EU vs. Musk: Warum die Politik X besser heute als morgen verlassen sollte.


X-Besitzer Elon Musk ist Anführer eines rhetorischen Feldzugs gegen die Europäische Union, beobachtet “KNA-Mediendienst”-Redakteurin Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”. Sie wundert sich, dass die EU der Plattform des Multimilliardärs dennoch weiter die Treue hält und etwa Werbung schaltete, bis Musk selbst dem Werbekonto der EU-Kommission den Stecker zog – als “mutmaßliche Retourkutsche” für ein Millionen-Bußgeld. Ballweber meint, der beste Moment für den Abschied von X “wäre für europäische Politiker gestern gewesen”.
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Kurz & KNAckig: Warum ein langjähriger Springer-Manager im Verwaltungsrat “beim ZDF niemanden mehr groß in Wallung bringen” dürfte.


Wird Christian Nienhaus, lange hochrangiger Springer-Manager, bald Mitglied im Verwaltungsrat des ZDF? Wenn man einer Meldung von “Medieninsider” glauben mag, ist das nicht ganz unwahrscheinlich. Entsprechend groß ist die Aufregung, u.a. beim DJV, der vor einer Auflösung der Trennung von Privatmedien und ÖRR warnt. Steffen Grimberg mag in die Warnungen nicht recht einstimmen, auch weil die künftigen Konfliktlinien wohl nicht zwischen heimischen Medien, sondern zwischen Medien und internationalen Plattformen verlaufen. Der noch immer weitreichende Einfluss der Politik auf das Zweite ist für den Leiter des “KNA-Mediendienstes” die größere Baustelle.
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Kurz und KNAckig: Warum wir nicht alle im selben digitalen Omnibus sitzen.


Mit ihrem “Digitalen Omnibus” will die EU nicht weniger als Digitalregulierung grundlegend überarbeiten und vereinfachen. Ziel ist es, verschiedene bestehende Regelungen u.a. zu Datenschutz, Datennutzung und KI in einem einheitlichen Rahmen zusammenzuführen. Doch leider gelingt das nicht, urteilt Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, die wir gemeinsam mit dem KNA Mediendienst veröffentlichen. Ballweber befürchtet die Aufweichung bestehender Regeln oder deren Anpassung an deren ohnehin unzureichende Umsetzung.
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Kurz und KNAckig: Wenn die KI-Blase platzt, bleibt Inklusion auf der Strecke.


Selbst wenn die KI-Blase irgend­wann platzen würde, würde KI nicht einfach wieder verschwinden, schreibt KNA-Redakteurin Jana Ballweber in unserer Kolumne Kurz und KNAckig und erinnert an die Dotcom-Blase im Jahr 2000. Auch damals hätten Unter­nehmen Unsummen in eine neue Technologie gesteckt, für die es keine Geschäfts­modelle gab. Eine platzende Blase bedeute in der Wirt­schaft oft, dass nur die größten Player überleben und sich auf die lukrativsten Geschäfts­modelle beschränken. Geld, das etwa in sinn­volle technische Inklusions­projekte für die Teil­habe von Menschen mit Behinderung fließt, würde wohl als Erstes weg­fallen, warnt sie.
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(Bild: IMAGO / Westend61; Foto: KNA; Montage: turi2)

Kurz und KNAckig: BDZV-Kongress zwischen Streicheleinheiten und Kampfansage.


Von lieblich bis martialisch: Vom Kongress des BDZV in Berlin berichtet Steffen Grimberg über eine Journalismus-Branche auf internem Kuschelkurs. Ob mittlerweile “zärtlich” behandelter Konkurrenz-Verband, “Lieblingsfeind” ÖRR oder eigentlich abtrünniges Ex-Mitglied – für alle war auf der Veranstaltung Platz, beobachtet der Leitende Redakteur des KNA Mediendienstes in unserer Kolumne Kurz und KNAckig. Nach innen sollen die Reihen wohl geschlossen werden, nach außen wird dagegen nichts Geringeres als ein “medialer Krieg” ausgerufen…
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Kurz und KNAckig: Mailand oder München – Hauptsache Europa!


