Faktenkontor: Facebook fällt in Deutschland hinter WhatsApp zurück.

Facebook fällt bei deutschen Internetnutzern hinter WhatsApp zurück. Zu dem Ergebnis kommt der Social-Media-Atlas von Faktenkontor und Toluna. 69 % der deutschen Internetnutzer seien bei Facebook aktiv, womit WhatsApp mit 71 % erstmals vor Facebook rangiert. Vor allem jüngere Nutzer würden Facebook meiden. An der Spitze des Rankings steht weiter YouTube mit 74 %.
horizont.net

Video-Tipp: Reckitt Benckiser setzt im Marketing-Mix lieber auf VoD als Facebook und Co.


Video-Tipp: Das Unternehmen Reckitt Benckiser mit Marken wie Calgon, Clearasil und Durex-Kondomen setzt im Media-Mix verstärkt auf VoD-Kanäle, um seine Zielgruppen zu erreichen, erklären die Media-Manager Thorsten Müller und Marina Biersack. Im Interview von "Horizont" und turi2.tv auf den Screenforce Days bemängeln sie den "Verlust von Netto-Reichweiten im TV - insbesondere wenn auf Tagesbasis ausgewertet wird". Bewegtbild sei dennoch ein zentraler Punkt in der Konsumgüter-Werbung – diese verschiebe sich jedoch immer mehr in die digitalen Kanäle.
youtube.com (5-Min-Video), horizont.net

Meinung: Libra überzeugt als erste Kryptowährung mit echten Werten.

Facebook-LogoLibra, Facebooks Kryptowährung, hat die Chance, ein stabiles Zahlungsmittel zu werden, schreibt Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding in einem "FAS"-Gastbeitrag. Im Gegensatz zu bisherigen Kryptowährungen wie Bitcoin solle die neue Digitalwährung auch durch Wertpapiere gedeckt sein. An die Relevanz von Dollar und Euro käme Libra vorerst nicht heran.
"FAS", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

Digitalisierung führt zu mehr wirtschaftlicher Ungleichheit.

Digitalisierung führt bei Tech-Konzernen wie Google, Facebook und Amazon zu wachsender Marktmacht, schreibt Ökonom Gunther Schnabl in einem "FAS"-Gastbeitrag. Daraus entstünden Monopolstellungen, die insgesamt zu wirtschaftlicher Ungleichheit führten. Die Zentralbanken hätten die Konzentrationsprozesse durch niedrige Zinsen begünstigt.
"FAS", S. 22 (Paid)

Facebook hat massive Störungen und bietet ungewollt Einblicke in seine Foto-Vertaggung.


Vertaggt nochmal: Facebook hat am Mittwochabend starke technische Probleme. Nutzer können weltweit kaum Fotos oder andere Dateien bei Facebook, Instagram und WhatsApp hochladen oder ansehen. Bei WhatsApp fallen daher auch die Sprachnachrichten weitestgehend aus. Bei Facebook und Instagram sorgt der Ausfall zudem für ungewollte Einblicke in die Art und Weise, mit der Facebook Bilder vertaggt. Statt der Dateien sehen die Nutzer offenbar computergenerierte Beschreibungen.

Zu lesen ist etwa, wie viele Personen der Algorithmus in dem Bild erkennt, ob diese lachen, ob sie im Freien oder in einem Gebäude sind. Auch Merkmale wie Brillen oder Bärte sind vermerkt. Beobachter mutmaßen, dass Facebook diese Daten nutzt, um Werbung gezielt auszuspielen.
faz.net (Störung), buzzfeednews.com (Bildbeschreibungen)

Analyse: Werbe-Wachstum in den sozialen Medien hat sich halbiert.

Werbetreibende fahren ihre Investitionen in Social Media zurück, sagt eine Analyse des britischen Marktforschers Warc. Die Werbeeinnahmen von Facebook, Pinterest, Snap, Twitter, WeChat und Weibo seien im ersten Quartal 2019 zwar um 26 % gestiegen, im Vorjahreszeitraum waren es aber 51 %. Laut Warc liegt es am stockenden Nutzerwachstum, rückläufiger Nutzungsdauer und sinkendem Vertrauen in Facebook und Co.
horizont.net

NetzDG: Justizamt verhängt Strafe in Höhe von 2 Mio Euro gegen Facebook.


