Julian Assange darf gegen Auslieferung Berufung einlegen.

Wikileaks: Aktivist Julian Assange darf gegen seine Auslieferung an die USA Berufung einlegen, entscheidet der High Court in London. Damit geht der Rechtsstreit um seine Auslieferung vor den britischen Surpreme Court. Dieser kann allerdings selbst entscheiden, ob er sich mit Assanges Berufung beschäftigen will. Dem Wikileaks-Gründer drohen bei einer Auslieferung an die USA bis zu 175 Jahre Haft.
tagesschau.de, spiegel.de

“The Pioneer”: Union bescheinigt sich Influencer-Mangel.

Ok, Boomer: Die Union bescheinigt sich in ihrer 64-seitigen Analyse des Bundestagswahlkampfs Influencer-Mangel, berichtet "The Pioneer". Es fehle an "gesellschaftlichen Multiplikatoren, die ihre Stimme in den Sozialen Medien für die CDU erheben". Bilanz: Besonders bei jungen Wählerinnen gelten CDU und CSU als uncool. Der Historiker und externe Experte Andreas Rödder kritisiert zudem mangelnde Diversität – die Union habe "auf breiter Ebene kein adäquates Personal".
thepioneer.de (Paid)

“Handelsblatt”: Verfassungsschutz beobachtet radikale Telegram-User.

Unter Beobachtung: Der Verfassungsschutz nimmt radikale Telegram-User ins Visier, berichtet das "Handelsblatt". Ein Augenmerk liege dabei u.a. auf Nutzerinnen, die zu Gewalt gegen Politikerinnen, Journalistinnen und Polizistinnen aufrufen. Der Dienst spiele bei Rechtsextremen eine "gewichtige Rolle" und sei "die dominante Mobilisierungs- und Kommunikationsplattform für Anhänger der verfassungsschutzrelevanten Coronaleugner-Szene".
handelsblatt.com (Paid)

Lese-Tipp: Der “Spiegel” testet TikTok-Lifehacks.

Lese-Tipp: "Spiegel"-Redakteurin Helene Flachsenberg wühlt sich vier Wochen lang durch TikTok und beschreibt, in welchen Bereichen man von der App mitunter "wirklich etwas lernen kann". Beeindruckend seien z.B. die "mannigfaltigen Tricks" von einigen Userinnen, die zeigen, wie man Produktivität im Home-Office vortäuscht, auch einige vorgestellte Aufräum-Techniken führen zum Erfolg. Von der Kategorie "Psychology Hacks" ist Flachsenberg dagegen enttäuscht, da sie "außer Küchenpsychologie und den üblichen Binsenweisheiten von Like-and-Share-Accounts" nichts zu bieten habe.
spiegel.de

Google zieht gegen 2,4 Mrd Euro Geldbuße vor den EuGH.

Google hat beim Europäischen Gerichtshof Einspruch gegen eine 2,4 Mrd Euro Geldbuße der EU-Kommission eingelegt. Der Tech-Konzern nutze seine markt­beherrschende Stellung aus und platziere eigene Produkt­vergleiche in den Such­ergebnissen besser als andere Angebote, lautet der Vorwurf. Ein EU-Gericht hatte die Strafzahlung im November bestätigt.
t-online.de, turi2.de (Background)

Debatte: Der Digital Services Act wird eine effektive Netzregulierung behindern, meint Michael Hanfeld.

Digital Fail Act: Der "Digital Services Act" der EU wird "eine effektive Netzregulierung nicht befördern, sondern behindern, wenn nicht sogar zerstören", meint "FAZ"-Redakteur Michael Hanfeld. Durch die Pläne entstehe eine "Superbehörde", die Fälle strafbarer Inhalte anhäufe und die nationalen Medien­aufsichten entmachte.
faz.net (Paid)

Spiegel-Umfrage: Luca-App wurde von Gesundheitsämtern kaum genutzt.

Verfolgung ohne Jagd: Die Luca-App war wenig hilfreich für die Corona-Kontaktnachverfolgung. Fast zwei Drittel aller Gesundheitsämter, die eine Spiegel-Umfrage beantwortet haben, konnten noch nie eine Infektionskette mit Hilfe von Luca-Daten nachverfolgen. In gerade einmal 1.000 Fällen seien Daten von Gaststätten, Diskotheken oder Geschäften angefordert worden. Ernüchternde 280 mal halfen die Infos, Infektionsketten nachzuverfolgen.
spiegel.de

TikTok testet Bezahlabo für Influencer.

