Basta: “Tagesschau”-Sprecher Jan Hofer macht Selfie im Abspann.

Newsfluencer: "Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer greift am Ende der 20-Uhr-Ausgabe am Donnerstagabend zum Smartphone und macht im Studio vor laufender Kamera ein Selfie. Was sonst ein Kündigungsgrund wäre, ist diesmal erlaubt, es gibt 1 Mio Instagram-Follower zu feiern. Das schürt hohe Erwartungen, was wohl kommt, wenn die erste Millionen bei TikTok erreicht ist.
faz.net, tagesschau.de (Video ab 15.46 Min), instagram.com (Erklärvideo Hofer)

Instagram: Externe Sicherheitsteams sollen Datenlecks aufspüren.


Schlupfloch-Schutz: Instagram will die Daten seiner Nutzer besser schützen und holt sich dafür externe Sicherheitsteams an Bord. Diese sollen Fälle aufspüren, bei denen Nutzerdaten von Drittanbietern missbräuchlich genutzt werden. Die Facebook-Tochter hat dafür ein Programm zur Aufdeckung von Datenmissbrauch angekündigt, bei dem externe Experten sich Prämien verdienen können, wenn sie Fälle finden, bei denen Benutzerdaten illegal eingesammelt werden.

Mit dem Programm reagiert Instagram auf den Vorfall um die Marketingfirma Hyp3r. Diese soll Nutzerdaten, wie u.a. den Standort, über einen längeren Zeitraum abgegriffen und zur zur Vermarktung eingesetzt haben. businessinsider.de, cnet.com, turi2.de (Background)

Augmented-Reality-Effekte ermöglichen große Reichweiten.

Augmented-Reality-Effekte für Instagram und Snapchat können Nutzern und Marken große Reichweiten verschaffen, schreibt Roland Eisenbrand. So hätten einige der Effekte mehr als eine Milliarde Aufrufe erzielt. Die Ersteller profitieren oft doppelt: Zum einen sammeln sie neue Follower, zum anderen zum Teil bezahlte Aufträge für Marken, die sich zunehmend für eigene Effekte interessieren.
omr.com

Instagram-Nutzer können Fake News melden.


Fight gegen Fake: Auch Instagram steigt gegen Fake News in den Ring und lässt diese von seinen Nutzern nun melden. Das Foto-Netzwerk will die Reichweite von Beiträgen mit Falschinformationen einschränken, indem sie nach der Prüfung nicht mehr bei den angegebenen Hashtags und auf der Explore-Seite angezeigt werden. Damit bleiben die Beiträge zwar für die Follower und in deren Streams sichtbar, jedoch wird es Nicht-Followern erschwert, zufällig auf die falschen Inhalte zu stoßen.

Die Facebook-Tochter prüft die gemeldeten Inhalte jedoch nicht selbst, diese werden an Fact-Checker von Drittanbietern weitergeleitet. Die Funktion soll bis zum Ende des Monats schrittweise ausgerollt werden und dann allen Instagram-Nutzern zur Verfügung stehen.
mashable.com, persoenlich.com

Hör-Tipp: Influencerin Louisa Dellert im OMR-Podcast über ihren Nachhaltigkeits-Schwenk.

Hör-Tipp: Louisa Dellert erzählt Philipp Westermayer im OMR-Podcast, was der Schritt von der Fitness- zur Nachhaltigkeits-Influencerin sie gekostet hat. Sie verdiente früher rund 20.000 Euro pro Monat durch Werbeverträge mit Adidas und Co, nun sind viele Sponsoren abgesprungen und sie zog mit einem Spendenaufruf einen Shitstorm auf sich.
omr.com (52-Min-Audio)

“Vogue” gibt sich in Portugal selbstironisch.

Vogue parodiert sich in Portugal auf dem Cover der August-Ausgabe selbst. Während im Rahmen eines Cover-Splits ein Teil der Hefte das russische Model Irina Shayk zeigt, ist auf der anderen Hälfte die Komikerin Celeste Barber zu sehen, die das Motiv nachstellt - unter anderem mit Plastik-Deckeln anstelle von Ohrringen. Celeste Barber ist dafür bekannt, auf Instagram Bilder von Models und Influencern zu parodieren.
taz.de

Marketingfirma sammelt mutmaßlich illegal Instagram-Daten.

