane Alter stellt Aufgaben, die Sebastian Meinberg und Marc Seibold während der zweiwöchigen Reise meistern müssen, etwa eine Schatzsuche im Höhlen-Labyrinth oder ein Selfie mit einem Elch. Geplant sind sechs Episoden mit je einer Challenge, zum Finale gibt es eine Folge mit einer Strafe für den Verlierer.
youtube.com (Teil 1, 28-Min-Video), presse.funk.net (Informationen zur Aktion)

BR startet Info-Podcast mit konstruktivem Journalismus.

Lösungen gesucht: Der BR startet den Podcast Dreimal besser, der jede Woche drei konstruktive Ideen zu einem aktuellen Thema vorstellt, beispielsweise zu Debatten aus der Gesellschaft, nachrichtlichem Tagesgeschehen oder politischen Entwicklungen. Als Hosts wechseln sich Moderatorin und Autorin Birgit Frank und Redakteur und Podcaster Kevin Ebert ab. Die erste Folge dreht sich um die Gas-Krise und erklärt, wie Einzeller bei der Energiewende helfen können, was Deutschland in Sachen Fracking von anderen Ländern lernen kann und wie jede Einzelne Energie sparen kann.
ardaudiothek.de

Bild des Tages: BR-Symphoniker spielen für ein Dach über dem Kopf.


Musik liegt in der Luft: Unter freiem Himmel und mit Riesenrad im Hintergrund spielen das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Bayerische Landesjugendorchester im Münchner Werksviertel. Mit ihrem musikalischen Flashmob wollen die Musikerinnen ein Zeichen für den Bau eines Konzerthauses setzen, das hier entstehen soll. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte zuletzt angekündigt, die Pläne auf den Prüfstand zu stellen. (Foto: Astrid Ackermann / BR)
br.de

BR erlaubt Bearbeitung und Weiterverbreitung von Bildungsinhalten.


Lernen und Teilen: Der Bayerische Rundfunk baut sein Lernangebot Telekolleg zur multimedialen Bildungs­plattform "kolleg24" um und stellt ab 2023 den über­wiegenden Teil der Neuproduktionen unter die Creative-Common-Lizenz CC BY-SA. Das bedeutet, interessierte Nutzerinnen, Schüler oder Lehrkräfte dürfen die Inhalte bearbeiten und daraus eigene Lehrinhalte erstellen sowie diese in Webseiten oder Wikipedia-Artikel einbinden. Den Anfang machen Lerninhalte aus den Fächern Deutsch und Mathematik.

BR-Intendantin Katja Wildermuth sieht einen wachsenden Bedarf an "seriösen, nach didaktisch-publizistischen Maßstäben erstellten und kuratierten Inhalten" und sagt zum geplanten Angebot: "Das ist für mich echter öffentlich-rechtlicher Public Value." Inhalte unter CC-Lizenz sind bei der ARD nicht völlig neu: Auch einzelne Erlärstücke der "Tagesschau" oder das "Coronavirus-Update" dürfen Dritte nutzen, bisher jedoch ohne das Recht zu Bearbeitung. (Foto: BR)
presseportal.de

Sportmoderatorin Andrea Otto, 47, ist tot.

Andrea Otto, 47, ist tot. Die ARD-Sportmoderatorin starb an einer schweren Krankheit, wie der BR am Dienstagnachmittag bestätigt. Sie habe bereits vor eineinhalb Jahren für ihre Genesung eine Auszeit genommen, die Schwere ihrer Erkrankung aber bis zuletzt nicht durchblicken lassen. Otto arbeitete seit 2003 für den Sender, zunächst im Radio, später als Sportjournalistin bei der Übetragung mehrerer Weltmeisterschaften und Olympischer Spiele und Wintersport. Seit 2012 gehörte sie zudem zum festen Moderationsteam der BR-"Abendschau".
br24.de

Studie: Nur wenige Jugendliche nehmen Notiz von “Ich bin Sophie Scholl”.

