Christian Drosten kritisiert die Heinsberg-PR von Storymachine.


Zu viel Story: Christian Drosten nennt die Heinsberg-Arbeit von Storymachine in der "Süddeutschen Zeitung" "total unglücklich". Der Virologe und Corona-Erklärer stört sich u.a. daran, dass die Social-Media-Agentur von Kai Diekmann und Philipp Jessen zur Bezahlung ihrer Arbeit "Geld bei Industriepartnern eingesammelt hat, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen", wie "Capital" berichtet hatte. Falls es wirklich stimme, dass "Tweets und Aussagen des Studienleiters Hendrik Streeck in Talkshows schon wörtlich vorgefasst waren", wie aus einem internen Papier hervorgehe, habe das "mit guter wissenschaftlicher Praxis nichts mehr zu tun". Drosten sieht dadurch das ursprüngliche Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft gefährdet.

Die wissenschaftliche Arbeit seines Kollegen Hendrik Streeck kritisiert Drosten zunächst ausdrücklich nicht. Auszüge aus den Studiendaten, die Drosten einsehen konnte, "lassen erkennen, dass die Studie an sich seriös ist und gut werden könnte". Auch sage Streeck, dass er ergebnisoffen an die Untersuchung herangegangen sei. Drosten schränkt aber ein: "Wenn das stimmt mit dem internen Papier der PR-Agentur, dann war das überhaupt nicht ergebnisoffen. Sondern eine von vornherein geplante Botschaft, die man sich kaufen konnte."
sueddeutsche.de, turi2.de, turi2.de (Background)

RKI beantwortet nicht mehr alle Presseanfragen.

Robert-Koch-Institut beantwortet aufgrund Überlastung nicht mehr alle Presseanfragen zu Corona, erklärt die Leiterin der Pressestelle Susanne Glasmacher. Stattdessen werde nun sortiert, wer Antwort erhält - u.a. nach "Reichweite der Medien". Glasmacher und ihr Team sind maximal zu viert, an einem "vergleichsweise ruhigen Tag" hätten ihre Pressestelle alleine 120 E-Mails erreicht.
taz.de

Wir graturilieren: Christina Afting wird 47.


Wir graturilieren: Christina Afting, Managing Director bei Deekeling Arndt, wird heute 47. Geburtstag in Krisenzeiten heißt bei der Kommunikationsberaterin: ein Tag Urlaub vom Homeoffice und ein Ausflug an den Niederrhein – und abends mit einem Glas Wein auf der Terrasse sitzen. Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Afting die Erfüllung eines Lebenstraums: mit einem Expeditionsschiff fuhr sie in die Antarktis und saugte die Atmosphäre und Stille in sich auf. Für das kommende Jahr wünscht sie sich Gesundheit – auch für Freunde und die Familie – und bald wieder Menschen, die sie mag, live und in Farbe zu umarmen. Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel per E-Mail.

Hör-Tipp: Kai Diekmann hält Kritik an Heinsberg-PR für “völligen Unsinn”.

Hör-Tipp: Kai Diekmann referiert im Podcast Be Your Brand über PR in Social-Media-Zeiten, seine "Bild"-Vergangenheit und übers Scheitern. Etwas schmallippiger gibt er sich beim Thema Heinsberg-Protokoll (ab 29:25): Storymachine habe das Thema "dokumentiert", um "größtmögliche Aufmerksamkeit zu verleihen". Die Kritik daran liege "auch an der ideologischen Auseinandersetzung" der Politik, die Detailvorwürfe seien "völliger Unsinn".
soundcloud.com

Internationales Olympisches Komitee will sein Image verbessern.

IOC sucht mittels Ausschreibung nach einer PR-Firma, die hilft, Kommunikation und Markenbildung zu verbessern und das ramponierte Image zu polieren, schreibt Spiegel.de. Das Komitee habe die Kommunikation bisher "traditionell vernachlässigt" und sei seltsam bis intransparent mit Journalist*innen umgegangen. Aktuell steht das Komitee für das späte Verschieben von Olympia in der Kritik.
spiegel.de, turi2.de (Background)

“Capital”: Storymachine suchte weitere Finanziers für Heinsberg-Protokoll.

