Möbelhändler versuchen Retouren zu vermeiden.

Möbelhändler wie Otto, Home24 und Ikea bemühen sich, kostenintensive Retouren zu vermeiden, schreibt Henryk Hielscher. So böten die Händler zum Teil zuvor Stoffmuster an, setzten auf Showrooms und intensivieren ihre Beschreibungen. Zum Teil bekämen Kunden auch einen Preisnachlass, damit sie von einer Rücksendung absehen. Bei fast 11 Mrd Umsatz kann kein Händler auf den Online-Markt verzichten.
wiwo.de

Lese-Tipp: Hans-Bredow-Instiut erforscht Facebooks Kommunikationsregeln.

Facebook-LogoLese-Tipp: Forscher des Hans-Bredow-Instiuts beleuchten, wie Facebook seine Community-Standards entwickelt. Anders als kritisiert sei der Prozess keine Black Box, die der Willkür unterliegt. Facebook versuche, "die staatliche Ordnung zu imitieren". Die Forscher empfehlen für das Prüfen von Fake News u.a. Fachleute mit nichtwestlichen Hintergründen.
"FAZ", S. 13 (Paid), lifepr.de

Microsoft soll VW helfen, nachhaltiger und digitaler zu werden.

Volkswagen holt sich für E-Mobilität und Digitalisierung Hilfe von Microsoft. Der Software-Konzern vernetzt bereits Autos in der VW Automotive Cloud. Künftig kooperieren die Unternehmen auch bei Nachhaltigkeit, digitaler Bildung und Mitarbeiter-Engagement. Microsoft bietet ein digitales Trainingsprogramm an, VW will 2020 rund 2.500 neue Mitarbeiter für die Digitalisierung anheuern.
t3n.de

Antiviren-Software Avast soll Nutzerdaten an Google, Conde Nast und Co verkauft haben.

Jumpstart, Tochterfirma der Antiviren-Software Avast, soll laut Vice-Recherchen in großem Stil sensible Nutzerdaten an u.a. Google, Yelp, Microsoft, McKinsey, Pepsi, Condé Nast verkauft haben. Zu den Daten gehören Google-Suchen, Ortssuchen, GPS-Koordinaten, besuchte Linkedin- und Porno-Seiten und die YouTube-Historie, die zwar anonym sind, aber einer Geräte-ID zugeordnet werden können.
vice.com via t3n.de

Meinung: Amazons Zustellpläne in Europa gefährden DHL.

Amazon will seine Transportflugzeuge auch in Europa einsetzen und hat das Ziel, wie in den USA 50 % der Bestellungen selbst zuzustellen – was DHL in die Klemme bringt, schreibt Birger Nicolai. Laut Studie der KfW Ipex-Bank kostet der Frachttransport per Amazon Air den Onlinehändler fast ein Drittel weniger als fremde Flugzeuge anzumieten. Amazon erwäge auch, eigene Containerschiffe für den Transport von Asien nach Nordamerika einzuführen.
welt.de

Amazon-Mitarbeiter pochen weiter auf mehr Klimaschutz.


Betriebsklimaerwärmung: Amazon-Mitarbeiter kritisieren weiter Jeff Bezos und die Führung von Amazon. Die Angestellten fordern vom Versandriesen ein ehrgeizigeres Vorgehen im Klimaschutz. In einem Blogpost kritisieren 357 Angestellte die Vorgehensweise des Unternehmens. Kernforderung ist, dass Amazon bereits 2030 CO2-neutral wirtschaften soll und nicht wie von der Führung angepeilt 2040. Der öffentliche Protest ist besonders bemerkenswert, da Amazon bereits im Januar gedroht hat, Mitarbeitern zu kündigen, die öffentlich auf mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel drängen.

Die Debatte um einen stärkeren Einsatz für Klimaschutz verfolgt Amazon bereits länger. Im April 2019 unterzeichneten mehr als 3.500 Amazon-Angestellte einen offenen Brief, in dem mehr Anstrengungen für die CO2-Reduktion gefordert wurden. Auch einige Aktionäre haben entsprechende Initiativen gestartet, konnten aber keine Mehrheit für die Ziele finden.
spiegel.de, medium.com (Blogpost der Amazon-Mitarbeiter), turi2.de (Kündigungs-Drohung), turi2.de (Offener Brief), turi2.de (Aktionärsinitiative)

Sky will Disney+ bei Sky Q einbinden.

