Satire ist Kunst - Dichter, Zeichner, Bildhauer, Filmer oder Journalisten sind ihre Überbringer. Und die leben oft gefährlich, denn Satire, die nicht wehtut, ist keine. weiterlesen auf lexikon2.de

Hör-Tipp: Atze Schröder erzählt, wie seine Figur entstanden ist und wie Werbung ihn inspiriert.

Hör-Tipp: Comedian Atze Schröder spricht im New-Work-Podcast über seinem Werdegang vom Musiker zum Komiker, seinen ersten Auftritt vor "ein paar Seglern", es waren 8.000, und die Entstehung der Figur Atze Schröder. Er erzählt, wie Werbe-Slogans ihn für sein Programm inspirieren, wie sein Vater, ein Typ wie Hans-Joachim Kulenkampff, ihn geprägt und als Kind mit Operetten in den Schlaf gesungen hat.
newwork.podigee.io (61-Min-Audio)

WDR-Rundfunkrat segnet Tom Buhrows Handeln bei der “Umweltsau”-Debatte ab.

WDR-Rundfunkrat segnet das Verhalten von Tom Buhrow während der "Umweltsau"-Debatte ab, schreibt die dpa. Einige Mitglieder sollen die Löschung des Satire-Videos kritisiert haben. Buhrow versicherte dem Rundfunkrat in einer Sitzung, dass die Kritik aus der "Mitte der Gesellschaft" kam, der WDR dürfe sich nicht instrumentalisieren lassen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Weimer belebt “Pardon” als Digitaltitel wieder.

Weimer Media Group will ab dem 1. Juli auch Satire machen und startet das Satire-Magazin Pardon als Online-Angebot neu, schreibt Clap. Das Original erschien von 1961 bis 1982. In den 2000er-Jahren gab es eine Neuauflage, 2012 brachte Weimar bereits einmalig eine Wiederauflage als Print-Heft. Der Verlag veröffentlicht ansonsten Wirtschafts- und Politik-Titel wie "The European" oder "Börse am Sonntag".
clap-club.de

Peter “Bulo” Böhling veröffentlicht seine Karikaturis als Buch.

Gary Glotz, Bewegtbild-Agentur von Karikaturist Peter Böhling, druckt die Karikaturis von turi2.de zwischen zwei Buchdeckel. In 42 Zeichnungen auf 90 Seiten hält Bulo den Machern der Medienbranche satirisch den Spiegel vor, das Vorwort kommt von Peter Turi. Das Buch erscheint bei JMB und kostet 9,95 Euro. Besucher der Launchparty zur turi2 edition #10 erhalten es kostenlos.
buchhandel.de

Video-Tipp: Walulis knöpft sich die Recherchemethoden der “Bild” vor.

Video-Tipp: Die Satire-Sendung Walulis von Funk knöpft sich die Recherchemethoden der "Bild" vor, die nach dem Raser-Unfall in Südtirol eine nicht involvierte Frau fälschlicherweise für tot erklärte. Walulis fantasiert im Stil des Boulevardblattes, wie die fiktive Todesmeldung von "Bild"-Chef Julian Reichelt aussehen könnte.
youtube.com (9-Min-Video)

NRW-Staatskanzlei verteidigt Laschets Kritik an “Umweltsau”-Satire des WDR.

Umweltsau: Die Kritik des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (Foto) an der Satire des WDR war aus Sicht der Staatskanzlei "kein Eingriff der Medienaufsicht", schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Laschet habe mit Tweets gegen die von einem Kinderchor gesungene Satire lediglich sein Recht auf Meinungsäußerung wahrgenommen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Meinung: Umweltsau-Skandal ist völlig unnötig, schreibt Uwe Jean Heuser.

Umweltsau-Skandal hat "etwas Tieftrauriges, weil er so unnötig ist", kommentiert Wirtschafts-Ressortleiter Uwe Jean Heuser (Foto) in der "Zeit". WDR-Intendant Tom Buhrow hätte wissen können, "wie sensibel der Umgang mit Satire" in Zeiten rechter Kritiker ist. Auch die "Attacke" der Redakteure auf Buhrow sei "völlig überzogen". Sich einmal infrage zu stellen, hätte allen Beteiligten enorm geholfen.
"Zeit" 3/2020, S. 20 (Paid)

Zitat: “Charlie Hebdo”-Herausgeber Riss will weiter provozieren.

