Lese-Tipp: “Spiegel” begibt sich nach zwei Boeing-Abstürzen auf Spurensuche.

Lese-Tipp: Der Absturz zweier baugleicher Flugzeuge beschädigt nicht nur Boeing, sondern auch die Vertrauenswürdigkeit in den Konzern sowie die der Zulassungsbehörden, beobachtet der "Spiegel" nach Recherchen in den USA und Indonesien. Es herrsche starker Konkurrenzkampf in der Luftfahrtbranche, Kritiker würden oft diskriminiert, was die Fehlersuche erschwere.
"Spiegel" 32/2019, S. 11-24 (Paid), turi2.de (Background)

The Information: Facebook schmuggelt den eigenen Namen bei Instagram und WhatsApp ein.

Facebook-LogoFacebook hat Angst vor dem Bedeutungsverlust und stülpt seinen besser wachsenden Töchtern WhatsApp und Instagram den eigenen Namen über, berichtet The Information. Die Apps sollen künftig WhatsApp from Facebook und Instagram from Facebook heißen. Intern habe das Rebranding Überraschung und Verwirrung hervorgerufen.
theinformation.com, theverge.com

Basta: Fridays for Fremdscham.

BastaMercedes verpennt's: Die Marke mit dem Stern an den Verbrauchswerten wirbt leicht debattentaub auf Twitter für ein golfklassiges Tonikum gegen die Midlife-Krise. Falls der Sommer noch nicht warm genug sei, würde der Mercedes-OMG hahaha – 8,5 Liter auf 100 Kilometer – noch ein wenig mehr einheizen.
twitter.com

Zitat: Nicht jedes Startup gehört nach Berlin, sagt Hauke Voß von Beiersdorf.

"Es ist uns nicht geholfen, wenn wir agile Methoden in einem Lab in Berlin nutzen."

Hauke Voß, Chef der neuen Startup-Einheit Oscar & Paul von Beiersdorf, sagt im "Horizont"-Interview, er wolle in Hamburg in der Konzernzentrale an Innovationen schrauben. So könne sein Team Synergien z.B. zu Forschung und Entwicklung nutzen und neue Marken spornen die etablierten an.
horizont.net, turi2.de (Background)

Zitat: Ola Källenius spricht sich gegen rechte Hetze bei Daimler aus.

"Daimler ist nicht nur ein Innovations- und Jobmotor, sondern auch ein Motor für Integration. Deshalb haben Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz bei uns keinen Platz."

Daimler-Chef Ola Källenius findet deutliche Worte gegen den Vorwurf der rechten Gewerkschaft Zentrum Automobil, die Entlassung zweier Angestellter sei "völlig absurd". Daimler begründet die Kündigungen mit "massiven rassistischen und fremdenfeindlichen Beleidigungen".
handelsblatt.com (Paid)

Zeichen & Wunder überarbeitet Markenauftritt der “Süddeutschen Zeitung”.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung engagiert die Münchner Designagentur Zeichen & Wunder. Sie soll die Marke schärfer im Medienmarkt positionieren. Die Agentur entwickelt eine Markenstrategie für die Tageszeitung und die digitalen Angebote, einen neuen Claim und das gesamte Corporate Design. Dazu kommt die Kommunikation zur Einführung des neuen Auftritts, u.a. eine Imagekampagne. Der Etat liegt im sechsstelligen Bereich.
horizont.net

“stern” und “Report Mainz” berichten über Nazi-Postings bei Daimler.

stern und Report Mainz berichten über Nazi-Postings und Hass-Botschaften bei Daimler. Der Konzern habe 2018 zwei Mitarbeiter entlassen, weil sie einem türkischstämmigen Kollegen Hitler- und Hakenkreuz- sowie muslimfeindliche Bilder schickten. Die rechte Gewerkschaft Zentrum Automobil nutze den Vorfall für eine Kampagne: Sie veröffentlichte auf Facebook und YouTube einen Film, in dem die Vorwürfe als "völlig absurd" abgetan werden. Das Arbeitsgericht Stuttgart hat die Kündigungen in erster Instanz als rechtmäßig bestätigt.
presseportal.de

Publicis ergattert LVMH-Media für Emea-Raum.

