Facebook meldet sinkende Werbeumsätze wegen der Corona-Pandemie.

Facebook: Sinkende Werbeumsätze machen in der Corona-Krise auch nicht vor dem sozialen Netzwerk halt. Facebook verzeichne besonders in Ländern, die aggressiv gegen die Virus-Ausbreitung vorgehen, sinkende Werbeumsätze. Genaue Zahlen wollte das Unternehmen nicht bekanntgeben. Gleichzeitig werden Messaging-Dienste verstärkt genutzt: Bei Gruppen-Telefonaten mit drei oder mehr Teilnehmern stieg allein in Italien die Zahl im letzten Monat um über 1.000 %.
reuters.com, derstandard.at

Basta: Donald Trump Jr. deutet alten Gag von Palina Rojinski um.

Leck mich doch am... Donald Trump Jr., Sohn des weitestgehend gleichnamigen US-Präsidenten, macht sich auf Instagram über den Sozialismus lustig und verwendet dafür Fotos aus einem Online-Prank von Palina Rojinski und Klaas Heufer-Umlauf. Im Original sollte der sich als Hintern herausstellende, vermeintliche Ausschnitt zwar ein Zeichen gegen Sexismus setzen – aber das gehört bekanntlich nicht zu den Top-Prioritäten im Hause Trump.
stern.de, instagram.com


Facebook stoppt vorübergehend Werbung für Gesichtsmasken.

Facebook untersagt auf seiner Plattform sowie auf Instagram wegen der anhaltenden Verunsicherung im Hinblick auf das Corona-Virus Werbung für medizinische Gesichtsmasken. Zuvor hat Facebook bereits Anzeigen mit Bezug auf das Virus blockiert, die falsche Behauptungen aufstellen, zum Beispiel indem sie falsche Heilungsversprechen abgeben oder vortäuschen, ein Produkt sei nur noch in geringer Zahl verfügbar.
theverge.com

Instagram will die Sperrung von Konten erleichtern.

Instagram will das Sperren von mehreren Konten in den Kommentaren mit einem gemeinsamen Klick erleichtern, schreibt die Tech-Bloggerin Jane Manchun Wong. Nutzer können künftig zudem auf bereits hochgeladene Videos mit eigenem Content antworten, lassen Screenshots der Entwickler vermuten.
twitter.com via meedia.de

Lese-Tipp: Social-Media-Aktivität der Regierung könnte verfassungswidrig sein.

Lese-Tipp: Die Bundesregierung postet über Facebook, Instagram und YouTube vermehrt "ihre Weltsicht", beobachtet die "Welt am Sonntag". Einige Juristen stufen diese Öffentlichkeitsarbeit als verfassungswidrig ein. Die Sparmaßnahmen bei Medien machten dieses "demokratische Problem" größer.
"Welt am Sonntag", S. 2-3 (Paid)

Meinung: Michael Bloomberg bricht mit Memes die ungeschriebenen Gesetze der Internetkultur.

US-Wahlkampf: Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg eignet sich mit Memes die Internetkultur an, der er "eindeutig nicht angehört", beobachtet Caspar von Au. Er bezahle Influencer dafür, Memes über ihn zu posten – damit drehe er Sinn und Zweck der "eher anarchistischen Ausdrucksform" um. Mit seiner Kampagne habe er auch Facebook dazu gebracht, politische Botschaften auf Instagram zu erlauben – Voraussetzung: die Influencer werden bezahlt und es fließt kein Geld von oder an Facebook.
sueddeutsche.de

Prix de Beauté: Lara Gonschorowski verzahnt bei “Cosmopolitan” Print und Digital.


Verzahnt und engagiert: Lara Gonschorowski ist seit rund einem Jahr Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan. Ihre Mission: Heft, Online, Podcast und Social Media zu verzahnen und die Marke "Cosmo" auf allen Kanälen erlebbar zu machen. Dazu gehört auch die neue Insta-Lounge beim Prix de Beauté im Kurhaus Wiesbaden. "Wir wollen unseren Leserinnen das Gefühl geben, sie sind hier live dabei", sagt Gonschorowski im Interview von "Horizont" und turi2.tv und deutet an, dass Bauers Kosmetik-Oscar womöglich keine reine B2B-Veranstaltung bleibt.

