Facebook News startet in Großbritannien.

Facebook-LogoFacebook rollt seinen News-Bereich in Großbritannien aus. Zu den Partnern zählen unter anderem Channel 4, die "Daily Mail", der "Telegraph" und die "Financial Times". Vor einiger Zeit hatte Facebook bereits "Economist", "Guardian" und weitere Medien, darunter auch "GQ" und "Vogue" als Partner vorgestellt. Facebook teilt mit, dass Deutschland und Frankreich zu den nächsten Ländern gehören, in denen Facebook News startet.
fb.com, turi2.de (Background)

Britische Musikszene fürchtet sich vor den Brexit-Folgen.

Brexit: Europa-Tourneen werden für britische Künstler*innen "zu einem zeitraubenden und womöglich zu teuren Hindernislauf", schreibt Jörg Schindler im "Spiegel". Durch aufwendige Visa-, Steuer- und Zollformulare stünden Musikschaffende vor einem "bürokratischen Albtraum". Größen wie Elton John, Ed Sheeran oder Joss Stone werfen der Regierung in einem offenen Brief "Verhandlungsversagen" vor. Sie fürchten, dass gerade kleineren Acts ihre Lebensgrundlage verlieren. Die Johnson-Regierung gibt der EU die Schuld: Sie habe ein "maßgeschneidertes Angebot" nicht annehmen wollen. Die EU-Kommission reagiert abwehrend: London habe Vertragsinhalte über Mobilität, die auch Reiseerleichterungen beinhaltet hätten, schon im März 2020 abgelehnt.
spiegel.de (Paid)

BBC muss auf rund 450.000 Beitragszahler*innen verzichten.

BBC-Logo-150x150BBC steht vor ungewisser finanzieller Zukunft. Seit 2017 gibt es rund 450.000 Haushalte mit Beitrags­zahler*innen weniger. Das liegt zum einen an der demografischen Entwicklung, weil es immer mehr über 75-Jährige gibt, deren Rente der Staat aufstockt und die von der Gebühr befreit sind. Zum anderen melden immer mehr Jüngere ihre Geräte nicht für den Empfang des TV-Programms an.
tagesspiegel.de

Bauer startet zwei Rätselhefte in Großbritannien.

Bauer startet in Großbritannien zwei neue Zeitschriften. Ab Januar erscheinen die monatlichen Rätselhefte "Bella Puzzles" - als Line-Extension der Marke "Bella" - sowie der eigenständige Titel "Bigger Better Puzzles". Beide Magazine haben 84 Seiten und kosten 2,50 Pfund. Das Kriminalmagazin "That's Life - Crime Scene" erscheint künftig zehn- statt fünfmal im Jahr.
new-business.de

London steht vor härteren Corona-Maßnahmen.

London verliert die Kontrolle über die Corona-Situation. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Stadt liegt mittlerweile über 1.000. Die Zahl der Covid-19-Patient*innen in Krankenhäusern ist in der ersten Januarwoche um ein Drittel gestiegen, die der künstlich beatmeten sogar um über 40%. Experten raten daher, den seit einer Woche geltenden Lockdown weiter zu verschärfen.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Gericht: Julian Assange kommt nicht auf Kaution frei.

Wikileaks: Ein Londoner Gericht hat die Freilassung von Julian Assange auf Kaution abgelehnt. Der Wikileaks-Gründer bleibt damit in Haft. Als Grund nennt die Richterin Fluchtgefahr. Am Montag hatte dieselbe Richtern die Auslieferung des 49-Jährigen in die USA aus gesundheitlichen Gründen blockiert. DJV-Chef Frank Überall bezeichnet die jüngste Entscheidung als "völlig unverständlich". Assange müsse "endlich freigelassen werden.“
spiegel.de, n-tv.de, djv.de, turi2.de (Background)

England verhängt erneut umfassenden Lockdown.

