Medien verteidigen Berichterstattung zur WM in Katar.


Muss ja: Zahlreiche Medien haben in den vergangenen Tagen Statements veröffentlicht, in denen sie die sportliche Bericht­erstattung über die WM in Katar rechtfertigen. ARD-Teamchef Harald Dietz hält einen medialen Boykott für nicht zielführend, weil "durch dieses Hinschauen viel mehr bewegt werden" könne. Man könne aber nicht erwarten, dass die ARD in jedem einzelnen Beitrag neben den Ergebnissen auch Menschen­rechte thematisiere – das sei "unangemessen". Der Sport-Ressort­leiter der "Süddeutschen", Claudio Catuogno, schreibt: "Wir sind keine Aktivisten, wir sind Journalisten, unser Job ist das Berichten, nicht das Nicht-Berichten." Die "taz" will eine Bericht­erstattung koordinieren, "bei der das Porträt eines Arbeiters, der beim Stadionbau mitgewirkt hat, ebenso seinen Platz hat, wie das eines Fußballers", so Andreas Rüttenauer. "FAZ"-Sport-Redakteur Anno Hecker verspricht, bei Texten über die WM "weder auf die Erwartungen von Kritikern noch auf die Wünsche von Schwärmern" Rücksicht zu nehmen. Die "Zeit" wird auf einige "heitere Formate früherer Turniere verzichten", kündigen Cathrin Gilbert und Christian Spiller an. Die Leserinnen sollen sich aber trotzdem "über Tore freuen dürfen". (Foto: Tom Weller / dpa / Picture Alliance)
deutschlandfunk.de, sueddeutsche.de, taz.de, faz.net, zeit.de

Bundesregierung lässt “FAZ” zu Taiwan-Gesprächen im Unklaren.

Schweige-Diplomatie: Die Bundes­regierung hat erstmals seit dem Ende der Corona-Beschränkungen wieder direkte Gespräche mit taiwanischen Regierungs­vertretern geführt. Details der Treffen bleiben auf Nachfrage der "FAZ" aber unklar, beide Seiten geben nur rudimentär Auskunft. Bildungs­ministerin Bettina Stark-Watzinger (Foto) habe den taiwanischen Minister für Wissen­schaft und Technologie getroffen. Franziska Brantner, Staats­sekretärin im Wirtschafts­ministerium, sei in Taipeh empfangen worden. Unterdessen ermahnt China die Bundes­regierung, "von jeglicher Form offizieller Kontakte mit der Region Taiwan abzusehen".
faz.net

Video-Tipp: Die “FAZ”-Redaktion verzweifelt am Jugendwort, Susanne Daubner klärt.

Video-Tipp: In der "FAZ"-Redaktion herrscht heute Morgen Ratlosigkeit über das neu gewählte Jugendwort des Jahres smash. Ist es etwas zu essen? Oder doch ein Schmetterball? Hätten die Redakteurinnen mal die "Tagesschau" zu Rate gezogen. Dort liefert Sprecherin Susanne Daubner mal wieder in gewohnt souveräner Weise ab.
instagram.com (FAZ), tiktok.com/@tagesschau (Susanne Daubner)

@tagesschau Alle anderen Wörter waren demnach "pass". #jugendwort2022 #smash #tagesschau ♬ Originalton - tagesschau

Zitat: Gerhart Baum will keine Rundfunkgebühren “für Unterforderung” zahlen.

"Wir zahlen doch nicht Gebühren für unsere Unterforderung."

Gerhart Baum, ehemaliger Bundesinnenminister und stellvertretendes Mitglied des WDR-Rundfunkrats, plädiert in der "FAZ" für mehr öffentlich-rechtliche Sendungen "mit langem Atem": Nutzerinnen dürften in ihren Ansprüchen nicht unterschätzt werden, Qualität müsse "ein Maßstab sein".
"FAZ", S. 13 (€)

Jürgen Kaube wirft Richard David Precht vor, Zitate zu verfälschen.

Kaube vs Precht: "FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube wirft Richard David Precht vor, im Podcast mit Markus Lanz den Inhalt eines "FAZ"-Textes über sich falsch wiedergegeben zu haben. Er habe der Zeitung zudem empfohlen, Feuilletonchefin Julia Enke, die den Text "Sie nennen es Freiheit" im November 2021 geschrieben hatte, "die Stelle zu entziehen, weil sie ihn kritisiert hat", so Kaube. Der Herausgeber empfiehlt Precht, es "mit dem Größen-Ego" nicht zu weit zu treiben und fordert ihn auf, Lanz nicht "mit falschen Zitaten" anzuschwindeln.
faz.net (€)

turi2 edition #19: Hör mal, Ingo Müller …


Wrumm Wrumm: Für Ingo Müller ist es wichtig, dass in Podcasts zwischen Inhalt und Werbung sauber getrennt wird. Der Geschäftsführer von Republic, dem Vermarkter von „FAZ“ und „Süddeutscher Zeitung“, hört aber nicht nur gerne anderen beim Reden zu, sondern macht gerne mal Krach mit seinem Motorrad, sagt er im Audio-Fragebogen der turi2 edition #19. Weiterlesen >>>

Wir graturilieren: Jonas Grashey wird 43.