“Es ist schon etwas über­raschend, dass aus­gerechnet Gewerk­schaften wenig anderes einfällt, als die Staats­bürger­schaft des Investors in den Blick zu nehmen”, schreibt Jana Ballweber, Redakteurin des “KNA-Medien­dienstes” zur Debatte um die bevor­stehende Über­nahme von ProSiebenSat.1 durch den italienischen Berlusconi-Konzern MFE. In unserer Kolumne Kurz und KNAckig erinnert sie mit einem Augen­zwinkern “an die guten inländischen Medien­unternehmer mit Herz, die ihre Verleger­ehre stets über ihre finanziellen Interessen” stellten. Auf welche grund­sätzlichen Probleme von Medien­unternehmen die Gewerk­schaften statt­dessen hätten hinweisen können…
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Kurz und KNAckig: Hufeisenweitwurf in Koblenz.


Als demo­­kratische Repräsentantin sollte Bundes­tags­präsidentin Julia Klöckner nicht “den Eindruck erwecken, eine Journalistin der ‘taz’ übe den­selben Beruf aus wie ein Beschäftigter von ‘Nius'”, schreibt Jana Ballweber, Redakteurin des KNA-Medien­dienstes. In unserer Kolumne Kurz und KNAckig kommentiert sie Klöckners Besuch beim Sommer­fest der CDU Koblenz in den Räumen von “Nius”-Finanzier Frank Gotthardt. Dort hatte Klöckner gesagt, “taz” und “Nius” arbeiteten mit ähnlichen Methoden. Ballweber wider­spricht und beschreibt, welchen Schaden Klöckners “mangelnde Medien­­kompetenz” hinter­lässt… Weiterlesen >>>

Kurz und KNAckig: Schräge und schöne Alternativen zum Wegfall der Mehrwertsteuer auf Presseprodukte.

Die deutsche Medienbranche ist haarscharf am Wegfall der Mehrwertsteuer auf ihre Produkte vorbeigeschliffen. Steffen Grimberg findet das nicht so schlimm, wäre doch ein “absurder, der Transformation der Branche ganz und gar abträglicher Effekt” damit einhergegangen. Den Vorschlag der Initiative 18, Zeitungsabos für deren Nutzende steuerlich absetzbar zu machen, findet der Leitende Redakteur des KNA Mediendienstes “noch ein bisschen schräger”. Er appelliert an die Verlage und deren Verbände, die die Idee gelobt haben, sich auch hinter ein anderes Konzept zu stellen, das schon länger im Raum und jetzt auch im Koalitionsvertrag steht.

Kurz und KNAckig: Was Patricia Schlesinger von der Politik lernen kann.


Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger berät jetzt Führungskräfte in Kommunikationskrisen – auch wenn sie sich mit ihrer eigenen Kommunikations­krise nach dem Auffliegen des RBB-Skandals “nicht wirklich für den Job empfohlen hat”, schreibt KNA-Mediendienst-Redakteurin Jana Ballweber in unserer Kolumne Kurz und KNAckig. Verglichen mit den Beträgen, die Andreas Scheuer oder Jens Spahn durch Maut und Masken­deals versenkt haben, kam Schlesinger “rein image­technisch noch mit einem blauen Auge davon”. Bei der nächsten Kommunikations­­krise könnte sich Spahn also direkt von Schlesinger beraten lassen, schlägt Ballweber vor..
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Kurz & KNAckig: Westliche Männer erklären die Welt.


Das Global Media Forum der Deutschen Welle bringt wortwörtlich die Medienwelt zusammen – und besetzt die Diskussionsrunde zur Berichterstattung über Israel und Gaza trotzdem nur mit drei alten weißen Männern aus Deutschland und den USA, kritisiert Steffen Grimberg in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”. “Zeit”-Geschäftsführer Rainer Esser vertrat dabei “seltsamerweise” statt des Geschäfts die redaktionelle Linie der Wochenzeitung und kommt bei Grimberg nicht besonders gut weg. Ein Gäste-Stuhl für spontane Diskussionsteilnehmer konnte die Perspektivvielfalt etwas retten, urteilt der Leiter des KNA Mediendienstes.
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Kurz & KNAckig: Die perfekte Welle?


