Meinung: Das Metaverse wird in der Industrie eine wichtige Rolle spielen, sagt Marianne Janik.

Virtuelle Produktion: Das Metaverse wird in Zukunft auch die Industrie erobern, ist Microsofts Deutschland-Chefin Marianne Janik überzeugt. Man könne beispielsweise virtuell vorab feststellen, "wie man in der Produktion bestimmte Komponenten ersetzen kann, die in diesen Zeiten nicht verfügbar sind." Das sei quasi "das industrielle Metaverse".
faz.net

Apple, Google und Microsoft arbeiten an Alternativen zum Passwort.

Generalschlüssel: Die Tech-Riesen Apple, Google und Microsoft wollen plattformübergreifend daran arbeiten, das Passwort als Login-Methode zu ersetzen. Zum Einsatz kommen soll stattdessen eine Technologie des Industriezusammenschlusses Fido-Allianz, die Konten mithilfe eines Passkeys auf dem Smartphone entsperrt. Diese Methode soll sicherer sein als der Zugang mittels Passwort. Microsoft-Vizepräsident Alex Simos spricht von einer "vollständigen Umstellung auf eine passwortlose Welt".
faz.net

Corint geht gerichtlich wegen Presse-Inhalten gegen Microsoft vor.

Makro-Ärger: Die Verwertungsgesellschaft Corint Media geht gerichtlich gegen Microsoft vor. Sie fordert für die Nutzung von Presseinhalten circa 20 Mio Euro, der Tech-Gigant biete wohl nur 700.000 Euro an. Nach fast zwei Jahren Verhandlungen "ohne ein akzeptables Ergebnis" hat Corint jetzt die Schiedsstelle des deutschen Patent- und Markenamtes eingeschaltet. Microsofts Ausnutzung journalistischer Inhalte unterscheide sich jenseits aller Worte kaum von der Googles und Facebooks, sagt Geschäftsführer Christoph Schwennicke. "Das verwundert uns etwas, weil Microsoft als Softwarehersteller der Wert geistigen Eigentums doch eigentlich vertraut sein müsste."

Gegen Google und Facebook hatte Corint 2020 beim Bundeskartellamt Beschwerde eingereicht. Google soll 420 Mio Euro zahlen, Facebook weitere 190 Mio Euro. Google bietet jedoch nur 3,2 Mio Euro und der Facebook-Konzern Meta bestreitet gar, überhaupt Lizenzen erwerben zu müssen. Corint hofft auf eine Entscheidung vor der Sommerpause. Nach eigenen Angaben vertritt die Gesellschaft über 300 Presseangebote, meist regionale Zeitungsverlage, aber auch Axel Springer. Andere Medienhäuser, darunter "Spiegel", "Zeit", "FAZ" und t-online, haben sich mit Google bilateral auf LSR-Lizenzen geeinigt. (Foto: Corint Media)
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Ex-Mitarbeiter wirft Microsoft Bestechung vor.


Whistleblower: Ex-Mitarbeiter Yasser Elabd wirft Microsoft vor, jährlich mehr als 200 Mio Dollar für Bestechungen und geheime Lohnzahlungen auszugeben. Das Geld soll an Microsoft-Beschäftigte, Partner und Regierungsangestellte, u.a. in Ghana und Saudi-Arabien, fließen. Die Konzern-Manager würden davon wissen. Microsoft weist die Vorwürfe zurück, man habe die Unterstellungen bereits vor Jahren ausgeräumt.

Bereits 2016 sei Elabd eine dubiose Zahlung über 40.000 Dollar an einen vermeintlichen Kunden in Afrika aufgefallen, danach habe er weitere Nachforschungen angestellt. Weil er "zu viele Fragen" gestellt habe, habe ihn Microsoft dann 2018 nach zwei Jahrzehnten entlassen. In einem Fall soll etwa das Bildungsministerium von Katar 9,5 Mio Dollar jährlich für Software-Lizenzen gezahlt haben, die allerdings nie zum Einsatz gekommen sind.
lioness.co via t3n.de, winfuture.de

Debatte: KI kann Redaktionen entlasten, meint Holger Meinzer.

