“NZZ” und “FAZ” beenden ihre inhaltliche Kooperation.

NZZ und FAZ haben ihre redaktionelle Kooperation beendet. Sie zielte darauf ab, mit gemeinsamen Korrespondenten in Russland und Japan kostensparend, aber tiefgründig zu berichten. Beide Verlage äußern sich nicht zu Gründen. Die Schweizer "Handelszeitung" vermutet Zwist, weil die "NZZ" in Deutschland "eine forsche Expansionsstrategie verfolgt" und der "FAZ" womöglich Leser abjage. Die "NZZ" will nun ihre Kooperation mit dem "Handelsblatt" ausbauen.
handelszeitung.ch

agma: Überregionale Zeitungen können gegen den Auflagentrend Leser hinzugewinnen.

Überregionale Tageszeitungen gewinnen zum Teil trotz sinkender Auflage an Reichweite, so ein Ergebnis der aktuellen Analyse der Arbeitsgemeinschaft Media. Die "Bild" belibt trotz Verlusten von 8,4 % mit einer Reichweite von 8,63 Mio an der Spitze. Die "Süddeutsche Zeitung" (1,28 Mio, +2,4 %), die "FAZ" (0,83 Mio, +9,2 %) und die "Welt" (0,70 Mio, +6,1 %) gewinnen hinzu. Noch deutlicher gewinnen die Sonntagstitel "Welt am Sonntag" (0,99 Mio, +13,8 %) und "FAS" (0,83 Mio + 20,3 %), die "Zeit" verliert mit 1,77 Mio und -2,7 % leicht. Bei den regionalen Titel gibt es starke Schwankungen. Großer Gewinner laut agma ist hier die "Berliner Morgenpost" mit 0,31 Mio und einem Plus von 29,2 % und der "Donaukurier", der ein Plus von 25 % bei 0,2 Mio Reichweite erzielt. Insgesamt erreichen Tageszeitungen laut der Analyse eine Reichweite von 53,9 % der Bevölkerung-
meedia.de

Junge Zielgruppen: “FAZ” setzt auf Social, “Zeit” auf Podcasts.

Lese-Tipp: Große Verlage versuchen mit unterschiedlichen Strategien, junge Zielgruppen im Netz zu gewinnen, beobachtet Henrik Rampe. FAZ-Chef Thomas Lindner setzt auf Social Media und verzichtet auf ein Jugendportal, weil die "FAZ" nicht hippes Jugendmagazin spielen will. Zeit-Online-Chef Christian Röpke hat elf Podcasts im Portfolio, die nicht direkt Abos generieren, aber die Marke bilden sollen.
horizont.net

China sperrt nun auch “FAZ” und “Süddeutsche”.

Das Netz wird engmaschiger: China blockiert nun auch die Websites von "Süddeutsche" und "FAZ". Bisher blockierte das System vor allem große Tech-Plattformen und englischsprachige Medien, die über kritische Themen wie Tibet oder auch die Verfolgung der Uiguren in Xinjiang berichten. Auch die "Tagesschau" wird seit Ende Juni blockiert. Am Samstagfrüh ist u.a. Focus Online und Abendblatt.de geblockt, ein großes Ströer-Portal und ein Wirtschaftsblatt aus Düsseldorf bisher aber ebensowenig wie turi2.de, ergeben Tests mit VPN-Tunneln nach China.

Die Sperr-Infrastruktur, von Spöttern Große Chinesische Firewall genannt, gilt als die effizienteste Internet-Zensurmaschine der Welt diesseits vom plumpen Kappen des kompletten Datenverkehrs. Die Kriterien sind naturgemäß nicht bekannt. Das Netz in China ist seit jeher unfrei, die Zensur von aus chinesischer Perspektive eher kleiner Medien stellt aber eine neue Qualität dar. Grund könnten Berichte über die ungewöhnlich großen Proteste in Hong Kong gegen ein neues Auslieferungsgesetz sein.
sueddeutsche.de, faz.net, tagesschau.de

Mitarbeit: Dirk Stascheit

“FAZ” meldet wachsendes Digitalgeschäft und veränderten Aufsichtsrat.