Wir graturilieren: Der Fazit-Geschäftsführer Jonas Grashey wird heute 43 Jahre alt. Seine Integration als Hesse läuft in vollem Gange: Er hat "zumindest zwischenzeitlich" gewusst, welche sieben Kräuter in eine Grüne Soß' gehören. Wegen seines Jobwechsels von BurdaStyle zu Fazit ist er vor anderthalb Jahren von München nach Frankfurt gezogen, in eine Stadt "voller Überraschungen". Den Umzug bereut er beruflich nicht, denn seine "klugen und kreativen Kolleginnen und Kollegen" beim Content-Marketing-Spezialisten gingen auch die größten Hindernisse mit "überdurchschnittlich guter Laune" an.

Außerdem sind es mit dem Zug von Frankfurt nach Paris nur 3:42 Stunden – "sehr empfehlenswert". Apropos: Grashey und das Team sind neugierig auf den Einzug in den neuen "FAZ"-Tower – die Adresse Pariser Straße 1 klingt schon mal "vielversprechend". Seinen Geburtstag feiert Grashey heute mit Freunden in einem französischen Bistro, um beim Thema zu bleiben. Er freut sich über Gratulationen aller Art, z.B. via Linked-in und Instagram.

Gefälschte Ableger deutscher Newsseiten verbreiten russische Propaganda.

Desinformationswelle: Nachgebaute Webseiten von T-Online, "Spiegel", "FAZ" und "Bild" verbreiten massen­haft pro-russische Fake News, berichtet T-Online. Fake-Accounts in sozialen Netzwerken mit durch KI erstellten Profil­bildern teilen die Nachrichten, die wohl russischen Ursprungs sind. Die URLs der gefälschten Seiten ähneln den Originalen, so dass sie nur bei genauem Blick zu erkennen sind.
t-online.de, spiegel.de

Lese-Tipp: Hexenverfolgung nimmt weltweit wieder zu.

Lese-Tipp: Die Hexenverfolgung nimmt weltweit wieder zu – Journalistin Katrin Hummel interviewt in der "FAZ" zwei Experten, die Auskunft über den erstarkenden Aberglauben geben. In mindestens 43 Ländern wurden in den letzten Jahrzehnten mehr "Hexen" verfolgt als zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Vor Zaubersprüchen fürchten sich die wenigsten Aggressoren: Ein Grund für Beschuldigungen sei u.a. Habgier.
faz.net

Sorge vor Erdgas-Knappheit: Die “FAZ” hamstert Papier.

Für den Ernstfall: Die "FAZ" erhöht ihren Vorrat an Papier und will sich so gegen einen möglichen Produktionsengpass durch eine Erdgas-Knappheit wappnen. Zusätzlich bis zu 1.400 Tonnen Zeitungsrollen wolle man z.B. am wichtigsten Standort in Mörfelden-Walldorf, südlich des Frankfurter Flughafens, einlagern. Der Papierbedarf soll so für drei Monate sichergestellt sein. Auch die Vorräte an Druckplatten und Farbe würden erhöht.
faz.net (Paid)

Debatte: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk missachtet durch Gendern seinen Auftrag.

Gender-Sender: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk missachtet durch Gendern seinen Auftrag, kritisiert Heike Schmoll. Er müsse laut Medienstaatsvertrag "Meinungsvielfalt sowie Ausgewogenheit der Angebote" berücksichtigen – was nicht der Fall sei, wenn Redakteure ihre "sprachlichen Marotten zur allgemeingültigen Sprachnorm" machen. In den Redaktionen herrsche ein "enormer Gruppendruck" zu gendern, wer es nicht tue, müsse sich rechtfertigen.
faz.net

Justus Haucap scheidet aus dem Kuratorium der Fazit-Stiftung aus.

Fazit, Rückzug: Der Ökonom Justus Haucap verlässt das Kuratorium der Fazit-Stiftung. Grund ist die Diskussion um seinen mutmaßlich im Auftrag von Uber verfassten "FAZ"-Gastbeitrag aus dem Jahr 2014. Haucap streitet die Vorwürfe ab. Die "FAZ" betont, dass Haucaps Kuratoriumsmitgliedschaft erst 2016 begann. Die Fazit-Stiftung soll die journalistische Unabhängigkeit der "FAZ" sicherstellen.
faz.net, turi2.de (Background)

Debatte: Die RBB-Affäre illustriert die Intransparenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Hartes Urteil: Die RBB-Affäre um Intendantin Patricia Schlesinger illustriert die Ämterhäufung und Instransparenz innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, schreibt Michael Hanfeld in der "FAZ". Hinter den Kulissen herrsche "ein Hauen und Stechen"; im Verständnis der Sender sollten Bürgerinnen keine Kritik üben, sondern "zahlen und ansonsten den Mund halten: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiß, was gut und richtig ist für uns". ARD, ZDF und Deutschlandradio würden "gehätschelt und getätschelt von der Politik", die sich aber aus den Aufsichtsgremien zurückziehe.
faz.net, turi2.de (Background)

Schriftstellerin und “FAZ”-Redakteurin Maria Frisé, 96, ist tot.

