Hör-Tipp: DuMont-Chef Bauer über Facebook und ein mögliches “Express”-Ende.

Hör-Tipp: DuMont-Chef Christoph Bauer (Foto) spricht im "Wiwo"-Podcast mit Beat Balzli über die Machtstellung von Facebook und Co in Europa. Dass die Politik nur das Steuerrecht heranziehe, um Tech-Firmen zu regulieren, komme ihm "ein bisschen vor wie Al Capone, den sie am Ende als größten Mafiosi der Welt für eine falsche Steuererklärung drangekriegt haben". Auf die Frage, ob der gedruckte "Express" eingestellt werde, sagt Bauer, dass sich DuMont bei anhaltend sinkender Nachfrage "irgendwann mit dieser Frage auseinandersetzen" müsse. "Da gehen aber sicherlich noch einige Jahre ins Land."
wiwo.de (62-Min-Audio)

Papierknappheit: DuMont-Gruppe plant dünnere Zeitungen.

Verdünnisiert sich: Die DuMont-Gruppe plant, einige ihrer Zeitungen vorübergehend zu verschlanken. Die Papierknappheit gehe an dem Medienhaus "nicht spurlos vorbei", sagt eine Sprecherin der dpa. Darauf reagiere man – gezwungenermaßen – mit "überschaubaren Veränderungen in der Blattstruktur". Betroffen seien der "Kölner Stadt-Anzeiger", die "Kölnische" Rundschau" sowie das Boulevard-Blatt "Express".
spiegel.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: DuMont-CEO Christoph Bauer erklärt die Transformation des Kölner Konzerns.

Hör-Tipp: DuMont-CEO Christoph Bauer erklärt im "Hy"-Podcast mit Christoph Keese die Transformation des Kölner Konzerns, der in der Vergangenheit durch Fehlkäufe ins Schlingern geraten war. Bauer ist der erste Chef der 401 Jahre alten Mediengruppe, der nicht aus der Familie stammt und hat das Digitalgeschäft etwa mit Ausgründungen und passenden Zukäufen wieder auf Kurs gebracht.
podcasts.apple.com (33-Min-Podcast)

Wir graturilieren: Mirco Striewski wird 45.

Wir graturilieren: Mirco Striewski, Operativ-Chef bei Dumont, wird heute 45 Jahre alt – und feiert seinen Geburtstag "im engsten Kreis" mit dem ersten Restaurantbesuch seit gut zwei Jahren. Beim Blick auf das vergangene Lebensjahr hat ihn die Disziplin seiner Tochter im Homeschooling "total beeindruckt". Die Sechstklässlerin sei zu einem "echten Selbstlernprofi geworden", schreibt Striewski. Im Job hat er beim Ausbruch der Pandemie sein Team aus "hochengagierten Menschen" zu schätzen gelernt, genervt hat ihn hin und wieder "das pauschale Gemeckere über die Medien".

Im neuen Lebensjahr will sich Striewski einen Traum erfüllen und den Segelschein machen. "Die richtigen Segel" will er auch im Beruf setzen und sich bei Dumont u.a. weiter der Digitalisierung annehmen, was "die größte Herausforderung" bleibt. Gratulationen nimmt er auf allen Wegen entgegen, z.B. per E-Mail oder Linked-in. Er freut sich auch über "eine Postkarte oder einen handgeschriebenen Brief".

Ex-“Express”-Chef Constantin Blaß heuert beim “Schwarzwälder Boten” an.

Scharzwälder Bote macht Constantin Blaß zum Chefredakteur und Geschäftsführer. Er war zuletzt in gleicher Funktion bei DuMonts "Express" in Köln tätig. Blaß folgt auf Hans-Peter Schreijäg, der Ende August nach mehr als vier Jahrzehnten beim Schwarzwälder Boten in den Ruhestand geht. Eine Beförderung zur Verlagsleiterin erhält Kirsten Wolf, die seit 17 Jahren im Unternehmen tätig ist, seit 2014 als Verlagskoordinatorin.
swmh.de, turi2.de (Background Blaß)

DuMont bündelt Weiterbildungsangebote unter einem Dach.

