Jan Böhmermann sucht die NS-Vergangenheit der Hohenzollern.

Hohenzollern Royale: Jan Böhmermann nimmt sich im "Neo Magazin Royale" die Entschädigungsforderungen der Hohenzollern vor. Der Moderator veröffentlicht auf der Seite hohenzollern.lol bisher geheim gehaltene Gutachten, die nahelegen, dass die Adelsfamilie dem Nazi-Regime Vorschub geleistet hat und ihr damit keine Entschädigung zusteht. Bisher haben die Hohenzollern erfolgreich gegen die Veröffentlichung von Gutachten geklagt. Die Internetseite hatte am Abend Kapazitätsprobleme und war zeitweise nicht erreichbar.

Böhmermann geht in einem Online-Video davon aus, dass auch seine Veröffentlichung juristisch gestoppt werden könnte und ruft die Nutzer dazu auf, die Dokumente herunterzuladen und weiterzugeben. Er fordert Juristen auf, per Mails legale Tricks mitzuteilen, mit denen "eine alte, verbrecherische Adelsfamilien" enteignet werden kann. Er wolle diese Hinweise an die Delegation der Bundesregierung weitergeben, die mit den Hohenzollern verhandelt.
tagesspiegel.de, youtube.com (29-Min-Video), hohenzollern.lol

Bauern schüchtern immer häufiger Journalisten ein.

Pressefreiheit: Einige Landwirte gehen immer aggressiver gegen Journalisten vor, schreibt die "taz". Bauern sollen einen Zeitungsreporter und eine Kommunalpolitikerin in Niedersachsen mit Protesten vor deren Privathäusern bedrängt haben. Zudem forderten Landwirte in einer Petition, eine der Landwirtschaft kritisch eingestellten Journalistin vom BR freizustellen.
taz.de

Gericht schiebt erfundenen Hotel-Bewertungen den Riegel vor.


Auf nach Wo-der-Pfeffer-wächst: Fake-Bewertungen von Hotels sind rechtswidrig, urteilt das Landgericht München. Geklagt hatte Burdas Hotel-Portal Holidaycheck gegen die Firma Fivestar Marketing aus Belize. Sie ließ erfundene Bewertungen schreiben und verkaufte sie an Hoteliers, die damit Image und Kasse aufpolieren. Fivestar darf keine Bewertungen mehr von Menschen verkaufen, die nie in dem Hotel waren.

Außerdem muss die Firma die Fake-Bewertungen löschen lassen und dem Urlaubsportal preisgeben, von wem sie stammen. Anders als die meisten Bewertungsfirmen nutzt Fivestar keine computergenerierten Inhalte, sondern lässt freie Mitarbeiter Bewertungen schreiben. Bitkom nennt das Urteilt "überfällig" und "ein wichtiges Signal".
spiegel.de, handelsblatt.com, bitkom.org

Lokal-Leser verstehen unter Qualität etwas anderes als Journalisten.

Lokaljournalismus: Joachim Dreykluft, Leiter des HHLab der NOZ Medien und mh:n Medien, hat Nutzer befragt, was sie unter digitalem Qualitätsjournalismus verstehen. Anders als die Journalisten selbst, die ihn als etwas definieren, das Mühe bereitet, ihnen Spaß sowie sie stolz macht, antworten die Leser: passend zu ihrer Lebenswirklichkeit, angemessen konsumierbar. Dreyklufts Daten sagen, dass Leser auch scheinbar banale Geschichten wertvoll finden und bereit sind, für sie zu bezahlen.
presseportal.de

Video-Tipp: Offene Medien-Systeme statt Walled Gardens.

Video-Tipp: Sven Hagemeier von The Trade Desk würde eine einheitliche crossmediale Bewegtbildwährung als Marktstandard sehr begrüßen, sagt er im Video-Interview mit Horizont Online und turi2.tv am Rande des Total Video Kongresses. Außerdem nennt er die Vorteile unabhängige Einkaufsplattformen im Vergleich zu Walled Gardens: Reichweite in Premium-Umfeldern und Transparenz.
youtube.com (7 Min)

Tesla produziert ab 2021 im brandenburgischen Grünheide.

