Partner-Business: Markus Elsen wechselt von Publicis zu Microsoft Deutschland.

Microsoft Deutschland verpflichtet Markus Elsen als Head of Partner Programmes and Marketing, schreibt das Portal lout.plus. Elsen war zuvor bei Publicis tätig. Das Partner-Business generiert bei Microsoft den größten Umsatzanteil. Elsen soll künftig die Partnerprogramme betreuen und diese bei Businessentwicklung und Kommunikation unterstützen.
lout.plus

Zitat: Microsoft-Manager Brad Smith will keine Abschottungspolitik.

"In der Welt von heute kann keiner von uns Erfolg haben, wenn der einzige Ort, an dem wir Geschäfte machen können, das Land ist, in dem wir ansässig sind."

Microsoft-Spitzenmanager Brad Smith sagt im "FAS"-Interview, dass US-Unternehmen bei der europäischen Cloud Gaia-X nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden sollten.
"FAS", S. 19 (Paid)

“Handelsblatt”: Bundesregierung will Microsoft-Abhängigkeit ablegen.

Bundesregierung will ihre Abhängigkeit von IT-Anbietern verringern und künftig vorzugsweise auf Opensource-Software setzen, "mindestens auf offene Standards und Schnittstellen“, schreibt das Innenministerium in einer Antwort auf eine Grünen-Anfrage. Es folgt damit einer PwC-Studie, die sagt, dass die Bundesregierung "stark abhängig" von wenigen Anbietern sei, vor allem von Microsoft.
handelsblatt.com

Amazon fordert eidesstattliche Aussage von Trump zum Cloud-Auftrag vom Pentagon.

Amazon fordert eine Aussage Trumps unter Eid zu einem Militärauftrag über zehn Mrd Dollar, den das Pentagon im Oktober an Microsoft vergeben hat. Amazon hat geklagt: Trumps Voreingenommenheit gegen Jeff Bezos habe den Deal beeinflusst. Der Onlinehändler fordert auch eine eidesstattliche Aussage von Verteidigungsminister Mark Esper.
sueddeutsche.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Europa wird Kontinent des Tech-Widerstands, schreibt Christian Meier.

Europa, "Kontinent der Bedenkenträger" entwickelt sich zum "gelobten Land des Widerstands gegen die Allmacht der Digitalkonzerne", schreibt Christian Meier. Bewunderung habe sich innerhalb einer Dekade in Regulierungsforderungen gewandelt. Google, Amazon, Facebook und Co hätten noch nie mehr unter Druck gestanden, dennoch könne scheinbar kein Skandal ihnen schaden. Deshalb brauche es für echten Wandel "die Politik, die von Technologie eigentlich nie allzu viel verstanden hat".
welt.de

Microsoft soll VW helfen, nachhaltiger und digitaler zu werden.

Volkswagen holt sich für E-Mobilität und Digitalisierung Hilfe von Microsoft. Der Software-Konzern vernetzt bereits Autos in der VW Automotive Cloud. Künftig kooperieren die Unternehmen auch bei Nachhaltigkeit, digitaler Bildung und Mitarbeiter-Engagement. Microsoft bietet ein digitales Trainingsprogramm an, VW will 2020 rund 2.500 neue Mitarbeiter für die Digitalisierung anheuern.
t3n.de

Microsoft startet weltweite Klima-Initiative.

Microsoft will bis spätestens 2030 der Atmosphäre mehr Kohlendioxid entziehen als der Konzern produziert, kündigt Chef Satya Nadella an. Bis 2050 will Microsoft alle CO2-Emissionen aus der Umwelt entfernen, die es seit Gründung 1975 direkt oder durch den Stromverbrauch verursacht hat. Weil es dazu noch kein Verfahren gibt, startet Microsoft einen Fonds mit 900 Mio Euro, der die nötige Technologie fördern soll. Auch Partner und Zulieferer sollen sich an der Klima-Initiative beteiligen.
horizont.net

Microsoft will eine positive Klimabilanz erreichen.

Microsoft will bis 2030 "CO2-negativ" werden. Der Ausstoß soll um mehr als die Hälfte gesenkt werden, zusätzliche Ausgleichsprogramme sollen eine noch größere Menge aus der Atmosphäre entfernen. Auch Tech-Konzerne wie Facebook, Apple oder Amazon wollen klimanegativ werden, sind es bisher aber nicht. Google ist nach eigenen Angaben seit 2007 klimaneutral. Mit ihren Rechenzentren verursacht die Digitalbranche rund 4 % der weltweiten CO2-Emissionen.
handelsblatt.com

Amazon will Cloud-Auftrag vom Pentagon an Microsoft prüfen lassen.