DuMont bündelt seine Weiter­bildungs­angebote unter einer Marke: Reguvis Fachmedien, die Bremer Außen­wirtschafts- und Verkehrs­seminare sowie das Zoll- und Außen­wirtschafts-Kolleg aus Köln treten künftig gemeinsam als Reguvis Akademie auf. Geschäfts­führerin wird Stefanie Pracht, seit Dezember Event-Leiterin bei Reguvis. Ziel ist die Markt­führerschaft für Weiter­bildung im jeweiligen Fachbereich.
new-business.de

DuMont zieht sich beim Berliner Rundfunk zurück.

DuMont trennt sich von seiner Radio-Beteiligung am Berliner Rundfunk. Den bisherigen DuMont-Anteil von 42,9 % übernehmen das Märkische Medienhaus ("MOZ") und die Betriebsgesellschaft des Berliner Privatradios RS2. Beide sind bereits Gesellschafter des Senders. Die Trennung erfolgt im Zuge von DuMonts Strategie, sich bei Regionalmedien auf den Standort Köln zu konzentrieren.
radiowoche.de, berliner-rundfunk.de

Wolfgang Bosbach und Christian Rach podcasten als “Die Wochentester”.

Kölner Stadt-Anzeiger und das Kölner Medienbüro Maass-Genau produzieren den Podcast "Die Wochentester" mit CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und Sterne-Koch Christian Rach. Ab dem 2. Oktober wollen beide wöchentlich einen "menschlichen Blick" auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werfen und die Top-Themen der Woche einordnen. Premierengast ist Günther Jauch.
presseportal.de

Medieninsider: Martin Dowideit geht vom “Handelsblatt” zum “Kölner Stadt-Anzeiger”.

Hauptsache Head: Martin Dowideit verlässt das "Handelsblatt" und wechselt zum "Kölner Stadt-Anzeiger", berichtet Medieninsider. Er tauscht seine aktuelle Position des Head of Product gegen die des Head of Digital. Bei der DuMont-Zeitung wird Dowideit außerdem Mitglied der Chefredaktion. Er soll den Newsroom mitsteuern und die digitalen Produkte ausbauen.
medieninsider.de

Medieninsider: CEO Christoph Bauer plant Holding-Aufbau für DuMont.


Um-Mont-iert: DuMont-Chef Christoph Bauer will seinem Verlag eine neue Struktur verpassen, zitiert DuMont-Insider Medieninsider aus einer internen Videobotschaft. Bauer kündigt darin ab Oktober den Umbau zu einer "Gruppe aus Unternehmen" an, der bis Ende 2021 abgeschlossen sein soll. Als jeweils eigene Holdings mit eigener Geschäftsführung sollen dann die Bereiche "Regionalmedien", "Business Information" und "Marketing Technology" agieren. Dass Ex-"FAZ"-Produktchef Thomas Schultz-Homberg die Regionalmedien-Sparte leiten wird, steht bereits seit Juli fest. Digital-Manager Patrick Wölke wird in die Holding wechseln. Bei "Marketing Technology" sollen die Facelift-Gründer Benjamin Schröter und Teja Töpfer als Geschäftsführer ran.

Medieninsider hatte erst letzte Woche über Sparmaßnahmen bei DuMont im Rheinland berichtet. So soll die kleine "Express"-Redaktion in Bonn 2021 schließen, die Berichterstattung über Bonn nur noch "in reduziertem Umfang stattfinden", gesteuert "aus dem Kölner Newsroom heraus". Zudem will DuMont weitere Jobs abbauen. Laut Betriebsrat drohen dem Unternehmen für 2020 und 2021 "Millionenverluste".
medieninsider.com (Paid), turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version des Textes stand, Patrick Wölke werde in die "Business Information"-Holding wechseln. DuMont weißt darauf hin, dass Wölke in die übergeordnete Holding von DuMont wechsele.

