Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (11): Christof Ehrhart.

Falsch verstandene Verbundenheit: Christof Ehrhart, heute Chef-Kommunikator von Bosch, will als junger Kommunikationschef von AOL Europa die Übernahme von Compuserve wohlklingend verkaufen, doch die frustrierten Übernommenen dichten den Slogan zum Gegenteil um. Ehrhart und viele andere Medien-, Marken- und Meinungsmacher erzählen auf turi2.de und in der turi2 edition #8 Erfolg ihr Geschichten vom lehrreichen Scheitern. Weitere Storys bitte an post@turi2.de.
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“Richtig in die Fresse gekriegt” – Michael Trautmann über die Höhen und Tiefen seines Werber-Lebens.



Werber mit Wirkung: Michael Trautmann ist On the Way to New Work – in seinem gleichnamigen Podcast und in seinem Leben. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi spricht der erfolgreiche Werber über seinen persönlichen wie beruflichen Wandel - aber auch über seine Misserfolge und was er daraus gelernt hat (turi2.de/misserfolg). Trautmann sagt, dass persönlich vorgetragene Werbung im Podcast besser funktioniert als ein Spot und dass er kein Problem damit hat, sich zum Testimonial für ein Produkt zu machen, hinter dem er steht. Weiteres Thema ist seine Agenturgründung mit André Kemper 2004 – und die "schmerzhafte Trennung". Inzwischen heißt die Agentur Thjnk und Trautmann, das T im Agenturnamen, plant selbst den geordneten Rückzug.

Ab Mitte des Jahres firmiert er noch als Senior Advisor der Agentur, kümmert sich aber vor allem um neue, eigene Projekte: Der Gesprächs-Podcast "On the Way to New Work", den er gemeinsam mit Christoph Magnussen produziert und der zwei Mal pro Woche erscheint, und die Agentur Upsolut Sports. Trautmann und Kollegen wollen die Fitness-Sportart Hyrox populär machen.

Über seinen persönlichen Wandel sagt Trautmann, dass er heute weniger schnell beleidigt ist als früher und Kritik besser annehmen kann. Dem Nachwuchs rät er, früh damit anzufangen, sich selbstkritisch zu hinterfragen.

Das ganze 47-Minuten-Gespräch von Michael Trautmann und Peter Turi ist als turi2.tv-Video bei YouTube abrufbar und steht als Audio unter turi2.de/podcast sowie bei iTunes, Spotify, Deezer und AudioNow bereit.



Kapitelmarken bei YouTube:

Michael Trautmann ...

1:19 ... über seinen größten Misserfolg, sein Scheitern bei der Internationalisierung von Springer & Jacoby – und was er daraus gelernt hat.

3:21 … sagt, was er aus seinem Misserfolg gelernt hat und was er heute anders machen würde.

5:56 … über seine Werbekarriere und das Zusammenspiel mit André Kemper.

7:37 … über sein Verhältnis zu André Kemper heute.

9:05 … über die Anfänge von Kemper-Trautmann, heute Thjink.

9:32 … über coole und uncoole Werbung.

10:55 … über Diversität in der Werbebranche.

11:53 … über seinen Weg in den Hintergrund bei Thjnk und alternde Werber.

13:32 … über seinen Rückzug von Thjnk – und wie er der Agentur verbunden bleiben will.

14:45 … überlegt noch, was künftig auf seiner Visitenkarte steht und seine Firma Upsolut Sports.

16:59 … über sein Werbevermächtnis.

20:10 … über seinen größten Werbe-Fehler.

21:09 … über seinen Versuch, Klavier spielen zu lernen.

23:46 … über die Perspektiven für die Werbung.

26:42 … über den Podcast-Gastgeber als überschwänglichen Werbe-Presenter.

33:51 … über die Perspektive für Podcasts.

35:40 … über die Gäste-Akquise für den New-Work-Podcast.

37:33 … über journalistische Podcasts vs. Influencer-Podcasts.

39:31 … über den Podcast als Einnahmequelle.

40:30 … über die Messbarkeit des Podcast-Erfolgs.

41:55 … über Hörerbindung und neue Podcast-Ideen.

43:16 … über die Vorbilder Martin Winterkorn und Rupert Stadler.

46:49 … rät dem Nachwuchs, sich früh regelmäßig zu reflektieren.

Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (9): Katja Nettesheim.


Von wegen “liederlich”! Katja Nettesheim, Professorin und Gründerin der Beratungsfirma Mediate, scheitert mit ihrer Doktorarbeit am Zweitkorrektor. Drei Wochen lang, Tag und Nacht, arbeitet sie ihr Werk um und lernt, dass manche Dinge nicht viel mit der eigenen Leistung zu tun haben, aber dennoch durch Leistung kompensiert werden können. weiterlesen >>>

Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (8): Jutta Sein.