Amazon fordert eine Überprüfung der Vergabe des milliardenschweren Cloud-Auftrags des Pentagons an Microsoft. Amazon sieht im Vergabeverfahren "klare Mängel, Fehler und unverkennbare Voreingenommenheit". Amazon galt als Favorit, Konzernchef Jeff Bezos und US-Präsident Donald Trump sind sich jedoch nicht grün.
futurezone.at, handelsblatt.com, huffpost.com, turi2.de (Background)

Microsoft will Edge und Bing reanimieren.

Microsoft will seinen Browser Edge und die Suchmaschine Bing wiederbeleben, schreibt das "Handelsblatt" – der Edge-Logorelaunch sei nur ein Teilschritt. Der Browser bekommt einen Kern der Open-Source-Software Chromium. Ab 2020 will der Konzern beide Produkte erst bei seinen Unternehmenskunden etablieren, später auch bei Konsumenten für sie werben. Alleinstellungsmerkmal gegenüber Google soll eine private Privatsphäre sein.
handelsblatt.com

Amazon-Chef Bezos ist nicht mehr der reichste Mensch der Welt.

Amazon: Chef Jeff Bezos fällt im Milliardärs-Ranking hinter Microsoft-Gründer Bill Gates zurück, berechnet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Erstmals seit 2017 ist Amazons Quartalsgewinn im Jahresvergleich gesunken. Bezos kommt demnach rechnerisch auf ein Vermögen von rund 104 Mrd Dollar, Gates auf 106 Mrd Dollar.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Motherboard: Microsoft-Mitarbeiter hören bei Skype-Anrufen zu.

Microsoft: Mitarbeiter können Skype-Anrufe, bei denen die automatische Übersetzungsfunktion genutzt wurde, nachträglich anhören, berichtet Motherboard. Die fünf bis zehn sekündigen Mitschnitte enthalten auch persönliche Belange, u.a. über Beziehungsprobleme oder Gewichtsverlust. Skype weist in seinen Nutzungsbedingungen darauf hin, dass Ausschnitte analysiert werden könnten – jedoch nicht, dass dies auch durch Menschen geschieht.
vice.com, spiegel.de

Meinung: Stadia von Google wird Gamingbranche umwälzen.

Gamingbranche steht vor Epochenwechsel durch Streamingdienste von Google, Microsoft und Co, schreibt Hedviga Nyarsik. Die Spiele-Anbieter planen bisher aber nicht mit exklusiven Streaming-Spielen, weil die Massentauglichkeit noch nicht bewiesen sei. Beim Zocken sei schnelles Internet noch wichtiger als beim Filme streamen, deshalb komme es auch auf den 5G-Ausbau an.
n-tv.de

Tech-Giganten und 17 Staaten unterzeichnen Christchurch-Appell im Kampf gegen Terrorvideos.


Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz zum "Christchurch-Gipfel" Elysée-Palast.

Anti-Terror-Pakt: Die Internetriesen Facebook, Twitter, Google, Microsoft und Amazon unterzeichnen gemeinsam mit 17 Staaten einen Christchurch-Appell. Das internationale Bündnis will gemeinsam die Ausbreitung von Gewalt und Extremismus im Netz bekämpfen. Die Initiative geht von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sowie der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern aus.

Die Unterzeichner versichern, dass Meinungsfreiheit sowie das freie Internet nicht beeinträchtigt werden sollen. Facebook hatte bereits im Vorfeld angekündigt, Regelverstöße mit einem Live-Streaming-Verbot zu ahnden. Microsoft, Twitter, Google und Amazon unterstützen den Aufruf und stelle Maßnahmen in Aussicht, etwa Terror-Inhalte künftig sofort zurückzuziehen.

Unter den 17 beteiligten Staaten sind u.a. Deutschland, Großbritannien und Australien. Die USA haben sich dem Abkommen nicht angeschlossen. Das Weiße Haus lies jedoch verlauten, dass man die Ziele grundlegend unterstütze, den Appell jedoch zur Zeit nicht mittragen könne.
mashable.com, abendblatt.de

Lese-Tipp: So entstand die Browser-Partnerschaft zwischen Microsoft und Google.

Lese-Tipp: Microsoft kooperiert mit Google, um vom schnellen Entwicklungstempo der Browser-Konkurrenz nicht eingeholt zu werden, skizziert Jens Minor die Motive der Tech-Allianz. Die lukrativen Synergieeffekte könnten sich für Microsoft negativ auswirken, wenn die Browser-Entwicklungsarbeit mit Mitbewerber Google den eigenen Produkten schade.
googlewatchblog.de

Meinung: Die Tech-Riesen in den USA treiben erfolgreich ihre eigene Transformation voran.

