Arist von Harpe: “Hamburger Morgenpost” bekommt Paywall nach “Spiegel”-Vorbild.

Hamburger Morgenpost arbeitet an einer Paywall nach dem Vorbild von Spiegel+ und Zeit+, bei dem ausgewählte Texte nur im Abo erhältlich sind, sagt Verleger Arist von Harpe im Interview mit Gregory Lipinski. Bisher verkauft das Boulevardblatt lediglich sein E-Paper im Netz. Außerdem kündigt von Harpe an, dass die Redaktion ihre Politik-Berichterstattung in die eigenen Hände nehmen will – bisher bezieht das Blatt eine Politik-Doppelseite von Madsacks RND.
meedia.de (Paid)

Hannah Suppa wird neue Chefredakteurin der “Leipziger Volkszeitung”.

Madsack macht Hannah Suppa, 37, zur Chefredakteurin der "Leipziger Volkszeitung". Ihr Vorgänger Jan Emendörfer, 57, wechselt konzernintern in die Hauptstadtredaktion des Redaktionsnetzwerks Deutschland, wo er als Chefkorrespondent für Osteuropa und Russland wirken soll. Suppa ist derzeit Chefredakteurin Digitale Transformation und Innovation im Regionalen bei Madsack und wird diese Funktion auch weiter ausführen. Zuvor war sie Chefredakteurin der "Märkischen Allgemeinen Zeitung".
madsack.de

RND-Korrespondentin Marina Kormbaki wechselt zu Gabor Steingart.

Media Pioneer heuert RND-Korrespondentin Marina Kormbaki, 38, als politische Reporterin an, berichtet Ulrike Simon. Kormbaki nimmt ihre Arbeit spätestens zum 1. April 2021 auf. Sie hat bei der "HAZ" volontiert und arbeitet derzeit im RND-Hauptstadtbüro. Media-Pioneer-Vizechef Gordon Repinski, der selbst vom RND kommt, nennt sie seine "absolute Wunschkandidatin".
horizont.net (Paid)

Madsacks RND startet neue Newsletter und Audio-Formate.

madsack_150Madsack: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt sich digital breiter auf und startet den Morgen-Newsletter Der Tag sowie ab dem 4. August ein wöchentliches USA-Mailing rund um die Präsidentschaftswahl. Das stündlich ausgestrahlte, zweiminütige Nachrichtenformat "RND Update" poliert die Audio-Palette auf. Zudem sind mehrere neue Podcasts geplant.
madsack.de

Benjamin Schrader wird Madsack-COO, Vorgänger Christoph Rüth geht zu Funke.


Wachablösung: Benjamin Schrader, seit 2015 Geschäftsführer der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", steigt beim Mutterkonzern Madsack in die Konzerngeschäftsführung auf. Er verantwortet ab Oktober das operative Geschäft des Regionalzeitungs-Riesen und löst Christoph Rüth ab. Damit macht Madsack offiziell, was "Horizont" bereits vor zwei Wochen gemeldet hat: Laut dem Marketing-Fachblatt übernimmt Rüth bei Funke die Aufgaben von Mit-Geschäftsführer Ove Saffe. Rüth war nach Stationen bei Gruner + Jahr und Springer 2013 zu Madsack gekommen.

Mit dem 41-jährigen Schrader will sich Madsack an der Spitze verjüngen. Er übernimmt auch die Verantwortung für die Felder Post und Reise. Die übrige Madsack-Führung bleibt mit CEO Thomas Düffert und Finanzchef Adrian Schimpf unverändert. In der Ebene darunter übernimmt Digitalchef Bernhard Bahners das B2B-Marketing und Niedersachsen-Chef Günter Evert das konzernweite Key-Account-Management.
madsack.de (Pressemitteilung), turi2.de (Background Funke)

“Horizont”: Funke holt Christoph Rüth als Nachfolger von Ove Saffe.

Funke holt Christoph Rüth als Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Ove Saffe, meldet horizont.net. Rüth kommt von Madsack, wo er bisher als COO wirkte. Ab 2021 soll er sich bei Funke um das Zeitungsgeschäft kümmern. Die Trennung von Funke und Ove Saffe war bereits im September 2019 öffentlich geworden.
horizont.net, turi2.de (Background)

Rolf Grummel wechselt von Madsack zum Allgäuer Zeitungsverlag.

Allgäuer Zeitung wirbt Rolf Grummel, 50, als Geschäftsführer bei Madsack ab. Er wechselt zum 1. Dezember zum Allgäuer Zeitungsverlag nach Kempten und folgt auf Markus Brehm, der in den Ruhestand geht. Grummel ist seit 2015 für Madsack tätig, aktuell als Geschäftsführer der Töchter Mediastore, Medienagentur und Digitalathleten.
all-in.de via augsburger-allgemeine.de

Sportbuzzer veröffentlicht das neue Buch von Udo Röbel als Fortsetzungsroman.

Madsack veröffentlicht auf seinem Sportbuzzer ab Montag das neue Buch "Abpfiff" von Udo Röbel. Jeden Tag erscheint ein Kapitel des Krimis des ehemaligen "Bild"-Chefredakteurs, insgesamt gibt es 29. Der Fortsetzungsroman soll dem Sportportal von Madsack in der Corona-bedingt sportarmen Zeit Traffic bescheren. Röbel ist aktuell auch Berater von Madsack.
horizont.net

Madsack beruft Dany Schrader und Christoph Maier in die RND-Chefredaktion.


Mehr Häuptlinge: Madsack vergrößert die Chefredaktion seines Redaktionsnetzwerks Deutschland. Chefredakteur Marco Fenske holt sich ab dem 1. Mai Dany Schrader, 43, und Christoph Maier, 40, als Mitglieder der Chefredaktion an die Seite. Beide steigen verlagsintern auf und sollen die operative Leitung des RND-Newsrooms übernehmen. Matthias Koch, 2013 Gründungs-Chefredakteur des RND und seitdem Mitglied der Chefredaktion, wirkt als Chefautor.

Schrader koordiniert bislang als Vize-Chefin des Print-Hubs im RND die Inhalte der Partnerzeitungen und redaktionelle Sonderprojekte. Sie ist seit 2015 beim RND und war vorher schon bei Madsacks "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Maier leitet bisher verschiedene Digitalprojekte des RND und verantwortete unter anderem Social Media und Suchmaschinen-Optimierung für RND.de.
madsack.de

Corona: Madsack verschenkt Stellenanzeigen für Gesundheitsjobs und bietet Gratis-Unterrichtsmaterial.

Madsack bietet in der Corona-Krise auf seinen regionalen Stellenportalen wie Jobs für Niedersachsen oder Küstenfischer Gratis-Anzeigen für Jobs im Gesundheitssektor. Das medienpädagogisches Projekt Medien an der Schule stellt Arbeitsmaterialien frei zugänglich zur Verfügung. Imre Grimm startet den RND-Podcast "Corona und wir - Geschichten aus dem Leben".
mads-projekt.de (Schule), rnd.de (Podcast), #thinkpositive #actpositive

Madsack lässt nach Corona-Verdachtsfall Mitarbeiter in Hannover mobil arbeiten.

madsack_150Madsack hat einen noch nicht bestätigten Corona-Verdachtsfall im Pressehaus in Hannover und lässt am Freitag alle Mitarbeiter von Zuhause arbeiten, deren Tätigkeit das erlaubt. Die Heimarbeit ist verpflichtend, bis das Ergebnis des Tests bekannt ist.
uebermedien.de

Korrektur 16 Uhr: In einer früheren Meldung hatten wir berichtet, dass Madsack "alle Mitarbeiter ins Home Office" schickt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Heiko Ostendorp wird Sportchef von Madsacks RND.

Madsack befördert Heiko Ostendorp zum Sportchef seines Redaktionsnetzwerks Deutschland. Er verantwortet seit 2017 bereits das Fußball-Ressort und profiliert sich als Fußball-Podcaster. Der bisherige Sportchef Manuel Becker rückt auf die neu geschaffene Stelle des Leiters Redaktions- und Partnermanagement. Philipp Creuzer wird Produktchef von Sportbuzzer.de, bisher hatte RND-Chefredakteur Marco Fenske auch die operative Verantwortung für das Portal.
madsack.de

Madsack kündigt Ströer und vermarktet seine Regionaltitel digital künftig selbst.


Do-it-yourself-Portale: Madsack kündigt zum Ende des ersten Quartals seinen Vermarktungsvertrag mit Ströer, berichtet "Horizont". Ströer vermarktet derzeit den Großteil des Digital-Portfolios von Madsack, darunter das Portal Sportbuzzer und zahlreiche Regionalzeitungen. Künftig will der Verlag die Aufgaben selbst übernehmen. Vorausgegangen sind Tests mit den Online-Angeboten von "Göttinger Tageblatt" und "Ostsee-Zeitung". Dabei habe der Verlag geprüft, "ob wir das selbst hinkriegen", so Madsack-Chef Thomas Düffert (Foto).

