Lese-Tipp: Der “Guardian” porträtiert Kreuzworträtsel-Star-Redakteur Will Shortz von der “New York Times”.

Lese-Tipp: Für Will Shortz, Kreuzworträtsel-Redakteur der "New York Times", kommt das Lösen der letzten Kästchen einem Drogenrausch gleich, erzählt er J Oliver Conroy vom "Guardian". Die unumstrittene Ikone der Szene ist 68 und will niemals in Rente gehen. Als er 1993 zur "NYT" kam verantwortete er die Rätsel allein, heute beschäftigt er ein fünfköpfiges Team.
theguardian.com

Abonnentinnen der “New York Times” können Artikel an Nicht-Abonnentinnen verschenken.

Neue Masche: Abonnentinnen der "New York Times" können zehn Artikel im Monat an Nicht-Abonnentinnen mithilfe eines neuen Sharing-Buttons "verschenken". Die Empfängerinnen haben 14 Tage Zeit, den Text zu lesen. Im Mai meldete die Zeitung, dass der Abo-Zuwachs verglichen mit 2020 deutlich gebremst ist. In Deutschland ermöglicht es etwa die "FAZ", Bezahl-Artikel zu verschenken.
niemanlab.org, help.newyorktimes.com, turi2.de (Background)

US-Justizministerium hat Telefonate von Reporterinnen der “New York Times” beschlagnahmt.

New York Times: Das US-Justizministerium hat 2017 unter der Trump-Regierung Telefonaufzeichnungen von vier Reporterinnen der Zeitung heimlich beschlagnahmt, räumt die Biden-Regierung ein. Anlass war die Untersuchung einer undichten Stelle im Regierungs­apparat. Auch Telefonate von Journalistinnen der "Washington Post" und von CNN" wurden beschlagnahmt. "NYT"-Chefredakteur Dean Baquet sagt, die Beschlagnahmung "untergräbt die Pressefreiheit zutiefst".
nytimes.com

Bericht: “New York Times” sondiert Übernahme von “The Athletic”.

Sportliche Ambitionen: Die "New York Times" führt Gespräche über eine mögliche Übernahme des Sportjournalismus-Portals The Athletic, meldet Axios. Quellen berichten u.a., dass die Zeitung sich bei Ex-Mitarbeiterinnen über das Unternehmen informiert. Es gehe um einen vollständigen Erwerb des Portals, das etwa 1,2 Mio Abonentinnen habe. Kurz vor der Pandemie ist The Athletic auf etwa 500 Mio Dollar geschätzt worden. Die "New York Times" kommentiere derlei Gerüchte generell nicht, sagt eine Sprecherin.
axios.com via niemanlab.org

Zitate-Ranking: “Bild” springt im 1. Quartal wieder vor die “New York Times”.

Bild verdrängt die "New York Times": Im Zitate-Ranking von Media Tenor steht "Bild" im 1. Quartal 2021 mit 232 Zitaten auf Platz 2 hinter dem "Spiegel", der 328 Mal zitiert wurde. Die "NYT", im Gesamtjahr 2020 auf Platz 2 hinter dem "Spiegel", aber vor "Bild", fällt zwischen Januar und März mit 189 Zitaten auf Platz 3.
kress.de

Die “New York Times” überlässt ihre Koch-Community auf Facebook sich selbst.

Kalte Küche: Die New York Times hat ihren Appetit auf ihre 77.000 Mitglieder starke Koch-Community auf Facebook verloren, berichtet Erin Biba. Die Zeitung kündigt in einem Posting an, dass sie aktive Mitglieder sucht, die als Administratorinnen die Gruppe weiterführen. Im Anschluss will die Zeitung die Verbindung zur Marke kappen und die Gruppe umbenennen.
twitter.com, facebook.com (Gruppe)

“Welt” holt Ex-“NYT”-Redakteurin Bari Weiss als Kolumnistin.

Springer angelt sich Ex-"New York Times"-Redakteurin Bari Weiss und holt sie als Kolumnistin zur "Welt". Weiss, vormals konservative Stimme im Meinungsressort der "NYT", soll sich als Contributing Editor vor allem um amerikanische Politik und Politikkultur kümmern. Weiss wurde 2020 mit einem offenen Brief bekannt, in dem sie ihre Kündigung bei der "NYT" aufgrund illiberaler Strömungen in der Redaktion rechtfertigte.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: Auch deutsche Redaktionen können Identitätskrisen erleben wie die “NYT”.

