Werbenachwuchs wanted: So lief jobs@turi2 bei Serviceplan.


Werbung im Wandel: Glanz, Glamour und Ausschweifungen aller Art – das war vielleicht früher mal üblich in der Werbebranche. Heute ist das anders: Bei jobs@turi2, der Partnerbörse der Kreativwirtschaft, präsentiert sich Serviceplan, Europas größte inhabergeführte Agenturgruppe, vor allem als auf Nachhaltigkeit bedachter Arbeitgeber. Geschäftsführer und Gesellschafter Ronald Focken berichtet, dass die Agentur ihren Mitarbeiter*innen für Wege in der Münchner Innenstadt Fahrräder zur Verfügung stellt, Papier möglichst beidseitig bedruckt und im Rahmen einer Nachhaltigkeits-Initiative mehr als 1.000 Flüge gespart hat. "Wir sehen uns als Multiplikatoren", sagt Focken, der selbst meist mit dem Fahrrad ins Büro kommt. Sein Kollege Felix Bartels, Head of Business Developement, bestätigt, dass das Prinzip Vorbild funktioniert und auch viele Werbekunden nach nachhaltigen Kampagnen fragen. Auch für Nachhaltigkeitchefin Julia Nicolaisen gehören Werbung und Nachhaltigkeit unter einen Hut. Sie findet das Genre "superspannend, um das Konsumverhalten der Menschen in Richtung Nachhaltigkeit zu beeinflussen".

Dass Serviceplan vor diesem Hintergrund nicht jeden Werbe-Job annimmt, betont Focken: Eine Anfrage des Rüstungskonzerns Rheinmetall habe er abgelehnt. Grundsätzlich überlässt er es aber den einzelnen Einheiten, welche Aufträge sie annehmen, bzw. auf welche Etats sie sich bewerben. Wie fast alle Agenturen sucht auch Serviceplan Mitarbeiter*innen in allen Bereichen – rund 700 Menschen stellt die Gruppe pro Jahr ein, berichtet Recruiting-Chefin Julia Schweizer. Wer Interesse an Serviceplan habe, der solle "einfach mit uns ins Gespräch kommen", oft hätten sich erst aus dem Austausch Job-Optionen und -Positionen ergeben. Studierenden in der Kommunikationsbranche ruft sie zu, neben der Uni schon möglichst viel Erfahrungen im echten Berufsleben zu sammeln, etwa über Praktika. Und auch eine Altersgrenze sieht sie nicht: Ein- oder umsteigen könne man eigentlich immer.
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jobs@turi2 – Klappe, die Zweite: Heute mit Serviceplan – wie tickt die internationale Agentur in Sachen Jobs, Diversity und Nachhaltigkeit? Und sonst so? Stellt Eure Fragen an jobs@turi2.de oder kommt heute Abend ab 19 Uhr zu uns in den turi2 Clubraum. Mit dabei sind u.a. Geschäftsführer Ronald Focken und Sustainability-Expertin Julia Nicolaisen. Wir hören uns!
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Kommunikationsnachwuchs verzweifelt gesucht – so lief der turi2 Clubabend bei FischerAppelt.


Klein anfangen, groß rauskommen: Mehr Konkurrenz als Bewerberinnen stehen am Ende im turi2 Clubraum beim neuen Format jobs@turi2 auf der Bühne – und der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs wird greifbar. Co-Gründer Andreas Fischer-Appelt lüftet das Geheimnis um den Doppelnamen der Agentur FischerAppelt, Geschäftsführerin Eugenia Lagemann wirbt mit warmen Worten um junge Leute, "die digital ticken" und für ihr Trainee-Programm. Die Kommunikations-Branche ist "längst kein Sammelbecken für Journalist*innen mehr", betont Andreas Fischer-Appelt. In seiner Agentur hätten nur 50 der insgesamt 700 Mitarbeitenden Wurzeln im Journalismus. Auch der Netzwerker und Fachjournalist Nico Kunkel glaubt, dass die PR mehr Gewerke als den Journalismus braucht. Er wünscht sich mehr Quereinsteiger*innen, etwa Menschen mit Wirtschaftsstudium.

Wo eine große, deutsche Kommunikations-Agentur für sich als Arbeitgeber trommelt, ist die Konkurrenz nicht weit: Aus dem Kreis der 150 Zuhörer*innen entern zwei Konkurrenten das Podium: Lars Cords von Scholz & Friends berichtet von seiner Vergangenheit bei FischerAppelt, sucht aber selbst Nachwuchs-Talente. Eine ähnliche Guerilla-Taktik verfolgt Tilo Bonow von Piabo-PR: Auch er hat offene Stellen und via Social Media und Clubhouse bereits einige Bewerber*innen gefunden. Die Suche bei jobs@turi2 geht weiter – am kommenden Dienstag ist Europas größte inhabergeführte Agentur Serviceplan Gastgeber der neuen Job-Plattform.
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turi2 eröffnet im Clubhouse jobs@turi2.de, die Partnerbörse der Kreativwirtschaft.


