Lutz Bernhardt wird Change-Manager beim “Handelsblatt”.

Zeit für Veränderung: Der Journalist Lutz Bernhardt wechselt von der "Süd­deutschen" zum "Handels­blatt". Als Redakteur für Redaktions­management und Organisations­entwicklung soll er die Digital-First-Strategie der Zeitung weiter­entwickeln. Bereits die "Süddeutsche" hat Bernhardt als Change-Manager bei der Zusammen­legung von Online- und Print-Redaktion unterstützt.
handelsblattgroup.com

“Nicht alle müssen alles können.” – Ina Karabasz über Live-Journalismus und Podcasts.


Mut zum Mikro: Es können viel mehr Medienschaffende live oder Podcasts moderieren, als sie es sich selber zutrauen, sagt Ina Karabasz, Leiterin Live-Journalismus, Podcast und Video beim “Handelsblatt”. Es gehe darum, “genau das zu machen, was wir sonst auch machen: Interviews führen und Menschen treffen”. Sie empfiehlt Medienschaffenden, nicht zu kritisch mit sich zu sein. Außerdem spricht Karabasz darüber, wie das “Handelsblatt” von seinem Audio-Ausbau profitiert. Weiterlesen >>>

Zitat: Ina Karabasz trägt beim Moderieren Turnschuhe.

"Ich rate immer all meinen Kolleginnen: Tragt was Bequemes auf der Bühne. Tragt etwas, in dem ihr euch wohlfühlt."

Ina Karabasz, Leiterin des Ressorts Live-Journalismus beim "Handelsblatt", sagt im turi2 Clubraum, sie moderiere über 90 % ihrer Veranstaltungen in Turnschuhen. Frauen seien heutzutage zum Glück nicht mehr nur als "Schmuckstücke" auf der Bühne.
turi2.de

“Man hört in der Stimme, ob jemand Spaß dabei hat” – Ina Karabasz über Live-Events und Laber-Podcasts


Live ist live: Eine Journalistin muss nicht podcasten können, sagt Ina Karabasz, "aber wenn sie es möchte, dann kann sie es". Sie selbst wollte und hat 2018 die Leitung des Ressorts Live-Journalismus beim "Handelsblatt" übernommen. Das sei ihre beste berufliche Entscheidung gewesen, erzählt sie im turi2 Clubraum mit Björn Czieslik und Aline von Drateln – auch wenn der Job "mehr organisatorisches Prozessmanagement" sei, als man als Journalistin denke.

Karabasz erklärt, warum Journalistinnen zwar keine Schnittchen zubereiten, aber gut selbst moderieren können: "Fragen stellen und Hintergründe recherchieren, Experten auf den Zahn fühlen, das können wir richtig gut" – und das könne man dem Publikum auch zeigen. Die größte Herausforderung sei allerdings gerade bei Wirtschaftsthemen, nicht zu viel vorauszusetzen. Das sei aber beim geschriebenen Text nicht anders.

Auch in anderer Hinsicht greift Karabasz auf ihre Erfahrung als Textjournalistin zurück: Bei Live-Events versuche sie immer, dem Aufbau eines Magazin-Artikels zu folgen: Zuerst der Einstieg, der das Publikum abholt, dann eine Einordnung, um ein gemeinsames Wissensfundament zu schaffen, und dann strukturierte Themenblöcke, denen die Gäste folgen können.

Natürlich laufe aber immer etwas anders als geplant. "Eine Veranstaltung ist ein lebendes Gebilde", sagt Karabasz, bei dem viele Menschen involviert seien. Angst vor Pannen habe sie jedoch nicht. Sie selbst mache beim Live-Sprechen zum Beispiel häufig Grammatikfehler, sei schon gestolpert, habe sich mit Kaffee überschüttet und einmal sei sie bei einem Video zu einem Bankengipfel plötzlich barfuß zu sehen gewesen. Schlimm findet sie das nicht. Die Hauptsache sei, dass die Unterhaltung laufe und die Informationen rüber kämen.

Gerade Frauen empfiehlt sie, beim Moderieren Turnschuhe und bequeme Kleidung zu tragen – denn zum Glück seien Frauen heute nicht mehr nur als "Schmuckstücke" für die Veranstaltung auf der Bühne. Ihr wichtigster Tipp ist jedoch, etwas zu tun, was einem Spaß macht – egal, ob auf der Bühne oder im Podcast. Das höre man dann auch an der Stimme. Außerdem gehe es dann mehr ums Thema und die Unterhaltung werde nicht so "bro-ig" – was Karabasz als passionierte Podcast-Hörerin überhaupt nicht leiden kann.

Nächste Woche ist Nils Minkmar zu Gast, freier Journalist unter anderem für die "Süddeutsche" und Co-Host des Medienpodcasts Quoted.
turi2.tv (39-Min-Podcast auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

Der Podcast ist Teil der Podcast-Wochen von turi2.

Zum Thema Audio veröffentlicht turi2 die turi2 edition #19 Audio – Erscheinungstermin: 12. Oktober 2022. Du kannst die Buchreihe turi2 edition kostenfrei lesen und als E-Paper hier kostenlos abonnieren.

Heute im turi2 Clubraum: Ina Karabasz über Live-Journalismus und Podcasts.


