Ex-“Handelsblatt”-Vize Oliver Stock wird Chef von Weimers “Wirtschaftskurier”.

Weimer Media Group verpflichtet Oliver Stock als Print- und Online-Chefredakteur des Wirtschaftkuriers. Stock war bis 2016 "Vize-Chef vom "Handelsblatt", danach "Wiwo"-Vize und Kommunikationschefs der Versicherungsgruppe Ergo. Seit September 2019 war Stock als Sprecher der Management-Beratung Kienbaum tätig.
turi2 - eigene Infos

Thomas Gottschalk glaubt nicht an TV im Netz.

TV-Urgestein Thomas Gottschalk hält die Sache mit dem Fernsehen im Internet für keine gute Idee: "Die Verantwortlichen beschreiten derzeit einen gefährlichen Irrweg", sagt er dem "Handelsblatt" kurz vor seinem 70. Geburtstag. "Nur ein paar öffentlich-rechtliche Traumtänzer glauben wirklich, dass die Kids irgendwann ihre Laptops aufklappen, um 'Soko Kitzbühel' oder den 'Bergdoktor' zu gucken." Gottschalk spricht auch übers Geld. Seine gesetzliche Rente betrage dank BR-Festanstellung 915,79 Euro. Apropos: Dass er 90 Mio Euro auf dem Konto habe, bestreitet Gottschalk. "So reich" sei er nicht.
handelsblatt.com

Hör-Tipp: DGB-Chef Reiner Hoffmann über digitalen Arbeitskampf und seine Kundenbeziehung zu Amazon.

Hör-Tipp: DGB-Chef Reiner Hoffmann outet sich im Podcast-Interview mit Miriam Meckel als Amazon-Kunde. Ein Boykott sorge zwar für Aufmerksamkeit, helfe aber nicht, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen zu verbessern, sagt Hoffmann. Er zieht zudem eine Bilanz des ersten Tages der Arbeit, der vor allem digital stattgefunden hat, und kündigt für 2021 wieder reale Demonstrationen an.
join-ada.podigee.io (30-Min-Podcast)


Zitat: Für Tillmann Prüfer sind Videokonferenzen wie Horrorfilme.

"Dieselben filmischen Mittel, Verschiebung und Verzerrung, werden übrigens ganz ähnlich in Horrorfilmen verwendet, um den Zuschauer in innere Unruhe zu versetzen."

Tillmann Prüfer, Mitglied der Chefredaktion des "Zeit Magazin", gruselt sich in seiner "Handelsblatt"-Kolumne vor dem spurlosen Verschwinden von Konferenz-Teilnehmer*innen und eingefrorenen Gesichtern.
handelsblatt.com

Sixt holt sich Hilfskredit über 1,5 Mrd Euro.

Sixt baut auf einen Kredit über 1,5 Mrd Euro der KfW und vier weiteren Banken. Damit will der Autovermieter seine Fahrzeugflotte finanzieren und nach der Corona-Krise "schnell wieder durchstarten". Am Kapitalmarkt war das Geld laut Vorstandschef Erich Sixt nicht aufzutreiben. Weil weniger Flieger starten und Feriengäste zuhause bleiben, fehlen dem Unternehmen Einnahmen.
handelsblatt.com

Die Reisegutschein-Pflicht kommt wohl doch nicht.

Gutscheine für Corona-bedingt stornierte Reisen will die SPD nun doch nicht mehr zur Pflicht machen. Nach dem Rückzieher der CDU habe man "keinen nationalen Alleingang" vor, zitiert das "Handelsblatt" SPD-Mann Johannes Fechner. Damit ist die Idee so gut wie tot. Jetzt soll ein Fonds den Reiseunternehmen Erleichterung verschaffen.
"Handelsblatt" (Vorabmeldung), handelsblatt.com (Background)

Hör-Tipp: Nico Rosberg und Frank Thelen sprechen übers Scheitern.

Hör-Tipp: Strategien für schwierige Zeiten diskutiert "Handelsblatt"-Digitalchef Sebastian Matthes in seinem Podcast mit Nico Rosberg und Frank Thelen. Der Ex-Rennfahrer spricht über Niederlagen im Sport und seine Erfahrungen als Unternehmer. Thelen erklärt, wie er es aus seiner größten Krise, der Insolvenz seiner Firma Twisd, zum erfolgreichen Gründer und Investor gebracht hat.
handelsblatt.com (mit 52-Min-Audio)

Lipinski: Handelsblatt Media Group führt Kurzarbeit ein.


