Landeszeitungen beklagen fehlende “Waffengleichheit” zwischen Privaten und dem ÖRR.


Zeitungs-Sorgen: "Beim digitalen Angebot ist unser Hauptwettbewerber der MDR", beklagt Alois Kösters (Foto, rechts) Chefredakteur der "Magdeburger Volksstimme", in der "Welt" eine fehlende "Waffengleichheit" zwischen Privaten und Öffentlich-Rechtlichen. Der Sender werte etwa Paid-Texte der Zeitung aus, "mal mit, oft aber auch ohne Nennung der Quelle". Im Oktober soll es in Berlin ein Schlichtungsverfahren zwischen der ARD und dem BDZV in der Sache geben.

David Koopmann, Geschäftsführer des "Weser-Kurier", kritisiert derweil Radio Bremen dafür, "alle möglichen Verrenkungen" zu machen, "um einen Sendungsbezug herzustellen und ihre digitale Text-Berichterstattung ausweiten zu können". In den Schlichtungsgesprächen mit den ARD-Intendanten möchte Koopmann erreichen, dass die Texte in deren Digital-Angeboten "auf einige wenige Sätze beschränkt bleiben, die auf den jeweiligen Video- beziehungsweise Audio-Beitrag hinführen". Die Anstalten weisen die Vorwürfe zurück und beteuern u.a., sich an die Vorgaben des Medienstaatsvertrags zu halten.
welt.de (€)

ARD startet digitales Kulturangebot.

Kulturheimat: Unter ardkultur.de startet am 26. Oktober das digitale Kultur­angebot "ARD Kultur". Erste Produktionen reichen von Fashion-Serien über True-Crime-Podcasts bis zu Kunst im Metaverse. Zudem bündelt der Sender dort seine Kultur­inhalte der Audiothek und Mediathek. Die Feder­führung von "ARD Kultur" liegt beim MDR. Bettina Kasten steuert den Bereich Partner- und Projekt­management, Kristian Costa-Zahn ist Head of Content.
presseportal.de

Sachsen-Anhalts Innenministerin fordert einen Gehaltsdeckel für die MDR-Chefs.

MDR Sachsen-Anhalt: Innenministerin Tamara Zieschang fordert als Rundfunkratsmitglied die Deckelung aller Führungsgehälter beim Sender, sagt sie der "Mitteldeutschen Zeitung". Mit Blick auf die durch den Rücktritt von Ines Hoge-Lorenz freie Chefposten-Stelle habe sie die Erwartung, dass jetzt "mit der Absenkung der Gehälter in Führungspositionen" begonnen wird. Zudem wolle Zieschang die Praxis beenden, dass die Bezahlung frei verhandelt wird und sich nicht nach dem Tarifvertrag richtet: "Das würde bedeuten, dass die neue Funkhauschefin oder der neue Funkhauschef deutlich weniger verdient als die alte."
presseportal.de

Mein Podcast-Tipp: Frank Behrendt über “Heute Wichtig”.


Positiv bleiben: Frank Behrendt, freier Senior Advisor bei Serviceplan, hört gerne Heute Wichtig von Michel Abdollahi. Behrendt schätzt die viele Hintergründe und tollen Gesprächen zu unter­schiedlichsten Themen sowie die “Lebensfreude, Klarheit und Dankbarkeit” in dem Format. Zur aktuellen Winnetou-Debatte rät Behrendt, in den Podcast Winnetou ist kein Apache vom MDR reinzuhören. Weiterlesen >>>

CDU-Politikerin Dagmar Schipanski, 79, ist tot.

Dagmar Schipanski, 79, ist tot. Die CDU-Politikerin ist am Mittwoch gestorben, teilt ihre Partei mit. Die gebürtige Thüringerin und promovierte Natur­wissenschaftlerin kandidierte 1999 für das Amt der Bundes­präsidentin. Später wurde sie Wissenschafts­ministerin in Thüringen. Zudem war sie Mitglied des MDR-Verwaltungs­rats, zeitweise auch Vorsitzende des Gremiums.
spiegel.de, presseportal.de

Udo Foht bekennt sich vor Gericht schuldig.

Betrugs­programm: Der frühere MDR-Unterhaltungs­chef Udo Foht hat heute vor dem Land­gericht Leipzig ein Geständnis abgelegt. Er gibt zu, sich in mehreren Fällen Summen im fünf­stelligen Bereich von Bekannten, Produktions­firmen sowie Managern der Schlager-Szene geliehen zu haben, in dem Wissen, das Geld nicht, teilweise oder nur verspätet zurückzahlen zu können. Er habe sich aber damit nicht persönlich bereichern wollen, lässt er durch seinen Verteidiger Lawrence Desnizza verlesen. "Es ging mir immer darum, viele erfolgreiche Sendungen zu machen." Er sei von seiner Arbeit "besessen" gewesen.

