“Belohnung von Voyeurismus und Clickbaiting”: Madsack-Chef kritisiert LSR-Verwerter Corint Media.

Klicks vs. Qualität: Madsack-Chef Thomas Düffert nimmt sich in seinem Auftakt-Vortrag zum Digital-Kongress BeBeta Clickbaiting und Sensations-Journalismus vor. Er kritisiert die Verwertungsgesellschaft Corint Media, die Gebühren aus dem Leistungsschutzrecht verteilt: "Wenn 98 % der Erlöse nach Klicks, nach Visits verteilt werden sollen, belohnen wir Clickbait." Das LSR sei aber geschaffen worden, um einen Journalismus zu unterstützen, der zum Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft beiträgt. Er stellt Recherche-Leistungen von regionalen Tageszeitungen den Sensations-Schlagzeilen von "Bild", Ippen und anderen, die sich für keinen Cliffhanger zu schade sind, gegenüber. Düffert appelliert an die Corint-Chefs Christoph Schwennicke und Markus Runde, an die Gesellschafter sowie an den Springer-Verlag, der bei der Verteilung der Gelder ein gewichtiges Wort mitspreche, weniger auf Klicks und mehr auf Qualität zu achten.
youtube.com (20-Min-Vortrag im Konferenz-Mitschnitt)

Madsack übernimmt Mehrheit an “Kieler Nachrichten” und “Segeberger Zeitung”.

Madsack stockt die Anteile an der KN-Gruppe, zu der die Kieler Nachrichten und die "Segeberger Zeitung" gehören, auf 50 % plus eine Stimme auf. Damit hält Madsack die Mehrheit am Unternehmen, bisher waren es 49 %. Das Kartellamt muss der Aufstockung der Beteiligung noch zustimmen. Außerdem wollen Madsack und die KN-Gruppe ihre Zusammenarbeit verstärken, u.a. in den Bereichen Produktentwicklung und Vermarktung. Madsack hat seit 2009 eine Beteiligung an den Unternehmen der "Kieler Nachrichten" und der "Segeberger Zeitung" aus der KN-Gruppe. Zuvor lagen knapp 25 % des Verlags in der Hand von Springer.

Die "Kieler Nachrichten", die größten Tageszeitung in Schleswig-Holstein, haben laut Madsack 80.000 verkaufte Auflage sowie 42.000 Digital-Abonnentinnen. Die Auflage 1998 hatte noch bei knapp 160.000 gelegen. Neben den "Kieler Nachrichten" und der "Segeberger Zeitung" gehören zur KN-Gruppe auch Beteiligungen aus Medien-, Agentur- und Eventbranche. Verleger Christian-Tobias Heinrich hofft auf eine Aufstellung, die "breiter und zukunftssicher" ist sowie eine Stärkung der regionalen Bedeutung seiner Tageszeitungen. Thomas Düffert, Chef der Madsack Mediengruppe, freute sich über die Intensivierung der "bewährten Partnerschaft".
presseportal.de, meedia.de

Madsack tritt “vorsorglich” bei Corint Media aus.

madsack_150Madsack kündigt an, bis Ende 2021 den Verbleib in der Verwertungsgesellschaft Corint Media zu prüfen. Konkret geht es um die Durchsetzung des Leistungs­schutz­rechts. Corint werde dem Anspruch von Madsack nicht gerecht, vor allem journalistisch hoch­wertige Angebote vom gesetzlichen Leistungs­schutz statt solche mit "mitunter zweifelhafter Reich­weiten­maximierung" profitieren zu lassen, sagt Madsack-Chef Thomas Düffert. "Rein vorsorglich" kündige der Verlag deshalb die Zusammenarbeit zum 31. Dezember.
presseportal.de

RND erstattet Strafanzeige nach Gewaltandrohungen zu einem Text von Imre Grimm.

Pressefreiheit: Madsacks RND erstattet Straf­anzeige wegen Gewalt­androhungen gegen Gesellschafts­ressort-Leiter Imre Grimm, schreibt Chef­redakteur Marco Fenske (Foto) in eigener Sache. Grimm hatte als Reaktionen auf seinen Text Stars gegen den Lockdown: Warum die Aktion 'Alles dichtmachen' eine Verhöhnung der Corona-Toten ist 400 E‑Mails erhalten. Zwei Drittel davon seien "übel beleidigend" gewesen und "weit von dem entfernt, was man gemeinhin Diskurs oder Debatte nennt".
rnd.de

Madsack-Verlag wird Opfer von Cyberangriff.


