turi2 edition #10: Gwendolyn Rautenberg über Fridays for Future.


Gesicht zeigen: Gwendolyn Rautenberg ist 18 Jahre alt und geht mit Fridays for Future auf die Straße – für eine Zukunft, vor der sie keine Angst haben muss. Mit Anne-Nikolin Hagemann spricht sie für die turi2 edition #10 über Vernetzung und das Gefühl, etwas bewirken zu können, übers Unbequemsein und die Welt 2030. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”. (Fotos: Holger Talinski)

turi2 edition #10: Philipp Welte fürchtet um die digitale Souveränität Europas.


Digitale Souveränität: Philipp Welte, Vorstand der Hubert Burda Media, fordert von der Politik ein härteres Vorgehen gegen das “hegemoniale Streben gigantischer Plattformen”. Mit Peter Turi spricht er für die turi2 edition #10 über Verlagsjournalismus als Gegenentwurf zu Lügen in sozialen Netzwerken, den Markt für Medienhäuser in den kommenden zehn Jahren und die Zukunft von Burda. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

turi2 edition #10: Norbert Himmler über die Zukunft des Zweiten.


Aufgestiegen: Norbert Himmler ist seit 2012 Programmdirektor beim ZDF in Mainz. Doch dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk bläst scharfer Wind entgegen. Für die turi2 edition #10 spricht der mögliche nächste Intendant mit Heike Reuther über die Herausforderung, die Menschen abzuholen, wo sie stehen, die Akzentverschiebung des ZDF zur Mediathek und ZDFneo und die Konkurrenz der großen Plattformen. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

turi2 edition #10: Susanne Geier über Print in der Provinz.


24-Stunden-Job: Susanne Geier ist Chefin des “Schifferstadter Tagblatts”, der kleinsten unabhängigen Tageszeitung Deutschlands, und macht fast alles selbst: Sie leitet Anzeigenabteilung, Vertrieb und Redaktion. Im Gespräch mit Anne-Nikolin Hagemann für die turi2 edition #10 erklärt sie, warum ihre Digitalstrategie auf Wein basiert und warum die Sharing-Kultur der Auflage schadet. Lesen Sie jetzt das ganze Interview kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper.

turi2 edition #10: Sabina Jeschke über schlaue Schienen.


Schlaue Schienen: Die Deutsche Bahn soll ihre Fahrgastzahlen in den nächsten Jahren verdoppeln – bei jetzt schon überlasteter Infastruktur. Prof. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik, erklärt im Interview mit Peter Turi für die turi2 edition #10, wie das gehen könnte. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”. (Fotos: Marcel Schwickerath)

turi2 edition #10: Sara Nuru über Kaffee und Kommunikation.


Angenehme Anonymität und nachhaltiger Kaffee: Sara Nuru ist als Model im TV bekannt geworden, jetzt ist sie Unternehmerin. Im Interview mit Heike Reuther für die turi2 edition #10 spricht sie über ihren Blick auf die Medien – und auf ihre eigene Rolle. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”. (Fotos: Holger Talinski)

turi2 edition #10: Michael Lohscheller über Opel und Optimismus.


Auf, auf: Innovationen sind manchmal wie Popcorn – erst passiert lange nix und dann macht es plötzlich plopp, sagt Opel-Chef Michael Lohscheller im Interview mit Peter Turi für die turi2 edition #10. Lohscheller setzt beim Autobauer auf deutsche Ingenieurskunst, Optimismus und Respekt – und hasst Populismus. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

turi2 edition #10: Viktoria und Heiner Lauterbach übers Gründen.


Er ist ein Macho, sie ist der Boss in der neuen Firma: Heiner Lauterbach und seine Frau Viktoria sprechen im großen Doppel-Interview für die turi2 edition #10 mit Peter Turi und Heike Reuther über den ewigen Kampf der Geschlechter, neue Rollenbilder und ihre Lust aufs Gründen. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

turi2 edition #10: Michael Schaper über die alten und neuen Zwanziger Jahre.


Der Tanz auf dem Vulkan: Voraussagen über die Zukunft sind selten seriös, findet der frühere “Geo”-Multi-Chefredakteur Michael Schaper. Peter Turi spricht mit ihm für die turi2 edition #10 über die alten und neuen Zwanziger Jahre und darüber, was wir aus der Vergangenheit über die Zukunft lernen können – und was nicht. Lesen Sie jetzt das ganze Interview kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”.

turi2 edition #10: Marieke Reimann über alte weiße Männer und Print-Könige.


Gedanken über jedes Wort und jedes Bild: Marieke Reimann kämpft als Chefredakteurin von ze.tt, der jungen Online-Plattform der “Zeit”, gegen Stereotypen, männliche Sprache und Print-Könige. Für die turi2 edition #10 spricht sie mit Anne-Nikolin Hagemann über ihren Anspruch, dafür zu sorgen, dass “meine Redaktion so vielfältig ist wie unsere Gesellschaft.” Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im komfortablen E-Paper der “turi2 edition #10”. (Fotos: Marcel Schwickerath)

“Ich würde es auch umsonst machen”: Multitalent und Moderatorin Laura Karasek im Interview.


Ins Studio mit Staatsexamen: Laura Karasek ist Rechtsanwältin, Roman-Autorin, Mutter zweier Kinder und nun auch TV-Talkerin. In der turi2 edition #9 spricht die Tochter von Literaturkritiker Hellmuth Karasek über Show-Projekte, Selbstbewusstsein und das Tochter-Sein. Lesen Sie jetzt das ganze Interview von Heike Reuther mit Laura Karasek kostenlos hier als Online-Text und hier in unserem neuen, komfortablen E-Paper. Das Gespräch gibt es hier auch als Video und Podcast. (Fotos: Gaby Gerster für die “turi2 edition #9”)

Michaela Tod und Wolfgang Link erfinden ProSiebenSat.1 neu.


We love to surprise you: Michaela Tod und Wolfgang Link sind seit Frühjahr 2019 Co-CEOs der Entertainment-Sparte von ProSiebenSat.1 und damit unter Konzernchef Max Conze für die deutschen TV-Sender und Digital-Inhalte verantwortlich. Bei der Launchparty zur turi2 edition #9 in Unterföhring diskutieren beide mit Peter Turi über den Wandel in der Bewegtbildwelt. "Wir müssen uns immer wieder neu erfinden", sagt Wolfgang Link. Bei liebgewonnenen Sendungen wünschten die Zuschauer gar keine großen Änderungen, sagten aber andererseits: "Überrascht mich doch bitte jedes Jahr wieder aufs Neue." Link denkt dabei z.B. an die Ulmen-Serie Jerks, mit der ProSieben nach langer Pause wieder in die Fiction-Produktion eingestiegen ist, oder an den Überraschungs-Sommerhit The Masked Singer.

