Gericht verbietet Facebook-Apps, weil sie gegen Blackberry-Patente verstoßen.


Patent-Streit: Das Landgericht München verbietet in Deutschland die Apps von WhatsApp, Instagram, Facebook und Facebook Messenger, weil sie in ihrer derzeitigen Form gegen Patente von Blackberry verstoßen. Damit ist das "Anbieten und Inverkehrbringen" der Apps in Deutschland zur Benutzung in Deutschland de facto verboten. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, Facebook überlegt, in Berufung zu gehen.

Dennoch wäre das Urteil bereits "vorläufig vollstreckbar", sollte Blackberry einen Geldbetrag bei der Justizkasse hinterlegen oder Facebook als Sicherheit eine Bürgschaft übertragen. Ein Facebook-Sprecher teilt mit, die Gerichtsverfahren beträfen nur "einige wenige spezifische Funktionen unserer Apps". Für diese halte Facebook bereits Software-Updates bereit, um Unterlassungsforderungen zu entsprechen, sollte BlackBerry sich entscheidet, das Urteil zu vollstrecken. Blackberry hält, obwohl mehrfach umstrukturiert, viele grundlegende Smartphone-Patente, die andere Hersteller nutzen. Blackberry bestreitet aber, ein "Patent-Troll" zu sein.
sueddeutsche.de

Die Linke fordert gegen die Macht der Digitalkonzerne ein schärferes Kartellrecht.

Digitalpolitik: Die Linke fordert in einem Strategiepapier, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" zitiert, die Demokratisierung des Internets. "Digitale Monopole" wie Facebook, Amazon oder Google "bedrohen" die Demokratie. Die Linke fordert u.a. ein schärferes Kartellrecht und eine Vergesellschaftung nicht personenbezogener Datenschätze wie etwa für den Übersetzer-Algorithmus von Google.
sueddeutsche.de

Chefkoch brutzelt Bewegtbild bei Facebook Watch.

Chefkoch startet bei Facebook Watch die Video-Show Auf Kochkurs mit Köchin und YouTuberin Zora Klipp. Sie nimmt die Nutzer jeden Donnerstag mit auf "Video-Reise durch das kulinarische Deutschland". Zunächst kommen 15 Folgen. Für 2020 plant Chefkoch eine weitere Video-Show, in der je ein Promi und ein Profikoch aufeinander treffen und kochen sollen.
presseportal.de, facebook.com (7-Min-Video)

Instagram führt bei neuen Nutzern eine Altersabfrage ein.

Ausweiskontrolle: Instagram verlangt künftig von neuen Nutzern verpflichtend ein Geburtsdatum. Wie bei Facebook liegt das Mindestalter bei 13 Jahren, was bisher aber nicht geahndet wurde. Künftig können Nutzer einstellen, von wem sie Nachrichten erhalten oder zu Gruppen hinzugefügt werden möchten – von allen Nutzern auf Instagram oder nur von den Profilen, denen sie selbst folgen.

Wenn mit dem Instagram-Account ein Facebook-Account verbunden ist, wird das Geburtsdatum automatisch hinzufügt. Instagram spricht bei der Umstellung der Nutzungsbedingungen von "altersgerechten Erlebnissen". Die Plattform wolle jüngere Nutzer künftig gezielt auf Privatsphäre-Einstellungen hinweisen, die Sicherheit der Community habe "oberste Priorität".
techcrunch.com, instagram-press.com, augsburger-allgemeine.de

Facebook bezahlt Nutzer für Teilnahme an Marktforschung.

Facebook startet die Marktforschungs-App Viewpoints, die Nutzer für die Teilnahme an Umfragen bezahlt. US-Nutzer können bis zu 600 Dollar im Jahr machen, weitere Länder sollen 2020 folgen. Facebook hat offenbar aus dem Skandal um Cambridge Analityca gelernt und setzt auf Transparenz: Bei jeder Befragung erfahren die Nutzer, welche Daten Facebook sammelt und wofür es diese nutzt.
mashable.com, businessinsider.com

Meinung: Live-Streams der Proteste in Hongkong mobilisieren die Nutzer.

