Thomas Schultz-Homberg wird CEO des Regionalmedienverlags Köln von DuMont.

DuMont macht Thomas Schultz-Homberg, Ex-Produktchef der "FAZ", am 1. Oktober zum CEO seines Kölner Regionalmedienverlags. In der neuen Rolle soll sich Schultz-Homberg unter anderem um die Digitalisierung des "Kölner Stadt-Anzeiger" und des Boulevard-Blatts "Express" kümmern. Bis Oktober leitet DuMont-Chef Christoph Bauer den Regionalmedienverlag interimistisch.
ksta.de, turi2.de (Schultz-Homberg verlässt "FAZ"), turi2.de (DuMont baut um)

DuMont baut Kölner Medien um, “Express”-Chefredakteur Blaß geht.


Express Exit: DuMont baut seine verbliebenen Regionalmedien in Köln um, die gedruckt und digital künftig als eigenständiger Verlag agieren. "Express"-Chefredakteur Constantin Blaß verlässt DuMont, offiziell "in beiderseitigem Einvernehmen". Er kam 2017 von der "Mitteldeutschen Zeitung", die damals ebenfalls noch zu DuMont gehörte. "Stadt-Anzeiger"-Chefredakteur Carsten Fiedler verantwortet als Geschäftsführender Chefredakteur Newsroom die übergeordnete publizistische Leitung, auch für den "Express". Die Digital-Einheit DuMont.next firmiert künftig als Express.de. Die gleichnamige Website soll zur überregionalen Plattform für News und Entertainment ausgebaut werden. Neuer Redaktionsleiter von Express.de wird Christian Spolders.

DuMont-Chef Christoph Bauer leitet die neue Firma, die bisher unter dem Arbeitstitel "Das neue Medienhaus" läuft, bis ein CEO gefunden ist. Bereits Ende März wurde bekannt, dass Rheinland-Chef Philipp Froben DuMont verlässt. Der "Stadt-Anzeiger" soll zum "führenden journalistischen Qualitätsangebot" im Großraum Köln werden. Für Entwicklung und Digitalisierung will DuMont einen "zweistelligen Mio-Betrag" investieren.
dumont.de, turi2.de (Background Froben)

Rheinland-Geschäftsführer Philipp Magnus Froben verlässt DuMont.

DuMont Rheinland und Geschäftsführer Philipp Magnus Froben gehen getrennte Wege, berichtet Ulrike Simon. Froben, verantwortlich für den "Kölner Stadt-Anzeiger" und den "Express", verlasse DuMont im Streit. Offiziell ist er im Urlaub. Wunsch­nachfolger Tilo Schelsky, bisher Geschäftsführer bei DuMonts "Mitteldeutscher Zeitung", die ab morgen Bauer gehört, habe abgelehnt.
horizont.net

“taz”: Maik Koltermann wird “Mopo”-Chefredakteur, Arist von Harpe Verlagsleiter.


Ausgewechselt: Digital-Unternehmer und Neu-Verleger Arist von Harpe wechselt die Führung der "Hamburger Morgenpost" aus, schreibt die "taz" – Chefredakteur Frank Niggemeier, Vize Alexander Krug und Verlagsleiterin Susan Molzow verlassen demnach die Zeitung. Von Harpe selbst werde Verlagsleiter und habe Ex-Vize-Chefredakteur Maik Koltermann als Chefredakteur zurück zur "Mopo" geholt. Koltermann sei 2019 gegangen, weil er bei Dumont keine Rückendeckung für seine Strategie des Print-Qualitätsjournalismus erhalten habe. In der Redaktion regiert laut "taz" aktuell "verhaltener Optimismus". Von Harpe hat angekündigt, die Printausgabe als "Herzstück" zu betrachten.
taz.de, turi2.de (Background)

Kartellamt erlaubt den Verkauf der “Mitteldeutschen Zeitung” an Bauer.

Bauer darf von DuMont die MZ-Mediengruppe in Halle, inklusive der "Mitteldeutschen Zeitung", übernehmen, entscheidet das Kartellamt. Die Verbreitungsgebiete von Bauers "Volksstimme" und der "Mitteldeutschen Zeitung" überschneiden sich nicht. Die beiden Zeitungen stünden damit "praktisch in keinem Wettbewerbsverhältnis um dieselben Leser".
wuv.de, turi2.de (Background)

Meinung: Beim “Mopo”-Verkauf machen fast alle eine schlechte Figur.

Hamburger Morgenpost: Die lange Hängepartie um die "Hamburger Morgenpost" hat fast alle Beteiligten schlecht aussehen lassen, schreibt Roland Pimpl. DuMont habe die Mitarbeiter und die Öffentlichkeit hingehalten und muss mit einem rücksichtslosen Image leben. Funke zeigte keine klare Linie. Auch die prominenten Unterstützer blieben widersprüchlich, forderten sie doch einerseits eine Rettung, zeigten andererseits aber selbst nicht den Mut oder die Bereitschaft, die sie von anderen forderten. Neueigentümer Arist von Harpe bekommt hingegen von den Mitarbeitern zunächst Zustimmung, muss nun aber beweisen, was er wirklich vermag.
horizont.net, turi2.de (Background)

“Horizont”: Printausgabe ist Herzstück der “Mopo”, sagt Arist von Harpe.

Mopo: Xing-Manager und Neu-Verleger Arist von Harpe, 41, sagt im "Horizont"-Interview, die Printausgabe sei das "Herzstück". Als Verleger qualifiziere ihn, dass er "ganz gut wisse, wie man aus roten Zahlen wieder rauskommt". Die Zeitung solle "kein Hobby sein, sondern ein Geschäftsmodell" – welches Konzept er für sie hat, verrät er nicht. Er wolle aber noch stärker darauf setzen, dass es eine "Hamburger Zeitung mit Hamburger Inhalten ist".
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Arist von Harpe übernimmt die “Hamburger Morgenpost” von DuMont.


Morgenstund hat Gold im Mund: Xing-Manager Arist von Harpe übernimmt das Boulevardblatt von DuMont, berichtet Ulrike Simon. Von Harpe wolle den Titel "neu aufstellen und ihm eine langfristige Perspektive geben", schreibt der Verlag. Neu-Verleger von Harpe erwirbt nicht nur Printtitel und Mopo.de, sondern auch den Medienvermarkter Hamburg First , die Corporate Publishing Agentur DuMont Media sowie die Beteiligung an Radio Hamburg. Über den Kaufpreis haben beiden Parteien Stillschweigen vereinbar. Die "taz" berichtet jedoch von einem negativen Kaufpreis, wonach von Harpe eine "Mitgift in einstelliger Mio-Höhe" erhalte. Die Belegschaft soll größtenteils übernommen werden, in Chefredaktion und Geschäftsführung könnte es aber zu einem Stühlerücken kommen, schreibt die "taz" weiter.

Arist von Harpe ist Geschäftsführer von Xing Marketing Solutions, zuvor war er in gleicher Position bei der Adtech-Firma Facelift, die inzwischen zu 75 % DuMont gehört. DuMont habe mit dem Verkauf der "Hamburger Morgenpost" den Prüfprozess seiner Regionalmedien abgeschlossen. Zuvor mussten bereits Berliner Verlag und "Mitteldeutschen Zeitung" das Portfolio verlassen. DuMont wolle sich nun auf seine Marken "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" konzentrieren.
horizont.net, dumont.de, taz.de, turi2.de (Background)

Ulrike Simon: Funke stoppt die Verhandlungen zur “Hamburger Morgenpost”.


