BBC-Chef Tony Hall tritt zurück.

BBC: Generaldirektor Tony Hall, 68, kündigt an, im Sommer nach sieben Jahren an der Spitze abzutreten. Einen Nachfolger gibt es noch nicht, BBC-Vorstandschef David Clementi soll die Suche in den kommenden Wochen beginnen. Hinter Halls Abtritt stecken vermutlich strategische Erwägungen. 2022 überprüfen die Briten ihren Rundfunkstaatsvertrag, 2027 handeln sie einen neuen aus. Hall wünscht, dass die BBC zu beiden Terminen dieselbe Leitung hat, um eine bessere Verhandlungsposition zu besitzen.
spiegel.de

Basta: Thomas Gottschalk hat aus dem Klingelbeutel geklaut.

Mit Gottes Segen: Thomas Gottschalk beichtet in der ersten Ausgabe seiner Radioshow bei SWR3, dass er als junger Ministrant immer mal wieder eine Mark aus dem Klingelbeutel gemopst hat. Er habe aber versprochen: "Lieber Gott, ich geb's in Deinem Sinne aus." Der Herr war gnädig ‐ und hat Gottschalk daher nur beim Mode­geschmack gestraft.
spiegel.de, swr3.de (10-Min-Video, ab 8:08)

Der AfD-nahe Unternehmer Hartmut Issmer will Radiosender starten.

Radio: Der AfD-nahe Unternehmer Hartmut Issmer bewirbt sich in Thüringen und Hessen um Radio-Lizenzen, berichtet Boris Rosenkranz. Issmer fiel in der Vergangenheit durch die Teilnahme an rechtspopulistischen Demonstrationen auf, sprach dort unter anderem von "Lügenpresse". Sein Radiosender soll Unterhaltungsmusik spielen und journalistische Beiträge senden, die laut Issmer im Gegensatz zu denen der Öffentlich-Rechtlichen auch "neutral" zu Putin, AfD und Klimawandel berichten.
uebermedien.de (Paid)

Meinung: Das Schicksal von Tom Buhrow entscheidet sich intern.

WDR: Intendant Tom Buhrow ist nach der "Umweltsau"-Debatte angeschlagen, schreibt Thomas Lückerath. Seine Position schwäche jedoch nicht die Kritik von außen, sondern das durch seine vorschnelle Entschuldigung verspielte Vertrauen bei den Mitarbeitern. Mittlerweile gebe es sogar Rücktrittsforderungen. Da ein Rücktritt aber vor allem Applaus von externer, rechter Seite bekommen würde, die ihn als Erfolg für sich verbuchen würde, könnte ironischer Weise ausgerechnet eine weitere Entschuldigung – dieses Mal intern – Buhrow Ruhe verschaffen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

“Welt”-Chef Ulf Poschardt kritisiert: Einige Milieus treiben ARD und ZDF vor sich her.


Angriff der "Welt"-Macht: "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt nimmt die Diskussion um die WDR-Satire und die BR-Kritik von Richard Gutjahr zum Anlass, in einem Kommentar auf Seite 1 die öffentlich-rechtlichen Anstalten scharf zu kritisieren. Poschardt wirft ihnen vor, "einen eher hermetischen Werte- und Wahrnehmungskorridor" zu besitzen, bedingt durch eine "beamtenähnliche Journalistenexistenz" und zu gleichen Verhältnissen, aus denen die Medienschaffenden stammen. In den "Tagesthemen" kommentiere daher "in der Regel ein konformistisches Haltungskollektiv". Applaus komme dafür von "nationalmoralistischen Minderheiten, denen der Umerziehungsimpetus in Sachen Sozialismus, Klimanotstand oder Gendersprache noch nicht weit genug geht". Poschardt diagnostiziert, diese Milieus würden die Sender vor sich hertreiben.

