Australien legt Tourismus-Kampagne wegen Buschfeuern auf Eis.

Australien: Die staatliche Agentur Tourism Australia fährt wegen der Buschfeuer im Land eine millionenschwere Marketing-Kampagne nach nur zehn Tagen zurück. Die Kampagne mit Sängerin Kylie Minogue hat umgerechnet mehr als 9 Mio Euro gekostet und sollte vor allem Brexit-müde Briten nach Down Under locken.
businessinsider.com.au via mediapost.com, youtube.com (3-Min-Video)

Drohnen-Lichtshow in Shanghai leuchtete gar nicht zu Silvester.

Fake-Silvester: Die spektakuläre Drohnen-Lichtshow, mit der Shanghai angeblich das neue Jahr begrüßt hat, fand gar nicht zu Silvester statt. Die Bilder, die Medien weltweit verbreitet haben, wurden schon am 28.12. aufgezeichnet, erfährt die BBC. Zuvor hatte Shanghai.ist von Augenzeugen berichtet, die zum Jahres­wechsel vor Ort waren, aber nichts gesehen haben.
bbc.com, shanghai.ist

Medien sollten die Radikalität aus dem Netz nicht übernehmen, warnt Schröder.

Bild: Gerhard Schröder wirft dem Boulevardblatt im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor, Formen von Diffamierung aus den sozialen Medien in den Printbereich zu übertragen. Dies sei kein Erfolgsrezept gegen sinkende Auflagen. Medien sollten die "Radikalität" nicht überbieten, diesen Wettbewerb könne der Journalismus nie gewinnen. Der Ex-Kanzler brauchte einst "nur 'Bild', 'BamS' und Glotze" zum Regieren.
noz.de

Basta: Hornbach verkauft ab Silvester 2020 keine Feuerwerksartikel mehr.

Knallharter Ladenhüter: Hornbach streicht ab 2020 öffentlichkeitswirksam die Feuerwerksartikel aus dem Sortiment, offiziell aus "Nachhaltigkeitsgesichtspunkten". Explosiver dürfte der wahre Grund sein: Die Baumarktkette sei "bisher nicht durch große Umsätze aufgefallen", lässt Weco-Chef Thomas Schreiber im "Spiegel" die PR-Bombe platzen.
hornbach-holding.de (Pressemitteilung), "Spiegel" 52/2019, S. 59 (Paid)

Basta: Datenschutzbehörde kritisiert nach Thunberg-Tweets die Deutsche Bahn.

Fridays For Datenschutz: Die Berliner Datenschutzbeauftragte kritisiert nach dem PR-Wirbel um Greta Thunbergs Sitzplatzreservierung die Deutschen Bahn. Der Konzern hatte Journalisten Details zu ihrer Reise preisgegeben - nachdem Thunberg diese selbst zuvor bei Twitter DSGVO-unkonform veröffentlichte. Der Maulwurf dürfte damit in den eigenen Reihen sitzen - zumindest auf dem ICE-Boden.
wuv.de, turi2.de (Background)

Hamburger PR-Agentur a+o schließt überraschend Ende 2019.

a+o, Hamburger PR-Agentur, die u.a. für Google und Uber tätig ist, stellt Ende 2019 nach 23 Jahren überraschend ihren Betrieb ein. Karin Jensen und Thorsten Garde, beide geschäftsführende Gesellschafter von a+o, haben sich zur Schließung entschieden, nachdem sich "die wirtschaftliche Prognose für 2020 kurzfristig und überraschend geändert" habe, teilen sie mit. 16 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
a-und-o.com via meedia.de

Wir graturilieren: Thomas Voigt wird 60.


Wir graturilieren: Thomas Voigt, Chef-Kommunikator beim Hamburger Handelsgiganten Otto, wird heute 60 Jahre. Am späten Nachmittag feiert der einstige Chefredakteur von "Werben & Verkaufen", "Horizont" und "Impulse" bei Otto mit Kollegen und Weggefährten und will dort gemeinsam "auf das Leben und die kommenden gemeinsamen Jahre anstoßen". Im Anschluss geht es zu seiner Frau und den drei Kindern, die eine Überraschung angekündigt haben.

Das Beste im abgelaufenen Jahr war für Voigt, dass der Ausbau des Hauses "mental" überstanden sei. Im neuen Jahr wünscht er sich eine gesunde Geburt seines zweiten Enkels in Köln. Zu seinem eigenen Geburtstag sind Gratulationen auf allen Wegen willkommen - beispielsweise per E-Mail.
turi2.podigee.io (Podcast mit Voigt), turi2.de/edition9 (über Otto)

Wirbel um Bahn-Tweet: Greta Thunberg soll in der 1. Klasse gereist sein.