Wert legt Lara Gonschorowski auf den Gedanken des Female Empowerments, den "Cosmo" mit der Initiative #SupportHer bestärkt. Schon in den 1980er-Jahren habe "Cosmo" Karriere- und Geldgeschichten aufs Cover gebracht und für Gleichberechtigung gekämpft. Zum 40-jährigen Jubiläum der deutschen "Cosmopolitan" in diesem Jahr ist noch ein großes Jubiläums-Event geplant, auch beim "Cosmo"-Podcast steht ein Relaunch an.
turi2.tv (6-Min-Video bei YouTube)

Instagram entwickelt Partner-Programm für sein IGTV.

Instagram will Nutzern seines Langinhalte-Portals IGTV die Möglichkeit geben, Geld mit Inhalten zu verdienen. Dazu entwickelt die Facebook-Tochter ein Partnerprogramm, vergleichbar zu denen bei YouTube oder Facebook Watch. Accounts können die Monetarisierung aktivieren und einen Teil der Werbeeinnahmen erhalten. Wann das Programm starten soll und wie es genau ausgestaltet sein wird, ist noch ungewiss.
techcrunch.com, horizont.net

Zahl des Tages: Instagram macht 2019 satte 20 Mrd Dollar Werbe-Umsatz.

Zahl des Tages: Fotogene 20 Mrd Dollar Werbe-Umsatz erzielt Instagram im Jahr 2019, berichtet Bloomberg. Damit erwirtschaftet das Bilder-Netzwerk mehr als ein Viertel des Umsatzes vom Mutterkonzern Facebook, der seine Umsätze bisher nicht getrennt ausweist, und übertrumpft auch YouTube deutlich.
bloomberg.com via theverge.com, turi2.de (Background YouTube)

Facebook will strikt gegen Falschinformationen zum Corona-Virus vorgehen.

Facebook will Nutzer nicht mit Falschinformationen zum Wuhan-Corona-Virus infizieren und kündigt an, Fake News und Verschwörungstheorien zum Virus, die Menschen schaden könnten, von Facebook und Instagram zu verbannen. Dazu zählen unter anderen falsche Behandlungstipps oder unwirksame Präventionsmaßnahmen. Auch Hashtags, über die Falschinformationen verbreitet werden, will das Netzwerk blockieren.
theverge.com

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs inszeniert seine eigene Modemarke.

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs gründete für seine über 1,3 Mio Follower eine erfolgreiche Modemarke, beobachtet OMR. Jede Kollektion kommt an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit auf den Markt und ist meist innerhalb weniger Minuten vergriffen. Diese Knappheit erzeugt wiederum einen Hype in den sozialen Netzwerken. Dazu interagiert der YouTuber stark mit seinen Followern.
omr.com

Instagram testet Direct Messages über den Browser.

Instagram bringt seine Direktnachrichten in den Webbrowser. Bisher konnten Nutzer nur über die App Nachrichten verschicken und empfangen. Zunächst bekommt eine "kleine Prozentzahl" der weltweiten Nutzer Zugriff auf die neue Funktion, die sich u.a. an Firmen und Influencer richtet, die sehr viele Direktnachrichten erhalten.
theverge.com, techcrunch.com, cnet.com

Bundeskanzlerin Merkel hat die meisten Instagram-Abonnenten im Kabinett.

Instagram: Bundeskanzlerin Merkel hat mit 1,1 Mio die meisten Abonnenten unter den Mitgliedern des Kabinetts, beobachtet die "Bild am Sonntag". Auf dem zweiten Rang steht Außenminister Maas mit knapp 44.000 Anhängern, vor Landwirtschaftsministerin Klöckler mit 35.400 Abonnenten. Von den 14 Ministern sind nur die vier Minister Schulze, Altmaier, Seehofer und Lambrecht nicht auf Instagram vertreten.
"Bild am Sonntag", S. 16-17 (Paid)

Facebook will seinen Nutzern mehr Kontrolle über politische Anzeigen geben.

Facebook kündigt an, seinen Nutzern bei Facebook und Instagram ab dem Sommer mehr Einfluss auf die Menge der politischen Anzeigen zu geben. Nutzer sollen dann auswählen können, dass sie weniger Werbung zu politischen oder gesellschaftlichen Themen angezeigt bekommen. Ganz deaktivieren lassen sich die Anzeigen jedoch nicht. Fernern kündigt Facebook an, mehr Informationen zu den gebuchten Anzeigen zu zeigen, zum Beispiel welche Reichweite der Werbende anvisiert.
theverge.com

Datenleck zeigt Ausmaß gekaufter “Gefällt mir”-Angaben im Netz.