Ideologie-Krisen wie bei der "New York Times" werden sich so oder ähnlich auch in deutschen Redaktionen abspielen, glaubt Christian Meier: "Dem muss sich der Journalismus stellen – und daraus die richtigen Schlüsse ziehen." Die US-Zeitung hat eine interne Untersuchung in Auftrag gegeben, um ihre Identität zu ergründen. Das Ergebnis: Für People of Colour sei es noch immer ein schwieriger Arbeitsplatz, das Team insgesamt nicht ausreichend vielfältig.
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Die “New York Times” ringt um eine Linie.

Polarisiert: Die "New York Times" befindet sich nach der Entlassung von Do­nald G. McNeil in einem Kulturkampf, analysiert Kerstin Kohlenberg in der "Zeit". Der Wissenschaftsredakteur musste nach 45 Jahren wegen Rassismus-Vorwürfen vor zwei Wochen seinen Platz räumen. Im Zuge dessen gehe es "of­fen­bar auch dar­um, die Macht im Haus neu zu ver­tei­len, in­halt­lich und per­so­nell".
"Zeit" 08/2021, S. 5 (Paid)

Meinung: Trennung von “NYT”-Journalist Donald McNeil ist “bizarr”.

New York Times: Die Entlassung von Wissenschafts­journalist Donald McNeil ist "bizarr", schreibt Patrick Bahners. Der Corona-Erklärer musste nach 45 Jahren bei der Zeitung gehen, da er 2019 bei einer Schüler-Reise im Gespräch bei einer Nachfrage zum Thema das "N-Wort" genutzt habe. Die Vereinigung Pen sieht in dem Vorgang eine Gefährdung der freien Rede. Bahners wittert die "Dynamik revolutionärer Gerechtigkeit" und "Gesinnungsterror", der "sich um die Gesinnung gar nicht schert".
faz.net (Paid)

“New York Times” hat sich von einem “IS”-Betrüger täuschen lassen.


Ausgetrickst: Die "New York Times" ist einem Schwindler auf den Leim gegangen, der sich als Kämpfer des sogenannten "Islamischen Staats" ausgegeben hat. Die Zeitung hat mit ihm den mehrteiligen Podcast "Caliphate" produziert, der millionenfach gehört und sogar mit dem Peabody Award ausgezeichnet wurde. Eine interne Untersuchung der "NYT" kam zu dem Schluss, dass die blutrünstigen Geschichten des Protagonisten Shehroze Chaudhry gelogen waren. Schon zuvor war er in seiner Heimat Kanada festgenommen und wegen "geschwindelter terroristischer Taten" angeklagt worden.

Nach seiner Rückkehr vom Studium an der pakistanischen Universität in Lahore 2016 hatte Chaudhry behauptet, in Syrien beim "IS" gewesen zu sein. Auf Facebook schrieb er: "Ich bin der größte Stachel im Fleisch der hiesigen Ungläubigen." Währenddessen arbeitete er jedoch weiter im Familiengeschäft in einem Vorort von Toronto.

"NYT"-Chefredakteur Dean Baquet sagt im Interview mit dem National Public Radio dazu: "Hier hat nicht eine einzelne Reporterin versagt, sondern das ganze Haus." Und weiter: "Wir waren in die Tatsache verknallt, dass wir ein IS-Mitglied gefunden hatten, das in der Lage war, sein Leben im Kalifat und seine Verbrechen zu schildern. Wir waren so verknallt, dass wir auch nicht aufmerksam wurden, als wir Beweise dafür hatten, dass er einiges erfunden hatte."
sueddeutsche.de

Mitarbeit: Maria Gramsch

US-Schüler*innen bekommen kostenlosen Digital-Zugang zur “NYT”.

New York Times gewährt Schüler*innen und Lehrer*innen in den USA einen kostenfreien digitalen Zugang bis zum 1. September 2021. Sie hätten ein "noch nie dagewesenes Schuljahr" vor sich, die Zeitung wolle deshalb helfen, ihnen Zugang zu einordnenden Informationen zu ermöglichen. Über den Zugang können sie auch Lerninhalte des "The Learning Network" abrufen.
sueddeutsche.de, nytimes.com

Die “New York Times” ruft die Amerikaner*innen zur Abwahl Trumps auf.


