Burkhard Graßmann verlässt Hubert Burda Media.


Auf zu neuen Ufern: Hubert Burda Media und Chief Marketing Officer Burkhard Graßmann gehen ab kommendem Jahr getrennte Wege. Graßmann verlasse den Verlag "auf eigenen Wunsch", um sich "neuen beruflichen Heraus­forderungen zu widmen". Er kam 2011 als Geschäfts­führer zu BurdaNews, 2016 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die Vermarktungs­tochter BCN, 2019 für Burdas AdTechFactory. Seit Anfang 2021 ist Graßmann CMO und damit zuständig für Marketing und Innovation sowie Chef von BCN. "Ich habe in meinen zwölf Jahren bei Burda alles erreicht", sagt Graßmann.

Die Arbeit an der Wachstumsstrategie für das BCN wird der Obervermarkter "auf Bitte des Vorstands" noch bis zum Jahresende fortsetzen. Alles andere übernimmt ab September sein Chef Philipp Welte, also die Geschäfts­führungen der Beteiligungs­holding The Enabling Company, den Dienst­leistern Data Publishing und Facts sowie des Merchandising-Vermarkters Burda Brand Licensing.

In der turi2 edition #17 sagt der Segel-Fan Graßmann: "Wenn sich der Wind dreht, müssen Sie reagieren und im besten Fall die Veränderung zum Vorteil nutzen." Wie die berufliche Veränderung genau aussieht, ist noch nicht bekannt. Graßmanns Abgang "erfolgt zu einem von außen betrachtet bemerkenswerten Zeitpunkt", schreibt Roland Pimpl bei "Horizont". Burda und Funke haben einmal mehr den Versuch gestartet, ihre Werbevermarktung zusammenzulegen. Das Kartellamt müsse dem Plan noch zustimmen, weshalb sich die Verlage in Stillschweigen üben. Graßmann habe "das schwierige Großprojekt maßgeblich mit vorangetrieben". (Foto: Burda)
burda.com, horizont.net (€), turi2.de (Background), turi2.de (Porträt Graßmann)

Sie brauchen den richtigen KursBurkhard Graßmann im Porträt in der turi2 edition #17 | turi2.de (Online-Text)

Lese-Tipp: Wie die “Bunte” wohl über die Burda-Furtwängler-Trennung berichtet hätte.

Lese-Tipp: In der "Süddeutschen" malt Christian Mayer sich aus, wie die "Gefühls­analysten" von "Bunte" wohl über die Trennung von Hubert Burda und Maria Furtwängler berichten würde, wäre Burda nicht ihr Besitzer. Am Anfang stünde "die ganz große Liebe dieses ungleichen Paares", das die Liaison geheim hält, bis "die Leidenschaft siegt". Mit der Zeit werde aber immer klarer, dass Furtwängler ihre eigenen Wege gehen und sich nicht auf die Rolle der "Burda-Prinzessin" reduzieren will.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Hubert Burda und Maria Furtwängler geben Trennung bekannt.


Mariä Weiterfahrt: Verleger Hubert Burda und Schauspielerin Maria Furtwängler geben nach mehr als 30 Jahren Ehe ihre Trennung bekannt. Die beiden gingen bereits "seit geraumer Zeit" getrennte Wege, so eine Sprecherin gegenüber der dpa. Man bleibe aber "freundschaftlich und familiär verbunden". Darüber hinaus machte das Paar in der Angelegenheit keine weiteren Einzelheiten öffentlich. Die 55-Jährige und der 82-Jährige haben 1991 geheiratet und galten als Medien-Power-Paar. Sie haben zwei gemeinsame Kinder: Lisa Furtwängler und Jacob Burda besitzen seit 2017 die Kapitalmehrheit am Burda-Konzern.

Während viele deutsche Medien den Bericht der dpa aufgreifen, sind Burdas hauseigene Medien auffallend still beim Trennungs-Thema. Weder "Focus" noch das Klatsch-Magazin "Bunte" berichten auf ihren Webseiten vom Ehe-Aus. Die Redaktion vom "ZDF Magazin Royale" nimmt sich der Tratsch-Aufgabe an und twittert: "Blitz-Trennung im Hause Burda! Maria Furtwängler mit der bitteren Wahrheit: 'Habe diese Lügen nicht mehr ausgehalten!'" – ein Seitenhieb auf die vielen Regenbogen­blättchen im Burda-Verlag, die sonst jede Promi-Trennung genüsslich ausschlachten und ausschmücken. (Foto: Frederic Kern / Geisler-Fotopress / Picture Alliance)
t-online.de, twitter.com (ZDF Magazin Royale), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Daniel Steil wird 53.


