“eatbetter”: Burda und Edeka starten Plattform und Kampagne für gesunde Ernährung.


Besser essen: "Wir wollen es den Menschen einfacher machen, einen Zugang zu gesunder Ernährung zu finden." Im Video-Interview mit turi2.tv erklärt Nina Winter, Managing Director bei Burda Home, die Aktion "eatbetter", die der Burda-Verlag morgen gemeinsam mit dem Einzelhändler Edeka startet. Kernstück ist die Seite eatbetter.de, auf der es Rezepte aber auch Hintergrund-Informationen zu gesunder Ernährung geben soll, außerdem erscheinen die "eatbetter"-Rezepte auch in den Food-Zeitschriften von Burda und in den Edeka-Medien. Große Events in den Märkten der Händlergenossenschaft gibt es zum Start Corona-bedingt nicht, perspektivisch sind aber auch POS-Aktionen geplant. Der offizielle Startschuss fällt mit einem Livestream auf Instagram am Dienstag. Dann kochen TV-Koch Holger Stromberg und Burdas Kochstudiochef Jörg Götte gemeinsam für die Burda-Belegschaft.

Zudem bewirbt Burda die neue Food-Plattform mit einer Consumer-Kampagne in seinen Publikumsmedien und einer B2B-Kampagne. "Uns ist es wichtig, dass wir nicht einfach ein weiteres Rezept-Angebot sind", erklärt Winter im Video. Die Rezepte orientieren sich alle an Leitlinien, wie die Verwendung regionaler, frischer Zutaten und dem bevorzugten Einsatz von Bio-Lebensmitteln. Ein Experten-Rat stützt diese Leitlinien und berät die Redaktionen. Mit dabei sind Mediziner*innen, Ernährungsexpert*innen und Burda-Journalist*innen – bekanntestes Mitglied ist TV-Koch Stromberg. "eatbetter" soll zum einen den Vertrieb der Zeitschriften stärken, zum anderen ein Werbeumfeld für Marken bieten, sagt Nina Winter. Die Rezepte selbst sind "markenfrei", ergänzt Chefredakteurin Gabriele Höger im Pressegespräch am Montag.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube), burda.com (Pressemitteilung, pdf)

Burda-Justiziar Simon Haug kehrt als Personalchef zur “FAZ” zurück.

FAZ und zurück: Rechtsanwalt Simon Haug beendet seinen rund zweijährigen Burda-Exkurs und wechselt zurück zur FAZ. Dort war er von 2012 bis 2018 Chef-Justiziar, ab Juni übernimmt er dort die Leitung der Personabteilung. Haugs Vorgänger, Torsten Schmees, verlässt die "FAZ" laut Mitteilung, um künftig als Rechtsanwalt und Coach in Norddeutschland zu arbeiten.
presseportal.de, turi2.de (Wechsel zu Burda)

Heinz Scheiner verlässt BurdaLife und übergibt an Co-Geschäftsführer.

BurdaLife: Geschäftsführer Heinz Scheiner (Foto), verantwortlich u.a. für die "Super Illu", verlässt das Unternehmen zum 1. Juli, kurz nach seinem 65. Geburtstag. Seine Aufgaben gibt er an Co-Geschäftsführer Kay Labinsky ab. Scheiner werde Burda "weiter beratend zur Seite stehen", schreibt der Verlag in einer Mitteilung. Bei Burda ist er seit 1979 tätig.
burda.com

Aus dem Archiv: Heinz Scheiner im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9 (2019):

Burda will unter den Slogan #AufbruchZukunft Zukunftsprojekte bündeln.

Burda startet die Initiative #AufbruchZukunft. Unter dem Titel will der Verlag über Monate über alle seine Marken hinweg verschiedene Aktionen bündeln, die sich mit der Welt nach Corona auseinandersetzen. Den Start machen ein neuer "Focus" Innovationspreis, der Fokus #FutureForFashion zum deutschen Mode-Mittelstand sowie das Projekt #WirFürDich, in dem Burda interaktive Angebote für seine Leser anbieten will.
burda.com

Wie geht’s der Esskultur, Gabriele Höger?