DuMont schließt “Express”-Redaktion in Bonn und will weitere Stellen abbauen.

Bye bye Bonn: DuMont schließt zum 1. Januar 2021 seine "Express"-Redaktion in Bonn, meldet medieninsider.com. Die Berichterstattung über Bonn soll laut einer Verlagssprecherin nur noch "in reduziertem Umfang stattfinden" und "aus dem Kölner Newsroom heraus" gesteuert werden. In der Bonner Lokalredaktion arbeiten aktuell "weniger als fünf Mitarbeiter*innen", die allerdings nicht betriebsbedingt gekündigt werden sollen. Zudem will DuMont weitere Jobs abbauen. Angestellte von DuMont Schauberg und Rheinland Media 24, die älter als 55 Jahre alt sind, sollen per "freiwilligem Abfindungsprogramm" verabschiedet werden.

In einem Schreiben des Betriebsrats heißt es, für 2020 und 2021 rechne das Medienunternehmen mit "Millionenverlusten". Die Chefredaktionen von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" sprechen von einer „dramatische Verschlechterungen der wirtschaftlichen Situation des Medienhauses Rheinland“, in dem beide Zeitungen erscheinen.
medieninsider.com (Paid)

Thomas Schultz-Homberg wird CEO des Regionalmedienverlags Köln von DuMont.

DuMont macht Thomas Schultz-Homberg, Ex-Produktchef der "FAZ", am 1. Oktober zum CEO seines Kölner Regionalmedienverlags. In der neuen Rolle soll sich Schultz-Homberg unter anderem um die Digitalisierung des "Kölner Stadt-Anzeiger" und des Boulevard-Blatts "Express" kümmern. Bis Oktober leitet DuMont-Chef Christoph Bauer den Regionalmedienverlag interimistisch.
ksta.de, turi2.de (Schultz-Homberg verlässt "FAZ"), turi2.de (DuMont baut um)

DuMont baut Kölner Medien um, “Express”-Chefredakteur Blaß geht.


Express Exit: DuMont baut seine verbliebenen Regionalmedien in Köln um, die gedruckt und digital künftig als eigenständiger Verlag agieren. "Express"-Chefredakteur Constantin Blaß verlässt DuMont, offiziell "in beiderseitigem Einvernehmen". Er kam 2017 von der "Mitteldeutschen Zeitung", die damals ebenfalls noch zu DuMont gehörte. "Stadt-Anzeiger"-Chefredakteur Carsten Fiedler verantwortet als Geschäftsführender Chefredakteur Newsroom die übergeordnete publizistische Leitung, auch für den "Express". Die Digital-Einheit DuMont.next firmiert künftig als Express.de. Die gleichnamige Website soll zur überregionalen Plattform für News und Entertainment ausgebaut werden. Neuer Redaktionsleiter von Express.de wird Christian Spolders.

DuMont-Chef Christoph Bauer leitet die neue Firma, die bisher unter dem Arbeitstitel "Das neue Medienhaus" läuft, bis ein CEO gefunden ist. Bereits Ende März wurde bekannt, dass Rheinland-Chef Philipp Froben DuMont verlässt. Der "Stadt-Anzeiger" soll zum "führenden journalistischen Qualitätsangebot" im Großraum Köln werden. Für Entwicklung und Digitalisierung will DuMont einen "zweistelligen Mio-Betrag" investieren.
dumont.de, turi2.de (Background Froben)

Rheinland-Geschäftsführer Philipp Magnus Froben verlässt DuMont.