Klare Worte: Die "New York Times" fordert in einem Wahlaufruf mit deutlichen Worten die Abwahl von US-Präsident Donald Trump. Der Beitrag vom Editorial Board, einer Gruppe von vom Rest der Redaktion getrennten Meinungs-Redakteur*innen, ist überschrieben mit dem Titel "Beendet unsere nationale Krise". Die Autor*innen schreiben, Trump könne "die dringlichsten Probleme der Nation nicht lösen, weil er das dringlichste Problem der Nation ist". Sie schreiben, Trump sei "der schlechteste amerikanische Präsident der modernen Geschichte" und "seines Amtes unwürdig". Eine mögliche Wiederwahl stelle "die größte Bedrohung der amerikanischen Demokratie seit dem Zweiten Weltkrieg" dar.

Wahlempfehlungen sind in der US-Politik und den anglo-amerikanischen Medien keine Seltenheit. Die deutliche Wortwahl des "NYT"-Appells ist in seiner Schärfe dennoch unüblich. Zuletzt sprachen sich auch politikferne Medien, die üblicherweise auf eine Wahlempfehlung verzichten, darunter "Scientific American", für eine Abwahl Trumps aus. (Foto: Ken Cedeno / MediaPunch / Imago Images)
nytimes.com via spiegel.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: “New York Times” kann mit 13 Mio Digital-Abos bis Ende 2025 rechnen.

Zahl des Tages: Mit bis zu 13 Mio reinen Digital-Abonnent*innen kann die "New York Times" bis Ende 2025 rechnen, prognostiziert J.P.-Morgan-Analyst Thomas Yeh. Das wären mehr als doppelt so viele wie heute. Zuletzt erklärte "NYT"-Chefin Meredith Kopit Levien, dass sie bis 2030 eine Vervierfachung der Abo-Zahlen auf dann 24 Mio zahlende Leser für möglich hält.
seekingalpha.com via meedia.de (Paid)

Zitate-Ranking: “Spiegel” liegt erneut deutlich vorne, “NYT” verdrängt “Bild” von Platz 2.

Ney York Times verdrängt "Bild" in den ersten neun Monaten des Jahres von Platz 2 des Zitate-Rankings von Media-Tenor. "Bild" rutscht sogar auf Platz 4 hinter die "Financial Times" ab. Die Funke-Zeitungen klettern von Platz 18 auf Platz 11. An der Spitze steht mit deutlichem Abstand erneut der "Spiegel" mit 885 Zitaten - vor einem Jahr waren es noch 109 mehr.
kress.de

Meinung: Britische und australische Journalist*innen machen die besseren Interviews.

US-Moderator*innen wollen ihrem Publikum um jeden Preis gefallen, beobachtet Ben Smith. Das erkläre, warum US-amerikanische Journalist*innen so viel schlechter und weniger konfrontativ in Interviews auftreten als ihre britischen oder australischen Kolleg*innen. Der ideale Host, etwa einer Morning Show, begleite sanft beim Müsli-Frühstück. Ein Interview müsse das Publikum dagegen dazu bringen, "ihren Kaffee auszuspucken".
nytimes.com

Meinung: Politisch wilde Zeiten spalten auch Redaktionen.

Redaktionskonflikte der "New York Times" und der "taz" sind mehr als Generationen-Streit, findet Meredith Haaf. Vielmehr stünden sich zwei Arten von Journalist*innen gegenüber. Auf der einen Seite die, "die die richtigen Leute zu Wort kommen lassen, aus bislang sozial unterdrückten Gruppen". Sie seien "im Zweifelsfall auf dem linken Auge blind". Auf der anderen Seite die, die "fast zwanghaft alle zu Wort kommen lassen" und Mehrheitsmeinungen und Gruppendynamik skeptisch gegenüber stünden.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Jodi Kantor und Megan Twohey über die Weinstein-Recherche.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" spricht mit den "NYT"-Reporterinnen Jodi Kantor (Foto) und Megan Twohey, die den Weinstein-Skandal aufgedeckt haben, über die Grenze zwischen Aktivismus und Journalismus und wie sie es geschafft haben, Vertrauen zu betroffenen Schauspieler*innen aufzubauen. Denn vor ihnen hat die Geschichte "niemand je hart gekriegt". In Hollywood habe die Haltung geherrscht, "dass die sprichwörtliche Besetzungscouch Teil der Kultur sei". Kantor sagt, das Aufdecken habe einerseits Veränderungen gebracht, andererseits sorge sie sich weiter um Frauen mit geringem Einkommen wie "die Kellnerin, deren Boss sie begrapscht".
spiegel.de (Paid)

Zitat: Twitter regiert die “New York Times”, findet Ex-Redakteurin Bari Weiss.

