Christian Scholz und Matthias Lange übernehmen Geschäftsführung der BurdaStudios.

Aus eins mach zwei: Eine Doppelspitze bestehend aus Christian Scholz (Foto) und Matthias Lange leitet künftig die BurdaStudios anstelle von Hans Fink, der das Unternehmen im Herbst verlassen hat, um sich selbstständig zu machen. Scholz und Lange haben zuletzt das operative Geschäft der Produktionsfirma verantwortet. Das Duo will u.a. den Unterhaltungsbereich ausbauen.
burda.com

Sophie Grützner wird neue Chefredakteurin von Instyle.

München statt New York: Ab 1. Februar übernimmt Sophie Grützner die redaktionelle Leitung des Fashion-Magazins "Instyle" in München. Grützner war bisher US-Korrespondentin der Zeitschrift in New York und hat bereits 2004 bei Burda volontiert. Sie tritt in die Fußstapfen von Kerstin Weng, die Ende Januar als Chefredakteurin zur deutschen "Vogue" wechselt.
wuv.de, turi2.de (Background)

Debatte: Philipp Welte fordert von der Ampel Sicherung der “freien Presse”.

Düstere Aussichten: Die Ampel-Koalition muss die "flächendeckende Versorgung mit periodischer Presse" sicherstellen, auch mit Zeitschriften und Zeitungen, damit "die freie Presse eine Zukunft hat", schreibt Burda-Vorstand Philipp Welte in einem Gastbeitrag in der "Welt". Die Politik dürfe den Kontakt zu Abonnenten "nicht weiter erschweren" und die Regierung sollte eine Rolle in der Gestaltung einer "digitalen Welt" spielen.
welt.de (Paid)

Burkhard Graßmann wird alleiniger Geschäftsführer von BCN.

Einsame Spitze: Geschäftsführer Burkhard Graßmann wird den Burda-Vermarkter BCN künftig allein verantworten, berichtet Meedia. Co-Chef Michael Samak verlässt zum Jahreswechsel das Unternehmen "auf eigenen Wunsch". Wohin es ihn zieht, ist noch unbekannt. Mit seinem Rückzug übernimmt Graßmann auch die Führung von dem Dienstleister für Marketingtechnologien, AdTech Factory, und der Kreativagentur B.Famous. Samak wurde 2016 in die Geschäftsführung berufen und hat seitdem u.a. das Kundengeschäft verantwortet.
meedia.de (Paid)

Mode-Zeitschrift “Elle” beschließt ein Pelz-Verbot in redaktionellen Inhalten und Anzeigen.

Auf den Pelz gerückt: Die Mode-Zeitschrift Elle will in Beiträgen und in Anzeigen künftig keine Fotos mehr von Pelzen zeigen. Für 13 der 41 weltweiten Ausgaben gilt das Pelz-Verbot bereits, bei 20 weiteren soll die Verbannung ab 1. Januar 2022 erfolgen, die restlichen ziehen 2023 nach. Man wolle damit ein Zeichen setzen, das sich gegen die "Grausamkeit gegen Tiere" richte.
horizont.net, spiegel.de

BurdaVerlag startet Klima-Magazin “2050” für die Generation Z.


Burda for Future: Der BurdaVerlag will mit einem eigenen Magazin die Generation Z abholen. "2050" heißt die neue Medienmarke, die im Frühjahr 2022 zum World Earth Day als Printmagazin und E-Paper sowie bei Instagram starten soll. Zentrale Themen sind Umwelt, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Entwickelt hat "2050" ein kleines Team um Brand Director Elfi Langefeld, "Esquire"-Chefredakteur Dominik Schütte und "Instyle"-Vize Bianka Morgen. Ein festes Team gibt es nicht, statt­dessen einen "agilen Zusammen­schluss interessierter und engagierter" Journalistinnen. Ein Beirat aus "starken gesell­schaftlichen Stimmen" unterstützt bei der Themen­auswahl, kündigt Langfeld an. Auch in Sachen Vertrieb geht das Magazin neue Wege: Es kommt nicht an den Kiosk, sondern zweimal im Jahr mit 30.000 Auflage direkt zur Zielgruppe – kostenlos verteilt z.B. über Universitäten und Ausbildungs­stätten.

"2050" richtet sich an eine junge Generation, "bei der die Themen Klima- und Umwelt­schutz ganz oben auf der Agenda stehen und die uns sehr deutlich auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht", sagt Langfeld. "Wir sind überzeugt, dass wir diese Ziel­gruppe nicht über die konventionellen Wege erreichen." Das Magazin berichtet von Ideen, Projekten und Menschen, "die an einer lebens­werten Zukunft" arbeiten und will "mit unerschütterlichem Optimismus und großer Begeisterung" zu einer "konstruktiven gesellschaftlichen Haltung beitragen".
per Mail

Wort & Bild-Chef Andreas Arntzen wirbt um Kooperation mit Burda.


Best Frenemies: Der Chef des Wort & Bild Verlags Andreas Arntzen macht im "Meedia"-Interview "keinen Hehl daraus", offen für Kooperationen mit Burda zu sein. Seit 2019 macht die Burda-Zeitschrift "My Life" der "Apotheken Umschau" von Wort & Bild Konkurrenz. Nach anfänglichem "Geplänkel" habe man "inzwischen aber alle Streitigkeiten beigelegt" und pflege "einen guten und intensiven Austausch". Anfang des Jahres hatte Burda gegen Treue-Boni des Wort & Bild Verlags geklagt, im September gegen die Aussagen einer Studie, mit der die "Apotheken Umschau" ihre Umsatz-Wirksamkeit für Apotheken bewirbt. Die Rechtsstreitigkeiten spricht Arntzen im Interview nicht an, äußert sich stattdessen positiv über den "stärkeren Wettbewerb". Der kurble sogar den Anzeigenumsatz der Zeitschrift an, weil man bei Agenturen und Kunden offensiver auftritt, "als es in der Vergangenheit üblich war".

Auch online sieht der Verlagschef Verschmelzungspotenzial, nämlich bei seiner Webseite Gesund.de und Angebot ihreapotheken.de des Zukunftspakts Apotheke, an dem wiederum Burda beteiligt ist. Er geht davon aus, "dass es am Ende eine Konsolidierung gibt – besser früher als später". Ziel sei es, eine gemeinsame Lösung zu finden, um die "stationären Apotheken" zu unterstützen.
meedia.de (Paid), apotheke-adhoc.de, turi2.de (Background)

Burda bündelt Handel und Vertrieb in einer Organisation.

Wandel im Handel: Burda Verlags COO Elisabeth Varn (Foto) strukturiert nach dem Aus­scheiden von Vertriebs­chef Tobias Mai die Handels­beziehungen um. Distribution Strategy & Operations fusioniert mit der Burda Service Handel Märkte GmbH zum Burda Markenvertrieb, angeführt durch eine Doppelspitze aus Kerstin Gajewi und Ralf Gretenkord. Burda Markenvertrieb soll die zentrale Schnitt­stelle zum Vertriebs-Joint-Venture MZV sein, an dem neben Burda zu gleichen Teilen Funke und ab 2022 Klambt beteiligt sind.
meedia.de, turi2.de (Background)

Burda verkauft Patienten-Plattform Jameda.


Überweisung zum Spezialisten: Burda verkauft seine Patienten-Plattform Jameda 2022 an die polnische Docplanner Group. Den Verkaufs­preis wollen die Beteiligten nicht nennen. Burda hatte das 2007 gegründete E-Health-Unternehmen 2015 vollständig übernommen. Jameda sammelt aktuell Bewertungen über 275.000 Ärztinnen, die Zukunft der Plattform liege aber "in Software­produkten für die Digitalisierung der Arztpraxen", sagt Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen. Man sei froh, einen neuen Eigentümer gefunden zu haben, der "das Geschäft auch international ausbauen wird".

