Zitat: Rappler-Chefin Maria Ressa warnt vor einem Zeitalter im Faschismus.

"Wenn die Sozialen Netzwerke ihr Gatekeeping nicht ernst nehmen, vernichten sie die Öffentlichkeit. Wenn wir das 2020 nicht in den Griff bekommen, könnten wir für ein Jahrzehnt oder Länger den Abstieg in den Faschismus ermöglichen."

Die Investigativjournalistin Maria Ressa, sagt im "Guardian", dass das, was sie in ihren Recherchen 2016 auf den Philippinen erlebt habe, mittlerweile global Anwendung finde.
theguardian.com

Ringier Axel Springer übernimmt Rubrikenportale in Polen.

Ringier Axel Springer Logo-150Ringier Axel Springer verstärkt seine Aktivitäten im Rubrikengeschäft in Polen. Das Unternehmen übernimmt das Rubrikenportal Gratka.pl vollständig vom bisherigen Eigentümer HKM. Außerdem startet Ringier Axel Springer ein Übernahmeangebot für MZN Property, das die Immobilienwebsite Morizon.pl sowie das Finanzportal Lendi.pl betreibt. Über 64 % der Anteile seien Ringier Axel Springer bereits zugesagt worden, so der Konzern.
axelspringer.com

Lese-Tipp: “Süddeutsche Zeitung” gibt Tipps gegen die Smartphone-Sucht.

Lese-Tipp: Autorin Catherine Price rät im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", bewusster zu entscheiden, "wann und wie man sein Handy nutzt". Feeds seien so aufgebaut, dass Menschen immer weiter scrollen. "Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir Dinge zu Ende bringen wollen. Aber diese Feeds haben kein Ende", warnt Price.
"Süddeutsche Zeitung", S. 22 (Paid)

TV-Serien aktivieren Lauschsprecher.

Lauschsprecher wie Amazons Echo, Apples Home Pod oder Googles Home Mini aktivieren sich häufig irrtümlich, wenn sie Gespräche aus TV-Serien hören. Das haben Wissenschaftler einer Universität in Boston herausgefunden. Innerhalb von 24 Stunden würden sich die Geräte bis zu 19 Mal aktivieren. Besonders oft reagiere Apples Home Pod, der Ausdrücke wie "I see" oder "Hey, sorry" als "Hey Siri" missverstehe.
wuv.de

dm bietet seine Geschäfte künftig als Paketstation an.

dm will Online-Besteller in seiner Filialen locken und ermöglicht es Kunden künftig, Pakete aller Online-Händler und aller Lieferdienste in dm-Märkte liefern zu lassen. Dort können die Kunden ihre Pakete während der Öffnungszeiten abholen und für DHL-Sendungen auch Retouren abgeben. Das Angebot startet zunächst in rund 150 Geschäften in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als Test.
horizont.net

Unbekannte verbreiten gezielt rassistische Falschmeldungen zur Amokfahrt in Volkmarsen.

Verschwörungstheorien: Unbekannte verbreiten auf vermeintlichen Nachrichtenseiten, die Amokfahrt in Volkmarsen sei ein islamistischer Anschlag gewesen, obwohl die Quellen etwas anderes aussagen, schreibt Patrick Gensing. Rechtsradikale Medien und die AfD greifen die Meldung auf, verbreiten sie weiter und versuchen bewusst, die Glaubwürdigkeit der Polizei zu untergraben. Auch zum Anschlag in Hanau gebe es Verschwörungstheorien und Versuche, das Geschehen umzudeuten.
tagesschau.de

Deutsche Datenschutzbeauftragte fordern europäische Datenschutz-Behörde.


Brüssel, übernehmen Sie: Mehrere deutsche Datenschutzbeauftragte fordern im "Handelsblatt", eine neue, europäische Datenschutzbehörde zu schaffen. Dass allein die irische Behörde bei großen internationalen Konzernen wie Facebook zuständig sei, habe sich nicht bewährt. Eine unabhängige Einrichtung hingegen könne frei entscheiden, unabhängig davon, wo ein Konzern seine Steuern zahle. Dadurch müsse man "keine direkte oder indirekte politische Einflussnahme aus den Mitgliedstaaten befürchten", so die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen.

Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar kritisiert das aktuelle Verfahren als "schwerfällig, überbürokratisch und ineffizient". Es räume der federführenden Behörden zu viele Rechte ein und ermögliche ihr, den Entscheidungsfluss völlig zum Erliegen zu bringen. Änderungen seien nötig, "um Rechte und Freiheiten Betroffener gerade gegenüber globalen Diensteanbietern durchzusetzen, aber auch um einen fairen Wettbewerb auf dem digitalen Binnenmarkt sicherzustellen."
"Handelsblatt" (Vorabmeldung)

“FAZ”: Hessen will zehn private Sportwetten-Anbieter verbieten.

Sportwetten: Hessen will unseriöse Anbieter aus der Branche drängen und zehn private Firmen verbieten, die das Melde- und Prüfverfahren verweigern, schreibt die "FAZ". Neun weitere hätten den Betrieb von sich aus eingestellt. In dem Bundesland müssen Sportwetten-Anbieter eine Lizenz beantragen, sonst können die Behörden ihre Lokale schließen, Webseiten sperren und Geldströme stoppen.
faz.net, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Dirk von Gehlen über Newsletter als eigenständiges Medium.

Lese-Tipp: Newsletter mausern sich zum monetarisierbaren Angebot für Journalismus, schreibt Dirk von Gehlen, Innovations-Chef der "Süddeutschen". Sie seien nicht mehr nur "verlängerte Marketingmaßnahme oder Digitalverstärker für davon unabhängigen Inhalt". Auf briefingbriefing.de startet Gehlen eine Seite über Newsletter.
dirkvongehlen.de

Bund vergaloppiert sich mit Digital-Budget, meint Sebastian Matthes.

Bundesregierung investiert ihre "lächerlich wenigen" 3,8 Mio Euro Digitalbudget strategisch falsch, meint Sebastian Matthes. Das Geld fließe in kleinteilige Projekte wie Ideenwettbewerbe oder die Digitalisierung bestehender Prozesse. Wichtige Investitionen, etwa eine Cloud-Infrastruktur für alle Behörden oder KI-Anwendungen für Verwaltungen, blieben auf der Strecke, obwohl es sogar deutsche Startups dafür gäbe.
handelsblatt.com

Springer startet eine internationale Vermarktungseinheit für Medien wie Upday und Politico Europe.

Internationales Update für Upday: Springer vermarktet Marken wie Upday und Politico Europe künftig über eine eigene internationale Vermarktungseinheit. Peter Würtenberger (Foto rechts) übernimmt die strategische Führung der neuen Sales Unit zusätzlich zu seinem bisherigen Posten als CEO bei Upday. Die neue Vermarktungseinheit solle "eng mit Media Impact kooperieren". Das internationale Portfolio umfasst mehr als 70 Medien, darunter auch die Titel der Ringier Axel Springer Media AG in Zentral- und Osteuropa. Die operative Leitung der neuen Unit übernimmt Robert Langenbach.

Mit den Angeboten der internationalen Vermarktungseinheit erreicht Springer nach eigenen Angaben mehr als 300 Mio User in rund 30 Ländern. Langenbach war zuvor bereits Head of Sales bei Media Impact für Politico Europe. Langenbach, der bereits von 2009 bis 2016 bei Springer tätig war, wird künftig an Würtenberger berichten.
per E-Mail

Zahl des Tages: 90 % der Doc-Morris-Kunden lösen Rezepte mehrheitlich offline ein.

Zahl des Tages: Nur 10 % des Umsatzes mit elektronischen Rezepten generiert DocMorris künftig über die eigene Online-Plattform - 90 % sollen gemeinsam über stationäre Apotheken erwirtschaftet werden, erklärt Doc-Morris-Chef Olaf Heinrich im "Handelsblatt"-Interview. Bisher stand die Versandapotheke "eher auf Konfrontation" mit dem stationären Handel.
"Handelsblatt", S. 17 (Paid)

Meinung: Journalismus ist keine Spionage, schreibt Georg Mascolo.

