TV-Tipp: “Sportschau Thema” befasst sich mit Olympia in der Krise.

TV-Tipp: In knapp zwei Wochen hätten die Olympischen Sommerspiele in Tokio starten sollen, die nun auf 2021 verschoben wurden. Das Sportschau Thema (Das Erste, 18.30 Uhr) fragt, wie Spiele in Zeiten von Corona aussehen können, was die Verschiebung für die Athlet*innen bedeutet und wie ernst die Reform-Pläne zu nehmen sind, Olympia kostengünstiger und nachhaltiger auszurichten.
sportschau.de

TV-Tipp: Angela Merkel erklärt ihr Corona-Konjunkturpaket im TV.

TV-Tipp: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt anlässlich des 130 Mrd Euro schweren Corona-Konjunkturpakets heute gleich zwei ihrer sonst seltenen TV-Interviews. Um 19.20 Uhr steht sie im ZDF Chefredakteur Peter Frey und Vize-Chefredakteurin Bettina Schausten Rede und Antwort. Im Ersten beantwortet Merkel um 20.15 Uhr die Fragen Hauptstadtstudio-Leiterin Tina Hassel und ARD-Chef­redakteur Rainald Becker.
presseportal.de (ZDF), presseportal.de (ARD), turi2.de (Background)

Zitat: Ingo Zamperoni vermisst Diskussion von Angesicht zu Angesicht.

"Wir sind eine Redaktion, die unheimlich viel diskutiert – auch unabhängig der Konferenzen. Dieser direkte Austausch von Angesicht zu Angesicht fällt gerade komplett weg."

"Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni spricht im DWDL-Interview über seine Arbeit in Zeiten von Social Distancing. Er selbst sitzt fast den ganzen Tag isoliert in seinem Büro, die Regie begrüßt er im Studio nur noch durch die Scheibe.
dwdl.de

Zahl des Tages: ZDF bespielte 82 % des Programmjahres 2019 mit Erstausstrahlungen.

Zahl des Tages: Frische 82 % des Programms bespielte das ZDF 2019 mit Erstausstrahlungen oder Free-TV-Premieren, errechnet DWDL. Das ZDF zeigte demnach das fünfte Jahr in Folge die wenigsten Wiederholungen, Das Erste liegt knapp dahinter. Spitzenreiter der Privatsender ist RTL. In der Primetime erreicht der Sender mit 74 % seinen geringsten Wiederholungsanteil seit 2013.
dwdl.de

Zitat: ARD-Aktuell-Chefredakteur Helge Fuhst will Zuschauern einen Mehrwert bieten.

"Das grundsätzliche Problem der 'Tagesthemen' war und ist ihr Sendeplatz um 22.15 Uhr, nach allen anderen. Wir müssen den Zuschauern also einen Mehrwert bieten."

Helge Fuhst, Chefredakteur von ARD Aktuell neben Marcus Bornheim und Juliane Leopold, kündigt im "Clap"-Porträt an, dass es bei den "Tagesthemen" bald auch Studiogäste geben soll und Moderator, Nachrichtensprecher und Sportredakteur im Studio sichtbar zusammenrücken.
"Clap" No. 71, S. 7-11 (Teaser)


Weitere Zitate:

Über Teamarbeit:
"Jeden Tag sammeln wir die besten Ideen im haus ein; ein Einzelner kann nie allein die besten Ideen haben."

Über Perfektion:
"Tatsächlich erlaubt man uns nicht, Fehler zu machen. Dabei wird immer wieder vergessen, dass bei uns auch nur Menschen arbeiten."

Über seinen Mentor Tom Buhrow:
"Er hört nicht nur gut zu, sondern auch hin, was ich sehr wichtig finde."

Über seine Sozialisation mit der "Tagesschau" seit seiner Kindheit:
"Beim 20-Uhr-Gong bekomme ich noch heute Gänsehaut."

TV-Tipp: “Die Notregierung” zeigt, wie die Groko reagiert statt regiert.

TV-Tipp: In der ARD-Doku Die Notregierung (Das Erste, 20.15 Uhr) zeigt Stephan Lamby die Große Koalition als Regierung, die nicht aktiv lenkt, sondern nur mäßig geschickt auf Situationen reagiert, in die sie hinein gerät. Lamby hat u.a. mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Horst Seehofer, Olaf Scholz, Robert Habeck und Rezo gesprochen. Die Ex-SPD-Vorsitzende Andrea Nahles und Wirtschaftsminister Peter Altmaier spielen zentrale Rollen. Angela Merkel dagegen nicht.
sueddeutsche.de, daserste.de

Nach Schüssen und Toten in Halle: TV-Sender kündigen Sondersendungen an.

