Debatte: Clubhouse könnte vom nächsten Lockdown profitieren.

Houseparty: "Die Häme über den liederlichen Zustand des Clubhouse-Universums" wäre "ethisch gut vertretbar", schreibt Andrian Kreye in der "Süddeutschen". Bei stichprobenartigen Nutzungen stolpert der Journalist jüngst nur noch über vereinzelte deutsche Gesprächsgruppen, während die englische Themenliste wie ein "ausgelesener Spamfilter" wirkt. Kreye könnte sich aber vorstellen, dass ein weiterer Lockdown Clubhouse zu neuen Höhenflügen verhilft: "Wenn nicht in dieser, dann eben in der nächsten Pandemie".
sueddeutsche.de (Paid)

Nach Clubhouse-Leak werden wohl 3,8 Mrd Telefonnummern im Darknet angeboten.

Club compromised: Ein Angreifer behauptet, die Telefon­nummern und Kontakte aller 10 Mio Clubhouse-Konten abgegriffen zu haben. Insgesamt bietet er nun 3,8 Mrd Nummern im Darknet an. Clubhouse sammelt nicht nur die Nummern der Nutzerinnen, sondern auch diejenigen aller ihrer Kontakte. Das Talk-Netzwerk sagt in einem Statement, dass es keinen Datenleak gegeben habe.
golem.de, twitter.com

Clubhouse startet Text-Message-Funktion offiziell.

Clubhouse startet in seiner App offiziell eine vorab geleakte Text-Chat-Funktion namens Backchannel. Bisher konnten Nutzerinnen ausschließlich miteinander sprechen, jetzt können sie in Audio-Räumen und außerhalb miteinander schreiben, etwa zur Orga­nisation eines Raums oder um Fragen aus dem Publi­kum entgegen zu nehmen. Der Chat ist auf 15 Teil­nehmerinnen begrenzt. Fotos und Videos lassen sich darin noch nicht verschicken.
mashable.com, joinclubhouse.com (1-Min-Video), turi2.de (Background)

“Wenn der Hype vorbei ist, wird es spannend.” Wie geht’s weiter mit Clubhouse?


Ernüchterung und Euphorie: "Die Clubhouse-Macher haben keine Idee, wie sie Social Audio aufs nächste Level heben können", resümiert Mark Heywinkel von Zeit Online die Probleme der einstiegen Hype-App. Der Frankfurter PresseClub hat am Montagabend über die Zukunft von Clubhouse diskutiert – turi2 veröffentlicht die Runde mit Heywinkel, Alina Fichter von der Deutschen Welle, Felix Kovac von Antenne Bayern und turi2-Gründer Peter Turi als Podcast. Radio-Mann Kovac erinnert sich gerne an die ersten Wochen mit der Audio-App und kann sich nicht erklären, warum die Clubhouse-Macher es zugelassen haben, dass der Hype so schnell wieder abflaut. Wenn es nach ihm geht, müsste ein Teil der "vielen Milliarden", die die App Wert ist, in guten Content fließen. Als Beispiel dienen ihm Netzwerke die Linked-in, die ganze Redaktionen betreiben.

Alina Fichter von der Deutschen Welle ist sich nicht sicher, ob der Clubhouse-Hype hierzulande über die Medienbranche hinaus gereicht hat. Wer nicht zur Journalisten-Blase gehört, habe von der App vielleicht mal in der Zeitung gelesen. Sie will den Blick über Clubhouse hinaus weiten und glaubt, dass Social Audio in etablierteren sozialen Netzwerken mehr Menschen erreichen kann. Mit Blick auf den Wahlkampf und die Berichterstattung spielt Clubhouse kaum eine Rolle: Mark Heywinkel hat mit der Morgenkonferenz von Zeit Online wochenlang jeden Tag den Clubhouse-Nutzerinnen den Puls gefühlt. Inzwischen ermittelt die "Zeit" die Stimmung im Land durch das repräsentativ zusammengestellte Panel Die 49.

Auch Peter Turi kann die Enttäuschung über Clubhouse verstehen: Er ist der Meinung, dass wer bei Clubhouse erfolgreich sein will, seine eigene Community mitbringen muss. Für ein Fachpublikum gehe das, bei einem Massenmedium werde das schwierig. Turi beobachtet aber auch, dass die Gesprächs-Räume von Twitter Spaces nicht voller sind, als beim Original.