Ins Netz gegangen: Facebook handelt sich Ärger mit dem Bundesamt für Justiz ein und kassiert einen Bußgeldbescheid in Höhe von 2 Mio Euro. Grund dafür ist der Umgang des sozialen Netzwerks mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Facebooks Angaben über eingegangene Beschwerden zu Hasskommentaren im 1. Halbjahr 2018 seien unvollständig. "Der Bericht führt nur einen Bruchteil der Beschwerden von Nutzern über rechtswidrige Inhalte auf", bemängelt das Bundesamt.

Zudem sei das Meldeformular für Beschwerden über rechtswidrige Inhalte für die Nutzer "zu versteckt". Der Bescheid des Justizamtes ist jedoch noch nicht rechtskräftig, Facebook kann gegen das Bußgeld noch Einspruch einlegen. Das NetzDG verpflichtet Internet-Plattformen klar strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu löschen bzw. binnen 48 Stunden auf Beschwerden von Nutzern zu reagieren. Die Unternehmen sind außerdem halbjährlich zu einem Bericht über den Umgang mit eingegangenen Beschwerden verpflichtet.
faz.net

Facebook erhält Paket mit Verdacht auf Sarin.

Facebook-LogoFacebook: Am Firmensitz im kalifornischen Menlo Park ist ein Paket eingegangen, das möglicherweise das Nervengift Sarin enthält. Detektoren in der Poststelle hatten bei einer Routinekontrolle angeschlagen. Facebook hat vier Gebäude evakuiert, drei davon sind inzwischen wieder zugänglich. Zwei Mitarbeiter, die womöglich mit der Substanz in Kontakt gekommen sind, zeigten bisher keine Symptome.
welt.de, spiegel.de, nbcbayarea.com

Update 17.25 Uhr: Weitere Test haben ergeben, dass das Paket kein Sarin oder andere gefährliche Substanzen enthält.
reuters.com

Volkswirt warnt vor Kursschwankungen bei Facebooks Kryptowährung.

Libra, Facebooks Kryptowährung, ist riskant für die Nutzer, warnt Peter Bofinger, Professor für Volkswirtschaftslehre, in einem "FAS"-Gastbeitrag. Bei Libra seien große Schwankungen zwischen den Weltwährungen zu erwarten. Ohne traditionelle Bankeneinlage gingen Unternehmen ein hohes Wechselrisiko ein, bis hin zu einem Totalverlust des eingezahlten Guthabens.
"FAS", S. 26 (Paid)

Wo sind Marken sicher? Oliver Hülse und Daniel Gerold über Werbe-Betrug und saubere Umfelder.


Orientierung im Wörter-Wald: Die digitale Werbeindustrie liebt Buzzwords – "Horizont" und turi2.tv wollen sie verstehen. Beim Innovation Day Health von Gruner + Jahr erläutern deshalb die Reklame-Recken Oliver Hülse (links) und Daniel Gerold, wo Betrug lauert, wo Marken sicher fahren und weshalb Google und Facebook nicht zwangsläufig böse Buben sind. Oliver Hülse checkt bei Integral Ad Science die Werbeumfelder – und hat viel Lob für Verlage im Gepäck. Daniel Gerold von Gruner + Jahr EMS lobt auch – überraschenderweise die großen Tech-Konzerne.

Oliver Hülse ist von Berufs wegen vorsichtig-kritisch und sagt: "Auf allen digital ausspielbaren Werbeflächen kann betrogen werden." Bot-Netzwerke, Ad Stacking und Domain Spoofing lauten die Fallen, vor denen Hülse Werbekunden und Agenturen als Dienstleister bewahren will. Auch Daniel Gerold will beim G+J-Digitalvermarkter Kunden glücklich machen und sieht sie im Verlagsumfeld in besten Händen: "Hier sitzen Menschen, die Tag und Nacht hochwertige Inhalte produzieren." Das bestätigt Hülse, will aber im Gegenzug nicht andere Werbeumfelder schlecht machen: Er hält auch YouTube und Facebook für gute Umfelder und zeigt Verständnis, wenn in den Massen von Videos und Postings mal ein schlechter Inhalt "durchrutscht".
turi2.tv (6-Min-Video auf YouTube)

Facebook übergibt der französischen Justiz Nutzerdaten von Autoren von Hassbotschaften.


