turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Christoph Kull schreibt über Malala Yousafzai.


Eine kämpft für alle: Weil die Taliban nicht wollen, dass Mädchen zur Schule gehen, schießen sie Malala Yousafzai ins Gesicht. Sie überlebt – und setzt sich weiter für Bildung und Gerechtigkeit ein. Für Adobe-Manager Christoph Kull ist sie eine Heldin, deren Mut und Beharrlichkeit inspirieren, schreibt er in der turi2 edition #12. Lesen Sie jetzt den ganzen Beitrag kostenlos online oder im E-Paper. Hier können Sie das gedruckte Buch bestellen.

Lese-Tipp: Christian Klein will bei SAP die Kundenzufriedenheit stärken.

Lese-Tipp: Christian Klein agiert als SAP-Chef mit einer Liebe zum Detail, schreibt das "Handelsblatt" rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt. Wer in einem Meeting nicht gut vorbereitet sei, "für den kann das unangenehm werden". Die Zufriedenheit der Kund*innen solle sich stärker auf Bonusleistungen auswirken. Die Entwickler*innen arbeiten künftig unter Produktvorstand Thomas Saueressig.
handelsblatt.com

EU testet Schnittstelle für Corona-Apps.

EU startet eine gemeinsame Schnittstelle, um die Daten nationaler Corona-Apps grenzübergreifend auszuwerten. In der Testphase werden Daten aus sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, Italien und Tschechien, getauscht. SAP und Telekom haben die Schnittstelle entwickelt. Sie soll im Oktober europaweit in Betrieb gehen.
handelsblatt.com, n-tv.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Harald Hamprecht schreibt über Hasso Plattner.


Der deutsche Bill Gates: Auch mit Mitte Siebzig und Milliarden auf dem Konto denkt der Patriarch und Mäzen Hasso Plattner nicht ans Aufhören. PR-Manager Harald Hamprecht würdigt den SAP-Gründer in der turi2 edition #12 als eine der bedeutendsten Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands – und vielleicht sogar der Welt. Lesen Sie jetzt den ganzen Text kostenlos hier als Online-Text oder im E-Paper der turi2 edition #12.

SAP will bis 2030 die Hälfte aller Führungspositionen mit Frauen besetzen.

SAP will weiblicher werden und bis 2030 "bei allen Führungspositionen Geschlechter­parität erreichen", kündigt Konzern-Chef Christian Klein in der "Süddeutschen" an. "Reine Männerrunden machen auf Dauer nicht erfolgreich", sagt er. Derzeit sind bei dem Software-Konzern 25 % der Führungskräfte weiblich, bisher halt als Ziel ein Drittel bis 2022. Kleins ehemalige Co-Chefin Jennifer Morgan hatte SAP im April nach nur sieben Monaten an der Spitze verlassen - wegen "zwei, drei inhaltlichen Differenzen", die "ein bisschen größer waren", sagt Klein. Er betont aber, es habe "bis zum letzten Tag keine persönlichen Probleme" gegeben.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Entwickler*innen wussten wohl schon seit Wochen von Problemen der Corona-Warn-App.

Corona-Warn-App: Die Entwickler*innen wussten offenbar schon kurz nach dem Start der App von den Problemen, die zu ausbleibenden Benachrichtigungen führen konnten. Bereits kurz nach dem Start der App gab es entsprechende Hinweise bei GitHub, auch SAP-Entwickler*innen beteiligten sich an der Diskussion. Dennoch blieben öffentliche Mitteilungen zum Bug aus.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

“manager magazin”: SAP-Deutschlandchef Daniel Holz geht zu Google.

SAP-schied: Daniel Holz (Foto), bisher Deutschlandchef von SAP, wechselt zu Google, meldet Eva Müller. In Frankfurt starte er im Oktober, um dort den Vertrieb der Cloud-Produkte des Tech-Konzerns in Europa zu übernehmen. Bei SAP soll sich interimistisch Mitteleuropa-Chef Hartmut Thomsen auf den Posten setzen, den Holz verlässt.
manager-magazin.de (Paid)

Das Bundeskanzleramt und die Entwickler verteidigen die Corona-Warn-App.

