Dirk Knipphals wird Kulturchef der “taz”.

Kultur-Wandel: Die "taz" macht Dirk Knipp­hals zum Ressort­leiter Kultur. Er ist bereits seit 1999 bei der links­alter­nativen Zeitung – als Kultur­redakteur und von 2001 bis 2006 schon einmal als Ressort­leiter. Er folgt auf Andreas Fanizadeh, der künftig als kultur­politischer Chef­korrespondent wirken soll. Er hatte das Ressort seit 2007 geleitet.
blogs.taz.de

Ivo Hrstic wird Ressortleiter Sport bei RTL News.

Anpfiff: RTL News holt Ivo Hrstic von DFL Digital Sports und macht ihn zum Jahres­wechsel zum Ressort­leiter Sport. Er soll die Redaktion inhalt­lich steuern und das Angebot weiter­ent­wickeln. Er berichtet an Sport­chef Frank Robens. Zusätz­lich über­nimmt Jens Schmitz als Leiter Sport­produktion die Ver­ant­wortung für Live-Über­tragungen.
media.rtl.com

ARD wirbt mit aktuellen Nachrichten für das Nachrichten-Angebot Tagesschau24.

Werbung mit Schlagzeilen: Tages­schau24 startet eine Werbe­kampagne für den Nachrichten-Kanal der ARD. In einem TV-Spot wird das Korrespondenten-Netz der ARD und die Möglich­keit, bei Breaking News sofort live zu senden, thematisiert. Die Kampagne läuft auch Out Of Home und integriert dafür aktuelle Schlag­zeilen, wie etwa den National­mann­schafts-Abschied von Thomas Müller oder das Attentat auf Donald Trump.
wuv.de (€, mit Spots)

DJV und Verdi bestreiken den NDR wieder.

Wieder­holte Warnung: Die Gewerk­schaften DJV und Verdi bestreiken den NDR wieder – mit Konse­quenzen für die "Tages­schau". In der Nacht sind zwei Aus­gaben aus­ge­fallen, erfährt turi2 aus dem Umfeld des Senders, im Morgen­magazin konnte das Nachrichten-Flaggschiff der ARD nur beschränkte Inhalte bringen. Weitere Aus­fälle sind für den Tag zu erwarten. Der Streik soll bis 1.30 Uhr am Donnerstag­morgen laufen. Die ARD-Sender werden seit Wochen immer wieder tage­weise bestreikt.
turi2 – eigene Infos

“Im Dienst der Nachricht”: Medienhistoriker beleuchtet die Geschichte der dpa.

Deutsche Presse-Geschichte: Medien­historiker Hans-Ulrich Wagner veröffentlicht mit dem Buch "Im Dienst der Nachricht" die "erste wissen­schaftlich fundierte und umfassende Darstellung" der 75-jährgen Geschi­chte der dpa. Dafür seien in einem Forschungs­projekt einige Akten­bestände erstmalig ausgewertet worden. Zudem bietet das Buch "Foto-Geschichten", etwa zum Hechtsprung von Boris Becker 1985 in Wimbledon. Das 350-seitige Buch erscheint im Societäts-Verlag und kostet 48 Euro.
presseportal.de

Mika Beuster erwartet, dass das “Compact”-Verbot vor Gericht Bestand haben wird.

Bann mit Bestand: DJV-Chef Mika Beuster geht davon aus, dass das Bundes­innen­ministerium um Nancy Faeser beim Verbot des neu-rechten "Compact"-Magazins "juristisch sauber gearbeitet hat", sagt er dem "RND". Er sei sich sicher, dass das Verbot vor Gericht Bestand haben wird. Sollte die Behörde mit dem Verbot scheitern, weil sie "schlampig gearbeitet hat, wäre das politisch ein fatales Signal". Beuster sieht bei "Compact" die "Schwelle zum Extremismus überschritten". Derweil hat YouTube zwei Kanäle im Zusammenhang mit "Compact" gesperrt. Nutzer erhalten den Hinweis, dass die Videos "aufgrund eines behördlichen Hinweises bzw. einer Anordnung" entfernt worden sind.
hasepost.de, welt.de, turi2.de (Background)

“Medieninsider”: Zeitungsverleger wollen gegen zu langen Textbeitrag vom BR klagen.

Zu viel Text: Süddeutsche Zeitungsverleger planen eine Klage gegen den BR, berichtet "Medieninsider". Konkreter Anlass sei ein 12.000 Zeichen langer Text bei BR24 über das Attentat auf Donald Trump. Die Verleger sähen in derart langen Texten eine "Grenz­über­schreitung". Schon 2015 hatten die Verleger wegen zu großer "Presse­ähnlichkeit" erfolg­reich gegen die BR24-App geklagt.
medieninsider.com (€) via focus.de

Studie: Rassismus bleibt in den Medien häufig ein Problem von rechts.


