Meedia löscht Essay von “Diabetes Ratgeber”-Chefin Anne-Bärbel Köhle.

Meedia löscht einen vor vier Tagen veröffentlichen Essay von Anne-Bärbel Köhle vom Wort & Bild Verlag. Meedias neuer Verleger Timo Busch begründet den Schritt in einem eigenen Beitrag. Darin schreibt er, die "Diabetes Ratgeber"-Chefin habe ihren Beitrag genutzt um Meedia "durch die Hintertür einer Essay-Reihe der Hamburg Media School für die Auseinandersetzung mit dem Wettbewerber zu nutzen". Konkret habe Köhle über die Verrohung der Sitten in der Branche geschrieben, dabei aber vor allem die Geschäftspraktiken von Burda rund um deren "Apotheken Umschau"-Konkurrenten "My Life" kritisiert und in einem Zusammenhang unter anderem mit "herumspionierenden chinesischen Technologiekonzernen" gesetzt.
meedia.de

Künftige “Playboy”-Verleger Karsch und Boitin gründen Firma und finden einen Standort.

Playboy bereitet sich auf die Zeit nach Burda vor: Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin, die das Bunny-Blatt in Eigenregie weiterführen, haben die Dachgesellschaft Kouneli Media gegründet und ein größeres Büro im Münchner Werksviertel angemietet, berichtet "Clap". Neben dem deutschen Playboy will die Firma auch "weitere Publikationen und Medienprojekte" herausbringen und sucht dafür Mitarbeiter. Von der alten "Playboy"-Redaktion wurde offiziell niemand übernommen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Zitat: Philipp Welte sagt, Verleger müssten Schmerzen ertragen.

"Ein Verleger muss Risiken nehmen, Schmerzen ertragen und dabei jeden Tag glücklich sein, weil die Journalisten, die für ihn arbeiten, ihn jeden Tag mit einer Wundertüte von neuen Themen überraschen."

Burda-Vorstand Philipp Welte erklärt bei "Phoenix persönlich" den Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Verleger und plädiert für starke Verleger-Persönlichkeiten.
phoenix.de (30-Min-Video)

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Als Food Medienhaus erreichen wir Millionen Menschen mit unseren Marken: von der POS Präsenz im Supermarkt bis zum Influencer-Workshop. Wir sind DER Partner für alle, die sich im Kontext Food & Lifestyle inszenieren wollen. Von der Rezeptentwicklung bis zur medialen Ausspielung – alles aus einer Hand.
www.first-in-food.com

TV-Preise: Eine Henne im Höhenflug.


Komischer Vogel: Die Goldene Henne ist der vielleicht ehrlichste Fernseh-Preis im Land. Mehr als die Hälfte aller Auszeichnungen kommt durch direkte Publikumswahl zustande, die Leser der “SuperIllu” und Zuschauer von MDR, RBB und NDR stimmen ab. Am Freitagabend ist der Preis in Leipzig zum 25. Mal vergeben worden. In unserem Schwerpunkt TV – Totale Vielfalt stellen wir das Event und seine Macher vom Burda-Verlag vor. Weiterlesen …

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25. Goldene Henne!
Besondere Jubiläums-Beilage zu Deutschlands größtem Publikumspreis in der aktuellen SUPERillu (19.9.2019): Auf 32 Seiten die glanzvollsten und emotionalsten Momente seit 1995. Die 25. Goldene Henne-Verleihung am 20.9.2019 ab 20.15 Uhr live aus Leipzig im TV bei MDR, rbb und NDR.
www.burda.com

Burda macht Chip.de zum Test-Portal für alle Produkte.

Burda startet auf seinem Technik-Portal Chip.de den Ableger Chip 365 für Tests aller Art. Die Redaktion nimmt – in Konkurrenz zu Stiftung Warentest und Co – auch vegane Burger, Stiefel und Büstenhalter unter die Lupe. Chip 365 zeigt zu den Texten auch viele Videos. Das Burda-Portal bietet bisher neben Technik-Tests auch suchmaschinenoptimiert Software zum Download.
per Mail, chip.de/365

“Clap”: Dominik Schütte verantwortet als Redaktionsleiter die ADAC “Motorwelt”.

Storyboard hat Dominik Schütte als Redaktionsleiter für die neu ausgerichtete ADAC "Motorwelt" an Bord geholt, berichtet "Clap". Der frühere Vize-Chef von "GQ" hatte sich Anfang 2019 von seinem Posten als Content-Marketing-Chef bei Serviceplan verabschiedet. In der neuen "Motorwelt" hat er für die Titelgeschichte mit Kind und Kegel und einem E-Golf versucht, in den Urlaub zu fahren.
clap-club.de

ADAC stellt runderneuerte “Motorwelt” vor.

