Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs inszeniert seine eigene Modemarke.

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs gründete für seine über 1,3 Mio Follower eine erfolgreiche Modemarke, beobachtet OMR. Jede Kollektion kommt an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit auf den Markt und ist meist innerhalb weniger Minuten vergriffen. Diese Knappheit erzeugt wiederum einen Hype in den sozialen Netzwerken. Dazu interagiert der YouTuber stark mit seinen Followern.
omr.com

Instagram testet Direct Messages über den Browser.

Instagram bringt seine Direktnachrichten in den Webbrowser. Bisher konnten Nutzer nur über die App Nachrichten verschicken und empfangen. Zunächst bekommt eine "kleine Prozentzahl" der weltweiten Nutzer Zugriff auf die neue Funktion, die sich u.a. an Firmen und Influencer richtet, die sehr viele Direktnachrichten erhalten.
theverge.com, techcrunch.com, cnet.com

Bundeskanzlerin Merkel hat die meisten Instagram-Abonnenten im Kabinett.

Instagram: Bundeskanzlerin Merkel hat mit 1,1 Mio die meisten Abonnenten unter den Mitgliedern des Kabinetts, beobachtet die "Bild am Sonntag". Auf dem zweiten Rang steht Außenminister Maas mit knapp 44.000 Anhängern, vor Landwirtschaftsministerin Klöckler mit 35.400 Abonnenten. Von den 14 Ministern sind nur die vier Minister Schulze, Altmaier, Seehofer und Lambrecht nicht auf Instagram vertreten.
"Bild am Sonntag", S. 16-17 (Paid)

Facebook will seinen Nutzern mehr Kontrolle über politische Anzeigen geben.

Facebook kündigt an, seinen Nutzern bei Facebook und Instagram ab dem Sommer mehr Einfluss auf die Menge der politischen Anzeigen zu geben. Nutzer sollen dann auswählen können, dass sie weniger Werbung zu politischen oder gesellschaftlichen Themen angezeigt bekommen. Ganz deaktivieren lassen sich die Anzeigen jedoch nicht. Fernern kündigt Facebook an, mehr Informationen zu den gebuchten Anzeigen zu zeigen, zum Beispiel welche Reichweite der Werbende anvisiert.
theverge.com

Datenleck zeigt Ausmaß gekaufter “Gefällt mir”-Angaben im Netz.

Gekaufter Applaus: Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken nutzen bezahlte "Gefällt mir"-Angaben, sagen Recherchen von NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung". Demnach profitierten Seiten von Politikern, Parteien, Prominenten sowie insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei Facebook, Instagram, Google und YouTube von fingierter Zustimmung im Netz. Die aufgedeckten Daten stammen vom Anbieter Paidlikes. Das Unternehmen vermittelt Fanseiten an Clickworker, die gegen Zahlung von Cent-Beträgen manipulierte "Gefällt mir"-Angaben vergeben.

Die Ruhr-Universität Bochum wertete über eine Sicherheitslücke einen Datensatz von Paidlikes aus. Das Unternehmen zähle zu einem der größten Anbieter für manipulierte Bewertungen in den sozialen Netzwerken. Paidlikes sieht in "der Sehnsucht nach Ruhm im Netz ein legales und legitimes Geschäftsmodell". Aus dem Datensatz gehe nicht hervor, wie viele Likes jeweils gekauft wurden und wer Auftraggeber war - ob die Seiteninhaber selbst oder unbekannte Dritte.
sueddeutsche.de, presseportal.de (Pressemitteilung)

Instagram rollt sein Fact-Checking weltweit aus und gleicht Fakenews künftig mit Facebook ab.


Factchecking im Quadrat: Instagram weitet seinen Kampf gegen Falschnachrichten aus. Künftig will das Netzwerk weltweit gemeldete Beiträge durch Faktenprüfer checken lassen und Falschmeldungen markieren. Außerdem gleicht das Netzwerk entsprechend gekennzeichnete Beiträge ab sofort mit der Konzernmutter Facebook ab, um identische Fake-News automatisch auch im jeweils anderen Netzwerk zu markieren. Ausgenommen von Faktenchecks sind Beiträge von Politikern. Damit schließt sich Instagram der umstrittenen Praxis an, die Facebook bereits für Anzeigen gelten lässt.

