“Bild”: Die DFL passt ihr Hygiene-Konzept an.

DFL will ab dem 1. April an allen Bundesliga-Trainingstagen und vor jeder Busreise Corona-Schnelltests durchführen, meldet "Bild". Bisher seien nur zwei PCR-Tests pro Woche vorgeschrieben gewesen, diese will der Verband auch weiterhin durchführen. Zuletzt hatten sich mehrere Zweitliga-Spieler mit dem Virus infiziert. Außerdem berichtet die "Bild", dass Drittligist Hansa Rostock am Samstag als erster deutscher Profi-Club wieder vor einem kleinen Stadion-Publikum spielen darf.
bild.de, bild.de (Hansa Rostock, Paid)

DFL-Präsidium gründet interdisziplinären Beirat und Arbeitsgruppe zu wirtschaftlicher Stabilität.

DFL lässt sich künftig von einem interdisziplinären Beirat mit externen Fachleuten, beraten. Das Präsidium gründet außerdem eine Arbeitsgruppe, um die wirtschaftliche Stabilität des Profifußballs zu stärken. Auch die Kommission Finanzen soll mitarbeiten. Es geht unter anderem um die finanziellen Folgen der Corona-Krise und die Weiterentwicklung nationaler Lizenzierungs- und Finanzkriterien.
dfl.de

DFL-Boss Seifert fordert, Corona-Regeln “an der Realität” auszurichten.

DFL: Chef Christian Seifert fordert im "FAS"-Interview, alle Maßnahmen "an der Realität" auszurichten. Sich an einem pauschalen Inzidenzwert von 50 zu orientieren, könne "ein Weg ins Nirgendwo sein". Er wünscht sich "eine differenzierte Betrachtung der Infektionen nach Bevölkerungsgruppen". Die Europameisterschaft im Sommer nachzuholen, hält Seifert für machbar. Über seine Zeit nach der DFL sagt Seifert, er habe sich "bislang noch nicht allzu viele Gedanken gemacht".
"FAS", S. 30 (Paid)

Eurosport muss ausstehende TV-Gelder an die DFL zahlen.

DFL hat einen Rechtsstreit mit Eurosport um ausstehende TV-Gelder "umfassend gewonnen", sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nach der Mitgliederversammlung. "Das Geld fließt." Eurosport-Mutter Discovery hatte den TV-Vertrag Ende April vorzeitig gekündigt, weil wegen der Corona-Pandemie keine Spiele stattfanden. Ein Schiedsgericht hat die Kündigung für unwirksam erklärt. Seit 2019 sublizenziert Eurosport seine Bundesliga-Rechte an den Sport-Streamingdienst Dazn, sollte aber weiterhin die Hälfte der Kosten tragen.
sport.de, digitalfernsehen.de

“FAZ”: DFL will Finanz-Investoren anlocken.

DFL lotet den Einstieg internationaler Finanzinvestoren aus, berichtet die "FAZ". Anfang 2021 wolle der Liga­verband einen entsprechenden Prozess einleiten und Angebote von Private-Equity-Firmen prüfen. Geplant sei die Gründung einer neuen Firma für das Auslands­geschäft, an der Investoren einen Minderheits­anteil halten könnten. Die Tochter Bundesliga International soll weiterbestehen.
"FAZ", S. 23 (Paid)

Deutsche Fußball Liga passt ihre Digitalstrategie an und startet TikTok-Kanal.

DFL startet zur Rückrunde einen eigenen TikTok-Kanal, verkündet Andreas Heyden im "Horizont"-Interview. Die Strategie der Liga sei es, organisch wachsende Kommunikationskanäle wie Instagram und Youtube zu fokussieren, ergänzt Kommunikationschef Christian Pfennig. Auf Facebook werde die Liga ihr Engagement hingegen zurückfahren. Alle Kanäle sollen Bewegtbildinhalte ins Zentrum stellen.
"Horizont" 49-50, S. 12 (Paid)

Analyse sieht Bundesliga-Tabelle als “Abbild der finanziellen Möglichkeiten”.