Docplanner betreibt die weltweit größte Plattform für Gesundheits-Dienst­leistungen und erreicht damit laut eigenen Angaben rund 110.000 Ärztinnen und monatlich fast 70 Mio Patientinnen weltweit. Gründer und CEO Mariusz Gralewski kündigt an, bei Jameda künftig deutlich mehr Terminbuchungen anzubieten, was der Markenkern des Unternehmens ist. Er will in den nächsten Jahren 250 Mio Euro in den deutschen Markt investieren. Das Team von Jameda soll 200 zusätzliche Mitarbeiterinnen bekommen, aktuell sind es rund 260. CEO von Jameda ist Florian Weiß, der die Geschäfte auch nach der Übernahme weiterführen soll. "Vertrauen ist in der Gesundheitswirtschaft sehr wichtig", sagt Gralewski.
burda.com, handelsblatt.com (Paid)

Wir graturilieren: Susanne Ullrich wird 52.


Wir graturilieren: Burdas Gesundheits-Strategin Susanne Ullrich feiert heute ihren 52. Geburtstag. Seit 2019 ist sie für das Apotheken­magazin My Life zuständig und freut sich, dass das Heft "trotz der pandemie­bedingten Belastungen der Apotheker" so gut angekommen ist. Für sie war das vergangene Jahr als Alleinerziehende im Home Office mit parallelem Home Schooling nicht immer einfach. Umso mehr freut sie sich, dass alle ihre Lieben gesund geblieben sind und sie bald wieder unbeschwert reisen kann. Sie feiert heute mit ihrer Familie "entspannt zu Hause" und freut sich über Glückwünsche per Linked-in oder per E-Mail – am liebsten aber "natürlich immer persönlich".

Burda widerspricht Cover-Vorwürfen der Looping Group.

Cover-Klinsch: Im Streit um die Titel-Doublette bei "Madame" und "Elle" widerspricht Burda dem Vorwurf der Looping Group, einen Fehler bei der Lizenzierung gemacht zu haben. Die Syndizierung von Bildmaterial sei bei Elle International "seit Jahrzehnten eingespielt". Das Dezember-Cover sei "in gewohnter Art und Weise mit allen erforderlichen Rechten für die deutsche 'Elle' erworben" worden. Das Foto ist im Original eine Produktion der "Elle" aus Spanien, das erstmals im Februar erschien.

Die Looping Group, Herausgeber der "Madame", sagt, sie habe die exklusiven Rechte für Deutschland erworben und klagt deshalb gegen Burda. Burdas "Elle" will sich ihrerseits rechtliche Schritte vorbehalten.
per Mail, turi2.de (Background)

Gold & Wirtschaftswunder ist neue Kreativ-Agentur für Burdas “TV Spielfilm”, “Cinema” und “SerienMagazin”.

Burda: Gold & Wirtschaftswunder ist nach einem mehrstufigen Pitch ab sofort die Lead-Agentur von "TV Spielfilm", "Cinema" und dem "SerienMagazin". Eine neue Marken-Kampagne soll zu "mehr Sichtbarkeit" führen, dazu gibt es die neuen Slogans "Schneller finden. Besser sehen", "Der Guide für alle Kino- und Streamingfans" und "Alles für deine Watchlist". Durch "eingängige Claims und Headlines" sollen Leserinnen bei der Suche nach Inhalten "effektiver und erfolgreicher" sein.
burda.com, meedia.de

Wir graturilieren: Philipp Schulze wird 45.


Wir graturilieren: Philipp Schulze, Chefredakteur der Burda-Titel “TV Spielfilm”, “Cinema”, “TV Today” und des “SerienMagazins” wird 45. Seinen Geburtstag feiert Schulze mit seiner Familie "im kleinen Kreis". Besonders beeindruckt hat ihn im vergangenen Jahr, wie gut sein Team die Corona-Krise gemeistert hat: Trotz aller Herausforderungen habe die Crew "neue Projekte mit Leidenschaft und Herzblut vorangetrieben" – wie etwa neue Podcasts, Bücher und Zeitschriften. Knifflig gestaltet hat sich im abgelaufenen Jahr die Neuausrichtung der "Cinema", die Kinos waren schließlich pandemiebedingt zeitweise geschlossen. Genervt haben Schulze zudem die zahlreichen Verschiebungen des neuen James-Bond-Films Keine Zeit zu sterben, drei Jahre nach seinem Set-Besuch in Schottland habe er den Action-Streifen dann aber glücklicherweise doch noch zu Gesicht bekommen. Im kommenden Jahr erhofft sich Schulze wieder mehr Live-Events und reale Begegnungen. Gratulationen sind über E-Mail, Linked-in und Xing willkommen.