Der heute 71-Jährige war bis 2011 Unterhaltungs­chef beim MDR. Er habe damals "seine Pflichten verletzt", gibt er zu. Die Produktions­budgets beim MDR haben für seine Ideen nicht ausgereicht, weshalb er eine Art Schneeball­system aufgebaut habe. Er sei permanent damit beschäftigt gewesen, "die Löcher zu stopfen, die mein kompliziertes Finanzierungs­konstrukt" gerissen hatte. Heute will er sich bei denjenigen entschuldigen, die er damals getäuscht hat.

Das Geständnis ist Bedingung dafür, dass das Gericht einige weitere Betrugs­vorwürfe sowie die Anklagepunkte Untreue und Steuer­hinterziehung fallen lässt. Foht, der gesundheitlich angeschlagen ist, droht eine Bewährungs­strafe zwischen zwölf und 21 Monaten. Wegen der genannten Betrugs­vorwürfe wird der Prozess fortgesetzt, allerdings abgekürzt. Namhafte Zeugen aus der Schlager-Branche müssen nicht vor Gericht erscheinen. (Foto: Jan Woitas / dpa / Picture Alliance)
mdr.de, faz.net, turi2.de (Background)

Basta: Der MDR will Filme mit Hinweisen einordnen.

Betreutes Gucken: Nach der Aufregung um Winnetou will der MDR auf Nummer sicher gehen – und Filme, die "rassistische Stereotype zeigen", künftig mit einordnenden Hinweisen versehen. Auch DEFA-Werke will der Sender durch entsprechende Einordnungen in einen "zeitgemäßen Kontext" setzen. Unter letzterer Prämisse dürften eigentlich auch die vielen Schlager-Schunkelshows nicht unkommentiert bleiben.
stern.de

Hör-Tipp: Warum der Rücktritt von Hoge-Lorenz Fragezeichen hinterlässt.

Hör-Tipp: "Die ganzen Erklärungen lassen uns ratlos zurück", sagt Annette Schneider-Solis, Vorsitzende des Freien-Rates des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, im MDR-Podcast "Was bleibt", der den Rücktritt von Funkhausdirektorin Ines Hoge-Lorenz thematisiert. Wenn Hoge-Lorenz sich nichts habe zuschulden kommen lassen, gebe es schließlich eigentlich keinen Grund für einen Rücktritt: "Die Zeit der Sippenhaft liegt schon ein paar Jahre zurück." Generell sei die Nachricht "wie eine Bombe eingeschlagen", keiner hätte damit gerechnet. Es gebe noch viele Fragen, die zu dem Fall beantwortet werden müssten.
mdr.de (31-Min-Audio), turi2.de (Background)

Ex-MDR-Unterhaltungschef Udo Foht kommt womöglich mit Bewährungsstrafe davon.


Kurzer Prozess? Der frühere MDR-Unterhaltungs­chef Udo Foht, der seit heute wegen Betrugs, Untreue, Bestechlichkeit und Steuer­hinterziehung in Leipzig vor Gericht steht, kommt womöglich mit einer Bewährungs­strafe davon. Der 71-Jährige soll seine frühere Stellung als Amtsträger missbraucht und bei Finanz­behörden unvollständige Angaben gemacht haben, um sich selbst ein Vermögen zu verschaffen, so die Staats­anwaltschaft. Insgesamt steht ein Schaden von mind. einer Viertel Million Euro im Raum. Da viele Punkte der Anklage aber mittlerweile schwer nachweisbar sind, könnte der Prozess abgekürzt werden, wenn Foht im Anklage­punkt Bestechlichkeit ein Geständnis ablegt. Die Staats­anwaltschaft wäre dann bereit, die Vorwürfe der Untreue und Steuer­hinterziehung fallenzulassen. In diesem Fall droht Foht eine Bewährungs­strafe zwischen 12 und 21 Monaten, so Richter Michael Dahms. Fohts Verteidiger Lawrence Desnizza wolle sich darüber mit seinem Mandanten "noch ausführlich beraten", schreibt die "Süddeutsche".

Kommt es zur Einigung, bleibt vielen geladenen Zeugen der Auftritt vor Gericht erspart. Auf der Liste stehen u.a. der ehemalige Riverboat-Moderator Carsten Weidling, Ex-Musik­manager und Fernseh­produzent Werner Kimmig sowie Michael Jürgens, Manager von Florian Silbereisen. Foht soll die beiden Letzt­genannten um jeweils 7.500 Euro gebracht haben.

Zunächst hat das Gericht 18 weitere Verhandlungs­tage angesetzt, die Anklage­schrift umfasst 64 Seiten. Foht hat sich nicht nur optisch verändert, sondern wirkt am ersten Prozesstag "angeschlagen", schreibt Anna Ernst. Er müsse Kopfhörer tragen, um Richter und Staats­anwaltschaft richtig zu verstehen. Der Prozess war wegen Fohts Krankheit um mehrere Jahre verschoben worden. (Foto: Jan Woitas / dpa / Picture Alliance)
sueddeutsche.de, bild.de, turi2.de (Background)

Nach Schlesinger-Affäre: MDR will Dienstwagen der Führungskräfte prüfen.