Zuhause schmeckt's am besten: "Definitiv wird mehr gekocht." Im Video-Interview von turi2.tv sagt Gabriele Höger, dass viele Menschen "das Kochen neu für sich" entdecken. Das sagen zum einen Umfragen, zum anderen merkt sie das auch am Feedback, dass sie jetzt von ihren Leser*innen bekommt. Auch Höger kennt den Spagat zwischen "Home Office, Homeschooling und Haushalt" und ist ein bisschen stolz, als sie berichtet, dass sie seit Corona noch kein Mal den Lieferdienst bemühen musste. "Einfach, weil ich es wissen wollte", dann könne man auch viel besser darüber schreiben, sagt Höger.

Auch ihre Arbeit an den Food-Titeln von Burda hat sich durch die Krise geändert: Höger arbeitet halbtags aus dem Home Office, im Verlag trifft sich nur ein Kernteam und in der Versuchsküche wird jetzt mit viel Abstand und kleinen Teams Food fotografiert. Burdas Küchenchef, berichtet sie, macht aus der Not eine Tugend und dreht auch am heimischen Herd Kochvideos für Burdas Social-Media-Kanäle.
turi2.tv (6-Min-Video auf YouTube)

Vorbestellplattform Ihreapotheken.de wirbt groß in Burda-Blättern.

Zukunftspakt Apotheke, Joint-Venture von Burda und dem Pharmagroßhändler Noweda, startet eine große Print-Kampagne für die Vorbestellplattform Ihreapotheken.de. Die Kampagne läuft in 29 Burda-Blättern, u.a. in "Focus", "Bunte", "Freundin" und "Superillu", und soll die Vorteile der Vor-Ort-Apotheken gegenüber Pillen-Versendern herausstellen. Burda und Noweda bringen gemeinsam auch den "Apotheken Umschau"-Konkurrenten "Mylife" heraus.
presseportal.de

Burda-Vorstandschef ärgert sich über Tech-Monopole.

Burda: Vorstandsvorsitzender Paul Bernhard Kallen kritisiert die Monopol-Stellung von Such- und Browser-Anbietern in der "FAZ". Mit Mitteln der Privatwirtschaft seien sie "praktisch nicht mehr angreifbar". Den Preis dafür zahlten "insbe­sondere wir Europäer". Grund für Kallens kleine Wutrede ist das kürzlich verkündete Ende von Burdas Browser-Dienst Cliqz, der sich nie gegen den großen Gegner Google durchsetzen konnte.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Burda zieht bei seinem Browser- und Such-Anbieter Cliqz den Stecker.


Das Ende vom Klick: Burda beendet den Versuch, Browser- und Such-Technologie in Deutschland zu entwickeln und schließt das Kerngeschäft seines Startups Cliqz. Betroffen seien 45 Mitarbeiter*innen, für die der Konzern "individuelle Lösungen" sucht, wie es in der Pressemitteilung heißt. Man habe "gegen einen übermächtigen Gegner wie Google, der den Markt in jeglicher Hinsicht dominiert und abschottet, langfristig keine Chance", sagt Cliqz-Gründer Jean-Paul Schmetz und lässt wenig Interpretations-Spielraum, wen er für das Aus seines Projekts verantwortlich macht. "Hinzu kommt, dass durch die Corona-Pandemie ein weitreichendes Innovationsprogramm in Europa auf absehbare Zeit nicht zu erwarten ist", lässt sich Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen zitieren. Burda hatte das 2008 gegründete Startup 2013 übernommen.

Weiter machen sollen zwei Cliqz-Bereiche: Der Anti-Tracking-Abieter Ghostery, den das Burda-Startup 2017 übernommen hatte, und ein Experten-Team, das aus Cliqz heraus entstehen und sich um "Künstliche Intelligenz, Suche und den Einfluss von Technologie auf Medien" kümmern soll. Bei der Ad-Tech-Firma Cliqz MyOffrz prüfe Burda eine Eingliederung in den Konzern.
burda.com, horizont.net

Zitat: Philipp Welte über die Relevanz von Journalismus während Corona.

"Die letzten Wochen haben gezeigt, wie sehr die Menschen in Deutschland dem Journalismus der Verlage vertrauen."

