Instagram: Externe Sicherheitsteams sollen Datenlecks aufspüren.


Schlupfloch-Schutz: Instagram will die Daten seiner Nutzer besser schützen und holt sich dafür externe Sicherheitsteams an Bord. Diese sollen Fälle aufspüren, bei denen Nutzerdaten von Drittanbietern missbräuchlich genutzt werden. Die Facebook-Tochter hat dafür ein Programm zur Aufdeckung von Datenmissbrauch angekündigt, bei dem externe Experten sich Prämien verdienen können, wenn sie Fälle finden, bei denen Benutzerdaten illegal eingesammelt werden.

Mit dem Programm reagiert Instagram auf den Vorfall um die Marketingfirma Hyp3r. Diese soll Nutzerdaten, wie u.a. den Standort, über einen längeren Zeitraum abgegriffen und zur zur Vermarktung eingesetzt haben. businessinsider.de, cnet.com, turi2.de (Background)

Alexandra Van Houtte hat Tagwalk zum wichtigen Mode-Tech-Unternehmen gemacht.

Lese-Tipp: Alexandra Van Houtte hat mit Tagwalk das "Google der Mode" für Stylisten, Redakteure und Designer erfunden, schreibt Trisha Balster. Die Suchmaschine ist eines der wichtigsten Mode-Tech-Unternehmen. Van Houtte erklärt im "Iconist"-Interview, dass sie sich beim Businessplan auf ihr Bauchgefühl verlassen und deshalb u.a. auf Werbung und eine Paywall verzichtet habe. Die Plattform stecke aktuell in einer schwierigen Phase, nicht mehr in den Kinderschuhen, "aber auch noch nicht richtig groß".
welt.de

Mister Spex bekommt 65 Mio Euro in Finanzierungsrunde.

Mister Spex hat eine Finanzierungsrunde über 65 Mio Euro abgeschlossen. Der Optiker-Onlinehändler will seine Marktführerschaft ausbauen, weitere Läden aufbauen und die Internationalisierung vorantreiben. Mister Spex betreibt Onlineshops in zehn EU-Ländern, elf stationäre Läden in Deutschland und hat ein Netzwerk aus Partneroptikern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden.
gruenderszene.de

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2017): Wie Mister-Spex-Marketingchef Jens Reich den Brillenkauf im Netz pushen will.

Disney startet seinen Streamingdienst in Europa zuerst in den Niederlanden.

Disney Logo 150Disney startet seinen Streamingdienst Disney+ am 12. November in den USA und in Kanada, das erste europäische Land sind die Niederlande – wohl, weil die Inhalte dort nicht synchronisiert werden müssen. Eine Woche später folgen Australien und Neuseeland. Das Datum für den Deutschlandstart ist nicht bekannt, Disney will aber zwei Jahre nach dem Start in allen großen Märkten verfügbar sein.
dwdl.de

Motor Presse startet digitales Bezahlmodell.


Moneten-Presse: Der Special-Interest-Verlag Motor Presse testet ein digitales Bezahlmodell, zunächst bei Auto Motor und Sport. Rund 85 % der Inhalte bietet die Redaktion weiter kostenlos an, der Rest verschwindet hinter der Paywall. Das Premium-Abo ams+ kostet im Abo 9,90 Euro pro Monat. Der Verlag will das Bezahlmodell auch auf weitere Marken übertragen. Zur Vorbereitung auf die Paywall hatte der Verlag den Online-Auftritt von "Auto Motor und Sport" gerelauncht und journalistische Inhalte stärker hervorgehoben, um die Verweildauer zu erhöhen.
motorpresse.de, dnv-online.de

BKA will sich gegen rechte Hasskriminalität im Internet neu aufstellen.

Bundeskriminalamt schlägt in einem Planungspapier vor, die Urheber von Hass- und Drohbotschaften "durch verstärkte Internetbeobachtung" künftig schneller zu identifizieren, berichten "Süddeutsche", WDR und NDR. Das Erstellen und Verbreiten von Feindes- und Todeslisten solle strafbar werden. Die Vorschläge sind Teil eines Konzeptes zum Umbau der Staatsschutz-Abteilung für Rechtsextremismus mit bis zu 440 zusätzlichen Stellen.
sueddeutsche.de

Zitat: Visa-Chef Alfred Kelly sieht sich als älteste Fintech-Firma der Welt.

