Tobias Conrad wird BCN-Geschäftsführer.

Conrad kommt: Burda holt Tobias Conrad im Februar an die Spitze des hauseigenen Vermarkters BCN. Noch steht Burda-Vorstand Philipp Welte der Einheit vor, der Ende 2022 für Burkhard Graßmann eingesprungen war. Conrad war bisher CCO und Co-Geschäftsführer der Advertising-Plattform mrge. Von 2016 bis 2020 war der Manager Mitglied der Geschäftsführung bei Ströer Media Solutions, davor arbeitete er beim Radio-Vermarkter RMS.
clap-club.de, turi2.de (Background)

“Horizont”: Bauer schießt beim Kartellamt gegen Vermarktungs-Joint-Venture von Burda und Funke.


Was der Bauer nicht mag...: Das geplante Vermarktungs-Joint-Venture von Burda und Funke bekommt Gegenwind von Bauer, berichtet Roland Pimpl in "Horizont". Das Bundes­kartellamt befragt zur Fusion seit November Markt­teilnehmer wie Werbe­kunden und Agenturen, aber auch andere Verlage. In einem knapp 20-seitgen Frage­bogen gehe es u.a. um Werbe­märkte für Gesundheits­präparate und für den Versand­handel sowie um Billig-Frauentitel, TV-Magazine und Apotheken­zeitschriften. Pimpl macht mindestens fünf Verlage aus, die ein Vermaktungs­zusammen­schluss von Burda und Funke demnach tangieren würde: Springer, rtv und Prisma sowie Wort & Bild und Bauer. Konkret äußern will sich gegenüber "Horizont" nur Bauer-Vermarktungs­chef Frank Fröhling, der die Gefahr sieht, dass das Joint-Venture "seine Größe zulasten der übrigen Verlage, die nicht Teil des Zusammen­schlusses sind, ausspielen wird". Insbesondere kleinere Verlage würden es dann "noch schwerer haben, mit ihren Angeboten bei den Werbungtreibenden Gehör zu finden", so das Argument des Großverlags. Fröhling plädiert statt­dessen für eine Art "Plattform, die diskriminierungs­frei allen Publishern offen­steht" und "den Wettbewerb zwischen den Verlagen nicht ausschließt". Eine Entscheidung soll des Bundeskartellamt bis März fällen.
"Horizont" 1/2023, S. 1 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Anne Karoline Frizen sieht wachsendes Bedürfnis nach Nachhaltigkeit in Unternehmen.

"Wir machen heute in puncto Nachhaltigkeit mehr als früher. Und in Zukunft müssen wir mehr machen als heute. Aber damit steht Burda ja nicht allein da."

Anne Karoline Frizen, Leiterin des Burda-Nach­haltig­keits­­programms Getting Better, äußert sich im turi2-Interview dazu, wie sich die Klima­schutz-Standards für Unternehmen im Laufe der Zeit erhöhen.
weiterlesen auf turi2.de

“Ein direkter Draht zum Vorstand hilft enorm” – Anne Karoline Frizen von Burda über Klima­schutz und Kreislauf­gedanken.

Burda buddelt: Echte Nachhaltigkeit in Unternehmen braucht ein eigenes Team, die Lust, Dinge auszu­probieren sowie die Unterstützung der Unternehmens­führung, sagt Anne Karoline Frizen. Sie leitet das Nachhaltigkeits­programm Getting Better von Hubert Burda Media, das u.a. lokale Projekte der regenerativen Landwirtschaft unterstützt. Im turi2-Interview erklärt Frizen, warum Burda bei der CO2-Kompensation “viel mehr, als wir müssten” macht, in welchen vier Bereichen sie die größten Einspar-Potentiale für Emissionen sieht und weshalb sich ihr Team “durch dutzende Kilo Hausmüll gewühlt” hat. Weiterlesen >>>

Philipp Welte übernimmt zusätzlich die Führung von Burda-Vermarkter BCN.

Welte Wirtz: Burda-Vorstand Philipp Welte übernimmt zusätzlich den Geschäfts­führer-Posten von Burdas Vermarktungs­einheit BCN, meldet "Clap". Damit ersetzt er den Ex-CMO Burkhard Grassmann, der Burda unlängst verlassen hat. In seiner neuen Rolle werde er eng mit Manuela Kampp-Wirtz arbeiten, die im neuen Führungs-Trio des Burda Verlags auch die Vermarktung verantwortet.
clap-club.de

“Spiegel”: Robert Schneider wird Co-Chefredakteur der “Bild”.


