Buch-Bloggerin Mirai Mens will zum Lesen animieren.

Lesefieber: Mirai Mens, 14, rezensiert auf ihrem Instagram-Account lesehexemimi sowieso dem Blog Lass mal lesen Bücher für Kinder und Jugendliche. Mit sieben Jahren schrieb sie ihre erste Rezension, heute hat sie fast 6.000 Followerinnen auf Instagram. Mens will auf ihren Kanälen bislang unbekannte Autorinnen fördern und spricht u.a. über Gendermarketing in Buchhandlungen.
"FAS", S. 11 (Paid)

Lese-Tipp: Instagram-Kanäle von Funk verfehlen den Programmauftrag, schreibt Franziska Zimmerer.

Lese-Tipp: ARD und ZDF errichten ein "Instagram-Imperium", schreibt Franziska Zimmerer in der "Welt". Zimmerer kritisiert u.a. eine "tendenziöse Themenauswahl" bei Funk, ein Großteil der Accounts beschäftige sich mit Nachhaltigkeit. Kanäle wie Glanz & Natur oder Rosa kocht grün würden den Anschein erwecken, "dass durch den richtigen Lifestyle und den Konsum von Naturkosmetik oder Menstruationstassen aus Silikon die Klimakatastrophe in den Griff zu bekommen sei". Damit komme man der "selbst gestellten Anforderung, einen Beitrag zur Vermittlung von Bildung und Wissen zu leisten", nicht nach.
welt.de (Paid)

Facebook arbeitet an einer Kinder-Variante von Instagram.

Den Kleinen gefällt das: Facebook plant eine kindgerechte Version seiner Foto-App Instagram, berichtet zuerst BuzzFeed News. Diese soll sich an Kinder unter 13 Jahren richten – und von Eltern verwaltet werden können. Die normale Instagram-Variante erlaubt die Nutzung erst ab dem 13. Lebensjahr.

Dem Bericht zufolge soll das Kinder-Instagram unter der Leitung der Ex-Google-Mitarbeiterin Pavni Diwanji entstehen, die schon für den Suchmaschinen-Riesen Kinder-Angebote wie YouTube Kids betreut hatte. Instagram-Mutter Facebook bietet bereits seit 2017 den auf Kinder zugeschnittenen Messenger-Dienst Messenger Kids an.
buzzfeednews.com, theverge.com

Studie: Instagram verliert wegen TikTok beim Influencerinnen-Marketing an Boden.

Influencerinnen-Marketing: 68 % der Influencerinnen-Kampagnen laufen über Instagram, sagt eine Studie unter 5.000 Marketing-Entscheiderinnen des Werbeforschers WARC. 2020 lag der Anteil noch bei 80 %. Ein Grund für den Rückgang ist der Aufstieg von TikTok, die Kurzvideo-Plattform kommt erstmals mit 45 % in der Analyse vor. Facebook liegt dahinter mit 43 %, drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Linked-in steigert sich von 12 % auf 16 %, Twitter gibt von 22 % auf 15 % ab.
horizont.net (Paid)

Instagram schränkt Nachrichten an Minderjährige ein.

Instagram will Teenager besser vor Belästigung schützen. Künftig können minderjährige Nutzerinnen nur Nachrichten von Personen erhalten, denen sie folgen. Zudem sehen sie einen Hinweis, der daran erinnert, dass sie nicht auf Nachrichten antworten müssen, die für sie unangenehm sind. Die Vorkehrungen funktionieren nur, wenn die Nutzerinnen ihr Alter korrekt angeben. Instagram will mit technischen Maßnahmen gegen falsche Altersangaben vorgehen.
bbc.com

Basta: Alec Baldwin zeigt Twitter mal wieder den Vogel.

