“FAZ” meldet mehr als 180.000 Digital-Abos und erhöht die Gehälter.


Selbstlob aus Frankfurt: Die "FAZ" stellt sich auf der eigenen Website ein gutes Zeugnis aus und vermeldet zur Jahresmitte mehr als 180.000 Digital-Abos. Bis Ende Juni 2021 haben demnach 71.700 Menschen das Bezahl-Angebot F+ abonniert – im vergangenen Jahr waren es noch 62.500. Der nach drei Monaten kostenpflichtige "Newsletter für Deutschland" komme aktuell auf gut 133.000 Versendungen, alle übrigen Newsletter zusammen auf rund 170.000. Mittlerweile entfielen 35 % des "FAZ"-Unternehmensergebnisses auf das Digitalgeschäft.

Die Zeitung gibt an, u.a. aufgrund des "dynamischen Wachstums des Digitalgeschäfts" die Gehälter der Angestellten zum 1. Juli erhöht zu haben. Zudem sei im Juni dieses Jahres eine zweite Corona-Sonderprämie ausgeschüttet worden. Die erste Sonderprämie hatten die Mitarbeiterinnen im Dezember 2020 erhalten.
faz.net

Lese-Tipp: Die “FAZ” beleuchtet den wiederkehrenden Tourismus auf Island.

Lese-Tipp: Die Finanzkrise 2008 und der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull 2010 waren eine kostenlose Werbekampagne für Island, erzählt ein Einheimischer der Journalistin Celina Plag für die "FAZ". Das Land zählte 2010 nur 460.000 Touristinnen, 2018 seien es mehr als 2,3 Mio gewesen. Die Krise sei so zur "zur ökonomischen und kulturellen Chance" geworden, schreibt Plag. Mittlerweile kämen nicht mehr nur Aktivurlauberinnen nach Island, sondern auch die breite Masse: Eine Chance für die Gastronomie und ein Grund, um die Infrastruktur auszubauen.
faz.net

Meinung: “FAZ”-Chef Thomas Lindner wundert nicht über “Welt am Sonntag” am Samstag.

Samstag vs. Sonntag: "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner stichelt im "Horizont"-Interview gegen Springers späte Entscheidung, die "Welt am Sonntag" auf den Samstag vorzuziehen – wie auch die "FAS". Die gedruckte Wochentags-"Welt" spiele "publizistisch kaum noch eine Rolle", sagt er. Es sei daher "keine Überraschung", dass Springer ihnen auf den Samstag folge. "Im Gegenteil, es wundert uns eher, dass diese Entscheidung so lange gebraucht hat", sagt Lindner.
horizont.net (Paid)

Die “FAZ” bietet Newsinhalte jetzt für Autofahrten an.

FAZ stellt ihre Newsinhalte Smartphonebesitzerinnen jetzt auch fürs Auto zur Verfügung. Die Zeitung bietet als erste in Deutschland Audio-Beiträge über Apple Carplay und Android Auto an. Nutzerinnen müssen sich dafür in der App registrieren und das Smartphone mit dem Auto verbinden, anschließend ist das Abspielen der News sowie der "FAZ"-Postcasts möglich.
presseportal.de, faz.net

Debatte: Die Grünen setzen sich mit Strobl-Kritik in die Nesseln.

Sind sich nicht grün: Die Landesarbeitsgemeinschaft der Berliner Bündnis-Grünen gewinnt mit ihrer Kritik an ARD-Programmdirektorin Christine Strobl "den Jackpot für misogyne Politunterstellung", schreibt Michael Hanfeld in der "FAZ". Claudia Tieschky urteilt in der "Süddeutschen", die Grünen hätten vor allem eine "tolle Geschichte von der schwarzen Unterwanderung der ARD" gesucht. Die Landesarbeitsgemeinschaft hatte Strobl in einem Statement vorgeworfen, in ihrem Handeln "schwinge eine gewisse politische Agenda mit".
faz.net, sueddeutsche.de, turi2.de (Background Statement Grüne)

IVW: “Spiegel” gewinnt dank Digital-Abos, “Welt” und “Wams” verlieren deutlich.