Wikileaks: Die Publikation von geheimen Informationen sollte straffrei gestellt werden, fordert Georg Mascolo in der "Süddeutschen Zeitung". Am Montag beginnt das Verfahren gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange. Journalismus ist keine Spionage, mahnt Mascolo. Andernfalls könnten die Ex-Chefredakteure der "New York Times", des "Guardian" sowie des "Spiegel", welche die Enthüllungen veröffentlichten, angeklagt werden.
"Süddeutsche Zeitung", S. 9 (Paid)

EU-Datenschutzgesetz begünstigt Google und Facebook.

DSGVO begünstigt große Tech-Konzerne, zitiert die "Welt am Sonntag" aus einer Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology. Demnach falle es Google und Facebook leichter als anderen Konzernen, "ihr Ökosystem für gezielte Werbung zu nutzen". Google wolle mit anderen Unternehmen ein gemeinsames Modell für die Verwaltung von Nutzerdaten für Werbung entwickeln, was kartellrechtlich bedenklich sei.
"Welt am Sonntag", S. 27 (Paid)

Zitat: Microsoft-Manager Brad Smith will keine Abschottungspolitik.

"In der Welt von heute kann keiner von uns Erfolg haben, wenn der einzige Ort, an dem wir Geschäfte machen können, das Land ist, in dem wir ansässig sind."

Microsoft-Spitzenmanager Brad Smith sagt im "FAS"-Interview, dass US-Unternehmen bei der europäischen Cloud Gaia-X nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden sollten.
"FAS", S. 19 (Paid)

Prominente demonstrieren gegen die Auslieferung von Julian Assange.

Wikileaks: Vor der Anhörung von Julian Assange am Montag, haben am Samstag Prominente in London gegen die mögliche Auslieferung des Australiers an die USA demonstriert. Zu den Unterstützern zählen u.a. Roger Waters von der Band Pink Floyd, der griechische Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis und Modedesignerin Vivienne Westwood, die Assange als "Engel der Demokratie" bezeichnet.
rnd.de

turi2 edition #10: Philipp Welte fürchtet um die digitale Souveränität Europas.


Digitale Souveränität: Philipp Welte, Vorstand der Hubert Burda Media, fordert von der Politik ein härteres Vorgehen gegen das “hegemoniale Streben gigantischer Plattformen”. Mit Peter Turi spricht er für die turi2 edition #10 über Verlagsjournalismus als Gegenentwurf zu Lügen in sozialen Netzwerken, den Markt für Medienhäuser in den kommenden zehn Jahren und die Zukunft von Burda. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

“WSJ”: Ebay erwägt den Verkauf der Kleinanzeigen, möglicherweise an Springer.

Ebay prüft den Verkauf der Kleinanzeigensparte, schreibt das "Wall Street Journal". Zu den möglichen Interessenten solle neben Springer auch der südafrikanische Technologieinvestor Naspers sowie die Beteiligungsgesellschaften TPG und Blackstone zählen. Der Wert von Ebays Kleinanzeigensparte wird auf rund zehn Mrd Dollar beziffert.
wsj.com (Paid), n-tv.de

EU-Vizekommissionschefin Vera Jourová will schärfer gegen Fake News vorgehen.

Fake News: EU-Vizekommissionschefin Vera Jourová erwägt, "strafrechtliche Verbote" im Kampf gegen Falschmeldungen, sofern diese "Panik schüren könnten", schreibt der "Spiegel". Eine juristische Regelung aus Tschechien könnte als Vorbild dienen. In Deutschland ist die Verbreitung von Fake News nicht grundsätzlich strafbar, jedoch Tatbestände wie üble Nachrede.
"Spiegel" 9/2020, S. 24 (Paid)

Vice: Neonazis verbreiten rechtsradikale Musik auf Telegram.

