Zitat: Norman Wagner schaut abends auch mal zwei Stunden TikTok.

"Es kommt auch vor, dass ich abends zwei Stunden TikTok schaue, weil ich auf gar nichts Lust habe was Bigscreen ist."

Norman Wagner, Mediachef bei der Telekom, sagt im Video-Interview mit Horizont und turi2, der Algorithmus des Kurzvideo-Dienstes sei "extrem gut darin, das Interesse zu erkennen" und "stellt mir ein ganz gutes Programm zur Verfügung".
turi2.de (Textzusammenfassung), turi2.tv (10-Min-Video)

“Ich genieße es manchmal, wenn jemand anderes die Programmplanung macht” – Norman Wagner über TikTok und TV.


Bleibt flexibel: Nach dem ersten Streaming-Boom und Binge-Watching von Serien sieht Norman Wagner mittlerweile wieder "differenzierter" fern, sagt er im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des AGF-Forums in Frankfurt. Der Mediachef bei der Deutschen Telekom und Vorstand der Organisation Werbungtreibender im Markenverband erzählt im Gespräch mit turi2-Verlegerin Heike Turi, dass er immer öfter wieder lineares TV einschaltet, weil er keine Lust hat, "20 Trailer anzugucken". Als "Flexiviewer" schaut er das, wonach ihm gerade ist: "Es kommt auch vor, dass ich abends zwei Stunden TikTok schaue, weil ich auf gar nichts Lust habe, was Bigscreen ist", sagt er und lobt den Algorithmus des Kurzvideo-Dienstes. Wagner genieße es manchmal, wenn "jemand anderes die Programm­planung macht".

Die größte Herausforderung in der digitalen Media­planung sieht Wagner heutzutage darin, dass sie "in Silos" funktioniere. TV sei ein großes Silo, "wo ich einen großen Daten­bestand über einzelne Sender habe". Gehe es darüber hinaus "wird's schon wieder schwieriger". Digital-Werbung ist gut darin, für vorhandene Bedürfnisse Angebote zu machen, analysiert Wagner. Eine "absolute Katastrophe" sei das digitale Ökosyste, wenn es darum gehe Bedürfnisse zu wecken. Anders als für TV gebe es im Digitalen kaum Reich­weiten-Forschung. "Deswegen brauchen wir crossmediale Planungs- und Reporting-Instrumente", sagt Wagner.
turi2.tv (10-Min-Video)

T-Mobile und Starlink von Elon Musk gehen Kooperation ein.

T-Muskile: Die amerikanische Telekom-Tochter T-Mobile arbeitet mit Elons Musks Starlink zusammen. Dank neuer Technik sollen Smartphones das Satelliten-Internet direkt nutzen können, T-Mobile stellt dafür das Mobil­funk­spektrum bereit. Ziel sei es, in entlegenen Regionen Funklöcher zu schließen, die Technik könne nicht das normale Mobil­funk­netz ersetzen.
handelsblatt.com

FC Bayern und die Telekom verlängern ihre Partnerschaft bis 2027.

Weiter im Spiel: Die Deutsche Telekom bleibt bis mindestens 2027 Hauptsponsor des FC Bayern München. "Es ist sehr außergewöhnlich, dass wir mit der Telekom seit 2002 zusammen sind", sagt Bayerns Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn bei einer Pressekonferenz. Spekulationen zufolge soll der Deal bis zu 250 Mio Euro in die Klub-Kasse spülen.
handelsblatt.com

Telekom macht im 2. Quartal 9,9 Mrd Euro Gewinn und hebt die Prognose an.

Telekom macht im 2. Quartal 9,9 Mrd Euro Gewinn – ein Wachstum von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Mobilfunkunternehmen hebt dementsprechend seine Gewinnprognose für 2022 von 36,6 Mrd auf rund 37 Mrd Euro an. Die Hälfte des erwirtschafteten Einkommens geht auf das Konto der US-Tochter T-Mobile, allerdings zählt der Konzern auch in Deutschland 194.000 Neukunden.
manager-magazin.de

Telekom-Spot erweitert den Familien-Begriff.

Deutsche Telekom definiert den Begriff "Familie" neu. Im zweiten Animations­spot für die neuen Magenta-Mobil-Tarife gerät ein Pärchen in Streit darüber, mit wem der Comic-Mann seinen Mobilfunkvertrag alles teilt. Die Botschaft des Clips der Agentur Adam & Eve London: Familie kann viel mehr sein, als nur nahe Verwandte.
youtube.com (30-Sek-Video) via horizont.net (Paid)

Wir graturilieren: Ferri Abolhassan wird 58.