"Viele Menschen haben 'Charlie' erst durch das Attentat kennengelernt. Sie haben uns spontan unterstützt, und manche haben vielleicht erst später bemerkt, dass wir eine Satirezeitschrift sind. Missverständnisse waren deshalb unvermeidlich."

Karikaturist Laurent Sourisseau alias "Riss", Überlebender des Anschlags auf die Redaktion von Charlie Hebdo vor fünf Jahren, sagt im "Welt"-Interview, dass die Satire-Zeitung schwarzem Humor und Provokation treu blieben will. Trotz 30.000 Abos und Spenden nach dem Anschlag ist "Charlie Hebdo" heute verschuldet, u.a. wegen der hohen Sicherheitskosten.
"Welt", S. 8 (Paid)

Zitat: Comedian Ramy Youssef findet inkorrekte Witze okay, wenn sie zum Dialog führen.

"Wenn das Ergebnis zu einem ehrlichen, hilfreichen Austausch führen kann, dann ist auch noch der dreckigste, inkorrekteste Witz in Ordnung."

Comedian Ramy Youssef, Überraschungs­gewinner der Golden Globes, verbindet in seiner Sitcom Ramy Comedy und Religion. In der "Süddeutschen" sagt er, dass in Hollywood ein Umdenken bezüglich Diversität stattfindet.
"Süddeutsche Zeitung", S. 21 (Paid)

Meinung: Bei Hass im Netz hilft Solidarität.

#Umweltsau: Der Streit um die Satire macht sichtbar, dass viele Menschen nicht wissen, wie sie mit Bedrohungen im Netz umgehen sollen, kommentiert "Spiegel"-Autorin Margarete Stokowski. "Bedingungslose Solidarität" und Unterstützung für die vom Hass Betroffenen, auch von Vorgesetzten, wirke bei Hasskommentaren als "eine Art Gegenzauber".
spiegel.de

WDR-Satire: Chorleiter weist Vorwurf der Instrumentalisierung zurück.


Fromme Chorknaben? Zeljo Davutovic, Gesamtleiter des WDR-Kinderchors, entschuldigt sich in einem Statement nach dem umstrittenen Satire-Song. Den Kindern sei erklärt worden, dass "mit Überspitzung und Humor" der Generationenkonflikt "aufs Korn" genommen werden sollte. Kinder und Eltern hätten freiwillig an dem Projekt teilgenommen. In dem Satire-Song gehe es nicht um die Oma, "sondern um uns alle. Hier schließe ich mich persönlich ein", erklärt Davutovic. Einige Familien haben sich entschieden, nicht mitzuwirken, sagt er der "Süddeutschen Zeitung". Das Thema sei während dieser Abfrage "überhaupt nicht hochgekocht".

Die Idee der jahresrückblickenden WDR-Satire sei auf Kinderstimmen konzipiert, "Fridays for Future" sei ebenfalls von Kindern und Jugendlichen organisiert, weshalb Chorleiter Davutovic auch das Projekt der WDR2-Redaktion zugesagt habe. Als Musiker wolle er sich "bei allen entschuldigen, die sich trotz der Einordnung als Satire von uns persönlich angegriffen fühlen." Der Chor habe "in den vergangenen Jahren immer allergrößten Respekt vor Seniorinnen und Senioren gezeigt", beispielsweise bei Auftritten in Seniorenheimen.
(Foto: Screenshot WDR Fernsehen)
welt.de, sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Nach Umweltsau-Satire: Rechte demonstrieren vor der WDR-Zentrale.

#Umweltsau: Rund 100 Personen haben am Sonntag vor der WDR-Zentrale in Köln gegen den Satire-Song demonstriert. Unter den Teilnehmern sollen auch Rechtsextreme mit Verbindungen in die Rocker- und Hooliganszene gewesen sein. Laut Polizeiangaben kam es zu verbalen Konfrontationen zwischen Personen "aus dem offensichtlich eher linken und dem eher rechten Spektrum".
rnd.de

TV-Tipp: Verwandlungskünstler Olli Dittrich parodiert angeschlagene Promis.

