Instagram führt Sicherheitsupdate für Kinder und Jugendliche ein.

Kindersicher? Instagram führt private Konten als Standardeinstellung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ein. Das gilt u.a. für Nutzerinnen in den EU-Ländern und Großbritannien, die sich neu auf der Plattform registrieren. Mit dieser Einstellung will Instagram vor ungewollten Kontaktanfragen schützen und mehr Sicherheit bieten. Instagram will Nutzerinnen, die noch keine 18 sind und bereits ein eigenes Konto haben, benachrichtigen und auf die Vorteile eines privaten Accounts hinweisen.
mobiflip.de

TikTok-Konkurrent YouTube Shorts kommt nach Deutschland.

YouTube bringt das Kurzvideo-Angebot YouTube Shorts nach Deutschland, das es mit TikTok und Instagram Reels aufnehmen soll. Zu den bisher 26 Betatest-Ländern kommen bis Mittwoch 100 weitere dazu. Die Länge der Videos ist auf 60 Sekunden begrenzt, Nutzerinnen können ihre Clips mit Texten, Filtern und Musik anreichern. Dafür stehen "Millionen von Songs" von mehr als 250 Labeln zur Verfügung.
heise.de, meedia.de, blog.youtube

Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” porträtiert Italiens Instagram-Star Chiara Ferragni.

Lese-Tipp: Sie ist die sechstbestbezahlte Influencerin der Welt und eine "der mächtigsten Frauen Italiens": Ulrike Sauer porträtiert für die "Süddeutsche Zeitung" Chiara Ferragni, die pro gesponsertem Instagram-Post 60.000 Dollar verdient und jüngst in den Aufsichtsrat des Luxuskonzerns Tod's einzog. Ferragni, die "ihren Körper als Hauptwerkzeug der Kommunikation einsetzt", wird mittlerweile sogar von Politikern um Rat gebeten und habe es "aus dem Nichts zu Geld und Macht" gebracht.
sueddeutsche.de (Paid)

Video-Tipp: Walulis erklärt die Influencerinnen-Strategie der Neuen Rechten.

Video-Tipp: Philip Walulis erklärt die Influencerinnen-Strategie der Neuen Rechten, die mit jungen Frauen wie Marie-Thérèse Kaiser (Foto) oder Lisa Lehmann u.a. auf Instagram auf Erstwählerinnen-Fang sind. Anfangs angezeigte Posts wirken auf Nutzerinnen vor allem freundlich und ästhetisch – Instagrams Algorithmus schlägt nach Likes aber zügig Accounts vor, die etwa Fotos von ehemaligen Nazi-Größen im Repertoire haben.
youtube.com (12:30-Min-Video)

Instagram setzt verstärkt auf Videos und Empfehlungen.

Bewegtes Bild: Instagram will für TikTok- und YouTube-Nutzerinnen interessanter werden und schraubt an seinen Video-Angeboten. Die Bilder-Plattform will in den kommenden Monaten u.a. Vollbildvideos testen. Zudem experimentiert Instagram mit algorithmenbasierten Empfehlungen im Feed, Messaging- und Shopping-Funktionen stehen auf der To-do-Liste.
spiegel.de, cnbc.com

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden sperrt Instagram-Hotspot.

Ausgepostet: Die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden sperrt den Königsbachwasserfall, der sich zu einem Hotspot für Influencerinnen entwickelt hatte. Anziehungspunkt war ein Naturpool, der eine schöne Instagram-Kulisse verspricht. Grund für die Sperrung ist vor allem der Naturschutz, ein Gebiet von zehn Hektar rund um den Wasserfall darf für die kommenden fünf Jahre nicht betreten werden.
stern.de, nordbayern.de

Instagram will Posts vom Desktop ermöglichen.

Bald auch für den PC: Instagram arbeitet an einem Programm, mit dem Nutzerinnen auch vom Desktop aus Beiträge posten können. "Wir wissen, dass viele Menschen Instagram auf ihrem Computer nutzen", sagt Facebook-Sprecherin Christine Pai. Wann die Zusatzfunktion kommen soll, ist noch unklar. Seit der Gründung von Instagram im Jahr 2010 können Nutzerinnen Fotos und Videos nur vom Handy aus posten.
bloomberg.com, mashable.com

Til Schweiger posiert mit umstrittenem Blogger Boris Reitschuster.

KeinHirnHasen: Schauspieler Til Schweiger (Foto) erntet Kritik für ein Instagram-Bild, auf dem er zusammen mit dem umstrittenen Blogger Boris Reitschuster posiert. Im Text dazu nennt Schweiger ihn "meinen Helden". Schweigers Fans sind bezüglich der neuen Freundschaft gespalten. Reitschuster gilt als Querdenker, Kritikerinnen werfen ihm vor, Corona zu verharmlosen.
focus.de, morgenpost.de, t-online.de

Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Instagram.

It's a beautiful life: Auf Instagram ist die Welt ein bisschen schöner. Hier gibt's nur perfekt angerichtete Smoothie-Bowls neben trainierten Oberkörpern in steril-beigen Wohnzimmern. Oder? Dass die als Selfie-Schleuder verschriene Plattform auch anders kann, steht in unserem 8-seitigen Guide in der turi2 edition #14. Wir sagen, welche Influencerinnen zum Lachen und Nachdenken anregen, sprechen mit Karate-Weltmeisterin Jasmin Jüttner und der Ärztin Julia Fischer und lassen uns vom funk-Team erklären, was erfolgreiche Insta-Posts im Journalismus und anderswo ausmacht.
issuu.com (E-Paper), turi2.de (künftige E-Paper bestellen)

Facebook und Instagram locken Influencerinnen mit Boni und Provisionen.

Money, money, money: Facebook und Instagram rollen eine Reihe finanzieller Anreize aus, um Content-Erstellerinnen künftig möglichst lange an ihre Plattformen zu binden. Wer Streaming-Ziele erreicht, wird bei den "Star Challenges" belohnt, Followerinnen können sich über "Badges" Extras erkaufen. Zudem können Influencerinnen via "Instagram Shopping"-Posts bald direkt Geld verdienen.
t3n.de, turi2.de (Background)

Insta-Account soll BND transparenter machen, schreibt Sandra Middendorf.

Liebesgrüße aus Berlin: Der neue Instagram-Account des BND ist Teil einer größeren Transparenz-Offensive, mit der die Behörde u.a. Mitarbeiterinnen finden will, schreibt Sandra Middendorf im "PR-Magazin". Zu der Offensive gehören auch ein Besucherzentrum sowie der YouTube-Kanal. Als Grund für die Einblicke nennt die Autorin die Verstrickungen des Nachrichten­dienstes die NSA-Affäre im Jahr 2013. Danach habe sich der BND um Öffnung bemüht, wird BND-Sprecher Martin Heinemann zitiert.
"PR Magazin" 6/2021, S. 20 - 21 (Paid), prmagazin.de (Teaser)

Das Ausblenden des Instagram-Herzchenzählers ist nicht konsequent umgesetzt, schreibt Simon Hurtz.

Instagram: Die Möglichkeit, Herzchen unter Posts auszublenden, ist "weniger spektakulär, als es erscheint", urteilt Simon Hurtz. Die Funktionen steckten oft in schwer zu findenden Untermenüs, die meisten Nutzerinnen würden daher bei den Standard-Einstellungen bleiben. Zudem zähle der Algorithmus trotzdem mit.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #14: Wie Gerhard Schröder zum Podcaster und Linked-in-Influencer wurde.


Digitale Premieren: Von 1998 bis 2005 war Gerhard Schröder Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, 15 Jahre nach der politischen startet Schröder eine Karriere als Podcaster und Linked-in-Influencer. Mit Unterstützung seines früheren Regierungssprechers Belá Anda steigt er zur Top-Voice bei Linked-in mit 55.000 Followerinnen auf, seinen Podcast “Die Agenda” zählt 250.000 Followerinnen. Die turi2 edition #14 erzählt die Erfolgsgeschichte. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Meinung: Redaktion macht aus fiktiver Sophie Scholl der ARD “naives Insta-Mäuschen”.

Dislike: Sophie Scholl kommt im Community Management der ARD-Instagram-Reihe oft wie ein "naives Insta-Mäuschen" rüber, bemängelt Nora Hespers. Zudem klärten die Macherinnen nicht immer eindeutig über Fakten und Fiktion auf. Auch sei die Behauptung, Scholl habe 1942 noch nichts vom Holocaust wissen können, von der Redaktion nachlässig behandelt worden. Hespers lobt das Projekt dennoch als "wirklich innovativ". Gespielt wird Scholl von Luna Wedler (Foto).
uebermedien.de (Paid), turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version entstand der Eindruck, Hespers kritisiere die Rolle der von Luna Wedler gespielten Sophie Scholl. Tatsächlich bezieht sich Hespers Kritik auf die Darstellung von Scholl in den Kommentaren durch die Redaktion. Wir haben die Stelle verbessert.

Facebook macht es möglich Likes auszublenden.

Herzlos: Facebook und Instagram ermöglichen künftig das Ausblenden der Likes von Posts. Nutzerinnen können die Positivreaktionen bei fremden Beiträgen generell unterdrücken, bei eigenen Posts müssen sie die Anzeige jeweils einzeln deaktivieren. Der Like-Button bleibt funktionstüchtig, auch wenn die Zahl der Likes nicht sichtbar ist. Die Neuerung startet erst auf Instagram und einige Zeit danach auf Facebook.
heise.de

Sophie Passmann rechnet mit Antisemitismus auf Instagram ab.


Hate-stagram: Sophie Passmann knöpft sich im "Zeit Magazin" den Antisemitismus auf Instagram vor. Die Plattform sei "für den politischen Diskurs völlig unbrauchbar", denn dem Algorithmus seien kritische Kommentare kleiner Accounts egal: "Er interessiert sich für das Herz-Emoji von Gigi Hadid." Zwischentöne lasse das Netzwerk nicht zu, nur bei klaren Gut-Böse-Schemata funktioniere ein Positionierung. Sie schreibt, dass "was sich auf Instagram als Politik ausgibt" oft entweder "Gratismut oder Propaganda" ist. Etliche Promi-Accounts mit Millionen Followern hatten im Israel-Palästina-Konflikt u.a. einen judenfeindlichen Comic geteilt.

Passmann kritisiert zudem die kulturelle Notwendigkeit für Stars, auf Instagram Stellung zu beziehen. Der Zeitgeist verlange von ihnen, sich politisch zu positionieren und mit ihrer Haltung die Erwartung der Fans zu erfüllen. So werde "politische Meinungsäußerung" zu "einem weiteren Produkt". In diesem Klima bedeute verantwortliches Handeln aber eigentlich, sich der Macht der eigenen Reichweite bewusst zu sein, dem Druck zur Positionierung nicht nachzugeben und für Fehler wie das Teilen antisemitischer Inhalte geradezustehen.
zeit.de (Paid)

Maya Götz kritisiert den Einfluss von Instagram-Idealen auf Mädchen.

Problemzone: Medienwissenschaftlerin Maya Götz kritisiert den "hohen Anpassungsdruck auf Instagram" für Mädchen. Sie erhielten durch Influencerinnen die Idee, sich stets fröhlich zeigen zu müssen und empfänden gefilterte Fotos als natürlicher. Jungs könnten auch mit Sportlichkeit, Witzigkeit oder Coolness punkten, "bei jungen Frauen dagegen läuft leider nach wie vor alles über den Körper".
zeitung.faz.net (Paid)

Meinung: Instagram für Kinder ist eine schlechte Idee.