Sky und Disney verhandeln über eine enge Kooperation bei ihren Streaming-Angeboten. Laut dem "Telegraph" könnte Disney+ künftig als eigene App bei Sky Q eingebunden sein. Ähnlich wie Sky es bereits mit Netflix macht würden Abonnenten die Inhalte beider Anbieter dann gleichberechtigt nebeneinander sehen ohne dass sie die Anwendung wechseln müssten.
quotenmeter.de, telegraph.co.uk

Lese-Tipp: Amazon ist bei Empfehlungssiegeln nicht immer objektiv.

Lese-Tipp: Die Empfehlungssiegel bei Amazon für die vermeintlich besten Produkte werden von einem Algorithmus vergeben, erklärt Michael Gassmann in der "Welt". Die Auswahl sei nicht unbedingt günstiger oder besser, stattdessen sind es Produkte, die dem Nutzer mutmaßlich gefallen. Der Algorithmus berücksichtigt u.a. Verfügbarkeiten, aber auch Kundenrezensionen.
"Die Welt", S. 14 (Paid)

Siemensstadt-Industriecampus erhält Fördermittel für künftige Forschungsprojekte.

Berlin: Der geplante Industriecampus auf dem Gelände der künftigen Siemensstadt 2.0 in Spandau erhält vom Bund und Senat bis 2029 insgesamt 7,5 Mio Euro. Die Fördermittel sollen Universitäten, Startups und wirtschaftsnahe Einrichtungen u.a. bei der Forschung rund um die Digitalisierung unterstützen.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Meinung: Social Media bedient den Wunsch nach Anerkennung und Sichtbarkeit.

Social Media: Vinton Cerf, US-Informatiker und Miterfinder des Internets, vergleicht im "Zeit"-Interview die Aktivitäten in Social Media mit einer Form des "Vandalismus", ähnlich wie bei Graffiti. "Menschen äußern, tun oder zeigen mitunter extreme Dinge, nur um Aufmerksamkeit zu erregen." Diese Form des Internets sei "bestimmt nicht die Welt, die ich wollte".
zeit.de

RTL sichert sich TV-Rechte für Europa League und Europa Conference League.


Prinzenklasse: Die Mediengruppe RTL kauft die kompletten Rechte für Europas zweite und dritte Liga, die Europa League und die neue Europa Conference League. Ab der Saison 2021/22 wollen die Kölner die Spiele bei RTL, beim Männersender Nitro und vor allem über TV Now ausstrahlen. Das "Mainstreamer-Portal" soll "die Hauptadresse für den Europapokal" werden und "alle attraktiven Spiele live" zeigen, wie RTL am Sonntagmorgen stolz per Pressemitteilung ankündigt.

Die Mediengruppe habe "freien Zugriff auf 282 Spiele pro Saison", sagt CEO Bernd Reichart dem "Handelsblatt". Bereits heute zeigt RTL ausgewählte Spiele der Europa League sowie die EM- und WM-Qualifikationsspiele und diverse Freundschaftsspiele der deutschen Nationalmannschaft. Nitro zeigt am Montagabend Bundesliga-Highlights. (Foto: dpa)
presseportal.de, handelsblatt.com

WhatsApp weist die Schuld am Hackerangriff auf Jeff Bezos zurück.

Hackerangriff: Nick Clegg ist "sehr, sehr zuversichtlich", dass Jeff Bezos nicht über WhatsApp gehackt wurde, verteidigt Facebooks Chefkommunikator die App-Tochter bei der BBC. Die Technologie der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei sicher. Die Sicherheitslücke liege im "Betriebssystem", gibt Clegg indirekt Apple die Schuld.
twitter.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Christa Catharina Müller wird Meedia-Vize, Stefan Winterbauer Leiter Digitales.

Meedia: Stefan Winterbauer ist künftig nicht mehr Teil der Chefredaktion, sondern Leiter Digitales, schreibt DWDL. Ab Februar wird Christa Catharina Müller neue stellvertretende Chefredakteurin bei Meedia. Damit folgt Müller dem neuen Chefredakteur Matthias Oden, der zuvor ebenfalls bei "Werben & Verkaufen" und der Content-Marketing-Agentur C3 arbeitete.
dwdl.de, meedia.de

Neue Gesichtserkennungs-App aus den USA will künftig jeden Menschen identifizieren.

Datenschutz: Die US-Firma Clearview entwickelte eine Gesichtserkennungs-App, die künftig jeden Menschen identifizieren kann, sofern sie mit genug Daten gefüttert wird, schreibt der "Focus". Die App habe nach Entwicklerangaben eine Trefferquote von rund 75 %, agiert aber in einer rechtlichen Grauzone. Bei einem Konzert von Taylor Swift wurde das Publikum heimlich nach Stalkern durchsucht.
"Focus" 5/2020, S. 54-57 (Paid)

Georg Kofler widerspricht dem “manager magazin” heftig.