Bundesliga-Vereine liegen in einem "erbitterten Streit" um die Verteilung der TV-Gelder ab 2021, schreibt Hans-Jürgen Jakobs. Für Sprengstoff sorge eine Analyse, die urteilt, die Tabelle sei nicht mehr "das Abbild der sportlichen Leistung, sondern vor allem der finanziellen Möglichkeiten". Die führenden Clubs hätten an einer Änderung der Verteilung aber gar kein Interesse, eine Revolution sei nicht in Sicht, so Jakobs. Bei der DFL-Mitgliederversammlung Anfang Dezember dürften am Ende "tiefe Gräben zurückbleiben".
"Handelsblatt", S. 22/23 (Paid)

DFL-Tochter Sportec Solutions will ihr Geschäft international ausbauen.

DFL will ihre Tochter Sportec Solutions, ein Joint-Venture mit der Deltatre-Gruppe, zu einem globalen Player ausbauen. Die Firma liefert bisher der 1. und 2. Bundesliga Spieldaten. Mithilfe der internationalen Vertriebs­strukturen von Deltatre will Sportec Solutions in weitere Märkte mit "hohem Innovations­anspruch" vordringen. Im Zuge der Internationalisierung verschieben sich die Anteile: Die DFL hält statt 75 % künftig 49 %, Deltatre stockt von 25 % auf 51 % auf, bringt dafür aber sein deutsches Geschäft in das Joint-Venture ein.
sponsors.de (Paid), deltatre.com

“Bild”: DFL-Chef Christian Seifert hört 2022 auf.

Bundesliga: DFL-Chef Christian Seifert will seinen Vertrag nicht verlängern, Ende Juni 2022 ist Schluss, berichtet "Bild". Am Freitag habe Seifert den DFL-Aufsichtsratschef Peter Peters über seine Entscheidung informiert. Er suche nach dann 17 Jahren bei der DFL "eine neue Herausforderung". In seine Amtszeit fällt die Steigerung der TV-Erlöse auf mehr als 1 Mrd Euro pro Saison. Unter seiner Führung war die Bundesliga die erste Profi-Sportliga der Welt, die nach der Corona-Zwangspause den Spielbetrieb wieder aufgenommen hat.
bild.de, turi2.de/koepfe (Profil Seifert)

Der Liga-Chef im Portrait:
Peter Turi stellt Christian Seifert in der turi2 edition #6 vor.

Wir graturilieren: Andreas Heyden wird 47.


Wir graturilieren: Der Digital-Chef der Deutschen Fußball-Liga, Andreas Heyden, wird heute 47 Jahre alt. Er feiert im engen Familienkreis in Köln mit seiner Frau und beiden Kindern. Das vergangene Lebensjahr sieht Heyden nicht im Zeichen der Krise. Stattdessen ist er stolz, "dass wir vor und trotz der Krise weiter Innovationen für unsere Lizenznehmer und Fussballfans gelauncht haben", z.B. die 5G-Kooperation der DFL mit Vodafone im Rahmen einer Echtzeit-Augmented-Reality-App für Stadionbesucher*innen.

Für den nächsten Lebensabschnitt wünscht sich Andreas Heyden vor allem Gesundheit und hofft, besonders viele Kilometer auf seinem Rennrad abzureißen. Über Gratulationen freut er sich grundsätzlich immer, am liebsten via WhatsApp.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie Andreas Heyden Fans für die Fußball-Bundesliga fängt. (03/2017)

Zahl des Tages: Bundesliga-Auftakt holt Quoten-Tagessieg, ist aber schwächer als 2019.

