“New York Times” verlässt Apple News.

New York Times beendet ihre Kooperation mit Apple News, der Nachrichten-App des Tech-Giganten. Laut Meredith Kopit Levien, COO der "NYT", wolle man Nutzer*innen wieder zurück ins "eigene Umfeld holen", in dem der Verlag seine News-Präsentation selbst kontrollieren könne. Für Apple News ist es der größte Verlust seit dem App-Exit des "Guardian" 2017; auch das Bezahl-Angebot Apple News Plus schwächelt.
theverge.com, turi2.de (Background)

“New York Times” lässt Mitarbeiter*innen bis Januar 2021 im Homeoffice.

New York Times lässt ihre Mitarbeiter*innen bis Januar 2021 im Homeoffice, auch danach ist die Rückkehr ins Verlagsgebäude für Angestellte nicht verpflichtend. Ausgenommen von der Regelung sind nur Mitarbeiter*innen, deren Anwesenheit für die Produktion des Printprodukts unverzichtbar ist sowie Personen, die für Gebäudetechnik und -sicherheit zuständig sind. Ursprünglich wollte die "NYT" bereits im September den normalen Bürobetrieb wieder aufnehmen.
wuv.de

Meinung: Der Rückzug von “NYT”-Meinungschef James Bennet zeigt einen Wandel im Journalismus.

Neutralitätsjournalismus ist in den USA nicht mehr das oberste Gebot, analysiert Philipp Oehmke anhand des Abgangs von "NYT"-Meinungschef James Bennet (Foto). Seinen Stuhl habe Bennet nicht räumen müssen, weil er einen menschenverachtenden Beitrag zu verantwortet hatte, sondern weil er den Journalismus nicht mehr verstehe. Die in den USA streng durchgezogene Trennung von Meinung und Fakten sei nicht mehr zeitgemäß im Amerika von Donald Trump. Neutralitätsjournalismus könne seine Aufgabe als Vierte Gewalt nicht wahrnehmen, wenn auch krude Verschwörungstheorien als Meinung zählen. Die Leser*innen würden stattdessen Haltung erwarten.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

James Bennet tritt als Meinungsredakteur der “New York Times” zurück.

New York Times: James Bennet, bisher Meinungsredakteur und verantwortlich für die Op-Ed-Seite der Zeitung, tritt zurück. Herausgeber A. G. Sulzberger schreibt, nach der Kontroverse um den Gastbeitrag des republikanischen Senators und Hardliners Tom Cotton seien er und Bennet sich einig, "dass es ein neues Team braucht, um die Abteilung durch eine Zeit beträchtlicher Veränderungen zu führen". Leser*innen und Mitarbeiter*innen protestieren heftig gegen den Artikel.
nytimes.com, thehill.com, turi2.de (Background)

Hardliner-Gastbeitrag in der “NYT” bringt Redakteur*innen und Leser*innen auf die Barrikaden.

New York Times ringt um ihr Selbstverständnis: Leser*innen und Mitarbeiter*innen protestieren gegen einen Gastbeitrag des republikanischen Senators und Hardliners Tom Cotton, in dem er fordert, das Militär gegen Randalierer einzusetzen. Der Beitrag erschien auf der Op-Ed-Seite der Zeitung, die vielfältige Meinungen abbilden soll, die nicht von der Redaktion stammen. Mitarbeiter*innen dürfen eigentlich nicht öffentlich Partei für oder gegen "NYT"-Artikel ergreifen. Die Zeitung erklärt die Veröffentlichung mit einem "überhasteten redaktionellen Prozess".
sueddeutsche.de, tagesspiegel.de

“New York Times” würdigt Corona-Tote auf der Titelseite.

New York Times veröffentlicht in ihrer Sonntags­ausgabe die Namen von 1.000 Corona-Toten - stellvertretend für die fast 100.000 Menschen, die in den USA bisher an Covid-19 gestorben sind. Auf der Titelseite stehen eng bedruckt in sechs Spalten hunderte Namen und jeweils ein persönlicher Satz zu den Opfern.
t-online.de, bild.de, nytimes.com

Corona läutet das Drohnen-Zeitalter ein.

