“LA Times”: Netflix kauft “Seinfeld”-Weltrechte für “weit mehr” als 500 Mio Dollar.

Really: Netflix sichert sich an die Rechte an Seinfeld, einer der kulturell einflussreichsten und finanziell erfolgreichsten Serien der 90er. Die erstmalig gebündelten weltweiten Rechte kosten Netflix "weit mehr" als die 500 Mio Dollar, die NBCUniversal für "The Office", das US-"Stromberg", bezahlt hatte, berichtet die "LA Times" aus "informierten Kreisen".
latimes.com, dwdl.de

Meinung: Frankreich will mit einer Super-Mediathek Netflix und Co angreifen.

Frankreich: Der öffentlich-rechtliche TV-Sender France Télévisions schließt sich mit den beiden größten Privatsendern TF1 und M6 zusammen, um mit der senderübergreifende Mediathek "Salto" eine Antwort auf Netflix und Co zu finden, beobachtet Kathrin Müller-Lancé. Vor allem französische und europäische Produktionen sollen so eine neue Plattform erhalten. Die französische Kartellbehörde weist das neue Angebot aber bereits vorab in die Schranken, so dürfen die Sender u.a. nur beschränkt exklusives Material anbieten und im eigenen linearen Programm nicht kostenlos für das gemeinsame Angebot werben.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31

Netflix bringt zehn Filme vor dem Streaming-Start ins Kino.


Popcorn-Premieren: Netflix bringt diesen Herbst in den USA zehn seiner neuen Filme zuerst für mehrere Wochen in die Kinos, bevor sie im Angebot des Streaming-Dienstes verfügbar sind. Darunter ist auch The Irishman mit Robert De Niro und Al Pacino. Der Film gilt als Oscar-Kandidat. Der Entscheidung geht ein Streit zwischen Netflix und der Filmindustrie voraus. Mehrere einflussreiche Kinoketten bestehen auf eine 90-tägige Exklusivität, bevor Zuschauer neue Filme auch anderswo als im Kino sehen können. Netflix will mit seinen Produktionen aber vor allem Abonnenten gewinnen.

Gleichzeitig ist Netflix bei seinen Bemühungen, Auszeichnungen für seine Produktionen zu bekommen, auf die Kinobetreiber angewiesen. Viele Preise, wie etwa die Oscars, verlangen, dass ein Streifen zumindest einige Zeit lang im Kino gezeigt wurde. Für Netflix ist es leichter, prominente Regisseure und Schauspieler zu verpflichten, wenn sie auch mit Netflix Chancen auf große Filmpreise haben. 2018 zeigte Netflix nur vier Filme im Kino, darunter das mit drei Oscars prämierte Drama Roma.
theverge.com

Studie: Junge Zielgruppe schaut täglich 78 Minuten Streaming-Videos.

Streaming übertrifft bei jungen Nutzern die Sehdauer vom klassischen TV. Die Zielgruppe bis 29 Jahre tummelt sich 1 Stunde und 18 Minuten pro Tag bei Netflix, Amazon Prime und Co, aber weniger als eine Stunde im linearen Programm, ermittelt die GfK für Burda. Zuschauer nehmen die Portale als umfassende Angebote wahr, obwohl Nachrichten und Sport fehlen.
burda.com

The Information: Facebook will Apple TV mit Netflix und Co Konkurrenz machen.


Ciao Catalina: Facebook will sich auch im Fernsehen breit machen und mit einer eigenen TV-Box Apple TV und Amazon Fire TV Konkurrenz machen, berichtet The Information. Das Projekt läuft unter dem Codenamen "Catalina" – demselben Namen wie Apples neustes macOS-Betriebssystem. Facebook will u.a. die Streamingdienste Netflix und Disney an Bord holen.

Die TV-Box läuft mit derselben Hardware wie Facebooks Smartspeaker Portal und soll im Herbst auf den Markt kommen. Neben Streamingangeboten soll das Gerät – wie auch Portal – vor allem auf Videotelefonie spezialisiert sein.
theinformation.com, itopnews.de

Renner: Gabor Steingart plant ein Video-Format für Netflix.