Digital gewinnt: Im 2. Quartal fällt die Bilanz der IVW durchwachsen aus: Bei 60 der 100 reichweitenstärksten Titel steht ein Minus in der Statistik, mehr als ein Dutzend wächst prozentual zweistellig. In den Top 20 legen immerhin vier Magazine zu: Der "Spiegel", "TV pur", "TV für mich" und Funkes "Land Idee". Dem "Spiegel" retten die Digital-Abos inklusive E-Paper die Auflage, die mehr als ein Viertel der knapp 408.000 Abos ausmachen. Prozentual größter Gewinner bei den Zeitschriften ist die "Vogue", die es mit knapp 33 % Plus auf über 91.000 Verkäufe schafft.

Bei den Zeitungen gewinnen insbesondere "Zeit" (13 %), "FAZ" (7,2 %) und "FAS" (4,6 %). Springers "BamS" legt mit 1,3 % Plus leicht zu und verdankt ihr Wachstum ebenfalls den Digitalabos, die um 81 % gestiegen sind. "Welt" und "WamS" verlieren deutlich, "Bild" und "Süddeutsche" leicht.
dwdl.de, meedia.de (Zeitschriften), meedia.de (Zeitungen), dwdl.de (Harte Auflage)

Gregory Lipinski prognostiziert intensiveren Kampf zwischen “Welt am Sonntag” und “FAS”.

Berlin vs. Frankfurt: Die "Welt am Sonntag" intensiviert mit ihrem neuen Konzept den Kampf mit der "FAS", urteilt Gregory Lipinski bei Meedia. Die Frankfurter liefern ihr Sonntagsblatt aus Kostengründen nur noch am Samstag, die Berliner trumpften mit Aktualität auf, da der eigene Vertriebs-Apparat Samstag und Sonntag liefert. Auch in der Vermarktung, besonders von Luxus-Gütern, könne die "WamS"-Konkurrenz der "FAS" Probleme bereiten.
meedia.de

Lese-Tipp: “FAZ Magazin” portraitiert den Café-Besitzer Ulrich Traxlmayr.

Lese-Tipp: Michael Martens (Foto) schreibt im "FAZ Magazin" über den österreichischen Café-Besitzer Ulrich Traxlmayr. Im traditionsreichen Kaffeehaus in Linz befindet sich auf der Speisekarte nicht nur eine Essens- und Getränkeauswahl, dort können Gäste auch ihren Lesestoff unter 100 Tageszeitungen auswählen. Martens zeichnet einen klassischen Tag im Café – von der Zeitungsauswahl, Mokka und Melange bis hin zur Feststellung, dass zum Tortengenuss definitiv keine Sahne fehlen darf.
"FAZ Magazin", S. 26/27

Hör-Tipp: “Digitec”-Podcast nimmt sich die Rechenzentren in Frankfurt vor.

Hör-Tipp: Rechenzentren-Betreiber setzen auf Frankfurt als Standort, erzählt Inga Janović, Wirtschaftsredakteurin bei der Rhein-Main-Zeitung, im "Digitec"-Podcast der "FAZ". Dafür sei auch der wichtige Internetknoten De-Cix verantwortlich. Janović spricht mit den Moderatoren Alexander Armbruster und Carsten Knop u.a. über die dafür benötigte Stromversorgung. Bislang funktioniere es "ohne Ausfälle und Schwankungen", gefordert und mit "ein bisschen Schweiß dabei" seien die Energieversorger aber dennoch, sagt Janović.
faz.net (45-Min-Audio)

RTL-Geschäftsführer Henning Tewes will über Werbe-Verbot bei ARD und ZDF diskutieren.