Zahl des Tages: Durchschnittlich 6,68 Mio Fans haben am Freitagabend den Bundesliga-Auftakt im ZDF verfolgt, bei dem der FC Bayern Schalke 04 mit 8:0 versenkt hat. Das ZDF fährt einen Marktanteil von 24 % ein. 2019 kam das erste Spiel der Saison zwischen den Bayern und Hertha noch auf 7,73 Mio Zuschauer*innen und fast 30 % Marktanteil.
dwdl.de

Kein Live-Publikum bei Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitag.

FussballBundesliga: Das Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und Schalke 04 am Freitag findet ohne Publikum im Stadion statt, entscheidet die Stadt München wegen steigender Corona-Infektionszahlen vor Ort. Die Bundesländer hatten sich erst am Dienstag darauf verständigt, bei unkritischer Corona-Lage einen Testbetrieb mit bis zu 20 % Auslastung in den Stadien zu erlauben.
kicker.de, br.de, turi2.de (Background)

DFL-Boss Christian Seifert sorgt sich um den Fan-Nachwuchs im Fußball.

Mahnender Zeigefinger: Christian Seifert, der mächtige und selbstbewusste Boss der DFL, warnt in einem Interview mit dem "Kicker" davor, dass es der Bundesliga immer schwerer fallen könnte, "die kommende Generation von Fußballballfans zu erreichen". Seifert zitiert eine Studie der Club-Vereinigung ECA, wonach in allen sieben untersuchten Ländern der Fußball in der Zielgruppe der 16- bis 24-Jährigen "stark an Bedeutung verliert". Seifert: "Unsere größten Konkurrenten der Zukunft sind die Premier League und Netflix."

Ein Problem sieht Christian Seifert im Weggang von Identifikationsfiguren wie Kai Havertz von Leverkusen zu Chelsea: "Die Marktforschung zeigt ganz klar, dass Kinder und Jugendliche auch deshalb Fans eines Vereins sind, weil dort ihr Lieblingsspieler spielt." Der junge Fan werde also "alle Möglichkeiten nutzen, jeden Schritt von Havertz bei Chelsea zu verfolgen" - da "globalisiert sich der Wettbewerb". Zumal die Fans heute "per Mausklick oder App nahezu jedes Spiel jeder europäischen Liga verfolgen können". Die Frage, "wem ein Fan seine Zeit schenkt", sei für die Liga eine größere Herausforderung als die Frage nach dem künftigen Meister an sich.

Gegen die Langeweile im Titelkampf ‐ Bayern München strebt die neunte Meisterschaft in Folge an ‐ sieht Seifert weit und breit kein Rezept. Er hält weder von Play-off-Spielen noch von einer anderen Verteilung der TV-Gelder für die Bundesliga viel. Seiferts etwas zynischer Trost für den fehlenden Titelkampf lautet, "dass der Wettbewerb in den meisten Tabellenregionen sehr intakt ist" - nur halt leider nicht an der Spitze.
"Kicker" 76/2020 vom 14.9.2020 (Paid), ecaeurope.com (Studie), turi2.de/koepfe (Profil von Seifert)

DFL passt Hygiene-Konzept an lokale Neuinfektionen an.

DFL überarbeitet ihr Hygiene-Konzept für die 1. und 2. Bundesliga. Abhängig vom lokalem Infektions­geschehen gibt es drei Pandemie-Level, die sich u.a. auf Personal, Zuschauer und Corona-Tests der Mannschaften auswirken. Das Level "Hoch" gilt bereits ab 35 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner im Landkreis des Vereins. Am 3. September sollen die Clubs über das Konzept abstimmen.
dfl.de

Dazn und Amazon Prime übertragen die Freitagsspiele der Bundesliga 2020/21.


