“Vorschläge von vorgestern”: Österreichs Finanzminister lehnt Corona-Bonds ab.

EU-Hilfen: Österreichs Finanzminister Gernot Blümel lehnt Corona-Bonds im "Handelsblatt"-Interview ab. "Die Krise sollte nicht dazu genutzt werden, Vorschläge von vorgestern unter dem Deckmantel der Corona-Krise umzusetzen", sagt Blümel. Das Anleihe-Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank könnte den besonders betroffenen Ländern helfen.
handelsblatt.com (Paid)

oe24.TV entschuldigt sich bei n-tv für die unerlaubte Übernahme von TV-Bildern.

Breaking News Rules: n-tv und oe24.tv einigen sich außergerichtlich, nachdem der österreichische Nachrichtensender ohne Erlaubnis TV-Bilder übernahm, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Bereits vor zwei Wochen hat oe24.tv ein nachträgliches Honorar gezahlt. Wolfgang Fellner, Chef von oe24.tv, hat sich bei Tanit Koch entschuldigt und "natürlich" eine Unterlassungserklärung abgegeben. oe24.tv hat sich vom verantwortlichen Chef vom Dienst "umgehend einvernehmlich getrennt".

Für n-tv sei der Vorfall "erledigt", schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die Idee, die Live-Bilder von n-tv ungefragt zu übernehmen, ist laut Fellner von einem jungen Chef vom Dienst gekommen. Das Vorgehen des Mitarbeiters, der seine erste - und mit dem Abgang wohl auch letzte - Dienstwoche beim österreichischen Nachrichtensender absolviert hat, "widerspricht eindeutig allen Dienstanweisungen" der Mediengruppe Österreich. (Foto: Screenshot oe24.tv via Twitter)
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Anlegerschützer werfen Wirecard die Abwicklung illegaler Geschäfte vor.

Wirecard: Die Wiener Anlegerschutzorganisation "European Funds Recovery Initiative" hat Strafanzeige gegen den Zahlungsdienstleister gestellt, schreibt das "Handelsblatt". Wirecard habe über Jahre Zahlungen für illegale Geschäfte abgewickelt, laut Anzeige geht es u.a. um "Finanztransfers in Zusammenhang mit mutmaßlich betrügerischen Online-Trading-Webseiten", Wirecard dementiert.
handelsblatt.com

Wir graturilieren: Armin Thurnher wird 71.


Wir graturilieren: "Falter"-Chefredakteur und -Herausgeber Armin Thurnher wird heute 71 Jahre alt und feiert im ganz kleinen Kreis, mit seiner Frau auf dem Land. Im vergangenen Jahr freute er sich besonders über die vielen schönen Wünsche und Feiern zu seinem 70. Geburtstag, zu denen auch das Erscheinen zweier Bücher gehörte: des Essaybands "Seinesgleichen" im Falter-Verlag und des Romans "Fähre nach Manhattan" bei Zsolnay. Andererseits erfreute Thurnher der erstaunliche Erfolg des "Falter", der seine verkaufte Printauflage so stark steigern konnte, dass er damit Verluste im Anzeigengeschäft mehr als kompensierte. Fürs kommende Jahr wünscht er sich, dass dieser Erfolg anhält, er sich auf die Rolle als Autor und Herausgeber beschränken kann und sein Nachfolger Florian Klenk mit dem "Falter"-Team "weiterhin die österreichische Öffentlichkeit dominiert". Gratulationen sind per E-Mail oder auf Twitter willkommen. (Foto: Irena Rosc)

n-tv fordert Unterlassungserklärung und Schadenersatz von oe24.TV.

n-tv fordert von oe24.TV eine Unterlassungserklärung sowie Schadenersatz in unbekannter Höhe. Der österreichische Nachrichtensender hatte ohne Genehmigung das TV-Signal von n-tv übernommen. Die Schadenersatzforderung basiere auf dem Urheberrechtsgesetz. Die Mediengruppe Österreich schweigt bisher zum Vorfall.
derstandard.at via dwdl.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Tanit Koch beantwortet den TV-Fragebogen live auf der Launchparty-Bühne (Archiv 10/2019).

