Business Insider: Hertha BSC Investor Lars Windhorst ist in Finanzaffäre verwickelt.

Kriminelle Geschäfte: Der Unternehmer und Investor vom Hertha BSC Berlin, Lars Windhorst, ist in eine Finanzaffäre verwickelt, schreibt Business Insider. Demnach zeigen Kontoauszüge und E-Mails, wie zwischen 2013 und 2015 "hohe Millionenbeträge aus strafbaren Handlungen" an ihn geflossen sind. Sein Anwalt weist die Vorwürfe zurück: Er habe "keine Ahnung von der womöglich kriminellen Herkunft der Gelder" gehabt.
businessinsider.de

Video-Tipp: Im Amateurfußball fließen bis zu 500 Mio Euro Schwarzgeld.

Video-Tipp: Im deutschen Amateurfußball fließen nach Recherchen von ARD und Correctiv jährlich womöglich bis zu 500 Mio Euro Schwarzgeld. Laut Befragung bekommen vor allem männliche Spieler unter der Hand Geld für ihren Auftritt in einem Amateurverein. Das Erste zeigt "Milliardenspiel Amateurfußball" heute um 23:30 Uhr, schon jetzt ist die Doku in der Mediathek abrufbar.
ardmediathek.de (41-Min-Video), correctiv.org, sportschau.de

Hör-Tipp: Wie “Sportstudio”-Moderator Dieter Kürten den heutigen Fußball sieht.

Hör-Tipp: Der langjährige Moderator des "Aktuellen Sportstudios" im ZDF, Dieter Kürten (Foto), plaudert im Podcast "Schröder trifft" von VRM-Chefredakteur Stefan Schröder über seinen Karriereweg, seinen katholischen Glauben und den frühen Verlust seiner Eltern. Viele seiner Gäste seien nur ins "Sportstudio" gekommen, weil sie wussten, dass sie nach der Sendung noch zusammen Trinken gehen würden, sagt Kürten. Dort habe er dann Geschichten erfahren, welche die Gäste vor der Kamera nicht erzählt hätten. Beim Fußball fehlen Kürten heute oft die Leichtigkeit und der Spaß am Spiel. Gewinnen wollen sei ok, "aber nicht um jeden Preis".
wiesbadener-kurier.de (60-Min-Audio)

Video-Tipp: Die erste Video-Botschaft der neuen DFL-Chefin Donata Hopfen.

Video-Tipp: Zwei Wochen nach Amts­antritt meldet sich die neue DFL-Geschäfts­führerin Donata Hopfen erstmals mit einer Video­botschaft zu Wort. Sie wünscht sich, dass die Fans möglichst schnell in die Stadien zurückkehren können. Außerdem soll die DFL in Zukunft die "digitalste Fußball-Liga der Welt sein". Springers Ex-Verlags­­leiterin will außerdem ihre Expertise in der internationalen Vermarktung einsetzen. In den kommenden Wochen will sie zunächst allen 36 Vereinen einen Besuch abstatten.
youtube.com (3-Min-Video)

Debatte: “Unsere Kurve” fordert ein “radikales Ende” von Sportwetten-Sponsoring bei der Bundesliga.

Ende des Glücksspiels: Das Fanbündnis "Unsere Kurve" setzt sich für ein "radikales Ende" von Sportwetten-Sponsoring bei der Fußball-Bundesliga ein, berichtet der "Spiegel". Die Akteure hätten "viel zu sehr den Profit im Blick". Klubs sollen nach dem Willen der Initiative keine neuen Verträge und Kooperationen mehr mit Anbietern wie Tipico und Bwin abschließen. Bei bestehenden Verträgen solle die Hälfte der Einnahmen z.B. in Anlaufstellen für Suchterkrankungen fließen. Zudem dürften Verbände und ehemalige Spielerinnen "nicht zu zum Leumund für die Unbedenklichkeit von Sportwetten werden".
spiegel.de (Paid)

Basta: Thomas Müller macht den Olaf Scholz.

Scholzt rum: Bayern-Kicker Thomas Müller wird im Live-Interview mit Dazn nach der 1:2-Niederlage gegen Gladbach von seinem Pressesprecher Dieter Nickles unterbrochen. "Ach, willst nicht Dieter? Zu politisch, zu politisch", lacht Müller und äußert sich anschließend auffallend diplomatisch zu dem Umstand, dass viele verletzte Spieler laut DFL-Statuten als einsetzbar galten. Bloß nicht konkret äußern – Müllers Sprecher muss wohl jahrelang Schüler von Olaf Scholz gewesen sein.
bild.de, youtube.com (4-Min-Video)

DFB-Präsidium plant fragwürdige Satzungsreform.