Anstoß: Dazn und Amazon Prime sichern sich in der Saison 2020/21 der Fußball-Bundesliga die Rechte für die Übertragung der Freitagsspiele. Das Paket zählt 45 Spiele, darunter auch je fünf Begegnungen am Sonntag und Montag, vier Relegationsspiele und den Supercup. Die Rechte für die Spiele liegen eigentlich bei Eurosport, das die Spiele aber nicht selbst zeigen will. Dazn zeigt die Spiele mit einer Sublizenz, Amazon Prime übernimmt die Dazn-Übertragung. Prime-Kund*innen bekommen die Übertragungen – anders als am Ende der letzten Saison – allerdings nicht mehr kostenlos, sondern müssen für die Spiele extra zahlen.

Nach und in der Corona-Pause hatte es einen Rechtsstreit zwischen Eurosport-Mutter Discovery und der DFL um das Rechtepaket gegeben, der zugunsten der DFL ausging. Nun liegen die Rechte wieder bei Eurosport – das die Rechte mit Sublizenzen weitergibt. Das Paket soll 80 Mio Euro pro Saison kosten, schreibt "Bild".
bild.de, turi2.de (Background)

Ex-Sport1-Chefredakteur Ivo Hrstic geht zu DFL Digital Sports.

Transfer: Ivo Hrstic, bis 2018 Digitalchef bei Sport1, danach Digitalchef und Geschäftsführer bei der KG Media Factory, verantwortet seit August die Sendeinhalte bei der DFL-Tochter DFL Digital Sports. Der Bereich umfasst u.a. Livespiele der Bundesliga, Dokus und Interviews. Sein Vorgänger Matthias Schmidt geht laut Sponsors zurück Sky.
sponsors.de (Paid), turi2.de (Background)

DFL: Eurosport hätte trotz Corona-Fußballpause weiterzahlen müssen.

Eurosport hätte trotz Aussetzung des Bundesliga-Spielbetriebs während der Corona-Krise weiter für den Verwertungsvertrag mit der DFL zahlen müssen, entscheidet ein Schiedsgericht laut DFL. Die Kündigung durch Eurosport sei unwirksam. Der Vertrag bestehe fort. Einen Teil des 2016 erworbenen Rechtepakets hatte Eurosport an Dazn sublizenziert.
dfl.de, digitalfernsehen.de turi2.de (Background)

Verdi, DJV und Co wollen wieder mehr Reporter*innen in den Fußballstadien.

FussballSportjournalist*innen und Fotograf*innen sollen ab der nächsten Bundesliga-Saison wieder vermehrt aus Stadien berichten dürfen, wünschen sich dju/Verdi, DJV, BDZV, VDS und VDZ in einem gemeinsamen Appell von der DFL. Insbesondere die Vielfalt in der Bildberichterstattung habe unter den Auflagen gelitten. Die Erfahrungen der Spieltage im Mai und Juni hätten gezeigt, dass sichere Abläufe in den Stadien möglich seien.
dju.verdi.de, dju.verdi.de (Appell)

Zitat: Markus Söder hält Bundesliga mit Fans für ein “verheerendes Signal”.

"Ich kann mir volle Stadien vielleicht im Laufe der Saison vorstellen, aber nicht zum Bundesliga-Start. Es hätte eine verheerende Signalwirkung an die Öffentlichkeit."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht die Pläne der DFL, wieder vor Publikum zu spielen, "außerordentlich skeptisch", sagt er bei einer Pressekonferenz. Ende August will er eine Minister­präsidenten­konferenz explizit zum Thema Bundesliga abhalten.
sportschau.de, pnp.de

“Bild am Sonntag”: Hertha BSC will weiter geisterspielen, bis Obergrenze für Fans erhöht wird.

Hertha BSC Berlin erwägt den Start in die neue Bundesliga-Saison mit freiwilligen Geisterspielen, berichtet "Bild am Sonntag". Bis zum 24. Oktober gilt in Berlin bei Großveranstaltungen eine Obergrenze von 5.000 Menschen. Für nur 5.000 Fans lohnten sich Kosten, Aufwand und Logistik der Stadionöffnung nicht, für eine schwarze Null seien mindestens 15.000 notwendig.
bild.de (Paid), turi2.de (Background)

Bundesliga startet mit Bayern-Schalke oder Dortmund-Gladbach.