Die Art und Weise, wie die Deutsche Welle ihre neue Intendantin Barbara Massing gekürt hat, ist kaum mehr zeitgemäß, urteilt Jana Ballweber. In ihrer Kolumne “Kurz & KNAckig” kritisiert sie das “Rundfunk-Konklave” und die anschließende Kommunikation der Personalie – so ganz ohne Pressekonferenz und die Möglichkeit, der “Neuen” Fragen zu stellen – als intransparent. Dabei müsste gerade der steuerfinanzierte Auslandssender die bisher verschlossenen Türen weit öffnen, findet die KNA-Journalistin.
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Kurz und KNAckig: Steffen Grimberg über die “Selbst­beweih­räucherungs­show” beim “Compact”-Verfahren.


Seit Dienstag verhandelt das Bundes­verwaltungs­gericht über das Verbot des rechts­extremen Magazins “Compact”. Heraus­geber Jürgen Elsässer (Foto) und seine Anhänger nutzen das Verfahren “zur großen Werbe- und Selbst­beweih­räucherungs­show”, beobachtet Steffen Grimberg (kleines Bild). In unserer Kolumne Kurz und KNAckig schreibt der Leitende Redakteur des KNA Mediendienstes, es sei “die Krux des Verfahrens, dass es um die Meinungs­sphäre und ihre Veröffent­lichung geht”. Was Elsässer und Co. bei einem Verbot machen könnten… Weiterlesen >>>

Kurz & KNAckig: Gute Laune ist politisch.


Der Musikwettbewerb ESC soll ein Fest der guten Laune und eine Feier von Diversität und Inklusion sein – und dabei möglichst unpolitisch. Dass diese Werte gerade heute hochpolitisch sind, analysiert KNA-Medienjournalistin Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz & KNAckig”. Und auch sonst sieht sie die Bemühungen um einen unpolitischen Wettbewerb auf ganzer Linie gescheitert – von den Songtexten bis zu den Entscheidungen des Veranstalters EBU.
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Kurz und KNAckig: Warum der “televisionäre Konservatismus” noch üben muss.


Das neue ARD-Reportage­magazin “Klar” muss beim “televisionären Konservatismus” “‘klar’ noch üben”, schreibt Steffen Grimberg, Leitender Redakteur des KNA Mediendienstes, in unserer Kolumne Kurz und KNAckig. Beim Versuch, “eine nicht nur gefühlte Lücke im öffentlich-rechtlichen TV-Meinungs­spektrum” zu schließen, bediene das Format “vielleicht unbeabsichtigt, aber ziemlich eindeutig” Narrative von “Grenzen dicht machen” bis “Asylrecht abschaffen”. Die Redaktion schmeiße “öffentlich-rechtliche Grundsätze in einer Art und Weise über den Haufen”, dass sich die Sendung ihre “hämische Resonanz” selbst zuzuschreiben habe. weiterlesen >>>

Kurz und KNAckig: Die Informationsfreiheit zwischen den Rädern der Koalition.


Aus Philipp Amthors Rhetorik “trieft das Misstrauen gegenüber der Zivil­gesellschaft, den Medien und den Bürgern”, schreibt Jana Ballweber zur Forderung der Union nach einer Abschaffung des Informations­freiheits­gesetzes. Angesichts der “Beziehung voller Miss­verständnisse” zwischen Nancy Faeser und dem IFG will Ballweber in der Frage auch keine großen Hoffnungen auf die SPD setzen. In unserer Medien­­kolumne “Kurz und KNAckig” beschreibt sie, weshalb nun selbst die “Krawall­schachteln” von “Frag den Staat” “die Bewahrung des Bewährten” anstreben und wie wenig Amthors angedeutetes Verständnis für die Wünsche von Medien­schaffenden wert ist.
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Kurz und KNAckig: Der lange Schatten der Pandemie.


