Model Nadine Leopold und “Madame” legen ihren Streit bei.

Madame von Bauer und Model Nadine Leopold begraben das Kriegsbeil und einigen sich außergerichtlich. Beide Parteien veröffentlichen jeweils einen Instagram-Post, in denen sie ankündigen, künftig die Organisation Humans of fashion zu unterstützen, die sich gegen Missbrauch in der Modebranche einsetzt. Leopold hatte im April angekündigt, "Madame" zu verklagen, weil das Magazin angeblich ein Foto ihrer nackten Brüste gegen ihren Willen veröffentlicht hatte.
sueddeutsche.de, instagram.com (Post "Madame"), instagram.com (Post Leopold), turi2.de (Background)

Studie: Facebook-Werbung wirkt schwächer als TV-Werbung.

Facebook-LogoFacebook-Werbung wirkt laut einer Screenforce-Studie deutlich schwächer als TV-Werbung. So soll etwa ein Spot im linearen Fernsehen Nutzer*innen deutlich besser im Gedächtnis bleiben als der identische Spot auf Facebook, YouTube oder Instagram. Die Ergebnisse sind nicht unumstritten: Screenforce ist die Organisation der TV-Vermarkter, die ein Interesse daran hat, das Fernsehen für Bewegtbild-Werbung attraktiv zu machen.
horizont.net

Meinung: Suchmaschine PimEyes greift die Anonymität an.

PimEyes, eine globale Gesichts-Suchmaschine aus Polen, greift massiv die Anonymität an, recherchieren Sebastian Meineck und Daniel Laufer. PimEyes habe mehr als 900 Mio Gesichter anhand biometrischer Daten analysiert und ist dadurch u.a. in der Lage, Personen ungewollt zu outen. Instagram, YouTube und TikTok wollen juristisch gegen die Suchmaschine vorgehen, Politiker*innen und Datenschützer*innen sehen in PimEyes ein "enormes Missbrauchspotential" und wittern mögliche Verstöße gegen die DSGVO.
netzpolitik.org

Basta: Modedesigner Philipp Plein trifft nicht ins Schwarze.

Plein guter Marketing-Gag: Modedesigner Philipp Plein wirbt bei Instagram mit einem schwarzen Quadrat für seine digitale Modenschau. Ob provokant kalkuliert oder völlig ahnungslos ist unklar - erst vor ein paar Wochen haben Marken und Influencer mit genau diesem Symbol gegen Rassismus und Diskriminierung protestiert. Nun hat Plein zwar Aufmerksamkeit - aber sicher nicht ins Schwarze getroffen.
wuv.de, instagram.com, turi2.de (Background)

Twitter, Facebook und Google geben vorerst keine Daten an die Justiz in Hongkong weiter.


Chinesisches Mauern: Facebook, Google und Twitter wollen bis auf weiteres nicht mehr auf Anfragen von Justizbehörden in Hongkong reagieren, wie beide Unternehmen mitteilen. Im Fall von Facebook betrifft das auch die zum Konzern gehörigen Angebote WhatsApp und Instagram. Hintergrund ist das Anfang Juli in Kraft getretene, sogenannte „Sicherheitsgesetz“, das massive Einschnitte in die Autonomie Hongkongs mit sich bringt und der chinesischen Regierung weitreichende Kompetenzen zugesteht, gegen Kritiker vorzugehen.

Ob Facebook und Twitter dauerhaft auf eine Zusammenarbeit mit den Behörden verzichten, ist nicht gesagt. Facebook kündigt an, es wolle zunächst die Auswirkungen des neuen Gesetzes prüfen und sich mit Menschenrechtsexperten beraten. Ähnlich äußert sich auch Twitter.
mashable.com, theverge.comspiegel.de

Facebook macht Hunderte rechtsextreme Accounts dicht.