Rückzug, der Fünfte: US-Schauspieler Alec Baldwin hat genug von Twitter und spaßbefreiten Followern. Ironie funktioniere dort nicht mehr, weil die USA "gerade so ein verklemmter Ort" seien. Instagram eignet sich dafür wohl besser: Dort verkündet Baldwin nämlich seinen Twitter-Abgang – den inzwischen mindestens fünften. Auf Twitter laufen schon erste Wetten, wann der erneute Abschied vom Abschied kommt.
vanityfair.com, spiegel.de, instagram.com (10-Min-Video)

Basta: Live in allen Apps gleichzeitig.

Das große Ganze: Instagram reagiert auf den Clubhouse-Boom und stellt ebenfalls mit Live Rooms eine Funktion zur Verfügung, bei der sich bis zu vier Nutzer*innen in einem Videochat zusammenschalten können. Wirkliche Innovation schafft nun, wer eine App entwickelt, die mindestens die Streams und Gäste von Clubhouse, Twitter und Instagram plattformübergreifend versammelt. Solange, bis das echte Leben wieder einsetzt.
t-online.de, rnd.de, about.instagram.com

Basta: Die Bauhaus-Universität hat dank Übermedien ihren Instagram-Account zurück.

Wenns mal wieder länger dauert... Seit rund neun Monaten hat die Bauhausuniversität keinen Zugriff auf ihr Instagram-Konto. Nach einer Hacker-Attacke gingen die Mails zur Bestätigung stets an das Postfach der Hacker. Der Support hilft nicht weiter. Klärung binnen weniger Stunden bringt dann ein anderer Weg: eine Medien-Anfrage von Übermedien.
uebermedien.de, instagram.com

Meinung: Social-Media-Dienste moderieren ihre Inhalte mit Willkür.

Lösch-Fauxpas: Soziale Netzwerke sind "mit der Flut an Inhalten überfordert", schreibt Simon Hurtz in der "Süddeutschen" anlässlich eines gelöschten "Monitor"-Beitrags. Instagram hat das Video über den Anschlag von Hanau fälschlicherweise gelöscht und sich später entschuldigt. Wenn die Löschwillkür Accounts trifft, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, sind Betroffene meist hilflos, so Hurtz. Gesetzlich seien zwar Strafen für Versäumnisse, nicht aber für "Overblocking" vorgesehen.
sueddeutsche.de

SWR erschafft eine Instagram-Serie um Sophie Scholl.

Geschichtsstunde: Der SWR erweckt Sophie Scholl mit einer neuen fiktionalen Serie auf Instagram zum Leben. Die Widerstandskämpferin postet subjektive Beiträge aus ihrem Alltag im Jahr 1942. Schauspielerin Luna Wedler (Foto) übernimmt die Hauptrolle. Das Projekt basiert auf Schriften Sophie Scholls und startet voraussichtlich um den 9. Mai herum, der ihren 100. Geburtstag markiert.
presseportal.de, derstandard.at

Myanmar: Militärjunta sperrt Facebook.

Geputscht und zensiert: Die Militärjunta blockiert nach dem Putsch in Myanmar Facebook sowie dessen Dienste Messenger, Instagram und WhatsApp, schreiben die Netz-Watchdogs von Netblocks. Die Einschränkungen gehen demnach u.a. vom staatlichen Anbieter MPT aus. Facebook gilt in Myanmar als "zentrale Protestplattform" gegen den Putsch.
netblocks.com via cnet.com, twitter.com, deutschlandfunk.de (Background)

Instagram lässt User*innen gelöschte Posts wiederbeleben.

Instagram rollt das neue Feature "Recently deleted" aus, das es User*innen ermöglicht, bereits gelöschten Content 30 Tage lang wiederzubeleben. Gelöschte Inhalte bleiben einen Monat in einem Ordner, der ihre Wiederherstellung zulässt, bevor sie endgültig ins digitale Nirwana wandern. Die App will damit Hacker-Angriffe erschweren, die Bilder und Videos von privaten Konten tilgen.
theverge.com

Klick-Tipp: Medienprojekt “Die Chefredaktion” auf Instagram.