Drohnen unterstützen in der Corona-Krise das Ordnungsamt, messen Fieber und liefern Medzingüter aus, beobachtet Alex Williams. Weltweit könnte die Pandemie den fliegenden Robotern zu einem anhaltenden Boom verhelfen – nicht nur als "Eye in the Sky" der Regierung. In Hollywood und in Redaktionen könnten Drohnen für Filmproduktionen und Foto-Aufnahmen schon bald zur Standardausrüstung gehören.
nytimes.com

“New York Times” wirft Weinstein-Enthüller Ungenauigkeit vor.

USA: Die "New York Times" wirft dem "New Yorker"-Journalisten Ronan Farrow vor, im Fall Harvey Weinstein lückenhaft recherchiert zu haben. Farrows Recherchen über die Missbrauchs­vorwürfe haben den Hollywood-Produzenten maßgeblich zum Fall gebracht. Der Medienjournalist Ben Smith beanstandet, Farrow habe Ungenauigkeiten in vage Darstellungen verpackt, ohne Belege zu liefern. Er habe über Macht und ihren Missbrauch das erzählt, was die Leser glauben wollten. Farrow und der "New Yorker" widersprechen den Vorwürfen.
spiegel.de, nytimes.com

Die “New York Times” gewinnt über eine halbe Mio Digitalabonnenten im 1. Quartal.

New York Times gewinnt laut eigenen Angaben im 1. Quartal 587.000 neue Digitalabonnenten - und das, obwohl die Corona-Berichterstattung von der Paywall ausgenommen war. Insgesamt hat die Zeitung nun mehr als 5 Mio zahlende Digitalleser. Dennoch schreibt die "New York Times" im 1. Quartal einen Verlust von 44,3 Mio Dollar. Grund sind die eingebrochenen Werbeumsätze, die digital um 7,9 % abnahmen und in Print um 20,9 %. Die Zeitung rechnet damit, dass die Werbeumsätze im 2. Quartal sogar um 55 % einbrechen könnten.
wuv.de

China wirft US-Journalisten von “NYT”, “Washington Post” und “WSJ” raus.


Bye-bye, Beijing: Die chinesische Regierung entzieht US-Journalisten von "New York Times", "Washington Post" und "Wall Street Journal" die Arbeitserlaubnis in China und verweist sie des Landes. US-Bürger*innen, die für die drei Zeitungen arbeiten, müssen sich innerhalb von vier Tagen beim Informationsamt des chinesischen Außenministeriums melden. Innerhalb von zehn Tagen müssen sie ihre Pressekarte abgeben. Das chinesische Regime erwartet von den drei Medienhäusern sowie vom "Time Magazine" und dem Auslandsrundfunk Voice of America zudem detaillierte Angaben über ihr Personal, ihre Finanzen, Aktivitäten und Immobilien in China.

Die Anordnung ist Chinas Reaktion auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Zahl der Mitarbeiter*innen aus China bei chinesischen Staatsmedien in den USA auf insgesamt 100 zu begrenzen. Schon Mitte Februar hatte China drei Reporter des "Wall Street Journals" wegen eines Kommentars im Blatt des Landes verwiesen.
derstandard.at, nytimes.com, techcrunch.com, fmprc.gov.cn

“New York Times” rechnet wegen des Corona-Virus mit weniger Anzeigen.

New York Times spürt einen Rückgang bei den Anzeigenbuchungen und sieht dafür den neuartigen Corona-Virus als Grund. Das teilt das Unternehmen seinen Investoren in einer Pflichtmitteilung mit. Im laufenden Quartal verbuche die Zeitung einen Umsatzrückgang im digitalen Anzeigengeschäft zwischen 10 und 20 %. Ursprünglich hatte die "New York Times" mit einem Rückgang von 10 % gerechnet.
meedia.de, sec.gov (Mitteilung)

Zitat: “NYT”-Verlagschef Mark Thompson sieht Plattformen in der Zahlungspflicht.

"Ich glaube, Plattformen sollten auf die eine oder andere Weise dazu beitragen, dass unser Geschäftsmodell funktioniert. Ein offensichtlicher Weg ist, dafür zu bezahlen, und daran ist nichts auszusetzen."