Tech-Riesen in den USA erfinden sich derzeit, obwohl hochprofitabel, überwiegend erfolgreich neu, schreiben Alexander Armbruster und Roland Lindner. Microsoft habe unter Satya Nadella die Verwandlung vom Windows-Konzern zu einem Cloud-Anbieter, der an Zukunftstechniken forscht, geschafft. Facebook wolle vom Social Network zum "digitalen Wohnzimmer" werden und auf Privatsphäre setzen, Apple dränge auf den Software und Inhalte-Markt. Amazon und Google versuchten, in die Breite zu wachsen.
"FAZ", S. 24 (Paid)

Meinung: Satya Nadella führt Microsoft bescheiden zurück an die Spitze.

Microsoft, noch vor Kurzem mit dem Urteil versehen, seine besten Jahre hinter sich zu haben, erlebt unter CEO Satya Nadella eine bemerkenswerte Renaissance, schreiben Austin Carr und Dina Bass. Mittlerweile sei das Unternehmen wertvoller als Amazon, Apple oder Alphabet und habe mehr Abonnenten als Netflix. Seine Kollegen beschreiben Nadella als bescheiden und berichten, er sei nie laut oder sauer, nicht einmal in E-Mails.
bloomberg.com

Microsoft-Hacker konnten womöglich auch E-Mails mitlesen.

Microsoft: Der Angriff auf E-Mail-Konten ist womöglich schlimmer als vom Unternehmen eingeräumt, berichtet Motherboard. Neben Kontakten und Betreffzeilen sollen Hacker auch Zugang zu Inhalten von E-Mails gehabt haben. Betroffen sind einige Nutzer der Microsoft-Dienste Outlook, MSN und Hotmail. Die Hacker sollen über eine Schwachstelle beim Kundenservice eingedrungen sein.
motherboard.vice.com

Microsoft: Mitarbeiterinnen beschweren sich in E-Mails über diskriminierendes Verhalten.

Microsoft: Mitarbeiterinnen tauschen sich in über 90 Seiten von E-Mails über Diskriminierung und sexuelle Belästigung im Unternehmen aus, berichtet Quartz. Die Mail-Welle wurde von einer Mitarbeiterin losgetreten, die sich bei einer anderen Rat holen wollte, weil ihr seit sechs Jahren keine Aufstiegschancen im Unternehmen geboten wurden. Dutzende von Frauen teilten daraufhin ihre Erfahrungen u.a. zu sexistischen Kommentaren oder Anweisungen, sich vor einem Personalchef auf den Schoß eines Kollegen zu setzen.
gz.com, businessinsider.de

Microsoft terminiert Eröffnung des deutschen Cloud-Rechenzentrums im Herbst.

Microsoft will das im Bau befindliche deutsche Cloud-Rechenzentrum im Herbst eröffnen. "Momentan liegen wir gut im Plan", sagt Sabine Bendiek, Deutschland-Chefin von Microsoft, im "FAZ"-Interview. Nach Inkrafttreten der DSGVO sei die Nachfrage nach europäischen Datenspeicherorten gestiegen. Konkurrent Amazon hat das Potential des Cloud-Geschäfts früher erkannt, räumt Bendiek selbstkritisch ein.
"FAZ", S. 26 (Paid)

Microsoft, Google und Amazon krempeln den Gaming-Markt um, glaubt Axel Postinett.

Microsoft, Google und Apple drehen den Gaming-Markt mit Streaming auf links, beobachtet Axel Postinett. Konsolen und das Installieren seien passé, mit ihren Gaming-Abos machten Google und Apple auch anderen Digitalmedien Konkurrenz, weil Nutzer nur auf einer Bildschirm-Hochzeit tanzen können. Größte Macht habe Amazon, wegen des massiven Cloud-Marktanteils, der Spieleplattform Twitch und Millionen Prime-Mitgliedern, glaubt Postinett.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Magdalena Rogl lässt Mitarbeitern Freiheit bei der Kommunikation.

"Wenn der Arbeitgeber alles reguliert und vorgibt, sind die Inhalte nicht mehr persönlich und authentisch und somit hinfällig."

Magdalena Rogl, Chefin der Digital-Kanäle von Microsoft, macht Mitarbeiter zu Markenbotschaftern. Im Interview mit Basicthinking.de sagt sie, dass die Grundlage dafür Vertrauen ist.
basicthinking.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Magdalena Rogl beantwortet den Unterwegs-Fragebogen von zur turi2 edition #7: