HR-Intendant gibt Fehler bei HR2-Umbau zu.

Hessischer Rundfunk: Intendant Manfred Krupp räumt Fehler beim vorgesehenen Umbau des Hörfunksenders HR2 ein. Der Sender hätte "den Dialog mit den Kulturinstitutionen früher suchen müssen“, was inzwischen geschehen sei. Außerdem sei der Begriff "Klassikwelle" unpassend gewesen. Damit reagiert der Intendant auf Kritik aus der Kulturbanche, die in den Plänen Sparmaßnahmen sah. Ein "Kahlschlag" bei dem Sender sei im Zuge der Reform nicht vorgesehen, versichert Krupp.
"FAZ" (Paid), turi2.de (Background)

Mein Homescreen: Christoph Hammerschmidt.


Christoph Hammerschmidt, Leiter der Kommunikationsabteilung beim Hessischen Rundfunk, zeigt, wie Corona seinen Homescreen verändert – und seinen Job. Die Schlagzahl der internen Kommunikation, sagt er, hat sich stark erhöht und macht jetzt 80 % seiner Arbeit aus. Die große Frage, die ihn beschäftigt: “Wie können wir im Mobile Office das Wir-Gefühl stärken?” Weiterlesen …

Der Hessische Rundfunk macht Andrea Schafarczyk zur Chefredakteurin.

Hessischer Rundfunk: Andrea Schafarczyk kommt von Radio Bremen und wird ab August medienübergreifende Chefredakteurin. In der neu geschaffenen Funktion folgt sie auf Fernseh-Chefredakteur Harald Kieffer, der im September in Altersteilzeit geht, und auf die frühere Hörfunk-Chefredakteurin Katja Marx, die mittlerweile Hörfunkdirektorin beim NDR ist. Schafarczyk ist seit 2015 Chefredakteurin bei Radio Bremen. Davor war sie Wort-Chefin des WDR-Radiosenders 1Live.
hr.de

HR verteilt Mitarbeiter ohne Arbeit auf andere Redaktionen.

Hessischer Rundfunk will über eine interne Personal-Plattform Mitarbeiter*innen verteilen, die Corona-bedingt arbeitslos sind, sagt Intendant Manfred Krupp in einem Interview auf der HR-Website. Es könnten sich Feste wie Freie melden, die bereit seien, "auch mal was anderes zu tun", als sie bisher machen. Gerade im Aktuellen gebe es derzeit einen "gewaltigen Bedarf". Krupp will auch darüber nachdenken, "möglicherweise Vorschusszahlungen zu leisten". In der Diskussion um die Erhöhung des Rundfunksbeitrags setzt er darauf, dass Politik und Bevölkerung in der aktuellen Situation erkennen, "wie wichtig wir für sie sind".
hr.de (8-Min-Video)

Der Hessische Rundfunk fusioniert seine Fernseh- und Hörfunkdirektion.

Hessischer Rundfunk will künftig auf einem multimedialen Fundament statt auf Säulen stehen und fusioniert seine Fernseh- und Hörfunkdirektion. Nach dem Ausscheiden von Hörfunkdirektor Heinz Sommer, der im August in den Ruhestand geht, gibt es nur noch eine medienübergreifende Programmdirektion unter der Leitung der aktuellen Fernsehdirektorin Gabriele Holzner.
hr.de

Tom Buhrow plant keinen Komplettumzug der ARD-Filmtochter Degeto.

Degeto, ARD-Filmtochter, soll nicht komplett nach Leipzig umziehen, beschwichtigt Tom Buhrow im "Handelsblatt" die internen Kritiker. Bei den Degeto-Mitarbeitern in Frankfurt/Main wachse der Widerstand. Buhrow will die ARD künftig ostdeutscher aufstellen. 49 der 50 Gemeinschaftseinrichtungen befinden sich in Westdeutschland, was u.a. die sächsische Regierung bemängelt.
handelsblatt.com

KEF kritisiert ARD-Wetterberichte weiter, HR weist Vorwürfe zurück.