Corona-Warn-App "funktioniert gut", beteuert das Bundeskanzleramt in einem gemeinsamen Statement mit SAP und der Deutschen Telekom nach Problemen bei der Aktualisierung der Kontaktüberprüfung. Es sei "ohnehin von Beginn an klar gewesen", dass die Entwicklung der App mit dem Start nicht abgeschlossen sei. "Jeder, der sie nutzt, macht einen Unterschied", appelliert die Bundesregierung.
bundesregierung.de (Statement), deutschlandfunk.de, bild.de

Corona-Warn-App funktioniert auch auf iPhones teils fehlerhaft.

The Next Big Thing Fail: Bei der Corona-Warn-App funktioniert die Kontaktüberprüfung auch beim iPhone teils nur lückenhaft, sagen Recherchen von tagesschau.de. Die Entwickler SAP und die Deutsche Telekom sehen den Fehler bei Apple: "Das Problem, das wir haben, ist, dass die Hintergrundaktualisierung vom Betriebssystem offenbar nicht aufgerufen wird", sagt Thomas Klingbeil von SAP. Bei der Android-App ist die Hintergrundaktualisierung im Stromsparmodus häufig nur eingeschränkt möglich.

Laut Gesundheitsministerium habe die Anwendung "zu jeder Zeit" funktioniert. Die teils eingeschränkte Hintergrundaktualisierung betreffe alle Apps und sei daher kein Programmierfehler. Bei einigen iPhones habe die Corona-Warn-App an mehr als zehn aufeinanderfolgenden Tagen kein Abgleich der Daten durchgeführt - statt alle 24 Stunden. Im Zweifel sind Nutzer*innen damit erst zehn Tage später gewarnt worden, wenn sie Kontakt mit Infizierten hatten.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Corona-Warn-App kostet dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro.

Corona-Warn-App kostet den Bund dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro. 20 Mio Euro entfielen bereits auf die Entwicklung der App, die Restsumme wird in Wartung, Pflege und Betrieb des Tools investiert. Rund 43 Mio gehen an an die Telekom-Tochter T-Systems, bescheidene 2 Mio an SAP. Für die Bewerbung der App sind außerdem 3,5 Mio Euro veranschlagt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Stand daher auf rund 68 Mio Euro.
digitalfernsehen.de, spiegel.de, turi2.de (Background Kosten Entwicklung)

Corona-Warn-App des Bundes ist ab Dienstag nutzbar.

Corona-Warn-App des Bundes kann ab Dienstag heruntergeladen werden, meldet n-tv. Bis zum Start wollen die SAP und die Deutsche Telekom, Entwickler der App, gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Datensicherheit prüfen. Die App ist seit rund sechs Wochen in Arbeit und soll helfen, Infektionsketten schneller zu erkennen.
n-tv.de, turi2.de (Background)

“mm”: Bei SAP sorgte ein “Young Boys’ Club” für Jennifer Morgans Scheitern.

Jen ohne Fortune: Jennifer Morgan, die "allseits beliebte", von den 100.000 SAP-Mitarbeitern nur "Jen" genannte und für kurze Zeit als weibliches Vorbild gefeierte SAP-Co-Chefin, ist an falschen Schwerpunkten, Fehlern im Marketing und an einem "Young Boys‘ Club" aus Männern aus der Gegend von Walldorf gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt die Tech-Redakteurin Eva Müller, nachdem sie fürs "manager magazin" bei SAP recherchiert und mit CEO Christian Klein gesprochen hat.

Als Grund für Morgans Scheitern wird auch ein Fehler im Marketing ausgemacht: Die millionenschwere PR-Kooperation mit Arianna Huffington sei "überflüssig" gewesen, Morgan habe die einflussreiche SAP-Anwendergemeinschaft DSAG "als unwichtig angesehen" und sich letztlich zu sehr auf "scheinbar unstrittige Themen wie zeitgemäßen Führungsstil oder Diversität kapriziert". Derweil habe Klein mit Rückendeckung der SAP-Gründerväter Hasso Plattner, 76, und Dietmar Hopp, 80, einen Strategieschwenk "zurück zu den alten Tugenden Walldorfer Prägung" vollzogen.

Bodenständigkeit, zufriedene Kunden und einheitliches Software-Design seien wieder wichtiger als die "Highflyer-Visionen" des früheren SAP-Chefes Bill McDermott. Morgan sei letztlich im Richtungskampf zwischen der "himmelstürmenden Cloud-Fraktion", für den sie mit McDermott stand, und dem "bedächtigeren traditionellen Kern von SAP" unterlegen.
manager-magazin.de (Paid)