TV-Tipp: Olli Dittrich parodiert in der Persiflage Frust - Das Magazin (Das Erste, 23.45 Uhr) zahlreiche Promis "wie immer beängstigend real und präzise", schreibt Holger Gertz in der "Süddeutschen Zeitung". Dittrich widme sich Persönlichkeiten, "für die es schon mal besser gelaufen ist". Neben der Relotius-Affäre sind auch Historienproduktionen Thema.
sueddeutsche.de, presseportal.de

Lese-Tipp: Maria und Josef suchen beim “Supertalent” eine Bleibe.

Lese-Tipp: Comedy-Autor Lorenz Meyer schreibt bei Übermedien die Weihnachtsgeschichte um und fantasiert, wie es Maria und Josef im heutigen Showgeschäft ergehen könnte: Sie suchen eine Bleibe, finden zunächst aber nur in einem Kölner TV-Studio Unterschlupf. Dort treffen sie auf "Supertalent"-Juror Dieter Bohlen, der ihre heilige Botschaft nicht in den Recall schickt.
uebermedien.de

Schwarzkopf setzt Scherz-Shampoo vom Postillon in die Tat um.

Schwarzkopf, Shampoo-Marke von Henkel, hat einen Postillon-Scherz aufgegriffen und das angepriesene Shampoo ohne Schnickschnack in die Tat umgesetzt. Das Schwarzkopf-Marketing reagiert fix, hat keine 24 Stunden später einen Spot im Netz, nach nicht einmal einem Monat ein fertiges Produkt, schreibt Jonas Jansen über den spontanen Marketing-Erfolg. Normalerweise dauert es bis zur Markteinführung ein Jahr. Die nur 1.600 Flaschen sind schnell alle vergriffen.
"FAZ", S. 21 (Paid)

Hör-Tipp: BR startet Podcast über Volkskomiker Karl Valentin.

Hör-Tipp: Der BR widmet Volkssänger und Komiker Karl Valentin einen siebenteiligen Podcast. In jeder Folge spricht Bayern2-Moderator Christoph Leibold mit Gästen u.a. über Valentins Verhältnis zu Frauen, seine Fixierung auf Krankheiten und sein Können als Musiker. Dazu gibt es thematisch passende Original-Aufnahmen aus dem BR-Archiv.
br.de

Lese-Tipp: Was Regierungssprecher Steffen Seibert zur Geburt von Jesus sagen würde.

Lese-Tipp: Comedy-Autor Lorenz Meyer malt sich im Übermedien-Adventskalender aus, was Regierungssprecher Steffen Seibert (Foto) wohl zur Geburt von Jesus sagen würde. Im Wesentlichen das Gleiche, was Seibert sonst in der Bundespressekonferenz sagt: "Können wir weder bestätigen, noch dementieren", "Auf hypothetische Fragen antworte ich nicht", "Unsere Positionen sind Ihnen bekannt". Jeden Tag erzählt Meyer die Weihnachtsgeschichte aus Sicht einer anderen Medienpersönlichkeit.
uebermedien.de

Catering-Tipp: MdEP Nico Semsrott isst sich durch Brüsseler Lobbybuffets.

Video-Tipp: Der Europa-Parlamentarier Nico Semsrott löst ein Wahlversprechen ein und recherchiert am eigenen Leib, ob man sich in Brüssel komplett an Lobby-Buffets ernähren kann. Das geht tatsächlich, stellt sich raus - die Landesvertretungen zweier süddeutscher Flächenländer bieten jeweils noch einen Bierkeller. Am Wochenende ists schwieriger als werktags.
youtube.com (11-Min-Video)

Basta: Nico Semsrott will Straßburg nach Brüssel holen.

