Benjamin Schrader wird Madsack-COO, Vorgänger Christoph Rüth geht zu Funke.


Wachablösung: Benjamin Schrader, seit 2015 Geschäftsführer der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", steigt beim Mutterkonzern Madsack in die Konzerngeschäftsführung auf. Er verantwortet ab Oktober das operative Geschäft des Regionalzeitungs-Riesen und löst Christoph Rüth ab. Damit macht Madsack offiziell, was "Horizont" bereits vor zwei Wochen gemeldet hat: Laut dem Marketing-Fachblatt übernimmt Rüth bei Funke die Aufgaben von Mit-Geschäftsführer Ove Saffe. Rüth war nach Stationen bei Gruner + Jahr und Springer 2013 zu Madsack gekommen.

Mit dem 41-jährigen Schrader will sich Madsack an der Spitze verjüngen. Er übernimmt auch die Verantwortung für die Felder Post und Reise. Die übrige Madsack-Führung bleibt mit CEO Thomas Düffert und Finanzchef Adrian Schimpf unverändert. In der Ebene darunter übernimmt Digitalchef Bernhard Bahners das B2B-Marketing und Niedersachsen-Chef Günter Evert das konzernweite Key-Account-Management.
madsack.de (Pressemitteilung), turi2.de (Background Funke)

“Rheinische Post”: Kerstin Münstermann wird Leiterin der Parlamentsredaktion.

Rheinische Post wirbt Kerstin Münstermann von Funke ab und macht sie zur Leiterin der Parlamentsredaktion. Sie übernimmt ihren Posten zum 1. Oktober und folgt auf Eva Quadbeck, die damit früher als bisher kommuniziert zu Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland wechselt. Münstermann ist derzeit Funkes Chefkorrespondentin für Politik in Berlin. Zuvor wirkte sie unter anderem für die "Welt", die dpa und die dapd.
rheinischepostmediengruppe.de, turi2.de (Background)

Renner: Funke verlässt die VG Media.


Funke nicht übergesprungen: Die Funke Mediengruppe verlässt die Verwertungsgesellschaft VG Media, schreibt Kai-Hinrich Renner. Streitigkeiten über das Leistungsschutzrecht habe es nicht gegeben, Funke will das Ziel "künftig aber auf anderem Weg verfolgen", sagt eine Unternehmenssprecherin. Mit Springer und Madsack bleiben so nur noch zwei Großverlage übrig und das Leistungsschutzrecht für Presseverlage rückt weiter in die Ferne.

Auch Burda hat die Gesellschaft schon verlassen. Die VG Media will sich auf ein "neues europaweites Recht" konzentrieren, musste aber zuletzt die Klagen gegen Google zurückziehen. Sie kosteten bisher einen Betrag in zweistelliger Mio-Höhe.
berliner-zeitung.de

“Handelsblatt”: Funke will Dichands bei der “Kronen-Zeitung” rausdrängen.

Kronen-Zeitung: Funke will die Verleger-Familie Dichand mittels einer Ausschlussklage aus dem gemeinsamen Unternehmen drängen, berichtet das "Handelsblatt". Die Dichands hatten ihre Anteile im Januar in einer gemeinsamen Gesellschaft in Wien zusammengefasst, was laut Gesellschaftervertrag nicht erlaubt ist. Sollte Funke sich vor Gericht durchsetzen, bekämen die Dichands als Entschädigung nur den Buchwert des Unternehmens. Investor Rene Benko, der zusammen mit Funke 50 % hält, könnte dann Mehrheitsgesellschafter werden. Auch ein Komplettausstieg von Funke sei nach einem Ausschluss der Dichands vorstellbar, schreibt Hans-Peter Siebenhaar.
handelsblatt.com (Paid)

“Horizont”: Funke holt Christoph Rüth als Nachfolger von Ove Saffe.

Funke holt Christoph Rüth als Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Ove Saffe, meldet horizont.net. Rüth kommt von Madsack, wo er bisher als COO wirkte. Ab 2021 soll er sich bei Funke um das Zeitungsgeschäft kümmern. Die Trennung von Funke und Ove Saffe war bereits im September 2019 öffentlich geworden.
horizont.net, turi2.de (Background)

Funke holt Ex-ThyssenKrupp-Frau Jasmin Fischer als neue Kommunikationschefin.

Funke: Jasmin Fischer, bisher globale Pressechefin der Aufzugssparte bei ThyssenKrupp, leitet ab heute die Funke-Unternehmenskommunikation. Fischer, die vor ihrer PR-Tätigkeit als Journalistin arbeitete, tritt damit die Nachfolge von Tobias Korenke an, dessen Rückzug im September 2019 bekannt wurde. Korenke wird sich für Funke künftig von Berlin aus um Public Affairs kümmern.
meedia.de, turi2.de (Background)

Funke will Großteil der Hamburger Programmie-Redaktion entlassen.