Maria Frisé, 96, ist tot. Sie ist am gestrigen Sonntag im Kreis ihrer Familie gestorben, teilt die "FAZ" mit. Die Schriftstellerin veröffentlichte mehrere Erzählbände und autobiographische Bücher über ihre Kindheit in einer schlesischen Adelsfamilie. Ab 1968 schrieb sie für das Feuilleton der "FAZ" und arbeitete dort auch noch im Ruhestand. Noch im vergangenen Jahr schrieb sie sieben Artikel.
faz.net

“FAZ”-Autor erhebt fälschlicherweise Manipulations-Verdacht gegen das ZDF.

Zeigt Flagge: "FAZ"-Autor Philip Plickert profiliert sich als Twitter-Troll. Der Journalist greift das ZDF per Tweet wegen eines Fotos der Regenbogen-Flagge vor dem Kanzleramt an. Weil diese sich stärker im Wind hebt als die Deutschland- und EU-Flaggen daneben, erhebt er den Verdacht, der Sender könne das Bild manipuliert haben: "Unser geliebter ÖRR würde doch niemals Bilder manipulieren, oder doch?" Bild-Urheber dpa widerspricht, andere Twitter-User zeigen das Originalbild aus der dpa-Fotodatenbank. Bei seiner Korrektur findet Plickert die Aufregung beim ZDF "etwas künstlich", beim "ÖRR" habe es schließlich "schon mehrfach Fälle von Photoshop" gegeben. dpa-Nachrichtenchef Froben Homburger bedauert bei Meedia.de: "Bereits jetzt steht fest, dass der durch die Tweets vermittelte falsche Eindruck selbst mit einer transparenten Klarstellung sich nicht mehr wird einfangen lassen."
twitter.com/PhilipPlickert, meedia.de

Debatte: Die “FAZ” hat ein Problem mit intransparenten Artikeln, schreibt Andrej Reisin.

Undurchsichtig: Die "FAZ" hat offenbar Schwierigkeiten, intransparente Beiträge "aus dem Blatt zu halten oder zumindest zu kennzeichnen" schreibt Andrej Reisin bei Übermedien und bezieht sich auf den aus Uber-Sicht positiven Gastbeitrag von Justus Haucap. Das Kontroll­gremiums der Zeitung ist eine "illustre Runde", die nicht für "die Unabhängigkeit von den Interessen der Wirtschaft steht", sagt Timo Lange von der NGO LobbyControl.
uebermedien.de (Paid)

Die EU muss zum geopolitischen Akteur werden, schreibt Olaf Scholz in der “FAZ”.

Zeitenwende-Erklärer: Bundeskanzler Olaf Scholz liefert in einem Gastbeitrag in der "FAZ" einen politischen Rundumschlag von der Energie-Krise über die Inflation bis zur künftigen geopolitischen Aufstellung des Westens angesichts des Krieges. "Wir werden einen langen Atem brauchen", schreibt Scholz. Im Mittelpunkt steht die Forderung des Kanzlers, dass die EU zum geopolitischen Akteur werden und künftig geschlossener auftreten muss: "Nationale Vetos, etwa in der Außenpolitik, können wir uns schlicht nicht mehr leisten, wenn wir weiter gehört werden wollen in einer Welt konkurrierender Großmächte."
faz.net (Paid)

Justus Haucap weist Vorwürfe über platzierten “FAZ”-Beitrag zu Uber zurück.


Uber-Leaks: Der Ökonom Justus Haucap bestreitet in der "FAZ", einen positiven Gastbeitrag in der Zeitung im Auftrag von Uber geschrieben zu haben. Sein "FAZ"-Text sei am 6. Dezember 2014 erschienen, den Vertrag über das "Abfassen eines Presseartikels" nebst einer Uber-Auftragsstudie habe Haucap erst rund zwei Wochen später unterschrieben. Welchen Beitrag Haucap im März 2015 dann tatsächlich abgerechnet habe, lasse sich heute nicht mehr rekonstruieren – bekannt sei wohl lediglich, dass es ein "Newsletter-Artikel" gewesen sein soll: "Doch der 'FAZ'-Beitrag war es definitiv nicht", beteuert Haucap. Zudem gebe besagter "FAZ"-Text "1:1 die Inhalte des Hauptgutachtens der Monopolkommission" wieder, der Haucap bis zum Sommer 2014 angehörte. Zudem stellt Haucap klar, dass er erst seit April 2016 Mitglied Mitglied des Kuratoriums der FAZIT-Stiftung ist, welche die journalistische Unabhängigkeit der "FAZ" sicherstellen soll.