Werbung für Werbeverbot: Henning Tewes, Geschäftsführer von RTL und TVNow, tritt zum großen Interview in der "FAZ" an. Er spricht mit Michael Hanfeld zunächst, eher ohne sich festzulegen, über Streitfragen wie geschlechtergerechte Sprache, die Zusammenarbeit mit Gruner + Jahr und erklärt die Info-Offensive des Senders. Zum Ende des Gesprächs wird Tewes medienpolitisch und nimmt ARD und ZDF ins Visier. Er kritisiert die Bespielung von Dritt-Plattformen. Die Praxis erschwere es privaten Medienhäusern wie RTL oder der "FAZ", "dort Reichweiten zu monetarisieren und mit ihren eigenen Inhalten Geld zu verdienen". Außerdem bringt er angesichts steigender Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag ein Werbeverbot für die Öffentlich-Rechtlichen ins Spiel. Nach dem Auftrag der Sender müsse die Finanzierung diskutiert werden und die Option, "die TV-Werbung dem privaten Markt zu überlassen".

In der Diskussion um geschlechtergerechte Sprache wolle RTL seine Zuschauerinnen "nicht bevormunden oder erziehen", sagt Tewes. Auch in seinem Sender gebe es "leidenschaftliche 'Genderer'", das sei für bestimmte journalistische Marken "sicher angemessen". "Inwieweit es auch zu RTL passt, diskutieren wir."

Zur Verbindung von RTL und Gruner + Jahr versucht Tewes Befürchtungen zu nehmen, der Verlag werde ein Anhängsel der Sendergruppe: "Gruner + Jahr hat seit Jahrzehnten eingeführte, starke Marken, die ja vielleicht für ein Streaming- und Fernsehpublikum noch konsequent weiterentwickelt werden können", umgekehrt gebe es diese Marken auch bei RTL.

Zum Zusammenspiel von Streaming und TV erklärt Tewes, dass der Sender im TV künftig noch stärker auf Events setzen will – sie begleiten oder selbst schaffen. Die Mediathek TVNow, die bald als RTL+ firmiert, setzt dagegen mehr auf individuelle Wünsche der Nutzerinnen.
faz.net (Paid), dwdl.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Lese-Tipp: Die “FAZ” flaniert durch die Synchronsprecherinnen-Branche.

Lese-Tipp: "Synchronsprechen ist ein kunstvolles Täuschungsmanöver", schreibt Christian Geyer-Hindemith in der "FAZ". Die Branche boomt laut der dpa schon seit einigen Jahren, was laut eines Netflix-Vertreters auch daran liegt, dass englische Originalfassungen in Deutschland nicht allzu geläufig sind. "FAZ" zeichnet den Alltag der Synchronsprecherin Anni C. Salander (Foto), die derzeit mehrmals täglich im Studio stehe: Sie erklärt u.a., dass man nicht nur die Stimme, sondern die ganze Figur spiele. An den Arbeitsplätzen selbst werde coronabedingt verstärkt mit Monitoren anstatt mit Papier gearbeitet.
faz.net (Paid)

Georg Meck wird Chefredakteur von “Focus Money”.

Zurück in die Zukunft: Wirtschaftsjournalist Georg Meck (54) verlässt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und löst ab Oktober Frank Pöpsel als Chefredakteur bei "Focus Money" ab. Pöpsel, der das Magazin seit mehr als 20 Jahren führt, verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, teilt der Verlag mit. Burda-Vorstand Philipp Welte nennt Meck "einen der renommiertesten Wirtschaftsjournalisten des Landes". Meck begann 1994 seine Karriere beim "Focus", ehe er 2001 zur "FAZ" wechselte und 2016 Wirtschafts-Chef der "FAS" wurde. Er freut sich, "mit einem führenden Wirtschaftsmagazin neu anzugreifen", sagt Meck.

Mecks Nachfolge wird weiblicher: Maja Brankovic tritt ab 1. September zunächst als Vize-Ressortleiterin an. Erst ab 1. März 2022 wird sie gemeinsam mit Patrick Bernau und Stellvertreter Ralph Bollmann das Ressort als verantwortliche Redakteurin leiten. Brankovic arbeitet bisher im Wirtschaftsressort der "FAS", betreut die Seite "Der Volkswirt" und ist Co-Host des Podcasts Finanzen und Immobilien.
burda.com, faz.net

Zitat: Florian Harms sieht manche Redaktionen “vom Dunst des Geldes vernebelt”.