Burda-Vorstand Philipp Welte interpretiert den Reichweitensprung bei Publikumszeitschriften zu seinen Gunsten - die Menschen hätten "die Bedeutung des Verlagsjournalismus in diesen Wochen der Unsicherheit eindrucksvoll unterstrichen".
"Focus" 18/2020, S. 34 (Paid)

DLD startet die Online-Event-Reihe DLD Sync.

DLD-Logo 150Burda setzt dem Veranstaltungsausfall eine digitale Eventreihe namens DLD Sync entgegen. Ab 28. April beleuchtet jeweils ein DLD-Speaker die Pandemie-Folgen. Den Anfang macht Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey zum Thema "Future of Work – What Can History Teach Us About the Impact of Covid-19". Die je 60-minütigen Webinare sind kostenlos, DLD-Gründerin Steffi Czerny und DLD-Chairman Yossi Vardi sind mit dabei.
burda.com

Aus dem turi2.tv-Archiv (01/2017): DLD-Gründerin Steffi Czerny geht zum Networken wandern.

Burda kauft die Lizenz für das Nähmagazin “Fashion Style”.

Burda übernimmt die Lizenz für das Näh-Heft "Fashion Style" von der insolventen Medweth Gruppe. Die erste Ausgabe unter Burdas Federführung erscheint am 22. April mit 84 Seiten für 6,90 Euro. Der monatliche Titel ist die deutsche Version des niederländischen Magazins "KNIPmode" vom New Skool Media Verlag.
dnv-online.net, burda.com, turi2.de (Background)

Eva Spundflasche wechselt von Ströer zu BurdaStudios.

BurdaStudios verpflichtet Eva Spundflasche, 40, als Director Content. Auf der neu geschaffenen Position verantwortet sie die Inhalte von Bunte.de. Bis Ende 2017 war sie Digital-Chefredakteurin bei der "Brigitte", danach Leiterin Commerce Content bei Ströer.
wuv.de, burda.com


Aus dem Archiv von turi2.tv: Digital-Chefin Eva Spundflasche will die "Brigitte" zu einer Marke transformieren. (03/2017)

Burda Home legt “Ideen Magazin – Wir bleiben daheim” an den Kiosk.

Burda Home gibt im Corona-bedingten Hausarrest Tipps für ein schöneres Zuhause. Das "Ideen Magazin – Wir bleiben daheim" aus der Redaktion von "Lisa Wohnen & Dekorieren" will zeigen, wie sich Leser*innen "handwerklich und dekorativ in den eigenen vier Wänden" austoben können. Das 100-Seiten-Heft liegt mit 75.000 Auflage zum Preis von 2,99 Euro am Kiosk.
burda.com

“Focus” überträgt Inner-Circle-Event bei YouTube.

Focus verlegt seine Event-Reihe Inner Circle ins Netz. Weil öffentliche Veranstaltungen Corona-bedingt pausieren müssen, diskutieren Digital-Staatssekretärin Dorothee Bär, Kriegsreporterin Düzen Tekkal und Investor Frank Thelen am Donnerstag um 19.00 Uhr im YouTube-Livestream die Frage "Wie erfinden wir uns in der Krise neu?".
per Mail, turi2.tv (Interviews vom letzten Inner Circle)

“Focus”-Chefredakteur Robert Schneider positiv auf das Corona-Virus getestet.

Focus-Chef Robert Schneider hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Das schreibt er in seinem Newsletter "Inner Circle". Ihm gehe es jedoch gut und er arbeite weiter aus der Heimquarantäne. Bereits im Editorial des aktuellen "Focus" hatte Schneider von seinem Symptomen berichtet.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: Robert Schneider im Video-Fragebogen (01/2018)

Kreatives aus der Quarantäne: Die turi2-Community gibt Tipps für Corona-Krise.

