Facebook gründet für seine Payment-Pläne die Firma Libra Networks.

Facebook-LogoFacebook entwickelt seinen eigenen Coin offenbar in der Schweiz mit der Tochterfirma Libra Networks, schreibt Reuters. Sie soll alles für das eigene Bezahlsystem entwickeln: Laut Firmenstatut kümmert sich Libra Networks um Finanz- und Technologiedienstleistungen und die damit verbundene Soft- und Hardware. Zuckerbergs Payment-Pläne sind schon länger bekannt, er will die Währung an den Dollar knüpfen und zu Beginn wohl eine Mrd Coins ausgeben.
reuters.com, handelszeitung.ch

Meinung: Facebooks Newsfeed-Update könnte Publisher-Inhalte weiter zurückdrängen.

Facebook-LogoFacebook: Die neuste Änderung des Newsfeed-Algorithmus könnte die Beiträge von Seitenbetreiber noch weiter zurückdrängen, schätzt Felix Disselhoff. Grundlage des Updates sind Nutzerumfragen, künftig werden u.a. die Beiträge von Freunden mit gleichen Interessen und Kontakten in der Nähe bevorzugt. Außerdem erhalten Links, die emotionalisieren, Vorfahrt.
meedia.de

Investigativ-Projekt The Markup scheitert an Streit zwischen Gründern.

The Markup, Recherche-Plattform zum Handeln von Internet-Konzernen, steht wegen eines Streits zwischen den Gründern vor dem Aus, berichtet Peter Weissenburger. Chefredakteurin Julia Angwin hat The Markup verlassen, fünf von sieben Redakteuren folgten. Angwin will neutrale Datenanalysen vorlegen und wirft Geschäftsführerin Sue Gardner Aktivismus gegen Google und Facebook vor. Gardner widerspricht.
taz.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: TikTok ist im 1. Quartal mit 33 Mio Downloads die meistgeladene App im App Store.

Zahl des Tages: Wohlklingende 33 Mio Downloads bescheren TikTok Platz 1 im App Store im 1. Quartal. Damit verweist die Karaoke-App YouTube, Instagram, WhatsApp und den Messenger auf die nachfolgenden Plätze. Bei Android-Geräten liegt WhatsApp mit nahezu 199 Mio Downloads vorn, gefolgt von Messenger, TikTok, Facebook und Instagram.
techcrunch.com

Tech-Giganten und 17 Staaten unterzeichnen Christchurch-Appell im Kampf gegen Terrorvideos.


Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz zum "Christchurch-Gipfel" Elysée-Palast.

Anti-Terror-Pakt: Die Internetriesen Facebook, Twitter, Google, Microsoft und Amazon unterzeichnen gemeinsam mit 17 Staaten einen Christchurch-Appell. Das internationale Bündnis will gemeinsam die Ausbreitung von Gewalt und Extremismus im Netz bekämpfen. Die Initiative geht von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sowie der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern aus.

Die Unterzeichner versichern, dass Meinungsfreiheit sowie das freie Internet nicht beeinträchtigt werden sollen. Facebook hatte bereits im Vorfeld angekündigt, Regelverstöße mit einem Live-Streaming-Verbot zu ahnden. Microsoft, Twitter, Google und Amazon unterstützen den Aufruf und stelle Maßnahmen in Aussicht, etwa Terror-Inhalte künftig sofort zurückzuziehen.

Unter den 17 beteiligten Staaten sind u.a. Deutschland, Großbritannien und Australien. Die USA haben sich dem Abkommen nicht angeschlossen. Das Weiße Haus lies jedoch verlauten, dass man die Ziele grundlegend unterstütze, den Appell jedoch zur Zeit nicht mittragen könne.
mashable.com, abendblatt.de

Zahl des Tages: 40 % der Amerikaner befürworten ein Kartellverfahren gegen Facebook.

Facebook-LogoZahl des Tages: Zerschlagungswütige 40 % der Amerikaner befürworten ein Kartellverfahren gegen Facebook, ermittelt eine von "Business Insider" beauftrage SurveyMonkey-Umfrage. 15 % der Befragten sprechen sich dagegen aus. Die Befragung wurde im Zuge der Forderung von Facebook-Mitgründer Chris Hughes nach der Zerschlagung des sozialen Netzwerks durchgeführt.
businessinsider.de

Meinung: Facebook-Chefkommunikator kontert Forderungen nach Zerschlagung.

Facebook: Nicht die Größe zählt, sondern die Einhaltung der Verbraucherrechte, kontert der Facebook-Chefkommunikator Nick Clegg die Forderung nach einer Zerschlagung von Facebook in einem Gastbeitrag der "New York Times". Die grundsätzlichen Probleme der sozialen Medien würden ohne Facebook nicht verschwinden. Die Marktmacht sei bei genauer Betrachtung nicht so groß, da Nutzer auf Dienste wie YouTube, Twitter oder dem "aufstrebenden Wettbewerber" TikTok ausweichen könnten.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Facebook-Mitgründer Chris Hughes fordert Zerschlagung des Netzwerks.