LVMH, französischer Luxusgüter-Konzern, gibt den Media-Account den Emea-Raum ohne Frankreich und Großbritannien an Publicis Media. Bisher waren vier Agenturen zuständig - Zenith aus dem Hause Publicis sowie Havas Media, OMD von Omnicom und Dentsu Aegis. Publicis könnte für den Kunden mit den Marken wie Louis Vuitton und Dior eine maßgeschneiderte Agenturtochter gründen, schreibt das Fachblatt "Campaign".
campaignlive.co.uk

Takeaway.com und Just Eat planen Zusammenschluss.

Takeaway.com will den britischen Lieferdienst-Konkurrenten Just Eat übernehmen. Die niederländische Lieferando-Mutter würde dadurch zum Marktführer mit 10 Mrd Dollar Wert, der Uber Eats ein flaues Gefühl im Magen bereitet. Der Deal zwischen Takeaway.com und Just Eat soll über einen Aktientausch stattfinden, die Aktionäre müssen deshalb zustimmen. Takeaway hat bereits den deutschen Konkurrenten Delivery Hero geschluckt.
businessinsider.com

Lufthansa prüft den Umbau in eine Holding-Struktur.

Kranich landet in Dachgesellschaft: Lufthansa erwägt den Umbau in eine Holding, schreibt das "Handelsblatt". Investoren forderten schon länger eine Umstrukturierung, ähnlich der des Konkurrenten IAG, zu der u.a. British Airways gehört. Lufthansa prüfe "in regelmäßigen Abständen die gegenwärtigen Konzernstrukturen", lässt ein Unternehmenssprecher den Holding-Umbau offen.

Unter einem gemeinsamen Dach könnten sich die einzelnen Marken wie die Lufthansa-Tochter Eurowings freier bewegen und so höhere Gewinne erzielen, prophezeit das "Handelsblatt". Europas größte Fluggesellschaft ist an der Börse nur noch rund 7 Mrd Euro wert. Zuletzt hatten sich u.a. auch Daimler und Siemens eine neue Holding-Struktur verordnet.
handelsblatt.com

Vodafone will Telekom mit Marketing-Offensive herausfordern.

Vodafone plant nach der Unity-Übernahme eine breit angelegte Marketingkampagne, um gezielt Kunden von der Telekom abzuwerben, schreibt das "Handelsblatt". Eine entsprechende Ankündigung habe Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter vor seinen Mitarbeitern gemacht. Dank der Übernahme bietet Vodafone erstmals bundesweit Breitbandinternet an.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Markus Söder will Mehrwertsteuer für Bahntickets senken.

Deutsche Bahn soll beim Ticketverkauf "soweit wie möglich" von der Mehrwertsteuer befreit werden, fordert CSU-Chef Markus Söder im Interview mit der "Welt am Sonntag". Söder findet es falsch, dass Fahrkarten im Fernverkehr nicht den ermäßigten Steuersatz haben. Das Verteidigungsministerium plant, dass Soldaten in Uniform künftig kostenlos Bahn fahren, schreibt "Bild am Sonntag".
"Welt am Sonntag", S. 4 (Mehrwertsteuer-Senkung, Paid), "Bild am Sonntag", S. 2 (Bundeswehr-Pläne, Paid), turi2.de (Background)

Mercedes-Benz testet Direktvertrieb für wachsendes Onlinegeschäft.

Mercedes-Benz verkauft 2025 jedes vierte Auto online, prophezeit Daimler-Vorstand Britta Seeger im "FAS"-Interview. Der stationäre Autohandel verändere sich durch die Digitalisierung, werde aber nicht verschwinden. Der Autokonzern testet in Schweden einen Direktvertrieb mit einem einheitlichen Preis für Autokäufe online wie offline.
"FAS", S. 19 (Paid)

Hör-Tipp: “Schneller geht es nicht”, sagt der Vodafone-Deutschlandchef über den Netzausbau.