Muffensausen? Der MDR kündigt eine Überprüfung der Dienstwagen des Führungspersonals an, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Man schaue sich mit Blick auf die RBB-Affäre "einzelne Themen und Sachverhalte noch einmal genauer an", erklärt ein Sendersprecher. MDR-Intendantin Karola Wille fährt dem Bericht zufolge denselben Audi A8 wie die Ex-RBB-Chefin Patricia Schlesinger. Überprüft werden sollen demnach u.a. die Auswahl der Modelle und Ausstattungspakete sowie die mit dem Hersteller vereinbarten Konditionen.

Derweil geht Ines Hoge-Lorenz in einem Statement genauer auf ihren Rücktritt als Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt ein. "Die Amtsniederlegung ist meine freie Entscheidung", betont sie darin. Von Intendantin Wille hätte sie "volle Unterstützung" dafür bekommen, im Amt zu bleiben, "unter der Voraussetzung der vollen Transparenz". Sie habe dem MDR z.B. nicht mitgeteilt, dass ihr Mann im Prozess gegen Udo Foht schon vor einigen Wochen eine Ladung als Zeuge erhalten hatte. Die Intransparenz um diese Sachverhalte sei "ein gravierendes Versäumnis von mir" gewesen.
presseportal.de, mz.de (€), n-tv.de (Zusammenfassung), mdr.de, turi2.de (Background)

MDR-Landes­funk­haus­direktorin Sachsen-Anhalt Ines Hoge-Lorenz gibt ihr Amt ab.

Rücktritt mit Verbleib: Die MDR-Landes­funk­haus­direktorin Sachsen-Anhalt Ines Hoge-Lorenz gibt ihr Amt ab. Grund sei, dass ihr "Ehemann vor über zehn Jahren in der Causa Foht eine Rolle gespielt hat" und sie vor ihrem Amts­antritt versäumt habe, dies den Gremien mitzuteilen, so Hoge-Lorenz. Sie wolle nicht, "dass dadurch meine Integrität in Frage gestellt wird und dem MDR Schaden entstehen könnte". Hoge-Lorenz bedauere ihren Fehler, obwohl sie davon ausgegangen sei, dass das Thema mit einem Gerichts­entscheid vor vielen Jahren für ihren Mann "erledigt ist".

Ab September arbeitet sie in der MDR-Haupt­redaktion Information und Innovation der Programm­direktion Leipzig, "im Einvernehmen" mit Intendantin Karola Wille. Kommissarisch übernimmt Sandro Viroli, der schon das Funkhaus in Sachsen leitet, den Posten, den Hoge-Lorenz regulär noch bis Ende 2025 besetzt hätte. Der Prozess gegen den früheren MDR-Unterhaltungs­­­chef Udo Foht wegen Betrug, Untreue und Steuer­hinter­ziehung beginnt am 1. September
presseportal.de, turi2.de (Background)

RBB steigt bei “Riverboat” wieder aus.

Geht von Bord: Der RBB wird ab 2023 nicht mehr gemeinsam mit dem MDR die Talkshow "Riverboat" produzieren. Das RBB-Publikum habe die Sendung "nicht so angenommen, wie wir uns das erhofft hatten", sagt Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus. Der Sender war erst im Herbst 2021 eingestiegen, seitdem lief der Talk abwechselnd aus Leipzig und Berlin – ein Novum in der ARD.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Debatte: Fusion des RBB mit dem MDR könnte ein “passabler Ausweg” sein.

Aus zwei mach eins: Meedia-Redakteur Gregory Lipinski spricht sich für eine Fusion vom krisengebeutelten RBB mit dem MDR aus. Die Beitragszahler würden so "registrieren, dass der ARD-Verbund endlich seine verkrusteten Strukturen aufbricht, und nicht mehr nur den Status-Quo verteidigt". Das durch den Zusammenschluss eingesparte Geld käme zudem dem Programm zugute.
meedia.de

“Bild”: Ex-MDR-Unterhaltungs­chef Udo Foht soll 1 Mio Euro “ergaunert” haben.

Alles nur Show: Der frühere MDR-Unterhaltungs­­chef Udo Foht, der ab 1. September wegen Betrug, Untreue und Steuer­­hinterziehung vor Gericht steht, soll in der Show-Branche fast 1 Mio Euro gesammelt und veruntreut haben, schreibt die "Bild". Die Zeitung nennt einige anonyme Opfer, die ihm Geld auf angebliche Firmen­konten oder in bar gezahlt haben. Ein Medien­verlag habe Foht beispielsweise 20.000 Euro gegeben, damit dieser angeblich US-Star Gloria Gaynor für eine MDR-Preis­verleihung engagieren konnte.
bild.de (€), turi2.de (Background)

Prozess gegen Ex-MDR-Unterhaltungschef Udo Foht beginnt im September.

