Zitat: Tino Krause glaubt an eine Renaissance des echten Büros nach der Krise.

"Das echte Büro ist unersetzlich, es steht durch die Home-Office-Phase in keiner Weise zur Disposition."

Tino Krause, Deutschland-Chef von Facebook, glaubt im Wintergarten-Home-Office an eine Renaissance des echten Büros nach der Krise, sagt er im "Horizont"-Interview. Viele würden erst jetzt verstehen, "wie wichtig der menschliche Kontakt ist".
horizont.net

Neues Gesetz soll Nutzer*innen sozialer Netzwerke mehr Rechte geben.


Beschwerden beschleunigen: Die Bundesregierung will die Rechte der Nutzer*innen sozialer Netzwerke stärken. Dazu will das Kabinett an diesem Mittwoch eine Änderung des Netzwerk­durchsetzungs­gesetzes beschließen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Der Entwurf aus dem Ressort von Bundes­justiz­ministerin Christine Lambrecht sieht vor, dass Nutzer*innen, die bei Facebook und Co beleidigt oder bedroht werden, einfacher die Herausgabe der "hierfür erforderlichen Daten" verlangen können, um sich gerichtlich dagegen zu wehren.

Auch die Meldefunktion rechtswidriger Beiträge soll künftig "leicht auffindbar und für jeden einfach zu bedienen sein" - und zwar direkt vom Beitrag aus. Ein Meldeweg versteckt im Impressum der Seite werde nicht mehr toleriert. Zugleich will die Bundesregierung den Schutz vor unberechtigter Löschung von Beiträgen verbessern. Löscht ein soziales Netzwerk einen Beitrag, sollen die Ersteller*innen eine Überprüfung und Begründung der Entscheidung verlangen können. Gleiches gilt für gemeldete Beiträge, die vom Portalbetreiber nicht gelöscht wurden.
sueddeutsche.de

Auch Facebook löscht Video von Brasiliens Präsidenten Bolsonaro.

Facebook löscht ein Video des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro von seiner Plattform, weil der darin fälschlicher Weise behauptet, das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin wirke überall gegen Covid-19. Facebook weicht damit von seiner bisherigen Praxis ab, Aussagen von Politikern nicht auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Unklar ist, ob Facebook nun die gleichen Standards auch bei Donald Trump anwenden will. Zuvor hatte bereits Twitter zwei Videos von Bolsonaro gelöscht.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Wie geht’s dem Silicon Valley, Marcus Schuler?


Wenig Hoffnung: Die Mitarbeiter*innen der Tech-Firmen im Silicon Valley arbeiten schon seit drei Wochen aus dem Home Office, sagt Marcus Schuler, Silicon Valley-Korrespondent der ARD, im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv. Damit waren Google, Facebook und Co schneller und wohl auch weitsichtiger als die Politik in den USA, die erst später "eine Art Ausgangs-Beschränkung" ausgerufen hat. Ob die Konzerne am Ende zu den Gewinnern der Krise gehören, will er noch nicht abschätzen. Wo das Geschäft ungebrochen gut laufe, sei bei Streaming-Diensten wie Netflix und Disney+. Anders als in Europa, gibt es in den USA auch keine Bandbreiten-Beschränkungen. Wenig Hoffnungen hat Schuler, dass das US-Gesundheitssystem der Krise standhält.

Sich selbst schützt der ARD-Journalist dadurch, dass er ganz regulär im Home Office arbeitet und – wenn er zu Terminen geht – den Sicherheitsabstand einhält und das Mikrofon mit Plastik umwickelt, wie man es jetzt häufig im Fernsehen sieht. Schuler lobt die deutschen Medien, die anders als viele US-Medien, verlässliche Informationen liefern. Ein Lichtblick ist für ihn der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo. Im Gegensatz zu Präsident Trump, habe er seine Zahlen und Fakten parat und wisse, wo es zu Engpässen in der Versorgung kommen kann.
turi2.tv (7-Min-Video auf YouTube)

Zahl des Tages: Google und Facebook entgehen dieses Jahr 44 Mrd Dollar Werbegelder.