Wir graturilieren: Der Geschäftsführer Sales & Service bei der Telekom, Ferri Abolhassan, wird heute 58 Jahre alt. Gerade erst ist er von einer 500 Kilometer langen Rad-Tour mit Freunden durch die Alpen zurückgekehrt – dort ist auch das Bild entstanden. Die Tour von Grainau über den Fernpass, die Norbertshöhe, Meran und den Gampenpass bis zum Gardasee "kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen", sagt er.

Nach den Bergen geht's ans Meer: Seinen Geburtstag verbringt er mit mit seiner Frau im Griechenland-Urlaub bei "bisschen Sightseeing" und einem "schönen Wein". Da kann er auch gleich mal das üben, was er sich fürs kommende Lebensjahr vorgenommen hat: öfter mal abzuschalten. Das schafft er zu Hause am besten beim Joggen am Morgen, beim Kicken mit den Kumpels oder mit einem Buch im Garten.

Allzu sehr entspannen möchte Abolhassan aber nicht, denn er möchte auch "mal wieder" einen Marathon laufen. Und auch im Job wird es nicht langweilig, denn seit letztem Jahr verantwortet er zusätzlich zum Kundenservice den Vertrieb der Telekom und lernt tagtäglich dazu: "Das war wie ein neues Feld für mich." Heute an seinem Geburtstag freut er sich über Altvertrautes: "Besonders würde ich mich aber über eine hand­geschriebene Karte freuen." Die verschicke er auch gerne mal selbst an Kolleginnen und Kollegen. "Aber natürlich" kann man ihm auch bei Linked-in gratulieren.

“Handelsblatt”: Nachfolger von Timotheus Höttges bei der Telekom steht schon fest.


Bitte anstellen: Bei der Deutschen Telekom steht der Nachfolger des Vorstands­vorsitzenden Timotheus Höttges (Foto links) bereits in den Start­löchern, schreibt Philipp Alvares de Souza Soares beim "Handelsblatt". Es handelt sich demnach um Srinivasan Gopalan (Foto rechts), der derzeit noch im Vorstand für das Deutschland-Geschäft zuständig ist. Höttges Vertrag endet zwar erst 2026, es wäre aber "nicht ungewöhnlich, wenn er früher ginge", schreibt der Tech-Korrespondent. Ein Indiz dafür sei wiederum der vorgesehene Nachfolger von Gopalan: Wolfgang Metze, den Konkurrent Telefónica im Juni "aus persönlichen Gründen" als Privat­kunden­vorstand freigestellt hatte, soll voraussichtlich im Sommer 2023 in das Team von Gopalan wechseln. Die Telekom will das Personal-Karussell nicht kommentieren.

Den Vertrag des 59-jährigen Höttges hatte die Telekom zuletzt Ende 2021 vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Bereits damals hieß es, es solle seine letzte Amtszeit werden. Höttges wolle "ein bestelltes Feld" hinterlassen, zitiert das "Handelsblatt" Mitstreiter. Der "heimliche Kronprinz" Gopalan kam 2017 zum Telko-Unternehmen und übernahm 2020 die Verantwortung für den deutschen Markt. Der Brite mit indischen Wurzeln lernt seit zwei Jahren fleißig Deutsch und gilt als "analytisch brillanter Manager". (Fotos: Telekom, Montage: turi2)
handelsblatt.com (Paid)

“Handelsblatt”: Deutsche Telekom verkauft 33.000 Funktürme für 17,5 Mrd Euro.

Funke springt über: Die Deutsche Telekom verkauft 33.000 ihrer Funktürme für 17,5 Mrd Euro an zwei Investoren in den USA und Kanada, berichtet das "Handelsblatt". Demnach übernehmen die kanadische Brookfield Asset Management sowie Digital Bridge aus Florida zusammen 51 % der Anteile, der Rest verbleibt bei der Telekom.
handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Philipp Schindera über das Nachwuchsproblem im Kommunikations-Beruf.