In der Vermarktung will Madsack gleichermaßen auf Einnahmen durch Werbung wie durch Digitalabos setzen. Sein nationales Nachrichtenportal RND.de vermarktet Madsack bereits seit dessen Start im September 2019 selbst. Die Erfahrungen hieraus haben bei Madsack den Entschluss zur Selbstvermarktung gefestigt.
"Horizont" 08/2020, S. 5 (Paid)

“Berliner Zeitung” und RND beenden ihre Kooperation, schreibt Daniel Bouhs.

Berliner Zeitung beendet die Kooperation mit Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland, schreibt Daniel Bouhs. Die gemeinsame Hauptstadtredaktion liefert seit 2018 die Inhalte für Politik und Wirtschaft. Wie die "Berliner Zeitung" die Seiten ab Februar füllt, sei noch unklar, sie schreibe aber gerade IT- und Redakteursstellen aus, so Bouhs.
twitter.com

Madsack holt für 2021 Eva Quadbeck und Kristina Dunz von der “Rheinischen Post”.

Madsack verstärkt sich ab 2021 mit Eva Quadbeck (Foto) und Kristina Dunz. Quadbeck wird stellvertretende Chefredakteurin hinter Chefredakteur Marco Fenske und zudem Leiterin der Hauptstadtredaktion. Damit folgt sie auf Gordon Repinski, der zu Media-Pioneer, dem Medien-Startup von Gabor Steingart, wechselt. Dunz wird Quadbecks Stellvertreterin. Beide kommen von der "Rheinischen Post", wo Quadbeck derzeit Vize-Chefredakteurin und Leiterin der Parlamentsredaktion ist. Dunz ist auch hier ihre Stellvertreterin.
madsack.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #9: TV-Produzent Markus Osthaus


Vom Tellerwäscher zum Millionär auf Norddeutsch: Markus Osthaus hat sich bei der Produktionsfirma TVN vom Kabelträger zum Chef hochgearbeitet. Auch heute noch lenkt er manchmal Sattelschlepper mit TV-Technik durch Europa, um bei aufwendigen Produktionen “mittendrin” zu sein. Für die turi2 edition #9 spricht er mit Markus Trantow über den Wandel vom Technikdienstleister zum Inhalte-Haus. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

Madsack stellt Zusammenarbeit mit Berliner Verlag infrage.

madsack_150Madsack bereitet die Zusammenarbeit mit dem Berliner Verlag unter dem neuen Verleger-Paar Friedrich Bauchschmerzen, schreibt Ulrike Simon. Geschäftsführer Thomas Düffert sagt "Horizont", Madsack beobachte die Entwicklungen "mit Sorge" und frage sich, "ob eine redaktionelle Zusammenarbeit mit den neuen Verlegern in Berlin richtig ist". Seit Herbst 2018 beliefert Madsacks RND den Berliner Verlag mit überregionaler Politik und Wirtschaft. Vertragspartner und Junior-Gesellschafter der eigens gegründeten Tochter RND Berlin ist jedoch Ex-Besitzer DuMont, nicht der Berliner Verlag selbst.
"Horizont" 47/2019, S. 8 (Paid), turi2.de (Background)

RND-Vize Gordon Repinski wechselt von Madsack zu Gabor Steingart.

Media-Pioneer, Medien-Startup von Gabor Steingart, wirbt Gordon Repinski (Foto) bei Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland ab, berichtet Ulrike Simon. Repinski war beim RND zuletzt Leiter des Berliner Büros und Vize-Chefredakteur, er wird Stellvertreter von Media-Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker. Laut "Horizont" müssen Mitarbeiter von Media Pioneer die publizistischen Grundsätze von Anteilseigner Springer unterschreiben und sich u.a. zu Solidarität mit den USA und einer freien, sozialen Marktwirtschaft bekennen.
horizont.net (Paid)

Madsack-Töchter RND und Radio.net kooperieren.

Madsack baut sein Webradio-Portal Radio.net zu einem Audio-Aggregator aus und will mehr als 1 Mio Podcasts integrieren. Derzeit sind über das Portal 30.000 Sendern und Podcasts abrufbar. Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland soll eigene journalistische Audio-Formate beisteuern. Die Reichweite von Radio.net, zuletzt rund 37 Mio Visits, rechnet Madsack künftig RND.de zu.
madsack.de

Chefredakteur Marco Fenske will das RND zur B2C-Marke machen.