Kein Funke Hoffnung für Programmies: Funke trennt sich am Standort Hamburg von einem Großteil des Personals der zentralen Programmredaktion der Programmies und lagert die Produktion an Fremdfirmen aus, schreibt DWDL. Demnach blieben "kaum mehr als eine Handvoll Mitarbeiter übrig", die sich künftig um die zugelieferten Inhalte von externen Dienstleistern kümmern sollen. Der Schritt sei laut Funke nötig, um "auch mittelfristig wettbewerbsfähig zu bleiben".

Am Mittwoch wolle Funke die Beschäftigen informieren, dass "fast drei Viertel" der Belegschaft gehen müsse, schreibt DWDL. Der Standort in Ismaning, der u.a. Artikel zu Themen wie Gesundheit und Reise zuliefert, sei von der Sparrunde nicht betroffen. Funke veröffentlicht u.a. die einst von Springer übernommenen Titel "TV Digital" und "Hörzu", sowie "Gong", "Bild+Funk" sowie zahlreiche Billig-Titel wie "TV Direkt".
dwdl.de

Funkes “Deine Apotheke” startet in 5.000 Apotheken.

Funke bringt zusammen mit dem Pharma-Großhändler Phoenix heute die erste Ausgabe des Frauenmagazins "Deine Apotheke" heraus. Ein paar Wochen später als ursprünglich geplant liegt das Blatt mit 500.000 Auflage in rund 5.000 deutschen Apotheken aus. Funke-Geschäftsführer Andreas Schoo sieht das Magazin als "perfekte Ergänzung" zu bestehenden Apotheken-Titeln. Unter dem Label Deine Apotheke betreibt Phoenix Gattungsmarketing für Vor-Ort-Apotheken.
funkemedien.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Funke will neben Digitalabos die Reichweiten-Portale skalieren.

Lese-Tipp: Funke verfolgt im Netz eine Doppelstrategie, analysiert Meedia. Mit Online-Auftritten von Tageszeitungen, darunter "WAZ" und "Hamburger Abendblatt", sollen mittels Paywalls möglichst viele Digitalabos verkauft werden. Daneben generieren sogenannte Reichweiten-Portale, die ausschließlich werbefinanziert sind, möglichst hohe Klickzahlen mit einer jungen Zielgruppe. Ähnlich agiert die Ippen Gruppe, die auf lokale Inhalte setzt.
meedia.de

Funke lehnt Verkauf der “Krone” ab und geht gegen Schiedsgerichtsentscheidung vor.

Kronen Zeitung: Der Machtkampf um die Zeitung geht in die nächste Runde. Funke kündigt an, gegen die Schiedsgerichtsentscheidung aus der vergangenen Woche wegen "schwerwiegender Unregelmäßigkeiten" vorzugehen. Das Gericht hatte die Kündigung der Verträge zwischen Funke und der Gründerfamilie Dichand für nichtig erklärt und damit die Patt-Situation zwischen den zerstrittenen Parteien verlängert. Gleichzeitig beton Funke, dass der Verlag einen Verkauf seiner Anteile an die Familie Dichand kategorisch ausschließe und auch nicht zu Gesprächen bereit sei.
funkemedien.de, turi2.de (Background)

Schiedsgericht verlängert Patt-Situation im Funke-Dichand-Streit.

Kronen Zeitung: Ein Schweizer Schiedsgericht hat die Patt-Situation im Streit um Macht und Geld bei Österreichs größter Tageszeitung zwischen der Gründerfamilie Dichand und der deutschen Funke Gruppe verlängert, teilt Christoph Dichand, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitung, mit. Demnach ist eine Kündigung der Verträge durch Funke, die die Essener und Dichand 1987 geschlossen haben, nichtig. Der deutsche Verlagskonzern will seine 50 % an der "Krone" an den Investor René Benko abtreten, der will nur übernehmen, wenn die Verpflichtungen aus den Alt-Verträgen entfallen. Die Vereinbarung sichern den Dichands 7 Mio Euro Vorabgewinn pro Jahr zu, unabhängig von der wirtschaftlichen Leistung der Zeitung. Die Dichands haben außerdem in der Redaktion das Sagen.
derstandard.at

Zitat: Funke-Vermarktungschef Dirk Wiedenmann sieht Werbung als prozyklisches Produkt.

