“NZZ” startet täglichen Podcast “NZZ Akzent”.

NZZ geht ab heute werktäglich unter die Podcaster und veröffentlicht "NZZ Akzent", in dem sich zwei Gesprächspartner für 10 Min einem Thema aus Politik oder Wirtschaft widmen. Die Audio-Offensive ist Nachfolger des "NZZ Corona-Podcasts", der in "NZZ Akzent" aufgeht. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen und in der "NZZ"-App verfügbar.
nzz.ch/akzent, per Mail

Medienredakteur Rainer Stadler verlässt die “NZZ” nach 31 Jahren.

NZZ: Medienredakteur Rainer Stadler verlässt die Zeitung Ende September "auf eigenen Wunsch". Der 61-Jährige arbeitet seit 31 Jahren für die "NZZ" und verantwortete u.a. die Medienseite, die ihm im Oktober 2018 entzogen wurde und seitdem in der Zuständigkeit von Feuilleton-Chef René Scheu liegt. Stadler nennt kein konkretes Ziel, freut sich aber "auf neue Projekte".
persoenlich.com

Lese-Tipp: Friedemann Bartu erzählt die jüngere “NZZ”-Geschichte aus der Innen-Perspektive.

Lese-Tipp: Friedemann Bartu, ehemaliger Korrespondent und Redakteur der "NZZ", schreibt in seinem Sachbuch Umbruch über die frühere Abhängigkeit der "Neuen Zürcher Zeitung" von der Freisinnig-Demokratischen Partei, das angespannte Verhältnis zwischen Print- und Online-Redaktion und einen "Herrenklub" mit Weißwein-Affinität. Bartu erzählt die jüngere Geschichte der "NZZ" mit Sympathie, aber auch viel Kritik an falschen Entscheidungen, rezensiert Peter Hoeres in der "FAZ".
faz.net

“NZZ” macht Eric Gujers Polit-Newsletter frei zugänglich.

NZZ will mehr deutsche Leser*innen gewinnen und macht den Polit-Newsletter Der andere Blick kostenlos verfügbar. Bislang war das freitägliche Briefing von Chefredakteur Eric Gujer nur für Digital-Abonnent*innen erhältlich. Seit dem 4. März gibt es zudem das Morgen- und Abendbriefing in einer Version für deutsche Leser*innen. Auch neue Deutschland-Korrespondent*innen will die "NZZ" verpflichten.
meedia.de

“Neue Zürcher Zeitung” überlässt der Zentralbibliothek Zürich das Archiv.

NZZ Neue Zürcher Zeitung 150Schweiz: Die "Neue Zürcher Zeitung" verschenkt zum 240. Geburtstag den Großteil des Printarchivs an die Zentralbibliothek Zürich. Die Zeitung spare künftig Lagerkosten, sämtliche Ausgaben bis zum 1780 sind digitalisiert worden. Das Archiv umfasst neben den historischen Zeitungen auch Mikrofilme, Fotonegative und Spezialausgaben.
persoenlich.com

“NZZ” startet wöchentlichen Newsletter NZZ Asien.

NZZ verschickt jeden Dienstag einen Asien-Newsletter für Entscheider in Wirtschaft und Politik. Im deutschsprachigen Raum gebe es bisher kaum journalistisch aufbereitete, fundierte Analysen, sondern interessengetrieben oder technisch angelegte Angebote, sagt Matthias Kamp, Leiter von NZZ Asien. Die Inhalte recherchiert das Team exklusiv für den Newsletter. Die "NZZ" will später einen passenden wöchentlichen Podcast und Events anbieten.
nzz.ch

“NZZ” startet 2020 einen täglichen Podcast.

NZZ holt Benedikt Hofer, 30, Nadine Landert, 30, Olga Scheer, 28, und David Vogel, 41, als Podcast-Team, das ab Frühjahr 2020 einen täglichen Podcast produzieren soll. Die "NZZ"-Redakteure arbeiten themenbezogen mit. Der Podcast beleuchtet in zehn Minuten "ein internationales Schwerpunktthema aus Politik und Wirtschaft" und richtet sich an Zuhörer aus der Schweiz und Deutschland. Hofer und Vogel kommen vom SRF, Landert von Radio 1, Scheer aus dem "NZZ"-Ressort Wirtschaft.
horizont.net

“NZZ” und “FAZ” beenden ihre inhaltliche Kooperation.

