Business Insider: Google knickt im Streit um das Bundes-Gesundheitsportal ein.


Rückzug: Google zieht im Rechtsstreit um das Gesundheitsportal gesund.bund.de seinen Einspruch zurück, berichtet "Business Insider". Gerichtsurteile hatten im Februar bestätigt, dass die Kooperation des Internet-Giganten mit der Bundesregierung einem Kartellverstoß entspreche und gaben somit einer Klage des Burda-Verlags statt. Google wollte das ursprünglich nicht auf sich sitzen lassen.

Jetzt knickt Google laut Business Insider doch ein und macht einen "überraschenden" juristischen Rückzieher. Der Tech-Konzern wird auch die Kosten des Verfahrens tragen. Bei der Kooperation ging es darum, dass Google Gesundheitsinformationen des staatlichen Portals bei Suchanfragen bevorzugt anzeigt. Sowohl Burdas Portal Netdoktor.de als auch der Wort & Bild Verlag sehen sich dadurch benachteiligt.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Procter & Gamble und Burda starten Ü-50-Kampagne.

FSK 50: Procter & Gamble und Burda wollen mit seiner neuen Kampagne ab Ostern "Glücksmomente mit Oma und Opa" zeigen. 100 ausgewählte Botschafterinnen, die sich zuvor bewerben konnten, posten in einer Social-Media-Kampagne unter dem Hashtag #GemeinsamStärker. Begleitet wird die Kampagne u.a. in den Burda-Medien SuperIllu und Freizeit Revue, in denen passende Artikel sowie Werbeanzeigen erscheinen.
burda.com

gesund.bund.de: Philipp Welte befürchtet “verfassungswidrige Staatspresse”.

Gesundheit: Burda-Vorstand Philipp Welte macht seinem Ärger über Jens Spahns Gesundheitsportal gesund.bund.de auf der letzten Seite des "Handelsblatt" Luft. In dem ganzseitigen Gastkommentar kritisiert er einen entsprechenden Gesetzesentwurf, der eine "gesetzliche Legitimation" für das Angebot sucht. Welte befürchtet die "verfassungswidrige Einführung der Staatspresse durch den Nebeneingang der Gesundheitsinformation", die Regierung bastle an "ihrem eigenen digitalen Staatsmonopol". gesund.bund.de soll um Funktionen wie eine Arztsuche oder ein Buchungssystem für Video-Sprechstunden erweitert werden, obwohl es dafür bereits viele unternehmerische Angebote im Markt gebe: "Woher nimmt sich der Staat das Recht, vorsätzlich in den Wettbewerb mit allen 'Digital Health'-Unternehmen in Deutschland einzugreifen?" Auch die "Zwangsverheiratung" von gesund.bund.de mit der elektronischen Patientinnenakte oder dem E-Rezept sieht Welte kritisch, da Nutzerinnen in beiden Applikationen über Links ausschließlich auf das Portal gelenkt würden.

Im Februar hatte Burda gegen eine geplante Zusammenarbeit vom Gesundheitsministerium und Google in einem Eilverfahren geklagt, weil gesund.bund.de in Google-Suchen bevorzugt angezeigt werden sollte. Das Landgericht München hatte dem Verlag recht gegeben und die Kooperation als Kartellverstoß bewertet.
"Handelsblatt", S. 64 (Paid), turi2.de (Background)

“For Our Planet”: Burda startet Nachhaltigkeits-Initiative.

Im Grünen Bereich: Burda will mit der Initiative For Our Planet den Blick für den globalen Klimawandel schärfen. Der Verlag plant in seinen Medien Klima-Schwerpunkte und veröffentlicht einmalig ein "Klimagazine". Eine begleitende Anzeigen-Kampagne zeigt Bilder bedrohter Landschaften und Tiere. Für die Umsetzung holt Burda Sweelin Heuss von Greenpeace, sie war bisher für die Medien der Umweltorganisation zuständig.
burda.com

Basta: Offenburger CDU will Burda die Bushaltestelle nehmen.

Bur da, Bus weg: Die CDU im Offenburger Gemeinderat will die Bushaltestelle "Burda" verlegen. Mit 18 Stufen auf dem Weg dorthin sei die Haltestelle ein "Barriere­monster", zudem sei die Zahl der busfahrenden Burda-Beschäftigten rückläufig. Für Mitarbeiterinnen, denen der Weg vom neuen Haltepunkt zu weit ist, kann Burda ja den Helikopter-Shuttle reaktivieren.
badische-zeitung.de

Meedia: “Spiegel” bedauert irreführende Spahn-Überschrift.

Spiegel bedauert die Überschrift "Firma von Spahns Ehemann verkaufte Masken ans Gesundheitsministerium" zum Artikel, der sich um den Masken-Deal der Regierung mit Burda dreht. Sie bringt Daniel Funke, Spahns Ehemann, damit in Verbindung, obwohl er mit dem Geschäft nichts zu tun hat und impliziert damit einen möglichen Interessenskonflikt. Der "Spiegel" schreibt Meedia: "Wir verstehen, dass die ursprüngliche Überschrift für sich genommen einen missverständlichen Eindruck erzeugen kann." Sie wurde geändert in: "Arbeitgeber von Spahns Ehemann verkaufte Masken ans Gesundheitsministerium".
meedia.de, turi2.de (Background)

“Spiegel”: Burda hat Masken an das Gesundheitsministerium verkauft.

Masken-Geschäft: Der Medienkonzern Burda hat im April 2020 rund 570.000 FFP2-Masken an das Bundesgesundheitsministerium verkauft, berichtet der "Spiegel" – und vermutet darin einen Interessenkonflikt, weil Daniel Funke, der Ehemann von Minister Jens Spahn, als Lobbyist und Büroleiter der Burda-Repräsentanz in Berlin arbeitet. Der Deal sei direkt zwischen Spahns Ministerium und der Firma ausgehandelt worden, also ohne vorherige Ausschreibung. Handfeste Beweise für einen möglichen Korruptionsfall liefert der "Spiegel" aber nicht. Das Ministerium teilt auf Anfrage mit, der Vertrag mit Burda sei "nach Angebotseingang nach einem standardisierten Verfahren zu marktüblichen Preisen geschlossen und abgewickelt worden". Burda beteuert, Funke sei "zu keinem Zeitpunkt über die Transaktion informiert oder involviert" gewesen. Außerdem sei keinerlei Provision geflossen, die Kosten von 909.000 Euro seien "1:1 weitergereicht" worden. Zustande gekommen sein soll das Geschäft laut Burda über eine Firma in Singapur, an der man eine zehnprozentige Beteiligung hält. SPD-Fraktionsvize Achim Post fordert als Konsequenz einen unabhängigen Transparenzbeauftragten, "um Licht in die Vorgänge zu bringen".

Bei Twitter sind einige kritische Stimmen zur "Spiegel"-Berichterstattung zu lesen. "Focus"-Kolumnist Jan Fleischhauer, von 1989 bis 2019 selbst "Spiegel"-Redakteur, schreibt: "Gestern sich über die 'Bild' erheben und heute so tun, als habe der Ehemann von Jens Spahn an einem Maskendeal mit dem Gesundheitsministerium verdient. Wie sagte Hans Magnus Enzensberger: Die 'Bild' ist für Lieschen Müller, der 'Spiegel' für Dr. Lieschen Müller". Gag-Autor und Podcaster Micky Beisenherz kommentiert: "Das, was da heute über Spahn, Burda und die Masken zu lesen ist, lehrt uns vor allem drei Dinge: a) Spahn sieht gerade generell nicht sehr gut aus, b) klickt gut und c) animiert alle, vorschnell auf die bloße Titelzeile zu zucken. Mich eingeschlossen."
spiegel.de (Paid), n-tv.de, twitter.com (Post), twitter.com (Fleischhauer), twitter.com (Beisenherz)

Google erhebt Einspruch gegen das Verbot des Bundes-Gesundheitsportals.


