Zitat: Telekom-Managerin Kenza Ait Si Abbou sieht strukturellen Rassismus bei KI-Systemen.

"Die Bilder, mit denen KI-Systeme gefüttert beziehungsweise trainiert werden, schöpfen in erster Linie aus alten Datenbanken, die immer noch mehrheitlich mit Fotos von weißen Männern gefüllt sind."

Kenza Ait Si Abbou, Senior Managerin für Robotik und Künstliche Intelligenz bei der Telekom, sagt im "Welt"-Interview, dass die KI häufig von im Internet gelikten Fotos lernt, die weiße Menschen zeigen: "Daraus schließen die Maschinen, dass diese Menschen wichtiger seien als andere".
edition.welt.de (Paid)

Netzausbau: Telekom meldet 5G-Abdeckung von 80 %.

Telekom versorgt laut eigenen Angaben rund 66 Mio Menschen mit dem Mobilfunk-Standard 5G, das seien 80 % der Bevölkerung. Ende 2020 lag die Zahl noch bei 55 Mio. Bis Ende dieses Jahres möchte der Konzern eine Abdeckung von 90 % erreichen. Derweil urteilt der EuGH, dass die deutsche Telekom und ihre Tochter Slovak Telekom eine Wettbewerbs-Strafe von insgesamt 57 Mio zahlen müssen. Sie sollen ihre beherrschende Stellung auf dem slowakischen Markt für Breitband-Internetdienste missbraucht haben.
telekom.com, manager-magazin.de

Basta: Telekom-Chef Höttges will mehr Geld.

Zu wenig Gehal-T: Telekom-Chef Timotheus Höttges fühlt sich unterbezahlt, berichtet das "Manager Magazin". Für 2020 hat ihm der Konzern gut 7,2 Mio Euro überwiesen. Der Aufsichtsrat will seine Bezüge auf 8,5 Mio Euro im Jahr deckeln, er selbst wünscht sich 10 Mio. Vielleicht lässt Höttges sich auf eine Bezahlung in Telekom-Turnschuhen ein – die Wertentwicklung von Sneakern ist erfahrungsgemäß höher als die der T-Aktie.
manager-magazin.de (Paid)

Michael Hagspihl wird Marketing-Chef-Koordinator bei der Telekom.

Umstrukturierung: Michael Hagspihl wird Marketing-Chef bei der Telekom. Der bisherige Privatkunden-Geschäftsführer wechselt Anfang Mai auf den neu geschaffenen Posten. Er soll für besser aufeinander abgestimmte Kommunikationsaktivitäten des Konzerns sorgen. Auf seiner bisherigen Position folgt André Almeida nach, der aktuell im Europa-Geschäft tätig ist.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Die Telekom erzielt erstmals mehr als 100 Mrd Euro Umsatz.

100 Billion Euro Baby: Die Deutsche Telekom macht 2020 insgesamt 101 Mrd Euro Umsatz, ein Plus von 25,4 %. Grund ist vor allem die Übernahme des US-Konkurrenten Sprint. Das bereinigte Ebitda liegt bei 35 Mrd Euro und damit 41,6 % höher als zuletzt. Ohne den Zukauf beträgt das Wachstum 7,9 %. Für 2021 rechnet die Telekom nur mit leichtem Wachstum, weil Corona das Geschäft mit Großkunden und Roaming-Gebühren weiter belastet.
faz.net

Willkommen im Club: Lina Brinkschulte.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Lina Brinkschulte lenkt als Head of Podcasts, was die Menschen von der Deutschen Telekom auf die Ohren bekommen. Brinkschulte ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Wladimir Kaminer, Maria Sandoval und Pit Gottschalk.
turi2.de/koepfe (Profil Brinkschulte)

Willkommen im Club: Stephanie Tönjes.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Stephanie Tönjes ist seit 1999 bei der Deutschen Telekom, inzwischen managt sie die Social-Media-Aktivitäten des Konzerns. Tönjes ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Nora-Vanessa Wohlert, Peter Wippermann und Christoph Dernbach.
turi2.de/koepfe (Profil Tönjes)

Willkommen im Club: Christian Loefert.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Als Chef von Kommunikation und Vertriebsmarketing bei Telekom Deutschland hat Christian Loefert bei den Lockdown-Kampagnen der Telko-Marke den Hut auf. Loefert ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Hubert Burda, Maren Urner und Wolfgang Büchner.
turi2.de/koepfe (Profil Loefert)

Deutsche Telekom muss Glasfaserausbau und Anteils-Aufstockung stemmen.