Damit bewegt sich Poschardt nicht weit von der Kritik der AfD und anderer rechtspopulistischer Kräfte, die ARD und ZDF als zu links erachten. Von ihnen will sich der Springer-Mann jedoch nicht vereinbaren lassen. Vielmehr warnt er, dass die vermeintliche Schieflage der Öffentlich-Rechtlichen von der Partei für einen "erwartbar antiliberalen Affekt" genutzt werde. Porschardt fordert daher, dass die Mitte der Gesellschaft definieren solle, wie die Grundversorgung aussehen solle. Er selbst plädiert für eine Wachstumsbremse oder wie er verschärft sagt "Wucherbremse".
welt.de, turi2.de (Background)

Der WDR reagiert auf Morddrohungen infolge der “Umweltsau”-Debatte.


Unter aller Umweltsau: Mehrere Mitarbeiter des WDR haben im Rahmen der Diskussionen um die "Umweltsau"-Satire Morddrohungen erhalten, wie der WDR bestätigt. Die Anstalt schreibt auch, sie biete den Betroffenen Personenschutz an. Das gelte auch für freie Mitarbeiter. WDR-Intendant Tom Buhrow sagt: "Wir werden das nicht dulden, ich gehe mit allen juristischen Mitteln dagegen vor." In einer Video-Botschaft zeigt sich Buhrow erschüttert und kommentiert, die Drohungen würden erschreckendes über den Zustand im Land aussagen. "Wir können doch nicht den Scharfmachern und Rechthabern das Feld überlassen", so Buhrow, der ein neues Klima des Miteinanders fordert.

Derweil berichtet Spiegel Online über eine Twitter-Auswertung, die nahelegt, dass die Debatte gezielt von Accounts aus dem rechten Spektrum angeheizt wurde, ehe sie auf reichweitenstarke rechtskonservative Accounts und schließlich die Medien übersprang. Dazu passend kritisiert der DJV-Vorsitzende Frank Überall die Reaktion des WDR auf die Netzkritik: "Tom Buhrow muss sich der Frage stellen, ob er mit seiner eilfertigen redaktionellen Distanzierung für den Beitrag nicht all denen Oberwasser gegeben hat, die nicht auf den Austausch von Argumenten, sondern auf das Mundtotmachen kritischer Journalisten aus sind."

Der DJV ruft zudem den WDR auf, sich aktiv um die Sicherheit eines bedrohten Mitarbeiters zu kümmern, bei dem Anhänger der rechtsextremen Szene vor seinem Haus aufmarschiert sind. Der freie Mitarbeiter wurde zum Ziel von Blogs und Twitterern aus dem rechtsextreme Umfeld, nachdem er getwittert hatte, dass die Großeltern der Video-Kritiker keine Umweltsäue gewesen seien, sondern eine "Nazisau".
sueddeutsche.de (Morddrohungen), spiegel.de (Twitter-Auswertung), twitter.com (Statement Buhrow), turi2.de (Background)

Der WDR reagiert mit einer Sondersendung auf die Debatte zur “Umweltsau”.


Umweltsau durchs Dorf getrieben: Der WDR reagiert am Samstag auf die von seinem Satirevideo "Umweltsau" ausgelöste Diskussion mit einem einstündigen Spezial im Radiosender WDR2. Darin stellt sich WDR2-Programmchef Jochen Rausch (rechts) den Anrufen von Hörern und sagt, sein Sender habe über die Wortwahl und die Frage, ob er Kinder instrumentalisiere, nicht lange genug nachgedacht. "Dafür würde ich mich entschuldigen", so Rausch, der zudem von einem "Fehler" spricht: "Wir haben mit einem sehr großen Hammer auf einen relativ kleinen Nagel gehauen."