Mark Thompson, Chef des Verlags der "New York Times", sagt der indischen "Economic Times" bei seinem Mumbai-Besuch, dass er kein Problem mit Geld von Facebook und Co hat. Das Print-Geschäft der "NYT" sei hochprofitabel und werde es noch mindestens eine Jahrzehnt bleiben.
economictimes.indiatimes.com via talkingbiznews.com

Trump gefährdet Journalisten, sagt “NYT”-Chefredakteur Dean Baquet.

Politik und Presse: Donald Trump gefährdet das Leben von Journalisten, die er namentlich anfeindet, sagt "NYT"-Chefredakteur Dean Baquet, 63, im "Guardian"-Interview. Er werde auch aus dem linken Lager angefeindet, weil die Zeitung Trump nicht als Rassist oder Sexist bezeichnet. Laut Baquet sollen Journalisten berichten, was Personen sagen, damit die Leser sich selbst ein Bild machen können.
theguardian.com via spiegel.de

Trump will “New York Times” und “Washington Post” bei allen Bundesbehörden abbestellen.

USA: Donald Trump fährt seine harte Gangart gegen ihm nicht wohlgesonnene Presse fort und kündigt die Abonnements der "New York Times" und "Washington Post" im Weißen Haus. Darüber hinaus kündigt er an, alle Bundesbehörden anzuweisen, die Abos ebenfalls zu stoppen. Dadurch würde eine „erhebliche Kostenersparnis für Steuerzahler“ erreicht, so seine Sprecherin Stephanie Grisham.
faz.net, wsj.com, nytimes.com

DWDL: ProSiebenSat.1 will sich von der Tochter Red Arrow Studios trennen.


Abgeschossen: ProSiebenSat.1 will die Produktionstochter Red Arrow Studios verkaufen, berichtet Thomas Lückerath. Der Verkauf würde für die Unterföhringer einen Rückzug aus dem internationalen Produktionsgeschäft bedeuten. Der TV-Konzern habe die US-Investmentbank Morgen Stanley mit dem Verkauf beauftragt, mögliche Investoren seien bereits informiert. Sie können bis zum 13. September Interesse an der Produktionsfirma bekunden.

Sollte es zu einem Verkauf kommen, würden die Webvideo-Tochter Studio71 sowie die deutsche Produktionsfirma Redseven Entertainment im Konzern verbleiben. Red Arrow Studios ist ein Konglomerat aus insgesamt 20 Produktionsfirmen, u.a. aus Deutschland, den USA und Großbritannien. Zu bekannten Produktionen zählt u.a. das "New York Times"-Format "The Weekly" für den US-Kabelsender FX.
dwdl.de

Klick-Tipp: “New York Times” zeigt Ausmaß der Tech-Übernahmen.

Facebook-LogoKlick-Tipp: Mit zahlreichen Übernahmen erhöhen Tech-Unternehmen wie Google oder Facebook ihre Macht, analysiert die "New York Times". Die Mehrheit der Übernahmen sei abseits der Öffentlichkeit und mit wenig behördlicher Kontrolle geschehen. Auf einer interaktiven Grafik zeigt nytimes.com die Verstrickungen der Tech-Unternehmen.
nytimes.com

Meinung: Facebook-Chefkommunikator kontert Forderungen nach Zerschlagung.

Facebook: Nicht die Größe zählt, sondern die Einhaltung der Verbraucherrechte, kontert der Facebook-Chefkommunikator Nick Clegg die Forderung nach einer Zerschlagung von Facebook in einem Gastbeitrag der "New York Times". Die grundsätzlichen Probleme der sozialen Medien würden ohne Facebook nicht verschwinden. Die Marktmacht sei bei genauer Betrachtung nicht so groß, da Nutzer auf Dienste wie YouTube, Twitter oder dem "aufstrebenden Wettbewerber" TikTok ausweichen könnten.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Zitat: Arthur Gregg Sulzberger freut sich über Wettbewerb in der Branche.

"Ich will eine starke Washington Post und ein starkes Journal."

Arthur Gregg Sulzberger, Verleger der "New York Times", zeigt sich im "Zeit"-Interview erfreut über den Wettbewerb mit "Washington Post" und "Wall Street Journal". Er findet es "großartig", dass noch in seriösen Journalismus investiert wird, während weltweit die Redaktionen schrumpfen.
"Zeit" 19/2019, S. 39 (Paid)

“New York Times” entschuldigt sich für antisemitische Netanyahu-Karikatur.