"In meinen Augen ist und bleibt Werbung wider alle guten Argumente und Ratschläge ein prozyklisches Produkt der Wirtschaftsleistung und -stimmung: Sie verschwindet als Erstes aus dem Markt, taucht aber auch als Erstes wieder auf."

Vermarktungschef Dirk Wiedenmann baut für Funke inmitten der Corona-Krise einen neuen Vermarkter auf. Im "Horizont"-Interview sagt er, dass die Buchungen wieder anziehen.
"Horizont" 21/2020, S. 12/13 (Paid)

Funke startet virtuelle Talkshow “Miteinander reden”.

Funke gesellt sich in die Reihe der Videocall-Talkshows: Zusammen mit der Buchkette Thalia und dem Herder Verlag startet morgen um 15.00 Uhr die virtuelle Diskussionsreihe "Miteinander reden" - nach Corona soll sie auch offline stattfinden. Zum Auftakt spricht Jörg Quoos, Chefredakteur der Funke-Zentralredaktion Berlin, mit Ex-Innenminister Thomas de Maizière, Mönch Anselm Grün und Funke-Verlegerin Julia Becker. Bis zu 1.000 Zuschauer*innen können nach Anmeldung im Livestream dabei sein.
presseportal.de

Funke startet Lokal-Portal “Moin.de” für Norddeutschland.

Funke packt eine weitere News-Seite in sein regionales Digitalangebot: Moin.de soll Nachrichten für Norddeutschland liefern. Inhaltlicher Schwerpunkt ist zunächst Hamburg. "Wir wollen die regionalen Geschichten erzählen, die sonst keiner hat", schreiben Redaktionsleiter Jan David Sutthoff und Chefredakteurin Marie Todeskino über das Portal. Die anderen Seiten in Funkes Klick-Sortiment sind Der Westen, News38 und Thüringen24.
meedia.de, kress.de, moin.de (Selbstbeschreibung)

“Thüringer Allgemeine” startet Chefredakteurs-Newsletter.

Thüringer Allgemeine: Chefredakteur Jan Hollitzer geht wie Lorenz Maroldt und Florian Harms von Montag bis Freitag unter die Frühaufsteher und verschickt morgens einen Chefredakteurs-Newsletter. Er will das tägliche Geschehen einordnen und Leseempfehlungen geben. Den Bedarf sieht er trotz "hervorragender Newsletter dieser Art", weil es keinen in Thüringen gebe.
new-business.de

Funkes “Neue Welt” bringt Werbung für Vor-Ort-Apotheken auf Seite über Pharma-Versender.

Gesunde Trennung: Der Pharma-Großhändler Phoenix wirbt mit einer bundesweiten Anzeigenkampagne für seine Marke Deine Apotheke, die Apotheken vor Ort unterstützen soll. In Funkes Yellow-Blatt "Neue Welt" erscheint der werbliche "Extra-Tipp" ausgerechnet auf einer Doppelseite über Versand-Apotheken im Netz. Die Trennung von Werbung und Redaktion hat hier wohl zu gut funktioniert.
apotheke-adhoc.de

Springer, Funke und Bauer holen erste Mitarbeiter zurück aus dem Home Office.

Zurück ins Office Office: Springer und Funke holen erste Mitarbiter*innen wieder in den Verlag - zunächst maximal 20 % der Belegschaft, berichtet Meedia. Bei Springer beginnen die Bereiche, die "nachweisbar produktionskritisch" sind oder im Mobile Office "deutlich weniger effizient" arbeiten, als im Büro. Bei Funke kehren auch Teile der Redaktion zurück, bei Bauer ein Teil aller Abteilungen. Beim "Spiegel" dagegen bleibt die Belegschaft im Home Office.
meedia.de

BGH: Urheberrecht kann Veröffentlichung von Bundeswehr-Interna nicht verhindern.

Bundeswehr: Interne Lageberichte unterliegen nicht dem Urheberrecht, urteilt der Bundes­gerichts­hof. Funke hatte 2012 Dokumente zum Afghanistan-Einsatz veröffentlicht, der Bund hatte dagegen geklagt und sich auf das Urheberrecht berufen. Das ist laut BGH jedoch nicht geeignet, eine Veröffentlichung zu unterbinden. Eher würden strafrechtliche Vorschriften greifen, etwa Landesverrat, worauf sich der Bund aber nicht berufen hat.
sueddeutsche.de

Funke widerspricht Meldungen über Sparmaßnahmen in Hamburg.