Neuer Fokus: Robert Schneider, seit 2016 Chef von Burdas "Focus", soll neuer Chefredakteur der "Bild" werden, berichtet der "Spiegel". Demnach zieht er in die zweite Führungsebene ein und berichtet künftig an Johannes Boie, der Vorsitzender der Chefredaktion bleiben soll. Bisher leiten Claus Strunz, verantwortlich für Bild-TV, und Alexandra Würzbach, verantwortlich für die "Bild am Sonntag", mit Boie das Boulevardblatt. Der "Spiegel" berichtet unter Berufung auf interne Quellen bei Springer, dass die beiden vor der Ablösung stehen könnten. Die Verpflichtung von Robert Schneider bestätigt Springer inzwischen.

Boie war vor knapp einem Jahr als Krisenmanager angetreten – nach dem unrühmlichen Abgang seines Vorgängers Julian Reichelt war die Redaktion in Aufruhr. Das Klima in der Redaktion habe Boie verbessert, schreibt der "Spiegel". Zweifel gab es am früheren Kulturredakteur der "Süddeutschen Zeitung" und Ex-Chef der "Welt am Sonntag" eher, weil er keine Boulevard-Erfahrung mitbrachte.
spiegel.de, horizont.net

Burda holt Sven Dams als Entertainment-Chef zurück.

Comeback: Burda macht seinen früheren Verlags­leiter Sven Dams zum neuen Geschäfts­leiter Women & Entertainment und damit zuständig für Titel wie "Freizeit Revue" und "Lisa". Dams war bereits von 2001 bis 2012 beim Verlag, darunter sechs Jahre lang Verlags­leiter der Wochen-Frauen-Zeitschriften. Später war er u.a. bei Bauer und zuletzt selbstständig beschäftigt. In seiner neuen Position berichtet er an die frisch gebackene Geschäfts­führerin Elisabeth Varn.
burda.com, turi2.de (Background)

Manuela Kampp-Wirtz, Oliver Eckert und Elisabeth Varn führen den Burda Verlag.


Dreier­gespann: Manuela Kampp-Wirtz, Oliver Eckert und Elisabeth Varn bilden künftig die Geschäfts­führung vom Burda Verlag. Kampp-Wirtz ist für die Publishing-Bereiche News und Premium sowie Vermarktung, Kommunikation und Bewegtbild/Audio zuständig. Varn ist Chief Financial Officer und Chief Operating Officer und verantwortet Women & Entertainment und Kids. Eckert leitet zusätzlich zu seiner Rolle als CEO von Burda Forward die Bereiche Food, Garden und Living sowie Health. Der Burda Verlag und Burda Forward bleiben trotz Eckerts Doppel-Engagement eigenständige Unternehmen, führt Burda aus. Schon länger bekannt ist: Der bisherige Geschäfts­führer Kay Labinsky und Marketing-Chef Burkhard Graßmann verlassen den Verlag zum Jahres­ende.
burda.com, turi2.de (Background)

“Clap”: “Bunte” bekommt eigenes TV-Format in neuer Sat.1-Nachmittagsshow.

Buntes Fernsehen: ProSiebenSat.1 und die "Bunte" von Burda kooperieren bei der geplanten Sat.1-Nachmittags­show "Volles Haus!", berichtet zuerst "Clap", Burda und Sat.1 bestätigen die Kooperation. Innerhalb der drei­stündigen Show, die im Frühjahr 2023 startet, läuft das VIP-Format "Bunte – live" mit aktueller Promi-Bericht­erstattung sowie Insider-News aus der "Bunte"-Redaktion. "Bunte"Chefredakteur Robert Pölzer, Unterhaltungs­chefin Stephanie Göttmann-Fuchs und Chef­reporterin Christiane Hoffmann ordnen die Promi-News live im Studio ein. Es ist die erste große Inhalte-Kooperation beider Medienhäuser und beschert "Bunte" tägliche TV-Präsenz. Die Konkurrentin "Gala" dagegen findet bei RTL nur einmal pro Woche mit eigener Sendung statt.
clap-club.de, burda.com

Burda kauft britische Ernährungs-Plattform Nutracheck.