Hör-Tipp: Telekom-Kommunikationschef Philipp Schindera (Foto) spricht im PR-Journal-Podcast mit Chefredakteur Thomas Dillmann über das Nachwuchsproblem in der Kommunikationsbranche. Viel weniger Menschen als früher bewerben sich auf Kommunikations-Volontärsstellen bei der Telekom – und die, die es tun, seien oft nicht qualifiziert genug: Bestimmte Grundskills wie "rudimentäre journalistische Fähigkeiten" würden den Bewerbenden oft fehlen. Schindera wagt zudem einen Blick in die Zukunft der Kommunikationsberufe – und glaubt, dass es "nur noch eine Frage der Zeit" sei, bis Bots Pressemitteilungen schreiben. Das sehe er nicht als Bedrohung, sondern als "große Chance"; die Menschen könnten sich dann auf die "komplexeren Sachverhalte" konzentrieren.
open.spotify.com (38-Min-Audio)

Video-Tipp: Die Telekom wirbt mit vielfältigen Animations-Techniken.

Video-Tipp: Die Telekom illustriert in ihrem neuen MagentaMobil-Werbespot eine "ganz normale Straße", deren Bewohnerinnen nach dem besten Netz suchen – und dabei ganz unterschiedlich animiert sind. Dazu kommen 2D, 3D und Stop-Motion-Technik zum Einsatz. Die Erzählstimme spricht Schauspieler, Komiker und Moderator Oliver Kalkofe.
youtube.com (50-Sek-Video)

“Handelsblatt”: Telekom zieht sich wohl erst 2023 vollständig aus Russland zurück.

Aufgeschobener Abzug: Die Deutsche Telekom ist weiterhin mit einer "erheblichen Anzahl von Mitarbeitenden" in Russland tätig und braucht wohl bis 2023 für einen vollständigen Rückzug, meldet das "Handelsblatt". Ein Konzern-Sprecher verweist auf "komplexe Prozesse" bei den Standort-Schließungen. Am 24. März hatte die Telekom angekündigt, die "Aktivitäten" im Land einzustellen, rund 2.000 IT-Spezialistinnen waren zu der Zeit u.a. in Moskau und St. Petersburg beschäftigt.
epaper.handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Adam & Eve wird Werbeagentur der Deutschen Telekom.

Kein Sündenfall: Adam & Eve wird neue Leadagentur der Deutschen Telekom und bekommt dafür extra ein Berliner Büro. Zuständig für die Kreation ist Jens Pfau, bisher Geschäftsführer von JvM/Next Alster; als Strategiechef kehrt Philipp Schwartz (Foto) aus der Selbstständigkeit zurück. Welche Aufgaben die neue Agentur konkret übernehmen soll, ist noch unbekannt.
instagram.com via horizont.net (Paid)

Telekom und Vodafone schließen gemeinsam 2.000 Funklöcher.

Funken zusammen: Die Deutsche Telekom und Vodafone haben gemeinsam innerhalb eines Jahres mehr als 2.000 Funklöcher auf dem Land gestopft, teilen die Konzerne mit. Ermöglicht wird das durch "Network Sharing", bei dem ein Netz­betreiber die Mobilfunk­antennen des anderen nutzen darf. Bis zum Sommer sollen 1.000 weitere "graue Flecken" verschwinden. In den kommenden Monaten läuft außerdem die Kooperation mit Telefónica an, um Lücken im O2-Netz zu schließen – und andersherum.
telekom.com, tagesschau.de

Telekom-Betriebsräte wollen Rückzug aus Russland.

Funkloch: Konzern- und Gesamtbetriebsrat der Telekom sprechen sich per Resolutionen für den Rückzug des Unternehmens aus Russland aus. Der Vorstand hatte bis jetzt eine klare Positionierung vermieden, laut Konzernchef Timotheus Höttges arbeite man "nach wie vor an einer Lösung". Die Telekom beschäftigt in Russland mehr als 2.000 Angestellte, u.a. in Moskau und St. Petersburg.
handelsblatt.com

Michael Schuld verlässt die Deutsche Telekom.


Pinker Abschied: TV- und Entertainment-Chef Michael Schuld verlässt die Deutsche Telekom nach 25 Jahren in unbekannte Richtung. "Einerseits ist es schwer zu gehen, andererseits bin ich gespannt auf neue Herausforderungen", schreibt er bei Linked-in. Und: "Mein Blut wird immer ein bisschen Magenta sein." Sein Nachfolger ab Mitte April ist interimsweise Arnim Butzen, Leiter Commercial Management im Bereich TV.

Schuld kam 1997 zur Telekom, zunächst als Leiter Procurement und Product Management Mobile Devices. Danach durchlief er diverse Führungspositionen. 2014 wurde er Leiter Kommunikation & Vertriebsmarketing, bevor er im November 2019 zum November TV- und Entertainment-Chef ernannt wurde.