Klick-Tipp: Journalistin Melisa Erkurt startet auf Instagram Die Chefredaktion, ein Medienprojekt für 14- bis 24-Jährige zu politischen und gesellschaftsrelevanten Themen. Das Alleinstellungsmerkmal: Erkurt will das Publikum in die Gründung der Redaktion und ins Making-of einbeziehen. Bisher werde die Realität im Journalismus nicht abgebildet, bei dem Projekt "wird selbstverständlich jeder Zweite oder Dritte Migrationshintergrund haben".
derstandard.at, instagram.com

Soyeon Schröder-Kim reagiert patzig auf Doro Bärs Altkanzler-Kritik.

Souverän Media: Altkanzler-Gattin Soyeon Schröder-Kim reagiert patzig auf Kritik von Doro Bär an Gerhard Schröder. Die Digitalministerin schreibt in einem Instagram-Post, sie sei "erstaunt wie schweigsam der Altkanzler bei brennenden Fragen Russland betreffend" bei einer Clubhouse-Disskussion gewesen sei. Schröder-Kim findet, vor Bärs eigener Haustür gebe es genug zu kehren, und nennt Deutschlands Digitalisierungsfortschritt "weit unter dem Niveau eines so entwickelten Industrielandes".
instagram.de

Im “glitschigen James-Bond-Feld”: Die “Süddeutsche” über den Influencer Joe Laschet.

Wie der Vater? Joe Laschet ist Sohn des neuen CDU-Parteichefs Armin Laschet und verdient sein Geld als Influencer. Johanna Adorján unternimmt in der "Süddeutschen" einen Streifzug durch sein Profil auf Instagram. Sie findet, dass Joe Laschet seine Marke "auf dem etwas glitschigen James-Bond-Feld positioniert". Er wirbt für klassische Herrenmode, Whiskey und Armbanduhren. Mit seinem Vater verstehe er sich offenbar gut. Beide posieren gern vor dem selben Buchregal. Als Influencer macht Joe Laschet "einen ordentlichen Job" mit professioneller Haltung und klarer Kennzeichnung von Anzeigen, schreibt Adorján und stellt fest: "Man sieht auf diesem Account einfach einen Mann seine Arbeit tun."
sueddeutsche.de (Paid), instagram.com (Profil Laschet)

“Zapp” will online aktiver werden, läuft nur noch einmal monatlich im TV.

Online offensiv, linear gespart: NDR-Medienmagazin "Zapp" will im Netz aktiver werden und startet dafür ab 13. Januar wöchentliche Reportagen auf Youtube und ndr.de. Das Team peilt außerdem ein jüngeres Publikum via Instagram an. Zudem soll sich "Zapp" laut Redaktionsleiterin Annette Leiterer "stärker an den Debatten in den sozialen Netzwerken beteiligen". Gleichzeitig wird im linearen TV gespart: "Zapp" soll nur noch einmal monatlich im NDR laufen statt wie bislang wöchentlich. Grund könnten die Sparmaßnahmen des NDR sein. Durch die Sendung führen soll künftig Kathrin Drehkopf als einzige Moderatorin.
presseportal.de, dwdl.de

Facebook sperrt Accounts von Donald Trump für mindestens zwei Wochen.

Facebook-LogoFacebook verlängert die Sperrung der Accounts von Donald Trump bei Facebook und Instagram um mindestens zwei Wochen bis zur Amtsübergabe an Joe Biden. Facebook-Chef Mark Zuckerberg schreibt in einem Post, Trump nutze die Plattform, "um gewaltsame Aufstände gegen eine demokratisch gewählte Regierung anzuregen". Das Risiko, Trump die Nutzung weiterhin zu erlauben, sei "einfach zu groß". Twitter bestätigt derweil, dass Trump drei blockierte Tweets selbst gelöscht hat. Dadurch wird sein Account nach zwölf Stunden reaktiviert - bisher hat Trump noch nichts Neues getwittert.
bild.de, techcrunch.com (Facebook), techcrunch.com (Twitter)

NFL nutzt Influencer Marketing für Werbung in Deutschland.