ARD und RTL reagieren mit Sondersendungen auf die Morde in Halle, bei denen am Mittag ein Mann und eine Frau von Angreifern erschossen wurden. Das Erste sendet um 20.15 Uhr einen halbstündigen "Brennpunkt" zur Lage in Halle und in der Türkei. RTL zeigt gleichzeitig ein zehnminütiges "RTL aktuell Spezial" mit Peter Kloeppel aus Halle. Die Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf sagen ihre 15 Minuten Sendezeit, die sie gegen ProSieben gewonnen haben, ab.
dwdl.de

135 Mio Euro für drei Spielzeiten: Die ARD zahlt künftig mehr für den DFB-Pokal.


Hohe Rückennummer: Die ARD lässt sich die Übertragungsrechte für den DFB-Pokal künftig mehr kosten. Der "Spiegel" zitiert aus einem vertraulichen Papier, wonach der Preis um 8 Mio auf 135 Mio Euro für die drei kommenden Spielzeiten bis 2022 steigt. Zu den Gebühren hinzu kämen pro Saison weitere 1,4 Mio Euro als Zuschüsse für die Produktionskosten. Laut ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky haben alle zuständigen Gremien zugestimmt. Zu den Details wolle sich Balkausky aus rechtlichen Gründen nicht äußern.

Laut dem Papier darf die ARD neun Live-Spiele im Free-TV zeigen, darunter die Halbfinale und das Finale. Auch die Rechte an den Spielen der Frauen seien Teil des Deals. Neben der ARD halten auch Sky und Sport1 Rechte für TV-Übertragungen. Sky hat die exklusiven Pay-TV-Rechte, Sport1 halte nachrangige Live-Spiel-Lizenzen.

In der "Spiegel"-Vorabmeldung und wohl auch in der gedruckten Ausgabe ist von jeweils zwei Spielzeiten, den "Saisons 2019/20 und 2021/22" und den "beiden Spielzeiten davor" die Rede. Der "Spiegel" hat den Fehler gegenüber turi2 telefonisch korrigiert.
"Spiegel 26/2019", S. 59 (Paid)

ARD stellt die “Lindenstraße” ein.


Bye Bye Beimer: Die ARD setzt nach 34 Jahren ihren Dauerläufer "Lindenstraße" ab. Im März 2020 soll die letzte Folge der Kult-Serie über den Sender flimmern. Die Fernsehprogrammkonferenz des Senders verlängert den Vertrag mit der Firma des Serien-Erfinders Hans W. Geißendörfer nicht. Als Grund für das Aus nennt Programmdirektor Volker Herres das sinkende Interesse der Zuschauer. Zudem seien die Sparzwänge des Senders und die Kosten für die "hochwertige Serie" nicht vereinbar.

Die erste Folge der "Lindenstraße" lief am 8. Dezember 1985 in der ARD und entwickelte sich schnell zum Quoten-Garanten, viele Ausgaben schalteten mehr als 10 Mio Zuschauer ein, selbst in den 1990er Jahren gab es noch Marktanteile von mehr als 30 %. Inzwischen liegt der durchschnittliche Marktanteil der Serie bei unter 10 %, etwas mehr als 2 Mio Fans schalten regelmäßig ein.
spiegel.de, haz.de, dwdl.de

TV-Tipp: “Der große Rudolph” zeigt Rudolph Moshammer im Bussi-Bussi-Business.

TV-Tipp: Das Erste zeigt Rudolph Moshammer in Der große Rudolph (Mi, 20.15 Uhr) auf dem schmalen Grat zwischen dem "jüngeren, durchaus erfolgreichen" und dem "älteren, immer knapp an der Lächerlichkeit vorbeischrammenden Modehändler" in den 80er Jahren, analysiert Christian Mayer. Thomas Schmauser bewege sich in seiner Rolle zwischen den großen Momenten und der abgrundtiefen Traurigkeit Moshammers.
sueddeutsche.de, daserste.de (Trailer), turi2.de (Background)

TV-Tipp: “Der Absturz” zeigt den Aufstieg und Fall von Unister-Chef Thomas Wagner.

TV-Tipp: Die MDR-Doku Der Absturz (Das Erste, 22.45 Uhr) beleuchtet den Aufstieg und Fall von Internet-Unternehmer Thomas Wagner (Foto). Mit Portalen wie Ab-in-den-Urlaub.de und teils illegalen Methoden hat seine Firma Unister die Reisebranche aufgemischt. Mit einem dubiosen Geschäft wollte Wagner Unister vor der Insolvenz retten, auf dem Rückflug kam er ums Leben.
noz.de, daserste.de

“Welt”: Werbeeinnahmen der “Sportschau” sinken auf Tiefpunkt.


Werbe-Eigentor: Die Werbe-Einnahmen der ARD-"Sportschau" stürzen auf einen Tiefpunkt ab, schreibt Carsten Dierig in der "Welt". Laut Zahlen der Media-Beratung Ebiquity haben Firmen in der vergangenen Bundesliga-Saison nur noch 43,65 Mio Euro für TV-Werbung in den Samstagssendungen der "Sportschau" von 18 bis 20 Uhr ausgegeben - knapp fünf Mio Euro weniger als in der vorherigen Spielzeit.

Zwar schalteten insgesamt 5,4 Mio Zuschauer ein, also 160.000 mehr als in der Saison 2016/17, für die Werbekunden aber nicht die "Richtigen". Bei den Männern zwischen 20 und 49 Jahren sei die Zahl der Zuschauer in der vergangenen Saison um 8 % gesunken, rechnet Ebiquity vor. Zugleich sind die Werbepreise angestiegen. Bei Konkurrenten wie Sky, Eurosport, DAZN und RTL Nitro sei der Tausenderkontaktpreis teils deutlich geringer.
"Welt", S. 11 (Paid)

Meinung: “Tatort”-Wiederholungen am 1. Mai zeigen Programm-Armut der Dritten.

Acht Tatort-Wiederholungen am 1. Mai legen die Programm-Armut der dritten ARD-Sender bloß, kritisiert Joachim Huber. In den ARD-Magazinen werde "Vielfalt nur mit wechselnden Kulissen und Moderatoren vorgetäuscht". Es sei schade um das Beitragsgeld, dass die dritten Sender sich einzeln am bundesweiten Problem Rückenschmerzen abarbeiten. In den Dritten sei zwar Regionales zu finden, aber nichts Originelles.
tagesspiegel.de

DFB-Pokal läuft erstmals auch bei Sport1 und Bild.de.

Sport1 und Bild.de sichern sich DFB-Pokal-Rechte fürs TV bzw. die Online-Verbreitung: Sport1 zeigt als erster Privatsender von der 1. Hauptrunde bis zum Viertelfinale je eine Begegnung im Free-TV. Dazu kommen Zusammenfassungen im TV und online. Springer erwirbt Online-Rechte für Zusammenfassungen aller 63 Fußballspiele, die jeweils in der Nacht nach dem Spiel online gehen. Alle Spiele laufen wie gehabt bei Sky im Pay-TV. Das Erste zeigt wie bisher neun Spiele live. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius freut sich über eine "signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme".
per Mail (Sport1, DFB), axelspringer.de, presseportal.de (Das Erste), presseportal.de (Sky)

Aus dem Archiv von turi2.de: "Rechte kommen und gehen" – Sport1-Chef Olaf Schröder über die Bedeutung von Sportrechten für seinen Sender.

Zitat: Kai Gniffke will die Medienkompetenz der Bürger verbessern.

"Alle haben gesagt: Wir müssen mehr für Medienkompetenz tun. Wir müssen, sei es in Schulen, aber auch bei allen Nutzern sozialer Medien, mehr Kompetenz schaffen für den Umgang mit sozialen Medien."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke berichtet im Video-Interview von einem Expertengespräch der EU mit Facebook und Co über Desinformation und sagt, ARD-Aktuell prüfe Projekte mit Schulen, um Schülern zu zeigen, wie man Fake News erkennt.
mdr.de (10-Min-Video)

Basta: “Bild” kritisiert Fehler in der Handlung des “Tatorts”.

Verdrehte Geschichte: Der "Tatort Meta" lässt den BND-Vorläufer Organisation Gehlen im Untergrund bis heute fortbestehen. Wahrheitsexperten von "Bild" vermissen bei der Geschichte Hand und Fuß: In Kliniken gibt es normalerweise keine gemischtgeschlechtlichen Zimmer und die "Tatort"-Macher verschieben die Kontrolle des Auslandsgeheimdienstes vom Kanzleramt zum Innenministerium.
bild.de, morgenpost.de

TV-Tipp: Anne Will talkt über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel.

TV-Tipp: Um 21.45 Uhr spricht Anne Will im Ersten mit ihren Gästen über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel für die deutsch-türkischen Beziehungen. Gäste sind Yücels Chefredakteur Ulf Poschardt, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, Europa-Staatsminister Michael Roth, der Menschenrechtler Peter Steudtner und Linke-Politikerin Sevim Dağdelen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Weil zu Will keiner will und Plasberg nicht darf, betalkt nun Maischberger das Groko-Drama.