Madsack transformiert sein Redaktionsnetzwerk Deutschland mit dem Start von RND.de von einer B2B- in eine B2C-Marke, sagt RND-Chef Marco Fenske im Interview mit murmann-magazin.de. In den nächsten zwei Jahren soll jeder Deutsche mindestens einmal mit dem Angebot in Berührung gekommen sein. Intern sorge ein Mix aus Konferenzen, Briefings per Mail, Gesprächen und regelmäßigen Vollversammlungen dafür, Kritiker auf dem eingeschlagenen Weg mitzunehmen.
murmann-magazin.de

Zitat: Journalisten sind für Inhalte-Monetarisierung mitverantwortlich, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske.

"Journalisten sollten nicht so arrogant sein zu glauben, sie hätten mit der Monetarisierung ihrer Inhalte nichts zu tun."

Chefredakteure haben eine Verantwortung dafür, welche Reichweiten sie generieren, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske im "Meedia"-Interview. Für die Reichweite von RND.de sei Clickbaiting "überhaupt keine Option".
meedia.de

Madsack startet sein Newsportal RND.de.


Bundesweite Bühne: Madsack öffnet den Vorhang für sein überregionales Nachrichtenportal RND.de. Die Seite kommt in Kacheloptik und ohne klassische Ressorts. Stattdessen verweist die Seite am Kopf auf fünf wechselnde, aktuelle Themen. Zum Auftakt sind dies unter anderem Brexit und Klimawandel. Angemeldete Nutzer können die Seite personalisieren, Themen und Autoren folgen und individuelle Benachrichtigungen aktivieren. RND.de bündelt die Inhalte von Madsacks Zentralredaktion Redaktionsnetzwerk Deutschland, die auch Namensgeber für das Angebot ist. Das Portal greift aber auch Beiträge der Madsack-Sportseite Sportbuzzer auf und verweist auf Beiträge der Madsack-Regionaltitel.

Madsack-Chef Thomas Düffert kündigt in der Pressemitteilung zum Start an, Madsack wolle "durch ein geschicktes Zusammenwirken von nationalen und regionalen Angeboten Akzente im digitalen Journalismus setzen". Und weiter: "RND.de ist ein wichtiger Baustein unserer Digitalstrategie. Ziel muss es sein, unabhängigen Journalismus auch im digitalen Zeitalter finanzierbar zu halten."

Madsack hatte die Nachrichtenseite bereits im Februar 2018 angekündigt und sprach damals von 70 Journalisten und Digitalexperten, die - wenn auch nicht ausschließlich - für die Seite tätig sein sollen. Davon gehörten jedoch bisher einige zu den Regionaltiteln des Verlags.
madsack.de, rnd.de, turi2.de (Background)

Madsack führt Digitalabo mit Time-Wall ein.


Time is the enemy: Madsack ändert seine Paid-Content-Strategie und schafft das Freemium-Modell zugunsten einer "Time-Wall" ab. Die Artikel der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Presse" sind in der ersten Stunde nach Veröffentlichung kostenlos. Danach verschwinden sie hinter der Paywall. Das neue Modell führt der Verlag in den kommenden Wochen auch bei allen weiteren Regionalzeitungen, u.a. "Märkische Allgemeine", "Leipziger Volkszeitung" und "Ostsee-Zeitung", ein.

Ein Digitalabo kostet künftig 2,49 Euro pro Woche, für Print-Leser 3 Euro pro Monat. Leser, die von den sozialen Kanälen kommen, können künftig nicht mehr 20 Artikel kostenlos lesen. Die neue Zeit-Schranke soll zum einen die Reichweite der Zeitungs-Websites erhöhen, als auch "Anreiz zum Abschluss eines Digital-Abos" sein.
madsack.de, dnv-online.de

Kress: Auch Madsack will die DuMont-Zeitungen nicht.

DuMont: Auch Madsack hat kein Interesse an den schwächelnden Regionalzeitungen, hört Markus Wiegand aus "gut informierten Kreisen". Nach Funke schließe damit ein weiterer großer Verlag den Kauf aus. Wahrscheinlicher werde eine Aufsplittung: Im Rheinland könnte die "Rheinische Post" DuMont-Titel übernehmen, in Berlin Hauptstadtbrief-Verleger Detlef Prinz. Auch der Ebner Verlag habe beste Beziehungen zu DuMont und dessen Chef Christoph Bauer, schreibt Wiegand.
kress.de, turi2.de (Background)

Bernhard Bahners wird Digital- und RND-Chef bei Madsack.