Auch WDR-Intendant Tom Buhrow schaltet sich in die Debatte ein und sagt am Telefon: "Das Video war ein Fehler. Ich entschuldige mich ohne Wenn und Aber dafür." Buhrow sagt, dass er aus dem Krankenhaus anruft, wo er seinen Vater besucht, der keine "Umweltsau" sei. Die weiteren Anrufer bilden ein weites Meinungsspektrum ab. Während einige sich empört über den Beitrag zeigen und zum Teil weitere Konsequenzen fordern, gibt es auch Zuspruch von Hörern, die die Empörung nicht nachvollziehen können oder die Löschung des Videos für falsch halten.

WDR2 hatte eine von einem Kinderchor gesungene, umgedichtete Version von "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" auf Facebook gepostet. In der Fassung fährt die Oma unter anderem mit dem SUV und isst Discounterfleisch und sei daher eine "Umweltsau". Nach heftiger Kritik, unter anderem von NRWs Ministerpräsident Armin Laschet entfernte der WDR den Beitrag von seiner Seite. Moderatorin Steffi Neu sagt in der Radio-Sondersendung, der Sender habe über 15.000 Posts mit teils sehr harte Kritik empfangen.
wdr.de (32-Min-Audio), faz.net, rnd.de (Background)

Ulrich Wilhelm: “Europa hat die digitale Souveränität verloren.”


ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm beklagt auf den letzten Metern seiner Amtszeit als ARD-Chef Europas digitale Rückständigkeit. Europa habe seine "digitale Souveränität verloren", sagt er im Interview mit seinem Haussender BR. Die Verbreitung öffentlich-rechtlicher Inhalte bei US-Diensten wie Facebook und YouTube sieht er derzeit als alternativlos. Tagesschau.de etwa erreiche nur ein Drittel seiner Nutzer direkt, die Mehrheit komme über Google und Social Media. Wilhelm fordert eine europäische digitale Plattform. Dazu gäbe es bereits Gespräche mit Sendern in anderen europäischen Ländern.

Im Interview hebt der Intendant auch die Rolle von Allianzen hervor – die "allernatürlichste" sei die Zusammenarbeit von ARD und ZDF. Sie solle im Bereich der Mediatheken noch intensiviert werden. Aber auch unter den Kooperationen mit privaten Anbietern wie Sky, der Telekom oder Discovery zieht er eine positive Bilanz, etwa weil die wachsenden Kosten für Sportrechte so besser zu stemmen seien.

Der ARD-Vorsitz wandert am 1. Januar turnusmäßig nach zwei Jahren vom BR zum WDR.
br.de (11-Min-Audiointerview)

Mehr über Ulrich Wilhelm bei turi2.tv: ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm will nicht nur in der Nische senden. (11/2018)

Zitat: Bei Thomas Ohrner bleibt der Fernseher zu Weihnachten dunkel.

"Da sind wir eigentlich nicht so vor der Mattscheibe, sondern genießen die Zeit, die uns zur Verfügung steht."

Thomas Ohrner, heute Programmchef von Klassik Radio, sammelt zu Weihnachten mit der Familie Kraft für den Stress im neuen Jahr. Vor 40 Jahren lockte er als Timm Thaler in der ersten ZDF-Weihnachtsserie Millionen Zuschauer vor den Fernseher.
t-online.de

Doch-nicht-bettlägeriger Thomas Gottschalk moderiert künftig bei SWR3.

SWR3 schnappt sich den doch-nicht-bettlägerigen Thomas Gottschalk, 69, er wird ab 2020 montags von 13 bis 15 Uhr gemeinsam mit Constantin Zöller, 32, eine Radioshow mit Musik, "aktuellen Aufregern und Promis" moderieren. Die Show kommt auch als Video-Livestream. Gemeinsam mit Nicola Müntefering startet Gottschalk außerdem den zweiwöchentlichen Podcast "Die Schöne und das Biest" für den SWR3. Der SWR und Gottschalk entwickeln zusätzlich "derzeit Formatideen für das SWR Fernsehen".
presseportal.de, turi2.de (Background)

Boris Johnson will Gebührenverweigerer nicht mehr bestrafen.