"Selbst der schärfste Verstand scheint nicht dagegen gefeit zu sein, vom Dunst des Geldes vernebelt zu werden."

T-Online-Chef­redakteur Florian Harms wettert in seinem Morgen-Newsletter gegen "Süddeutsche", "FAZ" und "Zeit", die die Anzeige der Lobby-Organisation INSM gegen Annalena Baerbock veröffentlicht haben. Manchen Chef­redaktionen scheine "der Kompass abhanden­gekommen zu sein". T-Online und der "Spiegel" haben die Anzeige laut Harms abgelehnt.
t-online.de, turi2.de (Background)

Zitat: Ex-Aufsichtsrätin Lauterbach sagt, warum sie bei Wirecard geblieben ist.

"Ich war Aufsichtsrätin, keine Staatsanwältin. Betrug aufzudecken, ist wie eine Zwiebel schälen, man muss die Schichten runterpellen."

Anastassia Lauterbach war bis zum Schluss Teil des Wirecard-Aufsichtsrates. Sie habe "mehr als einmal" an Rücktritt gedacht, sagt sie im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", findet aber: Man tritt nicht einfach zurück, "bloß weil es schwierig wird".
sueddeutsche.de

Hör-Tipp: “FAZ” fasst die Neuerungen der WhatsApp-Datenschutzrichtlinien zusammen.

Hör-Tipp: Zur Aktualisierung der WhatsApp-Datenschutzrichtlinien erläutern "FAZ"-Redakteurinnen
Marie Löwenstein und Bastian Benrath mit Medienpsychologin Sabine Trepte und dem Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar die Sicherheit der App. Im "Podcast für Deutschland" sprechen sie über die manchmal problematische Entfernung von WhatsApp vom Smartphone und darüber, warum Telegram nicht unbedingt sicherer ist.
faz.net (29-Min-Audio)

Meinung: Das “Literarische Quartett” irritiert mit der Auswahl seiner Gäste.

Quartett-Krise: Das Literarische Quartett irritiert mit der Auswahl seiner Gäste und politischen Signalen zwischen den Zeilen, schreibt Tobias Rüther. Rüther findet etwa keinen Gefallen am "populistischen Journalisten" Jan Fleischhauer (Foto) als Literaturkritiker und vermutet eine "Einladungspolitik, die nicht nur auf Prominenz, sondern auch auf Provokation setzt". Aus dem ZDF hört Rüther anonym, das Format bilde "Positionen jenseits des vermeintlichen Meinungskorridors einer politischen Korrektheit" ab.
faz.net (Paid)

Der “Tagesspiegel” will auch außerhalb der Hauptstadt relevant sein.

Tagesspiegel misst sich mit der "Süddeutschen Zeitung", der "Zeit" und habe auch die "FAZ" im Blick, sagt Chefredakteur Christian Tretbar im "Kress"-Interview. 80 % der "Tagesspiegel"-Reichweite sei inzwischen überregional und nicht nur auf Berlin und Brandenburg begrenzt. Tretbar sieht die Zeitung auch aufgrund des Standortvorteils "näher an der Politik".
kress.de (Paid)

Klick-Tipp: Die “FAZ” startet das Video-Format “Quarterly Talk”.

Klick-Tipp: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" startet das Video-Format "Quarterly Talk", in dem Redakteur Rainer Schmidt verschiedene Gäste interviewt. In Folge eins spricht Schmidt mit "Kitchen-Stories"-Gründerin Verena Hubertz und Babbel-Gründer Markus Witte über die Gründe, ein Startup aus der Taufe zu heben. Nächster Gast ist der Autor Christian Baron, der zum Thema "Armut in Deutschland" Stellung bezieht.
faz.net (47-Min-Video)

Lese-Tipp: Politiker analysieren in der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” den Wirecard-Skandal.