Blue Ocean Entertainment bringt “Masked Singer”-Magazin heraus.

Maskiertes Magazin: Die Burda-Tochter Blue Ocean Entertainment bringt am Donnerstag ein Magazin zur ProSieben-Show The Masked Singer heraus, berichtet "Clap". Das Heft kommt mit 30.000 Auflage für 4,99 Euro an den Kiosk. Es enthält zehn XXL-Poster mit den zehn neuen Masken der aktuellen Staffel sowie Steck­briefe und Hinter­gründe.
clap-club.de, blue-ocean.de

Debatte: Paul-Bernhard Kallen zieht sich bei Burda nicht wirklich zurück.

Halber Wechsel: Paul-Bernhard Kallen (Foto) wird bei Burda auch nach dem Rückzug aus dem Vorstand "freie Hand" haben, schreibt die "FAZ". Zwar übernimmt Martin Weiss als CEO. Doch solange weder die Tochter noch der Sohn von Hubert Burda in den Vorstand nachrücken, "wird der Konzern strategisch vom Verwaltungsrat geführt" – und der wird ab kommendem Jahr von Kallen geleitet.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Alina Bähr wird neue Chefredakteurin von Bunte.de.


Herbst-Kollektion: Burda macht Alina Bähr (Foto), 34, am 15. Oktober zur neuen Chefredakteurin von Bunte.de. Bähr kommt von Focus Online, wo sie in den vergangenen Jahren als Head of Entertainment und stellvertretende Nachrichtenchefin gewirkt hat. Zuvor war sie u.a. für "B.Z." und Watson tätig. Die Journalistin folgt auf Julia Dettmer, die bis Januar 2020 den Posten der Chefredakteurin des Online-Ablegers besetzte. Übergangsweise hatte Vize Charlot Brutscher die Redaktionsleitung übernommen. Bähr soll gemeinsam mit Isabella Kurth auch das Brand Management von Bunte.de verantworten.

Neben Bähr gibt es zwei weitere Neuzugänge in der Leitungsrunde der "Bunten": die Chefin des Unterhaltungsressorts, Stephanie Göttmann-Fuchs, ist seit 1. Oktober Teil der Chefredaktion, Ex-"Bild"-Frau Christiane Hoffmann startet am 1. November als Editor at Large. Hoffmann schrieb bei der "Bild" zuletzt viele Jahre für das Unterhaltungsressort und die berühmte "Letzte Seite" des Boulevard-Blatts, 2020 ging sie und wurde freie Journalistin. Vorausgegangen war dem Personal-Karussell beim Burda-Titel der Abgang von Tanja May, bis Ende September Vize-Chefredakteurin der "Bunten".
burda.com (Bähr), burda.com (Göttmann-Fuchs und Hoffmann), meedia.de

Burdas BCN kooperiert mit Display-Werber Cittadino.

Neu auf dem Schirm: Der Burda-Vermarkter BCN arbeitet künftig mit dem Düsseldorfer Display-Werber Cittadino zusammen. Der Verlag erhofft sich dadurch "zusätzliche Reichweite in attraktiven Zielgruppen". Cittadino kommt eigenen Angaben zufolge mit seinen 7.000 Werbeflächen an Flughäfen, Autobahnen und Shopping-Centern auf 400 Mio. Werbemittelkontakte pro Monat.
per Mail

Burda und Seven.One Entertainment testen gemeinsames Quiz-Magazin.

Versuchen ihr Glück: Burda und die ProSiebenSat.1-Tochter Seven.One Entertainment bringen ein gemeinsames Magazin heraus. Die "Gewinnarena" erscheint am 13. Oktober für 2,95 Euro als Pilot-Blatt mit Rätselformaten und Stories zu Shows wie "The Voice of Germany". Die Auflage liegt bei 250.000. Chefredakteur als Burda-Mann fürs Gelbe ist Kai Winckler. Online-Vorbild ist die Seven.One-Website Gewinnarena.de.
burda.com

“Clap”: ProSiebenSat.1 und Burda produzieren Zeitschrift zur “Gewinnarena”.