Sport-fluence: NFL, US-amerikanische Football-Profiliga, schnappt sich für mehr Sichtbarkeit in Deutschland Influencer*innen, beobachtet Stefan Schasche. Für ihre Marketing-Strategie rekrutiert hat die NFL hierzulande etwa Matthias Schweighöfer sowie TikTok-, Instagram- und YouTube-Größen. Insgesamt sind rund 30 Social-Namen beteiligt, darunter die TikTokkerin Dalia Mya.
wuv.de

turi2 edition #13: 21 Video-Kanäle, auf die wir 2021 ein Auge werfen.

Aurel Original punktet auf Instagram mit Videos und Memes über Alltagssituationen, aber auch Themen wie Gleichstellung und Polizeigewalt. Comedian Aurel Mertz hat Humor. Wir trauen ihm Großes zu. @aureloriginal Browser Ballett schafft 2020 den Sprung von YouTube und Instagram in die ARD. Zurecht. Satire ist Programm, das verraten… Weiterlesen …

“Tagesschau”-Sprecher Jan Hofer plant keinen medialen Komplett-Rückzug.

Tagesschau-Sprecher Jan Hofer zieht sich am Abend zwar vom Nachrichtenpult zurück, nicht aber aus dem Medien, schreibt Senta Krasser. Hofer arbeitet gerade an einem noch namenlosen Podcast, der die Folgegeschichte von Nachrichten beleuchten soll, z.B. was aus den Opfern des Terroranschlags am Breitscheidplatz geworden ist. Auch bei Instagram und TikTok ist Hofer aktiv - wo er überwiegend 18 bis 34-Jährige erreicht.
dwdl.de

Snapchat-Nutzer*innen können jetzt Tweets teilen.

TwitSnap: Twitter und Snapchat nähern sich einander an. Nutzer*innen können Tweets künftig als Sticker bei Snapchat teilen. Bisher war das nur mittels Screenshot möglich. Durch die direkte Einbindung können andere mit den Tweets interagieren. Zunächst ist die neue Funktion nur für die iOS-App verfügbar, Android soll folgen. Auch an der Integration von Tweets in Instagram-Storys arbeitet Twitter.
techcrunch.com, theverge.com

USA klagen gegen Facebook und fordern Abspaltung von WhatsApp und Instagram.

Facebook-LogoZerschlagung: Die US-Handelskommission FTC und die Generalstaatsanwälte von 48 Bundesstaaten haben - wie erwartet - eine Klage gegen Facebook eingereicht. Sie werfen dem Konzern vor, mit einer Quasi-Monopol-Stellung den Wettbewerb zu verhindern. Die Klage zielt darauf ab, dass Facebook sich von seinen einst zugekauften Töchtern Instagram und WhatsApp trennt. Denkbar wäre auch, dass ein Gericht Facebook dazu verpflichtet, Übernahmepläne künftig vorab mit den Behörden abzuklären.
spiegel.de, suedeutsche.de, techcrunch.com, turi2.de (Background)

“Washington Post”: US-Kartellis wollen gegen Facebook klagen.


Tag der Wahrheit: US-Behörden gehen in einer großangelegten Klage gegen mögliche Wettbewerbs-Verstöße von Facebook vor, berichtet die "Washington Post". Die Zeitung zitiert Insider, wonach die Generalstaatsanwälte von mehr als 40 Bundesstaaten und die US-Regierung am Mittwoch Klage gegen den Social-Media-Konzern einreichen wollen. Dabei koordinieren sie sich mit den Wettbewerbshütern der FTC. Im Kern geht es um den alten Vorwurf, dass Facebook Wettbewerber aufkauft oder aus dem Markt drängt. Die Behörden haben etwa die Übernahme von Instagram und WhatsApp untersucht und stören sich u.a. am umstrittenen Datenabgleich zwischen den Diensten, den Facebook bei deren Übernahme noch ausgeschlossen hatte.