Telegram entwickelt sich zu einem Marktplatz für rechtsextreme Musik, berichtet Vice. In 57 Gruppen und Channels des Messengers würden verbotene Musik geteilt, über Konzerte informiert sowie CDs und T-Shirts verkauft. Neonazis träfen sich bei dem von einem Russen gegründeten Dienst mit Sitz in Dubai, weil dieser im Gegensatz zu Facebook nicht gegen die Rechtsextremisten vorgeht.
vice.com

Zitat: Große Medienhäuser müssen sich neu erfinden, sagt Jürgen Blomenkamp.

"Der Markt braucht eine weitere Konsolidierung und Kooperationen, die viel weitergehen als das, was wir bisher gesehen haben."


Jürgen Blomenkamp, scheidender Chef der GroupM, wirft den deutschen Medien im Interview mit “Horizont” mangelnde Innovationsfähigkeit vor. Er fordert, die heutigen Strukturen zu überwinden, damit Neues entstehen könne.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Claudia Roth gewinnt Rechtsstreit gegen Roland Tichy.

Meinungsfreiheit: Claudia Roth darf weiter sagen, dass das Geschäftsmodell von "neurechten Plattformen" auf Falschbehauptungen beruht, so das Landgericht Stuttgart. Es hat die Klage des Publizisten Roland Tichy abgewiesen. Roth hatte in einem Interview gesagt: "Wir müssen die Stichwortgeber benennen, all diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht - von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs." Auch Broder hat geklagt, das Verfahren läuft noch.
augsburger-allgemeine.de

Bitkom: Markt um Smartphones wächst.

Bitkom rechnet für 2020 mit einen Wachstum des Smartphone-Marktes auf 36,4 Mrd Euro und zählt dazu Umsätze mit Geräten, Diensten und Infrastruktur. Das ist ein Plus von 2 % verglichen mit 2019. Die Digitallobby nennt steigende Gerätepreise, schnellere Netze und zunehmenden Datenverkehr als Gründe. Mittlerweile nutzten drei von vier Bundesbürgern ein Smartphone, auch bei der intelligenten Vernetzung von Geräten spielten Smartphones eine wichtige Rolle.
bitkom.org

Franziska von Lewinski geht unter die Podcaster.

Next, please: Franziska von Lewinski, Vorständin in der Agentur FischerAppelt, startet den Podcast "Weder Null noch Eins". Im Mittelpunkt soll die Digitalisierung von Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht digital ist, stehen. In der 1. Folge empfängt sie Edding-Chef Per Ledermann.
wuv.de, soundcloud.com (37-Min-Audio)



Aus dem Archiv von turi2.tv: "Wir brauchen in den Agenturen einen kulturellen Wandel", findet Franziska von Lewinski.

BGH: Händler haften nicht für Kundenbewertungen bei Amazon.


Wertungsfreie Bewertung: Händler haften grundsätzlich nicht für Kundenbewertungen von Produkten auf Amazon – auch wenn diese irreführend sein sollten. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Reine Produktbewertungen seien keine aktive Werbung, ferner stellten die Bewertungen keine Irreführung der Kunden dar. Laut den Richtern sind Bewertungen von Kunden gewünscht und unterliegen der freien Meinungsäußerung. Amazon ordne Bewertungen zudem einem spezifischen Produkt zu unabhängig davon, welcher Händler es vertreibe.

Im konkreten Fall hatte der Verband Sozialer Wettbewerb geklagt und erreichen wollen, dass Bewertungen zu Kinesiologie-Tapes gelöscht werden, in denen Kunden behaupten, das Produkt helfe gegen Schmerzen. Eine solche Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Laut Gericht müssten die Bewertungen nur dann gelöscht werden, wenn eine konkrete Gesundheitsgefährdung gegeben sei – dies sei nicht der Fall.
spiegel.de, bundesgerichtshof.de

Basta: Karl Klammer nimmt an der US-Präsidentschaftswahl teil.

