Telekom will Funklöcher mit fliegenden Plattformen schließen.

Ab ins All: Die Telekom testet gemeinsam mit dem britischen Startup Stratospheric Platforms fliegende Basisstationen in der Stratosphäre. Sie sollen mobiles Internet in abgelegene Regionen bringen und Funklöcher schließen. Ferngesteuerte Flugzeuge tragen die Plattformen. Stratospheric Platforms entwickelt dafür wasserstoffbetriebene Flugzeuge.
handelsblatt.com, spiegel.de

EU testet Schnittstelle für Corona-Apps.

EU startet eine gemeinsame Schnittstelle, um die Daten nationaler Corona-Apps grenzübergreifend auszuwerten. In der Testphase werden Daten aus sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, Italien und Tschechien, getauscht. SAP und Telekom haben die Schnittstelle entwickelt. Sie soll im Oktober europaweit in Betrieb gehen.
handelsblatt.com, n-tv.de, turi2.de (Background)

Deutsche Telekom und französische OVHcloud verbünden sich für europäische Cloud-Plattform.

Deutsche Telekom plant zusammen mit der französischen Telekommunikations­firma OVHcloud eine europäische Cloud-Plattform für besonders sensible Daten. Das Angebot soll Anfang 2021 starten und richtet sich u.a. sich an den öffentlichen Sektors sowie an wichtige Infrastruktur­betreiber. Die Partnerschaft ist das erste Projekt der europäische Cloud-Initiative Gaia-X.
manager-magazin.de, telekom.com

Die Corona-Warn-App funktioniert ab Montag testweise grenzüberschreitend.

Corona-Roaming: Am Montag beginnt ein Test, bei dem die deutsche Corona-Warn-App und die Anwendungen aus Dänemark, Tschechien, Italien, Lettland und Irland testweise Daten austauschen. Verantwortlich für die Infrastruktur sind Telekom und SAP. Der Regelbetrieb soll im Oktober starten. Der Datenaustausch funktioniert nur mit dezentral organisierten Apps, also zum Beispiel nicht mit der Anwendung aus Frankreich.
spiegel.de

Dazn ist künftig auch via MagentaTV verfügbar.

Dazn und die Telekom kooperieren. Der Sportstreaming-Dienst ist ab heute auch über den TV-Stick und die Media-Receiver des Telekom-Streamingdienstes abrufbar. Ein separates Abo ist weiter nötig. Die Telekom erhofft sich durch die Kooperation mehr Kunden für ihr TV-Angebot, das u.a. auch bereits Sky-Inhalte anbietet. Dazn könnte sich so den Weg in Wohnzimmer bahnen, die dem reinen Streaming-Dienst bisher skeptisch gegenüber stehen.
telekom.de

Lese-Tipp: Chefs von Volkswagen und der Telekom inszenieren sich bei Social Media.

Lese-Tipp: Volkswagen-Chef Herbert Diess und Telekom-Chef Tim Höttges (Foto) inszenieren sich bei Instagram und Linked-in als "versierte Konzernstrategen", analysiert das "Handelsblatt" deren digitale Kommunikation. Es gehe um "Einfluss, Macht und Meinungsführerschaft", um auch abseits ihrer Reden auf der Hauptversammlung eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.
handelsblatt.com (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

Deutsche Telekom steigert Umsatz durch Sprint-Fusion, schreibt aber weniger Gewinn.

Deutsche Telekom steigert ihren Umsatz im 2. Quartal um 37,5 % auf 27 Mrd Euro. Hauptgrund ist die Fusion von T-Mobile US mit dem bisherigen Konkurrenten Sprint. Ohne den Zusammenschluss wäre der Umsatz 0,6 % im Minus. Die Fusions­kosten belasten die Bilanz: Der Nettogewinn sinkt um 20 % auf 754 Mio Euro.
handelsblatt.com, wiwo.de, telekom.com

SAP und Telekom sollen Datenaustausch europäischer Corona-Apps betreuen.