Tesla plant die neue Fabrik im brandenburgischen Grünheide im Landkreis Oder-Spree, schreibt der "Tagesspiegel". Zuvor hatte BMW zeitweise ein Interesse an der Industriefläche bekundet. In Berlin wolle Tesla zudem ein Design- und Entwicklungszentrum errichten. Der Baubeginn für das Werk sei im 1. Quartal 2020 geplant, Produktionsstart sei 2021.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Linke Wochenzeitung bekommt eine Absage vom Weltwirtschaftsforum.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz: Die linke Wochenzeitung WOZ erhält keinen Zutritt zum Weltwirtschaftsforum 2020 in Davos. Als Grund werde der abgelaufene Akkreditierungsschluss genannt, obwohl die Zeitung nach eigener Aussage die Anfrage rechtzeitig eingereicht habe. Das Weltwirtschaftsforum bevorzuge laut Absage Medien, mit denen es "zusammenarbeite".
woz.ch, persoenlich.com

Niedersachens Wirtschaftsminister wirbt um Tesla-Werk.

Tesla: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann wirbt im "Handelsblatt" für ein Werk in Niedersachen. Ausschlaggebend für den Zuschlag zugunsten Berlin-Brandenburg sei "womöglich" der Flächenbedarf der Fabrik. Nach dem Stellenabbau beim Windkraftanlagenbauer Enercon in Emden könnten Fachkräfte vermittelt werden, hofft Althusmann.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Google will künftig Girokonten anbieten.

Google sucht Geld: Google will ab 2020 eigene Girokonten anbieten, schreibt das "Wall Street Journal". Da der Tech-Konzern keine Bankenlizenz besitzt, kooperiert Google mit der Citigroup Bank, eine der größten US-Banken, sowie mit einer lokalen Kreditgenossenschaft aus Stanford. Kunden könnten künftig über die Google-Pay-App auf das Girokonto zugreifen. Der Tech-Konzern überlasse das eigentliche Geschäft den Banken, Google wolle Daten zum Zahlungsverhalten der Nutzer sammeln.

Google plane eine "intensive Partnerschaft" und wolle mit den Logos der Finanzinstitute statt dem eigenen Logo für das Girokonto werben. Google-Mutter Alphabet und die Citigroup kommentierten die Pläne auf Anfrage des "Wall Street Journal" bisher nicht. Auch Tech-Konzerne wie Apple oder Facebook planen den Einstieg in Bankdienstleistungen, beispielsweise mit einer eigenen Kreditkarte oder einer Kryptowährung.
sueddeutsche.de, wsj.com (Paid)

Nachtrag 14.11.2019, 13.45 Uhr: Wir hatten geschrieben, dass Google und Citigroup die Pläne gegenüber "WSJ" nicht kommentieren. Dies ist nicht richtig. Es gibt zudem ein offizielles Statement seitens Google. Darin heißt es:
"Wir prüfen, wie wir mit Banken und Kreditgenossenschaften in den USA Partnerschaften eingehen können, um intelligente Girokonten über Google Pay anzubieten. Wir möchten ihre Kunden dabei unterstützen, von hilfreichen Erkenntnissen und Budgetierungstools zu profitieren, während sie gleichzeitig ihr Geld auf einem FDIC- oder NCUA-versicherten Konto wissen. Unsere derzeitigen Hauptpartner sind Citi und Stanford Federal Credit Union, und wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten weitere Details bekanntgeben zu können."

Zahl des Tages: Disney+ zählt bereits über 10 Mio Abonnenten.

Zahl des Tages: Über 10 Mio Abonnenten zählt die neue Streaming-Plattform Disney+ wenige Stunden nach der Markteinführung. Am Dienstag ist die Plattform zunächst mit technischen Problemen in den USA gestartet. Zum Vergleich: Platzhirsch Netflix zählt im 3. Quartal insgesamt 60 Mio zahlende Kunden in den USA und über 97 Mio Abonnenten weltweit.
cnbc.com

Zitat: Irokesen-Frisur hilft Sascha Lobo beim Distanz wahren.

"Ich kann immer denken: Die greifen nicht mich an, sondern das Symbol, das ich im Internet bin."

Digital-Leitwolf Sascha Lobo, 44, sagt dem "Zeit Magazin", seine Irokesen-Frisur sei auch Teil seiner Distanzierungs-Strategie, um mit Hass und Empörung aus dem Netz besser klarzukommen.
"Zeit Magazin" 47/2019 (Paid), zeit.de (Vorab)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Sascha Lobo liest Verlagen die Leviten (10/2017).