Instagram: Die Marketingfirma Hyp3r soll über längere Zeit öffentlich zugängliche Daten von Nutzern gesammelt und vermarktet haben. Dank Standort-Daten konnten Hyp3r-Kunden etwa gezielt Nutzer ansprechen, die bei der Konkurrenz einkaufen. Facebook hat Hyp3r von Instagram verbannt, weil die Agentur ein Schlupfloch nutzte. Entwickler können seit 2018 eigentlich nicht mehr auf Ortsdaten zugreifen – dennoch blieb Hyp3r lange unentdeckt.
businessinsider.de, sueddeutsche.de

Analyse: Bei stern.de arbeiten die aktivsten Instagram-Beobachter.

Stern.de ist der Spitzenreiter beim Thema Instagram-Auswertung, analysiert die Medienagentur Jeschenko. In den letzten beiden Juli-Wochen basieren 94 Artikel auf einem Instagram-Posting. Auf den Plätzen folgen t-online.de und bild.de mit je 76 Artikeln. Die Top Ten der deutschen Newsportale nutzt Instagram in dem Zeitraum als Quelle für 464 Artikel.
horizont.net

Nutzer melden erneut technische Probleme bei Facebook und Instagram.

Facebook kämpft am Sonntag erneut zeitweise mit technischen Problemen. Weltweit, darunter auch in Deutschland, melden einige Nutzer Fehlermeldungen beim Teilen und Hochladen von Beiträgen oder beim Einloggen. Die Störung, die auch Instagram betrifft, sei am Sonntagabend behoben. Zuletzt hatte Facebook im Juli massive technische Probleme.
paz-online.de, theverge.com, turi2.de (Background)

The Information: Facebook schmuggelt den eigenen Namen bei Instagram und WhatsApp ein.

Facebook-LogoFacebook hat Angst vor dem Bedeutungsverlust und stülpt seinen besser wachsenden Töchtern WhatsApp und Instagram den eigenen Namen über, berichtet The Information. Die Apps sollen künftig WhatsApp from Facebook und Instagram from Facebook heißen. Intern habe das Rebranding Überraschung und Verwirrung hervorgerufen.
theinformation.com, theverge.com

Klick-Tipp: Mathias Döpfner schauspielert in den Springer-Instagramstories.

Klick-Tipp: Um die verlagsintern entwickelte Visitenkarten-App Qgram zu bewerben, legt sich Konzernchef Mathias Döpfner in den Instagram-Stories auf die Psychiater-Couch. Er wird depressiv, weil seine Mitarbeiter das "Ö" in seinem Nachnamen nicht buchstabieren können. Döpfner stellt seine Schauspielkünste nicht zum ersten Mal unter Beweis, er mimte 2015 im Staatstheater Darmstadt beim Datterich-Festival den Bennelbächer, einen Wirtshausfreund der Titelfigur.
instagram.com

Influencerin Cathy Hummels hat 200.000 Fake-Likes unter ihren Fotos.

Instagram: Influencerin Cathy Hummels hat Tausende Fake-Likes auf ihrem Profil, schreibt T-Online und beruft sich auf eine Analyse von Social Data Pro. Bei 60 auffälligen Posts seien mindestens 200.000 Likes gekauft worden. Die Spielerfrau bestreitet, sie gekauft zu haben. Sie habe das Gefühl, jemand wolle ihr schaden, und das Thema ihrem Anwalt übergeben.
t-online.de

Jeder zehnte deutsche Influencer kauft sich Follower.

Instagram: Jeder zehnte deutsche Influencer kauft sich Fake-Follower oder Likes dazu, zitiert der "Tagesspiegel" aus einer Berechnung der Marketingagentur Media-Part. Im Umkehrschluss könne nur bei weniger als der Hälfte der fast 22.800 untersuchten Kanäle zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass die Profile der Influencer auf natürlichem Wege gewachsen seien.
tagesspiegel.de

Hör-Tipp: Rezo-Video zeigt Macht von YouTube, beobachtet Daniel Bouhs.

Hör-Tipp: Daniel Bouhs beschäftigt sich mit der Macht von YouTube, die durch das Rezo-Video sichtbar werde. Influencer kennzeichneten Werbung häufig falsch. Die Inhalte bedienten oft Rollenklichees, schon Kinder würden zu YouTubern aufgebaut. Gesetze für politische Werbung seien veraltet und müssten auf das digitale Zeitalter angepasst werden.
ndr.de (29-Min-Audio)

Facebook hat massive Störungen und bietet ungewollt Einblicke in seine Foto-Vertaggung.