New York Times entschuldigt sich bei Twitter für eine Karikatur, die Israels Ministerpräsident Netanyahu zeigt. Die Zeichnung parodiert Netanyahu als Blindenhund mit Davidstern am Halsband, der einen blinden US-Präsidenten Trump mit Kippa führt. Die Karikatur ist am Donnerstag in der internationalen Printausgabe erschienen.
twitter.com, spiegel.de

Podcast der “New York Times” erfindet sich kontinuierlich neu, schreibt Sandro Schroeder.

Podcasts: The Daily zielt auf Nachrichtennerds mit Schwäche für US-Themen, denen die gedruckte "New York Times" zu trocken ist, rezensiert Sandro Schroeder in seiner Podcast-Kritik. Die Produktion sei bis heute der "Vorreiter der Nachrichtenpodcasts" und erfinde sich kontinuierlich neu.
uebermedien.de, nytimes.com (Podcast)

Zitat: “NYT”-Chef glaubt an Zahlungsbereitschaft für wertige Inhalte.

"Ich sage immer: Wir versuchen nicht, eine Zahlungsbereitschaft neu zu erfinden. Wir versuchen, die Zahlungsbereitschaft wiederherzustellen."

Mark Thompson, CEO der "New York Times", sieht im Interview mit Ken Doctor keinen Grund, warum Leser Qualitäts­journalismus nicht auch digital unterstützen, sogar dafür bezahlen sollten.
niemanlab.org

P7S1-Tochter produziert TV-Magazin mit der “New York Times”.

ProSiebenSat.1: Left/Right, eine Tochter des Produktionsarms Red Arrow Studios, produziert mit der "New York Times" ein wöchentliche Nachrichten­magazin. "The Weekly" läuft ab Juni beim US-Kabelsender FX, der bisher eher für Serien bekannt ist. Das Magazin will eigene Themen setzen, im Mittelpunkt jeder Folge steht eine Reporter oder eine Reporterin der "NYT".
dwdl.de

“New York Times” nimmt 2018 mit ihren Digitalangeboten 709 Mio Dollar ein.

New York TimesNew York Times kann im 4. Quartal 265.000 neue Digital-Abonnenten zählen und kommt damit 2018 auf mehr als 3,3 Mio, ein Anstieg um 27 %. Der Umsatz mit Digital-Abos steigt um knapp 18 % auf 400 Mio Dollar. Das 4. Quartal 2018 beschert der "NYT" einen Gesamtumsatz in Höhe von 503 Mio Dollar, fast 4 % mehr als im Vorjahresquartal.
nytimes.com

Zitat: Arthur Gregg Sulzberger sieht den Einsatz der USA für Pres­se­frei­heit schwinden.

"Von die­ser Rol­le ha­ben wir uns öf­fent­lich ver­ab­schie­det."

Arthur Gregg Sulzberger, Verleger der "New York Times", sagt im "Spiegel"-Interview, die USA seien in der Welt nicht mehr "laut­stärks­te und un­er­bitt­lichs­te" Streiter für Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit.
"Spiegel" 6/2019, S. 70-73 (Paid)

Media-Tenor-Ranking: “Bild” ist Deutschlands meistzitiertes Medium 2018.

Mehr Maaßen macht meistzitiertes Medium aus: "Bild" ist 2018 das meistzitierte Medium in Deutschland, zählt Media Tenor in seinem Zitate-Ranking. Mit insgesamt 1.203 Exklusiv-Meldungen ist der Boulevardtitel vor dem "Spiegel", der mit 1.098 Nennungen knapp dahinter liegt. Es folgen "New York Times" mit 907 Zitaten sowie "Bild am Sonntag" mit 895 Zitaten. "Süddeutsche Zeitung" und "Handelsblatt" belegen die Plätze 5 und 6.

Besonders häufig wird "Bild" mit Aussagen von Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen zitiert als dieser die Echtheit der Chemnitz-Videos anzweifelt. Auch Themen wie die Organspende oder die diskutierte Digitalsteuer verhelfen "Bild" 2018 zu Nennungen in anderen Medien.
"Bild", S. 1 (Paid)

“New York Times” macht dem Printmarkt Mut, beobachtet Sebastian Moll.