Elf Jahre später: In Leipzig beginnt am 1. September der Prozess gegen Ex-MDR-Unterhaltungs­chef Udo Foht, dem Betrug, Untreue und Steuer­hinterziehung vorgeworfen wird. 2011 kam ans Licht, dass der heute 71-Jährige in Geldschiebereien verwickelt sein soll. Der MDR hatte ihm daraufhin gekündigt. Der Prozess sollte eigentlich bereits 2018 losgehen, wurde dann aber abgesagt, weil Foht krank wurde.
morgenpost.de, turi2.de (Background)

Nena tritt im MDR auf.

Sie ist wieder da: Sängerin Nena ist gestern in der von Florian Silbereisen moderierten MDR-Sendung "Das große Schlager Comeback 2022" aufgetreten. Dabei handelt es sich um ihre erste TV-Performance, seitdem sie im letzten Jahr mit Verschwörungstheorie sympatisiert und Hygienemaßnahmen in Frage gestellt hat. Für ihren Auftritt erntet der Sender viel Kritik, eine Sprecherin erklärt: man habe Nena eingeladen, weil sie "die erfolgreichste Sängerin in der deutschen Musikgeschichte" sei.
t-online.de, turi2.de (Background)

“Das hat geschmerzt nach 25 Jahren” – Klaus Brinkbäumer über seinen Abgang beim “Spiegel” und seinen Weg zum MDR.


Entspiegelt: "Verblüffend kalt", nennt Klaus Brinkbäumer im turi2 Clubraum seinen Abgang beim "Spiegel" 2018. Der ehemalige Chefredakteur berichtet im Gespräch mit Aline von Drateln und Markus Trantow ganz offen über seine Trennung von dem Hamburger Nachrichten-Magazin und seine Neuerfindung als MDR-Programmdirektor in Leipzig. Die geht soweit, dass die "Spiegel"-App bei ihm inzwischen "vom Schirm gerutscht" ist – "ich habe sie wirklich nicht mehr genutzt", sagt Brinkbäumer. Auf die Frage, was er gern früher über den Job des Journalisten gewusst hätte, antwortet er: "Dass Journalistinnen und Journalisten, obwohl sie sich ja nun der Wahrheitssuche verschrieben haben, gar nicht zwingend integrer oder weniger verlogen sind als andere Menschen."

Nach der Trennung vom "Spiegel" 2018 zieht Brinkbäumer nach New York. "Bewusst, um Abstand zu nehmen", erzählt er heute. In seiner Zeit dort bekommt er einen Sohn, außerdem entstehen zwei Bücher, ein Film, sein Podcast "Ok, America?" und verschiedene Texte für "Zeit" und Zeit Online. Dabei hat er vor allem den Zustand der amerikanischen Medien und der Gesellschaft im Blick – und stellt fest, dass Medien wie Fox News die Spaltung sogar herbeiführen, weil sie von ihr profitieren: "Dass in Amerika öffentlich-rechtliche Medien fehlen bzw. nicht so finanziert sind, dass sie durchdringen können, ist Teil des amerikanischen Problems." In dieser Phase nimmt Brinkbäumer Kontakt zur ARD auf. "Das passte sofort", erinnert er sich. Diese Erfahrung habe auch seine Meinung über den Rundfunkbeitrag verändert. Früher habe er kritischer darüber geredet, inzwischen halte er die Öffentlich-Rechtlichen für "überlebenswichtig" für eine demokratische Gesellschaft.

In seiner Rolle als MDR-Programmdirektor fühlt er sich inzwischen gut angekommen – auch wenn es anfangs schwierig war, "in der Pandemie in ein Haus zu kommen, das wirklich völlig verwaist ist". Er sei am Anfang vielleicht sogar zu still gewesen, weil er er erst einmal habe verstehen müssen, was wie funktioniert. Inzwischen ist er aber "längst voll und ganz hier", sagt er und schwärmt von der jungen Literatur- und Theaterstadt Leipzig und dem Neuseenland, wo er gelegentlich mit dem Segelboot unterwegs ist. Er liest täglich die "Leipziger Volkszeitung" – die sei wirklich gut – und selbst für den RB Leipzig kann sich der eingefleischte St.-Pauli-Fan begeistern. Zu sächseln begonnen hat er jedoch bewusst nicht: "Diese wunderbaren Ausfärbungen der deutschen Sprache zu imitieren, sollte man sein lassen."