Subtil unsichtbar: Rassismus wird in den deutschen Medien zunehmend thematisiert und explizit benannt, jedoch konzentriert sich die Bericht­erstattung oft auf einzelne, aufsehen­erregende Fälle. Das sind zentrale Ergebnisse des zweiten Fokus­berichts des "Nationalen Diskriminierungs- & Rassismus­monitors", kurz NaDiRA, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Subtilere Formen von Rassismus seien weniger sichtbar und würden von den Medien seltener thematisiert. Die Tendenz der Medien, Rassismus als Rand­phänomen darzustellen und sich auf individuelle Täter zu konzentrieren, zeige, dass Medien die strukturelle Dimension von Rassismus weiterhin nur "begrenzt anerkennen", heißt es in dem Bericht.

Für die Medien­auswertung wurden rund 42.000 Artikel aus der "SZ", der "FAZ" und der "taz" seit 1990 ausgewertet. In einer qualitativen Analyse wurde außerdem die Bericht­erstattung der "Süddeutschen Zeitung" über zentrale Ereignisse wie das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992, die Aufdeckung des NSU 2011 und die Morde von Hanau 2020 analysiert. Diese Tiefenanalyse zeigt laut NaDiRa-Bericht zudem, dass rassistische Gewalt sprachlich heruntergespielt und Rassismus durch (Mit-)Beschuldigung der Opfer umgekehrt wird. Dies treffe insbesondere auf die 1990er-Jahre zu.

Als Gegen­maßnahmen schlägt der Fokus­bericht mehr Diversität in den Redaktionen vor. Außerdem müsse "rassismuskritisches Wissen" ein fester Bestandteil von Volontariat und den Curricula an Journalisten­schulen bzw. in den einschlägigen Studien­gängen an Hochschulen und Universitäten werden. "Angehende Journalist*innen sollten im Erkennen verschiedener Formen von Rassismus und den gängigen Abwehr­mechanismen geschult werden und sich ihrer besonderen Verantwortung für die öffentliche Benennung und Anerkennung von Rassismus bewusst sein", fordert der Bericht. Dazu gehöre auch eine Fehlerkultur und die Stärkung kritischer Stimmen in den Redaktionen, "um die eigene Arbeit rassismus­kritisch zu beleuchten".
mediendienst.kna.de (€), rassismusmonitor.de (zentrale Ergebnisse), rassismusmonitor.de (kompletter Bericht, PDF)

Dieser Text ist eine gekürzte und bearbeitete Übernahme eines Beitrags von Steffen Grimberg aus dem KNA Mediendienst

RBB beendet nach Trump-Post Zusammenarbeit mit “El Hotzo”.

Verhotzt: Der RBB beendet "bis auf weiteres" die Zusammenarbeit mit Autor Sebastian Hotz, bekannt als "El Hotzo". Er wird die Sendung "Theoretisch cool" beim jungen Radioprogramm Fritz nicht mehr moderieren, teilt der Sender mit. Anlass ist ein inzwischen gelöschter Post bei X, in dem er die Schüsse auf Donald Trump mit einem "leider knapp verpassten" Bus verglichen hatte. Seine Äußerungen seien "mit den Werten, für die der RBB einsteht, nicht vereinbar".
presseportal.de, turi2.de (Background)

ZDF zeigt vier neue Folgen des “Satire-Labors” in der Mediathek.

Labor-Humor: Die beiden "Frontal"-Satiriker Andreas Wiemers (links) und Werner Doyé eröffnen erneut ihr Satire-Labor. In vier rund 15-minütigen Folgen werden sie gesell­schaftliche und politische Themen "mit wissen­schaftlicher Gründlichkeit sezieren", dabei geht es u.a. um den Klima­wandel und soziale Gerechtig­keit. Die erste Folge erscheint am 22. Juli in der ZDF Mediathek, weitere im Wochentakt montags.
presseportal.de, zdf.de (vier Folgen von 2023)

Hör-Tipp: Khesrau Behroz rät zur Inspiration außerhalb der eigenen Szene.

Hör-Tipp: Podcast-Macher Khesrau Behroz ist über­zeugt, "dass wir bessere Podcasts machen, wenn wir uns nicht nur im eigenen Kreis drehen", sagt er im "Läuft"-Podcast von "epd Medien". Er selbst lasse sich im Urlaub von Büchern und Magazinen inspirieren, "die ungelesen hier rumstehen". Zusammen mit dem "Spiegel" hat seine Firma Undone kürzlich den Doku-Podcast "Judging Amanda Knox" veröffentlicht. Medien­schaffenden rät er, ihre eigene Arbeit mehr zu hinter­fragen und nicht überheblich als "Wahrheits­finder" aufzutreten.
laeuft-programmschau.podigee.io (27-Min-Audio) via medien.epd.de (€)

Meistgeklickter Kopf gestern war Parshad Esmaeili.

