Termin des Tages: “Apotheken Umschau”-Chefin Julia Rotherbl kommt in den turi2 Clubraum.

termine2-logoTermin des Tages: Die "Apotheken Umschau" feiert mit einer Rentner-Bravo ihren 66. Geburtstag. Im Live-Podcast turi2 Clubraum erzählt Chefredakteurin Julia Rotherbl vom Jubiläum und diskutiert mit Tess Kadiri und Markus Trantow die Themen der Woche. Live ab 12 Uhr bei Clubhouse und am Abend als Podcast zum Nachhören.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Clubhouse feiert Geburtstagswochen der deutschen Community.

Clubhouse lädt zur Geburtstagssause: Ein Jahr nachdem der Hype Deutschland erreicht hat, gibt es drei Wochen lang jeden Abend einen Geburtstags­raum mit wechselnden Hosts der deutschen Clubouse-Community. Geburtstags­kinder bekommen auf Ihrem Profil­bild einen roten Luftballon, wo bei Neulingen ein Party-Hütchen zu sehen ist. Jeden Sonntag um 18 Uhr laden die Clubhouse-Gründer zum offenen Townhall-Meeting samt Möglichkeit zum Fragenstellen. turi2 meldet sich immer am Freitagmittag um 12 Uhr zum Live-Podcast turi2 Clubraum.
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turi2 Clubraum fällt krankheitsbedingt aus – weitere Termine stehen fest.

Geht viral: Der turi2 Clubraum, freitäglicher Live-Podcast von turi2, musste heute leider das zweite Mal in Folge krankheitsbedingt ausfallen. Den geplanten Talk mit Julia Reuss, Public Policy Director für Zentraleuropa bei Facebook-Mutter Meta, holt das Team um Moderatorin Tess Kadiri in den kommenden Wochen nach. Am Freitag, 21.1. geht es um Punkt 12 Uhr in die nächste Runde, dann mit Julia Rotherbl, Chefredakteurin der "Apotheken Umschau". Der ebenfalls ausgefallenen Talk mit Podcasterin Yasmin Polat folgt am 28.1..
turi2.de/clubraum (alle Termine)

Termin des Tages: Meta-Lobbyistin Julia Reuss kommt in den turi2 Clubraum.

termine2-logoTermin des Tages: Ein Gespräch auf der Meta-Ebene steht heute Mittag im turi2 Clubraum auf dem Programm. Julia Reuss, Lobbyistin bei Meta, dem Mutter­konzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, stellt sich im Live-Podcast bei Clubhouse ab 12 Uhr den Fragen von Tess Kadiri und turi2-Chefredakteur Markus Trantow. Zum Nachhören gibt es das Gespräch ab Freitagabend als Podcast.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Am Freitag im turi2 Clubraum: Yasmin Polat spricht über Podcasts und Beauty-Filter.


Nichts verpassen: Yasmin Polat hostet den erfolgreichen Spotify-Podcast "Fomo" – fear of missing out, sie schreibt als Autorin für Edition F und die "taz" und gehörte für das "Medium Magazin" 2017 zu den "Top 30 unter 30". Am Freitag ist sie zu Gast im turi2 Clubraum und stellt sich den Fragen von Gastgeberin Tess Kadiri und turi2-Chefredakteur Markus Trantow – und erklärt womöglich auch, warum sie als studierte Islamwisschenschaftlerin heute u.a. über Beauty-Filter auf Instagram schreibt. Außerdem geht es um die wichtigsten Themen und Debatten der Woche. Die Sendung läuft live bei Clubhouse und am Abend auch als Podcast.

Im neuen turi2 Clubraum spricht Moderatorin Tess Kadiri jeden Freitagmittag mit einem prominenten Gast und einem Kopf aus der turi2-Redaktion. In der vergangenen Woche hat "Abendblatt"-Chefredakteur Lars Haider sein neues Olaf-Scholz-Buch vorgestellt. Weitere Gäste waren der Sport- und Politik-Werber Raphael Brinkert, der Journalist und Gründer Gabor Steingart sowie die Medien-Kritikerin Samira El Ouassil. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
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“Es gibt keinen ‘Ich tanz auf dem Tisch’-Scholz” – Lars Haider erklärt im turi2 Clubraum den neuen Kanzler.


Die Ruhe in Person: "Aus meiner Sicht war das Wildeste und Verrückteste, das Olaf Scholz in den vergangenen Tagen gemacht hat, Karl Lauterbach zum Gesundheitsminister zu ernennen", sagt Lars Haider im turi2 Clubraum. Das sei bei dem sonst nüchternen, sachlichen und ruhigen Politiker überraschend. Der Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts" und Autor der Olaf-Scholz-Biografie "Der Weg zur Macht" schaut mit Moderatorin Tess Kadiri und turi2-Chefredakteur Markus Trantow hinter die Fassade des neuen Kanzlers.