Vertaggt nochmal: Facebook hat am Mittwochabend starke technische Probleme. Nutzer können weltweit kaum Fotos oder andere Dateien bei Facebook, Instagram und WhatsApp hochladen oder ansehen. Bei WhatsApp fallen daher auch die Sprachnachrichten weitestgehend aus. Bei Facebook und Instagram sorgt der Ausfall zudem für ungewollte Einblicke in die Art und Weise, mit der Facebook Bilder vertaggt. Statt der Dateien sehen die Nutzer offenbar computergenerierte Beschreibungen.

Zu lesen ist etwa, wie viele Personen der Algorithmus in dem Bild erkennt, ob diese lachen, ob sie im Freien oder in einem Gebäude sind. Auch Merkmale wie Brillen oder Bärte sind vermerkt. Beobachter mutmaßen, dass Facebook diese Daten nutzt, um Werbung gezielt auszuspielen.
faz.net (Störung), buzzfeednews.com (Bildbeschreibungen)

Instagram erwägt Anzahl der Likes nicht mehr öffentlich zu zeigen.

Klasse statt Masse: Instagram prüft, künftig die Anzahl der Gefällt-mir-Angaben nicht mehr öffentlich zu zeigen, sagt Instagram-Chef Adam Mosseri im Interview mit der "FAZ". Nutzer sollten sich nicht "zu sehr darauf fokussieren, miteinander zu konkurrieren." Die Plattform solle kein Wettbewerb sein. Die veränderte Like-Darstellung werde derzeit in Kanada getestet.

Einen Zeitplan für die weltweite Einführung gäbe es noch nicht. Mit Umfragen wolle Instagram ermitteln, inwieweit sich das Nutzerverhalten mit der veränderten Like-Anzeige verändere. Dabei solle auch berücksichtigt werden, "wie sich die Nutzer fühlen". Dass anderen Nutzern ein Post gefällt, wolle Instagram auch weiterhin zeigen.
"FAZ", S. 22 (Paid)

Basta: CBS-Moderatorin King will Instagram-Chef Adam Mosseri nicht glauben.

Unerhört: Instagram-Chef Adam Mosseri soll in einem CBS-Interview Moderatorin Gayle King erklären, warum sie passende Werbung angezeigt bekommt, auch wenn sie nicht nach den Produkten gesucht habe. King bemüht den Zufall, Datenabgleich und vorausschauende Algorithmen als Erklärung. King hat eine einfachere Erklärung: Instagram höre ihre Gespräche mit.
mashable.com, twitter.com (2-Min-Video)



Meinung: Debatten bei Social Media finden in der Politik zu wenig Gehör.

Social Media ist eine Herausforderung für die Demokratie, schreibt Otfried Jarren, Professor für Medienforschung, in einem "FAZ"-Gastbeitrag. Plattformen wie Facebook prägten zunehmend die öffentliche Debatte. Mehr Bürger äußern sich über politische Themen, fänden in der Politik aber immer häufiger kein Gehör, was ein Kommunikationsrat ändern könnte. Als Vermittler könnte dieser auf An­fra­gen re­agie­ren und ei­ne "angemessene Re­s­pon­sivi­tät" si­cher­stel­len.
"FAZ", S. 16 (Paid)

Umfrage: 70 % der Konsumenten interessieren sich nicht für Influencer-Empfehlungen.

Influencer: 70 % der Konsumenten interessieren sich nicht für Beauty-Produktempfehlungen in sozialen Medien, sagt eine von "Horizont" beauftragte Forsa-Umfrage. Nur 4 % der Befragten sind interessiert oder sehr interessiert. Kosmetische Eigenkreationen der Influencer wecken lediglich bei 4 % der befragten Männer und 9 % der Frauen Interesse.
horizont.net (Paid)

Klick-Tipp: Animation visualisiert Entwicklung populärster sozialer Netzwerke.