Meistgeklickter Kopf gestern war die Komikerin Parshad Esmaeili. Die Journalistin Georgine Kellermann folgt ihr im Ranking. Dritter im Bunde ist "Katapult"-Gründer Benjamin Fredrich, der angekündigt hat, Sachsen, Thüringen und Brandenburg vor den Landtags­wahlen im September mit einer "demokra­tischen Zeitung" "überschwemmen" zu wollen.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe am 15.7.2024)

Chatgruppe “Itiotentreff”: Polizeibeamte müssen nicht vor Gericht.

Kein Nachspiel: Die rassistische Whats­App-Gruppe "Itiotentreff", aus der u.a. Jan Böhmermann in seinem "ZDF Magazin Royale" Teile zitiert hat, hat für die fünf beteiligten Polizisten keine Konsequenzen – es droht ihnen kein Gerichtsverfahren. Das OLG Frankfurt sagt, es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht und argumentiert, die Nachrichten seien in "private, geschlossene Chatgruppen mit überschaubarem Personenkreis eingestellt worden".
zeit.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Wo Journalisten ihre Sorgen und Ängste loswerden können.

Hör-Tipp: "Viele Kollegen und Kolleginnen haben niemanden, denen sie sich öffnen könnten", sagt Malte Werner von der Helpline vom Netzwerk Recherche, an das sich Journalisten bei Sorgen und Ängsten im Job anonym melden können. In der Branche sei es "nicht so weit verbreitet, über Gefühle zu reden", erzählt Werner im "Druckausgleich"-Podcast. Überwiegend Festangestellte nutzen das Angebot, statt sich Kollegen anzuvertrauen, weil sie Angst hätten, bei nächsten Recherchen als nicht belastbar genug zu gelten und übergangen zu werden.
druckausgleich.podigee.io (47-Min-Audio), netzwerkrecherche.org

“Katapult” will mit Zeitungen für Sachsen, Thüringen und Brandenburg die AfD ausbremsen.


Demokratie-Katapult: Das Infografiken-Magazin "Katapult" will Sachsen, Thüringen und Brandenburg vor den Landtagswahlen im September mit einer "demo­kratischen Zeitung" "überschwemmen", "überfluten" bzw. "überschütten", um über die AfD und ihre Ziele aufzuklären, kündigt Gründer Benjamin Fredrich an. Die Zeitungen wollen u.a. zeigen, "dass die AfD eine populistische und extremistische Partei ist, die unsere Demokratie abschaffen will" und "Migration auch viele positive Seiten hat". Ziel sind Unentschlossene und Nicht­wähler. Für jedes der drei Bundesländer gibt es eine eigene Ausgabe, in Sachsen mit 500.000 Auflage, in Thüringen und Brandenburg mit jeweils 300.000. Den Druck der jeweils ersten 10.000 Exemplare zahlt "Katapult", weitere sollen durch Spenden finanziert werden – jeweils eine Zeitung pro gespendetem Euro. Auch für die Verteilung sucht "Katapult" Unter­stützer, um die Zeitungen in alle Ecken der Bundesländer zu bringen.
katapult-magazin.de (Sachsen), katapult-magazin.de (Thüringen), katapult-magazin.de (Brandenburg)

FFH macht Marko Eichmann zum Head of Program.

Neuer Programm­kopf: Marko Eichmann, bisher verant­wortlich für den jungen Sender planet radio und das 80er-Radio harmony, steigt in der FFH Medien­gruppe zum Head of Program auf. Er ver­ant­wortet nun auch das Flagg­schiff FFH. Roel Oosthout, bisher Programm­chef des Senders, bleibt laut Press­emitteilung für die Gruppe tätig, Details zu seinem neuen Job nennt das Unter­nehmen nicht.
radioszene.de

Hör-Tipp: Lars Haider sieht sich beim “Hamburger Abendblatt” als “Feel Good Manager”.

Hör-Tipp: Chefredakteur Lars Haider sieht es als seine Aufgabe, dass seine Beschäftigten gern beim "Hamburger Abendblatt" sind und mit Freude zur Arbeit kommen, sagt er im Podcast "On the Way to New Work". "Wenn die Atmosphäre gut ist, dann hilft das, dass da auch die Ergebnisse gut werden". Außerdem erzählt Haider, dass ein Foto seiner Eltern in der Hochzeits­kutsche des "Abend­blatts" den Wunsch in ihm gestärkt hat, "nicht, dass ich Journalist werden möchte, sondern dass ich zum 'Hamburger Abendblatt' möchte".
newwork.podigee.io (56-Min-Audio)

Meistgeklickter Kopf gestern nach Georgine Kellermann war Antje Pieper.

Meistgeklickter Kopf gestern nach Georgine Kellermann war Antje Pieper. Die ZDF-Journalistin hat durch eine Spezial-Sendung zum Trump-Attentat geführt. Comedienne Parshad Esmaeili folgt im Ranking als nächstes. Julian Reichelt bildet das Schlusslicht, er hat jüngst eine erneute Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe vom 14.7.2024)

Umfrage-Endspurt: Beantworte noch bis Mittwochabend 23 Fragen zur Zukunft von turi2!