Trantow meint, Lauterbach sei auch deshalb Gesundheitsminister geworden, weil "seine Twitter-Fans unglaublich laut dafür gekämpft haben". Deshalb sollte die Regierung klar machen, dass sie Ministerposten "nicht nach Shares und Likes in Social Media“ besetzt. Für Haider ist das einer der wenigen Fälle, in denen Scholz das macht, "was alle wollen", obwohl er sich damit "einen Paradiesvogel" in die Regierung hole.

Haider hat Scholz in den vergangenen zehn Jahren zwischen 150 bis 200 Mal getroffen. Manchmal nur ganz kurz, manchmal sprachen sie "bis spät in die Nacht". Dabei hat er gelernt, dass es keinen "Ich tanz auf dem Tisch-Scholz" gibt. Witzig sei er trotzdem, vor allem könne er "über sich selbst lachen". Ansonsten zeige der Kanzler Emotionen nur dann, wenn man ihn auf seine Frau und "Frauen generell" anspricht. Auch deshalb glaubt Haider, dass Scholz viel für Frauen tun wird. Moderatorin Kadiri freut sich, dass der Kanzler für ein paritätisches Kabinett gesorgt hat, befürchtet jedoch, dass die Diversität damit endet.

Im turi2 Clubraum diskutiert Tess Kadiri jeden Freitag um 12 Uhr mit einem prominenten Gast und einem Mitglied der turi2-Redaktion die Themen der Woche und spricht über Leben und Werk des Gastes. Warum er vorherige Bücher unter Pseudonym veröffentlichte, was das Erfolgsrezept des neuen Bundeskanzlers ist und warum Politiker heutzutage viel zu schnell zurücktreten, erzählt Lars Haider im aktuellen Clubraum-Podcast. In der kommenden Woche wird Yasmin Polat zu Gast sein, die den Spotify-News-Podcast Fomo moderiert.
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Am Freitag im turi2 Clubraum: Lars Haider erklärt den Aufstieg von Olaf Scholz.


Lese- und Rede-Stoff: Lars Haider ist der Gottschalk unter den Chefredakteuren – nie um einen Witz verlegen und im Herzen ein Entertainer. Nun hat sich der Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", dem ein Rhetorik-Trainer einst riet "Versuchen Sie nicht, intellektuell zu wirken" auf das Feld der politischen Literatur gewagt und ein Buch über Olaf Scholz und dessen Weg zur Macht geschrieben. Im turi2 Clubraum am Freitag wollen Tess Kadiri und Markus Trantow gemeinsam mit ihrem Gast neue Seiten am künftigen Kanzler entdecken. Außerdem verhandelt das Trio die wichtigsten Themen der Woche. Die Sendung läuft live bei Clubhouse und am Abend auch als Podcast.

Im neuen turi2 Clubraum spricht Moderatorin Tess Kadiri jeden Freitagmittag mit einem prominenten Gast und einem Kopf aus der turi2-Redaktion. Bisher zu Gast waren der Sport- und Politik-Werber Raphael Brinkert, der Journalist und Gründer Gabor Steingart sowie die Medien-Kritikerin Samira El Ouassil. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
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“Abschüssiger Pfad” – turi2 Clubraum mit Samira El Ouassil diskutiert über Reichelts Twitter-Tirade.


Es reichelt: "Julian Reichelt befindet sich auf einem abschüssigen Pfad", findet Peter Turi im turi2 Clubraum. Er empfiehlt dem geschassten "Bild"-Chefredakteur, seine bezahlte Auszeit zu nutzen, "um in sich zu gehen und über sich und sein Leben nachzudenken". Gemeinsam mit Medienkritikerin Samira El Ouassil und Moderatorin Tess Kadiri diskutiert Turi die Legenden-Bildung, die Reichelt gerade auf Twitter versucht. Auch El Ouassil, die sonst bei Übermedien schreibt und über Philosophie und Gesellschaft podcastet, findet es "hoch problematisch", dass sich der "ewige Kriegsreporter" Reichelt "als Märtyrer und Jeanne d’Arc der politischen Führung inszeniert". Auf dem abschüssigen Pfad befinde er sich schon lange – gerade beschreite er "die letzten Meter".

Moderatorin Kadiri befürchtet, dass Reichelt zum neuen Idol in der Verschwörungs-Ecke des Internets heranwachsen könnte, Turi sieht Reichelt nahtlos anknüpfen an den umstrittenen DDR-Vergleich von Mathias Döpfner. El Ouassil zieht Parallelen zum Fall von Matthias Matussek – "eine Selbstradikalisierung, die aus der Ökonomie der Widerständigkeit erwächst". Wenn die eigene politische Meinung eine Einbahnstraße sei, stehe man irgendwann mit dem Rücken zur Wand und könne nur noch "fauchen, kratzen und beißen".