ProSiebenSat.1 und Burda bringen am 13. Oktober in einem Pilotprojekt eine begleitende Zeitschrift zur Plattform "Gewinnarena" auf den Markt, berichtet "Clap". Neben Rätseln und Spielen soll das Magazin auch Einblicke in TV-Shows wie "The Masked Singer" geben. Das Heft soll 2,95 Euro kosten, 68 Seiten umfassen und in einer Auflage von 250.000 erscheinen.
clap-club.de

Burda: Paul-Bernhard Kallen hört als CEO auf – Martin Weiss übernimmt.


Generationswechsel: Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen, 64, gibt das Tagesgeschäft des Medienkonzerns aus München und Offenburg ab. Er stand zwölf Jahre lang an der Spitze des Familenunternehmens von Hubert Burda. Künftig konzentriert sich Kallen auf die Führung des Verwaltungsrats und wirkt somit weiter als oberster Vermögensverwalter des Konzerns. Als CEO übernimmt Martin Weiss, 54. Er ist seit 2015 bei Burda, seit 2017 wirkt er im Vorstand mit Verantwortung für das internationale Geschäft und den Wagniskapital-Bereich BurdaPrincipal Investments. Bei der Burda-Beteiligung New Work SE mit dem Business-Netzwerk Xing ist er Aufsichtsratschef.

Hans-Jürgen Jakobs, Medien-Experte des "Handelsblatts", urteilt mit "Generationswechsel - ein bisschen jedenfalls". Weiss wirkt auf ihn wie "eine jüngere Ausgabe" von Kallen, u.a. da beide beim Beratungsunternehmen McKinsey gearbeitet haben. Kallen kam 1996 zu Burda, 2010 übernahm er den Chefposten von Verleger Hubert Burda. Weiss hatte erstmals vor 20 Jahren als Berater beim IPO von Tomorrow Focus, heute Holiday Check, mit Burda zu tun. Vor seiner Zeit bei Burda, war er beim internationalen Internet- und Kabel-Provider Millicom tätig. Bis 2013 war er Gründer und Partner der Strategie-Beratung Solon.

Im Zuge von Kallens Ausstieg aus dem Tagesgeschäft gibt auch Andreas Rittstieg, 65, bisher verantwortlich für Recht und Compliance, seinen Vorstands-Posten auf, bleibt aber im Verwaltungsrat. Die bisherige Personaldirektorin Katharina Herrmann, 46, steigt dafür in den Vorstand auf und betreut das neu zugeschnittene Ressort Personal und Compliance.
kress.de, handelsblatt.com (Jakobs, Paid), burda.com (Pressemitteilung), burda.com (Vita Weiss)

Hans Fink wechselt von Burda in die Selbstständigkeit.

Weggang mit Wiedersehen: BurdaStudios-Chef Hans Fink tritt ab, um sich selbstständig zu machen. Er ist seit 2014 im Verlag und soll diesem als externer Berater weiter verbunden bleiben. Seine Aufgaben in der Burda-Geschäftsführung übernimmt Manuela Kampp-Wirtz. Vorstand Philipp Welte würdigt Fink als "exzellenten Strategen" bei der "Digitalisierung der Verlagsgeschäfte".
burda.com, dwdl.de

Zitat: Patricia Riekel gibt Angela Merkel Tipps für das Leben nach der Politik.

"Es wird irgendein Ereignis kommen, im Fall von Frau Merkel ein politisches Weltereignis, bei dem sie gerne mitentscheiden würde, aber nicht mehr mitentscheiden darf."

Patricia Riekel, bis 2016 Chefredakteurin von Burdas "Bunte". gibt Angela Merkel im "Spiegel"-Interview Tipps für den politischen Ruhestand. Auf den Tag, "an dem keine Termine in Sicht sind", sollte sie vorbereitet sein. Darauf, dass ihr Nachfolger sie anruft und um Rat fragt, sollte sie nicht hoffen.
spiegel.de (Paid)

Weitere Zitate ...

... über Merkels Rolle im Wahlkampf:

"Sie hätte im Wahlkampf viel früher für Armin Laschet werben müssen, seine Vorzüge betonen, seine Fähigkeit zum Ausgleich und zum Kompromiss. Die CDU ist doch ihre 'Bunte' gewesen. Dafür hätte sie mehr kämpfen müssen."

