Klick-Tipp: ProQuote zeigt an einer Kletterwand den Frauenanteil in Leitmedien.

Klick-Tipp: Die "taz" hat mit 56,4 % den größten Frauenanteil in Führungspositionen, berichtet ProQuote. Das linksalternative Blatt ist erstmals im Vergleich der deutschen Leitmedien dabei. Auch der "stern" liegt mit 51,1 % im vierten Jahr in Folge über 50 %. ProQuote visualisiert die Ergebnisse seiner Erhebung neuerdings an einer Kletterwand. Ganz unten kraxelt der "Focus" mit 17,3 %.
pro-quote.de

Ulrich Reitz wird Chefkorrespondent von Focus Online.

Wiederkehrer: Ex-"Focus"-Chefredakteur Ulrich Reitz verstärkt als neuer Chefkorrespondent die Reihen von Focus Online. Seine Vorgängerin Margarete van Ackeren wechselt als Sprecherin des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales in die Staatskanzlei nach Düsseldorf. Reitz arbeitet bereits seit seinem Abschied vom Print-"Focus" mit der Online-Ausgabe zusammen, u.a. als Autor einer eigenen Politik-Kolumne.
kress.de, turi2.de (Background Reitz)

Clap: Burda reduziert “Fit for Fun” zur “Focus”-Beilage.


Fit for Focus: Burda legt sein Magazin "Fit for Fun" ab kommenden Monat nicht mehr als eigenständigen Titel an den Kiosk, schreibt Clap. Das Magazin kommt künftig nur noch als kostenlose Beilage, im Wechsel zu "Focus" und "Freundin". Außerdem reduziert der Verlag die Frequenz: Statt monatlich gibt es künftig nur noch vier Mal im Jahr ein Heft. Die nächste Ausgabe erscheint somit erst am 10. April mit dem Schwerpunkt Laufen als Beilage zum "Focus". Mit dem Kurswechsel verlässt auch Christine Theiss, bisher Herausgeberin, das Magazin. Ihre Position gibt es künftig nicht mehr.

Die Inhalte für "Fit for Fun" produzieren künftig Burdas b.famous Content Studios unter Leitung von Geschäftsführerin Christine Fehenberger. Zuvor bezog Burda seit dem Frühjahr 2019 die Inhalte extern vom Hamburger Redaktionsbüro mar10 media. Im 4. Quartal 2020 erreichte das Magazin eine verkaufte Auflage von rund 63.000 Exemplaren. Anfang 2019 waren es noch fast 130.000. "Fit for Fun" startete in den 90er-Jahren in der Verlagsgruppe Milchstraße und erreichte zum Start rund 400.000 Käufer*innen. Lange Zeit galt die Marke als Vorreiter im Fitness-Segment und hatte lange auch einen TV-Ableger.
clap-club.de

“Focus” veröffentlicht gemeinsam mit dem “Economist” den Jahresausblick “Die Welt 2021”.

Die Welt 2021 heißt ein Sonderheft, das der "Focus" am Samstag als deutsche Lizenzausgabe gemeinsam mit dem "Economist" an den Kiosk bringt. Im deutschen Sonderteil sind u.a. Beiträge von Annegret Kramp-Karrenbauer, Gerd Müller und Sigmar Gabriel zu lesen. Der internationale Teil blickt auf alle Weltregionen und was sie 2021 erwartet. Das Heft kostet 6,90 Euro, umfasst 148 Seiten und kommt mit 200.000 Auflage.
burda.com

“Frontal 21” wirft dem “Focus” Irreführung beim Siegelgeschäft vor.

Frontal 21 wirft dem "Focus" vor, aufgrund falscher oder veralteter Daten Ärzte- und Klinik-Siegel zu verteilen. Das ZDF-Magazin präsentiert mehrere Ärzt*innen, die zahlreiche Siegel für Fachgebiete, in denen sie nicht oder nicht mehr tätig sind, angeboten bekommen haben, mit denen sie gegen Gebühr werben dürfen. So soll zum Beispiel ein Kinderarzt Tropenmediziner sein. Die Uniklink Gießen-Marburg hat Siegel für Abteilungen erhalten, in denen Personalmangel herrscht. Eine Ärztin nennt das Verhalten des Magazins "unmoralisch und unethisch", die Wettbewerbszentrale wertet das Vorgehen als irreführend. Der "Focus" weist die Vorwürfe zurück.
zdf.de (10-Min Video)

Managing Director Malte von Bülow verlässt Burda.

Burda und Malte von Bülow gehen getrennte Wege, berichtet Medieninsider. Burda gibt an, er verlasse das Medienhaus aus "familiären Gründen" und "auf eigenen Wunsch" zum Jahresende. Malte von Bülow ist seit 2018 Managing Director News bei Burda und verantwortet in dieser Position u.a. den "Focus". Über sein künftiges Wirken und eine Nachfolge ist noch nichts bekannt.
medieninsider.com, turi2.de (Background)

Boris Rosenkranz gibt Tipps zum Sprachmüll-Basteln nach Focus-Vorbild.

Er darf das sagen: Boris Rosenkranz zerpflückt für Übermedien die aktuelle Titelgeschichte des "Focus", die fragt, was man eigentlich noch sagen darf – und gibt nach diesem Vorbild eine Anleitung zum Basteln mit "altem Sprachmüll". Zu seinen Tipps gehört, den Genderstern "ausnahmslos schrecklich" zu finden, die "NZZ" als warnende Stimme zu zitieren und Protagonistinnen wie Lisa Eckhart oder J. K. Rowling auszuwählen. Eckhart wird Antisemitismus vorgeworfen, Rowling äußert sich immer wieder transphob.
uebermedien.de

Zitat: E&V-Chef Sven Odia über die Landflucht der Städter.

"Wir haben zum Beispiel eine riesige Nachfrage nach Zweitwohnsitzen in unseren Standorten an der Nord- und Ostseeküste. Das Angebot ist sehr gering. Das gleiche erleben wir in Bayern an den Seen."

Engel & Völkers-Chef Sven Odia beschreibt im "Focus"-Interview die Landflucht der Städter, die besonders seit Corona ins Grüne drängen - am besten "mit Wasserlage".
"Focus" 41/2020, S. 68 (Paid)

Zitat: Jan Fleischhauer lästert über Bento und Ze.tt.

"Bento und Ze.tt lebten von der Behauptung, eine Generation zu vertreten, die queer, grün und gendergerecht denkt. Wie sich zeigt, ist diese Generation nicht viel größer als der Studiengang, dem seine Protagonisten entstammen."

Jan Fleischhauer lästert in seiner "Focus"-Kolumne über die Jugendangebote von "Spiegel" und "Zeit" - und befindet, ein Magazin der Grünen Jugend würde vermutlich genauso aussehen.
"Focus" 20/2020, S.8 (Paid)