Bei der Anschluss-Diskussion auf Clubhouse melden sich vor allem diejenigen zu Wort, die Clubhouse auch heute noch intensiv nutzen. Radioszene-Chef Ulrich Koering etwa genießt die Runden mit wenigen Zuhörerinnen, weil die Gespräche dann intensiver sind und sogar Freundschaften entstehen. Auch Schauspielerin Alexandra Kamp lobt den Netzwerkeffekt der kleinen Runden und die Kontakte, die sich daraus ergeben. Sängerin und TV-Produzentin Tine Wittler sagt, dass alle Künstlerinnen das Sommerloch kennen. Sie hofft darauf, dass die Clubhouse-Nutzung im Herbst wieder anzieht.
turi2.tv (92-Min-Video), turi2.de/podcast (92-Min-Podcast), spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Text: Markus Trantow

Clubhouse schließt Partnerschaft mit TED.

Clubhouse investiert in Content und partnert mit der Innovationskonferenz TED. Jeden Montag sollen neue TED-Talks auf Clubhouse stattfinden. TED kann die Vorträge eigenständig vermarkten, auch mit Werbung, ohne, dass Clubhouse einen Anteil bekommt. Auch eine Veröffentlichung der Talks außerhalb der App als Podcasts ist wohl möglich.
theverge.com, t3n.de, onlinemarketing.de, clubhouse.com (Profil TED auf Clubhouse)

NFL macht Audio-Talks nun bei Twitter Spaces statt bei Clubhouse.

Fremdhören: Die US-Football-Liga NFL wird ihrem bisherigen Audio-Partner Clubhouse untreu und verpflichtet sich, in der Saison 2021 insgesamt 20 Audio-Räume bei Twitter Spaces zu veranstalten. Geplant sind etwa Diskussionen mit aktiven Spielern oder Nachwuchs­talenten. Ein Clubhouse-Sprecher sagt auf Nachfrage von The Verge, es gebe eine "fortbestehende Beziehung" mit der NFL.
theverge.com

Clubhouse-Tipp: Digital-Ratgeber diskutiert Chancen und Risiken von KI in der Medizin.

Clubhouse-Tipp: Der Digital-Ratgeber des Wort & Bild Verlags lädt heute zur Diskussion über Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz in der Medizin. Die WHO hat dazu kürzlich einen Leitfaden veröffentlicht. Chefredakteurin Nina Buschek (Foto) und Digital-Berater Klaus Madzia sprechen ab 19 Uhr bei Clubhouse mit Arzt und Autor Dr. Michael Prang.
digital-ratgeber.de, clubhouse.com (Kalenderlink)

Aus dem Archiv von tui2.tv: Die Chancen in den Vordergrund: Wort & Bild stellt "Digital Ratgeber" zu E-Health vor. (03/2020)

Zahl des Tages: Clubräume verzeichnet täglich weltweit aktive 400.000 Clubräume.

Zahl des Tages: Diskussionswürdige 400.000 Clubräume laufen täglich weltweit bei Clubhouse, geben die Gründer Paul Davidson und Rohan Seth in der "Wirtschaftswoche" an. Die App sei laut Davidson noch "weit lebendiger, als es den Anschein habe", genaue Zahlen für Deutschland nennt er nicht. Davidson begrüßt den nachlassenden Hype, den die Gründer mit einem zu schnellen Wachstum begründen.
wiwo.de

Spotify startet Clubhouse-Klon Green Room.

SpotifyGibt grünes Licht: Spotify bringt seinen Clubhouse-Klon Green Room in die App-Stores. Er basiert auf der App Locker Room, die sich bisher ausschließlich Sportthemen gewidmet hat und von Spotify Ende März übernommen wurde. Der Streamingdienst hat vor, einige der Kernfunktionen von Green Room in die Spotify-App zu überführen, berichtet The Verge unter Bezug auf eine Quelle aus dem Firmenumfeld.
theverge.com, turi2.de (Background)

Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Clubhouse.

Gibt's das noch? Diese Frage stellten zuletzt viele Beobachterinnen der Plauder-App Clubhouse. Auch die kürzlich erfolgte Einführung einer Android-Version hat bisher kein wirklich großes Clubhouse-Comeback ausgelöst. Wir blicken in unserem 8-seitigen Guide in der turi2 edition #14 auf das goldene Laber-Zeitalter inmitten des dritten Lockdowns zurück. Mit Philipp Westermeyer, der sich an das "magische" erste Clubhouse-Hype-Wochenende Ende Januar 2021 erinnert, Plattform-Profiteur Ralf Leister, der mit der App schon früh richtiges Geld verdiente und Journalistin Tess Kadiri, die ein Loblied auf Clubhouse als Nachwuchs-Suchmaschine für Redaktionen anstimmt.
issuu.com (E-Paper), turi2.de (künftige E-Paper bestellen)

Clubhouse-Tipp: Der Writers Pub diskutiert über das “Bild”-Buch “Ohne Rücksicht und Verluste”.