Kontrollverlust: Das DFB-Präsidium rund um Interimspräsident Rainer Koch will sich offenbar mit fragwürdigen Satzungsänderungen externer Kontrollgremien entledigen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Eine entsprechende Satzungsreform sieht die Abschaffung eines unabhängigen Gremiums zur Festsetzung der Präsidiumshonorare und eine Änderung des Ethik-Reglements vor. Die Reform soll im März beim DFB-Bundestag erfolgen und würde den DFB laut "Süddeutscher Zeitung" in Sachen Compliance sogar noch hinter den Skandal-Weltfußballverband Fifa zurückwerfen.
sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Seifert geht “als einer, der die Dinge anpackt”, schreibt Michael Horeni.

Lese-Tipp: DFL-Chef Christian Seifert geht als "einer, der die Dinge anpackt, die er sich vorgenommen hat, auch die schwierigen", schreibt "FAZ"-Autor Michael Horeni. Als "belächelter Seiteneinsteiger und Außenseiter" habe er 2005 den Posten übernommen und sich seitdem zu "einem der einflussreichsten Männer im deutschen Fußball hochgearbeitet".
faz.net (Paid)

Hör-Tipp: “Macht und Millionen” widmet sich dem Fifa-Korruptionsskandal.

Hör-Tipp: Zum Start der dritten Staffel rollt der Business-Insider-Podcast "Macht und Millionen" den Korruptions-Skandal rund um die Fifa und ihren ehemaligen Geschäftsführer Joseph Blatter auf. Ex-Sprecher Alexander Koch gibt interne Einblicke in das "korruptionsanfällige" System und berichtet u.a. von "Star-Allüren" der Exekutivmitglieder, die wie Staatschefs behandelt werden wollten – und sich auch so gefühlt hätten. Intern sei man zudem zunächst geschockt gewesen, dass ausgerechnet das wenig für Fußball bekannte Katar die WM für 2022 bekommen hat: Katar sei schließlich eigentlich der "Worst Case für die Fifa aus kommerzieller Sicht" gewesen.
businessinsider.de (56-Min-Audio)

Sky startet Fußballspiel ohne Kommentator.

Stille Schlacht: Sky-Zuschauerinnen warteten am Sonntag beim Spiel Hannover 96 gegen Werder Bremen minutenlang auf die Kommentare aus dem Off. Nach 13 Minuten trat schließlich Florian Malburg entschuldigend ans Mikro. Ausnahmsweise war mal nicht Corona schuld am Ausfall, sondern ein anderes Virus – ein Magen-Darm-Infekt hatte den ursprünglich eingeplanten Moderator Martin Groß kurzerhand ins Abseits befördert.
bild.de

Wir graturilieren: Patrick Fischer wird 46.


Wir graturilieren: Patrick Fischer, Chief Business Officer der Fußball-Plattform Onefootball, feiert heute seinen 46. Geburtstag "zwischen Kartons" und samt Familie in seinem neuen Eigenheim. Die vergangenen Monate haben ihm gezeigt, "dass eben nicht alles genau planbar ist". Besonders knifflig war für ihn die Integration neuer internationaler Kolleginnen in die Berliner Firma. Fürs kommende Jahre haben er und Onefootball konkrete Pläne, um "eine noch zentralere Rolle im Fußball-Ecosystem" zu spielen – welche das sind, wird Anfang 2022 verraten.

Abseits des Spielfelds hat er auch die politischen Vorgänge genau im Blick und ist beeindruckt, dass die Koalitionsverhandlungen fast komplett hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben. "Man hat vergessen, dass das überhaupt geht", sagt der Media-Stratege, der jahrelang für Sport1 und Burda gearbeitet hat – und auch für kurze Zeit im Vertrieb von bild.de. Über Glückwünsche freut sich Patrick Fischer am Telefon sowie bei Linked-in und Twitter.

Nach Zusammenbruch bei der EM: Christian Eriksen und Inter Mailand beenden Zusammenarbeit.