Sandra Maischberger springt für Will und Plasberg in die Groko-Bresche: Weil Anne Will keine Gäste gefunden hat und "hart aber fair" wegen Karneval ausfallen musste, ändert Maischberger das Thema. Statt um die Flucht aus Europa, wie es zum Themenabend vorgesehen war, betalkt sie mit ihren Gästen nun das "Groko-Drama".
presseportal.de, turi2.de (Background Will)

Gästemangel: “Anne Will” muss Sondersendung streichen.


Keiner will zu Will: Moderatorin Anne Will hat für ihre Polit-Talkshow gestern Abend keine Gäste gefunden, schreiben Bild.de und Meedia. Planmäßig hätte die Talkshow zwar Karnevals-Pause gehabt, aus aktuellem Anlass wollte die Redaktion jedoch außerplanmäßig trotzdem senden. Themen hätte es genug gegeben, doch alle eingeladenen Politiker hätten sich wegen der Groko-Verhandlungen gesammelt "offenbar Zurückhaltung auferlegt", sagt die ARD.

Auch heute bleibt die Betrachtung der politischen Lage noch den Jecken überlassen - hart aber fair fällt ebenfalls zugunsten von Karneval aus. Sandra Maischberger diskutiert am Mittwoch im Rahmen eines Themenabends über das Thema "Flucht aus Europa". Erst am Donnerstagabend ist bei Maybrit Illner im ZDF wieder Platz für politische Debatten - sofern sie Gäste findet. (Foto: NDR/Wolfgang Borrs)
bild.de, meedia.de

Basta: “Hart aber fair” lässt Kinder GroKo-Spitzen analysieren.

Hart, aber lustig: Moderator Frank Plasberg lässt am Ende seines Politik-Talks "Hart aber fair" Kinder einen "unvoreingenommenen" Blick auf die Spitzen von CDU, CSU und SPD werfen. Die meisten Kinder erkennen "Frau Bundesmeisterin" Angela Merkel. Ein Mädchen sagt über Martin Schulz und Horst Seehofer treffend: "Die zwei sind halt nur Politiker."
youtube.com

DWDL: Nicht Heufer-Umlauf, sondern Pilawa moderiert Geburtstags-Show für von der Lippe.

Klaas Heufer-UmlaufKlaas Heufer-Umlauf ist nur einer von mehreren Gratulanten der Geburtstags-Show für Jürgen von der Lippe und nicht der Moderator, schreibt DWDL unter Berufung auf einen ARD-Sprecher. Stattdessen werde Jörg Pilawa die Show moderieren. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, Heufer-Umlauf werde im Juni im Ersten die dreistündige Primetime-Show zum 70. Geburtstag von Jürgen von der Lippe moderieren.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Klaas Heufer-Umlauf moderiert Geburtstags-Show für Jürgen von der Lippe.

Klaas Heufer-UmlaufKlaas Heufer-Umlauf moderiert im Juni im Ersten eine dreistündige Primetime-Show zum 70. Geburtstag von Jürgen von der Lippe, berichtet "Bild am Sonntag". Es ist das erste Engagement für Heufer-Umlauf im Ersten.
bild.de/plus (Paid)

Update 12.12 Uhr: Klaas Heufer-Umlauf ist nur einer der Gratulanten der Geburtstags-Show und nicht der Moderator, schreibt DWDL. turi2.de

Zitat: Ulrich Tukur beklagt Redakteure mit wenig künstlerischer Kom­pe­tenz.

"Nur ist es eben leider so, dass bei eini­gen Fernsehsendern Men­schen mitreden, die es bes­ser nicht täten. Da kom­men Ein­sprü­che und Rat­schlä­ge, die der­ar­tig an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen sind, dass man aus dem Stau­nen nicht her­aus­kommt."

"Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur sagt im "BamS"-Interview, dass er sich nicht von Redakteuren, "die Angst um ihren Pos­ten haben und nicht unbedingt mit künstlerischer Kompetenz glän­zen" in die Stof­fe hin­ein­re­den lassen will.
"Bild am Sonntag", S. 40-41 (Paid), vorab.bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Jede Zen­sur an mei­nem Tat­ort ist inak­zep­ta­bel."

"Wer den Zuschau­ern stän­dig Brei vor­setzt, ris­kiert, dass sie ihre Zäh­ne verlieren. Man muss auch mal kau­en! Sonst ver­reckt das For­mat an sich selbst."

"Wenn die Ansa­ge von oben käme, die Dreh­bü­cher abzu­mil­dern, dann wür­de ich mich herz­lich für acht tol­le Fil­me bedan­ken und Herrn Murot an sei­nem Hirn­tu­mor ster­ben las­sen. Ich lie­be das Team um den Tat­ort, aber ich habe auch kei­ne Angst vor Tren­nun­gen."

Video-Tipp: “Tagesthemen” feiern Jubiläum mit acht Moderatoren.

Video-Tipp: Zum 40. Jubiläum der "Tagesthemen" holen die Moderatoren Caren Miosga und Ingo Zamperoni sechs ehemalige Moderatoren zurück ins Studio. Tom Buhrow, Ulrich Wickert, Anne Will, Thomas Roth, Sabine Christiansen und Gabi Bauer übernehmen Parts des Nachrichtenmagazins. Das Schlusswort hat Wickert.
ardmediathek.de (32-Min-Video, erster Ex-Moderator ab 6.22)

“SZ”: “Das Erste” sendet montags in der Primetime künftig regelmäßig Informations-Sendungen.

Das Erste schafft einen neuen Sendeplatz für Informations-Sendungen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Montags soll regelmäßig um 20.15 Uhr das Format "Die Story im Ersten" laufen. Aber auch Naturfilme und die "Check"-Formate sollen weiterhin montags in der Primetime ausgestrahlt werden und sich mit politischen und sozialen Themen abwechseln. Manche der Info-Sendungen sollen in Frank Plasbergs Hart aber fair diskutiert werden.
"Süddeutsche Zeitung", S. 34 (Paid)

“Tagesthemen” senden nach Abbruch der Sondierungen Extra-Ausgabe.

Tagesthemen reagieren schnell auf den Abbruch der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition und senden - zunächst anders als etwa das ZDF - schon ab 0.02 bis etwa 0.25 Uhr eine Extra-Ausgabe der "Tagesthemen" mit Caren Miosga. Auch Phoenix und bild.de senden live vor Ort - Phoenix bis 1.33 Uhr. Das ZDF sendet erst ab 0.26 Uhr bis etwa 1.15 Uhr ein "Heute Journal Spezial" mit Claus Kleber. Die FDP hatte kurz vor Mitternacht die Verhandlungen für eine Koalition von Union, FDP und Grünen abgebrochen.
mediathek.daserste.de, ardmediathek.de (Phoenix), zdf.de (ZDF), bild.de

Meinung: Regisseur Dominik Graf fürchtet Unterforderung der “Tatort”-Zuschauer.

Tatort: Regisseur Dominik Graf kritisiert die ARD dafür, nur noch zwei experimentelle "Tatorte" pro Jahr zuzulassen. Manches, "wovon man in Deutschland peinlicherweise immer noch glaubt, es sei 'experimentell'", gehöre längst zur internationalen Filmsprache, sagt Graf der "Bild am Sonntag". Mit "Konventionalitäts-Zwang" sichere die ARD keine Qualität. Wenn die Zuschauer "vor Unterforderung nur noch gähnen", sei der "Tatort" zerstört.
"Bild am Sonntag", S. 6/7 (Paid), vorab.bams.de, turi2.de (Background)

Ingo Zamperoni will mit Sehgewohnheiten brechen.

Ingo Zamperoni ist dabei, die Rolle des Anchormans neu zu erfinden, schreibt Kai-Hinrich Renner in seinem Porträt. Der Chefmoderator der "Tagesthemen" will die Sehgewohnheiten aufbrechen und immer wieder einen Hallo-Wach-Effekt beim Zuschauer erzeugen. Mit 43 hat Ingo Zamperoni seinen Traumjob erreicht, was danach kommt, weiß er noch nicht. Intendant will er nicht werden, eher noch einmal als Korrespondent in die USA gehen.
abendblatt.de

Rainald Becker: Es ist nicht unsere Aufgabe, eine Partei groß oder klein zu machen.

AfD-Berichterstattung: ARD und ZDF haben nicht die Aufgabe, eine Partei groß oder klein zu machen, meint ARD-Chefredakteur Rainald Becker. Da im vergangenen Wahlkampf die Themen der AfD im Fokus standen, habe die ARD darüber berichtet. Die AfD brauche die Öffentlich-Rechtlichen nicht, sagt Becker in den "Tagesthemen", denn bei der Meinungsbildung der AfD-Anhänger spielten ARD und ZDF nur eine "untergeordnete Rolle".
daserste.de (30-Min-Video, ab Min 9:40)

Korrektur: In einer früheren Fassung hieß es, Rainald Becker plädiere dafür, neutral über Wahlkämpfe zu berichten. Das geht aus dem O-Ton jedoch nicht explizit hervor.