Heinsberg-Protokoll: Storymachine hat anfangs nach weiteren Geldgebern gesucht und Firmen, Verbänden, Stiftungen und Einzelpersonen angefragt, schreibt "Capital". Die Unternehmen Deutsche Glasfaser und Gries Deco Company sind als Finanziers bekannt, Storymachine-Chef Philipp Jessen sagt, weitere seien nicht beteiligt. Virologe Hendrik Streeck (Foto) habe von den "Partnern" gewusst.
capital.de, turi2.de (Background)

Deutscher PR-Rat rügt Wikipedia wegen mangelnder Autorenkennzeichnung.

Deutscher PR-Rat rügt die Wikimedia Foundation, weil sie bei Wikipedia-Einträgen nicht transparent genug mache, ob PR-Agenturen oder bezahlte Dienstleister beteiligt waren und ob Autoren den jeweiligen Beitrag aus Eigeninitiative geschrieben haben. Der Rat hat Wikimedia 2019 deshalb gemahnt, Wikipedia vertraute aber weiter auf die Autoren-Community und hat keine Änderung eingeführt, die dem Gebot der Absendertransparenz aus der Online-Richtlinie des DRPR entspricht.
pr-journal.de

Der PR-Rat untersucht die Heinsberg-Arbeit von Storymachine.


Niemand hat die Absicht, PR zu machen: Das Heinsberg Protokoll, bzw. die PR-Arbeit der Agentur Storymachine rund um die Forschungsarbeit des Virologen Hendrik Streeck, wird ein Fall für den PR-Rat. Das Kontrollgremium untersucht die PR wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Transparenzgebot im PR-Codex. Storymachine-Chef Philipp Jessen hatte erst reichlich spät per Twitter den Mit-Finanziers der Agentur-Arbeit per Twitter gedankt und damit Transparenz hergestellt – von der Deutschen Glasfaser und Gries Deco Company kamen demnach 30.000 Euro. Den Großteil der Kosten will die Agentur aber allein getragen haben. Neuerdings lässt die PR-Firma von Jessen, Kai Diekmann und Michael Mronz über den Medienanwalt Christian Schertz gar verbreiten, dass es sich bei Storymachine "nicht um eine PR-Agentur" handele. Ein entsprechendes Schreiben ging an den "stern", Ex-Arbeitgeber von Jessen. Dass Mit-Inhaber Diekmann die Nominierung seiner Firma als "Agentur des Jahres" beim "PR-Report Award" bejubelt, ist bei Twitter nachzulesen.

Auch in Springers "Welt" und bei Welt.de ist ungekennzeichnete PR von Storymachine gelandet: Die Cheflobbyistin der Firma, Franziska Zimmerer, durfte als "Gastautorin" über Politiker im Home Office schreiben. Der Hinweis, dass Zimmerer für Jessen, Diekmann und Mronz arbeitet und in der Chefredaktion des Mitgliedermagazins der FDP-Jugend "Junge Liberale" wirkt, fehlt in Print. Online hat die "Welt" den Hinweis ergänzt. Laut Springer ein bedauerlicher Home-Office-bedingter Fehler.
pr-report.de, stern.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Zitat: Jens Rehländer fordert, PR-Firmen sollten keine Forschungsergebnisse präsentieren.

"Grundlagenforschung ist kompliziert und Laien oft nur schwer zu erklären. Gerade deshalb sollte man Forschungskommunikation denen überlassen, die wissen, wie es geht."

Jens Rehländer, Kommunikationschef der Volkswagenstiftung, bezeichnet in einem Gastkommentar die Arbeit von Storymachine am "Heinsberg Protokoll" als "missglückte Wissenschaftskommunikation".
meedia.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Julia Schössler wird 48.