Instagram hat sein Factchecking-Programm als Testlauf im Mai in den USA gestartet. Seit August können Nutzer Falschnachrichten in der App melden. Laut Techcrunch arbeitet das Netzwerk nun weltweit mit 45 Organisationen zusammen, die den Wahrheitsgehalt von Beiträgen auf Instagram überprüfen.
about.fb.com, techcrunch.com, turi2.de (Background)

Instagram warnt Nutzer per KI vor potentiell beleidigenden Bildunterschriften.

Instagram will Nutzer für potentielle Hasspostings sensibilisieren. Dafür rollt das Netzwerk eine neue Funktion aus, bei der Nutzer eine Warnung sehen, wenn ihr geplanter Post anderen ähnelt, die bereits gemeldet wurden. Dafür nutzt Instagram eine KI, die bereits bei einer ähnlichen Funktion für Kommentare zu Einsatz kommt.
theverge.com

“WSJ”: FTC will Facebook abhalten, seine Messenger-Apps zu vereinen.

Facebook kriegt Gegenwind von der FTC – der US-Verbraucherschutz will den Techkonzern davon abhalten, alle seine Messenger-Dienste zu vereinen, berichtet das "Wall Street Journal". Die FTC wolle die Integration von Messenger, WhatsApp und Instagram aufgrund von Wettbewerbsbedenken blockieren. Die Behörde habe Bedenken, der Zusammenschluss könne die Trennung in künftigen Kartellverfahren erschweren.
wsj.com (Paid)

Zitat: Ex-Basketball-Star Dirk Nowitzki kann auch mal Insta.

"Vor 20 Jahren gab es noch keine sozialen Netzwerke. Mittlerweile kommt man in die Umkleide und alle 15 Spieler schauen erstmal die eigenen Highlights auf Instagram. Das ist schon bitter, wo wir da hingekommen sind."

Basketball-Rentner Dirk Nowitzki, 41, sagt bei einem DFB-Event, dass er kein Freund der inflationären Smartphone-Nutzung ist. Zu seiner aktiven Zeit habe er in der Kabine immer gesagt: "Tu mal dein Handy weg und lass uns mal über das Spiel sprechen."
faz.net

Gericht verbietet Facebook-Apps, weil sie gegen Blackberry-Patente verstoßen.


Patent-Streit: Das Landgericht München verbietet in Deutschland die Apps von WhatsApp, Instagram, Facebook und Facebook Messenger, weil sie in ihrer derzeitigen Form gegen Patente von Blackberry verstoßen. Damit ist das "Anbieten und Inverkehrbringen" der Apps in Deutschland zur Benutzung in Deutschland de facto verboten. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, Facebook überlegt, in Berufung zu gehen.

Dennoch wäre das Urteil bereits "vorläufig vollstreckbar", sollte Blackberry einen Geldbetrag bei der Justizkasse hinterlegen oder Facebook als Sicherheit eine Bürgschaft übertragen. Ein Facebook-Sprecher teilt mit, die Gerichtsverfahren beträfen nur "einige wenige spezifische Funktionen unserer Apps". Für diese halte Facebook bereits Software-Updates bereit, um Unterlassungsforderungen zu entsprechen, sollte BlackBerry sich entscheidet, das Urteil zu vollstrecken. Blackberry hält, obwohl mehrfach umstrukturiert, viele grundlegende Smartphone-Patente, die andere Hersteller nutzen. Blackberry bestreitet aber, ein "Patent-Troll" zu sein.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Influencer-Markt wird sich 2020 weiter konsolidieren.

Lese-Tipp: Björn Wenzel von der Influencer-Marketingagentur Lucky Shareman zeigt die Trends des Jahres im Influencer-Marketing. Bei Influencern und Marken sei 2019 die Unsicherheit groß, ob Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden müssen. TikTok gelang dank kreativem Content der Durchbruch in Deutschland. 2020 werde sich der Influencer-Markt weiter konsolidieren.
luckyshareman.com

Instagram führt bei neuen Nutzern eine Altersabfrage ein.