Klick-Tipp: The Next Web zeigt in einer anderthalbminütigen Animation Aufstieg, Fall und Entwicklung der populärsten sozialen Netzwerke in den letzten 15 Jahren – LinkedIn etwa war von Anfang an dabei, MySpace steigt erst auf und fällt dann ins Bodenlose, Facebook und WeChat wachsen immer weiter. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus Geschäftsberichten und teilweise aus Schätzungen der Redakteure.
thenextweb.com

Bundesregierung will Influencern Rechtssicherheit bei Werbung geben.


Abmahnsicher: Die Bundesregierung reagiert auf den Fall von Influencerin Cathy Hummels und will gesetzlich festlegen, wann Influencer ihre Beiträge als Werbung kennzeichnen müssen. Justiz-Staatssekretär Gerd Billen kündigt im ZDF eine Regelung "noch in dieser Legislaturperiode" an. Mit dem Gesetz wolle die Bundesregierung Rechtssicherheit schaffen und erreichen, dass "nicht alles und jedes schon aus Angst vor einer Abmahnung als Werbung gekennzeichnet wird".

Hummels hatte wegen fehlender Werbe-Kennzeichnung eine Abmahnung für einen Post kassiert, für den sie aber keine Gegenleistung bekommen haben will. Das Gericht wies die Klage ab, ohne jedoch die Rechtslage an sich zu klären. Das neue Gesetz soll Influencer vor Abmahnungen schützen, wenn sie für ein Posting kein Geld oder andere Gegenleistungen erhalten.
zdf.de, turi2.de (Background)

Bundestag will Social Media stärker für Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

Bundestag setzt künftig in der Öffentlichkeitsarbeit stärker auf Social Media, schreibt "Welt". Twitter und Instagram wolle der Bundestag "sobald wie möglich" nutzen, sofern keine datenschutzrechtlichen Bedenken dagegensprechen. Noch würden Ressourcen fehlen, um die Accounts inhaltlich zu bespielen. Im Oktober wolle eine Projektgruppe prüfen, ob auch Facebook und WhatsApp gemäß DSGVO genutzt werden könne.
"Welt", S. 11 (Paid), finanznachrichten.de, turi2.de (Background)

Basta: Geflitzt, gewonnen, geklaut.

Plötzlich wieder blank: Model Kinsey Wolanski gewinnt durch ihren Flitzer-Auftritt beim Champions-League-Finale mehr als 2 Mio Instagram-Follower – und Aufmerksamkeit für die Sex-Website ihres Freundes. Die Freude hält nur einen halben Tag: Offenbar haben Hacker ihr Profil gekapert ... und gelöscht.
stern.de, turi2.de (Background)



Fußballer Neymar verteidigt sich per Video-Botschaft gegen Vergewaltigungs-Vorwurf.

Stürmer in Verteidigung: Fußball-Star Neymar wehrt sich per Instagram-Video gegen den Vorwurf der Vergewaltigung – noch bevor dieser publik wird. In 7 Min zeigt Neymar den WhatsApp-Verlauf mit einer Frau, inklusive pikanter Fotos. Sie soll Neymar Samstag angezeigt haben, noch in der folgenden Nacht wendet sich Neymar per Video an rund 120 Mio Follower. Neymars Vater erzählt in einer TV-Sendung, ein Anwalt habe Geld gefordert, um den Vorwurf fallen zu lassen.
faz.net, instagram.com (7-Min-Video)

Final-Flitzerin wirbt für Erotik-Seite und ihren Instagram-Account.

Flitz-fluencerin: Eine Flitzerin unterbricht das Champions-League-Finale in der 18. Minute. Kinsey Wolanski macht mit ihrem Auftritt Werbung für die Erotik-Seite ihres Lebensgefährten, dem YouTuber und flitz-erfahrenen Vitaly Zdorovetskiy. Die Werbung lohnt sich aber auch für sie: Wolanski gewinnt noch während des Spiels mehr als 250.000 Instagram-Follower.
bild.de (Paid)

Fast alle jungen Deutschen sind online – und streamen Musik und Videos.

Studie: 97 % der deutschen Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren sind online, ergibt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Unter den 10- bis 18-jährigen Smartphone-Nutzern streamen 88 % Musik, 87 % schauen Videos. Beliebteste Social-App ist WhatsApp, bei den 10- bis 11-Jährigen folgt TikTok auf Platz 2, bei den etwas älteren Instagram.
bitkom.org (Text), bitkom.org (Grafiken)

“Es ist immer noch ein Ritterschlag, irgendwo abgedruckt zu sein” – Influencerin Farina Opoku verehrt Print.