Um seine Rolle in dem "nicht unterkomplexen Gebilde" des MDR zu erklären, muss Brinkbäumer weiter ausholen. Wesentlich sei aber das Programm-Machen und das Entscheidungen-Treffen. Letzteres bezeichnet er selbst als ein Talent, das ihm der Leistungssport anerzogen habe: "Da muss man im Sekundentakt Entscheidungen treffen, und ich liebe das." Dass es beim MDR mehr Bürokratie gibt als bei einem Privatmedium wie dem "Spiegel", findet Brinkbäumer "schlicht angemessen": "Wir müssen mehr Rechenschaft ablegen, was wir mit dem Geld machen. Zu recht, denn es ist nicht unser Geld." Einige der Erfahrungen aus seiner "Spiegel"-Zeit kann er dennoch übertragen: "Dass wir die Kraft und Konzentration wirklich auf das eigentliche lenken und uns nicht verrückt machen sollten durch den ganzen Lärm drumherum." Darin unterscheide sich seine neue Arbeit gar nicht so sehr vom "Spiegel".

Der turi2 Clubraum diskutiert jeden Freitag um 12 Uhr mit einem prominenten Gast die Themen der Woche. Nächste Woche ist KNSK-Chefin Kim Alexandra Notz zu Gast.
turi2.tv (47-Min-Podcast auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

Heute im turi2 Clubraum: Klaus Brinkbäumer über TV und Transformations-Stress.


Kurs setzen: Klaus Brinkbäumer will den MDR investigativer machen und die Berichterstattung aus Osteuropa stärken. Im turi2 Clubraum spricht der Programmdirektor am Standort Leipzig und frühere "Spiegel"-Chefredakteur über seinen persönlichen Wandel vom Print-Journalisten zum TV-Mann. In den Themen der Woche sprechen turi2-Moderatorin Aline von Drateln und Chefredakteur Markus Trantow mit dem passionierten Segler u.a. über die neue OBS-Studie, wonach viele Medienschaffende unter der Transformation der Medien leiden. Außerdem geht es um neue Segelyachten und uneinsichtige US-Republikaner.

Der turi2 Clubraum diskutiert immer freitags die Themen der Woche. In den vergangenen Wochen waren AGF-Chefin Kerstin Niederauer-Kopf, Sofatutor-Gründer Stephan Bayer und ARD-Korrespondent Marcus Schuler zu Gast. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
clubhouse.com (live ab 12 Uhr), turi2clubraum.podigee.io (Podcast ab 18 Uhr)

Zitat: Frank-Walter Steinmeier hebt Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervor.

"Wir brauchen auch in Zukunft starke öffentlich-rechtliche Sender, die ihrem Auftrag konsequent und auf hohem Niveau nachkommen können."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hebt beim Festakt zum 30. Jubiläum des MDR die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervor: "Sie werden in einer Zeit der Krise sogar noch wichtiger."
infosat.de

MDR führt Hauptredaktionen Kultur und Junge Angebote unter Jana Cebulla zusammen.

Aus zwei mach eins: Beim MDR übernimmt Jana Cebulla, bisher Leiterin der Hauptredaktion Junge Angebote, zusätzlich die Leitung der Hauptredaktion Kultur. Der Sender will die beiden Abteilungen bis Ende 2022 zusammenführen. Zu den Jungen Angeboten gehören Bewegtbild- und Podcastproduktionen zum Beispiel für das Content-Netzwerk Funk und die Mediathek. Die Kulturredaktion verantwortet alle Kulturangebote online, im TV und im Hörfunk. Cebulla ist seit 2011 beim MDR angestellt und hat die Redaktion des Jugend-Radiosenders Sputnik geleitet, bis sie 2019 zur Hauptredaktionsleiterin aufgestiegen ist.
presseportal.de

MDR startet Podcast “Generation Zukunftsangst”.

MDR hat gemeinsam mit dem Masterstudiengang Journalismus der Universität Leipzig den Podcast "Generation Zukunftsangst" produziert. Die fünf Folgen richten sich an die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen und wollen aufzeigen, wie man konstruktiv mit Ängsten vor z.B. dem Klimawandel, Krankheiten und Krieg umgehen kann. Der Podcast ist ab sofort in der ARD Audiothek abrufbar.
presseportal.de, mdr.de

Zitat: Meinolf Ellers will in die Herzen und Köpfe der jüngeren Zielgruppe.

"Alle denken nach wie vor zu sehr im alten Sender-Empfänger-Schema. Das funktioniert nicht mehr. Ein Teil der Jüngeren weiß überhaupt nicht mehr, was die Nachrichten überhaupt mit ihrem Leben zu tun haben."

Meinolf Ellers von der DPA weist bei den Medientagen Mitteldeutschland darauf hin, dass es Veränderungen brauche, um !insbesondere die jüngeren Zielgruppen" zu erreichen. "Wir müssen in die Herzen und Köpfe kommen, ohne im permanenten Alarmmodus zu sein", sagt er.
mdr.de

Julia Krittian wird medienübergreifende Chefredakteurin für Informationsangebote des MDR.