Intelligente Unterstützung: Künstliche Intelligenz ist ein Hilfsmittel, das Redaktionen entlastet, sagt Microsoft-Manager Holger Meinzer im "Journalist"-Interview. KI kann Medienschaffende u.a. bei der Themen­findung und Recherche unterstützen oder beim Schreiben einschätzen, ob ein Artikel hinter die Paywall sollte. Er sagt aber auch: "Die publizistische Hoheit kann und soll eine KI nicht ersetzen".
journalist.de

Porträt: Magdalena Rogl, Leiterin Diversity und Inklusion bei Microsoft.

Pädagogisch wertvoll: Mitte 20, geschieden, alleinerziehend. Vom Gehalt als Kinderpflegerin kann Magdalena Rogl mit zwei Kindern in München kaum leben. "Ich habe das als Chance genutzt, um mehr zu wachsen, als ich es mir je hätte vorstellen können", sagt sie zwölf Jahre später, inzwischen Führungskraft, glücklich verheiratet, Mutter von vier Kindern.

Rogl hat weder Abitur noch Hochschulabschluss. Ihre Familie ist akademisch geprägt, ihre Oma sagt einmal: "Bei uns gibt es die Fleißigen und die Klugen. Du bist eine von den Fleißigen." Sie meint das als Kompliment. Neben dem Job in einer Kinderkrippe beginnt Rogl, abends im Community-Management bei "Focus Online" zu arbeiten. 2011 übernimmt sie dessen Leitung, absolviert ein Online-Studium, arbeitet sich weiter hoch. Digital Native war sie nie, aber in Social Media fühlt sie sich zu Hause. Alles Technische bringt sie sich selbst bei.

2016 kommt Rogl zu Microsoft, seit 2021 ist sie "Project Lead für Diversity und Inklusion" im Personalbereich. Ihren Job findet Rogl "ziemlich perfekt". Etwas würde sie trotzdem gerne ändern: "Aus ‚Human Ressources‘ sollte ‚Human Relations‘ werden." Beziehungen statt Rohstoff.

Den roten Faden ihrer Biografie hat Rogl lange gesucht. Dabei ist er offensichtlich: "Ich liebe es, Menschen beim Wachsen zu begleiten."

Tipp von Magdalena Rogl: "Versuche, dir bewusst zu werden, wer du bist und wer du sein willst. Finde deine Werte und nutze sie als Kompass. Bau dir ein Netzwerk auf"

Magdalena Rogl
Geb. 1985 in München
2002: Ausbildung zur Erzieherin
2011: Leiterin Community Management bei "Focus Online", Online-Studium in Social Media und Community Management
2013: Managerin Online-Kommunikation bei "Tomorrow Focus"
2016: Head of Digital Channels bei Microsoft
2021: Project Lead für Diversity und Inklusion bei Microsoft


(Foto: Sapna Richter)

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #17 Jobs – lesen Sie alle Geschichten hier im E-Paper:

Zahl des Tages: Staat zahlt 2021 rund 205 Mio Euro an Microsoft für Software-Lizenzen.

Microsoft 150Zahl des Tages: Über 205 Mio Euro überweist der Bund 2021 an Microsoft für deren Software, Serverdienste und Wartung, meldet der "Spiegel". Im Vergleich zu 2020 ist das ein Plus von 15 %. Zum Vergleich: 2015 lagen die Kosten noch bei 43 Mio Euro. Knapp 500.000 Mitarbeiterinnen der Bundesverwaltung nutzen die Microsoft-Produkte.
spiegel.de

Zitat: Bill Gates versteht nicht, warum er zum Sündenbock geworden ist.

"Ich werde nie verstehen, warum gerade ich rausgepickt wurde für die Rolle des Sündenbocks."

Bill Gates, Microsoft-Gründer und Mittelpunkt zahlreicher Verschwörungstheorien, sagt im "Süddeutsche"-Interview, er habe gehofft, dass "eine Pandemie die Leute zusammenbringt, statt sie auseinanderzutreiben". Die Desinformation empfinde er als "frustrierend".
sueddeutsche.de (Paid)

Microsofts Cloud-Geschäft wächst weiter.