FussballBundesliga hat heute ihren Spielplan für die neue Saison vorgestellt. Die 1. und 2. Liga starten am 18. September. Das Auftaktspiel soll Meister Bayern gegen den FC Schalke bestreiten. Sollten die Bayern das Finale Champions League erreichen, lautet das Auftaktspiel Dortmund gegen Gladbach. Die verkürzte Weihnachtspause findet bereits nach dem 13. Spieltag statt.
dfl.de, turi2.de (Background)

Die Bundesliga will ohne Stehplätze, Alkohol und Gästefans in die Saison starten.


Der Zahlende muss ins Eckige: Die DFL hat heute über die Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien beraten und schlägt ein stufenweises Vorgehen vor. Die Clubs stimmten dabei weitestgehend den Vorschlägen des Präsidiums zu. Vom Start am 18. September bis mindestens Ende Oktober soll es keine Stehplätze und keinen Alkoholverkauf geben. Bis mindestens Jahresende, also die komplette Hinrunde, sollen keine Auswärtsfans zugelassen werden. Zudem sollen die Kontaktdaten aller Ticketkäufer erfasst werden. Auf eine konkrete Zahl an Fans im Stadion legen sich die 36 Profivereine nicht fest. Die Vereine sollen individuelle, auf ihr Stadion angepasste, Konzepte erarbeiten. Auf der DFL-Pressekonferenz stellt Ligaboss Christian Seifert heraus, dass die Entscheidung letztlich die Politik treffen muss: "Wir bereiten uns auf alle Möglichkeiten eines Saisonstarts vor", so Seifert. Dazu zähle sowohl ein Ligastart ohne Fans, als auch einer mit wenigen oder mehr. In 14 Tagen soll es ein finales, mit der Politik abgestimmtes Hygienekonzept für die kommende Saison geben.

Laut Seifert geht die Liga davon aus, dass sich die Rückkehr der Fans in Schritten vollziehen wird. "Wenn wir ausschließen, mit wenigen Fans zu spielen, werden wir auch nicht so schnell mit etwas mehr spielen." Seifert kritisiert bei der Pressekonferenz auch indirekt die Corona-Großdemonstration am Wochenende und ruft die Politik auf, diese „bei allem Respekt vor der Versammlungsfreiheit“ genauso kritisch zu prüfen wie andere Großveranstaltungen. Wenn großen Menschenmassen erlaubt werde, Hygienestandards nicht einzuhalten, untergrabe das Regeln des Zusammenlebens. Die Liga habe das Ziel, als positives Beispiel zu dienen.
zdf.de, kicker.de, dfl.de, turi2.de (Background)

Aus der "turi2 edition #6": Peter Turi stellt Christian Seifert vor.

“Bild” sieht eingekaufte Bundesliga-Pakete als “Traumkombination”.

Bundesliga: Die Rechte-Pakete M (Highlights hinter der Paywall) und DOOH (Außenwerbung) sind für "Bild" eine "Traumkombination", sagt Nikolaus Glasmacher, General Manager Sport der "Bild"-Gruppe, im Sponsors-Interview. Springer könne damit auf Außen-Displays für seine Highlight-Clips bei Bild plus werben. Erklärtes Ziel sei es, Neukunden für das gesamt Bezahl-Angebot zu gewinnen. Als Vorteil gegenüber reinen Sport-Anbietern sieht Glasmacher, dass "Bild" auch noch "ganz viel weiteren Content" hat.
sponsors.de (inkl. 26-Min-Video)

DFL gibt den Bundesliga-Clubs einen Leitfaden für Fans im Stadion.