Sparplan für die Toulouser Allee: Die Handelsblatt Media Group führt rückwirkend zum 6. April Kurzarbeit ein, schreibt Gregory Lipinski. Betroffen seien u.a. die Redaktionen von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche", die 10 % weniger arbeiten sollen. Darauf hätten sich Betriebsrat und Geschäftsführung geeinigt. Die Maßnahmen seien vorerst für drei Monate bis einschließlich Juni geplant.

Auch die HMG hat durch die Corona-Krise Mit mit wegbrechenden Vermarktungserlösen zu kämpfen. In der Führungsetage verzichten Geschäftsführung, Geschäftsleitung und Chefredaktionen ebenfalls bis Juni auf 20 % ihres Gehaltes, erklärt eine HMG-Sprecherin gegenüber Meedia. "Viele weitere Führungskräfte des Hauses" hätten sich dem Verzicht freiwillig angeschlossen.
meedia.de

Zitat: P&C-Chef ärgert die Quadratmeter-Regel für Geschäfte.

John Cloppenburg"Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob wir Lebensmittel in unser Sortiment aufnehmen sollten, dann würde die Ladengröße wie bei den Supermärkten vielleicht keine Rolle spielen."

John Cloppenburg, einer der Chefs der Mode-Kette Peek & Cloppenburg, fantasiert im "Handelsblatt"-Interview, wie er den Nachteil gegenüber Buchhandlungen ausgleichen könnte, deren Ladengröße für den Zeitpunkt der Wiederöffnung nach Corona keine Rolle spielt.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Adidas sitzt auf seiner Frühlingsware.

Lese-Tipp: Adidas will Mio Schuhe und T-Shirts aus der Frühjahrskollektion stark rabattiert online verschleudern, schreibt das "Handelsblatt". Wegen Corona muss der Konzern seine Läden schließen. Zuvor galt er als Investment-Liebling. Analyst*innen rechnen aber damit, dass sich Adidas trotz sinkender Umsätze von der Krise erholen wird.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 51 % des Mittelstands bangt um seine Existenz.

ClosedZahl des Tages: Im Mittelstand fürchten 51 % der Firmen um ihre Existenz, sollte der Lockdown noch vier Wochen anhalten, zitiert das "Handelsblatt" aus einer Umfrage des Mittel­stands­verbands BVMW unter 1.812 Unter­nehmen. Verbands­präsident Mario Ohoven sagt, ohne Steuersenkungen drohe "ein Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Video-Tipp: “Ada” startet den Videocast “Adaption”.

Video-Tipp: "Ada" zeigt auf YouTube heute die erste Folge der neuen Video-Reihe "Adaption – sich heute auf das Morgen einstellen". Darin sprechen Miriam Meckel und Daniel Rettig mit Douglas-Chefin Tina Müller. In den kommenden Folgen sollen weitere Prominente aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über die Krise und die daraus resultierenden Veränderungen sprechen.
youtube.com (36-Min-Video)

Wie geht’s dem Lernen in Zeiten der Quarantäne, Miriam Meckel?


Lernen 4.0: "Wir werden ungewollt in die Digitalisierung hineingeschleudert", beobachtet Miriam Meckel. Die Gründungs-Verlegerin des Magazins "ada" und Kommunikations-Professorin glaubt, dass die Corona-Krise die Art, wie wir lernen, nachhaltig verändern wird und dass das am Ende gut für Deutschland ist. Im "Wie gehts"-Interview von turi2.tv berichtet sie von ihren Erfahrungen mit Tools wie Slack und Zoom und findet, dass man in Video-Konferenzen besonders merkt, welcher Teilnehmer nur um des Redens Willen redet und wer empathisch reagiert.

Bei "ada", der Bildungsplattform des "Handelsblatts", arbeitet Meckel mit ihren Kolleg*innen derzeit daran, möglichst viele Komponenten von Events und Live-Begegnungen auf die digitale Plattform zu bringen und vor allem Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen. Dass sich Events und Bildung komplett digitalisieren lassen, glaubt sie indes nicht: "Menschen brauchen auch den physischen Kontakt."
turi2.tv (6-Min-Video)

“Horizont”: Holtzbrinck beendet den Exklusiv-Vertrag mit Sigmar Gabriel.

Holtzbrinck löst seinen Exklusiv-Vertrag mit Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel auf, schreibt Ulrike Simon bei Horizont.net. Grund ist wohl, dass Gabriel zu viel in anderen Medien auftrat, deutet Simon an. Offiziell teilt Holtzbrinck-Finanzchef Oliver Finsterwalder mit, dass der Verlag und der Ex-Politiker ihre Zusammenarbeit "vor dem Hintergrund seiner zusätzlichen neuen Aufgaben" reduzieren. Für ein Honorar zwischen 15.001 und 30.000 Euro pro Monat hatte Gabriel in den vergangenen zwei Jahren für "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel" geschrieben.
horizont.net (Paid), gaborsteingart.com (Gabriel im Steingart-Podcast)

Wir graturilieren: Ina Karabasz wird 36.


Wir graturilieren: Ina Karabasz, Leiterin des Live-Journalismus beim "Handelsblatt", feiert heute ihren 36. Geburtstag – und zwar, für eine gebürtige Rheinländerin an Weiberfastnacht ungewöhnlich, in Hamburg mit ihrem Partner, denn sie moderiert abends eine Veranstaltung. Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Karabasz die kontinuierliche Weiterentwicklung des Journalismus-Live Konzept mit ihren Kolleg*innen und ein Besuch des Noma in Kopenhagen. Für das kommende Jahr wünscht sie sich viele spannende Themen, immer wieder Neues zu erleben und viel gutes Essen. Gratulationen sind per E-Mail oder Linked-in willkommen.

Geschäftsführer Christian Herp verlässt IQ Digital.

IQ Digital und Geschäftsführer Christian Herp gehen getrennte Wege. Herb verlässt den Digitalvermarkter von "Handelsblatt", "FAZ", "SZ" und "Zeit" im Spätsommer 2020 und wechselt als Produktchef in die Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group. Dort soll er für mehr Digitalabonnenten sorgen. IQ Digital sucht einen Nachfolger für Herp, der oder die den Vermarkter gemeinsam mit Steffen Bax, der im Mai 2019 zum Co-Geschäftsführer ernannt wurde, leiten soll.
meedia.de, turi2.de (Background)

“kress pro”: “Zeit” fängt bei Holtzbrinck die Verluste des “Tagesspiegel” auf.

Holtzbrinck: Die Gewinne der "Zeit" fangen die Verluste des "Tagesspiegel" auf, schreiben Markus Wiegand und Wolfgang Messner. Der Verlag habe 2019 mehr als 500 Mio Euro Umsatz erwirtschaftet. Schwierig einzuschätzen sei die wirtschaftliche Situation des "Handelsblatt" – Kritiker von Gabor Steingart behaupteten, seit seinem Abgang sei sie deutlich besser, Befürworter, dass der Abgang der Zeitung geschadet habe. Klar sei, dass sich das Ergebnis zu 2018 deutlich verbessert habe.
kress.de

Die Handelsblatt Media Group will ihren Gewinn um 40 % steigern.

Handelsblatt Media Group will ihren Umsatz 2020 um 10 % und ihren Gewinn um 40 % steigern, schreibt Gregory Lipinski. Dafür will der Verlag 2020 rund 250.000 sogenannte "zahlende Kontakte" erreichen - 20.000 mehr als 2019. Als "zahlende Kontakte" gelten neben den Abonnenten von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" auch Teilnehmer kostenpflichtiger Veranstaltungen.
meedia.de

Springer-Zeitungen verlieren im 4. Quartal rund 10 % Auflage, “Zeit” wächst.

Kiosk-Auslage, Zeitungen, Zeitschriften, AuflageZeitungen: "Bild", "Welt" und "Bild am Sonntag" verlieren im 4. Quartal mehr als 10 % Auflage, schreibt Zahlen-Zar Jens Schröder. Die "Süddeutsche" mit -4,4 %, die "FAZ" mit -3,5 %, das "Handelsblatt" mit -1,1 % und die "taz" mit -1 % kommen glimpflich davon. Die "Zeit" liegt 0,4% über dem Vorjahreszeitraum, weil sie die E-Paper-Abos deutlich steigert.
meedia.de

Kirsten Ludowig leitet Ressort Unternehmen & Märkte beim “Handelsblatt”.

Handelsblatt holt Kirsten Ludowig, 38, zurück, sie leitet das größte Ressort, Unternehmen & Märkte. Vorgängerin Andrea Rexer verlässt die Zeitung nach nur einem Jahr wieder. Ludowig war zuletzt Pressechefin für externe Kommunikation bei der Metro. Beim "Handelsblatt", wo sie bereits von 2008 bis 2018 arbeitete, soll sie künftig gemeinsam mit der Chefredaktion die Redaktionsreform voranbringen – die sieht eine verstärkte Ausrichtung auf digitale Produktion vor.
kress.de, turi2.de (Rexer)

Lese-Tipp: “manager magazin” disst Gabor Steingart.

Lese-Tipp: Die "Spiegel"-Tochter "manager magazin" nimmt den Fehdehandschuh auf, den Gabor Steingart ihr hingeworfen hat und berichtet in einem meinungsstarken, aber faktenschwachen Stück über Steingarts neue Firma Media Pioneer. Autor Philipp Alvares de Souza Soares geißelt "Steingarts großspurige Selbstdarstellung" und wirft ihm vor, er habe zu "Handelsblatt"-Zeiten manchen unsauberen Deal mit der Industrie gemacht - allerdings bringt das "manager magazin" keinen einzige Zeugen dafür bei.
manager-magazin.de (Paid)

Ressortleiterin Andrea Rexer verlässt das “Handelsblatt” nach nur einem Jahr wieder.

Handelsblatt und Andrea Rexer, 38, Leiterin des Ressorts "Unternehmen & Märkte", gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege, berichtet Kress.de. Grund seien Unstimmigkeiten und unterschiedliche journalistische Auffassungen. Offiziell erfolgt die Trennung "in gegenseitigem Einvernehmen". Rexer kam Ende 2018 von der "Süddeutschen Zeitung" zum "Handelsblatt".
kress.de, turi2.de (Background)

Handelsblatt Media Group bekennt sich zu Print und warnt vor voreiligen Allianzen.

Handel mit Offline-Phasen: Oliver Voigt und Gerrit Schumann, Geschäftsführer der Handelsblatt Media Group, sehen auch "in zehn Jahren" noch Platz für Print, sagen sie im "Horizont"-Interview. Die "digitale Überversorgung" wecke bei vielen Menschen den Wunsch nach "bewussten Offline-Phasen", sagt Voigt, der eine "kleine Renaissance von Print" als Chance für Verlage sieht. Dennoch müsse sich das "Handelsblatt" zu einem "digitalen Medienhaus" wandeln. Aktuell zähle der Verlag 70.000 Digitalabonnenten.

Die "Handelsblatt"-Geschäftsführer fordern intern einen "Kulturwandel", der "Silos" aufbrechen werde. Der Großteil des Wachstums werde "ganz klar in den digitalen Produkten" liegen. Angesprochen auf Bündnisse in der Vermarktung, zeigen sich Voigt und Schumann offen und warnen zugleich: "Auf dem Papier sehen solche Bündnisse immer gut aus, doch der Teufel steckt oft im Detail", sagt Schumann. Eine externe Vermarktung führe häufig auch zu einem Verlust der "unmittelbaren eigenen Gestaltungsmöglichkeiten".
"Horizont" 43/2019, S. 20 (Paid)

Die Handelsblatt Media Group will stärker auch auf kleine Projekte setzen.

Handelsblatt: Die Mediengruppe will künftig stärker auf kleinere, skalierbare Projekte setzen, sagen die Geschäftsführer Oliver Voigt (Foto) und Gerrit Schumann im Interview mit Roland Pimpl. Oliver Voigt sagt, die Vermarktung seines Hauses stand in der Vergangenheit "allem für sechs- bis siebenstellige Kooperationen mit großen Unternehmen". Die baue man zwar weiter aus, aber sein Haus denke nun "auch kleiner, eben zum Beispiel an Verbände und an den Mittelstand". Kollege Gerrit Schumann will dafür Kompetenzen aus der Spitze abgeben: "Wir möchten, dass möglichst viele Fragen dezentral dort entschieden werden, wo sie anfallen."
"Horizont" 34/2019, S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Roland Bergers Vater war doch kein moralisches Vorbild.

Lese-Tipp: Roland Berger, Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung, hat seinen Vater jahrelang als Nazi-Opfer stilisiert. Eine Recherche des "Handelsblatts" zeigt Georg Berger dagegen als Funktionär, Anhänger und Profiteur des Nazi-Regimes. 1942 wurde er demnach beim Horten von Lebensmitteln erwischt, verlor seinen Job als Chef einer arisierten Bäckerei - und hatte erst dann tatsächlich Ärger. Er wurde in den Kriegsdienst geschickt, allerdings nicht, wie Roland Berger "manchen Medien" erzählt habe, zuvor ins KZ Dachau. Bei der Entnazifizierung kam Georg Berger als "Minderbelasteter" mit Geld- und Bewährungsstrafe davon - und empfand auch das noch als ungerecht. Das "Handelsblatt"-Team fragt sich, ob es sich seitens des Sohnes um "bewusste Schönfärberei oder einen tragischen Fall von Selbstbetrug" handele - ohne eine Antwort zu geben.
handelsblatt.com

IVW 3/2019: “Welt” verliert 27,2 %, “Focus” 11,6 %, E-Paper-Verkäufe steigen.


Das Netz fängt auf: Im 3. Quartal verlieren die meisten Zeitungen und Zeitschriften laut IVW weiter Auflage. Minus-Spitzenreiter ist "Welt" mit 27,2 %. Beim "Focus" sorgt die stark zusammengestrichene Bordauflage für ein Auflagen-Minus von 11,6 %. "Bild" verliert 9,6 %. Der "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung" verlangsamen den Sinkflug durch steigende E-Paper-Verkäufe. "Zeit" und "Handelsblatt" drehen die Auflage dadurch sogar um 2,0 % und 6,8 % ins Plus. Die "Landlust" bleibt stabil.
horizont.net, dwdl.de (Zeitungen), dwdl.de (Zeitschriften)

Morning Briefing vom “Handelsblatt” erscheint zusätzlich als Bezahl-Newsletter ohne Werbung.

Handelsblatt startet den Bezahl-Newsletter Morning Briefing Plus. Dieser entspricht dem Gratis-Newsletter, kommt aber ohne Werbung, alle verlinkten Texte auf Handelsblatt.com sind frei zugänglich. Zahlende Nutzer erhalten Einladungen zu "Handelsblatt"-Events. Nach vier kostenlosen Test-Wochen werden 7,90 Euro pro Monat fällig.
handelsblatt.com

SEMrush: 56 % der Nutzer einer großen Nachrichtenseite lesen auch Bild.de.

bildlogoBild.de lockt 56 % der Leser, die zuvor eine andere der neun anderen reichweitenstärksten Leitmedien gelesen haben, im Anschluss an, so eine Untersuchung von SEMrush. Auch 57 % der taz.de-Leser klicken anschließend auf Bild.de. Andersherum seien es jedoch nur 7 %. Allgemein würden das "Handelsblatt" und die "taz" nur wenige Leser anlocken, die zuvor auf einer der anderen Nachrichtenseiten unterwegs waren.
mailchi.mp

“Handelsblatt”: Andrea Wasmuth und Christian Sellmann leiten die Vermarktungssparte Solutions.

Handelsblatt Media Group ernennt Andrea Wasmuth und Christian Sellmann zu Geschäftsführern der neuen Vermarktungssparte Solutions. Die Sparte soll künftig Werbekunden direkt ansprechen, inklusive hausinterner Autoren für Corporate Publishing. Wasmuth ist Geschäftsführerin der Corporate-Publishing-Sparte beim "Handelsblatt", Sellmann leitet den Markforschungs-Dienstleister Handelsblatt Research Institute. Beide übernehmen ihre neue Funktion zusätzlich zu ihrer bisherigen Position.
horizont.net, turi2.de (Background)

Handelsblatt und Google bieten gemeinsame Workshops an.

Handelsblatt und Google kündigen gemeinsame Seminare für digitale Weiterbildung an. Die Google Zukunftswerkstatt bietet kostenlose Workshops zu Onlinemarketing und Innovation im Verlagshaus an. Ziel sind 3.000 Teilnehmer. Google steigt außerdem als Partner beim Bildungsprogramm Ada von Miriam Meckel ein.
handelsblattgroup.com

Aus dem Archiv von turi2.tv (Oktober 2018): Miriam Meckel will mit Ada ein Wirtschaftswunder schaffen.

TV-Tipp: BR und das “Handelsblatt” zeigen Ausmaß von Audis Abgasaffäre.

TV-Tipp: Das Erste, Montag, 22.45 Uhr: Audi hat in der Abgasaffäre offenbar noch bis Anfang 2018 Diesel-Modelle verkauft, die unerlaubte Abschalteinrichtungen nutzen, sagen Recherchen vom "Handelsblatt" und dem BR. Die Autoren Arne Meyer-Fünffinger, Josef Streule und Lisa Wreschniok erhielten für "Die Story im Ersten: Der Fall Audi" Einsicht in vertrauliche Dokumente.
daserste.de

Analyse: Umbau bei IQ Media könnte “Süddeutscher” und “FAZ” die Tür öffnen.

IQ Media: Der Umbau beim Holtzbrinck-Vermarkter könnte eine Brücke sein, um auch die "Süddeutsche" und die "FAZ" an Bord zu holen, schreibt Roland Pimpl. IQ Media kümmert sich künftig nur noch um Mediaagenturen und Mandanten, "SZ" und "FAZ" müssten somit nicht mehr befürchten, dass Holtzbrinck in einer Allianz "über Gebühr von ihren Kunden profitiert".
horizont.net (frei nach Registrierung), turi2.de (Background)