Lese-Tipp: Der Wirecard-Skandal ist "kein Betriebsunfall", schreiben Florian Toncar, Danyal Bayaz und Fabio De Masi in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Was zur Krise führte, war "eine Mischung aus industriepolitischer Abstiegsangst, stümperhafter Aufsicht und einem Amigo-System ehemaliger Unionspolitiker". Die Obmän­ner im Wirecard-Unter­su­chungs­aus­schuss fordern "Aufseher, die hungrig sind, Vorwürfen nachzugehen."
"FAS", S. 20 (Paid)

Zitat: Pilot-Geschäftsführer Thomas Nowack glaubt nicht an eine Sonntagszeitung am Samstag.

"Dieser Schritt widerspricht in meinen Augen dem, was jahrelang als Vorteil propagiert wurde. Dass der Sonntag der Tag ist, an dem ich mich zurückziehe und mich gerne inspirieren lasse."

Thomas Nowack, Geschäftsführer der Media-Agentur Pilot in Berlin, glaubt nicht, dass die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" am Samstag mehr Leserinnen oder Werbekunden erreicht.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Die “FAZ” startet einen neuen Morgen-Newsletter.

FAZ spendiert ihren Digital-Abonnentinnen einen neuen Früh-Newsletter. FAZ Frühdenker ersetzt den bisherigen "Newsletter für Deutschland" und kommt Montag bis Freitag jeweils um 6.30 Uhr. Interessierte können ihn drei Monate lang kostenlos erhalten, müssen dann aber ein Abo abschließen. Die "FAZ" bezeichnet den Newsletter als "Zuführungsprodukt zu den Bezahlprodukten".
presseportal.de

Ronya Othmann erhält Feuilleton-Kolumne in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

Nahost-Kolumne: Autorin Ronya Othmann schreibt ab diesem Sonntag die Kolumne Import Export für das Feuilleton der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Alle zwei Wochen veröffentlicht Othmann dort auf der zweiten Seite Texte zu Verflechtungen des Nahen Ostens mit Deutschland. Zuvor schrieb sie u.a. gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne Orient Express für die "taz".
turi2 – eigene Infos, "FAS", S. 38 (1. Kolumne, Paid), taz.de (Orient Express)

“FAZ” startet Podcast “Finanzen und Immobilien”.

Reich an Podcasts: Die "FAZ" startet heute den wöchentlichen Podcast "Finanzen und Immobilien". Inken Schönauer, Antonia Mannweiler und Maja Brankovic aus der Redaktion greifen in den 20 bis 25 Minuten langen Folgen jeweils ein relevantes Thema aus der Wirtschafts- und Finanzwelt auf. Auch Expertinnen kommen zu Wort: In der Auftaktfolge ist Finanzanalytiker Volker Looman zu Gast und spricht über Vermögensaufbau.
faz.net

Meinung: ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen den Vorschlag der Vereinigung nicht abschmettern.

All in one? Peter Voß, Ex-Intendant des SWR, appelliert per "FAZ"-Beitrag an ARD, ZDF und Deutschlandradio, den Vorstoß der Mittelstandsunion nach nur einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht sofort abzuschmettern. Die Anstalten seien "gut beraten", das Positionspapier auf "akzeptable oder zumindest diskutable Ansätze" abzuklopfen. Trotzdem sieht Voß eine Programm-Zusammenlegung kontraproduktiv: Sie zerstöre den bewährten Austausch zwischen Hauptprogramm und dritten Fernsehsendern.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Background)

Facebook News startet im Mai in Deutschland.


Blaue Neuigkeiten: Facebook News startet im Mai mit rund 30 Medien-Partnern in Deutschland, dem zweiten europäischen Markt nach Großbritannien (Screenshot). Mit dabei sind Dickschiffe wie "Spiegel", "FAZ", "Zeit" und "Handelsblatt". Aus dem Zeitschiften-Segment nehmen Gruner + Jahr, die Motor Presse und Condé Nast teil, aus dem Regionalen u.a. Ippen, Funke und die "Rheinische Post". Facebook zahlt den beteiligten Verlagen Geld dafür, damit sie ihre Beiträge "um zusätzliche Inhalte ergänzen". Das können auch Inhalte sein, die ansonsten hinter der Paywall stehen, die Entscheidung liegt bei den Verlagen. Auffällig: Springer, Burda, Bauer und die "Süddeutsche Zeitung" sind zum Start nicht dabei.