Zahl des Tages: Corona-bedingte 44 Mrd Dollar an Werbegeldern könnten Google und Facebook in diesem Jahr durch die Lappen gehen, errechnet die Investmentbank Cowen. Google würde dann bei Werbeerlösen in Höhe von 127,5 Mrd Dollar (-28,6 Mrd Dollar zu 2019) landen, Facebook bei 67,8 Mrd Dollar (-15,7 Mrd Dollar zu 2019).
meedia.de

Facebook meldet sinkende Werbeumsätze wegen der Corona-Pandemie.

Facebook: Sinkende Werbeumsätze machen in der Corona-Krise auch nicht vor dem sozialen Netzwerk halt. Facebook verzeichne besonders in Ländern, die aggressiv gegen die Virus-Ausbreitung vorgehen, sinkende Werbeumsätze. Genaue Zahlen wollte das Unternehmen nicht bekanntgeben. Gleichzeitig werden Messaging-Dienste verstärkt genutzt: Bei Gruppen-Telefonaten mit drei oder mehr Teilnehmern stieg allein in Italien die Zahl im letzten Monat um über 1.000 %.
reuters.com, derstandard.at

Berliner Kammergericht gibt Renate Künast im Hate-Speech-Verfahren Recht.

Hate-Speech: Das Berliner Kammergericht bewertet mehrere Online-Nachrichten an die Grünen-Politikerin Renate Künast als Beleidigungen. Die Richter widersprechen damit der Vorinstanz, in der das Berliner Landgericht Ausdrücke wie "Drecks-Schwein" und "Schlampe" als zulässig betrachtete und argumentierte, dass Künast aufgrund ihrer öffentlichen Rolle massivere Kritik akzeptieren müssten als normale Bürger.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Berliner Stadtmagazin “Tip Berlin” startet eine Plattform für Hilfsangebote.

Tip Berlin, Berliner Stadtmagazin, richtet eine Hilfsplattform ein, u.a. als Einkaufshilfe für Senioren oder auch für die Betreuung von Kindern und Haustieren für Angestellte im medizinischen Dienst. Über eine Facebook-Gruppe können Angebote und Anfragen gepostet werden. Um sicher zu stellen, dass die richtigen Personen verknüpft werden, erfolgt die Vermittlung telefonisch über "Tip Berlin".
tip-berlin.de, #thinkpositive #actpositive

Facebook will Fact Checking mit 1 Mio Dollar Förderung verstärken.

Facebook will die Verunsicherung um Corona-Fake-News eindämmen und mit einem Förderprogramm in Höhe von 1 Mio Dollar das Fact Checking auf seinen Plattformen verstärken. Dafür arbeitet Facebook mit dem International Fact-Checking Network zusammen. Mit dem Programm sollen Fact Checker unterstützt werden, ihre Kapazitäten aufrecht zu erhalten oder zu verstärken.
facebook.com

Zahl des Tages: Facebook zahlt Angestellten 1.000 Dollar Corona-Bonus.

Zahl des Tages: Je 1.000 Dollar Bonus zahlt Facebook all seinen rund 45.000 Angestellten als Unterstützung in der Corona-Krise. Das Geld können sie z.B. für die Home-Office-Ausstattung oder für Kinderbetreuung ausgeben. Zudem legt Facebook ein Hilfsprogramm mit 100 Mio Dollar für Corona-gebeutelte Kleinunternehmen auf.
cnet.com, theverge.com (Bonus), techcrunch.com (Hilfsprogramm)

Algorithmus von Facebook stuft Fake News über Corona-Virus herab.

Facebook will stärker gegen Falschmeldungen über den neuartigen Corona-Virus vorgehen und schenkt der Weltgesundheitsorganisation WHO Werbeplätze, berichtet der Deutschlandfunk. Statt Falschmeldungen zu löschen, stuft der Algorithmus von Facebook die Beiträge herab. Dies hat Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in der Timeline.
deutschlandfunk.de

Facebook stoppt vorübergehend Werbung für Gesichtsmasken.

Facebook untersagt auf seiner Plattform sowie auf Instagram wegen der anhaltenden Verunsicherung im Hinblick auf das Corona-Virus Werbung für medizinische Gesichtsmasken. Zuvor hat Facebook bereits Anzeigen mit Bezug auf das Virus blockiert, die falsche Behauptungen aufstellen, zum Beispiel indem sie falsche Heilungsversprechen abgeben oder vortäuschen, ein Produkt sei nur noch in geringer Zahl verfügbar.
theverge.com

Meinung: Menschen handeln im Internet anders als im analogen Leben.

Facebook: Im Internet machen "selbst gute Menschen schreckliche Dinge", die sie in der analogen Welt nie tun würden, sagt Facebooks Ex-Sicherheitschef Alex Stamos im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Die Entwickler müssten Produkte schaffen, bei denen "Menschen sich verhalten, als würden sie voreinander stehen".
"Süddeutsche Zeitung", S. 22 (Paid)

Meinung: CCPA spielt Amazon und Facebook in die Hände.

Facebook-LogoFacebook und Amazon profitieren vom neuen, mit der DSGVO verwandten, kalifornischen Datenschutzgesetz, sagt Aaron Levie, Chef des Softwareunternehmens Box, im Spiegel.de-Interview. Denn es sei mit Blick auf große Konzerne entwickelt worden, die "bei der Datenverarbeitung über enorme Kompetenz und unbeschränkte Mittel verfügen". Für kleinere Unternehmen sei der Aufwand wesentlich höher und teurer, wodurch ihre Wettbewerbsfähigkeit leide.
spiegel.de (Paid)

Buch-Tipp: Mark Zuckerberg schwört auf sein analoges Notizbuch, verrät Steven Levy.

Buch-Tipp: Facebook hat das Aufkommen von Fake News nicht erfunden, aber befeuert, sagt Steven Levy, Autor des an diesem Montag erscheinenden Buchs Facebook - Weltmacht am Abgrund. Der frühere "Wired"-Chefredakteur verrät im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dass Mark Zuckerberg immer ein Notizbuch mit sich führe, worin er Ideen aufschreibe. Zuckerberg habe "einen Tunnelblick, wenn es um seine Mission geht".
"Süddeutsche Zeitung", S. 11 (Paid)

Lese-Tipp: Social-Media-Aktivität der Regierung könnte verfassungswidrig sein.

Lese-Tipp: Die Bundesregierung postet über Facebook, Instagram und YouTube vermehrt "ihre Weltsicht", beobachtet die "Welt am Sonntag". Einige Juristen stufen diese Öffentlichkeitsarbeit als verfassungswidrig ein. Die Sparmaßnahmen bei Medien machten dieses "demokratische Problem" größer.
"Welt am Sonntag", S. 2-3 (Paid)

Facebook holt Spezialisten für Missbrauchspotenzial neuer Produkte.

Facebook holt Zwika Krieger als "Director of responsible Innovation". Er ist bisher Leiter Technikpolitik beim Weltwirtschaftsforum in Davos und soll dafür sorgen, dass Facebooks Produktentwicklung ethischer wird. Krieger hat bis 2013 als Journalist u.a. für "The Atlantic" und "Newsweek" gearbeitet, danach für das US-Außenministerium sowie das Pentagon.
axios.com via twitter.com/PatrickBeuth

Lobbyverbände: Greenpeace gibt bei Facebook am meisten für politische Werbung aus.

Werbung: Unter den Interessensverbänden in Deutschland gibt Greenpeace die höchste Summe für politische Werbung bei Facebook aus, zitiert der "Focus" aus einer Auswertung der Werbebibliothek des sozialen Netzwerks. Demnach buchte Greenpeace seit März 2019 Anzeigen für 540.039 Euro, dahinter folgt die Bürgerbewegung Campact (322.344 Euro) und der Naturschutzverband WWF (238.144 Euro).
focus.de (Vorabmeldung)

Deutsche Datenschutzbeauftragte fordern europäische Datenschutz-Behörde.