DuMont Rheinland und Geschäftsführer Philipp Magnus Froben gehen getrennte Wege, berichtet Ulrike Simon. Froben, verantwortlich für den "Kölner Stadt-Anzeiger" und den "Express", verlasse DuMont im Streit. Offiziell ist er im Urlaub. Wunsch­nachfolger Tilo Schelsky, bisher Geschäftsführer bei DuMonts "Mitteldeutscher Zeitung", die ab morgen Bauer gehört, habe abgelehnt.
horizont.net

“taz”: Maik Koltermann wird “Mopo”-Chefredakteur, Arist von Harpe Verlagsleiter.


Ausgewechselt: Digital-Unternehmer und Neu-Verleger Arist von Harpe wechselt die Führung der "Hamburger Morgenpost" aus, schreibt die "taz" – Chefredakteur Frank Niggemeier, Vize Alexander Krug und Verlagsleiterin Susan Molzow verlassen demnach die Zeitung. Von Harpe selbst werde Verlagsleiter und habe Ex-Vize-Chefredakteur Maik Koltermann als Chefredakteur zurück zur "Mopo" geholt. Koltermann sei 2019 gegangen, weil er bei Dumont keine Rückendeckung für seine Strategie des Print-Qualitätsjournalismus erhalten habe. In der Redaktion regiert laut "taz" aktuell "verhaltener Optimismus". Von Harpe hat angekündigt, die Printausgabe als "Herzstück" zu betrachten.
taz.de, turi2.de (Background)

Kartellamt erlaubt den Verkauf der “Mitteldeutschen Zeitung” an Bauer.

Bauer darf von DuMont die MZ-Mediengruppe in Halle, inklusive der "Mitteldeutschen Zeitung", übernehmen, entscheidet das Kartellamt. Die Verbreitungsgebiete von Bauers "Volksstimme" und der "Mitteldeutschen Zeitung" überschneiden sich nicht. Die beiden Zeitungen stünden damit "praktisch in keinem Wettbewerbsverhältnis um dieselben Leser".
wuv.de, turi2.de (Background)

Meinung: Beim “Mopo”-Verkauf machen fast alle eine schlechte Figur.

Hamburger Morgenpost: Die lange Hängepartie um die "Hamburger Morgenpost" hat fast alle Beteiligten schlecht aussehen lassen, schreibt Roland Pimpl. DuMont habe die Mitarbeiter und die Öffentlichkeit hingehalten und muss mit einem rücksichtslosen Image leben. Funke zeigte keine klare Linie. Auch die prominenten Unterstützer blieben widersprüchlich, forderten sie doch einerseits eine Rettung, zeigten andererseits aber selbst nicht den Mut oder die Bereitschaft, die sie von anderen forderten. Neueigentümer Arist von Harpe bekommt hingegen von den Mitarbeitern zunächst Zustimmung, muss nun aber beweisen, was er wirklich vermag.
horizont.net, turi2.de (Background)

“Horizont”: Printausgabe ist Herzstück der “Mopo”, sagt Arist von Harpe.

Mopo: Xing-Manager und Neu-Verleger Arist von Harpe, 41, sagt im "Horizont"-Interview, die Printausgabe sei das "Herzstück". Als Verleger qualifiziere ihn, dass er "ganz gut wisse, wie man aus roten Zahlen wieder rauskommt". Die Zeitung solle "kein Hobby sein, sondern ein Geschäftsmodell" – welches Konzept er für sie hat, verrät er nicht. Er wolle aber noch stärker darauf setzen, dass es eine "Hamburger Zeitung mit Hamburger Inhalten ist".
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Arist von Harpe übernimmt die “Hamburger Morgenpost” von DuMont.


Morgenstund hat Gold im Mund: Xing-Manager Arist von Harpe übernimmt das Boulevardblatt von DuMont, berichtet Ulrike Simon. Von Harpe wolle den Titel "neu aufstellen und ihm eine langfristige Perspektive geben", schreibt der Verlag. Neu-Verleger von Harpe erwirbt nicht nur Printtitel und Mopo.de, sondern auch den Medienvermarkter Hamburg First , die Corporate Publishing Agentur DuMont Media sowie die Beteiligung an Radio Hamburg. Über den Kaufpreis haben beiden Parteien Stillschweigen vereinbar. Die "taz" berichtet jedoch von einem negativen Kaufpreis, wonach von Harpe eine "Mitgift in einstelliger Mio-Höhe" erhalte. Die Belegschaft soll größtenteils übernommen werden, in Chefredaktion und Geschäftsführung könnte es aber zu einem Stühlerücken kommen, schreibt die "taz" weiter.

Arist von Harpe ist Geschäftsführer von Xing Marketing Solutions, zuvor war er in gleicher Position bei der Adtech-Firma Facelift, die inzwischen zu 75 % DuMont gehört. DuMont habe mit dem Verkauf der "Hamburger Morgenpost" den Prüfprozess seiner Regionalmedien abgeschlossen. Zuvor mussten bereits Berliner Verlag und "Mitteldeutschen Zeitung" das Portfolio verlassen. DuMont wolle sich nun auf seine Marken "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" konzentrieren.
horizont.net, dumont.de, taz.de, turi2.de (Background)

Ulrike Simon: Funke stoppt die Verhandlungen zur “Hamburger Morgenpost”.


Der Morgen stirbt nie? Funke hat die Verhandlungen mit DuMont um einer Übernahme der "Hamburger Morgenpost" oder zumindest deren Online-Auftritt abgebrochen, schreibt Ulrike Simon. Weitere Verhandlungen schließt Funke aus. Funke sei bereit gewesen, 10 Mio Euro für mopo.de zu zahlen, DuMont wollte aber auch Zeitung und Verlag verkaufen und gab in den Verhandlungen an, es gäbe einen weiteren Interessenten. Wer das sein soll, ist jedoch unklar.

Laut Simon will Funke das nicht investierte Geld nun nutzen, um ein eigenes Reichweitenportal für Norddeutschland zu starten. Wie DuMont indes mit der "Hamburger Morgenpost" weiter verfährt sei unklar. Denkbar sei, dass der Verlag nun lieber eine Insolvenz in Kauf nehme, als einem kostspieligen Management-Buy-Out zu erlauben.
horizont.net

Meedia: Funke will bei einer Übernahme von mopo.de die Mitarbeiter halten.

Hamburger Morgenpost: Funke will bei einer Übernahme des Online-Auftrittes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen - lässt aber offen wie viele, schreibt Gregory Lipinski. Zuletzt gab es Befürchtungen der Belegschaft, Funke könnte die Seite komplett ohne eigene Redaktion betreiben wollen. Funke sagt zudem, das Medienhaus könne den Printtitel aus kartellrechtlichen Gründen nicht ebenfalls übernehmen.
meedia.de

Giovanni di Lorenzo kritisiert die Sparmaßnahmen bei der “Hamburger Morgenpost”.

Hamburger Morgenpost: Die von DuMont kommunizierten "Restrukturierungsmaßnahmen" sind nichts anderes als Sparmaßnahmen, kommentiert "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo die Krise des Hamburger Boulevardblatts. Die Leser durchschauten "das Spiel" und wendeten sich weiter ab. "Das befeuert nur die Abwärtsspirale".
dumontschauberg.wordpress.com

“taz”: Funke bereitet sich auf Online-Übernahme der “Hamburger Morgenpost” vor.

Hamburger Morgenpost: Funke baut in Essen bereits ein Team auf, dass künftig Mopo.de mit Inhalten füllen könnte, schreibt Jan Kahlcke in der "taz" unter Berufung auf um ihren Job bangende "Mopo"-Mitarbeiter. Offenbar stehe eine ausschließliche Übernahme der Domain durch Funke kurz bevor. Der Rest des Verlags könnte gegen eine kleine Mitgift im Anschluss an einen Investor fließen, der die Zeitung abwickelt und die profitable Beteiligung an Radio Hamburg behält.
taz.de, turi2.de (Background)

Bauer kauft DuMont die “Mitteldeutsche Zeitung” ab.

DuMont verkauft die "Mitteldeutsche Zeitung" mit Sitz in Halle und rund 162.000 Auflage für einen mittleren zweistelligen Mio-Betrag an Bauer, schreibt Ulrike Simon. Bauer gehört bereits die "Volksstimme" mit rund 150.000 Auflage und Sitz in Magdeburg, die die Mitte und den Norden Sachsen-Anhalts abdeckt. Simon schreibt, dass Bauer besonders die Synergie-Möglichkeiten auf Redaktions- und Verlagsebene gelockt haben dürften. Es gab Spekulationen, Bauer werde auch die "Hamburger Morgenpost" übernehmen. DuMont will "voraussichtlich in diesem Monat entscheiden", wie mit der Zeitung weitergeht.
horizont.net, dumont.de turi2.de (Background)

“Welt”: Funke interessiert sich für eine Übernahme der “Mopo” als reinen Digitaltitel.

Hamburger Morgenpost: Christian Meier bringt ein weiteres Szenario für die Zukunft der Hamburger Boulevardzeitung ins Spiel. Demnach interessiere sich Funke für die Zeitung, die DuMont verkaufen möchten - allerdings nur als reinen Digitaltitel. Als Übernahmekandidaten galten zuletzt Geschäftsführerin Susan Molzow, die jedoch eine Zuzahlung verlangt, sowie Bauer. Bauer könnte die Zeitung gemeinsam mit der "Mitteldeutschen Zeitung" im Paket übernehmen.
welt.de, turi2.de (Background)

DuMont will Bauer offenbar “Mitteldeutsche” und die “Mopo” zusammen verkaufen.

DuMont plant, Bauer zusammen mit der "Mitteldeutschen Zeitung" auch die "Hamburger Morgenpost" zu verkaufen, schreibt Gregory Lipinski. DuMont könnte sich so von dem Boulevardblatt trennen ohne wie von Geschäftsführerin und Übernahme-Interessentin Susan Molzow gefordert noch eine Zuzahlung zu leisten. Eine Entscheidung soll bald fallen. Am kommenden Mittwoch lädt DuMont die Mitarbeiter der "Mitteldeutschen Zeitung" zu einer Infoveranstaltung.
meedia.de (Mopo-Verkauf), dwdl.de (Infoveranstaltung), turi2.de (Background)

“Welt”: Bauer hat Interesse an DuMonts “Mitteldeutscher Zeitung”.

Kein Bauernopfer: Bauer will die profitable "Mitteldeutsche Zeitung" von DuMont übernehmen, schreibt die "Welt". Die "Magdeburger Volksstimme" gehört bereits zum Hamburger Verlag, Bauer erhoffe sich künftig Synergien. Beim Kaufpreis seien sich die Parteien noch uneinig, sodass sich der vor Weihnachten angedachte Deal verzögere. Doch die gebotene "Mindestkaufsumme von 50 Mio Euro" solle Bauer den Zuschlag im Januar sichern.

Madsack, Verleger der "Leipziger Volkszeitung", die wiederum von DuMont in Halle gedruckt wird, hat an dem Blatt kein Interesse, schreibt die "Welt". Der Verlag der "Mitteldeutschen Zeitung" habe im vergangenen Jahr einen "mittleren bis hohen einstelligen Millionengewinn" erzielt und verkaufe täglich über 160.000 Exemplare. Das Bundeskartellamt müsste der Übernahme noch zustimmen.
welt.de

“taz”: DuMont akzeptiert bei der “Hamburger Morgenpost” keinen negativen Kaufpreis.