HR weist die Kritik der KEF aus der "Sonderuntersuchung Wetterberichterstattung" an der gemeinsamen Produktion der ARD-Wetterberichte zurück und sagt der "Süddeutschen Zeitung", sie beruhe auf einer "ergebnisoffenen und professionellen Standards genügenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung". Die KEF wirft der ARD vor, die Angebote seien "unsachgemäß verglichen" worden und jede Anstalt mache ihr eigenes Wetter-Ding, oft ohne besagte, belastbare Untersuchung.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Kef kritisiert zu hohe Gehälter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Öffentlich-Rechtliche zahlen überproportionale Gehälter mahnt die Kef an und fordert niedrigere Personalkosten. Die Finanzkommission ließ die Gehälter der Rundfunkanstalten von einer externen Agentur mit anderen Unternehmen vergleichen. Während das Lohnniveau im Vergleich zu privaten Medienunternehmen ähnlich sei, würde die Verwaltung im Vergleich zu sonstigen öffentlichen Verwaltungen überproportional gut bezahlt. Insbesondere bei WDR, NDR, BR, HR und ZDF seit die Vergütung höher.
medienkorrespondenz.de, faz.net

HR rudert beim Umbau des Hörfunksenders zurück.

Hessischer Rundfunk baut seinen Hörfunksender HR2 anders als im Sommer angekündigt offenbar doch nicht zum Klassikradio um. Kulturredakteur Alf Mentzer sagt auf der Frankfurter Buchmesse, die längeren Formate seien "von diesem Veränderungsprozess erst einmal überhaupt nicht betroffen". Er leitet das Team, das die Kulturberichterstattung des Senders neu aufstellen soll. Bis zum Jahresende plant der HR zunächst, eine crossmediale Kulturredaktion aufzubauen. Schriftsteller und Hörer hatten gegen die Ankündigung, HR2 zu einer Klassikwelle mit geringem Anteil an Wortsendungen umzubauen, protestiert.
deutschlandfunkkultur.de, turi2.de (Background)

Der Hessische Rundfunk baut HR2 zum Klassikradio um.


Klassische Neuausrichtung: Der Hessische Rundfunk will seinen Hörfunksender HR2 zu einer Klassikwelle mit geringem Anteil an Wortsendungen umbauen, schreibt die "FAZ". Die bisherigen Wortformate sollen zumindest zu großen Teilen entweder zu HR-Info oder ins Internet auf hessenschau.de wechseln. Die Anstalt betont, es handle sich um keine Sparmaßnahme. Bereits seit eineinhalb Jahren beschäftige sich der Hessische Rundfunk damit, wie Beiträge kulturelle Themen konsumiert würden, eine Arbeitsgruppe habe Vorschläge erarbeitet.

HR2 hat laut Media-Analyse in den letzten Jahren viele Hörer verloren, kam zuletzt werktags auf 117.000 Hörer. Bereits jetzt spielt der Sender viel klassische Musik, sendet aber auch Kultursendungen wie "Der Tag" zu einem jeweils anderen Thema oder "Das Kulturcafé" sowie Lesungen.
faz.net

Wir graturilieren: Christoph Hammerschmidt wird 52.


Wir graturilieren: Christoph Hammerschmidt, Leiter Kommunikation beim Hessischen Rundfunk, feiert heute seinen 52. Geburtstag – und hat kürzlich bereits "ein wenig vorgefeiert, mit Koalas und Kängurus in Down Under". Die Auszeit in Australien hat ihn mächtig beeindruckt und war das Highlight der vergangenen zwölf Monate. Neben den freundlich-fröhlichen Menschen auch wegen des wundervollen Ozeans vor der Tür.

Für das neue Lebensjahr erhofft sich Hammerschmidt sachliche und unaufgeregte Debatten um die Rolle und Funktion des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks. Privat freut er sich darauf, seinen Heimatverein 1. FC Köln bald wieder in der 1. Liga anfeuern zu können. Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen – am liebsten persönlich, oder auch per E-Mail.

Ab 2020 produziert der Hessische Rundfunk alle Wettersendungen im Ersten.

Hessischer Rundfunk produziert ab 2020 wieder alle Wetter-Sendungen im Ersten und baut dazu ein neues Wetterstudio, berichtet Übermedien. Die Produktionsfirma Cumulus Media, Tochter der ARD-Produktionsfirma Bavaria, verliert den Auftrag für die Wettervorhersagen im "ARD-Morgenmagazin" und den "Tagesthemen" sowie die Sendung "Wetter vor Acht". Die übrigen Wetterformate kommen bereits vom Hessischen Rundfunk. Den Moderatoren Claudia Kleinert, Sven Plöger und Karsten Schwanke will der HR ein Angebot machen. Cumulus Media hat den Auftrag 2012 von Meteomedia übernommen.
uebermedien.de

Der Hessische Rundfunk plant 2019 mit einem Minus von 93 Mio Euro.