Hör-Tipp: Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter spricht im Podcast Handelsblatt Disrupt u.a. über den Netzausbau. Vorwürfe, der Provider könne trotz 5G-Betrebungen derzeit nicht einmal ein flächendeckendes LTE-Netz garantieren, kontert Ametsreiter. "Wir bauen alle drei Stunden eine Mobilfunkstation", kündigt der Vodafone-Deutschlandchef an. "Schneller geht es nicht." Glasfaser habe auch nach der 5G-Einführung eine Zukunft, sagt Ametsreiter, der nach der Unitymedia-Übernahme von keiner Monopolstellung sprechen will.
handelsblatt.com (36-Min-Audio)

Zitat: Digitalisierung darf analoges Spielerlebnis nicht stören, sagt Schalkes Marketingchef.

"Auch für Schalke 04 gilt: mobile first. Aber wir achten akribisch darauf, dass wir das Spieltagserlebnis nicht überfrachten. Wir legen Wert auf das analoge Stadionerlebnis."

Alexander Jobst, Marketingchef des FC Schalke 04, sagt im "Handelsblatt"-Interview, dass sich Fußballmarken künftig stärker Richtung Entertainment orientieren müssen.
handelsblatt.com

Vodafone will seine Funkturm-Sparte abspalten und an die Börse bringen.


Turm ist Trumpf: Vodafone plant, bis Mai 2020 seine europäische Funkturm-Sparte abzuspalten und an die Börse zu bringen. Es ist laut Konzern mit 61.700 Funktürmen in zehn Ländern das größte Funkturm-Geschäft Europas. Analysten schätzen den Marktwert auf mehr als 20 Mrd Euro. Innerhalb von 18 Monaten will Vodafone die Funktürme dann zumindest in Teilen verkaufen. So will der Konzern Geld in die klammen Kassen spülen und die argusäugigen Aktionäre besänftigen. Vodafone kappte zuletzt die Dividende, zugunsten der Investitionen in den Netzausbau.
manager-magazin.de

Ortlieb gewinnt zweiten Rechtsstreit gegen Amazon vor dem BGH.


Kein Werbezugpferd für andere: Ortlieb gewinnt vor dem Bundesgerichtshof gegen Amazon im Streit um Markenrechte. Der Fahrradtaschenhersteller klagte, weil Nutzer, die bei Google nach Produkten der Marke suchen, bei Amazon landen und dort auch Konkurrenzprodukte angezeigt bekommen. Der BGH gibt Ortlieb in einem Grundsatzurteil recht, die Marke werde bei dieser Praxis als eine Art Lotse ausgebeutet.

Das Urteil hat auch Folgen für andere Online-Shops, die in der Google-Suche Anzeige mit Marken-Nennungen schalten und dann Produkte verschiedener Marken anbieten. Für Ortlieb ist es der zweite Rechtsstreit mit Amazon. Zuvor hat der Mittelständler bereits geklagt, weil Nutzer, die direkt bei Amazon nach Produkten einer Marke suchen, auch Konkurrenzprodukte sehen. Diese Praxis hält das BGH allerdings für zulässig.
spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Telekom steht mit Auflagen vor Durchbruch bei Fusion von T-Mobile US und Sprint.

Anschluss gefunden: Das US-Justizministerium will die Fusion von T-Mobile US, US-Tochter der Telekom, mit dem Rivalen Sprint unter Auflagen am Donnerstag offiziell genehmigen, schreibt das "Handelsblatt". Die Einigung müsse noch von einem Richter bestätigt werden. Beide Unternehmen sollen die Prepaid-Geschäfte sowie Netzwerkkapazitäten künftig an den US-Mitbewerber Dish Network abgeben.

Thorsten Langheim, Telekom-Vorstand für USA und Unternehmensentwicklung, sei mit Blick auf den 26-Mrd-Dollar-Deal "bestimmt, aber nicht euphorisch", schreibt das "Handelsblatt". Unter Ex-Präsident Obama hatte die US-Regierung größere Fusionen unterbunden, darunter auch den Verkauf von T-Mobile US an AT&T. Durch den Zusammenschluss erhoffen sich T-Mobile und Sprint eine Absicherung gegen die Marktführer AT&T und Verizon.
handelsblatt.com, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Beiersdorf schraubt Investitionen und Startup-Modus hoch.