Microsoft 150Microsoft verzeichnet im vergangenen Quartal ein Gewinn von 18,8 Mrd Dollar – eine Steigerung von 21 % im Jahresvergleich. Wachstumstreiber ist nach wie vor das Cloud-Geschäft. Hier steigen die Erlöse um 32 % auf 22,1 Mrd Dollar. Einen Dämpfer gibt es dagegen bei Microsofts Plattform Azure: Der Umsatz steigt nur um 46 % – zuvor betrug das Plus stets mehr als 50 %. Die Gaming-Sparte legt um 8 % auf 5,5 Mrd Dollar zu.
t-online.de

Microsoft schluckt Spieleschmiede Activision Blizzard für 70 Mrd Dollar.

Microsoft übernimmt für knapp 70 Mrd Dollar die Videospiel-Firma Activision Blizzard, Spiele­schmiede hinter erfolg­reichen Games wie "Call of Duty", "World of Warcraft" und "Candy Crush". Der Software-Riese bietet 95 Dollar je Aktie, das Angebot liegt 45 % über dem Schluss­kurs von Freitag. Microsoft will die Activision-Spiele im Rahmen seiner Game-Flatrates für X-Box und PC anbieten. Activision-Boss Bobby Kotick, er war zuletzt wegen Vorwürfen von sexueller Belästigung und Diskriminierung in die Kritik geraten.
manager-magazin.de, tagesschau.de, theverge.com

Lese-Tipp: Microsoft möchte mit “Empathie und Nachsicht” an die Spitze, schreib Axel Postinett.

Lese-Tipp: Mit einem neuen Geschäftsmodell möchte sich Microsoft-Chef Satya Nadella (Foto) gegen den größten Konkurrenten Apple durchsetzen, schreibt "Handelsblatt"-Autor Axel Postinett. Ginge es bislang nur um den Verkauf von Softwarekopien, setze Nadella nun auf die "völlige Kundenfokussierung". Mit "Empathie und Nachsicht" möchte er den Konzern an die Spitze bringen.
handelsblatt.com (Paid)

Nextcloud beschwert sich über Microsoft beim Kartellamt.

Microsoft 150Cloud-Clash: Die deutsche Software­firma Nextcloud wirft Microsoft vorm Kartellamt eine markt­beherrschende Stellung vor. Diese nutze das Gates-Unternehmen zum Verkauf seiner Office-Pakete. Auch mit der Plattform Teams und dem Cloud-Dienst OneDrive ergebe sich eine "schwer angreifbare Stellung von Microsoft für Wettbewerber", argumentiert Nextcloud in seinem Schreiben.
spiegel.de

Microsoft und Bayer verbünden sich für digitale Landwirtschaft.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft und Bayer beackern künftig gemeinsam das Feld der digitalen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Der Chemiekonzern will datenbasiert die "Wertschöpfungskette für Nahrungs- und Futtermittel sowie Kraftstoffe und Textilfasern" optimieren und neue Geschäftsmodelle. Die Kooperation ist auf fünf Jahre angelegt.
faz.net (Paid), pressebox.de (Pressmitteilung)

Google und Microsoft mit guten Quartalsergebnissen.

Liefern ab: Google-Mutter Alphabet steigert den Umsatz im 3. Quartal um 39 % auf 65,1 Mrd Dollar, davon entfallen 53,1 Mrd Dollar auf das Werbegeschäft. 18,9 Mrd Dollar beträgt der Gewinn, 68 % mehr als im Vorjahres-Zeitraum. Auch Microsoft legt gute Zahlen vor, vor allem dank seines boomenden Cloud-Geschäfts: Der Gewinn verbessert sich um 48 % auf 20,5 Mrd Dollar, die Erlöse klettern um 22 % auf 45,3 Mrd Dollar.
spiegel.de, finanzen.net, deraktionaer.de

Bill Gates soll Microsoft-Mitarbeiterin unangemessene E-Mails geschrieben haben.