Wir graturilieren: Daniel Steil, CCO bei Burda Forward, feiert heute seinen 53. Geburtstag. Ungern blickt er dabei auf den November im vergangenen Lebens­jahr zurück, als er auf dem Weg zu einer Veranstaltung geblitzt wurde und nun für einen Monat seinen Führer­schein abgeben muss. Und das, obwohl er laut seiner männlichen Kollegen der "wahrscheinlich langweiligste Auto­fahrer" ist. Das schmälert jedoch nicht die Vorfreude auf eine längere Fortbildung im Herbst und die Umgestaltung seiner Wohnung gemeinsam mit seiner ältesten Tochter. Die hat ihn im vergangenen Jahr besonders beeindruckt, weil sie "in der Schule und sportlich eine tolle Entwicklung gemacht hat". Im Beruf hat Steil in den vergangenen Monaten miterlebt, wie sich sein Unternehmen neu organisiert hat. Statt in Abteilungen und Marken richte sich Burda Forward nun nach "job-to-be-done" aus. Gleichzeitig seien Hierarchien aufgelöst und Weichen gestellt worden, "um schnellere Entscheidungen an der Basis zu treffen". Er habe gelernt, dass jemand, der Inhalte für die Menschen macht, denjenigen zuhören sollte, die nah am Markt sind: "Und das ist in der Regel nicht das Management-Team."

Frisch aus einem "tollen Kroatien-Urlaub" zurück­gekehrt, frühstückt Steil an seinem Ehren­tag mit seiner Familie am Simssee. Danach geht es auf eine Wanderung über den "alten Schmuggler-Weg durch die Entenloch­klamm zwischen Deutschland und Österreich". Über Gratulationen freut er sich via WhatsApp, Mail, Facebook, Instagram, Xing oder Linked-in, "gerne auch von Kolleg*innen, die ich schon lange nicht mehr gehört oder gesehen habe".

Kartellamt gibt grünes Licht für Burdas Einstieg bei IhreApotheken.de.

Gesund und genehmigt: Das Kartellamt gibt grünes Licht für Burdas Einstieg bei der Bestell-Plattform ihreapotheken.de des Pharma-Großhändlers Noweda. Burdas Initiative "folge dem Trend, umfassende digitale Gesundheitsplattformen zu entwickeln". Der Verlag und Noweda stehen bereits gemeinsam hinter der "Apotheken Umschau"-Konkurrenz "My Life".
healthcaremarketing.eu, turi2.de (Background)

Burda kooperiert mit Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Burda kooperiert mit seiner Nachhaltigkeits­marke For Our Planet mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, einem Beratungs­gremium der Bundes­regierung. Die Zusammenarbeit erfolge inhaltlich und redaktionell. Außerdem wollen sich die Partner beim Vernetzen mit Expertinnen unterstützen. Das "For Our Planet"-Magazin erscheint Ende September erstmals als eigenständige Publikation.
burda.com

Neue Marken-Kampagne bewirbt “Focus Money” humoresk und pathetisch.

Burda gönnt "Focus Money" eine Brand-Kampagne, die erste seit Jahren, die das Wirtschafts­magazin in TV, Radio, Print und Online bewirbt. Im Kern stehen Cover und Themen der aktuellen Ausgabe, die Schlagzeilen sollen "humoresk oder pathetisch die Fragen der Zeit stellen". Zur Leser-Blatt-Bindung startet "Focus Money" zudem die Aktion "Meine erste Aktie", bei der Promis und Profis vom ihrem ersten Kontakt zur Börse berichten.
burda.com

Basta: “Playboy”-Chef Florian Boitin hätte gerne Maria Furtwängler auf dem Cover.

Bleibt in der Familie: "Playboy"-Chef Florian Boitin hätte gerne mal Burda-Gattin Maria Furtwängler auf dem Cover. Sie strahle eine "faszinierende unterkühlte Erotik" aus und überzeuge u.a. mit ihrem Engagement gegen Diskriminierung von Frauen, schwärmt Boitin in der "Bild". Nicht nur Boitin, sondern auch die Klatschblätter von Burda hätten bestimmt Freude an einer Zusage.
bild.de

Burda beteiligt sich an einer Apotheken-Plattform IhreApotheken.de.

Burda beteiligt sich an ihreapotheken.de von Pharma-Großhändler Noweda. Der Verlag übernimmt 35 % der Bestellplattform für Arzneimittel, die anders als reine Online-Apotheken Bestellungen an Apotheken vor Ort vermittelt. Burda will in Weiterentwicklung der Plattform angesichts des E-Rezepts investieren. Der Verlag und Noweda sind Partner im "Zukunftspakt Apotheke" und stehen gemeinsam hinter der "Apotheken Umschau"-Konkurrenz "My Life".
burda.com

Zitat: Die Politik kann oder will die Rolle der freien Presse nicht mehr verstehen, kritisiert Philipp Welte.

"Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will."

Burda-Vorstand Philipp Welte warnt beim European Publishing Congress vor einer "Bedrohung der Freiheit des Denkens". Zudem sei jedes dritte gedruckte Medienangebot in Deutschland existenziell gefährdet.
presseportal.de

“Bunte” steigt ins Buchgeschäft ein.

In die Buchläden: Der Bunte Entertainment Verlag veröffentlicht in Kooperation mit der Edel Verlagsgruppe eine eigene Buchreihe. Der erste Titel "Das große Bunte Beauty Buch – Die Beauty-Geheimnisse von Prominenten, Experten und Insidern" mit TV-Moderatorin Jennifer Knäble erscheint am 15. Juni. Die beiden weiteren Bücher zu den Themen "Gastgeben" und "Royaler Nachwuchs" folgen im November.
burda.com

Burda steigert Anzeigenpreise um durchschnittlich 6,1 %.

Burda hebt ab Juli die Anzeigen­preise über alle Titel hinweg um rund 6 %. Grund seien die "explodierenden Rohstoff- und Produktions­kosten" sowie die generelle Inflation, teilt der Verlag mit. Papier­preise seien um durchschnittlich 80 % gestiegen, einzelne Sorten hätten sich um 150 % verteuert. Aus Rücksicht auf die Werbekunden "erhöhen wir die Preise nur maßvoll und nicht annähernd in der Größenordnung, wie wir es eigentlich angesichts der realen Kosten tun müssten", sagt Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer Premium im Verlag.
horizont.net (Paid)

Burda verzeichnet 2021 das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte.

Burda steigert 2021 seinen Umsatz um 6 % auf knapp 3 Mrd Euro und fährt damit das beste Geschäftsjahr seiner Unternehmensgeschichte ein. Davon entfallen 1,7 Mrd Euro auf das digitale Geschäft, das im Vergleich zum Vorjahr um 10 % zulegt und nun rund 58 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Burda-Chef Martin Weiss sagt, er könne sich weitere Zukäufe vorstellen.
newsroom.de , burda.com

Lese-Tipp: Martin Weiss will an Zeitschriften festhalten.

Lese-Tipp: Ein Printsterben kann Burda-Chef Martin Weiss im Verlagshaus nicht feststellen, sagt er im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Zudenken geben ihm allerdings die durch die Inflation verunsicherten Verbraucher: Burda verkaufe 70 % der Zeitschriften im Lebensmittel-Einzelhandel. Jetzt haben die Menschen "nicht mehr so viel Geld in der Tasche und halten sich zurück", sagt er.
sueddeutsche.de

CSU-Generalsekretär Stephan Mayer tritt zurück, nachdem er einem “Bunte”-Reporter gedroht hat.


Den Bogen überspannt: CSU-Generalsekretär Stephan Mayer tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Kurz zuvor hatte die "Bunte" berichtet, dass Mayer ihren Reporter Manfred Otzelberger wegen eines kritischen Berichts mit "Vernichtung" gedroht hatte. Wörtlich soll er am Telefon gesagt haben: "Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens. Ich verlange 200.000 Euro Schmerzensgeld, die müssen Sie mir noch heute überweisen." In dem Bericht der "Bunten" ging es um einen unehelichen Sohn Mayers, der der Öffentlichkeit nicht bekannt war. Otzelberger hat das Telefonat in einer eidesstattlichen Erklärung bestätigt, auch eine Zeugin soll es mit angehört haben.