Hessischer Rundfunk: Der Rundfunkrat beschließt einstimmig den Budgetentwurf von Intendant Manfred Krupp. Demnach plant die Anstalt 2019 mit einem Minus von 93 Mio Euro. Einnahmen von 511 Mio Euro stehen Ausgaben von 604 Mio Euro entgegen. Schon für 2018 hat der Sender mit einem Minus von 90 Mio Euro kalkuliert.
hr.de, turi2.de (Background 2018), turi2.de (Interview mit Manfred Krupp)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Unsere Kritiker nutzen unsere Angebote": HR-Intendant Manfred Krupp über Akzeptanz von ARD und ZDF.

Meinung: Lokalzeitungen versagen bei Frankfurter Bombenentschärfung.

Lokalmedien in Frankfurt versagen fast komplett bei einer Bombenentschärfung am Montagabend, für die 16.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen mussten, beobachtet Uwe Vorkötter. Abgesehen von Hessenschau.de, wo "bis tief in die Nacht" Redakteure auf allen Kanälen aktiv waren, "wo die Betroffenen Nachrichten suchten". Bei "FAZ", "Frankfurter Rundschau", "Frankfurter Neue Presse" und "Bild Frankfurt" vermutet Vorkötter das Arbeitsmotto: "Nee, Feierabend, machen wir morgen früh, topaktuell."
horizont.de

Bild des Tages: Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel warten aufs TV-Duell.


Nach Bayern ist vor Hessen: Der hessische CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier (links) und sein SPD-Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel stehen im blau eingefärbten Studio des Hessischen Rundfunks. Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl wollen sie die Wähler im TV-Duell für sich gewinnen. Bouffier geht vor der Sendung seine Unterlagen noch einmal durch. Schäfer-Gümbel versucht sich im politischen Weitblick.
(Foto: Frank Rumpenhorst / dpa / Picture Alliance)

“Unsere Kritiker nutzen unsere Angebote”: HR-Intendant Manfred Krupp über Akzeptanz von ARD und ZDF.


Schon GEZahlt: Manfred Krupp gibt die Generation Netflix für die Öffentlich-Rechtlichen noch nicht verloren. Im Video-Interview mit turi2.tv sagt der HR-Intendant, dass die Zahlung der GEZ-Gebühr für ihn als Student einfach dazugehörte. Auch die Studenten von heute nutzen noch ARD und ZDF, sagt Krupp, etwa in Form der Tagesschau-App und des Jugendangebots Funk. Damit lasse sich auch der Sinn des Rundfunkbeitrags erklären – obwohl der deutlich teurer ist als ein Netflix-Abo.

In dem Gespräch, das am Rande des Come Togethers der ARD ZDF Medienakademie stattfand, nennt Krupp Glaubwürdigkeit als Schlüssel zu mehr Akzeptanz: Er lobt die Korrekturen-Seite seines Senders, wo die HR-Redaktionen regelmäßig Fehler eingestehen. Statt auf die schnelle Nachricht will er mehr auf einordnende Hintergründe setzen und unterschiedliche Meinungen darstellen.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

“Bild”: Judith Rakers moderiert Konkurrenz-Sendung zu “Aktenzeichen XY”.

Judith Rakers
Die Schöne und die Verbrecher: Judith Rakers, das Vorzeigelächeln der ARD, soll ab Herbst für die ARD Verbrecher jagen und der ZDF-Konkurrenz "Aktenzeichen XY" Quote abluchsen, schreibt "Bild". HR und RBB sollen die Sendung mit dem Arbeitstitel "Kriminalreport" demnach produzieren.

Vorbilder für die neue Sendung zur Prime Time sollen der ZDF-Quotengarant "Aktenzeichen XY" und das HR-Format "Maintower Kriminalreport" sein. "Tagesschau"-Sprecherin Rakers hat bereits den Vertrag für die Sendung unterschrieben, schreibt "Bild". Rakers Management sagt hingegen, der TV-Deal sei "noch nicht fix".
"Bild", S. 4 (Paid)

Gericht: HR muss keine Barzahlung des Rundfunkbeitrags akzeptieren.

Rundfunkbeitrag kann nicht bar gezahlt werden, sagt der hessische Verwaltungsgerichtshof. Die Rundfunkanstalten, im konkreten Fall der HR, müssen weder nach dem Bundesbankgesetz noch nach Europarecht eine Barzahlung akzeptieren. Die beiden Kläger wollen eine Abbuchung oder Überweisung vom Konto nicht hinnehmen und können jetzt noch zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gehen.
abendblatt.de, turi2.de (Background)

Zitat: Ulrich Tukur beklagt Redakteure mit wenig künstlerischer Kom­pe­tenz.