Bahn-Gate: Greta Thunberg soll, anders als es ihr Tweet über überfüllte Züge suggerierte, mit einem Sitzplatz in der 1. Klasse gereist sein, behauptet die Deutsche Bahn. Thunberg hatte zuvor ein Foto veröffentlicht, das sie auf dem Boden eines ICE zeigte. Auf dem Weg nach Norddeutschland habe die Klimaaktivistin erst ab Göttingen einen Sitzplatz erhalten, relativierte Thunberg später ihren Bahn-Tweet.
n-tv.de, twitter.com (Thunberg-Foto), twitter.com (Bahn-Reaktion)

Schwarzkopf setzt Scherz-Shampoo vom Postillon in die Tat um.

Schwarzkopf, Shampoo-Marke von Henkel, hat einen Postillon-Scherz aufgegriffen und das angepriesene Shampoo ohne Schnickschnack in die Tat umgesetzt. Das Schwarzkopf-Marketing reagiert fix, hat keine 24 Stunden später einen Spot im Netz, nach nicht einmal einem Monat ein fertiges Produkt, schreibt Jonas Jansen über den spontanen Marketing-Erfolg. Normalerweise dauert es bis zur Markteinführung ein Jahr. Die nur 1.600 Flaschen sind schnell alle vergriffen.
"FAZ", S. 21 (Paid)

Lese-Tipp: Neuseeländer beraten Boris Johnson beim Social-Media-Wahlkampf.

Lese-Tipp: Der britischer Premiere Boris Johnson (Foto) vertraut beim Digital-Wahlkampf auf Hilfe aus Neuseeland, schreibt Mijam Hecking. Die Social-Media-Berater Ben Guerin und Sean Topham haben den Auftrag, den Tories zum Wahlsieg zu verhelfen. Ihre Strategie: Die Menschen "auf der Suche nach dem nächsten Katzenfoto" über Gefühle kapern und dieselbe Nachricht immer wieder in unterschiedlichen Formen bringen.
manager-magazin.de

Unionsfraktion will Tabak-Außenwerbung nun auch verbieten.

Tabakwerbung: Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat ein Positionspapier verabschiedet, das Außenwerbung für Tabakprodukte ab dem 1.1.2022 weitgehend verbietet. Damit ist der Weg frei für einen Gesetzentwurf. Die SPD plädiert schon länger für ein Werbeverbot. Ab 2023 soll das Verbot auch für Werbung für Tabakerhitzer gelten, ab 2024 auch für E-Zigaretten. Die Tabak-Industrie argumentiert, ohne Werbung könne sie Raucher nicht über weniger gesundheits­schädliche Rauch-Arten informieren.
horizont.net, handelsblatt.com, spiegel.de

Meinung: Huawei-Marktführerschaft ist nur ein Mythos.

Huawei beansprucht für sich, Technologieführer bei 5G-Technik zu sein, Hendrik Ankenbrand sieht darin das Ergebnis eines über Jahre geführten PR-Feldzugs. Tatsächlich hat Ericsson weltweit mehr 5G-Ausrüsterverträge geschlossen als Huawei. Der chinesische Konzern besitzt zwar die meisten 5G-Patente, allein die Zahl sage aber nichts über die Qualität aus. Bei vielen Netzbetreibern gebe allein der Preis den Ausschlag für den Huawei.
"FAZ", S. 26 (Paid)

ProSieben zeigt Mystery-Thriller “Schattenmoor” vorab online.

ProSieben zerstückelt seinen Mystery-Thriller Schattenmoor, die erste Film-Eigenproduktion seit sieben Jahren, in online konsumierbare Häppchen. Seit Sonntag sind die ersten beiden Teile online abrufbar, bis Samstag folgt ein weiterer Ausschnitt jeden Tag um 0:01 Uhr. Die Auflösung gibt es erst am 11. Dezember im TV.
presseportal.de, schattenmoor.de

“Spiegel” berichtet über PR-Zanke zwischen ABB und Siemens.

