“Focus”-Chefredakteur Robert Schneider positiv auf das Corona-Virus getestet.

Focus-Chef Robert Schneider hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Das schreibt er in seinem Newsletter "Inner Circle". Ihm gehe es jedoch gut und er arbeite weiter aus der Heimquarantäne. Bereits im Editorial des aktuellen "Focus" hatte Schneider von seinem Symptomen berichtet.
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Aus dem Archiv von turi2.tv: Robert Schneider im Video-Fragebogen (01/2018)

Kreatives aus der Quarantäne: Die turi2-Community gibt Tipps für Corona-Krise.

#thinkpositve #actpositive: turi2 sucht gute Nachrichten in der Krise – hier sind sie: Die Food-Marken von Gruner + Jahr und der Deutschen Medien-Manufaktur empfehlen unter #stayathomeandcook, Vorräte zu verbrauchen und liefern passende "Zuhause-Rezepte". "SuperIllu"-Chef Stefan Kobus fordert seine Leser*innen in einer Video-Botschaft auf, dass Wochenende in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die Agentur von Raphael Brinkert bietet von der Krise betroffenen Vereinen und Firmen Kreativ-Leistungen im Gegenwert von 150.000 Euro an, um kommunikativ gut durch die Krise zu kommen. Anna Ross, Gründerin der Agentur Grasshopper Kreativ, startet ein Portal mit Entertainment-Tipps für die (selbstgewählte) Quarantäne. Sie haben positive News, Gedanken und Aktionen zur Corona-Krise? Schreiben Sie an post@turi2.de.
#thinkpositive #actpositive

Patricia Riekel wird vorerst doch keine Lokalpolitikerin.

Rien Riekel ne vas plus: Patricia Riekel, zwei Jahrzehnte lang Chefredakteurin der "Bunten", verpasst den Einzug in den Münchner Stadtrat. Bei der Kommunalwahl stand sie auf Platz 8 der FDP-Liste und erreicht mit rund 26.000 Stimmen sogar Rang 6. Jedoch schaffen es nur drei Liberale überhaupt in den Stadtrat.
wahlen-muenchen.de (Wahlergebnisse), abendzeitung-muenchen.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv: Patricia Riekel beantwortet 2016 den Video-Fragebogen von turi2.tv:

“Schreiben, was ist” – “Focus”-Chefkorrespondent Daniel Goffart über den medialen Umgang mit Corona.


Am Rande der Krise: "Focus"-Chefkorrespondent Daniel Goffart attestiert den Medien, "von einigen Ausschlägen mal abgesehen", einen verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Krise. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Focus Inner Circle in Düsseldorf sagt Goffart, er habe nicht den Eindruck, "dass wir in erster Linie eine Sensations-Berichterstattung sehen". Vielmehr verhielten sich die meisten Medien nach dem Reporter-Motto: "Schreiben und berichten, was ist." Eine Verunsicherung beobachtet Goffart bei mittelständischen Unternehmen, um die es bei dem Event in Düsseldorf ging, an dem auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet teilnahm.

So seien hiesige Unternehmen von der Abriegelung Italiens und den Produktionsschwierigkeiten in China betroffen, weil Vorprodukte von Zulieferern fehlen. "Dass das eine Verunsicherung nach sich zieht, ist nun nicht verwunderlich, das ist sogar sehr gut verständlich." Gleichzeitig schätzt er, dass Deutschland für die Krise gut gerüstet ist. Die Maßnahmen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts klängen "nach einem großen und erprobten Plan".
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

“Etwas vergleichsweise Harmloses” – Richard David Precht über die Corona-Panik.


Corona vs. Klima: Die Angst vor dem Corona-Virus schafft das, was der drohende Klimawandel nicht schafft, analysiert Richard David Precht im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Plötzlich könne der Staat eingreifen, verbieten und klare Grenzen setzen – Maßnahmen, zu denen sich die Gesellschaft angesichts des deutlich bedrohlicheren Klimawandels nicht hinreißen lässt. "Das weckt den Sinn für das Nachdenken", sagt Precht am Rande des Focus Inner Circle in Düsseldorf und kommt zu dem Schluss, "dass die Leute mehr Angst um ihr Leben haben als um das Überleben der Menschheit". Der Philosoph und Publizist befürchtet, "dass in der Generation unserer Kinder und Enkelkinder beides zusammenfällt" und die Kosten der Klimarettung steigen, je länger die Politik die Gegenmaßnahmen aufschiebt.