Facebook sieht das naturgemäß anders. Der Konzern lobbyiert massiv gegen das Vorhaben und argumentiert etwa, dass WhatsApp und Instagram von der Übernahme profitiert hätten und angesichts des Aufstiegs von TikTok der Wettbewerb in Social Media weiter funktioniert. Keiner der Beteiligten äußert sich auf Anfragen der "WaPo" zu dem Klage-Vorhaben.
washingtonpost.com

Munich Wrist Busters lassen Fake-Uhren bei Influencern auffliegen.

Luxus-Spaßverderber: Die beiden Münchner Leon Schelske und Robin Haas enttarnen bei Instagram gefälschte Luxus-Uhren von Influencern. Mit der Kenntnis selbst kleinster Details lassen sie Fakes auffliegen und machen sich damit bei den Enttarnten keine Freunde. Zusammen mit der Plattform Chronext verkaufen sie gebrauchte Originale.
faz.net, omr.com, instagram.com/munichwristbusters

Bravo und Instagram lassen Influencer*innen über Social-Gefahren sprechen.

Bravo: Bauers Jugendmagazin startet zusammen mit Instagram und der Cybermobbing-Beratung Juuuport eine Kampagne gegen zu viel Perfektionsdruck auf Social Media. Dazu sprechen Influencer*innen wie Diana zur Löwen im Heft und auf Instagram über ihre Erfahrungen. Ein 66-seitiger Report behandelt Online-Freundschaften und die Balance zwischen Online- und Offline-Welt – auch in Quiz-Form.
horizont.net, turi2.de (Background)

Facebook führt bei Messenger und Instagram einen Verschwinde-Modus ein.

Selbstzerstörend: Facebook führt bei seinem Messenger sowie bei Instagram einen Vanish-Mode ein, bei dem Nachrichten nach einmaligem Lesen aus dem Chat-Verlauf verschwinden. Macht jemand einen Screenshot der Mitteilung, bekommt der andere einen Hinweis. Das neue Feature ist - wie schon häufiger bei Facebook - der Klon einer der Kernfunktionen von Snapchat.
mashable.com, techcrunch.com, messengernews.fb.com

Instagram schränkt vor den US-Wahlen die Hashtag-Suchfunktion ein.

Nix zu suchen: Instagram entfernt für US-Nutzer*innen vorübergehend den Tab, der sonst die aktuellsten Beiträge zeigt, wenn man nach Hashtags sucht. So will das Netzwerk die Verbreitung "potenziell schädlicher Inhalte reduzieren, die rund um die Wahl auftauchen könnten". Auch Facebook ergreift ähnliche Maßnahmen und nimmt eine Woche vor der Wahl u.a. keine politischen Werbeanzeigen mehr an.
cnet.com

Studie: Unternehmen investieren wieder mehr in Social-Media-Werbung.

Facebook-LogoOnline-Marketing: Die Ausgaben für Werbung in sozialen Netzwerken sind im 3. Quartal um mehr als 56 % gestiegen und somit wieder auf Vor-Corona-Niveau. Laut der internationalen Studie von Socialbakers liegt das vor allem an mehr Werbeschaltungen im E-Commerce-Bereich. Besonders gut funktioniert haben demnach u.a. Facebook Live sowie Karussell-Posts bei Instagram.
horizont.net (Paid), meedia.de

Meinung: Instagram mausert sich zur Verschwörungs-Plattform.

Instagram ist alles andere als ein harmloses Wohlfühlnetzwerk, analysieren Amna Franzke und Lisa Hegemann. Auch in der dort "perfekt inszenierten Welt" machen sich immer mehr Verschwörungstheorien breit. Ideologen haben auf Instagram vor allem junge Menschen im Visier, Influencer*innen mit entsprechenden Posts wirken besonders authentisch und realistisch.
zeit.de

Facebook verbietet Holocaust-Leugnung weltweit.