DFL schickt den Clubs der 1. und 2. Bundesliga einen Leitfaden, der die Vereine "bei der Erarbeitung standort-individueller Konzepte" für die Rückkehr der Fans im Stadion unterstützen soll, meldet der SID. Das Papier sei zuvor dem Bundesgesundheitsministerium vorgelegt worden. Die DFL will bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung klären, ob die Clubs bei "Ticket-Kontingenten für Gastvereine" einheitlich vorgehen.
sport1.de

DFL vergibt am Montag Bundesliga-Rechte, Amazon hat gute Karten.

DFL verkündet am Montag, wer ab der Saison 2021/22 die Spiele der Bundesliga übertragen darf. Amazon dürfte zum Zuge kommen, sollte der US-Konzern "nur ein halbwegs konkurrenzfähiges Angebot" abgeben, schreibt Kai-Hinrich Renner. Der DFL soll besonders gefallen, das Amazon Prime mit monatlich 7,99 Euro von vielen gar nicht als Bezahl­fernsehen wahrgenommen wird. Aus Branchen­kreisen hört Renner, Sky habe bereits einen Plan B und wolle seine Aktivitäten in Deutschland erheblich reduzieren, sollte der Pay-TV-Sender leer ausgehen. Sky dementiert das.
berliner-zeitung.de

Übertragungsrechte: Die Bundesliga verliert durch die Krise 150 Mio Euro.

DFL rechnet bei den nationalen Übertragungsrechten der Saison 2020/21 mit nur noch Einnahmen von 1,2 Mrd Euro - 150 Mio Euro weniger als vor der Pandemie, zitiert der "kicker" aus einem Schreiben an die Proficlubs der Kommission Finanzen. Ende April sind bereits 51 Mio Euro ausgeschüttet worden, nach dem Ende der Saison sollen weitere 200 Mio Euro folgen - vorbehaltlich des "Zahlungsverhaltens der Partner".
kicker.de

Die DFL will das Hygienekonzept lockern und mehr Medien akkreditieren.

FussballDFL will künftig mehr Journalist*innen (derzeit zehn) und Fotograf*innen (derzeit drei) im Stadion zulassen, zitiert der "kicker" aus einem Schreiben an die 36 Profivereine. Die DFL plant zudem die Maskenpflicht für Ersatzspieler auf der Tribüne zu lockern, sofern der Mindestabstand eingehalten wird. In der neuen Saison erwägt die DFL in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium "schrittweise Zuschauer zu den Spielen beider Ligen zuzulassen".
kicker.de, turi2.de (Background)

“Clap”: Springer will um Bundesliga-Rechte mitbieten.

Bundesliga-Rechte: Springer und ProSiebenSat.1 wollen um Bewegtbild-Pakete mitbieten, schreibt "Clap". Springer interessiere sich für das Paket K, das zum Beispiel Bild TV erlauben würde, sonntagsmorgens Szenen aus den Spielen der 1. und 2. Bundesliga vom Freitag und Samstag zu zeigen. ProSiebenSat.1 interessiere sich für ein Paket, das der Gruppe Rechte ab Montag einbringen würde - bisher von RTL-Sender Nitro genutzt.
clap-club.de

DFB findet Anti-Rassismus-Proteste “vertretbar und zeitgemäß”.

DFB hält die Rassismus-Proteste vom vergangenen Spieltag für "vertretbar und zeitgemäß", entscheidet der Kontrollausschuss. Sie stünden im Einklang mit den in der Satzung verankerten Werten des Fußballs. Die Bundesliga-Spieler McKennie, Sancho, Hakimi, Thuram und Anthony Modeste hatten auf dem Platz ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt gesetzt. Politische Statements sind laut DFB-Regelwerk nicht erlaubt.
spiegel.de, dfb.de, twitter.com

Sky-Sportsbars müssen ab Juni wieder für Sport-Übertragungen bezahlen.