DuMont akzeptiert keinen "negativen Kaufpreis" für die "Hamburger Morgenpost", schreibt die "taz". Die Geschäftsführerin Susan Molzow verlange von den Gesellschaftern Geld für die Übernahme des Boulevardblatts. Die Morgenpost Verlag GmbH habe 2018 durch sinkende Print-Erlöse knapp 2 Mio Euro Verlust geschrieben. Die Druckausgabe gelte intern als "Abfallprodukt".
taz.de

DuMont will Mehrheit beim “Bitterfelder Spatz” übernehmen.

DuMont will seinen Anteil am Anzeigenblatt Bitterfelder Spatz ausbauen, berichtet new-business.de. Über die "Mitteldeutsche Zeitung" hält DuMont bereits einen Minderheitsanteil an dem Verlag. Der Mehrheitsgesellschafter habe der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung vor längerer Zeit die Übertragung seiner Anteile angeboten. Der "Bitterfelder Spatz" hat eine Auflage von rund 47.000.
new-business.de

Madsack stellt Zusammenarbeit mit Berliner Verlag infrage.

madsack_150Madsack bereitet die Zusammenarbeit mit dem Berliner Verlag unter dem neuen Verleger-Paar Friedrich Bauchschmerzen, schreibt Ulrike Simon. Geschäftsführer Thomas Düffert sagt "Horizont", Madsack beobachte die Entwicklungen "mit Sorge" und frage sich, "ob eine redaktionelle Zusammenarbeit mit den neuen Verlegern in Berlin richtig ist". Seit Herbst 2018 beliefert Madsacks RND den Berliner Verlag mit überregionaler Politik und Wirtschaft. Vertragspartner und Junior-Gesellschafter der eigens gegründeten Tochter RND Berlin ist jedoch Ex-Besitzer DuMont, nicht der Berliner Verlag selbst.
"Horizont" 47/2019, S. 8 (Paid), turi2.de (Background)

- Anzeige -
Für den Bereich Aktuelles/Premium des Kölner Stadt-Anzeiger suchen wir zum 01.11.2019, befristet für ein Jahr und in Vollzeit einen Projektmanager (m/w/d) für unser neues Projekt. Du hast eine journalistische Ader und liebst in und für Köln zu arbeiten? Dann bewirb dich unter folgendem Link:
jobs.dumont.de

“Mopo”-Führung bemüht sich angeblich um Management-Buy-Out.

Hamburger Morgenpost: Das Management um Geschäftsführerin Susan Molzow bemüht sich mit Partnern aus dem Hamburger Umfeld um ein Management-Buy-Out für den DuMont-Titel, schreibt Gregory Lipinski. DuMont lehne das Angebot aber bisher ab. Hauptstreitpunkt sei die 5%-Beteiligung der Zeitung an Radio Hamburg, die Einnahmen verspricht. DuMont will die Radiobeteiligung nicht mit verkaufen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Basta: Die Friedrichs kaufen die Katze im Sack.

Plötzlich Prinzessin Verleger: Silke und Holger Friedrich übernehmen die "Berliner Zeitung", kaufen sie aber seit 15 Jahren nicht mehr regelmäßig, erzählen sie dem "Spiegel". Trotzdem haben sie ein ziemlich realistisches Bild vom Berliner Zeitungsmarkt. Auf diesen angesprochen, antwortet Silke Friedrich: "Welcher Markt?"
spiegel.de, "Spiegel" 39/2019, S. 74 (Paid), turi2.de (Background)

“Mopo” schenkt sich zum 70. Geburtstag eine Sonderausgabe.

Hamburger Morgenpost feiert ihren 70. Geburtstag am 16. September mit einer Sonderausgabe. Die 56-seitige Sonderbeilage erscheint im Großformat wie zur Gründungszeit. DuMont hebt die Einzelverkaufsauflage zum Jubiläum um 15 % und senkt den Abo-Preis fürs E-Paper auf 3,59 Euro im Monat. Die Sonderbeilage enthält Gratulationen und ein Geständnis von Mathias Döpfner, der sich als ehemaliger Chefredakteur selbst "eine Fehlbesetzung" auf dieser Position bezeichnet.
per Mail