Live is live: Ina Karabasz verantwortet seit 2018 das Ressort Live-Journalismus beim "Handelsblatt", das 2021 mehr als 80 eigene Veranstaltungen ausgerichtet hat. Seit August fallen auch Podcasts und Videos in ihr Zuständigkeits­gebiet. Im turi2 Clubraum mit Aline von Drateln und Björn Czieslik erzählt sie u.a., wie das "Handelsblatt" Events angeht wie journalistische Geschichten – und wie bei der Bericht­erstattung darüber die journalistische Unabhängig­keit gewahrt bleibt. Außerdem geht es im Live-Podcast um die Themen der Woche, u.a. die Gaspreis­umlage und die Bahn.

Der turi2 Clubraum diskutiert immer freitags die Themen der Woche. In den vergangenen Wochen waren Steady-Gründer Sebastian Esser, Geschichts-Podcaster Richard Hemmer und Bayer-Kommunikator Christian Maertin zu Gast. In einem Video-Special spricht Micky Beisenherz im Schwanen-Tretboot über Podcasts, Status­­symbole und Selbst­­­inszenierung. Diese Ausgabe ist ernut Teil der turi2 Podcast-Wochen: Acht Wochen lang geben Podcast-Profis und Audio-Experten Tipps und Insights zum Trend-Thema Podcast. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
clubhouse.com (live ab 12 Uhr), turi2clubraum.podigee.io (Podcast ab 18 Uhr)

Zum Thema Audio veröffentlicht turi2 die turi2 edition #19 Audio – Erscheinungstermin: 12. Oktober 2022. Du kannst die Buchreihe turi2 edition kostenfrei lesen und als E-Paper hier kostenlos abonnieren.

Hör-Tipp: Karriere-Reporter Lazar Backovic rät dazu, das Gehirn mal auf Autopilot zu schalten.

Hör-Tipp: Karriere-Reporter Lazar Backovic kennt das Problem des "Over­thinkings" ebenso wie seine "Handels­blatt"-Kollegin Kirsten Ludowig . Im "Rethink Work"-Podcast geben sie Tipps, wie man das exzessive Grübeln überwinden kann. Das Gehirn müsse es schaffen auch mal "auf Auto­pilot zu schalten", sagt Backovic. Dabei können Sport, Serien oder Spazieren­gehen helfen.
handelsblatt.com (36-Min-Audio)

Studie: Deutschland ist reicher als gedacht.

Verstecktes Geld: Deutschland ist erheblich reicher, als die offiziellen Statistiken zeigen, sagt eine Studie der Ökonominnen Charlotte Bartels, Thilo Albers und Moritz Schularick. Das Immobilien­vermögen liege bei 10 Bio Euro, 2 Bio mehr als aufgeführt, das Betriebs­vermögen sei mit etwa 4 Bio Euro doppelt so groß wie angenommen. Die Differenz komme durch falsche Angaben bei Befragungen und die verzögerte Erfassung von Wert­steigerungen bei Immobilien.
handelsblatt.com (Paid)

Hör-Tipp: Ralph Dommermuth setzt auf Themen, die “auf Dauer funktionieren”.

Hör-Tipp: Als junger Mann hat sich Ralph Dommermuth von dem Wunsch, viel Geld zu verdienen, antreiben lassen, sagt er im "Handelsblatt"-Podcast "Disrupt". Mittlerweile haben Geld und Statussymbole für den 1&1-Chef an Bedeutung verloren. Die Dotcom-Blase hat sein Unternehmen überlebt, weil er sich auf stabile Beteiligungen, wie das Hosting- und Mailgeschäft, fokussiert hat. Geheimnis seines Erfolgs sei nicht "das große strategische Vorgehen", sondern Themen, von denen er denkt, "dass sie auf Dauer funktionieren".
open.spotify.com (76-Min-Audio)

Meistgeklickter Wirtschafts-Kopf gestern war Isabelle Sonnenfeld.

Meistgeklickter Kopf gestern aus der Wirtschaft war Isabelle Sonnenfeld. Die Google-Managerin startet im September mit Holm Münstermann und Robert Richter den Interview-Podcast "MediaStories". Meistgeklickte Frau aus der PR war Gabriele Kaminski, die Kirsten Altenhoff als Managing Partnerin in ihre Firma GK Personalberatung holt.
turi2.de/koepfe (meistklickte Köpfe Wirtschaft am 9.6.2022), turi2.de/koepfe (meistklickte Frauen PR am 9.6.2022)

“Zeit”, “Handelsblatt” und “Tagesspiegel” unterstützen russische und ukrainische Medien.

Medienhilfe: Die "Zeit" und Zeit Online, die Handels­blatt Media Group und der "Tages­spiegel" unter­stützen die russischen Exil-Medien Meduza und 7×7 sowie das unabhängige ukrainische Medien­haus NV. Die Hilfe erfolgt finanziell sowie durch inhaltliche Kooperation. So berichten u.a. NV-Chefredakteur Witalij Sytsch und seine Kolleginnen bei Zeit Online von der Arbeit ihrer Redaktion.
zeit-verlagsgruppe.de

Ina Karabasz wird Ressortleiterin Podcast, Live und Video beim “Handelsblatt”.