Corona-Warn-App: SAP und die Deutsche Telekom sollen eine Plattform aufbauen und betreiben, über die nationale Corona-Apps verschiedener Länder Daten austauschen können, berichtet die "Wirtschaftswoche". Ein Konzept der beiden Konzerne, die die deutsche App entwickelt haben, habe von der EU-Kommission den Zuschlag erhalten, Verträge sollen "kurzfristig unterschrieben werden", die Plattform soll "ab Spätsommer" bereitstehen. Der Datenaustausch mit Apps aus Ländern, die ihre Daten zentral verarbeiten, etwas Frankreich, sei vorerst nicht geplant.
"Wirtschaftswoche" 32/2020, S. 6 (Paid)

“Handelsblatt”: Telekom überdenkt Abschluss-Prüfung durch EY.

Deutsche Telekom überdenkt ihren Plan, den Wirtschafts­prüfer EY mit der Abschlussprüfung ihrer Bilanz zu betrauen, berichtet das "Handelsblatt". Bisher prüft PWC die Abschlüsse der Telekom, gesetzliche Auflagen erfordern jedoch einen Wechsel. Die Telekom prüfe nun die Rolle von EY im Fall Wirecard, so das "Handelsblatt". Offiziell stehe der Konzern zu EY.
handelsblatt.com

Corona-Warn-App funktioniert auch auf iPhones teils fehlerhaft.

The Next Big Thing Fail: Bei der Corona-Warn-App funktioniert die Kontaktüberprüfung auch beim iPhone teils nur lückenhaft, sagen Recherchen von tagesschau.de. Die Entwickler SAP und die Deutsche Telekom sehen den Fehler bei Apple: "Das Problem, das wir haben, ist, dass die Hintergrundaktualisierung vom Betriebssystem offenbar nicht aufgerufen wird", sagt Thomas Klingbeil von SAP. Bei der Android-App ist die Hintergrundaktualisierung im Stromsparmodus häufig nur eingeschränkt möglich.

Laut Gesundheitsministerium habe die Anwendung "zu jeder Zeit" funktioniert. Die teils eingeschränkte Hintergrundaktualisierung betreffe alle Apps und sei daher kein Programmierfehler. Bei einigen iPhones habe die Corona-Warn-App an mehr als zehn aufeinanderfolgenden Tagen kein Abgleich der Daten durchgeführt - statt alle 24 Stunden. Im Zweifel sind Nutzer*innen damit erst zehn Tage später gewarnt worden, wenn sie Kontakt mit Infizierten hatten.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Der frühere BMW-Chef Harald Krüger soll Aufsichtsratschef der Telekom werden.

Telekom: Harald Krüger, bis August 2019 Vorstandschef bei BMW, soll 2021 Aufsichtsratschef der Telekom werden, schreibt das "manager magazin". Er würde den Posten von Ulrich Lehner übernehmen, dessen Mandat noch bis 2022 läuft. Neu ins Gremium will die Telekom zudem die ehemalige Personalchefin von Siemens, Janina Kugel, wählen lassen.
manager-magazin.de

Ex-“ran”-Sportchef Albrecht Schmitt-Fleckenstein, 59, ist tot.

Albrecht Schmitt-Fleckenstein, 59, ist tot. Er gehörte zur Gründungscrew von "ran" in Sat.1 und verantwortete von 2003 bis 2006 die Sportredaktion. Er arbeitete auch für den Pay-TV-Sender Arena und gründete mit thinXpool seine eigene Produktionsfirma, welche u.a. die Spiele der Basketball- und Eishockey-Liga für Magenta Sport überträgt.
ran.de

Telekom-Chef Höttges muss im Untersuchungsausschuss zur Maut aussagen.

Falsch verbunden? Telekom-Chef Tim Höttges muss am 17. September im Untersuchungsausschuss zur PKW-Maut aussagen, berichtet die "FAS". Laut einer Aufstellung des Verkehrsministeriums sprachen Andreas Scheuer und Höttges 2018 und 2019 elfmal miteinander. Demnach telefonierten sie u.a. mitten im Vergabeprozess im August 2018 – drei Tage später stieg die Telekom aus dem Bieterkonsortium mit internationalen Konzernen aus und ging als einzelner Bieter ins Rennen. Der deutsche Staat ist größter Aktionär der Telekom. In allen Gesprächen sei es nur um Fragen von Mobilfunknetz und Breitband gegangen, sagt das Verkehrsministerium.