Im Umgang mit dem Corona-Virus stellt Precht Medien und Politik aber gute Noten aus: Die Maßnahmen des Gesundheitsministers findet er richtig und "die Medien, die ich gebrauche", bemühten sich, keinen "Katastrophismus auszulösen, sondern sachlich zu informieren". Precht selbst sagt, dass er "völlig unbefangen" auf Veranstaltungen wie den Focus Inner Circle geht, da er nicht zur Risikogruppe gehört, versteht aber die Politik, die von den schwächsten Gliedern der Gesellschaft ausgehen müsse.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Funke baut einen eigenen Vermarkter für die Zeitschriften auf.

Funke baut einen eigenen Vermarkter für die Zeitschriften auf. Die Kooperation mit Springers Media Impact läuft im September aus, "in einzelnen Bereichen" will Funke auch künftig mit dem Vermarkter zusammenarbeiten. Laut "Horizont" hat das Kartellamt die Vermarktung der Zeitschriften von Funke durch Burdas Werbesparte BCN abgewiesen.
funkemedien.de (Pressemitteilung), horizont.net (Paid)

Burda investiert in Recount Media, US-Plattform für Kurz-Videos.

Recount Media, US-Plattform für politische Kurz-Videos, sammelt in einer Finanzierungsrunde 13 Mio Dollar ein, u.a. von Burda Principal und Viacom CBS. Das von den Journalisten John Battelle und John Heilemann gegründete Startup mit derzeit 20 Mitarbeitern will neben Finanzinvestoren wie Union Square Ventures auch Medienpartner als Investoren. Das Geld soll in die Produktion neuer Programme und zusätzliche Lizenz- und Vertriebsvereinbarungen fließen.
axios.com, burda.com

Presse-Grosso, Großverlage und AMV einigen sich auf Ersatzregelung beim Zeitschriftenvertrieb.

Presse-Grosso hat gemeinsam mit der Verlags-Allianz von Springer, Burda, Gruner + Jahr, Bauer, Funke, Spiegel und Klambt sowie dem Arbeitskreis Mittelständischer Verlage eine Lösung für den Zeitschriftenvertrieb gefunden. Der AMV reichte 2019 beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen die Mindestumsatz-Regel ein, die daraufhin gekippt wurde. Die jetzige Vereinbarung regelt die Rabatt-Zuschläge und bestimmt, dass die Klassengrenzen der Absatz- und Jahresumsatzbonus-Tabellen 2020 nicht angepasst werden.
dnv-online.de, turi2.de (Background)

Burda startet “Esquire” digital und in sozialen Medien, Podcast und Print sollen folgen.


Männer-Marke: Burda bringt die internationale Männer-Marke Esquire wie angekündigt mit einer Website und bei Instagram und Facebook an den deutschen Mann, will nun aber auch einen Podcast und ein Printmagazin produzieren. Insgesamt seien vier Ausgaben im Jahr geplant, der Erstling kommt im August. Das Magazin soll die Luxussparte von BurdaStyle ergänzen. "Esquire" soll wie seine internationalen Vorbilder "der führende Lifestyleguide für Männer" werden. Der ehemalige "GQ"-Vize Dominik Schütte leitet das Redaktionsteam, das Print, Digital, Social Media und Live-Ereignisse verantwortet. Den Marken-Launch begleitet eine Kampagne in Burda-Titeln und extern.
burda.com, turi2.de (Background)

turi2 edition #10: Philipp Welte fürchtet um die digitale Souveränität Europas.


Digitale Souveränität: Philipp Welte, Vorstand der Hubert Burda Media, fordert von der Politik ein härteres Vorgehen gegen das “hegemoniale Streben gigantischer Plattformen”. Mit Peter Turi spricht er für die turi2 edition #10 über Verlagsjournalismus als Gegenentwurf zu Lügen in sozialen Netzwerken, den Markt für Medienhäuser in den kommenden zehn Jahren und die Zukunft von Burda. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

Blue Ocean startet weiteres Playmobil-Magazin.

Blue Ocean startet mit "Playmobil Novelmore" das dritte Magazin rund um die Figuren. Es erscheint alle zwei Monate mit 80.000 Auflage für 4,50 Euro und richtet sich an Sechs- bis Zehnjährige. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt es in acht europäischen Ländern am Kiosk. Chefredakteur ist Simon Peter. Playmobil startet auch eine Hörspiel-Reihe beim Sony-Label Europa und im Herbst 2020 eine TV-Serie auf Super RTL.
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Burda meldet ausgebuchte erste Neu-Ausgabe der “ADAC Motorwelt”.