Mobilitätswelt: Der ADAC hat auf der Dmexco IAA die neu ausgerichtete "Motorwelt" den versammelten Werbern vorgestellt. Der Schwerpunkt solle mehr auf Mobilität denn auf dem bloßen Autofahren liegen. Auch u.a. Konsumenten-Elektronik, Mode und Finanzdienstleistungen sollen künftig vorkommen – klingt nach "DB Mobil" für Autobesitzer. Die "Test-Kompetenz" des ADAC solle aber "weiterhin" stattfinden. Die traditionell reichweitenstarke und werbefinanzierte Mitgliederzeitschrift kommt künftig von Burda und dem Redaktionsdienstleister Storyboard.
horizont.net

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Ihre heißeste Serie: TV-Star Tanja Lanäus ("Unter uns", "Alles was zählt") zum zweiten Mal im PLAYBOY. Außerdem im neuen Heft: Mario Basler über Loyalität in der Kabine und die Generation Tattoo auf dem Platz. Sowie: Die Fantastischen Vier über ihre ersten Male auf Bühnen, in Betten und auf Drogen. (Foto: Philip La Pepa für Playboy Oktober 2019)
playboy.de

Facebook kooperiert bei Facebook Watch mit Springer, Burda und Gruner + Jahr.


Watch your back: Facebook gewinnt mehrere europäische Verlage für seinen YouTube-Konkurrenten Watch. Aus Deutschland sind künftig Springer, Burda und Gruner + Jahr dabei und liefern exklusive, redaktionelle Videoformate. Auch "LeMonde" aus Frankreich kooperiert mit dem Netzwerk. Facebook beteiligt die Verlage an den Werbeeinnahmen. Laut dpa zahlt das Social Network zudem europaweit insgesamt einen zweistelligen Mio-Betrag direkt an die Medienpartner.

Springer kündigt die tägliche Nachrichtenshow "Bild Daily" sowie "Welt News" an. Burda steuert unter anderem das wöchentliche Format "Focus News Stories" sowie die Sendung "Focus Life Hacks" bei, in der Nutzer Fragen zu alltäglichen Problemen stellen können sollen. Gruner + Jahr kündigt vier verschiedene Sendungen an, darunter zwei Essens-Formate, eine Fußball-Sendung mit dem "11 Freunde"-Chef Philipp Köster und eine Wissenschaftsshow.
newsroom.fb.com, welt.de

Daniel Funke wird Lobby-Chef von Burda in Berlin.

Burda ernennt Daniel Funke, 38, zum Hauptstadt-Büroleiter. In der neu geschaffenen Position soll Funke, Ehemannn von Gesundheitsminister Jens Spahn, für den Verlag Lobbyarbeit in Berlin betreiben. Auf Funkes bisherige Position als Leiter des Berliner Büros von "Bunte" folgt Ilka Peemöller, 42. Peemöller war zuletzt freie Autorin und arbeitete davor unter anderem als Ressortleiterin bei "Bild" für die "Letze Seite".
burda.com

Burda macht “Apotheken Umschau” mit “My Life”-Ablegern Dampf.


Gesunde Konkurrenz: Burda drückt mit Tempo mehr Alternativen zur "Apotheken Umschau" auf den Markt – und terminiert drei Ableger seiner neuen Zeitschrift "My Life". Das "Senioren Magazin" startet im Januar 2020. Bereits diesen Oktober kommen "Gut leben mit Diabetes" und das Kindermagazin "Platsch" – alle Ableger erscheinen monatlich und positionieren sich direkt gegen Titel des "Apotheken Umschau"-Verlags Wort & Bild.

"My Life" war am 1. April mit einer Millionen-Auflage gestartet. Der in hübsche Worte gekleidete "Zukunftspakt Apotheke" ist in Wahrheit ein direkter Angriff auf den Platzhirschen "Apotheken Umschau", der dank purer Größe auch eine Macht gegenüber den Apothekern darstellt. Burda hat sich mit der Apothekergenossenschaft Noweda verbündet, die "My Life" auf ihre Verkaufstheken legt. Der Wort & Bild-Verlag kontert mit neuen digitalen Geschäften und bald mit einer runderneuerten "Apotheken Umschau".
burda.com

Burda übernimmt NetDoktor.de von Holtzbrinck.