"Uns gibt es seit 60 Jahren, wir sind sozusagen das älteste Fintech der Welt."

Alfred Kelly, Chef des Kreditkarten-Anbieters Visa, sieht seine Firma als Technologie-Unternehmen. Im Interview mit der "Süddeutschen" wirbt er dafür, dass es per se nicht schlimm sei, etwas mit Kreditkarte zu bezahlen, "solange man das richtig zu nutzen weiß".
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

Internet-Ministerin Bär will sich für Fortsetzung der Games-Förderung einsetzen.


Spiel-Geld: Internet-Ministerin Dorothee Bär will sich für die Förderung der Games-Branche auch im Jahr 2020 stark machen, sagt sie dem "Handelsblatt". In diesem Jahr gibt es erstmals 50 Mio Euro Subventionen für deutsche Games-Entwickler, die Förderung steht auch im Koalitionsvertrag, im Entwurf für den Haushalt 2020 fehlt sie aber. Im Vorfeld der am Dienstag startenden Spiele-Messe Gamescom beschwichtigt Bär nun, knapper werdende Haushaltsmittel dürften "kein Grund sein, die Gamesförderung zu vernachlässigen".

Die Politik müsse "den Raum schaffen", um "längerfristige Investitionen in der Games-Branche" anzustoßen, sagt Bär. Gemeinsam mit Verkehrsminister Andreas Scheuer will sie sich im parlamentarischen Haushaltsverfahren "mit Nachdruck" für eine Fortsetzung der Gamesförderung einsetzen. Entscheiden müsse am Ende aber das Parlament. (Archiv-Foto von der Gamescom 2018: picture alliance / Sven Simon)
handelsblatt.com

Mitarbeit: Björn Czieslik

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dorothee Bär im Unterwegs-Videofragebogen. zur turi2 edition #7 (10/2018)

Analyse: Der US-Medienmarkt ist auf Konsolidierungskurs.

USA: Medien-Fusionen sind auch nach dem Zusammenschluss von CBS und Viacom großes Thema auf dem US-Markt, analysiert Katharina Kort im "Handelsblatt". Als Kandidaten nennt sie u.a. Discovery, Sony und Lions Gate und beruft sich auf Analysten. Auch ViacomCBS könnte mit seinen knapp. 30 Mrd Dollar Börsenwert zum Übernahmekandidat werden – Netflix ist 130 Mrd schwer.
handelsblatt.com

Zitat: GetYourGuide-Gründer Johannes Reck wünscht sich mutigere Inlands-Investoren.

"Für viele Leute ist es kaum nachvollziehbar, wie man zehn Jahre in den Aufbau eines Unternehmens investieren kann, ohne direkte Profite zu haben."

Johannes Reck, Gründer des Erlebnis-Vermittlers GetYourGuide, bedauert im "Welt am Sonntag"-Interview die "wahnsinnig risikoscheue Kultur" in Deutschland. Startups seien auf Geld aus dem Ausland angewiesen, das dann auch ins Ausland zurückfließt.
"Welt am Sonntag", S. 36 (Zusammenfassung)

Falk-Anklage ist dubios, schreibt Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen.

Stadtplan-Erbe Alexander Falk ist der Anstiftung zum Mord angeklagt, der Prozess beginnt am 21. August. Der Fall habe das Zeug zum Thriller, schreibt Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen. Es gibt u.a. zwielichtige Zeugen und dubioses Beweismaterial wie einen Audio-Mitschnitt, der von der Staatsanwaltschaft wohl nicht korrekt ausgewertet und offenbar manipuliert wurde. Falk will aussagen.
"Welt am Sonntag", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

“Mich ärgert die Heuchelei” – “Kicker”-Chef Jörg Jakob über die Kommerzialisierung des Fußballs.