Ausweiskontrolle: Instagram verlangt künftig von neuen Nutzern verpflichtend ein Geburtsdatum. Wie bei Facebook liegt das Mindestalter bei 13 Jahren, was bisher aber nicht geahndet wurde. Künftig können Nutzer einstellen, von wem sie Nachrichten erhalten oder zu Gruppen hinzugefügt werden möchten – von allen Nutzern auf Instagram oder nur von den Profilen, denen sie selbst folgen.

Wenn mit dem Instagram-Account ein Facebook-Account verbunden ist, wird das Geburtsdatum automatisch hinzufügt. Instagram spricht bei der Umstellung der Nutzungsbedingungen von "altersgerechten Erlebnissen". Die Plattform wolle jüngere Nutzer künftig gezielt auf Privatsphäre-Einstellungen hinweisen, die Sicherheit der Community habe "oberste Priorität".
techcrunch.com, instagram-press.com, augsburger-allgemeine.de

Zitat: André Mörker glaubt Facebooks Geheuchel um versteckte Likes nicht.

"Dann sind diese ach so böse Likes, die Menschen angeblich depressiv machen, nur noch gegen Bargeld oder Abos zu sehen."

André Mörker, Gründer der Influencer-Agentur Media-Part, geht davon aus, dass Facebook die Einsicht versteckter Instagram-Likes monetisieren will, sagt er im "manager magazin"-Podcast.
manager-magazin.de (22-Min-Audio)

Bundeswehr postet Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuz in Instagram-Story.

Bundeswehr hat in einer Instagram-Story das Bild einer Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuzen gepostet, dazu blinkend den Schriftzug "Retro". Die Bundeswehr löscht die Story kommentarlos, nachdem "Bild" das Foto entdeckt und nachgefragt hat. Ein Sprecher räumt einen Fehler und kündigt Konsequenzen an. Vergangene Woche hatte die Bundeswehr ihren Soldaten Social-Media-Richtlinien an die Hand gegeben.
bild.de, spiegel.de, turi2.de (Background)

Vice schaut hinter die Kulissen gekaufter Likes und Follower in sozialen Netzwerken.

Soziale Netzwerke: Kommentare und Likes sind "millionenfach verteilter digitaler Applaus", Betrug damit entstehe in einer Art "Applausfabrik", analysieren Sebastian Meineck und Theresa Locker. Mit der manipulierten Reichweite würden Influencer teilweise versuchen, sich "Werbedeals zu ergaunern". Hinter dem Handel mit Reichweite stecke "die automatisierte und massenhafte Beeinflussung der größten Plattformen der Welt".
vice.com

Facebook startet mit Instagram in Brasilien die Attacke auf TikTok.


Copycatcontent: Facebook startet seine lange erwartete Reaktion auf den Erfolg der chinesischen App TikTok. In Brasilien erweitert der Konzern Instagram mit einer Reihe von Funktionen, die klar an TikTok angelehnt sind. Die Sektion heißt Reels – oder Cenas im Portugiesischen – und ist Teil der Stories-Funktion von Instagram. Bei Reels können Nutzer aus einer großen Auswahl von Musik wählen, um Playback-Videos zu erstellen, aber auch die Audios anderer Clips nutzen. Nutzer können die Beiträge privat teilen oder in ihren öffentlichen Stories posten. Zudem gibt es aggregierte Übersichten zu Top-Reels und beliebten Beiträgen zu einzelnen Audios.

Brasilien stellt für Facebook einen idealen Testmarkt dar, weil es in dem Land eine große Instagram-Nutzerzahl gibt und TikTok noch nicht sehr verbreitet ist. Anders als TikTok kann Instagram auch direkt mit den Beiträgen Geld verdienen, da es bereits Anzeigen in der Stories-Sektion verkauft. Bei Erfolg dürfte Facebook die Funktionen auch in anderen Märkten ausrollen. Ähnlich ist Facebook bereits vorgegangen, als es von Snapchat bekannte Funktionen in Instagram integriert hat.
techcrunch.com, turi2.de (Background), turi2.de (Beitrag aus der turi2 edition9 über TikTok)

Wavemaker-Studie: Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt.