Informativ: Der MDR übergibt die Leitung der senderweiten Informationsangebote an Julia Krittian, bisher Unternehmenssprecherin und Mitglied der MDR-Geschäftsleitung. Sie übernimmt damit die publizistische Gesamtverantwortung für die neu geschaffene "Chefredaktion Information und Innovation". Diese soll die digitalen Informationsangebote der drei Landesfunkhäuser mit der Programmdirektion Leipzig vernetzen.
presseportal.de

Marc Biskup wechselt von Storymachine zu Digitalagentur von MDR und ZDF.

Neue Story: Social-Media-Experte Marc Biskup verlässt die Agentur von Kai Diekmann Storymachine und steigt bei der Innovations- und Digitalagentur von MDR und ZDF (ida) ein. Der ehemalige "Bild"-Mann verantwortet künftig als Team Lead Innovation die Entwicklung innovativer Produkte und Formate im Medienkontext. Zuletzt war Biskup als Managing Editor bei Storymachine für die CEO- und Krisenkommunikation von DAX-Unternehmen zuständig, davor u.a. bei "Bild" und MDR.
medieninsider.com

Video-Tipp: Doku erzählt die Geschichte des Leipziger MDR-Geländes.

Video-Tipp: Der MDR blickt in einer Doku in die Vergangenheit seines Studiogeländes in Leipzig, wo früher keine Beiträge, sondern Wurst geschnitten wurde. Der Schlachthof "Delicata" war zu DDR-Zeiten einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Der MDR spricht mit ehemaligen Mitarbeiterinnen. Die Doku läuft am 5. April ab 21 Uhr im TV und jetzt schon in der Mediathek.
ardmediathek.de (45-Min-Video), presseportal.de

Video-Tipp: Der MDR sorgt für den “Cashflow im Schlager-Kartell”, sagt Jan Böhmermann.

Video-Tipp: Jan Böhmermann nimmt im "ZDF Magazin Royale" das Schlagershow-Business um Florian Silbereisen auseinander. Dessen MDR-Shows seien "mit Rundfunkgebühren finanzierte Werbespots für das private Business" von Musikmanager Michael Jürgens. Der MDR mache das mit, weil die Sendungen Quotenbringer seien. Böhmermann performt zum Abschluss seinen eigenen Schlagersong: "Micha (Was hast Du mir nur angetan?)".
youtube.com (24-Min-Video), youtube.com (4-Min-Schlagersong)

Der MDR hält an einer Doku über mutmaßlich erfundenen Mord an einem Gastarbeiter fest.


Erfundener Mord? Der MDR hält an einer reißerischen Doku über einen angeblich rassistischen Mord an einem DDR-Gastarbeiter fest. Und das obwohl die Staatsanwaltschaft nach erneuter Prüfung des Falls keine Indizien für einen Mord findet und selbst der eigene Senderausschuss die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt sieht. Die "FAZ" findet wie zuvor schon die "Berliner Zeitung" zahlreiche Ungereimtheiten und dubiose Quellen, doch der MDR bleibt bei seiner Haltung und wirft stattdessen den Anklagebehörden mangelhafte Untersuchung vor.

Der 2017 gesendete Film "Schuld ohne Sühne" über den Tod des mosambikanischen Vertragsarbeiters Manuel Diogo stützt sich im Wesentlichen auf die Schilderung von Harry Waibel, der die Story vor der Verfilmung selbst als Buch veröffentlicht hat und vom MDR für "Aktenrecherchen" bezahlt wurde. Eine andere Quelle rudert auf Nachfrage der "FAZ" zurück: "Ich bin kein Augenzeuge, ich habe nicht gesehen, wie es passiert ist." Der Historiker Ulrich van der Heyden, Afrikaexperte und Autor des Buches "Das gescheiterte Experiment – Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft" wirft dem Sender vor, keinen Beleg für die Mordthese zu haben und Fake News zu verbreiten.
faz.net (Paid)

“Flurfunk Dresden”: Verträge von MDR-Chefredakteuren Torsten Peuker und Jana Hahn sind nicht verlängert.

Time to say goodbye: "Flurfunk Dresden" bestätigt eine Meldung der "Mitteldeutschen Zeitung", dass MDR-Chefredakteur Torsten Peuker und Chefredakteurin Jana Hahn ihre Hüte nehmen müssen. Dem Medium liege ein Brief vor, nach dem die Verträge von Peuker und Hahn am 30. Juni 2022 enden und nicht verlängert worden seien. Namen für ihre Nachfolgerinnen seien derzeit nicht bekannt.
flurfunk-dresden.de, turi2.de (Background)

“Mitteldeutsche Zeitung”: MDR-Chefredaktion um Torsten Peuker und Vize Jana Hahn steht vor Ablösung.