Grumpy Google: Google erhebt Einspruch gegen das vorläufige Verbot seiner Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesregierung – konkret geht es um das Gesundheitsportal gesund.bund.de. Der Konzern hat gegen ein entsprechendes Urteil Berufung eingelegt. Gerichtsentscheidungen bestätigten im Februar, dass die Kooperation des Internet-Giganten mit der Regierung einem Kartellverstoß entspreche und gab somit u.a. einer Klage von Burda statt. Google-Sprecher Kay Oberbeck erklärt dazu: "Wir befinden uns noch in der Prüfung, ob und welche rechtlichen Maßnahmen im Zuge des Verfügungsverfahrens ergreifen wollen. Aus diesem Grund haben wir vorsorglich Schritte eingeleitet, die uns einen größeren zeitlichen Spielraum für eine solche Entscheidung geben."

Seit Mitte Dezember beschäftigt sich auch die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein mit der Causa. Sie prüft, ob durch die "prominente Darstellung andere journalistisch-redaktionelle Angebote aus dem Themenbereich Gesundheit diskriminiert" werden. Der Bund ist nicht Verfahrensgegner.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Update 17. März, 12 Uhr: In einer früheren Version dieser Meldung hatten wir berichtet, dass Google gegen das vorläufige Verbot "klagt". Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Paul-Bernhard Kallen spricht über Jens Spahn, Facebook und Burdas Umsatz.

Angriffslustig: Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen zeigt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" Kante gegenüber Google und dem Gesundheitsministerium. Jens Spahn habe gegen die Staatsferne der Presse verstoßen und "klaren Verfassungsbruch" begangen. Spahns Zusammenschluss mit "dem größten Monopolisten Google" für das Gesundheitsportal der Bundesregierung sei "starker Tobak". Den US-Internetkonzernen schreibt er ein Selbstbewusstsein zu, das größer als das von Staaten sei. Kallen würde sich auch in Deutschland wünschen, dass analog zu Australien die Regierung Facebook die Stirn biete. Allerdings beurteilt er die Übereinkunft zum australischen Leistungsschutzrecht kritisch: Der Staat sei Facebook sehr entgegengekommen.

Zudem zieht Kallen auch Bilanz für das Jahr 2020: Burda habe seinen Umsatz "weitgehend konstant" bei 2,8 Mrd Euro gehalten. Profitiert habe das Haus vom eigenen Digitalgeschäft und Beteiligungen in digitalen Aktivitäten als Minderheitsgesellschafter. Der Umsatz mit Zeitschriften sei in Deutschland "praktisch gleich geblieben", international liegt das Minus hier bei 20 %. Neben dem Event-Geschäft gehört Holidaycheck mit einem Minus von 95 % zu den großen Verlierern. 2021 will Burda wieder um 3 bis 4 % wachsen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Burda verkauft sein einstiges Prestige-Projekt Cliqz an Brave.

Burda macht die Reste seines Browser-Projekts Cliqz, das mittlerweile auf den Namen Tailcat hört, zu Geld. Der Verlag verkauft die Technologie und das Entwicklerteam an das US-Unternehmen Brave Software und erhält dafür u.a. Anteile an der US-Firma. Bereits im April 2020 hatte Burda beim Projekt weitestgehend den Stecker gezogen.
burda.com, techcrunch.com, turi2.de (Background)

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Der BurdaVerlag ist mit Abstand Auflagenmarktführer mit seinem Print-Portfolio und belegt mit Meine Familie & ich und Lust auf Genuss die Plätze Gold und Silber (IVW 4/20). Besonders schmackhaft haben sich die Digitalmarken entwickelt mit über 30 Mio. Visits (12/20) über alle Food-Portale.
www.burda.com

Zitat: Von Online-Konferenz-Müdigkeit ist nichts zu merken, sagt DLD-Chefin Steffi Czerny.