Prof Dr Julia Schoessler
Wir graturilieren: Julia Schössler, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Berliner PR-Agentur Schoesslers, feiert heute ihren 48. Geburtstag. Sie will sich "etwas Digital Detox ganz ohne Zoom-Meetings" gönnen und mit ihrem Freund und den gemeinsamen Hunden aufs Land fahren, für Waldspaziergänge und ein Picknick.

Die promovierte Betriebswirtin blickt – von der Corona-Krise abgesehen – auf ein "sehr harmonisches Jahr" zurück, beruflich wie privat. Seit dem Lockdown koche sie "wie ein Weltmeister". Auf ihrer Wunschliste für das kommende Jahr steht Gesundheit ganz oben. "Klingt immer so trivial", findet Schössler, "aber gerade die aktuellen Zeiten zeigen, dass Gesundheit einfach das Allerwichtigste ist." Glückwünsche nimmt sie situationsbedingt gerne telefonisch, per SMS, Social Media und per Mail entgegen. Aber: "Am allerliebsten ganz bald wieder persönlich!"

Lese-Tipp: Die Riffreporter rekonstruieren die Vorgeschichte des Heinsberg-Protokolls.

Lese-Tipp: Christian Schwägerl und Joachim Budde blicken auf die Vorgeschichte des Heinsberg-Protokolls zurück, dass weniger wie eine ergebnisoffene Studie wirke, als wie eine PR-Kampagne, um die mediale Diskussion weg vom Durchhalten des Lockdowns hin zu einem Exit zu überführen. Das Kommunikationsziel habe schon vor den Ergebnissen festgestanden, kräftig befeuert durch Storymachine und NRW-Ministerpräsident Laschet. Etwaige sechsstellige Opferzahlen durch den Strategiewechsel würden verschwiegen. Der Studienleiter, Virologe Hendrik Streeck, sei bereits vor dem Corona-Lockdown aufgefallen, weil er die Gefahr durch das Virus heruntergespielt und gegen harte Maßnahmen plädiert hat.
riffreporter.de, turi2.de (Background)

Telekom stattet Seniorenheime mit 10.000 Smartphones aus.

Deutsche Telekom stellt Seniorenheimen insgesamt 10.000 Smartphones zur Verfügung, damit alte Menschen trotz Besuchsverbot Kontakt zu ihren Angehörigen halten können. Jede Einrichtung kann drei Geräte zum symbolischen Preis von je 1 Euro bestellen. Für zwei Jahre sind pro Monat 10 GB Daten­volumen gratis dabei.
telekom.com, twitter.com/deutschetelekom (1-Min-Video), #thinkpositive #actpositive

Facebook unterstützt europäische Medien mit 3 Mio Dollar Corona-Hilfe.

Facebook stellt 3 Mio Dollar für einen Hilfsfonds zur Verfügung, der europäische Medienhäuser in der Corona-Krise unterstützen soll. Das European Journalism Centre bewertet die Anträge und teilt Beträge zwischen 5.000 und 50.000 Euro zu. Womöglich erhofft sich Facebook davon, dass Medien sich bei der nächsten Datenpanne daran erinnern, wer der Retter in der Not war.
facebook.com

Storymachine tritt für “Heinsberg Protokoll” in Erscheinung.


Corona bricht das Schweigegelübde: Storymachine, die Berliner Agentur von Kai Diekmann, Philipp Jessen und Michael Mronz, verantwortet unter dem Titel "Heinsberg Protokoll" die Social-Media-Begleitung der Covid19-Studie des Bonner Virologen Hendrik Streeck bei Twitter und Facebook. Es ist das erste Mal, dass die Agentur sich öffentlich zu einem Auftraggeber bekennt, bisher agierte Storymachine stets im Verborgenen, ohne Kunden zu nennen. Im Meedia-Interview erklärt Jessen den Sinneswandel damit, dass die Studie "größtmögliche Öffentlichkeit und Sichtbarkeit" erhalten solle. Dazu gehöre auch "eine klare redaktionelle Absenderschaft".

Streeck hat die Verbreitung von Covid19 im besonders betroffenen Kreis Heinsberg untersucht und kommt zu dem Zwischenergebnis, dass nach einer Corona-Infektion nun wahrscheinlich 15 % der dortigen Bevölkerung immun sind. Unter Einhaltung strenger Hygiene-Regeln könnten die Einschränkungen allmählich gelockert werden.

Zehn Mitarbeiter*innen von Storymachine dokumentieren die Studienergebnisse in Text, Bild und Video. Storymachine habe selbst die Initiative ergriffen und Streeck die Zusammenarbeit angeboten. Finanziert werde die Arbeit teilweise von Partnern, jedoch "fließen weder Steuergelder noch finanzielle Mittel der Universität Bonn in unsere Arbeit", betont Jessen und will auch künftig nur im Ausnahmefall über Kunden sprechen.
meedia.de (Jessen), spiegel.de, land.nrw (Studie)

Kommunikationschef Christian Garrels verlässt Philipp Morris.

Plötzlich Nichtraucher: Der Tabak-Konzern Philipp Morris und Christian Garrels gehen nach einer Zigarettenlänge wenigen Monaten schon weder getrennte Wege, berichtet "Clap". Ex-ADAC-Kommunikator Garrels hatte erst Anfang 2020 als Chef der Unternehmenskommunikation beim Tabak-Riesen angefangen. Er gehe wegen "unterschiedlicher Auffassungen" über die Marken- und Kommunikationsstrategie.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Gesundheitsministerium wirbt in der Corona-Krise verstärkt bei Facebook und Instagram.

Social-Media-Werbung: Das Bundes­gesundheits­ministerium wirbt in der Corona-Krise verstärkt bei Facebook und Instagram, analysiert Ingo Rentz auf Basis von Facebooks Werbebibliothek. Seit März 2019 hat die Behörde von Jens Spahn (Foto) insgesamt rund 50.000 Euro für Werbung in den beiden sozialen Netzwerken ausgegeben, fast drei Viertel davon seit Anfang Januar. Vom 6. März bis 4. April flossen rund 14.000 Euro, was 28 % der Gesamtsumme entspricht, u.a. für die Kampagne #WirBleibenZuhause.
horizont.net (Paid)

Andrea Rexer wird Kommunikations-Chefin bei der Hypo-Vereinsbank.

Seitenwechsel: Die Hypo-Vereinsbank verpflichtet Andrea Rexer als Kommunikations-Chefin. Sie folgt auf Marion Nagl, die die Bank verlässt. Rexer war lange Zeit als Journalistin tätig, u.a. bei der "Süddeutschen Zeitung". Ende 2018 wechselte sie zum "Handelsblatt" und wurde Leiterin des Ressorts Unternehmen & Märkte. Sie verließ die Zeitung aber nach einem Jahr wieder, offenbar wegen Unstimmigkeiten.
kress.de, turi2.de (Background)

Maximilian Mittereder wird Kommunikations- und PR-Chef bei Roland Berger.

Roland Berger befördert Maximilian Mittereder, 36, zum Kommunikations- und PR-Chef der Unternehmensberatung. Er folgt auf Claudia Russo, die Leiterin der Stabsstelle Kommunikation der Uni München wird. Mittereder ist gelernter Politikwissenschaftler und hat u.a. die Agenturen Lewis und WE Communications gearbeitet. Seit 2016 ist er bei Roland Berger Referent für Corporate Communications und internationale PR.
pr-journal.de

Zitat: Lieber Fehler machen als wegducken, sagt Berater Alexander Geiser.

"Führungskräfte, die aktuell zaghaft agieren oder in Deckung gehen, werden mittelfristig einen höheren Schaden anrichten als diejenigen, die auch mal mutig einen Schritt wagen."