Deutsche Telekom muss sich zwei teuren Herausforderungen stellen, analysiert Stephan Scheuer: dem Glasfaserausbau in Deutschland und der Aufstockung der Anteile an T-Mobile US, um langfristig die Kontrolle zu behalten. Er vermutet, dass das Unternehmen sich um die Kosten zu stemmen dafür in Europa von Geschäften trennt, etwa von der niederländischen Tochter.
handelsblatt.com

Meinung: Timotheus Höttges fehlt Charme, er kann aber klare Ansagen.

Magenta-Mann: Als rastlosen, diskussionsfreudigen Konzernsoldaten porträtiert Philipp Alvares de Souza Soares Telekom-Chef Timotheus Höttges. Das "Manager Magazin" hat Höttges zum "Manager des Jahres" gewählt. Im Vergleich zu seinem Vorgänger René Obermann habe Höttges intern bisher weniger Sympathiepunkte gesammelt, was er aber "mit Klarheit wettzumachen versucht". Damit – und mit Disziplin – habe der Manager den einstigen Staatskonzern "in die Moderne geführt".
manager-magazin.de (Paid), turi2.de/koepfe (Profil Höttges)

Video-Tipp: Telekom wirbt mit Stromberg im Home-Office.

Video-Tipp: Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst verzweifelt im antiquierten Wohnzimmer-Büro an der Technik. Ehe der sich's versieht, ist ein Telekom-Trupp zu Stelle und richtet ihm einen modernen Heim-Arbeitsplatz. Einen kurzen Cameo-Auftritt hat in dem Spot von Saatchi & Saatchi auch Ex-Boxer Wladimir Klitschko.
youtube.com (42-Sek-Video), wuv.de

Telekom will Büroflächen reduzieren, weil immer mehr im Home Office arbeiten.

Deutsche Telekom will durch mehr Home Office Büro-Mieten in zweistelliger Millionenhöhe sparen, berichtet das "Handelsblatt". An einigen Standorten plane der Magenta-Konzern, seine Büro­flächen um bis zu 40 % zu reduzieren. Die regel­mäßige Arbeit zu Hause solle keine Ausnahme bleiben, sondern die Regel werden. Laut Umfrage ist die Zufriedenheit der Telekom-Mitarbeiter*innen in Pandemie-Zeiten auf 88 % gestiegen, zuvor waren es nie mehr als maximal 79 %.
handelsblatt.com (Paid)

Login-Allianz NetID gewinnt Deutsche Telekom als Partner.

Deutsche Telekom steigt bei der Login-Allianz NetID von ProSiebenSat.1, RTL und United Internet ein. Ab 2021 bietet die Telekom auch eigene NetID-Accounts an, Nutzer*innen können sich dann mit ihren Telekom Accounts bei allen Partnerseiten einloggen, ohne sich erneut registrieren zu müssen. Nils Stamm, Chief Digital Officer der Telekom, wird Mitglied im Stiftungsrat der European NetID Foundation.
wuv.de

Telekom will Funklöcher mit fliegenden Plattformen schließen.

Ab ins All: Die Telekom testet gemeinsam mit dem britischen Startup Stratospheric Platforms fliegende Basisstationen in der Stratosphäre. Sie sollen mobiles Internet in abgelegene Regionen bringen und Funklöcher schließen. Ferngesteuerte Flugzeuge tragen die Plattformen. Stratospheric Platforms entwickelt dafür wasserstoffbetriebene Flugzeuge.
handelsblatt.com, spiegel.de

Deutsche Telekom und französische OVHcloud verbünden sich für europäische Cloud-Plattform.

Deutsche Telekom plant zusammen mit der französischen Telekommunikations­firma OVHcloud eine europäische Cloud-Plattform für besonders sensible Daten. Das Angebot soll Anfang 2021 starten und richtet sich u.a. sich an den öffentlichen Sektors sowie an wichtige Infrastruktur­betreiber. Die Partnerschaft ist das erste Projekt der europäische Cloud-Initiative Gaia-X.
manager-magazin.de, telekom.com

Die Corona-Warn-App funktioniert ab Montag testweise grenzüberschreitend.

Corona-Roaming: Am Montag beginnt ein Test, bei dem die deutsche Corona-Warn-App und die Anwendungen aus Dänemark, Tschechien, Italien, Lettland und Irland testweise Daten austauschen. Verantwortlich für die Infrastruktur sind Telekom und SAP. Der Regelbetrieb soll im Oktober starten. Der Datenaustausch funktioniert nur mit dezentral organisierten Apps, also zum Beispiel nicht mit der Anwendung aus Frankreich.
spiegel.de

Dazn ist künftig auch via MagentaTV verfügbar.