#thinkpositve #actpositive: turi2 sucht gute Nachrichten in der Krise – hier sind sie: Die Food-Marken von Gruner + Jahr und der Deutschen Medien-Manufaktur empfehlen unter #stayathomeandcook, Vorräte zu verbrauchen und liefern passende "Zuhause-Rezepte". "SuperIllu"-Chef Stefan Kobus fordert seine Leser*innen in einer Video-Botschaft auf, dass Wochenende in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die Agentur von Raphael Brinkert bietet von der Krise betroffenen Vereinen und Firmen Kreativ-Leistungen im Gegenwert von 150.000 Euro an, um kommunikativ gut durch die Krise zu kommen. Anna Ross, Gründerin der Agentur Grasshopper Kreativ, startet ein Portal mit Entertainment-Tipps für die (selbstgewählte) Quarantäne. Sie haben positive News, Gedanken und Aktionen zur Corona-Krise? Schreiben Sie an post@turi2.de.
#thinkpositive #actpositive

Patricia Riekel wird vorerst doch keine Lokalpolitikerin.

Rien Riekel ne vas plus: Patricia Riekel, zwei Jahrzehnte lang Chefredakteurin der "Bunten", verpasst den Einzug in den Münchner Stadtrat. Bei der Kommunalwahl stand sie auf Platz 8 der FDP-Liste und erreicht mit rund 26.000 Stimmen sogar Rang 6. Jedoch schaffen es nur drei Liberale überhaupt in den Stadtrat.
wahlen-muenchen.de (Wahlergebnisse), abendzeitung-muenchen.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv: Patricia Riekel beantwortet 2016 den Video-Fragebogen von turi2.tv:

“Schreiben, was ist” – “Focus”-Chefkorrespondent Daniel Goffart über den medialen Umgang mit Corona.


Am Rande der Krise: "Focus"-Chefkorrespondent Daniel Goffart attestiert den Medien, "von einigen Ausschlägen mal abgesehen", einen verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Krise. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Focus Inner Circle in Düsseldorf sagt Goffart, er habe nicht den Eindruck, "dass wir in erster Linie eine Sensations-Berichterstattung sehen". Vielmehr verhielten sich die meisten Medien nach dem Reporter-Motto: "Schreiben und berichten, was ist." Eine Verunsicherung beobachtet Goffart bei mittelständischen Unternehmen, um die es bei dem Event in Düsseldorf ging, an dem auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet teilnahm.

So seien hiesige Unternehmen von der Abriegelung Italiens und den Produktionsschwierigkeiten in China betroffen, weil Vorprodukte von Zulieferern fehlen. "Dass das eine Verunsicherung nach sich zieht, ist nun nicht verwunderlich, das ist sogar sehr gut verständlich." Gleichzeitig schätzt er, dass Deutschland für die Krise gut gerüstet ist. Die Maßnahmen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts klängen "nach einem großen und erprobten Plan".
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

“Etwas vergleichsweise Harmloses” – Richard David Precht über die Corona-Panik.


Corona vs. Klima: Die Angst vor dem Corona-Virus schafft das, was der drohende Klimawandel nicht schafft, analysiert Richard David Precht im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Plötzlich könne der Staat eingreifen, verbieten und klare Grenzen setzen – Maßnahmen, zu denen sich die Gesellschaft angesichts des deutlich bedrohlicheren Klimawandels nicht hinreißen lässt. "Das weckt den Sinn für das Nachdenken", sagt Precht am Rande des Focus Inner Circle in Düsseldorf und kommt zu dem Schluss, "dass die Leute mehr Angst um ihr Leben haben als um das Überleben der Menschheit". Der Philosoph und Publizist befürchtet, "dass in der Generation unserer Kinder und Enkelkinder beides zusammenfällt" und die Kosten der Klimarettung steigen, je länger die Politik die Gegenmaßnahmen aufschiebt.

Im Umgang mit dem Corona-Virus stellt Precht Medien und Politik aber gute Noten aus: Die Maßnahmen des Gesundheitsministers findet er richtig und "die Medien, die ich gebrauche", bemühten sich, keinen "Katastrophismus auszulösen, sondern sachlich zu informieren". Precht selbst sagt, dass er "völlig unbefangen" auf Veranstaltungen wie den Focus Inner Circle geht, da er nicht zur Risikogruppe gehört, versteht aber die Politik, die von den schwächsten Gliedern der Gesellschaft ausgehen müsse.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Funke baut einen eigenen Vermarkter für die Zeitschriften auf.