New York TimesNew York Times, die seit kurzem mehr als 4 Mio Abonnenten hat, lässt den Printmarkt aufatmen, beobachtet Sebastian Moll. Profitabler Journalismus sei auch im Digitalzeitalter möglich – für Redaktionen, die ihren Abonnentenstamm mit Qualitätsjournalismus versorgen, flankiert von Newslettern, Chatbots und Co, und Gratisleser aussperren.
"Horizont" 49/2018, S. 13 (Paid)

TV-Tipp: “Mission Wahrheit” begleitet “NYT”-Journalisten im ersten Jahr der Trump-Regierung.

New York TimesTV-Tipp: Die vierteilige Arte-Doku Mission Wahrheit schaut hinter die Kulissen der "New York Times" und begleitet die Journalisten bei ihrem Kampf um Glaubwürdigkeit im ersten Jahr der Trump-Regierung. Die Journalisten reagierten auf die Dämonisierung und "permanente Entwertung" durch den US-Präsidenten mit Offenheit und Transparenz, analysiert Holger Gertz. Arte zeigt alle vier Teile der Doku am Dienstagabend hintereinander anlässlich der US-Midterms ab 20.15 Uhr und schon jetzt in der Mediathek.
sueddeutsche.de, arte.tv (Doku in der Mediathek)

Klage: “New York Times” will FCC zur Herausgabe von Daten zwingen.

New York TimesNew York Times verklagt die US-Kommunikationsbehörde FCC auf Herausgabe von Server-Daten. Die Zeitung vermutet russische Beeinflussung einer Diskussion zur Netz-Neutrailität. Die FCC hatte 22 Mio Online-Kommentare erhalten, auffällig viele mit russischen Absendern und Floskel-Texten. Die Server gingen in die Knie, die FCC sprach zunächst von einem Hack. Die bisherigen Anfragen der "NYT" hat die Behörde abgelehnt.
techcrunch.com, huffingtonpost.com

Mitgründer Jack Ma bleibt doch Alibaba-Chef.

Rücktrittsmissverständnis: Alibaba-Mitgründer Jack Ma will offenbar doch nicht von seinem Chefposten zurücktreten, berichtet die "South China Morning Post". Alibaba dementiert einen Bericht der "New York Times", wonach Ma am Montag, seinem 54. Geburtstag, abtritt. Er werde nur eine langfristige Nachfolgestrategie vorstellen und "den Weg für jüngere Talente ebnen", bleibe aber Executive Chairman des chinesischen Online-Riesen.
handelsblatt.com, faz.net, scmp.com

US-Regierungsmitarbeiter schreibt in der “NYT” anonym über Widerstand gegen Trump.

New York TimesNew York Times: Ein vermeintlich ranghoher US-Regierungsmitarbeiter schreibt in einem anonymen Kommentar, dass er und andere Beamte aktiv Widerstand gegen die Politik von Donald Trump leisten, um "seine schlimmsten Einfälle zu verhindern". Trump fordert von der Zeitung die Veröffentlichung des Namens - zur Wahrung der nationalen Sicherheit.
nytimes.com, stern.de, faz.net

Apple verfilmt Titelstory aus “New York Times Magazine”.

Apple kauft der "New York Times" die Filmrechte am jüngst erschienenen Magazin-Artikel Losing Earth ab. Autor Nathaniel Rich beschreibt darin romanartig den Kampf gegen den Klimawandel und wie er einmal fast gewonnen wurde. Apple will daraus eine Serie produzieren. Auch Konkurrent Netflix kooperiert mit Redaktionen: Die Serie Follow This begleitet BuzzFeed-Reporter.
nytimes.com, nytimes.com (Losing Earth), turi2.de ("Follow This")

“New York Times” nimmt mit Digital-Abos 99 Mio Dollar ein.