Dichtgemacht: England geht in der Nacht auf Dienstag wieder in einen umfassenden Lockdown, verkündet Premier Boris Johnson am Montagabend in einer TV-Ansprache. Schulen bleiben geschlossen und Arbeit muss - sofern möglich - von zu Hause verrichtet werden. Die Maßnahmen werden vermutlich bis Mitte Februar gelten, so Johnson. Er begründet das Vorgehen mit der schnellen Verbreitung der aggressiveren Corona-Mutation. Am Montag wurden im Königreich knapp 59.000 Neuinfektionen gemeldet. Auch Schottland hat zunächst bis Ende Januar einen Lockdown beschlossen.
stern.de, bbc.com

Basta: Boris Johnsons Vater beantragt französische Staatsbürgerschaft.

Eingenordet? Boris Johnson ist Brexit-Hardliner. Am Mittwoch stimmt er im Parlament zum EU-Abschied jedoch sanfte Töne an und bezeichnet Großbritannien als "auf viele Arten zentrale europäische Zivilisation". Vielleicht gab es zu Weihnachten ja eine Ansage seines Vaters Stanley: Der bewirbt sich gerade um die französische Staatsbürgerschaft.
spiegel.de, reuters.com

Gibraltar tritt dem Schengen-Raum bei.

Grenzenlos: Spanien und Großbritannien haben sich auf einen Beitritt Gibraltars zum Schengen-Raum verständigt. Damit vermeiden die Länder, dass über Nacht mit dem vorläufigen Inkrafttreten des Brexits eine undurchlässige EU-Außengrenze entsteht. Das britische Überseegebiet ist nicht Teil des Brexit-Vertrags. Die spanische Außenministerin Arancha Gonzalez sagt, dass Gibraltar damit auch nach dem Austritt Großbritanniens EU-Regeln unterliegt.
handelsblatt.com

Großbritannien lässt den Corona-Impfstoff von AstraZeneca zu.

Großbritannien erteilt dem Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns AstraZeneca eine Zulassung, teilt das britische Gesundheits­ministerium mit. In der EU könnte der Impfstoff noch auf sich warten lassen: Eine EMA-Zulassung im Januar sei unwahrscheinlich, schreibt die "Bild".
bild.de, twitter.com

Zahl des Tages: Mehr als 200 Beschwerden nach falschem Queen-Video.

Zahl des Tages: Mehr als 200 Beschwerden zählt die britische Medienaufsicht Ofcom wegen der Deepfake-Weihnachtsansprache der Queen von Channel 4. Darin tanzt die Monarchin u.a. für TikTok. Das Video sei respektlos, sagen Kritiker*innen. Channel 4 sieht den Fake trotz eines fehlenden Hinweises als eindeutig an. Der Sender habe damit auf technologie-gestützte Falsch-Infos aufmerksam machen wollen.
bbc.com, turi2.de (Background)

Channel 4 sendet Fake-Ansprache der Queen.

Parodistische Warnung: Der britische Sender Channel 4 sendet in diesem Jahr ein Deep-Fake-Video der Queen. In der Pseudo-Ansprache sinniert die Monarchin darüber, dass sie in der BBC bisher nicht frei reden durfte und spricht über den Abschied von Prinz Harry und Meghan Markle aus dem Königshaus. Der Sender will damit vor Fake-Videos warnen. Alternative Weihnachts-Ansprachen zur offiziellen Rede der Queen sind in Großbritannien Tradition, normalerweise werden sie von Prominenten gehalten, z.B. von Edward Snowden.
t-online.de, theguardian.com, twitter.com (52-Sek-Video)

Hinweis: In einer früheren Version dieser Meldung haben wir fälschlicherweise Channel 4 der BBC zugeordnet. Wir bitten um Entschuldigung.


BMW könnte Mini-Produktion bei hartem Brexit nach Deutschland verlegen.