Sophie, wer? Nur 23 % der 14- bis 19-Jährigen haben das Instagram-Projekt Ich bin Sophie Scholl vom SWR und BR wahrgenommen, sagt eine Studie der RWTH Aachen laut dem "Spiegel". Lediglich 145 von 1250 befragten Schülern hätten den Kanal angeklickt, die meisten aber nur einmalig. Zudem hätten viele Befragte die digitale Sophie für die echte gehalten.
spiegel.de

Medienrecherche: Datenleak belegt Masseninternierung von Uiguren in China

Xinjiang Police Files: Ein Verbund aus 14 Medienhäusern aus aller Welt hat einen Datenleak über die Masseninternierung von Uiguren in China ausgewertet. Der Leak dokumentiere Menschenrechtsverletzungen und zeige, dass es sich bei den Lagern in Xinjiang nicht um berufliche Fortbildungseinrichtungen handele, wie von China behauptet. Beteiligt an der Recherche sind u.a. Spiegel, BR, BBC, Le Monde und El País.
spiegel.de (Paid), br.de

Hör-Tipp: Sissi Pitzer und Leonhard Dobusch nehmen Rundfunkräte unter die Lupe.

Hör-Tipp: BR-Medienjournalistin Sissi Pitzer und ZDF-Verwaltungsrat Leonhard Dobusch stellen sich im "BR Medienmagazin" die Frage, ob Rundfunkräte noch zeitgemäß sind. Pitzer erinnert sich u.a. an ihren ersten Besuch des BR-Gremiums, der mit Zigaretten und opulenten Eisbechern garniert war; Donbusch plädiert für eine Sitzvergabe per Losverfahren.
br.de (30-Min-Audio)

Cristina Herrmann leitet Kommunikation von Hugendubel.

Hugendubel holt Cristina Herrmann als Leiterin der Unternehmens­kommunikation an Bord. Sie kommt vom BR, wo sie bisher die kommunikative Konzeption und Strategie der Themen­schwerpunkte von BR-Klassik verantwortet hat. Herrmann folgt bei der Buch­handels­kette auf Sophie von Klot, die seit 2015 für Hugendubel kommuniziert hat – zusätzlich zur Arbeit für ihre eigene Agentur.
boersenblatt.net

“Kunst ist ein Experimentier­feld” – Regisseur Max Färberböck im epd-Interview.


Von Franken fasziniert: Am 1. Mai zeigt Das Erste mit der Folge Warum den achten “Tatort Franken”. Regisseur und Autor Max Färberböck hat den “Tatort Franken” vor sieben Jahren gemeinsam mit seiner Co-Autorin Catharina Schuchmann erfunden. Im Gespräch mit Diemut Roether bedauert Färberböck bei epd Medien, dass im “Tatort” Dialekt “nicht gerne gehört” wird. An Nürnberg fasziniert den Oberbayern “ganz besonders die Lebens­zugewandt­heit und der Humor der Bevölkerung”. In deutschen Komödien stört Färberböck “das unbedingte Bedürfnis, komisch zu sein”. turi2 veröffentlicht das Interview in Kooperation mit epd Medien in der neuen, wöchentlichen Reihe Das Beste von epd Medien bei turi2. Weiterlesen >>>

Patrizia Schlosser arbeitet in Investigativ-Podcast das Olympia-Attentat auf.

50 Jahre danach: Im BR-Podcast "Himmel­fahrts­kommando" beleuchtet die Journalistin Patrizia Schlosser ab dem 19. Mai das Olympia-Attentat 1972 in München. Sie spricht in acht Folgen mit Geheim­dienstlern, Angehörigen von Opfern, Polizei und Politik. Schlosser moderiert den Podcast gemeinsam mit ihrem Vater, der damals als Polizist in Fürsten­feldbruck eingesetzt war.
per Mail

Waldemar Hartmann plädiert für sprachliche Nähe aber weniger political correctness.

Auf Du und Du: "Duz-Maschine" Waldemar Hartmann beklagt im SZ-Interview mit Philipp Crone, man müsse heute "auf jedes Wort achten", dürfe "aber jeden duzen". Der ehemalige Sportmoderator erzählt, dass er das Duzen in der eigenen Kneipe und in den Bergen gelernt hat und wie er in der strengsten Sie-Zeit das "Du" im Fernsehen salonfähig gemacht hat. Von Sportlern, die man nur für ein Interview plötzlich sieze, hätte "Weizen-Waldi" laut eigener Aussage nichts Neues erfahren. Der Vorwurf mangelnder Distanz und Anbiederei sei immer an ihm abgeperlt, auch weil er ausschließlich von Journalisten kam. Bei anderen sprachlichen Förmlichkeiten ist Hartmann, der privat übrigens immer erstmal siezt, dagegen weniger locker: Bei der "Denglisierung" habe er zwar aufgegeben, das Gendern wolle er aber "nicht kampflos hinnehmen".
sueddeutsche.de (Paid)

Hör-Tipp: Auf Telegram wird die russische Zensur umgangen, sagt Jan-Henrik Wiebe.