In der turi2 edition #16 prophezeit Schuld dem Fernsehen eine multidimensionale Zukunft. "Es geht nicht darum, dass der Big Screen aus den Wohnzimmern verschwindet", sagt er. Stattdessen würden Zuschauerinnen künftig mit Freunden per "Co-Experiencing" gemeinsam fernsehen, zum Beispiel mittels VR-Brillen. Anbieter müssten verhindern, dass die Zuschauerin "die Vielfalt überfordert". (Foto: Anne-Nikolin Hagemann)
dwdl.de, linkedin.com

Michael Schuld in der turi2 edition #16: Wann verschwindet der Fernseher endgültig aus dem Wohnzimmer?(1/2022)


Michael Schuld im großen Video-Interview auf turi2.tv (2019):

Zahl des Tages: 5G erreicht 57,5 % der Fläche in Deutschland.

Zahl des Tages: Knapp 58 % der Fläche Deutschlands deckt seit Januar der Funkstandard 5G ab. Das sind rund vier Prozentpunkte mehr als noch im Oktober, teilt die Bundesnetzagentur mit. Die Deutsche Telekom hat beim Ausbau mit 5G-Antennen die Nase vorn: Der Anbieter deckt 91 % der Haushalte ab. Vodafon kommt auf 55 %, Telefónica auf mehr als 30 %.
zeit.de

Lese-Tipp: Welche Maßnahmen Tech-Konzerne in der Ukraine-Krise treffen.

Lese-Tipp: Nicht nur YouTube schränkt russische Staatsmedien ein, auch die Telekom und Vodafon wollen helfen und machen Anrufe und SMS in die Ukraine kostenfrei. Alexander Schulz sammelt bei tn3 Maßnahmen, die Tech-Konzerne bereits getroffen haben und schreibt, dass es von Apple noch keine Reaktion gegeben habe. Außerdem entlarvt er einige Falschmeldungen: Der Tweet etwa, Pornhub schließe die Tore in Russland, sei nicht wahr.
t3n.de, turi2.de (Background)

Telekom startet neuen Markenauftritt.

T-Look: Die Deutsche Telekom hat eine neue Markenoptik von MetaDesign entwickeln lassen, bei der das T im Mittelpunkt steht. Mit dem neuen Design möchte der Konzern künftig auf eine "länder­übergreifende Marken­architektur" setzen, die auch online funktioniert. Bisher sei der Markenauftritt größtenteils für Deutschland und eine "prä-digitale Zeit" ausgerichtet gewesen.
horizont.net (Paid)

Zitat: Timotheus Höttges fordert Rahmenbedingungen für digitale europäische Infrastruktur.

"Man macht immerzu: Mehr investieren, niedrige Verbaucher­preise und möglichst viel Wettbewerb. Das wird auf Dauer nicht funktionieren."

Die Politik habe nicht verstanden, in welchem Dilemma sich Tele­kommunikations­ausrüster befänden, klagt Telekom-Chef Timotheus Höttges im "Morning Briefing" von Gabor Steingart. Er wünscht sich eine massive Konsolidierungs­welle, um mit der Konkurrenz aus China und den USA mithalten zu können: "Es braucht einen Airbus für Europa."
thepioneer.de (43-Min-Audio, Paid)

Video-Tipp: Telekom konfrontiert angehende Influencerinnen mit Hass-Kommentaren.

Video-Tipp: Die Telekom konfrontiert angehende Influencerinnen während eines Livestreams mit Hass-Kommentaren aus dem Netz. Diese wurden zwar tatsächlich geschrieben, beziehen sich aber nicht persönlich auf die Social-Media-Sternchen in spe, die teils mit den Tränen zu kämpfen haben. Das Experiment ist Teil der Kampagne "Dabei – gegen Hass im Netz", die seit 2020 läuft.
youtube.com (4-Min-Video) via wuv.de (Paid)

Lese-Tipp: Manfred Krug hätte nicht mit Ex-Telekom-Chef Ron Sommer tauschen wollen.

Lese-Tipp: Die letzten 20 Jahre seines Lebens hat der 2016 verstorbene Schauspieler Manfred Krug ein detailliertes Tagebuch mit mehr als 1.000 Seiten geführt. Der "Spiegel" veröffentlicht daraus einen Auszug, in dem Krug u.a. schildert, wie sehr ihm die Zusammenarbeit mit der Telekom als T-Aktien-Werbegesicht missfiel. Über ein Treffen mit dem damaligen Telekom-Chef Ron Sommer schreibt Krug im Dezember 1996: "Er quält sich in die Niederungen unseres Gesprächs, das finde ich ehrenhaft für mich. Arme Sau. Sommers Job? Für kein Geld der Welt."
spiegel.de (Paid)

Zahl des Tages: Timotheus Höttges könnte bald bis zu 9,1 Mio Euro im Jahr verdienen.