Facebook verbannt Seiten des rechtsextremen US-Netzwerks Boogaloo von seinen Plattformen. Der Konzern macht 320 Konten, über 100 Gruppen und 28 Seiten auf Facebook und Instagram dicht. In den vergangenen Tagen hatten viele Marken einen Werbe-Boykott auf Facebook verkündet – das Netzwerk wird für seinen laxen Umgang mit Hass und Hetze kritisiert und hatte zuletzt Besserung gelobt.
spiegel.de

Gericht weist Berufung gegen Schleichwerbe-Urteil im Fall Cathy Hummels ab.

Schleichwerbung: Cathy Hummels gewinnt im Streit um vermeintliche Schleichwerbung erneut vor Gericht. Das Oberlandesgericht München weist eine Berufung des Verbandes Sozialer Wettbewerb ab, lässt aber eine Revision zum Bundesgerichtshof zu, der eine Grundsatzentscheidung treffen könnte. In vorheriger Instanz hatte das Landgericht Hummels vergangenes Jahr vom Vorwurf der Schleichwerbung freigesprochen, weil sie für ihre Produktempfehlungen keine Gegenleistung erhalten hat.
spiegel.de, turi2.de (Background)

“Bild”-Redakteur Morten Wenzek: “Snapchat ist definitiv nicht tot.”


Gelber Geist für die Gen Z: Im Video-Interview mit turi2.tv erklärt Morten Wenzek, Verantwortlicher Redakteur für Neue Plattformen und Social Media, was "Bild" auf dem vielfach totgesagten Videodienst Snapchat hält: Werbeeinnahmen und eine für die Medienmarke ansonsten nahezu ungekannte Zielgruppe. Erst kürzlich hätten sein Team und er eine Snapchat-Show über Corona auch für andere Inhalte geöffnet. Jetzt versuchten sie, die hinzugewonnenen jungen Leser*innen nicht mit "Promi- oder Sport-Content zu verschrecken". Obwohl der Kanal für die Boulevard-Zeitung "wertvoll" sei, um 13- bis 24-Jährige zu erreichen, mahnt Wenzek zu kritischer Distanz. Übrigens: Auf der chinesischen Kurzvideo-Plattform TikTok produziert "Bild" aus dem traditionell China-kritischen Springer-Haus – anders als etwa die "Tagesschau" – erst gar keine Beiträge.

Im Video schlägt Wenzek außerdem vor, wie Redaktionen die neue 140-sekündige Sprachnachrichten-Funktion von Twitter für ihre Berichterstattung einsetzen könnten – und äußert sich zu Rezos Presse-Schelte. Weder Politik noch Journalismus dürften "junge Perspektiven" links liegen lassen und "aus ihrem Elfenbeinturm herab den gleichen Film abfahren, den sie schon immer machen", findet Wenzek. Auch wenn Journalist*innen stets hinterfragen sollten, was etwa Fridays for Future und andere junge Organisationen forderten: "Ich finde, Rezo hat einen guten Punkt."

Zum Streit zwischen "Bild" und dem Virologen Christian Drosten will Wenzek nichts sagen. Die Auseinandersetzung hatte sich auch auf Twitter abgespielt.
turi2.tv (11-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Twitter-Sprachnachrichten), turi2.de (Bild vs. Drosten)

Facebook startet die Option, politische Werbung auszublenden.

Facebook bietet Nutzer*innen künftig die Möglichkeit, politische Anzeigen bei Facebook und Instagram abzuschalten. Die Funktion startet im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen zunächst in den USA und soll später auch in andere Länder kommen. Damit kommt Facebook Kritikern entgegen, die Facebooks Praxis bemängeln, politische Werbung auch dann anzuzeigen, wenn sie Falschaussagen enthält.
faz.net, techcrunch.com

Basta: Instagrams nackte Tatsachen.