... über Riekels Rolle als Herausgeberin:

"Ich hatte noch einen Anschlussvertrag als Herausgeberin, aber ob ich im Büro saß oder nicht, das war so egal wie ein Pfarrer in Peking."

... Riekels Selbstverständnis als Chefin:

"Ich habe früh verstanden, dass es als Chefin wichtig ist, schnell Entscheidungen zu fällen und diese Entscheidungen auch dann zu verteidigen, wenn sie falsch sind."

Willkommen im Club: Malgorzata Pottmann.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Malgorzata Pottmann macht seit 2011 Marketing für Burda, seit 2021 ist sie dort Head of New Business. Im Videofragebogen erzählt sie von ihrer Vorliebe für das Fahrrad, Kamtschatka will sie aber lieber zu Fuß erkunden. Pottmann ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Pottmann)

Burda will HolidayCheck von der Börse nehmen und Allein-Eigentümer werden.


Von Börsistan nach Burdastan: Burda will sich seine Reise-Tochter HolidayCheck wieder komplett einverleiben und im Zuge eines Delistings von der Frankfurter Börse nehmen, teilt der Konzern am Mittwoch mit. Burda Digital hält bereits 73,13 % am Grundkapital der HolidayCheck Group und bietet allen übrigen Anteilseignern nun 2,70 Euro in bar je Aktie. Nach der Ankündigung stieg der Kurs zeitweise um 10 % auf 2,73 Euro. Zu Beginn der Pandemie im März 2020 sackte die Aktie auf einen Tiefstwert von nur 83 Cent ein, erholte sich jedoch wieder und erreichte im im Mai 2021 einen zwischenzeitlichen Höchstwert von 3,44 Euro. Offenbar will Burda den niedrigen Kurs nutzen, um die Kontrolle komplett nun zu übernehmen.

Wie die gesamte Tourismus-Branche leidet auch HolidayCheck unter den Folgen der Corona-Pandemie: Im Geschäftsjahr 2020 brach der Umsatz um fast 90 % auf nur noch 14 Mio Euro ein, das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen lag 37,7 Mio im Minus. Rund 100 der insgesamt 400 Beschäftigten mussten gehen. Lange hatte sich Holidaycheck auf die Bewertung von Hotels und den Vertrieb der Reisen von Drittanbietern beschränkt. Seit 20219 schnürt die Tochter HC Touristik selbst Reisepakete und verkauft sie auf eigene Rechnung – und eigenes Risiko.
handelsblatt.com (Paid), 4investors.de, dgap.de, holidaycheckgroup.com

Food-Director Nina Winter verlässt Burda.

Winter is going: Nina Winter, Brand Director Food bei Burda, verlässt das Medienhaus "freundschaftlich" und auf eigenen Wunsch, teilt Burda laut Kress.de mit. Ihr nächstes Ziel ist öffentlich noch nicht bekannt. Ihrem bisherigen Arbeitgeber war die studierte Sozialpädagogin viele Jahre treu. In der Verlagswelt war sie seit den 90er Jahren unterwegs, u.a. bei "Shape" und "Sugar".
kress.de

Aus dem Archiv: Nina Winter über die Aktion "eatbetter" von Burda und Edeka (05/2020):

“Focus” holt die Fakten zurück in seinen Claim.

Burda schraubt an der Eigenwerbung für den "Focus" und holt die Fakten zurück: "Focus – hier sind die Fakten", lautet der neue Claim des Nachrichten-Magazins, der an "Fakten, Fakten, Fakten" von Gründer Helmut Markwort erinnert. Die Kampagne von der Agentur Vasataschröder feiert mit der Ausgabe, die heute Abend erscheint, Premiere. Sie soll in TV, Hörfunk, Print und Online laufen und umfasst u.a. auch einen neuen Image-Spot. "Die Bedeutung von unabhängigem, faktenbasiertem Qualitätsjournalismus wird durch die Digitalisierung und einem sehr schnellen Medienkonsum stetig relevanter. 'Focus' hilft, sich auf Basis von objektiv vermittelten, relevanten Informationen eine Meinung zu bilden", zitiert wuv.de Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer des Burda-Verlags.
wuv.de, youtube.com (25-Sek-Spot)

“Horizont”: Philipp Welte teilt scharf gegen deutsche Politik und US-Riesen aus.