Alexander Geiser, Vorstandsberater von Hering Schuppener, sagt im Interview mit dem "manager magazin", Adidas-Chef Kasper Rorsted habe zwar einen Shitstorm kassiert, aber der Kommunikations-Spagat zwischen betriebswirtschaftlich sinnvoll und gesellschaftlich akzeptabel sei auch ein schwieriger.
manager-magazin.de (Paid), turi2.de (Background)

Pressesprecher Nick Marten verlässt den Versandhändler Otto.

Otto und Pressesprecher Nick Marten gehen getrennte Wege. Er verlässt den Versandhändler nach knapp sechseinhalb Jahren, Ende 2013 hatte er als Volo in der Kommunikation angefangen. Marten, der zuletzt in Elternzeit war, will zum 1. April eine "neue Herausforderung" angehen.
twitter.com/zunicker, turi2.de (turi2 edition #9 über Bewegtbild-Kommunikation bei Otto)

Nachtrag 27.03.2020: Nick Marten fängt im April als Head of Public Relations beim Portal Gehalt.de, das mehrheitlich zur Stepstone-Gruppe gehört.
prreport.de

Umfrage: Entscheider bevorzugen Newsletter zur Information.

Newsletter sind für Entscheider die wichtigste Informationsquelle, sagt eine Umfrage der Hamburger PR-Agentur Frau Wenk. 53 % der Befragten gaben an, sich über E-Mail-Newsletter zu informieren, 2019 waren es noch 35 %. Dahinter folgen Fach- und Branchenmedien mit 45 %. Drittwichtigste Quelle ist das Business-Netzwerk Linkedin mit 40 %, den deutschen Konkurrenten Xing nennen nur 5 % der Entscheider. Auch Twitter verliert massiv an Bedeutung.
horizont.net, frauwenk.de (Umfrage anfordern)

Cordelia Wagner verlässt die Mediengruppe RTL Ende März.

IP Deutschland verliert seine Kommunikationschefin Cordelia Wagner. Sie verlasse die Mediengruppe RTL Ende März nach 15 Jahren, schreibt sie in einer Abschiedsmail. Nach einer Auszeit wolle sie sich in ein neues Abenteuer stürzen, das auf ihrer gerade entstehenden Website stark nach Selbstständigkeit aussieht.
turi2 – eigene Infos

Aus dem Archiv von turi2.tv: Cordelia Wagner im TV-Fragebogen.

Corona-Krise: Christian Garrels will Krisen-PR für kleine Firmen übernehmen.

Krisen-PR: Christian Garrels, langjähriger ADAC-Kommunikationschef, bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen professionelle Hilfe in der Krisenkommunikation an. "Mein Angebot ist nicht gewerblich, sondern persönlich motiviert", sagt Garrels, der in der Corona-Krise Firmen helfen will, die "keine Riesenbudgets für renommierte PR-Agenturen" haben.
xcomms.de, twitter.com, #thinkpositive #actpositive

Looping Group entwickelt Kommunikationsstrategie für Human Vaccines Project.

Looping Group übernimmt die weltweite Kommunikation für die Nonprofit-Organisation Human Vaccines Project, ein Netzwerk von Medizinern, die beim Forschen Biomedizin mit KI verbinden. Dominik Wichmanns Content-Agentur soll die Mediziner auch beim europäischen Fundraising unterstützen. Ex-"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer (Foto) leitet das Projekt.
meedia.de

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Wir graturilieren: Axel Wallrabenstein wird 56.


Wir graturilieren: Axel Wallrabenstein, Chairman von MSL in Deutschland und Meister des Flüstertons, was er bei turi2.tv beweist, feiert heute seinen 56. Geburtstag. Wobei, groß gefeiert wird meist nicht, weil er auch am Geburtstag viel unterwegs ist – vergangenes Jahr war er in Israel, dieses Jahr geht er in München mit Freunden essen.