Madsack Mediengruppe ist am Freitag nach eigenen Angaben Opfer eines Cyberangriffs auf die Computersysteme geworden. Das Medienhaus habe zwar bereits "entsprechende Gegenmaßnahmen" eingeleitet, dennoch seien "Beeinträchtigungen der Zeitungsproduktion für den Samstag" nicht auszuschließen. Madsack bringt u.a. die regionalen Tageszeitungen "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und die "Neue Presse" raus. Die Online-Dienste, u.a. vom Redaktionsnetzwerk Deutschland, seien nicht betroffen und sind nach wie vor abrufbar.

Laut T-Online ist Madsack von Ransomware befallen worden. Dabei handelt es sich um einen Erpresser-Trojaner, der Dateien durch Verschlüsselung unbenutzbar macht, um sie gegen eine Lösegeldzahlung wieder freizugeben. Einen ähnlichen Vorfall hat es im Dezember 2020 bei der Funke Mediengruppe gegeben, einige Zeitungen konnten damals nur in Notausgaben erscheinen.
ndr.de, t-online.de, heise.de, turi2.de (Funke)

Andreas Niesmann wird Ressortleiter Wirtschaft im RND.

Madsack macht Andreas Niesmann, 38, zum Leiter des Wirtschaftsressorts seines Redaktionsnetzwerks Deutschland im Hauptstadtbüro. Er soll Berichterstattung in Politik und Wirtschaft stärker miteinander verknüpfen. Niesmann ist seit neun Jahren als Parlamentskorrespondent in Berlin. Stefan Winter, 57, bleibt leitender Redakteur Wirtschaft und verantwortet künftig die Unternehmensberichterstattung.
madsack.de

Anna Sprockhoff wird Vize-Chefredakteurin der “Märkischen Allgemeinen”.

Märkische Allgemeine befördert Anna Sprockhoff (Foto), 40, zur stellvertretenden Chefredakteurin. Auf dem Posten arbeitet bisher Maike Schultz, die in Elternzeit geht. Sprockhoff leitet bisher die Potsdamer Lokalredaktion. Sebastian Morgner, 44, wird ebenfalls Teil der Chefredaktion und soll die digitale Transformation im Lokalen vorantreiben.
madsack.de

Carla Quick und Alexander Müller werden stellvertretende Chefredakteurinnen der “Ostsee-Zeitung”.

Madsack ernennt Carla Quick und Alexander Müller zu stellvertretenden Chefredakteurinnen der "Ostsee-Zeitung". Quick kommt von Bauer, wo sie bisher Chefredakteurin der Online-Magazine Wunderweib.de und Liebenswert-Magazin.de war. Müller ist bereits bei der "Ostsee-Zeitung", aktuell als Chef vom Dienst. Der bisherige stellvertretende Chefredakteur Thomas Pult soll ebenso wie der bisherige geschäftsführende Redakteur Alexander Loew weiter bei der "Ostsee-Zeitung" bleiben. Sie wirken künftig als leitende Redakteure "an verantwortungsvoller Stelle".
madsack.de

Madsacks RND gründet ein Investigativ-Team im Hauptstadtbüro.


Recherchieren, Nachfragen, Durchstechen: Madsack spendiert seinem RedaktionsNetzwerk Deutschland im Berliner Haupt­stadt­büro ein Investigativ-Team unter der Leitung von Vize-Redaktions­leiterin Kristina Dunz (Foto). Obwohl im Haupt­stadt­büro angesiedelt, sollen sich die Investigativ-Recherchen explizit nicht nur auf Politik beschränken, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske. Auch gesellschaftliche und soziale Themen stehen auf dem Plan, bis hin zur Sportpolitik. Mitglied im Kern-Team sind auch Chefkorrespondentin Daniel Vates, Vize-Büroleiter Steven Geyer und Korrespondent Jan Sternberg. Felix Huesmann, der seit 2019 als Freier beim RND arbeitet, unterstützt das Investigativ-Team als Multimedia­redakteur bei der Aufbereitung der Recherchen in Audio- und Video-Form. Das Berliner Team soll auch Kolleg*innen bei Madsacks Regionalzeitungen bei Investigativ-Recherchen unterstützen. Die Recherche-Ergebnisse will RND dann konzertiert über alle Madsack-Titel und -Onlinemedien ausspielen.