Frankfurter Allgemeine Digitalzeitung: Die "FAZ" hat die rückläufigen Printerlöse dank wachsendem Digitalgeschäft in den ersten fünf Monaten "mehr als kompensiert". 2019 erwartet "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner ein positives Betriebsergebnis. Dafür sei "eine strenge Kostendisziplin" nötig. Die Bi­lanz­sum­me liegt 2018 bei 446,8 Mio Eu­ro.

Die Gesellschafterversammlung wählt Stefan Quandt und Joachim Rosengarten in den Aufsichtsrat. Andreas Barner und Karl Dietrich Seikel tauschen ihre Posten: Barner übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats, Seikel wird Vorsitzender des Kuratoriums der FAZIT-Stiftung, Mehrheitseigner der "FAZ". Ludwig Georg Braun verlässt den Aufsichtsrat "nach Erreichen der satzungsmäßigen Altersgrenze".
"FAZ", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

Analyse: Umbau bei IQ Media könnte “Süddeutscher” und “FAZ” die Tür öffnen.

IQ Media: Der Umbau beim Holtzbrinck-Vermarkter könnte eine Brücke sein, um auch die "Süddeutsche" und die "FAZ" an Bord zu holen, schreibt Roland Pimpl. IQ Media kümmert sich künftig nur noch um Mediaagenturen und Mandanten, "SZ" und "FAZ" müssten somit nicht mehr befürchten, dass Holtzbrinck in einer Allianz "über Gebühr von ihren Kunden profitiert".
horizont.net (frei nach Registrierung), turi2.de (Background)

“Spiegel” analysiert Hintergründe des Steltzner-Abgangs bei der “FAZ”.


Frankfurter Allgemeine Zankerei: Markus Brauck und Ulrike Simon nehmen im "Spiegel" die Herausgeber der "FAZ" auseinander – Anlass ist der Abgang von Herausgeber Holger Steltzner. Der soll mit einem Redakteur über die Vertragsverlängerung von Feuilleton-Herausgeber Jürgen Kaube geprochen und gefragt haben, ob es nicht einen besseren Kandidaten für den Posten gäbe, u.a. mit mehr Digitalkompetenz. Als der Inhalt des Gesprächs den Aufsichtsrat erreichte, sei Stelzners Rauswurf innerhalb von Stunden beschlossen gewesen.

Simon und Brauck beschreiben die Herausgeber-Runde – Berthold Kohler, Jürgen Kaube und Werner D'Inka treffen sich mit den Autoren zum Interview – etwas verächtlich als "Teddybären". Kritische Fragen zur Zukunft der Zeitung und der wenig diversen Besetzung des Herausgeber-Gremiums beantworteten sie mit Ironie und "intellektuellen Spitzfindigkeiten". Der "Spiegel" zitiert aus einer "FAZ"-eigenen Analyse, wonach die Zeitung im Jahr 2030 stolze 190 Mio Euro Verlust einfahren würde, sollte die Print-Auflage weiter schrumpfen, sich das digitale Wachstum nicht beschleunigen und die Preise gleich bleiben.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Lese-Tipp: Die “FAS” widmet sich auf sieben Seiten YouTube.

Lese-Tipp: Mit einem siebenseitigen Feuilleton-Spezial würdigt die "FAS" die deutsche YouTube-Szene, die durch Rezo zuletzt ins Interesse gerückt ist. Christoph Engemann betrachtet das veränderte Verhältnis zwischen geschriebenem und gesprochenem Wort, Florentin Schumacher schaut auf Influencer, die durch ihre Videos reich werden. Diba Shokri beschreibt die Netzwerke Rechtsextremer auf YouTube. Dazu gibt es unter anderem einen Überblick über 30 bedeutende, deutsche YouTuber.
"FAS", S. 33-39 (Paid)

Verlage und Digitalunternehmen gründen Austauschforum OP next.