Facebook-LogoFacebook verbietet "angesichts des aktuellen Zustands der Welt" alle Beiträge, die den Holocaust leugnen. Bisher sperrte das Soziale Netzwerk entsprechende Posts nur in Ländern, in denen das Leugnen des Holocaust illegal ist - etwa in Deutschland. Die Entscheidung gilt auch für Instagram; wann Facebook sie konkret umsetzt, ist noch unklar.
facebook.com (Statement Zuckerberg), spiegel.de

Lese-Tipp: Instagram-Trend “Same body, different pose” befeuert Schönheitsideale.

Lese-Tipp: Beim Instagram-Trend Same body, different pose zeigen schlanke Frauen, dass sie in ungünstiger Pose auch ein paar Fettpölsterchen haben. Die Aktion soll andere Frauen "empowern", betont aber letztlich "nur wieder ein Schönheitsbild, von dem wir uns eigentlich endlich verabschieden sollten", kommentieren Elif Küçük und Milena Zwerenz. Viele Frauen hätten gar nicht die Möglichkeit, ihren Körper "wegzuposieren".
ze.tt via editionf.com

Michael Wendler schmeißt bei DSDS hin, geht unter die Corona-Leugner.


Bei ihm wendelt's: Schlager-Sänger Michael Wendler verkündet in einer bizarren Instagram-Story seinen Ausstieg als Juror bei DSDS. Die anschließende Begründung erinnert an Aussagen anderer Corona-Leugner wie Xavier Naidoo, ebenfalls Ex-DSDS-Juror, oder Koch Attila Hildmann: "Ich werfe der Bundesregierung bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie und deren resultierenden Maßnahmen grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz vor", sagt Wendler. Fast alle TV-Sender, RTL einbegriffen, seien "politisch gesteuert" und "gleichgeschaltet", wodurch sie sich "mitschuldig" machten, glaubt er. RTL hat Wendlers Jury-Ausstieg inzwischen bestätigt. Der Sender sei "völlig überrascht" darüber. Von den verbreiteten Verschwörungsideologien distanziere man sich.

Auch seinen bevorzugten Kommunikationsweg hat sich Wendler bei bekannten Corona-Leugnern abgeguckt: Er fordert seine Fans dazu auf, ihm auf Telegram zu folgen. Es sei die "einzige Möglichkeit, zensurfrei Meinungen auszutauschen".

Ebenfalls zu Wort in der Causa Wendler meldet sich Kaufland. Für die Supermarkt-Kette hatte der Sänger gerade erst seinen Song "Egal" umgedichtet und war im Video dazu durch einen Markt getanzt. Jetzt weist Kaufland das einstige Testimonial und dessen absurde Weltanschauung per Tweet weit von sich – und löscht "den ganzen Wendler-Content". Dazu der durchaus passende Hashtag: #nichtegal.

Zudem spricht Manager Markus Krampe mit Oliver Pocher in dessen RTL-Show "Gefährlich ehrlich" am Donnerstagabend über Wendler: "Das ist eine menschliche Tragödie", meint Krampe.
instagram.com (Wendler-Story), bild.de, rnd.de, rtl.de, turi2.de (Background)

(Foto: Picture Alliance)

Correctiv-Recherche: Rechte locken Nutzer*innen bei Instagram vor allem über Frauen in ihre Kreise.

Die braune Seite von Instagram: Correctiv hat über Monate rund 4.500 Instagram-Accounts der rechten Szene analysiert, vor allem Frauen spielen eine zentrale Rolle: Sie bildeten die Brücke von der "vorgeblich unpolitischen Ästhetik" hinein in rechtsextreme Kreise. Zum Einsatz kommen vermeintlich harmlose Bilder und unverdächtig klingende Hashtags wie #Heimatliebe, der Instagram-Algorithmus verstärke den Effekt und zeige mehr vom Gleichen. Ein wirksames Gegenmittel habe Instagram bisher nicht.
correctiv.org

Lese-Tipp: OnlyFans gibt Models ohne Agentur eine Chance.