Funke baut einen eigenen Vermarkter für die Zeitschriften auf. Die Kooperation mit Springers Media Impact läuft im September aus, "in einzelnen Bereichen" will Funke auch künftig mit dem Vermarkter zusammenarbeiten. Laut "Horizont" hat das Kartellamt die Vermarktung der Zeitschriften von Funke durch Burdas Werbesparte BCN abgewiesen.
funkemedien.de (Pressemitteilung), horizont.net (Paid)

Burda investiert in Recount Media, US-Plattform für Kurz-Videos.

Recount Media, US-Plattform für politische Kurz-Videos, sammelt in einer Finanzierungsrunde 13 Mio Dollar ein, u.a. von Burda Principal und Viacom CBS. Das von den Journalisten John Battelle und John Heilemann gegründete Startup mit derzeit 20 Mitarbeitern will neben Finanzinvestoren wie Union Square Ventures auch Medienpartner als Investoren. Das Geld soll in die Produktion neuer Programme und zusätzliche Lizenz- und Vertriebsvereinbarungen fließen.
axios.com, burda.com

Presse-Grosso, Großverlage und AMV einigen sich auf Ersatzregelung beim Zeitschriftenvertrieb.

Presse-Grosso hat gemeinsam mit der Verlags-Allianz von Springer, Burda, Gruner + Jahr, Bauer, Funke, Spiegel und Klambt sowie dem Arbeitskreis Mittelständischer Verlage eine Lösung für den Zeitschriftenvertrieb gefunden. Der AMV reichte 2019 beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen die Mindestumsatz-Regel ein, die daraufhin gekippt wurde. Die jetzige Vereinbarung regelt die Rabatt-Zuschläge und bestimmt, dass die Klassengrenzen der Absatz- und Jahresumsatzbonus-Tabellen 2020 nicht angepasst werden.
dnv-online.de, turi2.de (Background)

Burda startet “Esquire” digital und in sozialen Medien, Podcast und Print sollen folgen.


Männer-Marke: Burda bringt die internationale Männer-Marke Esquire wie angekündigt mit einer Website und bei Instagram und Facebook an den deutschen Mann, will nun aber auch einen Podcast und ein Printmagazin produzieren. Insgesamt seien vier Ausgaben im Jahr geplant, der Erstling kommt im August. Das Magazin soll die Luxussparte von BurdaStyle ergänzen. "Esquire" soll wie seine internationalen Vorbilder "der führende Lifestyleguide für Männer" werden. Der ehemalige "GQ"-Vize Dominik Schütte leitet das Redaktionsteam, das Print, Digital, Social Media und Live-Ereignisse verantwortet. Den Marken-Launch begleitet eine Kampagne in Burda-Titeln und extern.
burda.com, turi2.de (Background)

turi2 edition #10: Philipp Welte fürchtet um die digitale Souveränität Europas.


Digitale Souveränität: Philipp Welte, Vorstand der Hubert Burda Media, fordert von der Politik ein härteres Vorgehen gegen das “hegemoniale Streben gigantischer Plattformen”. Mit Peter Turi spricht er für die turi2 edition #10 über Verlagsjournalismus als Gegenentwurf zu Lügen in sozialen Netzwerken, den Markt für Medienhäuser in den kommenden zehn Jahren und die Zukunft von Burda. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

Blue Ocean startet weiteres Playmobil-Magazin.

Blue Ocean startet mit "Playmobil Novelmore" das dritte Magazin rund um die Figuren. Es erscheint alle zwei Monate mit 80.000 Auflage für 4,50 Euro und richtet sich an Sechs- bis Zehnjährige. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt es in acht europäischen Ländern am Kiosk. Chefredakteur ist Simon Peter. Playmobil startet auch eine Hörspiel-Reihe beim Sony-Label Europa und im Herbst 2020 eine TV-Serie auf Super RTL.
per Mail

Burda meldet ausgebuchte erste Neu-Ausgabe der “ADAC Motorwelt”.

ADAC Motorwelt: Die im März erscheinende, erste Ausgabe der komplett erneuerten "ADAC Motorwelt" ist auf der Anzeigenseite ausgebucht, meldet Burda. Das Heft erscheint künftig mit 5 Mio Auflage und liegt an verschiedenen Stellen frei aus. Burda verantwortet künftig Inhalt und Vermarktung.
horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie BCN-Chef Michael Samak Burdas neue Mio-Seller vermarktet.