New York TimesNew York Times zählt im 2. Quartal 109.000 Abonnenten mehr bei reinen Digital-Abos und nimmt damit 99 Mio Dollar ein, ein Anstieg um fast 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Durch den Anstieg im Digitalen konnte die "New York Times" Verluste beim Anzeigenverkauf in Print abfangen. Der Umsatz stieg um 2 % auf 415 Mio Dollar, bei einem Gewinn von fast 24 Mio Dollar.
nytimes.com

Annäherungsversuch: “NYT”-Verleger Arthur Gregg Sulzberger trifft Donald Trump.


Ziemlich beste Feinde: Arthur Gregg Sulzberger, Verleger der "New York Times", hat US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen seine Sorgen über dessen "höchst beunruhigende Anti-Presse-Rhetorik“ vorgetragen. Das Treffen fand bereits am 20. Juli statt und sollte auf Wunsch von Trumps Beratern eigentlich vertraulich bleiben. Allerdings gibt es eine undichte Stelle im Weißen Haus: Donald Trump. Der twittert am Sonntag, er habe mit Sulzberger über die "riesigen Mengen Fake News" gesprochen und "wie diese Fake News sich zur Redewendung 'Feind des Volks' gewandelt" hätten.

Sulzberger schreibt dazu in einem Statement: Trumps Sprache sei "nicht nur spalterisch, sondern zunehmend gefährlich". Der Verleger der "New York Times" wolle den Präsidenten nicht davon abbringen, gegen die "NYT" zu schießen, sondern vielmehr seine generellen Angriffe auf Journalisten zu überdenken. Per Twitter legt Trump nach: Er werde einen Ausverkauf des Landes "durch Anti-Trump-Hasser in der sterbenden Zeitungsbranche" nicht zulassen. Die "angeschlagene 'New York Times'" und die "Amazon Washington Post" schrieben "nichts als schlechte Geschichten, auch über Erfolge". Das klingt nicht so, als hätte das Treffen mit Sulzberger große Annäherung gebracht.
haz.de, sueddeutsche.de, theguardian.com

“New York Times” stellt Podcast beim Marketing in den Mittelpunkt.

New York Times stellt in einer neuen Kampagne gezielt ihren News-Podcast The Daily in den Mittelpunkt. Er startete 2017 und erreicht 5 Mio Hörer, auch 30 Radiosender strahlen ihn aus. Autobahn-Werbetafeln, beklebte Straßenbahnen und TV-Spots werben nun für den 20-minütigen Gratis-Podcast. The Daily bekommt bald den TV-Ableger The Weekly, der im Pay-Kanal FX und auf der Streaming-Plattform Hulu laufen soll.
mediapost.com

Söder-Satire mutiert 14 Jahre später zu vermeintlichen Fakten.

New York Times und die "Süddeutsche" gehen einer Jahre alten "taz"-Satire über Markus Söder auf den Leim, schreibt Stefan Kuzmany. Er selbst war 2004 Autor der Söder-Satire. Seine Söder in den Mund gelegten Forderungen, Grüne zum Drogentest zu schicken und Schwarzfahrer an den Internetpranger zu stellen, finden sich heute als Fakten in seriösen Medien, weil die Satire in den Archiven zur vermeintlichen Realität wurde.
"Spiegel" 29/2018, S. 35 (Paid), taz.de ("taz"-Artikel)

Basta: “New York Times” verärgert Batman-Fans mit Spoiler.

New York TimesVerdorbene Vorfreude: Zum Unabhängigkeitstag in den USA erwarten viele Batman-Fans die 50. Ausgabe des aktuellen "Batman"-Bandes. Doch die "New York Times" vermiest den Fans den Spaß, indem sie in einer Vorab-Besprechung eine Wendung der Handlung verrät. Besonders ärgerlich: Die Infos standen unübersehbar schon in Überschrift und erstem Absatz.
tag24.de, hollywoodreporter.com

New York Times zählt 400.000 Kreuzworträtsel-Abonnenten.

New York TimesNew York Times hat über 400.000 Digital-Abonnenten für sein Kreuzworträtsel, meldet der Verlag. Damit habe sich die Zahl innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Für 2,50 Dollar monatlich oder 14,75 Dollar Jährlich erhalten Nutzer geräteübergreifend Zugang zur Online-Version des tagesaktuellen Kreuzworträtsels sowie zu einem Rätselarchiv mit weiteren Spielen.
dnw-online.net