Gut genährt: Burda übernimmt die britische Ernährungs-Plattform Nutracheck. Die Firma wird Teil der britischer Publishing-Tochter Immediate Media. Führungs­kräfte und Team bleiben an Bord, über den Kauf­preis ist nichts bekannt. Nutracheck hat nach eigenen Angaben mehr als 350.000 Abonnentinnen und Nährwert­informationen zu über 350.000 Produkten in der Datenbank.
burda.com, immediate.co.uk

Meistgeklickter Kopf gestern nach Verena Bahlsen war Yasmine M’Barek.

Meistgeklickter Kopf gestern hinter der zurück­getretenen Keks­hersteller-Erbin Verena Bahlsen war Yasmine M'Barek, die mit Markus Feldenkirchen bei "Apokalypse & Filterkaffee" u.a. über die Letzte Generation spricht. Hinter ihr folgt der abwandernde Publishing-Chef des Burda-Verlags Kay Labinsky.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe am 8.11.2022)

Meistgeklickter Kopf gestern nach Verena Bahlsen war Kay Labinsky.

Meistgeklickter Kopf gestern nach der zurückgetretenen Keks-Managerin Verena Bahlsen war Kay Labinsky. Am Montag war bekannt geworden, dass der Publishing-Chef und Geschäftsführer des Burda-Verlags seinen Hut nimmt und künftig "in anderen Branchen Innovationsprozesse mitgestalten" will.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe am 7.11.2022)

Manager Kay Labinsky verlässt Burda zum Ende des Jahres.


His new Life: Hubert Burda Media und Kay Labinsky, Publishing-Chef und gleichzeitig Geschäfts­führer des Burda-Verlags, gehen Ende des Jahres getrennte Wege – "auf eigenen Wunsch und im besten Einvernehmen". Labinsky wolle künftig "in anderen Branchen Innovations­prozesse mitgestalten". Auf Wunsch von Vorstand Philipp Welte betreut er aber drei zentrale Projekte im Gesundheits- und Living-Markt erst einmal bis Herbst 2023 weiter. Labinsky kam erstmals 1999 zu Burda und ist mit einer längeren Unterbrechung seit 15 Jahren beim Konzern tätig. Seit 2021 ist er für den Produkt­bereich "Popular" und damit für Titel wie "Freizeit Revue" und "My Life" zuständig. Die Geschäfts­leitung von Burda schrumpft mit seinem Weggang von fünf auf drei Mitglieder. Neben Welte sind noch Manuela Kampp-Wirtz, zuständig für Marken wie "Bunte" und "Focus", und die kaufmännische Leiterin Elisabeth Varn an Bord. Marketing-Chef Burkhard Graßmann verlässt Burda ebenso zum Jahres­wechsel wie Labinsky.
burda.com, turi2.de (Background)

Marc Al-Hames rückt in Vorstand von Burda auf.

Beförderung? Check! Der CEO der Holiday­check Group Marc Al-Hames rückt zum 1. Januar 2023 in den Vorstand von Burda auf. Er wird im Team von CEO Martin Weiss die E-Commerce-Sparte Burda Commerce, die Beteiligungs­gesellschaft Burda Next sowie den Dienst­leister Burda Digital Systems verantworten. Al-Hames ist seit 2011 im Verlag und seit 2020 Chef der Reise­plattform Holidaycheck.
burda.com

“Manager Magazin”: Burda-CEO Martin Weiss “treibt viele Führungskräfte zur Verzweiflung”.


Burdas Bürde: Das "Manager Magazin" stellt Burda-Chef Martin Weiss ein negatives Zwischenzeugnis aus. Der vor gut einem Jahr eingesetzte CEO treibe durch seine "umgängliche, aber führungs­schwache" Art Führungs­kräfte im Verlag "langsam an den Rand der Weißglut", schreibt Dietmar Palan. Statt sich um Probleme wie die hohen Papier­preise und die strauchelnde Plattform Xing zu kümmern, lege Weiss den Fokus auf interne Kommunikation und die Renovierung verschiedener Etagen der Münchener Zentrale. "Nach vielen bunten Jahren droht Burda eine eher bleierne Zeit", attestiert Palan – auch, weil die Burda-Sprösslinge Jacob (32) und Lisa (30) noch ein Stück davon entfernt seien, "selbst operative Verantwortung zu übernehmen". Die "familiäre Lücke" müssten nun neben Weiss auch die "Höflinge" von Hubert Burda, Verwaltungsrat-Vorsitzender Paul-Bernhard Kallen und Burda-Vostand Philipp Welte, ausfüllen.
manager-magazin.de (€), turi2.de (Background)

Funke und Burda stellen Antrag zur Fusion ihrer Vermarktung.