Die Uber-Files bringen den Fahrdienstleister derzeit in Erklärungsnot. Über 124.000 Dokumente hat ein internationales Team von rund 180 Journalistinnen ausgewertet, zunächst hatte ein Whistleblower die Unterlagen dem "Guardian" zugespielt. Uber soll u.a. mit fragwürdigen Mitteln versucht haben, Gesetze zum eigenen Vorteil zu verändern. Hierzulande recherchierten NDR, WDR und die "Süddeutsche Zeitung" darüber. Zuletzt war z.B. bekannt geworden, dass Uber sich im Rahmen seiner Lobbyarbeit sehr für den ehemaligen "Bild"-Chef Kai Diekmann interessiert hat. In E-Mails schrieben Uber-Führungskräfte demnach, Diekmann könne Türen öffnen und sei der "beste Weg, um zu Merkel zu kommen".
faz.net, turi2.de (Background)

Medienrecherche: Uber hat offenbar einen wohlwollenden “FAZ”-Artikel platziert.


Uber-Leaks: Der Fahrdienstleister Uber soll im Rahmen seiner weltweiten Expansion mit fragwürdigen Mitteln versucht haben, Gesetze zum eigenen Vorteil zu verändern. Das geht aus über 124.000 vertraulichen Dokumenten hervor, aus denen hierzulande NDR, WDR und die "Süddeutsche Zeitung" berichten. Ein internationales Team von rund 180 Journalistinnen hatte die Unterlagen aus den Jahren 2013 bis 2017 ausgewertet, nachdem sie zunächst anonym zum "Guardian" gelangt waren. Ein zentrales Rechercheergebnis: Der Ökonom Justus Haucap soll offenbar mit Uber verabredet haben, eine Auftragsstudie und einen Uber-freundlichen Zeitungsartikel zu erstellen. Im Dezember 2014 sei ein entsprechender Gastbeitrag in der "FAZ" zu lesen gewesen sein. Eine "FAZ"-Sprecherin beteuert, man habe keine Kenntnis über einen solchen Vorgang. Der Zeitungartikel zu den "positiven Verbraucherwirkungen" der Marktöffnung soll 4.000 Euro gekostet haben, die Studie 44.000 Euro. Brisant: Haucap ist Mitglied des Kuratoriums der FAZIT-Stiftung, welche die journalistische Unabhängigkeit der "FAZ" sicherstellen soll.

Zudem sollen mehrere europäische Spitzenpolitiker insgeheim die Lobby-Kampagne von Uber unterstützt haben. So soll etwa der Cheflobbyist für Europa Kontakt zum damaligen französischen Wirtschaftsminister und heutigen Präsidenten Emmanuel Macron aufgenommen und um Hilfe gebeten haben. Das Ergebnis: Ein faktisches Verbot von Uber-Dienstleistungen in Frankreich hat nicht lange gehalten. In Deutschland soll der heutige FDP-Bundestagsabgeordnete Otto Fricke die Uber-Kampagne koordiniert haben. Die private Fahrdienstvermittlung von Uber stieß in der Vergangenheit auf viel Widerstand in der Taxi-Branche. Mittlerweile dürfen nur noch Taxifahrer und lizenzierte Mietwagenunternehmen für Uber fahren.
tagesschau.de, presseportal.de, sueddeutsche.de (Paid), sueddeutsche.de (Zusammenfassung)

Was nichts kostet, ist auch nichts: Carsten Knop über Bezahl­schranken für sinn­stiftenden Journalismus.


Geldwerte Werte: Mit der zunehmenden Bereit­schaft der Leserinnen, für Qualitäts­­journalismus Geld zu zahlen, holt sich der Journalismus die Hoheit über seine Vertriebs­kanäle von Plattformen wie Facebook & Co zurück, schreibt Carsten Knop. Der “FAZ”-Herausgeber beobachtet, “dass es ein Wert auch für die Orientierung im eigenen Leben sein kann”, wenn Medien die Vielfalt der Informationen ordnen, Inhalte sortieren und über “Bedeutung und Publikations­­würdigkeit” entscheiden. turi2 veröffentlicht seinen Beitrag in Kooperation mit Republic, dem gemeinsamen Vermarkter der “FAZ” und der “Süddeutschen Zeitung”. Weiterlesen >>>

Hör-Tipp: Zeitungen müssen auf TikTok vertreten sein, ist die “FAZ” überzeugt.