Bereits am Donnerstag startet das RND-Hauptstadtbüro zudem den neuen Newsletter "Hauptstadt-Radar", der dreimal pro Woche und künftig auch vertont erscheint. Am Samstag geht der Podcast "Geyer und Niesmann – der politische Wochendurchblick" an den Start, in dem Steven Geyer und Korrespondent Andreas Niesmann mit Gästen "scharf und humorvoll" die politische Lage analysieren. Im Podcast Die Wochentester, einer Kooperation mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger", sollen Büroleiterin Eva Quadbeck, Kristina Dunz und die stellvertretende Chefredakteurin des "Kölner Stadt-Anzeigers", Sarah Brasack, in loser Folge als "Politiktesterinnen" zu Gast sein.
madsack.de, turi2 - eigene Infos

Madsack ernennt Christoph Oppermann und Frerk Schenker zu Zeitungs-Chefredakteuren.

Madsack macht Christoph Oppermann (Foto) zum Chefredakteur von "Wolfsburger Allgemeine Zeitung", "Peiner Allgemeine Zeitung" und "Aller-Zeitung". Er folgt auf Stefanie Gollasch, die mittlerweile die "Kieler Nachrichten" führt. Oppermann war zuletzt kommissarischer Chefredakteur beim "Göttinger Tageblatt". Den Madsack-Titel übernimmt künftig fest Frerk Schenker, der zur Zeit das RND Digital Hub leitet.
madsack.de, turi2.de (Background)

“Lübecker Nachrichten” wollen ihre Druckerei mit 34 Mitarbeitenden schließen.

Druckabau: Die Lübecker Nachrichten wollen ihre Zeitung ab Juni bei den "Kieler Nachrichten" drucken lassen und ihre eigene Druckerei schließen, schreibt Gregory Lipinski. Von der Maßnahme sind 34 Mitarbeitende betroffen. Die zur Madsack gehörige Zeitung begründet den Schritt mit rückläufigen Print-Auflagen. Der Betriebsrat kritisiert, die Zeitung hätte Fremdaufträge für die Druckerei einholen müssen.
meedia.de (Paid)

Thomas Düffert sieht durch die Urheberrechtsreform die Demokratie in Gefahr.

Urheberrechtsreform droht der Demokratie großen Schaden zuzuführen, schreibt Madsack-Chef Thomas Düffert in der "Welt". Die vom Justizministerium geplante Freigrenze für Textausschnitte von 1.000 Zeichen entspreche einer Nachrichtenmeldung. "Wer etwa die ersten 1.000 Zeichen eines Textes also mit einem Werbetrailer eines Kinofilms verwechselt, weiß wenig von der aktuellen Medienwelt", schreibt Düffert. Er fordert eine Förderung der Zustellinfrastruktur für Tageszeitungen, da in ländlichen Regionen das Internet zu schlecht sei und nun auch die Versorgung mit Tageszeitungen gefährdet sei.
welt.de, turi2.de (Background)

Madsack-Sprecher Markus Hauke wechselt zu Energieversorger Enercity.

Madsack und Kommunikationschef Markus Hauke, 40, gehen getrennte Wege. Er ist seit 15 Jahren beim Zeitungskonzern, seit 2017 als Unternehmenssprecher, zuvor als Vize-Chefredakteur der "Neuen Presse". Künftig kommuniziert Hauke für den Energieversorger Enercity in Hannover. Dort leitet er das Kompetenzcenter Presse und Publishing und verantwortet die externe und interne Kommunikation. Wer ihm bei Madsack nachfolgt, ist noch nicht bekannt.
pr-journal.de

Willkommen im Club: Hannah Suppa

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Hannah Suppa ist seit 1. Dezember Chefredakteurin der "Leipziger Volkszeitung" aus dem Hause Madsack und damit gewichtige Medienstimme im Osten. Suppa ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Marieke Abt, Guido Bülow und Jaafar Abdul Karim.
turi2.de/koepfe (Profil Suppa)

Stefanie Gollasch wird neue Chefredakteurin der “Kieler Nachrichten”.

Kieler Nachrichten bekommen eine Chefredakteurin: Stefanie Gollasch kommt Anfang Februar von Madsack, wo sie derzeit u.a. die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" und die "Peiner Allgemeine Zeitung" führt. An den Kieler Nachrichten hält Madsack 24,5 %. In Kiel folgt Gollasch auf Christian Longardt, der "aus privaten Gründen beruflich kürzer treten" will.
kn-online.de, turi2.de (Background)

Arist von Harpe: “Hamburger Morgenpost” bekommt Paywall nach “Spiegel”-Vorbild.