"Was für eine grandiose Bullshit Story!" Medienunternehmer Georg Kofler, 62, widerspricht einem Bericht des manager magazins über eine Schieflage "seiner wichtigsten Beteiligung" (so das "mm") 21sportsgroup heftig: Koflers Social Chain AG sei "NIEMALS an der 21Sportsgroup beteiligt" gewesen. Deren schlechter Zustand habe also "Null Relevanz für Zukunft, Börsengang etc".
twitter.com (Statement von Kofler), manager magazin, 2/2020, S. 20, 21 (Paid), turi2.de (Meldung)

Ergänzung, Samstag, 25.1.2020, 12.38: "mm"-Redakteur Jonas Rest betont, dass die "mm"-Recherchen stimmen: Georg Kofler dementiere, was "mm" nie behauptet habe. Kofler habe die Beteiligung 2018 persönlich erworben und die Absicht kundgetan, sie in die Social Chain Group einzubringen.

Basta: Britische Steuerbehörde macht unfreiwillig PR für Videospiele.

Mehr Games vom Netto: Ein britischer Verband, der Verschwendung von Steuergeld anprangert, will vom Parlament wissen, warum Rockstar Games knapp 45 Mio Euro Steuern erlassen werden. Die Befreiung beruht auf Fördermitteln für das neue Grand Theft Auto-Videospiel, antwortet die Steuerbehörde und leakt damit unfreiwillig das bisher geheime Projekt. Game-over für das Steuergeheimnis.
oe24.at

Facebook löscht hunderte Fake-Profile, die Politiker und Journalisten ausspähen sollten.

Facebook-LogoFacebook löscht nach einer Recherche des "Spiegel" und des Digital Forensic Research Lab ein seit mindestens 2011 in über 30 Ländern aktives Netzwerk von mehreren Hundert Fake-Profilen. Die Profile täuschten vor, Personen aus der Tourismus-, Luftfahrt- oder Modeindustrie zu sein und knüpften Kontakte zu zehntausenden echten Akteuren aus Politik, Militär, Polizei und den Medien. Ziele des Netzwerkes, dessen Spuren nach Chile führen, waren offenbar die Verbreitung von Fake-News und das Ausspionieren der geknüpften Kontakte.
"Spiegel“ 05/2020", S. 26 (Paid)

Kai Diekmann bereut im “Journalist”, “Bild” nicht eher verlassen zu haben.


Kai-ne Widerrede: Kai Diekmann plädiert im neunseitigen Titelinterview des "Journalist" für mehr Lokaljournalismus und bereut, "Bild" nicht eher verlassen zu haben. Zu Interviewer Jan Freitag sagt er, er hätte bereits viel früher den Absprung bei "Bild" schaffen müssen. In den 16 Jahren an der Spitze hätten sich zu viele Routinen eingeschliffen: "Am Ende haben viele in der täglichen Arbeit zu häufig nicht mehr gefragt: Was ist gut für die Marke, was ist gut für das Blatt, sondern was will Kai?" Das, so Diekmann, sei der Punkt, "an dem ein Chef der Marke nicht mehr nur guttut, dem Team nicht und auch dem Blatt nicht."

Dennoch findet er lobende Worte für "Bild". Die Marke habe es als eine der wenigen verstanden, dass sowohl Trägermedium als auch Gatekeeper-Funktion weggefallen seien. Für die klassische Medienindustrie gebe es "kein Recht auf Überleben". Große Chancen sieht Diekmann aber im Lokaljournalismus, auf den sich Medien stärker konzentrieren sollten, insbesondere unter Einbeziehung der Leser. Wenig selbstkritisch zeigt sich Diekmann im Hinblick auf die Art der Berichterstattung unter seiner Führung: Die habe nicht zur Verrohung der Kommunikation beigetragen.
"Journalist" 01/2020, S. 18 (Paid)

“manager magazin”: Georg Koflers Börsenstory zerbröckelt.

Bärenmarkt: Georg Kofler, 62, schreibt mit seiner Unternehmensgruppe The Social Chain eine Börsenstory, die "zerbröckelt", berichtet das "manager magazin": Das Herzstück 21sportsgroup um die Sportmarke Planet Sports verlor laut "mm" 2019 ein Fünftel vom Umsatz und schrieb "in zwei Jahren knapp 40 Mio Euro Verlust". Die "Zeichen stehen auf Zerschlagung", schreibt "mm".
manager magazin, 2/2020, S. 20, 21 (Paid), turi2.de (Background)

Weimer belebt “Pardon” als Digitaltitel wieder.