Online-Publisher im deutschsprachigen Raum haben den Verein OP next gegründet, in dem sie sich über digitale Produktentwicklungen austauschen wollen. Die Plattform richtet sich an Publisher, die überregional journalistische Digitalprodukte herausgeben. Zu den Gründungsmitgliedern zählen u.a. "Spiegel", "Standard", Golem.de, Gruner + Jahr, die "Neue Zürcher Zeitung", Tamedia und Zeit Online.
opnext.info

“FAZ” strukturiert Digital-Agentur Rosa & Leo um, Susanne Busshart muss gehen.

FAZ trennt sich bei ihrer Digital-Agentur Rosa & Leo von Geschäftsführerin Susanne Busshart. Eine Neuausrichtung hin zur klassischen Digital-Agentur soll das Geschäft aus den roten Zahlen führen. Geschäftsführer Thomas Schultz-Homberg wird dabei nun von Thomas Löbel als Managing Director unterstützt.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Georg Meck wird 52.


Wir graturilieren: Georg Meck, Ressortleiter Wirtschaft sowie Geld & Mehr bei der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", feiert heute zusammen mit seiner Familie an der Ostsee seinen 52. Geburtstag. Eine eigene Party muss Meck nicht schmeißen – er ist praktischerweise zur Feier des runden Geburtstages einer Freundin eingeladen.

Das Beste am abgelaufenen Jahr war, dass ihn "niemand genötigt hat, bei stürmischer See ein wackliges Segelboot zu besteigen". Für das neue Lebensjahr soll das auch genau so bleiben – "gerade bei der Feier an der Küste". Gratulationen erreichen Meck an der Ostseeküste auf allen Wegen, z. B. per Mail.

Google startet Jobsuche-Funktion in Deutschland.


Wer nach Jobs googelt, bekommt Angebote künftig sehr präsent in einer blauen Box – Anzeigen vom Springer-Portal Stepstone sind nicht dabei. (Foto: Jens Twiehaus)

Gehalt voller googeln: Google bietet deutschen Nutzern ab heute eine Stellensuche-Funktion – und wird damit schlagartig zum wohl wichtigsten Online-Stellenmarkt. Wer nach mehr Gehalt oder einfach einem neuen Job sucht, bekommt Ausschreibungen mehrerer hundert Stellenmarkt-Websites in einer Übersicht innerhalb der Google-Suche. Als Partner sind viele Verlage dabei, etwa Burda mit Xing, Funke mit Absolventa, die "FAZ"-, "Zeit"- und "Süddeutsche"-Stellenmärkte. Nicht dabei ist die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Springer-Jobbörse Stepstone fehlt, weil Springer selbst eine starke Position im Online-Jobmarkt hat.

Nutzer der Job-Funktion können speziell in ihrem Umkreis suchen, Ergebnisse speichern und sich E-Mail-Alerts einrichten. Über Filter können Jobsuchende auch nach Teilzeit, Ausbildungen oder Praktika suchen, außerdem bestimmte Arbeitgeber auswählen. Google-Manager Nick Zakrasek verspricht, die Reihenfolge der Ergebnisse gemäß Relevanz zu gestalten – und Unternehmen oder Portalen kein besseres Ranking zu verkaufen. Über den Suchergebnissen tauchen aber die klassischen Google-Anzeigen auf – wer nach "Redakteur Berlin" sucht, sieht etwa eine Anzeige vom Springer-Portal Stepstone.

Die Einführung der Google-Jobsuche wird neue Diskussionen über Marktmacht und kartellrechtliche Fragen auslösen. Mit der neuen Funktion könnte Google zur ersten Anlaufstelle für Jobsuchende werden und andere Portale in den Schatten stellen. Rechtsanwalt Thomas Höppner, bereits an einem Kartellverfahren vor der EU-Kommission beteiligt, kann sich eine ähnlichen Entwicklung wie bei Google Shopping vorstellen. Hier bündelte Google zunächst Angebote und integrierte immer mehr Funktion bis zur kompletten Abwicklung des Kaufs. Xing-Manager Jens Stief hingegen hofft, mithilfe von Google den Xing-Stellenmarkt bekannter zu machen.
turi2 bei Google-Pk in Berlin, germany.googleblog.com, recruiting.xing.com (Stief), focus.de (Höppner)

Wolfram Weimer über den neuen “FAZ”-Herausgeber Gerald Braunberger.

“Phantasie im Endspiel”

Verleger Wolfram Weimer schreibt für turi2 über seinen alten Zimmerkumpel, den “FAZ”-Herausgeber Gerald Braunberger. Er lobt Braunbergers Leselust, seine Treue und seine “liberal-konservative Weltanschauung ohne missionarischen Eifer” – und eine sehr spezielle Begabung.

Von Wolfram Weimer

Wer Gerald Braunberger verstehen will, der sollte Schach spielen. Der neue “FAZ”-Herausgeber ist einer der besten Schachspieler im deutschen Journalismus. Und sein später Aufstieg belegt, dass Endspiele in Karrieren … weiterlesen

“Spiegel”: “FAZ”-Herausgeber berufen Gerald Braunberger als Steltzners Nachfolger.


Die Männerrunde bleibt: Das Herausgebergremium der "FAZ" einigt sich vier Wochen nach dem Abgang von Holger Steltzner auf Gerald Braunberger, 59, als Nachfolger. Die Wahl falle damit wieder nicht auf eine Frau und nicht auf jemanden, der sich durch besondere Digitalkompetenz auszeichnet, schreibt der "Spiegel".

Braunberger arbeitet seit 1988 bei der "FAZ" und verantwortet seit 2007 den Finanzteil. Die Zustimmung des Aufsichtsrats steht noch aus. Als Steltzners Nachfolger waren auch Digitalchef Carsten Knop und Wirtschaftspolitik-Ressortleiterin Heike Göbel im Gespräch. Für Braunberger habe seine Führungserfahrung gesprochen, er gelte außerdem als integrierend.
"Spiegel" 16/2019, S. 54 (Vorabmeldung), turi2.de (Background)

“Wirtschaftsjournalist” packt die Schmutzwäsche von Ex-“FAZ”-Herausgeber Holger Steltzner aus.

FAZ hat Herausgeber Holger Steltzner wegen "einer schweren Illoyalität entlassen", schreibt der "Wirtschaftsjournalist". Er habe "eklatant gegen das Kollegialitätsprinzip verstoßen". Zudem soll Steltzner seinen Lebenslauf geschönt haben: Für sein BWL- und Jura-Studium habe er zehn Jahre benötigt und Jura nach vier Semestern abgebrochen.
kress.de, turi2.de (Background)

Bei der “FAZ” wachsen die Vertriebserlöse durch Paid Content.

FAZ steigert ihre Vertriebserlöse gegen den Trend um rund 2 %, schreibt Kai-Hinrich Renner. Das Plus im Zeitraum Februar 2018 bis 2019 wird im Unternehmen auf die Digital-Flatrate F+ zurückgeführt. Verantwortlich ist Digital-Chefredakteur Carsten Knop, der sich damit für den vierten Herausgeber-Posten bei der "FAZ" empfiehlt.
abendblatt.de (Paid), turi2.de (Background)

Ulrike Simon: Heike Göbel und Carsten Knop Kandidaten für den Herausgeber-Posten.

FAZ: Die verbliebenen Herausgeber tendieren dazu, Heike Göbel oder Carsten Knop für die Nachfolge von Holger Steltzner zu nominieren, schreibt Ulrike Simon bei Spiegel Online. Wirtschaftspolitik-Ressortleiterin Göbel würde inhaltlich Steltzner nahestehen und wäre die erste Frau im Gremium. Gegen sie spreche ihr Alter von 59 Jahren. Carsten Knop, 50 und derzeit Digitalchef, können für einen Neuanfang stehen. Dann bliebe die "FAZ" jedoch weiter allein von Männern geführt. Das wäre auch bei Gerald Braunberger der Fall, dem Simon nur geringe Chancen einräumt, da er zudem wie Göbel bereits 59 ist.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

“Horizont”: Holger Steltzner hat sich nicht an die “FAZ”-Spielregeln gehalten.