NZZ und FAZ haben ihre redaktionelle Kooperation beendet. Sie zielte darauf ab, mit gemeinsamen Korrespondenten in Russland und Japan kostensparend, aber tiefgründig zu berichten. Beide Verlage äußern sich nicht zu Gründen. Die Schweizer "Handelszeitung" vermutet Zwist, weil die "NZZ" in Deutschland "eine forsche Expansionsstrategie verfolgt" und der "FAZ" womöglich Leser abjage. Die "NZZ" will nun ihre Kooperation mit dem "Handelsblatt" ausbauen.
handelszeitung.ch

Hör-Tipp: Zeit Online und NZZ werden zu Technologieunternehmen.

Hör-Tipp: Im Podcast von Levin Kubeth und Felix Ogriseck sprechen die Produktchefs Thorsten Pannen von "Zeit Online" und Rouven Leuener von der "Neuen Zürcher Zeitung" über Newsapps und den digitalen Wandel ihrer Medienmarken. Die "NZZ" allein kann den Markt nicht verändern, sodass größere Plattformen wie Spotify die Spielregeln bestimmen, sagt Leuener. Nachrichten-Aggregatoren dürfen nicht dazu führen, dass die Leserbindung gegenüber Medienmarken leidet, sagt Pannen.
anchor.fm (79-Min-Audio, Interview ab 5:29)



Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.

Zitat: NZZ-Chef Felix Graf braucht Journalisten für die Zukunft seiner Medien.

"Qualität im Journalismus bedeutet, dass wir keinen Kahlschlag bei den Mitarbeitenden machen wollen und können. Qualitätsjournalismus braucht Personal."

Felix Graf, seit Juni Chef der NZZ-Mediengruppe, will nicht beinhart sanieren, sondern klug digitalisieren: Mehr Geld aus dem Lesermarkt zu holen, klappe nur mit "qualitativ hochstehendem Journalismus".
persoenlich.com

“NZZ” stellt ihr Deutschland-E-Paper ein.

nzz-150NZZ stellt ihr E-Paper mit speziell für deutsche Abonnenten zusammengestellten Beiträgen nach nicht einmal einem Jahr wieder ein. Stattdessen gibt es für deutsche Nutzer künftig eine neue Online-Startseite, auf der Themen aus Deutschland prominent platziert sind. Deutsche Abonnenten erhalten ab sofort zudem im Abonnent für monatlich 10 Euro Zugriff auf alle digitalen Inhalte der "NZZ". Bisher waren zum Beispiel die Ressorts Wirtschaft und Sport nicht enthalten. Ihr Team in Berlin stockt die NZZ um zwei weitere Korrespondenten auf.
nzz.ch, turi2.de (Backgrouund)

“NZZ” und “Standard” setzen bei Deutschland-Expansion auf Synergien.

nzz-150Deutschland-Expansion von "NZZ" und "Standard" könnte sich auszahlen, schreibt Christopher Ophoven. Beide Häuser setzten beim Versuch, deutsche Leser zu gewinnen, bewusst nur wenige Ressourcen ein und setzen auf Synergien. Beiträge oder zumindest Themen werden sowohl für Deutschland als auch für die Heimat verwendet. Dadurch könnten beide Zeitungen zeitnah in Deutschland Gewinne erwirtschaften.
deutschlandfunk.de

Schweiz: Arne Bergmann leitet Print-Werbung der NZZ Medien.

NZZ Medien holen Arne Bergmann, 46, als Leiter für den Werbemarkt Print. Er folgt Andy Bürki, 44, der das Unternehmen wegen "unterschiedlicher strategischer Auffassungen"verlässt. Bergmann verantwortet die Vermarktung aller Zeitungen und Zeitschriften der NZZ Medien. Bis Januar war er Chief Sales Officer von Admeira, zuvor in verschiedenen Positionen u.a. bei Media Impact und bei Springer.
werbewoche.ch

Bauer verpflichtet Ex-NZZ-Chef Veit Dengler.

Ein Ösi in Hamburg: Bauer verpflichtet Veit Dengler, 49, als Geschäftsführer für internationale Märkte und neue Geschäftsfelder. Damit verantwortet er die Aktivitäten der Bauer Media Group u.a. in Großbritannien, den USA und Australien. Mit dem Neuzugang will Verlegerin Yvonne Bauer den Umbau der Geschäftsleitung abschließen. Bauer freue sich, mit Dengler einen "vielseitigen und international erfahrenen Top-Manager an Bord geholt" zu haben.

Die Neuausrichtung war durch den Wechsel des früheren Bauer-Geschäftsleiters Andreas Schoo zu Funke nötig geworden. Die Lücke soll Dengler nun schließen. Der Österreicher Dengler musste im Juni 2017 als Chef der Schweizer NZZ-Gruppe gehen. Grund für die Trennung sollen unterschiedliche Auffassungen zwischen Dengler und dem Verwaltungsrat zur Umsetzung der Unternehmensstrategie gewesen sein.
wuv.de, horizont.net, turi2.de (Dengler), turi2.de (Schoo), turi2.de (Funke)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "NZZ"-Chef Veit Dengler über Innovationen in der Zeitung.