Social Media: Dutzende Live-Streams übertragen die politischen Proteste in Hongkong, beobachtet Katharin Tai in "Zeit Campus". Berichte in Social Media seien nicht neu, doch die Macht der Live-Bilder emotionalisierten auch Menschen aus der Ferne und trieben immer mehr auf die Straßen. Zugleich bestehe die Gefahr, dass die Menschen durch die Live-Streams abstumpften.
zeit.de

Facebook testet neue “Enge Freunde”-Funktion.

Facebook testet eine Kopie der Instagram-Funktion "Enge Freunde" mit dem Namen "Favoriten". Nutzer können einzelne Kontakte ihren Favoriten hinzufügen und Stories aus der Haupt-App oder dem Messenger mit dieser Gruppe teilen. Für Status-Updates ist das Feature bislang nicht vorgesehen. In der Vergangenheit hat Facebook mehrfach vergeblich versucht, Nutzer zu animieren, ihre Freunde in Listen einzuteilen, um selektiv Updates posten zu können.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Snapchat überprüft auch politische Anzeigen auf Fakten.

Snapchat überprüft alle politischen Anzeigen auf Fakten, sagt Snap-Chef Evan Spiegel bei CNBC an. Snapchat wolle einen Raum schaffen, in dem seine überwiegend jungen Nutzer mit politischen Botschaften in Kontakt kommen, ohne die Gefahr von Falschinformationen. Snap fährt damit einen Mittelweg zwischen Facebook, das Lügen in politischen Anzeigen toleriert, und Twitter, das Politik-Werbung fast ganz von seiner Plattform verbannt.
cnbc.com via businessinsider.de

turi2 edition #9: Till Uhrig und wahrhaftige Werbung.


Wahre Werbung: Wenn Content King ist, ist Till Uhrig der Königsmacher. Mit seiner Video-Einheit setzt der Creative Director und Videochef von Territory Content-Marketing-Produktionen für BMW, Porsche oder die Lufthansa-Magazine um. “Wenn Kunden authentische Geschichten wollen, müssen sie bereit sein, ein wenig Kontrolle abzugeben” sagt Uhrig im Porträt von Markus Trantow für die turi2 edition #9. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt über Till Uhrig kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

Facebook drosselt die Seite von jetzt.de wegen vermeintlichem Clickbait.

Facebook-LogoFacebook schränkt die Reichweite der Facebook-Seite von jetzt.de ein, weil es dem Portal der "Süddeutschen Zeitung" Clickbait vorwirft, schreiben Simon Hurtz und Charlotte Haunhorst. Die Autoren kritisieren, dass die Entscheidung nicht nachvollziehbar sei und Facebook auch auf Nachfrage keine konkreten Antworten zum Fall gebe. Aus Hintergrundgesprächen hätten sie zudem erfahren, dass auch andere Medien bereits solche Erfahrungen mit Facebook gemacht hätten.
jetzt.de

Facebook startet mit Instagram in Brasilien die Attacke auf TikTok.


Copycatcontent: Facebook startet seine lange erwartete Reaktion auf den Erfolg der chinesischen App TikTok. In Brasilien erweitert der Konzern Instagram mit einer Reihe von Funktionen, die klar an TikTok angelehnt sind. Die Sektion heißt Reels – oder Cenas im Portugiesischen – und ist Teil der Stories-Funktion von Instagram. Bei Reels können Nutzer aus einer großen Auswahl von Musik wählen, um Playback-Videos zu erstellen, aber auch die Audios anderer Clips nutzen. Nutzer können die Beiträge privat teilen oder in ihren öffentlichen Stories posten. Zudem gibt es aggregierte Übersichten zu Top-Reels und beliebten Beiträgen zu einzelnen Audios.