BBC-Logo-150x150Großbritannien: Premierminister Boris Johnson schießt weiter gegen die BBC. Er überlege, die Nichtzahlung der Rundfunkgebühren zu entkriminalisieren, berichten "Guardian" und "Mail on Sunday". Jährlich werden rund 180.000 Gebührenverweigerer angeklagt, 150.000 verurteilt. Minister von Johnsons konservativer Regierungspartei boykottierten am Sonntag wegen der angeblichen Anti-Tory-Haltung der BBC die Morgensendung von Radio 4.
derstandard.at, theguardian.com, dailymail.co.uk, turi2.de (Background)

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm beklagt Umverteilung zum ZDF und Deutschlandradio.


Wilhelms Wünsche: BR-Intendant Ulrich Wilhelm, bis Jahresende noch ARD-Vorsitzender, will mit der Gebühren-Kommission Kef über deren Vorschlag zur Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro nachverhandeln. Vor den Gesprächen am Mittwoch sagt Wilhelm im "FAZ"-Interview, er sei "freilich nicht mit allen Aspekten des Kef-Berichts glücklich", der Vorschlag bleibe unter der Teuerungsrate. Für nicht nachvollziehbar hält er die vorgeschlagene "nicht unbedeutende Umverteilung von der ARD zum ZDF und Deutschlandradio". Damit würden nationalen Angebote zulasten der regionalen gestärkt. "Wir brauchen aber beides", sagt Wilhelm. Auch den verwehrten Wechsel auf ein Index-Modell bedauert Wilhelm.

Er sei "natürlich froh" über die erste "moderate Beitragssteigerung" seit zwölf Jahren und respektiere die Rolle der Kef, dennoch bestünden "Differenzen zu unseren Einschätzungen in einer Reihe von Punkten". "Bitter" sei insbesondere, "dass wir zu wenig junge Menschen einstellen können, mit neuen Berufsbildern". Die Politik müsse sich entscheiden, "welche Rolle der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Zukunft ausfüllen soll, ob sein Angebot also kleiner werden soll oder nicht".
faz.net (Paid), dwdl.de

Boris Johnson stellt Gebühren-Finanzierung der BBC infrage.

BBC-Logo-150x150Großbritannien: Premierminister Boris Johnson stellt die Gebühren-Finanzierung der BBC zur Debatte. Bei einem Wahlkampf-Auftritt sagt Johnson, er habe derzeit zwar keine Pläne, die Rundfunkgebühren komplett abzuschaffen, es sei aber fraglich, wie lange ein System noch zu rechtfertigen ist, bei dem jeder bezahlen muss.
theguardian.com via digitalfernsehen.de

Schweizer Reporter plant eine gemeinsame Plattform für Qualitätsmedien.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz: Hannes Grassegger, Reporter beim Magazin des "Tages-Anzeiger", plant eine öffentlich-rechtliche Plattform für Schweizer Qualitätsmedien, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Das Generalabonnement spielt Nutzern mit einem Algorithmus personalisierte Inhalte verschiedener Medien zu. Die Infrastruktur der Plattform könnte von der SRG stammen.
sueddeutsche.de

“FAZ” analysiert den kommerziellen Erfolg von “Last Christmas”.

Last Christmas ist "ein absoluter Goldesel", beobachtet die "FAZ". Allein Antenne Bayern und der SWR3 zahlten 2018 rund 35.000 Euro Tantiemen. Der Weihnachtsklassiker wurde in Deutschland an Heiligabend 2,5 Mio Mal bei Spotify gestreamt, wovon nicht nur die Plattenfirma Sony verdient. George Michael habe den Song im Alleingang geschrieben, gesungen, eingespielt und produziert. Die Rechte gingen nach seinem Tod an seine Erben.
faz.net

Hör-Tipp: BR startet Podcast über Volkskomiker Karl Valentin.