Frühzeitiges Aus: Der dänische Fußball-Spieler Christian Eriksen und sein Klub Inter Mailand einigen sich auf eine Vertragsauflösung. Eigentlich wäre der Vertrag noch bis 2024 gelaufen. Im Juni war Eriksen beim ersten EM-Gruppenspiel der Dänen gegen Finnland kollabiert und musste reanimiert werden. Inzwischen trägt Eriksen einen Defibrillator, damit darf er in Italiens Serie A aber nicht spielen.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Zitat: “Rampensäuigkeit” ist nicht der Hauptantrieb für Dazn-Moderator Alex Schlüter.

"Rampensäuigkeit sollte nie der Hauptantrieb sein."

Alex Schlüter, Sport-Moderator bei Dazn, erklärt im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung", dass bei ihm "immer die Leidenschaft für Fußball" im Vordergrund stehe: "Ein Freund hat mal gesagt, dass man Kollegen ansehen kann, ob sie es für das Spiel oder nur für die Kamera tun."
sueddeutsche.de

Basta: Partien der Champions League müssen neu ausgelost werden.

Pille-Panne: Die Auslosung der Achtelfinals der Uefa Champions League hält einen unerwarteten Twist bereit. Wegen "technischer Probleme mit der Software eines externen Dienstleisters" ist die gesamte Ziehung hinfällig und muss wiederholt werden. Statt verärgerter Vereine oder Menschenrechts-Murks stellen nun also simple Nullen und Einsen dem Verband ein Bein.
digitalfernsehen.de

Nach Corona-Infektion: Joshua Kimmich fällt bis Jahresende aus.

Zwangspause: Bis Ende 2021 fällt Joshua Kimmich beim FC Bayern München aus. Kimmichs rund vierwöchige Quarantäne sei inzwischen beendet. Ihm gehe es "sehr gut", aufgrund von "leichten Infiltrationen in der Lunge" könne er aber "noch nicht voll trainieren", teilt der 26-Jährige mit. Kimmich hatte sich Ende Oktober als Impf-Skeptiker geoutet – und sich kurze Zeit darauf mit Covid-19 angesteckt.
tagesspiegel.de, bild.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Spielerberater Volker Struth berichtet von seiner Karriere.

Hör-Tipp: Spielerberater Volker Struth berichtet im "OMR"-Podcast mit Philipp Westermeyer von seiner Karriere, in der er u.a. für Fußballer wie Toni Kroos oder Mario Götze Deals und Vereinswechsel eingefädelt hat. Struth, ursprünglich gelernter Zimmermann, glaubt, seine Geschichte lasse sich "nur noch ganz, ganz schwer wiederholen" – er sei einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Heute betreut er mit seiner Agentur Sports360 mehr als 80 Spieler und macht Umsätze von bis zu 20 Mio Euro jährlich.
omr.com (77-Min-Podcast)

Polizei stellt Fußball-Fan nach sexuellem Übergriff auf Reporterin.

Italien: Die Polizei identifiziert einen Mann, der bei einer Live-Schalte von einem Fußballspiel in der Toskana die TV-Moderatorin Greta Beccaglia sexuell belästigt hat. Der 45-jährige Florenz-Fan sagt, er habe mit dem Griff an das Gesäß der Journalistin seinen Ärger über das verlorene Spiel ausdrücken wollen. Gegen ihn wird nun offiziell wegen sexueller Gewalt ermittelt.
news.de, sportschau.de

DFL-Chef: 86 Fußballprofis sind nicht geimpft.


Politisches Eigentor? Noch-DFL-Chef Christian Seifert nennt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erstmals die Zahl der umgeimpften Spieler der ersten und zweiten Männer-Bundesliga. Von den mehr als 1.000 Profis seien 86 nicht gegen das Corona-Virus geimpft. Seifert selbst habe dafür zwar "überhaupt kein Verständnis", frage sich aber angesichts der Zahl, "ob es im Land nicht drängendere Probleme gibt". Die Ministerpräsidenten Markus Söder und Hendrik Wüst haben zuletzt eine Impfpflicht für den Profifußball gefordert. Seifert hat das Gefühl, der Fußball werde genutzt, "um in die Medien zu kommen oder von anderen Dingen abzulenken".