Clubhouse-Tipp: Die Reporterfabrik diskutiert heute im Writers Pub um 18:30 Uhr über das "Bild"-Buch "Ohne Rücksicht auf Verluste" von Moritz Tschermak und Mats Schönauer. Thema ist u.a., warum sich jeder vierte "Bild"-Redakteur schämt, für das Blatt zu arbeiten. Teilnehmen werden zum Beispiel Cordt Schnibben, Kevin Kühnert und Aline von Drateln.
clubhouse.com

Clubhouse-Tipp: Cordt Schnibbens Writer’s Pub diskutiert das “Bild”-Buch der Bildblogger.

Clubhouse-Tipp: Der Writer's Pub von Reporterfabrik und Cordt Schnibben trifft sich heute Abend zur Buchkritik über das "Bild"-Buch von Moritz Tschermak und Mats Schönauer. Tschermak diskutiert u.a. mit "Bild"-Kritiker Günter Wallraff, dem früheren "Bild"-Journalisten Georg Streiter, Moderatorin Aline von Drateln und turi2-Gründer Peter Turi. Die Runde wird mitgeschnitten und erscheint später als Podcast.
clubhouse.com (Kalender-Link, Montag, 18 Uhr)

Clubhouse veröffentlicht Android-App bis Freitag weltweit.

Clubhouse rollt in der kommenden Woche seine Android-App weltweit aus. Ab Dienstag ist die Version in Japan, Brasilien und Russland verfügbar, ab Freitagmorgen sind Indien und Nigeria am Zug. Für den Rest der Welt spricht das Audio-Netzwerk von einer Veröffentlichung "innerhalb der Woche", bis Freitagnachmittag sei die App überall verfügbar. Vor einer Woche war eine Beta-Version bereits in den USA gestartet.
twitter.com via theverge.com, turi2.de (Background)


turi2 edition #14: Philipp Westermeyer über den Clubhouse-Hype.


Früh dabei sein ist alles: Am 16. Januar um 22.12 Uhr fällt auf turi2.de erstmals das Wort Clubhouse. Es ist das legendäre erste Wochenende, an dem es aussieht, als würde die Live-Audio-App die Welt auf den Kopf stellen. OMR-Gründer Philipp Westermeyer ist dabei und kommt ins Grübeln. In seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 berichtet er, wie er den Hype erlebt hat und warum es ihm an diesem Wochenende nie leichter gefallen ist, Millionären einen Gefallen zu tun. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Clubhouse-Tipp: Gesprächsrunde über Nachhaltigkeit in Firmen nach Corona.

Clubhouse-Tipp: Sascha Pallenberg diskutiert am Freitag um 12 Uhr bei Clubhouse mit Allianz-Kommunikatorin Sabia Schwarzer, Bayer-Sprecher Christian Maertin und Berater Christian Lawrence über Nachhaltigkeit in Firmen nach Corona. Sie fragen sich, wie Chancen und Aufgaben für Unternehmen künftig aussehen und sprechen u.a. über die Erwartungen der Stakeholder.
joinclubhouse.com (Kalenderlink)

Clubhouse startet Android-App in den USA.

Was lange währt, wird endlich Beta: Die Audio-App Clubhouse ist nach über einem Jahr erstmals über Android verfügbar – vorerst aber nur als Beta-Version in den USA. Bevor weitere englischsprachige Länder und der Rest der Welt folgen, will der Dienst Feedback der Community sammeln, etwaige Technik-Probleme beheben und Funktionen wie Zahlungen und die Erstellung von Clubs hinzufügen.

Userinnen außerhalb der USA können sich im Google Play Store für Clubhouse vorregistrieren, sie werden dann automatisch darüber benachrichtigt, wenn die App in ihrem Land verfügbar ist. Gänzlich öffnen wird sich Clubhouse aber auch weiterhin nicht, an dem Einladungs-Prinzip will man festhalten. Clubhouse war lange nur auf Apples Betriebssystem iOS nutzbar. Derweil hat die Konkurrenz bereits an ihren eigenen Clubhouse-Klonen gearbeitet, erst Anfang Mai ist Twitter Spaces für alle Nutzerinnen mit mehr als 600 Followern an den Start gegangen.
joinclubhouse.com, turi2.de (Background Twitter), turi2.de/clubraum

Clubhouse-Klon Twitter Spaces startet.


Testphase (fast) beendet: Twitter launcht seinen Clubhouse-Klon Spaces für alle Nutzerinnen. Zunächst können nur Accounts mit mehr als 600 Followern Gesprächsräume hosten, in den kommenden Wochen will Twitter die Funktion für alle Konten freischalten. So will der Konzern weitere Zeit gewinnen, um Feedback zu sammeln und Fehler zu beheben. Anders als Konkurrent Clubhouse läuft Spaces auch auf Android-Geräten und nicht nur auf Apples Betriebssystem iOS. Wenn Nutzerinnen einen Raum starten, können alle Follower diesen als violetten Kreis über der eigenen Timeline sehen und beitreten. Neben der bekannten der stimmlichen Interaktion, erlaubt Spaces auch Reaktionen der Zuhörerinnen via Emojis.