Gekaufter Applaus: Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken nutzen bezahlte "Gefällt mir"-Angaben, sagen Recherchen von NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung". Demnach profitierten Seiten von Politikern, Parteien, Prominenten sowie insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei Facebook, Instagram, Google und YouTube von fingierter Zustimmung im Netz. Die aufgedeckten Daten stammen vom Anbieter Paidlikes. Das Unternehmen vermittelt Fanseiten an Clickworker, die gegen Zahlung von Cent-Beträgen manipulierte "Gefällt mir"-Angaben vergeben.

Die Ruhr-Universität Bochum wertete über eine Sicherheitslücke einen Datensatz von Paidlikes aus. Das Unternehmen zähle zu einem der größten Anbieter für manipulierte Bewertungen in den sozialen Netzwerken. Paidlikes sieht in "der Sehnsucht nach Ruhm im Netz ein legales und legitimes Geschäftsmodell". Aus dem Datensatz gehe nicht hervor, wie viele Likes jeweils gekauft wurden und wer Auftraggeber war - ob die Seiteninhaber selbst oder unbekannte Dritte.
sueddeutsche.de, presseportal.de (Pressemitteilung)

Instagram rollt sein Fact-Checking weltweit aus und gleicht Fakenews künftig mit Facebook ab.


Factchecking im Quadrat: Instagram weitet seinen Kampf gegen Falschnachrichten aus. Künftig will das Netzwerk weltweit gemeldete Beiträge durch Faktenprüfer checken lassen und Falschmeldungen markieren. Außerdem gleicht das Netzwerk entsprechend gekennzeichnete Beiträge ab sofort mit der Konzernmutter Facebook ab, um identische Fake-News automatisch auch im jeweils anderen Netzwerk zu markieren. Ausgenommen von Faktenchecks sind Beiträge von Politikern. Damit schließt sich Instagram der umstrittenen Praxis an, die Facebook bereits für Anzeigen gelten lässt.

Instagram hat sein Factchecking-Programm als Testlauf im Mai in den USA gestartet. Seit August können Nutzer Falschnachrichten in der App melden. Laut Techcrunch arbeitet das Netzwerk nun weltweit mit 45 Organisationen zusammen, die den Wahrheitsgehalt von Beiträgen auf Instagram überprüfen.
about.fb.com, techcrunch.com, turi2.de (Background)

Instagram warnt Nutzer per KI vor potentiell beleidigenden Bildunterschriften.

Instagram will Nutzer für potentielle Hasspostings sensibilisieren. Dafür rollt das Netzwerk eine neue Funktion aus, bei der Nutzer eine Warnung sehen, wenn ihr geplanter Post anderen ähnelt, die bereits gemeldet wurden. Dafür nutzt Instagram eine KI, die bereits bei einer ähnlichen Funktion für Kommentare zu Einsatz kommt.
theverge.com

“WSJ”: FTC will Facebook abhalten, seine Messenger-Apps zu vereinen.

Facebook kriegt Gegenwind von der FTC – der US-Verbraucherschutz will den Techkonzern davon abhalten, alle seine Messenger-Dienste zu vereinen, berichtet das "Wall Street Journal". Die FTC wolle die Integration von Messenger, WhatsApp und Instagram aufgrund von Wettbewerbsbedenken blockieren. Die Behörde habe Bedenken, der Zusammenschluss könne die Trennung in künftigen Kartellverfahren erschweren.
wsj.com (Paid)

Zitat: Ex-Basketball-Star Dirk Nowitzki kann auch mal Insta.

"Vor 20 Jahren gab es noch keine sozialen Netzwerke. Mittlerweile kommt man in die Umkleide und alle 15 Spieler schauen erstmal die eigenen Highlights auf Instagram. Das ist schon bitter, wo wir da hingekommen sind."

Basketball-Rentner Dirk Nowitzki, 41, sagt bei einem DFB-Event, dass er kein Freund der inflationären Smartphone-Nutzung ist. Zu seiner aktiven Zeit habe er in der Kabine immer gesagt: "Tu mal dein Handy weg und lass uns mal über das Spiel sprechen."
faz.net

Gericht verbietet Facebook-Apps, weil sie gegen Blackberry-Patente verstoßen.