Hör-Tipp: Social-Media-Experte Jan-Henrik Wiebe erklärt im Medienmagazin-Interview wie Telegram während des Ukraine-Kriegs genutzt wird. Zum einen sei der Messenger ein "wichtiges Kommunikations­mittel, um in Kontakt zu bleiben" und nicht abgehört zu werden. Zum anderen sei er auch ein "praktischer Weg, um Netzsperren und Zensur von der russischen Regierung zu umgehen".
br.de (26-Min-Audio)

“Telekolleg” geht als “kolleg24” online.

Kollegial digital: Der BR will sein Bildungsangebot Telekolleg digitaler und interaktiver aufstellen und benennt es in "kolleg24" um. BR-Indendantin Katja Wildermuth und der bayrische Kultusminister Michael Piazolo haben dazu eine Zusatzvereinbarung unterzeichnet. Das Angebot wird über verschiedene Ausspielwege des BR, über Lernplattformen wie mebis, das Internet und soziale Medien verfügbar sein.
br.de

KEF zweifelt an Wirtschaftlichkeit der BR-Neubauten.

Münchner Millionen: Die Kommission zur Prüfung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zweifelt an der Wirtschaftlichkeit der geplanten Neubauten des Bayerischen Rundfunks in Freimann. Bisher hat der BR rund 360 Mio Euro für die Standortverlagerung des Funkhauses geltend gemacht, die KEF kritisiert u.a. Planungsmängel. Der BR soll nun u.a. eine Wirtschaftlichkeitsanalyse vorlegen.
sueddeutsche.de

Klick-Tipp: BR und WDR verfolgen Spuren zum russischen Geheimdienst.

Klick-Tipp: Die Hacker der Gruppe "Snake" gehören zu den gefährlichsten Cyberspionen der Welt. Ein interaktiver BR-Artikel zeigt, wie Reporter des BR und WDR ihnen auf die Spur kommen. Beim Herunter­scrollen wird auf verschiedene Gegenstände gezoomt, die an einer Tafel angepinnt sind. Eine Zettel mit Programmier­code etwa zeigt, wie die Reporter die ersten Spuren entdecken, die sie zu den mutmaßlichen Urhebern von Snake führen.
interaktiv.br.de

Kirchenmann Lorenz Wolf rechtfertigt sich vor dem BR-Rundfunkrat.


Seichte Beichte: Kirchenjurist Lorenz Wolf, der für das Erzbistum München-Freising im BR-Rundfunkrat sitzt, bittet in einer Sitzung des Gremiums um Entschuldigung für sein umstrittenes Vorgehen bei der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Er schäme sich, "dass auch ich Schuld auf mich geladen habe, weil ich mich nicht nachhaltig genug an die Seite der Opfer gestellt habe". Er habe die Situation "falsch eigeschätzt", "den Ton nicht getroffen" und "Hilferufe nicht gehört". Dafür wolle er "aus tiefstem Herzen um Vergebung bitten". Gleichzeitig weist Wolf die "gutachterlichen Verdächtigungen und Bewertungen" seiner Rolle als Kirchen­richter im Missbrauchs­skandal erneut zurück und ruft dazu auf, das gesamte 1.900-seitige Gutachten zu lesen, um sich von seinem Wirken ein Bild zu machen.

Sein Amt als Vorsitzender des BR-Rundfunkrats lässt Wolf wegen der Vorwürfe derzeit ruhen. FDP-Rundfunkrat Helmut Markwort fordert von Wolf, vom Vorsitz komplett zurückzutreten. Die grüne Landtags­abgeordnete Sanne Kurz, die ebenfalls im BR-Rundfunkrat sitzt, wirft Wolf vor, die Sitzung als "Pressekonferenz in eigener Sache" zu missbrauchen.
sueddeutsche.de, br.de, augsburger-allgemeine.de, turi2.de (Background)

Zitat: BR-Intendantin Katja Wildermuth hätte mobiles Arbeiten schon viel früher eingeführt.