Zwischen Kommerz und Kultur: An diesem Wochenende startet die Fußball Bundesliga in ihre 57. Spielzeit – und Jörg Jakob, Chefredakteur des "Kicker", feiert parallel den Anstoß für sein 57. Lebensjahr. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi spricht Jakob über den Fußball früher und heute sowie die gemeinschafts- und identitätsstiftende Rolle des Ballsports. Dass der Fußball auch ein Riesengeschäft ist, erkennt Jakob an, ärgert sich aber über Heuchelei. Bei Mio-Transfers sei es "immer das Geld der anderen", das kritisiert werde.

"Wer Profi-Fußball auf dem höchsten Niveau haben will, wer erfolgreich sein will, der muss sich um die besten Spieler kümmern, die besten Trainer und Konzepte", argumentiert Jakob. Obwohl der FC Bayern in den vergangenen Jahren ein Abo auf den Meistertitel hatte, findet der Sportjournalist den Wettbewerb spannend. Für die neue Saison rechnet er allerdings einer anderen Mannschaft die größten Chancen auf die Meisterschaft aus.
turi2.tv (37-Min-Video), turi2.de/podcast (37-Min-Audio)

Jörg Jakob über...

01:51 ... seinen Geburtstag in unmittelbarer Nähe des Bundesligastarts 1963 und seine ersten Fußball-Erinnerungen.

06:23 ... die Rolle der Nostalgie für den Fußball und Fußball-Magazine.
turi2.tv (37-Min-Video), turi2.de/podcast (37-Min-Audio)

09:00 ... die Bedeutung des Fußballs für die ganze Gesellschaft.

10:14 ... Spannung in der Bundesliga angesichts der Bayern-Dominanz.

11:48 ... die Auswirkungen der Fußball-Kommerzialisierung auf die Spannung in der Liga.

16:46 ... die Rolle des "Kicker" als kritische und einordnende Stimme im Fußballgeschäft.

20:04 ... die Meisterschafts-Chancen der Bayern und ihrer Verfolger.

21:08 ... die Rolle der Bundesliga für die Auflage des "Kicker".

22:32 ... den "Kicker" als Fußball-Magazin, das über die News hinausgeht und Hintergründe einordnet.

24:51 ... die 100-jährige Geschichte des "Kicker" und wie sich das Magazin immer wieder neu erfunden hat.

26:00 ... den "Kicker" als digitale und analoge Marke - in Zeiten sinkender Auflagen.

29:20 ... die vereinseigenen Medienangebote als Konkurrenz.

31:11 ... Vereine, die ihre Stars abschotten und erschwerten Zugang zu den Spielern.

34:54 ... fehlendes Bewegtbild im Angebot des "Kicker".

Sie können das komplette Gespräch auch als Podcast anhören. Den turi2 podcast finden Sie bei iTunes, Spotify, Deezer und Audio Now sowie in der turi2-App und über den RSS-Feed.

Augmented-Reality-Effekte ermöglichen große Reichweiten.

Augmented-Reality-Effekte für Instagram und Snapchat können Nutzern und Marken große Reichweiten verschaffen, schreibt Roland Eisenbrand. So hätten einige der Effekte mehr als eine Milliarde Aufrufe erzielt. Die Ersteller profitieren oft doppelt: Zum einen sammeln sie neue Follower, zum anderen zum Teil bezahlte Aufträge für Marken, die sich zunehmend für eigene Effekte interessieren.
omr.com

YouTube unterscheidet künftig stärker zwischen Premium- und Free-Nutzern.

YouTube gewährt seinen zahlenden Nutzern künftig mehr Vorteile. Nutzer mit Premium Account erhalten ab dem 24. September bei Erscheinen direkt vollen Zugriff auf YouTube Originals. Nutzern mit kostenfreien Accounts stellt YouTube die Serien nur folgenweise zur Verfügung. Premium-Nutzer brauchen zudem wie gehabt keine Werbung anschauen.
support.google.com

Edition F startet neue Kolumnen und einen Podcast mit den Gründerinnen.

