“Mediathek first” – ZDFneo-Chefin Nadine Bilke über Binge Watching und Böhmermann.


Mit dem Zweiten streamt man besser: Nadine Bilke hat die ZDF-Mediathek mit aufgebaut, seit gut einem Jahr erprobt sie bei ZDFneo, dem Junge-Leute-Ableger des ZDF, die TV-Zukunft. Im Videointerview zur turi2 edition #9 sagt Bilke, dass sie selbst gerne Serien wie “Countdown Copenhagen” staffelweise in der Mediathek guckt. Das “Neo Magazin Royale” von Jan Böhmermann schätzt sie, weil es der Moderator schafft, Menschen für politische und gesellschaftliche Themen zu sensibilisieren.
turi2.tv (18-Min-Interview auf YouTube)

Basta: Sänger Alexander Klaws macht Umschulung zum Versicherungsvertreter.

Alle Achtung im Recall? Die Kommunikationsagentur Achtung wirbt mit Sänger Alexander Klaws (Foto), erster "DSDS"-Sieger, für die Siemens-Betriebskrankenkasse. "Ihre Kritik ist Musik in unseren Ohren", zitiert Klaws singend Online-Bewertungen. Seine Ballade "Take Me Tonight" entpuppt sich als Motivationssong für Versicherungspolicen.
wuv.de, youtube.com (4-Min-Video)

Bento-Redaktion produziert Print-Beileger “Bento Start” für “Spiegel”.


Adieu, Adoleszenz: Bento soll erwachsener werden und wendet sich von Quizartikeln und Listen ab. Ab 2020 legt die Redaktion dem "Spiegel" viermal jährlich "Bento Start" bei. Das Heft kommt mit 200.000 Auflage, richtet sich an Studierende und ersetzt den "UniSpiegel". Die Redaktion verwertet dafür Beiträge von der Website und recherchiert zusätzliche. Bento-Teamleiterin Katharina Hölter verantwortet das Heft redaktionell. Im Netz will Bento künftig längere, tiefer recherchierte Artikel aus "konsequent junger Perspektive" bieten. Inhaltlich und optisch soll der Jugendableger näher an den "Spiegel" rücken, aber eigenständig bleiben.
horizont.net, bento.de

Meinung: Werbetreibende erreichen Jugendliche nur schwer.

Mediennutzung junger Zielgruppen verändert sich so schnell, dass Werbetreibende eigentlich alle sechs Monate einen neuen Mediaplan brauchen, beobachtet Elke Löw. Jugendliche sind schwer zu erreichen, weil viele Plattformen, die sie nutzen, z.B. Netflix, keine Werbung zeigen. Reichweite bei Kindern generiere man am besten über TV, bei Jugendlichen via Instagram. Auch TikTok wäre gut, kann von deutschen Unternehmen aber nicht gebucht werden und habe Probleme, sexuelle Belästigung der Nutzer zu verhindern. Auf Snapchat wollen die Nutzer nicht gestört werden, Marken können aber mit eigenen Lenses punkten.
"Werben & Verkaufen" 10.2/2019, S. 46-53 (Paid)

Lese-Tipp: Juliane von Reppert-Bismarck erzählt, wie Schüler Medien wahrnehmen.

Lese-Tipp: Juliane von Reppert-Bismarck spricht im Interview mit Silke Fokken über ihre Erfahrungen mit ihrem Projekt Lie Detectors. Dabei gehen Journalisten in Schulklassen und vermitteln, wie sie Fake News identifizieren können. Ein Aha-Erlebnis sei für von Reppert-Bismarck gewesen, als ihr 13-jähriges Patentkind erzählt habe, dass viele Klassenkameradinnen für Donald Trump seien und dies an Botschaften auf Instagram liege.
spiegel.de

Zahl des Tages: Hacker erbeuten rund 26 Mio gestohlene Kreditkarten von einer Hacker-Seite.