Dazn und die Telekom kooperieren. Der Sportstreaming-Dienst ist ab heute auch über den TV-Stick und die Media-Receiver des Telekom-Streamingdienstes abrufbar. Ein separates Abo ist weiter nötig. Die Telekom erhofft sich durch die Kooperation mehr Kunden für ihr TV-Angebot, das u.a. auch bereits Sky-Inhalte anbietet. Dazn könnte sich so den Weg in Wohnzimmer bahnen, die dem reinen Streaming-Dienst bisher skeptisch gegenüber stehen.
telekom.de

Lese-Tipp: Chefs von Volkswagen und der Telekom inszenieren sich bei Social Media.

Lese-Tipp: Volkswagen-Chef Herbert Diess und Telekom-Chef Tim Höttges (Foto) inszenieren sich bei Instagram und Linked-in als "versierte Konzernstrategen", analysiert das "Handelsblatt" deren digitale Kommunikation. Es gehe um "Einfluss, Macht und Meinungsführerschaft", um auch abseits ihrer Reden auf der Hauptversammlung eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.
handelsblatt.com (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

Deutsche Telekom steigert Umsatz durch Sprint-Fusion, schreibt aber weniger Gewinn.

Deutsche Telekom steigert ihren Umsatz im 2. Quartal um 37,5 % auf 27 Mrd Euro. Hauptgrund ist die Fusion von T-Mobile US mit dem bisherigen Konkurrenten Sprint. Ohne den Zusammenschluss wäre der Umsatz 0,6 % im Minus. Die Fusions­kosten belasten die Bilanz: Der Nettogewinn sinkt um 20 % auf 754 Mio Euro.
handelsblatt.com, wiwo.de, telekom.com

SAP und Telekom sollen Datenaustausch europäischer Corona-Apps betreuen.

Corona-Warn-App: SAP und die Deutsche Telekom sollen eine Plattform aufbauen und betreiben, über die nationale Corona-Apps verschiedener Länder Daten austauschen können, berichtet die "Wirtschaftswoche". Ein Konzept der beiden Konzerne, die die deutsche App entwickelt haben, habe von der EU-Kommission den Zuschlag erhalten, Verträge sollen "kurzfristig unterschrieben werden", die Plattform soll "ab Spätsommer" bereitstehen. Der Datenaustausch mit Apps aus Ländern, die ihre Daten zentral verarbeiten, etwas Frankreich, sei vorerst nicht geplant.
"Wirtschaftswoche" 32/2020, S. 6 (Paid)

“Handelsblatt”: Telekom überdenkt Abschluss-Prüfung durch EY.

Deutsche Telekom überdenkt ihren Plan, den Wirtschafts­prüfer EY mit der Abschlussprüfung ihrer Bilanz zu betrauen, berichtet das "Handelsblatt". Bisher prüft PWC die Abschlüsse der Telekom, gesetzliche Auflagen erfordern jedoch einen Wechsel. Die Telekom prüfe nun die Rolle von EY im Fall Wirecard, so das "Handelsblatt". Offiziell stehe der Konzern zu EY.
handelsblatt.com

Corona-Warn-App funktioniert auch auf iPhones teils fehlerhaft.

The Next Big Thing Fail: Bei der Corona-Warn-App funktioniert die Kontaktüberprüfung auch beim iPhone teils nur lückenhaft, sagen Recherchen von tagesschau.de. Die Entwickler SAP und die Deutsche Telekom sehen den Fehler bei Apple: "Das Problem, das wir haben, ist, dass die Hintergrundaktualisierung vom Betriebssystem offenbar nicht aufgerufen wird", sagt Thomas Klingbeil von SAP. Bei der Android-App ist die Hintergrundaktualisierung im Stromsparmodus häufig nur eingeschränkt möglich.

Laut Gesundheitsministerium habe die Anwendung "zu jeder Zeit" funktioniert. Die teils eingeschränkte Hintergrundaktualisierung betreffe alle Apps und sei daher kein Programmierfehler. Bei einigen iPhones habe die Corona-Warn-App an mehr als zehn aufeinanderfolgenden Tagen kein Abgleich der Daten durchgeführt - statt alle 24 Stunden. Im Zweifel sind Nutzer*innen damit erst zehn Tage später gewarnt worden, wenn sie Kontakt mit Infizierten hatten.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Ex-“ran”-Sportchef Albrecht Schmitt-Fleckenstein, 59, ist tot.