Die Telekom äußert sich in der "FAS" zunächst nicht - von der Vorladung zum Untersuchungsausschuss wisse sie noch nichts. Das Verkehrsministerium hatte dem letzten verbliebenen Bieter erlaubt, die vorhandenen Maut-Terminals für LKW mitzubenutzen, was Kosten erspart. Die Telekom hatte sich beschwert, dass ihr diese Möglichkeit zuvor nicht eingeräumt worden sei.
faz.net (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

“SZ” und NDR: Alexa, Siri & Co zeichnen häufig ohne Aufforderung auf.


Große Ohren: Sprachassistenten in Smart Speakern oder Handys zeichnen Gespräche von Nutzer*innen oft auf, ohne absichtlich aktiviert zu werden, recherchieren das NDR-Format "STRG_F" und die "Süddeutsche Zeitung". Drei Ex-Mitarbeiter*innen von Firmen, die für Apple und Amazon Aufnahmen überprüft haben, berichten, sie hätten Gespräche von medizinischem Personal, Geschäftsbesprechungen und intime Privatsituationen mitgehört. Eine Forschergruppe der Uni Bochum und des Max-Planck-Instituts hat elf Smart Speaker untersucht: Modelle von Apple, Google, Amazon, Microsoft, der Telekom und den chinesischen Firmen Xiaomi, Tencent und Baidu. Sie haben die Lauschsprecher tagelang dauerbeschallt, etwa mit Nachrichtensendungen, Fernsehsendungen und Störgeräusche.

Sie schalteten sich in dieser Zeit Hunderte Male fälschlicherweise ein – und verarbeiteten Aufnahmen, die gar nicht existieren dürften. Besonders Geräte von Amazon starteten bei deutschsprachigen Systemen häufig ungewollte Aufnahmen. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sagt gegenüber "STRG_F" und "Süddeutscher Zeitung", man müsse vom Hersteller erwarten, "dass er die Verbraucher im datenschutzrechtlichen Sinne aufklärt und darauf hinweist, dass es eben ein entsprechendes Risiko der Privatsphäre ist". Caspar glaubt aber auch, dass die Speaker besser werden und aus Fehlern lernen.
tagesschau.de, projekte.sueddeutsche.de (Paid)

Telekom-Europachef Srini Gopalan wird neuer Deutschlandchef.

Deutsche Telekom befördert Europachef Srini Gopalan im November zum neuen Deutschlandchef. Der gebürtige Inder kam 2017 vom indischen Anbieter Bharti Airtel zur Telekom, davor arbeitete er in Großbritannien u.a. für T-Mobile UK und Vodafone. Gopalan folgt auf Deutschlandchef Dirk Wössner, der zum Medizin-Softwarekonzern Compugroup wechselt.
handelsblatt.com, presseportal.de, turi2.de (Background)

Corona-Warn-App kostet dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro.

Corona-Warn-App kostet den Bund dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro. 20 Mio Euro entfielen bereits auf die Entwicklung der App, die Restsumme wird in Wartung, Pflege und Betrieb des Tools investiert. Rund 43 Mio gehen an an die Telekom-Tochter T-Systems, bescheidene 2 Mio an SAP. Für die Bewerbung der App sind außerdem 3,5 Mio Euro veranschlagt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Stand daher auf rund 68 Mio Euro.
digitalfernsehen.de, spiegel.de, turi2.de (Background Kosten Entwicklung)

Telekom spielt “Armageddon”-Szenario ohne Huawei-Technik durch.