Einer gegen alle: Burda-Vorstand Philipp Welte schießt im Interview mit "Horizont" schärfer denn je gegen die US-Tech-Riesen, gegen die deutsche Politik und fordert von der Verlagsbranche ein "neues Denken". "Wir sind nur noch ein kleiner Teil des Werbemarktes, aber wir sind unverzichtbar für das Funktionieren unserer Demokratie", sagt Welte im Gespräch mit Jürgen Scharrer. Diese Rolle könne die Branche nur wahrnehmen, wenn "wir unsere Inhalte auch in Zukunft weiter unabhängig finanzieren können". Der Politik wirft Welte vor, mit den sozialen Netzwerken zu flirten – etwa wenn Angela Merkel ihre Botschaften lieber selbst bei YouTube verbreitet, statt sich kritischen Interviews zu stellen. Welte beklagt bei der Politik fehlendes Verständnis für die wirtschaftlichen Bedingungen, die die Verlagsbranche braucht – als Beispiel gilt ihm die gescheiterte Förderung der Zeitungs- und Zeitschriften-Zustellung.

Welte nimmt auch Stellung zum Umbau bei Gruner + Jahr unter dem Dach von RTL: "Gruner + Jahr war für Burda immer der Nummer-1-Wettbewerber, an dem wir uns gemessen haben." Er hofft, dass der Konkurrent aus Hamburg der Verlagsbranche und "unserem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger" erhalten bleibt und plädiert für mehr organisatorische Zusammenarbeit bei gleichzeitigem "publizistischen Wettbewerb". Als möglichen neuen Kooperations-Partner bringt Welte den Zeitungs-Vermarkter Score Media ins Spiel. Er kann sich eine Zusammenarbeit in der Werbewirkungsforschung und die Entwicklung gemeinsamer Reichweiten-Produkte vorstellen.
"Horizont" 37/2021, S. 8-9

Burda Forward eröffnet Büro an der Ahr.

Nach der Flut: Burda Forward eröffnet ein Büro in Ahrweiler. Von dort aus begleiten Burda-Marken wie Focus Online oder Bunte.de den Wiederaufbau nach der Flutkatas­trophe. Gebündelt unter dem Label Die Flutreporter. Das zehnköpfige Team soll dabei insbesondere die Rolle des Katastrophen­schutzes kritisch hinterfragen und in einer fortlaufenden Serie Verbesserungs­ansätze aufzeigen. Das Büro in Ahrweiler dient zudem als Anlaufstelle für Betroffene. Laut Burda ist die Präsenz zunächst unbefristet.
presseportal.de

Burda startet neues Premium-Wohnmagazin “Villa”.

Burda bringt am 20. Oktober sein neues Premium-Wohnmagazin "Villa" auf den Markt. Chefredakteur ist Klaus Dahm, der im Heft "cooles Wohnen und Naturerlebnis" verbinden will. Er übernimm den Posten zusätzlich zu seiner Tätigkeit des Co-Chefredakteurs beim Apothekenheft "My Life". "Villa" soll ab 2022 quartalsweise erscheinen und kostet 6,90 Euro. Das Heft startet mit 100.000 Auflage.
burda.com, clap-club.de

Burda investiert in Tiergesundheits-Startup Felm.

Verlag meets Tier: BurdaPrincipal Investments beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde über insgesamt 15 Mio Euro am Tiergesundheits-Startup Felmo. Burda will das Berliner Startup "in der nächsten Wachstumsphase zu unterstützen und die Internationalisierung vorantreiben", sagt Christian Teichmann, Chef von Burda Principal Investments. Felmo listet in seiner App u.a. mobile Tierärzte.
burda.com, felmo.de

Lese-Tipp: Die “Bunte” verliert mit Tanja May eine “selten talentierte Promiranschmeißerin”.