ADAC Motorwelt: Die im März erscheinende, erste Ausgabe der komplett erneuerten "ADAC Motorwelt" ist auf der Anzeigenseite ausgebucht, meldet Burda. Das Heft erscheint künftig mit 5 Mio Auflage und liegt an verschiedenen Stellen frei aus. Burda verantwortet künftig Inhalt und Vermarktung.
horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie BCN-Chef Michael Samak Burdas neue Mio-Seller vermarktet.

Von der Zeitschrift zum Ökosystem: Wie BCN-Chef Michael Samak Burdas neue Mio-Seller vermarktet.


Burdas neue "Blockbuster": Michael Samak, Chef des Burda-Vermarkters BCN, hat auf dem Deutschen Medienkongress seine neuen Millionen-Seller vorgestellt. Bereits am Markt ist die Apotheken-Kundenzeitschrift "MyLife" mit 2,3 Mio Heften pro Monat. Die runderneuerte "ADAC Motorwelt" wird im März mit "mindestens 5 Mio Auflage" erscheinen, sagt Samak im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv und erklärt an den Zeitschriften sein Vermarktungskonzept in "Ökosystemen".

"MyLife" etwa sei nicht einfach eine Zeitschrift, sondern ein Baustein im Ökosystem "Zukunftspakt Apotheke", mit dem Burda und die Apotheken-Einkaufsgemeinschaft Noweda die Vor-Ort-Apotheke stärken wollen. Dazu gehören auch das Portal mylife.de und die Apotheken-Bestellplattform IhreApotheken.de, mit dem sich der "Zukunftspakt" gegen die Online-Apotheken wappnet. Samak bietet Kunden auf allen Plattformen auch Werbeflächen an.

Bei der geschrumpften "ADAC Motorwelt" hat Burda die Generalunternehmerschaft übernommen, sagt Samak – von der Redaktion über den Druck bis hin zu Vermarktung und Marketing. Mit der Wiedereinführung der ADAC-Klub-Zeitschrift im März starten sowohl eine Kunden- als auch eine Geschäftskunden-Kampagne für das Magazin.

Insgesamt will Samak mit seinen neuen Blockbustern das Anzeigen- und Media-Geschäft von Burda kräftig ankurbeln. "Wir haben das Jahr gut begonnen", sagt Samak und sieht BCN "auf einem Wachstumskurs".
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Bunte.de-Chefin Julia Dettmer geht.

Bunte.de und Chefredakteurin Julia Dettmer gehen getrente Wege, gräbt "Clap" auf Bunte.de aus. Von ihren Lesern hat sie sich dort schon Ende Januar verabschiedet, was sie künftig macht, lässt sie offen. Sie war seit Januar 2018 Bunte.de-Chefredakteurin und zuvor Content-Chefin. Nachfolgerin wird die bisherige Stellvertreterin Charlot Nitschke, die den Titel Redaktionsleiterin erhält.
clap-club.de, bunte.de

Philipp Welte versichert das Weiterleben des Bambi auch ohne ARD.

Bambi: MDR-Intendantin Karola Wille sträube sich gegen das Aus der Gala-Übertragung, schreibt Kai-Hinrich Renner. Der MDR verantwortete die Produktion. Renner hört, die ARD habe sich nicht aus inhaltlichen, sondern Kostengründen für den Schritt entschieden. Philipp Welte sagt, der Bambi funktioniere "kanalunabhängig mit oder ohne TV" und es werde den "größten europäischen Medienpreis immer geben".
berliner-zeitung.de, sueddeutsche.de (Welte), turi2.de (Background)

Zitat: Journalisten müssen auch verlegerisch denken, sagt Hubert Burda.

"Die größten Fehler in Verlagen passieren, wenn Verleger keine Ahnung von Technik und Journalisten keine Ahnung vom Verlag haben."

Hubert Burda, "in der Birne noch bestens beieinander", sagt im "Handelsblatt"-Interview, ein guter Verleger vernetze neue, digitale Wege "mit dem, was man hat".
handelsblatt.com

weitere Zitate:
"Ich bin heute völlig ratlos, warum die Linke nicht aufsteht und brüllt. Warum sie nicht sieht, dass fünf Firmen die Öffentlichkeit privatisiert haben."

