Seven.One Entertainment stellt Apps von ProSieben & Co ein.

Eine für Alle: Die Seven.One Entertainment Group stellt in den kommenden Wochen die Apps von ProSieben, Sat.1 und Galileo ein und setzt allein auf den Streaming-Dienst Joyn. Chief Content Officer Henrik Pabst sieht in der Marke, die bislang noch ein Joint Venture mit Discovery ist, eine "zentrale Streaming­plattform", die als Aggregator "viele Vorteile, vor allem für die NutzerInnen" biete.
dwdl.de

turi2 edition #16: Wolfgang Link hebt bei Klimawandel und Pandemie die Stimme.


Applaus, Buhrufe und lange Gesichter: Schon im Kindergarten-Alter lebt Wolfgang Link fürs Publikum, seit fast 20 Jahren ist er Fernsehmann, 13 davon bei ProSiebenSat.1. An seinem Job liebt der CEO vor allem “die Unbeständigkeit in der Beständigkeit” und bringt Menschen gern zum Lachen, Weinen und Denken, erzählt er im Porträt von Anne-Nikolin Hagemann in der turi2 edition #16. Weiterlesen >>>

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #16 über Nachhaltigkeit. Hier geht’s zum kostenlosen E-Paper.

Basta: Wenn sich Influencer zum Feiern treffen.

Influencer-BigBrother: Die neue Joyn-Serie "Hausparty X" zeigt ab 13. Januar 16 Social-Media-Stars vereint auf einer Party. Host Jonas Wuttke lädt seine Kolleginnen für zehn Stunden in seine Villa ein, um die "verrückteste Hausparty ihres Lebens" zu feiern. Darunter sind Namen wie Rewi, Shaiden Rogue und Lisa Küppers. Gut möglich, dass sich bei dieser Serie noch mehr als beim "Dschungelcamp" fragen: "Wer ist das???"
presseportal.de

turi2 edition #16: Können Influencer unser grünes Gewissen sein, Katharina Frömsdorf?


Beeinflussend: Outfit-Posts und das Bikini-Foto am Strand sind auf sozialen Medien nicht mehr relevant genug, sagt Katharina Frömsdorf. Die Geschäftsführerin des Multichannel-Netzwerks von ProSiebenSat.1, Studio71, schreibt in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #16 über nachhaltige Millennials und freut sich über “Sinnfluencer:innen”. Weiterlesen >>>

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #16 über Nachhaltigkeit. Hier geht’s zum kostenlosen E-Paper.

Bundesweite TV-Sender dürfen regionale Werbung zeigen.

Erlaubnis erteilt: Bundesweite TV-Sender dürfen Werbung regional ausstrahlen, urteilt das Landgericht Stuttgart. Das österreichische Mode-Label Fussl Modestraße hatte darauf geklagt, seine TV-Kampagne auf ProSieben nur in Bayern senden zu dürfen. 2014 hatte das Bundesverwaltungsgericht noch entschieden, dass es gegen das Rundfunkrecht verstößt, Werbung nur in bestimmten Gebieten auszustrahlen. Dabei ging es auch darum, regionale TV-Sender zu schützen, die auf die Werbung angewiesen sind. Das Landgericht Stuttgart argumentiert, dass TV-Sender auch mit Internetplattformen konkurrieren müssen - für die besteht aber kein Verbot.

ProSiebenSat.1-Vorstand Wolfgang Link nennt das Urteil einen "wichtigen Schritt hin zu fairen Wettbewerbsbedingungen mit Internetplattformen". Regionale Werbung sei ein "wichtiger Wachstumsfaktor für unsere Vermarktung".
dwdl.de, sueddeutsche.de

Ex-RTL-Gesicht Birgt Schrowange moderiert künftig bei Sat.1.