ABBgekupfert? Der "Spiegel" berichtet über eine PR-Strategie-Posse zwischen den Ingenieurkonzernen ABB und Siemens. Teile der Siemens-PR erinnerten stark an Ideen von ABB - kein Zufall, denn eine Reihe der Beteiligten, darunter Kommunikationschefin Cla­ris­sa Hal­ler, hatten zuvor für ABB gearbeitet. Auch hätten Siemens-Mitarbeiter Zugriff auf "weit mehr als hun­dert Sei­ten mit ver­trau­li­chen Da­ten und Un­ter­la­gen", den ABB "von der Schweiz aus" nicht still­le­gen kön­ne.
"Spiegel" 49/2019, S. 68 (Paid)

Lese-Tipp: Thomas Werres prangert “Schattenspiele der Spindoktoren” an.

Lese-Tipp: Redakteur Thomas Werres prangert im aktuellen manager magazin auf sechs Seiten "Schattenspiele der Spindoktoren" an. Auf Vorstands-PR spezialisierte Agenturen und Berater hätten ein "Gewerbe im Graubereich" geschaffen - mit "stattlichen Kosten" bei Tagespauschalen bis 8.000 Euro. Die "Einflüstererbranche" habe ihr Klientel "regelrecht süchtig" nach ihren Diensten gemacht - am Ende entstünde weniger statt mehr Transparenz. Bei Thyssenkrupp hätten zuletzt die drei konkurrierenden Agenturen Gauly Advisors, CNC und Hering Schuppener für eine kommunikative "Kakofonie" gesorgt.
manager magazin, 12/2019, S. 56-62 (Paid)

turi2 edition #9: Wie die R+V Versicherung sich mit Video-Werbung profiliert.


Genossen mit Haltung: Die R+V Versicherung in Wiesbaden ist ein Finanzriese mit einem schwachen öffentlichen Profil. Das soll sich ändern, wenn es nach Marketingleiterin Anja Stolz und PR-Chef Hermann-Josef Knipper geht. In der turi2 edition #9 beschreibt Peter Turi, wie der Konzern mit starken Video-Kampagnen und Engagement beim E-Sport die Mitarbeiter motivieren und junge Kunden gewinnen will. Lesen Sie den Text über die R+V Versicherung jetzt kostenlos hier als Online-Artikel und hier in unserem neuen, komfortablen E-Paper.

Basta: Scherben bringen Elon Musk kein Glück.

Scherben bringen (kein) Glück: Nach der missglückten Präsentation des Tesla Cybertrucks, bei der vermeintlich bruchsichere Scheiben zerbrachen, sinkt der Aktienkurs von Tesla um 6 %, beobachtet "Forbes". Elon Musk verliert damit an einem Tag rund 697 Mio Euro. Glasklar bruchsicher dürfte seine Altersabsicherung sein: Musk verbleibe ein Vermögen von 21,4 Mrd Euro.
bild.de, forbes.com

Video-Tipp: Alexander Wiegand im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Alexander Wiegand setzt als Video-Mann in der Otto-Kommunikation den Versand-Konzern ins Bild, sich selbst setzt er allerdings lieber mit einem Buch aufs Sofa als vor den Fernseher. Das verrät Wiegand im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9. Wenn er doch mal vor der Glotze landet, streamt er am liebsten bei Netflix oder HBO Dokus. Und vielleicht verirrt er sich auch mal ins Kinderprogramm, denn als kleiner Junge war Kermit der Frosch sein großes Vorbild - weil der ein so großes Herz hat.
turi2.tv (1-Min-Video)

Agenturgruppe Publicis ordnet sich in Deutschland neu.

Publicis stellt sich in Deutschland neu auf, berichten "Handelsblatt" und "Horizont". Die französische Agenturgruppe holt ihre Einheiten an allen deutschen Standorten unter einem Dach zusammen. Zur Publicis Groupe gehören u.a. die Kreativ-Agenturen Saatchi & Saatchi, Publicis und Leo Burnett, die PR-Agentur MSL, der Berater Meta-Design sowie die Mediaagenturen Zenith und Starcom. Für den Kunden Beiersdorf und dessen Marke Nivea baut Publicis unter dem Namen "One Touch" eine eigene Einheit mit "einigen Hundert Mitarbeitern" in Hamburg auf.
handelsblatt.com, horizont.net

Bundeswehr regelt, wie Rekruten in sozialen Netzwerken auftreten sollen.