Nägel mit Köpfen: Nach mehreren gescheiterten Anläufen wollen Funke und Burda ihre Vermarktung endgültig fusionieren. Funke hat beim Kartellamt den Erwerb der Mitkontrolle an der BCN Brand Community Network GmbH in München beantragt, der Vermarktungs­­tochter von Burda. Ein Funke-Sprecher bestätigt die Anmeldung. Auch die Medien­holding Klambt sei demnach mit im Boot. Für das Joint-Venture sei es notwendig, "dass die Behörde ihre Marktd­efinition überdenkt", schreibt Gregory Lipinski bei Meedia. Funke hatte bereits 2018 und 2020 versucht, mit Burda zusammen­zurücken. Beide Male hatten die Kartell­wächter Bedenken. Die Verlage begründen die geplante Fusion mit der "weiter gewachsenen Dominanz US-amerikanischer Technologie­plattformen" auf dem Werbemarkt. (Fotos: Philipp von Ditfurth / dpa / Stefan Ziese / Zoonar / Picture Alliance)
meedia.de (€), horizont.net (€)

Zitat: Helmut Markwort kann sich mit Hubert Burda über den G+J-Niedergang freuen.

"Wir reden nicht ganz ohne Selbstzufriedenheit über den Niedergang von Gruner + Jahr."

Ex-"Focus"-Chefredakteur Helmut Markwort kann sich bei Telefonaten mit seinem ehemaligen Verleger Hubert Burda Schadenfreude über die G+J-Fusion nicht verkneifen: Schließlich hätten die Hamburger Burda früher verächtlich "Schwarzwald-Springerle" genannt.
zeit.de (€)

Bunte veröffentlicht Sonderausgabe zu Queen Elizabeth II.

Burda veröffentlicht zum Tod der britischen Königin Elizabeth II eine 160-seitige Sonderausgabe "Bunte Spezial – Queen" unter der Federführung von Adelsexperte Stefan Blatt. Das Magazin befasst sich mit dem Leben und Wirken der Königin beginnend bei ihrer Kindheit, über ihre Beziehung zu Prinz Philip, ihre Krönung und Regentschaft bis zu ihrer Beisetzung. Das Heft ist vom 1. Oktober bis zum Ende des Jahres erhältlich.
burda.com

Burkhard Graßmann verlässt Hubert Burda Media.


Auf zu neuen Ufern: Hubert Burda Media und Chief Marketing Officer Burkhard Graßmann gehen ab kommendem Jahr getrennte Wege. Graßmann verlasse den Verlag "auf eigenen Wunsch", um sich "neuen beruflichen Heraus­forderungen zu widmen". Er kam 2011 als Geschäfts­führer zu BurdaNews, 2016 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die Vermarktungs­tochter BCN, 2019 für Burdas AdTechFactory. Seit Anfang 2021 ist Graßmann CMO und damit zuständig für Marketing und Innovation sowie Chef von BCN. "Ich habe in meinen zwölf Jahren bei Burda alles erreicht", sagt Graßmann.

Die Arbeit an der Wachstumsstrategie für das BCN wird der Obervermarkter "auf Bitte des Vorstands" noch bis zum Jahresende fortsetzen. Alles andere übernimmt ab September sein Chef Philipp Welte, also die Geschäfts­führungen der Beteiligungs­holding The Enabling Company, den Dienst­leistern Data Publishing und Facts sowie des Merchandising-Vermarkters Burda Brand Licensing.

In der turi2 edition #17 sagt der Segel-Fan Graßmann: "Wenn sich der Wind dreht, müssen Sie reagieren und im besten Fall die Veränderung zum Vorteil nutzen." Wie die berufliche Veränderung genau aussieht, ist noch nicht bekannt. Graßmanns Abgang "erfolgt zu einem von außen betrachtet bemerkenswerten Zeitpunkt", schreibt Roland Pimpl bei "Horizont". Burda und Funke haben einmal mehr den Versuch gestartet, ihre Werbevermarktung zusammenzulegen. Das Kartellamt müsse dem Plan noch zustimmen, weshalb sich die Verlage in Stillschweigen üben. Graßmann habe "das schwierige Großprojekt maßgeblich mit vorangetrieben". (Foto: Burda)
burda.com, horizont.net (€), turi2.de (Background), turi2.de (Porträt Graßmann)

Sie brauchen den richtigen KursBurkhard Graßmann im Porträt in der turi2 edition #17 | turi2.de (Online-Text)

Lese-Tipp: Wie die “Bunte” wohl über die Burda-Furtwängler-Trennung berichtet hätte.