"Twitter steht nicht im Impressum der 'New York Times'. Aber Twitter ist ihr ultimativer Redakteur geworden."

Bari Weiss, bisher "zentristische" und konservative Stimme im Meinungsressort der "New York Times", begründet in einem offenen Brief, warum sie das Blatt nach rund drei Jahren verlässt. Sie wirft der Zeitung u.a. Selbstzensur vor, um etwa Trump-feindliche Zielgruppen zufriedenzustellen.
sueddeutsche.de, bariweiss.com (Brief)

“New York Times” steigt groß ins TV-Geschäft ein.

New York Times startet still und leise als TV-Produzent durch, berichtet Axios. Die Zeitung habe aktuell zehn Shows und Serien sowie drei Dokus in Entwicklung. Zuvor hat die "NYT" bereits für Amazon, Netflix und Hulu produziert. TV passe gut in die Geschäftsstrategie, kommentiert Sara Fischer, weil es dem Verlag kurzfristig Lizenz-Einnahmen beschert und langfristig Abonnenten-Beziehungen aufbaut.
axios.com

“New York Times” verlässt Apple News.

New York Times beendet ihre Kooperation mit Apple News, der Nachrichten-App des Tech-Giganten. Laut Meredith Kopit Levien, COO der "NYT", wolle man Nutzer*innen wieder zurück ins "eigene Umfeld holen", in dem der Verlag seine News-Präsentation selbst kontrollieren könne. Für Apple News ist es der größte Verlust seit dem App-Exit des "Guardian" 2017; auch das Bezahl-Angebot Apple News Plus schwächelt.
theverge.com, turi2.de (Background)

“New York Times” lässt Mitarbeiter*innen bis Januar 2021 im Homeoffice.

New York Times lässt ihre Mitarbeiter*innen bis Januar 2021 im Homeoffice, auch danach ist die Rückkehr ins Verlagsgebäude für Angestellte nicht verpflichtend. Ausgenommen von der Regelung sind nur Mitarbeiter*innen, deren Anwesenheit für die Produktion des Printprodukts unverzichtbar ist sowie Personen, die für Gebäudetechnik und -sicherheit zuständig sind. Ursprünglich wollte die "NYT" bereits im September den normalen Bürobetrieb wieder aufnehmen.
wuv.de

Meinung: Der Rückzug von “NYT”-Meinungschef James Bennet zeigt einen Wandel im Journalismus.

Neutralitätsjournalismus ist in den USA nicht mehr das oberste Gebot, analysiert Philipp Oehmke anhand des Abgangs von "NYT"-Meinungschef James Bennet (Foto). Seinen Stuhl habe Bennet nicht räumen müssen, weil er einen menschenverachtenden Beitrag zu verantwortet hatte, sondern weil er den Journalismus nicht mehr verstehe. Die in den USA streng durchgezogene Trennung von Meinung und Fakten sei nicht mehr zeitgemäß im Amerika von Donald Trump. Neutralitätsjournalismus könne seine Aufgabe als Vierte Gewalt nicht wahrnehmen, wenn auch krude Verschwörungstheorien als Meinung zählen. Die Leser*innen würden stattdessen Haltung erwarten.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

James Bennet tritt als Meinungsredakteur der “New York Times” zurück.

New York Times: James Bennet, bisher Meinungsredakteur und verantwortlich für die Op-Ed-Seite der Zeitung, tritt zurück. Herausgeber A. G. Sulzberger schreibt, nach der Kontroverse um den Gastbeitrag des republikanischen Senators und Hardliners Tom Cotton seien er und Bennet sich einig, "dass es ein neues Team braucht, um die Abteilung durch eine Zeit beträchtlicher Veränderungen zu führen". Leser*innen und Mitarbeiter*innen protestieren heftig gegen den Artikel.
nytimes.com, thehill.com, turi2.de (Background)

Hardliner-Gastbeitrag in der “NYT” bringt Redakteur*innen und Leser*innen auf die Barrikaden.

New York Times ringt um ihr Selbstverständnis: Leser*innen und Mitarbeiter*innen protestieren gegen einen Gastbeitrag des republikanischen Senators und Hardliners Tom Cotton, in dem er fordert, das Militär gegen Randalierer einzusetzen. Der Beitrag erschien auf der Op-Ed-Seite der Zeitung, die vielfältige Meinungen abbilden soll, die nicht von der Redaktion stammen. Mitarbeiter*innen dürfen eigentlich nicht öffentlich Partei für oder gegen "NYT"-Artikel ergreifen. Die Zeitung erklärt die Veröffentlichung mit einem "überhasteten redaktionellen Prozess".
sueddeutsche.de, tagesspiegel.de

“New York Times” würdigt Corona-Tote auf der Titelseite.