Brasilien stellt für Facebook einen idealen Testmarkt dar, weil es in dem Land eine große Instagram-Nutzerzahl gibt und TikTok noch nicht sehr verbreitet ist. Anders als TikTok kann Instagram auch direkt mit den Beiträgen Geld verdienen, da es bereits Anzeigen in der Stories-Sektion verkauft. Bei Erfolg dürfte Facebook die Funktionen auch in anderen Märkten ausrollen. Ähnlich ist Facebook bereits vorgegangen, als es von Snapchat bekannte Funktionen in Instagram integriert hat.
techcrunch.com, turi2.de (Background), turi2.de (Beitrag aus der turi2 edition9 über TikTok)

SRF will die regionalen Online-Auftritte einstellen.

SRF beschließt "eine weitere Zentralisierung", schreibt die Schweizer "Sonntagszeitung". Demnach sollen die regionalen Internetportale und Facebook-Seiten eingestellt werden. Die SRF-Führung teile in einer Mitarbeiterinformation mit, dass eine "umfassende quantitative Analyse" ergeben habe, dass die regionalen Artikel kaum Reichweite generierten.
tagesanzeiger.ch (Paid) via persoenlich.com

Meinung: Facebook setzt bei politischer Werbung auf eine Vogel-Strauß-Taktik.

Facebook setzt bei politischer Werbung auf "eine wohlkalkulierte Vogel-Strauß-Taktik", kommentiert die "FAS". Betriebswirtschaftlich habe die Plattform kein Interesse, sich auf eine politische Seite zu schlagen. Die Lüge werde damit zum Instrument zur Wählerwerbung. Facebook argumentiert, nur die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
"FAS", S. 27 (Paid)

“Focus”: Facebook hat seit März 785 Mio Euro mit politischer Werbung eingenommen.

Facebook-LogoFacebook hat seit März 785 Mio Euro durch politische Werbung eingenommen, schreibt der "Focus". Allein in Deutschland seien es 7,3 Mio Euro gewesen. Auf die Parteien entfalle dabei nur ein Bruchteil. Die CDU habe mit rund 288.000 Euro von den im Bundestag vertretenden Parteien am meisten ausgegeben. Facebook steht in der Kritik, da es auch Lügen in politischer Werbung erlaubt. Twitter hat vor kurzem angekündigt, künftig keine politische Werbung mehr zu erlauben.
focus.de, turi2.de (Background)

Justizminister der Länder fordern eine Anzeigepflicht für Hasskommentare.

Hasskommentare: Die Justizminister der Länder fordern ein entschlosseneres Vorgehen gegen Hasskriminalität im Internet, schreibt Spiegel Online. Mit einer gesetzlichen Pflicht wollen sie die sozialen Netzwerke zur Anzeigeerstattung für strafrechtlich relevante Posts wie Morddrohungen gesetzlich verpflichten.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Facebook experimentiert mit Werbung in Gruppen-Chats.

Facebook-LogoFacebook testet aktuell in kleinem Rahmen Anzeigen in Gruppen-Chats, sagt Deutschland-Chef Tino Krause im "Horizont"-Interview. In Deutschland hält er für Unternehmen v.a. vertikale Videowerbung für vielversprechend. Ende des Jahres sollen Kreative der Miami Ad School beim Projekt Vertical Studio Lab vertikale Video-Kampagnen für Unternehmen erstellen.
"Horizont" 46/2019, S. 12 (Paid)

EU könnte mit eigener Kryptowährung gegen Facebooks Libra ins Feld ziehen.

Europäische Union denkt als Antwort auf Facebooks Libra-Pläne über eine eigene Digitalwährung nach, liest Reuters in einem Dokument der finnischen Ratspräsidentschaft. Die EU-Finanzminister könnten am Freitag über das Papier beraten. In dem Papier werden die EU-Länder aufgerufen, sich auf gemeinsame Regeln für private Kryptowährungen zu einigen.
manager-magazin.de

Zitat: Burda-Chef Philipp Welte sieht eine Verbindung zwischen Fake News und Facebook.