Michaela Tod, die zuletzt für den Staubsauger-Hersteller Dyson in China war, kennt sich in disruptiven Märkten aus: "It's always about the next big thing", sagt sie und warnt: "Was man nicht machen kann, ist: Einmal eine Erfindung und dann kommt nichts mehr." Nach vielen Jahren im Ausland ist die Österreicherin noch dabei, sich in die ProSiebenSat.1-Welt einzufinden. Wolfgang Link schickt ihr zur Übung regelmäßig Bilder von Sender-Promis mit Erklärungen wie: "Das ist Sido. Sido macht bei uns Folgendes...".

Wolfgang Link freut sich, dass durch die Digitalisierung das Spielfeld für die Sender größer geworden ist: "Das muss man umarmen und nicht sagen 'Oh, das wird jetzt aber schwierig'", sagt er und sieht ProSiebenSat.1 Netflix und Co gegenüber im Vorteil. "Wir haben die großen Reichweiten und können mit diesen Reichweiten Marken und Köpfe groß machen. Wir haben die DNA dieses Landes in uns."
turi2.tv (45-Min-Video auf YouTube), turi2.podigee.io (46-Min-Audio im turi2 podcast)

Tanit Koch öffnet das “Inhalte-Herz” von RTL.


Eine Stunde mit Tanit Koch: Seit Frühjahr 2019 arbeitet Tanit Koch bei RTL Deutschland als Chefredakteurin des zentralen Newsrooms und Geschäftsführerin des Nachrichten-Kanals n-tv. Im großen Interview auf der Launchparty zur turi2 edition #9 in Köln spricht die frühere "Bild"-Chefredakteurin mit Peter Turi über den Transformations-Prozess, bei denen das TV-, Print und Buch-Geschäft von Konzernmutter Bertelsmann immer weiter zusammenwachsen. Sie schwärmt von den Chancen, die sich daraus ergeben, etwa bei der Verwertung von Rechten, wie der Autobiografie von Michelle Obama.

Koch erklärt aber auch, wie die Sendergruppe neuerdings den Nachrichten-Turbo bei Breaking News anwirft. Eine schnelle Nachrichten-Truppe kümmert sich um erste Meldungen, Tweets und TV-Beiträge gleichermaßen, bevor die Fachredaktionen übernehmen. Die Adern des neuen "Inhalte-Herzens" von RTL reichen bis nach Hamburg – mit den Chefredakteuren des "stern" etwa stimmt Koch sich auf dem ganz kurzen Dienstweg ab, nämlich per SMS, wenn es um Recherchen und Unterstützung geht.

Tanit Koch und Peter Turi werden aber auch persönlich: Die Journalistin spricht über ihre Auszeit zwischen ihrem Abgang bei "Bild" und dem neuen Job bei RTL, in der sie viel gereist ist und noch mal an der Uni war. Sie erklärt auch ihren ungewöhnlichen Vornamen und berichtet, dass sie einst zur Musterung für den Wehrdienst eingeladen wurde, weil sich die Bundeswehr nicht vorstellen konnte, dass sich hinter dem Namen Tanit eine Frau verbirgt.
turi2.tv (61-Min-Video auf YouTube), turi2.podigee.io (63-Min-Audio im turi2 podcast)



Mehr Geschichten aus der Bewegtbildwelt: Die "turi2 edition #9" erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik.

Themen:
Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
Essay: Die neuen Lagerfeuer
5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de

turi2 edition #9: “Raubbau an den eigenen Kräften” – Ufa-Chef Nico Hofmann über sein Leben als Filmemacher.


Im Kino mit dem Filmmogul: Ufa-Chef Nico Hofmann ist Deutschlands Top-Filmproduzent – und brennt kurz vor seinem 60. Geburtstag mehr denn je für spannende Stoffe. Heike Reuther trifft Hofmann für die turi2 edition #9 im Kinosessel zu einem Blick auf sein Leben, den deutschen Film und die Zukunft zwischen Netflix und Mediatheken. Lesen Sie jetzt das ganze Interview kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

Peter Kloeppel und Lisa Altmeier beantworten fünf Generationen-Fragen.


Zwei Generationen, fünf Fragen: RTL-Urgestein Peter Kloeppel und Social-Journalistin Lisa Altmeier trennen 30 Jahre – doch sie verbindet die Leidenschaft zum Medienmachen. Für die turi2 edition #9 haben wir mit beiden lange Gespräche geführt und sie dann gefragt, was sie an der anderen Generation bewundern und was sie nervt. Kloeppel wünscht sich mehr Zeit ohne Handy, Altmeier mehr Anstand im Internet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Kloeppel: Video und Podcast), turi2.de (Altmeier: Video und Podcast)

Die Podcasts gibt es auf diversen Plattformen:


Peter Turi interviewt Peter Kloeppel:


Jens Twiehaus interviewt Lisa Altmeier:

turi2 edition #9: Lisa Altmeier über Journalismus für die Jugend.


Heimat Internet: Lisa Altmeier lebt im Netz und liebt es – sogar die Nutzerkommentare. Jens Twiehaus spricht mit der Social- und Video-Reporterin für die turi2 edition #9 über ihre Arbeit “im Team mit dem Publikum”, ihre Sicht auf die alte TV-Welt – und warum sich Altmeier sogar mal als Schlampe beschimpfen lässt. Das Gespräch gibt es auch als Video oder als Podcast zum Anhören. Lesen Sie jetzt das ganze Interview kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

turi2 edition #9: Peter Kloeppel über Ferkel und Fernsehen.


Gipfel der Grauköpfe: Peter Kloeppel ist seit 1985 bei RTL – und zieht im Interview von Peter Turi Zwischenbilanz. Für die turi2 edition #9 sprechen sie übers Fernsehen, aber auch über Ferkelzucht – Kloeppel ist diplomierter Agraringenieur. Der leidenschaftliche Journalist glaubt an eine gute Zukunft für das Fernsehen, sieht seinen Beruf immer weiblicher werden und würde lieber einen Podcast starten als ein “Peter”-Printmagazin. Deshalb gibt es dieses Gespräch nicht nur als Video, sondern auch als Podcast auf diversen Plattformen. Lesen Sie jetzt das ganzeInterview kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

turi2 edition #9: Mirco Völker über Video-Werbung im Wandel.