Lese-Tipp: Auch Akademiker entfremden sich und lehnen die Medien ab.

Lese-Tipp: Auch die Gebildeten entfremden sich von den Medien, beobachtet der "Spiegel". Die Flücht­lings­kri­se habe das lange vorhandene Gefühl, Jour­na­lis­ten maß­ten sich an, ihre Le­ser zu ma­ni­pu­lie­ren, an die Ober­flä­che ge­spült. Auch Rechts­an­wäl­te, Steu­er­be­ra­ter und Be­am­te dachten, Medien bögen die Fakten zurecht. Die Leser wollten nicht erzogen werden, sondern sich selbst eine Meinung bilden. Viele seien wütend auf die Medien. Gewinner der Entfremdung deutscher Leser und Zuschauer sei die "Neue Zürcher Zei­tung", die sich als An­laufadres­se für deut­sche Le­ser profiliere, de­nen in den hemischen Me­di­en zu viel Kon­sens herrscht.
"Spiegel" 09/2018, S. 68-73 (Paid)

“Tagesanzeiger”: SDA setzt Stellenstreichung radikal um.

SDA Nachrichten Logo 150Schweizerische Depeschenagentur baut etwa 40 der 150 Vollzeit-Stellen schon innerhalb der nächsten zwei Wochen ab - bisher war von zwei Jahren die Rede. Die Löhne werden abgesenkt, schreiben Markus Häfliger und Philipp Loser. Die Verlage, vor allem die NZZ-Gruppe und die AZ Medien, sollen der SDA 2016 gedroht haben, eine Konkurrenzagentur aufzubauen, falls die Nachrichtenagentur nicht die Preise senke. Die SDA lagert die Wirtschaftsberichterstattung künftig an ihre Tochter AWP aus, die niedrigere Löhne zahlt. Die SDA-Redaktion warnt in einem Brief, die journalistische Grundversorgung der Schweiz sei in Gefahr.
tagesanzeiger.ch (Paid), persoenlich.com, syndicom.ch (Brief SDA-Redaktion), turi2.de (Background)

NZZ-Verwaltungsrat beruft Felix Graf als neuen CEO.


Neuer Zürcher Zampano: Die NZZ-Mediengruppe hat einen neuen CEO gefunden. Felix Graf, 50, tritt den Job im Juni 2018 an. Er folgt auf Veit Dengler, der den Posten im Juni verlassen hat. Finanzchef Jörg Schnyder leitet den Verlag seither und bis zu Grafs Amtsantritt kommissarisch.

Felix Graf ist promovierter Physiker und leitet derzeit den Energieversorger CKW, 1998 bis 2002 arbeitete er für den Berater McKinsey, bis 2009 für den Telekommunikationsanbieter Swisscom. Dort hat er auch Erfahrungen im Managen von Medieninhalten gesammelt - u.a. beim Portal Bluewin sowie dem Fernsehpaket Swisscom TV.
persoenlich.com, nzzmediengruppe.ch

Jürg Weber übernimmt die Verantwortung für die elektronischen Medien bei der “NZZ”.

NZZ übergibt Jürg Weber die Verantwortung für die elektronischen Medien. Seit 2014 ist Weber bei der NZZ-Mediengruppe für die 14 Wochen- und Sonntagstitel zuständig und Mitglied der Unternehmensleitung. Er übernimmt von Daniel Ettlinger, der ab Februar Geschäftsführer bei Rheintal Medien wird.
persoenlich.com, turi2.de (Background), turi2.de (Ettlinger)

Anita Zielina verlässt die NZZ-Mediengruppe.

NZZ verliert Produkt-Chefin Anita Zielina zu Ende 2017. Zielina hat im Mai 2015 die neu geschaffene Stelle als NZZ-Digitalchefin übernommen und die digitalen Produkte aller Medien des Hauses verantwortet, aktuell die NZZ-Newsapp, die vor ihrem Weggang noch fertig werden soll. Sie hat außerdem ein digitales Storytelling-Team aufgebaut. Wohin es Zielina beruflich zieht, weiß sie noch nicht, sie wolle zunächst ihren MBA-Abschluss beenden und reisen. Ihr Lieblingsprojekt NZZ.at musste Ende April schließen.