Hamburger Morgenpost arbeitet an einer Paywall nach dem Vorbild von Spiegel+ und Zeit+, bei dem ausgewählte Texte nur im Abo erhältlich sind, sagt Verleger Arist von Harpe im Interview mit Gregory Lipinski. Bisher verkauft das Boulevardblatt lediglich sein E-Paper im Netz. Außerdem kündigt von Harpe an, dass die Redaktion ihre Politik-Berichterstattung in die eigenen Hände nehmen will – bisher bezieht das Blatt eine Politik-Doppelseite von Madsacks RND.
meedia.de (Paid)

Hannah Suppa wird neue Chefredakteurin der “Leipziger Volkszeitung”.

Madsack macht Hannah Suppa, 37, zur Chefredakteurin der "Leipziger Volkszeitung". Ihr Vorgänger Jan Emendörfer, 57, wechselt konzernintern in die Hauptstadtredaktion des Redaktionsnetzwerks Deutschland, wo er als Chefkorrespondent für Osteuropa und Russland wirken soll. Suppa ist derzeit Chefredakteurin Digitale Transformation und Innovation im Regionalen bei Madsack und wird diese Funktion auch weiter ausführen. Zuvor war sie Chefredakteurin der "Märkischen Allgemeinen Zeitung".
madsack.de

RND-Korrespondentin Marina Kormbaki wechselt zu Gabor Steingart.

Media Pioneer heuert RND-Korrespondentin Marina Kormbaki, 38, als politische Reporterin an, berichtet Ulrike Simon. Kormbaki nimmt ihre Arbeit spätestens zum 1. April 2021 auf. Sie hat bei der "HAZ" volontiert und arbeitet derzeit im RND-Hauptstadtbüro. Media-Pioneer-Vizechef Gordon Repinski, der selbst vom RND kommt, nennt sie seine "absolute Wunschkandidatin".
horizont.net (Paid)

Benjamin Schrader wird Madsack-COO, Vorgänger Christoph Rüth geht zu Funke.


Wachablösung: Benjamin Schrader, seit 2015 Geschäftsführer der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", steigt beim Mutterkonzern Madsack in die Konzerngeschäftsführung auf. Er verantwortet ab Oktober das operative Geschäft des Regionalzeitungs-Riesen und löst Christoph Rüth ab. Damit macht Madsack offiziell, was "Horizont" bereits vor zwei Wochen gemeldet hat: Laut dem Marketing-Fachblatt übernimmt Rüth bei Funke die Aufgaben von Mit-Geschäftsführer Ove Saffe. Rüth war nach Stationen bei Gruner + Jahr und Springer 2013 zu Madsack gekommen.

Mit dem 41-jährigen Schrader will sich Madsack an der Spitze verjüngen. Er übernimmt auch die Verantwortung für die Felder Post und Reise. Die übrige Madsack-Führung bleibt mit CEO Thomas Düffert und Finanzchef Adrian Schimpf unverändert. In der Ebene darunter übernimmt Digitalchef Bernhard Bahners das B2B-Marketing und Niedersachsen-Chef Günter Evert das konzernweite Key-Account-Management.
madsack.de (Pressemitteilung), turi2.de (Background Funke)

“Horizont”: Funke holt Christoph Rüth als Nachfolger von Ove Saffe.

Funke holt Christoph Rüth als Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Ove Saffe, meldet horizont.net. Rüth kommt von Madsack, wo er bisher als COO wirkte. Ab 2021 soll er sich bei Funke um das Zeitungsgeschäft kümmern. Die Trennung von Funke und Ove Saffe war bereits im September 2019 öffentlich geworden.
horizont.net, turi2.de (Background)

Sportbuzzer veröffentlicht das neue Buch von Udo Röbel als Fortsetzungsroman.

Madsack veröffentlicht auf seinem Sportbuzzer ab Montag das neue Buch "Abpfiff" von Udo Röbel. Jeden Tag erscheint ein Kapitel des Krimis des ehemaligen "Bild"-Chefredakteurs, insgesamt gibt es 29. Der Fortsetzungsroman soll dem Sportportal von Madsack in der Corona-bedingt sportarmen Zeit Traffic bescheren. Röbel ist aktuell auch Berater von Madsack.
horizont.net

Madsack beruft Dany Schrader und Christoph Maier in die RND-Chefredaktion.