Nachrichtensender oe24.TV sendet ohne Zustimmung TV-Bilder von n-tv.

oje24.TV: Der österreichische Nachrichtensender oe24.TV übernahm ohne vorherige Zustimmung TV-Bilder von n-tv, schreibt DWDL. Für die Berichterstattung nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen griff der österreichische Sender eigenmächtig auf das Sendesignal von n-tv zurück und überblendete deren Laufband mit dem eigenen News-Ticker. Ein Hinweis, dass es sich um Fremdmaterial handelt, gab es nicht. n-tv-Geschäftsführerin Tanit Koch fragte die oe24.TV-Kollegen via Twitter, ob ihnen die Reporter ausgegangen seien und kennzeichnete ihren Tweet mit dem Hashtag "#oje24".

Ob der Signalklau ein juristisches Nachspiel haben wird, ist derzeit unklar. Bereits im Vorjahr bediente sich oe24.TV beim ORF, um den Wiener Opernball zu übertragen. Der ORF habe laut DWDL keine rechtlichen Schritte eingeleitet, sondern wolle die Angelegenheit mit Wolfgang Fellner, Chef der Mediengruppe Österreich, die oe24.TV betreibt, klären. Auch eine Pressekonferenz, die der ORF übertrug, übernahm der österreichische Privatsender ohne Zustimmung des ORF. (Foto: Screenshot oe24.tv via Twitter)
dwdl.de, twitter.com

Google wälzt neue Digitalsteuer in Österreich auf Werbekunden ab.

Durchlaufender Suchposten: Google gibt die Kosten für die in Österreich seit Anfang 2020 geltende Digitalsteuer von 5 % auf Einnahmen aus Onlinewerbung künftig an die Kunden weiter, schreibt der "Standard". Googles Gebühr von 5 % fällt auf Anzeigen an, die von Nutzern in Österreich gesehen werden. Der Preisaufschlag soll im Laufe dieses Jahres, frühestens in der zweiten Jahreshälfte erhoben werden.

Eine rückwirkende Berechnung plane Google nicht, schreibt der "Standard". Die Steuerbehörde in Österreich verlangt 5 % auf Einnahmen aus Onlinewerbung bei Konzernen mit einem Umsatz von mehr als 750 Mio Euro. Auch Werbekunden außerhalb Österreichs müssen Googles Preisaufschlag zahlen, sofern die Anzeige in Österreich sichtbar ist.
derstandard.at

D-Force expandiert nach Österreich.

D-Force, das Joint Venture für Programmatic Addressable-TV von RTL und ProSiebenSat.1, expandiert nach Österreich. Zum Start sind die Angebote von IP Österreich und ProSiebenSat.1 Puls 4 dabei, externe Partner sollen aber hinzukommen. Kunden können künftig auch länderübergreifende Kampagnen buchen.
d-force.tv

Aus dem Archiv: SevenOne-Chef Thomas Wagner über die Pläne der D-Force (07/2019).

Österreichs Bundesverfassung ist künftig auch als Magazin erhältlich.

Österreich: Die Verfassung gibt es anlässlich des 100. Geburtstags künftig auch als optisch aufbereitetes Magazin. Die Auflage beträgt zunächst 25.000 Exemplare. Ideengeber ist Oliver Wurm, der zuvor das deutsche Grundgesetz als Magazin veröffentlichte. Hinter dem verlagsunabhängigen Projekt stehen zudem drei weitere Herausgeber.
verfassung-magazin.at

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Kiosk ist wichtigster Vertriebskanal" – Oliver Wurm über den Erfolg des “Grundgesetz-Magazins" (09/2017).

Zahl des Tages: Zahl der österreichischen Journalisten sinkt auf 5.346.

Zahl des Tages: Festangestellte 5.346 Journalisten sowie 600 bis 900 Freie arbeiten in Österreich, sagt der Österreichische Journalismusreport – es werden weniger, auf die der Druck steigt. Das Durchschnittsalter in den Redaktionen liegt laut Report bei 44,5 Jahren, nur jeder Zehnte ist unter 30. Außerdem arbeiten nur 40 % regelmäßig für digitale Kanäle.
derstandard.de

ORF: Zentralbetriebsrat klagt vor dem Arbeits- und Sozialgericht gegen Führung.