Brüssel, übernehmen Sie: Mehrere deutsche Datenschutzbeauftragte fordern im "Handelsblatt", eine neue, europäische Datenschutzbehörde zu schaffen. Dass allein die irische Behörde bei großen internationalen Konzernen wie Facebook zuständig sei, habe sich nicht bewährt. Eine unabhängige Einrichtung hingegen könne frei entscheiden, unabhängig davon, wo ein Konzern seine Steuern zahle. Dadurch müsse man "keine direkte oder indirekte politische Einflussnahme aus den Mitgliedstaaten befürchten", so die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen.

Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar kritisiert das aktuelle Verfahren als "schwerfällig, überbürokratisch und ineffizient". Es räume der federführenden Behörden zu viele Rechte ein und ermögliche ihr, den Entscheidungsfluss völlig zum Erliegen zu bringen. Änderungen seien nötig, "um Rechte und Freiheiten Betroffener gerade gegenüber globalen Diensteanbietern durchzusetzen, aber auch um einen fairen Wettbewerb auf dem digitalen Binnenmarkt sicherzustellen."
"Handelsblatt" (Vorabmeldung)

EU-Datenschutzgesetz begünstigt Google und Facebook.

DSGVO begünstigt große Tech-Konzerne, zitiert die "Welt am Sonntag" aus einer Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology. Demnach falle es Google und Facebook leichter als anderen Konzernen, "ihr Ökosystem für gezielte Werbung zu nutzen". Google wolle mit anderen Unternehmen ein gemeinsames Modell für die Verwaltung von Nutzerdaten für Werbung entwickeln, was kartellrechtlich bedenklich sei.
"Welt am Sonntag", S. 27 (Paid)

Vice: Neonazis verbreiten rechtsradikale Musik auf Telegram.

Telegram entwickelt sich zu einem Marktplatz für rechtsextreme Musik, berichtet Vice. In 57 Gruppen und Channels des Messengers würden verbotene Musik geteilt, über Konzerte informiert sowie CDs und T-Shirts verkauft. Neonazis träfen sich bei dem von einem Russen gegründeten Dienst mit Sitz in Dubai, weil dieser im Gegensatz zu Facebook nicht gegen die Rechtsextremisten vorgeht.
vice.com

EU-Kommission: Facebooks Regulierungspläne springen zu kurz.


Zu langsam, zu wenig: Mark Zuckerberg beißt mit seinen Regulierungsideen für seine Branche in Brüssel auf Granit, berichtet die "Financial Times". Auf einer Kuscheltour hat er ein 13-seitiges Ideenpapier vorgestellt, demzufolge es globale Regeln geben soll und Plattformen nicht für illegale Inhalte haften sollten. Stattdessen sollten sie daran gemessen werden, ob sie Standards und Abläufe definiert haben, um mit unerwünschten Inhalten umzugehen.

Datenstrategie-Kommissar Thierry Breton sagt nach einem Treffen mit Zuckerberg, Facebook bewege sich zu langsam und warnte, die EU sei bereit, zu handeln. Die Firma müsse auch die eigene Marktdominanz thematisieren. Vera Jourova, Kommissarin für Werte und Transparenz, sagte nach einem Treffen mit Zuckerberg, Facebook solle Algorithmen für Audits durch Dritte, etwa Forscher, öffnen und insgesamt mehr Verantwortungsbewusstsein zeigen - und sich beim Verteidigen der Demokratie mehr Mühe geben.
ft.com (Paid)

Facebook will externe Prüfung gelöschter Inhalte einführen.