TV Ahoi: Gabor Steingart arbeitet mit seinen Media Pioneers nicht nur an Podcasts, sondern auch an Bewegtbildformaten, berichtet Kai-Hinrich Renner. Chefredakteur Michael Bröcker habe ein "streng geheimes Konzept" entwickelt – über die Sendung spreche Steingart aktuell mit Netflix.

Sollte mit Netflix kein Deal zustande kommen, könne das Format auch bei Springers TV-Sender Welt laufen. Springer hatte sich Anfang Mai bei Steingarts Firma Media Pioneer Publishing eingekauft und 36 % der Anteile erworben. Steingart könne sich auch eine Zusammenarbeit mit Politico vorstellen.
abendblatt.de

US-Justiz will Netflix-Zahlung an Hochstaplerin Anna Sorokin verhindern.

No money, honey: Die New Yorker Staatsanwaltschaft versucht, die Zahlung von knapp 70.000 Dollar, die Netflix an die deutsche Hochstaplerin Anna Sorokin, 28, zahlen will, zu stoppen. Der Streamingdienst hat sich die Rechte für eine Fernsehserie über Sorokins Leben gesichert. Dazu kämen noch 15.000 Dollar pro Folge und 7.500 Dollar Tantiemen. Die Justiz will verhindern, dass Sorokin sich bereichert.
derstandard.at

Zitat: Thomas Laufersweiler erlebt auf Netflix eine personalisierte Zombie-Apokalypse.

"Ich habe bei Netflix in den ersten Wochen Walking Dead geguckt – und bin dann im Kern meines Profils wohl als Zombie-Fan eingeordnet worden. Bis heute bin ich aus der Zombie-Ecke nicht rausgekommen. Ich kriege auf Netflix eigentlich nur Untote angezeigt."

ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler findet Personalisierung manchmal tückisch – und will Nutzern der ARD-Mediathek ermöglichen, ihr Profil auf Null zu setzen.
podcast.shelfd.com (57-Min-Audio)

Kevin Spacey: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen den Schauspieler ein.

#MeToo: Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen sexueller Nötigung gegen US-Schauspieler Kevin Spacey eingestellt. Vergangene Woche war das Handy des mutmaßlichen Opfers, das als Beweismaterial vorgelegt werden sollte, verschwunden. Spacey wurde vorgeworfen, einen damals 18-Jährigen betrunken gemacht und in den Schritt gefasst zu haben.
spiegel.de, turi2.de

Netflix verliert im 2. Quartal in den USA erstmals bei den Netto-Abozahlen.

Netflix gewinnt im 2. Quartal weltweit 2,7 Mio Abonnenten hinzu. Eigentlich lag die Zahl bei 2,83 Mio, jedoch hat der Streaminganbieter in den USA netto 183.000 Abonnenten verloren. Netflix habe die Abo-Ziele besonders in den Regionen verfehlt, in denen der Preis angehoben wurde. In Indien will Netflix nun mit einem Angebot für Nutzer, die ausschließlich über Mobilgeräte streamen, gegensteuern.
techcrunch.com, theverge.com

Verfahren gegen Kevin Spacey könnte eingestellt werden.

#MeToo: Das Verfahren gegen Hollywood-Star Kevin Spacey wegen sexueller Belästigung könnte eingestellt werden. Das Handy des mutmaßlichen Opfers, das als Beweismaterial vorgelegt werden sollte, ist verschwunden. Zuvor seien u.a. von der Mutter Fotos von dem Telefon gelöscht worden. Die Staatsanwaltschaft erbat sich eine Woche Zeit für eine Entscheidung. Vergangene Woche wurde bereits die Zivilklage gegen den Schauspieler zurückgezogen.
spiegel.de

Lese-Tipp: Streamingdienste verändern die Qualität von Filmproduktionen.