Die gestrichenen Gehälter von Joshua Kimmich und anderen umgeimpften Spielern in Quarantäne nennt er eine "Lernerfahrung" für die Profis, die sonst "eher in Watte gepackt" würden. Für Seifert sind soziale Medien bei diesem und anderen Themen "ein Brandbeschleuniger für massiv unsoziales Verhalten", da man darüber "sich viel schneller auf bestimmte Personen" einschieße.

Der 52-Jährige gibt seinen Posten Ende 2021 nach 17 Jahren ab. Wie es danach beruflich für ihn weitergeht, verrät er der "Süddeutschen Zeitung" nicht, schließt eine Karriere als Fußball-Manager aber aus: "Ich würde durchdrehen auf der Tribüne."
sueddeutsche.de, weiterlesen auf turi2.de

Debatte: ARD und ZDF verteidigen frühe Anstoßzeiten beim Frauen-Fußball.

Primetime-Foul: Die WM-Quali der deutschen Fußballerinnen sendet das ZDF am Freitag bereits um 16 Uhr. Aus Sicht von ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann haben die Öffentlich-Rechtlichen "den Auftrag, die Vielfalt des Sports zu zeigen, nicht einzelne Sportarten zu fördern". ARD-Fußball-Expertin Nia Künzer fordert hingegen, solche Spiele gehören "zu einer vernünftigen Uhrzeit" live übertragen – bei den Männern klappt es ja auch.
tagesspiegel.de

Zitat: Raphael Brinkert hält nichts vom Boykott der WM in Katar.

"Wir sind schneller bei Boykott-Forderungen als beim Fegen vor der eigenen Haustür. Auch in Deutschland haben wir Defizite, wie wir bei osteuropäischen Leiharbeitern nicht erst in der Pandemie gesehen haben."

Marketing-Experte Raphael Brinkert verteidigt bei "Meedia" seinen Kunden DFB und dessen Teilnahme an der WM in Katar. Er glaubt, dass sich die Welt durch "Dialog, nicht durch Konfrontation weiterentwickelt".
meedia.de (Paid)

“Bild”: Aue-Klubchef Helge Leonhardt fordert einen “Fußball-Lockdown”.

Ball-Pause: Erzgebirge-Aue-Präsident Helge Leonhardt wirbt bei der DFL und den Ministerpräsidentinnen um einen "Fußball-Lockdown" bis Ende Dezember, meldet die "Bild". Der Ball solle bis dahin ruhen, Trainings dürften unter der 3G-Regel weiterhin stattfinden. Ab Januar sollen die Partien in "mehreren englischen Wochen" nachgeholt werden – mit Fans. Leonhardt befürchtet Wettbewerbsverzerrungen, weil in Sachsen anders als in anderen Regionen keine Zuschauende mehr ins Stadion dürfen.
bild.de (Paid), spiegel.de

Video-Tipp: Katar will kritische WM-Berichte verhindern.

Video-Tipp: Sport Inside liegen interne Chats des WM-Organisations­komitees in Katar vor, die zeigen, wie die Bericht­erstattung über ausbeuterische Arbeits­bedingungen auf den WM-Baustellen verhindert werden soll. "In Katar wird ein großes Theater gespielt" und eine "perfide PR-Strategie" gefahren, sagt Wenzel Michalski von Human Rights Watch. Laut den Chat-Protokollen helfe die FIFA dabei mit, die Situation "schön­zufärben".
sportschau.de (13-Min-Video)

Zitat: Im Fußball wird undifferenziert diskutiert, sagt Thomas Hitzlsperger.

"Profi­fußball ist Emotion. Permanent. Es geht oft nicht darum, Argumente auszutauschen oder differenziert Dinge abzuwägen."

Thomas Hitzlsperger beklagt im "FAZ"-Interview die Debatten­kultur im Fußball, die durch die "Polarisierung" von vielen Seiten "verloren gegangen" ist. Seinen Vertrag als Vorstands­vorsitzender des VfB Stuttgart verlängert er nach einigen "extrem heftigen" Anfeindungen nicht mehr.
faz.net (Paid)

Vorwurf gefälschtes Impfzertifikat: Bremen-Coach tritt zurück.

Corona kickt: Wegen Ermittlungen um ein angeblich gefälschtes Impfzertifikat tritt Markus Anfang als Trainer des Fußball-Zweitligisten Werder Bremen zurück, teilt der Verein mit. Auch Co-Trainer Florian Junge gibt seinen Posten ab. Das Bremer Gesundheitsamt Anfang wirft Anfang vor, ein gefälschtes Zertifikat zu verwenden, der Trainer weist den Vorwurf bisher zurück.
werder.de, kicker.de, t-online.de

Madsack und die DFL gründen ein TV-Joint-Venture.

