Klick-Tipp: "New York Times" zeigt Ausmaß der Tech-Übernahmen.

Facebook-LogoKlick-Tipp: Mit zahlreichen Übernahmen erhöhen Tech-Unternehmen wie Google oder Facebook ihre Macht, analysiert die "New York Times". Die Mehrheit der Übernahmen sei abseits der Öffentlichkeit und mit wenig behördlicher Kontrolle geschehen. Auf einer interaktiven Grafik zeigt nytimes.com die Verstrickungen der Tech-Unternehmen.
nytimes.com

Meinung: Facebook-Chefkommunikator kontert Forderungen nach Zerschlagung.

Facebook: Nicht die Größe zählt, sondern die Einhaltung der Verbraucherrechte, kontert der Facebook-Chefkommunikator Nick Clegg die Forderung nach einer Zerschlagung von Facebook in einem Gastbeitrag der "New York Times". Die grundsätzlichen Probleme der sozialen Medien würden ohne Facebook nicht verschwinden. Die Marktmacht sei bei genauer Betrachtung nicht so groß, da Nutzer auf Dienste wie YouTube, Twitter oder dem "aufstrebenden Wettbewerber" TikTok ausweichen könnten.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Zitat: Arthur Gregg Sulzberger freut sich über Wettbewerb in der Branche.

"Ich will eine starke Washington Post und ein starkes Journal."

Arthur Gregg Sulzberger, Verleger der "New York Times", zeigt sich im "Zeit"-Interview erfreut über den Wettbewerb mit "Washington Post" und "Wall Street Journal". Er findet es "großartig", dass noch in seriösen Journalismus investiert wird, während weltweit die Redaktionen schrumpfen.
"Zeit" 19/2019, S. 39 (Paid)

"New York Times" entschuldigt sich für antisemitische Netanyahu-Karikatur.

New York Times entschuldigt sich bei Twitter für eine Karikatur, die Israels Ministerpräsident Netanyahu zeigt. Die Zeichnung parodiert Netanyahu als Blindenhund mit Davidstern am Halsband, der einen blinden US-Präsidenten Trump mit Kippa führt. Die Karikatur ist am Donnerstag in der internationalen Printausgabe erschienen.
twitter.com, spiegel.de

Podcast der "New York Times" erfindet sich kontinuierlich neu, schreibt Sandro Schroeder.

Podcasts: The Daily zielt auf Nachrichtennerds mit Schwäche für US-Themen, denen die gedruckte "New York Times" zu trocken ist, rezensiert Sandro Schroeder in seiner Podcast-Kritik. Die Produktion sei bis heute der "Vorreiter der Nachrichtenpodcasts" und erfinde sich kontinuierlich neu.
uebermedien.de, nytimes.com (Podcast)

Zitat: "NYT"-Chef glaubt an Zahlungsbereitschaft für wertige Inhalte.

"Ich sage immer: Wir versuchen nicht, eine Zahlungsbereitschaft neu zu erfinden. Wir versuchen, die Zahlungsbereitschaft wiederherzustellen."

Mark Thompson, CEO der "New York Times", sieht im Interview mit Ken Doctor keinen Grund, warum Leser Qualitäts­journalismus nicht auch digital unterstützen, sogar dafür bezahlen sollten.
niemanlab.org

P7S1-Tochter produziert TV-Magazin mit der "New York Times".

ProSiebenSat.1: Left/Right, eine Tochter des Produktionsarms Red Arrow Studios, produziert mit der "New York Times" ein wöchentliche Nachrichten­magazin. "The Weekly" läuft ab Juni beim US-Kabelsender FX, der bisher eher für Serien bekannt ist. Das Magazin will eigene Themen setzen, im Mittelpunkt jeder Folge steht eine Reporter oder eine Reporterin der "NYT".
dwdl.de

Zitat: Arthur Gregg Sulzberger sieht den Einsatz der USA für Pres­se­frei­heit schwinden.

"Von die­ser Rol­le ha­ben wir uns öf­fent­lich ver­ab­schie­det."

Arthur Gregg Sulzberger, Verleger der "New York Times", sagt im "Spiegel"-Interview, die USA seien in der Welt nicht mehr "laut­stärks­te und un­er­bitt­lichs­te" Streiter für Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit.
"Spiegel" 6/2019, S. 70-73 (Paid)

Media-Tenor-Ranking: "Bild" ist Deutschlands meistzitiertes Medium 2018.

