Zitat: Pilot-Geschäftsführer Thomas Nowack glaubt nicht an eine Sonntagszeitung am Samstag.

"Dieser Schritt widerspricht in meinen Augen dem, was jahrelang als Vorteil propagiert wurde. Dass der Sonntag der Tag ist, an dem ich mich zurückziehe und mich gerne inspirieren lasse."

Thomas Nowack, Geschäftsführer der Media-Agentur Pilot in Berlin, glaubt nicht, dass die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" am Samstag mehr Leserinnen oder Werbekunden erreicht.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Die “FAZ” startet einen neuen Morgen-Newsletter.

FAZ spendiert ihren Digital-Abonnentinnen einen neuen Früh-Newsletter. FAZ Frühdenker ersetzt den bisherigen "Newsletter für Deutschland" und kommt Montag bis Freitag jeweils um 6.30 Uhr. Interessierte können ihn drei Monate lang kostenlos erhalten, müssen dann aber ein Abo abschließen. Die "FAZ" bezeichnet den Newsletter als "Zuführungsprodukt zu den Bezahlprodukten".
presseportal.de

Ronya Othmann erhält Feuilleton-Kolumne in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

Nahost-Kolumne: Autorin Ronya Othmann schreibt ab diesem Sonntag die Kolumne Import Export für das Feuilleton der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Alle zwei Wochen veröffentlicht Othmann dort auf der zweiten Seite Texte zu Verflechtungen des Nahen Ostens mit Deutschland. Zuvor schrieb sie u.a. gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne Orient Express für die "taz".
turi2 – eigene Infos, "FAS", S. 38 (1. Kolumne, Paid), taz.de (Orient Express)

“FAZ” startet Podcast “Finanzen und Immobilien”.

Reich an Podcasts: Die "FAZ" startet heute den wöchentlichen Podcast "Finanzen und Immobilien". Inken Schönauer, Antonia Mannweiler und Maja Brankovic aus der Redaktion greifen in den 20 bis 25 Minuten langen Folgen jeweils ein relevantes Thema aus der Wirtschafts- und Finanzwelt auf. Auch Expertinnen kommen zu Wort: In der Auftaktfolge ist Finanzanalytiker Volker Looman zu Gast und spricht über Vermögensaufbau.
faz.net

Meinung: ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen den Vorschlag der Vereinigung nicht abschmettern.

All in one? Peter Voß, Ex-Intendant des SWR, appelliert per "FAZ"-Beitrag an ARD, ZDF und Deutschlandradio, den Vorstoß der Mittelstandsunion nach nur einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht sofort abzuschmettern. Die Anstalten seien "gut beraten", das Positionspapier auf "akzeptable oder zumindest diskutable Ansätze" abzuklopfen. Trotzdem sieht Voß eine Programm-Zusammenlegung kontraproduktiv: Sie zerstöre den bewährten Austausch zwischen Hauptprogramm und dritten Fernsehsendern.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Background)

Facebook News startet im Mai in Deutschland.


Blaue Neuigkeiten: Facebook News startet im Mai mit rund 30 Medien-Partnern in Deutschland, dem zweiten europäischen Markt nach Großbritannien (Screenshot). Mit dabei sind Dickschiffe wie "Spiegel", "FAZ", "Zeit" und "Handelsblatt". Aus dem Zeitschiften-Segment nehmen Gruner + Jahr, die Motor Presse und Condé Nast teil, aus dem Regionalen u.a. Ippen, Funke und die "Rheinische Post". Facebook zahlt den beteiligten Verlagen Geld dafür, damit sie ihre Beiträge "um zusätzliche Inhalte ergänzen". Das können auch Inhalte sein, die ansonsten hinter der Paywall stehen, die Entscheidung liegt bei den Verlagen. Auffällig: Springer, Burda, Bauer und die "Süddeutsche Zeitung" sind zum Start nicht dabei.