Sky bittet Gastronomen für Sport-Übertragungen ab Juni wieder zur Kasse, schreibt DWDL. Bis September soll eine "faire, ansteigende Preis­staffel" gelten, die eine "schrittweise Erholung des Geschäfts berücksichtigt", sagt ein Sprecher. Ab Oktober wird der volle Preis fällig. Der Gastro-Verband Dehogo wünscht sich längere Rabatte. Seit Mitte März hatte Sky Sportsbars die Gebühren erlassen.
dwdl.de

Sky erzielt mit Bundesliga-Konferenz erneut Traumquoten.

Bundesliga beschert Sky auch am zweiten Spieltag nach dem Wiederanpfiff Traumquoten deutlich über dem Senderschnitt: Die Konferenz im Pay- und Free-TV verfolgen 3,08 Mio Zuschauer*innen, ein Marktanteil von 20,5 % - so viel wie kein anderer Sender am Samstag­nachmittag. Bei den 14- bis 49-Jährigen sind es sogar 28,6 %. Ab dem kommenden Spieltag zeigt Sky die Bundesliga nur noch im Pay-TV.
dwdl.de

Auch Amazon zeigt Montagsspiel der Bundesliga.

Amazon zeigt heute kurzfristig und überraschend das Montagsspiel der Fußball-Bundesliga. Prime-Mitglieder können die Partie zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen ab 20.00 Uhr ohne Zusatzkosten anschauen. Mit Matthias Stach leistet sich Amazon einen eigenen Kommentator. Bereits gestern hatte Dazn angekündigt, das Spiel ebenfalls zu übertragen. Über weitere Montags- und Freitagsspiele herrscht noch keine Einigung.
dwdl.de, presseportal.de, turi2.de (Background Dazn)

Meinung: DFL-Konzept wackelt wegen Quarantäne von Dynamo Dresden.

Fußball: Die Komplett-Quarantäne des Teams von Dynamo Dresden zeigt die Schwachstellen des DFL-Konzepts zum Neustart der Profiligen, schreibt Johannes Aumüller. Der Zeitplan werde, zumal wenn es weitere Infizierte in anderen Clubs gebe, extrem eng, was "Diskussionen um Wettbewerbsverzerrung" hervorrufen werde, etwa wegen englischer Wochen. Die DFL plant in ihrem Konzept außerdem bei Krankheitsfällen nicht mit Quarantäne für die ganze Gruppe, die Entscheidung liegt aber bei den lokalen Gesundheitsämtern. Wenn das Beispiel Dresden Schule mache, gerate der Spielbetrieb in "gehörige Turbulenzen" oder werde komplett unmöglich.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Dynamo Dresden: Komplette Mannschaft muss zwei Wochen in Quarantäne.

Dynamo Dresden schickt seinen kompletten Kader samt Trainer- und Betreuerstab für zwei Wochen in Quarantäne. Eine dritte Testreihe hatte zwei weitere Corona-Fälle ergeben, bereits beim ersten Test wurde ein Spieler positiv getestet. Der Zweitligist teilt der DFL mit, dass der Verein für die nächsten 14 Tage nicht am Spielbetrieb teilnehmen kann. Eigentlich hätte Dynamo nach dem Wiederanpfiff der Bundesliga am 17. Mai bei Hannover 96 spielen sollen. DFL-Chef Christian Seifert sieht den Saison-Abschluss nicht gefährdet, es seien genug Puffer eingeplant. Im "Aktuellen Sportstudio" sagt Seifert: "Wir ändern nicht das Ziel, sondern die Pläne."
sportschau.de, zdf.de (23-Min-Video Seifert)

Bundesliga darf ab “Mitte Mai” wieder spielen.