TikTok: Influencer können ihre Follower für die Freischaltung von Inhalten bald zur Kasse bitten. Die Video-App testet eine entsprechende Abo-Funktion, berichtet The Information. Die Video-App folgt damit Instagram, das fast zeitgleich eine ähnliche Abo-Funktion eingeführt hat. TikTok hat kürzlich erst eine Trinkgeldfunktion eingeführt, mit der Nutzerinnen ihre Idole mit Spenden belohnen können.
theinformation.com (Paid), techcrunch.com, turi2.de (Background)

Netflix rechnet mit schwächerem Nutzerwachstum.

Netflix LogoNetflix blickt pessimistischer in die Zukunft. Der Streaminganbieter rechnet für das laufende Quartal nur noch mit 2,5 Mio Neukunden. Im Schlussquartal 2021 waren es noch 8 Mio neue Abonnenten. Der Umsatz im 4. Quartal 2021 stieg um 16 Prozent auf 7,7 Mrd Dollar, der Gewinn wuchs um 12 Prozent auf 607 Mio Dollar. Die Aktie brach trotz eigentlich guter Zahlen nachbörslich um 20 Prozent ein.
handelsblatt.com

Amazon will Mode-Kaufhaus in Los Angeles eröffnen.

Algorithmen als Trendberater: Amazon will noch in diesem Jahr sein erstes Modegeschäft in Los Angeles eröffnen. Der E-Commerce-Riese will in dem 2.800 qm großen Store das stationäre Einkaufserlebnis verbessern. Kunden erhalten in einer "magischen Umkleidekabine", die sich per Smartphone öffnen lässt, personalisierte Bekleidungstipps und können sich per Touchscreen Kleidung ordern.
manager-magazin.de

Basta: Hessische Schule rationiert Klopapier wegen TikTok-Challenge.

Rolle abwärts: Ein TikTok-Trend treibt Schulklo-Vandalismus zum Hype. Eine hessische Schule rationiert Schülern das Klopapier. Vollgesogene Klorollen an Decken und Wänden oder verstopfte Toiletten brachten das Fass zum Überlaufen. Die Posse um selbst mitzubringendes Toilettenpapier, einen Toiletteneuro oder Klo-Wachpersonal ruft nun sogar die Lokalpolitik auf den Plan.
faz.net

Zahl des Tages: Polizei fragt in über 100 Fällen Corona-Kontakte ab.

Zahl des Tages: Die Polizei hat seit 2020 in mehr als 100 Ermittlungsverfahren auf Daten aus Corona-Listen oder in mindestens einem Fall auch aus der Luca App zugegriffen. Das ergibt eine ZDF-Befragung von Staatsanwaltschaften und Datenschutzbeauftragten. Dabei seien die Daten von mindestens 500 Personen erhoben worden, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Die zweckentfremdete Nutzung der Daten ist seit November 2020 verboten.
zdf.de

EU-Parlament einigt sich auf strengere Regeln für Tech-Konzerne.


Schluss mit Wild Wild Web: Das EU-Parlament hat sich auf strengere Regeln für Tech-Konzerne im Umgang mit Desinformationen, Hassrede und Online-Produktpiraterie geeinigt. Der Digital Services Act ist eine Art Internet-Grundgesetz, das Nutzer im Netz besser schützen soll. Das Gesetzespaket sieht u.a. die Beschränkung personalisierter Online-Werbung vor. Personalisierte Werbung für Kinder soll komplett verboten werden. Werbung für Erwachsene darf nicht auf Daten wie Religion, politischen Positionen oder sexuellen Vorlieben beruhen.

Tech-Konzerne sollen es ihren Nutzerinnen künftig möglich machen, Empfehlungsalgorithmen zu deaktivieren und Behörden mehr Einblicke gewähren. So soll vermieden werden, dass Algorithmen Nutzerinnen gezielt auf radikale Inhalte oder Verschwörungstheorien lenken, weil diese mehr Klicks und letztlich mehr Umsatz versprechen. Einmal jährlich sollen die Onlineriesen prüfen, ob von ihnen eine Gefahr für die Gesellschaft oder Demokratie ausgeht. Das Gesetz kann erst nach Zustimmung der EU Staaten in Kraft treten. Dazu müssen noch einige Differenzen u.a. bei den Werbeverboten überbrückt werden. Internetriesen wie Google sehen in den Werbebeschränkungen Nachteile für Händlerinnen und Inhalte-Anbieterinnen.
faz.net, spiegel.de, turi2.de (Background)

Debatte: Nancy Faesers Sperr-Pläne für Telegram kommen nicht gut an.

Sperrgebiet: Der Vorstoß von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, den Messenger Telegram aus den App-Stores zu canceln, kommen nicht gut an. ARD-Korrespondentin Natalie Amiri verwies bei Twitter etwa auf Telegram "als einzigen Weg der einigermaßen freien Kommunikation in totalitären Regimen". Auch die Gesellschaft für Freiheitsrechte kritisiert Faesers Pläne als "unverhältnismäßig".
t-online.de

GMX-Umfrage: “Tagesschau” ist das beliebteste News-Angebot im Netz in Deutschland.