Smartphone oder sterben: Video-Werber Mirco Völker von FischerAppelt Play ist Experte für Kampagnen in bewegten Bildern. Er setzt Mercedes-Benz und die S-Bahn Berlin viral in Szene – und teilt im Video-Gespräch mit Peter Turi seine Gedanken zum Thema TV. Bewegtbild dürfe in keiner Media-Strategie fehlen, sagt Völker, meint aber weniger das klassische Programm. Lesen Sie jetzt das ganze Interview kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

“Libra ist sauber”: Warum sich Frank Thelen auf Facebooks Digitalgeld freut.


Nicht verzagen, Franky fragen: Startup-Investor Frank Thelen sieht Facebook kritisch – freut sich aber auf die geplante digitale Währung Libra. Das Kryptogeld sei rechtlich sauber, anders als Bitcoin gegen Spekulationen geschützt und Teil eines großen Konsortiums, sagt Thelen im "Horizont"- und turi2-Video vom Innovation Day Finance. Der Tech-Experte widerspricht damit Wolfgang Kubicki, der im Video vor einer Facebook-geführten "Weltregierung" warnt. Thelen spricht im Interview auch über seine private Geldanlage-Strategie.

Thelen meidet Bitcoin und steckt lieber sein Geld in Aktien großer Technologie-Firmen wie Tesla, weil er an mit weiteren Wertgewinnen rechnet. Technologie sei "die nächste Quelle zur Magie", sagt Thelen – und so blickt er auch auf Libra. Auch wenn Facebook wegen seiner Marktmacht beängstigend wirkt, fordert Thelen keine Verbote. Libra sei schlicht der Versuch, mehr Menschen das Geld ausgeben via Facebook zu erleichtern. Er wünscht sich statt Angst eine digitale, europäische Alternative zum alten Währungssystem, das auf unpraktischem Bargeld basiert.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Wolfgang Kubicki sieht es anders: Er würde Libra gerne verhindern, weil Facebook sich mit einer eigenen Währung an die Stelle von Regierungen setze.

“Das muss verhindert werden”: Warum Wolfgang Kubicki die Facebook-Währung Libra fürchtet.


Vereinigte Staaten von Facebook: FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki warnt vor dem Vorstoß von Facebook und anderen Konzernen, eine digitale Währung namens Libra einzuführen. "Wir wollen nicht, dass private Unternehmen sich an die Stelle von Regierungen setzen – vielleicht eine Weltregierung aufbauen können", sagt Kubicki beim Innovation Day Finance der Ad Alliance. Im Video von Horizont und turi2.tv rät Kubicki, lieber Geld auszugeben als es in Bitcoin oder andere Kryptowährungen zu investieren.

Mit seiner Mahnung vor der Macht von Facebook und Co sieht sich Kubicki in einer liberalen Tradition: Der Markt brauche Leitplanken und Regeln. Kein Unternehmen dürfe so groß werden, dass es Wettbewerber verdrängen kann. Doch dies sei bei Facebook wie auch Amazon und Uber der Fall. Aus den USA erhofft sich Kubicki keine politische Hilfe – weil US-Präsident Trump so sehr von Facebook profitiere.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

“Nicht nur auf das Schöne zeigen”: Nanda Bergstein macht Tchibo grün und fair.


Grüner Kaffee: Nanda Bergstein ist bei Tchibo verantwortlich für die Verantwortung – des Unternehmens. Sie achtet auf fairen Einkauf, eine grüne Produktion und ruft, eher ungewöhnlich in der Wirtschaft, nach strengeren Regeln seitens der Politik. Nur mit einheitlicher Regulierung lasse sich weltweit etwas bewegen – wer in Fairness investiert, wäre dann nicht mehr im Nachteil, sagt Bergstein im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Focus Inner Circle.

Bergstein ist kein Fan von grünem Marketing. Ihr geht es ums Grünmachen statt ums Grünfärben. Wer auf das Schöne zeigt, statt Probleme anzusprechen, entwickele nichts weiter. Bergstein berichtet, jeder Lieferant, werde im Hinblick auf Arbeitsbedingungen, Löhne und Umweltschutz überprüft. Immer wieder fielen Partner durch. Im wachsenden Bewusstsein der Konsumenten für das Thema Nachhaltigkeit sieht Bergstein indes mehr Chance als Gefahr: "Nachhaltigkeit und Gewinne sind kein Widerspruch."
turi2.tv (5-Min-Interview bei YouTube)

Auch bei turi2.tv: Topmodel Barbara Meier will, dass Nachhaltigkeit in Mode kommt.

“Industrie geht zu kleine Schritte”: Topmodel Barbara Meier will, dass Nachhaltigkeit in Mode kommt.


Grün verdient (noch) kein Geld: Topmodel Barbara Meier setzt sich für nachhaltige Mode ein – und fordert am heutigen Klima-Streiktag: "Cool und fair muss zusammen kommen." Meier richtet im Video-Interview beim Focus Inner Circle kritische Worte an die Modeindustrie: Sie gehe viel zu kleine Schritte. "Wenn ich als Model nicht mehr für unfaire Textilien arbeiten würde, müsste ich meinen Job aufgeben", sagt Meier im Interview von "Horizont" und turi2.tv.

Medien wie Instagram seien "nicht gerade förderlich" für ihre Mission, mehr Umweltbewusstsein zu etablieren. Stars in sozialen Medien lebten vor, man müsse jeden Tag ein anderes Outfit tragen. Dabei würden viele geliehene Kleidung tragen, während junge Menschen einmal gekaufte Kleidung in den Müll werfen. Influencer, Blogger, Journalisten und alle Verbraucher haben nach Meiers Meinung eine besondere Verantwortung, nachhaltiges Verhalten zu zeigen – denn die Wirtschaft werde sich eher langsam bewegen.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Germanys next Topmodel Barbara Meier über Marken und Werbung (Februar 2016).

turi2 edition #9: Frank Elstner über sein Leben im Rampenlicht.


Worte der Weisheit: Frank Elstner, 77, ist eine lebende TV-Legende. Der Erfinder von “Wetten, dass..?”, ehemalige Moderator von “Verstehen Sie Spaß?” und einfühlsame Interviewer der Stars und Nobelpreisträger arbeitet seit fast 70 Jahren im Show-Business und biegt langsam in die Zielgerade seines Lebens ein. Im Gespräch mit Peter Turi für die turi2 edition9 zieht Elstner schonungslos Bilanz. Im TV-Videofragebogen gibt er u.a. eine Kostprobe des Kaba-Jingles. Lesen Sie jetzt das ganze Interview kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

Wo sind Marken sicher? Oliver Hülse und Daniel Gerold über Werbe-Betrug und saubere Umfelder.