Beiersdorf will stärker wie ein Startup auftreten und kleinen Marken wie 8×4 und Labello neuen Marketing-Schwung geben. 23 Mitarbeiter sorgen im neuen Unternehmensarm Oscar & Paul – benannt nach den Firmengründern – dafür. Im Herbst will der Nivea-Konzern zum ersten Mal seit 30 Jahren eine neue Marke einführen. Außerdem investiert Beiersdorf jährlich 70 bis 80 Mio Euro zusätzlich. In Südamerika, Afrika und Asien plant der Konzern regionalen Innovationszentren, die speziell auf die Regionen zugeschnittene Produkte entwickeln.
"FAZ", S. 21 (Paid)

Rossmann, DM und Globus starten Recycling-Kampagne.

Rossmann, DM und Globus starten eine gemeinsame Kampagne zur Vermeidung von Plastikmüll: Sie kennzeichnen Produkte, die zu mindestens 70 Prozent aus Post-Consumer-Rezyklat bestehen, also recyceltem Plastik, mit zwei verschlungenen, blauen und roten Pfeilen. Die Konsumenten sollen Wertstoffe besser trennen. Laut den Handelsketten erreicht die Kampagne die Hälfte aller deutschen Haushalte.
sueddeutsche.de

McDonalds will Kunden auch im Internetzeitalter in die Filialen lotsen.

Lieferando und Co zwingen Fastfood-Ketten wie McDonalds zum Umdenken, beobachtet Peer Schader. McDonalds liefert zwar auch aus, will die Kunden mit "Restaurants der Zukunft" aber auch im Digitalzeitalter in den Filialen halten. Dabei soll u.a. eine Bestellapp, ein Welcome-Service und ein neues Küchensystem helfen, bei dem nicht mehr auf Vorrat Burger gestapelt werden, sondern erst bei Bestellung.
"FAS", S. 12 (Paid)

Bosch und Yamaha sollen E-Generalstecker verhindert haben.

Bosch soll geheime Absprachen mit Yamaha getroffen haben, um einen Generalstecker für Elektromobilität zu verhindern, schreibt die "Bild am Sonntag". Die EU beauftragte einen Normungsprozess für ein einheitliches System, in dessen Verlauf sich die Hersteller abgestimmt haben sollen. Bosch weist die Vorwürfe zurück und vermutet hinter der Anzeige bei der Wettbewerbsbehörde einen Konkurrent "der durch Patentlizenzen von der Norm profitieren würde".
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid)

Bahlsen: Verena Bahlsen soll das Unternehmen nicht übernehmen.

Bahlsen: Der Keks-Konzern teilt mit, dass Firmen-Erbin Verena Bahlsen nicht die Führung des Unternehmens übernehmen soll und widerspricht damit einem Artikel des "manager magazins". Kommunikations-Chef Christian Bahlmann schreibt: "Bahlsen wird durch das Management Board (Daniela Mündler, Scott Brankin und Jörg Hönemann) geführt. Es gibt keine Pläne, daran etwas zu ändern. Die Behauptung, Verena Bahlsen solle das Unternehmen übernehmen, ist falsch."

Das "manager magazin" berichtet in seinem aktuellen Heft, dass Patriarch Werner Bahlsen seine Tochter als Nachfolgerin in Stellung bringe, obwohl ihr jede Führungserfahrung fehle.
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Freigeist Benjamin Otto soll das Familien-Unternehmen digitalisieren.

Lese-Tipp: Benjamin Otto, 44, ist der Hoffnungsträger seiner Händler-Familie und soll das Lebenswerk seines Vaters im Digitalzeitalter verteidigen, schreibt Martin Mehringer. Er porträtiert Otto als nachdenklichen Unternehmer, dem die Handelsphilosophien von Amazon und Alibaba zuwider sind. Zu seinem Vater hat er ein freundschaftliches Verhältnis, früher verdingte er sich als DJ und brachte sich selbst programmieren bei. Im Konzern halten ihn manche für "schwer zu lesen" und zu sanftmütig, um die Firma zu führen. Otto selbst engagiert sich die Hälfte seiner Zeit sozial, will z.B. Schulen nach neuem Modell starten. Privat plant er seine Zukunft auf einem Biobauernhof, wo er Pferde züchten will.