Facebook arbeitet an einer externen Überprüfungsmöglichkeit für gelöschte Inhalte, schreibt Mark Zuckerberg in der "Financial Times". Nähere Details nennt er darin nicht. Er fordert auch mehr Regulierung seitens der Politik. Facebooks Löschpraxis ist umstritten. Das Netzwerk führt deshalb aktuell auch ein unabhängiges Gremium ein, bei sich Nutzer über gelöschte Beiträge beschweren können.
ft.com via marbacher-zeitung.de

Zitat: Facebook ist rechnerisch der weltgrößte Staat, sagt MSC-Chef Wolfgang Ischinger.

"Wäre Facebook ein Staat, wäre es mit seinen global 2,7 Mrd Nutzern das größte Land der Welt."

Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, begrüßt auf der Sicherheitstagung den eingeladenen Facebook-Chef Mark Zuckerberg mit Superlativen. In seiner Rede erklärt sich der Facebook-Chef bereit, künftig mehr Steuern in unterschiedlichen Ländern zu zahlen.
handelsblatt.com

Bayerns Justizminister fordert von Facebook den Zugriff auf den digitalen Nachlass.

Facebook: Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) will für Erben einen uneingeschränkten Zugang zum Profil der Verstorbenen durchsetzen, schreibt der "Spiegel". In einem Brief an Facebook fordert Eisenreich national geltendes Recht, "ohne Wenn und Aber". In Facebooks "Gedenkzustand" können Erben keine Nachrichten der Verstorbenen lesen.
"Spiegel" 8/2020, S. 21 (Paid)

Plattformen wie Facebook müssen künftig womöglich die Identität ihrer Nutzer prüfen.

Digitalpolitik: Soziale Netzwerke wie Facebook sollen von ihren Nutzern künftig womöglich Name, Anschrift und Geburtsdatum abfragen, schlagen die Länder Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat vor. Die Angaben könnten mit Ausweisdaten überprüft und von Behörden für die Strafverfolgung abgefragt werden - z.B. bei Hasskommentaren.
spiegel.de

Reuters checkt Fakten für Facebook.

Reuters geht unter die Facebook-Faktenchecker im US-Markt und bestätigt, dass Facebook dafür bezahlt. Eine neu gegründete Redaktion mit zunächst vier Mitarbeitern prüft nun bei Facebook und Instagram gepostete Inhalte auf Englisch und Spanisch auf falsche oder irreführende Behauptungen und gefälschte Fotos, Audios und Videos. Die Ergebnisse veröffentlicht die Agentur in einem Blog.
techcrunch.com

Social Media: Medienanstalten finden die Selbstregulierung der Plattformen uneffektiv.

Social Media: Facebook, Twitter und Google halten ihre eigenen Selbstverpflichtungen, u.a. im Kampf gegen Fake-Accounts, nicht ein, zitieren der NDR und WDR aus einem von der EU beauftragten Gutachten. Die Selbstregulierung der Plattformen sei "weder effektiv noch verhältnismäßig". Das Gutachten stammt von den Medienanstalten Bayern, Berlin-Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
tagesschau.de

Facebooks Twitter-Account wurde zeitweise gehackt.

Social Media: Hacker haben am Freitag zeitweise die Kontrolle über Facebooks Twitter-Account erlangt, schreibt Business Insider. Es kam zu einigen geposteten und wieder gelöschten Tweets. Hinter dem Angriff soll eine Gruppe stecken, die zuvor auch Accounts von NFL-Teams gehackt hatte. Laut Twitter erfolgte der Angriff über eine Plattform eines Drittanbieters.
businessinsider.de, twitter.com

“Diskussionen als Chance begreifen” – Facebook-Manager Jin Choi über Brand Safety und Transparenz.


Versuch und Irrtum: Facebook hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, sagt Facebook-Manager Jin Choi im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Deutschen Medienkongresses. So habe Facebook massiv in Sicherheit und Technologie investiert – nicht nur, um die Daten der Nutzer besser zu schützen, sondern auch um die Brand Safety für Werbekunden zu erhöhen. Die größten Prioritäten von Facebook seien in diesem Jahr Sicherheit, Transparenz und das Wohlempfinden der Nutzer. Dafür habe der Konzern 3,7 Mrd Dollar in Sicherheit und Technologie investiert.