Gesundes Wachstum: Burda schluckt das Gesundheitsportal NetDoktor.de von Holtzbrinck Digital – und unterstreicht damit seine Ambitionen im Gesundheitsmarkt. NetDoktor bezeichnet sich als reichweitenstärkstes Online-Gesundheitsportal im deutschsprachigen Raum, die Seite meldet 21 Mio Visits und 40 Mio Page Impressions. Burda macht mit der Übernahme insbesondere Druck auf die traditionsreiche "Apotheken Umschau".

Burdas Konkurrenz-Blatt "My Life" liegt seit April in tausenden Apotheken aus. NetDoktor soll Teil dieser Initiative mit der Apotheker-Genossenschaft Noweda werden. BurdaLife-Chef Kay Labinsky spricht die Konkurrenz direkt an und sagt, NetDoktor "lässt die direkten Mitbewerber von Apotheken Umschau Online und Onmeda.de weit hinter sich". Burda verfolgt weitere digitale Ambitionen im Gesundheitsmarkt und investiert gerade auch in die Ärzte-Plattform Jameda.
burda.com

Burda Style holt Franziska von Alvensleben und Ulrike Schulz.

Burda Style baut die Führung aus: Franziska von Alvensleben wird Publishing Director, Ulrike Schulz Sales Director. Von Alvensleben war zuletzt Verlagsleiterin im Vision Media und Madame Verlag der Media Group Medweth. Bei Burda verantwortet sie das Magazingeschäft. Schulz kommt aus der Modebranche und übernimmt bei Burda Style den B2B-Gesamtvertrieb der Einzelschnittmuster und Nähhilfen.
horizont.net

Zitat: Jan Fleischhauer sagt, er wurde beim “Spiegel” nicht “rausgemobbt”.

"Bei der 'Süddeutschen' wäre das mit mir zwei Wochen gut gegangen. Dann wäre ich von der politischen Abteilung standrechtlich erschossen worden."

Ex-Kolumnist Jan Fleischhauer nennt den "Spiegel" im Interview mit "Kress Pro" ein "liberales Haus" und sagt zu seinem Abgang nach 30 Jahren, er sei nicht rausgemobbt worden.
"Kress Pro" 6/2019, S. 70-73 (Paid)

weitere Zitate:

- über den Grund für seinen Wechsel:

"Wenn man wie ich 57 Jahre alt ist, ahnt man, dass es so viele Angebote mutmaßlich auch nicht mehr geben wird."

- wie sich seine Kolumne beim "Focus" ändern wird:

"Die direkte Reibung zum 'Spiegel' fällt weg, klar. Aber die Reibung zum medialen Gesamtumfeld wird bleiben. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich dort von lauter konservativen und rechten Journalisten umgeben bin."

Burda löst Redaktion der TV-Zeitschriften auf – Funke übernimmt Produktion.


Film-Riss: Burda trennt sich von den Redaktionen seiner Programmzeitschriften. Der Verlag behält zwar die redaktionelle Verantwortung, lagert die Produktion der Hefte "TV Spielfilm", "TV Today" und "TV Schlau" aber an Funke aus. Die Redaktion in Hamburg mit 53 Mitarbeitern wird aufgelöst, auch Chefredakteur Lutz Carstens (Foto) geht, er leitet das Blatt seit 1999. Für ihn übernimmt Philipp Schulze, Chefredakteur von "Cinema".

Grund für den Einschnitt ist wohl die wirtschaftliche Lage. Horizont.net zitiert Burkhard Graßmann, Chef von BurdaNews, mit den Worten: "Es muss gelingen, qualitativ hochwertige Magazine auch unter völlig veränderten Marktbedingungen marktwirtschaftlich zu produzieren ... Deshalb haben wir uns entschieden, im TV-Segment mit Funke neue Wege in der Zusammenarbeit zu gehen." Graßmann bedauere aufrichtig, "dass damit im Fall von 'TV Spielfilm' der Verlust von Arbeitsplätzen verbunden ist".