Tagesschau ist das beliebteste News-Angebot in Deutschland, sagt eine Umfrage der E-Mail-Provider GMX und Web.de. Demnach nutzen 17 % der Befragten das ARD-Nachrichtenflaggschiff als Hauptnachrichten-Quelle, gefolgt von den Auftraggebern der Studie GMX und Web.de. Die E-Mail-Portale nutzen demnach 16 % der Befragten. Auf Platz 3 landen n-tv und T-Online.
gmx.net

Studie: 8,7 Mio Views auf YouTube entsprechen dem deutschen Netto-Durchschnittslohn pro Jahr.

New Work: Ganze 8,7 Mio Views im Jahr brauchen YouTuber, um auf den deutschen Netto-Durchschnittslohn von 30.708 Euro zu kommen, meldet das Marketing-Unternehmen Reboot Online. Im Vergleich mit 44 europäischen Ländern benötigen YouTuber demnach in Lichtenstein die meisten Views (16,7 Mio), um auf den örtlichen Netto-Durchschnittslohn zu kommen, gefolgt von der Schweiz (15,4 Mio) und Luxemburg (12,2 Mio). Schlusslicht ist Armenien mit 850.611 Views.
per Mail

YouTube reduziert Angebot an Eigenproduktionen.

YouTube schränkt das Angebot der "YouTube Originals" ein, teilt Chief Business Officer Robert Kyncl auf Twitter mit. Zu den Eigenproduktionen gehören unter anderem Serien, Erklär-Videos und Musik. In Zukunft wolle die Plattform nur noch Inhalte finanzieren, die zu den "Black Voices" oder "YouTube Kids Funds" gehören. Die bisherige Leiterin des Originals-Team, Susanne Daniels, verlässt das Unternehmen zum 1. März.
t3n.de

Ruth Moschner fordert in offenem Brief konsequenteres Vorgehen gegen Netz­kriminalität.


Nicht untätig bleiben: TV-Moderatorin Ruth Moschner, sonst immer zu Scherzen aufgelegt, wendet sich mit einem ernsten Anliegen an Justiz­minister Marco Buschmann und Innen­ministerin Nancy Faeser. In einem offenen Brief fordert sie, Hass und sexuelle Belästigung im Netz nicht unverfolgt zu lassen. Das geänderte NetzDG müsse auch gegen Widerstände von Google und Meta wie geplant in Kraft treten, um Plattformen zu verpflichten, in potentiell strafrechtlich relevanten Fällen Nutzer­daten automatisch an das Bundes­kriminalamt weiter­zugeben. Die Wahrung der Sicherheit im Netz dürfe "nicht von Lobbyist:innen gekippt" werden, sagt Moschner.

Sie selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die derzeitige Straf­verfolgung von Netz­kriminalität "ein Armuts­zeugnis für dieses Land ist". Sie habe Strafanzeige gegen mehrere Instagram-Nutzer gestellt, die ihr sexuelle Direktnachrichten geschickt hatten. Die Staatsanwaltschaft habe die Verfahren nach wenigen Monaten eingestellt, weil sie die Täter mangels Kooperation von Instagram nicht ermittelt konnte.
instagram.com (mit 4-Min-Video), t-online.de, bild.de

(Foto: Rolf Vennenbernd / dpa / Picture Alliance)

Dirk Adam wechselt von Focus Online zu “Sports Illustrated Deutschland”.

Neuer Fokus: Die deutsche Ausgabe von Sports Illustrated holt Dirk Adam, 48, zuletzt Sportchef von Focus Online, an Bord. Seit Jahresbeginn verantwortet der ehemalige Leistungs­sportler als Senior Managing Editor Online die redaktionelle Themen­gestaltung der digitalen Plattformen. "Sports Illustrated Deutschland" erscheint gedruckt vier Mal im Jahr bei einer Schwester des "Playboy"-Herausgeber Kouneli Media von Florian Boitin und Myriam Karsch.
new-business.de

Video-Tipp: Wo die Parallelen zu früheren Nazifilmen und heutiger Online-Hetze sind.

Video-Tipp: Die Arte-Dokumentation "Jud Süß 2.0" geht der Frage nach, inwiefern Klischees, Stereotype und Narrative von NS-Filmen die heutige Online-Hetze bestimmen. Antisemitische Memes, mediale Codes und Bilderwelten würden durch Social Media neue Zielgruppen erreichen und tief in den Mainstream hineinwirken. Forscherinnen sehen zudem einen Zusammenhang zwischen Online-Radikalisierung und antisemitischer Gewalt.
arte.tv (52-Min-Video) via tagesspiegel.de

Clubhouse feiert Geburtstagswochen der deutschen Community.