Es darf ein biss­chen mehr sein! Wie sieht dein Mediendienst von morgen aus? fragt turi2 und freut sich bereits über Antworten von mehr als 400 Leserinnen und Lesern. Die Erkennt­nisse sind viel­fältig: So lernen wir, dass 80 % der Teil­nehmenden unsere Nachrichten-Aus­wahl als "sehr gut" oder "gut" beurteilen, 90 % bewerten die Aktualität von turi2 mit den Noten 1 oder 2. Auch unseren Humor (über 60 %) und die Kommentierung und Ein­ordnung von Themen (fast 60 %) schätzt eine Mehr­heit. Aber unser Publikum blickt auch in die Zukunft: Einige wünschen sich, dass turi2 auf TikTok durch­startet – "aber ernst und nachricht­lich" – oder generell mehr Videos und Pod­casts macht. Andere hätten gerne einen zusätz­lichen News­letter mit den wichtigsten Meldungen der Woche, wieder andere wünschen sich von uns Ange­bote für WhatsApp und Co. Auf welchen Hoch­zeiten turi2 künftig tanzt, kannst du noch bis Mitt­woch­abend, 18 Uhr, mit­ent­scheiden, indem du an unserer Zukunfts­um­frage teil­nimmst. Bei uns zählt jede Stimme! Als Danke­schön erwartet dich ein Gut­schein für eine "Journalisten-Werk­statt" aus dem Oberauer-Shop.
zur turi2-Umfrage

Foto: turi2

Nach Angriff auf Trump: ÖRR in der Kritik, El Hotzo polarisiert mit Tweet.


Das Attentat auf Ex-US-Präsident Donald Trump in der Nacht zu Sonntag deutscher Zeit schlägt in den Medien hohe Wellen. Gleich mehrere deutsche TV-Sender haben ihr Programm kurzfristig geändert, die Nachrichten­sender ntv und Welt waren beispiels­weise seit den frühen Morgenstunden live auf Sendung. "Tages­spiegel"-Autor Kurt Sagatz wirft ARD und ZDF vor, zu langsam reagiert zu haben, weil sie erst tagsüber vermehrt über die Gescheh­nisse berichtet haben. Die "drei Informationskanäle Tagesschau24, ZDFinfo und Phoenix" hätten "im entscheidenden Moment" ihren Auftrag nur "unzureichend erfüllt", kritisiert er. Am Abend haben sowohl Das Erste, als auch das ZDF sowie RTL, ProSieben und Sat.1 zusätzliche Sonder­sendungen ins Programm genommen.

In der Kritik steht auch der Satiriker und ehemaliger Gag-Autor des "ZDF Magazin Royale", Sebastian Hotz, alias "El Hotzo". Er hatte in einem inzwischen gelöschten Tweet die Schüsse auf Trump mit einem "leider knapp verpassten" Bus verglichen und geschrieben, er fände es "fantastisch, wenn Faschisten sterben". Das ZDF distanziert sich gegenüber dem "Tagesspiegel" von den Postings und verweist darauf, es gebe derzeit keine Zusammenarbeit mit ihm. Das Wahlkampfteam von Joe Biden hat indes angekündigt, die laufende Wahlkampagne auszusetzen – man wolle die Ausstrahlung von Spots "so schnell wie möglich" stoppen. Die gesamte ausgehende Kommunikation werde unterbrochen, heißt es. Ob auch das Trump-Team seine Kampagne anpassen wird, steht noch nicht fest.
dwdl.de, x.com, tagesspiegel.de (ÖRR-Kritik, €), tagesspiegel.de (El Hotzo), horizont.net (€), edition.cnn.com (Background)

Foto: picture alliance / Associated Press, Evan Vucci

“Stimme stimmt”: “Heilbronner Stimme” klärt u.a. über Fake-Flamingos auf.

Erhebt die Stimme: Die "Heilbronner Stimme" hat eine Kampagne gegen Fake-News gest­artet – und verbreitet unter dem Motto "Stimme stimmt. Echte Nachrichten gibt's bei uns" zunächst selbst welche, um sie direkt aufzuklären. Auf Plakaten und über Social Media erklärt die Regional­zeitung etwa, dass es nicht stimmt, dass sich Flamingos in der Region ansiedeln.
stimme.de

MDR veröffentlicht Richtigstellung zu “Brisant”-Artikel nach “FAZ”-Bericht.

Royale Richtig­stellung: Der MDR nimmt einen Online-Bericht seines Boulevard-Magazins "Brisant" vorerst offline, in dem es um das Vermögen von Royals in Europa ging. Dabei handle es sich um "einen veralteten Artikel von 2022, den wir versehentlich wieder veröffentlicht haben". Die "FAZ" hatte zuvor über mehrere Fehler berichtet. Unter anderem gesteht der Sender auf seiner Website ein, Quellen nicht gegenre­cherchiert und Bilder falsch beschrieben zu haben.
mdr.de, faz.net (€)

Julian Reichelt verliert erneut vor Gericht.