Zuletzt hatte es Gerüchte über einen Verkauf der Programmies an Funke gegeben. Mit der Auslagerung der Produktion umgeht Burda eine Kartellprüfung, die ein solcher Deal wohl nicht überstanden hätte. Burdas Zeitschriften-Vorstand Philipp Welte beklagt heute im "Tagesspiegel" die Erosion des "marktwirtschaftlichen Fundaments für freien und unabhängigen Journalismus". Das Überleben sei für Verlage "keine Selbstverständlichkeit mehr". (Foto: Burda, dpa, Montage: turi2)
horizont.net, tagesspiegel.de (Background Welte)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Fernsehen wird wieder besser." Lutz Carstens und Philipp Schulze blättern durch ihr "Serien Magazin". (April 2018)

ProQuote: “stern” strahlt mit knapp 53 % Frauenanteil in Führungs-Jobs.

stern erreicht als erstes Leitmedium einen Frauenanteil von mehr als 50 % in Führungspositionen der Print-Redaktion, zählt ProQuote. Die Zeitschrift besetzt alle Leitungsjobs mit gemischten Doppelspitzen und erreicht so 52,5 %. Der "Spiegel" meldet einen Frauenanteil von knapp 39 %, die "Süddeutsche" 32,6 %. Schlusslicht ist "Focus" mit nur 11,8 % Frauen.
meedia.de

Frieder Burda, 83, ist tot.

Frieder Burda, 83, ist tot. Der bekannte Kunstsammler und Mäzen war der mittlere der drei Burda-Brüder, der ältere Franz Burda jr., starb 2017, Verleger Hubert Burda ist 79. Von seinen Verleger-Eltern Aenne und "Senator" Franz Burda erbte Frieder, wie sein älterer Bruder Franz, Beteiligungen. Seine Sammlung umfasst systematische Bestände von Gerhard Richter und Sigmar Polke sowie Stücke von u.a. Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Teile des Spätwerks von Picasso. Seine Stiftung eröffnete 2004 in Baden-Baden das Museum Frieder Burda, dass die Sammlung bewahrt und zeigt.
faz.net, zeit.de

Burda beauftragt die Agentur Storyboard für die Redaktion der “ADAC Motorwelt”.

ADAC Motorwelt wird künftig von Markus Schönmann und dessen Agentur Storyboard redaktionell betreut, berichtet "Clap". Schönmann werde sich mit dem alten und künftigen Chefredakteur Martin Kunz absprechen. Storyboard habe bereits eine erste Nullnummer erstellt. Bereits bei anderen Projekten arbeiten Storyboard und Burda zusammen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

“Motorwelt” erscheint mit rund 5 Mio Auflage.

Motorwelt erscheint ab März 2020 in deutlich geringerer Auflage, statt wie bisher 13 Mio druckt Burda nach der Übernahme "etwa fünf Mio Hefte", sagt Lars Soutschka, Chef des ADAC, der "Süddeutschen Zeitung". Zum einen will der Club sparen, zum anderen vermutet er rund ein Viertel ungelesene Wegwerf-Quote bisher. Die "Motorwelt"-Redaktion soll künftig auch die Website des ADAC mit Inhalten füllen. Sie soll "das größte und wichtigste Mobilitätsportal in Deutschland" werden. Seine Apps will der ADAC bündeln, eine zu Verkehrsthemen, eine zu Reisen anbieten.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Burda produziert künftig die “ADAC Motorwelt”.


Vorfahrt Burda: Burda erhält vom ADAC den Zuschlag für den Millionen-Auftrag für die "ADAC-Motowelt". Ab 2020 übernimmt die Burda-Tochter BCN als Generalunternehmer Produktion, Druck, Redaktion, Vermarktung, Marketing und Distribution der Zeitschrift des Automobilclubs. Martin Kunz bleibt Chefredakteur. Um den Auftrag – Berichten zufolge bis zu 20 Mio Euro schwer – hatte sich auch Springer beworben.

Wie bereits berichtet soll die Zeitschrift künftig quartalsweise erscheinen und regionale Supplements erhalten. Erhältlich sein wird das Magazin in ADAC-Standorten sowie bei Edeka- und Netto-Märkten. Bisher bekamen Mitglieder das Magazin zugeschickt.
burda.com, turi2.de (Background)

Aus der turi2 edition3: "Motorwelt"-Mann Martin Kunz liest auf der Überholspur gern Gedrucktes:

Anke Helle und Mateja Mögel übernehmen die Chefredaktion der “Freundin”.


Neue BFF: Burda holt Anke Helle (Foto rechts), 38, und Mateja Mögel, 41, als Chefredakteurinnen für das Frauenmagazin "Freundin". Die beiden Journalistinnen treten ihre Stelle zum 1. September an. Sie folgen auf Nikolaus Albrecht, der den Verlag nach fast sieben Jahren "auf eigenen Wunsch" verlässt.

