WPP legt sich auf BuzzFeed-Budget fest.

groupmbuzzfeed-600Kohle-Infusion für Katzenbildchen: BuzzFeed schließt seinen ersten globalen Agenturdeal. Partner der nicht-exklusiven Vereinbarung über zunächst ein Jahr ist die WPP-Tochter GroupM. Firmenanteile wechsel dabei nicht die Hände. Der "Guardian" schätzt das jährlich garantierte Spending auf 10 bis 100 Mio Dollar. WPP-Kunden sollen im Gegenzug Sonderkonditionen bei BuzzFeed erhalten.

Das ist aber nicht der einzige Teil des Deals. BuzzFeeds Film-Tochter baut eine Einheit auf, die Branded Content für WPP-Kunden produziert. Mitarbeiter der Agenturgruppe können sich in Hospitanzen über BuzzFeeds Arbeitsweise informieren. Und vielleicht die spannendste Komponente: GroupM und die WPP-Agenturen bekommen Zugang zu BuzzFeeds Pound-Tool. Mit diesem Analyse-Dashboard lässt sich neben der Leistung von Beiträgen auf der BuzzFeed-Website auch der Erfolg bei auf Twitter, Snapchat, Facebook und YouTube überblicken.
theguardian.com, businessinsider.com, buzzfeed.com (Pound)

BuzzFeed expandiert nach Japan – mit Hilfe von Yahoo.

buzzfeed150BuzzFeed bekommt einen Ableger in Japan, sucht sich - anders als in Deutschland oder Großbritannien - aber einen starken lokalen Partner: Der Katzenbilder-Spezialist und Yahoo Japan gründen ein Joint Venture, an dem BuzzFeed mit 51 % die Mehrheit hält. Yahoo ist in Japan die stärkste Suchmaschine, die sich inzwischen aber auf Google-Technologie verlässt. Native Werbung, mit der BuzzFeed sein Geld verdient, ist in Japan noch nahezu unbekannt.
buzzfeed.com, japanmarkt.de, ft.com (Paid)

Meinung: Native Advertising ist die Zukunft der Werbung.

Coskun Tuna 150Native Advertising wird bald mehr sein, als optisch an Publisher-Websites angepasste Werbung, sagt Coskun Tuna voraus. Schon heute würden die Anzeigen automatisch ausgespielt. Bald könnten sie auch auf Alter, Geschlecht und Vorlieben der Leser abgestimmt daherkommen und dabei von Werbeblockern völlig unbemerkt bleiben, prognostiziert der Geschäftsführer der Seeding Alliance.
horizont.net

Snapchat, WPP und Daily Mail gründen Native-Agentur.

Snapchat gründet zusammen mit Daily Mail und dem Werbekonzern WPP eine Agentur für Native Advertising. "Truffle Pig" soll auf die Daten der drei Firmen zurückgreifen, um werbende Inhalte zu erstellen und zu verbreiten. Das Trüffelschwein ist als Dienstleister für die gesamte Branche angelegt und wird zunächst nur in den USA tätig.
horizont.net, businessinsider.com, theguardian.com, mobilbranche.de

“Daily Mail” investiert in Empfehlungs-Dienst Taboola.

Daily MailThe Daily Mail verstärkt sich im Native Advertising und investiert 3 Mio Dollar in die Content-Empfehlungsplattform Taboola. Die Firma ist vor allem für Widgets unter der Überschrift "Das könnte Sie auch interessieren" auf Nachrichten-Sites bekannt. "Am Ende konkurrieren wir alle mit Facebook", begründet Jon Steinberg, US-Chef der "Mail", die Investition.
adweek.com

turi2.tv: Hansi Voigt über sauberes Native Advertising.


Native Advertising ist die Rettung des Journalismus, glaubt watson.ch-Gründer Hansi Voigt. Dummerweise werde die "große Chance für Journalisten und Journalismus" in Diskussionen stets verteufelt, bemängelt der Schweizer Star-Journalist im turi2.tv-Interview. "Es geht darum, Werbung zu integrieren auf eine intelligente Weise, wo man die Inhalte nicht kompromittiert."

Voigt kann auch gar nichts anderes sagen - inzwischen macht Watson die Hälfte seines Mobil-Umsatzes über Native Ads. Und das ganz sauber und transparent, beteuert er: "Bei uns kann man keine Artikel bestellen!" Stattdessen nennt er im Interview erfolgreiche Beispiele für Werbung, die vom journalistischen Inhalt kaum zu unterscheiden ist.
turi2.tv (3-Min-Interview im turi2-Kanal auf Youtube)

turi2.tv: Walter Freese über Mobil-Nutzung und Native Advertising.


Mobile wird nicht groß, es ist es schon, erklärt Walter Freese von TNS Infratest. Bei Verlagen sieht er noch zu wenig Geschäftsmodelle verbreitet, die auf das mobile Nutzungsverhalten eingehen. Native Advertising ist eines davon, müsse aber Wert für Nutzer bringen und zum Teilen verleiten. Inhaltlich passen solche Produkte gut zu Verlagen, das Thema "ist ja nicht neu", so Freese. Sharing-Funktionsweisen müssten die Verlage aber erst noch erlernen. Den journalistisch ausgebildeten Werbetexter gibt es seiner Beobachtung nach in den Verlagen schon - wenn auch "nicht offiziell als IHK-Ausbildungsberuf".
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Zitat: Walter Freese rät Verlagen zu Native Advertising.

Walter Freese, TNS-150"Native Advertising für Mobile müsste eigentlich die Kernkompetenz von Verlagen sein."

Walter Freese, Mobil-Experte bei TNS Infratest, sieht bei deutschen Verlagen Nachholbedarf.
turi2 vor Ort beim Expertenforum Mobile in Hamburg, twitter.com

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