Im vergangenen Jahr hat Wallrabensteins sein 20. MSL-Jubiläum gefeiert, gleichzeitig war es das bisher erfolgreichste Jahr in der Agenturgeschichte war. Wallrabenstein freut sich im kommenden Lebensjahr auf interessante Aufgaben und Herausforderungen. Er wünscht sich Gesundheit und ab und zu etwas mehr Zeit in seiner Wohnung in Barcelona, #homeoffice sozusagen. Gratulationen erreichen ihn bei Facebook, Instagram und Twitter.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Axel Wallrabenstein im Flüster-Interview: "Manche Dinge kann man nicht laut sagen" (4/2018)

Tourismus in Südtirol plant Image-Kampagne für die Zeit nach Corona.

Post-Corona-PR: Die Tourismusbranche in Südtirol plant bereits Werbemaßnahmen für die Zeit nach der Corona-Epidemie, berichtet der "Spiegel". Die landeseigene Marketingagentur sei beauftragt, Konzepte für eine Mio-schwere Image-Kampagne zu erarbeiten. Die Devise: Wenn alles vorbei ist, müsse in Deutschland kommuniziert werden, "dass wir wieder clean sind".
"Spiegel" 12 / 2020, Seite 65 (Paid)

Meinung: Föderalismus ist das Problem in der Corona-Kommunikation.

Krisenkommunikation erfordert klare Führung und das offene Eingeständnis von Schwächen, die ohnehin jeder mitbekommt, schreibt Medien-Trainer Tom Buschard. Das Problem in der Corona-Krise sei der Föderalismus, bei dem jeder macht und kommuniziert, was er will, ohne dass die Bundesregierung hart durchgreifen könne. Optisch gebe es für Politiker "nichts zu holen". Beim Hochwasser könnten sie mit Fotos in Gummistiefeln punkten, Bilder mit Mundschutz und Schutzkleidung wirkten dagegen "krank, schwach und ängstlich".
manager-magazin.de

Scholz & Friends sollen das Image des Ruhrgebiets aufpolieren.


Für den Pott einen Deckel: Scholz & Friends übernehmen für den Regionalverband Ruhr eine groß angelegte Standortmarketing-Kampagne. Mit dem Slogan "Metropole Ruhr – Stadt der Städte" will die Agentur in den kommenden drei Jahren Investoren, Fachkräfte und Gründer in das Ruhrgebiet locken. Herzstück der ersten Werbemaßnahmen ist der Verweis auf die Chancen eines Investments im Ruhrgebiet. In Berlin wirbt Scholz & Friends unter anderem für das Ruhrgebiet mit der Aussage: "Für alle, die sich ärgern, damals nicht in Berlin investiert zu haben".

Scholz & Friends setzten sich in einem mehrstufigen Pitch um den nicht öffentlich bezifferten Etat durch. Die Standortwerbung für das Ruhrgebiet in den kommenden Jahren gilt auch deshalb als bedeutend, weil die Orte und der Deutsche Olympische Sportbund erwägen, sich für die Olympischen Spiele zu bewerben.
new-business.de

Lese-Tipp: Social-Media-Aktivität der Regierung könnte verfassungswidrig sein.

Lese-Tipp: Die Bundesregierung postet über Facebook, Instagram und YouTube vermehrt "ihre Weltsicht", beobachtet die "Welt am Sonntag". Einige Juristen stufen diese Öffentlichkeitsarbeit als verfassungswidrig ein. Die Sparmaßnahmen bei Medien machten dieses "demokratische Problem" größer.
"Welt am Sonntag", S. 2-3 (Paid)

Basta: “Fridays For Future” hadert intern mit dem medialen Personen-Kult.

Die Frau, die freitags nicht kann: "Fridays For Future" will die Auftritte von Luisa Neubauer zurückfahren, schreibt der "Focus" über interne Kritik am inoffiziellen deutschen Gesicht der Bewegung. Medial wollen die Klima-Aktivisten "diverser auftreten", der "Köpfe-Kult" helfe nicht. Denkt man die PR-Strategie zuende, könnte auch Chief Climate Savior Greta Thunberg der Schulbank wieder näher rücken.
focus.de

Kommunikationschef Jörg Schumacher verlässt das Deutschlandradio, Christian Sülz übernimmt.

Deutschlandradio und Jörg Schumacher, Leiter Kommunikation und Marketing, trennen sich nach drei Jahren. Schumacher geht zurück zum Goethe-Institut, wo er zuvor bereits Pressesprecher war, und übernimmt die Leitung des Goethe-Instituts in New York. Beim Deutschlandradio rückt Christian Sülz auf, der bereits seit 16 Jahren beim Deutschlandradio ist.
per Mail, turi2.de (Background)

R+V startet High-End-Mitarbeiter-Magazin – mit alten Allianz-Hasen.


Print plus: Die R+V Versicherung, Wiesbaden, setzt passend zu ihrem neuen Slogan Du bist nicht allein für ihre Mitarbeiter und Vertriebspartner auf ein hochwertiges Printmagazin namens "plus", das viermal im Jahr mit 22.000 Auflage erscheint. Das Team kennt sich von der Allianz, wo es gemeinsam das legendäre 1890 produzierte: Unter R+V-Chefkommunikator Hermann-Josef Knipper, Ex-Sprecher der Allianz, werkeln die Ex-"1890"-Macher Mario Vigl (Text) und Florin Preußler (Art). Knipper glaubt, dass "mindestens die Hälfte der Mitarbeiter nur über Gedrucktes" zu erreichen ist, wie er im Video mit turi2.tv betont.
turi2 - eigene Info, turi2.de (Video Knipper), turi2.de (über "1890")

Aus dem turi2-Archiv - Interview mit Hermann-Josef Knipper (Oktober 2019):




Meinung: Die Jury der Miss Germany agiert kaufmännisch statt rein feministisch.

Miss Germany: Florian Boitin, Chefredakteur des "Playboy", hält den neu aufgestellten Schönheitswettbewerb für "kluge PR", am Ende aber für eine "Mogelpackung". Trotz komplett weiblicher Jury und der Streichung des Bikini-Laufs entsprächen alle Bewerberinnen demselben Schönheitsideal, sagt Boitin im Interview mit Deutschlandfunk Kultur.
deutschlandfunkkultur.de (mit 6-Min-Audio)

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Playboy"-Chefredakteur Florian Boitin beantwortet den Erfolgs-Fragebogen der turi2 edition #8 (Mai 2019).

Video-Tipp: Journalistenreisen gefährden die redaktionelle Unabhängigkeit, warnt “Zapp”.

Video-Tipp: Ein Reporter des "Tagesspiegel" ist auf Einladung der Mode-Marke Tommy Hilfiger nach Kitzbühel gereist, berichtet Daniel Bouhs im NDR-Medienmagazin Zapp. Der "Tagesspiegel" hatte dies im Artikel transparent gekennzeichnet. Doch in einem späteren Interview mit dem Modedesigner fehlte ein solcher Hinweis, was die journalistische Unabhängigkeit gefährde.
ndr.de (5-Min-Video)

Kerstin Jaumann leitet die Unternehmenskommunikation bei der Mediengruppe RTL.

Mediengruppe RTL holt Kerstin Jaumann als Leiterin Unternehmenskommunikation. Die langjährige Sprecherin der Handelsblatt Media Group kommt von Ergo. Sie verantwortet auf der neu geschaffenen Position sowohl die interne als auch die externe Unternehmenskommunikation der Mediengruppe und der Ad Alliance. Kerstin Jaumann berichtet an Christian Körner, Bereichsleiter Kommunikation & Unternehmenssprecher.
horizont.net

Veranstalter des Dresdner Opernballs entziehen Al-Sisi den Orden wieder.

Semper-Opernball: Veranstalter Hans-Joachim Frey erkennt dem ägyptischen Diktator Al-Sisi den verliehenen Sankt-Georgs-Orden wieder ab, berichtet die "Sächsische Zeitung". Zahlreiche Promis hatte ihre Teilnahme in Folge der umstrittenen Verleihung abgesagt. Bereits am Montag hatte Frey entschieden, auf weitere Orden in diesem Jahr ganz zu verzichten.
saechsische.de (Paid) via bild.de