New York Times veröffentlicht in ihrer Sonntags­ausgabe die Namen von 1.000 Corona-Toten - stellvertretend für die fast 100.000 Menschen, die in den USA bisher an Covid-19 gestorben sind. Auf der Titelseite stehen eng bedruckt in sechs Spalten hunderte Namen und jeweils ein persönlicher Satz zu den Opfern.
t-online.de, bild.de, nytimes.com

Corona läutet das Drohnen-Zeitalter ein.

Drohnen unterstützen in der Corona-Krise das Ordnungsamt, messen Fieber und liefern Medzingüter aus, beobachtet Alex Williams. Weltweit könnte die Pandemie den fliegenden Robotern zu einem anhaltenden Boom verhelfen – nicht nur als "Eye in the Sky" der Regierung. In Hollywood und in Redaktionen könnten Drohnen für Filmproduktionen und Foto-Aufnahmen schon bald zur Standardausrüstung gehören.
nytimes.com

“New York Times” wirft Weinstein-Enthüller Ungenauigkeit vor.

USA: Die "New York Times" wirft dem "New Yorker"-Journalisten Ronan Farrow vor, im Fall Harvey Weinstein lückenhaft recherchiert zu haben. Farrows Recherchen über die Missbrauchs­vorwürfe haben den Hollywood-Produzenten maßgeblich zum Fall gebracht. Der Medienjournalist Ben Smith beanstandet, Farrow habe Ungenauigkeiten in vage Darstellungen verpackt, ohne Belege zu liefern. Er habe über Macht und ihren Missbrauch das erzählt, was die Leser glauben wollten. Farrow und der "New Yorker" widersprechen den Vorwürfen.
spiegel.de, nytimes.com

Die “New York Times” gewinnt über eine halbe Mio Digitalabonnenten im 1. Quartal.

New York Times gewinnt laut eigenen Angaben im 1. Quartal 587.000 neue Digitalabonnenten - und das, obwohl die Corona-Berichterstattung von der Paywall ausgenommen war. Insgesamt hat die Zeitung nun mehr als 5 Mio zahlende Digitalleser. Dennoch schreibt die "New York Times" im 1. Quartal einen Verlust von 44,3 Mio Dollar. Grund sind die eingebrochenen Werbeumsätze, die digital um 7,9 % abnahmen und in Print um 20,9 %. Die Zeitung rechnet damit, dass die Werbeumsätze im 2. Quartal sogar um 55 % einbrechen könnten.
wuv.de

China wirft US-Journalisten von “NYT”, “Washington Post” und “WSJ” raus.


Bye-bye, Beijing: Die chinesische Regierung entzieht US-Journalisten von "New York Times", "Washington Post" und "Wall Street Journal" die Arbeitserlaubnis in China und verweist sie des Landes. US-Bürger*innen, die für die drei Zeitungen arbeiten, müssen sich innerhalb von vier Tagen beim Informationsamt des chinesischen Außenministeriums melden. Innerhalb von zehn Tagen müssen sie ihre Pressekarte abgeben. Das chinesische Regime erwartet von den drei Medienhäusern sowie vom "Time Magazine" und dem Auslandsrundfunk Voice of America zudem detaillierte Angaben über ihr Personal, ihre Finanzen, Aktivitäten und Immobilien in China.

Die Anordnung ist Chinas Reaktion auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Zahl der Mitarbeiter*innen aus China bei chinesischen Staatsmedien in den USA auf insgesamt 100 zu begrenzen. Schon Mitte Februar hatte China drei Reporter des "Wall Street Journals" wegen eines Kommentars im Blatt des Landes verwiesen.
derstandard.at, nytimes.com, techcrunch.com, fmprc.gov.cn

“New York Times” rechnet wegen des Corona-Virus mit weniger Anzeigen.