Der Morgen stirbt nie? Funke hat die Verhandlungen mit DuMont um einer Übernahme der "Hamburger Morgenpost" oder zumindest deren Online-Auftritt abgebrochen, schreibt Ulrike Simon. Weitere Verhandlungen schließt Funke aus. Funke sei bereit gewesen, 10 Mio Euro für mopo.de zu zahlen, DuMont wollte aber auch Zeitung und Verlag verkaufen und gab in den Verhandlungen an, es gäbe einen weiteren Interessenten. Wer das sein soll, ist jedoch unklar.

Laut Simon will Funke das nicht investierte Geld nun nutzen, um ein eigenes Reichweitenportal für Norddeutschland zu starten. Wie DuMont indes mit der "Hamburger Morgenpost" weiter verfährt sei unklar. Denkbar sei, dass der Verlag nun lieber eine Insolvenz in Kauf nehme, als einem kostspieligen Management-Buy-Out zu erlauben.
horizont.net

Meedia: Funke will bei einer Übernahme von mopo.de die Mitarbeiter halten.

Hamburger Morgenpost: Funke will bei einer Übernahme des Online-Auftrittes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen - lässt aber offen wie viele, schreibt Gregory Lipinski. Zuletzt gab es Befürchtungen der Belegschaft, Funke könnte die Seite komplett ohne eigene Redaktion betreiben wollen. Funke sagt zudem, das Medienhaus könne den Printtitel aus kartellrechtlichen Gründen nicht ebenfalls übernehmen.
meedia.de

Giovanni di Lorenzo kritisiert die Sparmaßnahmen bei der “Hamburger Morgenpost”.

Hamburger Morgenpost: Die von DuMont kommunizierten "Restrukturierungsmaßnahmen" sind nichts anderes als Sparmaßnahmen, kommentiert "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo die Krise des Hamburger Boulevardblatts. Die Leser durchschauten "das Spiel" und wendeten sich weiter ab. "Das befeuert nur die Abwärtsspirale".
dumontschauberg.wordpress.com

“taz”: Funke bereitet sich auf Online-Übernahme der “Hamburger Morgenpost” vor.

Hamburger Morgenpost: Funke baut in Essen bereits ein Team auf, dass künftig Mopo.de mit Inhalten füllen könnte, schreibt Jan Kahlcke in der "taz" unter Berufung auf um ihren Job bangende "Mopo"-Mitarbeiter. Offenbar stehe eine ausschließliche Übernahme der Domain durch Funke kurz bevor. Der Rest des Verlags könnte gegen eine kleine Mitgift im Anschluss an einen Investor fließen, der die Zeitung abwickelt und die profitable Beteiligung an Radio Hamburg behält.
taz.de, turi2.de (Background)

Bauer kauft DuMont die “Mitteldeutsche Zeitung” ab.

DuMont verkauft die "Mitteldeutsche Zeitung" mit Sitz in Halle und rund 162.000 Auflage für einen mittleren zweistelligen Mio-Betrag an Bauer, schreibt Ulrike Simon. Bauer gehört bereits die "Volksstimme" mit rund 150.000 Auflage und Sitz in Magdeburg, die die Mitte und den Norden Sachsen-Anhalts abdeckt. Simon schreibt, dass Bauer besonders die Synergie-Möglichkeiten auf Redaktions- und Verlagsebene gelockt haben dürften. Es gab Spekulationen, Bauer werde auch die "Hamburger Morgenpost" übernehmen. DuMont will "voraussichtlich in diesem Monat entscheiden", wie mit der Zeitung weitergeht.
horizont.net, dumont.de turi2.de (Background)

“Welt”: Funke interessiert sich für eine Übernahme der “Mopo” als reinen Digitaltitel.

Hamburger Morgenpost: Christian Meier bringt ein weiteres Szenario für die Zukunft der Hamburger Boulevardzeitung ins Spiel. Demnach interessiere sich Funke für die Zeitung, die DuMont verkaufen möchten - allerdings nur als reinen Digitaltitel. Als Übernahmekandidaten galten zuletzt Geschäftsführerin Susan Molzow, die jedoch eine Zuzahlung verlangt, sowie Bauer. Bauer könnte die Zeitung gemeinsam mit der "Mitteldeutschen Zeitung" im Paket übernehmen.
welt.de, turi2.de (Background)

DuMont will Bauer offenbar “Mitteldeutsche” und die “Mopo” zusammen verkaufen.

DuMont plant, Bauer zusammen mit der "Mitteldeutschen Zeitung" auch die "Hamburger Morgenpost" zu verkaufen, schreibt Gregory Lipinski. DuMont könnte sich so von dem Boulevardblatt trennen ohne wie von Geschäftsführerin und Übernahme-Interessentin Susan Molzow gefordert noch eine Zuzahlung zu leisten. Eine Entscheidung soll bald fallen. Am kommenden Mittwoch lädt DuMont die Mitarbeiter der "Mitteldeutschen Zeitung" zu einer Infoveranstaltung.
meedia.de (Mopo-Verkauf), dwdl.de (Infoveranstaltung), turi2.de (Background)

“Welt”: Bauer hat Interesse an DuMonts “Mitteldeutscher Zeitung”.

Kein Bauernopfer: Bauer will die profitable "Mitteldeutsche Zeitung" von DuMont übernehmen, schreibt die "Welt". Die "Magdeburger Volksstimme" gehört bereits zum Hamburger Verlag, Bauer erhoffe sich künftig Synergien. Beim Kaufpreis seien sich die Parteien noch uneinig, sodass sich der vor Weihnachten angedachte Deal verzögere. Doch die gebotene "Mindestkaufsumme von 50 Mio Euro" solle Bauer den Zuschlag im Januar sichern.

Madsack, Verleger der "Leipziger Volkszeitung", die wiederum von DuMont in Halle gedruckt wird, hat an dem Blatt kein Interesse, schreibt die "Welt". Der Verlag der "Mitteldeutschen Zeitung" habe im vergangenen Jahr einen "mittleren bis hohen einstelligen Millionengewinn" erzielt und verkaufe täglich über 160.000 Exemplare. Das Bundeskartellamt müsste der Übernahme noch zustimmen.
welt.de

“taz”: DuMont akzeptiert bei der “Hamburger Morgenpost” keinen negativen Kaufpreis.

DuMont akzeptiert keinen "negativen Kaufpreis" für die "Hamburger Morgenpost", schreibt die "taz". Die Geschäftsführerin Susan Molzow verlange von den Gesellschaftern Geld für die Übernahme des Boulevardblatts. Die Morgenpost Verlag GmbH habe 2018 durch sinkende Print-Erlöse knapp 2 Mio Euro Verlust geschrieben. Die Druckausgabe gelte intern als "Abfallprodukt".
taz.de

DuMont will Mehrheit beim “Bitterfelder Spatz” übernehmen.

DuMont will seinen Anteil am Anzeigenblatt Bitterfelder Spatz ausbauen, berichtet new-business.de. Über die "Mitteldeutsche Zeitung" hält DuMont bereits einen Minderheitsanteil an dem Verlag. Der Mehrheitsgesellschafter habe der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung vor längerer Zeit die Übertragung seiner Anteile angeboten. Der "Bitterfelder Spatz" hat eine Auflage von rund 47.000.
new-business.de

Madsack stellt Zusammenarbeit mit Berliner Verlag infrage.

madsack_150Madsack bereitet die Zusammenarbeit mit dem Berliner Verlag unter dem neuen Verleger-Paar Friedrich Bauchschmerzen, schreibt Ulrike Simon. Geschäftsführer Thomas Düffert sagt "Horizont", Madsack beobachte die Entwicklungen "mit Sorge" und frage sich, "ob eine redaktionelle Zusammenarbeit mit den neuen Verlegern in Berlin richtig ist". Seit Herbst 2018 beliefert Madsacks RND den Berliner Verlag mit überregionaler Politik und Wirtschaft. Vertragspartner und Junior-Gesellschafter der eigens gegründeten Tochter RND Berlin ist jedoch Ex-Besitzer DuMont, nicht der Berliner Verlag selbst.
"Horizont" 47/2019, S. 8 (Paid), turi2.de (Background)

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“Mopo”-Führung bemüht sich angeblich um Management-Buy-Out.

Hamburger Morgenpost: Das Management um Geschäftsführerin Susan Molzow bemüht sich mit Partnern aus dem Hamburger Umfeld um ein Management-Buy-Out für den DuMont-Titel, schreibt Gregory Lipinski. DuMont lehne das Angebot aber bisher ab. Hauptstreitpunkt sei die 5%-Beteiligung der Zeitung an Radio Hamburg, die Einnahmen verspricht. DuMont will die Radiobeteiligung nicht mit verkaufen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Basta: Die Friedrichs kaufen die Katze im Sack.

Plötzlich Prinzessin Verleger: Silke und Holger Friedrich übernehmen die "Berliner Zeitung", kaufen sie aber seit 15 Jahren nicht mehr regelmäßig, erzählen sie dem "Spiegel". Trotzdem haben sie ein ziemlich realistisches Bild vom Berliner Zeitungsmarkt. Auf diesen angesprochen, antwortet Silke Friedrich: "Welcher Markt?"
spiegel.de, "Spiegel" 39/2019, S. 74 (Paid), turi2.de (Background)

“Mopo” schenkt sich zum 70. Geburtstag eine Sonderausgabe.

Hamburger Morgenpost feiert ihren 70. Geburtstag am 16. September mit einer Sonderausgabe. Die 56-seitige Sonderbeilage erscheint im Großformat wie zur Gründungszeit. DuMont hebt die Einzelverkaufsauflage zum Jubiläum um 15 % und senkt den Abo-Preis fürs E-Paper auf 3,59 Euro im Monat. Die Sonderbeilage enthält Gratulationen und ein Geständnis von Mathias Döpfner, der sich als ehemaliger Chefredakteur selbst "eine Fehlbesetzung" auf dieser Position bezeichnet.
per Mail

Vermarkungschef Martin Stedler verlässt die “Hamburger Morgenpost”.

Hamburger Morgenpost und Vermarktungschef Martin Stedler gehen getrennte Wege, schreibt Gregory Lipinski. Stedler ziehe aus familiären Gründen nach Berlin, so der Verlag. Der Manager war seit 2016 Geschäftsführer der Vermarktungsfirma der Boulevardzeitung. Er soll zuletzt einen Management-Buy-out für die "Hamburger Morgenpost" erwogen haben. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.
meedia.de, turi2.de (Background)

Meinung: DuMont-Vorstandschef Christoph Bauer empfiehlt sich für höhere Aufgaben.

DuMont: Vorstandschef Christoph Bauer könnte sich für höhere Aufgaben empfehlen, schreibt Christoph Neßhöver im "manager magazin". Da er Freiräume schätzt, sei er nach Köln gegangen und nicht zu zur "FAZ" oder SWMH. Sollte dem Manager nun der Verkauf der DuMont-Zeitungen gelingen, hätte Bauer DuMont quasi neu aufgebaut als wachstumsstarke Firma rund um digitale Medienbeteiligungen. Zu seinem Start habe der Verlag an vielen Stellen noch Modernisierung bedurft.
"manager magazin", S. 40 (Paid)

DuMonts Bundesanzeiger: Fachmedien werden eigenständige Einheit.

Bundesanzeiger Verlag von DuMont gründet seine Fachmedien als eigenständige Einheit aus, schreibt Meedia. Seit vergangenem Herbst arbeiten die Fachmagazine, -bücher und Portale unter der Dachmarke Reguvis, die im September zu einer eigenen Tochter werden soll. Beim namensgebenden Bundesanzeiger stehen 2022 Einschnitte an: Das Justizministerium will das bisher kostenpflichtige Amtsblatt gratis und barrierefrei machen.
meedia.de

Lese-Tipp: Ulrike Simon stellt möglichen Käufer für DuMonts Hauptstadt-Blätter vor.