Anke Helle kommt vom Redaktionsbüro Nansen & Piccard, wo sie zuletzt als Redaktionsleiterin für Sense of Home zuständig war. Sie hat die Burda Journalistenschule besucht und war von 2010 bis 2015 bei Gruner + Jahr u.a. stellvertretende Chefredakteurin von "Neon" und "Nido". Mateja Mögel arbeitet seit 2014 bei BurdaHome, zuletzt seit 2016 als stellvertretende Chefredakteurin der Titel "Lust auf Genuss", "Slowly Veggie" und "Foodboom".
burda.com, turi2.de (Background)

Meinung: “Playboy” ist Gegenstück zur Emanzipation.

Playboy muss sich in Zeiten von #MeToo-Feminismus neu erfinden, schreibt "Spiegel"-Autor Tobias Becker über die Zukunft des Magazins ohne Burda. Magazin-Erfinder Hugh Hefner erfand den "modernen Mann" als Gegenstück zur weiblichen Emanzipation. Mit einer schlankeren Kostenstruktur könne das lukrative Eventgeschäft neue Impulse bringen, das bereits heute ein Viertel der Erlöse ausmache.
spiegel.de (Paid), turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob (November 2016)

“Horizont”: Burda Forward und Ad Alliance prüfen Partnerschaft.

Burda Forward und Ad Alliance sondieren eine Zusammenarbeit, vermuten Ulrike Simon und Roland Pimpl. Eine Sprecherin des RTL-Vermarkters IP Deutschland dementiere Verhandlungen, Burda hingegen teilte auf "Horizont"-Nachfrage mit, man sondiere "kontinuierlich mögliche Partnerschaften und prüft unterschiedliche Optionen". Bei BCN, dem zweiten Konzernvermarkter, herrsche wegen der Gerüchte große Aufregung, schreiben Simon und Pimpl. Die Ad Alliance ist der Hauptwettbewerber des Vermarkters.
horizont.net (nach Anmeldung frei)

Berufe mit Zukunft: S wie Storyteller – Lukas Kircher.


Beobachter und Erzähler: C3-Gründer Lukas Kircher ist einer der erfolgreichsten Storyteller Deutschlands. Im Porträt von Jens Twiehaus verrät er, was eine gute Geschichte mitbringen muss, warum es für ihn logisch ist, Marketing und Journalismus zu verknüpfen und dass Erfolg für ihn erfüllende Aufgaben sind. Das ganze Porträt aus der turi2 edition #8 lesen Sie hier als Online-Text und hier im kostenlosen E-Paper. Im Erfolgs-Videofragebogen verrät Lukas Kircher u.a. den besten Rat seiner Künstler-Mutter – er hat mit unsichtbaren Linien zu tun.

Burda trennt sich vom “Playboy” – Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen.


Neue Potenz für Playboy? Burda trennt sich nach 17 Jahren von der deutschen "Playboy"-Lizenz. Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin werden durch einen Management-Buy-Out neue Herausgeber – und wollen das zuletzt laut IVW etwas lendenauflagenlahme Männermagazin aus der Midlife-Crisis führen. "Playboy" erscheint ab der Ausgabe vom 5. Dezember 2019 in einer eigenen GmbH. Betroffen sind 21 Burda-Mitarbeiter. Sie können sich bei Boitin und Karsch bewerben – oder müssen auf einen anderen Job bei Burda hoffen.

BurdaNews-Chef Burkhard Graßmann lässt sich mit Dank zitieren: Die Marke "Playboy" habe sich trotz "schwieriger Marktbedingungen" in den vergangenen Jahren "gut entwickelt". Doch gut ist offenbar nicht gut genug für eine Fortführung der Burda-"Playboy"-Ehe. Darum probieren Boitin und Karsch ihr Glück auf eigene Faust. Dass dies kein Himmelfahrtskommando ist, zeigen andere Beispiele, notiert David Hein: 2009 übernahm Katarzyna Mol-Wolf "Emotion" von Gruner + Jahr, 2013 Nikolaus Förster die "Impulse". 2015 wurde Chefredakteur Christoph Schwennicke zugleich "Cicero"-Verleger. Alle stemmen sich mit Events und Networking-Angeboten gegen das rückläufige Printgeschäft.
burda.com, horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob (November 2016)

Xing holt Astrid Maier als Chefredakteurin.

Xing holt Astrid Maier, 44, als Chefredakteurin. Sie übernimmt bei Burdas Berufs-Plattform die Redaktion mit insgesamt 14 Mitarbeitern von Jennifer Lachman, die als Digitalchefin zum "manager magazin" wechselt. "FTD"-Veteranin Astrid Maier war für die Handelsblatt-Gruppe zuletzt Chefreporterin und Produktentwicklerin bei Miriam Meckels digitaler Weiterbildungs-Marke Ada.
per Mail, turi2.de (Background)