"Eigen­verantwortung ist der Schlüssel für das Überleben im 21. Jahrhundert. Ich bin mir sicher, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können am besten einschätzen, wie sie ihre Arbeit gut erledigen."

Ginge es nach Intendantin Katja Wildermuth, gäbe es im BR auch ohne Corona keine Präsenz­pflicht für alle. Sie selbst arbeitet "wahnsinnig mobil", sagt sie im turi2-Interview. Führungskräfte müssten aber darauf zu achten, dass im Home-Office niemand vereinsamt.
turi2.tv (direkt zu mobilem Arbeiten), turi2.tv (komplettes Interview, 16-Min-Video), turi2.podigee.io (18-Min-Audio), turi2.de (Zusammenfassung)

Diversität nach Quote ist nur Ultima Ratio – Katja Wildermuth über Vielfalt, Spardruck und mobiles Arbeiten beim BR.


Polyperspektivischer Rundfunk: "Das Wichtigste ist, dass die Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Senders Vielfalt nicht als eine Pflichtübung verstehen, sondern als Bereicherung", sagt BR-Intendantin Katja Wildermuth im Interview bei turi2.tv und im turi2 Podcast. Seit einem Jahr steht sie als erste Frau an der Spitze des Bayerischen Rundfunks und räumt ein: "Wir haben viele Jahre vergleichsweise homogen rekrutiert". Förderprogramme wie Puls Talente sollen den BR diverser machen, 40 Redaktionen im Haus beteiligen sich an der von der BBC initiierten 50:50-Challenge. Sie hat das Ziel, Männer und Frauen gleicher­maßen als Gesprächs­partnerinnen ins Programm Programm zu holen. Vielfalt versteht Wildermuth nicht nur im Hinblick auf Geschlecht oder kulturelle Herkunft, sondern auch auf soziale Herkunft, Haltung, Bildungs­wege und Lebense­ntwürfe. Die Vielfalt der Gesellschaft könne der BR im Programm nur abbilden, "wenn wir die Poly­perspektivität auch bei uns haben". Diversität nach Quote hält sie nur für die "Ultima Ratio".

Im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik in ihrem Büro im 15. Stock des Münchner Funkhauses erzählt Katja Wildermuth auch, wie sich Corona auf die Arbeit im BR auswirkt. "Ich arbeite wahnsinnig mobil, ich habe meinen Laptop oder mein iPad dabei. Sie können mich überall hinsetzen", sagt sie. Zu Hause am Küchen­tisch arbeite sie selbst jedoch eher selten. Ginge es nach Wildermuth, hätte sie mobiles Arbeiten oder Home-Office ohne tägliche Präsenz im Sender schon viel früher eingeführt: "Eigen­verantwortung ist der Schlüssel für das Überleben im 21. Jahrhundert. Ich bin mir sicher, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können am besten einschätzen, wie sie ihre Arbeit gut erledigen." Dabei sei es Aufgabe der Führungs­kräfte, darauf zu achten, dass Beschäftigte "im Home-Office nicht vereinsamen", die Grenze zwischen Arbeit und Privat­leben nicht verschwimmt und die Teams "auch mal Spaß miteinander haben", was in ergebnis­orientierten Video­konferenzen oft zu kurz komme.



Wie die gesamte ARD steht auch der BR unter Spardruck – obwohl der Rundfunkbeitrag 2021 gestiegen ist. Vorbei seien die Zeiten, in denen ein Programm für alle reicht: "Jeder möchte am liebsten auf ihn zugeschnittenes Programm", sagt Wildermuth. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht nur innerhalb des Bestehenden sparen", irgendwann habe das Prinzip "Schnall den Gürtel enger" seine Grenzen. Dann stelle sich die Frage: "Welche Inhalte, welche Programme sind uns wirklich wichtig?" Diese müsse der BR dann finanziell so ausstatten, dass Macherinnen und Produktionsfirmen "davon auch wirklich leben können". Es gehe darum, "nicht mit dem Rasenmäher zu sparen, sondern strategisch".

Weitere Themen im Interview sind u.a. der Umgang mit geschlechter­gerechter Sprache, die federführende Rolle des BR innerhalb der ARD bei Wissenschaft und Bildung, Dokus und ökologischer Nachhaltig­keit sowie die Bedeutung von unabhängigem, professionellen Journalismus in Zeiten, in denen jeder und jede Inhalte erstellen und verbreiten kann.
turi2.tv (16-Min-Video), turi2.podigee.io (18-Min-Audio), spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Lorenz Wolf gibt Vorsitz im BR-Rundfunkrat vorerst ab.