Sat.1 verpflichtet Moderatorin Birgit Schrowange, 63, für gleich drei neue Sendungen, berichten DWDL und "Bild". 2022 feiert sie ihr Bildschirm-Comeback beim Bälle-Sender – zwei Jahre nach ihrem Abschied von RTL, wo sie 25 Jahre lang prägendes Sendergesicht war. Sat.1 plant mit Schrowange die Porträt-Reihe "Birgits starke Frauen", Familien-Geschichten unter dem Titel "Wir werden mehr" sowie eine Reportage-Serie. Senderchef Daniel Rosemann schwärmt, es gebe "kaum eine glaubwürdigere Botschafterin im deutschen TV, um erwachsene und selbstbewusste Frauen anzusprechen".
dwdl.de, bild.de (Paid), turi2.de (Background)

ProSiebenSat.1: Ex-Springer-Manager Andreas Wiele soll Aufsichtsratsvorsitzender werden.

Springer nach P7: Ex-Springer-Manager Andreas Wiele, 59, (Foto) soll im Mai 2022 Aufsichtsratsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media SE werden, teilt das Unternehmen mit. Er würde damit auf Werner Brandt, 67, folgen, der nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Gerichtlich bestellt werde Wiele bereits im Februar. Er beerbt zunächst Adam Cahan, der P7S1 als Aufsichtsrat verlässt. Rainer Beaujean, bisher Vorstandssprecher, wird zum Jahreswechsel Vorstandsvorsitzender von P7S1.
dgap.de, presseportal.de, dwdl.de

Pantaflix macht künftig auch Podcasts – Audio-Chef kommt von Fyeo.


Lauschender Panta: Die Münchner Film- und TV-Produktionsfirma Pantaflix steigt ins Podcast-Geschäft ein, berichtet "New Business". Die Firma, an der u.a. Schauspieler und Produzent Matthias Schweighöfer beteiligt ist, baut ihre Tochter Panta Sounds zum Podcast-Produzenten aus. Erste, eigene Formate sollen bereits Anfang 2022 erscheinen. Bisher fungiert Panta Sounds als Musik-Label, u.a. für Schweighöfers musikalisches Schaffen. Die Geschäftsführung der neu aufgestellten Audio-Sparte übernimmt Tristan Lehmann (Foto), der von ProSiebenSat.1 kommt. Beim TV-Konzern in Unterföhring hat Lehmann zuletzt die Eigen­produktionen der Audio-Plattform Fyeo verantwortet, der ProSiebenSat.1 nach einem Jahr wieder den Stecker gezogen hat.

Lehmann kündigt an, mit Panta Sounds "die gesamte Klaviatur des modernen Audio-Entertainments bedienen" zu wollen, "vom kurzweiligen Talk mit starken Voices bis zu aufwändigen Storytelling-Formaten". Das hochgesteckte Ziel der Firma: "Eines der führenden deutschen Produktions­häuser für auditives Entertainment zu werden." Pantaflix-CEO Nicolas Paalzow, der als Ex-Sat.1-Geschäftsführer ebenfalls eine Vergangenheit in Unterföhring hat, will mit dem Einstieg in den Podcast-Markt die "Wert­schöpfungs­kette um einen viel­versprechenden Baustein" erweitern. Dem Podcast-Markt stehe "eine goldene Zukunft bevor, die wir aktiv mitgestalten wollen", lässt er sich zitieren.
new-business.de

Business Insider: Mediaset konfrontiert P7S1-Aufsichtsratschef Werner Brandt.

Should I stay or should I go? ProSiebenSat.1-Großaktionär Mediaset ist offenbar gewillt, neben Vorstands­chef Rainer Beaujean auch Aufsichtsratschef Werner Brandt (Foto) loszuwerden, wenn der nicht im Sinne von Mediaset handelt, meldet Business Insider. Bei einem "Geheimtreffen" hätten Mediaset-Leute Brandt vorgeworfen, den Kurs des Medienhauses entgegen seiner Aufgabe als Gremiumschef unzureichend kontrolliert zu haben. Mediaset sei u.a. unzufrieden mit den vielen Zukäufen unter P7S1-Dach.
businessinsider.com (Paid), turi2.de (Background), turi2.de ("FAZ"-Interview Beaujean)

Zitat: Redseven-Chef Jobst Benthues über die Retro-Welle im TV.

"Es reicht in meinen Augen nicht, eine Marke nur deshalb wieder zu beleben, weil sie früher einmal erfolgreich war. Vielmehr braucht es immer eine Vision, um sie in irgendeiner Art und Weise neu zu interpretieren. Das ist bei 'TV total' extrem gut gelungen."