Bundeswehr gibt ihren Soldaten Social-Media-Guidelines an die Hand. Die Richtlinien warnen u.a. davor, durch Fotos oder Standortdaten ungewollt geheime Informationen preiszugeben. Durch ihre Präsenz in sozialen Netzwerken könnten die Rekruten ins Interesse von Terroristen oder ausländischen Geheimdiensten geraten. Explizit aufgerufen sind sie, die Truppe online in ein gutes Licht zu rücken, sie sollten aber nicht als "Pressesprecher" agieren.
spiegel.de, bundeswehr.de

Meinung: Klassische Werbung schaut sich heute keiner mehr an.

Marketing: Klassische Werbung ist tot, sagt PR-Unternehmer Richard Edelman im "FAS"-Interview. Die Hälfte aller Klicks auf Werbenachrichten sei künstlich erzeugt. In der Vermarktung sollten Unternehmen heute einen "purpose" vorweisen, einen gesellschaftlichen Zweck, dem sie sich verschreiben. Werber müssten mit der Technologie mitgehen. "Wer das nicht tut, ist raus. Das geht ganz schnell", warnt Edelman.
"FAS", S. 19 (Paid)

Thomas Voigt von der Otto Group: “Wir werden Medium und Medien müssen ins E-Commerce”.


Marken-Mann macht Medien: Thomas Voigt wechselte schon 2004 aus dem Journalismus in die PR – und kommuniziert seitdem für den Hamburger Handelsgiganten Otto. Der Ex-Katalogversender ist komplett digitalisiert. Zugleich hat Voigt die Kommunikation modernisiert. Im Interview für die turi2 edition #9 erklärt Voigt den Kulturwandel im Unternehmen, seine Vorstellungen von moderner PR und warum Otto starke Medien will, den Verlagen und Sendern aber trotzdem Konkurrenz macht. Das ganze Interview erscheint als turi2 podcast und ein Ausschnitt als turi2.tv-Video. Weiterlesen …

Interne Kommunikation per Video: Alexander Wiegand über die Otto-Show “In a nutshell”.


Die Otto-Show: Alexander Wiegand ist der Video-Mann in der Kommunikation der Otto Group – und die setzt zunehmend auf bewegte Bilder. Wiegand holt für das Format "In a nutshell" den Konzernboss Alexander Birken vor die Kamera. Und regelmäßig trifft sich Birken mit Mitarbeitern in einer Talkshow-Runde. Video-Mann Wiegand zeigt turi2.tv, wie das Mitarbeiterfernsehen der Otto Group aussieht. In der turi2 edition #9 beschäftigt sich Peter Turi in einem ausführlichen Text mit der Bewegtbild-Strategie des Handelskonzerns Otto.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Otto-Story im E-Paper der edition #9)

Huawei erhält von der CDU eine Absage für den Parteitag.

CDU lädt Huawei von ihrem Parteitag am 22. und 23.11. in Leipzig wieder aus, berichtet "Bild". Die Partei habe dem chinesischen Konzern mitgeteilt, dass eine Teilnahme als Sponsor "aus organisatorischen Gründen" nicht möglich sei. Beim letzten CDU-Parteitag und beim Deutschlandtag der Jungen Union war Huwei noch mit großem Infostand vertreten, beim Parteitag der CSU sponserten die Chinesen einen Imbiss-Stand. Inzwischen geht die Politik auf Abstand.
bild.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: GiK-Chefin Catherin Anne Hiller sieht “FFF” als “kommunikatives Geschenk”.

Hör-Tipp: Catherin Anne Hiller, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Integrierte Kommunikations­forschung, sieht die "Fridays for Future"-Bewegung als "kommunikatives Geschenk" und für die Marken die große Möglichkeit, sich zu differenzieren. Im Podcast Monsters of Content Marketing sagt sie, dass die klare Absender-Kennzeichnung bei Content Marketing messbar auf die Glaubwürdigkeit einzahlt. Jugendliche seien heute nicht per se weniger markentreu als früher, jedoch erlaubten sich immer weniger Marken einen langfristigen Markenaufbau und setzten eher auf kurzfristigen Abverkauf.
monsters-of-content-marketing.podigee.io (36-Min-Audio)

Heidelberger Bluttest-Verantwortlicher stoppt PK zum Untersuchungsbericht.

Heidelberg: Das Verwaltungsgericht Karlsruhe stoppt mit einer einstweiligen Anordnung eine Pressekonferenz der Uniklinik Heidelberg, bei der eine Kommission ihre Ergebnisse rund um die Bluttest-Affäre vorstellen wollte. Der Leiter der gynäkologischen Klinik, dessen Mitarbeiter den Test mitentwickelt haben, hat gegen die PK geklagt. Das Gericht begründet, dass "ungesicherte Vorwürfe gravierender Art" nicht in die Öffentlichkeit getragen werden dürfen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Innogy ernennt Alexander Stechert-Mayerhöfer zum neuen Kommunikationschef.