Hör-Tipp: Jedes Zeitungs-Thema hat das Potenzial, "auf TikTok viral zu gehen", ist die Social-Media-Redakteurin der "FAZ", Aylin Güler, überzeugt. Die Redaktion könne zum Beispiel fünf Fakten über den Ukraine-Krieg in einem Video aufbereiten. Die Zeitung hat seit Kurzem einen TikTok-Kanal, für den die "FAZ" mehrere neue junge Mitarbeitende eingestellt hat, erzählt Herausgeber Carsten Knop im hauseigenen "Digitec"-Podcast.
faz.net (41-Min-Audio), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Christian Drosten vermisst den Lerneffekt aus der Corona-Krise.

Hör-Tipp: Virologe Christian Drosten konstatiert im "FAZ"-Podcast, dass Deutschland in der Forschungspolitik nicht die richtigen Rückschlüsse aus der Corona-Krise gezogen hat, auch weil der Ukraine-Krieg die Prioritäten ändert. Er befürchtet Einsparungen in der Forschung und einen langen Corona-Winter "mit vielen Arbeitsausfällen".
faz.net (31-min-Audio)

Infoquelle Influencer: Johanna Christner über die neue manipulative Marktmacht.


Politfluencer: Der Einsatz von Influencer-Marketing gehört dieser Tage zu jeder breit­gefächerten Kommunikations­strategie. Auch die Politik profitiert von dem Geschäft mit jungen, vertrauensstiftenden Gesichtern. Doch jene Macht kann missbraucht werden – wenn sie in die falschen Hände fällt, schreibt Johanna Christner, Redakteurin im “FAZ”-Ressort “Deutschland und die Welt”. turi2 veröffentlicht ihren Beitrag in Kooperation mit Republic, dem gemeinsamen Vermarkter der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” und der “Süddeutschen Zeitung”. Das komplette Magazin Republic Media zum Thema “Sinn” können Sie gratis herunterladen oder kostenfrei gedruckt bestellen. Weiterlesen >>>

“FAZ”-Tochter Fazit kümmert sich um Multimedia-Inhalte des Goethe-Instituts.

Goethe 2.0: Die "FAZ"-Tochter Fazit baut für das Goethe-Institut eine Multimedia-Redaktion auf. In den kommenden Jahren seien journalistische Inhalte für alle digitale Ausspielkanäle geplant, z.B. Multimedia-Reportagen, Live-Formate für soziale Medien und 360-Grad-Videos. Bereits umgesetzt seien eine Video-Serie zum Thema Postkolonialismus sowie ein Video-Projekt zum Thema Grundeinkommen.
fazit.de

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 18: FAZ Frühdenker.


1. April 2021: "FAZ Frühdenker" positioniert sich als Teaser fürs Bezahlen.

Die "FAZ" überarbeitet ihren "Newsletter für Deutschland" und benennt ihn um in FAZ Frühdenker. Neue Abonnentinnen erhalten ihn nur noch drei Monate lang kostenlos, danach werden sie aufgefordert, ein Abo abzuschließen. Die "FAZ" will so "das Paradigma durchbrechen, dass Nachrichten-Newsletter grundsätzlich kostenlos sind".

Das dürfte ein Trend werden im Rahmen der Paid-Strategien: Jahrelang wollten die Verlage mit ihren Newslettern hauptsächlich Appetit auf Bezahl­produkte wie die Zeitung oder ein Digital-Abo zu machen, jetzt sehen sie ihre Newsletter selbst als Produkt und versehen sie mit einem Preisschild.

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 10: SZ/FAZ.


Ab März 2015: "Süddeutsche" und "FAZ" wachen etwas später auf

Acht Jahre nach turi2 und Politico beginnen auch die saturierten Nicht-Frühaufsteher von "Süddeutscher Zeitung", "FAZ" und "Spiegel" aufzuwachen: Im März 2015 startet Digitalchef Stefan Plöchinger bei der "Süddeutschen Zeitung" den Morgen-Newsletter "SZ Espresso", im Juni folgt die "FAZ" mit der "Hauptwache".
turi2.de (gesamte Chronik)

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Newsletter-Promi-Tipp von Ingo Müller.

Newsletter-Promi-Tipp: Ingo Müller, Geschäftsführer des Vermarkters Republic von "FAZ" und "Süddeutscher Zeitung", lässt sich mit Rezepten vom "SZ-Magazin" inspirieren und schätzt die internationale Perspektive des "Economist". Als Geheimtipp empfiehlt er den Newsletter von Marketing-Guru Scott Galloway.

Mein Lieblings-Morgen-Newsletter?
Der Tag startet bei mir, wie sollte es anders sein, mit einem Produkt aus dem Portfolio der REPUBLIC: Dem FAZ Frühdenker – wahlweise und je nach Nutzungssituation wahlweise als Newsletter oder gerne auch als Podcast.

Was schätze ich daran?
Die immer kompakte und prägnante Einordung zu den wichtigsten Themen des Tages.