Facebook hofft offensichtlich, in Zukunft noch mehr deutsche Verlage zur Kooperation bewegen zu können – im Laufe des Jahres sollen weitere Partner bekannt gegeben werden. Schmackhaft macht Zuckerbergs Konzern den Deal u.a. mit internationalen Zahlen: So habe Facebooks News Feed weltweit 188 Mrd Klicks für Verlage generiert. Die Verlagshäuser erhoffen sich laut verschiedener Statements vor allem die Erschließung neuer Zielgruppen. So interessiert sich etwa Stefan Ottlitz vom "Spiegel" dafür, "wie wir gerade angesichts des Erfolgs unserer Abomodelle neue Interessierte für unsere Marken begeistern können."
about.fb.com, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Tatjana Kerschbaumer

Willkommen im Club: Carsten Knop.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Journalist Carsten Knop schreibt seit über zwei Jahrzehnten für die "FAZ", als es ihn 2020 in den Herausgeber-Kreis der Zeitung zieht. Knop ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Düzen Tekkal, Stefan Niggemeier und Christian Nienhaus.
turi2.de/koepfe (Profil Knop)

“FAS” erscheint bald bundesweit am Samstag.

Der frühere Vogel: Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" erscheint künftig bundesweit samstags, schreibt Meedia. "Nach erfolgreichen Markttests" sei dies nun beschlossen, so eine Sprecherin. Die Umstellung erfolge gebietsweise und werde bis zum 2. Quartal 2022 abgeschlossen. Der Schritt soll die Zustellung erleichtern, da am Sonntag nur zwei Drittel der Haushalte beliefert werden können. Zudem verspricht sich der Verlag durch die Möglichkeit, am gesamten Wochenende zu lesen, eine höhere Leserakzeptanz.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Was ist das Beste, was das Gefährliche an der Digitalisierung, Carsten Knop?


Im Gespräch bleiben: Für Carsten Knop, Herausgeber der “FAZ”, heißt “Digital heute auch Dialog” – gerade in Zeiten, in denen die Ansichten z.B. über die Pandemie-Maßnahmen auseinandergehen und der Ton schärfer wird. In der turi2 edition # 13 schreibt er: “Man muss versuchen, gegenzuhalten, so lange mitdiskutieren, bis zumindest bei den Mitlesern, die guten Willens sind, klar ist, was Schwarz ist und was Weiß”. Sie können den Text im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch gedruckt bestellen. Weiterlesen …

“FAZ” kooperiert bei Anzeigen künftig nicht mehr mit der “Rheinischen Post”.

FAZ lässt ihren Kooperationsvertrag zur Anzeigenabwicklung mit der "Rheinischen Post" Ende September auslaufen. Die "RP" steuert seit 2016 die Anzeigenabwicklung und das Auftragsmanagement für die Frankfurter. Beobachter*innen erwarten, dass das Mandat künftig zur "Süddeutschen Zeitung" wechselt. Beide Medien haben jüngst den gemeinsamen Print-Werbevermarkter Republic gegründet.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Werbevermarkter von “SZ” und “FAZ” zwingt Mitarbeiter*innen zu neuen Bewerbungen.

Republic, gemeinsamer Print-Werbevermarkter von "Süddeutscher Zeitung" und "FAZ", zwingt langjährige Mitarbeiter*innen zu erneuten Bewerbungen, schreibt Gregory Lipinski. Besonders das Personal der "FAZ" sei betroffen. Von jeweils 50 beschäftigten Angestellten sollen zudem nur je 30 eine neue Stelle bekommen. Die übrigen 20 Stellen - Republic plant mit insgesamt 80 - sollen zunächst über externe Dienstleistungen besetzt werden. Auch Neueinstellungen sind im Gespräch.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Thomas Gottschalk gratuliert Caterina Valente per “FAZ”-Beitrag zum 90. Geburtstag.

Happy Birthday: Thomas Gottschalk gratuliert Sängerin Caterina Valente in einem "FAZ"-Gastbeitrag zum 90. Geburtstag. Er habe den Text "mit Begeisterung" zugesagt: "Ich bin dankbar für jeden Star meiner Jugend, der noch lebt." Valente gehörte zu den Stars, mit denen er groß wurde, erinnert sich Gottschalk - auch wenn er als Teenager selbst lieber die Beatles hörte.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Zitat: “FAZ”-Geschäftsführer Thomas Lindner glaubt an den Samstag für die “FAS”.