Albrecht Schmitt-Fleckenstein, 59, ist tot. Er gehörte zur Gründungscrew von "ran" in Sat.1 und verantwortete von 2003 bis 2006 die Sportredaktion. Er arbeitete auch für den Pay-TV-Sender Arena und gründete mit thinXpool seine eigene Produktionsfirma, welche u.a. die Spiele der Basketball- und Eishockey-Liga für Magenta Sport überträgt.
ran.de

Telekom-Chef Höttges muss im Untersuchungsausschuss zur Maut aussagen.

Falsch verbunden? Telekom-Chef Tim Höttges muss am 17. September im Untersuchungsausschuss zur PKW-Maut aussagen, berichtet die "FAS". Laut einer Aufstellung des Verkehrsministeriums sprachen Andreas Scheuer und Höttges 2018 und 2019 elfmal miteinander. Demnach telefonierten sie u.a. mitten im Vergabeprozess im August 2018 – drei Tage später stieg die Telekom aus dem Bieterkonsortium mit internationalen Konzernen aus und ging als einzelner Bieter ins Rennen. Der deutsche Staat ist größter Aktionär der Telekom. In allen Gesprächen sei es nur um Fragen von Mobilfunknetz und Breitband gegangen, sagt das Verkehrsministerium.

Die Telekom äußert sich in der "FAS" zunächst nicht - von der Vorladung zum Untersuchungsausschuss wisse sie noch nichts. Das Verkehrsministerium hatte dem letzten verbliebenen Bieter erlaubt, die vorhandenen Maut-Terminals für LKW mitzubenutzen, was Kosten erspart. Die Telekom hatte sich beschwert, dass ihr diese Möglichkeit zuvor nicht eingeräumt worden sei.
faz.net (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

“SZ” und NDR: Alexa, Siri & Co zeichnen häufig ohne Aufforderung auf.


Große Ohren: Sprachassistenten in Smart Speakern oder Handys zeichnen Gespräche von Nutzer*innen oft auf, ohne absichtlich aktiviert zu werden, recherchieren das NDR-Format "STRG_F" und die "Süddeutsche Zeitung". Drei Ex-Mitarbeiter*innen von Firmen, die für Apple und Amazon Aufnahmen überprüft haben, berichten, sie hätten Gespräche von medizinischem Personal, Geschäftsbesprechungen und intime Privatsituationen mitgehört. Eine Forschergruppe der Uni Bochum und des Max-Planck-Instituts hat elf Smart Speaker untersucht: Modelle von Apple, Google, Amazon, Microsoft, der Telekom und den chinesischen Firmen Xiaomi, Tencent und Baidu. Sie haben die Lauschsprecher tagelang dauerbeschallt, etwa mit Nachrichtensendungen, Fernsehsendungen und Störgeräusche.

Sie schalteten sich in dieser Zeit Hunderte Male fälschlicherweise ein – und verarbeiteten Aufnahmen, die gar nicht existieren dürften. Besonders Geräte von Amazon starteten bei deutschsprachigen Systemen häufig ungewollte Aufnahmen. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sagt gegenüber "STRG_F" und "Süddeutscher Zeitung", man müsse vom Hersteller erwarten, "dass er die Verbraucher im datenschutzrechtlichen Sinne aufklärt und darauf hinweist, dass es eben ein entsprechendes Risiko der Privatsphäre ist". Caspar glaubt aber auch, dass die Speaker besser werden und aus Fehlern lernen.
tagesschau.de, projekte.sueddeutsche.de (Paid)

Telekom-Europachef Srini Gopalan wird neuer Deutschlandchef.

Deutsche Telekom befördert Europachef Srini Gopalan im November zum neuen Deutschlandchef. Der gebürtige Inder kam 2017 vom indischen Anbieter Bharti Airtel zur Telekom, davor arbeitete er in Großbritannien u.a. für T-Mobile UK und Vodafone. Gopalan folgt auf Deutschlandchef Dirk Wössner, der zum Medizin-Softwarekonzern Compugroup wechselt.
handelsblatt.com, presseportal.de, turi2.de (Background)

Corona-Warn-App kostet dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro.

Corona-Warn-App kostet den Bund dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro. 20 Mio Euro entfielen bereits auf die Entwicklung der App, die Restsumme wird in Wartung, Pflege und Betrieb des Tools investiert. Rund 43 Mio gehen an an die Telekom-Tochter T-Systems, bescheidene 2 Mio an SAP. Für die Bewerbung der App sind außerdem 3,5 Mio Euro veranschlagt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Stand daher auf rund 68 Mio Euro.
digitalfernsehen.de, spiegel.de, turi2.de (Background Kosten Entwicklung)

Telekom spielt “Armageddon”-Szenario ohne Huawei-Technik durch.