Die Corona-Pandemie und der Beginn der Maßnahmen dagegen jähren sich dieser Tage zum fünften Mal. In den Medien wird jetzt viel aufgearbeitet und es werden auch unbequeme Fragen gestellt, beobachtet Steffen Grimberg. Der Leiter des KNA-Mediendienstes beschreibt in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, wie Missverständnisse zwischen Journalismus und Wissenschaft die Gesellschaft verunsicherten. Ein Vertrauensverlust, der teilweise bis heute anhält.
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Kurz & KNAckig: Wie Trumps Politik die freien Medien an ihre Grenzen bringt.


Der Kurs von US-Präsident Donald Trump schlägt hohe Wellen – hier in Deutsch­land genauso wie auf der anderen Seite des Atlantik. Steffen Grimberg, Leiter des “KNA Medien­dienstes”, nimmt sich in unserer Medien-Kolumne “Kurz & KNAckig” die jüngsten Ver­werfungen vor – von Axel Springer, wo Mathias Döpfner fleißig das Zurückrudern übt, bis zur “Washington Post”, wo künftig Meinungs­einfalt herrscht.
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Kurz und KNAckig: Willkommen in der Schnipsel-Demokratie.


Von den unzähligen Wahldebatten, TV-Duellen und Talkshows vor der Bundes­tags­wahl bleiben in sozialen Medien oft nur kurze Video­schnipsel, die zeigen sollen, wie die Kandidaten sich gegen­seitig “ein­sargen”, “zerlegen”, “rasieren”, “aus­einander­nehmen”, “an die Wand nageln“ oder “entlarven”, beobachtet Jana Ballweber. In unserer Kolumne Kurz und KNAckig, die wir in Zusammen­arbeit mit dem KNA Mediendienst veröffentlichen, schreibt sie: “Da kann der restliche Auftritt noch so unsouverän oder blut­leer gewesen sein, im Schnipsel darf jede und jeder mal kurz zum Helden werden.” Warum das der Demokratie und dem politischen Diskurs schadet.
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Kurz & KNAckig: Tatort Pressestelle.


Mal eben per Telefon eine fundierte Aus­kunft von einer Presse­stelle erhalten? Das wird immer schwieriger, beobachtet Steffen Grimberg. Der Leiter des KNA-Medien­dienstes mut­maßt in unserer Medien­kolumne “Kurz und KNAckig” dass einige Presse­stellen aus dem ÖRR-Kosmos – ähnlich wie freie Journalisten nach Zeile – nach “an­fallen­den Akten­metern bezahlt” werden. Anders kann er sich die Wagenburg-Mentalität, die bei einigen PR-Profis – auch außerhalb des ÖRR – herrscht, nicht erklären.
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Kurz & KNAckig: TikTok, Trump und der Gummihammer – Amerikas Netzpolitik ist chaotischer denn je.


Die USA regulieren ihre Digital­welt nach dem Prinzip “ganz oder gar nicht”, urteilt KNA-Medien­journalistin Jana Ballweber. In unserer Medien­kolumne “Kurz und KNAckig” analysiert sie das Hin und Her rund um das TikTok-Verbot, das schon in Trumps erster Amtszeit ein­ge­fädelt und am Ende durch ihn wieder gekippt wurde. Für Ball­weber ist dieses Chaos kein Zufall: Es spiegelt die plan­lose Netz­politik eines Präsidenten, der weniger auf Strategie setzt als auf seine persön­liche Laune. Dass Trump nun TikTok begnadigt, Meta aber unter Druck setzt, ver­kehrt die Ver­hält­nisse noch weiter ins Absurde.
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Kurz & KNAckig: Was Springer sein Musk, ist der ARD ihr Mischke – Warum die Causa “ttt” eine Causa ARD ist.