"Entweder wir kriegen richtige Firmen in der Digitalwirtschaft hin, oder Europa bleibt in der Hutschachtel. SAP reicht da nicht. Die EU muss sich die Kartellgesetze anschauen, denn alles ist eine Frage der Allianzen."

"Meine Botschaft an die junge Generation ist: Ich bin so viel auf die Schnauze gefallen, macht einfach weiter!"

Agenda-Talk 2020: Wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert.


Talk im Museum: Zum Start der turi2 edition #10 hat turi2 am Dienstagabend zum Agendasetting-Treffen ins Museum für Kommunikation in Berlin eingeladen. Auf dem Podium diskutierten Gwendolyn Rautenberg von Fridays for Future, Marieke Reimann von Ze.tt, Monika Schaller von der Deutschen Post DHL Group, Florian Haller von Serviceplan und Philipp Welte von Burda über die Frage, wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert. Im turi2.tv-Video sehen Sie die komplette Diskussionsrunde unter der Leitung von Peter Turi.

Darin befürwortet Post-Kommunikatorin Monika Schaller die Klima-Proteste, solange sie gewaltfrei ablaufen, und ist überzeugt, dass Fridays for Future mitgeholfen hat, die Klimadebatte auf die Agenda zu heben. Ze.tt-Chefredakteurin Marieke Reimann glaubt nicht, dass es eine "Generation Greta" überhaupt gibt, auch weil die Klimakrise aus ihrer Sicht kein Generationenproblem ist, denn sie betreffe alle Generationen.

Burda-Vorstand Philipp Welte sieht vor allem in der Meinungsmacht großer Internet-Konzerne wie Facebook und Google eine Gefahr für die Demokratie, weil sich Lügen und Fake News hier viel leichter verbreiten. Er fordert, dass sich die US-Konzerne auf einen ähnlichen Kodex verpflichten wie die Journalist*innen in Deutschland mit dem Pressekodex. Florian Haller, Inhaber der Agenturgruppe Serviceplan, widerspricht zum Teil: Die Demokratie war in analogen Zeiten nicht nur in Gefahr, sondern teilweise abgeschafft. Er erinnert an den Nationalsozialismus und auf der anderen Seite an den Arabischen Frühling, der ohne Social Media kaum möglich gewesen wäre.

Auch Gwendolyn Rautenberg weiß, dass Soziale Medien bei der Mobilisierung von Anhängern und der Organisation von Protesten helfen. Die Organisatoren von Fridays for Future setzen vor allem auf die Facebook-Tochter WhatsApp, arbeiten aber auch an eigenen Alternativen. E-Mails würden in ihrer Generation dagegen kaum mehr gelesen.
turi2.tv (68-Min-Video bei YouTube), turi2.podigee.io (69-Min-Audio im turi2 podcast)

Video-Kapitel:

00:03 Peter Turi begrüßt das Talk-Publikum im Museum für Kommunikation, Berlin

01:46 Gwendolyn Rautenberg von Fridays for Future: "Niemand ist eine Umweltsau."

09:11 Marieke Reimann, Chefredakteurin von Ze.tt: "Die Klimakrise ist kein Generationen-Problem."

17:47 Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation Deutsche Post DHL Group, findet die FFF-Proteste gut, solange sie gewaltfrei bleiben.

25:12 Florian Haller, Inhaber Serviceplan, sagt, dass Greenwashing heute nicht mehr funktioniert.

32:19 Philipp Welte, Burda-Vorstand: "Facebook ist der Atomschlag gegen die Informationsfreiheit."

41:11 Florian Haller widerspricht Philipp Welte: Angriffe auf die Informationsfreiheit hat es auch schon lange vor den Sozialen Medien gegeben.

42:12 Marieke Reimann sieht Journalist*innen vor Drohungen und Angriffen im Netz schlecht geschützt.

46:14 Gwendolyn Rautenberg betrachtet alle internationalen Großkonzerne als Gefahr für die Demokratie.

48:55 Wie die Generation Greta die Medien nutzt.

53:08 Philipp Welte über die fehlende digitale Infrastruktur in Europa.

58:23 Gwendolyn Rautenberg und Monika Schaller über ihre unterschiedlichen Auffassungen über journalistische Einordnung.

62:56 Marieke Reimann über die Rolle der Journalist*innen in einem Medium für die junge Zielgruppe.

64:20 Schlussrunde: Was steht auf Eurer Agenda 2020?