In Villabajo prüft noch der Justitiar, ob abgespült werden darf, Villarriba feiert schon die nächste Party: turi2 startet in der Audio-App Clubhouse am Dienstag um 19 Uhr jobs@turi2, die Partnerbörse der Kreativwirtschaft. Zur Premiere erzählt Gastgeber und Gründer Andreas Fischer-Appelt vom Aufstieg der Agentur FischerAppelt vom Zwei-Mann-Studentenprojekt zur führenden Content-Marketing-Agentur mit über 700 Mitarbeiter*innen. Eugenia Lagemann, Geschäftsführerin bei FischerAppelt Relations, spricht über die Job-Anforderungen der Agentur. Im Gespräch mit den Gästen, darunter Berater*innen, Moderator*innen und Stimmtrainer*innen mit Clubhouse-Expertise, werden Chancen der Kooperation ausgelotet.

jobs@turi2 bringt jeden Dienstag von 19-20 Uhr im turi2 Clubraum auf Clubhouse Unternehmen & Kreative der Branche zusammen. Ab März bietet auch die Website turi2.de/jobs einen Marktplatz für Jobs, Stellen & Projekte der Kommunikations- und Kreativwirtschaft. Fragen, Anregungen, Bewerbungen (auch als Gastgeber) bitte per Mail an jobs@turi2.de. turi2 hat damit fürs Clubhouse jeweils ein tägliches Event an fünf Tagen pro Woche geschaffen - von Sonntag bis Donnerstag. Und dafür 1,5 neue Arbeitsstellen geschaffen.
joinclubhouse.com (Link zum Event)

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Wir suchen Dich für eine Redakteursstelle bei turi2!
Du willst ganz- oder halbtags, frei oder fest von zuhause aus in einem meganetten, digital verknüpften Team (turi2.de/team) arbeiten? Du liebst und praktizierst fokussiertes, selbständig-kreatives Arbeiten und bist firm in den Themen Journalismus, Marketing, PR und Management? Dann solltest Du bei turi2 mithelfen, das Angebot weiter auszubauen. Schreib einfach an peter.turi@turi2.de

Prognose: Corona-Maßnahmen gefährden mehr als 100.000 Jobs.

Enzo Weber IABArbeitsmarkt: Durch den erneuten Lockdown könnten mehr als 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen, prognostiziert Enzo Weber (Foto) vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Arbeitsagentur. Ein massiver Konjunktur-Absturz wie im Frühjahr sei jedoch nicht zu erwarten. Es komme nun vor allem darauf an, dass die Hilfen der Bundesregierung wirken. DIW-Präsident Marcel Fratzscher sagt, die Einschränkungen werden einige Branchen hart treffen, aber die Gesamtwirtschaft schützen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Klick-Tipp: Das Statistische Bundesamt bietet einen interaktiven Gehaltsvergleich.

Klick-Tipp: Das Statitsische Bundesamt ermöglicht mit einem interaktiven Gehaltsvergleich den Einblick in die Einnahmen in verschiedenen Branchen. Nutzer*innen müssen verschiedene Fragen, etwa zur Vorbildung und Arbeitsort, beantworten und erhalten den Durchschnittsverdienst für Männer und Frauen angezeigt. Die Daten basieren nicht auf freiwilligen Nutzerangaben wie bei anderen Gehaltsrechnern, sondern auf Daten der Verdienststrukturerhebung - allerdings von 2018.
destatis.de via faz.net (Paid)

Xing-Nutzer*innen suchen seit Corona auch ungekündigt häufiger nach einem neuen Job.

Vertrauensverlust durch Corona: Im Juni suchen deutlich mehr Deutsche aktiv nach einem neuen Job als vor Corona, ergibt eine Umfrage von Xing unter seinen Nutzer*innen. Nun sind es 43 % der Befragten, vor Corona waren es lediglich 11 %, obwohl 61 % einen Neustart in der Krise als schwierig bezeichnen. Grund dafür, dass dennoch gesucht wird, könnte vor allem Vertrauensverlust sein: 29 % der Befragten geben an, ihren Arbeitgeber nun kritischer zu sehen als vor Corona.
horizont.net

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turi2 braucht Verstärkung. turi2 liefert Entscheider*innen der Kommunikationsbranche Information und Inspiration - mit News, Büchern, Videos, Podcasts und Live-Events. Wir suchen für unser Team neue Kräfte (m/w/d):
1 TV-Redakteur*in
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Jeweils halb- oder ganztags, frei oder fest. Bewerbungen bitte an peter.turi@turi2.de

Meinung: Künstliche Intelligenz erfordert mehr Fortbildungen.

Künstliche Intelligenz und andere neue Technologien werden nicht zu massenhafter Arbeitslosigkeit führen, schreibt Nadine Bös. Laut Experten steige jedoch der Bedarf an Fortbildungen und Umschulungen. Die Betriebe und Arbeitnehmer in Deutschland hätten hier noch großen Nachholbedarf. Es drohe, dass bald nicht nur Arbeitskräfte fehlen würden, sondern zudem viele die falschen Kompetenzen hätten.
"FAZ", S. 37 (Paid)

Meinung: Großraumbüros können zu Spannungen führen.

Großraumbüros werden immer häufiger, schreiben Harald Freiberger und Lea Hampel in der "Süddeutschen Zeitung". Zwar lägen innovative Bürolandschaften im Trend, sie brächten aber auch zu einer höheren Gefahr von Konflikten mit sich. Häufig gäbe es keinen gemeinsamen Nenner bei der Raumtemperatur. Zudem beklagten Mitarbeiter häufiger Lärm. Experten würden daher Rückzugsräume und gemeinsame Regeln empfehlen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 23 (Paid)