Orientierung im Wörter-Wald: Die digitale Werbeindustrie liebt Buzzwords – "Horizont" und turi2.tv wollen sie verstehen. Beim Innovation Day Health von Gruner + Jahr erläutern deshalb die Reklame-Recken Oliver Hülse (links) und Daniel Gerold, wo Betrug lauert, wo Marken sicher fahren und weshalb Google und Facebook nicht zwangsläufig böse Buben sind. Oliver Hülse checkt bei Integral Ad Science die Werbeumfelder – und hat viel Lob für Verlage im Gepäck. Daniel Gerold von Gruner + Jahr EMS lobt auch – überraschenderweise die großen Tech-Konzerne.

Oliver Hülse ist von Berufs wegen vorsichtig-kritisch und sagt: "Auf allen digital ausspielbaren Werbeflächen kann betrogen werden." Bot-Netzwerke, Ad Stacking und Domain Spoofing lauten die Fallen, vor denen Hülse Werbekunden und Agenturen als Dienstleister bewahren will. Auch Daniel Gerold will beim G+J-Digitalvermarkter Kunden glücklich machen und sieht sie im Verlagsumfeld in besten Händen: "Hier sitzen Menschen, die Tag und Nacht hochwertige Inhalte produzieren." Das bestätigt Hülse, will aber im Gegenzug nicht andere Werbeumfelder schlecht machen: Er hält auch YouTube und Facebook für gute Umfelder und zeigt Verständnis, wenn in den Massen von Videos und Postings mal ein schlechter Inhalt "durchrutscht".
turi2.tv (6-Min-Video auf YouTube)

Keine Angst vor Dr. Google: Wie Arzt und Gründer Tobias Gantner den Gesundheitsmarkt hacken will.


Mit gesundem Mut: Tobias Gantner ist Arzt, Ökonom und nennt seine Firma einen Abenteuerspielplatz. Der Gründer der HealthCare Futurists spricht beim Innovation Day Health von Gruner + Jahr über seine digitalen Visionen für die eingefahrene Gesundheitsbranche. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv erklärt Gantner unter anderem seine "Ohnearztpraxis" – sie soll bald tatsächlich eröffnen und ländliche Räume mit einer Mischung aus Fachpersonal und Telemedizin versorgen.

Gantner war Arzt und Konzern-Mitarbeiter, als ihn die Lust packte, selber zu machen statt nur zu reden. Mit seinem Team baut er Produkte und Startups rund um die Gesundheit. "Das Gesundheitssystem ist ein dickes Brett", sagt Gantner und ruft seine Ärztekollegen dazu auf, sich auf die neue Realität einzustellen und Digitales zu nutzen: Viele Patienten kommen nun einmal mit einer ersten Google-Diagnose. "Darauf müssen sich Ärzte einstellen. Wenn sie das nicht tun – das hat mit Vertrauen zu tun – gehen Patienten an andere Orte oder in Richtung Selbstmedikation."
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Berufe mit Zukunft von A-Z: K wie Korrespondentin – Edith Kimani.


Die Botschafterin: Edith Kimani ist das afrikanische Gesicht der Deutschen Welle. Als Reporterin bereist die Kenianerin den Kontinent, als Moderatorin präsentiert sie die internationalen DW News. Im Porträt von Jens Twiehaus in der turi2 edition #8 berichtet Kimani von ihrem schwierigen Start als Journalistin und Deutschland und erklärt, warum sie sich im Studio heute zuhause fühlt. turi2.tv begleitet Kimani durch ihren Berliner Kiez und ins Studio.

Das Porträt über Korrespondentin Edith Kimani finden Sie auch in unserem kostenlosen E-Paper zur "turi2 edition #8" auf Seite 169.

Edith Kimani steht mit beiden Beinen im Leben, aber mit jedem eigentlich auf einem anderen Kontinent. Das liegt nicht nur an ihrer Herkunft – die Deutsche-Welle-Journalistin mit Wohnsitz Berlin stammt aus Kenia. Ständiges Hin und Her ist Teil ihres Jobs. Edith Kimani moderiert die News im Studio und düst wochenweise quer durch Afrika. Sie trifft Popmusiker in ihrer Heimatstadt Nairobi, probiert Brautkleider in Benin-Stadt und interviewt männliche Prostituierte am Strand von Gambia.

Kimani will es so. Sie will immer wieder zurückgehen und "Geschichten sammeln", wie sie es nennt, statt nur im Studio die Stories der Kollegen anzumoderieren. Das Angebot für Berlin erreicht sie 2016, als sie gerade mal fünf Monate Ostafrika-Korrespondentin der Deutschen Welle ist. Einer Zusage hätte beinahe die Liebe im Weg gestanden – die Liebe zu Land und Leuten. "Ich war damals gerade dabei, mich wirklich in den Kontinent zu verlieben. Ich habe mich selbst als Afrikanerin wiederentdeckt." Ein Total-Umzug kommt deshalb nicht infrage, stattdessen entsteht eine Doppelrolle als reisende Moderatorin oder moderierende Reporterin.

Ihr inniges Verhältnis zur Heimat und zum afrikanischen Kontinent ist spürbar. Sie trägt gern afrikanischen Perlenschmuck, an der Wohnungstür hängt der ironische Spruch "No hurry in Africa" – der gute Ratschlag, es gemächlich angehen zu lassen.

Ein großer Vorteil: Kimani sieht Afrika als Korrepondentin mit anderen Augen. Sie kommt von außen und ist trotzdem eine von dort. Während Auswärtige oft zuerst an Krieg, Korruption und Hunger denken, kennt Kimani Startup-Unternehmer im Technologie-Mekka Nairobi. Und sie weiß, wie hungrig die junge Generation nach einem besseren Leben ist, nach Chancen und Gerechtigkeit.

Die persönliche Chance ihres Lebens bekommt Kimani mit 19 Jahren. Frisch fertig mit der Schule hängt sie in der Warteschleife für ein Studium in Europa, da bekommt sie den Tipp: Der junge Privatsender KTN braucht Nachwuchs und sucht ihn per Fernsehshow. Kimani gewinnt die öffentliche Suche nach Kenias Superstar vor der Kamera ohne nennenswerte TV-Erfahrung – und ist über Nacht bekannt in der 50-Mio-Einwohner-Republik. "Ich war 19, hatte plötzlich einen Job und dachte: Was mache ich damit? So hat es angefangen", sagt sie und muss lachen.

Mehrere Jahre moderiert sie Nachrichten in Kenia, ist im Gespräch mit internationalen Sendern. BBC und CNN sind in Nairobi vertreten; auch die Chinesen mit CCTV. Die Deutsche Welle kann sie gewinnen. Seitdem pflegt Kimani auch eine Liebesbeziehung zu Deutschland, insbesondere zu Berlin und ihrem Kiez in Schöneberg – obwohl das eine Weile gedauert hat.