Madsack und die DFL wollen bei der Live-Übertragung von Fußball-Spielen stärker zusammenarbeiten. Die TVN Group, TV-Tochter des Zeitungskonzerns, und die DFL-Tochter Sportcast gründen das Joint Venture TV Live Production. Im Fokus stehen Spiele von erster und zweiter Bundesliga, aber auch andere Sportarten sowie Musik-Events und Shows. Die Geschäfte leiten die TVN-Chefs Markus Osthaus und Frank Hähnel sowie Markus Bartsch von Sportcast. Das Bundeskartelamt muss noch zustimmen.
madsack.de

#Overcome: Kampagne von Siemens und dem FC Bayern erzählt lebensverändernde Geschichten.

Besondere Momente: Siemens und der FC Bayern München starten mit #Overcome eine gemeinsame Kampagne, in der verschiedene Vereinsmitglieder über lebensverändernde Erfahrungen sprechen. Im ersten rund zweiminütigen Clip spricht z.B. Basketballer Paul Zipser über seine in diesem Jahr bei den Playoffs erlittene Hirnblutung. Ein besonderes Gimmick der Macherinnen: Die Videos lassen sich nur ansehen, wenn die Zusehenden ähnlich wie die Protagonistinnen in einem Raum mit wenig Licht sind. Dazu müssen Interessierte ihre Webcam einschalten, durch den Zugriff auf die Kamerasensoren wird dann die Lichtintensität gemessen. In einer "intimen Umgebung" würden die Storys ihre volle Wirkung entfalten. Hinter den Clips steht die Münchner Agentur Rapid Peaks.

Folge zwei erscheint am 3. Dezember und rückt mit Kim Krämer den Fanbeauftragten für Menschen mit Behinderung in den Fokus, in den Wochen darauf kommen die Profispieler Alphonso Davies, Dayot Upamecano und Lucas Hernandez sowie deren Trainer Julian Nagelsmann zu Wort. Den Abschluss macht im März Lina Magull, die als junges Mädchen eine schwierige Zeit in ein Fußballinternat hatte.
new.siemens.com via wuv.de, youtube.com (22-Sek-Clip)

“Kicker”: Bernd Neuendorf und Peter Peters als DFB-Präsidenten vorgeschlagen.


Machtkampf: Bei der Wahl des neuen DFB-Präsidenten zeichnet sich eine Kampf-Kandidatur ab, meldet der "Kicker". Demnach haben sich die 21 Landesverbände anders als angekündigt nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können. Als Favorit galt lange Zeit Bernd Neuendorf, Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein. Überraschend habe der fünfköpfigen "Findungskommission" jedoch der westfälische Fußball- und Leichtathletik-Verband den scheidenden DFL-Aufsichtsratschef und Interimspräsident Peter Peters vorgeschlagen – zusätzlich zu Neuendorf.

Somit könnten bei der Wahl am 11. März im DFB-Bundestag wohl zwei Kandidaten zur geheimen Abstimmung stehen. Eine offizielle Bestätigung des Berichts steht allerdings noch aus. Beim DFB rumort es schon seit einiger Zeit. Im Mai war der bisherige DFB-Chef Fritz Keller nach Nazi-Vergleichen zurückgetreten. Seitdem führen Peters und Rainer Koch den Verband interimsmäßig – letzterer wollte nicht mehr für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren.
kicker.de, turi2.de (Background)

Debatte: Forderung nach Impfpflicht für Fußballspieler ist populistisch.

Piekt keinen: Die Forderung nach einer Impfpflicht für Fußballspieler wie Joshua Kimmich (Foto) ist populistisch, schreibt Nico Horn. Kimmichs Entscheidung habe zwar Kritik verdient, insgesamt sei die DFL mit 94 % geimpften Spielern aber eher ein Vorbild für die Gesamtbevölkerung. Fußballer seien zudem nicht die erste Gruppe, an die man in Sachen Impfpflicht denken müsse: Es sei wichtiger, z.B. medizinisches Personal und Erzieherinnen zu impfen.
zeit.de

Fußball-Nationalmannschaft: Niklas Süle ist mit Corona infiziert.