Die wichtigsten Newsletter für mich?
Für mich gibt es nicht DEN wichtigsten Newsletter – ich nutze in der Tat auch beruflich bedingt sehr viele aus dem Segment der Qualitäts­medien um den Markt­überblick zu behalten. Ergänzt natürlich durch die für unser Geschäft wichtigen Newsletter, wie auch turi2. Immer spannend finde ich die internationale Perspektive des Economist und für meine Inspiration und Leidenschaft Das Rezept vom "SZ-Magazin".

Mein Newsletter-Geheimtipp?
No Mercy / No Malice von Scott Galloway.

Das wünsche ich turi2 zum 15. Geburtstag:
Weiter so! Mit dem erfolgreichen Mix aus Print und Digital.

Die Promi-Tipps erscheinen im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Debatte: RT-Verbot steht einer Demokratie trotz aller Kritik gut an, findet Michael Hanfeld.

Mediale Schlechtwetterfront: Die Kritik am Verbot von RT mit Verweis auf Staatsferne und Rechtsstaatlichkeit einer Demokratie, sei zwar recht und billig. Allerdings stehe es einer Demokratie auch gut an, Medien, die Gehirnwäsche betreiben, Krieg verherrlichen und nonstop Lügen verbreiten zu unterbinden, findet Michael Hanfeld mit Blick auf die Kritik des Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda zum Verbot von RT.
"FAZ", S. 17 (Paid)

Medienhäuser starten Initiative für ukrainische und russische Journalistinnen.


Exil-Hilfe: "Zeit", "FAZ", "Handelsblatt", "Süddeutsche" und "Tagesspiegel" starten eine gemeinsame Initiative, um ukrainische und russische Journalistinnen zu unterstützen. Die Medienhäuser spenden an Reporter ohne Grenzen, vernetzen geflüchtete Journalistinnen und stellen ihnen Mittel für ihre Arbeit zur Verfügung. "Die Hilfe soll den Menschen ermöglichen, ihre Arbeit im Exil oder vor Ort fortzusetzen", heißt es in der Mitteilung.

Die Leitungen der Medienhäuser stimmen überein, dass ohne freie Presse "Journalismus zur Propaganda" wird. Man wolle deshalb "denjenigen eine Stimme geben, die aufgrund äußerer Aggression ihrer publizistischen Kraft beraubt wurden".

Kulturstaatsministerin Claudia Roth sagt im Bundestag ebenfalls zu, sich für Arbeits- und Aufnahmemöglichkeiten für bedrohte Journalistinnen beider Länder zu engagieren. Sie arbeite hierfür mit dem Auswärtigen Amt, mit Stiftungen, mit Reporter ohne Grenzen und anderen Organisationen zusammen.
swmh.de, tagesschau.de

Lese-Tipp: Die “FAZ” beleuchtet den “Tiktok-Schreck” Charles Bahr.

Lese-Tipp: Das offensive Social-Media-Verhalten des früheren TikTok-Mitarbeiters Charles Bahr passt "nicht zu der zurück­haltenden Person, die man auf Konferenzen" trifft, zitiert Gustav Theile Branchen­kenner in der "FAZ". Im Artikel Der junge Tiktok-Schreck zeichnet Theile ein wider­sprüchliches Bild des 20-Jährigen, der sich mit seinem früheren Arbeitgeber anlegt.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Debatte: Um die “öffentliche Meinung” in Russland zu ändern, braucht es mehr Mut, schreibt Berthold Kohler.

Mehr Mut: Um die "öffentliche Meinung" in Russland zu ändern, "müssten viele so mutig sein wie Marina Owsjannikowa", schreibt "FAZ"-Herausgeber Berthold Kohler. Er sagt, die Menschen in Russland werden mit "Kreml-Propaganda bombardiert" und erfahren nicht "die Wahrheit über den Krieg". Sie spüren die Folgen der Sanktionen, scheinen aber "dem Regime zu glauben", der Westen wolle Russland "niederhalten".
faz.net

Die “Rhein Main Zeitung” bekommt eine Übersichtsseite für die Region.

Total regional: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" verpasst ihrem Regionalblatt "Rhein Main Zeitung" eine zentrale Startseite für die Berichterstattung aus allen Städten und Gemeinden außerhalb Frankfurts. Die "Seite Drei" soll die Integration von Stadt und Land in der Region in der Zeitung abbilden. Außerdem sei die Internetredaktion für das Rhein-Main-Gebiet erheblich gewachsen.
faz.net

Auch die “FAZ” zieht ihre Korrespondentinnen aus Russland ab.


Rückzug wider Willen: Auch die "FAZ" zieht sich aufgrund des neuen "Fake-News"-Gesetzes aus Russland zurück. Die Korrespondentinnen sollen Moskau "fürs Erste" verlassen, teilt Herausgeber Berthold Kohler mit. Die "FAZ"-Journalistinnen würden nun von einem sicheren Ort aus weiter "nach bestem Wissen und Gewissen" über Russland berichten.