Sie, die reisende Reporterin, hat anfangs fürchterliches Heimweh. Kaum vorstellbar für Zuschauer, die Kimani aus dem Fernsehen kennen, aufrecht sitzend und gerade in die Kamera schauend: "Welcome to the program." Aber ihr Start in Berlin im bitterkalten Januar sei "ein Monat Weinen ohne Unterbrechung" gewesen, erzählt sie – und schrumpft an ihrem Küchentisch wieder zu einem Häufchen Elend zusammen. Sie habe ihre Mutter angerufen und ins Telefon geheult: "Ich weiß nicht einmal, wie Apotheke auf Deutsch heißt – und selbst wenn ich zur Apotheke komme: Wie erkläre ich, dass ich Kopfschmerzen habe?"

Die Arbeit in der Redaktion und vor allem das Studio bringen ein Gefühl von Zuhause zurück – eine seltsame Vorstellung, dass Kamera-Ungetüme ein wohliges Gefühl erzeugen können. Doch Kimani sagt, das Studio sei ihr Büro und der Ort, an dem sie sich am wohlsten fühle. "Da ist viel Adrenalin im Spiel. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Boxring und müssen hüpfen, auf und ab, und warten auf die Glocke. So fühlt es sich innerlich an. Ich liebe das einfach." In diesen Momenten, wenn das rote Kameralicht angeht, steht sie wirklich mit beiden Beinen nur auf dem Studioboden.

Lesen Sie alle Erfolgs-Geschichten der turi2 edition #8 – direkt hier im Browser als E-Paper. Oder abonnieren Sie die Buchreihe hier.



turi2 edition #8: Martin Kotthaus über erfolgreiche Gesprächsführung.


Erfolg durch Diplomatie: Martin Kotthaus, Deutschlands Botschafter in Belgien und Ex-Sprecher von Gruner + Jahr, ist Experte in Sachen Verhandlungsgeschick. Für die turi2 edition #8 spricht Anne-Nikolin Hagemann mit ihm übers Zuhören, schlaue Gesprächsführung und kommunikative Fettnäpfen. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs.

turi2 edition #8: Hans-Christian Schwingen über Firmen-Turnschuhe als Erfolgssymbol.


Pretty in magenta: Hans-Christian Schwingen, Markenchef der Deutschen Telekom, räumte das Markenwirrwarr des Unternehmens auf und etablierte den Slogan “Erleben, was verbindet”. Im Gespräch mit Peter Turi für die turi2 edition #8 erzählt er von Marketing-Flops, Haltungsfragen und magentafarbenen Turnschuhen. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

turi2 edition #8: Sybille Kircher über Namen und den Erfolg ihrer Träger.


Nomen est omen: Welchen Einfluss haben Vor- und Nachname auf den Erfolg eines Menschen? Tatjana Kerschbaumer trifft sich für die turi2 edition #8 mit Sprachwissenschaftlerin und Namensfinderin Sybille Kircher. Sie sagt, dass auch ein Kevin erfolgreich sein kann und erklärt, warum Niggemeier, Kress und Turi besser als Marke funktionieren als Müller und Pawlaczyk. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs.

turi2 edition #8: Tim Sommer über unter- und überschätzte Künstler


Kunst oder weg? Tim Sommer, Chefredakteur von Europas größtem Kunstmagazin “art”, trifft sich für die turi2 edition #8 mit Heike Reuther in den Hamburger Deichtorhallen. Sie besichtigen die Ausstellung “Stuttgart sichten” und sprechen dabei über Erfolg in der Kunst – und die Kunst des Erfolgs. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

turi2 edition #8: Katja Kraus über Höhen und Tiefen im Sportmanagement.


Führungsfrau mit Spaß am Ausprobieren: Katja Kraus kickte für die Nationalmannschaft und saß beim Hamburger SV im Vorstand – als erste Frau bei einem Bundesligisten. Heute leitet sie Jung von Matt/Sports, sitzt im Adidas-Aufsichtsrat und schreibt Bücher. Tatjana Kerschbaumer spricht für die turi2 edition #8 mit ihr darüber, warum Scheitern kein Selbstzweck ist und der Fußball eine Frauenquote braucht. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen PDF des Buchs ab Seite 78.

turi2 edition #8: Aleksander Ruzicka über Knast und Kohle.


Hoch geflogen, tief gefallen: Höher gestiegen und tiefer gefallen als Aleksander Ruzicka ist in der Mediabranche niemand. Der “Sonnenkönig” scheffelte Millionen, feierte die rauschendsten Parties – und saß achteinhalb Jahre im Knast. Peter Turi spricht mit ihm für die turi2 edition #8 über seine Gefängnis-Erfahrungen, das System Mediaagentur und sein Schuld-Verständnis. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen PDF des Buchs und klicken Sie ” rel=”noopener” target=”_blank”>hier den Video-Mitschnitt des turi2 FuckUp-Events.

turi2 edition #8: Nicola Leske über den Erfolg der SAP.


Kommunikative Klimmzüge: Nicola Leske ist die Nummer 1 in der Kommunikation der SAP – und doch eine große Unbekannte. Peter Turi besucht sie deshalb für die turi2 edition #8 in Walldorf zum Gespräch über Erfolg, Frauennetzwerke und den Hai in ihrem Twitter-Profil. Im Erfolgs-Videofragebogen spricht Leske über ihre sportlichen Ambitionen an der Klimmzugstange. (Fotos: Gaby Gerster) Weiterlesen…

turi2 edition #8: Markus Dohle über Bertelsmanns Bestseller.


I’m a Bertelsman in New York: Er stammt aus dem Sauerland und hat es zur Nr. 1 beim weltgrößten Buchverlag geschafft – Markus Dohle steht auf dem Gipfel des Erfolgs. Dort hat ihn Tatjana Kerschbaumer besucht und mit ihm für die turi2 edition #8 über Erfolg und Misserfolg gesprochen. Das ganze Interview ist jetzt im kostenlosen Blätter-PDF der “turi2 edition #8” lesbar. Im Erfolgs-Videofragebogen verrät Dohle, dass er früher gerne Lehrer geworden wäre. Weiterlesen…

turi2 edition #8: Ina Tenz erzählt live von ihren Radio-Pannen.


Zuerst das Herz übers Hindernis werfen: Ina Tenz stammt aus der niedersächsischen Provinz und wirbelt heute als Programmdirektorin von Antenne Bayern – nach Stationen in Australien, Berlin, Luxemburg und Hannover. Heike Reuther spricht mit ihr für die turi2 edition Unterwegs über die Besonderheiten des Radiomachens, die Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Sendern und warum sie Streamingdienste nicht fürchtet. Weiterlesen…

“E-Mobilität muss man anders rüberbringen”: Renault-Chef Uwe Hochgeschurtz im Auto-view.