Weimer Media Group will ab dem 1. Juli auch Satire machen und startet das Satire-Magazin Pardon als Online-Angebot neu, schreibt Clap. Das Original erschien von 1961 bis 1982. In den 2000er-Jahren gab es eine Neuauflage, 2012 brachte Weimar bereits einmalig eine Wiederauflage als Print-Heft. Der Verlag veröffentlicht ansonsten Wirtschafts- und Politik-Titel wie "The European" oder "Börse am Sonntag".
clap-club.de

Hör-Tipp: Ecosia-Gründer Christian Kroll spricht im “t3n”-Podcast.

Hör-Tipp: Der Gründer der grünen Suchmaschine Ecosia, Christian Kroll (Foto), spricht im Podcast von "t3n" mit Chefredakteur Luca Caracciolo. Kroll erzählt, was ihn antreibt und wie die Suchmaschine hilft, Bäume zu pflanzen. Außerdem sagt er, warum Google nicht mit Ecosia kooperieren will und was das Angebot von der im Hintergrund laufenden Suchengine Bing von Microsoft unterscheidet. So soll Ecosia künftig den Nutzern auch helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Die Debatte um den Klimawandel habe Ecosia im letzten Jahr viele neue Nutzer eingebracht.
t3n.de (36-Min-Audio)

Bitkom: Rechenzentren sind in Deutschland teurer als im restlichen Europa.

Rechenzentren sind in Deutschland wegen der Stromkosten im Betrieb teurer als im übrigen Europa, schreibt der Digitalverband Bitkom. In Deutschland koste eine Megawattstunde 113,11 Euro - in Frankreich seien es nur 29,31 Euro, in Schweden 17,70 Euro und in den Niederlanden 17,08 Euro. Grund für die Unterschiede seien Steuern und Abgaben, in Deutschland insbesondere die EEG-Umlage, von der Rechenzentren anders als andere energieintensive Branchen nicht befreit sind.
bitkom.org

Onlinehändler müssen Massen-Retouren strenger ahnden, meint Jacqueline Goebel.

Onlinehandel: Händler betreiben Rücksendefabriken und kooperieren mit Restposten-Händlern, scheuen aber wirklich wirksame Maßnahmen wie Retourenaufschlag und verkürzte Rückgabefristen, schreibt Jacqueline Goebel. Die vorgeschlagene Obhutspflicht, nach der Händler Produkte nur entsorgen dürfen, wenn z.B Sachspenden wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen sind, greife zu kurz, weil sie asiatischen Billighändlern nichts anhaben kann.
"Wirtschaftswoche" 05/2019 , S. 56 (Paid)

lout.plus: SAP räumt gründlich bei den Content-Agenturen auf.

SAP krempelt die Kommunikation auf links, schreibt lout.plus. Der Konzern will bedeutend weniger Content-Agenturen beschäftigen als bisher, "vielleicht ein Dutzend", sagt Christoph Zeidler, Head of Content Strategy & Foundations bei der internen Agentur Studio SAP. Der Konzern produziere zwar viel Content, die Wirkung verpuffe aber, weil die globale Strategie fehle. Zeidler will in zwei bis drei Jahren Richtlinien für die Umsetzung der Strategie aufgestellt und alle 1.500 weltweit tätigen Marketingmitarbeiter auf Kurs haben. Die höchste Priorität liege darauf, effizientere Kampagnen und mehr Events zu liefern – und darauf, dass die Marketingteams der verschiedenen Märkte transparenter arbeiten. Das globale Marketing wird weiter aus New York geführt.
lout.plus

Apple will keine einheitlichen Stecker für Ladegeräte.

Apple positioniert sich gegen die Forderung, EU-weit einheitliche Ladekabel und -stecker einzuführen. Der Konzern argumentiert, entsprechende Regelungen würden Innovationen verhindern. Die aktuellen Stecker wären so nie entwickelt worden. Apple begründet zudem, viele aktuelle Geräte könnten in dem Fall unbrauchbar werden. Beobachter gehen davon aus, dass Apple zudem kein Interesse an einheitlichen Steckern hat, weil die Firma verstärkt auf kabelloses Laden setzen will.
spiegel.de

Buzzfeed baut in Deutschland eine eigene Vermarktung auf.


Friede ist mit ihnen: Buzzfeed baut rund fünfeinhalb Jahre nach dem Start seines deutschen Ablegers eine eigene Werbevermarktung in Deutschland auf. Dafür holt der US-Konzern Alina Friede von Springer und ernennt sie zur Vermarktungschefin. Im Zentrum der Werbevermarktung soll wie beim US-Original vor allem Native Advertising stehen. Als einen der ersten Werbekunden konnte Buzzfeed die Dating-App Tinder gewinnen.