In seiner Rücktrittserklärung nennt Mayer "gesundheitliche Gründe" und betont, es sei seine persönliche Entscheidung gewesen. Er schreibt allerdings auch: "In einem aufgrund einer eklatant rechtswidrigen Berichterstattung geführten Gespräch mit einem Journalisten der 'Bunten' habe ich möglicherweise eine Wortwahl verwendet, die ich rückblickend nicht für angemessen betrachten würde. Dies bedaure ich sehr."

Vernichtungsdrohungen gegen Journalistinnen durch einen Repräsentanten eines Verfassungsorgans seien ein "unerhörter Verstoß gegen die demokratischen Spielregeln und die politische Kultur in unserem Land", sagt Philipp Welte, Vorstand von Burda. "Es waren sieben Minuten voller Aggression", erinnert sich Otzelberger bei RTL. Kurz bevor der Rücktritt Mayers bekannt wurde, hatte die "Bild" bereits über "Getuschel" innerhalb der CSU berichtet, nach dem Mayers impulsive Art und die Bedrohung eines Reporters eine Gefahr für die Partei und Parteichef Markus Söder bei der Landtagswahl darstellen könnten. Söder hatte Mayer überraschend zum Generalsekretär berufen und ihn als "ländlicher Raum, konservativ, auch katholisch" beschrieben. Mayer war nur drei Monate im Amt. (Foto: Sven Simon / Picture Alliance)
bunte.de, bild.de, tagesschau.de, rtl.de (1-Min-Video), sueddeutsche.de (Paid)

Burda Media holt Anne Karoline Frizen und Stefan Atanassov ins Führungsteam.

Burda Media stellt das Führungs­team um CEO Martin Weiss neu auf. Anne Karoline Frizen (Foto) wird Head of Corporate Development. Sie ist seit 2020 für das Burda-Nachhaltigkeits­programm zuständig. Stefan Atanassov wechselt als Chief Product Officer von Seven.One Entertainment zum Münchner Verlag. Die Leiterin des Corporate Business Development Sophie Ahrens verlässt Burda zum 1. Juli.
burda.com

Burda zeigt sein Nachhaltigkeits-Magazin “2050”.

Burda stellt sein Nachhaltigkeits-Magazin "2050" für die Generation Z vor. Das Heft erscheint vorerst zwei Mal pro Jahr mit 35.000 Auflage und ist kostenlos. Es liegt nicht am Kiosk, sondern liegt dort aus, wo die Zielgruppe unterwegs ist, u.a. an Unis und Schulen. Alle Inhalte sind über einen QR-Code kostenlos online und dort auch diskutier- und teilbar. Inhaltlich behandelt das Heft Themen wie Fleischkonsum oder nachhaltige Mode und gibt Tipps für ein klimabewusstes Leben. Es entsteht mit Unterstützung eines Beitrags aus sieben Aktivistinnen, Forschenden und Unternehmerinnen.
burda.com, 2050.de (Digital-Ausgabe), turi2.de (Background)

Newsletter-Promi-Tipp von Susanne Müller.

Newsletter-Promi-Tipp: Susanne Müller, Director Client Services beim Burda-Vermarkter BCN, wacht mit Horizont vor 9 auf und informiert sich in Branchen-Newslettern der Textil­wirtschaft oder Lebens­mittel­zeitung über die Chancen und Märkte ihrer Kunden. Der Aufgemischt-Newsletter des Münchner Literaturhauses liefert ihr Inspiration zu den "jungen Wilden" der Szene.

Meine Lieblings-Morgen-Newsletter?
Horizont vor 9

Was schätze ich daran?
Die wichtigsten Branchen-News on point - eingeordnet im wirtschaftlichen Gesamtkontext, gepaart mit einer breiten Themenvielfalt - nicht nur Wirtschaft, nicht nur Kreatives. Ein rundes 10 Minuten-Informationspaket.

Die wichtigsten Newsletter für mich?
Neben dem Triple Horizont, W&V und turi2 sind das für mich Branchen-Newsletter, wie etwa die der Textilwirtschaft oder Lebensmittelzeitung, für einen aktuellen Überblick über Chancen und Herausforderungen der Märkte und unserer Kunden. Zudem bin ich nach wie vor ein großer Fan von gedruckten News; da unschlagbar an tiefer­gehenden Hintergrund, Kontext und Perspektiven­vielfalt. Meine All-Time Favorites: "Focus" und die "Zeit".

Mein Newsletter-Geheimtipp?
Der Morning-Newsletter der New York Times - die Welt "in a Nutshell". Brillant geschrieben. Und der Aufgemischt-Newsletter des Münchner Literaturhauses über die jungen Wilden der Szene.