Lese-Tipp: Streamingdienste wie Netflix beeinflussen die Qualität der Filme, schreibt die "FAS" und zitiert ein vor dem Start des Sommerkinogeschäfts eingeholtes Stimmungsbild unter Hollywood-Produzenten aus der "New York Times". Produktionen seinen häufig nicht mehr für die große Kinoleinwand gemacht. Produzenten warnen vor Masse statt Klasse.
faz.net (Paid), nytimes.com (Hollywood-Umfrage, Paid)

Netflix verbannt Zigaretten aus künftigen Produktionen.

Kippe weg: Netflix will bei künftigen Produktionen, die für U-14-Jährige frei sind, keine Raucher mehr zeigen. Eine Ausnahme macht der Streaminganbieter, wenn Gequalme zum historischen Kontext gehört, z.B. bei "Stranger Things". Auch in allen anderen Produktionen lässt Netflix Rauchen nur zu, wenn es "für die kreative Vision des Künstlers wesentlich ist" oder dominierender Teil des Charakters einer Figur.
cnet.com

Meinung: Pyrotechnik hilft Sendern im Wettbewerb gegen Netflix nicht.

Screenforce Days: Das Selbstbewusstsein der Sender ist "imposant", bilanziert "FAZ"-Redakteur Matthias Hannemann. Die Pyrotechnik käme bei den Programmpräsentationen kaum hinterher. RTL stichelte, dass es für journalistische Verantwortung "keinen Bildungsauftrag" brauche. Die Sender müssten im Wettbewerb mit Netflix mit Eigenproduktionen punkten.
"FAZ", S. 14 (Paid)

Vom Netflix-Boom profitiert auch Bertelsmanns RTL Group.

RTL Group profitiert von Netflix' Inhalte-Hunger: Das Produktionsvolumen in Europa werde sich in den nächsten fünf Jahren "sehr schnell verdoppeln und verdreifachen", schätzt Ufa-Fiction-Chef Sebastian Werninger. Die Ufa ist Teil von Bertelsmanns RTL Group und hat gerade den Netflix-Film "Betonrausch" abgedreht. Werninger lobt die Freiheit und Flexibilität beim Kunden Netflix.
handelsblatt.com

P7S1 braucht mit Joyn viel Geduld, glaubt Goldmedia-Chef Florian Kerkau.

Joyn, neue Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1, wird für die Nutzer als dritter Anbieter neben Amazon und Netflix erstmal paradiesische Zustände schaffen, glaubt Goldmedia-Chef Florian Kerkau. P7S1-Boss Max Conze brauche aber langen Atem, um abnehmende TV- durch wachsende Digitalreichweite auszugleichen. Wer all die Angebote schauen soll, die es im Markt gibt, bleibt ungewiss, schreibt Lisa Priller-Gebhardt. Joyn setze auf Lokalkolorit als Abgrenzung.
sueddeutsche.de

Netflix bekommt in Jordanien Gegenwind für seine erste arabische Produktion.

Netflix muss nach der Premiere des Trailers seiner ersten arabischen Produktion "Dschinn" heftige Kritik in Jordanien einstecken. Wegen zu vielen Küssen und Alkohol halten einige Nutzer die Serie für zu obszön und fordern einen Stopp. Auch der oberste Staatsanwalt schloss sich der Forderung an. Netflix schreibt, es bedauere die Reaktionen wolle zugleich aber keine Beleidigungen gegenüber seinen Schauspielern tolerieren.
handelsblatt.com

Hör-Tipp: Goldmedia-Chef gibt Einblick in Streaming-Marktforschung.

Hör-Tipp: Serienjunkies-Redakteurin Hanna Huge spricht mit Florian Kerkau (Foto) über Streamingdienste. Der Goldmedia-Chef hat deren Nutzerverhalten untersucht. Die US-Konzerne veröffentlichen kaum Abonnentenzahlen. Mit Start von Netflix und Amazon Prime verlieren die deutschen Anbieter Marktanteile, beobachtet Kerkau.
serienjunkies.de (87-Min-Audio)

Netflix testet Stories-Format in seiner App.