Zahl des Tages: Hacker haben die Daten von rund 26 Mio Kreditkarten erbeutet, berichtet der IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs. Anders als bei anderen Hacks könnte das dieses Mal aber etwas Gutes sein: Die Daten wurden von einem der größten Online-Shops für gestohlene Kreditkarten entwendet und liegen mittlerweile vielen Finanzinstituten vor, so dass sie die Karten sperren können.
krebsonsecurity.com via mashable.com

Twitter schließt regelwidrige Politiker-Tweets von Likes und Retweets aus.

Twitter: Nutzer können künftig Tweets, in denen Regierungspolitiker gegen die Nutzungsregeln verstoßen, nicht mehr liken oder retweeten. Twitter kündigt an, die Inhalte aber nicht zu löschen, da sie von öffentlichem Interesse seien. Dafür erscheine ein Hinweis, dass der Tweet gegen Regeln verstoße und sei erst hinter dieser Anmerkung sichtbar. Das Zitieren von auf diese Art markierten Tweets mit einem eigenen Kommentar bleibe erlaubt.
techcrunch.com

Instagram bekommt eine Übersicht der Apps mit Zugriff auf den Account.

Facebook verpasst Instagram eine Übersicht der Dritt-Apps, die Zugriff auf den jeweiligen Account haben. Nutzer sollen so einen Überblick behalten können, welchen Anwendungen sie Zugriff auf welche Daten gewähren. Eine vergleichbare Funktion gibt es bereits beim Mutter-Netzwerk Facebook. In der Vergangenheit sind mehrfach Anwendungen von Drittanbietern in die Kritik geraten, weil Hacker mit ihnen unbemerkt Daten abzweigten.
mashable.com

Experten kritisieren das Online-Wahlverfahren der SPD.

SPD: Der Chaos Computer Club und Christopher Lauer, prominenter Ex-Piratenpolitiker und später SPD-Mitglied, kritisieren das Online-Wahlverfahren für die neue Parteispitze als unsicher, schreibt Sonja Peteranderl. Personen, die Zugriff auf Geburtsdatum und Mitgliedsnummer haben, könnten für andere die Stimme abgeben. Die SPD könne Betrug nicht ausschließen und die vom System angegebenen Wahlergebnisse nicht überprüfen. Die Partei will am System festhalten.
spiegel.de

Libra ist zu nah an Facebook, um Erfolg zu haben, schreibt Niklas Wirminghaus.

Libra: Die Kryptowährung schafft es nicht, sich von Facebook zu emanzipieren und leidet unter regulatorischem Druck, analysiert Niklas Wirminghaus. Er glaubt, dass Paypal, Visa und Stripe sich zurückgezogen haben, weil ein Bündnis mit Zuckerberg "gerade einfach kein Glück" bringe. Facebook stehe unter zu scharfer Beobachtung und habe zu viele Skandale hinter sich. Libra sei nur auf dem Papier unabhängig, in der öffentlichen Wahrnehmung und personell aber nicht.
financefwd.com

Medienholding Süd baut Stellen ab, gründet “Gemeinschafts-Redaktionen”.


Mantel für alle: Medienholding Süd, Herausgeberin von Tageszeitungen wie "Stuttgarter Zeitung", "Stuttgarter Nachrichten" und "Schwarzwälder Bote", baut wegen sinkender Werbeerlöse und Printauflagen um und plant "neue Gemeinschaftsredaktionen". Dabei rechne der Verlag "mit einem Arbeitsplatzabbau in zweistelliger Höhe bis Ende 2021". Gleichzeitig will der Verlag in seiner Digital-Sparte MHS Digital neue Stellen schaffen.

Die Mantelredaktion in Stuttgart soll ab 2021 größtenteils die Mantelinhalte aller Regionalzeitungen produzieren. Die Unabhängigkeit der Redaktionen solle laut Pressemitteilung dennoch erhalten bleiben. Das Mutter-Unternehmen Südwestdeutsche Medienholding hat kürzlich ein Investitions- und Umbauprogramm für ihre Verlage angekündigt, mit Stellenabbau und 100 Mio Euro Investitionen.
horizont.net, turi2.de (Background)

Facebook will YouTube mit Influencer-Formaten von u.a. Burdas “Bunte” angreifen.