Das wünsche ich turi2 zum 15. Geburtstag:
Weiterhin das Händchen für die News, die uns, Eure Leser, wirklich interessieren. Stay sharp. Stay curious. Happy Birthday!

Die Promi-Tipps erscheinen im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Zitat: Ex-“Bunte”-Chefin Patricia Riekel über Freundschaften mit Promis.

"In meinem Telefonbuch standen die Namen wichtiger Persönlichkeiten. Aber das sind Kontakte, die nur auf professioneller Ebene funktionieren. Im Ruhestand kann man die Hälfte davon streichen."

Patricia Riekel, Ex-Chefredakteurin von Burdas "Bunte", spricht im "stern"-Interview über prominente Freundinnen. Es gebe in ihrem privaten Umfeld Frauen, "für die es keine Rolle spielt, ob ich für ihr Image nützlich bin oder nicht" – Veronica Ferres und Vicky Leandros seien Beispiele dafür.
"stern" 18/2022, S. 52 (Paid)

C3 startet Online-Ratgeber für Menschen, die ukrainische Geflüchtete aufnehmen.

C3: Die Marketing-Agentur startet einen Online-Ratgeber für Menschen, die Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Hereinspaziert informiert Gastgeberinnen und Geflüchtete u.a. über den Aufenthalt und das Zusammenleben in einer Gast­familie. Da sich die Aufnahme-Regeln deutschlandweit unterscheiden, hat sich der Ratgeber auf die Städte mit C3-Standort spezialisiert: Berlin, Hamburg, München und Stuttgart.
burda.com

Burda Forward arbeitet bei Ukraine-Hilfe mit Deutschem Kinderhilfswerk zusammen.

Burda Forward kooperiert zur Ukraine-Hilfe mit dem Deutschen Kinderhilfswerk. Im Rahmen einer lang­fristigen Kooperation bietet Burda die Reichweite seiner Portale Focus Online, Chip.de und Bunte.de, um die Projekte der Organisation vorzustellen und für Spenden zu werben. Die redaktionelle Initiative soll Anlauf­stelle für Helfende und Hilfesuchende sein. In Kürze soll es auch leicht verständliche Informationen in ukrainischer Sprache geben. per Mail, focus.de

Porträt: BCN-Geschäftsführer Burkhardt Graßmann.

Mit allen Wassern gewaschen: Burkhard Graßmann reichen guter Wind und Wasser, um glücklich zu sein. Er segelt mit so viel Leidenschaft, dass sein Beruf im nächsten Leben schon feststeht: Skipper. Bis auf weiteres hat er bei Burda aber noch genug zu tun. Dort arbeitet Graßmann seit 2011, führt die Vermarktungstochter BCN sowie das Marketing des Verlags.

Vor dem Einstieg ins Mediengeschäft ist Graßmann viel unterwegs, arbeitet für die Hamburg-Mannheimer, die Expo, Telekom und Payback. Den Wellengang der Medienwelt kennt Graßmann inzwischen zur Genüge. Mit dem BCN führt er nun ein Agentur- und Markennetzwerk, das nach eigenen Angaben Zugang zu mehr als 3.000 Kundinnen und rund 250 Medienmarken hat. Dieser Tage steht der Klimawandel auf der Agenda. Für das Thema "haben wir die Nachhaltigkeitsmarke ‚For Our Planet‘ gegründet", erzählt Graßmann.

Ruhiger wird es bei ihm in absehbarer Zeit nicht. Doch auch dann hilft ihm seine Erfahrung zu Wasser: "Wenn sich der Wind dreht, müssen Sie reagieren und im besten Fall die Veränderung zum Vorteil nutzen", erklärt er. "Aber vor allem brauchen Sie die richtigen Leute an Bord."

Burkhard Graßmann
Geb. 1966 in Bremen
1985: Studium BWL, Geschichte, Politik, Philosophie in Bamberg, Hamburg, Münster
1995: Leiter Marketing EXPO 2000 Hannover
2000: Vorstand Marketing & Vertrieb T-Online
2008: Sprecher der Geschäftsführung Payback
2011: Geschäftsführer Burda News
2016: Sprecher der Geschäftsführung BCN
2021: CMO Burda Verlag, Chef BCN


Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #17 Jobs – lesen Sie alle Geschichten hier im E-Paper:

Christian Scholz und Matthias Lange übernehmen Geschäftsführung der BurdaStudios.

Aus eins mach zwei: Eine Doppelspitze bestehend aus Christian Scholz (Foto) und Matthias Lange leitet künftig die BurdaStudios anstelle von Hans Fink, der das Unternehmen im Herbst verlassen hat, um sich selbstständig zu machen. Scholz und Lange haben zuletzt das operative Geschäft der Produktionsfirma verantwortet. Das Duo will u.a. den Unterhaltungsbereich ausbauen.
burda.com

Sophie Grützner wird neue Chefredakteurin von Instyle.

München statt New York: Ab 1. Februar übernimmt Sophie Grützner die redaktionelle Leitung des Fashion-Magazins "Instyle" in München. Grützner war bisher US-Korrespondentin der Zeitschrift in New York und hat bereits 2004 bei Burda volontiert. Sie tritt in die Fußstapfen von Kerstin Weng, die Ende Januar als Chefredakteurin zur deutschen "Vogue" wechselt.
wuv.de, turi2.de (Background)

Debatte: Philipp Welte fordert von der Ampel Sicherung der “freien Presse”.

Düstere Aussichten: Die Ampel-Koalition muss die "flächendeckende Versorgung mit periodischer Presse" sicherstellen, auch mit Zeitschriften und Zeitungen, damit "die freie Presse eine Zukunft hat", schreibt Burda-Vorstand Philipp Welte in einem Gastbeitrag in der "Welt". Die Politik dürfe den Kontakt zu Abonnenten "nicht weiter erschweren" und die Regierung sollte eine Rolle in der Gestaltung einer "digitalen Welt" spielen.
welt.de (Paid)

Burkhard Graßmann wird alleiniger Geschäftsführer von BCN.

Einsame Spitze: Geschäftsführer Burkhard Graßmann wird den Burda-Vermarkter BCN künftig allein verantworten, berichtet Meedia. Co-Chef Michael Samak verlässt zum Jahreswechsel das Unternehmen "auf eigenen Wunsch". Wohin es ihn zieht, ist noch unbekannt. Mit seinem Rückzug übernimmt Graßmann auch die Führung von dem Dienstleister für Marketingtechnologien, AdTech Factory, und der Kreativagentur B.Famous. Samak wurde 2016 in die Geschäftsführung berufen und hat seitdem u.a. das Kundengeschäft verantwortet.
meedia.de (Paid)

Mode-Zeitschrift “Elle” beschließt ein Pelz-Verbot in redaktionellen Inhalten und Anzeigen.

Auf den Pelz gerückt: Die Mode-Zeitschrift Elle will in Beiträgen und in Anzeigen künftig keine Fotos mehr von Pelzen zeigen. Für 13 der 41 weltweiten Ausgaben gilt das Pelz-Verbot bereits, bei 20 weiteren soll die Verbannung ab 1. Januar 2022 erfolgen, die restlichen ziehen 2023 nach. Man wolle damit ein Zeichen setzen, das sich gegen die "Grausamkeit gegen Tiere" richte.
horizont.net, spiegel.de

BurdaVerlag startet Klima-Magazin “2050” für die Generation Z.


Burda for Future: Der BurdaVerlag will mit einem eigenen Magazin die Generation Z abholen. "2050" heißt die neue Medienmarke, die im Frühjahr 2022 zum World Earth Day als Printmagazin und E-Paper sowie bei Instagram starten soll. Zentrale Themen sind Umwelt, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Entwickelt hat "2050" ein kleines Team um Brand Director Elfi Langefeld, "Esquire"-Chefredakteur Dominik Schütte und "Instyle"-Vize Bianka Morgen. Ein festes Team gibt es nicht, statt­dessen einen "agilen Zusammen­schluss interessierter und engagierter" Journalistinnen. Ein Beirat aus "starken gesell­schaftlichen Stimmen" unterstützt bei der Themen­auswahl, kündigt Langfeld an. Auch in Sachen Vertrieb geht das Magazin neue Wege: Es kommt nicht an den Kiosk, sondern zweimal im Jahr mit 30.000 Auflage direkt zur Zielgruppe – kostenlos verteilt z.B. über Universitäten und Ausbildungs­stätten.