ORF 150ORF: Der Betriebsrat hat Feststellungsklage gegen den ORF beim Arbeits- und Sozialgericht eingereicht. Laut Betriebsrat hält der Sender sich nicht an die 2018 über zwei Jahre beschlossene Gehaltsrunde. 2020 entstehe der Belegschaft dadurch ein "reales Minus von einem halben Prozentpunkt". Der ORF hält gegen, der Modus für die Berechnung der Inflationsrate, um die es im Kern geht, sei schriftlich vereinbart und vom Stiftungsrat genehmigt.
derstandard.de, horizont.at

Österreich: Verleger Wolfgang Fellner startet das News-Magazin “Insider”.

Österreich: Verleger Wolfgang Fellner bringt das News-Magazin "Insider" auf den Markt, es startet mit 133.000 Auflage. Die Hälfte liegt jeden Freitag der Zeitung "Österreich" bei, der Rest geht für 2,90 Euro an den Kiosk. "Insider" kommt mit 100 Seiten. Werner Schima, Co-Herausgeber und Chefredakteur von "Österreich", und Angela Sellner, Leiterin Wirtschaftsressort bei "Österreich", übernehmen die Chefredaktion.
horizont.at

Basta: ORF macht Regierungseinführung zur Telenovela.

ORF 150Untertitelnovela: Der ORF transkribiert in seiner Mediathek die Amtseinführung der neuen Regierung ungewollt amüsant mit Gaga-Sätzen wie "Wie würdest Du dieses Küken nennen?" oder "Verdammte Scheiße. Wie soll ich das Alisa erklären?". Statt der Untertitel zum Kurzfilm "Sebastian - ein Kanzler zum Scherzen" liefen versehentlich die der Telenovela Alisa – Folge Deinem Herzen.
futurezone.at, handelsblatt.com, twitter.com (1-Min-Video)

“Krone”-Herausgeber Christoph Dichand kritisiert Funkes Vorstoß.

Kronen-Zeitung: Herausgeber Christoph Dichand (Foto) kritisiert in einer internen Rundmail den "rücksichtslosen Versuch der Machtergreifung" durch Funke. Der Verlag und Immobilien-Investor René Benko haben bei der österreichischen Wettbewerbsbehörde den Wechsel von gemeinsamer zu alleiniger Kontrolle über die Zeitung angemeldet. Dichand schreibt weiter, dabei werde juristisches Neuland beschritten, eine "solche kaltblütige Enteignung" sei wohl nicht durchzusetzen. Er und seine Familie würden "sämtliche Abwehrmaßnahmen ergreifen". Nach Funkes Rechtssicht kommen die Dichand-Erben nur auf 48 % der Stimmen.
derstandard.de, turi2.de (Background)

Funke und Benko melden alleinige Kontrolle über die “Krone” an.

Kronen Zeitung: Funke und Immobilien-Investor René Benko haben bei der österreichischen Wettbewerbsbehörde den "Wechsel von gemeinsamer zu alleiniger Kontrolle" über die "Krone" angemeldet. Das Boulevard-Blatt gehört zu je 50 % den Erben von Verleger Hans Dichand und der WAZ Ausland Holding, an der Funke 51 % und Benko 49 % hält. Laut "Standard" geht es um Stimmrechte, die nach ganzen Prozentpunkten bemessen werden. Verleger-Witwe Helga Dichand und die drei Kinder halten je 12,5 % und kommen nach Rechnung von Funke auf nur 48 % der Stimmen.
derstandard.at

“Österreich” muss 2.500 Euro Entschädigung an den Wiens Ex-Kripo-Chef Ernst Geiger zahlen.

Ibiza-Affäre: Die Tageszeitung "Österreich" muss dem ehemaligen Chef der Wiener Kriminalpolizei, Ernst Geiger, eine Entschädigung von 2.500 Euro zahlen, urteilt das Wiener Landgericht. "Österreich" hatte Geiger in einem Artikel im September Kontakte zu den Produzenten des Ibiza-Videos mit HC Strache unterstellt. Die Zeitung will das Urteil anfechten.
derstandard.at

Basta: Straches “b’soffene G’schicht” ist Unwort des Jahres in Österreich.

We going to Ibiza: In Österreich wird "b'soffene G'schicht" zum Unwort des Jahres gekürt. Mit diesem Ausspruch versuchte Ex-FPÖ-Chef Strache seine Äußerungen im Ibiza-Video im Nachhinein zu relativieren. Die im Video sichtbare Wodka-Energy-Mischung verleiht tatsächlich Flügel, Strache fliegt aus seinem Amt. Alkohol ist eben auch (k)eine Lösung.
sueddeutsche.de

Österreich: Presserat rügt Online-Medien für Video vom Stuttgarter Schwertmord.

Österreich: Der Presserat hat die Online-Medien oe24.at, Krone.at sowie Wochenblick.at für ihre Berichterstattung über den Stuttgarter Schwertmord gerügt. Die Medien hatten ein Video von dem Angriff im August veröffentlicht, wodurch Menschenwürde und Opferschutz "grob missachtet" worden seien. Die Medien hätten so gegen den Ehrenkodex verstoßen, urteilt der Presserat.
derstandard.at

Österreichische Post betreibt Kampagne gegen “Keine Werbung”-Aufkleber.

Österreich: Die Post führt derzeit eine Kampagne durch, die Einwohner dazu animieren soll, ihre Werbeverweigerungs-Aufkleber zu entfernen. Wer einen solchen Aufkleber am Briefkasten hat bekommt von der Post eine Notiz, die auf die vermeintlichen Vorzüge der Werbesendungen hinweisen soll. Außerdem bietet die Post kostenlos Werkzeuge zum Entfernen der Sticker an. Wie auch in Deutschland verdient die Post mit Werbesendungen. Die Deutsche Post plant jedoch aktuell keine ähnliche Kampagne.
welt.de

Video-Tipp: ORF-Show führt Boulevardpresse mit Fake-Video vor.

Video-Tipp: ORF-Satiriker Peter Klien erklärt in seiner Show Gute Nacht Österreich die Methoden der Boulevardpresse und lässt "Krone", Österreich" und "Heute" ins offene Messer laufen. Sein Team hat in ein Spielplatz-Video einen Skorpion montiert und mittels Fake-Accounts verbreitet. Den Boulevardblättern reichte das ohne weitere Recherche für Titelstorys. Die "Krone" wirft dem ORF nun vor, Fake News in die Welt gesetzt zu haben.
youtube.com (15-Min-Video) via derstandard.at, krone.at

Zwei YouTuber veröffentlichen vor Österreich-Wahl Boykott-Video in Rezo-Manier.

Österreich: Vor der Wahl des Nationalrats am Sonntag wollen zwei YouTuber in Rezo-Manier die ÖVP "zerstören". Sie kritisieren die Bildungs- und Klimapolitik der konservativen Partei. Die Videos der bisher unprominenten YouTuber Konstantin Kladivko (Foto) und Working Class Hero kommen auf über 160.000 Klicks - YouTuber Rezo erreichte über 16 Mio Aufrufe.
stern.de, turi2.de (Rezo), youtube.com (Konstantin Kladivko, 36-Min-Video), youtube.com (Working Class Hero, 55-Min-Video)

ÖVP wehrt sich gegen Berichterstattung der Wochenzeitung “Falter”.

Österreich: Die Wochenzeitung "Falter" kassiert eine Unterlassungsklage von der ÖVP. "Falter" berichtete, die ÖVP sei "hochverschuldet" und habe Großspenden verschleiert. Die Partei von Ex-Kanzler Kurz (Foto) zweifelt an der Echtzeit der Quellen. Viele Medien berichteten nicht über die Enthüllungen - aus Angst vor wegbrechenden Anzeigen öffentlicher Stellen, sagt Reporter ohne Grenzen.
deutschlandfunk.de

ProSiebenSat.1 geht in Österreich mit Puls 24 on-air.

ProSiebenSat.1 schickte den österreichischen Nachrichtensender Puls 24 am Sonntagabend auf Sendung, Bundespräsident Van der Bellen gibt den offiziellen Startschuss. Passend zum Beginn des Wahlkampfes in Österreich sendet Puls 24 zur ersten Primetime eine Wahlarena mit Sebastian Kurz.
twitter.com (Sendestart), digitalfernsehen.de

Gericht verbietet der “Zeit” Details über Detektiv im “Ibiza-Video”.

Zeit darf keine Einzelheiten mehr über einen Privatdetektiv verbreiten, der im so genannten Ibiza-Video zu sehen ist, urteilt das Landgericht Berlin. Die Wochenzeitung darf nur schreiben, dass die Wiener Staatsanwaltschaft gegen den Mann ermittelt, an etwaigen Vorstrafen oder angeblichen Tätigkeiten bestehe kein öffentliches Interesse. Das Video hatte die österreichische Regierung zum Sturz gebracht.
faz.net (Paid), bazonline.ch, de.euronews.com

Zitat: Regierung hat Medien unter Druck gesetzt, sagt Helmut Brandstätter.

"Überall dieselben Botschaften, dieselben Formulierungen. Und wo nicht gespurt wird, erhalten Vorgesetzte und Eigentümer deutliche Anrufe."

Helmut Brandstätter, Ex-Herausgeber der Tageszeitung "Kurier" und kürzlich in die Politik zur liberalen Oppositionspartei Neos gewechselt, schreibt in einem neuen Buch über die Einflussnahme der österreichischen Regierung.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Österreich: “Kurier” und Herausgeber Helmut Brandstätter trennen sich.

Österreich: Helmut Brandstätter beendet seinen Vertrag als Herausgeber des "Kurier". Er gehe einvernehmlich, sagt er in einer Betriebsversammlung. Im Flurfunk heißt es, er könne als Quereinsteiger zur liberalen Partei Neos wechseln. Brandstätter war von 2010 bis 2018 Chefredakteur des "Kurier", ab 2013 Herausgeber, vorher u.a. n-tv-Chef.
derstandard.at

Bauer verkauft immmo.at und “Bazar” an den “Kurier”.

Bauer verkauft in Österreich die Immobilienplattform immmo.at und das das Kleinanzeigenangebot Baraz an den "Kurier". Die Digitaltochter des "Kurier" gründet für die beiden Angebote eine neue Tochtergesellschaft namens JIM Marketing. Bis 2015 trat Bauers Österreichtochter Bauer Media Austria unter dem Namen Bazar Media auf.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Die “Zeit” beschreibt Details zu den Hintermännern des Strache-Videos.

Lese-Tipp: In der "Zeit" schreibt Holger Stark über das Umfeld der mutmaßlichen Macher des "Ibiza-Gate"-Videos. Ins Zentrum des Interesses sei mittlerweile eine Gruppe geraten, die als anrüchige Privatdetektive jahrelang in juristischen Grauzonen agiert hätte. Während sie den FPÖ-Politikern die Falle stellten, wurde parallel gegen sie ermittelt. Ob sie alleine agierten oder es noch Strippenzieher gebe, sei weiterhin unklar.
"Zeit" 28/2019, S. 4 (Paid)

Verlage und Digitalunternehmen gründen Austauschforum OP next.

Online-Publisher im deutschsprachigen Raum haben den Verein OP next gegründet, in dem sie sich über digitale Produktentwicklungen austauschen wollen. Die Plattform richtet sich an Publisher, die überregional journalistische Digitalprodukte herausgeben. Zu den Gründungsmitgliedern zählen u.a. "Spiegel", "Standard", Golem.de, Gruner + Jahr, die "Neue Zürcher Zeitung", Tamedia und Zeit Online.
opnext.info

Österrreichs Ex-Vize-Kanzler Strache stellt Strafanzeige gegen “alle” Beteiligten am “Ibiza-Video”.

Ibiza-Video: Heinz-Christian Strache, Ex-Vize-Kanzler von Österreich, hat in München und Hamburg Strafanzeige "gegen alle Personen" gestellt, die für die "Herstellung, Verbreitung und Veröffentlichung des sog. 'Ibiza-Videos' mitwirkend verantwortlich" seien. Bestimmte Personen bzw. die "Süddeutsche Zeitung" oder der "Spiegel", die das Video verbreitet haben, sind nicht namentlich genannt.
sueddeutsche.de

Zitat: Bernhard Pörksen sieht Österreich aktuell in einem journalistischen Live-Experiment.

"Österreich durchlebt momentan ein Live-Experiment, das von der Frage handelt: Behält der seriös sortierende Journalismus in Zeiten der fiebrigen Sofort-Spekulation die Deutungshoheit?"

Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen stellt im "Profil"-Interview die Frage, ob der Kern des Ibiza-Skandals das "Brausen aus Empörung und Gegenempörung" zwischen den Medien und sozialen Netzwerken bestehen kann oder die "Akteure des Spektakels" am Ende gewinnen.
profil.at