Influencer: 55 % der Nutzer verbinden Influencer mit bezahlter Werbung, sagt eine Studie von Wavemaker. Ihre Glaubwürdigkeit sinke um 13 % im Vergleich zum Vorjahr, jeder dritte Befragte lehnt Kooperationen zwischen Marken und Influencern ab. Allerdings sagt noch fast jeder Zweite, dass er durch Influencer neue Produkte kennenlernt. Nutzer vertrauen Influencern, die eine erkennbare Linie in ihren Kooperationen haben und nicht in jedem Post werben.
wuv.de

Instagram bekommt eine Übersicht der Apps mit Zugriff auf den Account.

Facebook verpasst Instagram eine Übersicht der Dritt-Apps, die Zugriff auf den jeweiligen Account haben. Nutzer sollen so einen Überblick behalten können, welchen Anwendungen sie Zugriff auf welche Daten gewähren. Eine vergleichbare Funktion gibt es bereits beim Mutter-Netzwerk Facebook. In der Vergangenheit sind mehrfach Anwendungen von Drittanbietern in die Kritik geraten, weil Hacker mit ihnen unbemerkt Daten abzweigten.
mashable.com

Basta: YouTube-Star Bibi nimmt bei Kinder-Fotos den Paparazzis die Arbeit ab.

Ich habe heute ein Foto für Dich: YouTuberin Bibi veröffentlicht erstmals Gesichtsfotos ihres Kindes. Es sei ein "wahnsinniger Stress" aufzupassen, dass niemand ihren Sohn fotografiere. Künftig übernimmt das die Influencerin öffentlichkeitswirksam selbst. Es fühle sich "richtig an" - vermutlich auch auf dem Bankkonto dank lukrativer Werbedeals.
haz.de, instagram.com (Foto), youtube.com (Statement)

Meinung: Kartellrecht könnte Dateneigentum besser regeln.

Dateneigentum: Die Zeit der defensiven Digitalpolitik muss enden, kommentiert Hendrik Wieduwilt. Das Kartellrecht könnte Tech-Konzerne wie Facebook besser bändigen als das Datenschutzrecht. Dass Nutzer ihre Daten nicht zu anderen Anbietern transportierten, liege nicht an fehlenden Alternativen, sondern an der Trägheit der Menschen, die ihre Daten liebten.
faz.net (Paid)

Tool-Tipp: Instagram-App Threads erleichtert Austausch mit Freunden.

Tool-Tipp: Threads von Instagram, die neue Messaging-App von Facebook, will das direkte Teilen von Fotos und Videos mit den engsten Kontakten erleichtern. Dazu bietet die App u.a. eine neue Inbox nur für Nachrichten und Benachrichtigungen der Kontakte, die auf der personalisierten Freundesliste stehen. Die App ist ab sofort für iOS und Android verfügbar.
haz.de

Pinterest führt Shopping-Funktionen für Unternehmen ein.

Pinterest bringt die sogenannte Katalog-Funktion nach Europa. Ausgewählte Unternehmen, darunter Otto, Fossil und Home24, können ihren Produktkatalog bei Pinterest hochladen und die Artikel in kaufbare Produkt-Pins umwandeln. Nutzer bestellen direkt über das Pinterest-Profil und generieren Traffic für die Händlerseite.
horizont.net

US-Umfrage: Mehrheit befürwortet Aufspaltung von Tech-Konzernen wie Facebook.

USA: Fast zwei Drittel der Amerikaner würden die Aufspaltung von zu mächtigen Tech-Konzernen unterstützen, zitiert das US-Portal Vox eine YouGov-Umfrage. Die Mehrheit der Amerikaner befürworte es, jüngste Fusionen wie die Übernahme von Instagram oder WhatsApp durch Facebook rückgängig zu machen, sofern dies den Wettbewerb fördere.
vox.com

Philipp Amthor bewirbt bei “Markus Lanz” mit Rezo-Video seinen Instagram-Account.

Instagramthor: CDU-Hoffnungsträger Philipp Amthor, 26, zeigt bei "Markus Lanz" 22 Sekunden aus seinem Antwortvideo an YouTuber Rezo, das nach der Produktion im Giftschrank verschwand. Die Aktion dient allein der Reichweitensteigerung von Amthors neuem Instagram-Account. Wer dort das ganze Rezo-Video erwartet, wird enttäuscht.
zdf.de (Video ab 4:30 Min), nordkurier.de

Basta: “Tagesschau”-Sprecher Jan Hofer macht Selfie im Abspann.