"2050" richtet sich an eine junge Generation, "bei der die Themen Klima- und Umwelt­schutz ganz oben auf der Agenda stehen und die uns sehr deutlich auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht", sagt Langfeld. "Wir sind überzeugt, dass wir diese Ziel­gruppe nicht über die konventionellen Wege erreichen." Das Magazin berichtet von Ideen, Projekten und Menschen, "die an einer lebens­werten Zukunft" arbeiten und will "mit unerschütterlichem Optimismus und großer Begeisterung" zu einer "konstruktiven gesellschaftlichen Haltung beitragen".
per Mail

Wort & Bild-Chef Andreas Arntzen wirbt um Kooperation mit Burda.


Best Frenemies: Der Chef des Wort & Bild Verlags Andreas Arntzen macht im "Meedia"-Interview "keinen Hehl daraus", offen für Kooperationen mit Burda zu sein. Seit 2019 macht die Burda-Zeitschrift "My Life" der "Apotheken Umschau" von Wort & Bild Konkurrenz. Nach anfänglichem "Geplänkel" habe man "inzwischen aber alle Streitigkeiten beigelegt" und pflege "einen guten und intensiven Austausch". Anfang des Jahres hatte Burda gegen Treue-Boni des Wort & Bild Verlags geklagt, im September gegen die Aussagen einer Studie, mit der die "Apotheken Umschau" ihre Umsatz-Wirksamkeit für Apotheken bewirbt. Die Rechtsstreitigkeiten spricht Arntzen im Interview nicht an, äußert sich stattdessen positiv über den "stärkeren Wettbewerb". Der kurble sogar den Anzeigenumsatz der Zeitschrift an, weil man bei Agenturen und Kunden offensiver auftritt, "als es in der Vergangenheit üblich war".

Auch online sieht der Verlagschef Verschmelzungspotenzial, nämlich bei seiner Webseite Gesund.de und Angebot ihreapotheken.de des Zukunftspakts Apotheke, an dem wiederum Burda beteiligt ist. Er geht davon aus, "dass es am Ende eine Konsolidierung gibt – besser früher als später". Ziel sei es, eine gemeinsame Lösung zu finden, um die "stationären Apotheken" zu unterstützen.
meedia.de (Paid), apotheke-adhoc.de, turi2.de (Background)

Burda bündelt Handel und Vertrieb in einer Organisation.

Wandel im Handel: Burda Verlags COO Elisabeth Varn (Foto) strukturiert nach dem Aus­scheiden von Vertriebs­chef Tobias Mai die Handels­beziehungen um. Distribution Strategy & Operations fusioniert mit der Burda Service Handel Märkte GmbH zum Burda Markenvertrieb, angeführt durch eine Doppelspitze aus Kerstin Gajewi und Ralf Gretenkord. Burda Markenvertrieb soll die zentrale Schnitt­stelle zum Vertriebs-Joint-Venture MZV sein, an dem neben Burda zu gleichen Teilen Funke und ab 2022 Klambt beteiligt sind.
meedia.de, turi2.de (Background)

Burda verkauft Patienten-Plattform Jameda.


Überweisung zum Spezialisten: Burda verkauft seine Patienten-Plattform Jameda 2022 an die polnische Docplanner Group. Den Verkaufs­preis wollen die Beteiligten nicht nennen. Burda hatte das 2007 gegründete E-Health-Unternehmen 2015 vollständig übernommen. Jameda sammelt aktuell Bewertungen über 275.000 Ärztinnen, die Zukunft der Plattform liege aber "in Software­produkten für die Digitalisierung der Arztpraxen", sagt Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen. Man sei froh, einen neuen Eigentümer gefunden zu haben, der "das Geschäft auch international ausbauen wird".

Docplanner betreibt die weltweit größte Plattform für Gesundheits-Dienst­leistungen und erreicht damit laut eigenen Angaben rund 110.000 Ärztinnen und monatlich fast 70 Mio Patientinnen weltweit. Gründer und CEO Mariusz Gralewski kündigt an, bei Jameda künftig deutlich mehr Terminbuchungen anzubieten, was der Markenkern des Unternehmens ist. Er will in den nächsten Jahren 250 Mio Euro in den deutschen Markt investieren. Das Team von Jameda soll 200 zusätzliche Mitarbeiterinnen bekommen, aktuell sind es rund 260. CEO von Jameda ist Florian Weiß, der die Geschäfte auch nach der Übernahme weiterführen soll. "Vertrauen ist in der Gesundheitswirtschaft sehr wichtig", sagt Gralewski.
burda.com, handelsblatt.com (Paid)

Wir graturilieren: Susanne Ullrich wird 52.