Mehr Maaßen macht meistzitiertes Medium aus: "Bild" ist 2018 das meistzitierte Medium in Deutschland, zählt Media Tenor in seinem Zitate-Ranking. Mit insgesamt 1.203 Exklusiv-Meldungen ist der Boulevardtitel vor dem "Spiegel", der mit 1.098 Nennungen knapp dahinter liegt. Es folgen "New York Times" mit 907 Zitaten sowie "Bild am Sonntag" mit 895 Zitaten. "Süddeutsche Zeitung" und "Handelsblatt" belegen die Plätze 5 und 6.

Besonders häufig wird "Bild" mit Aussagen von Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen zitiert als dieser die Echtheit der Chemnitz-Videos anzweifelt. Auch Themen wie die Organspende oder die diskutierte Digitalsteuer verhelfen "Bild" 2018 zu Nennungen in anderen Medien.
"Bild", S. 1 (Paid)

"New York Times" macht dem Printmarkt Mut, beobachtet Sebastian Moll.

New York TimesNew York Times, die seit kurzem mehr als 4 Mio Abonnenten hat, lässt den Printmarkt aufatmen, beobachtet Sebastian Moll. Profitabler Journalismus sei auch im Digitalzeitalter möglich – für Redaktionen, die ihren Abonnentenstamm mit Qualitätsjournalismus versorgen, flankiert von Newslettern, Chatbots und Co, und Gratisleser aussperren.
"Horizont" 49/2018, S. 13 (Paid)

TV-Tipp: "Mission Wahrheit" begleitet "NYT"-Journalisten im ersten Jahr der Trump-Regierung.

New York TimesTV-Tipp: Die vierteilige Arte-Doku Mission Wahrheit schaut hinter die Kulissen der "New York Times" und begleitet die Journalisten bei ihrem Kampf um Glaubwürdigkeit im ersten Jahr der Trump-Regierung. Die Journalisten reagierten auf die Dämonisierung und "permanente Entwertung" durch den US-Präsidenten mit Offenheit und Transparenz, analysiert Holger Gertz. Arte zeigt alle vier Teile der Doku am Dienstagabend hintereinander anlässlich der US-Midterms ab 20.15 Uhr und schon jetzt in der Mediathek.
sueddeutsche.de, arte.tv (Doku in der Mediathek)

Klage: "New York Times" will FCC zur Herausgabe von Daten zwingen.

New York TimesNew York Times verklagt die US-Kommunikationsbehörde FCC auf Herausgabe von Server-Daten. Die Zeitung vermutet russische Beeinflussung einer Diskussion zur Netz-Neutrailität. Die FCC hatte 22 Mio Online-Kommentare erhalten, auffällig viele mit russischen Absendern und Floskel-Texten. Die Server gingen in die Knie, die FCC sprach zunächst von einem Hack. Die bisherigen Anfragen der "NYT" hat die Behörde abgelehnt.
techcrunch.com, huffingtonpost.com

Mitgründer Jack Ma bleibt doch Alibaba-Chef.

Rücktrittsmissverständnis: Alibaba-Mitgründer Jack Ma will offenbar doch nicht von seinem Chefposten zurücktreten, berichtet die "South China Morning Post". Alibaba dementiert einen Bericht der "New York Times", wonach Ma am Montag, seinem 54. Geburtstag, abtritt. Er werde nur eine langfristige Nachfolgestrategie vorstellen und "den Weg für jüngere Talente ebnen", bleibe aber Executive Chairman des chinesischen Online-Riesen.
handelsblatt.com, faz.net, scmp.com

US-Regierungsmitarbeiter schreibt in der "NYT" anonym über Widerstand gegen Trump.

New York TimesNew York Times: Ein vermeintlich ranghoher US-Regierungsmitarbeiter schreibt in einem anonymen Kommentar, dass er und andere Beamte aktiv Widerstand gegen die Politik von Donald Trump leisten, um "seine schlimmsten Einfälle zu verhindern". Trump fordert von der Zeitung die Veröffentlichung des Namens - zur Wahrung der nationalen Sicherheit.
nytimes.com, stern.de, faz.net

Apple verfilmt Titelstory aus "New York Times Magazine".