Jobst Benthues, Chef der ProSiebenSat.1-Produktionsfirma Redseven Entertainment, sagt im DWDL-Interview, dass es "zu kurz gedacht" wäre, "jetzt direkt die große Retro-Welle auszurufen".
dwdl.de

Mediaset-Pläne: ProSiebenSat.1-CEO Rainer Beaujean spricht sich gegen eine europäische TV-Allianz, aber für Digital-Kooperationen aus.

Abgrenzung und Annäherung: ProSiebenSat.1-Chef Rainer Beaujean erteilt einer europäischen TV-Allianz, wie vom italienischen Großaktionär Mediaset und dessen Chef Pier Silvio Berlusconi angestrebt, erneut eine Absage. Es gebe keinen Mehrwert, weder im Programm noch im Produkt, sagt Beaujean im Gespräch mit der "FAZ". Auch an eine europäische Konkurrenz zu US-Streamern wie Netflix und Disney glaubt Beaujean nicht – schon alleine deswegen, weil die amerikanischen Konzerne auf eine "enorme Filmbibliothek" zurückgreifen könnten und einen "viel größeren und heterogenen Sprach- und Kulturraum" hätten.

Allerdings könne sich Beaujean Synergien im Digital-Bereich mit Mediaset vorstellen. Als Beispiel führt Beaujean die Online-Parfümerie Flaconi an, bei der man eine "stärkere Internationalisierung" ins Auge fasst – über die Mediaset-Sender in Italien und Spanien könne man diese bekannter machen: "Das wäre wirklich wertschaffend für beide Seiten, und dafür sind wir total offen!"

Zuletzt hatte der "Business Insider" darüber berichtet, dass Mediaset den Vertrag von Beaujean 2022 auslaufen lassen will, dem "FAZ"-Bericht zufolge vermissen die Italiener bei ihm vor allem "eine Vision für die Zukunft". Beaujean müsse erklären, wo das Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 liege: "Im Fernsehen, beim Dating oder woanders?" Beaujean bekam nach dem Artikel bei "Business Insider" Rückendeckung von Aufsichtsratschef Werner Brandt. Das sei ein "wichtiges Signal an die Mitarbeiter hier im Unternehmen" gewesen, sagt Beaujean.
zeitung.faz.net (Paid), turi2.de (Background)

ProSiebenSat.1-Tochter Red Arrow verkauft US-Filmvertrieb Gravitas Ventures.

Red Arrow verkauft den Mehrheitsanteil von 62,5 % am US-Filmvertrieb Gravitas Ventures an das globale Medienunternehmen Anthem Sports & Entertainment. Der Kaufpreis liegt bei 73 Mio US-Dollar. Red Arrow produziert Filme und Dokus u.a. für Amazon, Apple und Netflix. Mutterkonzern ProSiebenSat.1 will sich noch stärker auf den DACH-Raum konzentrieren.
redarrowstudios.com

Business Insider: Mediaset-Chef Pier Berlusconi will Rainer Beaujean loswerden.

Drohender Machtkampf: ProSiebenSat.1-Großaktionär Mediaset will den Vertrag von CEO Rainer Beaujean (Foto) 2022 auslaufen lassen, berichtet Business Insider. Zudem beanspruche der italienische Medienkonzern drei Posten im Aufsichtsrat, die Mediaset-Boss Pier Silvio Berlusconi, Sohn des früheren italienischen Premierministers Silvio Berlusconi, mit eigens ausgewählten "unabhängigen Experten" besetzen will. ProSiebenSat.1-Aufsichtsratschef Werner Brandt stellt sich hinter Beaujean. Mediaset versucht schon länger, eine europäische TV-Allianz mit ProSiebenSat.1 auf die Beine zu stellen, in Unterföhring zeigt man daran aber bisher wenig Interesse.
businessinsider.de (Paid) via dwdl.de

Zitat: Chef Daniel Rosemann sieht Sat.1 als weiblichen Sender.

"Sat.1 ist eine starke, selbstbewusste Frau aus Deutschland, die manchmal vom Alltag gestresst ist, aber grundsätzlich das Leben liebt."

ProSieben- und Sat.1-Chef Daniel Rosemann gibt im W&V-Interview Einblick in den Charakter seiner Sender. Von ProSieben gäbe es eine weibliche und männliche Variante. Sie "erwartet viel vom Leben und hat hohe Ansprüche an Information und Unterhaltung".
wuv.de (Paid)

ProSiebenSat.1 schließt 3. Quartal über Vor-Corona-Niveau ab.

ProSiebenSat.1 steigert seinen Umsatz im 3. Quartal um 15 % auf 1,055 Mrd Euro und liegt damit über dem Vor-Corona-Niveau. Die TV-Werbe-Umsätze wachsen um 18 % verglichen mit 2020 bzw. 12 % im Vergleich zum 3. Quartal 2019. Das bereinigte Konzern­ergebnis klettert um 9 % auf 162 Mio Euro. Für das Gesamt-Jahr 2021 strebt ProSiebenSat.1 nun 4,5 Mrd Euro Umsatz und ein bereinigtes Konzernergebnis von rund 840 Mio Euro an.
presseportal.de, dwdl.de

Corona ändert die Kommunikation in TV-Unternehmen.

Workarounds: Mit verkürzten Meetings und Zoom-Free-Fridays bekämpft Discovery Deutschland die Videokonferenz-Ermüdung, erklärt Chefin Susanne Aigner (Foto) bei DWDL. ProSiebenSat.1 setzt auf morgendliche Talks, Workshops zur mentalen Gesundheit und andere virtuelle Events, so Vorstandsmitglied Christine Scheffler. Für Julia Reuter von RTL ist Remote Work inzwischen der "Normalzustand", der vor zwei Jahren noch undenkbar war.
dwdl.de

Nach “The Masked Singer” kommt jetzt “The Masked Dancer”.

Maskenball: Ab Januar 2022 läuft bei ProSieben die Sendung "The Masked Dancer", das Tanz-Spinn-off der Erfolgsserie "The Masked Singer". Das verrät Senderchef Daniel Rosemann im Interview mit W&V. RTL, ProSieben, Sat.1 und Sky hatten um das Format gebuhlt, bei dem Promis in Kostümen gegeneinander tanzen. In der deutschen Version soll es "vom Paartanz bis zur Tanzcombo" alles geben, so Rosemann. Zunächst werden vier Folgen live ausgestrahlt.
wuv.de, turi2.de (Background)

Termin-Tipp des Tages: “W&V”lädt ein zum “Chefredaktions-Talk”.

termine2-logoTermin des Tages: Zum kostenlosen, virtuellen Chefredaktions-Talk von "W&V" empfangen Verena Gründel und Rolf Schröter heute von 17 bis 18 Uhr fünf Gäste, darunter ProSieben- und Sat.1-Senderchef Daniel Rosemann sowie GWA-Präsidentin Larissa Pohl. Es geht u.a. um Sender-Coolness und den Mindset-Wandel im Marketing.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Jens Mittnacht wird CFO und CCO beim Website-Analyse-Startup Ryte.

ProSiebenSat.1-Gewächs:: Der frühere Geschäftsführer des Vermarkter SevenOne Media, Jens Mittnacht, wird neuer Finanz und Operativ-Chef des Website-Analyse-Startups Ryte, meldet die Firma. Er berichtet an CEO Andy Bruckschloegl. Mittnacht hatte den TV-Konzern im Mai nach zwölf Jahren in verschiedenen Führungspositionen verlassen.
per Mail, turi2.de (Background)

“Handelsblatt”: ProSiebenSat.1 will Dating-Tochter Parship 2022 an die Börse bringen.

Börsen-Match? ProSiebenSat.1 will sein Dating-Unternehmen Parship-Meet wohl im 2. Quartal 2022 an die Börse bringen, hört das "Handelsblatt". Demnach sind Morgan Stanley und BNP Paribas als Banken an Bord. P7S1 hält 53 % an Parship und will Investor bleiben, General Atlantic, mit 43 % beteiligt, will verkaufen. Der IPO könnte der P7S1-Aktie einen Schub geben, weil eine Bewertung mit bis zu 5 Mrd Euro möglich scheint. ProSiebenSat.1 ist an der Börse 3,4 Mrd Euro wert.
handelsblatt.com (Paid)

Verivox muss künftig auf eingeschränkte Anbieter-Auswahl hinweisen.