Wir graturilieren: Burdas Gesundheits-Strategin Susanne Ullrich feiert heute ihren 52. Geburtstag. Seit 2019 ist sie für das Apotheken­magazin My Life zuständig und freut sich, dass das Heft "trotz der pandemie­bedingten Belastungen der Apotheker" so gut angekommen ist. Für sie war das vergangene Jahr als Alleinerziehende im Home Office mit parallelem Home Schooling nicht immer einfach. Umso mehr freut sie sich, dass alle ihre Lieben gesund geblieben sind und sie bald wieder unbeschwert reisen kann. Sie feiert heute mit ihrer Familie "entspannt zu Hause" und freut sich über Glückwünsche per Linked-in oder per E-Mail – am liebsten aber "natürlich immer persönlich".

Burda widerspricht Cover-Vorwürfen der Looping Group.

Cover-Klinsch: Im Streit um die Titel-Doublette bei "Madame" und "Elle" widerspricht Burda dem Vorwurf der Looping Group, einen Fehler bei der Lizenzierung gemacht zu haben. Die Syndizierung von Bildmaterial sei bei Elle International "seit Jahrzehnten eingespielt". Das Dezember-Cover sei "in gewohnter Art und Weise mit allen erforderlichen Rechten für die deutsche 'Elle' erworben" worden. Das Foto ist im Original eine Produktion der "Elle" aus Spanien, das erstmals im Februar erschien.

Die Looping Group, Herausgeber der "Madame", sagt, sie habe die exklusiven Rechte für Deutschland erworben und klagt deshalb gegen Burda. Burdas "Elle" will sich ihrerseits rechtliche Schritte vorbehalten.
per Mail, turi2.de (Background)

Gold & Wirtschaftswunder ist neue Kreativ-Agentur für Burdas “TV Spielfilm”, “Cinema” und “SerienMagazin”.

Burda: Gold & Wirtschaftswunder ist nach einem mehrstufigen Pitch ab sofort die Lead-Agentur von "TV Spielfilm", "Cinema" und dem "SerienMagazin". Eine neue Marken-Kampagne soll zu "mehr Sichtbarkeit" führen, dazu gibt es die neuen Slogans "Schneller finden. Besser sehen", "Der Guide für alle Kino- und Streamingfans" und "Alles für deine Watchlist". Durch "eingängige Claims und Headlines" sollen Leserinnen bei der Suche nach Inhalten "effektiver und erfolgreicher" sein.
burda.com, meedia.de

Wir graturilieren: Philipp Schulze wird 45.


Wir graturilieren: Philipp Schulze, Chefredakteur der Burda-Titel “TV Spielfilm”, “Cinema”, “TV Today” und des “SerienMagazins” wird 45. Seinen Geburtstag feiert Schulze mit seiner Familie "im kleinen Kreis". Besonders beeindruckt hat ihn im vergangenen Jahr, wie gut sein Team die Corona-Krise gemeistert hat: Trotz aller Herausforderungen habe die Crew "neue Projekte mit Leidenschaft und Herzblut vorangetrieben" – wie etwa neue Podcasts, Bücher und Zeitschriften. Knifflig gestaltet hat sich im abgelaufenen Jahr die Neuausrichtung der "Cinema", die Kinos waren schließlich pandemiebedingt zeitweise geschlossen. Genervt haben Schulze zudem die zahlreichen Verschiebungen des neuen James-Bond-Films Keine Zeit zu sterben, drei Jahre nach seinem Set-Besuch in Schottland habe er den Action-Streifen dann aber glücklicherweise doch noch zu Gesicht bekommen. Im kommenden Jahr erhofft sich Schulze wieder mehr Live-Events und reale Begegnungen. Gratulationen sind über E-Mail, Linked-in und Xing willkommen.

Blue Ocean Entertainment bringt “Masked Singer”-Magazin heraus.

Maskiertes Magazin: Die Burda-Tochter Blue Ocean Entertainment bringt am Donnerstag ein Magazin zur ProSieben-Show The Masked Singer heraus, berichtet "Clap". Das Heft kommt mit 30.000 Auflage für 4,99 Euro an den Kiosk. Es enthält zehn XXL-Poster mit den zehn neuen Masken der aktuellen Staffel sowie Steck­briefe und Hinter­gründe.
clap-club.de, blue-ocean.de