"Nur ist es eben leider so, dass bei eini­gen Fernsehsendern Men­schen mitreden, die es bes­ser nicht täten. Da kom­men Ein­sprü­che und Rat­schlä­ge, die der­ar­tig an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen sind, dass man aus dem Stau­nen nicht her­aus­kommt."

"Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur sagt im "BamS"-Interview, dass er sich nicht von Redakteuren, "die Angst um ihren Pos­ten haben und nicht unbedingt mit künstlerischer Kompetenz glän­zen" in die Stof­fe hin­ein­re­den lassen will.
"Bild am Sonntag", S. 40-41 (Paid), vorab.bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Jede Zen­sur an mei­nem Tat­ort ist inak­zep­ta­bel."

"Wer den Zuschau­ern stän­dig Brei vor­setzt, ris­kiert, dass sie ihre Zäh­ne verlieren. Man muss auch mal kau­en! Sonst ver­reckt das For­mat an sich selbst."

"Wenn die Ansa­ge von oben käme, die Dreh­bü­cher abzu­mil­dern, dann wür­de ich mich herz­lich für acht tol­le Fil­me bedan­ken und Herrn Murot an sei­nem Hirn­tu­mor ster­ben las­sen. Ich lie­be das Team um den Tat­ort, aber ich habe auch kei­ne Angst vor Tren­nun­gen."

Hessischer Rundfunk will Redakteure aus ARD und Verlagen zusammenbringen.

Hessischer Rundfunk setzt im Streit mit den Verlegern zu den Online-Angeboten der ARD auf ein Treffen auf Redakteursebene, schreibt der "Journalist". Im Februar will der HR eigene Redakteure und Redakteure von Regionalzeitungen zusammen bringen. Die Anstalt erhofft sich daraus mehr Verständnis und Deeskalation. HR-Multimedia-Chef Tilo Barz: "Ein Teil der Auseinandersetzung lässt sich wahrscheinlich mit Nichtwissen darüber erklären, wie die jeweils andere Seite arbeitet."
presseportal.de

ARD Audiothek startet und umschifft elegant die Löschfrist.

ARD startet morgen offiziell ihre Audiothek mit einem medienpolitisch spannenden Feature: Nutzer können die Löschfrist für Inhalte mit einem Download umgehen. Beiträge herunterzuladen sei eine Privatkopie, der Download stehe außerhalb der Verweildauer-Vorschriften für Mediatheken, argumentieren ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler und Radio-Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch bei einem Pressegespräch in Berlin. Öffentlich-rechtliche Inhalte müssen nach bestimmten Fristen gelöscht werden, das schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor. Die neue Audiothek bündelt Radioinhalte aller neun ARD-Rundfunkanstalten und des Deutschlandradios.

Zum Start sind 560 Sendungen über die App abrufbar, täglich gehen mehrere hundert neue Folgen und Beiträge online. Viele Formate fehlen noch, weil jede Sendung Vorschaubilder und bestimmte Metadaten mitliefern muss, damit alles einheitlich aussieht und durchsuchbar ist. News und tagesaktuelle Inhalte fließen nicht ins Angebot ein. Der Fokus liegt auf Dokus, Reportagen, Magazinen, Comedy und Hörspielen. Die hausinterne App-Entwicklung kostete vergleichsweise günstige 200.000 Euro. In den vergangenen Test-Tagen luden 13.000 Nutzer die App herunter.
turi2 vor Ort beim Pressegespräch in Berlin, itunes.apple.com (iPhone), play.google.com (Android)

Jörg Rheinländer und Harald Kieffer folgen auf HR-Fernseh-Chefredakteur Theisen.

Hessischer Rundfunk macht Jörg Rheinländer (Foto) zum crossmedialen Chef für regionale Nachrichten. Rheinländer ist seit 2012 Madrid-Korrespondent. Harald Kieffer leitet künftig den Programmbereich, in dem Dokus, ARD-Börsenstudio und die trimediale Sportredaktion zusammengefasst sind. Beide folgen auf Fernseh-Chefredakteur Alois Theisen, der in den Ruhestand geht.
hr.de, dwdl.de

Wir graturilieren: Christoph Hammerschmidt wird 50.