"Es gibt einen unmittelbaren Wirkungszusammenhang zwischen der Verbreitung von Fake News und dem Geschäftserfolg von Facebook."

Burda-Vorstand Philipp Welte erklärt im "Handelsblatt" seine Werbekampagne mit dem Slogan "Print macht stark". Die Demokratie sei gefährdet, wenn der Journalismus der Verlage aufgrund wegbrechender Werbeumsätze nicht mehr zu finanzieren sei.
handelsblatt.com

Facebook duldet im Brexit-Wahlkampf Falschaussagen in politischen Anzeigen.

Facebook will politische Anzeigen von Parteien und Politikern im britischen Wahlkampf nicht auf Fakten überprüfen, meldet CNN. Werbung von Gruppierungen, wie Brexit-Initiativen, werden dagegen kontrolliert. Facebook wolle im Wahlkampf nicht zum "selbsternannten Schiedsrichter" für Aussagen der Politiker werden.
edition.cnn.com

Nach Cambridge Analytica: Whistleblower Wylie berät heute H&M.

Facebook: Cambridge Analytica ist insolvent, doch andere Unternehmen arbeiten mit den gleichen Methoden, warnt Whistleblower Christopher Wylie, der den Datenskandal von Cambridge Analytica aufdeckte, im "Focus". "Du kannst einen Kopf abschlagen, doch es wachsen sofort zwei weitere nach." Wylie sagt heute statt Wählerverhalten Modetrends für H&M voraus.
"Focus" 45/2019, S. 40-41 (Paid), turi2.de (Background)

Sheryl Sandberg: Politische Anzeigen machen weniger als 1 % von Facebooks Gesamtumsatz aus.

Sheryl SandbergFacebook: Politische Anzeigen machen weniger als 1 % des Gesamtumsatzes aus, sagt Operativchefin Sheryl Sandberg. Die Einnahmen seien die Kontroverse nicht wert, die vor allem aufkam, da Facebook auch Anzeigen mit Lügen von Politikern veröffentlicht. Sandberg rechtfertigte die Veröffentlichung mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Twitter schließt politische Werbung ab dem 22. November von seiner Plattform aus.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Facebook zahlt nun doch seine Strafe von 500.000 Pfund in Großbritannien.

Facebook-LogoFacebook zahlt nun doch das im Rahmen des Skandals um Cambridge Analytica von britischen Datenschützern verhängte Bußgeld von 500.000 Pfund (rund 580.000 Euro). Der Konzern hatte zunächst Einspruch eingelegt. Wie die britische Datenschutzbehörde mitteilt, sei dies jedoch kein Schuldeingeständnis Facebooks.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Facebook-Mitarbeiter fordern Vorgehen gegen Lügen in Politiker-Anzeigen.

Facebook-LogoFacebook: 250 Mitarbeiter fordern in einem Brief an Firmenchef Mark Zuckerberg, Lügen in politischen Anzeigen nicht länger zu dulden. Unter dem Deckmantel der freien Meinungs­äußerung toleriert Facebook in bezahlten Posts Falschaussagen von Politikern. Die Mitarbeiter fordern u.a., politische Anzeigen nicht ohne Faktencheck zuzulassen und die Werbe-Ausgaben pro Politiker zu begrenzen.
nytimes.com (Paid), techcrunch.com, businessinsider.de

Hör-Tipp: Thomas Koch und Kai Blasberg zweifeln an den Nutzerzahlen von Facebook.

Hör-Tipp: Im Podcast "Zwei Herren mit Hund" sprechen Tele5-Chef Kai Blasberg und Media-Urgestein Thomas Koch (Foto) über die Transparenz von Werbemedien. Bei Facebook gibt es zu viele Fake-Konten, warnt Koch. "Das ist alles Quatsch, was die da machen", zweifelt Blasberg an Social-Media-Abteilungen, die der vermeintlich aktiven Nutzerzahl vertrauten.
soundcloud.com (34-Min-Audio)

Facebook launcht in den USA sein angekündigtes News Tab.