CoroNationalmannschaft: Der doppelt geimpfte Fußball-Spieler Niklas Süle hat eine Corona-Infektion. Er ist mit acht Kollegen im Flieger zur National­mannschaft angereist, mit Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Karim-David Adeyemi und Jamal Musiala müssen nun vier von ihnen in Quarantäne. Die restlichen vier Spieler bleiben bei der Mannschaft, trainieren und essen isoliert und werden regelmäßig getestet.
welt.de

Ex-“Sportschau”-Moderator Holger Obermann, 85, ist tot.


Holger Obermann, 85, ist tot. Der frühere Fußballprofi, der als erster deutscher Spieler in die USA wechselte, startete 1966 eine TV-Karriere bei der ARD. Für sie berichtete er über rund 500 Bundesligaspiele. Von 1971 bis 1984 moderierte Obermann außerdem die "Sportschau". Zusätzlich reiste er als Reporter zu fünf Fußball-Weltmeisterschaften. Obermann starb trotz zweier Impfungen gegen Covid-19 bereits am 30. Oktober an den Folgen einer Corona-Infektion, wie seine Frau der dpa bestätigte.

Obermann engagierte sich außerdem lange Jahre in der Entwicklungshilfe und reiste in dieser Mission auch für die FIFA und den DFB ins Ausland. Sein letztes Projekt war eine Fußballschule in Nepal.
sportschau.de, rnd.de, tz.de

Mesut Özil posiert erneut mit Erdogan auf Instagram.

Ein Herzchen für Recep: Fußballprofi Mesut Özil postet auf Instagram erneut ein Foto, das ihn gemeinsam mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan zeigt. Die Bildunterschrift auf türkisch und englisch lautet "Fußball-Talk mit unserem Präsidenten". Özil hatte bereits 2018 ein Foto mit Erdogan gepostet und deshalb u.a. Werbeverträge verloren.
instagram.com via bild.de, turi2.de (Background)

“Kicker” will mit Podcast weibliche Sicht auf Fußball liefern.

Female Kick: Der Kicker startet erstmals einen Podcast über Fußball mit zwei Moderatorinnen. "Fe:male view on football" soll einen weiblichen Blick auf den Sport liefern und erscheint ab 5. November jeweils jeden letzten Freitag im Monat. In der ersten Folge sprechen die Journalistinnen Valeska Homburg (Foto) und Anna-Sara Lange mit Trainer Bo Svensson.
kicker.de

Impf-Diskussion: Bundestagspräsidentin Bärbel Bas sucht das Gespräch mit Kimmich.


Impf-Sprechstunde: Die mediale Diskussion um Joshua Kimmichs Entscheidung, sich aus Sorge vor vermeintlichen Langzeit­folgen vorerst nicht gegen Corona impfen zu lassen, nimmt Fahrt auf. Nun bietet die neue Bundestags­präsidentin Bärbel Bas dem Bayern-Star ein Gespräch über Corona und Impfstoffe an. Sie sei ihm "sogar dankbar" dafür, dass er die Debatte "vor dem Winter noch einmal angestoßen hat", sagt Bas der "Rheinischen Post". Politikerinnen und Wissenschaftlerinnen sollten am Beispiel des Fußball-Profis stärker über Langzeitschäden-Gerüchte aufklären – so könnten mehr Menschen zur Impfung überzeugt werden, "bevor sie von der vierten Welle erwischt werden, die jetzt rollt".

Lukas Podolski versteht indes nicht, warum man Kimmich "als Schwerverbrecher hinstellt", sagt er Bild TV. Es werde dem Nationalspieler des FC Bayern "nicht gerecht, ihn an den Pranger zu stellen für so etwas". Ex-Nationalspieler Paul Breitner hat dagegen "null Verständnis" für Kimmichs Vorgehen. Ungeimpfte Spieler würde er sogar vom Training ausschließen, sagt er dem BR: "Für mich gibt es nur die Richtung, sich impfen zu lassen – und da geht es nicht um eine Vorbildfunktion, sondern es geht um den Einzelnen."
rp-online.de, bild.de, br.de, turi2.de (Background)

Fifa verliert Rechtsstreit gegen die Erfinder des Freistoß-Sprays.