"Eine Geschichte, die ich gern erzähle, ist die einer jungen, sehr höflichen Sängerin, die bei der DLD-Party 2009 aufgetreten ist. Ich war letztlich zu müde und habe ihren Auftritt nicht mehr abgewartet. Zuletzt ist Lady Gaga bei der Inauguration von Präsident Biden aufgetreten."

DLD-Königin Steffi Czerny schwelgt im "FAZ"-Interview in DLD-Erinnerungen – und sagt, dass sie bei den virtuellen Events ihre Rolle als Gastgeberin vermisst. Von Online-Konferenz-Müdigkeit spüre sie nichts.
faz.net

Landgericht München untersagt Kooperation von Google und Gesundheitsministerium.


Kein gesunder Boden: Das Landgericht München I verbietet Google und dem Bundesgesundheitsministerium die Kooperation. Nutzer*innen, die nach Krankheiten googeln, sollten zuerst Infoboxen sehen, die vom Gesundheitsportal des Ministeriums kommen. Dagegen hat Burda per Eilantrag geklagt, weil so das Verlagsangebot Netdoktor.de benachteiligt werde. Das Gericht gibt dem Verlag recht und bewertet die Kooperation als Kartellverstoß.

Das Ministerium hat das Portal gesund.bund.de im September 2020 gestartet. Auch der Wort & Bild Verlag mit Zeitschriften wie der "Apotheken Umschau" geht gerichtlich gegen die Kooperation vor, allerdings vor dem Landgericht Berlin. Dort steht die Entscheidung noch aus.
welt.de, faz.net, turi2.de (Background)

Burda und der Wort & Bild Verlag klagen gegen Jens Spahns Google-Kooperation.

Genug gegoogelt: Burda und der Wort & Bild Verlag klagen gegen Jens Spahns Gesundheitskooperation mit Google. Das Bundesportal gesund.bund.de liefert mittels prominent hervorgehobener Kästen Infos zu im Netz recherchierten Krankheiten. Netdoktor.de von Burda geht dagegen vor dem Landgericht München vor, berichtet Hans-Jürgen Jakobs: Man sei darauf angewiesen, dass eigene Artikel leicht via Google zu finden seien. Zudem stelle die Zusammenarbeit von Google und dem Bund "Marktmissbrauch" dar und verletze die Pressefreiheit. Ein erstes Urteil wird diesen Mittwoch erwartet.

Auch der Wort & Bild Verlag, zu dem schlagkräftige Gesundheits-Publikationen wie die "Apotheken Umschau" gehören, geht gerichtlich gegen den Bund vor. Die Baierbrunner klagen vor dem Landgericht Berlin wegen "gezielter Behinderung des freien Wettbewerbs" sowie eines Verstoßes gegen die gebotene Staatsfreiheit der Presse. Verlagschef Andreas Arntzen hält Spahns gesundheitliches Geklüngel mit Google für "inakzeptabel".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Burda bringt Netdoktor als Print-Heft.

Printdoktor: Burda legt am 14. April ein Printmagazin zu seinem Gesundheitsportal Netdoktor an den Kiosk. Das Heft kommt mit 100 Seiten zum Preis von 4,95 Euro mit 100.000 Auflage. Netdoktor-Chefredakteur Jens Richter verantwortet auch die Zeitschrift, die Inhalte liefert ein Burda-Team. Das Magazin soll künftig quartalsweise erscheinen. 2012 hatte die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck als Netdoktor-Eigentümer schon einmal einen Printtitel an dem Markt gebracht, jedoch nie eine zweite Ausgabe veröffentlicht.
burda.com

Zitat: Philipp Welte kritisiert die Kooperation zwischen Gesundheitsministerium und Google.

"Der Staat setzt sich mithilfe des größten Monopolisten, den es jemals auf diesem Planeten gegeben hat, an die Nummer eins und damit vor die journalistischen Angebote."