Im turi2 Clubraum diskutiert Tess Kadiri jeden Freitag um 12 Uhr mit einem prominenten Gast und einem Mitglied der turi2-Redaktion die Themen der Woche und spricht über Leben und Werk des Gastes. Wie sie Muße und Inspiration zum Schreiben findet und warum Ambiguitätstoleranz ihr Lieblingswort ist, erklärt El Oaussil im Clubraum-Podcast – und freut sich über die Zuschreibung von turi2, sie sei die "Grace Kelly der Medienkritik". In der kommenden Woche wird Lars Haider zu Gast sein. Der Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts" hat ein Buch über den Bald-Kanzler Olaf Scholz geschrieben.
turi2.tv (40-Min-Podcast bei YouTube), apple.com, spotify.com, deezer.com, turi2clubraum.podigee.io

Termin des Tages: Samira El Ouassil zu Gast im turi2 Clubraum.

termine2-logoTermin des Tages: Medien-Kritikerin Samira El Ouassil ist heute Mittag in der dritten Ausgabe des Life-Podcasts turi2 Clubraum zu Gast. Ab 12 Uhr stellt sich die Schauspielerin, Kolumnistin und Buch-Autorin den Fragen der Moderatorin Tess Kadiri und Peter Turi. Die Sendung läuft live bei Clubhouse und ab Freitagabend auch als Podcast.
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Termin-Tipp: Gabor Steingart stellt sich dem Kreuzverhör im turi2 Clubraum.

termine2-logoTermin des Tages: In der zweiten Ausgabe des neuen Live-Podcasts turi2 Clubraum schaut heute Mittag Morningbriefträger und Medienschiff-Kapitän Gabor Steingart vorbei. Tess Kadiri und Peter Turi nehmen den Media-Pioneer ins Kreuzverhör und diskutieren mit ihm die Themen der Woche – live bei Clubhouse von 12.00 bis 12.30 Uhr und ab dem späten Nachmittag als Podcast. Fragen erreichen Captain Gabor per Flaschenpost sowie als Text- oder Sprachnachricht an 0162 5634040 oder clubraum@turi2.de.
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Gabor, das Schiff, die Welt und die Blase: Welcome, Gabor Steingart, im digitalen Clubraum von turi2! Am Freitag von 12.00 bis 12.30 Uhr stellt sich der Kommandant der Pioneer One beim Live-Podcast in der Audio-App Clubhouse den Fragen von Tess Kadiri, Peter Turi und der turi2-Community. Eure Fragen könnt ihr uns als Sprach­nachricht an 0162 5634040 oder an clubraum@turi2.de schicken.
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Welcome back im Clubraum! turi2 hat passend zur Rückkehr des Corona-Lockdowns seinen Clubraum in der Audio-App Clubhouse wieder eröffnet! Gastgeberin Tess Kadiri freut sich, jeden Freitag von 12.00 bis 12.30 Uhr die turi2-Community und einen prominenten Gast zum Live-Podcast zu begrüßen. Weiter geht's am 26. November mit Morningbriefträger Gabor Steingart. Eure Fragen könnt ihr uns als Sprach­nachricht an 0162 5634040 oder an clubraum@turi2.de schicken.
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Welcome back im Clubraum! turi2 hat passend zur Rückkehr des Corona-Lockdowns seinen Clubraum in der Audio-App Clubhouse wieder eröffnet. Und lädt die turi2-Community der wichtigsten Meinungs­macherinnen aus Medien, Wirtschaft und Politik jeden Freitag zum Live-Podcast. Weiter geht's am Freitag, 26. November, von 12.00 bis 12.30 Uhr mit Gabor Steingart, dem Mann mit dem Medienschiff. Eure Fragen könnt ihr uns als Sprach­nachricht an 0162 5634040 oder an clubraum@turi2.de schicken.
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Gabor Steingart stellt sich am Freitag dem Kreuzverhör-Interview im turi2 Clubraum.


Willkommen an Bord: Journalist und Medien-Gründer Gabor Steingart steuert am Freitag Mittag den turi2 Clubraum an, den neuen Live-Podcast mit Tess Kadiri. Ab 12 Uhr verhandeln und bewerten Kadiri und Peter Turi gemeinsam mit Steingart die wichtigsten Themen der Woche, anschließend tritt Steingart im Kreuzverhör an. Der Chef des Startups Media Pioneer schippert seit diesem Jahr mit einem Paid-Content-Angebot durchs Berliner Regierungsviertel und wirbt u.a. mit graviertem Schiffsstahl um Geldgeberinnen mit tiefen Taschen. Steingart beantwortet auch die Fragen der turi2-Community, die wir als Text- oder Sprachnachricht unter 0162 563 4040 oder post@turi2.de entgegennehmen.