Sie wollen eine Präsidentschaft verfassen? Auf Vorwürfe, seiner Mitbewerber, seine Pläne für eine Gesundheitsreform seien eher eine PowerPoint, als ein Plan, entgegnet der demokratische Präsidentschaftsbewerber Pete Buttigieg, er sei eher der "Word-Typ". Im Internet ist man sich kurz darauf sicher: Clippy, alias Karl Klammer ist wieder da und will ins Weiße Haus.
mashable.com

EU muss bei Digitalisierung klarer und spendabler sein, findet Christof Kerkmann.

EU will die Digitalisierung vorantreiben, drückt sich aber vor entsprechenden "unbequemen Entscheidungen" und geizt, kritisiert Christof Kerkmann. Sie wolle KI fördern, plane aber strenge Regulierung von Algorithmen. Sie befürworte offiziell Datenökonomie, lasse aber DSGVO-Unsicherheiten im Raum stehen – während China und die USA munter investierten.
handelsblatt.com

TikTok führt “begleiteten Modus” für Eltern ein.


Oberbefehlshaber online: TikTok gibt Eltern in Europa mit dem "begleiteten Modus" mehr Kontrolle über das Treiben des Nachwuchses. Sie können u.a. die Dauer der Nutzung und Kontakte beschränken sowie einstellen, dass die Plattform nur altersgerechte Videos anzeigt. Welche Videos die Kinder anschauen, sehen sie nicht, Nachrichten können sie auch nicht mitlesen. Um den Modus zu aktivieren, müssen Eltern die App selbst auf ihrem Handy haben. TikTok will den Einzug der Obrigkeiten "mit einer Hashtag Challenge unter dem Motto #DigitalWellbeing begleiten".
faz.net, presseportal.de

Madsack kündigt Ströer und vermarktet seine Regionaltitel digital künftig selbst.


Do-it-yourself-Portale: Madsack kündigt zum Ende des ersten Quartals seinen Vermarktungsvertrag mit Ströer, berichtet "Horizont". Ströer vermarktet derzeit den Großteil des Digital-Portfolios von Madsack, darunter das Portal Sportbuzzer und zahlreiche Regionalzeitungen. Künftig will der Verlag die Aufgaben selbst übernehmen. Vorausgegangen sind Tests mit den Online-Angeboten von "Göttinger Tageblatt" und "Ostsee-Zeitung". Dabei habe der Verlag geprüft, "ob wir das selbst hinkriegen", so Madsack-Chef Thomas Düffert (Foto).

In der Vermarktung will Madsack gleichermaßen auf Einnahmen durch Werbung wie durch Digitalabos setzen. Sein nationales Nachrichtenportal RND.de vermarktet Madsack bereits seit dessen Start im September 2019 selbst. Die Erfahrungen hieraus haben bei Madsack den Entschluss zur Selbstvermarktung gefestigt.
"Horizont" 08/2020, S. 5 (Paid)

Video-Tipp: Viktoria Lauterbach im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Unternehmerin und Schauspielerin Viktoria Lauterbach hat 2020 große Pläne – privat wie beruflich. "Ich will jeden Monat ein Buch lesen", nimmt sie sich im Agenda-Fragebogen zur turi2 edition #10 vor. Auch beruflich dreht sich alles um Bildung: Für ihr Startup Meet Your Master, mit dem sie Video-Kurse zur Weiterbildung anbietet, will sie 10 bis 12 neue Kurse produzieren. Sie selbst will in diesem Jahr lernen, besser und geschmackvoller vegetarisch zu kochen.
turi2.tv (95-Sek-Video)

Geschäftsführer Christian Herp verlässt IQ Digital.

IQ Digital und Geschäftsführer Christian Herp gehen getrennte Wege. Herb verlässt den Digitalvermarkter von "Handelsblatt", "FAZ", "SZ" und "Zeit" im Spätsommer 2020 und wechselt als Produktchef in die Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group. Dort soll er für mehr Digitalabonnenten sorgen. IQ Digital sucht einen Nachfolger für Herp, der oder die den Vermarkter gemeinsam mit Steffen Bax, der im Mai 2019 zum Co-Geschäftsführer ernannt wurde, leiten soll.
meedia.de, turi2.de (Background)