BMW erwägt, die Produktion des Mini aus Großbritannien abzuziehen, schreibt das "Handelsblatt". Ein Brexit ohne Handelsabkommen würde den Autobauer jährlich einen dreistelligen Mio-Betrag kosten. Die Minis würden zunächst teurer, denn bei ihrer Einfuhr in die EU wären 10 % Zoll fällig. Die Produktion könnte künftig nach Leipzig oder Regensburg verlagert werden. BMW fertigt in Großbritannien auch Motoren.
handelsblatt.com

Zahl des Tages: 15.841 verspätet gemeldete Fälle verursachen 125.000 zusätzliche.

Zahl des Tages: Insgesamt 15.841 positive Covid-19-Fälle sind in Großbritannien im Herbst wegen eines IT-Fehlers mehrere Tage nicht offiziell erfasst worden. Zwei Ökonomen nutzen den Fehler, um die Wirksamkeit der Kontaktnachverfolgung zu berechnen: Die verspätet gemeldeten und nachverfolgten Fälle haben mindestens 125.000 zusätzliche Infektionen und mehr als 1.500 Todesfällen verursacht.
"Welt" (Paid)

Basta: Den Briten droht bei einem harten Brexit der eigene Schaumwein.

Die Hamster verlassen das sinkende Schiff: Großbritannien droht bei einem "No Deal"-Brexit eine Knappheit an europäischen Lebensmitteln, weshalb etliche Supermarkt-Ketten bereits Brie, Wein und andere Kostbarkeiten hamstern. Im kommenden Jahr könnte dann aus Kostengründen z.B. französischer Champagner durch britischen Schaumwein ersetzt werden, was vermutlich auch die letzten Hardliner zurück in die Arme der EU treibt.
deutschlandfunknova.de

Bertelsmann beteiligt sich am britischen Abo-Dienstleister Zephr.

Bertelsmann steigt über seine Tochter Bertelsmann Digital Media Investments beim britischen Startup Zephr ein. Der Investment-Arm führt eine Finanzierungsrunde über insgesamt 8 Mio Dollar an. Zephr bietet Medienunternehmen Tools zur Analyse von Digitalabos an und zählt u.a. die "New York Times", Conde Nast und News Corp. zu seinen Kunden.
new-business.de

Brexit-Gespräche werden weitergeführt, obwohl die Frist rum ist.

Frist gerissen, drauf gesch...: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der britische Premierminister Boris Johnson einigen sich, die Brexit-Gespräche fortzusetzen, obwohl die Frist heute abläuft. Es lohne sich, "den Weg mit zusätzlichen Anstrengungen weiter zu gehen", sagt von der Leyen. Bisher gab es keine Einigung, sodass ein harter Brexit droht.
sueddeutsche.de

The Correspondent macht dicht.

The Correspondent, englischer Ableger des niederländischen Krautreporter-Vorbildes De Correspondent, stellt seinen Betrieb zum Jahresende ein. Als Grund nennt die Plattform einen deutlichen Anstieg der Abo-Kündigungen in den vergangenen drei Monaten und damit Finanzierungsprobleme. Das niederländische Original soll weiter existieren.
sueddeutsche.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Rob Wijnberg fährt mit De Correspondent auf Expansions-Kurs. (10/2015)

Bild des Tages: Großbritannien startet mit Massenimpfungen.


Startschuss: Mit Mundschutz bekleidet sitzt die 90-jährige Britin Margaret Keenan in einem Behandlungsstuhl im University Hospital in Coventry. Eine Krankenschwester beugt sich über sie und spritzt ihr die erste Dosis des von Pfizer und Biontech entwickelten Corona-Impfstoffs. Das stark von der Corona-Pandemie getroffene Großbritannien ist heute in die Massenimpfungen gestartet. (Foto: Jacob King / AP / Picture Alliance)

Basta: Netflix will “The Crown” nicht als Fiktion kennzeichnen.