"Setzen wir Hydra um, werden wir uns in diesem Jahrzehnt keine Sorgen machen müssen um die FAS."

Thomas Lindner, Geschäftsführer bei der "FAZ", glaubt, die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ist über Jahre gerettet, wenn sie künftig am Samstag erscheint und dadurch Vertriebskosten einspart.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

“FAS” macht positive Erfahrungen mit dem Samstag als Erscheinungstermin.

Frankfurter Allgemeine Samstagszeitung: Die seit rund einem Jahr laufenden Tests, die Sonntagszeitung bereits samstags auszustellen, verlaufen überwiegend positiv, schreibt Ulrike Simon. Die Kündigungsquote sei weniger als 5 % höher als im Schnitt - unerheblich, ob die Umstellung begründet werde oder nicht. Geschäftsführer Thomas Lindner sagt, wegen der deutlichen Kostenersparnis wäre sogar ein Rückgang um 20 % verkraftbar. Voraussichtlich im Februar will die "FAZ" entscheiden, ob die Sonntagszeitung bundesweit zur Samstagszeitung wird.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

“FAZ” und “Süddeutsche Zeitung” gründen den gemeinsamen Print-Werbevermarkter Republic.

Anzeigen-Allianz: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die "Süddeutsche Zeitung" gründen den gemeinsamen Print-Werbevermarkter Republic. Das Joint Venture soll die überregionale Werbung von "FAZ" und "SZ" vermarkten. Die regionalen, lokalen und die digitalen Anzeigen werden ausgespart und bleiben bei ihren bisherigen Vermarktern. "FAZ" und "SZ" halten je 50 % an dem neuen Unternehmen, das am 1. April 2021 startet. Chefs werden Jürgen Maukner und Ingo Müller, die sich bei den Zeitungen bereits vorher ums Anzeigengeschäft gekümmert haben.

Republic bekommt Standorte in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Beim Personal wird allerdings gekleckert statt geklotzt: Bisher kümmerten sich über 100 Angestellte um die Anzeigenvermarktung bei "FAZ" und "SZ" - Republic plant mit 80 Mitarbeiter*innen.
wuv.de, horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Stirbt die elaborierte Literatur-, Film- und Theaterkritik aus, Julia Encke?


Sozial-mediale Verantwortung: Sozial-mediale Verantwortung: Für Julia Encke, Feuilletonchefin der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, leistet Kulturkritik einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Aber die Kritik hat Grenzen – und zwar dort, wo Kritiker*innen sie für politische Generalabrechnungen nutzen, wie im Fall von Igor Levit geschehen. Enckes Gastbeitrag ist Teil der turi2 edition #13, Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen. Weiterlesen …

“FAZ” fusioniert Vertrieb und digitale Produktentwicklung.

FAZ geht mit der neuen Abteilung Product + Sales ins neue Jahr. Sie umfasst die bisherigen Teams für den Print- und Digital-Vertrieb und für die digitale Produktentwicklung. Insgesamt hat die Abteilung 80 Mitarbeitende und ist nach der Redaktion die zweitgrößte innerhalb der "FAZ". Der Verlag verspricht sich von der Reorganisation eine stärkere Ausrichtung auf den digitalen Vertrieb.
presseportal.de

Lese-Tipp: “FAZ” erzählt das Wirecard-Drama an Hauptfiguren nach.

Lese-Tipp: Die "FAZ" listet die sieben Hauptfiguren des Wirecard-Dramas mitsamt Personen-Beschreibung übersichtlich auf – bestens geeignet als Film-Vorlage und für alle, die irgendwann den Faden verloren haben. Jan Marsalek ist der zwielichtige "Flüchtige", Markus Braun der alle Vorwürfe abstreitende "Verdächtige", Dan McCrum der gefeierte "Aufdecker".
"FAZ", S. 20 (Paid)

Anzeigen-Allianz von “FAZ” und “SZ” bekommt grünes Licht.

