Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” erklärt den neuen Medienstaatsvertrag.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" beantwortet die wichtigsten Fragen zum Medienstaatsvertrag, der von der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag als moderne Version des Rundfunkstaatsvertrags beschlossen werden soll. Künftig sind darin neben dem dualen Rundfunksystem auch Regelungen für YouTuber zu finden. Das Gesetz muss spätestens im Herbst 2020 gelten, um die EU-Richtlinie rechtzeitig zu erfüllen.
sueddeutsche.de

Werbemarkt-Liberalisierung ist letzter Streitpunkt beim Medienstaatsvertrag.

Medienstaatsvertrag ist "so gut wie fertig", zitiert die "FAZ" die rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab. Die Liberalisierung der Werbung sei das letzte strittige Thema. Ein "systematisches Diskriminierungsverbot" solle künftig sicherstellen, dass Suchmaschinen gleichartige Inhalte nicht unterschiedlich behandeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)

FDP-Politiker wollen Berichterstattung von ARD und ZDF aufteilen.

Rundfunkgebühren: Die FDP-Landesverbände in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen fordern in einem Positionspapier eine Reformierung von ARD und ZDF, schreibt "Welt". Das ZDF solle sich künftig um nationale Berichterstattung kümmern, die bereits dezentral aufgestellte ARD solle regional berichten. Flaggschiffe wie die "Tagesschau" sollen bleiben.
welt.de

Landesmedienanstalten wollen Wolfgang Kreißig als DLM-Vorsitzenden.

Landesmedienanstalten befördern Wolfgang Kreißig ab Januar zum Vorsitzenden der Direktorenkonferenz und der Kommission für Zulassung und Aufsicht, schreibt Medienkorrespondenz. Kreißig ist Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Cornelia Holsten wolle keine weitere Amtszeit, die nach zwei Jahren ausläuft.
medienkorrespondenz.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi2-Archiv: Cornelia Holsten mahnt Influencer zu klarer Werbe-Kennzeichnung (Archiv 11/2017).