Netflix springt auf den Stories-Zug auf und testet das allseits beliebte Klon-Format. Unter dem App-Punkt "Extras" können Nutzer Fotos und Videos von Netflix-Sendungen im Hochformat sehen. Die Extras beinhalten sowohl Empfehlungen, als auch Reminder an Serien, die der Nutzer gerade schaut. Über einen Share-Button können die Inhalte auch über andere Apps geteilt werden.
techcrunch.com

Studie: Nutzer ermüden zunehmend an der Vielzahl von Streaming-Abos.

Streaming wird immer beliebter, derweil wird den Nutzern das Angebot an Streamingdiensten langsam zu viel. 24 % der Befragten einer Umfrage von Hub Research geben an, bereits zu viele Streaming-Abos zu besitzen und keine neuen abschließen zu wollen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 14 %. 36 % der Befragten würden außerdem erst eines ihrer Abos kündigen, bevor sie ein neues abschließen.
mediapost.com

Zitat: Matthias Murmann macht Neues – oder lässt es gleich bleiben.

"'Das haben wir so noch nie gemacht.' Für uns ist dieser Satz immer ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wer immer alles gleich macht, kann nichts Neues schaffen."

TV-Produzent Matthias Murmann und Partner Philipp Käßbohrer haben How To Sell Drugs Online (Fast) bewusst mit Netflix umgesetzt, weil kein deutscher Sender so progressiv gewesen wäre.
dwdl.de

“Game of Thrones” ist meistgestreamte Serie im Mai.

Streaming: "Game of Thrones" erzielt im Mai insgesamt 25,7 Mio Abrufe in Deutschland - fast doppelt so viele wie die zweitplatzierte Serie "Lucifer", sagt das VoD-Rating von Goldmedia. Damit ist "Game of Thrones" zum Staffelfinale die meistgestreamte Serie des Monats. Bei den Filmen platziert sich Superheldin "Wonder Woman" mit 2,36 Mio Abrufen an die Spitze.
horizont.net

Anne-Frank-Stiftung kritisiert Satire-Format von Netflix.

Netflix: Die Anne-Frank-Stiftung kritisiert eine Satire über Anne Frank als "geschmacklos". Bei Historical Roasts werden historische Persönlichkeiten verbal "gegrillt", wie der Sendungstitel nahelege. Darunter auch Cleopatra oder Martin Luther King. Die Serie solle eine Debatte über Geschichte anregen, verteidigt sich der jüdische Autor.
haz.de, netflix.com (30-Min-Video, Paid)

Deutsche TV-Sender nehmen Netflix ins Visier.

Streaming: Besser spät als nie nehmen die deutschen TV-Sender die Aufholjagd gegen Netflix auf, schreibt Kurt Sagatz. Aus Angst vor der Kannibalisierung der TV-Aktivitäten zögerten sie mit dem Ausbau ihrer digitalen Plattformen, die mit eigenproduzierten Inhalten punkten wollen. Das RTL-Angebot ist günstiger als Netflix, auch ProSiebenSat.1 wolle zum "Local Hero" werden.
tagesspiegel.de

Studie: Durch Netflix und Co fühlen sich Schüler sicherer im Umgang mit Englisch.

Keep calm and Netflix: Durch Streaming-Anbieter werden für viele deutsche Schüler immer mehr Filme und Serien im Originalton verfügbar. 84 % der befragten Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sind überzeugt, dass englischsprachiges Programm beim Erlernen der Sprache hilft, sagt eine Studie von Mindline Media. 26 % geben an, Unterhaltungen auf Englisch führen zu können. Bei Kinder aus Haushalten ohne Netflix und Co liegt die Zahl bei nur 17 %.
sueddeutsche.de

Meinung: Product Placements sind in digitalen Medien nur der Anfang.

