Dazn will weltweit expandieren und 2020 in mehr als 200 Märkten starten.


200 auf einen Streich: Die Perform Group plant die weltweite Expansion von Dazn – 2020 soll der Streamingdienst in mehr als 200 neuen Märkten starten. In der ersten Phase bietet er dort englischsprachige Sportübertragungen an, insgesamt konzentriert sich Dazn auf Boxen. In die entsprechenden Live-Rechte hat die Perform Group in den vergangenen Jahren intensiv investiert. Der Boxkampf des Mexikaners Canelo Alvarez im Mai soll das erste globale Dazn-Event sein. Was Dazn in den neuen Märkten kostet, ist noch nicht klar. In Deutschland startete Dazn 2016 und war damit neben Österreich, der Schweiz und Japan einer der ersten Märkte.
dwdl.de, faz.net

Champions League geht ab 2021 an die Streaming-Anbieter Dazn und Amazon.


Sky ist am Limit: Sky verliert nach rund 20 Jahren die TV-Rechte an der Champions League. Ab der 2021 beginnenden Saison wird der Top-Wettbewerb im europäischen Vereinsfußball fast ausschließlich bei Dazn laufen. Amazon hält dann die Rechte am Topspiel am Dienstag. Damit ist die Champions League mit einer Ausnahme künftig nur bei Anbietern zu sehen, die zumindest aktuell bei Privatkunden lediglich auf die Verbreitung via Internet setzen. Denn auch das ZDF bekommt wieder einen Teil vom Kuchen: Laut "Bild" wird der Sender das Endspiel im Free-TV zeigen und zuvor Zusammenfassungen der Begegnungen am Spieltag.

Aktuell teilen sich Dazn und Sky die Champions-League-Rechte. Während Sky, das lange Jahre die Pay-TV-Rechte exklusiv hielt, die meisten Topspiele und Konferenzen der Spieltage zeigt, überträgt Dazn die weiteren Spiele als Einzelspiel. Erstmals gibt es in der laufenden Rechteperiode keine Spiele im Free-TV.
bild.de (paid), dwdl.de

Zitat: Dazn-Chef Thomas de Buhr ist stolz, dass der Bundesliga-Deal überraschend blieb.

"Man macht einen solchen Deal sicher nicht über Nacht. Es zeigt aber die hohe Professionalität aller Beteiligten, dass diese Verhandlung so lange im engsten Kreis geblieben ist."

Thomas de Buhr, Deutschland-Chef von Dazn, nennt den Bundesliga-Rechte-Deal mit Eurosport im Interview mit Sportbuzzer ein Statement, das den Verlust der englischen Liga überkompensiere.
sportbuzzer.de, turi2.de (Background)