Lese-Tipp: In der "Süddeutschen" malt Christian Mayer sich aus, wie die "Gefühls­analysten" von "Bunte" wohl über die Trennung von Hubert Burda und Maria Furtwängler berichten würde, wäre Burda nicht ihr Besitzer. Am Anfang stünde "die ganz große Liebe dieses ungleichen Paares", das die Liaison geheim hält, bis "die Leidenschaft siegt". Mit der Zeit werde aber immer klarer, dass Furtwängler ihre eigenen Wege gehen und sich nicht auf die Rolle der "Burda-Prinzessin" reduzieren will.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Hubert Burda und Maria Furtwängler geben Trennung bekannt.


Mariä Weiterfahrt: Verleger Hubert Burda und Schauspielerin Maria Furtwängler geben nach mehr als 30 Jahren Ehe ihre Trennung bekannt. Die beiden gingen bereits "seit geraumer Zeit" getrennte Wege, so eine Sprecherin gegenüber der dpa. Man bleibe aber "freundschaftlich und familiär verbunden". Darüber hinaus machte das Paar in der Angelegenheit keine weiteren Einzelheiten öffentlich. Die 55-Jährige und der 82-Jährige haben 1991 geheiratet und galten als Medien-Power-Paar. Sie haben zwei gemeinsame Kinder: Lisa Furtwängler und Jacob Burda besitzen seit 2017 die Kapitalmehrheit am Burda-Konzern.

Während viele deutsche Medien den Bericht der dpa aufgreifen, sind Burdas hauseigene Medien auffallend still beim Trennungs-Thema. Weder "Focus" noch das Klatsch-Magazin "Bunte" berichten auf ihren Webseiten vom Ehe-Aus. Die Redaktion vom "ZDF Magazin Royale" nimmt sich der Tratsch-Aufgabe an und twittert: "Blitz-Trennung im Hause Burda! Maria Furtwängler mit der bitteren Wahrheit: 'Habe diese Lügen nicht mehr ausgehalten!'" – ein Seitenhieb auf die vielen Regenbogen­blättchen im Burda-Verlag, die sonst jede Promi-Trennung genüsslich ausschlachten und ausschmücken. (Foto: Frederic Kern / Geisler-Fotopress / Picture Alliance)
t-online.de, twitter.com (ZDF Magazin Royale), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Daniel Steil wird 53.


Wir graturilieren: Daniel Steil, CCO bei Burda Forward, feiert heute seinen 53. Geburtstag. Ungern blickt er dabei auf den November im vergangenen Lebens­jahr zurück, als er auf dem Weg zu einer Veranstaltung geblitzt wurde und nun für einen Monat seinen Führer­schein abgeben muss. Und das, obwohl er laut seiner männlichen Kollegen der "wahrscheinlich langweiligste Auto­fahrer" ist. Das schmälert jedoch nicht die Vorfreude auf eine längere Fortbildung im Herbst und die Umgestaltung seiner Wohnung gemeinsam mit seiner ältesten Tochter. Die hat ihn im vergangenen Jahr besonders beeindruckt, weil sie "in der Schule und sportlich eine tolle Entwicklung gemacht hat". Im Beruf hat Steil in den vergangenen Monaten miterlebt, wie sich sein Unternehmen neu organisiert hat. Statt in Abteilungen und Marken richte sich Burda Forward nun nach "job-to-be-done" aus. Gleichzeitig seien Hierarchien aufgelöst und Weichen gestellt worden, "um schnellere Entscheidungen an der Basis zu treffen". Er habe gelernt, dass jemand, der Inhalte für die Menschen macht, denjenigen zuhören sollte, die nah am Markt sind: "Und das ist in der Regel nicht das Management-Team."