Rote Karte: Die Fifa hat bei der Benutzung der Freistoß-Sprays gegen das Patentrecht verstoßen. Durch die kostenlose Nutzung des Produkts habe die Fifa in "flagranter böser Absicht" gehandelt, so ein Gericht in Brasilien, das den Erfindern recht gab. Rund 7.600 Euro Entschädigung muss die Fifa zahlen, dazu kommt ein noch nicht bezifferter Sachschaden. Der Verband kann das Urteil anfechten.
spiegel.de

Hör-Tipp: Weshalb BVB-Chef Hans-Joachim Watzke keinen öffentlichen Instagram-Account hat.

Hör-Tipp: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist nur ein heimlicher Beobachter bei Instagram, gibt er im Gespräch mit Philipp Westermeyer zu. Er habe sich nach "großen Diskussionen" gegen einen öffentlichen Account entschieden – in erster Linie, um nicht Gefahr zu laufen, sich durch negative Kommentare zu scrollen. Vertraute hätten ihm in diesem Kontext eine masochistische Ader bescheinigt.
omr.com (86-Min-Audio)

Zitat: Frauenfußball-Spiele sollen zu einer “vernünftigen Uhrzeit” laufen, fordert Nia Künzer.

"Wir können nicht immer nur darüber reden, dass sich der Frauenfußball weiterentwickeln muss. Dazu gehören ganz viele Akteure, da muss ich auch mal die ARD nennen."

Ex-Nationalspielerin und ARD-Expertin Nia Künzer stört sich an den frühen Anstoßzeiten von Frauenfußball-Partien: Es sei längst an der Zeit, dass man den Spielerinnen eine "Plattform" und "Sichtbarkeit" gibt, sagt sie im Ersten.
spiegel.de, twitter.com

Bayern-Spieler und “We-kick-Corona”-Gründer Joshua Kimmich Gründer ist noch nicht geimpft.

Doppelmoral? FC-Bayern-Spieler und Gründer der Initiative We kick Corona Joshua Kimmich steht in der Kritik, weil er sich noch nicht hat impfen lassen. Vorab hatte die "Bild" darüber berichtet. Er habe "persönliche Bedenken", was fehlende Langzeitstudien über mögliche Impf-Folgen angeht, sagt er Sky. Kimmich betont, kein Impf-Gegner und Corona-Leugner zu sein und sich an die Maßnahmen zu halten.
sportschau.de, sport1.de, bild.de

England muss wegen Wembley-Randalen 100.000 Euro Strafe zahlen.

Rote Karte: Die Uefa sanktioniert den englischen Fußball-Verband FA wegen den Tumulten vor dem EM-Finale im Wembley-Stadion mit einer Geldstrafe von 100.000 Euro. Zudem müssen zwei Spiele als Geisterspiele stattfinden, das zweite ist auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Fans hatten vor dem Endspiel am 11. Juli Absperrungen überwunden, es kam zu Prügeleien in den Gängen des Stadions.
kicker.de, spiegel.de, turi2.de (Background)

Zitat: FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer sieht den Verein als Vorbild für die Gesellschaft.

"Der FC Bayern ist ein Influencer, um es mal modern zu formulieren."

Der Präsident des FC Bayern Herbert Hainer sagt in der "Süddeutschen", der Verein hat eine gesellschaftliche Vorbildfunktion. Trotzdem will er Bayern-Spieler zur WM nach Katar schicken, weil durch "Diskussionen und Transparenz mehr erreicht wird als durch Blockade", sagt er.
sueddeutsche.de (Paid)

RTL-Kommentator Steffen Freund kassiert Shitstorm für Aussage über Frauen.

Schaut blöd aus: Der frühere Nationalspieler und Co-Kommentator von RTL Steffen Freund hat für eine Aussage über Frauen einen Shitstorm kassiert. Während des Länderspiels von Deutschland und Nordmazedonien kommentiert er die Wiederholung eines Videos, das die Verletzung eines Spielers zeigt, mit den Worten, dass Frauen "bitte wegschauen" sollten. Nutzerinnen auf Twitter werfen ihm Sexismus und eine antiquierte Weltsicht vor. Später sagt Freund der dpa, er habe bei der Szene an seine Frau denken müssen, "die solche Zeitlupen, wie ich auch, nur sehr schlecht ertragen kann".
sueddeutsche.de, twitter.de (Kommentare)

DFB verbietet WhatsApp auf Diensthandys und setzt auf Konkurrent Signal.