Verivox, Vergleichs-Portal von ProSiebenSat.1, muss bei seinem Vergleich von Privat-Haftpflichtversicherern künftig explizit auf die eingeschränkte Anbieterzahl hinweisen, entscheidet das OLG Karlsruhe. Bisher hat die Plattform nur jene Anbieter angezeigt, mit denen sie Provisions-Vereinbarungen abgeschlossen hatte. Fast die Hälfte aller Versicherer würden laut der Verbraucherzentrale Bundesverband fehlen.
rp-online.de

Sebastian Romanus geht von P7S1 zu Podimo.

Podcast-Personalie: Sebastian Romanus, bisher Chef des Influencerinnen-Netzwerks Studio71 aus dem Hause ProSiebenSat.1, wechselt zum 1. Januar 2022 als Deutschland-CEO zur Podcast-Plattform Podimo. Sein Vorgänger Nicolaus Berlin macht sich selbstständig, teilt Podimo mit. Der Audio-Anbieter hatte sich erst vor Kurzem die Eigen-Produktionen der P7S1-Marke Fyeo einverleibt.
per Mail, turi2.de (Background)

Burda und Seven.One Entertainment testen gemeinsames Quiz-Magazin.

Versuchen ihr Glück: Burda und die ProSiebenSat.1-Tochter Seven.One Entertainment bringen ein gemeinsames Magazin heraus. Die "Gewinnarena" erscheint am 13. Oktober für 2,95 Euro als Pilot-Blatt mit Rätselformaten und Stories zu Shows wie "The Voice of Germany". Die Auflage liegt bei 250.000. Chefredakteur als Burda-Mann fürs Gelbe ist Kai Winckler. Online-Vorbild ist die Seven.One-Website Gewinnarena.de.
burda.com

DTM und Formel E wechseln von Sat.1 zu ProSieben.

Spurwechsel: ProSiebenSat.1 verschiebt die Übertragungen von DTM und Formel E von Sat.1 zu ProSieben. Senderchef Daniel Rosemann lobt die "sehr gute Entwicklung" der Rennserien und erhofft sich von dem Sender-Wechsel "einen weiteren Impuls". ProSieben erreicht im Durchschnitt mehr junges Publikum, liegt beim Gesamt-Publikum aber deutlich hinter Sat.1.
presseportal.de, dwdl.de

“Clap”: ProSiebenSat.1 und Burda produzieren Zeitschrift zur “Gewinnarena”.

ProSiebenSat.1 und Burda bringen am 13. Oktober in einem Pilotprojekt eine begleitende Zeitschrift zur Plattform "Gewinnarena" auf den Markt, berichtet "Clap". Neben Rätseln und Spielen soll das Magazin auch Einblicke in TV-Shows wie "The Masked Singer" geben. Das Heft soll 2,95 Euro kosten, 68 Seiten umfassen und in einer Auflage von 250.000 erscheinen.
clap-club.de

“The-Voice”-Kandidatinnen dürfen nur positiv posten, berichtet “Bild”.


Nur das Beste: Kandidatinnen der ProSiebenSat.1-Casting-Show "The Voice of Germany" ist vertraglich verboten, sich kritisch über die Sendung zu äußern, berichtet "Bild". Im Falle einer Zuwiderhandlung drohe eine Vertragsstrafe. Social-Media-Posts müssten von Senderseite abgesegnet werden und dürften ausschließlich positiv sein. Auch über die Outfits der Sängerinnen richtet der Sender.

"Bild" legt zudem die Vergütung der Kandidatinnen offen: Demnach erhalten sie für Live-Shows 300 Euro, für die Gewinner-Single gibt's 7.500 Euro. Darüber hinaus sind "keinerlei Umsatzbeteiligung oder sonstige Vergütung an Künstler zu leisten", zitiert die "Bild" aus dem Vertrags­werk. Die Künstlerinnen verpflichten sich außerdem, keine Geschäfts­beziehungen mit den Coaches der Show einzugehen.
bild.de (Paid)

Redseven gründet Doku-Unit unter Führung von Ex-RTL-Investigativchef Jan Rasmus.