New York Times spürt einen Rückgang bei den Anzeigenbuchungen und sieht dafür den neuartigen Corona-Virus als Grund. Das teilt das Unternehmen seinen Investoren in einer Pflichtmitteilung mit. Im laufenden Quartal verbuche die Zeitung einen Umsatzrückgang im digitalen Anzeigengeschäft zwischen 10 und 20 %. Ursprünglich hatte die "New York Times" mit einem Rückgang von 10 % gerechnet.
meedia.de, sec.gov (Mitteilung)

Zitat: “NYT”-Verlagschef Mark Thompson sieht Plattformen in der Zahlungspflicht.

"Ich glaube, Plattformen sollten auf die eine oder andere Weise dazu beitragen, dass unser Geschäftsmodell funktioniert. Ein offensichtlicher Weg ist, dafür zu bezahlen, und daran ist nichts auszusetzen."

Mark Thompson, Chef des Verlags der "New York Times", sagt der indischen "Economic Times" bei seinem Mumbai-Besuch, dass er kein Problem mit Geld von Facebook und Co hat. Das Print-Geschäft der "NYT" sei hochprofitabel und werde es noch mindestens eine Jahrzehnt bleiben.
economictimes.indiatimes.com via talkingbiznews.com

Trump gefährdet Journalisten, sagt “NYT”-Chefredakteur Dean Baquet.

Politik und Presse: Donald Trump gefährdet das Leben von Journalisten, die er namentlich anfeindet, sagt "NYT"-Chefredakteur Dean Baquet, 63, im "Guardian"-Interview. Er werde auch aus dem linken Lager angefeindet, weil die Zeitung Trump nicht als Rassist oder Sexist bezeichnet. Laut Baquet sollen Journalisten berichten, was Personen sagen, damit die Leser sich selbst ein Bild machen können.
theguardian.com via spiegel.de

Trump will “New York Times” und “Washington Post” bei allen Bundesbehörden abbestellen.

USA: Donald Trump fährt seine harte Gangart gegen ihm nicht wohlgesonnene Presse fort und kündigt die Abonnements der "New York Times" und "Washington Post" im Weißen Haus. Darüber hinaus kündigt er an, alle Bundesbehörden anzuweisen, die Abos ebenfalls zu stoppen. Dadurch würde eine „erhebliche Kostenersparnis für Steuerzahler“ erreicht, so seine Sprecherin Stephanie Grisham.
faz.net, wsj.com, nytimes.com

DWDL: ProSiebenSat.1 will sich von der Tochter Red Arrow Studios trennen.


Abgeschossen: ProSiebenSat.1 will die Produktionstochter Red Arrow Studios verkaufen, berichtet Thomas Lückerath. Der Verkauf würde für die Unterföhringer einen Rückzug aus dem internationalen Produktionsgeschäft bedeuten. Der TV-Konzern habe die US-Investmentbank Morgen Stanley mit dem Verkauf beauftragt, mögliche Investoren seien bereits informiert. Sie können bis zum 13. September Interesse an der Produktionsfirma bekunden.

Sollte es zu einem Verkauf kommen, würden die Webvideo-Tochter Studio71 sowie die deutsche Produktionsfirma Redseven Entertainment im Konzern verbleiben. Red Arrow Studios ist ein Konglomerat aus insgesamt 20 Produktionsfirmen, u.a. aus Deutschland, den USA und Großbritannien. Zu bekannten Produktionen zählt u.a. das "New York Times"-Format "The Weekly" für den US-Kabelsender FX.
dwdl.de

Klick-Tipp: “New York Times” zeigt Ausmaß der Tech-Übernahmen.

Facebook-LogoKlick-Tipp: Mit zahlreichen Übernahmen erhöhen Tech-Unternehmen wie Google oder Facebook ihre Macht, analysiert die "New York Times". Die Mehrheit der Übernahmen sei abseits der Öffentlichkeit und mit wenig behördlicher Kontrolle geschehen. Auf einer interaktiven Grafik zeigt nytimes.com die Verstrickungen der Tech-Unternehmen.
nytimes.com

Meinung: Facebook-Chefkommunikator kontert Forderungen nach Zerschlagung.

Facebook: Nicht die Größe zählt, sondern die Einhaltung der Verbraucherrechte, kontert der Facebook-Chefkommunikator Nick Clegg die Forderung nach einer Zerschlagung von Facebook in einem Gastbeitrag der "New York Times". Die grundsätzlichen Probleme der sozialen Medien würden ohne Facebook nicht verschwinden. Die Marktmacht sei bei genauer Betrachtung nicht so groß, da Nutzer auf Dienste wie YouTube, Twitter oder dem "aufstrebenden Wettbewerber" TikTok ausweichen könnten.
nytimes.com, turi2.de (Background)