Nicht auf den Mund gefallen: turi2-Leserin Jutta Sein legt sich als Kind mit den Nonnen in der Marienschule an und fliegt vom Gymnasium. Seitdem hat jeder Misserfolg sie stärker und selbstbewusster gemacht. Geworden ist auch etwas aus ihr: Zwei Jahrzehnte lang hat sie die Öffentlichkeitsarbeit der Automarke Subaru in Deutschland geleitet und genießt heute das Leben als Rentnerin. weiterlesen >>>

Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (6): Sandra Harzer-Kux.


Der Zeit voraus: Sandra Harzer-Kux, heute Geschäftsführerin von Territory, will mit satirischen Videos für Wirtschaft werben – und stellt fest: Das funktioniert so gar nicht. Selbst ein talentierter Moderator kann nicht helfen. Damals. Bei turi2 erzählt sie, was sie aus ihrem größten Misserfolg gelernt hat. Erzählen Sie mit und schreiben uns Ihre Geschichte vom lehrreichen Scheitern an post@turi2.de.
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Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (5): Kai Diekmann.


Den Misserfolg genossen: Ex-“Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann stellt fest, dass Recht haben und Recht bekommen zwei sehr unterschiedliche Dinge sind und schlägt die “taz” lieber mit ihren eigenen Mitteln. Er und viele andere Medien- Marken- und Meinungsmacher schreiben bei turi2 über ihre größten Misserfolge und was sie daraus gelernt haben. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte: post@turi2.de.
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Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (4): Stephanie Huber.


Ein Bus voll neuer Kraft: Stephanie Huber kann die Firma ihres verstorbenen Mannes nicht weiterführen und verkauft sie schweren Herzens. Aus dem Schicksalsschlag entwickelt sie die Kraft für etwas Neues: Sie wird Konflikt-Managerin. Stephanie Huber ist die erste turi2-Leserin, die Ihre Geschichte vom lehrreichen Scheitern aufgeschrieben hat. Weitere Stories bitte an post@turi2.de.
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Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (3): Ulf Poschardt.


Ulf Poschardt, 2007, damals Chefredakteur von “Vanity Fair” (Foto: Rainer Jensen / dpa / Picture Alliance).

Verliebt in Lernkurven: Ulf Poschardt, Chefredakteur der “Welt”-Gruppe, sieht Scheitern als Chance. Ohne Misserfolge keine Entwicklung, so sein Credo. Er und viele andere Medien-, Marken- und Meinungsmacher schreiben bei turi2, was sie aus schmerzhaften Niederlagen gelernt haben. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte: post@turi2.de. >>> weiterlesen…

Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (2): Isabelle Sonnenfeld.


Arbeitslos in London: Isabelle Sonnenfeld, heute Leiterin des Google News Labs, findet sich nach einem Top-Abschluss plötzlich zwischen viel beschäftigten Menschen in London wieder – ohne Beschäftigung. Doch Zufall und Hartnäckigkeit führen sie zu ihrem Traumjob. Was sie aus ihrem größten Misserfolg gelernt hat, schreibt sie bei turi2. Machen auch Sie mit und teilen Ihre lehrreichen Misserfolgs-Geschichten mit den turi2-Lesern. Wir freuen uns über Ihre Nachricht an post@turi2.de. weiterlesen…

Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (1): Frank Dopheide.


Kein Welpenschutz: Frank Dopheide (Foto, 1990), heute Geschäftsführer des "Handelsblatts", springt gleich zu Beginn seiner Werber-Karriere ins kalte Wasser – und schwimmt nicht. Was er aus seinem größten Misserfolg gelernt hat, schreibt er bei turi2. So wie viele andere Medien-, Marken- und Meinungsmacher, die hier ab heute ihre Geschichten vom lehrreichen Scheitern erzählen. Schreiben Sie mit und schicken Ihre Misserfolgs-Geschichte an post@turi2.de.

Frank Dopheide, Sprecher der Geschäftsführung des "Handelsblatts", erzählt seine Misserfolgs-Geschichte:

Es traf mich gleich in Woche 3 meines Arbeitslebens. Ich kam das erste Mal mit zum Pitch. Es ging um alles: 1 Mio D-Mark.

Der Chef stellte uns vor und erklärte zu meiner Überraschung: Ich würde präsentieren.

Ich degradierte das kreative Feuerwerk zum Trauerspiel und lernte:

1. Gute Ideen sprechen nicht für sich selbst.

2. Du brauchst eine ebenso gute Idee, wie du sie verkaufst.

3. Es gibt keine zweite Chance.

4. Frage deinen Chef, wer präsentiert.

Mehr Geschichten von schmerzhaften Lernschritten unter turi2.de/misserfolg und ab 9. Mai in der turi2 edition #8 Erfolg.