Frankreich fährt vor: Das kleine gallische Auto-Dorf Renault zeigt deutschen Automobil-Römern die Rücklichter. Alle Hersteller wollen zu Elektro-Marken werden – "wir haben das bereits vor fünf Jahren gemacht", sagt Renaults Deutschland-Statthalter Uwe Hochgeschurtz beim "Focus" Inner Circle. Für "Horizont" und turi2.tv nimmt Hochgeschurtz Platz im Renault Zoe und sagt: Den Ottomotor-Normalverbraucher spreche er am effektivsten über den Fahrkomfort an.

Der geräumige Kleinwagen Zoe fahre sich "sehr angenehm". Anstelle eines röhrenden Auspuffs erwartet den Fahrer eine fast lautlose Automatik. "Man muss heutzutage Elektromobilität anders rüberbringen", sagt Hochgeschurtz und versucht gängige Vorurteile zu widerlegen. Mit einer realen Reichweite von 300 Kilometern komme der Zoe gut bis zur nächsten von 18.000 Ladestationen. Der Kaufpreis sei, abzüglich E-Auto-Bonus, nah an einem konventionellen Auto.
turi2.tv (4-Min-Interview)

“Das war ein Fehlstart” – Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein.


Uber-nommen: Uber-Mann Christoph Weigler will kein Taxi-Schreck mehr sein und steckt den noch rauchenden Colt ein. Im Interview von turi2.tv am Rande des "Focus" Inner Circle in Berlin geht der Deutschland-Chef des Fahrdienstvermittlers lieber in die Charme-Offensive und gesteht: Ubers erste Runde auf dem deutschen Markt war ein "Fehlstart". Als Grund für den ruppigen Beginn nennt er Ubers fehlende Kinderstube: "Wir waren gerade erst drei Jahre alt", als das Startup nach Deutschland kam, "getrieben vom Enthusiasmus".

Heute weiß Weigler, der Uber seit drei Jahren leitet, dass Wild-West-Mentalität hierzulande nicht weiterhilft. Anders als viele Fahrer in Berlin kann er mit Taxifahrern sprechen, ohne mit Eiern beworfen zu werden. Allein in der Bundeshauptstadt lassen sich neben den Uber-eigenen Fahrern auch 1.500 klassische Taxifahrer Fahrten von Uber vermitteln, sagt Weigler – ein für den deutschen Markt maßgeschneidertes Konzept.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Buch-Boom: Markus Dohle erklärt, wie der Buchmarkt von Netflix & Co profitiert.


Altes Medium, neue Gewinne: Markus Dohle, Buch-Vorstand von Bertelsmann und als Chef von Penguin Random House wichtigster Buch-Verleger der Welt, versprüht auf der Bilanz-Pressekonferenz des Medienriesen Print-Optimismus. Im Video-Interview von turi2.tv jubelt Dohle, "die Endverbraucher-Ausgaben für Bücher steigen jedes Jahr", auch angefeuert von Netflix, Amazon Prime und Co. Hollywood braucht gute Stoffe und verfilmt mehr Bücher des Riesen-Verlags, viele Film- und Serien-Fans greifen hinterher zum gedruckten Original, sagt Dohle.

Also alles in Butter im Buch-Business? Dohle gibt zu, dass die Zahl der Buch-Leser gerade in Deutschland sinkt: "20 % der Menschen sind für 80 % des Buch-Umsatzes verantwortlich". Damit dem Verleger die Leser nicht doch irgendwann ausgehen, setzt Dohle auf spannende Kinderbücher und freut sich auch hier über Wachstum. "Seit 'Harry Potter' vor 20 Jahren sind Kinder- und Jugendbücher die am schnellsten wachsende Buch-Kategorie."
turi2.tv (5-Min-Video)

Mehr über Markus Dohle lesen Sie auch in der turi2 edition #8, die am 9. Mai erscheint.

Mitarbeit: Jens Twiehaus

“Wir brauchen digitale Bildung”: SAP-Vorstand Christian Klein über den Wandel im Software-Konzern.


Noch immer Neuland: SAP-Vorstand Christian Klein ist seit Studientagen ein Teil des Software-Konzerns – und erlebt auch im digital geborenen Unternehmen stetigen Wandel. Doch Klein fürchtet, dass ihm bald die Mitarbeiter ausgehen, berichtet er beim "Focus" Inner Circle in Berlin. Programmieren und vernetztes Denken – "das müssen Schulen und Universitäten in ihre Lehrpläne aufnehmen", sagt Klein im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Intern bildet SAP etwa in Künstlicher Intelligenz weiter: "Auch für viele unserer Mitarbeiter sind diese neuen Technologien Neuland."

SAP, 1972 gegründet, habe gerade in den vergangenen Jahren massive Neuerungen erlebt: Unternehmen legen ihre Daten in die Cloud, wollen alle SAP-Dienste auch auf Smartphones nutzen – und nun steckt Künstliche Intelligenz in immer mehr Produkten. "In der heutigen Zeit ist es schon sehr, sehr spannend in der IT-Branche", meint Klein, der selbst am Konzept des intelligenten Unternehmens bastelt – sprich: mehr Agilität im Alltag: "Die Kunden erwarten ein individualisiertes Produkt. Sie erwarten möglichst noch am nächsten Tag eine schnelle Lieferung."
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

“Tech-Konzerne zu zerschlagen wäre saudumm”: Frank Thelen will lieber “deutschen Champion” aufbauen.


Anpacken statt verbieten: Investor Frank Thelen findet es schlicht "saudumm", massiv wachsende Internet-Unternehmen wie Google und Facebook zwangsweise aufzuspalten. Thelen geht unternehmerisch an die Sache und kündigt im Video-Interview beim "Focus" Inner Circle an, in Deutschland einen Innovations-Champion aufbauen zu wollen. Sein Fokus liegt auf Blockchain, Energie und digital vernetzter Mobilität. Deshalb tritt Thelen bei der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" kürzer: "Ich will mich jetzt mehr auf Zukunftstechnologien konzentrieren."

Thelen warnt die wirtschaftlich florierende Gesellschaft vor zu viel Gelassenheit: "Uns geht es heutzutage noch sehr gut. Industrien, die wir haben, wie die Autoindustrie, die blühen noch. Die werfen noch tolle Gewinne ab. Aber das wird sich sehr bald ändern." In den neuen Leit-Industrien sei Deutschland hinten dran, obwohl es an der Zeit sei, ein Gegengewicht zu GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon) aus den Vereinigten Staaten und BAT (Baidu, Alibaba, Tencent) aus China aufzubauen. Aber: "Erstmal müssen wir überhaupt digital werden", sagt Thelen im Video von "Horizont" und turi2.tv.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Thelen über die notwendige Digitalisierung der kompletten Verlagswelt.