Bundesliga bekommt von Bund und Ländern die Genehmigung zum Wiederanpfiff "ab Mitte Mai". Über den genauen Starttermin soll die DFL selbst entscheiden. Möglich wäre somit ein Start zum 15. Mai. DFL-Chef Christian Seifert nennt die Entscheidung "eine gute Nachricht" und appelliert an die Vereine, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben "diszipliniert umzusetzen". Der DJV kritisiert die Beschränkung auf dri Fotografen pro Geisterspiel und fordert, "eine ausreichende Zahl von Bildjournalisten" zuzulassen.
sueddeutsche.de, bild.de, spiegel.de, dfl.de (Reaktion DFL), djv.de (Kritik Fotografen)

Horst Seehofer befürwortet Bundesliga-Wiederanpfiff, aber ohne Privilegien.

Bundesliga darf beim Corona-Schutz "keine Privilegien" bekommen, fordert Innen­minister Horst Seehofer im Interview der "Bild am Sonntag". Er unterstütze einen Wieder­anpfiff im Mai, es könne aber nicht sein, "dass Profi-Spieler öfter getestet werden als Ärzte, Pfleger oder Polizisten". Sollte es in einer Mannschaft einen Corona-Fall geben, müsse der gesamte Club 14 Tage in Quarantäne, ggf. auch die gegnerische Mannschaft.
bild.de (Paid), tagesschau.de (Zusammenfassung)

Sportminister und Arbeitsministerium geben Bundesliga-Wiederanpfiff grünes Licht.

Sportminister halten die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga ab Mitte bis Ende Mai, auch zur "Begrenzung des ansonsten entstehenden wirtschaftlichen Schadens", für "vertretbar", berichtet die "Rheinische Post". Auch der Sport- und Trainingsbetrieb im Breitensport solle schrittweise wieder erlaubt werden. Derweil gibt das Bundes­arbeits­ministerium dem Hygiene­konzept der DFL in Sachen Arbeits­schutz grünes Licht, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.
rp-online.de (Paid) via sportschau.de (Sportminister), rnd.de (Arbeitsschutz)

“Sport Bild”: Bundesliga könnte Freitagsspiele neu vergeben, wenn Eurosport nicht zahlt.

Bundesliga: Sollte Eurosport die letzte Rate weiterhin nicht zahlen, dürfte auch Sub-Lizenznehmer Dazn die Freitagsspiele nicht zeigen, berichtet "Sport Bild". Die DFL rechne zeitnah mit einer außerordentlich Kündigung und könnte die Rechte ohne Ausschreibung direkt an Dazn oder einen anderen Sender vergeben, außer an Sky.
sportbild.bild.de, bild.de (Paid)

DFL-Chef Christian Seifert sieht Protz-Fußballer kritisch.

Bundesliga hat mit astronomischen Spieler­gehältern und Ablösesummen sowie "schamlos zur Schau gestelltem Reichtum" ein Bild von sich erzeugt, "das ein Teil der Menschen nicht akzeptieren kann", sagt DFL-Chef Christian Seifert im "FAZ"-Interview. Er selbst habe "genügend Dinge gesehen, erlebt und gehört, die mich nicht unbedingt begeistern". Sponsoren könnten ihre Mio-Zahlungen an Spieler "auch an soziale Verhaltensregeln knüpfen", regt Seifert an. Die Deckelung von Spieler- und Beratergehältern sieht er als europäische Aufgabe.
faz.net (Paid), kicker.de (Zusammenfassung)

“Kicker”: DFL kämpft um Einigung bei Bundesliga-Fernsehgeldern.

Bundesliga: Nur die Politik und nicht die virtuelle Ligaversammlung kann über einen Restart der Bundesliga entscheiden, schreibt der "Kicker". Der Beginn am 9. Mai sei unwahrscheinlich. Die DFL kämpfe um eine "einvernehmliche Lösung mit den Medienpartnern" über die Zahlung noch ausstehender Fernsehgelder an die 36 Profiklubs. Laut "Kicker" habe Dazn die Zahlung der vierten und letzten Saison-Rate noch nicht zugesagt.
kicker.de