Der Kurznachrichtendienst hat bereits weitere Veränderungen seines Social-Audio-Produktes angekündigt. In den kommenden Monaten erhält eine zunächst limitierte Zahl von Usern Zugang zu einem Ticket-System für ihre Räume. Sie können dann Preise und Ticketanzahl selbst bestimmen, Twitter behält eine "kleine Menge" des erlösten Geldes ein. Zudem wird es möglich sein, Erinnerungen für künftige Spaces zu setzen und mit Co-Hosts einen Raum zu managen. Auch die Live-Untertitelung werde bald optimiert, so Twitter.
blog.twitter.com, dwdl.de, theverge.com, rnd.de, meedia.de

Clubhouse-Tipp: Reporterfabrik und Reporter ohne Grenzen diskutieren über Pressefreiheit.

Clubhouse-Tipp: Zum Tag der Pressefreiheit diskutieren Reporterfabrik-Gründer Cordt Schnibben und Martin Kaul von Reporter ohne Grenzen am Freitag um 17 Uhr über die Bedrohung der Pressefreiheit sowie Medienkritik, die ihm Rahmen der "Alles dicht machen"-Aktion laut wurde. Mit dabei sind u.a. Journalistin Lea Deuber, DJV-Vorstand Mika Beuster und Autor Jan Fleischhauer.
joinclubhouse.com (Kalenderlink)

Lese-Tipp: Wie “NYU Girls Roasting Tech Guys” ihre Social-Audio-Marke aufbauen.

Lese-Tipp: Die Clubhouse-Dating-Show NYU Girls Roasting Tech Guys hat "das Potenzial, eine der ersten großen Social Audio Brands mit funktionierendem Businessmodell auf Clubhouse zu werden", schreibt Florian Heide bei OMR. Neben Marketing auf anderen Netzwerken betreiben die NYU Girls auch einen Livechat, in dem Direktzahlungen an die Creator möglich sind. Zudem haben sie am Dienstag bei WME, der größten Entertainment-Agentur der USA, unterschrieben.
omr.com

Der Trend geht zum Doppelpunkt – so lief die offene turi2 Redaktions-Konferenz bei Clubhouse.


Im Gespräch bleiben: "Ich weiß jetzt, wie sich Frauen fühlen müssen, wenn sie immer nicht mitgedacht werden." So bilanziert turi2-Gründer Peter Turi knapp zwei Monate generisches Femininum in den Medien von turi2. In einer offenen Redaktionskonferenz im turi2 Clubraum haben Redaktion und Community über die Erfahrungen mit der ausschließlich weiblichen Schreibweise diskutiert. Unter dem Strich wird klar: Niemand will zum generischen Maskulinum zurück, gleichzeitig braucht es aber ein Zeichen, das alle Geschlechter mitmeint. Fast alle Gesprächsteilnehmer:innen plädieren für den von Verlegerin Heike Turi ins Gespräch gebrachten Binnen-Doppelpunkt – auch weil er den Lesefluss weniger unterbricht als das Gender-*. CvD Björn Czieslik legt Wert darauf, bei feststehenden Eigennamen wie "Bund der Steuerzahler" nicht zu gendern – es sei denn, der Verband ändert seinen Namen offiziell.

Peter Turi regt an, die Entscheidung, wie turi2 inklusive Sprache nutzt, an die Community weiterzugeben – in Form einer Online-Umfrage gemeinsam mit unserem Umfrage-Partner Innofact. Weiteres Thema der offenen Redaktionskonferenz war die Entwicklung der Audio-Plattform Clubhouse und die Frage, wie viel Leben angesichts sinkender Nutzer-Zahlen und wachsender Konkurrenz noch in der App steckt. Hier schaltet sich Agenturchef und Clubhouse-Influencer Holger Kahnt von Allaboutclubhouse ein. Er glaubt, dass die App noch viel Potential hat und hofft auf einen weiteren Schub durch den für Mai angekündigten Android-Release. "Viele Menschen finden die spannenden Räume nicht", glaubt er und sieht die Clubhouse-Macherinnen in der Pflicht, eine bessere Discover-Funktion anzubieten.
turi2.tv (64-Min-Video/-Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

Wie Digitalisierung in deutschen Schulen funktionieren kann – So lief der Open Innovation Live Podcast #7.


Hefte raus, (digitale) Klassenarbeit: "Momentan ist das ungenutzte Potential ein Notstand", fasst Lehrer Oliver Kracke den Stand der Digitalisierung in deutschen Schulen im Open Innovation Live Podcast zusammen. Der "Lehrer mit Digitalisierungshintergrund", wie er sich selbst nennt, erzählt am Donnerstagabend von Lehrkräften Mitte 30, bei denen die Digitalisierung bei E-Mails aufhört. Das hält er für problematisch, da sie dann nicht einschätzen könnten, warum TikTok für Achtjährige so wichtig ist. Grundschullehrerin Charley Camejo muss sich selbst ständig mit neuen Plattformen auseinandersetzen und wünscht sich, dass es für Schülerinnen nicht nur einen Fahrrad-, sondern auch einen Internet-Führerschein geben sollte. Moderatorin Tess Kadiri erinnert sich, dass Social Media bei ihr im Unterricht nie angesprochen wurde – dabei ist ihr Abitur gerade einmal zwei Jahre her.

Überrascht war Richard Gutjahr vom Stundenplan seiner Tochter in Israel: Bereits in der 1. Klasse stehen dort Fächer wie iPad-Unterricht auf dem Plan. Charley Cameo gefällt das Konzept, in Deutschland stehe aber oft der Lehrplan, der abgearbeitet werden muss. "Digitale Bildung" im Lehrplan wünscht sich auch Anna-Katharina Meßmer, Projektleiterin für Digitale Nachrichten- und Informationskompetenz bei der Stiftung Neue Verantwortung. Die Ergebnisse ihrer Studie zur Einordnung von Nachrichten nennt sie "überraschend": Von 30 möglichen Punkten erreichen die Teilnehmerinnen über 18 Jahren im Schnitt nur 13,3 Punkte. An Medienkompetenz mangele es nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Meßmer hofft, dass die Generationen in Zukunft stärker voneinander lernen.
turi2.tv (60-Min-Video/-Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

Lese-Tipp: Sascha Lobo sieht “Goldenes Zeitalter” für Podcasts anbrechen.

Lese-Tipp: Sascha Lobo läutet in seiner "Spiegel"-Kolumne das "Goldene Zeitalter des Podcasts" ein. Apples Einführung von Paid Podcasts beurteilt er als als "gigantisches Schubmoment" für die Wirtschaftlichkeit des Mediums. Social Audio à la Clubhouse werde "noch immer unterschätzt, vor allem, weil Livestreaming und Podcasting miteinander verschmelzen werden".
spiegel.de

Bericht: Facebook stellt am Montag neue Social-Audio-Produkte vor.


In Plauderlaune: Facebook präsentiert am Montag diverse Social-Audio-Neuerungen, berichtet Recode. Mit dabei ist eine reine Audio-Version von "Rooms", das vor etwa einem Jahr als Videokonferenztool gelauncht wurde, und ein noch unbenannter Clubhouse-Klon. Zudem stellt Facebook das Posten von Sprachnachrichten im Newsfeed vor sowie ein Produkt zum Entdecken von Podcasts in Zusammenarbeit mit Spotify.

Noch ist nicht bekannt, wann die einzelnen Neuerungen an den Start gehen. Recode-Autor Peter Kafka mutmaßt, dass die Audio-Version von Rooms womöglich unmittelbar verfügbar ist. Andere Produkte könnten selbst in einer Beta-Version erst später im Frühling erscheinen. Facebook kommentiert auf Nachfrage eher nichtssagend, dass es "immer Wege auslote" Menschen durch Audio- und Videotechnologien zu verbinden.
vox.com via mashable.com, turi2.de (Background)

Clubhouse-Tipp: Reporterfabrik diskutiert über Medienkompetenz von Jugendlichen.

Clubhouse-Tipp: Am Freitagnachmittag diskutiert die Reporterfabrik mit Lehrkräften und Journalistinnen u.a. darüber, wie man das Medienwissen von Schülerinnen verbessern kann und ob man ein Fach "Medienkunde" braucht. Hintergrund ist eine Aktion zum Tag der Pressefreiheit, bei der hunderte Journalistinnen online in Schulen gehen, um das Medienwissen von Schülerinnen zu erhöhen – darunter Anja Reschke, Claus Kleber, Giovanni di Lorenzo, Mai Thi Nguyen-Kim und Caren Miosga.
joinclubhouse.com (Freitag, 17 Uhr)

“Unser Feld ist natürlich die Welt”: So lief das turi2-Chefgespräch mit Peter Limbourg.