Friede hat sich bei Springer zuletzt vor allem um internationale Werbekunden gekümmert. 2016 kam sie vom Landwirtschaftsverlag zu Springer, wo sie zuvor bereits als Trainee ausgebildet wurde. Buzzfeed hat sein deutschsprachiges Portal im Oktober 2014 gestartet, bislang jedoch nicht aktiv vermarktet.
horizont.net

Video-Tipp: Der ADAC gibt Rechts-Tipps bei YouTube.

Video-Tipp: Der ADAC startet die YouTube-Serie "Recht? Logisch!". Darin beantworten Juristen des ADAC häufig gestellte Fragen, wie welche Promille-Grenzen für E-Scooter gelten oder wann es Ausgleichszahlungen bei Flugverspätungen gibt. Die ersten vier Folgen von zwei bis zehn Minuten Länge sind ab sofort online, weitere sollen im kommenden halben Jahr erscheinen. Der ADAC produziert die Serie komplett inhouse.
youtube.com (Playlist)

“taz”: Funke bereitet sich auf Online-Übernahme der “Hamburger Morgenpost” vor.

Hamburger Morgenpost: Funke baut in Essen bereits ein Team auf, dass künftig Mopo.de mit Inhalten füllen könnte, schreibt Jan Kahlcke in der "taz" unter Berufung auf um ihren Job bangende "Mopo"-Mitarbeiter. Offenbar stehe eine ausschließliche Übernahme der Domain durch Funke kurz bevor. Der Rest des Verlags könnte gegen eine kleine Mitgift im Anschluss an einen Investor fließen, der die Zeitung abwickelt und die profitable Beteiligung an Radio Hamburg behält.
taz.de, turi2.de (Background)

Zitat: Frank Thelen sieht einen traurigen Tag für die deutsche Autoindustrie.

"Es mag für viele noch nach Science-Fiction klingen, aber wer sich mit der Technologie und den Fakten auseinandersetzt, traut seinem Tesla bald mehr als sich selbst – wenn es ums Autofahren geht."

Frank Thelen, bekennender Tesla-Fahrer, kommentiert den erstarkten Tesla-Börsenwert zu Lasten von VW in einem "Handelsblatt"-Gastbeitrag als "traurigen Tag für die deutsche Autoindustrie".
handelsblatt.com

Aus dem turi2-Archiv: Warum sich Frank Thelen auf Facebooks Digitalgeld freut (09/2019).

Saudischer Kronprinz löste laut IT-Forensiker den Cyberangriff auf Jeff Bezos aus.

Nachricht vom Prinzen: "Mit mittlerer bis hoher Zuversicht" ist ein vom saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman versendetes WhatsApp-Video der Auslöser für den Hackerangriff auf das iPhone von Jeff Bezos, zitiert das US-Portal Vice aus einem Bericht der Unternehmensberatung FTI Consulting. Ob es der Kronprinz selbst war, der die präparierte Videodatei an Bezos geschickt hat, können die IT-Forensiker nicht eindeutig belegen. Die saudische Botschaft in den USA hat die Vorwürfe als "absurd" zurückgewiesen.

Einen Monat vor dem Hackerangriff hatten Bezos und der Kronprinz Telefonnummern ausgetauscht. Einige Stunden nach dem Empfang des Videos seien plötzlich "anomal" große Datenmengen vom Smartphone abgeflossen, was über mehrere Monate passiert sei. Die "sehr wahrscheinliche Erklärung" sei eine Spionagesoftware. Die saudische Botschaft in den USA fordert eine Untersuchung, "um die Fakten auf dem Tisch zu haben".
vice.com, spiegel.de

Zeit Online und Funk starten das Politik-Videoformat “Represent”.


Jugend repräsentiert: Zeit Online und Funk, Jugend-Angebot von ARD und ZDF, starten das gemeinsame Politik-Videoformat "Represent". Ab heute erscheint jeden Mittwoch eine Folge des Formats bei YouTube. "Represent" richtet sich an unter 30-Jährige und will beleuchten, welchen Einfluss Bundestagsdebatten bzw. Entscheidungen im Bundestag auf deren Lebensrealität haben.

Mit "Represent" wollen die Macher Debatten runterbrechen sowie Polit-Sprech entschlüsseln und Fakten checken. Die erste Folge dauert keine acht Minuten und dreht sich um die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung. Die Pilot-Kooperation ist erstmal für drei Monate angesetzt.
zeit-verlagsgruppe.de