Patent-Streit: Das Landgericht München verbietet in Deutschland die Apps von WhatsApp, Instagram, Facebook und Facebook Messenger, weil sie in ihrer derzeitigen Form gegen Patente von Blackberry verstoßen. Damit ist das "Anbieten und Inverkehrbringen" der Apps in Deutschland zur Benutzung in Deutschland de facto verboten. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, Facebook überlegt, in Berufung zu gehen.

Dennoch wäre das Urteil bereits "vorläufig vollstreckbar", sollte Blackberry einen Geldbetrag bei der Justizkasse hinterlegen oder Facebook als Sicherheit eine Bürgschaft übertragen. Ein Facebook-Sprecher teilt mit, die Gerichtsverfahren beträfen nur "einige wenige spezifische Funktionen unserer Apps". Für diese halte Facebook bereits Software-Updates bereit, um Unterlassungsforderungen zu entsprechen, sollte BlackBerry sich entscheidet, das Urteil zu vollstrecken. Blackberry hält, obwohl mehrfach umstrukturiert, viele grundlegende Smartphone-Patente, die andere Hersteller nutzen. Blackberry bestreitet aber, ein "Patent-Troll" zu sein.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Influencer-Markt wird sich 2020 weiter konsolidieren.

Lese-Tipp: Björn Wenzel von der Influencer-Marketingagentur Lucky Shareman zeigt die Trends des Jahres im Influencer-Marketing. Bei Influencern und Marken sei 2019 die Unsicherheit groß, ob Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden müssen. TikTok gelang dank kreativem Content der Durchbruch in Deutschland. 2020 werde sich der Influencer-Markt weiter konsolidieren.
luckyshareman.com

Instagram führt bei neuen Nutzern eine Altersabfrage ein.

Ausweiskontrolle: Instagram verlangt künftig von neuen Nutzern verpflichtend ein Geburtsdatum. Wie bei Facebook liegt das Mindestalter bei 13 Jahren, was bisher aber nicht geahndet wurde. Künftig können Nutzer einstellen, von wem sie Nachrichten erhalten oder zu Gruppen hinzugefügt werden möchten – von allen Nutzern auf Instagram oder nur von den Profilen, denen sie selbst folgen.

Wenn mit dem Instagram-Account ein Facebook-Account verbunden ist, wird das Geburtsdatum automatisch hinzufügt. Instagram spricht bei der Umstellung der Nutzungsbedingungen von "altersgerechten Erlebnissen". Die Plattform wolle jüngere Nutzer künftig gezielt auf Privatsphäre-Einstellungen hinweisen, die Sicherheit der Community habe "oberste Priorität".
techcrunch.com, instagram-press.com, augsburger-allgemeine.de

Zitat: André Mörker glaubt Facebooks Geheuchel um versteckte Likes nicht.

"Dann sind diese ach so böse Likes, die Menschen angeblich depressiv machen, nur noch gegen Bargeld oder Abos zu sehen."

André Mörker, Gründer der Influencer-Agentur Media-Part, geht davon aus, dass Facebook die Einsicht versteckter Instagram-Likes monetisieren will, sagt er im "manager magazin"-Podcast.
manager-magazin.de (22-Min-Audio)

Bundeswehr postet Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuz in Instagram-Story.

Bundeswehr hat in einer Instagram-Story das Bild einer Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuzen gepostet, dazu blinkend den Schriftzug "Retro". Die Bundeswehr löscht die Story kommentarlos, nachdem "Bild" das Foto entdeckt und nachgefragt hat. Ein Sprecher räumt einen Fehler und kündigt Konsequenzen an. Vergangene Woche hatte die Bundeswehr ihren Soldaten Social-Media-Richtlinien an die Hand gegeben.
bild.de, spiegel.de, turi2.de (Background)

Vice schaut hinter die Kulissen gekaufter Likes und Follower in sozialen Netzwerken.

Soziale Netzwerke: Kommentare und Likes sind "millionenfach verteilter digitaler Applaus", Betrug damit entstehe in einer Art "Applausfabrik", analysieren Sebastian Meineck und Theresa Locker. Mit der manipulierten Reichweite würden Influencer teilweise versuchen, sich "Werbedeals zu ergaunern". Hinter dem Handel mit Reichweite stecke "die automatisierte und massenhafte Beeinflussung der größten Plattformen der Welt".
vice.com

Facebook startet mit Instagram in Brasilien die Attacke auf TikTok.