Reicht's jetzt? "Nius"-Posterboy Julian Reichelt kassiert in seinem laufenden Rechts­streit mit einer trans Frau erneut eine Nieder­lage. Das OLG Frankfurt am Main entscheidet, dass der Begriff "Transe" "ausschließlich eine abwertende Bedeutung" habe. Ein entsprechender Unter­lassungs­anspruch des Land­gerichts Frankfurt ist damit bestätigt. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar. Reichelt hatte, nachdem die Frau in einem anderen Fall auf Unterlassungs­ansprüche verzichtete, einen Artikel mit der Überschrift gepostet: "Versuchte Abmahnung gegen Ansage: Totalitär tickende Transe zieht den Schwanz ein."
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Eckart Gaddum führt künftig ZDF-Hauptredaktion Wirtschaft, Recht, Service, Soziales und Umwelt.

Neue Ecke: Beim ZDF wird Eckart Gaddum ab November Chef der Haupt­redaktion Wirtschaft, Recht, Service, Soziales und Umwelt. Er führt seit 2008 die Haupt­redaktion Digitale Medien, die zum Jahres­wechsel mit der Haupt­abteilung Programm­planung fusioniert. Diese soll "Planung und Distribution sämtlicher Programminhalte" verantworten. Gaddum folgt auf Susanne Biedenkopf-Kürten, die an die Spitze des ZDF-Landes­studios Hessen wechselt. Ihr Vorgänger dort, Peter Wagner, kommt dafür in die ZDF-Zentrale.
presseportal.zdf.de

Reiner Haseloff macht ARD und ZDF für Zeitungssterben mitverantwortlich.


Auf Verleger­linie: Sachsen-Anhalts Minister­präsident Reiner Haseloff wirft ARD und ZDF vor, dass "gerade im ländlichen Raum, die Zeitungen abschmieren, weil Sender massenhaft komplette Essays als Text ins Netz stellen". Es gehe ihm um die "Binnen­pluralität", er kämpfe "da eigentlich auch für Sie als Privat­unternehmen", sagt er im Gespräch mit Cornelius Pollmer und Claudia Tieschky von der "Süddeutschen Zeitung". Die Sender "versuchen teilweise, psychologische Mechanismen in irgendeiner Weise für einen guten Zweck einzusetzen" und begännen damit, "geistige Freiheit einzugrenzen und zu steuern". Für Haseloff werde die Kontroll­funktion zwar ausreichend ausgeübt, doch Medien würden sich "den Themen, die vielen Menschen auf den Nägeln brennen, zu wenig widmen". Klimapolitik spiele etwa bei der Wahlentscheidung laut Demoskopie "kaum eine Rolle". Das solle man "zumindest zur Kenntnis nehmen".
sueddeutsche.de (€)

(Foto: Reuhl / Fotostand / Picture Alliance)

Christian Hümmeler zieht sich vom Chefposten beim “Kölner Stadt-Anzeiger” zurück.

Chef auf Zeit: Der Interims-Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeiger", Christian Hümmeler, verlässt seinen Posten "aus persönlichen Gründen zum nächst­möglichen Zeit­punkt". Bis seine Nach­folge geregelt ist führt er den Titel allerdings weiter und bleibt der Chef­redaktion "auch zukünftig erhalten", so Heraus­geberin Isabella Neven DuMont. Hümmeler hatte Carsten Fiedler ersetzt, der im November 2023 aus dem Amt geschieden war.
kstamedien.de

Zitat: “Meedia”-Chefredakteur Gregory Lipinski sieht bei einer Springer-Spaltung nur Gewinner.

"Eine Aufspaltung des Konzerns bringt für beide Seiten Vorteile. Sie erlangen dadurch nicht nur die alleinige Kontrolle über die jeweiligen Unter­nehmens­teile. Sie können das Rubriken- und Medien­geschäft getrennt leichter an die Börse bringen."

"Meedia"-Chefredakteur Gregory Lipinski sieht einen scheinbar "idealen" Zeitpunkt für einen getrennten Börsen­gang der Springer-Sparten und verweist u.a. auf den Börsen-Hype um KI-Geschäfte.
meedia.de (€)

Sky zieht Live-Rechte für Junioren-Fußball an Land.

Kika-Kicker: Medien­marke Sky verkündet eine exklusive Partnerschaft mit den U17- und U19-Nach­wuchs­ligen des DFB sowie dem Junioren-DFB-Pokal. Sky gewinnt die Rechte der Wett­bewerbe für die kommenden drei Jahre und will rund 70 Partien live und frei empfangbar über TV und Streaming verbreiten. Der Streaming­dienst Wow wird zudem Sponsor der Nach­wuchs­liga und der DFB-Junioren.
presseportal.de

Fotograf Thomas Höpker, 88, ist tot.