Wir graturilieren: Christoph Hammerschmidt, Kommunikationschef beim Hessischen Rundfunk, feiert heute runden Geburtstag, er wird 50. Aus dem vergangenen Lebensjahr nimmt er unter anderem mit, dass die Deutsche Bahn besser ist als ihr Ruf, sie hat ihn als Dauerpendler (fast) nie im Stich gelassen. Hammerschmidt wünscht sich mehr Zeit für Familie und Freunde – deshalb feiert er direkt mal mit ihnen: Heute ganz entspannt im Kreis der Familie zu Hause in Köln, am Wochenende auf einer Party mit Freunden. Auf seiner Bucket-List steht eine vierwöchige Tour durch Kanada, idealerweise mit dem Wohnmobil. Wer dafür Camper-Tipps parat hat oder einfach gratulieren möchte, kann dies per Email tun.
(Foto: Ben Knabe/hr)

BR und HR haben laut Studie hohen Anteil an fiktionaler Unterhaltung im Programm.

Bayerischer-Rundfunk_150Bayerischer Rundfunk und Hessischer Rundfunk weisen einen hohen Anteil an fiktionaler Unterhaltung auf, bilanziert eine Studie der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung. Dies lasse "weniger Sendezeit für informierende Angebote". Der BR kritisiert, eine quantitative Analyse sei nicht aussagekräftig und stehe einer kreativen Programmplanung entgegen.
sueddeutsche.de

Wolf Hanke ist tot.

hanke150Wolf Hanke, langjähriger Fernsehchefredakteur des Hessischen Rundfunks, ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren im spanischen Santander. Hanke hatte ab 1961 die "Hessenschau"-Redaktion aufgebaut und arbeitete nach seiner Zeit als Chefredakteur auch als Leiter der ARD-Studios in Prag und Madrid.
hr-online.de

VPRT kritisiert den UKW-Hunger der ARD-Radios.

vprtVPRT klagt zum Start von Bremen Next über den Hunger nach UKW-Frequenzen bei den ARD-Radios. Hörfunk-Cheflobbyist Klaus Schunk sieht ein bundesweit relevantes Problem: Auch HR, BR und SWR starteten junge Programme digital, um sie zu Lasten der Privaten "systematisch" auf UKW aufzuschalten. Schunk fordert einen bundesweit geltenden Radio-Staatsvertrag, der das Verhältnis von ARD und Privaten nicht nur regional betrachtet.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Schulz und Böhmermann wechseln zu Spotify.

Spotify Böhmermann-600
Money, Money, Money: Jan Böhmermann und Olli Schulz folgen der Spur der Scheine und verbreiten ihre wöchentliche Radiosendung "Sanft & Sorgfältig" künftig ausschließlich bei Spotify, berichtet Ulrike Simon bei Horizont.net. Der RBB-Sender radioeins und vier weitere Jugendwellen der ARD, von N-Joy im Norden bis Puls vom BR, verlieren den Bieter-Wettbewerb gegen den schwedischen Streamingdienst. Der hat offenbar vor, die beiden Moderatoren, die - bis zu Böhmermanns Erdogan-Schmähgedicht - eher in der Nische wirkten, ganz groß rauszubringen: Bereits in wenigen Tagen will Spotify seine neuen Stars mit einer Plakatkampagne bewerben, schreibt Simon.

Mit der Staatsaffäre um Böhmermanns Schmähgedicht soll der Abschied aus der ARD-Welt nichts zu tun haben: Radio-eins-Chef Robert Skuppin hatte sich zuletzt mächtig ins Zeug gelegt, um die beiden Moderatoren beim Berliner Sender zu halten. Die politisch bedingte Sendepause von "Sanft & Sorgfältig" überbrückte der Sender u.a. mit einer Solidaritätssendung vor dem Kanzleramt. Eine Abschiedssendung für die ARD-Sender soll es nicht geben. Radio eins sendet derweil Zusammenschnitte alter Sendungen mit Schulz und Böhmermann.
horizont.net, dwdl.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Jan Böhmermann und Olli Schulz machen Schluss mit Radio.

schulzundböhmermannJan Böhmermann und Olli Schulz beenden die wöchentliche Radio-Talksendung "Sanft & Sorgfältig" nach drei Jahren. Die Entscheidung fällt unabhängig von der derzeitigen Debatte um das Schmähgedicht gegen Erdogan, schreibt Böhmermann auf Facebook. Neue Pläne wollen er und Schulz in den kommenden Tagen verraten. Die Radiosendung lief bei "Radioeins", "N-Joy", "You FM", "Puls" und "Bremen Vier". Ins Fernsehen kommt Böhmermann im Mai zurück.
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