Vorläufiger Abzug: Der Vorsitzende des BR-Rundfunkrats, Lorenz Wolf, übergibt seine Geschäfte "bis auf Weiteres" an seinen Stellvertreter Godehardt Ruppert. Außerdem wird die Wahl zum BR-Verwaltungsrat verschoben, in der Wolf nächste Woche kandidieren sollte. Politikerinnen hatten wegen seines umstrittenen Vorgehens beim Aufarbeiten sexueller Missbräuche in der katholischen Kirche den Rücktritt von Wolf gefordert.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Politikerinnen fordern Rücktritt von Lorenz Wolf als Vorsitzender des BR-Rundfunkrats.

Missbrauchs­gutachten: Wegen seines umstrittenen Vorgehens beim Aufarbeiten von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche fordern Politikerinnen den Rücktritt von Lorenz Wolf als Vorsitzender des BR-Rundfunkrats. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" sagt die grüne Landtags-Abgeordnete und Mitglied des Rundfunkrats Sanne Kurz, "er dürfte nicht mal mehr die nächste Rundfunk­rats­sitzung leiten". "Focus"-Gründer Helmut Markwort stimmt der Forderung für die FDP-Fraktion im bayrischen Landtag zu: Wolf habe sich "durch seine jahrelange Vertuschungs­arbeit für diese Aufgabe disqualifiziert". Die Vorsitzende des BR-Verwaltungsrats Ilse Aigner wolle sich mit dem Gutachten "noch genauer befassen", bevor sie sich festlege. Sie kenne Wolf als "reflektierten Menschen" und habe seinen Rat immer geschätzt.

Wolf selbst äußert sich auf Nachfrage des Deutschlandfunks nicht zu den Rücktritts­forderungen. Die Geschäfts­stelle des BR-Rundfunkrats betont, dass es sich bei dem Gutachten um einen "bestehenden (Anfangs-)Verdacht handelt". Wolfs Amtszeit endet demnächst automatisch, im Mai wird sich ein neuer Rundfunkrat des BR konstituieren. Dem Geistlichen wurde demnach empfohlen, in den BR-Verwaltungsrat zu wechseln. Aus Sicht von Sanne Kurz gehöre Wolf aufgrund seiner "mangelnden Integrität" auch nicht in dieses Gremium.

Im Missbrauchs­gutachten zum Münchner Erzbistum werfen die Gutachter Wolf vor, "die Interessen der beschuldigten Priester und der Kirche über die der Betroffenen" gestellt zu haben. Wolf weist die Vorwürfe zurück. (Foto: Peter Kneffel / dpa / Picture Alliance)
sueddeutsche.de, deutschlandfunk.de

“Bild”: BR-Volos sollten Gründe für den Rundfunkbeitrag nennen.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing: Angehende BR-Volos sollten beim schriftlichen Wissenstest 2020 des Senders Gründe dafür nennen, warum der erhöhte Rundfunkbeitrag "nicht zu viel Geld" und "gut angelegt" sei, berichtet "Bild". Die noch einsehbaren, empfohlenen Antworten der Prüfungskommission seien "ausschließlich positiv" bezüglich der Gebühren gewesen – was die "Bild" einen "Gesinnungs-" statt Eignungstest vermuten lässt.
bild.de, br.de (Fragebogen)

turi2 edition #16: Wenn man den Bayerischen Rundfunk 2022 neu bauen würde, wie müsste er aussehen, Katja Wildermuth?


Im Wandel: In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Medienlandschaft stark verändert – auch der Bayerische Rundfunk. Kurz vor seinem 75. Jubiläum muss sich der Sender neuen Herausforderungen stellen und einer vielfältigeren Gesellschaft anpassen, schreibt BR-Intendantin Katja Wildermuth in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #16 zum Thema Nachhaltigkeit. Weiterlesen >>>

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #16 über Nachhaltigkeit. Hier geht’s zum kostenlosen E-Paper.

BR-Rundfunkrat beruft Björn Wilhelm als neuen Programmdirektor und segnet Wirtschaftsplan ab.