Burda-Chef Philipp Welte kritisiert im Morning Briefing Podcast von Gabor Steingart die geplante Zusammenarbeit von Google und Gesundheits­ministerium als "Pakt gegen die freie Presse". Der Staat schwinge sich "unter dem Banner des Corona-Bekämpfers zum Medienanbieter" auf.
thepioneer.com (43-Min-Audio, Paid)

Burda gewinnt Wettbewerbsstreit gegen Wort & Bild Verlag vor dem OLG München.


Fragen Sie Ihren Richter oder Apotheker: Das Oberlandesgericht München gibt im Streit der beiden Apotheken-Medien Apotheken Umschau und My Life letzterer recht und sieht als erwiesen an, dass der Wort & Bild-Verlag seine "marktbeherrschende Stellung missbraucht und kartellrechtswidrig gehandelt" hat. "My Life" klagte auf Unterlassung, weil der Verlag seinen Apothekenkunden Treue-Boni angeboten hat, die an bestimmte Abnahmemengen seiner Apotheken-Zeitschriften geknüpft waren. Damit habe er die Wechselwilligkeit der Apotheken beeinflusst.

Jan Wagner, Vertriebsleiter beim Wort & Bild Verlag, sagt, der Verlag prüfe weitere Rechtsmittel, die Revision zum Bundesgerichtshof ist allerdings nicht zugelassen. Wagner sagt, der Verlag sehe es "als unsere Aufgabe, den Apotheken möglichst einfach Zugang zu digitalen Lösungen zu ermöglichen". Er glaube "ohnehin, dass wir im Sinne der Apotheke vor Ort alle enger zusammenrücken sollten".
apotheke-adhoc.de, burda.com

Burda übernimmt auch NetDoktor-Domains in Österreich und in der Schweiz.

Burda kauft zu einem nicht genannten Preis die NetDoktor-Plattformen in Österreich und der Schweiz. Der Verlag, der u.a. auch in die Ärzte-Plattform Jameda investiert, wird damit laut eigenen Angaben größter Anbieter digitaler Gesundheitsinfos im deutschsprachigen Raum. Den deutschen NetDoktor hat Burda 2019 von Holtzbrinck übernommen. Hierzulande setzt der Verlag außerdem im Printgeschäft gemeinsam mit der Apotheker-Genossenschaft Noweda mit "My Life" die "Apotheken-Umschau" unter Druck.
burda.com, turi2.de (Backround)

Was geht verloren, wenn Kinder nicht mehr lesen, Sandra Peter?


Pro Print: Sandra Peter, Chefredakteurin des Kinder-Medien-Verlags Blue Ocean, weiß, dass Kids Themen, die sie interessieren, über alle Gattungsgrenzen hinweg verfolgen. Gerade bei den bis 12-Jährigen steht Print hoch im Kurs, schreibt sie in der turi2 edition #13. Gedrucktes garantiert eine displayfreie Zeit und die Batterie ist nie leer. Sie können den Gastbeitrag hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch hier gedruckt bestellen. Weiterlesen …

Clap: Burda reduziert “Fit for Fun” zur “Focus”-Beilage.


Fit for Focus: Burda legt sein Magazin "Fit for Fun" ab kommenden Monat nicht mehr als eigenständigen Titel an den Kiosk, schreibt Clap. Das Magazin kommt künftig nur noch als kostenlose Beilage, im Wechsel zu "Focus" und "Freundin". Außerdem reduziert der Verlag die Frequenz: Statt monatlich gibt es künftig nur noch vier Mal im Jahr ein Heft. Die nächste Ausgabe erscheint somit erst am 10. April mit dem Schwerpunkt Laufen als Beilage zum "Focus". Mit dem Kurswechsel verlässt auch Christine Theiss, bisher Herausgeberin, das Magazin. Ihre Position gibt es künftig nicht mehr.