Funke widerspricht der Meldung über Spar­maßnahmen am Standort Hamburg. Anders als vom Betriebsrat verbreitet, gebe es beim Vermarkter Mediahafen Hamburg "keine Entlassungen", schreibt Funke-Sprecher Tobias Korenke. Honorare von Freien seien nicht gestrichen, "sondern allenfalls gestrafft worden". Das Anzeigenblatt "Heimat-Echo" soll zwar geschlossen werden, jedoch werde "unter Hochdruck geprüft", ob nicht doch ein Weiterbetrieb möglich ist.
per Mail, turi2.de (Background)

Funke entlässt in Hamburg Mitarbeiter und spart bei Freien.

Funke setzt in Hamburg den Rotstift an. Laut Betriebsrat plant der Verlag Entlassungen beim Anzeigenverkäufer Medienhafen. Außerdem sollen beim "Hamburger Abendblatt" sowie der "Bergedorfer Zeitung" nur noch in Ausnahmefällen Freie Autoren zum Zug kommen. Zuvor hat Funke bereits das Anzeigenblatt "Heimat-Echo" eingestellt. Davon sind laut Betriebsrat fünf Festangestellte und drei Freie betroffen.
meedia.de

Update 19.20 Uhr: Funke widerspricht der Meldung über Sparmaßnahmen,
turi2.de

Funke plant, Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken.

Kurzarbeit in den Medien: Funke will für einzelne Bereiche Kurzarbeit einführen und entsprechende staatliche Hilfen beanspruchen, schreibt Gregory Lipinski. Welche Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sein könnten, lässt der Verlag jedoch offen. Auch Springer prüfe derzeit entsprechende Anträge, habe aber noch keine Entscheidung getroffen. Bertelsmann will sich zu dem Thema erst bei seiner Bilanzpressekonferenz am Dienstag äußern.
meedia.de

Funke baut einen eigenen Vermarkter für die Zeitschriften auf.

Funke baut einen eigenen Vermarkter für die Zeitschriften auf. Die Kooperation mit Springers Media Impact läuft im September aus, "in einzelnen Bereichen" will Funke auch künftig mit dem Vermarkter zusammenarbeiten. Laut "Horizont" hat das Kartellamt die Vermarktung der Zeitschriften von Funke durch Burdas Werbesparte BCN abgewiesen.
funkemedien.de (Pressemitteilung), horizont.net (Paid)

Funke trennt sich von Radio Ennepe Ruhr.


Sendeschluss: Die Funke-Tochter Westfunk zieht sich als Betreibergesellschaft des Lokalsenders Radio Ennepe Ruhr zurück, was - Stand jetzt - das Ende des Senders bedeutet. Zum 31. Dezember soll die Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern, zu denen neben Funke selbst auch der Rechtsanwalt Peter Fiele und der Landkreis gehören, enden. "Da wir nicht davon ausgehen können, in 2020 positive Betriebsergebnisse schreiben zu können, ist die Kündigung des Vertrages unvermeidlich, um eine Insolvenz zum Jahresende 2020 zu vermeiden", schreibt Westfunk-Chef Axel Schindler in einer internen Mail an die übrigen NRW-Lokalsender. Die Westfunk-Gesellschafter hätten 2019 letztmalig einer Kapitalerhöhung für Radio Ennepe Ruhr zugestimmt.

Westfunk komme bis zum Ablauf des Vertrags den Verpflichtungen nach, teilt Funke auf Nachfrage mit. Sollten die Veranstalter bis zum Jahresende einen neuen Betreiber gefunden haben, könne der Betrieb weitergehen. Auf die übrigen NRW-Lokalradios soll das Aus des Senders keinen Einfluss haben, schreibt Funke. Westfunk steht als Betreibergesellschaft hinter 12 der 45 NRW-Lokalradios.
turi2 – eigene Infos

Korrektur 20.55 Uhr: Nach Informationen der "RadioWoche" ist Peter Fiele nicht mehr Gesellschafter des Radiosenders. Hier sei die MFS-Holding eingestiegen.
twitter.com

Funke verzahnt Tageszeitungen und Zeitschriften bei Funke One.

Funke holt Christian Siebert (Foto) als Chef für das neugeschaffene Funke One, in dem Tageszeitungen und Zeitschriften verknüpft werden sollen. Dafür bündelt der Verlag alle New-Business-Aktivitäten und will "innovative Produkte und userzentrierte Angebotsformate" entwickeln. Sebastian Kadas, bisher Leiter New Business, übernimmt als Produktchef von Funke One.
funkemedien.de

Funke startet das Apotheken-Frauenmagazin “Deine Apotheke”.


Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker: Funke will auch ein Stück vom Apotheken-Kuchen und startet das Frauenmagazin "Deine Apotheke". Das Heft entsteht unter Chefredakteurin Viola Wallmüller und startet Anfang Mai mit 84 Seiten und 500.000 Auflage. "Deine Apotheke" entsteht in Kooperation mit dem Pharmagroßhändler Phoenix und wird monatlich kostenlos in rund 5.000 Apotheken erhältlich sein.

Phoenix hat 2019 bereits die App "Deine Apotheke" veröffentlicht, mit der Kunden Rezepte direkt in ihrer Apotheke einlösen oder Produkte vorbestellen können. Der Pharmagroßhändler kooperiert auch mit "Apotheken Umschau"-Verlag Wort & Bild. Beide Unternehmen wollen nun ein kombiniertes Angebot für die Vor-Ort-Apotheken erarbeiten, durch die sie "die Vorteile beider Publikationen" nutzen können.
funkemedien.de

Meinung: Beim “Mopo”-Verkauf machen fast alle eine schlechte Figur.

Hamburger Morgenpost: Die lange Hängepartie um die "Hamburger Morgenpost" hat fast alle Beteiligten schlecht aussehen lassen, schreibt Roland Pimpl. DuMont habe die Mitarbeiter und die Öffentlichkeit hingehalten und muss mit einem rücksichtslosen Image leben. Funke zeigte keine klare Linie. Auch die prominenten Unterstützer blieben widersprüchlich, forderten sie doch einerseits eine Rettung, zeigten andererseits aber selbst nicht den Mut oder die Bereitschaft, die sie von anderen forderten. Neueigentümer Arist von Harpe bekommt hingegen von den Mitarbeitern zunächst Zustimmung, muss nun aber beweisen, was er wirklich vermag.
horizont.net, turi2.de (Background)

Ulrike Simon: Funke stoppt die Verhandlungen zur “Hamburger Morgenpost”.


Der Morgen stirbt nie? Funke hat die Verhandlungen mit DuMont um einer Übernahme der "Hamburger Morgenpost" oder zumindest deren Online-Auftritt abgebrochen, schreibt Ulrike Simon. Weitere Verhandlungen schließt Funke aus. Funke sei bereit gewesen, 10 Mio Euro für mopo.de zu zahlen, DuMont wollte aber auch Zeitung und Verlag verkaufen und gab in den Verhandlungen an, es gäbe einen weiteren Interessenten. Wer das sein soll, ist jedoch unklar.

Laut Simon will Funke das nicht investierte Geld nun nutzen, um ein eigenes Reichweitenportal für Norddeutschland zu starten. Wie DuMont indes mit der "Hamburger Morgenpost" weiter verfährt sei unklar. Denkbar sei, dass der Verlag nun lieber eine Insolvenz in Kauf nehme, als einem kostspieligen Management-Buy-Out zu erlauben.
horizont.net

Meedia: Funke will bei einer Übernahme von mopo.de die Mitarbeiter halten.

Hamburger Morgenpost: Funke will bei einer Übernahme des Online-Auftrittes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen - lässt aber offen wie viele, schreibt Gregory Lipinski. Zuletzt gab es Befürchtungen der Belegschaft, Funke könnte die Seite komplett ohne eigene Redaktion betreiben wollen. Funke sagt zudem, das Medienhaus könne den Printtitel aus kartellrechtlichen Gründen nicht ebenfalls übernehmen.
meedia.de

“Tagesspiegel” und “Berliner Morgenpost” kooperieren bei der Vermarktung.

Tagesspiegel und "Berliner Morgenpost" machen ihre im Dezember bekannt gewordenen Kooperations-Pläne offiziell. Künftig vermarktet der "Tagesspiegel" nicht-exklusiv die "Berliner Morgenpost". Die macht in dem Zug ihre eigene Vermarktungstochter MCB Media Checkpoint Berlin dicht. Die Mitarbeiter verlieren ihren Job. Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt "Morgenpost"-Mutter Funke die Telefonvermarktung für den "Tagesspiegel".
funkemedien.de, turi2.de (Background)

“taz”: Funke bereitet sich auf Online-Übernahme der “Hamburger Morgenpost” vor.

Hamburger Morgenpost: Funke baut in Essen bereits ein Team auf, dass künftig Mopo.de mit Inhalten füllen könnte, schreibt Jan Kahlcke in der "taz" unter Berufung auf um ihren Job bangende "Mopo"-Mitarbeiter. Offenbar stehe eine ausschließliche Übernahme der Domain durch Funke kurz bevor. Der Rest des Verlags könnte gegen eine kleine Mitgift im Anschluss an einen Investor fließen, der die Zeitung abwickelt und die profitable Beteiligung an Radio Hamburg behält.
taz.de, turi2.de (Background)