Ungeeignet: Die Idee von einem Instagram für Kinder bietet "genug gute Gründe, es zu unterlassen", findet Jörg Schieb. So würden sich Kinder schon an all die Mechanismen gewöhnen, die eine Überwachungsökonomie mit sich bringe. Schieb nennt drohende Abhängigkeit und Cyber-Mobbing als Gefahren. Seine Einschätzung: Inhalte, die frei von Kommerz sind, könne es "nur an Schule und in behütetem Zuhause" geben, aber "ganz sicher nicht" auf Instagram.
blog.wdr.de, turi2.de (Background)

Instagram erlaubt Userinnen das Setzen von bevorzugten Pronomen.

Instagram erlaubt Userinnen das Setzen von Pronomen, mit denen sie bevorzugt angesprochen werden wollen. Nutzerinnen können bis zu vier Pronomen auswählen und variabel einstellen, ob diese öffentlich oder nur für Followerinnen sichtbar sind. Die Funktion ist laut Instagram bereits in "wenigen Ländern" verfügbar, z.B. in den USA.
theverge.com

Signal wirft Facebook vor, seine kritischen Werbeanzeigen unterbunden zu haben.

Werbe-Clinch: Messenger-Dienst Signal beschuldigt Facebook, seinen Werbe-Account wegen kritischer Anzeigen stillgelegt zu haben. In Instagram-Werbe-Posts habe Signal Nutzerinnen offenlegen wollen, wie Facebooks Targeting funktioniert. Dafür hätten die Anzeigen den Anwenderinnen persönliche Erkenntnisse über sich selbst angezeigt.
signal.org via businessinsider.com

Facebook testet neue Instagram-Werbeform Reels Ads.

Facebook-LogoFacebook startet die Testphase der neuen Instagram-Werbeform Reels Ads in Deutschland, Brasilien, Australien und Indien. Damit sollen im Kurzvideo-Bereich der Foto-App bis zu 30-sekündige bildschirmfüllende Anzeigen möglich sein. Erste Partner sind hierzulande BMW und Westwing. Darüber hinaus können Nutzerinnen der Facebook Stories künftig von Unternehmen erstellte Sticker einsetzen, dafür sollen sie an den Erlösen beteiligt werden.
wuv.de

Instagram führt Filter gegen Hate Speech in Direktnachrichten ein.

Instagram führt eine Funktion ein, die Hassrede und Beleidigungen in Privatnachrichten herausfiltert. Nutzerinnen können Worte, Emojis und Sätze auflisten, die Nachrichten automatisch aus dem Postfach verbannen. Alternativ stellt Instagram auch eine vorgefertigte Liste zur Verfügung. Facebook könnte eine solche Funktion ebenfalls bald einführen.
rnd.de

Geplantes Instagram für Kinder stößt auf Kritik.

Nichts für kleine Kinder: Mark Zuckerberg soll seine Pläne, eine Instagram-Variante für Kinder unter 13 Jahren machen, aufgeben, fordern rund 100 Kinderschutz-Gruppen und Einzelpersonen in einem offenen Brief an den Facebook-CEO. Eine solche Plattform würde die Angst von jungen Menschen ausnutzen, etwas zu verpassen. Der Konzern weist die Kritik zurück, es sei Realität, dass die Kinder online seien.
deutschlandfunk.de, horizont.net, turi2.de (Background)

Buch-Bloggerin Mirai Mens will zum Lesen animieren.

Lesefieber: Mirai Mens, 14, rezensiert auf ihrem Instagram-Account lesehexemimi sowieso dem Blog Lass mal lesen Bücher für Kinder und Jugendliche. Mit sieben Jahren schrieb sie ihre erste Rezension, heute hat sie fast 6.000 Followerinnen auf Instagram. Mens will auf ihren Kanälen bislang unbekannte Autorinnen fördern und spricht u.a. über Gendermarketing in Buchhandlungen.
"FAS", S. 11 (Paid)

Lese-Tipp: Instagram-Kanäle von Funk verfehlen den Programmauftrag, schreibt Franziska Zimmerer.

Lese-Tipp: ARD und ZDF errichten ein "Instagram-Imperium", schreibt Franziska Zimmerer in der "Welt". Zimmerer kritisiert u.a. eine "tendenziöse Themenauswahl" bei Funk, ein Großteil der Accounts beschäftige sich mit Nachhaltigkeit. Kanäle wie Glanz & Natur oder Rosa kocht grün würden den Anschein erwecken, "dass durch den richtigen Lifestyle und den Konsum von Naturkosmetik oder Menstruationstassen aus Silikon die Klimakatastrophe in den Griff zu bekommen sei". Damit komme man der "selbst gestellten Anforderung, einen Beitrag zur Vermittlung von Bildung und Wissen zu leisten", nicht nach.
welt.de (Paid)

Facebook arbeitet an einer Kinder-Variante von Instagram.

Den Kleinen gefällt das: Facebook plant eine kindgerechte Version seiner Foto-App Instagram, berichtet zuerst BuzzFeed News. Diese soll sich an Kinder unter 13 Jahren richten – und von Eltern verwaltet werden können. Die normale Instagram-Variante erlaubt die Nutzung erst ab dem 13. Lebensjahr.

Dem Bericht zufolge soll das Kinder-Instagram unter der Leitung der Ex-Google-Mitarbeiterin Pavni Diwanji entstehen, die schon für den Suchmaschinen-Riesen Kinder-Angebote wie YouTube Kids betreut hatte. Instagram-Mutter Facebook bietet bereits seit 2017 den auf Kinder zugeschnittenen Messenger-Dienst Messenger Kids an.
buzzfeednews.com, theverge.com

Studie: Instagram verliert wegen TikTok beim Influencerinnen-Marketing an Boden.

Influencerinnen-Marketing: 68 % der Influencerinnen-Kampagnen laufen über Instagram, sagt eine Studie unter 5.000 Marketing-Entscheiderinnen des Werbeforschers WARC. 2020 lag der Anteil noch bei 80 %. Ein Grund für den Rückgang ist der Aufstieg von TikTok, die Kurzvideo-Plattform kommt erstmals mit 45 % in der Analyse vor. Facebook liegt dahinter mit 43 %, drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Linked-in steigert sich von 12 % auf 16 %, Twitter gibt von 22 % auf 15 % ab.
horizont.net (Paid)

Instagram schränkt Nachrichten an Minderjährige ein.

Instagram will Teenager besser vor Belästigung schützen. Künftig können minderjährige Nutzerinnen nur Nachrichten von Personen erhalten, denen sie folgen. Zudem sehen sie einen Hinweis, der daran erinnert, dass sie nicht auf Nachrichten antworten müssen, die für sie unangenehm sind. Die Vorkehrungen funktionieren nur, wenn die Nutzerinnen ihr Alter korrekt angeben. Instagram will mit technischen Maßnahmen gegen falsche Altersangaben vorgehen.
bbc.com

Basta: Alec Baldwin zeigt Twitter mal wieder den Vogel.

Rückzug, der Fünfte: US-Schauspieler Alec Baldwin hat genug von Twitter und spaßbefreiten Followern. Ironie funktioniere dort nicht mehr, weil die USA "gerade so ein verklemmter Ort" seien. Instagram eignet sich dafür wohl besser: Dort verkündet Baldwin nämlich seinen Twitter-Abgang – den inzwischen mindestens fünften. Auf Twitter laufen schon erste Wetten, wann der erneute Abschied vom Abschied kommt.
vanityfair.com, spiegel.de, instagram.com (10-Min-Video)

Basta: Live in allen Apps gleichzeitig.

Das große Ganze: Instagram reagiert auf den Clubhouse-Boom und stellt ebenfalls mit Live Rooms eine Funktion zur Verfügung, bei der sich bis zu vier Nutzer*innen in einem Videochat zusammenschalten können. Wirkliche Innovation schafft nun, wer eine App entwickelt, die mindestens die Streams und Gäste von Clubhouse, Twitter und Instagram plattformübergreifend versammelt. Solange, bis das echte Leben wieder einsetzt.
t-online.de, rnd.de, about.instagram.com

Basta: Die Bauhaus-Universität hat dank Übermedien ihren Instagram-Account zurück.

Wenns mal wieder länger dauert... Seit rund neun Monaten hat die Bauhausuniversität keinen Zugriff auf ihr Instagram-Konto. Nach einer Hacker-Attacke gingen die Mails zur Bestätigung stets an das Postfach der Hacker. Der Support hilft nicht weiter. Klärung binnen weniger Stunden bringt dann ein anderer Weg: eine Medien-Anfrage von Übermedien.
uebermedien.de, instagram.com

Meinung: Social-Media-Dienste moderieren ihre Inhalte mit Willkür.

Lösch-Fauxpas: Soziale Netzwerke sind "mit der Flut an Inhalten überfordert", schreibt Simon Hurtz in der "Süddeutschen" anlässlich eines gelöschten "Monitor"-Beitrags. Instagram hat das Video über den Anschlag von Hanau fälschlicherweise gelöscht und sich später entschuldigt. Wenn die Löschwillkür Accounts trifft, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, sind Betroffene meist hilflos, so Hurtz. Gesetzlich seien zwar Strafen für Versäumnisse, nicht aber für "Overblocking" vorgesehen.
sueddeutsche.de

SWR erschafft eine Instagram-Serie um Sophie Scholl.

Geschichtsstunde: Der SWR erweckt Sophie Scholl mit einer neuen fiktionalen Serie auf Instagram zum Leben. Die Widerstandskämpferin postet subjektive Beiträge aus ihrem Alltag im Jahr 1942. Schauspielerin Luna Wedler (Foto) übernimmt die Hauptrolle. Das Projekt basiert auf Schriften Sophie Scholls und startet voraussichtlich um den 9. Mai herum, der ihren 100. Geburtstag markiert.
presseportal.de, derstandard.at

Myanmar: Militärjunta sperrt Facebook.

Geputscht und zensiert: Die Militärjunta blockiert nach dem Putsch in Myanmar Facebook sowie dessen Dienste Messenger, Instagram und WhatsApp, schreiben die Netz-Watchdogs von Netblocks. Die Einschränkungen gehen demnach u.a. vom staatlichen Anbieter MPT aus. Facebook gilt in Myanmar als "zentrale Protestplattform" gegen den Putsch.
netblocks.com via cnet.com, twitter.com, deutschlandfunk.de (Background)

Instagram lässt User*innen gelöschte Posts wiederbeleben.

Instagram rollt das neue Feature "Recently deleted" aus, das es User*innen ermöglicht, bereits gelöschten Content 30 Tage lang wiederzubeleben. Gelöschte Inhalte bleiben einen Monat in einem Ordner, der ihre Wiederherstellung zulässt, bevor sie endgültig ins digitale Nirwana wandern. Die App will damit Hacker-Angriffe erschweren, die Bilder und Videos von privaten Konten tilgen.
theverge.com

Klick-Tipp: Medienprojekt “Die Chefredaktion” auf Instagram.

Klick-Tipp: Journalistin Melisa Erkurt startet auf Instagram Die Chefredaktion, ein Medienprojekt für 14- bis 24-Jährige zu politischen und gesellschaftsrelevanten Themen. Das Alleinstellungsmerkmal: Erkurt will das Publikum in die Gründung der Redaktion und ins Making-of einbeziehen. Bisher werde die Realität im Journalismus nicht abgebildet, bei dem Projekt "wird selbstverständlich jeder Zweite oder Dritte Migrationshintergrund haben".
derstandard.at, instagram.com

Soyeon Schröder-Kim reagiert patzig auf Doro Bärs Altkanzler-Kritik.

Souverän Media: Altkanzler-Gattin Soyeon Schröder-Kim reagiert patzig auf Kritik von Doro Bär an Gerhard Schröder. Die Digitalministerin schreibt in einem Instagram-Post, sie sei "erstaunt wie schweigsam der Altkanzler bei brennenden Fragen Russland betreffend" bei einer Clubhouse-Disskussion gewesen sei. Schröder-Kim findet, vor Bärs eigener Haustür gebe es genug zu kehren, und nennt Deutschlands Digitalisierungsfortschritt "weit unter dem Niveau eines so entwickelten Industrielandes".
instagram.de

Im “glitschigen James-Bond-Feld”: Die “Süddeutsche” über den Influencer Joe Laschet.

Wie der Vater? Joe Laschet ist Sohn des neuen CDU-Parteichefs Armin Laschet und verdient sein Geld als Influencer. Johanna Adorján unternimmt in der "Süddeutschen" einen Streifzug durch sein Profil auf Instagram. Sie findet, dass Joe Laschet seine Marke "auf dem etwas glitschigen James-Bond-Feld positioniert". Er wirbt für klassische Herrenmode, Whiskey und Armbanduhren. Mit seinem Vater verstehe er sich offenbar gut. Beide posieren gern vor dem selben Buchregal. Als Influencer macht Joe Laschet "einen ordentlichen Job" mit professioneller Haltung und klarer Kennzeichnung von Anzeigen, schreibt Adorján und stellt fest: "Man sieht auf diesem Account einfach einen Mann seine Arbeit tun."
sueddeutsche.de (Paid), instagram.com (Profil Laschet)

“Zapp” will online aktiver werden, läuft nur noch einmal monatlich im TV.

Online offensiv, linear gespart: NDR-Medienmagazin "Zapp" will im Netz aktiver werden und startet dafür ab 13. Januar wöchentliche Reportagen auf Youtube und ndr.de. Das Team peilt außerdem ein jüngeres Publikum via Instagram an. Zudem soll sich "Zapp" laut Redaktionsleiterin Annette Leiterer "stärker an den Debatten in den sozialen Netzwerken beteiligen". Gleichzeitig wird im linearen TV gespart: "Zapp" soll nur noch einmal monatlich im NDR laufen statt wie bislang wöchentlich. Grund könnten die Sparmaßnahmen des NDR sein. Durch die Sendung führen soll künftig Kathrin Drehkopf als einzige Moderatorin.
presseportal.de, dwdl.de

Facebook sperrt Accounts von Donald Trump für mindestens zwei Wochen.

Facebook-LogoFacebook verlängert die Sperrung der Accounts von Donald Trump bei Facebook und Instagram um mindestens zwei Wochen bis zur Amtsübergabe an Joe Biden. Facebook-Chef Mark Zuckerberg schreibt in einem Post, Trump nutze die Plattform, "um gewaltsame Aufstände gegen eine demokratisch gewählte Regierung anzuregen". Das Risiko, Trump die Nutzung weiterhin zu erlauben, sei "einfach zu groß". Twitter bestätigt derweil, dass Trump drei blockierte Tweets selbst gelöscht hat. Dadurch wird sein Account nach zwölf Stunden reaktiviert - bisher hat Trump noch nichts Neues getwittert.
bild.de, techcrunch.com (Facebook), techcrunch.com (Twitter)

NFL nutzt Influencer Marketing für Werbung in Deutschland.

Sport-fluence: NFL, US-amerikanische Football-Profiliga, schnappt sich für mehr Sichtbarkeit in Deutschland Influencer*innen, beobachtet Stefan Schasche. Für ihre Marketing-Strategie rekrutiert hat die NFL hierzulande etwa Matthias Schweighöfer sowie TikTok-, Instagram- und YouTube-Größen. Insgesamt sind rund 30 Social-Namen beteiligt, darunter die TikTokkerin Dalia Mya.
wuv.de

turi2 edition #13: 21 Video-Kanäle, auf die wir 2021 ein Auge werfen.

Aurel Original punktet auf Instagram mit Videos und Memes über Alltagssituationen, aber auch Themen wie Gleichstellung und Polizeigewalt. Comedian Aurel Mertz hat Humor. Wir trauen ihm Großes zu. @aureloriginal Browser Ballett schafft 2020 den Sprung von YouTube und Instagram in die ARD. Zurecht. Satire ist Programm, das verraten… Weiterlesen …

“Tagesschau”-Sprecher Jan Hofer plant keinen medialen Komplett-Rückzug.

Tagesschau-Sprecher Jan Hofer zieht sich am Abend zwar vom Nachrichtenpult zurück, nicht aber aus dem Medien, schreibt Senta Krasser. Hofer arbeitet gerade an einem noch namenlosen Podcast, der die Folgegeschichte von Nachrichten beleuchten soll, z.B. was aus den Opfern des Terroranschlags am Breitscheidplatz geworden ist. Auch bei Instagram und TikTok ist Hofer aktiv - wo er überwiegend 18 bis 34-Jährige erreicht.
dwdl.de

Snapchat-Nutzer*innen können jetzt Tweets teilen.

TwitSnap: Twitter und Snapchat nähern sich einander an. Nutzer*innen können Tweets künftig als Sticker bei Snapchat teilen. Bisher war das nur mittels Screenshot möglich. Durch die direkte Einbindung können andere mit den Tweets interagieren. Zunächst ist die neue Funktion nur für die iOS-App verfügbar, Android soll folgen. Auch an der Integration von Tweets in Instagram-Storys arbeitet Twitter.
techcrunch.com, theverge.com

USA klagen gegen Facebook und fordern Abspaltung von WhatsApp und Instagram.

Facebook-LogoZerschlagung: Die US-Handelskommission FTC und die Generalstaatsanwälte von 48 Bundesstaaten haben - wie erwartet - eine Klage gegen Facebook eingereicht. Sie werfen dem Konzern vor, mit einer Quasi-Monopol-Stellung den Wettbewerb zu verhindern. Die Klage zielt darauf ab, dass Facebook sich von seinen einst zugekauften Töchtern Instagram und WhatsApp trennt. Denkbar wäre auch, dass ein Gericht Facebook dazu verpflichtet, Übernahmepläne künftig vorab mit den Behörden abzuklären.
spiegel.de, suedeutsche.de, techcrunch.com, turi2.de (Background)

“Washington Post”: US-Kartellis wollen gegen Facebook klagen.


Tag der Wahrheit: US-Behörden gehen in einer großangelegten Klage gegen mögliche Wettbewerbs-Verstöße von Facebook vor, berichtet die "Washington Post". Die Zeitung zitiert Insider, wonach die Generalstaatsanwälte von mehr als 40 Bundesstaaten und die US-Regierung am Mittwoch Klage gegen den Social-Media-Konzern einreichen wollen. Dabei koordinieren sie sich mit den Wettbewerbshütern der FTC. Im Kern geht es um den alten Vorwurf, dass Facebook Wettbewerber aufkauft oder aus dem Markt drängt. Die Behörden haben etwa die Übernahme von Instagram und WhatsApp untersucht und stören sich u.a. am umstrittenen Datenabgleich zwischen den Diensten, den Facebook bei deren Übernahme noch ausgeschlossen hatte.

Facebook sieht das naturgemäß anders. Der Konzern lobbyiert massiv gegen das Vorhaben und argumentiert etwa, dass WhatsApp und Instagram von der Übernahme profitiert hätten und angesichts des Aufstiegs von TikTok der Wettbewerb in Social Media weiter funktioniert. Keiner der Beteiligten äußert sich auf Anfragen der "WaPo" zu dem Klage-Vorhaben.
washingtonpost.com