Apple kauft der "New York Times" die Filmrechte am jüngst erschienenen Magazin-Artikel Losing Earth ab. Autor Nathaniel Rich beschreibt darin romanartig den Kampf gegen den Klimawandel und wie er einmal fast gewonnen wurde. Apple will daraus eine Serie produzieren. Auch Konkurrent Netflix kooperiert mit Redaktionen: Die Serie Follow This begleitet BuzzFeed-Reporter.
nytimes.com, nytimes.com (Losing Earth), turi2.de ("Follow This")

"New York Times" nimmt mit Digital-Abos 99 Mio Dollar ein.

New York TimesNew York Times zählt im 2. Quartal 109.000 Abonnenten mehr bei reinen Digital-Abos und nimmt damit 99 Mio Dollar ein, ein Anstieg um fast 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Durch den Anstieg im Digitalen konnte die "New York Times" Verluste beim Anzeigenverkauf in Print abfangen. Der Umsatz stieg um 2 % auf 415 Mio Dollar, bei einem Gewinn von fast 24 Mio Dollar.
nytimes.com

Annäherungsversuch: "NYT"-Verleger Arthur Gregg Sulzberger trifft Donald Trump.


Ziemlich beste Feinde: Arthur Gregg Sulzberger, Verleger der "New York Times", hat US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen seine Sorgen über dessen "höchst beunruhigende Anti-Presse-Rhetorik“ vorgetragen. Das Treffen fand bereits am 20. Juli statt und sollte auf Wunsch von Trumps Beratern eigentlich vertraulich bleiben. Allerdings gibt es eine undichte Stelle im Weißen Haus: Donald Trump. Der twittert am Sonntag, er habe mit Sulzberger über die "riesigen Mengen Fake News" gesprochen und "wie diese Fake News sich zur Redewendung 'Feind des Volks' gewandelt" hätten.

Sulzberger schreibt dazu in einem Statement: Trumps Sprache sei "nicht nur spalterisch, sondern zunehmend gefährlich". Der Verleger der "New York Times" wolle den Präsidenten nicht davon abbringen, gegen die "NYT" zu schießen, sondern vielmehr seine generellen Angriffe auf Journalisten zu überdenken. Per Twitter legt Trump nach: Er werde einen Ausverkauf des Landes "durch Anti-Trump-Hasser in der sterbenden Zeitungsbranche" nicht zulassen. Die "angeschlagene 'New York Times'" und die "Amazon Washington Post" schrieben "nichts als schlechte Geschichten, auch über Erfolge". Das klingt nicht so, als hätte das Treffen mit Sulzberger große Annäherung gebracht.
haz.de, sueddeutsche.de, theguardian.com

"New York Times" stellt Podcast beim Marketing in den Mittelpunkt.

New York Times stellt in einer neuen Kampagne gezielt ihren News-Podcast The Daily in den Mittelpunkt. Er startete 2017 und erreicht 5 Mio Hörer, auch 30 Radiosender strahlen ihn aus. Autobahn-Werbetafeln, beklebte Straßenbahnen und TV-Spots werben nun für den 20-minütigen Gratis-Podcast. The Daily bekommt bald den TV-Ableger The Weekly, der im Pay-Kanal FX und auf der Streaming-Plattform Hulu laufen soll.
mediapost.com

Söder-Satire mutiert 14 Jahre später zu vermeintlichen Fakten.

New York Times und die "Süddeutsche" gehen einer Jahre alten "taz"-Satire über Markus Söder auf den Leim, schreibt Stefan Kuzmany. Er selbst war 2004 Autor der Söder-Satire. Seine Söder in den Mund gelegten Forderungen, Grüne zum Drogentest zu schicken und Schwarzfahrer an den Internetpranger zu stellen, finden sich heute als Fakten in seriösen Medien, weil die Satire in den Archiven zur vermeintlichen Realität wurde.
"Spiegel" 29/2018, S. 35 (Paid), taz.de ("taz"-Artikel)

Basta: "New York Times" verärgert Batman-Fans mit Spoiler.