Watch, Facebooks Video-Plattform, kooperiert in Deutschland u.a. auch mit Burdas Online-Auftritt von "Bunte" sowie mit der Kölner Produktionsfirma Brainpool, schreibt DWDL. Die Publisher sollen mit Influencern Formate entwickeln, um YouTube Konkurrenz zu machen. Facebook erhalte 45 % der Werbeeinnahmen, die Publisher behielten die redaktionelle Hoheit.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Digitalstaatsministerin Bär will Beweispflicht bei Hass-Kommentaren umkehren.

Game Over für Hass-Kommentare: Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (Foto) fordert im "Welt"-Interview eine Umkehr der Beweispflicht, wenn Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die Plattformbetreiber wie Facebook sollten künftig "proaktiv" gegen Beleidigungen vorgehen. Das Urteil gegen Renate Künast sei "ein Beitrag zur Verrohung der Sprache und des Umgangs". Das Landgericht Berlin hatte Künasts Klage abgewiesen und die Hass-Kommentare als "Stilmittel der Polemik" gewertet.

Anders als Horst Seehofer sieht Bär keinen Zusammenhang zwischen Attentätern und der Gamerszene, sagt sie im "Welt"-Interview. Die Attentäter hätten "auch alle einen Führerschein" oder hätten "am Vortrag Brot gegessen". Nach dem Anschlag in Halle forderte der Innenminister, "die Gamer-Szene stärker in den Blick" zu nehmen.
"Welt", S. 5 (Paid), turi2.de (Künast-Klage)

Hör-Tipp: Donata Hopfen spricht im OMR-Podcast über ihre Leidenschaft für Startups.

Hör-Tipp: Donata Hopfen (Foto), Ex-"Bild"-Verlagschefin und heute Digitalberaterin bei BCG Digital Ventures, spricht im OMR-Podcast über ihre Leidenschaft für Startups. "Wie würde man es machen, wenn man es heute neu machen würde?", sei für Gründer eine Schlüsselfrage. Dem Berliner Neu-Verleger Holger Friedrich, Hopfens Ex-Kollege bei Verimi, wünscht sie "ganz viel Glück bei diesem schwierigen Unterfangen".
omr.com (43-Min-Audio), turi2.de (Background)

Streaming-Nutzer scheuen lange Serien, meint Martin Moszkowicz.

Streaming: Früher hatten Produktionsfirmen Probleme mit dem Budget, heute damit, kreative Talente zu finden, sagt Constantin-Film-Chef Martin Moszkowicz im DWDL-Interview. Mit Bora Dagtekin spreche er aktuell über Serienideen. Generell beobachte er, dass das Publikum sich nicht mehr leicht auf lange Serien einlässt. Deshalb bestellen Netflix und Co zunehmend Filme.
dwdl.de

Peter Kloeppel und Lisa Altmeier beantworten fünf Generationen-Fragen.


Zwei Generationen, fünf Fragen: RTL-Urgestein Peter Kloeppel und Social-Journalistin Lisa Altmeier trennen 30 Jahre – doch sie verbindet die Leidenschaft zum Medienmachen. Für die turi2 edition #9 haben wir mit beiden lange Gespräche geführt und sie dann gefragt, was sie an der anderen Generation bewundern und was sie nervt. Kloeppel wünscht sich mehr Zeit ohne Handy, Altmeier mehr Anstand im Internet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Kloeppel: Video und Podcast), turi2.de (Altmeier: Video und Podcast)

Die Podcasts gibt es auf diversen Plattformen:


Peter Turi interviewt Peter Kloeppel:


Jens Twiehaus interviewt Lisa Altmeier:

Meinung: Das EuGH-Urteil zu Cookies erhöht den Druck, sich in LogIn-Allianzen zu organisieren.