FAZ hat sich von Herausgeber Holger Steltzner getrennt, weil dieser sich nicht an die "'Spielregeln' der Ehrlichkeit, der Verlässlichkeit und des gegenseitigen Vertrauens" gehalten habe, berichtet "Horizont". Dies gelte sowohl im Umgang mit den anderen Herausgebern sowie der Redaktion, wo von "Kontrollwahn" und "Redaktionsdiktatur" die Rede sein soll.
"Horizont" 12/2019, S. 8 (Paid), turi2.de (Background)

Holger Steltzner ist nicht länger “FAZ”-Herausgeber.


What the Vogg: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und Herausgeber Holger Steltzner trennen sich im Streit. Per Pressemitteilung erklärt der Verlag: "Die Grundlage für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen Herausgebern war nicht mehr gegeben." Was genau den Bruch verursacht hat, teilt die "FAZ" nicht mit. Über einen Nachfolger will die Zeitung noch entscheiden. Steltzner war seit 2002 einer der Herausgeber - zuständig für den Wirtschafts- und den Sportteil. Seit 1993 arbeitet er für die "FAZ". Weiterhin Herausgeber der "FAZ" sind Werner D'Inka (Rhein-Main-Zeitung), Jürgen Kaube (Feuilleton) und Berthold Kohler (Politik).

Die Trennung von Steltzner weist Parallelen zum Bruch mit dem ehemaligen "FAZ"-Herausgeber Hugo Müller-Vogg auf. Bei ihm sprach die FAZ 2001 von einer "zerstörte Vertrauensbasis". Auf Twitter kommentiert Müller-Vogg die Trennung von Steltzner lakonisch mit: "Das wäre ja mal ganz was Neues, dass die @faznet den wahren Grund nennt, wenn sie einen Herausgeber feuert."
presseportal.de, tagesspiegel.de, twitter.com, handelsblatt.com (Background Müller-Vogg)

“FAS” kann Texte von Claas Relotius nur bedingt prüfen.

Claas Relotius hat auch bei Texten in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gefälscht, ergibt eine Untersuchung der "FAS". Ein Interview mit dem ehemaligen Gefängniswärter von Nelson Mandela enthalte Fälschungen. Der Protagonist können sich zwar nicht an das Gespräch erinnern, einige Passagen enthielten jedoch nicht seine Worte. Zwei weitere Texte konnten nicht ausreichend überprüft werden, Relotius lässt über seinen Anwalt mitteilen, er könne die Fragen dazu "bedauerlicherweise" nicht beantworten.
"FAS", S. 34 (Paid)

Studie: Medien haben “überwiegend korrekt” über Flüchtlinge berichtet.

Medienkritik: Deutsche Medien haben im Zeitraum Mai 2015 bis Januar 2016 "überwiegend korrekt" über die Zuwanderung berichtet, sagt eine Studie der Uni Mainz. Kommunikationsforscher Marcus Maurer hat Berichte von "Tagesschau", "Heute", "RTL aktuell", der "Süddeutschen Zeitung", der "FAZ" und der "Bild" untersucht. Sie seien allerdings "meist einseitig", allein die "Bild" habe etwa gleich viele positive wie negative Berichte über Flüchtlinge veröffentlicht. Allerdings habe die Zeitung und auch das ZDF Zuwanderung "überwiegend als Gefahr dargestellt". Die Geschlechterverteilung der Flüchtlinge sei "fast exakt". Nur die "Tagesschau" habe "deutlich häufiger Frauen und Kinder als Männer thematisiert" und gezeigt.
bild.de

Lese-Tipp: “FAS” veröffentlicht abenteuerliche Ausreden ihres Kolumnisten.

Lese-Tipp: Die "FAS" veröffentlicht ein Spezial zum Scheitern, u.a. mit Protokoll des E-Mail-Verkehrs mit ihrem Kolumnisten Thomas Glavinic. Er liefert stets verspätet und mit abenteuerlichen Ausreden: mal hat er drei, vier Tage nicht geschlafen oder ist gegen den Tisch gefallen, ein anderes Mal sind Tasten seines Computers kaputt oder dieser gleich komplett gepfändet.
"FAS", S. 42 (Paid)

“FAZ” macht Hirnforscher Wolf Singer zum “klugen Kopf”.