Handelsblatt: Ab dem 1. August leitet Ina Karabasz das neue Ressort für die Bereiche Live, Podcast und Video. Die Zusammenlegung geschieht im Rahmen der Digitalstrategie, die sich auf Qualitätsjournalismus für die Abonnentinnen fokussieren soll. Karabasz arbeitet seit 2013 beim "Handelsblatt". Zuletzt hat sie "Handelsblatt Live" geleitet.
newbusiness.de

Zitat: Ex-“Handelsblatt”-Chefin Claudia Michalski will sich im Job nicht mehr verstellen müssen.

"Mir wurde bewusst, dass ich viel lieber mit Menschen arbeiten möchte und vor allem viel mehr Authentizität leben möchte und nicht dieses Rollenspiel, das man ab einer bestimmten Ebene machen muss."

Die frühere "Handelsblatt"-Chefin Claudia Michalski sagt im "Kress"-Interview, ihr geht es heute als Businesscoach viel besser als früher beim Verlag. Die Frage "Was kann ich wirklich gut?" habe sie 2015 umdenken lassen.
kress.de (Paid)

“Das Maximum an Freiheit und Verantwortung” – Hans-Jürgen Jakobs über Morning-Briefing und Mitmach-Journalismus.


Bleibt am Boden: "Journalistisch habe ich noch nie mit so vielen Menschen konstant in Verbindung gestanden", sagt Hans-Jürgen Jakobs im turi2 Jobs-Podcast. Der ehemalige "Handelsblatt"-Chef­redakteur schreibt mittlerweile als Senior Editor fünf Mal wöchentlich das Handels­blatt Morning Briefing und erreicht damit via E-Mail knapp 100.000 Menschen täglich. Im Gespräch mit turi2-Verleger Peter Turi sagt Jakobs, dass die Zeitung damit nicht viel Gewinn macht – aber das sei auch gar nicht nötig: Das Ziel des Newsletters müsse ein Kanal für "Mitmach-Journalismus" sein, sagt Jakobs. Dazu gehören seiner Meinung nach – vor allem um jüngere Menschen zu erreichen – auch Podcasts: "So wie man früher die Zeitung zusammen im Bett gelesen und einzelne Teile ausgetauscht hat, so ist das jetzt mit Podcasts."

Damit das Morning Briefing pünktlich vor 6 Uhr morgens im Postfach der Leserinnen landet, arbeitet Jakobs bis spät in die Nacht. Sowohl die Deadline um 1.30 Uhr als auch die maximale Anzahl von 5.500 Zeichen pro Newsletter überschreitet der Journalist häufig. Denn manchmal, wenn er gerade denkt, er sei fertig, "werfe ich einen letzten Blick auf internationale Websites und dann ist da doch noch was". Dass er gleichzeitig sowohl Autor als auch Schluss­redakteur ist, gibt Jakobs ein "maximum an Freiheit, aber auch ein maximum an Verantwortung".
Ein Kindheits­traum ist sein Werdegang nicht: "Journalismus war nicht meine erste Wahl." Der gelernte Diplom-Volkswirt will promovieren, dafür werden dann jedoch die Gelder gestrichen. Weil er parallel als Handball-Reporter für das "Wiesbadener Tagblatt" arbeitet, bekommt er schließlich ein Volontariat angeboten – das er annimmt. Über diese Entscheidung ist er heute vor allem dann froh, wenn er mit seinem Team lange recherchiert und "dann eine Geschichte hat, die neu und wichtig ist, weil sie etwas bewirkt".

Ein gutes Team braucht laut Jakobs "gute Leader und Schreib-Stars, aber auch Prima Donnas". Es gehöre dazu, dass verschiedene Rollen existieren. Wichtig sei, "dass man die Unterschiedlichkeiten gut zusammenbringt". Journalismus-Einsteigerinnen rät er, "sich jeden Tag eine Stunde für gezieltes Lesen zu reservieren". Ein weiterer Tipp des Redakteurs: "Nicht abheben." Er wisse wie es ist, das erste Mal den eigenen Namen in der Zeitung zu lesen: "Man hat das Gefühl, man kann fliegen." Dennoch sollten Medien­schaffende seiner Meinung nach demütig sein und immer überlegen: "Was hat dein Artikel bei anderen bewirkt?"

Der Podcast erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag der Gattung Morgen-Newsletter.
turi2.tv (48-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Hör-Tipp: Unternehmen müssen moralisch flexibel sein, findet VW-Chef Herbert Diess.

Hör-Tipp: Konzerne in Deutschland müssen "moralische Kompromisse machen", sagt VW-Chef Herbert Diess im Gespräch mit "Handelsblatt"-Chefredakteur Sebastian Matthes in Davos. Deutschland könne "nicht davon leben", nur mit Demokratien mit ähnlichen Werten zusammenarbeiten. Die Welt verändere sich sowieso "nicht in unsere Richtung", meint Diess.
handelsblatt.com (45-Min-Audio, Diess ab Min 13)

Wirecard-Enthüller Dan McCrum erhebt Vorwürfe gegen das “Handelsblatt”.

