turi2 edition #18: Wann kommt der nächste Finanzcrash, Georg Meck?


Moneten-Propheten: Vom Auf und Ab der Börse profitieren vor allem die Schwarzseher, die mit der Angst der Kundschaft ein hübsches Sümmchen machen, schreibt Georg Meck im Gastbeitrag für die turi2 edition #18. Der Chefredakteur von “Focus Money” warnt davor, statt in Aktien in Kartoffeln zu investieren – denn auch das üppigste Gemüsebeet sei bei Weitem nicht so ertragreich wie ein Depot. Weiterlesen >>>

Zitat: “Focus Money”-Chef Georg Meck hält Absprachen mit Wirtschaftsbossen für überholt.

"Die Zeiten, in denen alte Kollegen ein Abendessen mit einem Vorstandsvorsitzenden hatten und dann abgesprochen haben, in zwei Wochen darüber zu berichten, sind lange vorbei."

Für "Focus Money"-Chefredakteur Georg Meck ist der Finanz- und Wirtschaftsjournalismus innerhalb der vergangenen 30 Jahre schneller, wettbewerbsorientierter und auch investigativer geworden. Trotzdem gebe es noch immer Fälle "bei denen eine ganze Branche Fehlentwicklungen zu spät erkennt".
meedia.de (Paid)

“Focus” gründet digitales Weiterbildungsangebot.

Focussiert lernen: "Focus" ruft den "Focus Campus" ins Leben und bietet in Kooperation mit der Allensbach Hochschule Konstanz berufsbegleitende digitale Fortbildungen für Fach- und Führungskräfte an. Das Angebot umfasst zurzeit 20 zertifizierte, kostenpflichtige Kurse im Fernstudium. Die erworbenen Leistungspunkte lassen sich auch auf spätere akademische Weiterbildungen und Studiengänge anrechnen.
burda.com, focus-campus.de

Frank Pöpsel wird Geschäftsführender Chefredakteur beim Finanzen Verlag.

Bleibt beim Geld: Der langjährige Chefredakteur von "Focus Money", Frank Pöpsel, wechselt als Geschäfts­führender Chef­redakteur zum Finanzen Verlag. Der Finanz­journalist ist nach der Übernahme durch die Börsenmedien AG für die inhaltliche Ausrichtung der Publikationen verantwortlich, zu denen u.a. Börse Online, "Euro am Sonntag" und "Euro" gehören.
meedia.de

Sara Sievert ist seit Januar neue Chefreporterin Politik bei Focus Online.

Focus Online hat Sara Sievert zur Chefreporterin Politik befördert, schon seit Januar berichtet die Journalistin in dieser Funktion über das politische Geschehen in Berlin. Seit Mai 2021 ist Sievert bereits als Innenpolitik-Redakteurin an Bord, zuvor schrieb sie auch für das Print-Magazin. Sievert volontierte an der Burda Journalistenschule.
twitter.com, de.linkedin.com (Profil Sievert)

Thorsten Fleischhauer wechselt als Foto-Chef von “Focus” zu “Bild”.

Fotografisches Gedächtnis: "Bild" holt Thorsten Fleischhauer als neuen Foto-Chef vom "Focus". Er folgt damit auf Visual Director Christian Langbehn, der Springer zum 1. Februar verlässt. Für Fleischhauer ist es eine Rückkehr an seinen alten Arbeitsplatz: Zwischen 2000 und 2013 war er bereits bei der "Bild" in verschiedenen Positionen tätig, u.a. als Foto-Chef.
per Mail

Basta: “Focus” hat viel um die Ohren und recycelt einen Titel von 2015.

Wiederholungstäter: Der "Focus" recycelt seine Titelstory "Hilfe für das Ohr" in der aktuellen Ausgabe. Vor beinahe genau sechs Jahren hat das Nachrichten-Magazin auf dem Cover schonmal mit den Themen wie Schwindel, Tinnitus und Hörverlust geworben. Besonders treuen Abonnentinnen dürfte bei dieser Dublette wohl zwar nicht das Hören vergehen, aber sehr wohl das Lesen.
turi2 – eigene Infos

Lese-Tipp: “Focus” widmet sich dem Phänomen der Taliban-Influencer.

Lese-Tipp: Der "Focus" interviewt in der aktuellen Ausgabe einen afghanischen Taliban-Kämpfer, der als Influencer und Propagandist für die selbsternannten Gotteskrieger in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist. Auch in Afghanistan spielen die Online-Medien eine immer wichtigere Rolle, sind Smartphones weit verbreitet. Den Vormarsch der Taliban begleitete deshalb auch eine breit angelegte Online-Propaganda-Offensive, getragen von einer neuen technikaffinen Taliban-Generation, schreibt "Focus".
"Focus" 39/2021, S. 48-50 (Paid)

“Focus” holt die Fakten zurück in seinen Claim.

Burda schraubt an der Eigenwerbung für den "Focus" und holt die Fakten zurück: "Focus – hier sind die Fakten", lautet der neue Claim des Nachrichten-Magazins, der an "Fakten, Fakten, Fakten" von Gründer Helmut Markwort erinnert. Die Kampagne von der Agentur Vasataschröder feiert mit der Ausgabe, die heute Abend erscheint, Premiere. Sie soll in TV, Hörfunk, Print und Online laufen und umfasst u.a. auch einen neuen Image-Spot. "Die Bedeutung von unabhängigem, faktenbasiertem Qualitätsjournalismus wird durch die Digitalisierung und einem sehr schnellen Medienkonsum stetig relevanter. 'Focus' hilft, sich auf Basis von objektiv vermittelten, relevanten Informationen eine Meinung zu bilden", zitiert wuv.de Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer des Burda-Verlags.
wuv.de, youtube.com (25-Sek-Spot)

Internetstörung legt weltweit Websites lahm.

Lockdown: Weltweit sind am Donnerstag gegen 18 Uhr etliche Websites ausgefallen oder nur eingeschränkt nutzbar gewesen. Betroffen gewesen sind z.B. die deutschen Nachrichtenportale Bild.de, stern.de, focus.de und RTL.de. International waren u.a. die Seiten von Google, Microsoft, Amazon, UPS und der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines nicht abrufbar. Gegen 18.30 Uhr hat die schwedische Website-Überwachungsplattform Pingdom laut "Bild" 30.000 Website-Ausfälle gezählt, gegen 19 Uhr waren es immerhin noch 22.000. Laut dem Blatt habe die Störung rund 40 Minuten angedauert, danach seien erste Websites wieder erreichbar gewesen. Grund sind technische Probleme beim US-Server-Anbieter Akamai gewesen. Der dort eingesetzte Edge-DNS-Service schützt normalerweise vor Überlastungs-Attacken. Inzwischen funktioniert dieser Dienst wieder normal, man werde die Situation aber weiter beobachten. Das Unternehmen betont, dass es keine Cyberattacke gegeben habe.

Erst Anfang Juni hatte es eine ähnlich große Internetstörung durch einen Konfigurationsfehler beim US-Cloud-Dienst Fastly gegeben. Damals hat es u.a. Reddit, die "New York Times" und Twitch erwischt. Die Seiten waren für circa eine Stunde nicht erreichbar.
bild.de, stern.de, t-online.de, twitter.com

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Georg Meck wird Chefredakteur von “Focus Money”.

Zurück in die Zukunft: Wirtschaftsjournalist Georg Meck (54) verlässt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und löst ab Oktober Frank Pöpsel als Chefredakteur bei "Focus Money" ab. Pöpsel, der das Magazin seit mehr als 20 Jahren führt, verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, teilt der Verlag mit. Burda-Vorstand Philipp Welte nennt Meck "einen der renommiertesten Wirtschaftsjournalisten des Landes". Meck begann 1994 seine Karriere beim "Focus", ehe er 2001 zur "FAZ" wechselte und 2016 Wirtschafts-Chef der "FAS" wurde. Er freut sich, "mit einem führenden Wirtschaftsmagazin neu anzugreifen", sagt Meck.