Auf einer Wellenlänge: “Wer für uns in Afrika, Asien oder Mexiko unterwegs ist, riskiert teilweise sein Leben.” Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, tritt im turi2 Clubraum zum Chefgespräch mit Peter Turi an und würdigt die Leistungen seiner 3.300 Mitarbeiterinnen in aller Welt. Auch hier in Deutschland könnten “Journalisten mal Ärger kriegen oder einen Shitstorm”, mit den Gefahren in weniger stabilen Ländern sei die Arbeit aber nicht zu vergleichen. Die Leitung der Deutschen Welle ist für ihn ein Lebenstraum, sagt er. Als Diplomatensohn sei er in vier verschiedenen Ländern aufgewachsen, die Welt sieht er als “sein Feld”.

Außerdem berichtet Limbourg, dass der Sender in einigen Ländern mit staatlicher Zensur kämpft. So sei in China kaum ein Durchkommen durch die “Great Firewall”. Die Zensur im Iran lasse sich dagegen umgehen. In vielen Ländern sei der internationale deutsche Sender aber willkommen und produziere für und mit lokalen Partnersendern in Radio und TV. Weitere Themen des knapp einstündigen Gesprächs sind u.a. sensible Sprache – Limbourg will “keine Sprachpolizei, die Häkchen macht”, aber dennoch niemanden ausschließen – und Diversität.
turi2.tv, turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

Können Familien-Firmen Nachhaltigkeit besser als Konzerne? So lief der Media-Talk bei Clubhouse.

Senf dazu: “Der durchschnittliche CEO hat eine Halbwertszeit von drei Jahren.” Michael Durach, Chef des Senf- und Ketchup-Herstellers Develey, ist überzeugt, dass Familienunternehmen grundsätzlich langfristiger denken als Konzerne, da u.a. keine Quartalsziele erreicht werden müssen. Im Mittwoch-Media-Talk bei Clubhouse sind sich er und Wolfgang Bscheid einig, dass Familien-Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit die Nase vorn haben. Am Mittwochmittag haben sie gemeinsam mit Christian Faltin von Cocodibu und turi2-Clubchef Peter Turi eine gute Stunde lang diskutiert. Wolfgang Bscheid von Mediascale gibt zu, dass das Thema Nachhaltigkeit in seiner Mediaagentur anfangs "schwer zu greifen" war. Gerade für jüngere Kolleginnen sei Nachhaltigkeit im Job ein Anspruch und nicht nur ein "Zusatzprojekt".

Mit der Green GRP-Initiative sollen Unternehmen bei der Serviceplan-Tochter Werbung künftig klimaneutralisiert buchen können. Bscheid plädiert für einen offenen Umgang mit Konsumentinnen, wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert. Michael Durach ergänzt: "Der Verbraucher sieht selbst, dass nicht alles von heute auf morgen möglich ist." Er findet, dass seine Firma ihre Nachhaltigkeits-Aktivitäten bisher womöglich nicht gut genug kommuniziert hat. So sei der Senf des 1845 gegründeten Familienunternehmens inzwischen klimaneutral, am nachhaltigen Ketchup arbeite die Firma gerade.
turi2.tv, turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

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Peter Limbourg, wir müssen reden!
Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, im Gespräch mit Peter Turi: Zwei alte, hoffentlich weise Männer sprechen über Verantwortung, Haltung und die Veränderungen im Journalismus und in der globalisierten Welt. Am Mittwoch, 14. April, 19 Uhr live bei Clubhouse – und ab Donnerstag als Podcast abrufbar.
turi2.de/clubraum, joinclubhouse.com (Link für den iPhone-Kalender)

Neues E-Magazin “A&B” widmet sich Audio in der Markenwelt.

Auf die Ohren: Die Kölner Audio-Agentur Kirmes bringt das digitale Magazin A&B heraus, Abkürzung für "Audio & Brands". Es ist nach eigenen Angaben die erste Branchen-Zeitschrift über die Rolle von Audio in der Markenwelt. Das E-Magazin soll halbjährlich erscheinen und ist kostenlos. In der ersten Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Social Audio, vor allem Clubhouse.
abzine.com (PDF-Download)

Meinung: Bei Clubhouse blättert der Lack ab.

Clubhouse steht schon wieder vor dem Absturz, glaubt Lars Bube. Bei der "maroden App" blättere aufgrund von Sicherheitsbedenken und starker Konkurrenz der Lack ab, was u.a. abgeflaute Google-Trends belegen. Nutzerinnen seien "vom virtuellen Palaver schnell gelangweilt" – knapp die Hälfte aller deutschen Clubhouse-Userinnen gibt derzeit an, die App nicht mehr zu nutzen.
ict-channel.com

Hacker-Forum veröffentlicht Daten von 1,3 Mio Clubhouse-Nutzerinnen.