Streamingdienste setzen stark auf Product Placement, um Werbebotschaften zu den Zuschauern zu bekommen – Nicolas Freund fragt sich, ob auch politische Einflussnahme denkbar wäre. Aus Massenkompatibilität verzichteten Netflix und Co zwar auf "allzu klare politische Positionierung", die Produktplatzierungen zeigen aber laut Freund die Manipulationskraft digitaler Medien.
sueddeutsche.de

Netflix kauft Kinderfernseh-Produktionsfirma.

Netflix kauft die Kindermedienmarke Storybots. Es ist erst der dritte Zukauf für Netflix. Die Gründer, Gregg und Evan Spiridellis, haben 2016 ihre Kinderserie "Fragestunde mit den StoryBots" bei Netflix gestartet, in der animierte Figuren gängige Kinderfragen beantworten. Sie bekommen dabei Unterstützung von Gaststars, u.a. Whoopi Goldberg, Snoop Dogg und Weird Al Yankovic.
variety.com

Ex-RTL-Chef Helmut Thoma glaubt nicht an einen dauerhaften Erfolg von Netflix.

Netflix und andere Streaming-Angebote "werden aller Voraussicht nach scheitern", sagt der ehemalige RTL-Chef Helmut Thoma der dpa. Die vielen Serien seien am Ende "doch immer wieder das Gleiche", was die Zuschauer letztlich langweile. Das lineare TV könne hingegen mit aktuellen Nachrichtenformaten oder Magazinsendungen punkten. In Deutschland sieht Thoma jedoch zu wenig Konkurrenz innerhalb des TV-Marktes.
faz.net, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Neue Streamingdienste könnten Dominanz von Netflix brechen.

Hör-Tipp: Apple und Disney könnten mit ihren Streamingangeboten Netflix schwächen, glaubt Marcus Schuler bei WDR5. Ähnlich wie bei Büchern, zahlen Zuschauer künftig für einzelnen Content, sagt DWDL-Chefredakteur Thomas Lückerath im Interview. Die öffentlich-rechtlichen Sender müssten künftig stärker auf Innovationen statt "auf Nummer sicher" setzen.
overcast.fm (11-Min-Audio)

Hör-Tipp: TV-Zuschauer suchen nach Orientierung und Berieselung, sagt Kai Blasberg.

Hör-Tipp: Kai Blasberg (Foto), Senderchef von Tele 5 und "Klassensprecher des Privatfernsehens", spricht mit Mr. Media Thomas Koch über die Zukunft des Werbefernsehens. Auch in zehn Jahren werde es neben Streaming lineare Sendeplätze geben, sind sich die "Zwei Herren mit Hund", dem Podcast von Tele 5 und "Werben & Verkaufen", einig. Menschen suchten nach Orientierung und Berieselung, wovon kleinere Sender mit markanten Profilen profitierten.
presseportal.de, soundcloud.com (47-Min-Audio)

Snap bringt u.a. Amazon, Tinder und Netflix zu Snapchat.


It's a match: Snapchat öffnet seine Stories-Pforten für Apps von Drittanbietern und kooperiert u.a. mit Tinder, Netflix und GoFundMe. Nachdem Facebook das Stories-Format fleißig für die eigene App und Tochter Instagram kopiert hat, bringt Snap nun die eigene Funktion in weitere Apps. Snapchat-Nutzer, die auch die Dating-App Tinder nutzen, können nun ihre "My Tinder Story" direkt aus Snapchat auf ihr Tinder-Profil posten. Aus den Apps von Netflix (aktuell nur für iOS) und GoFundMe können Nutzer Empfehlungen direkt in ihre Stories posten oder an Freunde verschicken.

Die App erhält außerdem eine Erweiterung mit der Funktion "Scan". Über die Snap-Kamera können Nutzer ein physisches Produkt oder einen Barcode scannen und bekommen dann Suchergebnisse bei Amazon angezeigt. Auch die Musik-Erkennungsapp Shazam kann nun direkt über Snapchat ausgelöst werden. Mit den Partnern Photomath oder Giphy lassen sich nun auch Mathe-Gleichung im Kamerafeld lösen oder zum Umfeld passende GIFs ausspielen.
techcrunch.com (Scan), mashable.com (Tinder)