Mecks Nachfolge wird weiblicher: Maja Brankovic tritt ab 1. September zunächst als Vize-Ressortleiterin an. Erst ab 1. März 2022 wird sie gemeinsam mit Patrick Bernau und Stellvertreter Ralph Bollmann das Ressort als verantwortliche Redakteurin leiten. Brankovic arbeitet bisher im Wirtschaftsressort der "FAS", betreut die Seite "Der Volkswirt" und ist Co-Host des Podcasts Finanzen und Immobilien.
burda.com, faz.net

Thomas Tuma wird Chefautor beim “Focus”.

Neuer Arbeitsfocus: Burda holt Thomas Tuma zum "Focus". Beim Nachrichtenmagazin besetzt er die neu geschaffene Position des Chefautors und schreibt als solcher "ressortübergreifend zu wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Themen". Tuma wird zugleich Mitglied der "Focus"-Chefredaktion. Bis Ende 2020 war Tuma stellvertretender Chefredakteur beim "Handelsblatt" und verantwortete dort auch das "Handelsblatt Magazin". Zuvor wirkte Tuma bereits für den "Spiegel" und der "stern".
burda.com, turi2.de (Background)

Klick-Tipp: ProQuote zeigt an einer Kletterwand den Frauenanteil in Leitmedien.

Klick-Tipp: Die "taz" hat mit 56,4 % den größten Frauenanteil in Führungspositionen, berichtet ProQuote. Das linksalternative Blatt ist erstmals im Vergleich der deutschen Leitmedien dabei. Auch der "stern" liegt mit 51,1 % im vierten Jahr in Folge über 50 %. ProQuote visualisiert die Ergebnisse seiner Erhebung neuerdings an einer Kletterwand. Ganz unten kraxelt der "Focus" mit 17,3 %.
pro-quote.de

Ulrich Reitz wird Chefkorrespondent von Focus Online.

Wiederkehrer: Ex-"Focus"-Chefredakteur Ulrich Reitz verstärkt als neuer Chefkorrespondent die Reihen von Focus Online. Seine Vorgängerin Margarete van Ackeren wechselt als Sprecherin des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales in die Staatskanzlei nach Düsseldorf. Reitz arbeitet bereits seit seinem Abschied vom Print-"Focus" mit der Online-Ausgabe zusammen, u.a. als Autor einer eigenen Politik-Kolumne.
kress.de, turi2.de (Background Reitz)

Clap: Burda reduziert “Fit for Fun” zur “Focus”-Beilage.


Fit for Focus: Burda legt sein Magazin "Fit for Fun" ab kommenden Monat nicht mehr als eigenständigen Titel an den Kiosk, schreibt Clap. Das Magazin kommt künftig nur noch als kostenlose Beilage, im Wechsel zu "Focus" und "Freundin". Außerdem reduziert der Verlag die Frequenz: Statt monatlich gibt es künftig nur noch vier Mal im Jahr ein Heft. Die nächste Ausgabe erscheint somit erst am 10. April mit dem Schwerpunkt Laufen als Beilage zum "Focus". Mit dem Kurswechsel verlässt auch Christine Theiss, bisher Herausgeberin, das Magazin. Ihre Position gibt es künftig nicht mehr.

Die Inhalte für "Fit for Fun" produzieren künftig Burdas b.famous Content Studios unter Leitung von Geschäftsführerin Christine Fehenberger. Zuvor bezog Burda seit dem Frühjahr 2019 die Inhalte extern vom Hamburger Redaktionsbüro mar10 media. Im 4. Quartal 2020 erreichte das Magazin eine verkaufte Auflage von rund 63.000 Exemplaren. Anfang 2019 waren es noch fast 130.000. "Fit for Fun" startete in den 90er-Jahren in der Verlagsgruppe Milchstraße und erreichte zum Start rund 400.000 Käufer*innen. Lange Zeit galt die Marke als Vorreiter im Fitness-Segment und hatte lange auch einen TV-Ableger.
clap-club.de