Facebook-LogoFacebook ist durch die Übernahmen von Instagram und WhatsApp zu dominant geworden und muss zerschlagen werden, schreibt Chris Hughes in der "New York Times". Mark Zuckerberg könne Facebook nicht reparieren, die Regierung schon. Es gebe weder Alternativen, noch die Chance für Wettbewerber, welche aufzubauen. Hughes war Teil des fünfköpfigen Gründungsteams.
nytimes.de via spiegel.de

Facebook führt Geburtstagskarten in seiner Story-Funktion ein.

Facebook-LogoFacebook will die bei Instagram und WhatsApp beliebte Stories auch bei seinem Mutternetzwerk beliebter machen und startet eine Geburtstagskarten-Funktion. Beim Geburtstag enger Freunde zeigt Facebook Nutzern künftig eine Geburtstagsstory an, an die sie spezielle Grußkarten schicken können. Die Grüße der Gratulanten erscheinen automatisch in der Story. Facebook sagt, es trage damit auch dem Trend Rechnung, dass seine Nutzer die normale Timeline mittlerweile seltener für Geburtstagsgrüße nutzen.
theverge.com

Meinung: Tech-Verantwortliche handeln nicht absichtlich böse.

Facebook-LogoFacebook, Google und Co rutschen durch die "computerlogische Denkweise in der Tech-Industrie" in Skandale, glaubt Soziologe Oliver Nachtwey. Die Verantwortlichen dächten sich oft nichts Böses und nutzten schlichtweg die technischen Möglichkeiten, z.B. bei Google Streetview. Gesellschaftliche Probleme lösen sie laut Nachtwey durch Technologie, vergessen aber die Probleme, die daraus folgen – z.B. steigende Mietpreise durch Airbnb.
faz.net

Zitat: Markus Beckedahl fordert Wege, um Facebook oder Google zu zerschlagen.

"Natürlich brauchen wir Wege, um marktdominante Plattformen wie Facebook oder Google zu zerschlagen."

Republica-Gründer Markus Beckedahl sagt im "Handelsblatt"-Interview, dass die EU-Kommission die Übernahme von WhatsApp durch Facebook annullieren sollte.
handelsblatt.com

Aus dem turi2.tv-Archiv: Markus Beckedahl fürchtet, dass Facebook und Co. noch mächtiger werden. (05/2017)

Video-Tipp: Facebook will Fake News bei Europawahl eindämmen.

Facebook-LogoVideo-Tipp: Um Fake News bei der Europawahl einzudämmen, eröffnet Facebook ein "Election Operation Center", eine Art Lagezentrum, das die ARD als einziges deutsches TV-Team besucht. Fragwürdige Facebook-Inhalte sollen künftig frühzeitig erkannt werden, um Manipulationen im EU-Wahlkampf zu verhindern.
tagesschau.de (3-Min-Video)

Bitkom knüpft Datenteilungspflicht für Digitalkonzerne an Bedingungen.

Bitkom, Interessenverband der Digitalindustrie, fordert klarer definierte Bedingungen, wann der Zugang zu Daten von Digitalkonzernen wie Google oder Facebook erlaubt ist, schreibt das "Handelsblatt". Eine Marktmacht, wie von Bundesjustizministerin Barley angedacht, reiche allein nicht aus. Ähnlich wie bei Patenten, könnten die Inhaber die Nutzung zu "angemessenen Bedingungen" gestatten.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Meinung: Die Tech-Riesen in den USA treiben erfolgreich ihre eigene Transformation voran.

Tech-Riesen in den USA erfinden sich derzeit, obwohl hochprofitabel, überwiegend erfolgreich neu, schreiben Alexander Armbruster und Roland Lindner. Microsoft habe unter Satya Nadella die Verwandlung vom Windows-Konzern zu einem Cloud-Anbieter, der an Zukunftstechniken forscht, geschafft. Facebook wolle vom Social Network zum "digitalen Wohnzimmer" werden und auf Privatsphäre setzen, Apple dränge auf den Software und Inhalte-Markt. Amazon und Google versuchten, in die Breite zu wachsen.
"FAZ", S. 24 (Paid)

Meinung: Wahlwerbung auf Facebook gewinnt bei der Europawahl an Bedeutung.