Straßburg ist überall: EU-Parlamentarier Nico Semsrott von der Satire-Partei Die Partei findet eine Lücke, die den monatlichen EU-Wanderzirkus von Brüssel nach Straßburg beendet. Im Vertrag von Amsterdam stehe zwar, dass das EU-Parlament zwölfmal im Jahr in Straßburg tagt, nicht jedoch, dass Straßburg in Frankreich gemeint ist. Semsrotts pragmatischer Vorschlag: Den Plenarsaal in Brüssel in "Straßburg" umbenennen.
jetzt.de

Nach Anschlag: Redaktion von “Charlie Hebdo” tritt erstmals wieder öffentlich auf.

Charlie Hebdo: Erstmals seit dem Anschlag vor fast fünf Jahren ist die Redaktion der französischen Satirezeitung mit Applaus der Zuschauer wieder öffentlich in Straßburg aufgetreten. Chefredakteur Laurent 'Riss' Sourisseau sagte bei einer Veranstaltung des Weltforums für Demokratie, die Zeitung habe "ihre Vitalität und Dynamik wiedererlangt".
spiegel.de

Meinung: TV-Kritiker Hans Hoff wünscht sich von Comedian Luke Mockridge mehr Profil.

Sat.1: Comedian Luke Mockridge (Foto), zuletzt Schlagzeilen-Macher mit seinem Auftritt im ZDF-"Fernsehgarten", braucht mehr Profil, kommentiert Hans Hoff bei DWDL. Mockridge sei "nett und talentiert", dies reiche aber nicht, um dauerhaft im Fernsehen erfolgreich zu sein. Mockridge müsse "überraschen können und Botschaften auf einer zweiten Ebene mitliefern".
dwdl.de

Jan Böhmermann will doch nicht mehr SPD-Chef werden.

Neu-Genosse Jan Böhmermann verabschiedet sich von seinen Plan, SPD-Vorsitzender zu werden. Er sei "superenttäuscht und wütend", dass nur 53 % der Genossen bei der Mitglieder­befragung abgestimmt hätten, und dann auch noch für das Duo Scholz/Geywitz, schreibt er in einen offenen Brief. Statt in der Partei wolle er künftig aus dem Sozialdemokratischen Untergrund agieren.
twitter.com/janboehm, welt.de

Hör-Tipp: Kabarettist Dieter Nuhr hält Greta-Witze für legitim.

Hör-Tipp: Kabarettist Dieter Nuhr verteidigt im Podcast von Gabor Steingart seine Witze über Greta Thunberg. Der Vorwurf, er habe sich an einem 16-jährigen Mädchen vergriffen, sei "völlig idiotisch", er habe sich die "mächtigste Frau der Welt" ausgesucht, die Staatschefs trifft und maßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft nehmen wolle. Nuhr bemühe sich, in seiner Sendung "in alle Richtungen auszuteilen". Ihn stört, dass bei Kontroversen heute zu oft "etikettiert" statt argumentiert werde.
gaborsteingart.com (ab 11:21 Min)

Meinung: Satire darf sich über Aktivisten wie Greta Thunberg lustig machen.

Satire: Gags über Aktivisten wie Greta Thunberg sind im "witzproduzierenden Gewerbe" Alltag, verteidigt Kabarettist Florian Schroeder (Foto) seinen Kollegen Dieter Nuhr in einem "Tagesspiegel"-Gastbeitrag. Nuhr hatte in der ARD Witze über Thunberg gemacht, was in Social Media eine Debatte über die Grenzen der Satire auslöste. Nuhr fragte ironisch, was Thunberg im Winter mache: "Heizen kann es wohl nicht sein".
tagesspiegel.de, youtube.com (ab Minute 4:35)

Video-Tipp: ORF-Show führt Boulevardpresse mit Fake-Video vor.

Video-Tipp: ORF-Satiriker Peter Klien erklärt in seiner Show Gute Nacht Österreich die Methoden der Boulevardpresse und lässt "Krone", Österreich" und "Heute" ins offene Messer laufen. Sein Team hat in ein Spielplatz-Video einen Skorpion montiert und mittels Fake-Accounts verbreitet. Den Boulevardblättern reichte das ohne weitere Recherche für Titelstorys. Die "Krone" wirft dem ORF nun vor, Fake News in die Welt gesetzt zu haben.
youtube.com (15-Min-Video) via derstandard.at, krone.at

Basta: Bielefeld bleibt Bielefeld und wird selbst Millionär.