Anzeigen-Allianz von "Süddeutscher Zeitung" und "FAZ" hat die Genehmigung vom Bundeskartellamt, schreibt Gregory Lipinski. Starten dürfte die Kooperation dennoch erst im April, die die Parhner noch über viele Eckpunkte uneins sind. Unklar sei etwa, ob das Bündnis eine Doppelspitze bekommen soll und wo der Sitz der Gesellschaft sein soll.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

“FAZ” wandelt bisherigen Sitz in gemischt genutztes Quartier um.

FAZ: Das alte Verlags-Areal zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee wird zum "gemischt genutzten Quartier" mit Büros, einer Schule und Wohnungen. An der Entwicklung der sogenannten "Hellerhöfe" ist der Verlag zur Hälfte beteiligt. Die "FAZ" selbst zieht 2022 in ihr neues Gebäude an der Europaallee. Es soll 1.000 Mitarbeitern aus Verlag, Redaktion und Tochtergesellschaften Platz bieten.
"FAZ" S. 45 (Paid, Regio-Ausgabe Rhein-Main), faz.net, turi2.de (Background)

“FAZ” verschickt zum Tag der Deutschen Einheit 250.000 Gratis-Zeitungen.

FAZ verschickt morgen rund 250.000 Gratis-Ausgaben an Haushalte in ganz Deutschland, zugestellt von der Deutschen Post. Die Druckauflage steigt auf 435.000 - mehr als doppelt so viel wie sonst. Mit E-Paper-Ausgaben errechnet der Verlag sich eine Gesamt­auflage von 500.000. Anlass ist der Tag der Deutschen Einheit am Samstag, den die Redaktion mit einer achtseitigen Beilage würdigt. Erstmal zum Einsatz kommt Augmented Reality, womit redaktionelle Beiträge multimedial erlebbar werden.
verlag.faz.net

“FAZ” startet Kampagne mit dem Motto “Freiheit hat ihren Preis”.

Freiheitskampf: Die "FAZ" dreht ihren Werbeslogan "Freiheit beginnt im Kopf" weiter. Unter dem Motto "Freiheit hat ihren Preis" wirbt die Zeitung ab sofort mit verschiedenen Motiven, die den Wert von Qualitätsjournalismus verdeutlichen sollen. Auf den Motiven heißt es z.B. zum Porträt von Mark Zuckerberg: "Weil kein Algorithmus Ihre Meinung programmieren sollte" oder zu einem Bild des Corona-Virus: "Weil nur gesicherte Informationen verhindern, dass auch die Demokratie erkrankt". Entwickelt wurde die Kampagne von Ogilvy.
horizont.net, dwdl.de

“FAZ”: Lob für Arte, Kritik für “Kulturzeit” von 3sat.

Licht und Schatten: Die "FAZ" übt sich in der Mittwochs­ausgabe gleich doppelt in öffentlich-rechtlicher Medien­kritik. Arte, die "Stimme Deutschlands in Frank­reich", besteche mit "gutem, vielseitigem, hoch­stechendem Programm", lobt Jürg Altwegg. Dagegen wirft Oliver Jungen den "Kulturzeit"-Moderator*innen von 3sat u.a. vor, selten kritische Interviews zu führen. Er wünsche sich wieder "mehr diskursive Härte, Experi­mentier­freude und Widerspruch".
faz.net (Arte, Paid), faz.net ("Kulturzeit")

“FAZ”: Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab.

Roland auf Rückzug: Roland Tichy gibt den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab, meldet die "FAZ". Tichy bekleidet das Amt seit 2014, geriet aber jüngst in die Kritik, als sein Monatsmagazin "Tichys Einblick" einen sexistischen Text über die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli veröffentlichte. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, gab daraufhin ihren Rückzug aus der Stiftung bekannt. Weitere Stimmen forderten Tichys Rücktritt, u.a. auf Twitter. Ein prominenter Kritiker Tichys innerhalb der Stiftung ist Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank.