Kluger Kopf über kluge Köpfe: Die "FAZ" versteckt den Hirnforscher Wolf Singer für ihre "Kluge Köpfe"-Kampagne hinter einer Zeitung. Der Wissenschaftler liest das Blatt, während sein eigener kluger Kopf mit einer Elektroden-Haube zur Hirnstrommessung verkabelt ist. Im begleitenden Video erklärt Singer, dass Klugheit mehr ist, als das Ergebnis eines Intelligenztests. Außerdem kritisiert er, dass moderne Medien die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer manipulieren.
faz.net, youtube.com (5-Min-Interview)

Gauland: Kulturwissenschaftler erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Gastartikel in der “FAZ”.

Gauland-GAU: Der Kulturwissenschaftler und Autor Michael Seemann erhebt Plagiatsvorwürfe gegen den umstrittenen Gastartikel von Alexander Gauland in der "FAZ". Der Text beinhalte Sätze, die in einem "Tagesspiegel"-Beitrag nahezu wörtlich identisch erschienen sind. Gauland habe diese in einen falschen Kontext gesetzt. Auch bei einer Hitler-Rede von 1933 soll Gauland sich für seinen Text bedient haben.
t-online.de

FAZ startet Einsteiger-Flatrate F+.


Kleine Summen für kluge Köpfe: Die "FAZ" startet ihr bereits angekündigtes Flatrate-Modell F+. Für zunächst 2,95 Euro pro Woche, also 11,80 Euro im Monat, bekommen die Nutzer Zugriff auf alle Artikel von faz.net, die hinter der Paywall liegen. Das sind nach eigenen Angaben mehr als 500 Texte pro Monat. Die ersten 30 Tage sind kostenlos. Ab dem zweiten Jahr kostet das Abo 4,95 Euro pro Woche. Bei Nichtgefallen können die Leser F+ jederzeit kündigen.

Auf das E-Paper von "FAZ" und "FAS" haben die Nutzer des Billig-Abos keinen Zugriff. F+ ist nicht zu verwechseln mit dem Angebot, das bis Mitte September noch "FAZ plus" hieß und eine Browser-Version der gedruckten Zeitung bietet. Dieses Angebot heißt inzwischen FAZ Edition.
faz.net, turi2.de (Background)

Neue “FAZ”-Digital-Agentur berät Kunden zur digitalen Transformation.

FAZ gründet die Digital-Agentur rosa & leo. In der neuen Firma bündelt der Verlag Erfahrung in der digitalen Transformation und bietet diese als Beratungsleistungen an. Geschäftsführer sind Susanne Busshart, die zuletzt mit ihrem eigenen Beratungsunternehmen SBCdigital aktiv war, und Thomas Schultz-Homberg, seit 2013 Chief Digital Officer der "FAZ". Sie starten mit zunächst sieben festen Mitarbeitern und einem Netzwerk aus Freien.
presseportal.de

“FAZ” arbeitet an neuer Digitalstrategie inklusive Online-Flatrate.

Frankfurter Allgemeine Zeitung überdenkt ihr Digitalangebot, gibt "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner auf dem Distribution Summit des VDZ in Hamburg bekannt. Die Anzahl der Bezahlstücke auf FAZ.net soll deutlich ansteigen. Mit einer Online-Flatrate wollen die Frankfurter ihre "Paywall wiederum neutralisieren". Die Flatrate im Wochen-Abo soll zu gleichen Teilen Inhalte aus "FAZ", "FAS", "FAZ Woche" sowie dem Magazin "Quarterly" beinhalten und "jüngere und preissensible Nutzer" ansprechen.
horizont.net

Patrick Bernau leitet die Wirtschafts- und Finanzredaktion der “FAS”.

FAZ macht Patrick Bernau (Foto) zum Leiter der Wirtschafts- und Finanzredaktion der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" neben Georg Meck. Bernau folgt auf Rainer Hank, der in den Ruhestand geht, aber weiterhin eine Kolumne schreibt. Seinen Posten als verantwortlicher Redakteur im Online-Ressort der "FAZ" übernehmen Alexander Armbruster und Christoph Schäfer.
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