Frisch aus einem "tollen Kroatien-Urlaub" zurück­gekehrt, frühstückt Steil an seinem Ehren­tag mit seiner Familie am Simssee. Danach geht es auf eine Wanderung über den "alten Schmuggler-Weg durch die Entenloch­klamm zwischen Deutschland und Österreich". Über Gratulationen freut er sich via WhatsApp, Mail, Facebook, Instagram, Xing oder Linked-in, "gerne auch von Kolleg*innen, die ich schon lange nicht mehr gehört oder gesehen habe".

Kartellamt gibt grünes Licht für Burdas Einstieg bei IhreApotheken.de.

Gesund und genehmigt: Das Kartellamt gibt grünes Licht für Burdas Einstieg bei der Bestell-Plattform ihreapotheken.de des Pharma-Großhändlers Noweda. Burdas Initiative "folge dem Trend, umfassende digitale Gesundheitsplattformen zu entwickeln". Der Verlag und Noweda stehen bereits gemeinsam hinter der "Apotheken Umschau"-Konkurrenz "My Life".
healthcaremarketing.eu, turi2.de (Background)

Burda kooperiert mit Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Burda kooperiert mit seiner Nachhaltigkeits­marke For Our Planet mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, einem Beratungs­gremium der Bundes­regierung. Die Zusammenarbeit erfolge inhaltlich und redaktionell. Außerdem wollen sich die Partner beim Vernetzen mit Expertinnen unterstützen. Das "For Our Planet"-Magazin erscheint Ende September erstmals als eigenständige Publikation.
burda.com

Neue Marken-Kampagne bewirbt “Focus Money” humoresk und pathetisch.

Burda gönnt "Focus Money" eine Brand-Kampagne, die erste seit Jahren, die das Wirtschafts­magazin in TV, Radio, Print und Online bewirbt. Im Kern stehen Cover und Themen der aktuellen Ausgabe, die Schlagzeilen sollen "humoresk oder pathetisch die Fragen der Zeit stellen". Zur Leser-Blatt-Bindung startet "Focus Money" zudem die Aktion "Meine erste Aktie", bei der Promis und Profis vom ihrem ersten Kontakt zur Börse berichten.
burda.com

Basta: “Playboy”-Chef Florian Boitin hätte gerne Maria Furtwängler auf dem Cover.

Bleibt in der Familie: "Playboy"-Chef Florian Boitin hätte gerne mal Burda-Gattin Maria Furtwängler auf dem Cover. Sie strahle eine "faszinierende unterkühlte Erotik" aus und überzeuge u.a. mit ihrem Engagement gegen Diskriminierung von Frauen, schwärmt Boitin in der "Bild". Nicht nur Boitin, sondern auch die Klatschblätter von Burda hätten bestimmt Freude an einer Zusage.
bild.de

Burda beteiligt sich an einer Apotheken-Plattform IhreApotheken.de.

Burda beteiligt sich an ihreapotheken.de von Pharma-Großhändler Noweda. Der Verlag übernimmt 35 % der Bestellplattform für Arzneimittel, die anders als reine Online-Apotheken Bestellungen an Apotheken vor Ort vermittelt. Burda will in Weiterentwicklung der Plattform angesichts des E-Rezepts investieren. Der Verlag und Noweda sind Partner im "Zukunftspakt Apotheke" und stehen gemeinsam hinter der "Apotheken Umschau"-Konkurrenz "My Life".
burda.com

Zitat: Die Politik kann oder will die Rolle der freien Presse nicht mehr verstehen, kritisiert Philipp Welte.

"Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will."

Burda-Vorstand Philipp Welte warnt beim European Publishing Congress vor einer "Bedrohung der Freiheit des Denkens". Zudem sei jedes dritte gedruckte Medienangebot in Deutschland existenziell gefährdet.
presseportal.de

“Bunte” steigt ins Buchgeschäft ein.

In die Buchläden: Der Bunte Entertainment Verlag veröffentlicht in Kooperation mit der Edel Verlagsgruppe eine eigene Buchreihe. Der erste Titel "Das große Bunte Beauty Buch – Die Beauty-Geheimnisse von Prominenten, Experten und Insidern" mit TV-Moderatorin Jennifer Knäble erscheint am 15. Juni. Die beiden weiteren Bücher zu den Themen "Gastgeben" und "Royaler Nachwuchs" folgen im November.
burda.com

Burda steigert Anzeigenpreise um durchschnittlich 6,1 %.