Mehr Häuptlinge: Madsack vergrößert die Chefredaktion seines Redaktionsnetzwerks Deutschland. Chefredakteur Marco Fenske holt sich ab dem 1. Mai Dany Schrader, 43, und Christoph Maier, 40, als Mitglieder der Chefredaktion an die Seite. Beide steigen verlagsintern auf und sollen die operative Leitung des RND-Newsrooms übernehmen. Matthias Koch, 2013 Gründungs-Chefredakteur des RND und seitdem Mitglied der Chefredaktion, wirkt als Chefautor.

Schrader koordiniert bislang als Vize-Chefin des Print-Hubs im RND die Inhalte der Partnerzeitungen und redaktionelle Sonderprojekte. Sie ist seit 2015 beim RND und war vorher schon bei Madsacks "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Maier leitet bisher verschiedene Digitalprojekte des RND und verantwortete unter anderem Social Media und Suchmaschinen-Optimierung für RND.de.
madsack.de

Corona: Madsack verschenkt Stellenanzeigen für Gesundheitsjobs und bietet Gratis-Unterrichtsmaterial.

Madsack bietet in der Corona-Krise auf seinen regionalen Stellenportalen wie Jobs für Niedersachsen oder Küstenfischer Gratis-Anzeigen für Jobs im Gesundheitssektor. Das medienpädagogisches Projekt Medien an der Schule stellt Arbeitsmaterialien frei zugänglich zur Verfügung. Imre Grimm startet den RND-Podcast "Corona und wir - Geschichten aus dem Leben".
mads-projekt.de (Schule), rnd.de (Podcast), #thinkpositive #actpositive

Madsack lässt nach Corona-Verdachtsfall Mitarbeiter in Hannover mobil arbeiten.

madsack_150Madsack hat einen noch nicht bestätigten Corona-Verdachtsfall im Pressehaus in Hannover und lässt am Freitag alle Mitarbeiter von Zuhause arbeiten, deren Tätigkeit das erlaubt. Die Heimarbeit ist verpflichtend, bis das Ergebnis des Tests bekannt ist.
uebermedien.de

Korrektur 16 Uhr: In einer früheren Meldung hatten wir berichtet, dass Madsack "alle Mitarbeiter ins Home Office" schickt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Heiko Ostendorp wird Sportchef von Madsacks RND.

Madsack befördert Heiko Ostendorp zum Sportchef seines Redaktionsnetzwerks Deutschland. Er verantwortet seit 2017 bereits das Fußball-Ressort und profiliert sich als Fußball-Podcaster. Der bisherige Sportchef Manuel Becker rückt auf die neu geschaffene Stelle des Leiters Redaktions- und Partnermanagement. Philipp Creuzer wird Produktchef von Sportbuzzer.de, bisher hatte RND-Chefredakteur Marco Fenske auch die operative Verantwortung für das Portal.
madsack.de

Madsack kündigt Ströer und vermarktet seine Regionaltitel digital künftig selbst.


Do-it-yourself-Portale: Madsack kündigt zum Ende des ersten Quartals seinen Vermarktungsvertrag mit Ströer, berichtet "Horizont". Ströer vermarktet derzeit den Großteil des Digital-Portfolios von Madsack, darunter das Portal Sportbuzzer und zahlreiche Regionalzeitungen. Künftig will der Verlag die Aufgaben selbst übernehmen. Vorausgegangen sind Tests mit den Online-Angeboten von "Göttinger Tageblatt" und "Ostsee-Zeitung". Dabei habe der Verlag geprüft, "ob wir das selbst hinkriegen", so Madsack-Chef Thomas Düffert (Foto).

In der Vermarktung will Madsack gleichermaßen auf Einnahmen durch Werbung wie durch Digitalabos setzen. Sein nationales Nachrichtenportal RND.de vermarktet Madsack bereits seit dessen Start im September 2019 selbst. Die Erfahrungen hieraus haben bei Madsack den Entschluss zur Selbstvermarktung gefestigt.
"Horizont" 08/2020, S. 5 (Paid)

“Berliner Zeitung” und RND beenden ihre Kooperation, schreibt Daniel Bouhs.

Berliner Zeitung beendet die Kooperation mit Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland, schreibt Daniel Bouhs. Die gemeinsame Hauptstadtredaktion liefert seit 2018 die Inhalte für Politik und Wirtschaft. Wie die "Berliner Zeitung" die Seiten ab Februar füllt, sei noch unklar, sie schreibe aber gerade IT- und Redakteursstellen aus, so Bouhs.
twitter.com

Madsack holt für 2021 Eva Quadbeck und Kristina Dunz von der “Rheinischen Post”.