Facebook-LogoFacebook ist beim Kampf um Stimmen bei der kommenden Europawahl ein wichtiger Schauplatz, schreibt Marcel Wollscheid im "Focus". Die SPD gebe zum Beispiel 2019 für den Online-Wahlkampf 80-mal so viel aus, wie 2014. Facebook wolle mit strengeren Regeln Missbrauch und Einmischung aus dem Ausland verhindern. Experten würden jedoch befürchten, dass die Gegenspieler sich der Situation anpassen würden, etwa durch Strohmänner.
"Focus" 19/2019, S. 34 (Paid)

Facebook sperrt rechtsextreme Influencer dauerhaft, weil sie "gefährlich" sind.


Abgemeldet: Facebook verbannt eine Reihe prominenter US-Rechtsextremer von seinen Plattformen, wie das Unternehmen mitteilt. Zu den gesperrten Personen zählen Alex Jones mitsamt seiner Marke Inforwars, der "Nation of Islam"-Führer Louis Farrakhan, der Blogger und Ex-Breitbart-Redakteur Milo Yiannopoulos sowie die Verschwörungstheoretikerin und Aktivistin Laura Loomer. Facebook begründet die Sperren damit, dass die Betroffenen "gefährlich" seien. Für die Bewertung hat das Unternehmen auch die Aktivitäten der nun Gesperrten außerhalb Facebooks in seine Entscheidung einfließen lassen.

Der Schritt bedeutet einen Kurswechsel für Facebook, das bislang dauerhafte Sperren weitestgehend ausschloss und mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit die Grenzen von Hassrede eher eng fasste. Facebook und andere Social-Media-Plattformen hatten Jones bereits zuvor gesperrt – jedoch nicht dauerhaft.
washingtonpost.com, theverge.com

FTC will Facebook einen Datenschutz-Beauftragen aufdrängeln.


Online im Sinne von angeleint: Der US-Verbraucherschutz FTC plant, Privatsphäre-Experten in Führungsrollen des Facebook-Managements zu installieren, berichtet Politico. Der Hebel der FTC sind laufende Verhandlungen über eine außergerichtliche Einigung in Ermittlungen zum Cambridge-Analytica-Skandal. Facebook droht wahrscheinlich noch eine Geldstrafe zwischen 3 und 5 Mrd Dollar.

Die Geldstrafen schocken Anleger kaum, beobachtet Politicos Tech-Expertin Nancy Scola. Behördlich erzwungene Änderungen am Geschäftsmodell schon eher. Im Detail bekäme Facebook dem Plan nach einen unabhängigen Datenschutz-Beirat, indem auch Mitglieder des Facebook-Verwaltungsrats sitzen dürften. Außerdem müsste Facebook einen von US-Bundesbehörden abgenickten Datenschutzbeauftragten berufen. Das könnte, schreibt Cecilia Kang in der "New York Times", ironischerweise ausgerechnet Mark Zuckerberg werden.
politico.com, nytimes.com

Analyse: Medien posten zu 77 % Links und URLs auf Facebook.

Medienunternehmen posten bei Facebook zu 77 % Links und URLs, zeigt eine Untersuchung des Social-Media-Analysten Quintly. 12 % der Posts enthalten Bilder, 11 % Videos. Videos zahlen sich laut der Analyse aus: Sie rufen 38 % mehr Interaktionen hervor als Bilder. 34 Mio Posts aus dem Jahr 2018 von 4.600 Profilen, darunter u.a. Netflix, "The Guardian", ARD und ZDF, wurden für die Analyse untersucht.
"Horizont" 18/2019, S. 18 (Paid)

Facebook richtet sich nach privater Nutzung aus, sagt Mark Zuckerberg.

Facebook-LogoF8: Mark Zuckerberg sagt auf Facebooks alljährlicher Entwicklerkonferenz, er plane einen "Neuanfang der Privatsphäre" – alle Dienste sollen deshalb z.B. Ende-zu-Ende verschlüsselt werden. Für Messenger gibt es eine Desktop-App und eine Funktion, um gemeinsam Videos zu schauen. Whatsapp bekommt "Business Catalogs", in denen Unternehmen ihre Produkte vorstellen können. Für Instagram gibt es künftig u.a. Spenden-Sticker.
venturebeat.com, newsroom.fb.com

Zitat: Facebook und Co sollen ihre Daten teilen, sagt Margrethe Vestager.

"Anstatt über die Zerschlagung der Unternehmen sollten wir lieber darüber diskutieren, das Rohmaterial aufzuteilen, auf dem ihr Geschäftsmodell aufgebaut ist: Daten."

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagt im "Handelsblatt"-Interview, Zugang zu den nötigen Datenmengen könnte helfen, die Marktmacht von Amazon, Facebook und Co zu begrenzen.
"Handelsblatt", S. 6 (Paid)

Zahl des Tages: Facebook hat 21 Partner für das Fact-Checking bei der Europawahl.