Social Softporno: Instagram zeigt User*innen bevorzugt Influencer-Bildchen mit viel nackter Haut, ermittelt eine Studie von AlgorithmWatch und dem European Data Journalism Network. Mama Facebook verteidigt ihren Sex-Sells-Sprößling: Die gezeigten Posts seien den Präferenzen der Nutzer*innen zuzuschreiben. Wirkliches Intim-Instagram ist ohnehin schwierig: Schon bei nackten Frauennippeln läuft der Algorithmus heiß - und zensiert.
persoenlich.com

“Black Lives Matter”: Jeff Bezos veröffentlicht eine rassistische Hassmail.

Amazon: Jeff Bezos veröffentlicht auf Instagram eine rassistische Hassmail eines Kunden, die der Amazon-Chef erhalten hat. "Dave, Du bist die Art von Kunde, die ich gerne verliere", schreibt Bezos dazu. Der Amazon-Chef hatte zuvor seine Sympathie für die Protestbewegung "Black Lives Matter" öffentlich gemacht, worauf er auch eine Vielzahl an fremdenfeindlichen Nachrichten erhielt.
instagram.com


Hör-Tipp: News-WG vom BR arbeitet ohne Hierarchien und setzt kein Vorwissen voraus.

Hör-Tipp: Helene Reiner, Teil der BR-News-WG bei Instagram, erzählt im "New Work"-Podcast von Michael Trautmann und Christoph Magnussen, wie sie das Format nach der Devise "Ausprobieren, machen, testen" mitentwickelt hat. Auch die Struktur der Arbeitsteilung im Team hat sich erst mit der Zeit gefunden, Hierarchien haben sie abgeschafft. Bei ihrer Zielgruppe setzt die News-WG kein Vorwissen voraus. Der Gedanke dahinter: "Was soll ich mit der News anfangen, wenn ich überhaupt nicht verstehe, worum es eigentlich geht."
newwork.podigee.io (55-Min-Audio)

Prominente überlassen ihr Social-Media-Profil Wissenschaftlern.

Prominente wie Carolin Kebekus, Julia Roberts und Michael Mittermeier überlassen im Rahmen der internationalen Kampagne #PassTheMic ihr Social-Media-Profil Gesundheitsexperten. Diese sollen von der Reichweite der Prominenten profitieren und über die Pandemie informieren. Kebekus überlässt ihren Instagram-Account am 8. Juni der Virologin Marylyn Addo sowie der Gesundheitsexpertin Naomi Tulay-Solanke.
welt.de

Blackout Tuesday: Stars und Marken protestieren auf Instagram gegen Rassismus.


Paint it black: Zahlreiche Stars und Marken beteiligen sich an einer weltweiten Protest-Aktion gegen Rassismus und Diskriminierung. Dazu posten sie auf Instagram ein schwarzes Quadrat. Ausgangspunkt des Protestes ist eine Initiative der US-Musikindustrie, die zum Blackout Tuesday aufgerufen hat. In Verbindung mit dem Hashtag #TheShowMustBePaused rufen sie dazu auf, die Musik für einen Tag abzustellen, die sonstige Arbeit zu unterbrechen und gemeinsam Wege zu finden, zueinander zu finden und einander zuzuhören. Zu den ersten Unterstützern zählen unter anderem Eminem, Ariana Grande, Radiohead und Mick Jagger.

Mittlerweile haben sich auch zahlreiche Marken und Stars anderer Branchen an der Aktion beteiligt. In Deutschland gibt es u.a. von RTL.de, dem "stern", dem "Handelsblatt", Funke, der "FAZ", T-Online und Vox aus der Medien-Branche, aber auch z.B. von Bayern München und Borussia Dortmund und zahlreichen Prominenten entsprechende Posts. Auslöser für den Protest ist der gewaltsame Tod von George Floyd in Minneapolis durch einen Polizisten vergangene Woche. Seitdem gibt es in den USA zahlreiche friedliche wie gewaltsame Proteste.
thenational.ae, spiegel.de

Basta: Gerhard Schröder wird zum Instagram-Star.