Weidmann betont etwa, Tichys Rolle als Herausgeber vertrage sich nicht mit seiner Rolle als Vorsitzender der Stiftung. Durch "Tichys Einblick", in dem "ein zuspitzender, oft polemischer Debattenstil" herrsche und in dem es "wiederholt zu beleidigenden und verletzenden Äußerungen gekommen sei", sei eine negative Berichterstattung über die Stiftung ausgelöst worden. Zudem habe die Stiftung Mitglieder verloren; vorgeschlagene Preisträger*innen hätten die Annahme einer Auszeichnung durch die Stiftung abgelehnt - etwa Friedrich Merz, der 2018 den Ludwig-Erhard-Preis erhalten sollte. Tichys Nachfolger*in soll noch diesen Herbst gewählt werden.
faz.net, spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background Bär)

Arzt bedrängt “FAZ”-Fotografen auf Querdenken-Demo.

Pressefreiheit: Ein Hamburger Arzt hat Pressefotografen auf einer Querdenken-Demo in Frankfurt beleidigt und bedrängt, darunter einen freien Fotografen der "FAZ", schreibt Herausgeber Carsten Knop und veröffentlicht ein Video des Vorfalls. Die Fotografen werden darin dazu aufgefordert, ihre Masken abzulegen und keine Fotos mehr zu machen. Ordner*innen vor Ort hätten kaum eingegriffen, sagt Knop.
faz.net (4-Min-Video)

Art Director Peter Breul hört endgültig bei der “FAZ” auf.

FAZ Magazin: Art Director Peter Breul verabschiedet sich endgültig von seiner Tätigkeit für den Verlag – offiziell ist er bereits seit vergangenem Herbst im Ruhestand. Breul arbeitete seit 1986 für den Verlag, war u.a. Art Director des wöchentlichen "FAZ Magazins", das bis 1999 erschien. Das aktuelle Heft ist sein letztes Werk für die "FAZ".
"FAZ Magazin" Nr. 102, S. 7

Jan Böhmermann greift “FAZ”-Herausgeber Jürgen Kaube wegen geplatztem Interview an.


From Janni with love: Jan Böhmermann, gerade auf großer PR-Tour für sein Buch mit gesammelten Twitter-Werken, ärgert sich über ein "FAS"-Interview, das auf den letzten Metern vor der Veröffentlichung geplatzt ist – durch den Widerstand von "FAZ"-Feuilleton-Herausgeber Jürgen Kaube. Böhmermann reagiert mit einem offenen Brief bei Twitter – auf eine nicht öffentliche Kontaktaufnahme habe Kaube nicht geantwortet. In dem Schreiben fragt Böhmermann, warum Kaube "in die redaktionelle Gestaltungshoheit der 'FAS'" eingegriffen habe. Mögliche Antworten liefert er in weiteren Tweets mit Auszügen aus dem Interview. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt bietet derweil an, das Interview in seinem Medium zu veröffentlichen.

Böhmermann wirft in dem Gespräch etwa dem WDR "lausige Krisenkommunikation" in der Causa Umweltsau vor. Tom Buhrow habe kein argumentatives Problem gehabt, "sondern bloß Angst". Er kritisiert außerdem das "schlecht geschauspielerte Gejammer über das Phantom Cancel Culture". In anderen Tweets ärgert er sich über die Zeit, die er für das Interview und den Foto-Termin investiert hat.
twitter.com (Offener Brief), twitter.com (weitere Tweets), twitter.com (Interview-Auszug)

Mitarbeit: Markus Trantow

Julia Encke ist Nachfolgerin von Claudius Seidel als Feuilleton-Chefin der “FAS”.


Frankfurts frische Feuilleton-Frau: Die "FAS" ernennt Julia Encke zur neuen Feuilleton-Chefin, beobachtet Ulrike Simon von "Horizont" im Impressum der Zeitung. Encke tritt die Nachfolge des langjährigen Ressortleiters Claudius Seidl an, dessen Vertrag nicht verlängert wurde. Die Journalistin schreibt seit 2015 im Literatur-Ressort der "FAS". Ihr Vorgänger Seidl wird künftig Filmkritiken schreiben und mit Rainer Schmidt - Enckes Ehemann - für das Magazin "Frankfurter Allgemeine Quarterly" arbeiten.