Clubhouse lädt zur Geburtstagssause: Ein Jahr nachdem der Hype Deutschland erreicht hat, gibt es drei Wochen lang jeden Abend einen Geburtstags­raum mit wechselnden Hosts der deutschen Clubouse-Community. Geburtstags­kinder bekommen auf Ihrem Profil­bild einen roten Luftballon, wo bei Neulingen ein Party-Hütchen zu sehen ist. Jeden Sonntag um 18 Uhr laden die Clubhouse-Gründer zum offenen Townhall-Meeting samt Möglichkeit zum Fragenstellen. turi2 meldet sich immer am Freitagmittag um 12 Uhr zum Live-Podcast turi2 Clubraum.
allaboutclubhouse.one

“Welt”: BKA will mit Massen-Anfragen Telegram-Betreiber auf sich aufmerksam machen.

Telegramme aus Wiesbaden: Das Bundeskriminalamt will den umstrittenen Messenger-Dienst Telegram mit Anfragen fluten, um bei den Betreibern auf sich aufmerksam zu machen, berichtet die "Welt". Über ein entsprechendes Vorgehen habe ein Behörden-Vertreter im Innenausschuss des Bundestages gesprochen. Ziel sei, eine Kooperation zu erreichen. Bisher ignoriert das in Dubai ansässige Unternehmen Lösch-Anfragen meist, wenn sie sich auf Rechtsextremismus beziehen. Bei islamistischen Inhalten reagiere der Dienst dagegen.
welt.de

Neue Podcasts, zweites Schiff: Steingart erweitert seine Medien-Flotte.


Reederei Steingart: Gabor Steingart überzeugt seinen Haupt-Investor Springer und dessen Boss Mathias Döpfner von seinen Expansionsplänen und spendiert seiner Medien-Flotte weitere journalistische Beiboote. Seine Pioneer One bekommmt ein stattliches Schwesterschiff. Der Journalist und Gründer kündigt in seinem "Morning Briefing" Investitionen von zusätzlich 8 Mio Euro und die Einstellung von 25 weiteren Beschäftigten an. Das zweite Medienschiff Pioneer Two soll 52 Meter lang werden und zwei Studios beherbergen, darunter ein "Ballsaal", der auch für TV-Produktionen genutzt werden kann.

Größere Veränderungen gibt es bei Steingarts publizistischem Flaggschiff, dem Morning Briefing. Der werktägliche Newsletter erscheint, wie im November im turi2 Clubraum angekündigt, unter neuem Namen und in einer gekürzten, kostenfreien Version als "ThePioneer Briefing", die Bezahl-Version "ThePioneer Business Class" verspricht zusätzlich "exklusive Nachrichten aus Politik und Wirtschaft". Zudem erscheinen drei neue Podcasts mit Disruptions-Vordenker Christoph Keese, Schriftstellerin Juli Zeh und Wall Street-Reporterin Anne Schwedt. Sobald die pandemische Lage es zulässt, sollen Live-Versionen des "Morning Briefings" und des "Hauptstadt Briefings" stattfinden. (Foto: The Pioneer, Holger Talinski, Montage: turi2)
per Mail

Rebranding fürs "Morning Briefing": Im Live-Podcast turi2 Clubraum spricht Gabor Steingart bereits im November über seine Investitions­pläne und liefert eine kleine Pioneer-Leistungsschau. (12/2021)


Journalismus, ahoi: Gabor Steingart führt im turi2 Clubraum durch sein Medienschiff Pioneer One.

Ransomware: Russland zerschlägt offenbar die Erpresser-Gruppe “REvil”.

Zerschlagen: Dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB und der russischen Polizei ist laut eigenen Angaben ein wichtiger Schlag gegen Cyberkriminalität gelungen. Demzufolge haben die Ermittlerinnen 14 mutmaßliche Mitglieder der Ransomware-Erpresser-Bande "REvil" festgenommen, vermeldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Die kriminelle Organisation existiere nicht mehr und "ihre für kriminelle Ziele genutzte Infrastruktur wurde neutralisiert", teilt der FSB mit. Man habe 25 Wohnungen durchsucht und dabei 426 Mio Rubel, 600.000 Dollar, 500.000 Euro, Computer und 20 Luxusautos in Beschlag genommen. Anlass der Ermittlungen sei eine Anfrage der US-Behörden gewesen.