Haarige Sache: Altkanzler Gerhard Schröder macht nicht nur als aufstrebender Podcaster Furore, sondern erlaubt via Instagram-Kanal seiner Frau Soyeon Schröder-Kim auch Einblicke in seine persönliche Mähnenpflege. Zur Erinnerung: Schröder zog 2002 gegen die Nachrichtenagentur ddp vor Gericht, um Berichte über sein gefärbtes Haupthaar zu unterbinden. Jetzt geht sogar eine Grimasse vor dem Badezimmer-Spiegel klar; immerhin: Wahlweise gibt es Schröder auch in Insta-Varianten mit Blumenstrauß oder Bratpfanne.
instagram.com (Kanal Soyeon Schröder-Kim), spiegel.de, faz.net, turi2.de (Background Schröder-Podcast)

Basta: Berliner “Studio of Wonders” lockt Influencer mit interaktiven Erlebniswelten.

Influencer-Spielplatz: Instagram- und TikTok-Nutzer*innen, die wegen Reisebeschänkungen gerade nicht auf Bali abhängen können, finden Ersatz-Motive im neu eröffneten Berliner Studio of Wonders. Auf 500 Quadratmetern locken 20 interaktive Erlebniswelten, u.a. ein digitaler Wald, in dem Pflanzen zum Leben erwachen. Für knapp 20 Euro Eintritt gibt es Foto-Spots für die Influencer, die für Fake-Bilder zu ehrlich oder schlicht unfähig sind.
horizont.net, youtube.com (33-Sek-Video)

Nach rassistischem Werbespot: VW-Betriebsrat vermutet Fehler nicht nur bei Agentur.

VW-Betriebsrat sagt, dass bei der Veröffentlichung des rassistischen Instagram-Werbevideos "ganz offensichtlich auch VW-intern Fehler passiert sind". Deshalb sei es "mehr als irritierend, dass einzelne Unternehmensvertreter bereits jetzt öffentlich der beteiligten Agentur eine Schuld zuweisen." Mit einer geforderten Aufklärung des Vorfalls habe die Konzernrevision inzwischen begonnen.
rnd.de, turi2.de (Background)

Zwei Drittel der Deutschen nutzen mehr als einen Messenger-Dienst.

Messenger-Dienste sind in Deutschland stark verbreitet, erkennt die Bundesnetzagentur in einer Verbraucherbefragung. 83 % der Bevölkerung nutzen solche Dienste, davon knapp zwei Drittel mindestens zwei Anbieter. Am weitesten verbreitet ist WhatsApp, das 96 % der Nutzer*innen verwenden, gefolgt vom Facebook Messenger (42 %) und Instagram (30 %) - alles Facebook-Produkte. Skype folgt auf Rang vier mit 18 %, dahinter liegen Snapchat (12 %) und Telegram (10 %).
bundesnetzagentur.de

Social Shopping: Instagram Live ist der Nachfolger von QVC.

Instagram und Facebook bieten mit ihren Live-Funktionen neue Verkaufskanäle für Unternehmen, schreiben Larissa Holzki und Florian Kolf über das Phänomen "Social Shopping". Damit machen sie ihren Vorgängern, Teleshopping-Sendern wie QVC oder HSE24, zunehmend Konkurrenz. Um gegenzuhalten, lässt etwa QVC seine Kund*innen per WhatsApp mit dem Studio-Team chatten.
handelsblatt.com

Influencer*innen begehen im Home Office “Verzweiflungstaten” für Social Media.

Influencer*innen sind im Home Office dazu gezwungen, ihren schnöden Alltag auszuleuchten, beo­bachtet Anke Schipp. Um die digitale Ge­folg­schaft bei Laune zu halten, wird gekocht und geschwitzt. Die Fans bekommen Katzen und alte Fotos präsentiert. Um Klicks zu sichern, müssten als "letzte Verzweiflungstat" die Kinder herhalten. So inszeniere etwa Chiara Ferragni ihre Familie "wie eine Soap", findet Schipp.
faz.net

Volkswagen postet rassistische Werbung auf Instagram.


Zu scharf rechts abgebogen: Volkswagen erntet einen Shitstorm für einen rassistischen Werbespot auf Instagram. Der Beitrag erschien in der Story des deutschen Profils von VW. Darin schiebt und schnippt ein überdimensionaler, weißer Finger einen schwarzen Mann vom Auto weg. Der folgende Schriftzug "Der neue Golf" erscheint so, dass zuerst die Buchstaben N, E, G, E und R zu sehen sind. VW hat den Spot mittlerweile gelöscht und gibt sich reumütig – zumindest gegenüber Medien. T-Online zitiert einen VW-Sprecher mit den Worten: "Diese Werbung ist unangebracht und geschmacklos." VW verspricht: "Wir werden aufklären, wie das passieren konnte – und Konsequenzen daraus ziehen."

In einer ersten Reaktion zu Protesten von Nutzer*innen unter einem anderen Beitrag schreibt VW, man sei "überrascht und schockiert", dass der Beitrag "derart missverstanden werden kann". Die Inhalte würden "einen kreativen Umgang mit dem Format Instagram Story" darstellen.
t-online.de, spiegel.de, rnd.de

Facebook kauft Giphy für 400 Mio Dollar.

Facebook übernimmt die Gif-Plattform Giphy für angeblich 400 Mio Dollar. Der Social-Media-Rise plant, Giphy vor allem bei Instagram stärker einzubinden. Im dem Foto-Netzwerk sowie im Facebook Messenger oder in Whatsapp sind die kleinen Endlos-Videos bereits im Einsatz. Facebook findet, dass Gifs und Sticker den Menschen "bedeutsame und kreative Wege" gibt, sich auszudrücken.
axios.comabout.fb.com

Zitat: Verschwörungstheorien im Influencer-Postfach.

"Auch unter meinen Followern fragen mich dann Leute, ob ich eine Kooperation mit der Regierung habe. Inzwischen bekomme ich täglich Nachrichten dazu und Drohungen. Der Ton wird rauer."

Influencerin Louisa Dellert, der auf Instagram rund 385.000 Menschen folgen, sagt dem ZDF, wie Verschwörungstheorien in ihrem Postfach landen. Auf Social Media äußert sich Dellert vor allem zu Nachhaltigkeit und politischen Themen.
zdf.de

Facebook verbucht im ersten Quartal trotz Krise 4,9 Mrd Dollar Gewinn.

Facebook-LogoFacebook: Im ersten Quartal leidet das Werbegeschäft unter der Krise und bremst das Umsatzwachstum aus. Es liegt bei 18 %, der Quartalsumsatz bei 17,7 Mrd Dollar, der Nettogewinn dennoch bei 4,9 Mrd Dollar. Laut Mark Zuckerberg haben sich die Nutzerzahlen seiner Dienste stark erhöht: Alle zusammen, neben Facebook auch Instagram und Whatsapp, kommen demnach auf drei Mrd monatliche Nutzer. Zuckerberg will 10.000 neue Mitarbeiter einstellen und sieht Sparpotenzial bei Reisen und Marketing.
faz.net, investor.fb.com (Quartalszahlen)

Video-Tipp: Jan Hofer sendet seine eigene “Tagesschau” aus dem Home Office.

Video-Tipp: Jan Hofer folgt dem Corona-Trend des Home Offices und sendet mit einem Augenzwinkern auf den Social-Media-Kanälen der "Tagesschau" eine improvisierte Nachrichtensendung von zu Hause. Den obligatorischen Gong zu Beginn der Sendung erzeugt Hofer mit Kochtopfdeckeln, die Wetterkarte ist selbst gezeichnet.
instagram.com (35-Sek-Video)


Gesundheitsministerium wirbt in der Corona-Krise verstärkt bei Facebook und Instagram.

Social-Media-Werbung: Das Bundes­gesundheits­ministerium wirbt in der Corona-Krise verstärkt bei Facebook und Instagram, analysiert Ingo Rentz auf Basis von Facebooks Werbebibliothek. Seit März 2019 hat die Behörde von Jens Spahn (Foto) insgesamt rund 50.000 Euro für Werbung in den beiden sozialen Netzwerken ausgegeben, fast drei Viertel davon seit Anfang Januar. Vom 6. März bis 4. April flossen rund 14.000 Euro, was 28 % der Gesamtsumme entspricht, u.a. für die Kampagne #WirBleibenZuhause.
horizont.net (Paid)

Facebook meldet sinkende Werbeumsätze wegen der Corona-Pandemie.

Facebook: Sinkende Werbeumsätze machen in der Corona-Krise auch nicht vor dem sozialen Netzwerk halt. Facebook verzeichne besonders in Ländern, die aggressiv gegen die Virus-Ausbreitung vorgehen, sinkende Werbeumsätze. Genaue Zahlen wollte das Unternehmen nicht bekanntgeben. Gleichzeitig werden Messaging-Dienste verstärkt genutzt: Bei Gruppen-Telefonaten mit drei oder mehr Teilnehmern stieg allein in Italien die Zahl im letzten Monat um über 1.000 %.
reuters.com, derstandard.at

Basta: Donald Trump Jr. deutet alten Gag von Palina Rojinski um.

Leck mich doch am... Donald Trump Jr., Sohn des weitestgehend gleichnamigen US-Präsidenten, macht sich auf Instagram über den Sozialismus lustig und verwendet dafür Fotos aus einem Online-Prank von Palina Rojinski und Klaas Heufer-Umlauf. Im Original sollte der sich als Hintern herausstellende, vermeintliche Ausschnitt zwar ein Zeichen gegen Sexismus setzen – aber das gehört bekanntlich nicht zu den Top-Prioritäten im Hause Trump.
stern.de, instagram.com


Facebook stoppt vorübergehend Werbung für Gesichtsmasken.

Facebook untersagt auf seiner Plattform sowie auf Instagram wegen der anhaltenden Verunsicherung im Hinblick auf das Corona-Virus Werbung für medizinische Gesichtsmasken. Zuvor hat Facebook bereits Anzeigen mit Bezug auf das Virus blockiert, die falsche Behauptungen aufstellen, zum Beispiel indem sie falsche Heilungsversprechen abgeben oder vortäuschen, ein Produkt sei nur noch in geringer Zahl verfügbar.
theverge.com

Instagram will die Sperrung von Konten erleichtern.

Instagram will das Sperren von mehreren Konten in den Kommentaren mit einem gemeinsamen Klick erleichtern, schreibt die Tech-Bloggerin Jane Manchun Wong. Nutzer können künftig zudem auf bereits hochgeladene Videos mit eigenem Content antworten, lassen Screenshots der Entwickler vermuten.
twitter.com via meedia.de

Lese-Tipp: Social-Media-Aktivität der Regierung könnte verfassungswidrig sein.

Lese-Tipp: Die Bundesregierung postet über Facebook, Instagram und YouTube vermehrt "ihre Weltsicht", beobachtet die "Welt am Sonntag". Einige Juristen stufen diese Öffentlichkeitsarbeit als verfassungswidrig ein. Die Sparmaßnahmen bei Medien machten dieses "demokratische Problem" größer.
"Welt am Sonntag", S. 2-3 (Paid)

Meinung: Michael Bloomberg bricht mit Memes die ungeschriebenen Gesetze der Internetkultur.