Hör-Tipp: Der BR widmet Volkssänger und Komiker Karl Valentin einen siebenteiligen Podcast. In jeder Folge spricht Bayern2-Moderator Christoph Leibold mit Gästen u.a. über Valentins Verhältnis zu Frauen, seine Fixierung auf Krankheiten und sein Können als Musiker. Dazu gibt es thematisch passende Original-Aufnahmen aus dem BR-Archiv.
br.de

Markus Söder fordert Ministerpräsidenten zur Einigung beim Rundfunkbeitrag auf.

Rundfunkbeitrag: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ruft die Länder zur Einung auf. Es dürfe beim Rundfunkbeitrag keine Blockade geben, sagt Söder im BR. In Zeiten von Fake News brauche es "einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk". Der CSU-Chef attestiert der ARD "ein ganz neues Kostenbewusstsein", die Gebühren-Kommission KEF habe sich bei ihrem Vorschlag zur Erhöhung auf 18,36 Euro "sehr beschränkt".
br.de, welt.de

“stern Crime Spurensuche” ist meistgehörter Podcast bei Audio Now.

Audio Now: "stern Crime Spurensuche" ist mit über 140.000 Aufrufen der bisher meistgehörte Podcast bei Audio Now, verrät Stephan Schmitter, Head of Audio der Mediengruppe RTL Deutschland, im "Horizont"-Interview. Podcasts seien "kein überzogener Hype, sondern eine Massenbewegung." Ob Medienkonzerne damit künftig so viel Geld verdienen wie mit klassischem Radio, "weiß ich auch nicht", gibt Schmitter zu. Die Formate könnten den Menschen "wieder die Magie von Audio vermitteln", die Zugriffzahlen wuchsen.
"Horizont" 49/2019, S. 17 (Paid)

Zahl des Tages: Werbemarkt 2020 wächst dank digitaler Medien um 0,5 %.

Zahl des Tages: Um 0,5 % wird der deutsche Werbemarkt nach Einschätzung der Mediaagentur Jom Group 2020 wachsen. Die Erlöse klassischer Medien werden demnach das zehnte Jahr in Folge sinken. Die Print-Umsätze seien rückläufig, das lineare Fernsehen, Radio und Außenwerbung blieben im Plus. Wachstumstreiber seien digitale Umsätze.
presseportal.de

Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” erklärt den neuen Medienstaatsvertrag.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" beantwortet die wichtigsten Fragen zum Medienstaatsvertrag, der von der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag als moderne Version des Rundfunkstaatsvertrags beschlossen werden soll. Künftig sind darin neben dem dualen Rundfunksystem auch Regelungen für YouTuber zu finden. Das Gesetz muss spätestens im Herbst 2020 gelten, um die EU-Richtlinie rechtzeitig zu erfüllen.
sueddeutsche.de

“Madame” und Antenne Bayern starten Mode-Podcast.

Madame startet am 4. Dezember gemeinsam mit Antenne Bayern den Podcast Bonjour, Madame. Folge zwei erscheint am 18.12., anschließen soll es alle vier Wochen weiter gehen. "Madame"-Chefredakteurin Petra Winter (Foto) und Radiojournalistin Cordula Senfft sprechen über "das Lebensgefühl Luxus und Mode".
blog.bauermedia.com

Aus dem turi2.tv-Archiv (06/2019): Petra Winter im Erfolgsfragebogen der turi2 edition #8.

Thomas Gottschalk moderiert künftig nicht mehr regelmäßig im Radio.

Bayern 1 muss künftig ohne Thomas Gottschalk als regelmäßigen Radio-Moderator auskommen. Der Entertainer begründet seinen Rückzug mit persönlichen Gründen und scherzt on air, sein Arzt rate ihm davon ab "wie bisher einmal im Monat das Bett" zu verlassen. Für Sondersendungen stehe Gottschalk weiter zur Verfügung. Gottschalk hatte vor gut drei Jahren sein Radio-Comeback beim BR gegeben und war seitdem am jeden ersten Sonntag im Monat in einer Abendshow zu hören.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Tom Buhrow will als ARD-Chef Gemeinschaftseinrichtungen auf den Prüfstand stellen.