Thomas Höpker, 88, ist tot. Der international renommierte deutsche Fotograf ist am Mittwoch in Santiago de Chile gestorben, teilt seine Agentur Magnum Photos mit. Er foto­grafierte ab 1964 für den "stern", 1976 zog es ihn nach New York. Eines seiner bekanntesten Bilder zeigt eine scheinbar unbekümmerte Gruppe junger Menschen am East River, während im Hintergrund nach dem Terror-Anschlag von 11. September 2001 das World-Trade-Center raucht.
stern.de, sueddeutsche.de (€), stern.de (9/11-Foto)

Handwerker Radio von Holzmann Medien stellt sich neu auf.

Handfestes Programm: Das Handwerker Radio, der Websender von Holzmann Medien, hat sein Programm komplett erneuert. "Es ist kein Stein auf dem anderen geblieben", sagt Verleger Alexander Holzmann. Das Programm mit einem "Sound für Macher" richtet sich insbesondere an Inhaber, Meister oder leitende Angestellte in Hand­werks­betrieben. Branchen­relevante Inhalte kommen u.a. aus der Redaktion der "Deutschen Handwerks Zeitung". Unter­stützung beim Relaunch gab es von der Leipziger Audio-Beratung Audigen.
radioszene.de, handwerker-radio.de

Redaktion vom “Westfalen-Blatt” soll nach Brand im Verlagshaus “zusammenrücken.”

Westfalen-Blatt: Nach dem Brand im Bielefelder Verlagshaus soll die Redaktion am zweiten Standort, dem Sitz der Lokal­redaktion, "zusammen­rücken", sagt Geschäfts­führer Marc Zahlmann dem epd. Zudem erwäge der Verlag weitere Büroräume anzumieten, mehr Beschäftigte sollen im Home-Office arbeiten. Ob das abgebrannte Gebäude wieder aufgebaut werde, sei bisher nicht klar.
medien.epd.de (€), turi2.de (Background)

“Zeit”-Podcast befasst sich mit Tätern und Opfern des Holocaust.

Geisterstimmen: Die "Zeit" veröffentlicht den acht­teiligen Doku-Podcast "Deutsche Geister" über die NS-Vergangenheit. Britta Stuff, Leiterin des Ressorts "Entdecken", und Reporter Stephan Lebert zeichnen darin das Leben des jüdischen Zwangs­arbeiters Robert Schmusch und des SS-Offiziers Willy Schmidt nach, die vor über 80 Jahren im Warschauer Ghetto auf­einander­trafen. Die ersten beiden Folgen sind gratis, die übrigen gibt es nur für Z+-Abonnenten.
zeit-verlagsgruppe.de, zeit.de

Linda Zervakis präsentiert Primetime-Doku bei ProSieben.

Künstliche Intellindanz: Moderatorin Linda Zervakis findet nach dem Aus von "Zervakis & Opdenhövel Live" eine neue Beschäftigung bei ProSieben, berichtet "DWDL". Am 20. August präsentiert sie eine Primetime-Doku zum Thema "Kann KI die Demokratie retten?". Kurz vor den Land­tags­wahlen in Sachsen und Thüringen werde sie "mit ihrem persönlichen Avatar 'KI-Linda' durch die Republik" reisen. Jeweils zwei weitere Primetime-Dokus kommen von Thilo Mischke und Jenke von Wilmsdorff.
dwdl.de, turi2.de (Background "ZOL")

“BI”: ARD könnte “Hart aber fair” ab 2025 stark reduzieren.

Weniger Screentime? Die ARD könnte die Bestellung für die Talk­show "Hart aber fair" ab 2025 stark reduzieren, berichtet "Business Insider". Die Video­pro­gramm­konferenz soll sich darüber "weit­gehend einig gewesen sein", so das Springer-Portal. Im Gespräch sei eine Reduzierung um ein Drittel. Aktuell geht die Sendung an 30 Mal pro Jahr über den Bild­schirm. Die ARD wolle den Bericht nicht bestätigen und ver­weise auf ein Konzept für 2025, das noch erarbeitet werde. Gestern war bekannt geworden, dass der Sender "Hart aber fair" ver­längert, obwohl die Mediathek-Abrufe unter den Erwartungen geblieben seien.
businessinsider.de (€), turi2.de (Background)

Media Tenor: Bild-Gruppe bleibt meistzitiertes Medium, verliert aber massiv Zitate.

Weniger und mehr: Im Ranking der meist­zitierten Medien hat auch im 1. Halb­jahr Springers Bild-Gruppe (640) die Nase vorn, verliert im Ver­gleich zu 2023 aber 179 Erwähnungen, sagt die Erhebung Media Tenor. Mit deutlich weniger Abstand folgen Spiegel- (567) und Handels­blatt-Gruppe (462). Neu auf Platz 7 und größter Auf­steiger ist RTL/ntv/"stern" mit 247 Erwähnungen – vor einem Jahr hatte es mit 107 nur für Platz 20 gereicht. Bei den Regional­medien setzt sich der "Tages­spiegel" an die Spitze vor "Rheinischer Post" und Funke.
kress.de

RTL-Zeitschrift “Gala” macht Aufschlag in der Kooperation mit Judith Williams.