"REvil" soll für zahlreiche Ransomware-Angriffe auf westliche Unternehmen verantwortlich sein – beim Fleischproduzenten JBS hatte die Hacker-Gruppe 11 Mio Dollar in Bitcoin erpresst. Zudem mussten nach einer Attacke auf den IT-Dienstleister Kaseya u.a. etliche Coop-Supermärkte in Schweden schließen. Bei Ransomware handelt es sich um einen Erpresser-Trojaner, der Dateien durch Verschlüsselung unbenutzbar macht, um sie gegen eine Lösegeldzahlung wieder freizugeben. Im November vergangenen Jahres hatte u.a. schon Europol sieben Cyber-Kriminelle festgenommen, die hinter 7.000 Angriffen auf Firmen stehen sollen, darunter soll auch der mutmaßliche Drahtzieher der Kaseya-Attacke gewesen sein.
zeit.de, tagesschau.de, spiegel.de

Lese-Tipp: Wie unrealistisch eine Telegram-Abschaltung ist.

Lese-Tipp: Die "Tagesschau"-Faktenfinder gehen der Frage nach, ob eine Abschaltung von Telegram, wie von Bundesinnenministerin Nancy Faeser gedroht, überhaupt durchsetzbar ist. ARD-Digitalexperte Dennis Horn (Foto) verneint dies: Denkbar sei lediglich ein erschwerter Zugang oder eine klassische Netzsperre – wobei Nutzende letztere umgehen könnten. Markus Reuter von Netzpolitik.org gibt zu bedenken, dass Telegram seine Dienste ähnlich wie in Russland auf Amazon-Server auslagern könnte: "Wer die sperrt, sperrt das halbe Internet." Die Bundesregierung könne dann nur noch politischen Druck auf Amazon ausüben.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Debatte: Je kränker man ist, umso mehr Likes bekommt man, sagt die Psychotherapeutin Anke Glaßmeyer.

Posts mit Nebenwirkungen: Psychotherapeutin Anke Glaßmeyer, selbst bei Instagram aktiv, findet es positiv, dass mehr über psychische Krankheiten gesprochen wird, rät aber davon ab, den eigenen Genesungs­prozess auf Instagram auszustellen. Userinnen erhielten mehr Likes, "je dünner man ist, je kränker man ist". Es gebe zwar auch viel Verständnis und aufmunternde Worte, dieser "sekundäre Krankheits­gewinn" könne aber zu einer Verschlimmerung der Krankheit führen. Die Krankheit dürfe nicht Teil der eigenen Online-Identität werden.
sueddeutsche.de (Paid)

Debatte: Branchenexperten warnen vor Startup-Blase.

Fear of missing out: Brancheninsider warnen hinter vorgehaltener Hand vor einer Startup-Blase, berichtet das "Handelsblatt". Wagniskapitalgeber würden deutsche Startups mit Geld geradezu überschwemmen. Mondbewertungen für teils windige Geschäftsmodelle seien keine Seltenheit. Wichtigster Preistreiber ist demnach der Wettbewerb unter den Kapitalgebern selbst, die sich immer früher an Startups beteiligen wollen. Doch erste Anzeichen für ein Verblassen des Hypes verdichten sich.
handelsblatt.com (Paid)

Lese-Tipp: Business Punk sucht nach der Social-Media-Erfolgsstrategie des “The Economist”.

The Economist 150Lese-Tipp: Business Punk widmet dem Social-Media-Erfolg des 179 Jahre alte Wirtschaftsmagazins "The Economist" ein lesenswertes Interview mit Head of Audience Kevin Young. Der gibt Einblicke in die Erfolgsformel des Magazins, spannende Insights und erklärt warum die Zahl von 60 Mio Social-Abos nicht weiter steigen muss.
business-punk.com

Zahl des Tages: Kindersong durchbricht als erstes YouTube-Video Marke von 10 Mrd Views.

Zahl des Tages: Das erste YouTube-Video mit über 10 Mrd Aufrufen ist eine Kinderkaraoke-Einlage mit Babyhai in der Hauptrolle. Der rund zwei Minuten kurze "Baby Shark Dance" zum Mitsingen ist damit das mit Abstand erfolgreichste YouTube-Video und eine echte Geduldsprobe für Eltern - Ohrwurm garantiert.
theverge.com, youtube.com

Google Analytics verstößt gegen die europäische DSGVO.


Illegale Analyse: Die Einbindung von Google Analytics auf Webseiten verstößt gegen die europäische Datenschutz­grund­verordnung (DSGVO), entscheidet die öster­reichische Datenschutz­behörde. Die mit Google abgeschlossenen "Standard­schutz­klauseln" würden kein "angemessenes Schutzniveau" bieten, etwa um die "Überwachungs- und Zugriffs­möglichkeiten durch US-Nachrichten­dienste" zu beseitigen, so die Behörde. Der Verein Noyb rund um Datenschützer Max Schrems hatte 101 Muster­beschwerden in ganz Europa eingereicht, die Entscheidung in Österreich ist dadurch wegweisend für andere Länder.

