Bundeswirtschaftsministerium legt Förderpläne für Verlage vor.

Print-Penunzen: Das Bundeswirtschaftsministerium um Minister Peter Altmaier skizziert erstmals konkrete Pläne für die geplante Verlagsförderung in Höhe von 220 Mio Euro, berichtet Ulrike Simon bei "Horizont". Die ursprünglich angedachte Zustellförderung ist längst vom Tisch, stattdessen zielen die Hilfsgelder nun auf "die Förderung der digitalen Transformation des Verlagswesens". Das Ministerium will die Verbände BDZV, VDZ, VdL und BVDA im April auf einer Info-Veranstaltung über Möglichkeiten zur Förderung informieren – bevor deren Mitglieder Anträge stellen können. Eine zwingende Voraussetzung für die Förderung ist die physische Zustellung der betreffenden Medien.

Förderwürdig sind laut Konzept drei Bereiche: die digitale Markterschließung, entsprechende Technologien zur Verbreitung der Inhalte sowie der Verkauf digitaler Anzeigen. Darunter fallen etwa Punkte wie Schulungskosten für Mitarbeiter*innen, die sich in Digital-Themen einarbeiten, Hard- und Softwareausgaben für KI und sogar Kosten für externe Layout-Überarbeitungen, um Print-Produkte an die Digitalisierung anzupassen. Die Richtlinien sind noch im Entwurfs-Stadium und liegen derzeit beim Finanzministerium. Zudem muss das Förderprogramm noch auf EU-Ebene notifiziert werden.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Fotos: Kay Nietfeld/dpa, Michael Weber/Imagebroker; Montage: turi2

rtv und Sport1 veröffentlichen am 8. März die Erstausgabe von “Fußball & Familie”.

Anpfiff: rtv und Sport1 veröffentlichen am 8. März die Erstausgabe ihrer angekündigten Sport-Beilage "Fußball & Familie". Das Magazin startet mit einer Auflage von 400.000 Stück, die ausgewählten Tageszeitungen beiliegt – und würdigt u.a. Lothar Matthäus anlässlich seines 60. Geburtstags. Für 2021 sind acht Ausgaben geplant, inklusive eines EM-Specials.
sport1.de, turi2.de (Background)

Analyse: Deutsche kündigen 2020 vor allem Fitness- und Nahverkehr-Abos.

De-abonniert: Deutsche haben 2020 besonders häufig ihre Nahverkehr- und Fitness-Abos gekündigt, analysiert Aboalarm. Weiterer Verlierer ist der Pay-TV-Anbieter Sky, dem viele Kund*innen im Frühjahr 2020 aufgrund des Bundesliga-Stopps den Rücken kehrten. Kabelfernsehen, Musik- und Video-Streaming sowie Print-Abos profitieren von der Corona-Krise: Sie werden seltener abbestellt als 2019.
aboalarm.de

SWMH schließt ihr Stuttgarter Archiv.

Archiv adé: Die sparfreudige SWMH setzt bei ihrem Stuttgarter Print-Archiv den Rotstift an und macht die Abteilung dicht, berichtet Josef-Otto Freudenreich. Betroffen von der Schließung sind vier Angestellte, für die der Verlag "sozialverträgliche Lösungen sucht". Antworten auf Leseranfragen sowie Geltendmachung von Text- und Bildrechten sollen "andere Abteilungen übernehmen".
kontextwochenzeitung.de

Video-Tipp: Journalistic Pioneers zu Besuch bei den “Eimsbütteler Nachrichten”.

Video-Tipp: Johannes Meyer von Journalistic Pioneers besucht die Redaktion der Eimsbütteler Nachrichten. Hinter dem hyperlokalen Angebot steckt Gründer Jan Hildebrandt, dem vor allem Community und Haltung am Herzen liegen. Neben der Website ist auch das Print-Magazin "unheimlich wichtig, um im Stadtteil gesehen zu werden."
youtube.com (12-Min-Video)

turi2 edition #13: Thilo Mischke über Sex und seriösen Journalismus.


Schlechte Prognose: Früher hat Thilo Mischke Sex-Kolumnen geschrieben, heute ist er der politischste Reporter im deutschen Privatfernsehen. Im Interview mit Tatjana Kerschbaumer für die turi2 edition #13 erklärt er, dass er das Privatfernsehen mutiger findet als ARD und ZDF. Für die Menschheit hat er wenig Hoffnungen: “Wir werden an unserer eigenen Dummheit vergehen.” Sie können den Text im kostenlosen E-Paper lesen oder gedruckt bestellen. Weiterlesen …

Lese-Tipp: Fake-News zu Corona landen vermehrt im Briefkasten.

Lese-Tipp: Verschwörung frei Haus: Fake-News zu Corona landen vermehrt klassisch im Briefkasten - als Flyer und Broschüren, schreibt Julia Ley. Die Absender*innen erhoffen sich damit Kontakt zu Zielgruppen, die im Netz kaum erreichbar sind und setzen gleichzeitig auf die "Autorität" von Gedrucktem. Zudem lässt sich die Verbreitung von Handzetteln nur schwer kontrollieren.
br.de

Funke-Hack: Verlag verschiebt die IVW-Meldung.

Nichts gefunkt: Nach dem IT-Angriff auf Funke vor Weihnachten verschiebt der Verlag seine IVW-Meldung für das vierte Quartal 2020. Zum Meldeschluss am 14. Januar konnte Funke keine Daten übermitteln, will sie aber "zeitnah nachmelden". Die Ergebnisse dürften aber kaum valide sein, da viele Ausgaben nach dem Hack zusammengelegt werden mussten und nicht getrennt meldefähig sind.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: Gruner + Jahr verliert für Bertelsmann an Bedeutung.

Gruner + Spar: Das Hamburger Verlagshaus könnte für Bertelsmann-Chef Thomas Rabe zunehmend an Bedeutung verlieren, schreibt Gregory Lipinski. Durch den Verkauf von Prisma Media falle Gruner + Jahrs Umsatz mittelfristig auf unter 1 Mrd Euro, den Hamburgern drohe ein Schicksal als "Anhängsel des Schwesterkonzerns RTL". Auch eine komplette Fusion mit RTL hält Lipinski für denkbar.
meedia.de, turi2.de (Background Prisma Media)

Jetzt lesen: Die turi2 edition #13 “Agenda 2021: Inspiration für den Neustart”.


200 Seiten Ermutigung: Ab sofort können Sie die turi2 edition #13 "Agenda 2021: Inspiration für den Neustart" kostenlos als E-Paper lesen! Bei 10.000 Meinungsmacher*innen legen wir sie fast zeitgleich gedruckt auf den Schreibtisch. Für das Buch haben wir mehr als 100 der wichtigsten Publizist*innen und Kommunikator*innen in Deutschland gefragt, was sie aus 2020 gelernt haben. Ihre Antworten stimmen uns zuversichtlich: 2021 wird ganz sicher besser. Das 950 Gramm schwere Jahrbuch der Kommunikation liefert inspirierende Gastbeiträge und große Interviews, u.a. mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, DFL-Kommunikationsmann Christian Pfennig, Newsletter-Publizistin Sham Jaff sowie Polit- und Reise-Reporter Thilo Mischke. Vor allem erlaubt es einen Blick nach vorn. Wir wünschen gutes Gelingen beim Neustart! Und viel Freude bei der Lektüre.
turi2.de (Inhalt), issuu.com (E-Paper), turi2.de (Print bestellen)

Gruner + Jahr steht kurz vor Verkauf seines Frankreich-Geschäfts.

Gruner + Jahr steht kurz vor dem Verkauf seiner französischen Magazin-Tochter Prisma Media an Vivendi, berichtet Gregory Lipinski. Die beiden Seiten haben sich auf einen Kaufpreis geeinigt, der bei 300 Mio Euro oder darunter liegen dürfte. Eine Verkaufsoption ist bereits unterzeichnet, die Arbeitnehmervertreter müssen noch zustimmen. Mit dem Verkauf würde Gruner + Jahr zu einem rein deutschen Zeitschriftenhaus werden: Prisma ist die letzte Auslandsbeteiligung des Verlags.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: “Siegener Zeitung” murkst bei Umfragen.

Meinungs-Murks: Die "Siegener Zeitung" bastelt aus Abstimmungen ihrer Leser*innen fragwürdige Stimmungsbilder, analysiert Boris Rosenkranz. Eine "nicht-repräsentative Umfrage" ergab etwa, eine "Mehrheit" der Menschen sei gegen die Verlängerung des Corona-Lockdowns - welche Mehrheit das sein sollte, wurde nicht erklärt. Chefredakteur Markus Vogt verweist auf "hohe Lesewerte" der Umfragen, bei denen manchmal nur 33 Personen abstimmen.
uebermedien.de via bildblog.de

Neu aufgelegt: Das Magazin “Ideat” kommt zurück in den Handel.