Burda hebt ab Juli die Anzeigen­preise über alle Titel hinweg um rund 6 %. Grund seien die "explodierenden Rohstoff- und Produktions­kosten" sowie die generelle Inflation, teilt der Verlag mit. Papier­preise seien um durchschnittlich 80 % gestiegen, einzelne Sorten hätten sich um 150 % verteuert. Aus Rücksicht auf die Werbekunden "erhöhen wir die Preise nur maßvoll und nicht annähernd in der Größenordnung, wie wir es eigentlich angesichts der realen Kosten tun müssten", sagt Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer Premium im Verlag.
horizont.net (Paid)

Burda verzeichnet 2021 das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte.

Burda steigert 2021 seinen Umsatz um 6 % auf knapp 3 Mrd Euro und fährt damit das beste Geschäftsjahr seiner Unternehmensgeschichte ein. Davon entfallen 1,7 Mrd Euro auf das digitale Geschäft, das im Vergleich zum Vorjahr um 10 % zulegt und nun rund 58 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Burda-Chef Martin Weiss sagt, er könne sich weitere Zukäufe vorstellen.
newsroom.de , burda.com

Lese-Tipp: Martin Weiss will an Zeitschriften festhalten.

Lese-Tipp: Ein Printsterben kann Burda-Chef Martin Weiss im Verlagshaus nicht feststellen, sagt er im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Zudenken geben ihm allerdings die durch die Inflation verunsicherten Verbraucher: Burda verkaufe 70 % der Zeitschriften im Lebensmittel-Einzelhandel. Jetzt haben die Menschen "nicht mehr so viel Geld in der Tasche und halten sich zurück", sagt er.
sueddeutsche.de

CSU-Generalsekretär Stephan Mayer tritt zurück, nachdem er einem “Bunte”-Reporter gedroht hat.


Den Bogen überspannt: CSU-Generalsekretär Stephan Mayer tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Kurz zuvor hatte die "Bunte" berichtet, dass Mayer ihren Reporter Manfred Otzelberger wegen eines kritischen Berichts mit "Vernichtung" gedroht hatte. Wörtlich soll er am Telefon gesagt haben: "Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens. Ich verlange 200.000 Euro Schmerzensgeld, die müssen Sie mir noch heute überweisen." In dem Bericht der "Bunten" ging es um einen unehelichen Sohn Mayers, der der Öffentlichkeit nicht bekannt war. Otzelberger hat das Telefonat in einer eidesstattlichen Erklärung bestätigt, auch eine Zeugin soll es mit angehört haben.

In seiner Rücktrittserklärung nennt Mayer "gesundheitliche Gründe" und betont, es sei seine persönliche Entscheidung gewesen. Er schreibt allerdings auch: "In einem aufgrund einer eklatant rechtswidrigen Berichterstattung geführten Gespräch mit einem Journalisten der 'Bunten' habe ich möglicherweise eine Wortwahl verwendet, die ich rückblickend nicht für angemessen betrachten würde. Dies bedaure ich sehr."

Vernichtungsdrohungen gegen Journalistinnen durch einen Repräsentanten eines Verfassungsorgans seien ein "unerhörter Verstoß gegen die demokratischen Spielregeln und die politische Kultur in unserem Land", sagt Philipp Welte, Vorstand von Burda. "Es waren sieben Minuten voller Aggression", erinnert sich Otzelberger bei RTL. Kurz bevor der Rücktritt Mayers bekannt wurde, hatte die "Bild" bereits über "Getuschel" innerhalb der CSU berichtet, nach dem Mayers impulsive Art und die Bedrohung eines Reporters eine Gefahr für die Partei und Parteichef Markus Söder bei der Landtagswahl darstellen könnten. Söder hatte Mayer überraschend zum Generalsekretär berufen und ihn als "ländlicher Raum, konservativ, auch katholisch" beschrieben. Mayer war nur drei Monate im Amt. (Foto: Sven Simon / Picture Alliance)
bunte.de, bild.de, tagesschau.de, rtl.de (1-Min-Video), sueddeutsche.de (Paid)

Burda Media holt Anne Karoline Frizen und Stefan Atanassov ins Führungsteam.