Tag der offenen Tür: Die Daten von 1,3 Mio Clubhouse-Nutzerinnen sind als kostenloser Datensatz in einem Hacker-Forum aufgetaucht, berichtet CyberNews. Es handelt sich um öffentliche Informationen, u.a. Name und Nutzername, verlinkte Twitter- und Instagram-Accounts sowie die Zahl der Follower. Einen ähnlichen Daten-Diebstahl haben zuletzt auch Facebook und Linked-in erlitten.
cybernews.com, businessinsider.com, turi2.de (Background)

Clubhouse-Tipp: Writer’s Pub der Reporterfabrik geht in die zweite Runde.

Clubhouse-Tipp: Der Writer's Pub der Reporterfabrik geht in die zweite Runde. Am Freitag um 17 Uhr gibt Autorin Doris Dörrie Feedback zu den Texten, die Nutzerinnen seit dem ersten Workshop geschrieben und per Website eingereicht haben. Mit dabei sind außer Dörrie auch Reporterfabrik-Gründer Cordt Schnibben und Leiter Jörg Sadrozinski.
joinclubhouse.com (Kalenderlink)

Peter Limbourg im Chefgespräch.

Chefgespräch #5: Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, im Gespräch mit Peter Turi. Zwei alte, hoffentlich weise Männer sprechen über Verantwortung, Haltung und die Veränderungen im Journalismus und in der globalisierten Welt. In der Audio-App Clubhouse, am Mittwoch, 14. April, 19 Uhr. Ab Donnerstag hier als Podcast abrufbar.
turi2.de/clubraum, joinclubhouse.com (Kalender-Link)

Clubhouse startet eine Bezahl-Funktion.


Ich werf die Fuffies durch den Club: Clubhouse erlaubt seinen Kreativen ab sofort, Geld auf der Plattform einzunehmen. Künftig können alle Nutzerinnen anderen Usern Geld senden. Dafür müssen sie nur das Profil der Person aufrufen und den neuen Button "Send Money" anklicken. Nutzerinnen müssen für Zahlungen eine Kreditkarte hinterlegen. Geld senden können laut Clubhouse bereits alle, die Funktion, Geld empfangen zu können, werde in Wellen ausgerollt. Zum Start ist eine nicht näher definierte, kleine Testgruppe bereits freigeschaltet.

Als Dienstleister wickelt Stripe die Zahlungen ab und verlangt von der Empfängerin eine kleine Gebühr. Clubhouse gibt an, kein Geld abzuziehen. Die Audio-App schreibt in einem Blogpost, die neue Funktion sei die erste von vielen Features, die Produzentinnen erlauben werde, direkt auf Clubhouse bezahlt zu werden.
joinclubhouse.com, techcrunch.com

Clubhouse-Tipp: Runde um Marie-Christine Knop diskutiert über Social Media als Gefahr für den Journalismus.

Clubhouse-Tipp: Marie-Christine Knop und Max Mundhenke von Brunswick, Journalist Bastian Brauns und Edition-F-Gründerin Susann Hoffmann diskutieren Donnerstag ab 13.30 Uhr über Social Media und Journalismus. Zusammen wollen sie ergründen, ob die Netzwerke eine Gefahr für den Journalismus darstellen und wie Lösungen aussehen könnten.
joinclubhouse.com (Kalenderlink)

OILP #6: Vom Vorbild zum Sorgenkind – so blickt die Welt auf die Corona-Lage in Deutschland.

Internationale Insights: In Ausgabe 6 des Open Innovation Live Podcast blicken Tess Kadiri und Richard Gutjahr gemeinsam mit Expats und Journalistinnen auf die Corona-Lage weltweit. "Besorgniserregend" nennt Digital Producer Marc Labitzky in New York die Situation in Deutschland. Die Menschen in der Stadt hätten die Deutschen mit ihren leergefegten Straßen erst als Vorbilder gesehen. Das sei jetzt nicht mehr so. Richard Gutjahr meldet sich aus Irland und erzählt, wie sich Dublin innerhalb weniger Tage wegen sprunghaft steigender Infektionszahlen in eine Geisterstadt verwandelt hat.

Journalist Karsten Lohmeyer lebt auf Bali 800 Meter vom Strand entfernt, statt Urlaubsfeeling erlebt er einen "ganz komischen Schwebezustand". Der Blick auf Deutschland lässt ihn bei der Mischung aus Impfgegnerinnen und Coronaleugnern "aus der Ferne verzweifeln". Journalistin Lilian Schmitt wünscht sich für Deutschland stärkere Kontrollen der Corona-Maßnahmen, wie es in Marokko üblich ist. Die frühere Türkei-Korrespondentin Senada Sokollu berichtet, dass sich das Land schon seit 2016 von einem Ausnahmezustand zum nächsten hangelt. Sie glaubt, dass die Menschen dort krisenerprobter sind als in Deutschland und sich über die Corona-Maßnahmen wenig wundern.