Mit seinen Zensurgesetzen schaffe das Putin-Regime "die letzten Reste der Pressefreiheit in Russland" ab, kommentiert Kohler. Dem Kreml werde es aber nicht gelingen, die Wahrheit zu unterdrücken. Die Zensur-Maßnahmen würden vielmehr offenbaren, wie groß die Angst im Kreml vor der Wahrheit sei.

Seit 1956 hat die "FAZ" eigene Reporterinnen in Moskau. Kohler verweist darauf, dass die Kommunisten im Kreml ausländischen Journalistinnen selbst im Kalten Krieg keine Vorgaben gemacht hätten. Am Wochenende hatten bereits u.a. die BBC, ARD und ZDF sowie CNN ihre Reporterinnen aus Sicherheitsgründen aus dem Land abgezogen. Bis zu 15 Jahren Haft droht Russland denjenigen an, die vermeintliche Falschnachrichten verbreiten. Im Zusammenhang mit der Ukraine sind z.B. Begriffe wie "Angriff", "Invasion" oder "Kriegserklärung" verboten.
faz.net, turi2.de (Background)
(Foto: picture alliance / Silas Stein/dpa, Silas Stein)

Porträt: “FAZ”-Herausgeber Carsten Knop.

Hat ein Auge aufs Digitale: Carsten Knop sieht mit nur einem Auge. Er ist "funktionell einäugig", sein räumliches Sehen also eingeschränkt. Nach einem langen Arbeitstag strengt das an. Der Liebe zum Job tut es aber keinen Abbruch.

Schon als Kind druckt Knop "Familienzeitungen" im Büro seiner Mutter. Zum Ende der Schulzeit betreut er die Abizeitung, die "beinahe in einem Skandal endete". Nach dem Studium ist die Freude über ein Volontariat bei der "FAZ" groß. Noch größer die Enttäuschung, als die ihn danach nicht übernimmt. Die nächste Flaute kommt, als er seine Stelle als Wirtschaftskorrespondent in den USA aufgeben muss. Heute weiß er: "Alles ist für etwas gut." So ist der gebürtige Dortmunder zumindest seiner Lieblingsmannschaft näher – dem BVB.

Beruflich findet Knop seinen Platz im Online-Journalismus. Als Digitalchef der "FAZ" hat er sich als Moderator zwischen Online und Print gesehen. Nun, als Herausgeber, moderiert er zwischen Redaktion und Verlag. Das Beste an seinem Job, sagt Knop, sind neben den Kolleginnen und Kollegen die Menschen, die er durch die Arbeit an Geschichten kennenlernen darf. "Zuhören": Das ist sein Rat an alle, ob Anfängerin oder Profi.

Das Leben, glaubt Knop, läuft weder fair noch gradlinig. "Man hat aber immer wieder die Chance, etwas Neues daraus zu machen." Nur die Sehkraft auf dem rechten Auge – die würde er gern verbessern.

Carsten Knop
Geb. 1969 in Dortmund
1993: Volontariat bei der "FAZ"
1996: US-Korrespondent "FAZ"
2007: Leiter Unternehmensberichterstattung
2014: Leiter Wirtschaftsberichterstattung
2018: Chefredakteur Digital
2020: Herausgeber der "FAZ"


Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #17 Jobs – lesen Sie alle Geschichten hier im E-Paper:

Debatte: RT inszeniert den Ukraine-Einmarsch so, wie es der Kreml wünscht.

Im Propaganda-Rausch: Der Staatssender Russia Today inszeniert den Ukraine-Einmarsch Russlands exakt so, dass es zu Putins Legende passt, analysiert Michael Hanfeld. Der Angreifer werde zum Opfer und das Opfer zum vermeintlichen Aggressor dämonisiert. RT-Reporter berichten in Helm und Schutzweste aus dem Kriegsgebiet über angebliche ukrainische Angriffe auf zivile Objekte und Zivilisten und behaupten, die Bevölkerung sei "in einem Zustand der Euphorie" dank der Mission zur "Befreiung" des Donbass durch die russische Armee.
faz.net

Diverser als ihr Ruf – Herausgeber Carsten Knop über die Arbeit der “FAZ”.


Frankfurter Allgemeine Zeitungsjobs: "Für mich war Journalismus immer ein Traumberuf", sagt Carsten Knop. Im neuen Podcast "turi2 Jobs – Arbeiten in der Kommunikation" verrät der Herausgeber der "FAZ", dass er schon im Alter von 17 Jahren Journalist werden wollte und das auch heute dem Nachwuchs nur empfehlen kann. Für ihn ist das der "abwechslungsreichste Beruf", ein tägliches "Studium generale". Im Gespräch mit Peter Turi sagt Knop auch, dass die "FAZ" längst diverser ist, als viele glauben. So sind 95 % der aktuellen Neueinstellungen der Zeitung Frauen, ein Teil mit Migrationsgeschichte. Schon heute hätten in vielen Ressorts Frauen das Sagen – die Frage, wann erstmals eine Frau einen der vier Herausgeber-Posten der "FAZ" übernimmt, werde sich daher mit der Zeit von allein beantworten.

Auf die Job-Situation von Journalistinnen schaut Knop positiv: Die "Dienstleistung" der Medienschaffenden, die Welt zu erklären und zu ordnen, werde weiter gebraucht. Die Jobs in den Redaktionen würden zudem vielfältiger. So brauche es heute u.a. auch Programmiererinnen und Audio-Spezialisten. An der Voraussetzung, nur Menschen mit abgeschlossenem Studium zu beschäftigen, will Knop allerdings nicht rütteln. "Die 'FAZ' gibt den Leserinnen und Lesern ein Qualitätsversprechen", sagt Knop. Das müsse die Redaktion bedienen, dafür brauche sie einen hohen Bildungsgrad in Breite und Tiefe.

Knop und Turi sprechen außerdem über die Konkurrenz-Situation mit ARD und ZDF: "Die Angebote tagesschau.de und hessenschau.de der Öffentlich-Rechtlichen sind eine Zumutung für privat finanzierten Journalismus", sagt der "FAZ"-Herausgeber. Er vergleicht die Zeitung mit einer Fabrik, die ein Produkt herstellt – und vor dem Fabrik-Tor steht ein Konkurrent, der dieses Produkt kostenlos anbietet. Dennoch gelinge es der Zeitung immer besser, Verluste im Print-Geschäft digital auszugleichen. So zähle die "FAZ" aktuell mehr als 200.000 Digital-Abonnentinnen, 80.000 von ihnen nutzten das Basis-Angebot F+. "Wir wachsen", freut sich Knop.

Carsten Knop ist eines von 100 Vorbildern in der turi2 edition #17. Das Buch zum Thema "Arbeiten in der Kommunikation" erscheint am 6. April und stellt die 100 wichtigsten Arbeitgeber aus Werbung, Marketing, PR und Medien vor. Die neue Podcast-Reihe turi2 Jobs begleitet die Buch-Veröffentlichung und die neue Jobplattform turi2.de/jobs. In der ersten Folge des Podcasts spricht Agentur-Inhaber Florian Haller über den Kultur-Wandel in der Agentur-Branche.
turi2.tv (48-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de


Debatte: Michael Hanfeld fordert “radikalen Neubeginn” bei Deutscher Welle.

Eindeutig erschütternd: "FAZ"-Redakteur Michael Hanfeld fragt sich, warum die Sendeleitung der Deutschen Welle und Intendant Peter Limbourg erst durch Medienberichte auf die Antisemitismus-Fälle aufmerksam geworden sind. Die Beispiele im Untersuchungs­bericht seien so deutlich, "dass man nicht lange fragen muss, welcher Definition von Antisemitismus sie entsprechen". Hanfeld sieht einen "radikalen Neuanfang" bei der arabischen Redaktion als unerlässlich.
faz.net, turi2.de (Background)

Marie von den Benken zieht mit ihrer “GNTM”-Kolumne von der “Welt” zur “FAZ”.

Ein Foto für die "FAZ": Autorin, Model und Influencerin Marie von den Benken zieht mit ihrer Kult-Kolumne über "Germany's Next Topmodel" zur "FAZ". Die Reihe erschien seit 2019 bei Springers "Welt". In ihrer Kolumne kommentiert von den Benken jeweils die "GNTM"-Ausgabe des Vorabends mit spitzer Feder. Der erste Text zur neuen Staffel ist soeben erschienen.
turi2 – eigene Infos, faz.net, welt.de (bisherige Kolumnen)

SAP-Chef Christian Klein gehört zur Kluge-Köpfe-Kampagne der “FAZ”.

Kluges Köpfchen: Die "FAZ" macht den SAP-Chef Christian Klein zum neuen Protagonisten der Kluge-Köpfe-Kampagne. Das Motiv zeigt Klein auf einem Bürostuhl sitzend, vor sich eine Printausgabe der "FAZ". Das Foto ist überzogen von der Programmier­sprache, die SAP groß gemacht hat. Die Karriere Kleins, der mit 39 Jahren jüngster Chef eines Dax-Unternehmens geworden ist, sei "außergewöhnlich", begründet die "FAZ" ihre Wahl.
presseportal.de

Debatte: Netflix muss sich gegen “aggressivere” Konkurrenten durchsetzen, schreibt Jürgen Schmieder.

Rivalen: Gegenüber Netflix hat Disney nicht nur stärkere Wachstumsmöglichkeiten und einen "ordentlich gefüllten Tresor an Inhalten" sondern für diese auch mehr Vertriebswege, schreibt Jürgen Schmieder in der "Süddeutschen Zeitung". Obwohl Netflix mit 222 Mio Abonnenten Branchenführer sei, müsse sich der Streamingdienst gegen immer mehr und "aggressivere" Konkurrenten durchsetzen.
sueddeutsche.de (Paid)