Der auf etwa 30 Minuten angelegte turi2 Clubraum läuft jeden Freitag ab 12 Uhr live bei Clubhouse und erscheint im Laufe des Tages als Podcast auf den üblichen Plattformen – immer mit Moderatorin Tess Kadiri, einem weiteren Kopf aus dem turi2-Team und einem prominenten Gast aus Medien, Wirtschaft oder Politik. Zur Premiere am vergangenen Freitag war der Werber Raphael Brinkert zu Gast, der die SPD great again und Olaf Scholz zum Kanzler gemacht hat.
clubhouse.com, turi2.de/clubraum, turi2.de (Clubraum mit Brinkert)

“Die Marke ganzheitlich verstehen” – Raphael Brinkert spricht im turi2 Clubraum über seine SPD-Kampagne.


Klappe, die erste: Die SPD zur Lovebrand machen und am liebsten eine neue Impfkampagne für Deutschland aufsetzen – im turi2 Clubraum, dem neuen Live-Podcast mit Tess Kadiri und Peter Turi, spricht Raphael Brinkert über Ideen für die Zukunft und den großen Erfolg seiner Wahlkampagne für die SPD. Im Talk sagt er, dass er gerne weiter für die SPD oder auch einzelne Ministerien arbeiten würde, konkrete Pläne gebe es aber noch nicht. Die Impf-Kommunikation des CDU geführten Gesundheits-Ressorts nimmt er sich gleich zu Beginn des Podcasts vor: Die schlechte Kommunikation des Ministeriums macht er dafür mitverantwortlich, dass die Herden-Immunität in Deutschland noch nicht erreicht ist. So wurde für die Impfung geworben, als die Nachfrage hoch und der Impfstoff knapp war – nun, da das Gegenteil der Fall ist, gebe es kaum noch Kommunikation.

Brinkert spricht auch über seinen Parteienwechsel von der CDU zur SPD: "Ich will eine Marke, für die ich arbeite, ganzheitlich verstehen – das geht nur, wenn ich Mitglied werde." Das gelte für Parteien genauso wie für Fußball-Vereine. Nach dem Rücktritt von Angela Merkel und dem "Tabubruch von Thüringen" habe er die CDU verlassen, auch weil er mit Leuten wie Maaßen und Merz nichts zu tun haben will. Neue Kunden findet der Agentur-Chef mit 45 Beschäftigten nach eigener Aussage nicht über knallharte Akquise. "Unsere Neugeschäfts-Strategie ist, dass wir ans Telefon gehen."

Im turi2 Clubraum diskutiert Moderatorin Tess Kadiri jeden Freitag um 12 Uhr mit einem prominenten Gast und einem Mitglied der turi2 Redaktion über die Themen der Woche und über Leben und Werk des Gastes. Weiteres Thema ist u.a. der bigotte Corona-Kurs der "Bild". Peter Turi fordert von Springer-Chef Mathias Döpfner eine öffentliche Entschuldigung und bei "Bild" künftig einen "Kurs der Vernunft".
weiterlesen auf turi2.de, turi2.tv (33-Min-Podcast auf YouTube), apple.com, turi2clubraum.podigee.io, deezer.com

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Welcome back im Clubhouse! turi2 eröffnet passend zur Rückkehr des Corona-Lockdowns seinen Clubraum in der Audio-App Clubhouse wieder! Und lädt die turi2-Community der wichtigsten Meinungs­macherinnen aus Medien, Wirtschaft und Politik jeden Freitag von 12.00 bis 12.30 Uhr zum Live-Podcast. Los geht's am Freitag mit Raphael Brinkert, dem Werbe­strategen, der Olaf Scholz cool und die SPD "great again" gemacht hat. Eure Fragen könnt ihr uns als Sprach­nachricht oder Text an 0162 5634040 schicken.
turi2.de/clubraum, clubhouse.com (Kalender-Link)

turi2 Clubraum: Neuer Live-Podcast mit Tess Kadiri und Premieren-Gast Raphael Brinkert startet am Freitag.


Aufnahme läuft wieder: turi2 startet den turi2 Clubraum neu als Live-Podcast mit Moderatorin Tessniem Kadiri. Ab 19.11. heißt es jeden Freitag um Punkt 12 Uhr: "Wir müssen reden." Zur Premiere sprechen Kadiri und turi2-Verleger Peter Turi mit dem Sport- und Politik-Werber Raphael Brinkert – dem Mann, der Olaf Scholz mit seiner Wahl-Kampagne cool aussehen ließ und ihm so den Weg zum Kanzleramt geebnet hat. Gemeinsam verhandeln sie die wichtigsten Themen der Woche und nehmen den Gast ins Kreuzverhör – über sein Leben und Werk. Brinkert beantwortet auch die Fragen der turi2-Community, die wir als Text- oder Sprachnachricht unter 0162 563 4040 oder post@turi2.de entgegennehmen.

Der etwa halbstündige Podcast läuft künftig jede Woche live bei Clubhouse und erscheint im Anschluss auf den üblichen Plattformen – immer mit Moderatorin Tess Kadiri, einem weiteren Kopf aus dem turi2-Team und einem prominenten Gast aus Medien, Wirtschaft oder Politik. In der zweiten Ausgabe am 26. November ist etwa Journalist und Medienunternehmer Gabor Steingart mit dabei. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
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kress.de: Turi startet neue Podcast-, Video- und Print-Projekte.

Turiversum expandiert: turi2-Verleger Peter Turi startet am 19. November den wöchentlichen Live-Podcast turi2 Clubraum mit Host Tess Kadiri, berichtet kress.de. Jeden Freitag von 12 bis 12.30 Uhr diskutieren sie "das wichtigste Kommunikations-Thema der Woche mit ein bis zwei Gästen". Mit "turi2 thema" soll zudem das Print-Portfolio wachsen und die turi2 edition ergänzen. Die Zahl der Beschäftigten soll laut kress.de von 20 auf 25 steigen. Auch ein Promi-TV-Format mit einem großen Partner sei geplant. Der Umsatz der turi2 GmbH sei inzwischen "deutlich siebenstellig, der Gewinn sechsstellig".
kress.de

“Wenn der Hype vorbei ist, wird es spannend.” Wie geht’s weiter mit Clubhouse?


Ernüchterung und Euphorie: "Die Clubhouse-Macher haben keine Idee, wie sie Social Audio aufs nächste Level heben können", resümiert Mark Heywinkel von Zeit Online die Probleme der einstiegen Hype-App. Der Frankfurter PresseClub hat am Montagabend über die Zukunft von Clubhouse diskutiert – turi2 veröffentlicht die Runde mit Heywinkel, Alina Fichter von der Deutschen Welle, Felix Kovac von Antenne Bayern und turi2-Gründer Peter Turi als Podcast. Radio-Mann Kovac erinnert sich gerne an die ersten Wochen mit der Audio-App und kann sich nicht erklären, warum die Clubhouse-Macher es zugelassen haben, dass der Hype so schnell wieder abflaut. Wenn es nach ihm geht, müsste ein Teil der "vielen Milliarden", die die App Wert ist, in guten Content fließen. Als Beispiel dienen ihm Netzwerke die Linked-in, die ganze Redaktionen betreiben.

Alina Fichter von der Deutschen Welle ist sich nicht sicher, ob der Clubhouse-Hype hierzulande über die Medienbranche hinaus gereicht hat. Wer nicht zur Journalisten-Blase gehört, habe von der App vielleicht mal in der Zeitung gelesen. Sie will den Blick über Clubhouse hinaus weiten und glaubt, dass Social Audio in etablierteren sozialen Netzwerken mehr Menschen erreichen kann. Mit Blick auf den Wahlkampf und die Berichterstattung spielt Clubhouse kaum eine Rolle: Mark Heywinkel hat mit der Morgenkonferenz von Zeit Online wochenlang jeden Tag den Clubhouse-Nutzerinnen den Puls gefühlt. Inzwischen ermittelt die "Zeit" die Stimmung im Land durch das repräsentativ zusammengestellte Panel Die 49.

Auch Peter Turi kann die Enttäuschung über Clubhouse verstehen: Er ist der Meinung, dass wer bei Clubhouse erfolgreich sein will, seine eigene Community mitbringen muss. Für ein Fachpublikum gehe das, bei einem Massenmedium werde das schwierig. Turi beobachtet aber auch, dass die Gesprächs-Räume von Twitter Spaces nicht voller sind, als beim Original.

Bei der Anschluss-Diskussion auf Clubhouse melden sich vor allem diejenigen zu Wort, die Clubhouse auch heute noch intensiv nutzen. Radioszene-Chef Ulrich Koering etwa genießt die Runden mit wenigen Zuhörerinnen, weil die Gespräche dann intensiver sind und sogar Freundschaften entstehen. Auch Schauspielerin Alexandra Kamp lobt den Netzwerkeffekt der kleinen Runden und die Kontakte, die sich daraus ergeben. Sängerin und TV-Produzentin Tine Wittler sagt, dass alle Künstlerinnen das Sommerloch kennen. Sie hofft darauf, dass die Clubhouse-Nutzung im Herbst wieder anzieht.
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Text: Markus Trantow

Schröders Podcast & Baerbocks Chancen – so lief das Clubfrühstück mit Béla Anda und Ina Tenz.


Hören und wählen: "Der Wahlkampf wird vor allem digital", sagt Béla Anda, früher Regierungssprecher von Gerhard Schröder und heute Politik- und Kommunikations-Berater, im turi2 Clubraum. Beim Clubfrühstück am Sonntag haben Anda, die frühere Antenne-Bayern-Chefin Ina Tenz sowie turi2-Clubhouse-Redakteurin Tess Kadiri und Peter Turi über die Rolle von Audio-Formaten im kommenden Bundestagswahlkampf und die Chancen des Bewerbertrios gesprochen. Weiteres Thema des Talks ist der Podcast "Die Agenda" von Gerhard Schröder, den Tenz und Anda gemeinsam erfunden haben und der ein wachsendes Publikum findet. Tenz, in Andas Agentur ABC Communikation Audio-Chefin, freut sich über mehr als 250.000 Abonnentinnen und fast genauso viele regelmäßige Hörerinnen – "die Konvertierungsrate ist unglaublich".

Aber warum macht ein Altkanzler überhaupt einen Podcast? Für Anda ist das Format ein guter Weg zu zeigen, dass Gerhard Schröder für mehr steht als die Themen Putin, Nord Stream und Russland. Der These, dass Schröder mit seinen publizistischen Aktivitäten seinen Eintrag in den Geschichtsbüchern verändern will, widerspricht Anda dagegen. Anders als Helmut Kohl habe Schröder daran kein Interesse. Dass die Schröder-Podcasts als Zeitzeugnisse irgendwann mal für die Wissenschaft interessant werden könnten, kann Anda sich dagegen schon vorstellen. Tenz, die von Haus aus eher konservativ geprägt ist, interessiert sich für Schröders Blick auf die aktuelle Politik und gesteht: "Langsam werde ich zum Schröder-Fan."

"Ich glaube, dass sich die Audiowelt im Moment sehr stark verändert", sagt Ina Tenz. Sie beobachtet, dass neben dem Massenmedium Radio die Nischen blühen und wichtiger werden, sei es durch Podcasts, Nischensender oder Streamingdienste. Beide Expertinnen sehen viel Potential für Audio-Formate, auch im aktuellen Wahlkampf, aber nicht für jeden Politiker. So kann sich Anda einen Podcast mit Robert Habeck sehr gut vorstellen, Armin Laschet und Olaf Scholz findet er sperriger. Am Ende der Diskussion sind sich beide einig, dass aktuell Annalena Baerbock die größten Chancen aufs Kanzleramt hat, weil die Popularität der Grünen und die der Kandidatin zusammenkommen. Olaf Scholz würde den Direktvergleich mit Laschet und Baerbock zwar jeweils gewinnen, die Schwäche der SPD bremse den Kandidaten aber aus.
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Text: Markus Trantow

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Clickbaiting und Sensationsjournalismus - wie viel Mitschuld tragen Werbungstreibende? Und wie könnten sie Teil der Lösung werden? Mediaplus & turi2 laden ein zum Infosnack zur Mittagszeit. Peter Turi und Christian Faltin diskutieren mit den Kommunikationschefs Jörg Howe (Daimler) und Thomas Voigt (Otto) sowie Wolfgang Bscheid (Mediascale) und Lisa-Charlotte Wolter (University of Florida).
Mittwoch, 28. April 2021, 12 - 13 Uhr im turi2 Clubraum bei Clubhouse.
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Wie Digitalisierung in deutschen Schulen funktionieren kann – So lief der Open Innovation Live Podcast #7.


Hefte raus, (digitale) Klassenarbeit: "Momentan ist das ungenutzte Potential ein Notstand", fasst Lehrer Oliver Kracke den Stand der Digitalisierung in deutschen Schulen im Open Innovation Live Podcast zusammen. Der "Lehrer mit Digitalisierungshintergrund", wie er sich selbst nennt, erzählt am Donnerstagabend von Lehrkräften Mitte 30, bei denen die Digitalisierung bei E-Mails aufhört. Das hält er für problematisch, da sie dann nicht einschätzen könnten, warum TikTok für Achtjährige so wichtig ist. Grundschullehrerin Charley Camejo muss sich selbst ständig mit neuen Plattformen auseinandersetzen und wünscht sich, dass es für Schülerinnen nicht nur einen Fahrrad-, sondern auch einen Internet-Führerschein geben sollte. Moderatorin Tess Kadiri erinnert sich, dass Social Media bei ihr im Unterricht nie angesprochen wurde – dabei ist ihr Abitur gerade einmal zwei Jahre her.

Überrascht war Richard Gutjahr vom Stundenplan seiner Tochter in Israel: Bereits in der 1. Klasse stehen dort Fächer wie iPad-Unterricht auf dem Plan. Charley Cameo gefällt das Konzept, in Deutschland stehe aber oft der Lehrplan, der abgearbeitet werden muss. "Digitale Bildung" im Lehrplan wünscht sich auch Anna-Katharina Meßmer, Projektleiterin für Digitale Nachrichten- und Informationskompetenz bei der Stiftung Neue Verantwortung. Die Ergebnisse ihrer Studie zur Einordnung von Nachrichten nennt sie "überraschend": Von 30 möglichen Punkten erreichen die Teilnehmerinnen über 18 Jahren im Schnitt nur 13,3 Punkte. An Medienkompetenz mangele es nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Meßmer hofft, dass die Generationen in Zukunft stärker voneinander lernen.
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Können Familien-Firmen Nachhaltigkeit besser als Konzerne? So lief der Media-Talk bei Clubhouse.