Laut Schrems bringt die Entscheidung zunächst keine direkte Strafe mit sich. Es seien zwar alle Unternehmen in Österreich betroffen, die Google Analytics implementiert haben – es sei aber unwahrscheinlich, dass die österreichische Behörde alle diese Firmen abstraft. Vielmehr erhöhe die Entscheidung den Druck auf europäischer Ebene, sodass in "absehbarer Zukunft neue Verordnungen und Maßnahmen beschlossen werden", schreibt Martin Stepanek im "Standard". Schrems sagt, es braucht entweder einen angemessenen Datenschutz in den USA, "oder wir werden am Ende getrennte Produkte für die USA und die EU haben".

Google schiebt indes die Verantwortung auf die Unternehmen ab, die Analytics einsetzen. "Diese Organisationen, nicht Google, kontrollieren, welche Daten mit unseren Tools gesammelt und wie diese ausgewertet werden", sagt ein Google-Sprecher dem "Standard". Der Internet-Konzern stelle eine "Reihe von Sicherheits­maßnahmen, Kontroll­funktionen und andere Mittel zur Verfügung", damit rechtliche Vorgaben erfüllt werden. (Foto: Rafael Henrique / Zumapress / Picture Alliance)
noyb.eu, derstandard.at, futurezone.at


Fact Checker kritisieren Fake News auf YouTube und bieten Hilfe an.

Sie haben Post: 80 Faktenprüf-Organisationen aus mehr als 40 Ländern kritisieren in einem Brief an YouTube-Chefin Susan Wojcicki die Video-Plattform für die Verbreitung von Fake News und bieten ihre Hilfe an. Die Organisationen, darunter das deutsche Correctiv, stellen fest, dass YouTubes eigene Bemühungen, Fake News einzugrenzen, nicht genügen. "Die Veröffentlichung von faktengeprüften Informationen" sei "effektiver als die Löschung von Inhalten". Ein YouTube-Sprecher stellt Fact-Checking als "wichtiges Werkzeug" heraus, das jedoch "Teil eines weit größeren Puzzles" im Kampf gegen Fehlinformationen sei und verweist auf die Fortschritte der eigenen Bemühungen.
correctiv.org, poynter.org

Associated Press bietet Agenturbilder in Zukunft auf NFT-Portal an.

Unersetzbar: Die Associated Press will ihre Agenturbilder in Zukunft auf einem Portal für Non-Fungible Token (NFT) anbieten. Die Nachrichten­agentur hat die Plattform gemeinsam mit dem Blockchain-Management-Anbieter Xooa entwickelt. Sie soll am 31. Januar online gehen und zunächst einmal Fotografien von "zeitgenössischen und ehemaligen AP-Fotografen" umfassen.
faz.net

Madsack steigt bei Google News Showcase ein.


Late to the party: Über ein Jahr nach dem Start von Google News Showcase in Deutschland tritt Madsack dem Nachrichtenangebot bei. Gleichzeitig schließt der Regionalzeitungs-Konzern eine Vereinbarung mit Google über eine Vergütung im Rahmen des Leistungsschutzrechts. Darüber, wie viel Google an Madsack überweist, haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Google News Showcase, das vor Kurzem von der ZAK als Medien­plattform und Benutzer­oberfläche eingestuft wurde, ist im Oktober 2020 mit rund 20 Medienhäusern als Partner gestartet, darunter u.a. Burda, Funke und Spiegel-Verlag. Madsack hatte bisher gezögert, dem News-Aggregator beizutreten. Nun erkenne man die strategische Bedeutung der "digitalen Nachrichten-Kioske", sagt Bernhard Bahners, Chief Digital Officer von Madsack.

Unabhängig von Google News Showcase hat Google mit fast 60 Publikationen in Deutschland bereits Lizenzverträge auf Basis des Leistungs­schutz­rechts abgeschlossen, schreibt Gerrit Rabenstein, bei Google verantwortlich für die Zusammenarbeit mit Medien, in einen Blog-Beitrag. Dazu gehören neben Madsack u.a. "FAZ", "Hamburger Morgenpost", "taz" und Correctiv. Mit weiteren Verlagen sei Google im Gespräch.

Bisher lässt Madsack seine LSR-Ansprüche von Corint Media vertreten. An dem Geschäftsverhältnis ändere sich nichts, sagt der Verlag und hofft weiter auf LSR-Einnahmen aus Social Media, vor allem von Facebook. Gegenüber Google tritt Madsack nun aber wohl selbst auf. Corint hatte sich beim Kartellamt über Google News Showcase beschwert. Die Verwertungsgesellschaft befürchtet, dass Google die Nachrichten seiner Partner-Verlage bevorzugt. Die Verwertungsgesellschaft fordert von Google 420 Mio Euro für das Jahr 2022 Jahr. Corint ignoriere "wirtschaftliche und rechtliche Fakten" und beharre "auf haltlosen Forderungen", sagt Google-Mann Rabenstein.
madsack.de, blog.google.de, turi2.de (Background Google News Showcase), turi2.de (Background Corint Media)

RTL verkündet die Einheit mit Gruner + Jahr mit Prime-Time-Spot und Waldschutz-Projekt.