Mehr von der Launchparty und dem Agendasetting-Talk:


Unser Mood-Video: Der Launch-Abend in 60 Sekunden

Die Lauchparty als Foto-Strecke >>>

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Was steht auf Ihrer Agenda 2020, Philipp Welte?
Was wirklich wichtig wird, welche Werte zählen und wie die "Generation Greta" Medien und Kommunikation verändert, darüber diskutiert Burda-Vorstand Philipp Welte mit Peter Turi und weiteren Gästen beim Agendasetting 2020. Dazu und zur Launchparty der turi2 edition #10 laden turi2 und die Deutsche Post DHL Group am 21. Januar ins Museum für Kommunikation Berlin.
turi2.de (weitere Infos)

Wir graturilieren: Georg Thanscheidt wird 51.


Wir graturilieren: Georg Thanscheidt, Textchef bei "Bunte", feiert heute seinen 51. Geburtstag – wie genau, weiß er noch nicht, da seine Frau und seine besten Freunde sich eine Überraschung überlegt haben. Zum Ehrentag hofft Thanscheidt aber auf ein "gutes Essen und einen torfigen Whiskey". Das Beste am abgelaufenen Jahr war "natürlich der bunte Arbeitsalltag mit meinen Kolleginnen und Kollegen", weil sie "genauso gut zusammenarbeiten wie zusammen feiern können".

Für das neue Jahr wünscht sich Thanscheidt, dass seine Handball-Mädels vom MTSV Schwabing den ersten Punkt holen. Gratulationen erreichen ihn heute per Telefon, Mail oder Twitter. Gesangstalentierte Gratulanten dürfen sich am Montagmorgen um acht Thanscheidts Kollegen anschließen, denn "Gratulationen werden bei "Bunte" traditionell gesungen".

In zehn Jahren sind die Innenstädte abgasfrei – Tier-Gründer Julian Blessin im Interview.


E-Visionen: Julian Blessin glaubt, dass unsere Innenstädte in zehn Jahren rauch- also abgasfrei sein werden. Der Mitgründer des E-Scooter-Verleihers Tier stellt schon heute in 43 Städten weltweit rollende Mobilitäts-Alternativen bereit – in Form der mintgrünen Miet-Roller. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Focus Inner Circle in Berlin erinnert er daran, dass in Deutschland seit mehr als zehn Jahren in Restaurants nicht mehr geraucht wird. "Ich denke, wenn man in zehn Jahren zurückschaut, wird es ähnlich sein, dass man sich gar nicht mehr vorstellen kann, wie wir unsere Innenstädte vollgeraucht haben."

Dass die E-Roller-Ära mit einigen Kinderkrankheiten kämpft, sich etwa Passanten und Anwohner über unmöglich abgestellte Roller ärgern, sieht Blessin auch und sagt, dass dafür "leider einige wenige" Kunden verantwortlich seien, "die wir hoffentlich auch noch zu besserem Verhalten erziehen können". Blessin hofft – neben der Emissionsfreiheit – auch die übrige Öko-Bilanz der Roller zu verbessern. Die ersten Geräte, die Tier und andere Anbieter auf die Straße gestellt hatten, seien Konsumergeräte gewesen, deswegen seien sie oft so schnell kaputt gegangen. Von der neuesten Roller-Generation erwartet sich Blessin eine durchschnittliche Nutzungszeit von mehr als 24 Monaten.
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Vom E-Roller bis zum Flugtaxi: Wie Franz Tepe sich die Mobilität von morgen vorstellt.


Mit dem E-Radl da: Fahrrad-Vorkämpfer Franz Tepe will wild parkende E-Roller von den Gehwegen holen und Ladung und Wartung in zentralen Hubs erledigen. Beim Focus Inner Circle in Berlin stellt der Eurorad-Chef das Projekt Sharea ("Share" + "Area") vor. In den überdachten, verschlossenen Hubs für E-Mobile aller Art sollen möglichst zentral in Wohngebieten Fahrzeuge für Nutzer bereitstehen, bequem buchbar per App, erklärt er im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv.

"In den globalen Ballungszentren, gerade der Zukunft, wird das Auto nicht mehr die Rolle spielen, die es heute hat", glaubt der bekennende Autofan Tepe mit Blick auf das neue Jahrzehnt. Dafür sei Autofahren in der Stadt zu teuer und zu unbequem. Schon heute stehe man oft mehr, als man fahre. Stattdessen glaubt er an einen bunten, aber geordneten Mobilitäts-Mix vom E-Roller über E-Bikes und ÖPNV bis zum Flugtaxi.
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