Die Bereiche Bewegtbild und Audience Management verantwortet künftig die Redaktion, den Bereich Digitale Produkte übernimmt interimistisch Rouven Leuener, der bereits die Digitale Produktentwicklung verantwortet. Anita Zielina war einst beim "stern" im Rang einer Vize-Chefredakteurin für das Digitale zuständig, davor stellvertretende Chefredakteurin beim "Standard".
derstandard.de, facebook.com (Statement Zielina), turi2.de (Background)

Europäische Verlage gründen Allianz für automatisierte Buchung von Werbung.


Sichere Deals: Gruner + Jahr, "NZZ", "Standard" und weitere europäische Verlage bündeln ihr Geschäft mit der automatisierten Vermarktung ihrer digitalen Werbeflächen. Über das Angebot Premium Programmatic Europe können Werbungtreibende pan-europäische Kampagnen buchen. Die Allianz verspricht Sicherheit für Marken, weil alle buchbaren Websites bekannt sind. Ein Kritikpunkt beim sogenannten Programmatic Advertising ist die Intransparenz.

Neben dem digitalen Inventar von G+J, "NZZ" und "Standard" sind auch Flächen bei der G+J-Tochter Prisma Media in Frankreich verfügbar. Auch Unidad Editorial ("El Mundo", "Marca") aus Spanien, NextRégie aus Frankreich und das "Luxemburger Wort" wollen sich anschließen. Bis Ende des Jahres will die Allianz "alle wichtigen Märkte in Europa" bedienen.
per Mail

“Standard” und “NZZ” nehmen deutsche Leser ins Visier.


Alpiner Zweikampf um die Piefkes: Die österreichische Tageszeitung "Standard" und die Schweizer "NZZ" starten eigene Digital-Angebote für Leser in Deutschland. Seit Montagmittag ist derstandard.de online, der deutsche Ableger soll "Laborcharakter" haben und Experimentierfeld sein, um Neues auszuprobieren. Die sichtbar österreichische Färbung der Themenauswahl lässt nicht verheimlichen, dass zum Start noch etliche Artikel Übernahmen der österreichischen Hauptseite sind.

Die "NZZ" startet morgen mit NZZ Perspektive ein E-Paper speziell für Deutschland. Dazu kommt ein täglicher Newsletter, der die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammenstellt. Schon seit April kommentiert Chefredakteur Eric Gujer jeden Freitag die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick".

Es mag Zufall sein, dass die Ankündigungen aus Wien und Zürich am gleichen Tag kommen, doch der Trend ist klar: Trotz starker einheimischer Angebote ist der deutsche Markt für Medienunternehmen aus dem Ausland lukrativ. Beide Angebote beanspruchen für sich, den deutschen Lesern einen Außenblick auf das Geschehen in Deutschland und der Welt zu liefern. Bereits heute zählt nzz.ch rund ein Drittel seiner Zugriffe aus Deutschland. Bei derstandard.at sind es nach eigenen Angaben mehr als 10 %.
meedia.de, derstandard.at ("Standard"), persoenlich.com ("NZZ"), turi2.de (Background "NZZ")

Deutschland-E-Paper der “NZZ” startet morgen.

NZZ startet morgen mit NZZ Perspektive ihr angekündigtes Angebot speziell für Deutschland. Das Paket umfasst das E-Paper der "NZZ" mit Auslandsberichterstattung, Analysen und Kommentaren zur deutschen Politik sowie Feuilleton. Ein täglicher Newsletter stellt die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammen, jeweils am Freitag kommentiert Chefredakteur Eric Gujer die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick". Das Monatsabo kostet zehn Euro, einen Probemonat gibt es für einen Euro.
persoenlich.com, turi2.de (Background)

“NZZ” plant E-Paper-Ausgabe für Deutschland noch vor der Bundestagswahl.

Expedition Nord: Die "Neue Zürcher Zeitung" nimmt Deutschland ins Visier und plant eine E-Paper-Ausgabe speziell für den "großen Kanton im Norden", berichtet der "SonntagsBlick". Die elektronische Ausgabe für Deutschland solle aussehen wie das Original, jedoch ohne Schweizer Inhalte. Probeversionen würden intern bereits "herumgeistern", der Personalbestand sei aufgestockt worden. Ein Starttermin ist noch nicht bekannt, soll aber vor der Bundestagswahl im September sein.

Chefredakteur Eric Gujer verschickt bereits seit April einen wöchentlichen Politik-Newsletter für Deutschland. Zuletzt waren die Bemühungen der Zeitung, in Österreich mit dem Bezahlangebot NZZ.at Fuß zu fassen, gescheitert. Die gedruckte Auslands-Auflage der "NZZ" liegt laut Mediadaten bei rund 8.600 Exemplaren. Wie viele davon nach Deutschland gehen, sagt der Verlag nicht.
"SonntagsBlick" via persoenlich.com, handelszeitung.ch, turi2.de (Background Newsletter)