Deutsche Telekom rechnet mit Mehrbelastungen von mindestens drei Mrd Euro, sollte die Bundesregierung beim 5G-Ausbau den Einsatz chinesischer Technik des Ausrüsters Huawei verbieten, berichtet das "Handelsblatt". Ein internes Dokument spielt ein Szenario mit dem Namen "Armageddon" durch, das auch den Austausch bereits verbauter Huawei-Komponenten vorsieht. Der Austausch würde demnach bis zu fünf Jahre dauern
handelsblatt.com (Paid)

Corona-Warn-App des Bundes ist ab Dienstag nutzbar.

Corona-Warn-App des Bundes kann ab Dienstag heruntergeladen werden, meldet n-tv. Bis zum Start wollen die SAP und die Deutsche Telekom, Entwickler der App, gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Datensicherheit prüfen. Die App ist seit rund sechs Wochen in Arbeit und soll helfen, Infektionsketten schneller zu erkennen.
n-tv.de, turi2.de (Background)

T-Mobile US stoppt Werbung im Umfeld der Fox-News-Sendung von Tucker Carlson.

T-Mobile will nach einem die die Black-Lives-Matter-Bewegung diffamierenden Kommentar von Tucker Carlson keine Werbung im Umfeld von dessen Show auf Fox News mehr schalten. Der neue Chef von T-Mobile US, Mike Sievert, kommentiert die Aktion auf Twitter mit den Worten "Bye-bye, Tucker Carlson!". Auch andere Unternehmen, darunter Disney, ziehen ihre Werbung nach dem Kommentar zurück.
theverge.com

Telekom-Fonds investiert beim Cloud-Telefonie-Startup Aircall.

Deutsche Telekom steigt beim französischen Cloud-Telefonie-Anbieter Aircall ein. Der Fonds Deutsche Telekom Capital Partners ist Haupt­investor einer 65 Mio Dollar schweren Finanzierungs­runde. Kund*innen des Pariser Startups telefonieren übers Netz ohne zusätzliche Hardware, per App am Smartphone oder mit einem Headset am Computer, und sind überall unter einer Festnetz­nummer erreichbar.
gruender.wiwo.de, handelsblatt.com, techcrunch.com

Kosten für Corona-App von SAP und Telekom bleiben ungewiss.

Corona-Tracing-App, die SAP und Telekom entwickeln, ist aus Kostensicht ein Überraschungs-Ei: Ein Vertrag, der Preise oder Fristen festsetzt, war bis gestern noch nicht unterzeichnet, schreibt Philipp Alvares de Souza Soares. Für das Projekt sei insgesamt ein zweistelliger Mio-Betrag veranschlagt, Kostentreiber seien u.a. die hohen Anforderungen an die Kapazität - mehr als 50 Mio Menschen sollen die App nutzen. Die "besondere Dringlichkeit" ermöglichte Verhandlungen ohne Ausschreibung,
manager-magazin.de (Paid)

“WSJ” und Bloomberg: SoftBank will Anteile an T-Mobile US im Wert von 20 Mrd Dollar veräußern.

SoftBank will den Deal um T-Mobile US noch in dieser Woche bekanntgeben, berichten "WSJ" und Bloomberg. Der japanische Tech-Investor wolle Anteile im Wert von 20 Mrd Dollar veräußern. Ein Großteil soll an die Deutsche Telekom gehen, weitere Investoren seien aber auch im Gespräch. Einen kleinen Anteil wolle SoftBank auch behalten.
wsj.com (Paid), bloomberg.com, turi2.de (Background)

Softbank will Anteile an T-Mobile US an die Telekom verkaufen.

Softbank will einen Teil ihrer Anteile an T-Mobile US an den Mutterkonzern Deutsche Telekom verkaufen, berichtet das "Wall Street Journal". Der Telekom-Anteil könne dadurch auf über 50 % steigen. Derzeit hält der japanische Tech-Investor 24 % am US-Mobilfunker. Wie viel Softbank davon abgeben will, ist unklar. Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr macht Softbank umgerechnet 8,3 Mrd Euro Verlust. Derweil kündigt Alibaba-Gründer Jack Ma seinen Rückzug aus dem Softbank-Vorstand an.
wsj.com, manager-magazin.de (Verkauf), handelsblatt.com (Bilanz)