Copycatcontent: Facebook startet seine lange erwartete Reaktion auf den Erfolg der chinesischen App TikTok. In Brasilien erweitert der Konzern Instagram mit einer Reihe von Funktionen, die klar an TikTok angelehnt sind. Die Sektion heißt Reels – oder Cenas im Portugiesischen – und ist Teil der Stories-Funktion von Instagram. Bei Reels können Nutzer aus einer großen Auswahl von Musik wählen, um Playback-Videos zu erstellen, aber auch die Audios anderer Clips nutzen. Nutzer können die Beiträge privat teilen oder in ihren öffentlichen Stories posten. Zudem gibt es aggregierte Übersichten zu Top-Reels und beliebten Beiträgen zu einzelnen Audios.

Brasilien stellt für Facebook einen idealen Testmarkt dar, weil es in dem Land eine große Instagram-Nutzerzahl gibt und TikTok noch nicht sehr verbreitet ist. Anders als TikTok kann Instagram auch direkt mit den Beiträgen Geld verdienen, da es bereits Anzeigen in der Stories-Sektion verkauft. Bei Erfolg dürfte Facebook die Funktionen auch in anderen Märkten ausrollen. Ähnlich ist Facebook bereits vorgegangen, als es von Snapchat bekannte Funktionen in Instagram integriert hat.
techcrunch.com, turi2.de (Background), turi2.de (Beitrag aus der turi2 edition9 über TikTok)

Wavemaker-Studie: Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt.

Influencer: 55 % der Nutzer verbinden Influencer mit bezahlter Werbung, sagt eine Studie von Wavemaker. Ihre Glaubwürdigkeit sinke um 13 % im Vergleich zum Vorjahr, jeder dritte Befragte lehnt Kooperationen zwischen Marken und Influencern ab. Allerdings sagt noch fast jeder Zweite, dass er durch Influencer neue Produkte kennenlernt. Nutzer vertrauen Influencern, die eine erkennbare Linie in ihren Kooperationen haben und nicht in jedem Post werben.
wuv.de

Instagram bekommt eine Übersicht der Apps mit Zugriff auf den Account.

Facebook verpasst Instagram eine Übersicht der Dritt-Apps, die Zugriff auf den jeweiligen Account haben. Nutzer sollen so einen Überblick behalten können, welchen Anwendungen sie Zugriff auf welche Daten gewähren. Eine vergleichbare Funktion gibt es bereits beim Mutter-Netzwerk Facebook. In der Vergangenheit sind mehrfach Anwendungen von Drittanbietern in die Kritik geraten, weil Hacker mit ihnen unbemerkt Daten abzweigten.
mashable.com

Basta: YouTube-Star Bibi nimmt bei Kinder-Fotos den Paparazzis die Arbeit ab.

Ich habe heute ein Foto für Dich: YouTuberin Bibi veröffentlicht erstmals Gesichtsfotos ihres Kindes. Es sei ein "wahnsinniger Stress" aufzupassen, dass niemand ihren Sohn fotografiere. Künftig übernimmt das die Influencerin öffentlichkeitswirksam selbst. Es fühle sich "richtig an" - vermutlich auch auf dem Bankkonto dank lukrativer Werbedeals.
haz.de, instagram.com (Foto), youtube.com (Statement)

Meinung: Kartellrecht könnte Dateneigentum besser regeln.

Dateneigentum: Die Zeit der defensiven Digitalpolitik muss enden, kommentiert Hendrik Wieduwilt. Das Kartellrecht könnte Tech-Konzerne wie Facebook besser bändigen als das Datenschutzrecht. Dass Nutzer ihre Daten nicht zu anderen Anbietern transportierten, liege nicht an fehlenden Alternativen, sondern an der Trägheit der Menschen, die ihre Daten liebten.
faz.net (Paid)

Tool-Tipp: Instagram-App Threads erleichtert Austausch mit Freunden.

Tool-Tipp: Threads von Instagram, die neue Messaging-App von Facebook, will das direkte Teilen von Fotos und Videos mit den engsten Kontakten erleichtern. Dazu bietet die App u.a. eine neue Inbox nur für Nachrichten und Benachrichtigungen der Kontakte, die auf der personalisierten Freundesliste stehen. Die App ist ab sofort für iOS und Android verfügbar.
haz.de