Burda Media stellt das Führungs­team um CEO Martin Weiss neu auf. Anne Karoline Frizen (Foto) wird Head of Corporate Development. Sie ist seit 2020 für das Burda-Nachhaltigkeits­programm zuständig. Stefan Atanassov wechselt als Chief Product Officer von Seven.One Entertainment zum Münchner Verlag. Die Leiterin des Corporate Business Development Sophie Ahrens verlässt Burda zum 1. Juli.
burda.com

Burda zeigt sein Nachhaltigkeits-Magazin “2050”.

Burda stellt sein Nachhaltigkeits-Magazin "2050" für die Generation Z vor. Das Heft erscheint vorerst zwei Mal pro Jahr mit 35.000 Auflage und ist kostenlos. Es liegt nicht am Kiosk, sondern liegt dort aus, wo die Zielgruppe unterwegs ist, u.a. an Unis und Schulen. Alle Inhalte sind über einen QR-Code kostenlos online und dort auch diskutier- und teilbar. Inhaltlich behandelt das Heft Themen wie Fleischkonsum oder nachhaltige Mode und gibt Tipps für ein klimabewusstes Leben. Es entsteht mit Unterstützung eines Beitrags aus sieben Aktivistinnen, Forschenden und Unternehmerinnen.
burda.com, 2050.de (Digital-Ausgabe), turi2.de (Background)

Newsletter-Promi-Tipp von Susanne Müller.

Newsletter-Promi-Tipp: Susanne Müller, Director Client Services beim Burda-Vermarkter BCN, wacht mit Horizont vor 9 auf und informiert sich in Branchen-Newslettern der Textil­wirtschaft oder Lebens­mittel­zeitung über die Chancen und Märkte ihrer Kunden. Der Aufgemischt-Newsletter des Münchner Literaturhauses liefert ihr Inspiration zu den "jungen Wilden" der Szene.

Meine Lieblings-Morgen-Newsletter?
Horizont vor 9

Was schätze ich daran?
Die wichtigsten Branchen-News on point - eingeordnet im wirtschaftlichen Gesamtkontext, gepaart mit einer breiten Themenvielfalt - nicht nur Wirtschaft, nicht nur Kreatives. Ein rundes 10 Minuten-Informationspaket.

Die wichtigsten Newsletter für mich?
Neben dem Triple Horizont, W&V und turi2 sind das für mich Branchen-Newsletter, wie etwa die der Textilwirtschaft oder Lebensmittelzeitung, für einen aktuellen Überblick über Chancen und Herausforderungen der Märkte und unserer Kunden. Zudem bin ich nach wie vor ein großer Fan von gedruckten News; da unschlagbar an tiefer­gehenden Hintergrund, Kontext und Perspektiven­vielfalt. Meine All-Time Favorites: "Focus" und die "Zeit".

Mein Newsletter-Geheimtipp?
Der Morning-Newsletter der New York Times - die Welt "in a Nutshell". Brillant geschrieben. Und der Aufgemischt-Newsletter des Münchner Literaturhauses über die jungen Wilden der Szene.

Das wünsche ich turi2 zum 15. Geburtstag:
Weiterhin das Händchen für die News, die uns, Eure Leser, wirklich interessieren. Stay sharp. Stay curious. Happy Birthday!

Die Promi-Tipps erscheinen im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Zitat: Ex-“Bunte”-Chefin Patricia Riekel über Freundschaften mit Promis.

"In meinem Telefonbuch standen die Namen wichtiger Persönlichkeiten. Aber das sind Kontakte, die nur auf professioneller Ebene funktionieren. Im Ruhestand kann man die Hälfte davon streichen."

Patricia Riekel, Ex-Chefredakteurin von Burdas "Bunte", spricht im "stern"-Interview über prominente Freundinnen. Es gebe in ihrem privaten Umfeld Frauen, "für die es keine Rolle spielt, ob ich für ihr Image nützlich bin oder nicht" – Veronica Ferres und Vicky Leandros seien Beispiele dafür.
"stern" 18/2022, S. 52 (Paid)

C3 startet Online-Ratgeber für Menschen, die ukrainische Geflüchtete aufnehmen.

C3: Die Marketing-Agentur startet einen Online-Ratgeber für Menschen, die Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Hereinspaziert informiert Gastgeberinnen und Geflüchtete u.a. über den Aufenthalt und das Zusammenleben in einer Gast­familie. Da sich die Aufnahme-Regeln deutschlandweit unterscheiden, hat sich der Ratgeber auf die Städte mit C3-Standort spezialisiert: Berlin, Hamburg, München und Stuttgart.
burda.com