Facebook klickt auf Teilen: Facebook will den französischen Justizbehörden künftig die Nutzerdaten von Personen mitteilen, denen Hassrede vorgeworfen wird. Das hat der französische Digitalminister Cedric O bekannt gegeben. Damit erklärt sich der Online-Gigant weltweit erstmals bereit, die betreffenden Informationen auch bei Hassrede mit öffentlichen Stellen zu teilen. Bisher war dies nur im Zusammenhang mit Terrorismus oder Gewaltverbrechen der Fall.

Facebook hat sich bisher darauf berufen, im Fall von Hassrede nicht zur Weitergabe von Nutzerdaten verpflichtet zu sein und darauf verwiesen, dass Länder ohne unabhängige Justiz eine entsprechende Regel missbrauchen könnten. Der Entscheidung in Frankreich waren mehrere persönliche Treffen zwischen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorausgegangen.
stuttgarter-nachrichten.de, reuters.com

Meinung: “Bild” baut auf Facebook erfolgreiche Communitys für Sportfans auf.

Bild betreibt für einzelne Sportarten oder Vereine eigene Facebook-Seiten und Gruppen und baut damit erfolgreich Communitys auf und vermarktet Paid Content, schreibt Torben Lux. Die Gruppen hätten zwar weniger Mitglieder als die Seiten Fans, erzeugten aber deutlich mehr Interaktionen. Gerade wenn die Reporter auch mitdiskutieren, entstehe so Vertrauen.
omr.de

Facebook konkretisiert Pläne für unabhängiges Gremium im Kampf gegen Hatespeech.


Hilfe bei der Hassabwehr: Facebook legt in Berlin weitere Details zu seinem geplanten Gremium gegen Hatespeech vor. 40 Mitglieder, darunter Wissenschaftler, Juristen und Journalisten, sollen transparent über strittige Hatespeech-Fälle beraten, kündigt Facebook-Sprecher Nick Clegg an. Die Arbeit soll noch im Sommer starten. Über die Start-Besetzung entscheidet Facebook, Nachfolger sollen die Mitglieder selbst bestimmen. Eine Amtszeit dauert drei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Facebook verspricht, sich an die Entscheidungen des Gremiums zu halten.

Facebook steht seit geraumer Zeit im Kreuzfeuer der Hatespeech-Kritik – und zwar von zwei Seiten: Die einen kritisieren, Facebook lösche zu übereifrig, die anderen, Facebook lösche zu wenig und langsam. Viele Fragen das Gremium betreffend sind noch unklar, etwa wer darüber entscheidet, welche Streitfälle den Entscheidern vorgelegt werden.
handelsblatt.com (Paid)

Mein Homescreen: Thomas Weigel.


Thomas Weigel, Gründer und Contentchef der Nostalgie-Fanpage wisst-ihr-noch.de, erreicht mit seinen Nostalgie-Inhalten ein Millionenpublikum in den sozialen Netzwerken. Dafür bringt er sich mit seinem iPhone gern mal musikalisch in Stimmung – mit den besten Hits der 80er und 90er. Privat bevorzugt er eher eine andere Musikrichtung – aber auch da hilft das iPhone, die Hotspots fürs Feiern zu finden. Weiterlesen …

The Verge beschreibt katastrophale Arbeitsbedingungen von Facebook-Wächtern.


Not safe for work: In Tampa, Florida, müssen zahlreiche Facebook-Moderatoren im Auftrag des Dienstleisters Cognizant offenbar unter katastrophalen Arbeitsbedingungen Gewaltvideos moderieren, berichtet Casey Newton bei The Verge. Rund ein Dutzend aktueller und ehemaliger Mitarbeiter, drei von ihnen sogar namentlich, berichten Newton unter anderem von massivem Arbeitsdruck, sexueller Belästigung, verdreckten Toiletten und offenem Drogenkonsum, mit dem Kollegen die psychisch teils belastende Arbeit zu bewältigen versuchen. Das Management ignoriere die Zustände. Im März habe ein Mitarbeiter im Büro einen Herzinfarkt erlitten und sei kurz darauf im Krankenhaus gestorben. Als Newton das Büro besuchen durfte, sei es kurz zuvor gereinigt worden.