Dem Eindruck, dass Facebook nicht zu den Konzernen gehört, die eine über Plattformen hinweg vergleichbare Video-Währung vorantreiben, widerspricht Jin Choi: "Wir stehen im konstanten Dialog mit der AGF und der OWM und versuchen gemeinsame Standards zu evaluieren." Das Anliegen von Facebook sei dabei, dass keine crossmediale Diskriminierung zwischen den Werbeformen entsteht – vom Bild über Videos bis hin zu VR.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Zahl des Tages: Instagram macht 2019 satte 20 Mrd Dollar Werbe-Umsatz.

Zahl des Tages: Fotogene 20 Mrd Dollar Werbe-Umsatz erzielt Instagram im Jahr 2019, berichtet Bloomberg. Damit erwirtschaftet das Bilder-Netzwerk mehr als ein Viertel des Umsatzes vom Mutterkonzern Facebook, der seine Umsätze bisher nicht getrennt ausweist, und übertrumpft auch YouTube deutlich.
bloomberg.com via theverge.com, turi2.de (Background YouTube)

Facebook gibt Eltern mehr Kontrolle über den Kinder-Messenger.


Erweiterte Kommandozentrale: Facebook gibt Eltern neue Funktionen, um das Treiben des Nachwuchs beim Messenger Kids zu durchleuchten. Sie bekommen Einblick in die Chat-Historie, können gesendete und empfangene Bilder sehen und nachschauen, wen ihr Kind blockiert hat. Der Zugriff erfolgt über das Parent Dashboard. Eltern können ihre Kinder auch von anderen Geräten ausloggen. Facebook hat den Nachwuchs-Messenger 2017 eingeführt und seitdem viel Kritik bekommen, etwa für den Datenschutz und weil Kinder, anders als vom Konzern beworben, mit Nutzern chatten konnten, die ihre Eltern nicht als Kontakte zugelassen hatten. Das ist noch immer so, laut Facebook warnt die App nun aber, wenn gesperrte Kontakte an einem Gruppenchat beteiligt sind.
theverge.com, techcrunch.com, about.fb.com

Zitat: Investor Roger McNamee wirft Tech-Konzernen Unwillen vor, verantwortungsvoll zu handeln.

"Mark Zuckerberg ist eine ausgeruhte Nacht von der Erleuchtung entfernt, dass er der Held seiner eigenen Geschichte sein könnte. Er könnte so viel mehr Gutes tun dadurch, das Geschäftsmodell von Facebook zu reformieren, als mit 1.000 Stiftungen."

Tech-Investor Roger McNamee war einer der ersten Geldgeber von Facebook und früherer Mentor von Gründer Mark Zuckerberg, heute ist er einer der schärfsten Kritiker des Konzerns. Im "FAZ"-Interview vermisst er den Willen großer Tech-Konzerne, verantwortungsvoll zu handeln.
"FAZ", S. 26 (Paid)

Mark Zuckerberg würde heute nicht mehr im Silicon Valley gründen.

Facebook: CEO Mark Zuckerberg würde heute kein Startup mehr im Silicon Valley gründen, sagt er auf einem Event in Utah, über das Business Insider schreibt. "Der Aufbau eines Unternehmens, das sich nicht in einer solchen Monokultur befindet, hat viele Vorteile", sagt Zuckerberg. Die großen Tech-Konzerne trieben die Wohnungspreise in die Höhe, Startups würden heute auch woanders Investoren finden.
businessinsider.com

Facebook will strikt gegen Falschinformationen zum Corona-Virus vorgehen.

Facebook will Nutzer nicht mit Falschinformationen zum Wuhan-Corona-Virus infizieren und kündigt an, Fake News und Verschwörungstheorien zum Virus, die Menschen schaden könnten, von Facebook und Instagram zu verbannen. Dazu zählen unter anderen falsche Behandlungstipps oder unwirksame Präventionsmaßnahmen. Auch Hashtags, über die Falschinformationen verbreitet werden, will das Netzwerk blockieren.
theverge.com