Microsoft: Gründer Bill Gates ist im Jahr 2008 von Führungskräften aufgefordert worden, unangemessene E-Mails an eine Angestellte zu unterlassen. Der Konzern bestätigt einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal". Gates hatte die Frau demnach zu einem privaten Treffen aufgefordert. Das Büro des Microsoft-Gründers hatte den "WSJ"-Bericht zuvor bestritten.
wsj.com (Paid), spiegel.de

136 Staaten stimmen für höhere Besteuerung von Apple, Google & Co.

Austrocknende Oasen: 136 Staaten einigen sich auf die globale Mindeststeuer von 15 %. Damit rückt die Steuerreform näher, die auch Unternehmen wie Microsoft, Apple, Google und Facebook treffen würde. Deren europä­ischen Hauptquartiere sitzen in Irland, wo derzeit deutlich weniger Steuern anfallen. Irland stimmt der Erhöhung mittlerweile zu.
faz.net, deutschlandfunk.de

Zitat: Microsoft-Deutschland-Chefin Marianne Janik fordert Digitalministerium auf Zeit.

"Ein Digital­ministerium müsste eigentlich über­flüssig sein – wir sollten es aber dennoch errichten, um es später wieder abschaffen zu können."

Microsoft-Deutschland-Chefin Marianne Janik schreibt im "Handels­blatt", dass ein Digital­ministerium "der Logik erfolgreicher Transformations­projekte" folgend daran arbeiten soll, nicht mehr gebraucht zu werden.
"Handelsblatt", S. 64 (Paid)

Amazon, Microsoft und Google fordern Cloud-Regeln.


Datenwolke mit Prinzipien: Die Tech-Konzerne Amazon, Microsoft, Google und ein halbes Dutzend weitere Tech-Firmen starten eine Datenschutz-Initiative für ihre Cloud-Angebote. Zu den Partnern gehören auch Slack, SAP und IBM. Die fünf Prinzipien zielen sowohl auf den Schutz von Kundendaten, wollen aber auch den Zugriff von Behörden regeln. So sollen Behörden Anfragen im ersten Schritt an die Unternehmenskunden der Cloud-Dienste richten. Läuft eine Anfrage über den Provider, sollen die Kundinnen im Idealfall im Voraus über den Zugriff informiert werden. Die Firmen fordern auch ein klares Procedere, um Datenanfragen von Behörden anzufechten. In "engen Grenzen" könne es Ausnahmen von diesen Regeln geben.

Die beiden letzten Regeln betreffen den Datenaustausch über Ländergrenzen hinweg. Die Firmen fordern von Regierungen Mechanismen zur Lösung von internationalen Daten-Konflikten. So dürfe die Einhaltung von Gesetzen in einem Land nicht zum Gesetzesbruch in einem anderen Land führen. Außerdem sollen Regierungen den grenzüberschreitenden Datenverkehr u.a. als Motor für Innovationen fördern.
cnet.com, trustedcloudprinciples.com (ausführliche Prinzipien)

Magdalena Rogl wechselt in Microsofts HR-Abteilung.

Microsoft Deutschland: Magdalena Rogl, bisher Head of Digital Channels, wechselt in die HR-Abteilung und bekommt die Position "Diversity & Inclusion Project Lead". Die 36-Jährige soll künftig den kulturellen Wandel des Unternehmens vorantreiben sowie in- und externe Communities managen. Zusätzlich berät Rogl die Personalabteilung in Bezug auf neue Trends.
prreport.de

Statista: Mehrheit vertraut großen Tech-Konzernen beim Datenschutz nicht.

Nicht sicher: Tech-Konzerne wie Google, Amazon und Facebook genießen nur wenig Vertrauen, wenn es um Datenschutz geht, sagt einen Studie von Statista. Das höchste Zutrauen sprechen die Befragten in Deutschland noch Amazon (42 %) zu, darauf folgen Google (30 %), Apple (26 %) und Microsoft (22 %). Schlusslicht ist Facebook mit 20 %.
de.statista.com

Microsoft profitiert erneut vom starken Cloud-Geschäft.

Microsoft 150Microsoft profitiert auch im jüngsten Quartal von seinem starken Cloud-Geschäft, das dem Software-Riesen einen Gewinn von 16,5 Mrd Dollar beschert – eine Steigerung von 47 % im Jahresvergleich. Stärkster Gewinner ist Microsofts Plattform Azure, deren Umsatz um 51 % gewachsen ist. Die PC-Sparte samt Windows und der Spielekonsole XBox wächst um 9 % auf einen Umsatz von 14,1 Mrd Dollar.
manager-magazin.de, handelsblatt.com, derstandard.at

USA beschuldigen China für Hackerangriff auf Microsoft.