Von der Zeitschrift zum Ökosystem: Wie BCN-Chef Michael Samak Burdas neue Mio-Seller vermarktet.


Burdas neue "Blockbuster": Michael Samak, Chef des Burda-Vermarkters BCN, hat auf dem Deutschen Medienkongress seine neuen Millionen-Seller vorgestellt. Bereits am Markt ist die Apotheken-Kundenzeitschrift "MyLife" mit 2,3 Mio Heften pro Monat. Die runderneuerte "ADAC Motorwelt" wird im März mit "mindestens 5 Mio Auflage" erscheinen, sagt Samak im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv und erklärt an den Zeitschriften sein Vermarktungskonzept in "Ökosystemen".

"MyLife" etwa sei nicht einfach eine Zeitschrift, sondern ein Baustein im Ökosystem "Zukunftspakt Apotheke", mit dem Burda und die Apotheken-Einkaufsgemeinschaft Noweda die Vor-Ort-Apotheke stärken wollen. Dazu gehören auch das Portal mylife.de und die Apotheken-Bestellplattform IhreApotheken.de, mit dem sich der "Zukunftspakt" gegen die Online-Apotheken wappnet. Samak bietet Kunden auf allen Plattformen auch Werbeflächen an.

Bei der geschrumpften "ADAC Motorwelt" hat Burda die Generalunternehmerschaft übernommen, sagt Samak – von der Redaktion über den Druck bis hin zu Vermarktung und Marketing. Mit der Wiedereinführung der ADAC-Klub-Zeitschrift im März starten sowohl eine Kunden- als auch eine Geschäftskunden-Kampagne für das Magazin.

Insgesamt will Samak mit seinen neuen Blockbustern das Anzeigen- und Media-Geschäft von Burda kräftig ankurbeln. "Wir haben das Jahr gut begonnen", sagt Samak und sieht BCN "auf einem Wachstumskurs".
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Bunte.de-Chefin Julia Dettmer geht.

Bunte.de und Chefredakteurin Julia Dettmer gehen getrente Wege, gräbt "Clap" auf Bunte.de aus. Von ihren Lesern hat sie sich dort schon Ende Januar verabschiedet, was sie künftig macht, lässt sie offen. Sie war seit Januar 2018 Bunte.de-Chefredakteurin und zuvor Content-Chefin. Nachfolgerin wird die bisherige Stellvertreterin Charlot Nitschke, die den Titel Redaktionsleiterin erhält.
clap-club.de, bunte.de

Philipp Welte versichert das Weiterleben des Bambi auch ohne ARD.

Bambi: MDR-Intendantin Karola Wille sträube sich gegen das Aus der Gala-Übertragung, schreibt Kai-Hinrich Renner. Der MDR verantwortete die Produktion. Renner hört, die ARD habe sich nicht aus inhaltlichen, sondern Kostengründen für den Schritt entschieden. Philipp Welte sagt, der Bambi funktioniere "kanalunabhängig mit oder ohne TV" und es werde den "größten europäischen Medienpreis immer geben".
berliner-zeitung.de, sueddeutsche.de (Welte), turi2.de (Background)

Zitat: Journalisten müssen auch verlegerisch denken, sagt Hubert Burda.

"Die größten Fehler in Verlagen passieren, wenn Verleger keine Ahnung von Technik und Journalisten keine Ahnung vom Verlag haben."

Hubert Burda, "in der Birne noch bestens beieinander", sagt im "Handelsblatt"-Interview, ein guter Verleger vernetze neue, digitale Wege "mit dem, was man hat".
handelsblatt.com

weitere Zitate:
"Ich bin heute völlig ratlos, warum die Linke nicht aufsteht und brüllt. Warum sie nicht sieht, dass fünf Firmen die Öffentlichkeit privatisiert haben."

"Entweder wir kriegen richtige Firmen in der Digitalwirtschaft hin, oder Europa bleibt in der Hutschachtel. SAP reicht da nicht. Die EU muss sich die Kartellgesetze anschauen, denn alles ist eine Frage der Allianzen."

"Meine Botschaft an die junge Generation ist: Ich bin so viel auf die Schnauze gefallen, macht einfach weiter!"