“Ein gesellschaftliches Phänomen” – Benedikt Wenck ist E-Sport-Koordinator der dpa.


Der will nicht nur spielen: Benedikt Wenck ist E-Sport-Koordinator der dpa. Im Sportressort kümmert er sich um die Profi-Athleten an der Tastatur. Wenck erläutert im Video von Horizont und turi2.tv, weshalb virtuelle Ballerspiele mehr als Freizeitvertreib sind: Profis verdienen Millionen – und pushen sich teils durch Doping. Wenck sagt: "Über gesellschaftliche Phänomene sollten wir ernsthaft berichten."

Die dpa bietet Online-Medien einen Newsfeed zu E-Sport-Themen an, bis Februar zum Testen kostenlos. "Bild" und "Mindener Tageblatt" probierten die neuen News von der nüchternen Nachrichtenagentur aus. Wenck ist selbst Zocker und beobachtet die Szene schon lange. Ein interner Blog-Beitrag löste seine Beförderung zum journalistischen Kapitän für digitale Leibesübungen aus.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Korrektur:


“Sie sehen, ich lebe noch”: Wie Bahn-Chef Richard Lutz die Medien erlebt.


Lutz nimmt's locker: Richard Lutz ist der Buhmann der Bahnfahrer – als Chef der Deutschen Bahn muss er den Kopf für alle Probleme hinhalten. Wie nimmt er die Berichterstattung wahr, fragen "Horizont" und turi2.tv bei der dpa-Chefredaktionskonferenz. Lutz antwortet pragmatisch-ironisch: Er lebe noch. Einen Bogen um die Presse macht er nicht, wohl aber um Social Media: "Für Twitter, Facebook und andere Dinge bin ich wahrscheinlich schon zu alt", sagt der 54-Jährige.

Werktags vertraut Lutz auf den dicken Pressespiegel der Bahn und liest meist digital, am Wochenende hält er bevorzugt Papier in der Hand. Er sieht in den Medien ein Stimmungsbarometer. "Wir sind ja kein abgehobenes Unternehmen", sagt er. "Man muss ein Gefühl dafür kriegen, wie dieses Unternehmen draußen wahrgenommen wird." Um die Stimmung in den sozialen Netzwerken macht er dabei, womöglich sicherheitshalber, einen Bogen.
turi2.tv (2-Min-Interview)

“Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter”: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.


Freien auf die Finger schauen: Die "Welt" lernt aus dem Fall Claas Relotius. Chefredakteur Ulf Poschardt will "strengere Maßstäbe" an freie Mitarbeiter anlegen – und Fotos von Reisen und Gesprächen einfordern, um Geschichten zu checken. Poschardt sagt im Gespräch mit Peter Turi aber auch, der Fall Relotius sei "ein 'Spiegel'-Problem". Das komplette Gespräch zur "Welt"-Zukunft, zu Social Media und der Zukunft des Journalismus steht jetzt als Video online.
turi2.tv (46-Min-Video), turi2.de/podcast (nur Audio)

Die Themen zum direkten Reinspringen:

0:00 ... die Döpfner-Debatte: Stellen Springer-Journalisten das Twittern ein?

4:55 ... was er mit Social Media macht – und was Social Media mit ihm macht.

7:33 ... was Journalisten müssen: über Provokation, Hartnäckigkeit, Haltung.

11:26 ... seine Erfolge und Misserfolge.

15:00 ... über journalistische Qualität und den Fall Relotius.

18:02 ... was "Welt" aus dem Fall Relotius lernt.

21:23 ... vor welchen Herausforderungen "Welt" steht: Digitale Abos und Leser loyalisieren.

25:20 ... über "Welt"-Journalisten und den Nachwuchs.

31:00 ... wie Online, Print und TV zusammenspielen.

34:28 ... der Newsroom: was im neuen Haus anders wird.

42:16 ... über Experimentierlust und Fehlerkultur.

Das Gespräch gibt es auch zum Anhören als turi2 podcast:

turi2 podcast: Wie “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt Leser loyalisiert.


Ein Mann von "Welt": Ulf Poschardt ist Chefredakteur der crossmedialsten Redaktion Deutschlands. Unter dem Dach einer Marke versammeln sich News-Site und Apps, Zeitungen und Hochglanz-Beilagen, Podcasts und ein TV-Sender. Im turi2 podcast bespricht Poschardt mit Peter Turi, wie er in diesem Gewirr die wichtigste Aufgabe meistert: digitale Leser zu loyalisieren.

Poschardt nutzt dafür auch seinen Twitter-Account – weshalb er seinem Vorstandschef Mathias Döpfner sanft widersprechen muss. Döpfner empfahl gerade öffentlich "allergrößte Zurückhaltung", denn es werde "viel zu schnell geschrieben, was am Ende der Marke abträglich ist".
Das komplette Gespräch ist jetzt als Audio-Podcast verfügbar auf turi2.de, bei Spotify und iTunes.
turi2.de/podcast, spotify.com, itunes.apple.com

turi2 edition #7: Klaus Schanda, Marketingchef der Zugspitzbahn, im Porträt.


Der Berg ruft: Deutschlands höchster Berg boomt – 3.000 Gäste fahren täglich mit der Zugspitzbahn in luftige Höhen. Marketingchef Klaus Schanda erklärt im Unterwegs-Gespräch mit turi2-Autorin Anne-Nikolin Hagemann, wie er beim Gipfel-Marketing Modernisierung mit Tradition verbindet. Das ganze Gespräch aus der turi2 edition #7 ist im kostenlosen Blätter-PDF lesbar. Im Video-Fragebogen gibt Schanda zu, dass er sich nach einem halben Jahr auf dem Berg nach dem Meer sehnt. (Foto: Markus Burke) Weiterlesen…

Ina Karabasz macht das “Handelsblatt” fit für die Bühne.


Journalismus im Show-Format: Das "Handelsblatt" baut auf Veranstaltungen – und will sie künftig journalistischer gestalten. Redakteurin Ina Karabasz konzipiert derzeit Live-Formate für die Bühne und erzählt im turi2.tv-Video, wie sie Kollegen auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Karabasz glaubt an learning by doing, um eine "Peinlichkeitstoleranz" zu entwickeln. Sie erwarte keine perfekten Moderatoren, sondern authentische Redakteure, die vor Publikum ihre Arbeit machen.