Senf dazu: “Der durchschnittliche CEO hat eine Halbwertszeit von drei Jahren.” Michael Durach, Chef des Senf- und Ketchup-Herstellers Develey, ist überzeugt, dass Familienunternehmen grundsätzlich langfristiger denken als Konzerne, da u.a. keine Quartalsziele erreicht werden müssen. Im Mittwoch-Media-Talk bei Clubhouse sind sich er und Wolfgang Bscheid einig, dass Familien-Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit die Nase vorn haben. Am Mittwochmittag haben sie gemeinsam mit Christian Faltin von Cocodibu und turi2-Clubchef Peter Turi eine gute Stunde lang diskutiert. Wolfgang Bscheid von Mediascale gibt zu, dass das Thema Nachhaltigkeit in seiner Mediaagentur anfangs "schwer zu greifen" war. Gerade für jüngere Kolleginnen sei Nachhaltigkeit im Job ein Anspruch und nicht nur ein "Zusatzprojekt".

Mit der Green GRP-Initiative sollen Unternehmen bei der Serviceplan-Tochter Werbung künftig klimaneutralisiert buchen können. Bscheid plädiert für einen offenen Umgang mit Konsumentinnen, wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert. Michael Durach ergänzt: "Der Verbraucher sieht selbst, dass nicht alles von heute auf morgen möglich ist." Er findet, dass seine Firma ihre Nachhaltigkeits-Aktivitäten bisher womöglich nicht gut genug kommuniziert hat. So sei der Senf des 1845 gegründeten Familienunternehmens inzwischen klimaneutral, am nachhaltigen Ketchup arbeite die Firma gerade.
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Peter Limbourg, wir müssen reden!
Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, im Gespräch mit Peter Turi: Zwei alte, hoffentlich weise Männer sprechen über Verantwortung, Haltung und die Veränderungen im Journalismus und in der globalisierten Welt. Am Mittwoch, 14. April, 19 Uhr live bei Clubhouse – und ab Donnerstag als Podcast abrufbar.
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Peter Limbourg im Chefgespräch.

Chefgespräch #5: Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, im Gespräch mit Peter Turi. Zwei alte, hoffentlich weise Männer sprechen über Verantwortung, Haltung und die Veränderungen im Journalismus und in der globalisierten Welt. In der Audio-App Clubhouse, am Mittwoch, 14. April, 19 Uhr. Ab Donnerstag hier als Podcast abrufbar.
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“Veränderung muss nicht per se negativ sein” – so lief das Clubfrühstück mit Quang Paasch und Wolfgang Bscheid.


Wohlstand neu gedacht: "Veränderung muss nicht per se negativ sein", sagt Klima-Aktivist Quang Paasch von Fridays For Future beim Clubfrühstück zur Klimakrise im turi2 Clubraum. "Jede Ebene unseres Lebens muss neu gedacht, reflektiert und transformiert werden." Das Überdenken der eigenen Lebensweise müsse jedoch nicht zwangsweise Verzicht bedeuten. Als Beispiel führt er an, statt vielen kurzen Reisen lieber eine längere zu machen. Zustimmung erhält Paasch von Wolfgang Bscheid, der sich bei Mediascale für Nachhaltigkeit in der Werbeplanung einsetzt: Marken und Werbung müssten es Konsumentinnen "leichter machen", indem sie "hochattraktive und sozial-akzeptierte Lebenswelten bauen", die es ermöglichen, einen hohen Lebensstandard zu haben, "der versucht, so wenig Schaden wie möglich anzurichten".

Bscheid appelliert: "Bitte unterschätzt mir nicht den enormen Einfluss, den der Konsument mit seiner kleinen Entscheidung am Regal auf die ganz großen Marken hat." Die Kaufentscheidungen seien der Treiber dafür, dass Gütesiegel und Aussagen zur Nachhaltigkeit in der Kommunikation an Bedeutung gewinnen. Die Mediascale-Mutter Serviceplan bietet Werbekunden nun an, die CO2-Emissionen ihrer Kampagnen auszugleichen. Klima-Aktivist Paasch warnt aber davor, sich mit Indivudal-Entscheidungen zu begnügen: "Dass Gefährliche ist, dass wir denken: 'Ich lebe jetzt vegan, ich habe mich gegen diese Reise entscheiden und habe ein nachhaltiges Produkt gekauft. Jetzt bin ich eine bessere Person, jetzt muss ich gar keine politischen Forderungen mehr stellen.'"
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Clubfrühstück #7: Lass uns über die Klimakrise reden!
Trotz, während und nach Corona: Welche Verbündete findet Fridays for Future im Kampf gegen die drohende Menschheitskatastrophe? Was kann Kommunikation bewirken? Darüber diskutieren wir am HEUTE ab 9:30 Uhr (Sommerzeit!) im turi2 Clubraum mit Klima-Aktivist Quang Paasch von Fridays For Future und Wolfgang Bscheid, der bei Mediascale für Nachhaltigkeit in der Werbeplanung streitet.
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“Dummheit als Geschäftsmodell” – so lief das Clubfrühstück mit Henning Beck und Alexander Leinhos.