Allianz gegen China: Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden (Foto) macht China für den größten Hackerangriff der vergangenen Jahre verantwortlich. Rückendeckung bekommt Binden dabei von der EU, der Nato, Neuseeland, Australien und Japan. Zehntausende Unternehmen und Behörden in den USA waren von dem Cyberangriff auf Microsoft betroffen, der im März 2021 ans Licht kam.
sueddeutsche.de, wsj.com, turi2.de (Background)

Microsoft zahlt Beschäftigten 1.500 Dollar Pandemie-Bonus.

Microsoft 150Microsoft zahlt allen Beschäftigten weltweit einen "Pandemie-Bonus" von 1.500 Dollar , berichtet The Verge. Berechtigt sind Mitarbeiterinnen unterhalb des Vice-President-Levels, die mindestens seit dem 31. März 2021 für Microsoft tätig sind. Auch Teilzeit- und Honorar­kräfte bekommen Geld, jedoch nicht das Personal von Microsoft-Töchtern wie Linked-in oder GitHub.
theverge.com, businessinsider.com

“WSJ”: Bill Gates soll wegen einer Affäre als Microsoft-Boss zurückgetreten sein.

Microsoft: Der Rückzug von Bill Gates als Vorstandschef im März 2020 war nicht so freiwillig, wie bisher bekannt, schreibt das "Wall Street Journal". Dem Rücktritt vorausgegangen sei eine Untersuchung zu einer Affäre mit einer Mitarbeiterin. Gates nahm seinen Hut, bevor die Untersuchung abgeschlossen war. Eine Gates-Sprecherin widerspricht und sagt, der Rückzug habe nichts mit der Affaire und Untersuchung zu tun gehabt.
wsj.com (Paid), theverge.com, bild.de

Zitat: Innovationen dürfen nicht der Elite vorbehalten bleiben, meint Bill Gates.

"Innovative Produkte oder Verfahren können ihr echtes Potenzial nicht entfalten, wenn lediglich wohlhabende Menschen oder reiche Länder Zugang dazu haben."

Microsoft-Gründer Bill Gates warnt im "Handelsblatt" davor, arme Länder von neuen Ideen und Erfindungen auszuschließen. Als wichtigste Innovationen der Geschichte nennt Gates Impfstoffe, Mikroprozessoren und die Grüne Revolution. Heute bestehe "dringender Handlungsbedarf in Bezug auf den Klimawandel".
handelsblatt.com

Bill und Melinda Gates lassen sich scheiden.

Nach 27 Jahren: Microsoft-Gründer Bill Gates (Foto), 65, und seine Frau Melinda, 56, lassen sich scheiden. Sie glauben nicht, "als Paar weiter wachsen zu können in der nächsten Phase" ihres Lebens, schreiben sie in einem gemeinsamen Statement auf Twitter. Trotz der privaten Trennung werden sie sich weiter zusammen um die Belange ihrer Stiftung kümmern.
twitter.com, bild.de, faz.net

Basta: Microsoft sucht eine neue Standard-Schrift für Office.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150New Font here: Microsoft will nach knapp 15 Jahren Calibri als Standard-Schriftart bei Office ersetzen und stellt fünf neue Schriftarten für die Nachfolge zur Auswahl. Eine Option hat den für Deutsche sicher wohlklingenden Namen Bierstadt. Vielleicht erwärmt aber doch eher Grandview das Herz der Bundesbürger: Die Schrift wurde durch deutsche Straßenschilder inspiriert und basiert laut theverge.com auf dem "Spirit des deutschen Industriestandards".
theverge.com

Discord bricht Verkaufsgespräche mit Microsoft ab.

Bleibt unabhängig: Discord bricht sämtliche Gespräche über einen Verkauf der Firma ab, berichtet das "Wall Street Journal". Noch im März hatte eine Übernahme des Chat-Anbieters durch Microsoft für mehr als 10 Mrd Dollar als wahrscheinlich gegolten. Discord habe zudem mit drei weiteren potentiellen Käufern verhandelt.
theverge.com, wsj.com (Paid), turi2.de (Background)

Medienberichte: Microsoft will KI-Spezialisten Nuance kaufen.