Wieder da: Nur Monate nachdem Gruner+Jahr das Interior-Magazin "Ideat" eingestellt hat, schnappt sich Verleger Christian Peters die Lizenz. Chefredakteur der deutschen Ausgabe des französischstämmigen Titels wird Jan van Rossem, aktuell Ressortleiter bei "Architektur & Wohnen". Als strategischer Berater agiert Ex-"Stern"-Chef Christian Krug (Foto). Auflage und Preis des Magazins sind aktuell noch nicht kommuniziert. "Ideat" wird alle zwei Monate erscheinen und auf Inhalte seines französischen Pendants zurückgreifen, aber auch eigene Themen präsentieren.
per Mail, turi2.de (Background)

Funke schließt Druckzentrum in Erfurt.

Funke macht Ende 2021 seine Druckerei in Erfurt dicht. Investitionen in neue Druckmaschinen seien aufgrund der sinkenden Auflagenzahlen nicht zu rechtfertigen. "Thüringer Allgemeine", "Thüringer Landeszeitung" und "Ostthüringer Zeitung" sollen in Zukunft bei Funke in Braunschweig oder extern gedruckt werden. Für die 270 Angestellten in Erfurt sucht das Unternehmen laut Sprecherin Jasmin Fischer "sozialverträgliche Lösungen."
mdr.de, meedia.de

Meinung: Personality-Magazine könnten sich für Influencer lohnen.

Influencer und Internet-Stars könnten bald auf den Geschmack gedruckter Personality-Magazine kommen, analysiert Michael Meyer. In der englischsprachigen Welt seien Print-Zeitschriften von YouTube-Größen bereits häufig vertreten. In Deutschland ist der Markt noch klein, bekannte Namen wie Rayk Anders oder Marti Fischer binden sich eher an öffentlich-rechtliche Sender denn an Verlage. Trotzdem seien in der Zukunft mehr Influencer-Magazine zu erwarten.
deutschlandfunk.de

AWA: Tageszeitungen verlieren Reichweite, “Öko Test” gewinnt.

Print-Reichweiten sinken laut Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse bei fast allen überregionalen Tageszeitungen, nur das "Handelsblatt" legt etwas zu. Das kostenlose Anzeigenblatt "Einkauf aktuell", das wieder an der Spitze der Einzeltitel steht, verliert 650.000 Leser*innen. Bei der "Apotheken Umschau" fallen 150.000 Leser*innen weg, bei "Bild" 500.000. "Öko-Test" steht bei den absoluten Reichweiten-Steigerungen mit 140.000 neuen Leser*innen ganz vorne.
horizont.net

“FAZ” und “Süddeutsche” wollen bei der Vermarktung im Print zusammengehen.

"FAZ" und "Süddeutsche" planen, ihre Anzeigen-Vermarktungssparten im Print zusammenzulegen, meldet Gregory Lipinski. Die Verlage hätten das "bereits in der Vergangenheit gemeinsam wiederholt diskutiert und die Gespräche erneut aufgenommen", zitiert Lipinski eine "FAZ"-Sprecherin. Gespräche mit dem Kartellamt liefen schon.
meedia.de

Meinung: Neues “Handelsblatt”-Design wirkt seriös und edel.

Handelsblatt kommt mit seinem neuen Layout edel und noch seriöser als gewohnt daher, urteilt Grafikdesigner Norbert Küpper. Die Leser werden nicht durch zu viele Änderungen verschreckt, dafür wirken eingesparte Farbtupfer und Aussparungen beruhigend aufs Auge. Besonderes Lob erntet der Wegfall der runden Bilder, die laut Küpper zu inflationär von Medien verwendet werden.
editorial-design.com

“Kicker” startet Out-of-Home-Kampagne zum 100-jährigen Jubiläum.

Kicker gönnt sich zum 100. Geburtstag eine Out-of-Home-Kampagne in 18 deutschen Städten. Video-Screens zeigen legendäre Fußballer-Zitate, die thematisch auf den jeweiligen Ort zugeschnitten sind. Für den 8. Dezember ist zudem ein "100 Jahre Kicker"-Sonderheft angekündigt, das gesamte "Kicker"-Jubiläum geht aufgrund von Corona in die Verlängerung - groß gefeiert wird im Sommer 2021. Zudem sendet der "Kicker"-Channel historische Momente und Fußball-Anekdoten.
per Mail

Aus der turi2 edition #11 - Fußball: 100 Jahre Kicker.

Zitat: Model Nadine Leopold über in der “Madame” veröffentlichte Brustfotos.

"Ich weiß nicht, was ich noch mehr hätte tun können, als 100-mal Nein zu sagen."

Model Nadine Leopold bekräftigt ihre Kritik an Bauers "Madame", die Fotos von Leopolds nackten Brüsten anscheinend gegen ihren Willen veröffentlicht hat. Leopold klagt, "Madame"-Chefredakteurin Petra Winter sagt, das Model habe beim Shooting nicht klar widersprochen.
taz.de, turi2.de (Background)

Burda expandiert in Frankreich.

Burda expandiert in Frankreich und will dort sowohl neue Magazine an den Kiosk bringen als auch ins Digitalgeschäft investieren. Noch im Juni sollen drei neue Zeitschriften zu den Themenfeldern Crime und Kochen auf den französischen Markt kommen. Burda bezeichnet Frankreich als "wichtigen Wachstumsmarkt", im Vergleich zu anderen Ländern ist der Medienkonzern dort bisher eher bescheiden aufgestellt.
handelsblatt.com

Studie: Zeitungszustellung ab 2025 nicht mehr wirtschaftlich.

Zustellung als Zuschussgeschäft: Ab 2025 wird die Zeitungszustellung in 40 % aller deutschen Gemeinden für Verlage nicht mehr wirtschaftlich sein, errechnet Schickler im Auftrag des BDZV. Die Zustellung einer Tageszeitung kostet im Schnitt 45 Cent, 2025 werden die Verlage rund 1,77 Mrd Euro für die Auslieferung zahlen müssen. BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff sieht auch die Politik in der Pflicht und plädiert für höhere Förderungen: Die Zeitung sei "systemrelevante Infrastruktur" und sollte "nicht weniger förderwürdig sein als die Computerspiele- oder Filmindustrie".

Der Bundeshaushalt sieht zwar bereits eine Förderung vor, diese beläuft sich allerdings auf weniger als 1 Cent pro ausgelieferter Tageszeitung. Diese Summe steht laut BDZV "in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Problem". Auch der Umstieg auf die Digitalangebote der Verlage hilft wenig: Laut Wolff sind viele ältere Leser dazu nicht in der Lage, zudem gebe es nicht überall die notwendige Netzabdeckung.
presseportal.de, bdzv.de (Studie), bdzv.de (Kurzpräsentation Studie)

Australien: News Corp stellt den Druck von über 100 Regionalzeitungen ein.

News Corp stellt im Juni den Druck von über 100 australischen Regionalzeitungen ein. Der Medienkonzern, der zum Murdoch-Imperium gehört, will 76 Titel nur noch online publizieren; 36 werden ganz eingestampft. Deshalb stehe ein Stellenabbau "noch unbekannten Ausmaßes" bevor. News Corp machte im vergangenen Quartal einen Verlust von 1,1 Mrd Dollar.
derstandard.at, handelsblatt.com

Lokalzeitungen verabschieden sich dank Corona vom Termin-Journalismus.

Lokalzeitungen verabschieden sich dank Corona vom lange üblichen Termin-Journalismus, beobachtet Erica Zingher. Stattdessen setzen sie auf mehr eigene Recherchen und politische Themen, die nicht zwingend an Papier gebunden sind. Es wächst die Einsicht, "regionaler Inhalte-Ersteller für relevante Themen" zu sein - egal ob per Podcast oder Online-Artikel.
taz.de

“Max”-Gründer beleben Lifestyle-Magazin wieder – auf Englisch.

Max kehrt auf Englisch an die Kioske zurück. Initiatoren sind die Max-Erfinder Paolo Pietroni und Max Iannucci; sie wollen Leser ab 25 Jahren ansprechen, die nach "Sinn stiftenden und inspirierenden Inhalten in Wort und Bild" suchen. Geplant sind vier 168 Seiten starke Hefte pro Jahr. Die gedruckte "Max" war 2008 eingestellt worden, danach folgten printtechnisch nur einzelne One Shots.
wuv.de, revival.maxmagazineonline.com, turi2.de (Background One Shots)

Spiegel-Verlag druckt “Dein Spiegel” zur Corona-Krise nach.

Spiegel-Verlag druckt 10.000 Exemplare seiner Kinderzeitschrift "Dein Spiegel" nach, die sich aktuell mit der Corona-Pandemie beschäftigt. Die bisherige Druckauflage von ca. 80.000 Exemplaren sei an vielen Verkaufsstellen mittlerweile vergriffen; das Magazin soll aufgrund der großen Nachfrage außerdem vier Wochen länger im Regal bleiben.
per Mail

Zitat: Der Chefredakteur des “Osservatore Romano” über die verbliebenen 10 Exemplare seiner Zeitung.

"Die gehen an Papst Franziskus, an Bendedikt, an das Staatssekretariat des Vatikans."

Andrea Monda, Chefredakteur der Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" gibt Auskunft über die Empfänger der verbliebenen 10 Print-Exemplare seiner Zeitung. Sie werden mit einem normalen Drucker hergestellt; der Druck des "Osservatore" ist in seiner gesamten Geschichte erst zweimal unterbrochen worden.
sueddeutsche.de

“Tagesspiegel” setzt einige Mitarbeiter auf Kurzarbeit.

Tagesspiegel setzt einige seiner Mitarbeiter auf Kurzarbeit, teilen Herausgeber Sebastian Turner und Geschäftsführerin Ulrike Teschke mit. Betroffen sei v.a. die Kulturredaktion, da derzeit keine kulturellen Veranstaltungen stattfinden. Der "Tagesspiegel" will zur Weiterfinanzierung seiner Angestellten "staatliches Geld" in Anspruch nehmen; betroffen sind nicht nur Redakteure, sondern u.a. auch Sekretärinnen. Diese befinden sich zum Teil schon seit Wochen in Kurzarbeit; der "Tagesspiegel" stocke das fehlende Gehalt aber bisher auf 90% auf.
deutschlandfunk.de, turi2 - eigene Infos

Zitat: Thorsten Fischer würde keine Smartphones an Masten hängen.

"Haben Sie schon mal ein Smartphone am Fahnenmast hängen sehen?"

Thorsten Fischer, Erfinder und Chef der Onlinedruckerei Flyeralarm, bedruckt auch Planen und Fahnen - und glaubt an die Zukunft des Drucks. Hannes M. Kneissler beschreibt Fischer im Porträt für "Brand Eins" als Mann mit aufgeblasener Backe und Gewerkschafts-Phobie.
Brand Eins, 3/2020, S. 56-61 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Thorsten Fischer im Herbst 2017 für die turi2.de/edition5 über die Grundidee von Flyeralarm:

R+V startet High-End-Mitarbeiter-Magazin – mit alten Allianz-Hasen.


Print plus: Die R+V Versicherung, Wiesbaden, setzt passend zu ihrem neuen Slogan Du bist nicht allein für ihre Mitarbeiter und Vertriebspartner auf ein hochwertiges Printmagazin namens "plus", das viermal im Jahr mit 22.000 Auflage erscheint. Das Team kennt sich von der Allianz, wo es gemeinsam das legendäre 1890 produzierte: Unter R+V-Chefkommunikator Hermann-Josef Knipper, Ex-Sprecher der Allianz, werkeln die Ex-"1890"-Macher Mario Vigl (Text) und Florin Preußler (Art). Knipper glaubt, dass "mindestens die Hälfte der Mitarbeiter nur über Gedrucktes" zu erreichen ist, wie er im Video mit turi2.tv betont.
turi2 - eigene Info, turi2.de (Video Knipper), turi2.de (über "1890")

Aus dem turi2-Archiv - Interview mit Hermann-Josef Knipper (Oktober 2019):




Wegen Orkantief Sabine: “FAZ” und der SHZ stellen ihre E-Paper kostenlos ins Netz.

FAZ stellt das E-Paper sowie die multimediale Version der Montagsausgabe online kostenlos zur Verfügung. Der Verlag erwartet in einzelnen Gebieten aufgrund des Orkantiefs Sabine Probleme bei der Zustellung der Printausgabe. Auch der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag hebt die Bezahlschranke für Online-Inhalte sowie für das E-Paper zeitweise auf.
faz.net ("FAZ"), shz.de (SHZ)