Edition F treibt den Umbruch nach dem Abgang von Chefredakteurin Teresa Bücker voran und startet einen Podcast mit den Gründerinnen Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann. Hinzu kommen mehrere neue Kolumnen. Einmal im Monat schreiben künftig Mirna Funk, Theresa Lachner, Anne Philippi und Ronja von Rönne für das Digitalmagazin. Hinzu kommt die wöchentliche Kolumne "Reboot the System" mit wechselnden Autoren.
editionf.com, editionf.com (Podcast), turi2.de (Background)

“Computer Bild”: Unitymedia und Vodafone liegen im Internet-Speedtest weit vor Telekom und O2.

Internet: Anschlüsse über TV-Kabel sind viel schneller als über Telefonleitungen, ergibt der Kabel- und DSL-Speedtest der "Computer Bild". Als klarer Sieger geht Unitymedia mit durchschnittlich 140 Mbps hervor, gefolgt von Vodafone Kabel mit 138 Mbps. Bei den DSL-Anbietern führt die Telekom mit 45 Mbps, O2 bildet das Schlusslicht mit 34 Mbps.
presseportal.com

Instagram-Nutzer können Fake News melden.


Fight gegen Fake: Auch Instagram steigt gegen Fake News in den Ring und lässt diese von seinen Nutzern nun melden. Das Foto-Netzwerk will die Reichweite von Beiträgen mit Falschinformationen einschränken, indem sie nach der Prüfung nicht mehr bei den angegebenen Hashtags und auf der Explore-Seite angezeigt werden. Damit bleiben die Beiträge zwar für die Follower und in deren Streams sichtbar, jedoch wird es Nicht-Followern erschwert, zufällig auf die falschen Inhalte zu stoßen.

Die Facebook-Tochter prüft die gemeldeten Inhalte jedoch nicht selbst, diese werden an Fact-Checker von Drittanbietern weitergeleitet. Die Funktion soll bis zum Ende des Monats schrittweise ausgerollt werden und dann allen Instagram-Nutzern zur Verfügung stehen.
mashable.com, persoenlich.com

Charles Bahr gründet neue Firma mit zehn Influencern.

Jungunternehmer Charles Bahr, 17, verkauft die Anteile an Tubeconnect, der Influencer-Agentur, die er mit 14 gegründet hat, und baut eine neue Firma namens Project Z auf. Sie berät Unternehmen beim Marketing, beim Recruiting und der Prozessoptimierung für Jugendliche. Bis Bahr volljährig ist, gehört Project Z dem Inkubator MNTCI. Die Firma startet in Hamburg, zunächst mit Freelancern.
horizont.net, wuv.de

Hör-Tipp: Influencerin Louisa Dellert im OMR-Podcast über ihren Nachhaltigkeits-Schwenk.

Hör-Tipp: Louisa Dellert erzählt Philipp Westermayer im OMR-Podcast, was der Schritt von der Fitness- zur Nachhaltigkeits-Influencerin sie gekostet hat. Sie verdiente früher rund 20.000 Euro pro Monat durch Werbeverträge mit Adidas und Co, nun sind viele Sponsoren abgesprungen und sie zog mit einem Spendenaufruf einen Shitstorm auf sich.
omr.com (52-Min-Audio)

Coachhub aus Berlin sammelt 6 Mio Euro von Investoren ein.

Smells like Team-Spirit: Coachhub, Coaching-Startup aus Berlin, bekommt 6 Mio Euro von Investoren, u.a. Holtzbrinck Ventures, Partech und Speedinvest. Die Brüder Matti und Yannis Niebelschütz, die bereits MyParfum gegründet haben, wollen die Internationalisierung ausbauen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen wie Generali können über die App mit geprüften Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils drei passende vor.
handelsblatt.com

Wish sperrt Kundenkonten, wenn Nutzer Produkte zurückschicken.