Zahl des Tages: Bis zu 9,1 Mio Euro könnte Telekom-Chef Timotheus Höttges künftig pro Jahr verdienen, 300.000 Euro mehr als bisher, sagen Insider. Demnach hat der Aufsichtsrat einer Erhöhung seines Fixgehalts sowie einer Anhebung der Maximal-Vergütung zugestimmt. Höttges gehört schon jetzt zu einem der bestbezahlten Managern Deutschlands.
handelsblatt.com

Telekom und Co fordern Geld von Internet-Konzernen für Netzausbau.

Datenbau-Beitrag: 13 Tele­kommunikations-Unternehmen wie Telekom, Vodafone und Telefonica fordern große US-Tech-Konzerne auf, sich an den Kosten für den Netz­ausbau in Europa zu beteiligen. Google, Facebook, Netflix und Co generieren und monetarisieren "einen großen und wachsenden Teil des Netzwerk­verkehrs", weshalb sie einen "fairen Beitrag" leisten sollen, heißt es in der Begründung.
spiegel.de

Die Telekom steigert ihren Umsatz, verfehlt Prognosen aber knapp.

Deutsche Telekom hat im 3. Quartal einen Umsatzplus von 1,8 % auf 26,9 Mrd Euro gemacht und verfehlt damit knapp die Prognosen von 27,1 Mrd Euro. Das bereinigte Ebitda AL stieg um 0,2 % auf 9,7 Mrd Euro. Mehr als die Hälfte des Umsatzes stammt von Telekoms US-Tochter T-Mobile. Für das laufende Jahr hebt der Konzern seine Prognosen an.
handelsblatt.com, finanzen.net

“Manager Magazin”: Bei der Telekom stehen 3.000 Jobs auf dem Prüfstand.

Telekom plant den Abbau von 3.000 Stellen in Deutschland, schreibt das "Manager Magazin". Betroffen wären viele leitende Angestellte. Vorstands­chef Timotheus Höttges will das gesparte Geld in die Tochter­gesellschaft T-Mobile US und den Ausbau des Glasfaser­netzes stecken. Die Schulden des Konzerns klettern derweil auf knapp 128 Mrd Euro.
manager-magazin.de (Paid)

Video-Tipp: Die KI-Komposition von Beethovens 10. Sinfonie wurde uraufgeführt.

Video-Tipp: Das renommierte Beethoven Orchester hat am Samstag die per KI vollendete 10. Sinfonie von Beethoven in Bonn uraufgeführt. Initiiert wurde das Projekt von der Telekom. Die Sinfonie wurde so mit 194 Jahren Verspätung erstmals live gespielt. Beethoven hatte sie nie fertiggeschrieben.
magenta-musik-360.de (95-Min-Video), stern.de

Zitat: Telekom-Chef Timotheus Höttges beklagt deutsche Technologie-Verdrossenheit.

"Das Thema KI ist bei uns leider in einer merkwürdigen Ecke gelandet. Viele denken: Das ist spooky, gefährliches Science-Fiction-Zeug."

Telekom-Chef Timotheus Höttges beteuert im "FAZ"-Interview, dass Künstliche Intelligenz in Zukunft nicht die Kontrolle über den Menschen übernimmt. "Das ist eine Dystopie aus dem Kino", sagt er.
faz.net

Berichte: Softbank verabschiedet sich von Telekom-Aktien im Wert von 1,5 Mrd Euro.

Schnell weg: Der japanische Investor Softbank trennt sich Medien­berichten zufolge von knapp der Hälfte seiner Telekom-Aktien. Das Paket ist 1,5 Mrd Euro schwer. Erst Anfang September war Softbank im Zuge eines Deals um T-Mobile US zum zweitgrößten Aktionär der Telekom nach dem Bund geworden. Ein Telekom-Sprecher weist auf die Lockup-Periode für die Papiere noch gelte und dass der Investor weiter im Besitz der Aktien sei.
spiegel.de, turi2.de (Background)

RTL.de überträgt Vollendung von Beethovens 10. Sinfonie.