ProDoku: Redseven gründet eine Einheit für Journalismus, Dokumentationen und Reportagen und macht Ex-RTL-Investigativchef Jan Rasmus zu dessen Leiter, berichtet DWDL. Zum Jahreswechsel ergänzt die neue Einheit die bestehenden Abteilungen Entertainment und Fiction. Rasmus schlüpft in die Rolle des ausführenden Produzenten und soll Formate mit "journalistischem Hintergrund" verantworten.

Rasmus will ein "Team aus Journalist:innen aufbauen, das für alle Sender und Plattformen hochwertige Reportagen und einzigartige Dokumentationen produziert". Er hat knapp drei Jahrzehnte bei RTL verbracht und u.a. "Team Wallraff" oder "Das Jenke-Experiment" gestaltet. Ab 2005 hat er für mehr als 10 Jahre die Redaktion von "Extra" geleitet. Redseven-Chef Jobst Benthues sieht in der Doku-Unit den "logischen nächsten Schritt".
dwdl.de, turi2.de (Background)

Podimo lizensiert Fyeo-Produktionen.

Neue Heimat: Podcast-Plattform Podimo verleibt sich die hauseigenen Produktionen der ProSiebenSat.1-Podcast-Marke Fyeo ein. Geschäftsführer Nicolaus Berlin spricht von "rund 50 Fyeo-Formaten", die das Podimo-Portfolio an exklusiven Audio-Angeboten auf 200 steigen lassen. P7S1 hatte im Juli angekündigt, die Fyeo-App im Herbst nach einem Jahr einzumotten.
meedia.de, turi2.de (Background)

Meinung: Das dritte Triell war das erträglichste.

Triell-Kritik: Journalist Holger Gertz vergleicht die TV-Trielle mit einem "über mehrere Runden sich erstreckenden Sportturnier". Das Publikum lerne die Bewerberinnen kennen, "nicht wirklich in den Tiefen ihrer Persönlichkeit, aber in ihrem Wettkampfverhalten". Weil tatsächlich halbwegs ein Gespräch zustande gekommen sei, "war ausgerechnet dieses dritte Triell in den Tiefen des Privatfernsehens das erträglichste".
sueddeutsche.de (Paid)

Streit-Themen und Gemeinsamkeiten, gute Moderatorinnen: Das Medienecho zum finalen TV-Triell von ProSiebenSat.1.

Finale: Erneut haben sich die Kanzlerkandidatinnen einen Schlagabtausch geliefert und über große Themen gestritten, so der Tenor der Presse zum dritten und letzten TV-Triell vor der Wahl auf ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins. Allerdings seien die "giftigen persönlichen Angriffe" von Armin Laschet auf Olaf Scholz diesmal ausgeblieben, meint etwa Anna Sauerbrey, stellvertretende Chefredakteurin vom "Tagesspiegel". Die Kandidatinnen hätten stattdessen "auf seriös geschaltet". "Tagesspiegel"-Medienredakteur Kurt Sagatz findet, dass die Sendung "nach starkem Start mit lebensnahen Themen" ein wenig den Fokus verloren habe. Die "Bild" titelt groß: "Scholz und Baerbock verbünden sich gegen Laschet." Baerbock und Scholz seien sich sich politisch "so nah wie selten zuvor" gewesen, z.B. bei den Themen Mindestlohn, Hartz IV und Klima. Laschet habe dafür beim Thema Innere Sicherheit Akzente setzen können. Auch die "Tagesschau" konstatiert: "Oft gab es zwei klare Lager." SPD und Grüne seien sich u.a. bei der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro einig gewesen.