Nach Studium und Selbstfindung gründete Otto zunächst selbst mehrere Unternehmen, z.B. einen Medientechnik-Verleih und eine Planungsgesellschaft. 2012 verkaufte er sie und übernahm im Familienkonzern neben Tarek Müller die Aufgabe, mit About You eine Otto-Antwort auf Zalando zu finden. Das operative Geschäft liegt ihm aber nicht, er will nicht in die Konzernführung und sitzt stattdessen nun im Rat der Michael Otto Stiftung und ist Mitglied des Gesellschafter- und Aufsichtsrats. Er kümmert sich um den Kulturwandel, die Marken, Marketing und Digitalisierung und hat viele weitere Ideen, z.B. eine Google-Alternative für ethischen Konsum.
"manager magazin", S. 40 (Paid)

Lese-Tipp: “manager magazin” spricht Verena Bahlsen Führungskompetenz ab.

Keks-Krümel: Die Lage im Keks-Konzern Bahlsen ist dramatischer, als bisher bekannt, analysiert das "manager magazin". Patriarch Werner Michael Bahlsen gebe kaum unternehmerische Impulse, Fluktuation und Machtkämpfe regieren auf der Management-Ebene. Nun drohen Umsätze und Gewinne weiter zu zerbröseln.

Dass Bahlen mit Tochter Verena die richtige Nachfolgerin gewählt hat, versieht das "manager magazin" mit einem dicken Fragezeichen. In der Öffentlichkeit – zuletzt mit ihren Äußerungen zur Nazi-Vergangenheit – und auch im Unternehmen sorge die Mittzwanzigerin für Kopfschütteln. Verena benehme sich wie ein "vorlautes Kind", zitiert das Magazin eine Führungskraft und spricht ihr unternehmerische Kompetenz ab.
"manager magazin", S. 48-51 (Paid)

Update 12 Uhr: Bahlsen reagiert mit einem Widerspruch auf die Meldung des "manager magazin". Das ausführliche Statement gibt es hier.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie Verena Bahlsen das Keks-Business umkrempelt (Dezember 2018).

ADAC: “Motorwelt”-Chef Martin Kunz übernimmt vorerst Marketing und Kommunikation.

ADAC legt seine Kommunikation einstweilen in die Hände von "Motorwelt"-Chefredakteur Martin Kunz, berichtet "Clap". Er übernimmt für Christian Garrels, der den Autofahrer-Verein verlässt. Kunz koordiniert als Chefredakteur künftig die Arbeit der externem "Motorwelt"-Redaktion bei Burda, bzw. dem Dienstleister Storyboard.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Motorwelt"-Mann Martin Kunz liest auf der Überholspur gern Gedrucktes.


Zitat: Flixbus-Gründer Daniel Krauss hält schnelle Entscheidungen für einen Erfolgsfaktor.

"Dass wir bisher den Wettbewerbern davonlaufen, liegt daran, dass wir sehr schnell in unseren Entscheidungen sind und eine hohe Risiko-Affinität in unseren Werten verankert haben."

Flixbus-Mitgründer Daniel Krauss nennt schnelle Entscheidungen und Risikobereitschaft im "Handelsblatt"-Interview als Gründe für den Erfolg seines Unternehmens.
handelsblatt.com

Meinung: Fleishman Hillard hat bei Monsanto-Listen nur seinen Job gemacht.

Fleishman Hillard ist zu Unrecht der Spionage bezichtigt worden, findet Uwe Vorkötter. Medien seien vorschnell davon ausgegangen, dass die PR-Agentur Monsanto-Kritiker ausgespäht habe. Der kritische Deutsche Rat für Public Relations habe nun festgestellt, dass Fleishman Hillard nur öffentliche Infos zusammengetragen habe.
horizont.net (Vorkötter), pr-journal.de, turi2.de (Background)

“manager magazin”: Windhorst will Fußball-Club Hertha an die Börse bringen.

Hertha BSC Berlin soll nach dem Willen von Investor Lars Windhorst an die Börse, berichtet Christoph Neßhöver. Windhorst sei nicht als Fußballfan bekannt und wolle "vor allem groß Kasse machen". Mit seiner Firma Tennor investiert Windhorst 225 Mio Euro und konnte drei Konkurrenten deutlich überbieten.
"manager magazin" 08/2019, S. 15 (Paid), turi2.de (Background)