Madsack macht Bernhard Bahners, 42, zum Digitalchef und Geschäftsführer der Zentralredaktion RND. Bahners bleibt Chef der Hamburger Madsack-Tochter radio.de, deren Aggregator radio.net international wachsen soll – er gehörte 2006 zum Gründungsteam. Bahners soll sich künftig für gesamt Madsack um digitale Vermarktung der Medienmarken und journalistische Bezahlangebote kümmern.
presseportal.de

Ulrike Simon: Mittelsmann könnte DuMont beim Verkauf seiner Zeitungen helfen.

DuMont: Ein Berliner Mittelständler könnte dem Verlag helfen, sein Zeitungsgeschäft als Ganzes loszuwerden, schreibt Ulrike Simon. Nur Madsack und Funke bieten auf das Gesamtpaket, zwischen 150 und 170 Mio Euro, doch Interesse haben eigentlich beide nicht. Besagter Unternehmer "mit verlegerischer Erfahrung, gut vernetzt in der Politik," könnte dem Käufer für einen "symbolischen Preis" die ungewünschten Blätter abnehmen.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Madsack startet Polittalk “Berliner Salon”.

madsack_150Madsack setzt auf Live-Journalismus und holt am Abend erstmals einen hochrangigen Politiker für ein Gespräch auf die Bühne. Grünen-Chef Robert Habeck stellt sich, moderiert vom Leiter des Hauptstadtbüros, Gordon Repinski, den Fragen von 100 Lesern. Die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichten im Nachgang. Ende April soll Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen der zweite Gast der Reihe "Berliner Salon" sein.
madsack.de

Wolfgang Büchner verlässt Madsack – Hannah Suppa und Marco Fenske übernehmen.


Tschüss, Hannover: Die Mediengruppe Madsack und Wolfgang Büchner, zuletzt Geschäftsführer des Redaktionsnetzwerks Deutschland und Entwicklungs-Chefredakteur beim Regionalzeitungs-Riesen, gehen getrennte Wege. Büchner war vor gut zwei Jahren von Ringier zu Madsack gewechselt. Er soll den Verlag weiter beraten, schreibt Madsack in seiner Pressemitteilung. Mit Büchners Abgang steigen Hannah Suppa, Chefredakteurin der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" und Marco Fenske, Chefredakteur des RND, weiter auf und übernehmen auch die Geschäftsführung der Zentralredaktion.

Büchner war 2017 bei Madsack zunächst als Chief Content Officer angetreten. Ende 2018 hatte der Verlag Büchners Rückzug aus der redaktionellen Verantwortung bekannt gegeben – zugunsten von Fenskes Aufstieg vom Sportchef zum Chefredakteur. Hannah Suppa wirkt seit Juli 2017 als Chefredakteurin der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", wer ihr in Potsdam nachfolgt, ist noch nicht bekannt.
madsack.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Marco Fenske baut mit dem Sportbuzzer dem Regional-Fußball die große Bühne. (10/2017)

Renner: Madsack könnte DuMont beim Projekt Zeitungsverkauf helfen.

DuMont: Scheitert der Verkauf der Zeitungen, bliebe Madsack als Rettungsanker, meint Kai-Hinrich Renner. Möglich seien Kooperationen und Überkreuzbeteiligungen. Beide Verlage haben gemeinsame Politik-Reporter in Berlin, nutzen Madsack-Software für Anzeigen und Vertrieb und sind Druckerei-Kunden beim jeweils anderen. Allerdings gelten die stark schrumpfenden DuMont-Boulevardblätter "Berliner Kurier", "Express" und "Hamburger Morgenpost" als besonders schwer vermittelbar.
morgenpost.de

Meinung: Funke verfolgt die gleiche Taktik wie Madsack – aber weniger energisch.

Funke und Madsack sind Profiteure der Marktkonsolidierung auf dem Zeitungsmarkt und verfolgen eine ähnliche Taktik, schreibt Ulrike Simon in "Horizont". Allerdings gehe Madsack dabei konsequenter vor, habe neben einer Zentralredaktion auch die Verlagsbereiche zentralisiert. Funke ziehe jetzt erst nach. Außerdem ließen die Essener die Zügel lockerer, erlaubten den einzelnen Redaktionen mehr Freiheiten und benötigten deshalb bislang mehr Personal.
"Horizont" 07/2019, S. 14 (Paid)