Karabasz hat die Aufgabe als Live-Leiterin von Jessica Schwarzer übernommen und will Besuchern von "Handelsblatt"-Veranstaltungen "zeigen, was wir als Journalisten machen". Journalisten sollten live auf der Bühne ähnlich arbeiten wie beim Schreiben von Artikeln. Ein Artikel habe einen Spannungsbogen – den könne man auch auf die Bühne bringen, sagt Karabasz. Das "Handelsblatt" veranstaltet zahlreiche Fachkonferenzen, Jahrestagungen oder Gespräche auf der Dachterrasse des Medienhauses – teilweise exklusiv für Mitglieder des Wirtschaftsclubs.
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Das große Interview mit "Handelsblatt"-Geschäftsführer Frank Dopheide (einzelne Themen anklicken oder als Audio-Podcast hören).

“Jammern verboten”: Wie “Zeit”-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.


Esser kann's besser: Bei der "Zeit" steigen die Umsätze, der Abonnenten-Stamm ist stabil. Geschäftsführer Rainer Esser steht als Person für diesen Erfolg und erläutert seine Rezepte im ausführlichen Interview von Peter Turi. Esser spricht über Diversität, Diversifizierung – und warum seine Journalisten keinen Grund zur Klage haben. Das Gespräch ist nun als Video verfügbar. Unten lassen sich einzelne Themen gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify und iTunes.

Rainer Esser spricht mit Peter Turi über ...

0:57 ... sich, seinen Job und 80-Stunden-Wochen

4:17 ... das Geschäft mit den "Zeit" Reisen

6:20 ... Unternehmenskultur und Diversität

7:20 ... die Bezahlung der (freien) Journalisten

9:00 ... seine weitere Karriere und die Holtzbrinck-Brüder

10:47 ... Profitabilität und Erfolg der Marke "Zeit"

16:12 ... den "Zeit"-Leser-Club als Wertegemeinschaft

22:56 ... Wochen-Frequenz und andere Faktoren für Erfolg

26:18 ... den Weg der Kunden-Gewinnung

29:38 ... das Geschäft mit Events und Konferenz

33:08 ... die steigende Bedeutung neuer Geschäftsfelder

34:47 ... Anzeigenschwund und neue Modelle im Werbegeschäft

39:27 ... Print-Zukunft und die "Zeit" im kleinen Format

turi2.tv (44-Min-Gespräch bei YouTube), turi2.de/podcast

“Alles hinterfragen”: Wie Verena Bahlsen das Keks-Business umkrempelt.


Kein Stein Keks auf dem anderen lassen: Verena Bahlsen hat eine feste Stimme, tausend Ideen und die Rückendeckung von Papa. Mit dieser Wucht rollt die 25-Jährige das Unternehmen Bahlsen von außen auf. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv spricht sie Klartext: "Wir können uns nicht in bestehenden Systemen weiterentwickeln." Ihre Thesen sorgen beim Innovation Day Food von Gruner + Jahr EMS für Aufsehen – auch, weil sie ganz nebenbei Pläne schmiedet, wie die Marke Bahlsen den mächtigen Supermarkt-Ketten die kalte Schulter zeigen kann.

Verena Bahlsen strebt auf den digitalen Marktplätzen eigene, starke Distributionskanäle für die Bahlsen-Produkte an: "Mein Vater predigt immer: Unabhängigkeit, Unabhängigkeit, Unabhängigkeit ist das Wichtigste für einen Unternehmer und wir sind nicht unabhängig", sagt sie mit Blick auf Rewe, Lidl und Co. Ihre vielen Gedanken laufen im Startup Hermann's zusammen, mit dem Bahlsen zugleich die Lebensmittelindustrie nachhaltiger gestalten will. Dabei stößt sie auch intern auf Widerstände, erzählt sie, denn nicht alle glauben, dass Disruption auch diese Branche erfasst. Verena Bahlsen aber sagt: "Wir denken alle, es passiert nicht, bis jemand anderes es gemacht hat."
turi2.tv (5-Min-Interview bei YouTube)

Zeitschrift wird Koch-Show: Jan Peter Lacher über “Essen & Trinken – Für jeden Tag”.


Crossmediales Kochen: Jan Peter Lacher bestellt einen oft genutzten Fernseh-Acker neu. Sein Sender RTLplus dreht gerade "Essen & Trinken – Für jeden Tag", das ab Ende Januar ausgestrahlt wird. "Horizont" und turi2.tv treffen Lacher beim Innovation Day Food von Gruner + Jahr EMS, denn die Zeitschrift Essen & Trinken steht Pate und liefert die Rezepte: "Wir können von der unglaublichen kulinarischen Expertise profitieren", sagt Lacher und kündigt viele Wechselspiele zwischen TV, Heft und Online-Angebot an.

TV-Koch Tim Mälzer ist bereits "Essen & Trinken"-Herausgeber und nun Mitproduzent der Fernsehsendung, die im Studio seines Hamburger Restaurants Bullerei entsteht. Die Koproduktion unter dem großen Bertelsmann-Dach, crossmedial vermarktet vom Verbund der Ad Alliance, soll sogar ganz junges Publikum zum Best-Ager-Sender RTLplus lotsen: "Essen und Trinken ist als Thema generationenübergreifend geeignet. Die gleiche Erfahrung haben wir bei den Game-Shows gemacht."
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Babor-Managerin Isabel Bonacker begegnet Influencern und Zalando skeptisch.


Makellose Markenmacherin: Isabel Bonacker würde für ein kleines bisschen Reichweite nicht ihre Großmutter verkaufen. Die Managerin der Kosmetik-Firma Babor jubelt mit Vorsicht über digitale Möglichkeiten, erzählt sie im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Verlage-Event Best4. "Wir müssen immer einlösen können, was wir mit der Marke versprechen", sagt Bonacker. Auf Instagram lenkt sie deshalb kein Geld in die Taschen unzähliger Influencer. Und im digitalen Regal von Zalando steht die Babor-Ampulle bewusst nicht zwischen zig anderen Produkten.

Bonacker baut weiterhin auf Print-Anzeigen, die aus ihrer Sicht ein sicheres Umfeld versprechen. "Wir haben in einer groß angelegten Marktforschung festgestellt, dass unsere Zielgruppe, unsere Verwenderin, die meist 35 aufwärts ist, liest und Print mag." Sie selbst fühlt sich manchmal selbst überfordert von der Flut digitaler Informationen und sieht die klassischen, analogen Medien als Lösung, weil sie mit solider Recherche und kuratierter Vorauswahl wieder für Übersicht sorgen können.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)