Häute-Show: Die "Gala" startet ihr ange­kündigtes Video-Format mit Kooperations-Partnerin Judith Williams. Im Erstling des "Beauty Talk" sprechen die Unter­nehmerin und "Gala"-Vize Nane Meyer zum Thema Haut­pflege. Die Sendung soll künftig alle zwei Wochen donnerstags erscheinen und zwischen 15 und 20 Minuten lang sein. Die RTL-Zeit­schrift produziert nicht nur Content mit Williams, sondern kooperiert auch mit Co-Branding-Produkten, die ab Herbst auf den Markt kommen sollen.
gala.de (mit 20-Min-Video), media.rtl.com, turi2.de (Background)

Interne Papiere: Warum es beim Relaunch von “stern+” hakt.


Das Plus steht für Ver­spätung: Um bis zu ein Jahr ver­zögert sich der Relaunch des Bezahl­angebots "stern+", berichtet Gregory Lipinski. Der "Meedia"-Chef­redakteur zitiert aus internen Unter­lagen, wonach "stern"-Chef­redakteur Gregor Peter Schmitz den Start des Angebots bereits für August/September 2023 ausgerufen hatte, die ambitionierten Pläne aber wieder einge­sammelt werden mussten. Nun heiße es aus dem Verlag, dass der Groß­umbau, der als eines der wichtigsten Projekte von RTL-CEO Stephan Schmitter gilt, zum Ende des Sommers, also im September fertig sei. Die Gründe sind laut "Meedia" viel­fältig, sie reichten von technischen Schwierig­keiten bis zum kompetitiven Umfeld, in den sich das Angebot bewegen werde.
meedia.de (€)

Foto: picture alliance/dpa/Horst Galuschka

Journalist Nicholas Potter schreibt für “tazzwei” über Medienthemen.

Medien-Beobachter: Der britisch-deutsche Journalist Nicholas Potter verstärkt als Redakteur die "tazzwei", den Kultur- und Gesellschafs­teil der "taz". Sein besonderer Fokus liegt dabei auf Medien­themen, schreibt er bei X. Wie bereits als Autor werde er sich aber auch weiterhin mit Anti­semitismus, Rechts­extremismus und Rassismus befassen. Potter war zuletzt vier Jahre für die Amadeu-Antonio-Stiftung tätig.
x.com/n1ckism

Zitat: “Checker Tobi” bekommt von Kritik an ÖRR wenig ab.

"Ich bekomme nicht viel von dieser üblichen Kritik ab, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk bekommt. Kann aber auch daran liegen, dass einige Leute glauben, ich sei YouTuber. Viele gucken unsere Sendung ja nur dort."

Tobias Krell, aus dem Kinder­fernsehen bekannt als Checker Tobi, erzählt im "Zeit"-Interview, dass er für seine Sendungen von Kindern, Eltern und Lehrkräften "immer sehr viel Wert­schätzung" bekommt. Die viel zitierte Spaltung der Gesellschaft nehme er in der Kinderwelt nicht wahr.
zeit.de (€)

Lese-Tipp: Welche Informationen Landing Pages von Newsletter liefern sollten.

Lese-Tipp: Was bringt Online-Nutzer dazu, einen Newsletter zu abonnieren? Lennart Schneider hat dafür Hunderte Landing Pages führender Newsletter analysiert. Sein Fazit: Die Seiten müssen auf Anhieb klar machen, an wen der Newsletter sich richtet und was ihn einzigartig macht. Nutzerzahlen oder Leser­meinungen bauen Vertrauen auf, Angaben zu Erscheinungs­frequenz und Lesedauer helfen, den Newsletter in den Alltag einzuplanen.
subscribe-now.beehiiv.com (frei nach kostenloser Newsletter-Anmeldung)

Russland verbietet unabhängige Online-Zeitung “Moscow Times”.

Times out: Die russische General­staats­anwalt­schaft stuft die unabhängige Online-Zeitung "Moscow Times" als "unerwünschte Organisation" ein und verbietet den Betrieb im Land. Die Arbeit des Verlags ziele darauf, die "Entscheidungen der russischen Führung zu diskreditieren", heißt es zur Begründung. Schon im November hatte Russland die Zeitung in die Liste der "Auslands­agenten" aufgenommen.
spiegel.de, themoscowtimes.com

Basta: Alexander Bommes macht den Schweini.

Bommsteigi: ARD-Moderator Alexander Bommes ist vor dem EM-Halb­finale Nieder­lande - England schon wieder auf Sendung, als TV-Experte Bastian Schweinsteiger sich noch mit einem nieder­ländischen Spieler unterhält. Bommes stellt seine Frage trotzdem und beantwortet sie als "Schweini" gleich selbst. Vielleicht ja eine Idee, um die Kosten für Sport-Über­tragungen zu senken.
sportschau.de (38-Sek-Video)

Hör-Tipp: Offene Kanäle haben auch nach 40 Jahren noch ihre Relevanz.