New York TimesVerdorbene Vorfreude: Zum Unabhängigkeitstag in den USA erwarten viele Batman-Fans die 50. Ausgabe des aktuellen "Batman"-Bandes. Doch die "New York Times" vermiest den Fans den Spaß, indem sie in einer Vorab-Besprechung eine Wendung der Handlung verrät. Besonders ärgerlich: Die Infos standen unübersehbar schon in Überschrift und erstem Absatz.
tag24.de, hollywoodreporter.com

New York Times zählt 400.000 Kreuzworträtsel-Abonnenten.

New York TimesNew York Times hat über 400.000 Digital-Abonnenten für sein Kreuzworträtsel, meldet der Verlag. Damit habe sich die Zahl innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Für 2,50 Dollar monatlich oder 14,75 Dollar Jährlich erhalten Nutzer geräteübergreifend Zugang zur Online-Version des tagesaktuellen Kreuzworträtsels sowie zu einem Rätselarchiv mit weiteren Spielen.
dnw-online.net

Zitat: Für "NYT"-Korrespondentin Julie Davis ist Trump ansprechbarer als seine Vorgänger.

"Präsident Trump beantwortet spontane Fragen bereitwilliger, als es Obama oder Bush taten."

Julie Davis, Korrespondentin für die "New York Times" im Weißen Haus, findet US-Präsident Trump ansprechbarer als seine Vorgänger. Er lasse sich u.a. auch auf dem Weg zum Hubschrauber im Garten befragen. Jedoch sei die Arbeit unberechenbar geworden, weil man nie wisse, wie lange Informationen gültig sind.
taz.de

Zahl des Tages: 61 % der neu angestellten Personen der "New York Times" sind Frauen.

New York TimesZahl des Tages: In den letzten drei Jahren hat die "New York Times" bei 61 % der Neueinstellungen Frauen den Job gegeben. 39 % der neuen Mitarbeiter seien "People of Color". Das schreibt die Zeitung in einem Report. Der Anteil der Spitzenpositionen in den Ressorts News und Wirtschaft sei mittlerweile auf fast die Hälfte gestiegen.
tagesspiegel.de

"New York Times" veröffentlicht Nachrufe "übersehener" Persönlichkeiten.

New York TimesNew York Times veröffentlicht seit dieser Woche Nachrufe auf Persönlichkeiten, die zu ihrem Tod von der Zeitung nicht die Anerkennung bekommen haben, die sie rückblickend verdient hätten. Anlässlich des Weltfrauentags hat die "New York Times" ihre Reihe "Übersehen" mit mehreren Frauen begonnen, darunter die Fotografin Diane Arbus, Journalistin Ida B. Wells und Mathematikerin Ada Lovelace. Künftig soll die Reihe mit Männern und Frauen fortgesetzt werden.
spiegel.de, nytimes.com

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Digital-Boom: "New York Times" hängt Google an der Wall Street ab
Es ist längst ein Dauer-Duell: Donald Trump und die "New York Times". Während Trump noch im vergangenen Jahr auf Twitter über "The failing NYTimes" zwitscherte, spricht die Wirklichkeit eine andere Sprache. So zu sehen in der jüngsten Quartalsbilanz, die das Verlagshaus am 08. Februar 2018 an der Wall Street vorlegte ... mehr...

"New York Times" kündigt frisch eingestellter Kolumnistin.

New York TimesNew York Times trennt sich nur Stunden nach der Ankündigung, sie einzustellen, von der Tech-Journalistin Quinn Norton. Sie sollte leitende Kolumnistin für Technologiethemen werden. Twitter-Nutzer beschuldigten Norton nach der Personalmeldung, rassistische und homophobe Tweets verbreitet zu haben. Sie ist nach eigenen Angaben mit dem Neonazi-Hacker Andrew Auernheimer befreundet, dem Technikchef der rechtsextremen US-Website Daily Stormer. Norton sieht ihre Aussagen aus dem Kontext gerissen.
nytimes.com

"New York Times" veröffentlicht eine AR-Story über vier US-Olympioniken.

New York TimesNew York Times veröffentlicht einen Beitrag über vier US-Olympia-Sportler, der auf Augmented Reality basiert. Die Zeitung hat dafür mit Ralph Lauren kooperiert, die Marke ist offizieller Ausstatter der US-Teams und hat einen Teil des Beitrags gesponsert. Bisher können nur iOS-Nutzer die AR-Inhalte erleben, die Zeitung arbeitet aber an einer Android-Version.
nytimes.com