Springer startet Jugendmagazin auf TikTok.

TikTok: Journalisten der Springer Akademie produzieren ein Jugendmagazin für die Plattform. Das Reporter-Team will mit Hawaii Toast zeigen, dass journalistische Formate und ernste Themen in der App funktionieren können. Sie treffen z.B. den Vorbeter der Synagoge von Halle oder sprechen mit jungen Muslimen. Die Videos sind höchstens eine Minute lang.
axelspringer.de, turi2.de (Artikel über TikTok in der turi2 edition #9)

“Bravo” erscheint nur noch einmal im Monat, Digital und Bewegtbild sollen wachsen.


Na bravo: Bauer zieht Konsequenzen aus dem anhaltenden Auflage-Sinkflug seines Teenie-Hefts, es erscheint künftig nur noch einmal im Monat. Bis Ende 2014 legte Bauer die "Bravo" jede Woche an den Kiosk, danach alle zwei Wochen. Mit der Umstellung auf den Zwei-Wochen-Rhythmus konnte Bauer 2015 die Auflage vorübergehend um 70 % steigern. Im dritten Quartal 2019 kam die "Bravo" laut IVW auf 77.000 verkaufte Auflage.

"Bravo"-Verlagsleiter Karsten Binke sagt, die Jugend-Medienmarke sei stark und "extrem beliebt". Sie soll ihrer Zielgruppe nun noch stärker in deren natürlich-digitales Habitat folgen. Der Verlag will die digitalen Formate und Bewegtbild ausbauen. Bravo gibt es u.a. bei Snapchat, Instagram, YouTube, WhatsApp und TikTok, dazu kommt ein Dr.-Sommer-Podcast.
dwdl.de, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” bekommt 2020 eine Paywall.

Tagesspiegel errichtet 2020 online eine Paywall, berichtet das "Medium Magazin". "T Plus" solle nach dem Freemium-Modell funktionieren, welche Artikel etwas kosten, entscheide künftig womöglich künstliche Intelligenz statt menschliche Redakteure. Tagesspiegel.de bekommt einen Relaunch, in diesem Zuge steigt die Redaktion auf das browserbasierte System Cue um. Bisher arbeitet der "Tagesspiegel" parallel mit acht verschiedenen Systemen.
presseportal.de

“Wenn Sie wollen, dass alles so bleibt, muss man sich verändern” – Andreas Arntzen über neue Geschäfte des Wort und Bild Verlags.


Neue Verkaufsschlager? Geschäftsführer Andreas Arntzen setzt auf neue Geschäftsmodelle für den Wort und Bild Verlag. Der Herausgeber der "Apotheken Umschau" will künftig nicht nur im Kiosk Apotheke Geld verdienen, sondern baut ein Corporate Publishing- und Agentur-Geschäft auf. Außerdem geht der Verlag mit Kunden und Lesern bald auf Bildungs-Reisen. Im turi2.tv-Interview am Rande des International Health Forums erklärt Arntzen: "Wenn Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, muss man sich verändern." Denn neue Konkurrenz macht sich in der Apotheke breit – der größte Player ist das Burda-Blatt "MyLife". "Wir haben uns über Wettbewerb immer gefreut", sagt Arntzen und scheut den Vergleich nicht. "Wenn Sie alleine am Markt sind, ist die Wertschätzung eine viel geringere, als wenn Sie einen Wettbewerb haben und Sie verglichen werden können."

Arntzen spricht auch über Künstliche Intelligenz, den Schwerpunkt des Gesundheitskongresses in Baierbrunn. Er glaubt, dass die neue Technologie alle Bereiche der Gesellschaft durchdringen wird und zu besseren Produkten und Dienstleistungen führt, nicht nur in der Apotheke und beim Arzt. Das gelte auch für die Redaktion. Dass eine KI Texte für die "Apotheken Umschau" schreibt, kann Arntzen sich nicht vorstellen, wohl aber eine redaktionelle Lead-Generierung.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Hör-Tipp: Philipp Westermeyer spricht darüber, was Podcasts erfolgreich macht.