Newsfluencer: "Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer greift am Ende der 20-Uhr-Ausgabe am Donnerstagabend zum Smartphone und macht im Studio vor laufender Kamera ein Selfie. Was sonst ein Kündigungsgrund wäre, ist diesmal erlaubt, es gibt 1 Mio Instagram-Follower zu feiern. Das schürt hohe Erwartungen, was wohl kommt, wenn die erste Millionen bei TikTok erreicht ist.
faz.net, tagesschau.de (Video ab 15.46 Min), instagram.com (Erklärvideo Hofer)

Instagram: Externe Sicherheitsteams sollen Datenlecks aufspüren.


Schlupfloch-Schutz: Instagram will die Daten seiner Nutzer besser schützen und holt sich dafür externe Sicherheitsteams an Bord. Diese sollen Fälle aufspüren, bei denen Nutzerdaten von Drittanbietern missbräuchlich genutzt werden. Die Facebook-Tochter hat dafür ein Programm zur Aufdeckung von Datenmissbrauch angekündigt, bei dem externe Experten sich Prämien verdienen können, wenn sie Fälle finden, bei denen Benutzerdaten illegal eingesammelt werden.

Mit dem Programm reagiert Instagram auf den Vorfall um die Marketingfirma Hyp3r. Diese soll Nutzerdaten, wie u.a. den Standort, über einen längeren Zeitraum abgegriffen und zur zur Vermarktung eingesetzt haben. businessinsider.de, cnet.com, turi2.de (Background)

Augmented-Reality-Effekte ermöglichen große Reichweiten.

Augmented-Reality-Effekte für Instagram und Snapchat können Nutzern und Marken große Reichweiten verschaffen, schreibt Roland Eisenbrand. So hätten einige der Effekte mehr als eine Milliarde Aufrufe erzielt. Die Ersteller profitieren oft doppelt: Zum einen sammeln sie neue Follower, zum anderen zum Teil bezahlte Aufträge für Marken, die sich zunehmend für eigene Effekte interessieren.
omr.com

Instagram-Nutzer können Fake News melden.


Fight gegen Fake: Auch Instagram steigt gegen Fake News in den Ring und lässt diese von seinen Nutzern nun melden. Das Foto-Netzwerk will die Reichweite von Beiträgen mit Falschinformationen einschränken, indem sie nach der Prüfung nicht mehr bei den angegebenen Hashtags und auf der Explore-Seite angezeigt werden. Damit bleiben die Beiträge zwar für die Follower und in deren Streams sichtbar, jedoch wird es Nicht-Followern erschwert, zufällig auf die falschen Inhalte zu stoßen.

Die Facebook-Tochter prüft die gemeldeten Inhalte jedoch nicht selbst, diese werden an Fact-Checker von Drittanbietern weitergeleitet. Die Funktion soll bis zum Ende des Monats schrittweise ausgerollt werden und dann allen Instagram-Nutzern zur Verfügung stehen.
mashable.com, persoenlich.com

Hör-Tipp: Influencerin Louisa Dellert im OMR-Podcast über ihren Nachhaltigkeits-Schwenk.

Hör-Tipp: Louisa Dellert erzählt Philipp Westermayer im OMR-Podcast, was der Schritt von der Fitness- zur Nachhaltigkeits-Influencerin sie gekostet hat. Sie verdiente früher rund 20.000 Euro pro Monat durch Werbeverträge mit Adidas und Co, nun sind viele Sponsoren abgesprungen und sie zog mit einem Spendenaufruf einen Shitstorm auf sich.
omr.com (52-Min-Audio)

“Vogue” gibt sich in Portugal selbstironisch.

Vogue parodiert sich in Portugal auf dem Cover der August-Ausgabe selbst. Während im Rahmen eines Cover-Splits ein Teil der Hefte das russische Model Irina Shayk zeigt, ist auf der anderen Hälfte die Komikerin Celeste Barber zu sehen, die das Motiv nachstellt - unter anderem mit Plastik-Deckeln anstelle von Ohrringen. Celeste Barber ist dafür bekannt, auf Instagram Bilder von Models und Influencern zu parodieren.
taz.de