Encke, geboren 1971, schreibt zunächst für die "FAZ" und die "Süddeutsche Zeitung". 2015 wechselt sie zur "FAS". Seidl war 19 Jahre Feuilleton-Chef bei der "FAS" und hatte sich vor dem Arbeitsgericht in Berlin gegen seinen auslaufenden Vertrag gewehrt. Die "FAS"-Journalist*innen in Berlin stammen meist aus der "FAZ"-Zentrale in Frankfurt am Main - die Entsendeverträge laufen nach fünf Jahren aus.
(Foto: Heinrich-Böll-Stiftung)
horizont.net

Claudius Seidl ist nicht mehr Feuilletonchef der “FAS”.

Frankfurt statt Berlin? "FAS" zieht Claudius Seidl von der Spitze des Feuilleton-Ressorts ab, schreibt Ulrike Simon bei "Horizont". Seidl bleibt festangestellter "FAZ"-Redakteur in Berlin, wo er insbesondere Filmkritiken verfassen soll. Er kümmert sich zudem um das Magazin "Frankfurter Allgemeine Quarterly". Wer Seidl als Feuilletonchef bei der "FAS" nach 19 Jahren folgt, ist unklar.

Seidl hatte sich vor dem Arbeitsgericht in Berlin gegen seinen auslaufenden Vertrag gewehrt - mit Rechtsbeistand von Anwalt Ulrich Fischer, früherer GDL-Rechtsbeistand bei den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn. Die "FAS"-Journalist*innen in Berlin stammen meist aus der "FAZ"-Zentrale in Frankfurt am Main - die Entsendeverträge laufen nach fünf Jahren aus. Seidl schrieb zuvor u.a. für den "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung".
horizont.net (Paid)

Hanfeld: Corona-Untersuchung von Gräf und Hennig “hat jede Menge Löcher”.

ARD und ZDF bekommen in der Diskussion um die Corona-Sondersendungen während des Lockdowns ungewohnte Unterstützung: "FAZ"-Mann Michael Hanfeld bescheinigt der Untersuchung von Dennis Gräf und Martin Hennig "jede Menge Löcher". "Stark" findet Hanfeld die "Einzelbeobachtung" der Studie, ihre "Generalthesen stehen dagegen auf schwachen Füßen". Die Forscher hatten ARD und ZDF vorgeworfen, Corona-Angst zu schüren.
faz.net, turi2.de (Background)

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Thomas Lindner schreibt über Dieter Lindner.


Familiäres Vorbild: Dieter Lindner (Foto: Rainer Wohlfahrt) ist erfolgreicher Profifußballer, bescheidener Kaufmann, verlässlicher Familienmensch – und Vater und Vorbild von Thomas Lindner (Foto: Krinninger). Der FAZ-Verlagsmanager hat beim Schreiben für die turi2 edition #12 die Stimme seines Vaters im Ohr. Lesen Sie jetzt den ganzen Text kostenlos hier als Online-Text oder im E-Paper der turi2 edition #12.

Das Gehalt von WDR-Chef Tom Buhrow ist gar nicht gesunken, schreibt Jakob Buhre.

Äpfel und Birnen: Journalist Jakob Buhre schreibt, dass die Nachricht, das Gehalt von WDR-Chef Tom Buhrow sei gesunken, eine Falschmeldung ist, die es u.a. in "Tagesspiegel" und "FAZ" geschafft hat. Er rechnet vor, dass Buhrows Grundgehalt sogar um 23.300 Euro gestiegen ist. Grund: 2016 veröffentlichte der Sender noch die Intendanten-Bezüge inkl. Sachleistungen, ab 2017 ohne. Zudem dokumentiert Buhre, dass es ihm nicht gelungen ist, auch nur eine Redaktion zu einer Korrektur zu bewegen.
planet-interview.de

Die “FAZ” will ihren aktuellen Standort zu einem Wohnviertel umbauen.