Der Fall ist nicht der erste, der von furchtbaren Arbeitsbedingungen für Facebooks Löschteams berichtet. Newton selbst hatte bereits im Februar über einen ähnlichen Fall aus Arizona berichtet – ebenfalls bei Cognizant. Auch die Bertelsmann-Tochter Arvato war bereits in die Kritik geraten. Auch bei den deutschen Löschteams würden hoher Arbeitsdruck und mangelnde psychologische Betreuung herrschen.
theverge.com, spiegel.de, turi2.de (Background)

Facebook gibt Details zu seiner Kryptowährung Libra bekannt.

Facebook-LogoFacebook nennt seine geplante Kryptowährung Libra. Sie soll offiziell kommendes Jahr zusammen mit einem Blockchain-basierten Netzwerk starten. Damit Libra anders als zum Beispiel der Bitcoin keine großen Kursschwankungen durch Spekulationen aufweist, will Facebook die Währung mit weiteren Vermögenswerten decken. Diese sollen unter anderem von Mastercard, Visa, eBay, PayPal, Spotify, Uber und Vodafone kommen, die Teil eines zunächst 27 Mitglieder umfassenden Verbandes werden.
theverge.com, faz.net

Meinung: Aus von Newslettern bei WhatsApp trifft Rabatt- und Urlaubsportale besonders.

WhatsApp: Das Newsletter-Verbot trifft Rabatt- und Urlaubsportale am stärksten, beobachtet Robert Tusch. Der Pepper.com-Gruppe, Mutter des Schnäppchen-Portals MyDealz, gehen so 1 Mio Abonnenten mit Aktivitätsraten über 30 % verloren. Die Reiseportale Urlaubsguru und Ab-in-den-urlaub.de wollen sich mit individuellem Kundenkontakt gegen den Reichweitenverlust wappnen.
meedia.de

Klick-Tipp: Animation visualisiert Entwicklung populärster sozialer Netzwerke.

Klick-Tipp: The Next Web zeigt in einer anderthalbminütigen Animation Aufstieg, Fall und Entwicklung der populärsten sozialen Netzwerke in den letzten 15 Jahren – LinkedIn etwa war von Anfang an dabei, MySpace steigt erst auf und fällt dann ins Bodenlose, Facebook und WeChat wachsen immer weiter. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus Geschäftsberichten und teilweise aus Schätzungen der Redakteure.
thenextweb.com

P7S1 bespielt Facebooks soziale Mediathek.

Germany's next Lagerfeuer: ProSiebenSat.1 bespielt Facebooks Watch-Tab mit Clips und Kurzfassungen von "Germany's next Topmodel", "Sat.1-Frühstücksfernsehen" und Co - "als erster TV-Konzern in Europa", wie die Pressemitteilung stolz verkündet. Der Deal hängt an der Webvideo-Tochter Studio71, die perspektivisch auch deutsche Produktionen mit Influencern bei Watch zeigen möchte.
wuv.de, variety.com

Bundestag will Social Media stärker für Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

Bundestag setzt künftig in der Öffentlichkeitsarbeit stärker auf Social Media, schreibt "Welt". Twitter und Instagram wolle der Bundestag "sobald wie möglich" nutzen, sofern keine datenschutzrechtlichen Bedenken dagegensprechen. Noch würden Ressourcen fehlen, um die Accounts inhaltlich zu bespielen. Im Oktober wolle eine Projektgruppe prüfen, ob auch Facebook und WhatsApp gemäß DSGVO genutzt werden könne.
"Welt", S. 11 (Paid), finanznachrichten.de, turi2.de (Background)

Kramp-Karrenbauer fordert Klarnamenpflicht im Internet.