Facebook hofft offensichtlich, in Zukunft noch mehr deutsche Verlage zur Kooperation bewegen zu können – im Laufe des Jahres sollen weitere Partner bekannt gegeben werden. Schmackhaft macht Zuckerbergs Konzern den Deal u.a. mit internationalen Zahlen: So habe Facebooks News Feed weltweit 188 Mrd Klicks für Verlage generiert. Die Verlagshäuser erhoffen sich laut verschiedener Statements vor allem die Erschließung neuer Zielgruppen. So interessiert sich etwa Stefan Ottlitz vom "Spiegel" dafür, "wie wir gerade angesichts des Erfolgs unserer Abomodelle neue Interessierte für unsere Marken begeistern können."
about.fb.com, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Tatjana Kerschbaumer

Willkommen im Club: Carsten Knop.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Journalist Carsten Knop schreibt seit über zwei Jahrzehnten für die "FAZ", als es ihn 2020 in den Herausgeber-Kreis der Zeitung zieht. Knop ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Düzen Tekkal, Stefan Niggemeier und Christian Nienhaus.
turi2.de/koepfe (Profil Knop)

“FAS” erscheint bald bundesweit am Samstag.

Der frühere Vogel: Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" erscheint künftig bundesweit samstags, schreibt Meedia. "Nach erfolgreichen Markttests" sei dies nun beschlossen, so eine Sprecherin. Die Umstellung erfolge gebietsweise und werde bis zum 2. Quartal 2022 abgeschlossen. Der Schritt soll die Zustellung erleichtern, da am Sonntag nur zwei Drittel der Haushalte beliefert werden können. Zudem verspricht sich der Verlag durch die Möglichkeit, am gesamten Wochenende zu lesen, eine höhere Leserakzeptanz.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Was ist das Beste, was das Gefährliche an der Digitalisierung, Carsten Knop?


Im Gespräch bleiben: Für Carsten Knop, Herausgeber der “FAZ”, heißt “Digital heute auch Dialog” – gerade in Zeiten, in denen die Ansichten z.B. über die Pandemie-Maßnahmen auseinandergehen und der Ton schärfer wird. In der turi2 edition # 13 schreibt er: “Man muss versuchen, gegenzuhalten, so lange mitdiskutieren, bis zumindest bei den Mitlesern, die guten Willens sind, klar ist, was Schwarz ist und was Weiß”. Sie können den Text im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch gedruckt bestellen. Weiterlesen …

“FAZ” kooperiert bei Anzeigen künftig nicht mehr mit der “Rheinischen Post”.

FAZ lässt ihren Kooperationsvertrag zur Anzeigenabwicklung mit der "Rheinischen Post" Ende September auslaufen. Die "RP" steuert seit 2016 die Anzeigenabwicklung und das Auftragsmanagement für die Frankfurter. Beobachter*innen erwarten, dass das Mandat künftig zur "Süddeutschen Zeitung" wechselt. Beide Medien haben jüngst den gemeinsamen Print-Werbevermarkter Republic gegründet.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Werbevermarkter von “SZ” und “FAZ” zwingt Mitarbeiter*innen zu neuen Bewerbungen.

Republic, gemeinsamer Print-Werbevermarkter von "Süddeutscher Zeitung" und "FAZ", zwingt langjährige Mitarbeiter*innen zu erneuten Bewerbungen, schreibt Gregory Lipinski. Besonders das Personal der "FAZ" sei betroffen. Von jeweils 50 beschäftigten Angestellten sollen zudem nur je 30 eine neue Stelle bekommen. Die übrigen 20 Stellen - Republic plant mit insgesamt 80 - sollen zunächst über externe Dienstleistungen besetzt werden. Auch Neueinstellungen sind im Gespräch.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Thomas Gottschalk gratuliert Caterina Valente per “FAZ”-Beitrag zum 90. Geburtstag.