KI-Komposition: Die Deutsche Telekom vollendet die 10. Sinfonie Beethovens mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz – für den Medien-Aufschlag zur Präsentation kooperiert der Konzern mit Bertelsmann-Medien. Am 9. Oktober überträgt ein Livestream auf RTL.de, n-tv.de und stern.de das Ergebnis der KI-Komposition. RTL, n-tv und Vox begleiten die Veröffentlichung auch im TV-Programm mit mehreren Beiträgen zu KI und Kreativität, in Print berichten "stern" und "Gala". Beethoovens 10. Sinfonie ist seit fast 200 Jahren unvollendet.
mediengruppe-rtl.de

Google und Telekom arbeiten an neuem Cloud-System.

Google und die Telekom-Tochter T-Systems entwickeln gemeinsam eine "souveräne Cloud". Die Infrastruktur soll von Google kommen, Betrieb und Kontrolle dagegen beim deutschen Konzern liegen, um Datenschutz­bedenken auszuräumen. Zielgruppe für die Cloud sind die öffentliche Hand, der Finanzsektor und die Bundesregierung.
handelsblatt.com (Paid), absatzwirtschaft.de

Japanischer Tech-Investor Softbank wird zweitgrößter Telekom-Aktionär.

Erleben, was verbündet: Die Deutsche Telekom stockt ihre Beteiligung an der US-Mobilfunktochter T-Mobile US auf. Dafür kauft sie dem japanischen Tech-Investor Softbank Aktien ab. Dieser erhält im Gegenzug 4,5 Prozent an dem Bonner Konzern und wird damit zweitgrößter Aktionär nach dem Bund. Zugleich veräußert die Telekom ihr Geschäft in den Niederlanden für einem Erlös von rund 3,8 Mrd Euro.
handelsblatt.com, manager-magazin.de

Wir graturilieren: Michael Looschen wird 42.

Wir graturilieren: Michael Looschen, Vice President Marketing bei der Deutschen Telekom im B2B-Bereich, feiert heute seinen 42. Geburtstag – gemeinsam mit seiner Frau beim Lieblings-Italiener. Privates Highlight im abgelaufenen Lebensjahr war für Looschen die Geburt seiner Tochter Lea, im Job war es die "Wachstumsstory" der Telekom. Richtig genervt hat Looschen – wie viele andere sicherlich auch – die Corona-Krise. Wegen der dynamischen Lage musste er immer wieder kurzfristig Anpassungen in diversen Projekten vornehmen. Im kommenden Jahr freut sich Looschen besonders darauf, die Digital X zur "führenden Digitalisierungs-Initiative in Europa" aufzubauen. Glückwünsche nimmt Looschen am liebsten persönlich, telefonisch oder per E-Mail entgegen.

Seven.One Entertainment und Telekom bauen Partnerschaft aus.

Seven.One Entertainment und Telekom wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Ab sofort ist auf Magenta-TV der zusätzliche Kanal "ProSiebenSat.1 UHD" zu sehen, der unter anderem die Bundesliga, aber auch Shows, Filme und Serien in 4K Auflösung zeigt. Zusätzlich wollen die Unternehmen mehr auf zielgruppen-spezifische TV-Werbung setzen.
dwdl.de, presseportal.de

Telekom erhöht Prognose für 2021, doch Wechselkurse drücken den Umsatz.

Deutsche Telekom senkt im 2. Quartal ihren Umsatz um 1,7 % auf 26,6 Mrd Euro. Das US-Geschäft des Konzerns läuft zwar gut, der Wechselkurs drückt aber den Gewinn um 1,5 Mrd Euro. Und auch der Verkauf des Prepaid-Geschäfts in den USA belasten das Unternehmen. Der Konzern erhöht seine Prognose für 2021, das bereinigte Ebitda AL beträgt nun 37,2 Mrd Euro anstatt 37 Mrd Euro.
handelsblatt.com, manager-magazin.de

Magenta TV zeigt erstmals alle Spiele der Frauen-Bundesliga.

Magenta TV zeigt in den kommenden zwei Jahren alle Spiele der Frauen-Fußball-Bundesliga live. Die Telekom hatte den Vertrag schon im Februar verlängert, bisher waren aber nicht alle Spiele zu sehen. Eine Produktions­kosten-Beteiligung vom DFB ermöglicht das nun. Eine Partie pro Spieltag läuft auch bei Eurosport, auch die ARD hat Zugriffs- und Highlight-Rechte.
digitalfernsehen.de, dfb.de