"FAZ"-Politik-Korrespondent Peter Carstens lobt die Moderatorinnen Linda Zervakis und Claudia von Brauchitsch – sie hätten anders als ihre Kolleginnen von ARD und ZDF bewiesen, dass "gute Vorbereitung einem zähen Politikabend Fließgeschwindigkeit verleihen" könne. Auch ZDF-Satiriker Jan Böhmermann war von den beiden angetan und bezeichnet das Duo als "beste Triell-Moderation". Zervakis habe für den "schönsten Moment des Abends" gesorgt, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Sie hatte ein Micky-Maus-Heft von 1993 hervorgezaubert und Laschet gefragt, ob Micky Maus die Dringlichkeit des Klimawandels früher verstanden habe als die CDU. Auch die Rubrik "Politiker fragen Politiker" sei eine "nette Idee" gewesen. Trotzdem gibt es auch Kritik, was die Themenauswahl angeht: Der "Spiegel" findet es beispielsweise bemerkenswert, dass Europa- und Außenpolitik in keinem Triell zur Sprache gekommen ist. Für ARD und ZDF sei es es "nicht die allerbeste Nachricht", dass sowohl RTL als auch ProSiebenSat.1 "keine schlechteren Sendungen auf die Beine gestellt haben als sie", bilanzieren  Johannes Bebermeier und Tim Kummert bei T-Online.

Laut einer Forsa-Umfrage hat Olaf Scholz das Triell gewonnen – mal wieder: 42 % der Befragten votierten für ihn, Armin Laschet kommt auf 27 % und Annalena Baerbock landet mit 25 % auf dem letzten Platz. 6 % nannten keine Gewinnerin.
presseportal.de, Foto: Kay Nietfeld/dpa

Wir graturilieren: Jutta Meyer wird 46.

Wir graturilieren: Jutta Meyer, Executive Vice President Marketing & Creation bei Seven.One, wird 46. Ihren Geburtstag verbringt Meyer zusammen mit ihrer Familie in Wien, auch der Besuch von Freundinnen steht an. Eine große Feier ist nicht geplant, stattdessen gilt das Motto: "Einfach nur zusammen glücklich sein." Im vergangenen Jahr hat Meyer vor allem beeindruckt, wie gut die Menschen über alle Generationen hinweg die Corona-Krise gemeistert haben. Stolz und dankbar ist sie auch für die "Flexibilität und Leidenschaft", die ihr Team die letzten zwei Jahre "ungebrochen an den Tag legt, um Großartiges zu leisten". Herausfordernd war für Meyer im letzten Jahr, nicht das Gefühl für ihr Unternehmen zu verlieren: Besonders gefehlt haben ihr z.B. "die spontanen Gespräche am Gang sowie die unterschiedlichen Gedanken und Ideen, die in spontanen Unterhaltungen geteilt werden".

Im kommenden Lebensjahr freut sie sich vor allem darauf, wieder mehr Menschen persönlich sehen zu können: "Austausch und gemeinsame Erlebnisse haben aufgrund von Corona eine Wertschätzung erhalten, die ich mir so nie bewusst gemacht hatte". Gratulationen erreichen Meyer u.a. via Linked-in, E-Mail oder ganz klassisch über Telefon – über einen "kurzen positiven Gedanken" würde sie sich aber auch schon freuen.

Zur Bundestagswahl: Studio 71 macht Social-Media-Kampagne mit Eko Fresh.

Studio 71, ProSiebenSat.1-Tochter, konzipiert und produziert für die Bundeszentrale für politische Bildung eine Social-Media-Kampagne mit Eko Fresh. In Erklär-Videos soll der Musiker die "wichtigsten Fragen der jungen Generation" zur Wahl aufgegriffen, Influencerinnen werben zusätzlich auf ihren Kanälen für die Infoangebote der BPB. Für kommenden Samstag kündigt Studio 71 zudem die dreistündige Live-Show "(Un)wählbar - Deutschland, was stimmt mit dir nicht?!" an, YouTuber Robin Blase und Victoria Reichelt von "Deutschland 3000" moderieren.
presseportal.de, youtube.com (Link zum Livestream, Samstag ab 19 Uhr)

Wir graturilieren: Diana Schardt wird 51.