Innogy findet einen neuen Kommunikationschef. Der Energiekonzern beruft Alexander Stechert-Mayerhöfer als Nachfolger von Peter Heinacher, der das Unternehmen wie bereits bekannt verlässt. Für Stechert-Mayerhöfer ist es eine Beförderung: Er ist bereits seit 2016 in der Unternehmenskommunikation von Innogy tätig, zuletzt als Leiter der Konzernpresse. Innogy steht vor einer Fusion mit Eon.
news.innogy.com, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Carl-Eduard Meyer erinnert sich an die Gründung seines “Startups” News Aktuell.

Video-Tipp: Mit drei großen Fax-Geräten und einem ausgeklügelten System an Verteiler-Gruppen hat Carl-Eduard Meyer 1989 den Pressemitteilungs-Verbreitungsdienst News Aktuell gegründet. Im dpa-Video erinnert sich "Mr. ots" an die Anfänge der Firma, die man nach heutiger Definition wohl Startup genannt hätte.
70.dpa.com (3-Min-Video)

Zitat: Deutschland Marke kann ein wenig Politur vertragen.

"Nach Dieselgate, den Deutsche-Bank-Skandalen und den Klagen gegen Bayer und Monsanto hat das Vertrauen in deutsche Unternehmen stark abgenommen."

PR-Primus Richard Edelman sagt im "Handelsblatt"-Interview, Deutschland müsse seine Marke "Made in Germany" möglichst schnell zu altem Glanz polieren. Es reiche nicht, nur "die Ergebnisse für sich selbst sprechen" zu lassen.
handelsblatt.com

Zitat: Uber-Deutschland Christoph Weigler sieht beim Image Aufholbedarf.

"Man kann nicht einfach einen Mobilitätsdienst in San Francisco erfinden und ihn danach mal eben so in der ganzen Welt ausrollen."

Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber, sagt im "Horizont"-Interview, Mobilität sei ein lokales Geschäft. Wegen Fehlern in der Vergangenheit habe Uber beim Image Aufholbedarf.
horizont.net (Paid)


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" - Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein. (4/2019)

PR-Netzwerk Weber-Shandwick macht Werber Ilan Schäfer zum CEO.

Weber-Shandwick beruft Ilan Schäfer ab November zum neuen CEO des Agenturnetzwerks. Schäfer war bisher in Werbeagenturen tätig, unter anderem als Geschäftsführer bei Ogilvy & Mather und zuvor bereits in verschiedenen Positionen bei BBDO und Jung von Matt. Zuletzt war er Managing Director bei der Berliner Agentur VCCP. Er folgt auf Christiane Schulz, die Weber-Shandwick Anfang 2019 verlassen hat und mittlerweile für Edelmann arbeitet.
horizont.net, turi2.de (Background)

Lidl gibt Löffel ab.

Lidl beglückt Kunden ab einem Einkaufswert von 25 Euro mit einem verbeulten Löffel: Das Besteck-Stück fasst 20 % weniger als gewöhnliche Teelöffel und soll Kunden auf den Geschmack von weniger Salz und Zucker bringen. In seinen Eigenmarken will der Konzern den Zucker- und Salz-Einsatz bis 2025 und 20 % senken.
wuv.de

Tim Cooks Trump-Kontakte vereinfachen Apples Lobbyarbeit.

Apple gibt für Lobbyarbeit weniger Budget aus als Facebook, schreibt das "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook (Foto) habe ein enges Verhältnis zu US-Präsident Trump, obwohl Cook bei der Klima- oder Flüchtlingspolitik anderer Meinung sei. Cook treffe sich "regelmäßig" mit Vertretern der Regierung, um Apples Interessen zu kommunizieren.
wsj.com (Paid), businessinsider.de

Kommunikationschef Jörg Buddenberg verlässt Lobbyverband Vaunet.

Vaunet und sein Kommunikationschef Jörg Buddenberg gehen nach einem Jahr getrennte Wege, berichtet kress.de. Er verlasse den Privatsender-Lobbyverband "aus familiären Gründen", um sich das Pendeln zwischen München und Berlin zu ersparen. Buddenberg kam im Oktober 2018 zu Vaunet, war davor u.a. im Marketing von CNN International tätig.
kress.de, turi2.de (Background)