Lese-Tipp: Detlef Prinz ist der "Berliner Unternehmer mit verlegerischer Erfahrung, in der Politik bestens vernetzt", der DuMont die ansonsten wenig begehrten Hauptstadtzeitungen abnehmen könnte, demaskiert Ulrike Simon in "Horizont". Prinz steckt hinter dem Transatlantiker-Heft "The German Times" und dem "Hauptstadtbrief" in Funkes "Berliner Morgenpost". Er arbeitete nach einem Volontariat beim SFB in den Siebzigern für SPD, IG Metall und DGB, ist seit den Neunzigern Medienunternehmer. Was genau er mit "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" anstellen möchte, lässt er noch offen. Er habe noch nie jemanden entlassen müssen.
horizont.net (Paid)

DuMont braucht für Verkauf von Regional-Zeitungen noch Zeit.

DuMont vertagt die Entscheidung über den Verkauf seiner Regional-Zeitungen, berichtet das "Handelsblatt". In einer Video-Botschaft im Intranet teilen Verlegerin Isabella Neven DuMont und Vorstandschef Christian DuMont Schütte mit: "Noch ist nichts entschieden", im September werde es "ein nächstes Update geben". Laut "Handelsblatt" sind Funke, Madsack und Ippen aus dem Rennen, Bauer habe Interesse vor allem an der "Mitteldeutschen Zeitung".
handelsblatt.com

“Hamburger Morgenpost” verliert Vize-Chefredakteur Maik Koltermann.

Hamburger Morgenpost und Vize-Chefredakteur Maik Koltermann, 43, gehen getrennte Wege. Nach 19 Jahren verlässt der Journalist die Redaktion, wie das Boulevardblatt schreibt. Hintergründe zum Abgang nennt die Zeitung nicht. Der frühere Vize-Chefredakteur Frank Wieding wechselte im Sommer 2018 in die PR.
"Hamburger Morgenpost", S. 10 (Paid), turi2.de (Background)

Kress: Auch Madsack will die DuMont-Zeitungen nicht.

DuMont: Auch Madsack hat kein Interesse an den schwächelnden Regionalzeitungen, hört Markus Wiegand aus "gut informierten Kreisen". Nach Funke schließe damit ein weiterer großer Verlag den Kauf aus. Wahrscheinlicher werde eine Aufsplittung: Im Rheinland könnte die "Rheinische Post" DuMont-Titel übernehmen, in Berlin Hauptstadtbrief-Verleger Detlef Prinz. Auch der Ebner Verlag habe beste Beziehungen zu DuMont und dessen Chef Christoph Bauer, schreibt Wiegand.
kress.de, turi2.de (Background)

“Hamburger Morgenpost”: Reporter-Unikat Volker “Schimmy” Schimkus geht in Rente.

Schimmy sagt Tschüss: Chefreporter Volker Schimkus, 66, geht nach 25 Jahren bei der "Hamburger Morgenpost" in den Ruhestand. Der gelernte Dekorateur und Siebdrucker ist bekannt für seine waghalsigen Foto-Positionen und seine schrillen Anzüge. Er liebt es, als Reporter "in die extremsten Situationen hineinzugehen", sagt er dem NDR-Medienmagazin "Zapp". Als freier Fotograf will er weiterarbeiten.
ndr.de, mopo.de

“DNV”: Berliner Zeitungsboten tragen testweise Einkauf Aktuell aus.

Deutsche Post testet in Berlin eine Fremdzustellung ihrer Werbesendung Einkauf Aktuell, berichtet "DNV". Statt Postboten sollen für sechs Monate die Zeitungsboten von Berlin Last Mile zum Einsatz kommen. Die Firma gehört dem Logistiker Fiege sowie den Berliner Töchter-Verlagen von DuMont, Holtzbrinck und Funke. Einkauf Aktuell erreicht nach eigenen Angaben 20 Mio Haushalte, in Berlin sind es jeden Samstag 1,8 Mio Exemplare.
dnv-online.net

Die künftig digitalere “Hamburger Morgenpost” bekommt ein Print-Reporter-Team.