Verstrickungs-Vorwürfe: Der "Financial Times"-Journalist hinter den Wirecard-Enthüllungen, Dan McCrum, wirft dem "Handelsblatt" vor, es habe sich von Wirecard instrumentalisieren lassen und so eine frühere Aufklärung des Betrugs verhindert. Das "Handelsblatt" hatte im Juli 2019 über durchgestochene Tonbandaufnahmen berichtet, die nahelegten, dass die "Financial Times" an Marktmanipulation beteiligt gewesen sei. Die "Financial Times" musste daraufhin eine umfassende rechtliche Prüfung durchführen, die die Aufdeckung des Skandals um mehrere Monate verzögert hat.
spiegel.de (Paid), handelsblatt.com (Background)

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 13: Der perfekte Mord.


7. Februar 2018: Knatsch und Neuanfang bei Gabor Steingart – Selbstmord durch "perfekten Mord"

Im "Morning Briefing" verrät Gabor Steingart, mittlerweile auch "Handelsblatt"-Geschäftsführer und mit ein paar Prozent Junior-Verleger, Details zu einem bevor­stehenden "perfekten Mord": Parteichef Martin Schulz wolle den "derzeit beliebtesten SPD-Politiker", Außenminister Sigmar Gabriel, hinterrücks zur Strecke bringen, um dessen Job zu übernehmen. Verleger Dieter von Holtzbrinck entschuldigt sich noch am selben Tag bei Schulz und wirf Steingart raus.

Steingart erstreitet sich den Zugang zu seiner alten Leserschaft und setzt das "Morning-Briefing" am 11. Juni in eigener Regie fort. Es wird zum Zugpferd und Kern für sein neues Unternehmen Media Pioneer.

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Wir graturilieren: Kirsten Ludowig wird 41.


Wir graturilieren: Die Vize-Chefredakteurin des "Handelsblatts", Kirsten Ludowig, wird heute 41 Jahre alt. Sie freut sich in diesem Jahr ganz besonders auf den Juni, wenn ihre Zeitung das erste Mal seit Ausbruch der Pandemie wieder eine Korrespondenten-Tagung ausrichtet. "Dann kommt die gesamte Redaktion aus allen Teilen Deutschlands und der Welt in Düsseldorf zusammen." Außerdem möchte Ludowig unbedingt mal wieder in die USA reisen. Immerhin haben sie und ihr Mann in New York geheiratet. Sie macht sich nur etwas Sorgen, dass sich "ihre" Stadt durch Corona verändert hat. Beruhigung verschafft ihr die Aussage einer Korrespondentin: "New York steht immer wieder auf" – trotzdem möchte sie der Stadt noch etwas Zeit geben, "um sich zu erholen".

Erholen musste sich die Journalistin vergangenes Jahr von der Jagd nach einem Corona-Impftermin. Ganze 180 Kilometer musste sie fahren – auch für die Zweitimpfung, aus bürokratischen Gründen. "Das hat mich schon geärgert." Bei der Arbeit lief es zum Glück weniger holprig, ihr Podcast Handelsblatt Rethink Work, den sie abwechselnd mit Charlotte Haunhorst moderiert, ist vergangenen Herbst "sehr gut gestartet". Sie hofft auf noch mehr Hörerinnen, damit er zum "Lieblingspodcast" im Bereich New Work wird.

In ihren Geburtstag hat die Journalistin letzte Nacht auf dem Bundespresseball reingefeiert. Wenn sie wieder wach und fit ist, freut sie sich über Glückwünsche bei Linked-in.

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 5: Handelsblatt Morning Briefing.


7. April 2011: Gabor Steingart startet für das "Handelsblatt" ein "Morning Briefing"

Gabor Steingart, damals Chefredakteur des "Handelsblatts", geht unter die Frühaufsteher. Er schickt erstmals ein "Morning Briefing" raus und treibt das Thema Morgen-Newsletter früher und ernsthafter voran als die Konkurrenz. Sein "Morning Briefing" präsentiert zum Start eine Sammlung von kurzen Kommentaren und Verweisen auf wichtige Geschichten im "Handelsblatt". Dabei setzt Steingart auf Sprachwitz und Zuspitzung.

Der Newsletter hat Steingarts Abschied im Jahr 2018 überlebt, heute verantwortet ihn Senior Editor Hans-Jürgen Jakobs.
turi2.de (gesamte Chronik)

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Debatte: Elon Musk kann Twitter zu neuer Größe führen, glaubt Stephan Scheuer.

Freundliche Übernahme: Die Twitter-Übernahme durch Elon Musk ist eine gute Nachricht, schreibt Stephan Scheuer im "Handelsblatt". Twitter sei in den letzten 16 Jahren weit hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben und habe es nicht geschafft, ein Produkt für den Massenmarkt zu werden. Das Unternehmen habe keinen klaren Kurs. Wenn Musk das ändere, glaubt Scheuer, würde das auch "der Landschaft sozialer Netzwerke guttun".
handelsblatt.net

Mein Podcast-Tipp: Kim Alexandra Notz über Handelsblatt Disrupt.


Deep Dive in die Zukunft: Kim Alexandra Notz ist CEO und Partnerin der inhaber­geführten Kreativ­agentur­gruppe KNSK. Ihr Lieblingspodcast ist “Handelsblatt Disrupt”, mit dem Sie in der S-Bahn oder beim Spazieren mit dem Hund in Zukunftsthemen abtaucht. Ihre Hör-Empfehlung erscheint in der neuen Reihe Mein Podcast-Tipp, in der Meinungs­macherinnen der turi2-Community ihre Lieblings-Podcasts vorstellen. Weiterlesen >>>

turi2 edition #17: Andrea Wasmuth über Limits und die Lust auf Veränderung.


Einmal auf Anfang: Andrea Wasmuth ist die erste weibliche CEO bei der Handelsblatt Media Group. Sie brennt für den FC St. Pauli und steigt regelmäßig in den Boxring. Allerdings nicht im Job. “Da bin ich Teamsportlerin”, sagt sie im Interview in der turi2 edition #17. Als Chefin bemüht sie sich, Dinge bewusst zu verlernen – und hospitiert deshalb im eigenen Haus. Weiterlesen >>>

“Handelsblatt” und dfv kooperieren in Sachen Recht und Steuern.

Beigesteuert: Das "Handelsblatt" und die dfv Mediengruppe kooperieren in Sachen Recht und Steuern. Ab heute erscheint im "Handelsblatt" wöchentlich eine themenbezogene Seite, deren Inhalt von der dfv-Fachredaktion geliefert wird. "Handelsblatt"-Chefredakteur Sebastian Matthes verspricht sich davon einen "qualitativ hochwertigen Mehrwert".
dfv.de

Ausfall von Datenschutz-Dienstleister legt Medien-Websiten lahm.

Redaktionen im Blindflug: Der Datenschutz-Dienstleister Source Point ist am Donnerstagabend mehrere Stunden ausgefallen und hat die Website vieler Medien lahm gelegt. Source Point fragt Datenschutz-Berechtigungen zu Cookies und Tracking ab und teilt Website-Betreibern mit, ob zum Beispiel personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Der Ausfall legte die Websites vieler großer Medien wie etwa "Handelsblatt" oder "Spiegel" zeitweise lahm und sorgte für massive Probleme.
turi2.de - eigene Infos

Medienhäuser starten Initiative für ukrainische und russische Journalistinnen.


Exil-Hilfe: "Zeit", "FAZ", "Handelsblatt", "Süddeutsche" und "Tagesspiegel" starten eine gemeinsame Initiative, um ukrainische und russische Journalistinnen zu unterstützen. Die Medienhäuser spenden an Reporter ohne Grenzen, vernetzen geflüchtete Journalistinnen und stellen ihnen Mittel für ihre Arbeit zur Verfügung. "Die Hilfe soll den Menschen ermöglichen, ihre Arbeit im Exil oder vor Ort fortzusetzen", heißt es in der Mitteilung.

Die Leitungen der Medienhäuser stimmen überein, dass ohne freie Presse "Journalismus zur Propaganda" wird. Man wolle deshalb "denjenigen eine Stimme geben, die aufgrund äußerer Aggression ihrer publizistischen Kraft beraubt wurden".

Kulturstaatsministerin Claudia Roth sagt im Bundestag ebenfalls zu, sich für Arbeits- und Aufnahmemöglichkeiten für bedrohte Journalistinnen beider Länder zu engagieren. Sie arbeite hierfür mit dem Auswärtigen Amt, mit Stiftungen, mit Reporter ohne Grenzen und anderen Organisationen zusammen.
swmh.de, tagesschau.de

Porträt: Ingo Rieper, CEO von Media Pioneer.

Tatendurst statt Perfektionismus: Denkverbote sind verboten an Bord der Pioneer One. Das hat Folgen. "Wer hätte gedacht, dass wir eines Tages ein Medienschiff bauen oder Leseraktien herausgeben?", sagt Chef-Pionier Ingo Rieper. Er und sein Team schippern mit ihrem Elektro-Kahn durchs Regierungsviertel, wollen "Journalismus neu denken" und ein funktionierendes Geschäftsmodell entwickeln.

"In der deutschen Medienlandschaft gibt es eine große Innovationslücke, die es zu füllen gilt", sagt Rieper. Kreativität und Tatendurst sind für ihn die Eigenschaften, die die Branche am dringendsten braucht.

Arbeitstage genießt Rieper besonders, wenn er Zeit findet, sich mit dem Publikum auszutauschen: "Lob spornt an, Kritik macht uns besser." Nach 28 Jahren im Beruf hat er erkannt, dass "eine 80-Prozent-Lösung meist der bessere Weg ist, anstatt immer dem eigenen Perfektionismus zu folgen". Es sei wichtiger, seinem Gespür zu vertrauen und nicht den Bedenkenträgern.

Ingo Rieper ist seinem eigenen Rat gefolgt und damit rundum zufrieden. "Ich fühle mich beschenkt. Mehr zu verlangen wäre maßlos." Nur manchmal, da wünscht er sich einen achten Tag in jeder Woche. "Um neue strategische Ideen zu entwickeln."

Ingo Rieper
Geb. 1967 in Köln
1990: Studium BWL in Kiel und Birmingham
1994: Wirtschaftsprüfer KPMG
1997: Stellv. Leiter Finanzabteilung, ProSiebenSat.1 Media
2000: Vertriebsleiter Consorsbank in Madrid
2004: Kaufmännischer Geschäftsführer Ströer
2014: CFO Handelsblatt Media Group
2019: Mitgründer & CEO von Media Pioneer


Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #17 Jobs – lesen Sie alle Geschichten hier im E-Paper:

Porträt: “Handelsblatt”-Chefredakteur Sebastian Matthes.

Vom Musiker zur ersten Geige: Um den Status quo zu beschreiben, ist Sebastian Matthes der Superlativ gerade groß genug: "Das 'Handelsblatt' befindet sich inmitten der größten Transformation seiner Geschichte." Das spornt einen wie ihn erst richtig an. "Für mich gibt es keine spannendere Zeit, um Journalist zu sein", sagt Matthes. Jetzt gerade werde definiert, wie die Medien der Zukunft aussehen. "Und die Möglichkeiten, unseren Journalismus besser zu machen, waren nie größer." Warum? Weil digitale Tools wie ein Röntgenapparat freilegen, was beim Publikum ankommt und ob Geschichten spannend genug erzählt sind. Und weil sich Storys so vielgestaltig erzählen lassen, über Datenvisualisierungen, Animationen, Videos, Podcasts und in Texten. "Das fasziniert mich", sagt Matthes.

In jungen Jahren will Matthes Musiker werden, übt fleißig, spielt Geige im Orchester. Bis er merkt: Er schreibt lieber über Konzerte, als welche zu geben. Die erste Geige kann er auch als Journalist spielen, erst bei der "Huffington Post" und jetzt beim "Handelsblatt". Dort führt er ein Team aus 200 Menschen.

Dabei hilft ihm seine Dreifach­begabung: Sebastian Matthes ist Vollblut-Journalist, der sich sein Staunen und Schwärmen bewahrt hat. Er kann mit Menschen, tauscht sich gerne aus, auch digital: Auf Linked-in folgen ihm rund 16.000 Menschen. Zugleich betrachtet Matthes seine Branche und neue Technologien mit analytischem Blick. "Es hat mich schon immer interessiert, wie sich dadurch Geschäftsmodelle, Unternehmen und letztlich unser aller Leben verändern werden."

Antworten darauf sucht (und findet) Matthes seit 2019 auch in "Handelsblatt Disrupt". Für seinen Podcast, der inzwischen mehr als 150 Folgen hat, spricht er jeden Freitag mit Investorinnen und Innovatorinnen, Gründerinnen und Politikerinnen. Dabei schürft Matthes nach Erkenntnis. Wissbegierig, aber unparteiisch, stets einem klaren Grundsatz folgend: Journalistinnen sollen in ihrem Job nicht die Welt verbessern wollen, sondern "sie so beschreiben, wie sie ist".

Tipp von Sebastian Matthes: "Man braucht zwar immer einen Plan. Am Ende kommt es dann aber doch ganz anders"

Sebastian Matthes
Geb. 1976 in Berlin
2000: Studium Politik und VWL an der Uni Hamburg
2005: Ausbildung an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten
2008: Ressortleiter Technik & Wissen der "Wirtschaftswoche"
2013: Chefredakteur der "Huffington Post", Burda
2018: Vize-Chefredakteur beim "Handelsblatt"
2019: Podcast "Handelsblatt Disrupt"
2021: "Handelsblatt"-Chefredakteur


(Foto: Max Brunnert / Handelsblatt)


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Lese-Tipp: “Handelsblatt” deckt 315 Mio Wirecard-Scheindeal auf.

Lese-Tipp: Das "Handelsblatt" deckt auf, wie Jan Marsalek mit einem Scheingeschäft über 315 Mio Euro die vermeintlich größte Übernahme in der Geschichte von Wirecard eintütet. Der Wirtschaftskrimi in mehreren Akten führt über eine Unternehmensgruppe auf Mauritius, die für das gleiche Unternehmen wenige Wochen zuvor nur 35 Mio Euro gezahlt haben soll, bis hin zu einem indischen Geschäftspartner, den es wohl nie gegeben hat.
handelsblatt.com

Zitat: Digitale Technologien “verändern unser Zeitverständnis”, findet Miriam Meckel.

"Mannigfaltige Apps auf unseren Smartphones machen aus diesem zeitbedingten Gefühl von FOMO (Fear of missing out) ein Geschäftsmodell."

Publizistin und Ada-Gründerin Miriam Meckel schreibt im Handelsblatt darüber, wie mobile und digitale Technologien "unser Zeitverständnis- und empfinden" verändern.
"Handelsblatt", S. 27 (Paid)

“Handelsblatt” erscheint künftig einmal pro Quartal mit Beilage “Monsieur”.

Mehr Luxus wagen: Die Looping Group von Dominik Wichmann kooperiert mit dem "Handelsblatt" und legt ihr Männer-Luxus-Magazin "Monsieur" künftig vier Mal pro Jahr der Wirtschaftszeitung bei. "Eine perfekte Ergänzung zu den Wirtschafts- und Finanzthemen des 'Handelsblattes'", findet Petra Winter, Editorial Director von "Monsieur" und dem Schwester-Magazin "Madame". Die gedruckte Auflage verdoppelt sich damit fast auf 125.000 Exemplare.
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“Handelsblatt” setzt “Crime”-Podcast mit Cum-Ex fort.

Es wird kriminell: Das "Handelsblatt" setzt seinen Wirtschafts-Podcast "Handelsblatt Crime" fort. Ab heute sprechen Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow und Ina Karabasz alle zwei Wochen mit dem Investigativ-Team der Zeitung über Kriminalfälle in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Los geht es mit dem Cum-Ex-Skandal. Die erste Staffel des Podcasts hatte sich mit Wirecard beschäftigt.
handelsblatt.com

Philipp Alvares de Souza Soares wechselt zum “Handelsblatt”.

Tech-Transfer: Das "Handels­blatt" holt Reporter Philipp Alvares de Souza Soares Mitte Februar 2022 vom Konkurrenten "Manager Magazin", wo er über Digitalisierung der Wirtschaft und die großen Tech-Konzerne recherchiert. Beim "Handelsblatt" wird er ebenfalls als Tech-Korrespondent arbeiten. Der 36-Jährige kommt von der Deutschen Journalisten­schule München und hat u.a. für Spiegel Online, die "FAZ" und die "Zeit" geschrieben.
per Mail

Handelsblatt Media Group schaltet Anzeigen mit Impf-Appell.

Handelsblatt Media Group startet eine Impf-Offensive mit Unterstützung aus der Wirtschaft. Großformatige Anzeigen im "Handelsblatt" und in der "Wirtschafts­woche" rufen bis Jahres­sende zur Impfung auf. An der Aktion beteiligen sich mehr als 50 namhafte Firmen, u.a. die Allianz, DB Cargo, RWE und SAP, die einen "Solidar­beitrag" in selbst gewählter Höhe beisteuern. Laut "Horizont" spricht der Verlag von einem "Bruttomediawert von 600.000 Euro". Ein "Teil des Gesamt­erlöses", abzüglich eines "Selbstkostenanteils", geht an Projekte und Organisationen, die den Kampf gegen Corona unter­stützen.
handelsblattgroup.com , horizont.net (Paid)

Ex-“Handelsblatt”-Journalist Hans-Peter Siebenhaar verlässt Energiekonzern OMV.

Das Gas abgedreht: Der österreichische Mineralöl- und Gaskonzern OMV und Kommunikations­chef Hans-Peter Siebenhaar gehen nach einem halben Jahr schon wieder getrennte Wege, berichtet der "Kurier". Der frühere "Handelsblatt"-Journalist hatte erst im Juni bei der OMV angeheuert. Die Gründe des Abgangs bleiben unbekannt. Konzern­sprecher Andreas Rinofner übernimmt die Leitung der Kommunikation übergangsweise.
kurier.at via derstandard.at, turi2.de (Backgroudn)

SAP-Chef Christian Klein bietet der Ampel-Koalition Digital-Nachhilfe an.


Mehr Digitales wagen: SAP-Chef Christian Klein äußert sich im Gespräch mit dem "Handelsblatt" enttäuscht darüber, dass die neue Bundesregierung kein Digital-Ministerium einrichtet. "Vielen ist immer noch nicht klar, wie groß der Wandel sein wird, der uns bevorsteht", sagt er im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes und Tech-Experte Christof Kerkmann. Das gelte für Geschäftsmodelle genauso wie für die Verwaltung. Er kritisiert, dass in der Pandemie jedes Bundesland eine eigene Lernplattform eingerichtet habe, was "in den meisten Fällen" schief gelaufen sei. "In Ländern wie den USA digitalisieren wir für die Ministerien bereits die unterschiedlichsten Services. Das würden wir gerne auch hier angehen", bietet Klein an.

Dennoch erkennt der Manager an, dass sich die Digitalisierung "wie ein roter Faden" durch den Koalitionsvertrag zieht. Er lobt den Digital-Check für Gesetze und die Pläne zur Einführung eines zusätzlichen Digitalbudgets und die Bündelung der Kompetenzen in einem Ministerium.

Klein nimmt auch Stellung zu Berichten von "Spiegel" und ARD, die in der Konzern-Geschichte Datenklau und Urheberrechts-Verletzungen sehen. Im Fall eines Datenbank-Herstellers seien die Klagen "zu einem Großteil abgewiesen" worden. Aus Compliance-Verstößen habe der Konzern Konsequenten gezogen, etwa bei Bonusplänen. Klein wolle in dem Bereich "Vorreiter" sein.
handelsblatt.com (Paid)

Hör-Tipp: Philipp Westermeyer erklärt die Podcast-Welt.

Hör-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer erklärt im Gespräch mit Sebastian Matthes die Podcast-Welt. Podcasts müssen das Potential haben, eigene Communitys aufzubauen – "wenn nicht, würde ich gar nicht erst anfangen". Westermeyer glaubt, dass er in entspannter Atmosphäre mehr aus seinen Gästen herausbekommt, als wenn er auf Konfrontationskurs geht.
podigee.io, (61-Min-Audio), handelsblatt.com

Zahl des Tages: Dax-Konzerne suchen Tausende Fachkräfte.

Zahl des Tages: Rund 20.000 Stellen sind bei den 40 Dax-Unternehmen in Deutschland gerade unbesetzt, sagt eine Auswertung der Jobbörse Indeed für das "Handelsblatt". "Der Markt ist fast leer gefegt, nicht nur bei Top-Führungskräften", sagt Headhunterin Sabine Hansen. Den größten Bedarf an Arbeitskräften hat demnach aktuell die Deutsche Post.
handelsblatt.com (Paid)

Leistungsschutzrecht: Google schließt Verträge mit “Zeit”, “Spiegel” und Co.

Leistungsschutz-Lizenz: Google schließt mit dem "Spiegel", der "Zeit", dem "Handelsblatt", dem "Tagesspiegel" sowie mit den Online-Portalen T-Online, Golem und Netzwelt Lizenz-Verträge ab, die auf dem im Juni eingeführten Leistungsschutzrecht basieren. Für "erweiterte Vorschauen von Nachrichten" bekommen die Medienhäuser künftig Vergütungen. Für Snippets gibt es kein Geld, die kurzen Text-Auszüge fallen auch nicht unter das neue Leistungsschutzrecht. Über die Höhe der Zahlungen schweigen sich die Unternehmen aus. Weitere Gespräche mit "großen und kleineren Verlagen" seien laut Google in einem "fortgeschrittenen Stadium". Man sei zuversichtlich, eine "gesetzeskonforme und für alle funktionierende Lösung" zu finden.

Auch mit den Verwertungsgesellschaften sei Google weiterhin im Gespräch. Corint Media hatte von Google zuletzt eine Lizenzgebühr für Nutzung von Überschriften, Artikelausschnitten und Vorschau-Bildern gefordert. Für das Jahr 2022 seien dafür rund 420 Mio Euro fällig. Der Suchmaschinen-Riese wies die Forderungen als "haltlos" zurück.
blog.google, meedia.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Der neue “Handelsblatt”-Podcast “Rethink Work”.

Hör-Tipp: Kirsten Ludowig und Charlotte Haunhorst aus der "Handelsblatt"-Chefredaktion widmen sich im neuen Podcast "Rethink Work" der neuen Arbeitswelt und "was sie mit uns allen macht". In der ersten Folge spricht der Dirigent Raphael von Hoensbroech über Weisheiten, die Unternehmen von einem Orchester lernen können. Beispielsweise entscheide es "innerhalb von fünf Minuten, ob es mit oder gegen den Dirigenten spielt“, ebenso wie die Angestellten einer Firma.
player.fm (33-Min-Audio)

Termin des Tages: Der Autogipfel des “Handelsblatts” startet.

termine2-logoTermin des Tages: Unter dem Banner des "Handelsblatts" trifft sich in den kommenden drei Tagen das Who-is-Who der Mobility-Branche zum Autogipfel. Die Wirtschaftszeitung erwartet u.a. BMW-Boss Oliver Zipse, VW-Chef Herbert Diess und Porsche-Mann Oliver Blume. Der kostenpflichtige Digital-Kongress startet heute mit dem Fokustag "Innovation und Technik".
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Termin des Tages: Giga-Gipfel von “Handelsblatt” und Vodafone diskutiert Zukunft der digitalen Welt.

termine2-logoTermin des Tages: "Handelsblatt", "Tagesspiegel" und Vodafone laden heute Vormittag zum Giga-Gipfel. 50 digitale Vordenkerinnen, darunter Miriam Meckel und Hannes Ametsreiter, diskutieren über Gesundheit, Städte und Bildung der Zukunft. Der Livestream ist nach Anmeldung kostenlos und im Anschluss auch als Aufzeichnung abrufbar.
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Wir graturilieren: Andrea Wasmuth wird 50.


Wir graturilieren: Andrea Wasmuth, Geschäftsführerin der Handelsblatt Media Group, macht die 50 voll. Eigentlich nimmt sich Wasmuth gerne an ihren Geburtstagen frei – etwa um mit ihrem Mann zum Boxen zu gehen. Ihren runden Ehrentag wird sie allerdings auf dem Giga Gipfel verbringen, auf dem das "Handelsblatt" gemeinsam mit Vodafone 50 "digitale Vordenker und Vordenkerinnen" versammelt.

Beeindruckt haben Wasmuth im vergangenen Jahr die Kolleginnen und Kollegen aus dem Event-Bereich, die das Business "quasi über Nacht komplett umgestellt und neu erfunden" haben. Zu den kniffligsten Aufgaben zählte 2020 die interne Reorganisation, die aber trotz des "sehr eingeschränkten persönlichen Kontaktes" und der "fehlenden Nähe zu den Mitarbeitenden" gelungen sei. Beruflich freut sie sich im kommenden Jahr schon jetzt auf ein "ganz neues innovatives Format rund um die Veränderung der Arbeitswelt". Privat hofft sie, dass ihr Highlight der Aufstieg des FC St. Pauli in die erste Bundesliga sein wird. Glückwünsche sind über alle Wege gerne gesehen, z.B. via E-Mail oder Linked-in.

Termin-Tipp: Handelsblatt-Gruppe veranstaltet Vielfalts-Gipfel.

Termin-Tipp: Die Handelsblatt-Gruppe lädt zum zweiten Mal zu ihrem Vielfalts-Gipfel The Shift Summit. Am 7. Oktober ab 11:00 Uhr sind auf parallel bis zu drei Stages digital Gäste wie Facebook-Europa­chefin Angelika Gifford oder Schalke-04-Lizenzleiter Gerald Asamoah zugeschaltet. Themen sind u.a. "Diversity als Innovations­booster" oder "Inklupreneurship – von Anfang an inklusiv gedacht".
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