Happy Birthday: Thomas Gottschalk gratuliert Sängerin Caterina Valente in einem "FAZ"-Gastbeitrag zum 90. Geburtstag. Er habe den Text "mit Begeisterung" zugesagt: "Ich bin dankbar für jeden Star meiner Jugend, der noch lebt." Valente gehörte zu den Stars, mit denen er groß wurde, erinnert sich Gottschalk - auch wenn er als Teenager selbst lieber die Beatles hörte.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Zitat: “FAZ”-Geschäftsführer Thomas Lindner glaubt an den Samstag für die “FAS”.

"Setzen wir Hydra um, werden wir uns in diesem Jahrzehnt keine Sorgen machen müssen um die FAS."

Thomas Lindner, Geschäftsführer bei der "FAZ", glaubt, die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ist über Jahre gerettet, wenn sie künftig am Samstag erscheint und dadurch Vertriebskosten einspart.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

“FAS” macht positive Erfahrungen mit dem Samstag als Erscheinungstermin.

Frankfurter Allgemeine Samstagszeitung: Die seit rund einem Jahr laufenden Tests, die Sonntagszeitung bereits samstags auszustellen, verlaufen überwiegend positiv, schreibt Ulrike Simon. Die Kündigungsquote sei weniger als 5 % höher als im Schnitt - unerheblich, ob die Umstellung begründet werde oder nicht. Geschäftsführer Thomas Lindner sagt, wegen der deutlichen Kostenersparnis wäre sogar ein Rückgang um 20 % verkraftbar. Voraussichtlich im Februar will die "FAZ" entscheiden, ob die Sonntagszeitung bundesweit zur Samstagszeitung wird.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

“FAZ” und “Süddeutsche Zeitung” gründen den gemeinsamen Print-Werbevermarkter Republic.

Anzeigen-Allianz: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die "Süddeutsche Zeitung" gründen den gemeinsamen Print-Werbevermarkter Republic. Das Joint Venture soll die überregionale Werbung von "FAZ" und "SZ" vermarkten. Die regionalen, lokalen und die digitalen Anzeigen werden ausgespart und bleiben bei ihren bisherigen Vermarktern. "FAZ" und "SZ" halten je 50 % an dem neuen Unternehmen, das am 1. April 2021 startet. Chefs werden Jürgen Maukner und Ingo Müller, die sich bei den Zeitungen bereits vorher ums Anzeigengeschäft gekümmert haben.

Republic bekommt Standorte in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Beim Personal wird allerdings gekleckert statt geklotzt: Bisher kümmerten sich über 100 Angestellte um die Anzeigenvermarktung bei "FAZ" und "SZ" - Republic plant mit 80 Mitarbeiter*innen.
wuv.de, horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Stirbt die elaborierte Literatur-, Film- und Theaterkritik aus, Julia Encke?


Sozial-mediale Verantwortung: Sozial-mediale Verantwortung: Für Julia Encke, Feuilletonchefin der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, leistet Kulturkritik einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Aber die Kritik hat Grenzen – und zwar dort, wo Kritiker*innen sie für politische Generalabrechnungen nutzen, wie im Fall von Igor Levit geschehen. Enckes Gastbeitrag ist Teil der turi2 edition #13, Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen. Weiterlesen …

“FAZ” fusioniert Vertrieb und digitale Produktentwicklung.

FAZ geht mit der neuen Abteilung Product + Sales ins neue Jahr. Sie umfasst die bisherigen Teams für den Print- und Digital-Vertrieb und für die digitale Produktentwicklung. Insgesamt hat die Abteilung 80 Mitarbeitende und ist nach der Redaktion die zweitgrößte innerhalb der "FAZ". Der Verlag verspricht sich von der Reorganisation eine stärkere Ausrichtung auf den digitalen Vertrieb.
presseportal.de

Lese-Tipp: “FAZ” erzählt das Wirecard-Drama an Hauptfiguren nach.