Hamburger Morgenpost bekommt ab Juli ein Reporter-Team, das gut geklickte Online-Geschichten speziell für die Zeitung aufbereitet, berichtet Gregory Lipinski. Die Truppe um Chefreporter Olaf Wunder soll den freien Fall der Auflage stoppen. Die "Mopo" arbeitet ab Jahresmitte "Digital First". Das gilt auch für Veranstaltungs-Termine: Die wöchentliche Beilage "Plan 7" geht in einer Online-Datenbank auf.
meedia.de

Ulrike Simon: Mittelsmann könnte DuMont beim Verkauf seiner Zeitungen helfen.

DuMont: Ein Berliner Mittelständler könnte dem Verlag helfen, sein Zeitungsgeschäft als Ganzes loszuwerden, schreibt Ulrike Simon. Nur Madsack und Funke bieten auf das Gesamtpaket, zwischen 150 und 170 Mio Euro, doch Interesse haben eigentlich beide nicht. Besagter Unternehmer "mit verlegerischer Erfahrung, gut vernetzt in der Politik," könnte dem Käufer für einen "symbolischen Preis" die ungewünschten Blätter abnehmen.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Lipinski: DuMont sammelt Kaufangebote für Printtitel, Maik Koltermann verlässt die “Hamburger Morgenpost”.


Druckfrisch: Bei DuMont ist offenbar das Angebot eines "deutschen Großverlags" eingegangen, der sich für das gesamte Zeitungsgeschäft der Kölner interessiert, schreibt Gregory Lipinski bei Meedia. Der interessierte Verlag biete für die Printtitel 150 Mio Euro. Zum DuMont-Portfolio gehören "Kölner Stadt-Anzeiger", "Express", "Berliner Zeitung", "Berliner Kurier", "Mitteldeutsche Zeitung" und "Hamburger Morgenpost" sowie Anzeigenblätter.

Weitere Angebote sollen für einzelne Zeitungstitel eingetrudelt sein – sowohl von externen Investoren als auch von der Belegschaft. Demnach interessiere sich Martin Stedler, Chef des "Mopo"-Vermarkters Hamburg First, für die "Hamburger Morgenpost", der den Titel über einen Management Buyout übernehmen wolle. Stedler äußert sich nicht zu der Thematik.

Der Verkauf der "Hamburger Morgenpost" wird jedoch in jedem Fall ohne Maik Koltermann über die Bühne gehen. Der Vize-Chefredakteur und Lokalchef verabschiedet sich "Mitte des Jahres" nach 19 Jahren aus dem Unternehmen, bestätigt eine Konzern-Sprecherin. Für eine Nachfolge gebe es noch keine Regelung. Grund für Koltermanns Abgang sollen heftige Streitereien mit dem zweiten stellvertretenden Chefredakteur Alexander Krug sowie Geschäftsführerin Susann Molzow sein, heißt es aus Unternehmenskreisen.
meedia.de, turi2.de (Background)

“Hamburger Morgenpost” stellt die Print-Nachtausgabe ein.

DuMont stellt die gedruckte Nachtausgabe der "Hamburger Morgenpost" ein, schreibt Meedia.de. Der Verlag will die Boulevardzeitung digitaler ausrichten und erhofft sich steigende E-Paper-Abozahlen. Laut Meedia.de verkaufte DuMont von der Nachtausgabe zuletzt rund 2.000 Exemplare. "Mopo"-Chefredakteur Frank Niggemeier verschiebt den Redaktionsschluss künftig von 18.30 Uhr auf 21.45 Uhr, um aktueller zu sein.
meedia.de