Facebook-LogoFacebook bietet in den USA ab sofort wie bereits angekündigt eine Übersicht an, in der ausschließlich Beiträge von Nachrichtenmedien enthalten sind. Das News Tab enthält in den USA zum Start unter anderem Beiträge des "Wall Street Journal" und der "Washington Post" sowie von Business Insider, aber auch Beiträge regionaler Medien. Laut der "Washington Post" zahlt Facebook einigen der enthaltenden Medien Geld für die Inhalte.
washingtonpost.com, wuv.de, turi2.de (Background)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wirbt vor dem US-Kongress für Libra.

Digitalwährung: Facebook-Chef Mark Zuckerberg wirbt mit seiner Aussage vor dem US-Kongress bei US-Finanzminister Jerome Powell und US-Notenbankchef Steven Mnuchin um Libra, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die bisherigen Skeptiker seien "gar nicht mehr so abgeneigt". Libra stärkt die US-Vormachtstellung in Finanzfragen, argumentiert Zuckerberg.
sueddeutsche.de

Daniel Fiene: WhatsApp-Bann für Medien ist unverständlich.

WhatsApp: Mark Zuckerberg handelt widersprüchlich, kritisiert Daniel Fiene (Foto), Digitalstrategie-Chef der "Rheinischen Post". Einerseits erlaube Facebook Lügen von Politikern mit Verweis auf die Meinungsfreiheit, andererseits untersagte der Konzern aber künftig den Versand von Newslettern durch Nachrichtenmedien via WhatsApp. Fiene mutmaßt, Facebook sei das Phänomen von Nachrichten-Newslettern nicht bewusst, da sie vor allem im deutschsprachigen Raum beliebt seien.
rp-online.de

Meinung: Facebook droht von vielen Seiten Ungemach.

Facebook befindet sich in einem Mehrfrontenkrieg, schreiben Patrick Beuth und Guido Mingels im "Spiegel". Insbesondere demokratische Politiker in den USA wollen Facebook aufspalten oder zumindest regulieren, gleichzeitig wollen Sicherheitsbehörden Zugriff auf vertrauliche Daten. In Europa plant die EU-Kommission mehr Haftungspflichten. Gleichzeitig beobachtet die Öffentlichkeit kritisch Zuckerbergs Verhalten gegenüber Donald Trump und anderen Konservativen. Die Vielzahl an Baustellen könnte Zuckerbergs Standardtaktiken Aussitzen oder Abbezahlen unmöglich machen.
"Spiegel", S. 68 (Paid)

Mark Zuckerberg versucht, die Entstehungsgeschichte von Facebook zu schönen.

Facebook: Mark Zuckerberg versucht, zuletzt bei einer Rede an der Georgetown University, die Entstehung von Facebook neu zu schreiben, beobachtet Jack Morse. Zuckerberg behaupte, er habe Facebook nach dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak gegründet, um "jedem eine Stimme zu geben". Es ist u.a. durch einen Artikel in der Harvard-Studentenzeitung dokumentiert, dass er Facebook als Klon der Seite "Hot or Not" baute. 2018 erzählte Zuckerberg einem Radiosender noch, er wollte Leute an Unis verbinden. Morse kritisiert die "Selbstmythologie", sie stehe für Zuckerbergs Wunsch, "die Realität seinem Willen anzupassen".
mashable.com

Facebook-Mitgründer Chris Hughes will mit einem Fonds Facebook schwächen.

Facebook: Chris Hughes (Foto), Mitbegründer und heutiger Kritiker von Facebook, gründet einen Fonds in Höhe von 10 Mio Dollar, um ein Monopol von Facebook abzuwenden, schreibt die "Washington Post". Der Fonds wolle in Forschung investieren und politische Befürworter unterstützen, die sich mit Kartellfragen befassen.
washingtonpost.com (Paid), cnbc.com