Zahl des Tages: Prüfwütige 21 Partner für das Fact-Checking vor der Europawahl hat Facebook inzwischen gesammelt. Mit fünf neuen Partnern, u.a. aus Griechenland, Kroatien und Portugal, deckt das soziale Netzwerk 14 Sprachen ab. Alle neuen Partner sind durch das internationale Faktenchecker-Netzwerk IFCN akkreditiert.
adweek.com

Facebooks neue Chefjuristin kennt sich mit Datensammelei aus.

Facebook holt Jennifer Newstead als Chefjuristin aus dem US-Außenministerium. Sie wurde 2017 Teil der Trump-Administration und war in der Regierung von George W. Bush maßgeblich an der Entstehung des umstrittenen Patriot Act beteiligt, der weitreichende Befugnisse zur Überwachung enthält. Jennifer Newstead folgt auf Colin Stretch, der seinen Rückzug schon im Sommer 2018 angekündigt hatte.
theverge.com, turi2.de (Background)

Sri Lankas Regierung blockiert Facebook und YouTube nach Bombenanschlag.

Fake News: Nach dem Bombenanschlag am Ostersonntag in Sri Lanka blockiert die Regierung den Zugriff auf Plattformen wie Facebook, WhatsApp, Instagram oder YouTube. Die Maßnahme solle das Verbreiten von Gerüchten und gezielten Falschmeldungen eindämmen. Twitter und SMS sollen weiterhin funktionieren, schreibt die "Washington Post".
washingtonpost.com, heise.de

US-Handelskommission FTC will Mark Zuckerberg zur Verantwortung ziehen.

An der kurzen Leine: Die US-Handelskommission FTC erwägt nach den Datenschutzpannen bei Facebook, eine Kontrollinstanz für CEO Mark Zuckerberg einzuführen, schreibt die "Washington Post". Die FTC mache nicht nur das Unternehmen, sondern auch Zuckerberg persönlich für die Datenschutzverstöße verantwortlich.

Die FTC und Facebook haben den Zeitungsbericht bisher nicht kommentiert. Die US-Handelskommission hatte aufgrund des Cambridge-Analytica-Skandals eine Untersuchung gegen Facebook eingeleitet. Der Konzern könnte die 2018 zugesagte Datenschutzvereinbarung gebrochen haben, sodass die FTC Konsequenzen einfordere.
washingtonpost.com (Paid), mashable.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Facebook greift E-Mail-Kontakte von bis zu 1,5 Mio Nutzern ab.

Facebook-LogoFacebook hat die E-Mail-Kontakte von bis zu 1,5 Mio Nutzern ohne deren Wissen angezapft. Das Vorgehen sei ein Versehen, die Daten würden gelöscht, teilt das Unternehmen mit. Die Panne betrifft Nutzer, die sich über ihr E-Mail-Passwort bei Facebook angemeldet haben. Das Adressbuch dieser Nutzer sei ohne Zustimmung auf Facebook-Server hochgeladen worden.
businessinsider.com, spiegel.de

Facebook arbeitet an einem eigenen Sprachassistenten.


Alexa, was hat Facebook vor? Facebook rüstet im Kampf gegen Amazon, Apple und Google auf und plant einen eigenen smarten Sprachassistenten, berichtet CNBC. Der Speaker soll Amazons Alexa, Apples Siri und Googles Home Konkurrenz machen. Bereits seit Anfang 2018 arbeitet die AR- und VR-Abteilung an dem Projekt.

Der KI-Assistent soll u.a. in Oculus Headsets oder Facebooks smartem Videochat-Bildschirm Portal (Foto) laufen, bestätigt Facebook. Portal arbeitet bereits mit einer integrierten Spracherkennung. Nutzer können ihn mit "Hey Portal" aktivieren, jedoch nur einfache Kommandos erteilen. Für komplexere Anfragen ist bislang Amazons Alexa integriert.
cnbc.com, theverge.com

Meinung: Facebook schnürt Journalismus die Luft ab und inszeniert sich als Überlebenshelfer.

Facebook: Für das Geschäft der Tech-Konzerne hat Journalismus keine Relevanz, sagt der Journalist Mathew Ingram im Medienwoche-Interview. Wenn Medien Facebook den Rücken kehrten, büßten sie Reichweite ein. Doch etablierte Marken könnten die Interaktionsrate mit den Nutzern auf deren Online-Portalen als "wertvollere Währung" ausbauen.
medienwoche.ch

Zitat: EU legt Daumenschrauben zu langsam an, sagt Burda-Boss Paul-Bernhard Kallen.

"Wenn die Landschaft erst ausgedörrt ist, können Sie zwar irgendwo in der Sahara Bäumchen pflanzen. Geld wird aber nur in den Oasen verdient."

Burda-Boss Paul-Bernhard Kallen antwortet im "Süddeutsche"-Interview mit Flora-Metapher auf die Frage, warum ihm die Maßnahmen von EU und Kartellamt gegen Facebook und Co zu lange dauern.
"Süddeutsche Zeitung", S. 12