Geschichten statt Geschichte: Netflix erteilt dem Wunsch des britischen Kultur­ministers Oliver Dowden eine Absage, die Drama-Serie The Crown mit dem Hinweis zu versehen, dass es sich um Fiktion handelt. Netflix vertraue darauf, dass Zuzschauer*innen die Serie "als Fiktion verstehen, die auf historischen Ereignissen beruht". Derweil wünschen sich viele Menschen in Großbritannien, die Drama-Serie "Brexit" wäre nur Fiktion.
spiegel.de, sueddeutsche.de, bbc.com

Bild des Tages: Die Londoner*innen schlendern wieder durch die Stadt.


Re-Rudelbildung: In London wuseln ungewohnt viele Menschen die Oxford Street entlang, denn auch Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf nötig sind, dürfen dort wieder öffnen. Außerdem bekommt der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer eine temporäre Notfallzulassung. Großbritannien ist das erste Land der Welt, das dem Impfstoff grünes Licht gibt. Rund 10 Mio Impfdosen sollen in Kürze verfügbar sein. (Foto: Alberto Pezzali / AP Photo / Picture Alliance)

Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer bekommt Notfallzulassung in Großbritannien.

Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer erhält in Großbritannien eine temporäre Notfallzulassung. Es ist das erste Land der Welt, das dem Impfstoff grünes Licht gibt. Rund 10 Mio Impfdosen sollen in Kürze verfügbar sein, die ersten schon in "einigen Tagen". Insgesamt hat sich Großbritannien 40 Mio Impfdosen gesichert. Weitere Zulassungsanträge u.a in der EU und den USA laufen noch.
faz.net, bbc.com

Facebook führt in Großbritannien den News-Tab ein.

Facebook-LogoFacebook rollt seinen Newstab ab 2021 auch in Großbritannien aus und bezahlt britische Verleger für Inhalte. Die meisten britischen Zeitungen, darunter der "Guardian", der "Daily Mirror" und "Independent" haben sich für den Tab angemeldet. Facebook äußert sich nicht zur Summe, die für die Lizenzen nötig wird, der "Guardian" hört in der Branche, es sei jährlich ein zweistelliger Mio-Betrag.
guardian.com

Burda investiert in Asia-Lieferdienst Hungry Panda.

Burda füttert hungrige Pandas: BurdaPrincipal Investments beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde über insgesamt 70 Mio Dollar am Lieferdienst Hungry Panda. Die Firma mit Hauptsitz in London liefert authentisches asiatisches Essen und richtet sich an Chines*innen, die im Ausland leben. Die Bestellt-Plattform ist in 47 Städten in Australien, Kanada und Frankreich, Neuseeland, Großbritannien und den USA aktiv.
burda.com

Basta: Das UK-Dschungelcamp hat keine Visa für seine tierischen Mitarbeiter.

Kein Arbeitsvisum? Das britische Dschungelcamp wird wegen Corona aktuell in Wales gedreht. Doch auch hier kommen reichlich Kakerlaken und anderes Getier vor. Das sorgt nun für polizeiliche Ermittlungen, da die Tiere eine Gefahr für das heimische Ökosystem darstellen könnten. Der Sender hätte es wissen müssen: Der Brexit hatte immerhin in den Augen der Befürworter explizit das Ziel dafür zu sorgen, dass Ausländer Einheimischen keine Jobs wegnehmen.
bild.de

Basta: Boris Johnson dreht sich selbst den Ton ab.

Ruhe im Karton: Der britische Premier Boris Johnson stellt sich per Videoschalte den Fragen im Parlament, als plötzlich der Ton ausfällt. Im Unterhaus ist man sich schnell sicher, es liegt am Sender. "Haben sie versehentlich den Knopf gedrückt?", fragt der Vorsitzende vergeblich. Die Antwort muss Gesundheitsminister Hancock geben. Boris Johnson kann dafür behaupten, Philosoph geblieben zu sein.
spiegel.de (90s-Video)

Meinung: Zerfall der BBC hätte verheerende Auswirkungen auf die britische Kultur.

BBC-Logo-150x150BBC befindet sich durch den massiven politischen Druck "mitten im Kampf ihres Lebens", schreibt Ex-Korrespondent Misha Glenny. Ihre Niederlage würde "verheerende Auswirkungen auf die britische Kultur und Identität haben". Die BBC sei die einzige Institution, die den Dialog zwischen den verfeindeten Lagern Großbritanniens noch aufrecht erhalten könne.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

BBC gibt Social-Media-Regeln für Journalist*innen vor.

BBC-Logo-150x150BBC legt in einer neuen "Unabhängigkeitstrategie" fest, dass Journalist*innen von persönlichen Meinungsäußerungen in der Öffentlichkeit absehen sollen. Auch Likes, Retweets, Hashtags und "unterminierende Emojis" sind tabu. Der Sender müsse sich "dringend für Unparteilichkeit einsetzen", so Generaldirektor Tim Davie, um dem Vorwurf, politisch einseitig zu berichten, entgegenzuwirken. Vor kurzem hat die BBC Mitarbeiter*innen, die für News- und Informations­sendungen arbeiten, die Teilnahme an politischen Protesten für die LGBT-Community und Black-Lives-Matter-Bewegung verboten.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Basta: Prinz George wird TV-Star.

The Crown Next Generation: Netflix arbeitet sich seit drei Staffeln an britischen Blau­blütern der Vergangen­heit ab, HBO Max nimmt den Nachwuchs ins Visier. In der Serie "The Prince" von Family-Guy-Macher Gary Janetti spielt Prinz George, 7, die Hauptrolle. Der kleine Prinz tritt als Comic-Figur auf. Die Sitcom dürfte lustiger, aber literarisch wohl weniger anspruchsvoll sein als das französische Original.
bild.de, instagram.com (50-Sek-Video)

Basta: Burger King wirbt für McDonald’s.

Burgerinitiative: Die Fast-Food-Kette Burger King wirbt in Großbritannien für Bestellungen beim Konkurrenten McDonald's. Oder bei KFC, Subway oder Pizza Hut. Die gesamte Branche brauche Unterstützung. Ganz ohne Seitenhieb kommt die Soli-Aktion dennoch nicht aus: Einen Whopper zu bestellen, sei immer das Beste, schreibt Burger King - aber "ein Big Mac ist auch nicht so schlecht".
rtl.de, instagram.com

Johnny Depp verliert Verleumdungsprozess gegen die “Sun”.

Verleumdungsklage: Schauspieler Johnny Depp verliert vor Gericht gegen die britische "Sun". Das Revolver-Blatt hatte Depp als "Frauenschläger" bezeichnet, dagegen hat er geklagt. Der High Court in London hat die Klage nun abgewiesen, weil die Angaben in dem strittigen Artikel, Depp habe seine Ex-Frau Amber Heard körperlich misshandelt, "im Wesentlichen wahr" seien.
derstandard.at, gala.de

BBC untersagt Mitarbeiter*innen LGBT- und Black-Lives-Matter-Proteste.

BBC-Logo-150x150BBC verbietet Mitarbeiter*innen, die für News- und Informations­sendungen arbeiten, die Teilnahme an politischen Protesten für die LGBT-Community und Black-Lives-Matter-Bewegung, berichtet die Website inews. Grund sei die Wahrung politischer Neutralität. Vor der Teilnahme an Events, die "kontrovers sein könnten", müssen sie eine Erlaubnis ersuchen, sonst drohten Konsequenzen.
inews.co.uk

Ranking: Börsenkonzerne im internationalen Social-Media-Vergleich.

Social-Media-Ranking: US-Konzerne aus dem Dow Jones vereinen bei Linked-In, Twitter, Facebook und Instagram im Durchschnitt rund 25 Mio Follower, ermittelt die Marketing-Plattform Sendinblue. Die Unternehmen aus dem deutschen Leitindex belegt Platz 2 mit 6,7 Mio Followern. Frankreich und Großbritannien folgen mit 5 bzw. 2,4 Mio. Bei der Schlagzahl können die Briten mit durchschnittlich 87.000 Beiträgen den 1. Platz für sich verbuchen. Danach folgen die USA (70.000), Frankreich (13.000) und Deutschland (10.000).
de.sendinblue.com

Basta: Corona-Pandemie macht Spione auffällig unauffällig.

Der Spion, der aus der Leere kam: Corona wirkt sich auch auf die Arbeit von Geheim­diensten aus. Der Chef des britischen MI5 beklagt, es sei schwer, Verdächtige aus einer Menschen­menge heraus zu beschatten, wenn auf leeren Straßen die Menschen­menge fehlt. Besonders gefährdet, aufzufliegen, sind Agenten, die mit einem Martini - geschüttelt, nicht gerührt - in einer Bar sitzen, die wegen des Lockdowns geschlossen ist.
thetimes.co.uk (Paid) via businessinsider.com

Hör-Tipp: J.K. Rowling löst eine Debatte um die Grenzen der Meinungsfreiheit aus.

Hör-Tipp: Eine Debatte um die Grenzen der Meinungsfreiheit entwickelt sich in Großbritannien zu einem "Kulturkampf", beobachtet Imke Köhler im Londoner ARD-Studio. Der Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling (Foto) wird seit Monaten vorgeworfen, sie äußere sich abfällig über Transgender. Kulturschaffende kritisieren schon vor einer Buchveröffentlichung Rowlings Werk, dabei war dieses noch gar nicht einsehbar.
tagesschau.de (3-Min-Audio)

Londoner Investmentfirma Centricus bietet für TikTok.


London is calling: Die Investmentfirma Centricus will TikTok vom Mutterkonzern ByteDance übernehmen, schreibt das "Wall Street Journal". Das Londoner Unternehmen habe in den letzten Wochen mehrfach das Angebot überarbeitet und wolle sich als Alternative zum Übernahme-Deal von Oracle positionieren. Der US-Konzern gilt bisher als neue Heimat der Social-Media-App.

Centricus steht im Kontakt mit Zhang Yiming, CEO der TikTok-Muttergesellschaft ByteDance, schreibt das "Wall Street Journal". Die USA und China ringen um die App, welche laut US-Regierung ein Sicherheitsrisiko darstelle. Details vom Centricus-Angebot sind unbekannt.
wsj.com, turi2.de (Background)

Großbritannien schaltet wieder in den Corona-Krisenmodus.


Boris beschwört Briten: Großbritannien schwenkt wieder einen deutlich rigoroseren Kurs ein, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. In einer TV-Ansprache sagte Premierminister Boris Johnson am Dienstagabend, die Briten sollten nicht davon ausgehen, in den nächsten sechs Monaten ein normales Sozial- und Arbeitsleben zu führen. So lange würden die neuen Regeln voraussichtlich gelten. Dazu zählt, dass Pubs und Restaurants nun um 22 Uhr schließen müssen. Die Maskenpflicht gilt künftig auch in Taxis und Geschäften. Hochzeiten dürfen nur noch mit 15 statt mit 30 Menschen stattfinden. Die Öffnung von Sportveranstaltungen für Zuschauer wird verschoben.

Johnson rief die Bevölkerung zudem auf, wenn möglich von Zuhause aus zu arbeiten – ein Kurswechsel, sollte zuletzt doch ein normales Arbeitsleben wiederhergestellt werden. Noch schärfer werden die Regeln wohl in Schottland und Nordirland, wo sich Angehörige unterschiedlicher Haushalte nur noch in Ausnahmen besuchen dürfen. Johnson will die Regeln strenger als bisher kontrollieren lassen – womöglich sogar durch das Militär

Im Frühjahr sah sich der britische Premier starker Kritik gegenüber, weil er erst deutlich später als die Regierungschefs anderer Länder strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Virus angeordnet hatte. In der Folge wurde Großbritannien zum – gemessen an den Todeszahlen – bislang am stärksten getroffenem europäischen Land. Auch Johnson selbst infizierte sich mit dem Corona-Virus und verbrachte mehrere Tage auf der Intensivstation.
zdf.de, tagesschau.de