Personalrochade? MDR-Chefredakteur Torsten Peuker (Foto) und Chefredakteurin Jana Hahn stehen laut "Mitteldeutscher Zeitung" vor der Ablösung. Der Sender kommentiert die Personalien derzeit nicht und nennt sie "Spekulationen". Peuker und Hahn unterstehen MDR-Programmdirektor Klaus Brinkbäumer, der durch neue Führungskräfte "erstmals eigene Akzente setzen" wolle.
mz.de (Paid)

Video-Tipp: Corona-Ansteckungsgesuche via Telegram.

Video-Tipp: Auf Telegram suchen Menschen mit Posts wie "Gesucht: Corona leichter Verlauf" nach Corona-Infizierten, um sich absichtlich bei ihnen anzustecken. Im MDR-Format exactly sprechen die Reporterinnen Sabine Cygan und Florian Barth etwa mit Fabian, der sich infizieren möchte, um zu sehen "wie stark es mich treffen würde". Es sei für ihn pure Neugier, "vielleicht eine Art Krankheitskick".
ardmediathek.de (18-Min-Video), presseportal.de

TV-Tipp: MDR startet neues Reportage-Format.

TV-Tipp: Der MDR startet das neunteilige Reportage-Format "3 Blocks". Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva (Foto) trifft Menschen an Orten, die ihr Leben beeinflusst haben. In der ersten Folge begegnet sie auf Medina, die aus einer erzkonservativen türkischen Familie stammt und von ihrem Vater kontrolliert wurde. Medina erzählt, wie sie nach dem Ende ihrer arrangierten Ehe einen Neuanfang startet. "3 Blocks" ist ab heute 18 Uhr in der Mediathek zu sehen und läuft ab Samstag immer wöchentlich um 18 Uhr im linearen Programm.
presseportal.de

MDR startet Challenge für mehr Gleichstellung und Diversität.

Gender equality: Der MDR startet ab dem 1. Februar die "50:50"-Challenge für mehr Diversität in den Redaktionen. Ziel ist ein "ausgeglichenes Verhältnis von Frauen und Männern in den Programminhalten". Außerdem will der Sender Mitarbeitende für Themen wie Gleichstellung und Diversität sensibilisieren. Der MDR ist seit Anfang des Jahres Teil der BBC-Initiative 50:50 – the equality project.
presseportal.de

MDR gibt sich neues Leitbild und setzt Fokus auf digitale Formate.

Osten goes digital: Der MDR startet mit dem neuen Leitbild "MDR für Alle" in das Jahr 2022 und will künftig mehr digitale Angebote schaffen. Intendantin Karola Wille will damit Gruppen in der Bevölkerung anzusprechen, die der Sender bisher noch nicht oder zu wenig erreicht habe. Dazu gehörten Nutzerinnen von Streaming- und mobilen Angeboten sowie Familien. Das bedeute aber "keine qualitative Abstufung der Sparten", sagt Wille. Man werde TV und Radio weiterhin "stärken".
turi2 – eigene Infos, presseportal.de

Zahl des Tages: Der MDR befragt mehr als 50.000 Menschen zu relevanten Themen.

Zahl des Tages: Mehr als 50.000 Menschen befragt der MDR seit zwei Jahren zu gesellschaftlich relevanten Themen. Teilnehmerinnen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich bisher bei 99 Befragungen engagiert. Die bisher höchste Rücklaufquote hatte eine Umfrage zu den Themen Corona-Proteste und Impfpflicht in diesem Januar: Mehr als 32.000 Menschen äußerten dazu ihre Meinung.
turi2 – eigene Infos

MDR will Journalismus-Quereinsteigerinnen locken.

Frischer Ostwind: Der MDR startet ein Nachwuchs­programm, in dem junge Talente auch ohne Hochschulabschluss neun Monate praktische Erfahrung in den Bereichen Video- und Audioproduktion, Social Media, Radio und Fernsehen sammeln können. "MDR fresh" richtet sich an Menschen "mit unterschiedlichen Lebensperspektiven", speziell auch mit Migrationshintergrund. Die Teilnehmerinnen erhalten monatlich 1.790 Euro und am Ende soll eine berufliche Perspektive im MDR stehen. Die Bewerbung ist bis zum 13. Februar möglich.
presseportal.de, mdr.de

MDR erzählt Kunstgeschichte in Ost und West nach 1945.

MDR erzählt anhand von 400 Kunstwerken, Fotografien und Videos die Kunst­geschichte Deutschlands im Osten und Westen nach 1945. Das Multimedia-Projekt "ostKUNSTwest" ist ab dem 24. Januar online verfügbar und für die Ansicht auf Smartphone und Tablet optimiert. Begleitend dazu erscheint ein zehn­teiliger Podcast in der ARD-Audiothek.
presseportal.de, mdr.de (30-Sek-Video)

Lese-Tipp: Karole Wille über die Relevanz ostdeutscher Biographien.