ARD: WDR-Intendant Tom Buhrow sorgt schon vor seinem Amtsantritt als ARD-Vorsitzender mit dem Plan für Furore, alle Gemeinschafts­einrichtungen auf den Prüfstand zu stellen und einige in den Osten zu verlegen, berichtet Kai-Hinrich Renner. Bis Mitte Januar solle jede ARD-Anstalt fünf bis zehn Vorschläge machen. Zu den rund 50 Einrichtungen gehören u.a. ARD Aktuell, die Degeto und der Beitragsservice. Buhrows Kommunikations­team steht bereits und hat 15 Mitglieder, elf mehr als Amtsinhaber Ulrich Wilhelm hat. Ex-Sky-Kommunikationschef Wolfram Winter und der frühere RTL2-Sprecher Andreas Fünfgeld beraten Buhrow.
morgenpost.de (Paid)

Fußball-Kommentator “Manni” Breuckmann feiert Comeback bei Dazn.

Dazn holt den früheren WDR-Radioreporter Manfred "Manni" Breuckmann, 68, für ein einmaliges Gastspiel vors Mikro zurück. Er kommentiert am Freitag die Bundesliga-Partie Schalke 04 gegen Union Berlin ‐ elf Jahre nach seinem Abschied vom WDR Ende 2008. Danach kommentierte Breuckmann beim Fußballradio 90Elf und vertonte die Videospiele Fifa 11 bis 15.
express.de, wz.de via reviersport.de

Harald Flemming verlässt Vaunet, Daniela Beaujean und Frank Giersberg übernehmen.

Vaunet: Chef Harald Flemming (Foto), 48, verlässt den Verband im Sommer 2020, um "sich beruflich neu zu orientieren". Er übergibt an Daniela Beaujean und Frank Giersberg, die gestern zu Geschäftsführern berufen wurden. Beaujean, 43, verantwortet bisher den Bereich Recht und Regulierung, Giersberg, 48, die Markt- und Geschäftsentwicklung.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Zitat: Karola Wille fordert eine klare Unterscheidung von Fakten und Meinungen.

"Eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Diskurs ist die Fähigkeit und die Bereitschaft, Tatsachen von Meinungen zu unterscheiden."

MDR-Intendantin Karola Wille plädiert in ihrem Gastbeitrag im "Tagesspiegel" für eine klare Unterscheidung zwischen Fakten, die wahr oder falsch sein können, und Meinungen, die einem lediglich unsympathisch sein können.
tagesspiegel.de

Greta Thunberg wird für einen Tag BBC-Chefredakteurin.

BBC macht Umweltaktivistin Greta Thunberg (Foto) einen Tag zur Chefredakteurin der Morgensendung bei Radio 4. Thunberg plane Berichte aus der Antarktis und Sambia sowie ein Interview mit Mark Carney, dem Chef der britischen Notenbank. Weitere Chefredakteure zwischen dem 26. Dezember und Silvester sind der Künstler Grayson Perry, Rapper "George The Poet", der Journalist und BBC-Kritiker Charles Moore sowie die Präsidentin des Obersten Gerichtshofes Großbritanniens, Brenda Hale.
faz.net

Kef kritisiert zu hohe Gehälter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Öffentlich-Rechtliche zahlen überproportionale Gehälter mahnt die Kef an und fordert niedrigere Personalkosten. Die Finanzkommission ließ die Gehälter der Rundfunkanstalten von einer externen Agentur mit anderen Unternehmen vergleichen. Während das Lohnniveau im Vergleich zu privaten Medienunternehmen ähnlich sei, würde die Verwaltung im Vergleich zu sonstigen öffentlichen Verwaltungen überproportional gut bezahlt. Insbesondere bei WDR, NDR, BR, HR und ZDF seit die Vergütung höher.
medienkorrespondenz.de, faz.net