Lese-Tipp: Die Plattform OnlyFans gibt Models die Möglichkeit auch ohne Agenturvertrag mit eigenem Content Geld zu verdienen, beobachtet Heise. Die Inhalte reichen von sexy Fotos bis hin zu pornografischen Motiven, die bei Instragram untersagt sind. Nutzer*innen zahlen für Abonnements monatlich bis zu 43 Euro, Chats gibt es gegen einen Aufpreis.
heise.de, turi2.de (Background)

Facebook löscht zwei Propaganda-Netzwerke.

Facebook-LogoFacebook verbannt zwei Netzwerke mit zahlreichen Fake Accounts, die Regierungspropaganda verbreitet haben. Ein Netzwerk stammte von den Philippinen, das andere aus China. Zusammen umfassten die Netzwerke 212 Accounts, 42 Seiten, neun Gruppen und 27 Instagram-Konten. Das chinesische Netzwerk nutze für seine Fake-Profile KI-generierte Profilbilder
techcrunch.com

Zitat: Kim Kardashian ruft zum Boykott von Instagram und Facebook auf – für einen Tag.

"Ich kann nicht zusehen und still bleiben, während diese Plattformen es weiterhin erlauben, Hass, Propaganda und Falschinformationen zu verbreiten."

Reality-Star Kim Kardashian boykottiert für einen Tag Instagram und Facebook. Sie schließt sich damit dem Aufruf der Aktion #StopHateForProfit an, dem u.a. auch Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence folgen.
instagram.com via spiegel.de, zeit.de

Instagram bekommt mit dem kostenpflichtigen OnlyFans freizügige Konkurrenz.

Porno-Instagram: Die Plattform OnlyFans entwickelt sich zu einer Influencer-Plattform für nackte Tatsachen. Zuschauen darf nur, wer per View oder im Abo zahlt. Nach eigenen Angaben gibt es 25 Mio Nutzer*innen, davon 4.000 in Deutschland. Weltweit stellen bisher 500.000 Intimfluencer die Bezahl-Inhalte ein, für die User mindestens 3 Dollar pro verfolgten Account bezahlen.
mopo.de, welt.de, , youtube.com (17-Min-Video "Puls Reportage")

Lese-Tipp: Chefs von Volkswagen und der Telekom inszenieren sich bei Social Media.

Lese-Tipp: Volkswagen-Chef Herbert Diess und Telekom-Chef Tim Höttges (Foto) inszenieren sich bei Instagram und Linked-in als "versierte Konzernstrategen", analysiert das "Handelsblatt" deren digitale Kommunikation. Es gehe um "Einfluss, Macht und Meinungsführerschaft", um auch abseits ihrer Reden auf der Hauptversammlung eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.
handelsblatt.com (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

Facebook sperrt Accounts von “Compact”.

Facebook sperrt Accounts des rechten Magazins Compact, weil es "gegen das interne Regelwerk verstoßen" habe. Sowohl die Facebook-Seite als auch der Instagram-Kanal der Zeitschrift sind nicht mehr zugänglich. Grund sind laut Facebook nicht die jüngsten Forderungen, das Unternehmen müsse konsequenter gegen Hass im Netz vorgehen, sondern ein "langwieriger interner Prüfprozess."
tagesschau.de

Instagram ermöglicht Anzeigenschaltung ohne Facebook-Konto.

Instagram ermöglicht es Unternehmen, Anzeigen zu schalten, ohne dass ihr Account mit einem Facebook-Werbekonto verbunden ist. Das Feature soll schrittweise in "ausgewählten Ländern" ausgerollt werden. Sinn macht es nur für Firmen, die zum ersten Mal einen Beitrag auf Instagram hervorheben wollen - ist das in der Vergangenheit bereits passiert, sind die Konten in der Regel bereits verknüpft.
horizont.net