RTL Deutschland meldet Vollzug bei der Übernahme von Gruner + Jahr. Der Medienkonzern verschreibt sich in einer Pressemitteilung "positiver Unterhaltung und unabhängigem Journalismus" und nennt den Zusammenschluss ein "Bündnis für nachhaltiges Wachstum". Zur Feier des "Geburtstags" läuft am Abend um 20.14 Uhr einmalig ein TV-Spot auf allen Sendern der Gruppe. Der Einminüter zeigt Programm-Beispiele aus dem TV, Online- und Print-Marken und feiert "Mehr Vielfalt". Gleichzeitig übernimmt RTL den Schutz eines 7.500 Quadratmeter großen Waldstücks – in Kooperation mit Förster und G+J-Testimonial Peter Wohlleben. Die Quadratmeter-Zahl ist angelehnt an die Zahl der Konzern-Beschäftigten. Die CEOs Stephan Schäfer und Matthias Dang laden die Belegschaft zu einer virtuellen Feierstunde ein.
kommunikation.mediengruppe-rtl.de (mit 1-Min-Spot)

CDU-Führung distanziert sich von Maaßens fragwürdigen Social-Media-Posts.

Gehen auf Abstand: Die CDU-Führung verurteilt in einem "einstimmigen Votum" impfkritische Social-Media-Postings von Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Dessen Warnungen vor angeblichen Gefahren durch das Impfen hätten mit CDU-Politik "nichts, aber auch rein gar nichts zu tun", sagt Generalsekretär Paul Ziemiak. Auch das Teilen der Videos von Sucharit Bhakdi, "einem offensichtlichen Antisemiten", verurteilt die Bundesspitze der Partei. Zu einem Parteiausschluss wird es aber vorerst nicht kommen: Stattdessen soll zunächst ein Gespräch zwischen Maaßen und der Spitze seines thüringischen CDU-Landesverbands stattfinden.
n-tv.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Wie Impf-Skeptiker bei Telegram nach Leuten suchen, die sie anstecken.

Lese-Tipp: Die "FAS" gewährt Einblicke in fragwürdige Telegram-Gruppen, in denen Impf-Skeptiker nach Menschen suchen, die sie absichtlich mit dem Coronavirus infizieren. Auch einige sehr dubiose Tipps zum Selbst-Anstecken finden sich dort. Einer sagt, er finde das selbst "ganz schön krank", aber "es sei eben die Verzweiflung". Die "Grippe" könne ihm nichts anhaben, "dazu kenne ich meinen Körper zu gut".
faz.net (Paid)

PayPal arbeitet an eigener Kryptowährung.

PayPal entwickelt derzeit eine eigene Kryptowährung, die durch den US-Dollar gedeckt sein soll, berichtet Bloomberg. Der Entwickler Steve Moser habe entsprechende versteckte Beweise für den "PayPal Coin" in der App vom Online-Bezahldienst gefunden. PayPal bestätigt entsprechende Überlegungen zu einem sogenannten Stablecoin. Sollte es dazu kommen, werde man "natürlich eng mit den zuständigen Regulierungsbehörden" zusammenarbeiten.
bloomberg.com, t3n.de

turi2 edition #16: Yasmine M’Barek über Alter und Atomstrom.


Weiblich, jung, migrantisch: Yasmine M’Barek ist mit 22 Jahren eine der einflussreichsten jungen Journalistinnen des Landes. Als typische Vertreterin ihrer Generation will die “Zeit”-Redakteurin sich nicht bewundern oder labeln lassen. Stattdessen plädiert sie im Interview mit Nancy Riegel in der turi2 edition #16 für mehr Atomstrom und einen besseren Kleidungsstil der Regierung. Weiterlesen >>>

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #16 über Nachhaltigkeit, die am 12. Januar 2022 erscheint. Hier kostenloses E-Paper bestellen!

Frankreich verhängt Millionenstrafen gegen Google und Facebook.

Une lourde amende: Frankreichs Datenschutzbehörde hat eine Millionenstrafen gegen Google und Facebook verhängt. Google müsse 150 Mio Euro zahlen, Facebook 60 Mio Euro, weil Nutzerinnen Cookies nicht so leicht ablehnen wie annehmen können. Erst Ende Dezember erhielten Google und Meta in Russland wegen nicht gelöschter Inhalte hohe Geldstrafen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

turi2 edition #16: Können Influencer unser grünes Gewissen sein, Katharina Frömsdorf?