Wer Bielefeld wird Millionär: Eine Million Euro versprach die Stadt Bielefeld öffentlichkeitswirksam für den Beweis, dass Bielefeld nicht existiere. Gewinner ist nur das Stadt-Marketing selbst und schlägt aus dem imaginären Image PR-Profit. Ein Gedenkstein solle die Verschwörungstheorie offiziell steinigen, teilt die Stadt mit - und Bielefeld bleibt Bielefeld.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Basta: Kinder bestimmten “Fernsehgarten”-Gags von Luke Mockridge.

Unlucky Luke: Comedian Luke Mockridge war dem Willen von Kindern ausgeliefert, als er Mitte August mit Flachwitzen und Bananen-Telefon den "ZDF-Fernsehgarten" aufgemischt hat, löst er bei der Aufzeichnung seiner "Greatnightshow" auf. Zur Versöhnung lädt Mockridge Moderatorin Andrea Kiewel in seine Show ein - sie dürfe, wenn sie wolle, "sogar mit einer Kiwi telefonieren".
rnd.de, dwdl.de, turi2.de (Background)

Meinung: Karikaturisten verlieren an Macht.

Karikaturen können heute keine Machthaber mehr stürzen, sagt der französische Zeichner Renald Luzier im Interview mit der "Welt am Sonntag". Er überlebte den Anschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", da er verschlafen hatte. Karikaturen verbreiteten sich heute schnell über Social Media, doch es sei unmöglich, den Humor aller Nutzer zu treffen.
"Welt am Sonntag", S. 57 (Paid)

Meinung: Luke Mockridge hat im “Fernsehgarten” nur sich selbst vorgeführt.

Fernsehgarten-Auftritt von Luke Mockridge ist dessen Versuch, "Anerkennung von den großen Jungs" Jan Böhmermann, Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf zu bekommen, vermutet Paul Schwenn. Mockridge habe genau den TV-Prank geschaffen, "zu dem er intellektuell in der Lage ist" – weder doppelbödig noch mit echter Botschaft. Das Niveau bewege sich auf Viertklässler-Level.
vice.com, turi2.de (Background)

Zitat: Oliver Welke fühlt sich inzwischen wie ein Nachrichten-Moderator.

"Von einer Nachrichtensendung unterscheiden wir uns nur darin, über Sachen, die eigentlich gar nicht lustig sind, auch noch Witze machen zu müssen."

"heute show"-Moderator Oliver Welke sagt im "Journalist"-Interview, in der aktuellen "Die-da-oben-wir-da-unten-Stimmung" hätten Komiker eine größere Verantwortung als früher, sachlich korrekt zu arbeiten.
journalist-magazin.de

Video-Tipp: “Walulis” liest Maskottchen-Magazine.

Video-Tipp: Die Funk-Satire-Sendung Walulis nimmt sich Maskottchen-Magazine mit Promis als Namensgeber vor. Barbara, JWD und Boa kreierten einen Personenkult, wie seit den Rolling Stones nicht mehr - die ja auch ihr eigenes Magazin hätten. Als Editor-at-Large (Barbara), Editor-at-very-Large (Joko) oder einfach nur Spielmacher (Boateng) hätten die Promis zwar Einfluss aufs Heft, seien bei der "redaktionellen Knochenarbeit" aber nicht unbedingt vor Ort.
youtube.com (8-Min-Video)

Anne-Frank-Stiftung kritisiert Satire-Format von Netflix.

Netflix: Die Anne-Frank-Stiftung kritisiert eine Satire über Anne Frank als "geschmacklos". Bei Historical Roasts werden historische Persönlichkeiten verbal "gegrillt", wie der Sendungstitel nahelege. Darunter auch Cleopatra oder Martin Luther King. Die Serie solle eine Debatte über Geschichte anregen, verteidigt sich der jüdische Autor.
haz.de, netflix.com (30-Min-Video, Paid)