Lese-Tipp: Die "FAZ" listet die sieben Hauptfiguren des Wirecard-Dramas mitsamt Personen-Beschreibung übersichtlich auf – bestens geeignet als Film-Vorlage und für alle, die irgendwann den Faden verloren haben. Jan Marsalek ist der zwielichtige "Flüchtige", Markus Braun der alle Vorwürfe abstreitende "Verdächtige", Dan McCrum der gefeierte "Aufdecker".
"FAZ", S. 20 (Paid)

Anzeigen-Allianz von “FAZ” und “SZ” bekommt grünes Licht.

Anzeigen-Allianz von "Süddeutscher Zeitung" und "FAZ" hat die Genehmigung vom Bundeskartellamt, schreibt Gregory Lipinski. Starten dürfte die Kooperation dennoch erst im April, die die Parhner noch über viele Eckpunkte uneins sind. Unklar sei etwa, ob das Bündnis eine Doppelspitze bekommen soll und wo der Sitz der Gesellschaft sein soll.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

“FAZ” wandelt bisherigen Sitz in gemischt genutztes Quartier um.

FAZ: Das alte Verlags-Areal zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee wird zum "gemischt genutzten Quartier" mit Büros, einer Schule und Wohnungen. An der Entwicklung der sogenannten "Hellerhöfe" ist der Verlag zur Hälfte beteiligt. Die "FAZ" selbst zieht 2022 in ihr neues Gebäude an der Europaallee. Es soll 1.000 Mitarbeitern aus Verlag, Redaktion und Tochtergesellschaften Platz bieten.
"FAZ" S. 45 (Paid, Regio-Ausgabe Rhein-Main), faz.net, turi2.de (Background)

“FAZ” verschickt zum Tag der Deutschen Einheit 250.000 Gratis-Zeitungen.

FAZ verschickt morgen rund 250.000 Gratis-Ausgaben an Haushalte in ganz Deutschland, zugestellt von der Deutschen Post. Die Druckauflage steigt auf 435.000 - mehr als doppelt so viel wie sonst. Mit E-Paper-Ausgaben errechnet der Verlag sich eine Gesamt­auflage von 500.000. Anlass ist der Tag der Deutschen Einheit am Samstag, den die Redaktion mit einer achtseitigen Beilage würdigt. Erstmal zum Einsatz kommt Augmented Reality, womit redaktionelle Beiträge multimedial erlebbar werden.
verlag.faz.net

“FAZ” startet Kampagne mit dem Motto “Freiheit hat ihren Preis”.

Freiheitskampf: Die "FAZ" dreht ihren Werbeslogan "Freiheit beginnt im Kopf" weiter. Unter dem Motto "Freiheit hat ihren Preis" wirbt die Zeitung ab sofort mit verschiedenen Motiven, die den Wert von Qualitätsjournalismus verdeutlichen sollen. Auf den Motiven heißt es z.B. zum Porträt von Mark Zuckerberg: "Weil kein Algorithmus Ihre Meinung programmieren sollte" oder zu einem Bild des Corona-Virus: "Weil nur gesicherte Informationen verhindern, dass auch die Demokratie erkrankt". Entwickelt wurde die Kampagne von Ogilvy.
horizont.net, dwdl.de

“FAZ”: Lob für Arte, Kritik für “Kulturzeit” von 3sat.

Licht und Schatten: Die "FAZ" übt sich in der Mittwochs­ausgabe gleich doppelt in öffentlich-rechtlicher Medien­kritik. Arte, die "Stimme Deutschlands in Frank­reich", besteche mit "gutem, vielseitigem, hoch­stechendem Programm", lobt Jürg Altwegg. Dagegen wirft Oliver Jungen den "Kulturzeit"-Moderator*innen von 3sat u.a. vor, selten kritische Interviews zu führen. Er wünsche sich wieder "mehr diskursive Härte, Experi­mentier­freude und Widerspruch".
faz.net (Arte, Paid), faz.net ("Kulturzeit")