Hör-Tipp: NZZ dokumentiert das Ende der Hongkonger Zeitung “Apple Daily”.

Hör-Tipp: Auslandsredakteurin Katrin Büchenbacher blickt für "NZZ Akzent" auf die immer prekärer werdende Situation der freien Presse in Hongkong. Im Podcast zeichnet sie die Entwicklungen nach, die zur Schließung der prominenten pro-demokratischen Boulevardzeitung "Apple Daily" in der vergangenen Woche geführt haben. Die Stadt sei immer mehr in zwei Lager gespalten, konstatiert sie. Die Medienvielfalt, die Hongkong immer ausgezeichnet habe, drohe endgültig zu verschwinden.
nzz.ch (17-Min-Audio)

Luzi Bernet, Ex-Chefredakteur der Sonntagsausgabe, geht für die “NZZ” nach Italien.

Dolce Vita: Der Ex-Chefredakteur der "NZZ"-Sonntags­ausgabe Luzi Bernet übernimmt ab Februar 2022 den Korresponden­tenposten in Rom des Schweizer Blattes. Er ersetzt Andres Wysling, der bis zu seiner Pensionierung im Herbst 2022 weiter aus Italien berichtet. Bernet will die Zeit bis zu seinem Dienstantritt für ein Buchprojekt nutzen. Er war unlängst von Jonas Projer als Chefredakteur abgelöst worden.
nzz.ch, turi2.de (Background)

Zitat: Jan-Eric Peters über die Schwierigkeiten, journalistischen Nachwuchs zu finden.

"Es ist schwieriger geworden, Talente zu gewinnen. Wer will schon in einer Branche arbeiten, in der seit 20 Jahren von Krise geredet wird?"

Jan-Eric Peters, Geschäftsführer der "NZZ" in Deutschland, sagt im "Horizont"-Interview mit Ulrike Simon, es sei nicht mehr ganz einfach, journalistischen Nachwuchs zu finden.
"Horizont" 22/2021, S. 34 (Paid)

“NZZ” holt vier neue Redakteurinnen ins Berliner Büro.

NZZ räubert bei "FAZ", "Tagesspiegel", Politico und "Tagespost" und holt sich vier neue Redakteurinnen in die Berliner Redaktion. Hannah Bethke, bisher Berliner Feuilleton-Korrespondentin der "FAZ", und Oliver Maksan, Noch-Chefredakteur der katholischen "Tagespost", kommen im Juli. Justiz-Expertin Fatina Keilani (Foto) wechselt im August vom "Tagesspiegel" zu den Schweizer Kolleginnen. Im selben Monat kommt Kalina Oroschakoff, Klima-Journalistin bei Politico.
unternehmen.nzz.ch

NZZ Deutschland: Jenni Thier wird Digital-Managerin.

Neue Zürcher Zeitung: Jenni Thier (Foto) wechselt aus dem Schweizer Mutterhaus als Digital-Managerin nach Berlin. Die ehemalige Wirtschaftsredakteurin der "FAS" war in Zürich zuletzt Redakteurin für Tech-Themen. Ebenfalls neu an Bord im Berliner NZZ-Büro sind Social-Media-Redakteur Ferdinand Knapp, der von der liberalen Thomas-Dehler-Stiftung kommt, und Datenanalystin Caroline Stein von der Uni Köln.
turi2 – per Mail

Causa Reichelt: “NZZ” wirft “Spiegel” und “Tagesspiegel” “feucht-fröhliche Spekulationen” vor.


Alles ganz anders? Im Compliance-Verfahren gegen Julian Reichelt springt die Schweizer "NZZ" dem "Bild"-Chefredakteur zur Seite. Das Blatt kritisiert vor allem "Spiegel" und "Tagesspiegel". Die vom Hamburger Nachrichtenmagazin zitierte Formulierung "vögeln, fördern, feuern" habe keiner je gehört. Die "NZZ"-Autoren Alexander Kissler und Marc Felix Serrao vermuten stattdessen, die "Spiegel"-Kolleginnen seien "einfach nur ihrem Sujet verfallen". Sie werfen ihnen fehlende Faktentreue vor, "Hauptsache, es trifft den Richtigen". "Tagesspiegel"-Chefredakteur Lorenz Maroldt sei mit seinem "Drehbuch" über die Geschehnisse bei "Bild" nur deswegen auf der "sicheren Seite", weil er "sein Geraune als Fiktion darstellte".

Kissler und Serrao zitieren vor allem anonym: Es gebe keinen Machtmissbrauch, es geht "nur um Leistung". Allein die frühere "Bild"-Frau Anna von Bayern kommt mit Klarnamen zu Wort, auch sie spricht für Reichelt: "Ich habe nie erlebt, dass er seine Macht gegenüber Mitarbeiterinnen missbraucht hätte." Auf die Frage, wer hinter den Vorwürfen stecken könnte, antwortet sie: "Julian hat viele Feinde."
nzz.ch (nach Anmeldung frei)

Jonas Projer ersetzt Luzi Bernet als Chefredakteur der “NZZ am Sonntag”.

Vom TV in die Zeitung: Jonas Projer wird neuer Chefredakteur der "NZZ am Sonntag", berichtet die CH-Media-Redaktion. Der 39-Jährige folgt auf Luzi Bernet, der die Sonntagszeitung seit Oktober 2017 lenkt. Projer kommt vom Streaming-Projekt Blick TV, wo er ebenfalls Chefredakteur ist. Über die Hintergründe des Wechsels ist noch nichts bekannt. CH Media schreibt, dass NZZ und Ringier "demnächst offiziell informieren".
aargauerzeitung.ch

Zitat: Jan-Eric Peters warnt Journalisten vor Meinungsschlachten und Eigen-PR auf Twitter.

"Twitter ist die Selbstentzauberungs-Plattform des Journalismus."

Jan-Eric Peters, Managing Director "NZZ" Deutschland, schreibt in einem langen Thread bei Twitter, dass Twitter zu Meinungsschlachten mit zugespitzten Aussagen verführt und so Voreingenommenheit offenbart, die Glaubwürdigkeit von Journalist*innen untergräbt.
twitter.com

“Ideologische Kurskorrektur” der “NZZ” ist riskant, meint Anton Rainer.

NZZ, die im deutschen Markt weiter expandiert, wird es in ihrer rechten Nische unbequem, schreibt Anton Rainer. Denn unter Wutbürger*innen allein seien die angepeilten Abozahlen nicht zu holen. Rainer hält die "ideologische Kurskorrektur" für riskant, weil die Bedienung der rechten Nische der Markenkern der "NZZ" in Deutschland sei.
"Spiegel" 3/2021, S. 79 (Paid), turi2.de (Background)

“NZZ” will ohne Agentur-Texte von SDA auskommen.

NZZ verzichtet seit Jahresbeginn auf Texte der Schweizer Nachrichten­agentur SDA und nimmt nur noch Fotos ab. Stattdessen nutzt die Redaktion ein intern entwickeltes Tool, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu kuratieren und die aktuelle Newslage im Blick zu behalten. Mit dem Verzicht auf Agentur-Texte will die "NZZ" ihre "News-Leistungen im Markt noch besser differenzieren".
persoenlich.com

Jan-Eric Peters wird Geschäftsführer der “NZZ” in Deutschland.


Neue Zürcher Zielsetzung: Die "NZZ" baut ihr Team in Deutschland aus und beruft Jan-Eric Peters (Foto, rechts) zum Geschäftsführer der "NZZ" in Deutschland. Felix Graf, Chef der NZZ-Mediengruppe sagt, dies sei der "nächste Schritt", nachdem das Deutschland-Geschäft bisher aus Zürich gesteuert wurde: "Durch gezielte Investitionen und die Verstärkung des Teams in Deutschland wollen wir diese Entwicklung weiter vorantreiben." Peters wirkte zuletzt bei Springer, wo er unter anderem Chef der News-App Upday war und zuvor lange Chefredakteur der "Welt"-Gruppe. Mitte 2019 ging Peters in ein Sabbatical und kehrte anschließend nicht zu Springer zurück.

Mit Marc Felix Serrao (Foto, links) bekommt die deutsche "NZZ" zudem einen eigenen Chefredakteur. Serrao war seit Juli 2017 Leiter des Berlin-Büros der Zeitung. In Ulrich Machold lotst Peters zudem einen alten Bekannten von Springer zur "NZZ". Machold wird Produktleiter bei der "NZZ" in Deutschland. Er war über zehn Jahre für Digitalprodukte bei Springer verantwortlich. (Foto: NZZ / Martin Lengemann)
nzzmediengruppe.ch, horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

“NZZ”-Leserschaft wächst deutlich auf mehr als 200.000 Bezahl-Abos.

NZZ gewinnt im laufenden Jahr über 30.000 Abonent*innen hinzu. Damit knackt das Blatt die Grenze von 200.000 Abos, die es ursprünglich erst bis 2022 erreichen wollte. Die "NZZ" profitiert dabei von der Corona-Krise und der zunehmenden Digitalisierung der Mediennuztung. Als nächstes Ziel legt die Zeitung 400.000 Bezahl-Abos fest, die vor allem digital erreicht werden sollen.
persoenlich.com

Analyse: “NZZ” rühmt sich für “anderen Blick”, ist über neurechte Leser*inner aber nicht glücklich.

NZZ beansprucht für sich einen "Anderen Blick" auf Deutschland und bedient damit neurechte Kreise, die das Renommee der Zeitung zur Unter­mauerung ihrer Extrem­positionen nutzen, analysiert Martin Jahrfeld in "Meedia". Chef­redakteur Eric Gujer (Foto) verteidigt: "Diesen Milieus sind wir zu liberal." Er attestiert deutschen Medien jedoch "eine relativ hohe Meinungs­konformität" und rühmt sich dafür, "ein breites Meinungs­spektrum abzubilden". Auch der Berliner Bürochef Marc Felix Serrao will mit rechts­populistischen Positionen nichts am Hut haben: "Wer ein völkisches Weltbild vertritt oder vom Sozialismus träumt, wird beim Lesen der 'NZZ' wenig Freude haben", sagt er.
"Meedia" 42/2020, S. 31 - 42 (Paid)

“Spiegel”: AfD-Politiker verbreitet mit Bundesadler Fake-News in der der “NZZ”.

Fake-News mit Bundesadler: Der AfD-Politiker Peter Boehringer bekommt Ärger wegen einer Anzeige, die er im Juni in der "NZZ" geschaltet hat, berichtet der "Spiegel". Darin hatte er "Verschwörungstheorien über die EU, die EZB und die Flüchtlingspolitik" verbreitet und mit dem Adler des Bundestags als Vorsitzender des Haushaltsausschusses unterzeichnet. Dass er AfD-Mitglied ist, war nicht erkennbar. In einem Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble werfen die anderen Fraktionen Boehringer vor, "mehrere Grenzen überschritten" zu haben. Die Kosten von 17.000 Franken habe sich Boehringer von einem Schweizer Privatmann sponsern lassen und damit womöglich gegen das Parteiengesetz verstoßen.
spiegel.de

“NZZ” und “NZZ am Sonntag” legen die Ressorts Wirtschaft und International zusammen.

NZZ und ihre Sonntagszeitung fusionieren ihre bisher getrennten Wirtschaftsressorts und ihre Auslandsressorts. Der Schritt erfolgt zum 1. Januar. Chanchal Biswas, bisher für die Wirtschaft am Sonntag verantwortlich, trägt dann die Gesamtverantwortung. Der bisherige "NZZ"-Wirtschafts-Ressortleiter Peter Fischer wird Chefökonom der gesamten Mediengruppe. Das gemeinsame Auslandsressort wird vom bisherigen "NZZ"-Internationales-Chef Peter Rásonyi geführt.
nzzmediengruppe.ch

Die “NZZ” ernennt Nicole Anliker zu stellvertretenden Chefredaktorin.

NZZ befördert Nicole Anliker zur stellvertretenden Chefredaktorin und Leiterin des Newsrooms. Anliker ist bisher Lateinamerika-Korrespondentin der Zeitung. Sie folgt auf Andreas Schürer, der Geschäftsführer beim Komitee Weltoffenes Zürich wird und eine eigene Kommunikationsfirma gründet. Die "NZZ" legt zudem ihre Ressorts Technologie und Wissenschaft unter der bisherigen Technologie-Ressortleiterin Christiane Henkel zusammen. Christian Speicher, bisher Ressortleiter Wissenschaft, arbeitet künftig nur noch als Autor für die Zeitung.
per Mail

“NZZ Folio” erscheint ab 7. September nur noch zweimonatlich.

NZZ Folio, Magazin der Schweizer Tageszeitung, erscheint ab 7. September in neuem Design. Der Relaunch war eigentlich für April vorgesehen, dann aber wegen Corona verschoben worden. Zwischenzeitlich hatte das Magazin pausiert. Statt wie bis dahin jeden Monat erscheint "NZZ Folio" künftig nur noch alle zwei Monate. Als einen Grund dafür nennt Redaktionsleiterin Christina Neuhaus den in der Corona-Krise eingebrochenen Werbemarkt.
nzzmediengruppe.ch

NZZ startet Plattform “NZZ Pro Global” für Entscheider*innen.

NZZ stellt ihren Abonnent*innen auf der Plattform NZZ Pro Global Analysen, Hintergrundberichte und Reportagen zur Verfügung, die globale Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Deutschland und die Schweiz thematisieren. Die Zielgruppe sind Entscheider*innen, sie können das Angebot für 20 Euro monatlich per E-Mail, online und über die NZZ-App nutzen. Die Redaktion plant auch Live-Talks und Fachgespräche.
nzzmediengruppe.ch

Medienredakteur Rainer Stadler verlässt die “NZZ” nach 31 Jahren.

NZZ: Medienredakteur Rainer Stadler verlässt die Zeitung Ende September "auf eigenen Wunsch". Der 61-Jährige arbeitet seit 31 Jahren für die "NZZ" und verantwortete u.a. die Medienseite, die ihm im Oktober 2018 entzogen wurde und seitdem in der Zuständigkeit von Feuilleton-Chef René Scheu liegt. Stadler nennt kein konkretes Ziel, freut sich aber "auf neue Projekte".
persoenlich.com

Lese-Tipp: Friedemann Bartu erzählt die jüngere “NZZ”-Geschichte aus der Innen-Perspektive.

Lese-Tipp: Friedemann Bartu, ehemaliger Korrespondent und Redakteur der "NZZ", schreibt in seinem Sachbuch Umbruch über die frühere Abhängigkeit der "Neuen Zürcher Zeitung" von der Freisinnig-Demokratischen Partei, das angespannte Verhältnis zwischen Print- und Online-Redaktion und einen "Herrenklub" mit Weißwein-Affinität. Bartu erzählt die jüngere Geschichte der "NZZ" mit Sympathie, aber auch viel Kritik an falschen Entscheidungen, rezensiert Peter Hoeres in der "FAZ".
faz.net

“NZZ” macht Eric Gujers Polit-Newsletter frei zugänglich.

NZZ will mehr deutsche Leser*innen gewinnen und macht den Polit-Newsletter Der andere Blick kostenlos verfügbar. Bislang war das freitägliche Briefing von Chefredakteur Eric Gujer nur für Digital-Abonnent*innen erhältlich. Seit dem 4. März gibt es zudem das Morgen- und Abendbriefing in einer Version für deutsche Leser*innen. Auch neue Deutschland-Korrespondent*innen will die "NZZ" verpflichten.
meedia.de

“NZZ” startet wöchentlichen Newsletter NZZ Asien.

NZZ verschickt jeden Dienstag einen Asien-Newsletter für Entscheider in Wirtschaft und Politik. Im deutschsprachigen Raum gebe es bisher kaum journalistisch aufbereitete, fundierte Analysen, sondern interessengetrieben oder technisch angelegte Angebote, sagt Matthias Kamp, Leiter von NZZ Asien. Die Inhalte recherchiert das Team exklusiv für den Newsletter. Die "NZZ" will später einen passenden wöchentlichen Podcast und Events anbieten.
nzz.ch

“NZZ” startet 2020 einen täglichen Podcast.

NZZ holt Benedikt Hofer, 30, Nadine Landert, 30, Olga Scheer, 28, und David Vogel, 41, als Podcast-Team, das ab Frühjahr 2020 einen täglichen Podcast produzieren soll. Die "NZZ"-Redakteure arbeiten themenbezogen mit. Der Podcast beleuchtet in zehn Minuten "ein internationales Schwerpunktthema aus Politik und Wirtschaft" und richtet sich an Zuhörer aus der Schweiz und Deutschland. Hofer und Vogel kommen vom SRF, Landert von Radio 1, Scheer aus dem "NZZ"-Ressort Wirtschaft.
horizont.net

“NZZ” und “FAZ” beenden ihre inhaltliche Kooperation.

NZZ und FAZ haben ihre redaktionelle Kooperation beendet. Sie zielte darauf ab, mit gemeinsamen Korrespondenten in Russland und Japan kostensparend, aber tiefgründig zu berichten. Beide Verlage äußern sich nicht zu Gründen. Die Schweizer "Handelszeitung" vermutet Zwist, weil die "NZZ" in Deutschland "eine forsche Expansionsstrategie verfolgt" und der "FAZ" womöglich Leser abjage. Die "NZZ" will nun ihre Kooperation mit dem "Handelsblatt" ausbauen.
handelszeitung.ch

Hör-Tipp: Zeit Online und NZZ werden zu Technologieunternehmen.

Hör-Tipp: Im Podcast von Levin Kubeth und Felix Ogriseck sprechen die Produktchefs Thorsten Pannen von "Zeit Online" und Rouven Leuener von der "Neuen Zürcher Zeitung" über Newsapps und den digitalen Wandel ihrer Medienmarken. Die "NZZ" allein kann den Markt nicht verändern, sodass größere Plattformen wie Spotify die Spielregeln bestimmen, sagt Leuener. Nachrichten-Aggregatoren dürfen nicht dazu führen, dass die Leserbindung gegenüber Medienmarken leidet, sagt Pannen.
anchor.fm (79-Min-Audio, Interview ab 5:29)



Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.

Zitat: NZZ-Chef Felix Graf braucht Journalisten für die Zukunft seiner Medien.

"Qualität im Journalismus bedeutet, dass wir keinen Kahlschlag bei den Mitarbeitenden machen wollen und können. Qualitätsjournalismus braucht Personal."

Felix Graf, seit Juni Chef der NZZ-Mediengruppe, will nicht beinhart sanieren, sondern klug digitalisieren: Mehr Geld aus dem Lesermarkt zu holen, klappe nur mit "qualitativ hochstehendem Journalismus".
persoenlich.com

“NZZ” stellt ihr Deutschland-E-Paper ein.

nzz-150NZZ stellt ihr E-Paper mit speziell für deutsche Abonnenten zusammengestellten Beiträgen nach nicht einmal einem Jahr wieder ein. Stattdessen gibt es für deutsche Nutzer künftig eine neue Online-Startseite, auf der Themen aus Deutschland prominent platziert sind. Deutsche Abonnenten erhalten ab sofort zudem im Abonnent für monatlich 10 Euro Zugriff auf alle digitalen Inhalte der "NZZ". Bisher waren zum Beispiel die Ressorts Wirtschaft und Sport nicht enthalten. Ihr Team in Berlin stockt die NZZ um zwei weitere Korrespondenten auf.
nzz.ch, turi2.de (Backgrouund)