Hör-Tipp: 1984 ist der Offene Kanal Ludwigshafen als erster Bürger­funk in Deutschland auf Sendung gegangen. Lange vor YouTube und Social Media waren die Sender eine dritte Säule der deutschen Medien­landschaft. Bei SWR Kultur erzählt der lang­jährige Leiter Wolfgang Ressmann, dass Reich­weite, technische Aus­stattung und medien­pädagogische Betreuung auch heute noch die­jenigen anziehen, die Ihre Videos auf eigenen Kanälen veröffentlichen.
swr.de (5-Min-Audio)

“Zeit” lebt weiterhin “Print first”, Zeitungs- und Online-Redaktion rücken aber zusammen.


Print-Primat: Die Redaktionen von "Zeit" und "Zeit Online" sollen in den kommenden zwölf Monaten unter ein gemeinsames Markendach rücken und unter einem Namen auftreten, berichtet "Horizont". Dennoch soll die gedruckte Zeitung auch in Zukunft Vorrang haben: "Wir leben 'Print First'. Die Wochen­ausgabe hat grund­sätzlich das Erst­zugriffs­recht auch für alle digitalen Inhalte", sagt "Zeit Online"-Chefredakteur Jochen Wegner (rechts) im "Horizont"-Doppel­interview mit "Zeit"-Chef­redakteur Giovanni di Lorenzo (links). Besondere Geschichten und exklusive Stücke halte die Online-Redaktion für Print zurück, damit "auch die Print-Ausgabe weiter glänzen kann", so di Lorenzo. Die Leserinnen hätten "feine Antennen" und würden wahrnehmen, wenn beim Erscheinen des Blattes alles Wichtige schon online zu lesen war. "Man muss den Leuten wirklich nicht mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen", formuliert es di Lorenzo drastisch und ist überzeugt: "Wenn bei einer klassischen Medienmarke die gedruckte Ausgabe – fast unabhängig von ihrer Auflage – inhaltlich nicht mehr funktioniert, dann zerfasert auch der Rest." Das Blattmachen der Print-Ausgabe zwinge "zu permanenter Selbstreflexion". Die gedruckte "Zeit" sollte "mehr denn je eine eigene Handschrift haben" und müsse mehr sein als "ein 'Best of Online'".

Zugleich gewinne die "Zeit" "zwei Drittel bis drei Viertel" aller neuen Digital-Abos "aus Online-Stücken, die nie gedruckt werden", sagt Wegner. Auch die bisher kostenlosen "Zeit"-Podcast sollen künftig aufs Bezahl-Abo einzahlen: "Wir wollen im Herbst behutsam beginnen, neue, eigens produzierte Podcasts, kleine Teile unseres riesigen Archivs oder die jeweils neuste Folge einzelner Formate im Z+-Bezahlmodell anzubieten." Die reine Werbefinanzierung stoße bei manchen "Zeit"-Podcasts wegen ihrer großen Reichweiten an Grenzen. "Wir sind Marktführer hierzulande, spüren das aber noch nicht in unseren Erlösen", so Wegner. Über ein zusätzliches, günstigeres Podcast-only-Abo denke man zwar nach, das erklärte Ziel sei aber: "Wir wollen vor allem unser Voll-Abo Z+ noch attraktiver und haltbarer machen."
horizont.net (€)

(Fotos: Di Lorenzo: Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres/ Picture Alliance; Wegner: Andreas Chudowski)

Juliane Eßling wird Gesellschafterin bei Solis TV.

Produktions­hilfe: Die frühere Chef­redakteurin von Sat.1, Juliane Eßling, steigt als Gesell­schafterin mit 15 % bei Solis TV ein. Die Firma produziert u.a. als Dritt­anbieter das Format "Alltagskämpfer" bei RTL. Zwischen­zeit­lich hatte es via KEK geheißen, dass auch Jörg Pilawa ein- und Roger Schawinski bei der Firma aus­steigt. Diese Meldung erwies sich aller­dings als falsch, berichtet "DWDL".
dwdl.de

ARD verlängert Vertrag für “Hart aber fair” bis Ende 2025.

Hart aber fair­längert: Die ARD gibt dem Talk "Hart aber fair" von Louis Klamroth eine Bestands­garantie bis Ende 2025, meldet "DWDL". Zuvor hatte es Diskussionen über ein vorzeitiges Aus gegeben, u.a. weil die Abruf­zahlen in der Media­thek hinter den Erwartungen zurück­blieben. Laut "Business Insider" erwartet die ARD, dass sich die Abruf­zahlen ver­doppeln. Die Video­programm­konferenz beschließt zudem für 2025 eine "ver­änderte Konstellation der ARD-Talk­strecke" zu erarbeiten. Das non-lineare Angebot solle gestärkt und der politische Diskurs "auch in jüngere Ziel­gruppen" getragen werden.
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