Wir graturilieren: Diana Schardt, Sprecherin der Seven.One Entertainment, wird heute 51. Ihren Geburtstag feiert sie mit ihrer Familie in Wien: "Darauf freue ich mich wirklich sehr, wir haben uns alle viel zu wenig gesehen in den vergangenen Monaten." Beeindruckt ist sie nach wie vor von Menschen, die sich "ganz selbstverständlich dafür einsetzen, dass es anderen besser geht" – so wie ihre Schwester, die als Physiotherapeutin in einem Krankenhaus arbeitet und ebenfalls bei der Familienfeier dabei sein wird. Beruflich war sie im vergangenen Jahr begeistert von ihrem "großartigen Team", das auch aus dem Home-Office "jeden Tag aufs Neue voller Leidenschaft und Kreativität an der Kommunikation für unsere Programme, unsere Sender, unser Vermarktungs- und Digitalgeschäft arbeitet". Nicht erst seit Corona ist Schardt genervt von "Dauernörglern, Schwarzmalern und Wichtigtuern". Im kommenden Jahr freut sie sich vor allem auf "wieder viele viele echte Begegnungen" in der Branche: "Live und in Farbe." Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen, z.B. über E-Mail oder Linked-in.

Linda Zervakis und Claudia von Brauchitsch moderieren ProSiebenSat.1-Triell.

Weibliche Doppelspitze: ProSieben-Neuzugang Linda Zervakis (Foto) und Claudia von Brauchitsch, die bei Sat.1 das Magazin "Akte" präsentiert, moderieren am 19. September das dritte Triell mit Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock. Senderchef Daniel Rosemann kündigt an, man wolle ein "Abarbeiten an Wahlprogrammen" mit bekannten Floskeln verhindern. Der Talk läuft bei ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins sowie auf den digitalen Kanälen der Sendergruppe, u.a. dem YouTube-Kanal von "Galileo" und bei Joyn.
dwdl.de, turi2.de (Background)

ProSieben sendet ein Wahl-Triell am 19. September.


Alle drei zusammen: Auch auf ProSiebenSat.1 wird im Vorfeld der Bundestagswahl ein Triell der Kanzlerkandidatinnen stattfinden, meldet Michael Hanfeld in der "FAZ". Die Sendung ist für Sonntag, 19. September geplant und damit das letzte Spitzentreffen vor der Wahl. Am Donnerstag will die Sendergruppe den Termin demnach offiziell machen. Die Sendung wird auf ProSieben, Sat.1 und Kabel eins parallel zu sehen sein.

Das dritte Triell – neben den Sendungen der RTL Gruppe und von ARD und ZDF – galt schon als geplatzt. Als Alternative hatte ProSieben Townhall-Formate mit Annalena Baerbock und Olaf Scholz ins Programm genommen. Armin Laschet wollte bei dem neuen Format nicht mitmachen, hatte aber seine Bereitschaft für ein drittes Triell signalisiert. Am Wochenende hatte es bereits erste Gespräche über eine drittes Triell gegeben.

Den Auftakt der Dreier-Treffen machen am 29. August RTL und ntv, bei ARD und ZDF diskutieren die Kandidatinnen zwei Wochen später, am 12. September, miteinander.
faz.net, turi2.de (Background)

Splendid-Tochter Videociety kauft Maxdome von Joyn.

Eigentümerwechsel: Der frühere ProSiebenSat.1-Streamingdienst und Joyn-Vorläufer Maxdome gehört ab dem 1. Oktober zur Videociety GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Splendid Medien AG. Die Firma will den Maxdome Store mit Filmen und Serien im Einzelkauf fortführen und das Angebot perspektivisch mit eigenen Lizenz- und Katalog-Titeln anreichern. Zum Kaufpreis ist nichts bekannt, die Transaktion habe jedoch "keinen Einfluss auf die aktuelle Umsatz- und Ergebnisprognose der Splendid Gruppe". 2020 hat der Konzern 43,5 Mio Euro eingenommen, 8,9 Mio davon entfielen auf den VoD-Bereich.

ProSiebenSat.1 hatte Maxdome 2006 mit einem monatlichen Abo-Modell gestartet. Im Herbst 2020 ist das Abo-Geschäft in Joyn, dem Joint-Venture von ProSiebenSat.1 und Discovery, aufgegangen. Seitdem existiert nur noch besagter Maxdome Store, der Titel ohne Abo zum Ausleihen und Kaufen anbietet. Videociety betreibt bereits selbst eine ähnliche Plattform für Endkundinnen, darüber hinaus stellt man B2B-Kundinnen ein VoD-Plattformkonzept zur Verfügung.
splendidmedien.com via dwdl.de