Hör-Tipp: Philipp Westermeyer, Gründer der Online Marketing Rockstars, spricht im Gründerszene-Podcast mit Lisa Ksienrzyk über seiner Erfahrungen mit Podcasts. Auch wenn sein Team mittlerweile mit größerem Team und viel Hardware arbeite, könne jeder auch mit geringen Ressourcen gute Podcasts produzieren. Wichtig sei, sich gut auf das Gespräch vorzubereiten, um die richtige Balance zwischen Vorwissen und Neugier zu übermitteln. In manchen Fällen habe Westermeyer Aufnahmen nicht veröffentlicht, weil er mit dem Interview nicht zufrieden war oder das Gespräch nicht mehr aktuell war.
gruenderszene.de



Aus dem Archiv von turi.tv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Facebook drosselt die Seite von jetzt.de wegen vermeintlichem Clickbait.

Facebook-LogoFacebook schränkt die Reichweite der Facebook-Seite von jetzt.de ein, weil es dem Portal der "Süddeutschen Zeitung" Clickbait vorwirft, schreiben Simon Hurtz und Charlotte Haunhorst. Die Autoren kritisieren, dass die Entscheidung nicht nachvollziehbar sei und Facebook auch auf Nachfrage keine konkreten Antworten zum Fall gebe. Aus Hintergrundgesprächen hätten sie zudem erfahren, dass auch andere Medien bereits solche Erfahrungen mit Facebook gemacht hätten.
jetzt.de

Facebook startet mit Instagram in Brasilien die Attacke auf TikTok.


Copycatcontent: Facebook startet seine lange erwartete Reaktion auf den Erfolg der chinesischen App TikTok. In Brasilien erweitert der Konzern Instagram mit einer Reihe von Funktionen, die klar an TikTok angelehnt sind. Die Sektion heißt Reels – oder Cenas im Portugiesischen – und ist Teil der Stories-Funktion von Instagram. Bei Reels können Nutzer aus einer großen Auswahl von Musik wählen, um Playback-Videos zu erstellen, aber auch die Audios anderer Clips nutzen. Nutzer können die Beiträge privat teilen oder in ihren öffentlichen Stories posten. Zudem gibt es aggregierte Übersichten zu Top-Reels und beliebten Beiträgen zu einzelnen Audios.

Brasilien stellt für Facebook einen idealen Testmarkt dar, weil es in dem Land eine große Instagram-Nutzerzahl gibt und TikTok noch nicht sehr verbreitet ist. Anders als TikTok kann Instagram auch direkt mit den Beiträgen Geld verdienen, da es bereits Anzeigen in der Stories-Sektion verkauft. Bei Erfolg dürfte Facebook die Funktionen auch in anderen Märkten ausrollen. Ähnlich ist Facebook bereits vorgegangen, als es von Snapchat bekannte Funktionen in Instagram integriert hat.
techcrunch.com, turi2.de (Background), turi2.de (Beitrag aus der turi2 edition9 über TikTok)

Meinung: Verleger müssen Mehrwertsteuer-Senkung besser nutzen.

Verleger verschlafen, die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 % für elektronische Medien zu nutzen, kritisiert Jochen Kalka. Sie hätten Jahre Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten und dennoch hole keiner " adhoc seine Pläne aus der Schreibtischschublade". Kalka fordert, das veraltete Vertriebsmodell auszusortieren und "bei null" anzufangen, mit der geringeren Besteuerung als "Rückenwind".
onetoone.de, turi2.de (Background)

Alibaba macht mit dem Singles Day 38,4 Mrd Dollar Tagesumsatz.

Alibaba erwirtschaftet mit dem Singles Day einen Tagesumsatz von 38,4 Mrd Dollar – er übersteigt den vergangenen Quartalsumsatz von Amazon. Nutzer haben am "Anti-Valentinstag" besonders Produkte von L'Oreal und Nestle gekauft, das beliebteste Importprodukt waren laut Alibaba Nahrungsergänzungsmittel. Der Amazon-Rivale heizt den Aktionstag mit Kampagnen, Live-Shows und TV-Übertragungen an.
manager-magazin.de

“Süddeutsche Zeitung” startet digitales Einsteiger-Abo.

Süddeutsche Zeitung stellt Ihr Bezahl-Angebot neu auf und senkt die Preise: Das günstigste Digital-Abo kostet künftig 9,99 Euro pro Monat, ab dem zweiten Jahr 14,99 Euro, und enthält Zugriff auf alle Artikel auf SZ.de, SZ-Magazin.de und und in der "SZ"-News-App, nicht jedoch aufs E-Paper. Bisher gab es nur ein digitales Voll-Abo für 36,99 Euro. Dazwischen rangiert ein digitales Wochenend-Abo für 19,99 Euro, das am Freitag und Samstag auch Zugriff auf die Zeitungsinhalte bietet.
swmh.de, angebote.sueddeutsche.de (neue Preisstruktur)

RND-Vize Gordon Repinski wechselt von Madsack zu Gabor Steingart.

Media-Pioneer, Medien-Startup von Gabor Steingart, wirbt Gordon Repinski (Foto) bei Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland ab, berichtet Ulrike Simon. Repinski war beim RND zuletzt Leiter des Berliner Büros und Vize-Chefredakteur, er wird Stellvertreter von Media-Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker. Laut "Horizont" müssen Mitarbeiter von Media Pioneer die publizistischen Grundsätze von Anteilseigner Springer unterschreiben und sich u.a. zu Solidarität mit den USA und einer freien, sozialen Marktwirtschaft bekennen.
horizont.net (Paid)

Dänische Podcast-Plattform Podimo startet in Deutschland.

Podcast-Plattform Podimo ist online: Zum Start in Deutschland haben die Dänen mehr als 20 Exklusiv-Formate im Angebot, die Themen reichen von Abnehmen und Selbstliebe, über Gossip und außergewöhnliche Sportarten bis zum Zeitmanagement. Daneben gibt es kuratierte Podcast-Listen. Ab 2020 gibt es neben dem Gratis- ein Premium-Angebot für 4,99 Euro pro Monat mit exklusiven Podcasts. Podimo will Podcaster an den Erlösen beteiligen.
podimo.com via twitter.com/podcastszene, turi2.de (Background)

“WSJ”: Google hat Millionen Gesundheitsdaten von Patienten in 21 US-Staaten gesammelt.

Google hat in 21 US-Bundesstaaten heimlich Gesundheitsakten von Millionen Patienten gesammelt, berichtet das "Wall Street Journal". Der Suchgigant arbeite für das "Project Nightingale" mit dem katholischen Gesundheitsvorsorge Ascension zusammenarbeiten. Die gespeicherten Datensätze sollen u.a. Laborergebnisse, Diagnosen sowie eine vollständige Anamnese mit Namen und Geburtsdaten der Patienten enthalten.
wsj.com

Das BKA plant eine neue Abteilung gegen Cyberkriminalität.


Agent Online: Das BKA plant ab April 2020 eine neue, eigenständige Abteilung gegen Cyberkriminalität. Laut BKA-Vizepräsident Peter Henzler werde diese "mit erheblichen personellen Mitteln" ausgestattet. Damit reagiert die Behörde auf einen Anstieg der "Cybercrime im engeren Sinne" im Jahr 2018 um 1,3 % bei gleichzeitigem Rückgang der Aufklärungsquote von 1,4 %.

Wie aus dem heute veröffentlichtem Bundeslagebild Cybercrime hervorgeht, konzentrieren sich die Verbrecher mittlerweile stärker auf mobile Geräte, weile viele Nutzer "den Schutzbedarf mobiler Geräte unterschätzen" würden. Deutlich rückläufig seien hingegen die Fallzahlen von Phishing im Onlinebanking. 2018 seien hier 723 Anzeigen eingegangen, fast die Hälfte weniger als 2017.
spiegel.de, bka.de (PDF des Berichts)

Florian Merz im TV-Fragebogen.


Tastatursportler trifft Bodybuilder: Florian Merz ist bei Sport1 für den E-Sport verantwortlich – am Rande der Launchparty zur turi2 edition #9 verrät er, dass sein TV-Vorbild als Kind Arnold Schwarzenegger war und auch heute noch ist. Die Biografie des Bodybuilders, Schauspielers und Politikers hat er gleich zwei Mal gelesen. Wenn Merz heute Bewegtbild schaut, sind es eher E-Sports-Übertragungen als klassisches Fernsehen. Noch schöner als ein gemütlicher Fernsehabend ist für ihn das Hören von Hörspielen – am liebsten zu zweit.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Mehr zum Thema bei turi2.tv: Digitale Gladiatoren - Phänomen E-Sport.