Lese-Tipp: Der Blick in die Vergangenheit ist auch heute noch wichtig, "um aktuelle Entwicklungen zu verstehen, zu erklären und einzuordnen", sagt MDR-Intendantin Karola Wille der Teleschau. Vor genau 30 Jahren übernahmen MDR und RBB/ORB den Sendeplatz des DDR-Senders Deutscher Fernsehfunk. "Natürlich spielen die Lebenserfahrungen der Menschen hier im Osten immer eine wichtige Rolle für uns", so Wille.
teleschau.de

ARD sagt Silbereisen-Show wegen Corona-Bedenken ab.

Fünfte Welle: Das Erste bläst die geplante Live-Show Schlagerchampions 2022 mit Florian Silbereisen für den 15. Januar ab, berichtet DWDL. Mit Blick auf die zu erwartende fünfte Corona-Welle und neuen Infektions-Höchstständen halte man die Durchführung der "Großproduktion" für "nicht verantwortbar", sagen Programmdirektor Klaus Brinkbäumer und Unterhaltungschef Peter Dreckmann vom produzierenden MDR. Mit "Schlagerstart.2022 - Silbereisen legt los" sei bereits eine Ersatz-Show in Planung.
dwdl.de

MDR erreicht im Dezember 2021 höchsten TV-Marktanteil seit Sendestart.

Höhenflug: Der MDR hat Mitte Dezember mit 10,3 % den nach eigenen Angaben höchsten TV-Marktanteil in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt seit Sendestart vor 30 Jahren verzeichnet. Im Programm beliebt sei vor allem die Zeit zwischen 19 und 20.15 Uhr, in der u.a. "MDR aktuell" läuft, so der Sender. Im Sendegebiet zähle der MDR pro Tag 2,52 Mio Zu­schauer­innen, bundesweit 6,2 Mio. Intendantin Karola Wille spricht vom Ziel, die "starke Stimme des Ostens" sichtbarer zu machen.
rnd.de, mdr.de

Moderatorin Anja Koebel verlässt “MDR um 4”.

MDR verliert seine beliebte "MDR um 4"-Moderatorin Anja Koebel, die die Sendung seit 2008 moderiert. Sie wird weiterhin für den "Sachsenspiegel" vor der Kamera stehen, will aber vermehrt als "Moderations-Coach arbeiten und sich verstärkt ihrem Ehrenamt in der Palliativmedizin und Hospizarbeit widmen". Der MDR sucht eine Nachfolge für "MDR um 4", zunächst übernehmen René Kindermann und Peter Imhof.
presseportal.de

MDR-Team wird bei “Spaziergang” gegen Corona-Maßnahmen angegriffen.

MDR: Ein TV-Team des Senders ist bei einem "Spazier­gang" gegen die Corona-Maßnahmen am Montag­abend in Zwickau "tätlich angegriffen" worden. Der MDR habe Anzeige erstattet, macht zu Details des Vorfalls aber keine Angaben. MDR-Intendantin Karola Wille verurteilt den Angriff "aufs Schärfste". Zu der nicht genehmigten Versammlung hatten u.a. die "Freien Sachsen" aufgerufen, die der sächsische Verfassungs­schutz als rechts­extremistisch und verfassungs­feindlich einstuft.
presseportal.de, tagesspiegel.de

Der MDR eröffnet ein binationales Studio in Görlitz.

Witamy: Der MDR eröffnet sein erstes binationales Studio in der sächsischen Stadt Görlitz, die an das polnische Zgorzelec angrenzt. Im wöchentlichen Wechsel arbeiten Reporterinnen von Radio Wrocław und der Landesrundfunkanstalt an "drei bis vier gemeinsamen Berichten bzw. Gesprächen für das jeweilige Radioprogramm", heißt es in der Mitteilung. So sollen "das kulturelle Verständnis und Miteinander" gefördert werden, sagt Intendantin Karola Wille.
presseportal.de

Wir graturilieren: Michael Gentsch wird 45.


Wir graturilieren: Michael Gentsch, Abteilungsleiter Marketing beim MDR, wird 45 – und eifert auch an seinem Geburtstag seinem Vorbild Jan Frodeno, Weltrekord-Halter im Triathlon, nach. Genau wie "Frodissimo" will auch Gentsch im neuen Lebensjahr einen Ironman schaffen, im Sommer 2022 wird es soweit sein. Seinen Ehrentag nutzt Gentsch deshalb auch zum Trainieren. Mit der Familie füllt er dann in einem vegetarischen Restaurant seine Speicher auf. Besonders beeindruckt hat Gentsch im vergangenen Jahr die Leistung von Frodeno: "Wie er die Corona-Situation als Chance genutzt hat, mit dem Tri Battle oder tri@home seine Personenmarke zu profilieren, die Sportart neu zu definieren und nebenbei auch noch gemeinnützige Zwecke zu unterstützen, war ein Marketing-Lehrstück." Über Glückwünsche freut Gentsch sich am meisten über Linked-in, hier sei "die Grenze zwischen privat und beruflich nicht so scharf".