Die ARD spielt gerade mal wieder ‘Rappel­kiste’, analysiert Steffen Grimberg in unserer Medien­kolumne Kurz und KNAckig mit Blick auf die Mischke-Debatte. Er fragt sich, wer in der ARD “zwischen Weihnachts­gans­über­füllung und Silvester­kater” mit wem was gesprochen hat. Schließ­lich habe der Sender sich vor Silvester “nochmals aus­drücklich” hinter Thilo Mischke als “ttt”-Moderator gestellt,”um ihn dann kurz nach Neu­jahr zu ver­senken”. Der Leiter des KNA-Medien­dienstes kann zudem nicht ganz nach­voll­ziehen, warum ausge­rechnet Programm­direktorin Christine Strobl nun für die ARD in die Bütt geht – mit der Verpflichtung Mischke dürfte sie nur wenig zu tun gehabt haben.
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Kurz & KNAckig: En garde! Über den Unterhaltungswert von Kanzler-Duellen.


“TV-Duell” – der Name mag nach großer Unter­haltung klingen, tat­säch­lich sind die Sendungen meist aber die Ver­längerung der politischen Talk­shows, wie wir sie die Legislatur­periode über erleben: Das bekannte politische trifft auf das übliche journalistische Personal. KNA-Medien­journalistin Jana Ballweber plädiert in unserer Medien­kolumne “Kurz und KNAckig” augen­zwinkernd dafür, mal was Neues zu wagen: Wie wäre es etwa mit einer Casting-Show inklusive Blind­ver­kostung der politischen Botschaft?
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Kurz & KNAckig: Das Regionale ist das neue Lokale.


Steppt da der Bär? Die Krise des Klimas und die Krise der Presse­landschaft haben gemein, dass wir bei der Analyse viel Augen­wischerei betreiben, findet Steffen Grimberg. Zuletzt hat das Projekt “Wüsten­radar” eine “Versteppung” im Lokal­journalismus konstatiert, aber noch keine “Wüsten” gefunden. Dem entgegnet der Leiter des “KNA Medien­dienstes”, dass die Berichtsgebiete von Lokal­teilen einzelner Medien immer größer werden: “Was da heute alles als lokal daher­kommt, ist oft ganz im Wort­sinn meilen­weit voneinander entfernt”. Zeigen, wie die Lage wirklich ist, könnte eine neue Stichtags­sammlung, wie sie der inzwischen verstorbene Walter J. Schütz bis 2011 betrieb.
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Kurz & KNAckig: Gewitter im Neuland.


eXit, aber wohin? Die Ver­brüderung von Donald Trump und Elon Musk während des US-Wahl­kampfes und danach führt aktuell zur nächsten großen X-Flucht­welle. Prominentester Abgänger ist sicher der britische “Guardian”. Die Tages­zeitung macht nach eigenen Angaben über 80 Accounts auf der “toxischen” Musk-Platt­form dicht. Dass sich viele X-Exilanten dem Konkurrenten Bluesky “an den Hals” werfen, findet Jana Ballweber in unserer Medien­kolumne “Kurz und KNAckig” unver­ständ­lich. Auch diese Platt­form sieht die KNA-Medienjournalistin “kaum mehr als ein paar durch­ge­knallte Manager vom Schicksal von X entfernt”. Für Medien­unter­nehmen gebe es eine echte Alter­native.
weiterlesen >>>, turi2.de (alle Ausgaben der Medienkolumne “Kurz und KNAckig”)

ARD und ZDF: Der kleine Unterschied.


Wer nach Beispielen sucht, wo sich ARD und ZDF unterscheiden, sollte sich nicht im Programm verlaufen, sondern lieber Medienpolitik studieren, analysiert Steffen Grimberg. “Ob der ‘Bergdoktor’ seine ‘Roten Rosen’ jetzt hüben oder drüben verteilt, ist verhältnismäßig egal”, findet der Leiter des “KNA Mediendienstes” in der neuen Medien-Kolumne “Kurz und KNAckig”, die künftig alle zwei Wochen donnerstags bei turi2 erscheint. Während ARD-Chef Kai Gniffke “flexibel in den medienpolitischen Knien” federe, gebe ZDF-Chef Norbert Himmler “eher den standhaften Mainzer Zinnsoldaten”. Den Vogel schießt nach Grimbergs Meinung aber der scheidende WDR-Intendant Tom Buhrow ab.
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