Deutsche Telekom rechnet mit Mehrbelastungen von mindestens drei Mrd Euro, sollte die Bundesregierung beim 5G-Ausbau den Einsatz chinesischer Technik des Ausrüsters Huawei verbieten, berichtet das "Handelsblatt". Ein internes Dokument spielt ein Szenario mit dem Namen "Armageddon" durch, das auch den Austausch bereits verbauter Huawei-Komponenten vorsieht. Der Austausch würde demnach bis zu fünf Jahre dauern
handelsblatt.com (Paid)

Corona-Warn-App des Bundes ist ab Dienstag nutzbar.

Corona-Warn-App des Bundes kann ab Dienstag heruntergeladen werden, meldet n-tv. Bis zum Start wollen die SAP und die Deutsche Telekom, Entwickler der App, gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Datensicherheit prüfen. Die App ist seit rund sechs Wochen in Arbeit und soll helfen, Infektionsketten schneller zu erkennen.
n-tv.de, turi2.de (Background)

T-Mobile US stoppt Werbung im Umfeld der Fox-News-Sendung von Tucker Carlson.

T-Mobile will nach einem die die Black-Lives-Matter-Bewegung diffamierenden Kommentar von Tucker Carlson keine Werbung im Umfeld von dessen Show auf Fox News mehr schalten. Der neue Chef von T-Mobile US, Mike Sievert, kommentiert die Aktion auf Twitter mit den Worten "Bye-bye, Tucker Carlson!". Auch andere Unternehmen, darunter Disney, ziehen ihre Werbung nach dem Kommentar zurück.
theverge.com

Telekom-Fonds investiert beim Cloud-Telefonie-Startup Aircall.

Deutsche Telekom steigt beim französischen Cloud-Telefonie-Anbieter Aircall ein. Der Fonds Deutsche Telekom Capital Partners ist Haupt­investor einer 65 Mio Dollar schweren Finanzierungs­runde. Kund*innen des Pariser Startups telefonieren übers Netz ohne zusätzliche Hardware, per App am Smartphone oder mit einem Headset am Computer, und sind überall unter einer Festnetz­nummer erreichbar.
gruender.wiwo.de, handelsblatt.com, techcrunch.com

Kosten für Corona-App von SAP und Telekom bleiben ungewiss.

Corona-Tracing-App, die SAP und Telekom entwickeln, ist aus Kostensicht ein Überraschungs-Ei: Ein Vertrag, der Preise oder Fristen festsetzt, war bis gestern noch nicht unterzeichnet, schreibt Philipp Alvares de Souza Soares. Für das Projekt sei insgesamt ein zweistelliger Mio-Betrag veranschlagt, Kostentreiber seien u.a. die hohen Anforderungen an die Kapazität - mehr als 50 Mio Menschen sollen die App nutzen. Die "besondere Dringlichkeit" ermöglichte Verhandlungen ohne Ausschreibung,
manager-magazin.de (Paid)

“WSJ” und Bloomberg: SoftBank will Anteile an T-Mobile US im Wert von 20 Mrd Dollar veräußern.

SoftBank will den Deal um T-Mobile US noch in dieser Woche bekanntgeben, berichten "WSJ" und Bloomberg. Der japanische Tech-Investor wolle Anteile im Wert von 20 Mrd Dollar veräußern. Ein Großteil soll an die Deutsche Telekom gehen, weitere Investoren seien aber auch im Gespräch. Einen kleinen Anteil wolle SoftBank auch behalten.
wsj.com (Paid), bloomberg.com, turi2.de (Background)

Softbank will Anteile an T-Mobile US an die Telekom verkaufen.

Softbank will einen Teil ihrer Anteile an T-Mobile US an den Mutterkonzern Deutsche Telekom verkaufen, berichtet das "Wall Street Journal". Der Telekom-Anteil könne dadurch auf über 50 % steigen. Derzeit hält der japanische Tech-Investor 24 % am US-Mobilfunker. Wie viel Softbank davon abgeben will, ist unklar. Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr macht Softbank umgerechnet 8,3 Mrd Euro Verlust. Derweil kündigt Alibaba-Gründer Jack Ma seinen Rückzug aus dem Softbank-Vorstand an.
wsj.com, manager-magazin.de (Verkauf), handelsblatt.com (Bilanz)