Verwünscht: Wish, Shopping-App mit hohem Anteil an Fernost-Ramsch, sperrt offenbar vermehrt Konten deutscher Nutzer, die Produkte zurückschicken, berichtet das Portal Marktwächter der Verbraucherzentralen. Sie können so ihre Käuferrechte nicht mehr geltend machen und auch den Kundenservice nicht mehr kontaktieren. Der Onlinemarktplatz begründet den Schritt mit "übermäßig vielen Rückerstattungen" – obwohl manche der betroffenen Nutzer bisher nur eine Bestellung retourniert hätten. Wish schlägt als Lösung vor, betroffene Nutzer sollen weiter bestellen, um den "guten Ruf" ihres Kundenkontos wiederherzustellen. Die App wirbt mit extrem niedrigen Preisen, tritt selbst aber nur als Vermittler auf. Die Händler kommen überwiegend aus China, die Produkte sind oft von minderwertiger Qualität, die Beschreibungen wecken falsche Erwartungen oder die Bestellungen gehen verloren.
marktwaechter.de via t3n.de

Studie: Jüngere Kunden begegnen Amazon kritisch.

Amazon ist für Onlineshopper zwar wichtig, aber nicht unschlagbar, sagt der "Future Shopper"-Report der Agentur Wunderman Thompson. Die 16- bis 24-Jährigen geben an, Amazon biete nicht den besten Zugang zu Marken und Kundenservice. Die Studie befragt 15.000 Nutzer aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Tschechien, Belgien und den Niederlanden.
horizont.net, insights.wundermanthompsoncommerce.com (Studie)

Lese-Tipp: Die “Zeit” schreibt, wie Rechte YouTube nutzen, um Jugendliche zu erreichen.

Lese-Tipp: Tanya Falenczyk spricht für die "Zeit" mit YouTubern der Identitären Bewegung, die das Netzwerk nutzen, um Jugendliche für ihre Themen zu sensibilisieren. Über ihre Unterstützer wollen sie nicht reden, bestätigen aber, dass sie viele Minderjährige erreichen. Zudem redet Falenczyk mit Jugendlichen über ihre Sehgewohnheiten. Die Videos der Identitären kommen bei ihnen an - was sich dahinter verbirgt, wissen sie jedoch nicht.
"Zeit" 34/2019, S. 59 (Paid)

Der Ausschuss für nationale Sicherheit des US-Kongresses lädt den 8chan-Betreiber vor.


8-same Abgeordnete: Der Ausschuss für nationale Sicherheit des US-Repräsentantenhauses lädt Jim Watkins, Betreiber des Forums 8chan, vor. Watkins soll den Ausschussmitgliedern am 5. September Fragen zur Rolle seiner Website bei mehreren Amokläufen in jüngster Zeit beantworten. 8Chan erregte nach dem Amoklauf in El Paso, bei dem 22 starben, Aufmerksamkeit, da der Todesschütze hier zuvor seine Tat angekündigt haben soll und von weiteren Nutzern Zustimmung erhielt. Watkins behauptet, das entsprechende Manifest sei nicht vom Täter selbst hochgeladen worden.

Schon bei den Angriffen auf eine Moschee im neuseeländischen Christchurch und auf eine Synagoge im kalifornischen Poway haben rechte Extremisten die Plattform genutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Derzeit ist die Seite offline. Watkins will zunächst die Gespräche mit den Abgeordneten abwarten.
theverge.com, cnet.com, spiegel.de (Behauptung Watkins), turi2.de (Backgound)

Meinung: E-Paper könnten mehr, wenn Verleger nicht auf die Gesamtauflage schielen würden.

E-Paper könnten mehr, als die Verlage ihnen zugestehen, schreibt Ulrike Simon. Grund dafür sei, dass die Verlage den Auflagezahlen mehr Bedeutung zumessen, als den Bedürfnissen der Leser. Die IVW addiere E-Paper nur dann zur regulären Auflage, wenn sie sich preislich und inhaltlich eng am Printprodukt orientieren.
"Horizont" 33/2019, S. 14 (Paid)

Zahl des Tages: 83 % der Deutschen würde mit Künstlicher Intelligenzen kommunizieren.

Zahl des Tages: Rund 83 % der Deutschen können sich vorstellen, mit Künstlichen Intelligenzen zu kommunizieren, so das Ergebnis einer Online-Befragung von Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Plus von 25 Prozentpunkten. Mit 77 % fordert aber zugleich eine deutliche Mehrheit der Befragten dass KI-Anwendungen nicht vermenschlicht werden, sondern klar als solche erkennbar bleiben sollen.
presseportal.de