Lese-Tipp: Die "Bunte" verliert durch den Abgang von Vize-Chefredakteurin Tanja May eine selten "talentierte Promiranschmeißerin", schreibt Laura Hertreiter. May sei "mit einem Ehrgeiz, der selbst für Boulevardverhältnisse ohne Grenzen ist" gesegnet und "für prominente Deutsche mit Marketingbedürfnissen seit Jahren die Frau für den kalkulierten Seelenstriptease". Ihr noch nicht offiziell bestätigter Wechsel zur "Bild" könnte auch an "Bunte"-Chef Robert Pölzer liegen, der auf "weniger Sex, mehr Krebs" setze.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Konstanze Hacke wird 52.


Wir graturilieren: Konstanze Hacke, Inhaberin der Agentur konstanzemedia und früher bei Burda fürs Business Development verantwortlich, feiert heute ihren 52. Geburtstag – mit Bier und Burgern im Garten in Hamburg. Unser Foto zeigt sie allerdings in ihrem Lieblingsurlaubsland Frankreich auf einer Fahrradtour. Heute verbringt sie den Tag mit "Familie und Freunden".

Im Corona-Jahr fand sie "die Entfaltung von Karl Lauterbach" besonders bemerkenswert "seine Tweets sind (m)eine tägliche Bereicherung", schreibt Hacke. Im neuen Lebensjahr freut sie sich auf “mutige & kreative Ideen, die nicht gleich zerpflückt werden”. Gratulationen nimmt sie per E-Mail oder Linked-in entgegen.

Meinung: DLD-Wanderung könnte Vorbild für andere Netzwerk-Events sein.

Wanderzirkus: Burdas Technologie-Konferenz DLD hat aus der Pandemie-Not eine Tugend gemacht und zur Bergwanderung geladen. Nele Husmann sieht daran die Zukunft des Netzwerkens: Gehen helfe den Gedanken auf die Sprünge, statt Test, Abstand und Masken verspreche eine Wanderung an der frischen Luft mit neuen Gesichtern "eine Rückkehr in die sorglose Welt, eine echte Befreiung".
"Wirtschaftswoche" 28/2021, S. 92 (Paid), instagram.com (Bilder der Wanderung)

Burda übernimmt Content-Agentur C3 komplett.

Ohne Kircher Burkhardt: Lukas Kircher und Rainer Burkhardt verkaufen ihre restlichen 15 % an der Content-Agentur C3 an Burda und ziehen sich damit komplett aus dem einstigen Joint-Venture zurück. Operativ sind die beiden Mitgründer schon seit zwei Jahren bei C3 ausgestiegen, sagt Adel Gelbert in "Horizont". Mit der Komplett-Übernahme durch Burda soll sich strategisch nichts ändern. Gelbert kündigt aber an, für weitere Agentur-Übernahmen und Partnerschaften offen zu sein: "Wir führen Gespräche in alle Richtungen." Dass der Konkurrent Territory nun – ähnlich wie C3 schon länger – mit Beratung Geld verdienen will, sieht der C3-Chef ganz unbescheiden als "Bestätigung unseres Weges".
horizont.net (Paid), turi2.de (Background Territory)

Burdas BCN vermarktet Nachbarschafts­netzwerk nebenan.de.

Werbung von nebenan: Der Burda-Vermarkter BCN startet die Vermarktung des Nachbarschafts­netzwerks nebenan.de, an dem Burda beteiligt ist. Werbekunden können ihre Inhalte durch native Einbettung hyperlokal bis auf Straßenebene genau platzieren. Nebenan.de hat nach eigenen Angaben 1,9 Mio Nutzerinnen.
burda.com, horizont.net (Paid), turi2.de (nebenan.de in der turi2 edition #6)

Wir graturilieren: Burkhard Graßmann wird 55.


Wir graturilieren: Burkhard Graßmann, Chief Marketing Officer des Burda-Verlags, feiert seinen 55. Geburtstag – im kleinen Kreis mit Freunden und "endlich wieder im Restaurant". Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Graßmann, zu sehen, wie sich die Natur im Zuge der Corona-Maßnahmen erholt hat. Dies sei eine echte Chance für den Planeten, "wenn sich das Verhalten der Menschen langfristig ändert". Über seine "stete Ungeduld in allen Belangen" hat sich Graßmann zuletzt geärgert, "ich werde sie nicht los". Für das kommende Jahr möchte er weiterhin dem Dichter Heinrich Heine recht geben, wenn der sagt: "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste." Glückwünsche sind über E-Mail willkommen.