Keine Überraschung: Der BR-Rundfunkrat beruft wie erwartet Björn Wilhelm zum Programmdirektor Kultur des Senders. Er folgt auf Reinhard Scolik, dess Vertrag vorzeitig aufgelöst wird. Wilhelm kommt vom NDR, wo er Leiter der Hauptabteilung Programm- und Portfolio­management ist. Zudem genehmigt der Rat den Wirtschaftsplan des BR. Dieser weist bei Ausgaben von 1,2 Mrd Euro einen Fehlbetrag von 127 Mio Euro auf.
br.de (Wilhelm), br.de (Wirtschaftsplan), turi2.de (Background)

Katja Wildermuth sieht Kulturplattform als “Tür” zu Inhalten.

Türsteherin: BR-Intendantin Intendantin Katja Wildermuth will mit der geplanten ARD-Kultur­plattform eine "Tür bieten", damit Nutzerinnen nicht an verschiedenen Orten suchen müssen. Im Interview mit der "Süddeutschen" sagt sie, es brauche im linearen Programm wie im Digitalen "Ausrufezeichen", um auf Inhalte aufmerksam zu machen. Einen Abschied von der eigenen BR-Mediathek schaue sie sich "in Ruhe an" – auch aus Sorge, "bestimmte Stärken" des BR könnten in der ARD-Mediathek zu kurz kommen.
sueddeutsche.de (Paid)

“Handelsblatt”: Björn Wilhelm könnte neuer BR-Programmdirektor werden.

Bayerischer Rundfunk handelt Björn Wilhelm, 46, als Nachfolger für Programmdirektor Reinhard Scolik, berichtet das "Handelsblatt". Im Oktober war bekannt geworden, dass Scoliks Vertrag vorzeitig aufgelöst wird und er den Sender Ende des Jahres verlässt. Wilhelm leitet derzeit beim NDR den Programmbereich Fernsehen und Koordination. Der BR will den Bericht nicht kommentieren, die Entscheidungshoheit über die Personalie läge beim Rundfunkrat und werde "zu gegebener Zeit veröffentlicht". Die nächste Sitzung des Rundfunkrats findet am 16. Dezember statt.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

BR: AfD-Politiker schreiben über Umsturzpläne in Chat-Gruppe.

Rechtes Telegram: In einer Chat-Gruppe sollen laut BR AfD-Politikerinnen aus Bayern und Bundes­tags­abgeordnete extremistische Positionen ausgetauscht haben, darunter Revolutions­fantasien und die Ablehnung von Wahlen. Administrator der Telegram-Gruppe ist der bayrische Landes­vorsitzende Stephan Protschka. Dieser verweist auf Meinungs­freiheit und die "freiheitlich demokratischen Grundordnung".
br.de

BR startet Quiz-Show zu Fake News.

Wahrheitssucher: Der BR macht Fake News zum Thema einer Quiz-Show. In "Fakt oder Fake" sollen ab März 2022 Promis erraten, welche Meldungen ausgedacht sind und welche wahr. Moderiert wird die zunächst sechsteilige Sendung von Sebastian Meinberg. Zu den Rate-Promis gehören u.a. Kabarettistin Lisa Fitz, Musiker Patrick Lindner und TV-Koch Alexander Herrmann.
br.de

BR 24 beteiligt sich an vernetztem europäischem News-Projekt.


Lernt teilen: BR24 ist zur Klimakonferenz Teil eines Pilotprojekts zum Austausch von News mit europäischen Partnern. Unter dem Titel "Europäische Perspektiven" bündelt die Europäischen Rundfunkunion Inhalte von länderübergreifender Bedeutung aus öffentlich-rechtlichen Medien. Die Artikel, Videos und Audio-Inhalte des Projektes erhalten verifizierte Übersetzungen, um Sprach­barrieren abzubauen. Der Content wird online in Empfehlungs-Boxen ausgestellt (s. Bild).

Bei großen Themen wie der Klima­krise kündigt BR24 an, die Themen-Boxen laufend zu aktualisieren. Ist bei anderen News der internationale Vergleich interessant, werde eine neue Box zusammengestellt. Partner-Sender sind u.a. Arte, Rai aus Italien sowie RTVE aus Spanien. Erklärtes Ziel ist es "vertrauenswürdigen Nachrichten aus anderen europäischen Ländern zu bekommen".
br.de