Frankfurter Allgemeine Wohngegend: Die "FAZ" gründet mit der Bietergemeinschaft aus der Unternehmensgruppe Bauwens und Daniel Hopp, einem von zwei Söhnen des SAP-Gründers Dietmar Hopp, ein Joint Venture, um den aktuellen Redaktions- und Verlagsstandort nach dem Umzug ins Europaviertel in ein Wohnquartier umzubauen. Beide Partner halten am neuen Unternehmen jeweils 50 %. Die neuen Immobilien, darunter voraussichtlich eine Grundschule, Kitas und Wohngebäude, sollen für sie als Kapitalanlage dienen.
presseportal.de

Kartellamt genehmigt Anzeigen-Joint-Venture von “FAZ” und “SZ”.

Frankfurter Allgemeine Zeitung und "Süddeutsche Zeitung" bekommen den Segen des Bundeskartellamts für die Gründung ihres Joint Ventures in Sachen Anzeigenvermarktung. Grund für den positiven Bescheid ist u.a., dass beide Häuser auch in Zukunft "keine überragende Marktstellung erlangen werden und es bei den Rubrikenanzeigen – wie Stellen- und Immobilienanzeigen – starken Wettbewerbsdruck durch entsprechende Onlineangebote gibt". Mit der Vermarktung starten dürfen "FAZ" und "SZ" aber noch nicht - hier dauert die kartellrechtliche Prüfung noch an.
horizont.net

Hör-Tipp: Googles erstes Rechenzentrum war wie ein Schrank, sagt Urs Hölzle.

Hör-Tipp: "Google war nicht größer als ein Schrank", erinnert sich Chefingenieur Urs Hölzle im "FAZ"-Podcast an das erste Rechenzentrum der Suchmaschine, ein Nachbar von Ebay. Das war "Studentenqualität", sagt der dienstälteste Angestellte von Google. Dennoch glaubte er früh an das Konzept, da die Suchmaschine im Vergleich zu Mitbewerbern präzisere Ergebnisse lieferte.
faz.net (37-Min-Audio)

Basta: Die “FAZ Woche” remixt zum Abschluss ihr erstes Cover.

Kein Happy-End: Die "Frankfurter Allgemeine Woche" erscheint heute zum letzten Mal und verabschiedet sich mit einer Neuauflage ihres ersten Covers vor rund vier Jahren. Wieder zeigt es Angela Merkel als Wonderwoman neben dem amtierenden US-Präsidenten. Doch statt Superman Obama ist nun Donald Trump mit der Finger-Geste von Dr. Evil zu sehen. Offenbar glaubt die Redaktion, dass nicht nur für sie die beste Zeit in der Vergangenheit liegt.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Google zahlt für Inhalte von “FAZ”, “Spiegel”, “Zeit” und weiteren Medien.


Lizenz zum Verbreiten: Google geht auf die Verlage zu und zahlt erstmals für Inhalte – in Deutschland an die "FAZ", den "Spiegel", die "Zeit", die "Rheinische Post" und den "Tagesspiegel". Weitere Partner sollen folgen. Der Konzern will mit der Initiative zunächst bei Google News und Discover hochwertige journalistische Inhalte anbieten. Zum Teil sollen auch Texte und Videos, die auf den Verlagsseiten hinter der Paywall stehen, über Google kostenfrei abrufbar sein. "Google will mit dem Programm einen Beitrag leisten, damit das Verlagswesen den Sprung in die digitale Zukunft schafft", sagt Sprecher Ralf Bremer zu turi2. Das Angebot soll im Laufe des Jahres starten und auch für Radio- und TV-Sender offen sein. Der Umgang mit Inhalten von ARD und ZDF ist noch unklar.

Das Programm läuft zunächst als Test in Deutschland, Australien und Brasilien. Google und insbesondere die Presseverlage streiten seit Jahren um Nutzungs-Gebühren für die Verwendung von Text-Schnipseln bei Google News. Das vor dem Europäischen Gerichtshof gescheitere deutsche Leistungsschutzrecht für Presseverleger zielte auf eine politische Regelung des Konflikts.
googleblog.com, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow