Handelsblatt Media Group gründet Bildungs-Startup Ada Learning aus.


Das Kind wird flügge: Die Handelsblatt Media Group sortiert aus gründet aus, was nicht zum Kerngeschäft gehört. Für die Weiter­bildungs­plattform Ada hebt der Verlag zusammen mit Miriam Meckel (rechts im Bild) und Léa Steinacker (links) sowie Gründerin Verena Pausder (Mitte) eine neue Firma aus der Taufe. An der Ada Learning GmbH ist die Mediengruppe mit 50 % beteiligt, die andere Hälfte halten Meckel, Steinacker und Pausder. Das Startup verantwortet künftig das Bildungs­programm Ada Fellowship sowie dessen Weiterentwicklung und will sich auch für weitere strategische Partner öffnen.

Meckel sagt im "Handelsblatt"-Interview in eigener Sache: "Wer von anderen fordert, bei der digitalen Entwicklung unternehmerischer zu werden, kann auch selbst in Vorleistung gehen." Steinacker konstatiert, Ada brauche nach zwei Jahren nun "noch größeren Freiraum, Wachstum und zusätzliche Skills, um noch mehr Potenzial entfalten zu können". Pausder sieht eine rosige Zukunft: Durch Corona habe "fast jeder verstanden, dass Weiterbildung gerade beim Thema Digitalisierung absolut zentral ist".
handelsblatt.com (Interview), handelsblattgroup.com

Handelsblatt Media Group verkauft den Großteil ihre Fachmedien.

Handelsblatt Media Group verkauft ihre Fachmedien zum 1. Januar 2021 an Fachmedien Otto Schmidt, eine neu gegründete Tochter des Verlags Dr. Otto Schmidt. Unter das neue Dach wandern u.a. die Titel "Der Betrieb", "Wirtschaft und Wettbewerb" und "Corporate Finance", auch die Mitarbeiter*innen wechseln zum neuen Besitzer. Das "Change Portfolio" der Handelsblatt Fachmedien bleibt bei der Tochter Solutions by Handelsblattgroup.
boersenblatt.net, turi2.de (Background)

Kress.de: Handelsblatt Media Group streicht 60 bis 80 Stellen.

Handelsblatt Media Group plant offenbar den Abbau von 60 bis 80 Stellen, berichtet kress.de. Beim "Handels­blatt" sollen demnach 28 Stellen wegfallen und gleichzeitig acht neue entstehen. Bei der "Wirtschafts­woche" stehen zehn Jobs auf der Streichliste, zugleich werden zwei neue geschaffen. In anderen Bereichen des Unternehmens sollen mindestens 30 Stellen verloren gehen. Zudem plant die Gruppe laut "DNV" den Verkauf ihrer Fachmedien an den Dr. Otto Schmidt Verlag in Köln.
kress.de, new-business.de (Fachmedien)

Geschäftsführer Gerrit Schumann verlässt die Handelsblatt Media Group.

Handelsblatt Media Group und Geschäftsführer Gerrit Schumann gehen getrennte Wege. Schumann will sich laut Pressemitteilung künftig wieder intensiver seinen "in den letzten Jahren erheblich reduzierten sonstigen unternehmerischen Aktivitäten" widmen. Schumann kam 2017 als Digital-Chef in die "Handelsblatt"-Geschäftsführung, seit 2019 leitet er gemeinsam mit Oliver Voigt als Doppelspitze die Unternehmensgruppe. Schumanns Nachfolgerin steht schon bereit: Im August stieg Andrea Wasmuth in die Geschäftsführung auf.
handelsblattgroup.com, new-business.de, turi2.de (Background)

Medieninsider: Martin Dowideit geht vom “Handelsblatt” zum “Kölner Stadt-Anzeiger”.

Hauptsache Head: Martin Dowideit verlässt das "Handelsblatt" und wechselt zum "Kölner Stadt-Anzeiger", berichtet Medieninsider. Er tauscht seine aktuelle Position des Head of Product gegen die des Head of Digital. Bei der DuMont-Zeitung wird Dowideit außerdem Mitglied der Chefredaktion. Er soll den Newsroom mitsteuern und die digitalen Produkte ausbauen.
medieninsider.de

Das “Handelsblatt” gründet ein Innovation-Board.

Handelsblatt gründet das Innovation-Board u.a. mit Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek und Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. Die Mitglieder sollen sich in Interviews und Gastbeiträgen "regelmäßig in die öffentliche Debatte einschalten", um "die Rahmenbedingungen für Innovationen in Deutschland zu verbessern". Auch Gespräche mit Politikern und Wissenschaftlern sind geplant.
"Handelsblatt", S. 3 (Paid)

“Ada” setzt eine Ausgabe aus.

Ada macht Corona-Pause. Das Magazin setzt die dritte Ausgabe des Jahres aus und erscheint erst im November mit der nächsten Ausgabe wieder gedruckt - dann als Doppelausgabe. "Das Team von 'Ada' hat sich in den ersten drei Corona-Monaten darauf konzentriert, mit Podcast, Videocasts und Deep Dives zu den zentralen Fragen zu Covid-19 und verbundenen Techthemen aktuelle Informationen zu liefern", erklärt der "Handelsblatt"-Verlag die Entscheidung.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Miriam Meckel will mit "Ada" ein Wirtschaftswunder schaffen. (10/2018)

“Zeit” startet ein Immobilien-Portal.

Zeit-Verlag steigt ins Immobiliengeschäft ein und startet ein Online-Immobilien-Portal. Der Verlag kooperiert dabei mit seinen Holtzbrinck-Schwestern "Tagesspiegel" und dem Immobilien-Magazin Bellevue der Handelsblatt Media Group. Mit gebündelter Reichweite versprechen die drei Anbieter B2B-Kunden eine "überdurchschnittlich hochwertige Leserschaft".
zeit-verlagsgruppe.de

“Handelsblatt” und Podimo arbeiten im Podcast den Fall Wirecard auf.

Handelsblatt startet gemeinsam mit der Audio-Plattform Podimo einen Podcast über den Fall Wirecard. Ina Karabasz und Felix Holtermann gehen im Gespräch mit "Handelsblatt"-Redakteur*innen der Frage nach, wie es zum wohl größten Bilanzbetrug der Nachkriegs­geschichte kommen konnte. Der Podcast erscheint jeweils am Mittwoch auf Handelsblatt.com sowie in der Podimo-App.
handelsblattgroup.com, handelsblatt.com (27-Min-Audio)

“Handelsblatt” startet Nachrichten-Podcast “Handelsblatt Today”.

Handelsblatt geht mit dem Trend zum täglichen News-Podcast und startet "Handelsblatt Today". In rund 20 Minuten analysieren die Redakteurinnen Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow (Foto) und Lena Bujak die Auswirkungen der wichtigsten Nachrichten auf die Finanzwelt und sprechen mit Politiker*innen und Unternehmer*innen. Der Podcast erscheint ab Dienstag börsentäglich um 17.30 Uhr.
handelsblatt.com, podcasts.apple.com

Andrea Wasmuth steigt in die Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group auf.

Aus zwei mach drei: Die Handelsblatt Media Group beruft Andrea Wasmuth ab August in die Geschäftsführung neben Gerrit Schumann und Oliver Voigt. Wasmuth führt seit September die Vermarktungssparte Solutions zusammen mit Christian Sellmann. In der Gesamtgeschäftsführung zeichnet sie u.a. für Personal und den Modernisierungs- und Changeprozess der HMG verantwortlich.
presseportal.de

Wir graturilieren: Sebastian Matthes wird 43.


Wir graturilieren: Sebastian Matthes, Digitalchef beim "Handelsblatt", wird 43. Seinen Geburtstag verbringt er mit einer ausgiebigen Radtour am Rhein mit seinen Kindern. Am Abend will er in ganz kleinem Kreis essen gehen. Das Beste am vergangenen Jahr war, dass er "endlich wieder mehr zum Musizieren gekommen" ist. Doch auch beruflich lief es. Mit seinem Team habe er "die digitale Transformation aller Abläufe und Arbeitsweisen vorangetrieben". Gleichzeitig freut sich Matthes, dass sich das "Handelsblatt" bei den meistzitierten deutschen Medien auf Rang zwei vorgearbeitet hat.

Für das kommende Jahr wünscht er sich "wieder mehr Begegnungen im echten Leben – und deutlich weniger Videokonferenzen". Glückwünsche sind überall willkommen, zum Beispiel via E-Mail. Lesen wird Matthes sie aber erst später, weil das Handy heute stumm bleibt: "Sonst beschweren sich die Kinder."

“Handelsblatt” will mit mehr Porträts und Themen wie Mobilität punkten.

Handelsblatt soll mit dem Relaunch in neuer Optik auch inhaltlich mehr "Substanz, Exklusivität und Orientierung" bieten, verspricht Chefredakteur Sven Afhüppe im Editorial. Themen wie Mobilität, Energie, Technologie, Geldanlage, Steuern und Konjunktur sollen inhaltlich ausgebaut werden - dazu mehr Porträts von "einflussreichen Menschen".
"Handelsblatt", S. 3 (Paid)

Das “Handelsblatt” löst sich beim Relaunch von Gabor Steingart.


Post-Steingart-Handelsblatt: Das "Handelsblatt" löst sich mit seinem neuen Erscheinungsbild ab Montag von der opulenten Optik, die Gabor Steingart einst eingeführt hat. Die Zeitung wird wieder kleinteiliger, schreibt Roland Pimpl bei Horizont.net. In den Ressorts werden die "opulente Layouts zurückgefahren zugunsten von mehr Wirtschaftsnachrichten", heißt es in einer Präsentation für Werbekunden. Künftig biete das "Handelsblatt" ein "fokussiertes Leseerlebnis" ohne "massive Bildelemente". Chefredakteur Sven Afhüppe verspricht auf "Horizont"-Nachfrage mehr Info-Inhalte und weniger Schmuck allein fürs Auge bei gleichbleibender Seitenzahl.

Beim Morning-Briefing hingegen will das "Handelsblatt" künftig mehr Steingart wagen. Hier setzt die Zeitung künftig stärker auf Gliederungspunkte, hervorgehobene Zitate, Verlinkungen und Infografiken, schreibt "Horizont". Somit orientiert sich Afhüppe hier an Dingen, die Erfinder Steingart in seinem Newsletter erfolgreich nutzt.

Den Relaunch begleitet das "Handelsblatt" mit einer inhouse produzierten Werbekampagne mit einstelligen Mio-Mediavolumen. Zunächst sollen Anzeigen in ausgewählten Zeitungen und Zeitschriften sowie Online die Kernbotschaft "Das Handelsblatt ist rund um die Uhr für seine Leser da" transportieren. Zu einem späteren Zeitpunkt folgt Außenwerbung, unter anderem an den derzeit noch wenig besuchten Flughäfen.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

“Handelsblatt” wird ab Montag “eleganter und moderner”.

Handelsblatt erscheint ab Montag in neuer Aufmachung, kündigt Chefredakteur Sven Afhüppe (Foto) auf dem Titel der Donnerstagsausgabe an. Unterstützung hat die Redaktion von Zeitungsdesigner Mario Garcia bekommen. Die Zeitung soll "eleganter und moderner" werden, die Leserführung intuitiver. Inhaltlich will das "Handelsblatt" die Berichterstattung über Unternehmen und Finanzen sowie die globale Wirtschaft und Politik ausbauen.
"Handelsblatt", S. 1 (Paid)

Handelsblatt Media Group vereint Corporate Content und Vermarktung.

Handelsblatt Media Group vereint ihre Corporate-Content-Tochter Planet C und die im September gegründete Vermarktungseinheit Solutions unter dem Dach der neuen Gesellschaft Solutions by Handelsblatt Media Group. Die Verlagsgruppe verspricht sich durch den Zusammenschluss von Storytelling- und Vermarktungskompetenzen "einen klaren Konkurrenzvorteil". An den fünf deutschen Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München will die neue Firma "maßgeschneiderte Lösungen" für die interne und externe Unternehmens­kommunikation erstellen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Ex-“Handelsblatt”-Vize Oliver Stock wird Chef von Weimers “Wirtschaftskurier”.

Weimer Media Group verpflichtet Oliver Stock als Print- und Online-Chefredakteur des Wirtschaftkuriers. Stock war bis 2016 "Vize-Chef vom "Handelsblatt", danach "Wiwo"-Vize und Kommunikationschefs der Versicherungsgruppe Ergo. Seit September 2019 war Stock als Sprecher der Management-Beratung Kienbaum tätig.
turi2 - eigene Infos

Thomas Gottschalk glaubt nicht an TV im Netz.

TV-Urgestein Thomas Gottschalk hält die Sache mit dem Fernsehen im Internet für keine gute Idee: "Die Verantwortlichen beschreiten derzeit einen gefährlichen Irrweg", sagt er dem "Handelsblatt" kurz vor seinem 70. Geburtstag. "Nur ein paar öffentlich-rechtliche Traumtänzer glauben wirklich, dass die Kids irgendwann ihre Laptops aufklappen, um 'Soko Kitzbühel' oder den 'Bergdoktor' zu gucken." Gottschalk spricht auch übers Geld. Seine gesetzliche Rente betrage dank BR-Festanstellung 915,79 Euro. Apropos: Dass er 90 Mio Euro auf dem Konto habe, bestreitet Gottschalk. "So reich" sei er nicht.
handelsblatt.com

Hör-Tipp: DGB-Chef Reiner Hoffmann über digitalen Arbeitskampf und seine Kundenbeziehung zu Amazon.

Hör-Tipp: DGB-Chef Reiner Hoffmann outet sich im Podcast-Interview mit Miriam Meckel als Amazon-Kunde. Ein Boykott sorge zwar für Aufmerksamkeit, helfe aber nicht, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen zu verbessern, sagt Hoffmann. Er zieht zudem eine Bilanz des ersten Tages der Arbeit, der vor allem digital stattgefunden hat, und kündigt für 2021 wieder reale Demonstrationen an.
join-ada.podigee.io (30-Min-Podcast)


Zitat: Für Tillmann Prüfer sind Videokonferenzen wie Horrorfilme.

"Dieselben filmischen Mittel, Verschiebung und Verzerrung, werden übrigens ganz ähnlich in Horrorfilmen verwendet, um den Zuschauer in innere Unruhe zu versetzen."

Tillmann Prüfer, Mitglied der Chefredaktion des "Zeit Magazin", gruselt sich in seiner "Handelsblatt"-Kolumne vor dem spurlosen Verschwinden von Konferenz-Teilnehmer*innen und eingefrorenen Gesichtern.
handelsblatt.com

Sixt holt sich Hilfskredit über 1,5 Mrd Euro.

Sixt baut auf einen Kredit über 1,5 Mrd Euro der KfW und vier weiteren Banken. Damit will der Autovermieter seine Fahrzeugflotte finanzieren und nach der Corona-Krise "schnell wieder durchstarten". Am Kapitalmarkt war das Geld laut Vorstandschef Erich Sixt nicht aufzutreiben. Weil weniger Flieger starten und Feriengäste zuhause bleiben, fehlen dem Unternehmen Einnahmen.
handelsblatt.com

Die Reisegutschein-Pflicht kommt wohl doch nicht.

Gutscheine für Corona-bedingt stornierte Reisen will die SPD nun doch nicht mehr zur Pflicht machen. Nach dem Rückzieher der CDU habe man "keinen nationalen Alleingang" vor, zitiert das "Handelsblatt" SPD-Mann Johannes Fechner. Damit ist die Idee so gut wie tot. Jetzt soll ein Fonds den Reiseunternehmen Erleichterung verschaffen.
"Handelsblatt" (Vorabmeldung), handelsblatt.com (Background)

Hör-Tipp: Nico Rosberg und Frank Thelen sprechen übers Scheitern.

Hör-Tipp: Strategien für schwierige Zeiten diskutiert "Handelsblatt"-Digitalchef Sebastian Matthes in seinem Podcast mit Nico Rosberg und Frank Thelen. Der Ex-Rennfahrer spricht über Niederlagen im Sport und seine Erfahrungen als Unternehmer. Thelen erklärt, wie er es aus seiner größten Krise, der Insolvenz seiner Firma Twisd, zum erfolgreichen Gründer und Investor gebracht hat.
handelsblatt.com (mit 52-Min-Audio)

Lipinski: Handelsblatt Media Group führt Kurzarbeit ein.


Sparplan für die Toulouser Allee: Die Handelsblatt Media Group führt rückwirkend zum 6. April Kurzarbeit ein, schreibt Gregory Lipinski. Betroffen seien u.a. die Redaktionen von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche", die 10 % weniger arbeiten sollen. Darauf hätten sich Betriebsrat und Geschäftsführung geeinigt. Die Maßnahmen seien vorerst für drei Monate bis einschließlich Juni geplant.

Auch die HMG hat durch die Corona-Krise Mit mit wegbrechenden Vermarktungserlösen zu kämpfen. In der Führungsetage verzichten Geschäftsführung, Geschäftsleitung und Chefredaktionen ebenfalls bis Juni auf 20 % ihres Gehaltes, erklärt eine HMG-Sprecherin gegenüber Meedia. "Viele weitere Führungskräfte des Hauses" hätten sich dem Verzicht freiwillig angeschlossen.
meedia.de

Zitat: P&C-Chef ärgert die Quadratmeter-Regel für Geschäfte.

John Cloppenburg"Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob wir Lebensmittel in unser Sortiment aufnehmen sollten, dann würde die Ladengröße wie bei den Supermärkten vielleicht keine Rolle spielen."

John Cloppenburg, einer der Chefs der Mode-Kette Peek & Cloppenburg, fantasiert im "Handelsblatt"-Interview, wie er den Nachteil gegenüber Buchhandlungen ausgleichen könnte, deren Ladengröße für den Zeitpunkt der Wiederöffnung nach Corona keine Rolle spielt.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Adidas sitzt auf seiner Frühlingsware.

Lese-Tipp: Adidas will Mio Schuhe und T-Shirts aus der Frühjahrskollektion stark rabattiert online verschleudern, schreibt das "Handelsblatt". Wegen Corona muss der Konzern seine Läden schließen. Zuvor galt er als Investment-Liebling. Analyst*innen rechnen aber damit, dass sich Adidas trotz sinkender Umsätze von der Krise erholen wird.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 51 % des Mittelstands bangt um seine Existenz.

ClosedZahl des Tages: Im Mittelstand fürchten 51 % der Firmen um ihre Existenz, sollte der Lockdown noch vier Wochen anhalten, zitiert das "Handelsblatt" aus einer Umfrage des Mittel­stands­verbands BVMW unter 1.812 Unter­nehmen. Verbands­präsident Mario Ohoven sagt, ohne Steuersenkungen drohe "ein Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Video-Tipp: “Ada” startet den Videocast “Adaption”.

Video-Tipp: "Ada" zeigt auf YouTube heute die erste Folge der neuen Video-Reihe "Adaption – sich heute auf das Morgen einstellen". Darin sprechen Miriam Meckel und Daniel Rettig mit Douglas-Chefin Tina Müller. In den kommenden Folgen sollen weitere Prominente aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über die Krise und die daraus resultierenden Veränderungen sprechen.
youtube.com (36-Min-Video)

Wie geht’s dem Lernen in Zeiten der Quarantäne, Miriam Meckel?


Lernen 4.0: "Wir werden ungewollt in die Digitalisierung hineingeschleudert", beobachtet Miriam Meckel. Die Gründungs-Verlegerin des Magazins "ada" und Kommunikations-Professorin glaubt, dass die Corona-Krise die Art, wie wir lernen, nachhaltig verändern wird und dass das am Ende gut für Deutschland ist. Im "Wie gehts"-Interview von turi2.tv berichtet sie von ihren Erfahrungen mit Tools wie Slack und Zoom und findet, dass man in Video-Konferenzen besonders merkt, welcher Teilnehmer nur um des Redens Willen redet und wer empathisch reagiert.

Bei "ada", der Bildungsplattform des "Handelsblatts", arbeitet Meckel mit ihren Kolleg*innen derzeit daran, möglichst viele Komponenten von Events und Live-Begegnungen auf die digitale Plattform zu bringen und vor allem Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen. Dass sich Events und Bildung komplett digitalisieren lassen, glaubt sie indes nicht: "Menschen brauchen auch den physischen Kontakt."
turi2.tv (6-Min-Video)

“Horizont”: Holtzbrinck beendet den Exklusiv-Vertrag mit Sigmar Gabriel.

Holtzbrinck löst seinen Exklusiv-Vertrag mit Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel auf, schreibt Ulrike Simon bei Horizont.net. Grund ist wohl, dass Gabriel zu viel in anderen Medien auftrat, deutet Simon an. Offiziell teilt Holtzbrinck-Finanzchef Oliver Finsterwalder mit, dass der Verlag und der Ex-Politiker ihre Zusammenarbeit "vor dem Hintergrund seiner zusätzlichen neuen Aufgaben" reduzieren. Für ein Honorar zwischen 15.001 und 30.000 Euro pro Monat hatte Gabriel in den vergangenen zwei Jahren für "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel" geschrieben.
horizont.net (Paid), gaborsteingart.com (Gabriel im Steingart-Podcast)

Wir graturilieren: Ina Karabasz wird 36.


Wir graturilieren: Ina Karabasz, Leiterin des Live-Journalismus beim "Handelsblatt", feiert heute ihren 36. Geburtstag – und zwar, für eine gebürtige Rheinländerin an Weiberfastnacht ungewöhnlich, in Hamburg mit ihrem Partner, denn sie moderiert abends eine Veranstaltung. Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Karabasz die kontinuierliche Weiterentwicklung des Journalismus-Live Konzept mit ihren Kolleg*innen und ein Besuch des Noma in Kopenhagen. Für das kommende Jahr wünscht sie sich viele spannende Themen, immer wieder Neues zu erleben und viel gutes Essen. Gratulationen sind per E-Mail oder Linked-in willkommen.

Geschäftsführer Christian Herp verlässt IQ Digital.

IQ Digital und Geschäftsführer Christian Herp gehen getrennte Wege. Herb verlässt den Digitalvermarkter von "Handelsblatt", "FAZ", "SZ" und "Zeit" im Spätsommer 2020 und wechselt als Produktchef in die Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group. Dort soll er für mehr Digitalabonnenten sorgen. IQ Digital sucht einen Nachfolger für Herp, der oder die den Vermarkter gemeinsam mit Steffen Bax, der im Mai 2019 zum Co-Geschäftsführer ernannt wurde, leiten soll.
meedia.de, turi2.de (Background)

“kress pro”: “Zeit” fängt bei Holtzbrinck die Verluste des “Tagesspiegel” auf.

Holtzbrinck: Die Gewinne der "Zeit" fangen die Verluste des "Tagesspiegel" auf, schreiben Markus Wiegand und Wolfgang Messner. Der Verlag habe 2019 mehr als 500 Mio Euro Umsatz erwirtschaftet. Schwierig einzuschätzen sei die wirtschaftliche Situation des "Handelsblatt" – Kritiker von Gabor Steingart behaupteten, seit seinem Abgang sei sie deutlich besser, Befürworter, dass der Abgang der Zeitung geschadet habe. Klar sei, dass sich das Ergebnis zu 2018 deutlich verbessert habe.
kress.de

Die Handelsblatt Media Group will ihren Gewinn um 40 % steigern.

Handelsblatt Media Group will ihren Umsatz 2020 um 10 % und ihren Gewinn um 40 % steigern, schreibt Gregory Lipinski. Dafür will der Verlag 2020 rund 250.000 sogenannte "zahlende Kontakte" erreichen - 20.000 mehr als 2019. Als "zahlende Kontakte" gelten neben den Abonnenten von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" auch Teilnehmer kostenpflichtiger Veranstaltungen.
meedia.de

Springer-Zeitungen verlieren im 4. Quartal rund 10 % Auflage, “Zeit” wächst.

Kiosk-Auslage, Zeitungen, Zeitschriften, AuflageZeitungen: "Bild", "Welt" und "Bild am Sonntag" verlieren im 4. Quartal mehr als 10 % Auflage, schreibt Zahlen-Zar Jens Schröder. Die "Süddeutsche" mit -4,4 %, die "FAZ" mit -3,5 %, das "Handelsblatt" mit -1,1 % und die "taz" mit -1 % kommen glimpflich davon. Die "Zeit" liegt 0,4% über dem Vorjahreszeitraum, weil sie die E-Paper-Abos deutlich steigert.
meedia.de

Kirsten Ludowig leitet Ressort Unternehmen & Märkte beim “Handelsblatt”.

Handelsblatt holt Kirsten Ludowig, 38, zurück, sie leitet das größte Ressort, Unternehmen & Märkte. Vorgängerin Andrea Rexer verlässt die Zeitung nach nur einem Jahr wieder. Ludowig war zuletzt Pressechefin für externe Kommunikation bei der Metro. Beim "Handelsblatt", wo sie bereits von 2008 bis 2018 arbeitete, soll sie künftig gemeinsam mit der Chefredaktion die Redaktionsreform voranbringen – die sieht eine verstärkte Ausrichtung auf digitale Produktion vor.
kress.de, turi2.de (Rexer)

Lese-Tipp: “manager magazin” disst Gabor Steingart.

Lese-Tipp: Die "Spiegel"-Tochter "manager magazin" nimmt den Fehdehandschuh auf, den Gabor Steingart ihr hingeworfen hat und berichtet in einem meinungsstarken, aber faktenschwachen Stück über Steingarts neue Firma Media Pioneer. Autor Philipp Alvares de Souza Soares geißelt "Steingarts großspurige Selbstdarstellung" und wirft ihm vor, er habe zu "Handelsblatt"-Zeiten manchen unsauberen Deal mit der Industrie gemacht - allerdings bringt das "manager magazin" keinen einzige Zeugen dafür bei.
manager-magazin.de (Paid)

Ressortleiterin Andrea Rexer verlässt das “Handelsblatt” nach nur einem Jahr wieder.

Handelsblatt und Andrea Rexer, 38, Leiterin des Ressorts "Unternehmen & Märkte", gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege, berichtet Kress.de. Grund seien Unstimmigkeiten und unterschiedliche journalistische Auffassungen. Offiziell erfolgt die Trennung "in gegenseitigem Einvernehmen". Rexer kam Ende 2018 von der "Süddeutschen Zeitung" zum "Handelsblatt".
kress.de, turi2.de (Background)

Handelsblatt Media Group bekennt sich zu Print und warnt vor voreiligen Allianzen.

Handel mit Offline-Phasen: Oliver Voigt und Gerrit Schumann, Geschäftsführer der Handelsblatt Media Group, sehen auch "in zehn Jahren" noch Platz für Print, sagen sie im "Horizont"-Interview. Die "digitale Überversorgung" wecke bei vielen Menschen den Wunsch nach "bewussten Offline-Phasen", sagt Voigt, der eine "kleine Renaissance von Print" als Chance für Verlage sieht. Dennoch müsse sich das "Handelsblatt" zu einem "digitalen Medienhaus" wandeln. Aktuell zähle der Verlag 70.000 Digitalabonnenten.

Die "Handelsblatt"-Geschäftsführer fordern intern einen "Kulturwandel", der "Silos" aufbrechen werde. Der Großteil des Wachstums werde "ganz klar in den digitalen Produkten" liegen. Angesprochen auf Bündnisse in der Vermarktung, zeigen sich Voigt und Schumann offen und warnen zugleich: "Auf dem Papier sehen solche Bündnisse immer gut aus, doch der Teufel steckt oft im Detail", sagt Schumann. Eine externe Vermarktung führe häufig auch zu einem Verlust der "unmittelbaren eigenen Gestaltungsmöglichkeiten".
"Horizont" 43/2019, S. 20 (Paid)

Die Handelsblatt Media Group will stärker auch auf kleine Projekte setzen.

Handelsblatt: Die Mediengruppe will künftig stärker auf kleinere, skalierbare Projekte setzen, sagen die Geschäftsführer Oliver Voigt (Foto) und Gerrit Schumann im Interview mit Roland Pimpl. Oliver Voigt sagt, die Vermarktung seines Hauses stand in der Vergangenheit "allem für sechs- bis siebenstellige Kooperationen mit großen Unternehmen". Die baue man zwar weiter aus, aber sein Haus denke nun "auch kleiner, eben zum Beispiel an Verbände und an den Mittelstand". Kollege Gerrit Schumann will dafür Kompetenzen aus der Spitze abgeben: "Wir möchten, dass möglichst viele Fragen dezentral dort entschieden werden, wo sie anfallen."
"Horizont" 34/2019, S. 20 (Paid), turi2.de (Background)