Prinstagram: "Ins Internet stellen kann jeder irgendwas" – in einem Magazin abgedruckt zu sein "ist wirklich immer noch ein Ritterschlag" findet Influencerin Farina Opoku alias @novalanalove. Dass Print dabei nicht so viele Views erzielt, wie Farina selbst auf ihren Kanälen, sei dabei zweitrangig, sagt die 28-Jährige im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr.

Bei Kooperationen mit Marken beanspruche sie gern auch mal Mitsspracherecht. Das mache dann ein bisschen mehr Arbeit – "vor allem im Backoffice", so Opoku. Bis jetzt habe es mit "ein bisschen intervenieren, ein bisschen mitsprechen" dennoch immer geklappt.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Zahl des Tages: TikTok ist im 1. Quartal mit 33 Mio Downloads die meistgeladene App im App Store.

Zahl des Tages: Wohlklingende 33 Mio Downloads bescheren TikTok Platz 1 im App Store im 1. Quartal. Damit verweist die Karaoke-App YouTube, Instagram, WhatsApp und den Messenger auf die nachfolgenden Plätze. Bei Android-Geräten liegt WhatsApp mit nahezu 199 Mio Downloads vorn, gefolgt von Messenger, TikTok, Facebook und Instagram.
techcrunch.com

Instagram führt eine Berufungs-Funktion ein.

Instagram ermöglicht es den Nutzern, Berufung einzulegen, wenn das Netzwerk einen Post von ihnen blockiert. Ein zweiter Prüfer schaut den Beitrag dann an und bewertet ihn ebenfalls. Ob Instagram ein komplettes Konto sperrt, hängt künftig nicht mehr vom Prozentsatz des Inhalts ab, der gegen Richtlinien verstößt, sondern von der Zahl der Verstöße in einem bestimmten Zeitraum.
techcrunch.com

Facebook-Mitgründer Chris Hughes fordert Zerschlagung des Netzwerks.

Facebook-LogoFacebook ist durch die Übernahmen von Instagram und WhatsApp zu dominant geworden und muss zerschlagen werden, schreibt Chris Hughes in der "New York Times". Mark Zuckerberg könne Facebook nicht reparieren, die Regierung schon. Es gebe weder Alternativen, noch die Chance für Wettbewerber, welche aufzubauen. Hughes war Teil des fünfköpfigen Gründungsteams.
nytimes.de via spiegel.de

Facebook richtet sich nach privater Nutzung aus, sagt Mark Zuckerberg.

Facebook-LogoF8: Mark Zuckerberg sagt auf Facebooks alljährlicher Entwicklerkonferenz, er plane einen "Neuanfang der Privatsphäre" – alle Dienste sollen deshalb z.B. Ende-zu-Ende verschlüsselt werden. Für Messenger gibt es eine Desktop-App und eine Funktion, um gemeinsam Videos zu schauen. Whatsapp bekommt "Business Catalogs", in denen Unternehmen ihre Produkte vorstellen können. Für Instagram gibt es künftig u.a. Spenden-Sticker.
venturebeat.com, newsroom.fb.com

Cathy Hummels gewinnt ihren Schleichwerbe-Prozess.


Noch mal davongeschlichen: Das Landgericht München spricht Ex-Moderatorin und Spielerfrau Cathy Hummels vom Vorwurf der Schleichwerbung auf Instagram frei. Informierte Internetnutzer wüssten, dass sie mit ihrem Profil kommerzielle Interessen verfolge, so die Vorsitzende Richterin Monika Rhein. Die Entscheidung sei jedoch kein Grundsatzurteil darüber, ob Influencer auch unbezahlte Produktempfehlungen als Werbung kennzeichnen müssen. Gegen Hummels hatte der Verband Sozialer Wettbewerb geklagt. Er kann gegen das Urteil noch in Berufung gehen.

Hummels schreibt zum Urteil: "Ich kämpfe weiter für Transparenz und vor allem für Recht - eben dass wir ("Influencer") das gleiche Recht zugesprochen bekommen wie Fernseh - und Printmedien". In einen ähnlichen Fall gegen das Modell Pamela Reif hatte der Verband Sozialer Wettbewerb vor kurzem vor Gericht Recht bekommen.
waz.de