US-Wahlkampf: Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg eignet sich mit Memes die Internetkultur an, der er "eindeutig nicht angehört", beobachtet Caspar von Au. Er bezahle Influencer dafür, Memes über ihn zu posten – damit drehe er Sinn und Zweck der "eher anarchistischen Ausdrucksform" um. Mit seiner Kampagne habe er auch Facebook dazu gebracht, politische Botschaften auf Instagram zu erlauben – Voraussetzung: die Influencer werden bezahlt und es fließt kein Geld von oder an Facebook.
sueddeutsche.de

Prix de Beauté: Lara Gonschorowski verzahnt bei “Cosmopolitan” Print und Digital.


Verzahnt und engagiert: Lara Gonschorowski ist seit rund einem Jahr Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan. Ihre Mission: Heft, Online, Podcast und Social Media zu verzahnen und die Marke "Cosmo" auf allen Kanälen erlebbar zu machen. Dazu gehört auch die neue Insta-Lounge beim Prix de Beauté im Kurhaus Wiesbaden. "Wir wollen unseren Leserinnen das Gefühl geben, sie sind hier live dabei", sagt Gonschorowski im Interview von "Horizont" und turi2.tv und deutet an, dass Bauers Kosmetik-Oscar womöglich keine reine B2B-Veranstaltung bleibt.

Wert legt Lara Gonschorowski auf den Gedanken des Female Empowerments, den "Cosmo" mit der Initiative #SupportHer bestärkt. Schon in den 1980er-Jahren habe "Cosmo" Karriere- und Geldgeschichten aufs Cover gebracht und für Gleichberechtigung gekämpft. Zum 40-jährigen Jubiläum der deutschen "Cosmopolitan" in diesem Jahr ist noch ein großes Jubiläums-Event geplant, auch beim "Cosmo"-Podcast steht ein Relaunch an.
turi2.tv (6-Min-Video bei YouTube)

Instagram entwickelt Partner-Programm für sein IGTV.

Instagram will Nutzern seines Langinhalte-Portals IGTV die Möglichkeit geben, Geld mit Inhalten zu verdienen. Dazu entwickelt die Facebook-Tochter ein Partnerprogramm, vergleichbar zu denen bei YouTube oder Facebook Watch. Accounts können die Monetarisierung aktivieren und einen Teil der Werbeeinnahmen erhalten. Wann das Programm starten soll und wie es genau ausgestaltet sein wird, ist noch ungewiss.
techcrunch.com, horizont.net

Zahl des Tages: Instagram macht 2019 satte 20 Mrd Dollar Werbe-Umsatz.

Zahl des Tages: Fotogene 20 Mrd Dollar Werbe-Umsatz erzielt Instagram im Jahr 2019, berichtet Bloomberg. Damit erwirtschaftet das Bilder-Netzwerk mehr als ein Viertel des Umsatzes vom Mutterkonzern Facebook, der seine Umsätze bisher nicht getrennt ausweist, und übertrumpft auch YouTube deutlich.
bloomberg.com via theverge.com, turi2.de (Background YouTube)

Facebook will strikt gegen Falschinformationen zum Corona-Virus vorgehen.

Facebook will Nutzer nicht mit Falschinformationen zum Wuhan-Corona-Virus infizieren und kündigt an, Fake News und Verschwörungstheorien zum Virus, die Menschen schaden könnten, von Facebook und Instagram zu verbannen. Dazu zählen unter anderen falsche Behandlungstipps oder unwirksame Präventionsmaßnahmen. Auch Hashtags, über die Falschinformationen verbreitet werden, will das Netzwerk blockieren.
theverge.com

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs inszeniert seine eigene Modemarke.

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs gründete für seine über 1,3 Mio Follower eine erfolgreiche Modemarke, beobachtet OMR. Jede Kollektion kommt an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit auf den Markt und ist meist innerhalb weniger Minuten vergriffen. Diese Knappheit erzeugt wiederum einen Hype in den sozialen Netzwerken. Dazu interagiert der YouTuber stark mit seinen Followern.
omr.com