Cookies: Dominik Frings erklärt im Serviceplan-Blog die Folgen der EuGH-Entscheidung zur Verwendung von Cookies, wonach Internetnutzer Cookies aktiv zustimmen müssen. Für die Werbebranche nehme der Druck zu, sich in LogIn-Allianzen zu organisieren, da Cookies von Drittparteien seltener werden dürften. Profitieren würden Unternehmen wie Facebook, die im Rahmen ihrer AGBs das Einverständnis zur Cookie-Nutzung einholen könnten.
serviceplan.blog, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Google-Mitarbeiter haben Elizabeth Warren bisher 127.000 Dollar gespendet.

Zahl des Tages: Unzerschlagene 127.000 Dollar hat die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren bisher als Spenden von Google-Mitarbeitern erhalten, errechnet das Center for Responsive Politics. Apple-Angestellte spendeten ihr 45.000 Dollar. Damit erhalten sie und ihr Mitstreiter Bernie Sanders im Silicon Valley große Unterstützung, obwohl sie die Zerschlagung von Tech-Konzernen fordern.
welt.de

Basta: Elizabeth Warren kämpft mit Lügen gegen Lügen auf Facebook.

Lügen haben kurze Anzeigen: Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren kämpft gegen die Entscheidung Facebooks, Politikern in ihren Posts und Anzeigen Fake News durchgehen zu lassen und versucht, Facebook-Chef Zuckerberg zu provozieren. Ihre neuste Facebook-Anzeige beginnt Warren mit der Behauptung, Zuckerberg befürworte Trumps Wiederwahl.
edition.cnn.com, turi2.de (Background)

ZDF montiert Halle-Attentäter auf bekannten Gaming-Stream.

ZDF handelt sich Ärger wegen einer Bildmontage ein. In einem "heuteplus"-Beitrag auf Twitter berichtete der Sender, dass der Attentäter von Halle seine Tat bei Twitch streamte. Dazu zeigte das ZDF ein Bild, auf dem es den Täter auf den Kanal eines bekannten, mit der Tat aber nicht in Verbindung stehenden Streamers montierte. Inzwischen hat das ZDF den Beitrag gelöscht und sich entschuldigt.
derstandard.at

“Mein Herzensmedium ist das Internet”: Ein Wohnzimmer-Gespräch mit Social-Reporterin Lisa Altmeier.


Heimat Internet: Lisa Altmeier lebt im Netz und liebt es – sogar die Nutzerkommentare. Jens Twiehaus spricht mit der Social- und Video-Reporterin für die turi2 edition #9 über ihre Arbeit “im Team mit dem Publikum”, ihre Sicht auf die alte TV-Welt – und warum sich Altmeier sogar mal als Schlampe beschimpfen lässt. Das Gespräch gibt es als Video oder als Podcast zum Anhören. Weiterlesen …

Meinung: Facebook holt bei Gaming-Videos auf.

Facebook-LogoGaming-Videos: Facebook wird für Computerspieler zunehmend interessant, schreibt Kat Tenbarge. Zwar habe der Gaming-Video-Bereich auf Facebook deutlich weniger Nutzer als die Konkurrenz von Twitch (Amazon), Mixer (Microsoft) und YouTube (Google), biete aber andere Vorteile. Gamer könnten hier schneller ihre Reichweite vergrößern. Die wenigen, die mit ihren Videos Geld verdienen, sagen zudem, dass sie bei Facebook höhere Einnahmen erzielen – auch wegen der zahlungskräftigeren Nutzerschaft.
businessinsider.de

Meinung: TikTok ist für Werbetreibende nicht ohne Risiko.

TikTok ist aufgrund seiner vielen jungen Nutzer zwangsläufig eine auch für westliche Werbekunden eine interessante Plattform, schreiben Peter Steinkirchner, Jörn Petring und Michael Kroker. Für Marken sei Werbung in der chinesischen App aber nicht ungefährlich. TikTok hafte das Image an, Meinung zu steuern und Jugendlichen Geld aus der Tasche zu ziehen. Dies könne auf die Werbekunden abfärben.
wiwo.de (Paid)

“Spiegel”: Schüler verdienen mit Fake-Bewertungen auf Amazon Geld.

Fake-Bewertungen auf Amazon sind ein Geschäftsmodell, schreibt Alexander Kühn im "Spiegel". Er berichtet von einem Abiturienten, der gemeinsam mit einem Freund bereits mehrere Tausend Euro verdient habe, indem er im Auftrag von chinesischen Firmen Artikel auf Amazon kauft und positiv bewertet. Den Kaufpreis bekommt er von den Firmen erstattet, das Produkt kann er behalten oder zurückschicken und ein zweites Mal erstattet bekommen. Die Firmen erhoffen sich von den positiven Kritiken bessere Rankings bei Amazon.
"Spiegel" 42/2019, S. 83 (Paid), turi2.de (Background)

eBay, Mastercard und Stripe steigen bei Facebooks Währung Libra aus.


Ausgeloggt: Facebook muss einen herben Rückschlag bei seinen Plänen zur Einführung einer eigenen Kryptowährung einstecken. Am Freitagabend erklären eBay, Mastercard und der Online-Bezahldienst Stripe ihren Rückzug aus der Libra Association, wie Bloomberg berichtet. eBay begründet, das Unternehmen wolle sich auf die Weiterentwicklung seiner Bezahlsysteme konzentrieren, Stripe schließt einen späteren Wiedereinstieg in seinem Statement nicht aus.

Vergangene Woche hatte bereits Paypal seinen Rückzug aus der Libra Association erklärt. Der Zusammenschluss hat damit nur noch 25 Mitglieder. Auch Visa erwägt Gerüchten zufolge den Ausstieg. Am Montag wollen sich die Mitgliedsunternehmen treffen.
bloomberg.com, faz.net, zeit.de,
ft.com, turi2.de (Background)

Uber übernimmt den Essenslieferdienst Cornershop.

Uber übernimmt für einen nicht genannten Preis die Mehrheit am Lebensmittel-Lieferdienst Cornershop. Cornershop ist derzeit in Mexiko, Kanada, Chile und Peru aktiv und liefert Nutzern Lebensmittel aus lokalen Geschäften. 2018 wollte Walmart das Startup für 225 Mio Dollar übernehmen, scheiterte aber am Veto der Kartellämter. Uber versucht sich seit einiger Zeit vielseitiger aufzustellen und nicht mehr nur Taxikonkurrent zu sein, sondern auch als Lieferdienst Kunden zu gewinnen, insbesondere mit Lebensmitteln.
nytimes.com

Der Zahlungsdienst Klarna hat sich von einer Studenten-Idee zum Milliarden-Konzern entwickelt.

Klarna: Der Zahlungsanbieter hat sich von einer fixen Idee während der Aushilfsarbeit bei einem Fastfood-Restaurant zu einem 5,5 Mrd Dollar schweren Konzern entwickelt, schreibt Amelie Marie Weber im "Focus". Mittlerweile sei Rapper Snoop Dogg Investor und Werbegesicht, aber es gebe auch Kritik, weil Klarna viele Daten seiner Nutzer sammle. Firmenchef Sebastian Siemiatkowski will weiter wachsen und sieht Klarna perspektivisch auf einer Stufe mit Google und Amazon.
"Focus" 42/2019, S. 70 (Paid)

Studie: Staat schafft es nicht, Fake News einzudämmen.

Fake News: Der Staat geht bei der Bekämpfung in sozialen Netzwerken bisher "unkoordiniert und bruchstückhaft" vor und hat kaum Erfolg, sagt eine Analyse der Stiftung Neue Verantwortung. Fake News bewegen sich oft im gesetzlichen Graubereich, der Staat kann sie mit dem Facebook-Gesetz nicht stoppen. Sinnvoll wäre eine spezialisierte Aufsichtsbehörde.
"Spiegel" 42/2019, S. 26 (Vorabmeldung)