Die Inhalte für "Fit for Fun" produzieren künftig Burdas b.famous Content Studios unter Leitung von Geschäftsführerin Christine Fehenberger. Zuvor bezog Burda seit dem Frühjahr 2019 die Inhalte extern vom Hamburger Redaktionsbüro mar10 media. Im 4. Quartal 2020 erreichte das Magazin eine verkaufte Auflage von rund 63.000 Exemplaren. Anfang 2019 waren es noch fast 130.000. "Fit for Fun" startete in den 90er-Jahren in der Verlagsgruppe Milchstraße und erreichte zum Start rund 400.000 Käufer*innen. Lange Zeit galt die Marke als Vorreiter im Fitness-Segment und hatte lange auch einen TV-Ableger.
clap-club.de

Klick-Tipp: Focus Online blickt zum 25-Jährigen in die Zukunft.

Klick-Tipp: Focus Online wird 25 Jahre alt. Zum Jubiläum teilen 25 Autor*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihre Ideen für die kommenden 25 Jahre und eine bessere Zukunft, u.a. Olaf Scholz, Markus Söder und Christian Lindner sowie Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Verleger Hubert Burda und Gründer Helmut Markwort erinnern sich an die Anfänge der News-Seite, die damals dreimal täglich einen Wetterbericht bot.
focus.de, focus.de (6-Min-Video)

Wie viel Glamour steckt in Jogginghosen, Kerstin Weng?


Jogginghosen-Blues: Wer in formeller Kleidung arbeitet, bringt bessere Leistungen, sagt eine Studie, aus der “InStyle”-Chefredakteurin Kerstin Weng in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #13 zitiert. So ganz tageslichtuntauglich sind die legeren Lümmel-Klamotten aber nicht, meint sie – wenn man sie richtig kombiniert. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen. Weiterlesen …

turi2 edition #13: Philipp Welte beklagt eine “Infodemie”.


Social-Schelte: Burda-Vorstand Philipp Welte ärgert sich in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13 über die Marktmacht der großen Tech-Konzerne und über eine Flut an falschen Informationen in sozialen Netzwerken. Facebook & Co seien die Profiteure von Fake News: “Je abstruser die Geschichte, desto höher die Interaktion, desto besser das Geschäft”. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen. Weiterlesen …

turi2 edition #13: Sigrun Kaiser über das Menscheln.


Da fehlt was: Sigrun Kaiser, Vorstandschefin vom Burda-Kinderverlag Blue Ocean Entertainment, vermisst ihr altes Berufsleben vor der Pandemie. Ihr fehlen persönliche Kontakte: “Ich mag es, wenn es menschelt, gerade deshalb habe ich die Medienbranche gewählt”, schreibt sie in ihrem Gastbeitrag in der turi2 edition #13. Sie können den Text im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch gedruckt bestellen. Weiterlesen …

turi2 edition #13: Kay Labinsky über Optimismus.


Positiv denken: Kay Labinsky, Publishing-Chef “Popular“ beim Burda-Verlag, blickt in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13 positiv auf das Corona-Jahr 2020 zurück. So wäre Donald Trump ohne die Pandemie “wohl weiter im Amt”, zudem sind weniger “überflüssige Reisen” angetreten worden. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen. Weiterlesen …

Xing muss sparen und investieren zugleich.

Xing muss unter der neuen Chefin Petra von Strombeck sparen, schreibt Philipp Alvares de Souza Soares. Das Mutterunternehmen New Work verpasst mit 84 Mio Euro Gewinn 2020 das gesteckte Ziel von 100 Mio Euro. Gleichzeitig gerät Xing immer stärker durch US-Konkurrent Linked-In unter Druck. Linked-In wächst schneller und kann auch Wirtschaftsgrößen für sich gewinnen. Xing soll sich deshalb künftig stärker auf einfache Angestellte konzentrieren und will mit einer neuen App punkten. Hauptaktionär Burda traue von Strombeck die Erneuerung von Xing zu.
manager-magazin.de (Paid)