Social Media: Annegret Kramp-Karrenbauer fordert eine "strengere Netiquette" und Klarnamenpflicht im Internet, schreibt "Bild am Sonntag". Hasskommentare wie nach dem Tod des Politikers Walter Lübcke seien ein "Anschlag auf die Grundregeln des Zusammenlebens". Die CDU-Vorsitzende wolle wissen, "wer hinter solchen Kommentaren steckt".
"Bild am Sonntag", S. 4-6 (Paid), golem.de

Bundesfinanzminister Scholz will die Steuertricks der Tech-Konzerne beenden.

Digitalsteuer: Bundesfinanzminister Scholz plant mit den G20-Finanzministern eine internationale Mindestbesteuerung für Unternehmen, die auch Konzerne wie Google, Facebook oder Amazon treffen würde. Die OECD will Details bis Ende 2020 ausarbeiten. Über Tochtergesellschaften in Steueroasen minimieren die Konzerne bisher legal ihre Steuerlast.
stern.de, zdf.de, "FAS", S. 1 (Paid)

Klick-Tipp: “New York Times” zeigt Ausmaß der Tech-Übernahmen.

Facebook-LogoKlick-Tipp: Mit zahlreichen Übernahmen erhöhen Tech-Unternehmen wie Google oder Facebook ihre Macht, analysiert die "New York Times". Die Mehrheit der Übernahmen sei abseits der Öffentlichkeit und mit wenig behördlicher Kontrolle geschehen. Auf einer interaktiven Grafik zeigt nytimes.com die Verstrickungen der Tech-Unternehmen.
nytimes.com

“The Information”: Facebook startet seine Kryptowährung noch im Juni.

Facebook-LogoFacebook will seine Kryptowährung offenbar bereits Ende Juni an den Start bringen, berichtet "The Information". Fehlendes Vertrauen der Nutzer wolle Facebook durch Kooperationen mit externen Firmen ausgleichen. Die Währung solle mit "richtigem" Geld gesichert werden, damit sie stabil bleibt. Projektmitarbeiter könnten sich ihr Gehalt sogar in der Währung auszahlen lassen.
theinformation.com (Paid), engadget.com

Facebook holt Paywall-Tool für Publisher aus der Testphase.

Facebook fb-logo-neuFacebook macht seine Abo-Tools nach einem Jahr Testphase nun breit anwendbar. Damit können Publisher ihre Paywalls auf Facebooks Instant Articles ausweiten. Daneben testet Facebook eine neue Funktion namens News Funding, mit der Leser direkt in Facebook Abos abschließen können. Anders als bei den Fan Subscriptions verzichtet Facebook bei News Funding auf den Anteil am Aboumsatz.
digiday.com, turi2.de (Fan Subscriptions)

Facebook liest auf 75 % der deutschen Nachrichtenseiten mit.

Facebook trackt Nutzer auf 75 % der deutschen Nachrichtenseiten und verstößt mit den Verlagen gegen Datenschutz, analysiert Matthias Eberl. Er listet 130 Websites von Zeitungen, Zeitschriften und Sendern mit ihren Tracking-Methoden auf. Eberl sieht bei den Verlagen einen "kalkulierten Verstoß gegen die Grundrechte der Seitenbesucher zur eigenen Bereicherung". Sie ermöglichten Facebook, den Nachrichtenkonsum von Millionen Deutschen personenbezogen auszuwerten.
onlinejournalismus.de

Mark Zuckerberg umwirbt alte Widersacher für Facebooks Kryptowährung.

Facebook: Mark Zuckerberg will für die neue digitale Währung "GlobalCoin" mit Cameron und Tyler Winklevoss kooperieren, schreibt "FAS". Die Zwillinge verließen Facebook kurz nach der Gründung im Streit und bauten mit ihrer Abfindung eine der größten Krypto-Tauschbörsen der USA auf. Davon wolle Zuckerberg profitieren.
"FAS", S. 25 (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: DSGVO sorgt für weltweites Umdenken beim Datenschutz.

DSGVO hat eine weltweite Debatte über den Umgang mit persönlichen Nutzerdaten ausgelöst, bilanziert Tech-Journalistin Katie Collins ein Jahr nach Einführung der Verordnung. Die EU-Regeln könnten zum weltweiten Vorbild werden. Mächtige Konzerne wie Facebook und Google könnten künftig besser kontrolliert werden, was vor allem Jugendliche schütze.
cnet.com