Beeinflussend: Outfit-Posts und das Bikini-Foto am Strand sind auf sozialen Medien nicht mehr relevant genug, sagt Katharina Frömsdorf. Die Geschäftsführerin des Multichannel-Netzwerks von ProSiebenSat.1, Studio71, schreibt in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #16 über nachhaltige Millennials und freut sich über “Sinnfluencer:innen”. Weiterlesen >>>

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #16 über Nachhaltigkeit. Hier geht’s zum kostenlosen E-Paper.

Wir graturilieren: Jürgen Rink wird 59.


Wir graturilieren: "c't"-Chefredakteur Jürgen Rink macht heute die 59 voll ("Primzahlgeburtstag"). Während Deutschland heute die Heiligen Drei Könige lobpreist, feiert Rink im kleinen Kreis seinen Geburtstag im Lieblingsrestaurant – "der Hund darf mit". Der IT-Experte hält zwar nicht viel von Rückblicken, aber wenn turi2 fragt, was in den vergangenen Monaten richtig genervt hat oder schief gelaufen ist, dann fallen Rink doch einige Dinge ein. Das Portal Heise Online stecke aktuell in einem "Bermuda-Dreieck aus Content, dem engen Fokus der Datenschutzbehörden und dem Anzeigenmarkt". Ihn nervt es, dass "unabhängiger Journalismus derzeit eher ausgebremst wird", während "Fake-News und politisch gesteuerte Portale ungestört publizieren". Halt habe ihn in den vergangenen Monaten sein Team gegeben, das gezeigt hat, wie "Kreativität im Lockdown und Homeoffice wirklich funktioniert" – anders, als er das vermutet habe.

Nun der Blick in die Zukunft – doch auch da stößt der Doktor der Physik wieder auf ein Problem. Zukunftsforschende sind ihm "schon lange suspekt" und die vergangenen zwei Jahre hätten gezeigt, dass man "nicht nach etwas forschen kann, dass es noch nicht gibt". Trotzdem wagt er einen vorsichtigen Ausblick auf die kommenden Monate: Beim Tech-Magazin "c't" stehen einige neue Projekte auf dem Plan. Er hofft, dann wieder mehr Menschen zu begegnen als zuletzt, denn das fehle ihm. Zunächst gibt er sich aber auch mit digitalen Glückwünschen zufrieden. Gratulationen sind per Mail oder bei Linked-in gerne gesehen.

Bundeskartellamt stellt “marktübergreifende Bedeutung” von Google fest.


Bundes-Kontrolletti: Google stellt eine "überragende marktübergreifende Bedeutung" für den Wettbewerb dar, entscheidet das Bundeskartellamt. Damit fällt der Internet-Riese erstmals unter die erweiterte Missbrauchsaufsicht durch die Behörde, teilt Kartellamts-Präsident Andreas Mundt mit. Durch eine neue Vorschrift im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, die Anfang 2021 in Kraft getreten ist, kann das Amt jetzt vorbeugend gegen das Verhalten des Konzerns vorgehen und "konkrete, für den Wettbewerb schädliche Verhaltensweisen" untersagen.

Digital-Experte Stefan Herwig warnt davor, dass die Untersuchungen der Kartellbehörde "extrem lange" dauern werden. Google könne in der Zeit munter weiter wachsen und die komplexen juristischen Verfahren versuchen "zu verzögern und zu torpedieren". Das Kartellrecht sei das falsche Werkzeug – "so als würde man Nägel mit einem Schraubenzieher einschlagen wollen". Aus seiner Sicht fehlen "die notwendigen Gesetze für das Abstellen des eigentlichen Marktversagens".

Optimistischer blickt "Welt"-Redakteur Thomas Heuzeroth auf das Urteil. Er glaubt, dass eine so kolossale Übernahme wie die von WhatsApp durch Facebook nicht noch einmal "an den Wettbewerbshütern vorbeigehen" würde. Der Beschluss "läutet eine neue Ära in der Wettbewerbsaufsicht ein", konstatiert auch der "FAZ"- Wirtschaftskorrespondent Helmut Bünder. Er glaubt allerdings, dass Google "sich nicht kampflos geschlagen geben" wird.

Das Verfahren gegen Google und den Mutterkonzern Alphabet wurde im Mai 2021 eingeleitet. Gegen den jetzigen Beschluss will das Unternehmen keine Rechtsmittel einlegen. Google sei "zuversichtlich", die Vorschriften einzuhalten, teilt Konzernsprecherin Lena Heuermann mit. Das Kartellamt arbeitet aktuell an weiteren Verfahren gegen Amazon, Apple und Meta.
zdf.de, new-business.de, faz.net, zeitung.faz.net (Paid), welt.de, zeit.de, turi2.de (Background)