DFB ohne FB: Der Deutsche Fußball-Bund verbietet seinen Angestellten die Nutzung von WhatsApp auf Dienst­handys und setzt stattdessen auf den Dienst Signal, berichtet Sportbuzzer. Der Verband "wird aus datenschutzrechtlichen Gründen sukzessive zu alternativen Messenger-Diensten wechseln", erklärt Sprecher Jens Grittner. Auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff begrüßt den Schritt wegen "rechtlicher und auch datenschutztechnischer Bedenken".
sportbuzzer.de via bild.de

Zitat: Susanne Aigner braucht auf der Couch einen Sport-Spickzettel.

"Du brauchst schon einen eigenen Spickzettel, wenn du wissen willst, wo kommt am Freitag ein Bundesligaspiel, wo kommt es am Samstag, wo kommt es am Sonntag, wo kommt die Euro League, wo die Champions League."

Discovery-Deutschland-Chefin Susanne Aigner moniert im Podcast mit Christian Sprenger die unübersichtliche Fußball-Landschaft im TV. An großen Fußballrechten habe ihr Unternehmen kein Interesse mehr. Zu Discovery gehört u.a. der Sender Eurosport.
christiansprenger.tv (55-Min-Podcast) via digitalfernsehen.de

Meinung: Der Deal mit dem BVB ist ein schwieriger Balanceakt für Sky.

Fehlende Distanz: Der Deal zwischen Sky und Borussia Dortmund ist ein schwieriger Balanceakt, schreibt Thomas Balbierer in der "Süddeutschen Zeitung" und fragt, ob die journalistische Unabhängigkeit des Senders darunter leiden wird. Der Deal werfe zudem ein Schlaglicht auf das Bestreben vieler Klubs, sich kritischer Berichterstattung durch eigene Kanäle zu entziehen.
sueddeutsche.de

Zitat: Ex-DFB-Präsident Fritz Keller ärgert sich über Stammtisch-Entscheidungen des Verbands.

"Es geht heute nicht mehr, dass irgendein Branchenfremder, der gewählt wird, Sachen entscheidet wie am Stammtisch. Beim DFB, beim größten Fußballverband der Welt, ist das immer noch so."

Nach seinem Abgang habe der DFB eine Kombination gefunden, "wo wieder nicht die Profis entscheiden, sondern diejenigen, die durch Hierarchien reingerutscht sind", sagt Ex-Präsident Fritz Keller bei Sky Sport News.
sport.sky.de (2-Min-Clip) via sport1.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: “Zapp” beleuchtet das System Sportwetten.

Video-Tipp: "Zapp" beleuchtet das System Sportwetten und lässt Betroffene zu Wort kommen, die den großen Fußball-Vereinen eine Mitschuld an ihrem Suchtverhalten geben: Da Anbieter z.B. oft direkt in Stadien von Clubs werben und deren Sponsoren sind, vertrauen Fans auf die Seriosität und Ungefährlichkeit der Wetten. DFL und DFB lassen eine kritische Anfrage von "Zapp" zum Thema unbeantwortet.
youtube.com (16-Min-Video)

Borussia Dortmund und Sky Deutschland kooperieren.

Mehr Rundes im Eckigen: Borussia Dortmund und Sky Deutschland starten eine vierjährige Zusammenarbeit. Sky wird künftig Inhalte aus dem BVB-eigenen Sender BVB-TV ausstrahlen. Zudem startet der Sender "BVB 09 - Stories who we are", eine zehnteilige, saison­begleitende Serie. Außerdem soll es spezielle Angebote für Sky-Kundinnen geben, wie Ticketverlosungen für BVB-Heimspiele und einen Zugang zu BVB-TV.
presseportal.de

Zitat: Toni Kroos beklagt eine “große Sensationsgeilheit” der Medien.

"Häufig wird ja gefordert, dass die Spieler nicht nur 'Wischi-Waschi' erzählen sollen. Aber wenn einer dann mal klar spricht, es aber nicht jedem passt, wird er auch schnell wie die Sau durch das Dorf getrieben."

Ex-Nationalspieler Toni Kroos sagt im T-Online-Interview, dass die "mediale Aufmerksamkeit des Profifußballs immer extremer" werde: Kleine Dinge würden viel zu häufig zu groß gemacht.
t-online.de