Madsack verstärkt sich ab 2021 mit Eva Quadbeck (Foto) und Kristina Dunz. Quadbeck wird stellvertretende Chefredakteurin hinter Chefredakteur Marco Fenske und zudem Leiterin der Hauptstadtredaktion. Damit folgt sie auf Gordon Repinski, der zu Media-Pioneer, dem Medien-Startup von Gabor Steingart, wechselt. Dunz wird Quadbecks Stellvertreterin. Beide kommen von der "Rheinischen Post", wo Quadbeck derzeit Vize-Chefredakteurin und Leiterin der Parlamentsredaktion ist. Dunz ist auch hier ihre Stellvertreterin.
madsack.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #9: TV-Produzent Markus Osthaus


Vom Tellerwäscher zum Millionär auf Norddeutsch: Markus Osthaus hat sich bei der Produktionsfirma TVN vom Kabelträger zum Chef hochgearbeitet. Auch heute noch lenkt er manchmal Sattelschlepper mit TV-Technik durch Europa, um bei aufwendigen Produktionen “mittendrin” zu sein. Für die turi2 edition #9 spricht er mit Markus Trantow über den Wandel vom Technikdienstleister zum Inhalte-Haus. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

Madsack stellt Zusammenarbeit mit Berliner Verlag infrage.

madsack_150Madsack bereitet die Zusammenarbeit mit dem Berliner Verlag unter dem neuen Verleger-Paar Friedrich Bauchschmerzen, schreibt Ulrike Simon. Geschäftsführer Thomas Düffert sagt "Horizont", Madsack beobachte die Entwicklungen "mit Sorge" und frage sich, "ob eine redaktionelle Zusammenarbeit mit den neuen Verlegern in Berlin richtig ist". Seit Herbst 2018 beliefert Madsacks RND den Berliner Verlag mit überregionaler Politik und Wirtschaft. Vertragspartner und Junior-Gesellschafter der eigens gegründeten Tochter RND Berlin ist jedoch Ex-Besitzer DuMont, nicht der Berliner Verlag selbst.
"Horizont" 47/2019, S. 8 (Paid), turi2.de (Background)

RND-Vize Gordon Repinski wechselt von Madsack zu Gabor Steingart.

Media-Pioneer, Medien-Startup von Gabor Steingart, wirbt Gordon Repinski (Foto) bei Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland ab, berichtet Ulrike Simon. Repinski war beim RND zuletzt Leiter des Berliner Büros und Vize-Chefredakteur, er wird Stellvertreter von Media-Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker. Laut "Horizont" müssen Mitarbeiter von Media Pioneer die publizistischen Grundsätze von Anteilseigner Springer unterschreiben und sich u.a. zu Solidarität mit den USA und einer freien, sozialen Marktwirtschaft bekennen.
horizont.net (Paid)

Madsack-Töchter RND und Radio.net kooperieren.

Madsack baut sein Webradio-Portal Radio.net zu einem Audio-Aggregator aus und will mehr als 1 Mio Podcasts integrieren. Derzeit sind über das Portal 30.000 Sendern und Podcasts abrufbar. Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland soll eigene journalistische Audio-Formate beisteuern. Die Reichweite von Radio.net, zuletzt rund 37 Mio Visits, rechnet Madsack künftig RND.de zu.
madsack.de

Chefredakteur Marco Fenske will das RND zur B2C-Marke machen.

Madsack transformiert sein Redaktionsnetzwerk Deutschland mit dem Start von RND.de von einer B2B- in eine B2C-Marke, sagt RND-Chef Marco Fenske im Interview mit murmann-magazin.de. In den nächsten zwei Jahren soll jeder Deutsche mindestens einmal mit dem Angebot in Berührung gekommen sein. Intern sorge ein Mix aus Konferenzen, Briefings per Mail, Gesprächen und regelmäßigen Vollversammlungen dafür, Kritiker auf dem eingeschlagenen Weg mitzunehmen.
murmann-magazin.de

Zitat: Journalisten sind für Inhalte-Monetarisierung mitverantwortlich, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske.

"Journalisten sollten nicht so arrogant sein zu glauben, sie hätten mit der Monetarisierung ihrer Inhalte nichts zu tun."

Chefredakteure haben eine Verantwortung dafür, welche Reichweiten sie generieren, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske im "Meedia"-Interview. Für die Reichweite von RND.de sei Clickbaiting "überhaupt keine Option".
meedia.de