Microsoft 150KI-Kauf: Microsoft steht offenbar kurz vor der Übernahme von Nuance Communications, einem Anbieter von intelligenter Spracherkennungs-Technologie. Laut Bloomberg und Reuters befinde sich Microsoft in fortgeschrittenen Verhandlungen, der Kaufpreis soll bei rund 16 Mrd Dollar liegen. Sollte die Übernahme gelingen, wäre es die zweitgrößte in der Geschichte von Microsoft, für Linked-in hatte der Software-Konzern 2016 rund 26 Mrd Dollar auf den Tisch gelegt.
bloomberg.com, reuters.com via golem.de, handelsblatt.com

Microsoft liefert dem US-Militär VR-Brillen im Wert von 22 Mrd Dollar.

Microsoft 150Microsoft sichert sich einen Großauftrag des US-Militärs. Der Konzern liefert der Armee VR-Brillen, die den Soldatinnen zusätzliche 3D-Projektionen anzeigen und mit Gesten und Sprache gesteuert werden. Der Vertrag läuft zunächst über fünf Jahre, kann aber vom Verteidigungsministerium auf zehn Jahre verlängert werden. Insgesamt läge das Auftragsvolumen dann bei rund 22 Mrd Dollar.
faz.net

Linked-in setzt Clubhouse-Klon auf.

The more, the clubbier: Linked-in schraubt – wie so ziemlich alle Wettbewerber – an einem Clubhouse-Imitat. Das Netzwerk will sich von der Konkurrenz dadurch abheben, dass Nutzerinnen mit ihrer "professionellen Identität" in den Audio-Räumen auftreten. Noch gibt es kein Startdatum für das Angebot, die Microsoft-Tochter kündigt an, "bald" mit Beta-Tests zu starten.
techcrunch.com via derbrutkasten.com

Zitat: Siemens-Chef Roland Busch sieht US-Tech-Konzerne als Partner.

"Die Technologiekonzerne sind in vielen Feldern eher Partner, keine Wettbewerber. Die Welt ist hier nicht schwarz oder weiß."

Siemens-Chef Roland Busch erzählt im "Handelsblatt"-Interview, dass er keine Angst vor Google und Microsoft habe. Er glaubt, dass "auch die finanzstarken US-Unternehmen die Welt nicht allein erobern können".
handelsblatt.com (Paid)

Microsoft erwägt Übernahme von Discord.

Microsoft verhandelt mit dem Chat-Anbieter Discord über eine Übernahme. Im Raum steht ein Preis von 10 Mrd Dollar. Discord soll zuvor u.a. auch mit Epic Games und Amazon verhandelt haben, sich nun aber auf Microsoft festgelegt haben, woraus Beobachterinnen schließen, dass ein Vertragsabschluss nahe liegen könnte. Andere Quellen behaupten, Discord erwäge eher einen Börsengang als einen Verkauf.
manager-magazin.de, theverge.com, bloomberg.com (Paid)

Microsoft verbündet sich mit europäischen Verlagen.

Microsoft 150Microsoft verbündet sich mit europäischen Verlagen gegen Google und Facebook und will gemeinsam mit ihnen ein System für kostenpflichtige Netz-Inhalte entwickeln. Ziel sei es, marktbeherrschende "Gatekeeper" zum Zahlen für die Nutzung von Inhalten zu verpflichten. Der Vorstoß orientiert sich an den Plänen Australiens: Dort sollen Plattformbetreiber bilaterale Verhandlungen mit Medienunternehmen führen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: Microsoft-Präsident Brad Smith schaut hoffnungsvoll nach Australien.

"Dieser Wandel, den wir gerade in Australien sehen, ist für die ganze Welt relevant – und wird Demokratien auf der ganzen Welt gesünder machen."

Microsoft-Präsident Brad Smith freut sich im "Welt-am-Sonntag"-Interview, dass sich das "Verhältnis zwischen den Technologieplattformen und Journalismus" in Australien verändert. Journalismus sei "Teil der grundlegenden Infrastruktur der Demokratie", deren Aufrechterhaltung Priorität haben müsse.
welt.de (Paid), turi2.de (Background)