Der Arzt Benjamin Zeier ist Leiter einer Covid-Intensivstation in Peru und hat viele dramatische Verläufe erlebt, weil Infizierte nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wurden. Im Vergleich zu Deutschland bewertet er die Lage in Peru "deutlich prekärer", findet einen Vergleich zwischen beiden Ländern jedoch schwierig.

Israel avanciert in der Coronakrise zum Vorbild. 90 % der Menschen über 16 Jahren sind bereits geimpft, sagt Bloggerin Jenny Havemann. Deutschland hänge mit Innovationen hinterher, was sich jetzt räche.
turi2.tv (65-Min-Video/-Podcast), turi2.de/podcast,spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

Meinung: Geschwätzigkeit und Unverbindlichkeit machen den Reiz von Clubhouse aus.

Clubhouse bedient eine "neue Sehnsucht nach Geschwätzigkeit", schreibt der Schweizer Medien-Wissenschaftler Vinzenz Wyss im Blog seiner Hoch­schule. Die bisherige Einzig­artigkeit liege im Ad-hoc-Charakter, der Mündlichkeit und der damit "suggerierten Unverbindlichkeit". Für Medien biete Clubhouse eine "noch nie da gewesene Chance zur Meta­kommunikation" mit ihrem Publikum.
blog.zhaw.ch via persoenlich.com

Clubhouse-Tipp: prisma bittet zum Bier-Plausch.

Clubhouse-Tipp: prisma, TV-Beilage aus Düsseldorf, lädt die Schauspielerinnen Birte Hanusrichter und August Wittgenstein am Freitag um 20 Uhr zum Thema "Schaumgeboren – ein Gespräch über Fernsehen und Bier" ins Clubhouse ein. Chefredakteur Stephan Braun will dann nicht nur über deren gleichnamigen Podcast reden, sondern auch über das ein oder andere Bier.
turi2 – per Mail, joinclubhouse.com (Kalenderlink)

Clubhouse-Tipp: Reporterfabrik und turi2 fragen: “Wie ist es, für ‘Bild’ zu arbeiten”?

bildlogoClubhouse-Tipp: Zur gemeinsamen Gesprächsreihe
"Redaktions-Check" laden die Reporterfabrik und turi2 ein. Thema des ersten gemeinsamen Events am Freitag um 17 Uhr: "Wie ist es, die 'Bild' zu machen?" Moderiert von Cordt Schnibben und Tess Kadiri diskutieren u.a. Günter Wallraff, Miriam Hollstein, Daniel Bouhs, Hatice Akyün, Georg Streiter, Pia Siber und Uwe Vorkötter.
joinclubhouse.com (Kalenderlink), turi2.de/clubraum (Gesamtprogramm turi2)

Freund oder Feind der Redaktion? So lief die turi2-Montagsrunde über Clubhouse und Social Media.


Es ist kompliziert: Clubhouse könnte ein guter Freund für Redaktionen werden, darüber sind sich die Teilnehmerinnen der Montagsrunde im turi2 Clubraum einig. Doch zu welchem Preis? "Hype hin oder her: Es ist so, dass man sich grämt, dass man es nicht selbst erfunden hat", gesteht Lorenz Maroldt, "Tagesspiegel"-Chef seit 2004. Ein Stichwort zieht sich trotz des Lobs für die App durch die Clubhouse-Runde: Kapazitätsprobleme. "Wofür ein Talk, der nur 50 oder 100 Leute erreicht?", fragt Swen Thissen, Social-Media-Manager bei stern.de. Jörg Rheinländer vom Hessischen Rundfunk ergänzt: "Sinn macht es nur, wenn wir in einer Community Qualitätsvolles mitnehmen können." Wichtig im Social-Media-Alltag über Clubhouse hinaus: "Leidenschaft und Neugier haben, um neue Plattformen auszuprobieren", sagt Enita Ramaj, Cosmopolitan.de-Chefin. Dennoch müsse das Kosten-Nutzen-Verhältnis bedacht werden. Clubhouse sei für Bauer eher Business- als Reichweiten-Plattform.

"Ich erkenne noch nicht, wie gut der Freund werden könnte und zu welchem Zwecke", sagt Rheinländer. Bisher sei Clubhouse eher der Feind aufgrund des Aufwands. Und wie ist allgemein der Beziehungsstatus zwischen Redaktionsalltag und Social Media? Thissen: "In jeder Beziehung gibt es Stress und man muss nicht alles wunderbar finden." Für ihn überwiegen die Chancen der sozialen Netzwerke. "Wir begreifen das als Tool - entweder man setzt das Ding richtig an oder es knickt ab", ergänzt Lorenz Maroldt.
turi2.tv, turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)