Algorithmen an der Macht: "Im Netz nichts Neues", diese Erkenntnis, formuliert von Vodafone-Kommunikationschef Alexander Leinhos, steht am Ende des turi2 Clubfrühstücks am Sonntag. Zuvor hatte Hirnforscher und Wissenschaftserklärer Henning Beck u.a. berichtet, dass Google-Mitarbeiterinnen ihm bei der Recherche zu seinem neusten Buch davon abgeraten haben, bei Google nach Informationen zu suchen, wenn er wirklich zu neuen Erkenntnissen kommen will. Als Problem identifiziert die Talk-Runde um Tessniem Kadiri und Peter Turi die Algorithmen von Google, Facebook, Netflix & Co, die jeder Nutzerin auf sie zugeschnittene Inhalte zeigen und den Menschen in gewisser Weise das Denken abnehmen: Die Dummheit der Menschen werde in den sozialen Netzwerken zum Geschäftsmodell, sagt Beck. Er sieht unsere Gesellschaft in einer ähnlichen Situation wie zu Zeiten Immanuel Kants vor 230 Jahren.

Beck wünscht sich denn auch "eine neue Form von Mündigkeit und Aufklärung" in Sachen Facebook und Social Media. Die Menschen sollten die Mechanismen der Netzwerke kennen und sich bewusst machen, dass jeder Post für jede individuell optimiert ist. Er verdammt die Netzwerke nicht, sondern plädiert für eine bewusste und kritische Nutzung, etwa gezielte Auszeiten. Denn dem Reiz der Plattformen kann sich auch unser Podium nicht entziehen: Alexander Leinhos sagt, dass er zuletzt TikTok exzessiv erkundet hat, Henning Beck verliert sich gerne mal bei Twitter und Peter Turi gibt zu, zuletzt Clubhouse fast suchtmäßig genutzt zu haben.
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Clubhouse-Tipp: Reporterfabrik und turi2 fragen: “Wie ist es, für ‘Bild’ zu arbeiten”?

bildlogoClubhouse-Tipp: Zur gemeinsamen Gesprächsreihe
"Redaktions-Check" laden die Reporterfabrik und turi2 ein. Thema des ersten gemeinsamen Events am Freitag um 17 Uhr: "Wie ist es, die 'Bild' zu machen?" Moderiert von Cordt Schnibben und Tess Kadiri diskutieren u.a. Günter Wallraff, Miriam Hollstein, Daniel Bouhs, Hatice Akyün, Georg Streiter, Pia Siber und Uwe Vorkötter.
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Im Führerhaus statt im letzten Wagen: So lief das turi2-Chefingespräch mit Patricia Schlesinger.


Menschen und Moneten: "Wir müssen bestimmte Dinge sein lassen, damit wir neue Dinge tun können", sagt RBB-Intendantin Patricia Schlesinger im Chefingespräch mit Peter Turi im turi2 Clubraum. Unter "sein lassen" fällt die Streichung zweier Formate, 75 freie Mitarbeiterinnen sollen nicht mehr im bisherigen Umfang beschäftigt werden. Ein Sender muss die Möglichkeiten haben, sich zu verändern, erklärt Schlesinger. Das gelte auch für die Diversität in den Redaktionen: Bei Arbeiter- und Migrantenkindern "sind wir noch nicht gut genug", gibt sie zu. Auch mit sprachlichem Wandel geht Schlesinger offen um: Mit dem Gendersternchen konnte sie sich anfangs nur schwer anfreunden, inzwischen ist sie aber überzeugt, dass sich die Schreibweise durchsetzen wird.

Patricia Schlesinger plädiert dafür, Menschen dort zu erreichen, wo sie sind: im Netz und im klassischen Radio und TV. Für den Sender bedeute das, mit weniger Geld und weniger Menschen mehr Programm zu machen. Dass dieser Wandel den Menschen im RBB einiges abverlangt, ist Schlesinger bewusst. Wenn der Zug abfährt, steige sie aber "lieber ins Führerhaus anstatt in den letzten Wagon". Vorne könne man nämlich noch mitentscheiden, welche Weiche man nimmt.
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